„Frontier Markets“ – die Investment-Story für 2008!

F. Schulz
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Daxvestor – 18. Februar 2008 – 7:01
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Die Weltmärkte sind hin und her gerissen zwischen Erholungsversuchen und Depression. Nur in den Emerging Markets gibt es einige Lichtblicke: Märkte in denen ausländische Anleger nur schwach investiert sind.

Diese können selbst in Zeiten von Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten eine eigene Dynamik entfalten. Die Börsenentwicklung der Golfregion ist z.B. mehr von den Petrodollars abhängig als von der Liquidität im internationalen Bankensystem und in Thailand sind internationale Anleger aufgrund der politischen Lage der vergangenen Jahre (Sw. Militärjunta) ohnehin kaum investiert.

Exotenmärkte sind im Kommen

Zu den bisherigen Börsengewinnern von 2008 gehören aber fast nur Länder in denen ausländische Anleger noch weniger investieren: Marokko, Kuwait, Bahrain, Mauritius, Nigeria, Oman, Malaysia oder Pakistan (trotz Bhutto-Mord!). Da kaum ausländisches Kapital an die Börse fließt kann eben auch wenig Kapital von diesen Börsen abfließen, wenn sich die Börsenpanik global verbreitet. Dem wachstumsverwöhnten Land Nigeria bescheinigte der IWF kürzlich sogar ein regelrechtes „Schutzschild“ gegen globale Finanzkrisen.

Angesichts der Unruhen in Kenia, einem zuvor vergleichsweise stabilen Land in Sub-Sahara-Afrikak kann ich Ihnen nicht verübeln, wenn Sie an dieser Stelle den Kopf schütteln. Sie werden aber merken der Gedanke „Nigeria als sicherer Anlagehafen“ ist bei näherer Betrachtung gar nicht so abwegig. Von den globalen Finanzmärkten völlig losgelöst kann sich an den Börsen in Sub-Sahara-Afrika eine eigene Dynamik entwickeln und manche Länder wie Nigeria verzeichnen Wirtschaftswachstumsraten von 7-8% und haben potentiell noch mehr Aufholpotential wie China oder Indien.

Frontier Markets zur Diversifikation?

Wer all sein Geld in Aktien aus Ländern wie Nigeria steckt hat natürlich keinen blassen Schimmer von Risikomanagement, doch eine gezielte Beimischung von Frontier-Anlegen kann gerade wegen der eigenen Dynamik dieser Länder, das Portfoliorisiko streuen.

Bester Beweis hierfür ist die Kursentwicklung der in Frankfurt gelisteten nigerianischen Guaranty Trust Bank (WKN: A0MW4B). Mit einem Kursplus von +36% ist diese Aktie nach einem am 22. Januar verkauften Mexiko Put (+102%) der zweit erfolgreichste EMT-Musterdepotwert des Jahres 2008. Diese Bankenaktie hat es also geschafft mitten in einer internationalen Bankenkrise (!!!) die Volatilität des Depots abzufedern.

Fazit: Selbst in den schwierigsten Börsenzeiten gibt es Gewinner und diese stammen meistens aus sogenannten Exotenmärkten. „Frontier Börsen“, die Emerging Markets von Morgen, sind das Stichwort für 2008!

Erfolgreiche Investments in den Boom-Märkten der Zukunft wünscht Ihnen

Ihr

Florian Schulz

Chef-Redakteur Emerging-Markets-Trader

http://www.emerging-markets-trader.de

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