Mitglieder: 99.330 | Beiträge: 2.560.869 | Online: 14 Benutzer u. 197 Gäste | Neues Mitglied: Comitoaq1
 

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Deutschland
0
Dioxin – 15. Oktober 2013 – 12:27
Eingestellt in:

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

===

+++++ MÄRKTE AKTUELL (13.17 Uhr) +++++

INDEX Stand +-%
Nasdaq-Future 3.254,00 +0,18%
S&P-500-Future 1.705,00 +0,04%
Euro-Stoxx-50 2.997,41 +0,66%
Stoxx-50 2.807,49 +0,88%
DAX 8.795,10 +0,82%
FTSE 6.564,43 +0,87%
CAC 4.251,45 +0,67%
Nikkei-225 14.441,54 +0,26%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 139,39% 0

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Am US-Aktienmarkt könnte der Aufwärtstrend nach der imposanten Erholungsbewegung am Vortag anhalten. Investoren nehmen wohlwollend zur Kenntnis, dass die Zeichen auf Kompromiss in Washington im Haushaltstreit stehen. "Die Stimmung scheint sich erneut zu drehen. Händler glauben fest daran, dass ein Staatsbankrott in den USA abgewndet wird", sagt ein Analyst von Monex Capital Markets. In diesem Zusammenhang sei auch die im Sitzungsverlauf anstehende Anleiheauktion in den USA von hohem Interesse. Denn zuletzt hätten Berichte die Runde gemacht, wonach am Rentenmarkt viele US-Titel mit kurzer Laufzeit abgestoßen worden seien, um eine Staatspleite als Anleger zu umgehen. Allerdings könne von echter Euphorie am Aktienmarkt auch nicht gesprochen werden. Dafür sei die Situation noch immer zu verfahren.

Apple schnappt der britischen Modemarke Burberry die Chefin weg. Angela Ahrendts wird im Frühjahr nächsten Jahres bei Apple anfangen und als Senior Vice President direkt an Apple-Chef Tim Cook berichten. Ganz überraschend kommt die Ernennung nicht, denn die Managerin wurde bereits im Vorfeld zu den Topkandidaten für diese Position bei Apple gehandelt. Apple steigen in Frankfurt um 1,1 Prozent.

Ansonsten wartet der Markt auf die Geschäftsausweise von Citigroup, Yahoo und Intel. In Frankfurt ziehen die jeweiligen Kurse um 1,5 Prozent, 2,0 Prozent und 2,0 Prozent.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen:

13:30 Coca-Cola Co, Ergebnis 3Q

13:45 Johnson & Johnson, Ergebnis 3Q

14:00 Citigroup Inc, Ergebnis 3Q

22:01 Intel Corp, Ergebnis 3Q

22:05 Yahoo! Inc, Ergebnis 3Q

Weitere Termine

18:00 FR/LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SA, Umsatz 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US
14:30 Empire State Manufacturing Index Oktober
PROGNOSE: 6,00
zuvor: 6,29

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die politische Annäherung im US-Haushaltsstreit sowie ein besser als erwartet ausgefallener ZEW-Index treiben den Euro-Stoxx-50 auf neue Jahreshochs und den DAX sogar auf ein neues Allzeithoch. Gute Produktionszahlen und -prognosen hat der Rohstoffkonzern Rio Tinto geliefert. Diese stützen sowohl die Rio-Tinto-Aktie als auch den ganzen Sektor der Rohstoff- und Stahlunternehmen. Rio Tinto gewinnen 3,9 Prozent. Gefragt sind auch die Aktien von Papier- und Zellstoffherstellern wie UPM-Kymmene und Stora Enso. Neben dem positiven Umfeld werden beide Papiere von einer Kaufempfehlung durch Goldman Sachs befeuert und legen bis zu 4,4 Prozent zu. Der europäische Sektor der Rohstoffwerte steigt um 2,5 Prozent an. Burberry-Titel verlieren 4,1 Prozent nach dem Wechsel der Chefin Angela Ahrendts zu Apple. Im DAX wird die Gewinnerliste von Lanxess angeführt. Hier stützen starke Absatzzahlen von Michelin. Lanxess steigen um 4,2 Prozent. Deutsche Telekom legen um weitere 2,1 Prozent zu. Das Unternehmen mit einer starken Fokussierung auf Europa wird als einer der Gewinner des konjunkturellen Aufschwungs in der Eurozone gesehen. Leicht positiv für deutsche Automobilhersteller werten Händler die vor allem an Deutschland gescheiterte Einigung der EU-Umweltminister auf eine CO2-Obergrenze ab 2020. BMW steigen um 2,1 Prozent, Daimler legen um 1,1 Prozent zu.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.35 Uhr Mo, 17.35 Uhr
EUR/USD 1,3489 -0,56% 1,3565 1,3576
EUR/JPY 132,9744 -0,40% 133,5047 133,3923
EUR/CHF 1,2367 0,19% 1,2344 1,2334
USD/JPY 98,5710 0,15% 98,4185 98,2495
GBP/USD 1,5924 -0,33% 1,5976 1,5996

