Axel Mueller – 21. Oktober 2004 – 19:45
Die Situation am US-Markt bereitet mir Sorgen. Nachdem der New Yorker Generalstaatsanwalt ...
... Elliot Spitzer ein Untersuchungsverfahren gegen verschiedene US-Versicherungskonzerne
wegen des Verdachts auf überhöhte Prämienzahlungen an Broker eingeleitet hat, droht nun weiteres Ungemach.
Auch die Verdachtsmomente gegen den größten US-Hypotheken-Kreditfinanzierer Fannie Mae
(FNM) auf Bilanzmanipulationen weiten sich aus.
Aus einer „informellen Überprüfung“ ist nun schon eine „formale Anweisung“ der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC auf eine genaue Prüfung geworden. Dies teilte das Unternehmen selbst gestern nach Börsenschluss mit. Namhafte USMarktstrategen
wie Jim Rogers wittern im Falle Fannie Mae bereits einen neuen Bilanzskandal á la Enron oder Worldcom. Ein solcher hätte mit Sicherheit schwerwiegende Folgen für den gesamten US-Markt.
Tend-Trader-Fazit:
Ich rate Ihnen daher zunächst weiter vorsichtig zu agieren und keine neuen Positionen bei Standardwerten einzugehen. Dass Sie mit Trend-Aktien selbst in einem solch schwierigen Umfeld Geld verdienen können beweist unser Trend-Musterdepot, das in 2004 schon mit 46 Prozent im Plus notiert.
Good Trades wünscht,
Rene Wolf,
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