Dioxin – 8. August 2008 – 16:37
DJ DEVISEN/Euro rutscht weiter ab und fällt unter 1,51 USD
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Freitagnachmittag seine Talfahrt fortgesetzt. Marktteilnehmer verwiesen auf den korrelierenden Ölpreis, der ebenfalls deutlich zurückging, vor allem aber auf technisch bedingte Verkäufe. "Die Verkaufswellen kommen stufenweise", so ein Marktteilnehmer. Vermutlich werde sich die Bewegung noch bis Montag fortsetzen, bevor eine neue Basis gefunden sei, hieß es weiter. Nach Unterschreiten der Unterstützung bei 1,5074 USD sei der "Weg bis auf 1,4970 USD frei", sagte ein Händler. Die Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Vortag hätten angedeutet, dass die EZB den Leitzins in Euroland auf längere Zeit nicht anheben werde. "Trichet hat klar die Konjunkturrisiken über die Inflationsrisiken gestellt", so ein Marktteilnehmer.
Die Spekulation auf weitere mögliche Zinserhöhungen der EZB hatten den Euro zuvor noch gestützt. Die veränderte Aussicht werde nun eingepreist, sagte eine Händlerin. Nicht zuletzt aufgrund des im Euroland trüberen Konjunkturhimmels gebe es keinen Grund mehr für eine "Long-Position" im Euro. Die Angaben zu US-Produktivität und Lohnstückkosten spielten vor diesem Hintergrund eine untergeordnete Rolle, ergänzte ein Marktteilnehmer.
Auch gegenüber dem Yen gab der Euro nach und fiel deutlich unter die psychologisch wichtige Marke bei 166 JPY.
Die Feinunze Gold wurde beim Londoner Vormittgs-Fixing am Freitag mit 864,50 USD festgestellt, zum Nachmittags-Fixing waren es dann 852,50 USD. Das Edelmetall glitt damit auf der Spur des Öl gen Süden. Zudem spiegelte es das Erstarken des Dollars wider.
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Europa Europa Europa
(17.25) (12.44) (7.55)
EUR/USD 1,5023 1,5112 1,5219
USD/JPY 110,07 109,78 109,63
EUR/JPY 165,40 165,88 166,94
EUR/GBP 0,7838 0,7859 0,7880
EUR/CHF 1,6255 1,6278 1,6276
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DJG/mif/flf
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August 08, 2008 11:37 ET (15:37 GMT)
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