Wolfram – 16. November 2007 – 13:15
Der Euro konnte in den vergangenen Wochen eine fulimante Rallye hinlegen und ist zuletzt bis über 1,47 €/$ angestiegen.
Grundsätzlich muss man für das übergeordnete Bild feststellen, dass zwar der Trend intakt ist und wir auch von saisonaler Seite her Rückenwind hätten, aber das Sentiment für den Euro und gegen den Dollar extrem einseitig ist.
Ich gehe davon aus, dass wir absurde Prognosen für den Wechselkurs für das Jahr 2008 bekommen werden und hierauf wird dann zu achten sein.
Falls das Sentiment einhellig für einen weiter steigenden Euro spricht, möglicherweise gar nochmals deutliche Steigerungen erwartet werden, dann sollte man sich gegen den Euro stellen und auf eine Aufwertung des Dollar setzen.
Da der Euro gegen Jahresende oftmals noch einmal anzieht wäre eine solche Spekulation vermutlich erst um den Jahreswechsel sinnvoll.
Kurzfristig ist die 1,4521 €/$ eine bedeutende Triggermarke, die ein Verkaufssignal bedeuten würde.
Auffällig sind die zahlreichen oberen Schatten im Chart ab 1,4679 €/$.
Hier besteht offenbar ein Verkaufsüberhang- bislang zumindest.
Kurz noch ein paar Worte zu den Aktienmärkten:
Die Lage hat sich absolut nicht gebessert.
Wir haben lediglich eine technische Verbesserung in den US-Märkten durch die Reversals kürzlich, aber von fundamentaler Seite ist keinerlei Entwarnung zu geben.
Das Asset Value Modell bleibt weiterhin auf einem enorm hohen Niveau und es schaut intermarkettechnisch derzeit auch noch nicht gut aus, da Kapital aus Aktien in Renten fließt.
Die aktuellen Werte des Asset Value Modells können Sie wöchentlich (jeweils am Freitag) im freien Bereich unserer Homepage www.market-timing.de einsehen. Klicken Sie dazu auf den Menüpunkt "Aktuelle Analyse".
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und gute Trades
René Wolfram
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