Wall Street schließt vom fallenden Ölpreis gestützt etwas fester

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Dioxin – 25. Juli 2008 – 21:59
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DJ Wall Street schließt vom fallenden Ölpreis gestützt etwas fester

NEW YORK (Dow Jones)--Im Zuge einer kleinen Erholungsbewegung nach den deutlichen Kursverlusten am Vortag hat die Wall Street am Freitag etwas fester geschlossen, wobei die Kursgewinne an der technologielastigen Nasdaq etwas höher ausgefallen sind. Gestützt wurde der Markt von dem auf unter 124 USD je Barrel gesunkenen Ölpreis sowie eher positiv ausgefallenen Konjunkturdaten.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 0,25 bzw 21 Punkte auf 11.371. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,4% bzw 5 Punkte auf 1.258 zu. Für den Nasdaq-Composite-Index ging es um 1,3% bzw 30 Punkte auf 2.311 nach oben. Umgesetzt wurden 1,29 (Donnerstag: 1,65) Mrd Aktien. Dabei standen den 1.761 Gewinnern 1.339 Verlierer gegenüber, unverändert schlossen 109 Titel.

"Ich denke, es ist toll, dass wir positive Konjunkturdaten hatten", kommentierte Art Hogan, Analyst bei Jefferies & Co. "Aber der größte Kurstreiber war heute der Ölpreis, der den Markt weiterhin stützt."

Von Konjunkturseite rührte die freundliche Stimmung zum Einen vom Auftragseingang langlebiger Güter, der im Juni überraschend um 0,8% gestiegen ist. Erwartet wurde ein Minus von 0,5%. "Die gute Nachricht dahinter ist, dass das Plus auch bei Herausrechnung von Großaufträgen aus Verteidigung und Transport erhalten bleibt", sagte ein Händler.

Zum Anderen hatte sich die Verbraucherstimmung in den USA im Juli entgegen den Erwartungen aufgehellt, was sowohl auf einer optimistischeren Lageeinschätzung als auch auf eine gestiegene Erwartungskomponente zurückzuführen ist. Der entsprechende Index der Universität Michigan stieg nach den Ergebnissen der zweiten Umfrage auf 61,2 Punkte. Ökonomen hatten hingegen einen Rückgang des Index auf 56,0 erwartet.

Die am Vortag abgestraften Finanzwerte zeigten sich nach einem volatilen Verlauf uneinheitlich. Im Dow fielen AIG um 0,7% auf 27,24 USD, Citigroup um 1,1% auf 18,85 USD und Bank of America um 3,5% auf 29,58 USD. American Express stiegen dagegen um 0,6% auf 36,62 USD und J.P. Morgan um 1% auf 39,52 USD. Unter den Hypothenversicherern verbilligten sich Fannie Mae knapp 4% und Freddie Mac um rund 6%. Ihre Wochenverluste summieren sich damit auf 14% bzw 10%.

Größter Verlierer im Dow waren General Motors, die um 8,5% auf 11,90 USD einbrachen. Hier belastete die Aussicht auf eine Ausdehnung der Rabattangebote mit den entsprechenden negativen Auswirkungen auf den Gewinn des Konzerns.

Juniper Networks hatte am Donnerstagabend unerwartet starke Quartalszahlen vorgelegt, die Aktie legte um 17,7% auf 26,57 USD zu. Von April bis Juni steigerte der Netzwerkausrüster seinen Nettogewinn annualisiert um 40%. Hintergrund sei insbesondere ein positiver Geschäftsverlauf im Bereich Infrastruktur-Produkte, sagen Händler. Ebenfalls an der Nasdaq haben die Analysten von Soleil die Aktie von Google auf "Buy" von "Hold" hochgestuft, sie gewann 3,4% auf 491,98 USD.

DJG/DJN/reh

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July 25, 2008 16:59 ET (20:59 GMT)

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