fugmann – 15. Mai 2008 – 10:25
Aktien sind fester gegangen; der Verbraucherpreisindex lag unter den Erwartungen
Der USD ist auch ein wenig gestiegen, während Fixed Income einen Rückgang markiert hat.
Nachrichten:
UK Claimant Count Rate (Apr) bei 2,5% wie erwartet.
UK Änderung der Anträge auf Arbeitslosenhilfe (Apr) bei 7,2K vs. 0,0K erwartet.
UK Durchschnittliches Einkommen einschl. Bonus (Mrz) bei 4,0% vs. 3,7% erwartet.
Euroland Industrieproduktion pro Monat/Jahr (Mrz) bei -0,2%/2,0% vs. -0,3/2,3% erwartet.
US Hypothekenanträge bei 2,9% vs. 15,6% erwartet.
US Verbraucherpreisindex pro Monat/ Jahr (Apr) bei 0,2%/3,9% vs. 0,3%/4,0% erwartet.
US Verbraucherpreisindex Kernrate pro Monat/ Jahr (Apr) bei 0,1%/2,3% vs. 0,2%/2,4% erwartet.
US DOE/API Rohölbestand bei 176K vs. 2250K erwartet.
Neuseeland Einkaufsmanagerindex (Apr) bei 51,4 vs. 48,3 zuletzt.
Neuseeland Einzelhandelsumsatz pro Monat (Mrz) bei -1,2% vs. -0,4% erwartet.
Japan Maschinenaufträge pro Monat/Jahr (Mrz) bei -8,3%/-6,2% vs. -5,1%/1,5% erwartet.
Australien Durchschnitt. Wöchentliche Löhne pro Quartal/ Jahr (Feb) bei 1,1%/4,8% vs. 0,6%/4,7% zuletzt.
Japan Tokio Verkauf von Eigentumswohnungen pro Jahr (Apr) bei -29,7% vs. -17,8% zuletzt.
Kalender - heute
08:00 DE BIP pro Quartal/Jahr (1Q P) 0,7%/1,8%
08:00 DE Verbraucherpreisindex pro Monat/ Jahr (Apr) -0,2%/2,4%
10:00 NO Handelsbilanz (Apr) 39,6 Mrd.
11:00 Euroland BIP pro Quartal/ Jahr (1Q) 0,5%/1,9%
11:00 Euroland Verbraucherpreisindex pro Monat/ Jahr (Apr) 0,3%/3,3%
11:00 Euroland Verbraucherpreisindex Kernrate pro Jahr (Apr) 2,0%
11:40 Euroland Trichet von der EZB spricht in Wien
14:30 US Erstanträge und laufende Anträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung 370K/3035K
14:30 CA Verschiffungen im verarbeitenden Gewerbe pro Monat (Mrz) -0,4%
14:30 US Empire-Herstellerdaten (Mai) 0,0
15:00 US Netto Langfristige und gesamte TIC-Flows (Mrz) $62,5 Mrd./$67,5 Mrd.
15:15 US Industrieproduktion (Apr) -0,3%
15:15 US Kapazitätsauslastung (Apr) 80,1%
16:00 US Philadelphia Fed-Index (Mai) -19
16:30 US EIA Änderung des Erdgasbestands 89
19:00 US NAHB Hausmarktindex (Mai) 20
Märkte:
Forex: Der USD ist ein wenig fester gegangen, und zwar trotz enttäuschender Verbraucherpreisindexdaten. Ansonsten stecken Devisen in der Range.
Fixed Income: sind im Nachfeld von dem Verbraucherpreisindex gestern gefallen, besonders die Staatsobligationen.
Aktien: Der Handel in Europa und Japan ist positiv verlaufen, und Aktien sind um rund 1% gestiegen. US-Aktien sind moderat fester gegangen.
Rohstoffe: Rohöl wird bei der 124-Marke gehandelt; das Rohstoff Ist trotz eines kleinen Anstiegs der DOE-Bestandsdaten gefallen. Edelmetalle haben einen Rückgang notiert.
Was ist los?
- Die US-Inflationsdaten haben im April einen geringeren Anstieg markiert als erwartet; die jährliche Headline-Inflation lag im Durchschnitt bei 3,9%. Billigere Automobil- und Hotelkosten haben den Anstieg der Lebensmittelpreise ausgeglichen.
- Trotz der Inflationsdaten, die unter den Erwartungen lagen, dürfte die US-Notenbank keine Maßnahmen ergreifen, um für eine Lockerung der Konjunkturbesorgnisse zu sorgen; erwartet wird, dass die Fed für die nächsten Monaten auf eine Bestätigung des niedrigeren Preiswachstums wartet.
- Die asiatischen Aktienindizes haben über Nacht die größten Gewinne seit 2 Wochen notiert; die Märkte wurden vor allem von den besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen von Sony und NEC nach oben geführt.
Aktien:
- Die europäischen Aktienindizes sollten heute um 0,4% tiefer öffnen; die US-Märkte haben nach dem europäischen Börsenschluss einen Rückgang markiert, und die S&P500-Futures tendieren leicht negativ. Chip-Hersteller wie z.B. STMicroelectronics und Infineon könnten nach unten getrieben werden, nachdem ihre Konkurrenten in New York im späten Handel am Mittwoch einen Fall markierten. Die Verbraucherpreisindexdaten am Mittwoch dürften nicht lange für eine Fortsetzung des positiven Sentiments sorgen. Die jährliche Inflationsrate von 3,9% wird das disponible Einkommen und den Privatkonsum negativ beeinflussen. Die Q1-Geschäftsberichte von TUI, Credit Agricole, BT, RWE und JC Penney sollten heute im Auge behalten werden.
- Handelsstrategie: Wir wollen Swedbank (SWED_A:xome) in der Range von 152-154 verkaufen; Kurs auf die 140; Stop-Loss bei 160.
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Markus Fugmann
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