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Drosselung der Öllieferungen nach Sanktionen

Emerging Markets
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Dioxin – 29. Dezember 2007 – 10:22
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Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Die russische Regierung erwägt möglicherweise eine Drosselung der Öllieferungen nach Europa, sollte die EU Sanktionen wegen des Georgien-Konfliktes beschließen. Mindestens einer der Ölkonzerne sei bereits aufgefordert worden, sich auf eine Verringerung der Durchleitung ab Montag vorzubereiten – das berichtet der „Daily Telegraph“ unter Berufung auf einen hochrangigen Branchenvertreter. Es seien bereits Gerüchte bekannt geworden, dass die Lieferungen nach Polen und Deutschland über die Pipeline Druschba gedrosselt werden könnten. Führende Vertreter des Lukoil-Konzerns seien darüber informiert worden.

Das russische Präsidialamt wollte sich nicht dazu äußern und ein Vertreter des Konzerns erklärte, nichts von derartigen Plänen zu wissen, berichtete das britische Blatt weiter.

Am Donnerstag hatte die französische EU-Präsidentschaft erklärt, auf dem Georgien-Sondergipfel der Europäischen Union auch über Sanktionen gegen Russland zu beraten. Russland wurde bereits von EU und USA wegen seines militärischen Vorgehens gegen Georgien und der Anerkennung der abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien scharf kritisiert. gl