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DAX und Dow: Das könnte ruppig werden...

Andreas Hoose
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kwietsche3 – 23. Oktober 2007 – 8:55
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Es ist immer das Gleiche an der Börse: Genau in dem Moment, in dem sich fast alle einige sind über die weitere Richtung - genau in diesem Moment verpasst die launische Diva den Anlegern eine kalte Dusche. Und alle machen lange Gesichter. So wie jetzt wieder:

Erst vor wenigen Tagen ermitteln die Analysten von cognitrend einen Anteil von 57 Prozent Optimisten unter den DAX-Anlegern. Es war der höchste Anteile an „Bullen“ in diesem Jahr.

Und was passiert? Nur ein paar Tage später kassiert der Dow Jones einen den größten Punkteverluste der vergangenen Monate, 367 Zähler, das ist ein Wort! Jetzt werden wieder kleinere Brötchen gebacken.

Denn beim Weltleitindex ist einiges angebrannt. Die aktuelle Entwicklung zeigt es: Durch die zentrale Unterstützungszone bei 13.700 Zählern (schwarze Linie) sind die Kurse wie ein heißes Messer durch die Butter in die Tiefe gerauscht. Bedenklich ist zudem, dass dabei auch der gleitende 50-Tage-Durchschnitt mühelos nach unten durchbrochen wurde (blaue Markierung). Das ist fast immer ein schlechtes Zeichen.

Wenn der Index in der kommenden Woche nicht auf dem Fuße kehrt macht und umgehend nach oben dreht, dürfte es sehr ungemütlich werden.

Die Vorzeichen hierfür stehen allerdings nicht allzu gut: Was uns in diesem Zusammenhang gar nicht gefällt, ist die Schwäche des Transport-Index. Die hier gelisteten Unternehmen, Fluglinien etwa, Eisenbahngesellschaften oder Schifffahrtunternehmen, spielen für die Gesamtwirtschaft eine bedeutende Rolle. Nun ist ausgerechnet der Transport-Index am Freitag aus einem aufwärts gerichteten bärischen Keil nach unten ausgebrochen. Für den Dow Jones heißt das: Turbulenzen in Sicht! Der DAX dürfte sich dem kaum entziehen.

Auch im Technologie-Sektor war bis vor Kurzem alles eitel Sonnenschein. Hier sind es aktuell die Halbleiter-Aktien, die Anlass zur Sorge geben: Der Halbleiter-Index SOX rutschte am Freitag mit einem Abschlag von mehr als vier Prozent unter eine bedeutende Aufwärtstrend-Linie, und zwar trotz guter Intel-Zahlen. Die Chip-Aktien haben mittlerweile fast wieder das Niveau von Mitte August erreicht...

Sowohl der Transport-Index als auch die Halbleiter spielen eine wichtige Rolle als Frühindikatoren für die weitere Entwicklung der Börsen. In der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die vor wenigen Tagen erschienen ist, haben wir diese Zusammenhänge ausführlich erläutert. Und wir sagen unseren Lesern, was jetzt zu tun ist. Anfang Oktober hatten wir wegen drohender Rezessions-Gefahren auf eine anstehende Korrektur hingewiesen und zu Short-Engagements beim DAX und bei den großen US-Indizes geraten.

Deutschlands einziges Börsenmagazin für antizyklische Anlagestrategie können Sie auf der Seite www.antizyklischer-börsenbrief.de anfordern. Verpassen Sie nicht die aktuelle Ausgabe, sie ist soeben erschienen!

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Am kommenden Mittwoch, 24. Oktober, findet auf der Internet-Seite www.godmode-trader.de um 19 Uhr ein Chat zum Thema antizyklisches Investieren statt.