Wall Street schließt etwas fester - Rohstoffwerte gesucht

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Dioxin – 8. Mai 2008 – 21:53
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DJ Wall Street schließt etwas fester - Rohstoffwerte gesucht

NEW YORK (Dow Jones)--Nach den kräftigen Kursverlusten vom Vortag haben Schnäppchenjäger am Donnerstag für eine etwas festere Tendenz an Wall Street gesorgt. Der DJIA gewann 0,4% bzw 52 Punkte auf 12.867. Der S&P-500 stieg um 0,4% bzw 5 Punkte auf 1.398. Der Nasdaq-Composite legte um 0,5% bzw 13 Punkte auf 2.451 nach. Umgesetzt wurden 1,21 (Mittwoch: 1,28) Mio Aktien. Dabei standen den 1.823 Kursgewinnern 1.310 -verlierer gegenüber. 95 Titel schlossen unverändert.

Vor Handelsbeginn hatten die wöchentlichen Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung die Stimmung unter den Börsianern verbessert. Mit einem Rückgang um 18.000 hat sich die Lage am Arbeitsmarkt deutlich besser entwickelt als von Volkswirten erwartet, die im Mittel ihrer Prognosen mit einer Stagnation gegenüber der Vorwoche gerechnet hatten.

Ohne nennenswerte Auswirkung auf die Kurse blieben die nach der Eröffnungsglocke veröffentlichten Zahlen zu den Lagerbeständen und Umsätzen des US-Großhandels im März. Zwar verfehlten die Daten mit einem Minus von 0,1% gegenüber dem Vormonat die Konsensprognose von Ökonomen eines Anstiegs um 0,6% verglichen mit Februar deutlich, allerdings hatten Marktteilnehmer den Indikator bereits vor Beginn der Sitzung in die zweite Reihe der Konjunkturdaten verwiesen.

Zu den schwächelnden Branchen gehörten Finanztitel, während Energie- und Rohstoffwerte zulegten. Der Ölpreis hat bei 124,61 USD ein neues Allzeithoch markiert. Für Chevron ging es um 2,3% auf 97,44 USD nach oben, Exxon Mobil legten um 1,3% auf 89,93 USD zu. Auch Rohstoffwerte waren gesucht. Sieger im Dow waren Alcoa mit einem Aufschlag von 4,1% auf 39,65 USD.

Wal-Mart gewannen um 0,6% auf 57,16 USD zu. Der US-Einzelhandelskonzern hatte bereits vorbörslich die Zahlen zur flächenbereinigten Umsatzentwicklung im April vorgelegt und mit einem Plus von 3,2% die eigene Prognose eines monatlichen Anstiegs in der Größenordnung von 1% bis 3% übertroffen.

American International Group reduzierten sich um 2,1% auf 44,15 USD. Der Versicherer hat nachbörslich sein Zahlenwerk für das Auftaktvierteljahr 2008 vorgelegt. Die Konsensprognose der Analysten lautete hier auf einen Verlust von 0,61 USD je Aktie, auf Nicht-GAAP-Basis hat AIG einen Verlust von 1,41 USD ausgewiesen.

Einen regelrechten Einbruch erfuhren die Aktien von Warner Music. Für das zweite Quartal seines Geschäftsjahrs wies der unter einem Rückgang des CD-Absatzes leidende Musikkonzern einen Verlust von 0,25 USD je Aktie aus. Analysten hatten im Mittel ihrer Prognosen lediglich mit einem Fehlbetrag von 0,12 USD je Schein gerechnet. Darüber hinaus setzte das Unternehmen die Zahlung der vierteljährlichen Dividende aus. Investoren quittierten diesen Geschäftsverlauf mit einem Abschlag von 1,8% auf 8,89 USD; zwischenzeitlich hatte die Aktie aber deutlich über 10% abgegeben.

DJG/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 08, 2008 16:53 ET (20:53 GMT)

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