XETRA-START/Freundlich - Stahlwerte gesucht

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Dioxin – 12. Mai 2008 – 8:53

DJ XETRA-START/Freundlich - Stahlwerte gesucht

FRANKFURT (Dow Jones)--Angesichts positiver Vorgaben aus Asien ist der deutsche Aktienmarkt freundlich in den Handel am Pfingstmontag gestartet. Der DAX steigt bis 09.51 Uhr um 0,8% oder 59 auf 7.062 Punkte. Charttechnisch ist das Kursbarometer zunächst beim Freitagstief von 6.962 Zählern unterstützt. Auf Widerstand trifft der Leitindex bei 7.060 Stellen. Etwas schwächer als der DAX zeigen sich die Indizes aus der zweiten Reihe: Für den MDAX geht es um 0,4% bzw 34 auf 9.582 Zähler nach oben, der TecDax legt um 0,5% oder 4 auf 839 Stellen zu.

Größter Gewinner unter den deutschen Standardwerten sind ThyssenKrupp, für die es um 2,1% auf 45,13 EUR nach oben geht. Der Stahlkocher profitiert von einer Heraufstufung von Salzgitter durch Credit Suisse: Die Schweizer haben sowohl ihr Kursziel als auch ihre Schätzung für den Gewinn je Aktie erhöht. Die Papiere des MDAX-Unternehmens selbst legen um 2,6% auf 138,50 EUR zu. E.ON verteuern sich um 1,8% auf 129,24 EUR und Infineon legen um 1,6% auf 6,52 EUR zu.

Die rote Laterne unter den DAX-Aktien haben Merck KGaA, die sich um 1,3% auf 86,71 EUR verbilligen. Auslöser für die Abschläge ist auch hier ein verändertes Rating: Morgan Stanley stuft die Titel des Pharmakonzerns nur noch mit "Equalweight" nach "Overweight" ein. Zur Begründung verweist die US-Investmentbank auf drei Unwägbarkeiten für die Aktie: Für "Erbitux" bestehe ein höheres Risiko in Bezug auf die Entwicklung im Bereich Lungenkrebs, die Wiedereinführung von Amgens "Vectibix" als Konkurrenzpräparat und ein Restrisiko, dass "Erbitux" die Zulassung für Darmkrebs in der EU nicht erhält.

In der dritten Reihe geben Air Berlin kräftig nach und verbilligen sich um 4,1% auf 7,40 EUR. Auslöser ist laut Marktteilnehmern ein Interview von Ryanair-CEO Michael O'Leary mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dort hat sich O'Leary skeptisch hinsichtlich des Umfeld für die europäischen Airliner geäußert. "Öl kostet 120 USD pro Barrel. Wenn das die nächsten 12 Monate so bleibt, wird mancher Wettbewerber noch pleite gehen", zitiert ihn das Blatt. In Deutschland befinde sich seiner Einschätzung nach besonders Air Berlin in großer Not.

DJG/jej/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 12, 2008 03:53 ET (07:53 GMT)

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