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Zeichen einer Annäherung im US-Budgetstreit haben die Aktienkurse beflügelt. Angeführt wurde die Aufwärtsbewegung von den Börsen in Australien und Südkorea. In Tokio wurde die aufkeimende Hoffnung von einem zulegenden Yen etwas ausgebremst, auch nach unten revidierte Industriedaten animierten nicht zu Käufen. Der Nikkei verbuchte dennoch in den vergangenen fünf Sitzungen Aufschläge - von insgesamt 4,2 Prozent. Der Aktienmarkt in China hinkte mit einem kleinen Minus hinterher. Der künftige wirtschaftspolitische Kurs der Regierung bleibe unklar, hieß es. In Hongkong konnte aufgrund des Feiertages am Vortag erst am Dienstag auf die günstigen Inflationsdaten reagiert werden. Unterdessen will die Regierung das Gesundheitswesen für privates Kapital öffnen. Die entsprechenden Aktien schossen nach oben. Sorgen über die Qualität der Vermögenswerte drückten Bankenkurse ins Minus. Bank of China sanken um 1,4 Prozent, Industrial & Commercial Bank of China um 1,0 Prozent und Agricultural Bank of China um 0,8 Prozent. Nach positiven Produktionskennziffern von Rio Tinto ging es mit den Aktien in Sydney um 2,5 Prozent nach oben. Im Schlepptau folgten auch andere Branchenwerte. Analysten lobten die Entwicklung bei Mazda, der Kurs zog um 3,0 Prozent an. Am Devisenmarkt zog der Yen zum US-Dollar an. Der Euro verharrte in seiner ausgebildeten Spanne. Der Australische Dollar zog an. Die australische Währung profitierte von den Protokollen der Zentralbank. Diese deuteten keine Eile bei möglichen Zinssenkungen an. Gold geriet mit den Fortschritten in den USA etwas unter Druck. Der Ölpreis stagnierte.

+++++ CREDIT +++++

Für Beruhigung an den Anleihemärkten sorgt die jüngste Entwicklung in Washington. Sowohl bei den Staats- wie auch bei den Unternehmensanleihen fallen die Kosten für Absicherungen gegen Schuldnerausfälle. Bereits in den USA waren die Kreditmärkte unter Druck geraten, nachdem sich eine zeitlich begrenzte Lösung im Haushaltsstreit abgezeichnet hatte. Deutlich negative Auswirkungen auf den ungarischen Bankensektor sowie bei österreichischen Kreditinstituten befürchten unterdessen die Analysten der WGZ-Bank angesichts der neuesten Entwicklung in Ungarn. So habe EZB-Präsident Mario Draghi die Regierung von Premier Orban davor gewarnt, eine unkoordinierte Lösung bei der Zwangskonvertierung privater Fremdwährungs-Hypothekendarlehen durchzuführen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Siemens verkauft Wassersparte an US-Finanzinvestor AEA - Kreise

In den vor Monaten angekündigten Verkauf der Siemens-Wassersparte kommt Bewegung. Wie das Wall Street Journal Deutschland aus einer informierten Quelle erfuhr, will der US-Finanzinvestor AEA für 800 Millionen US-Dollar zuschlagen. Beide Seiten hätten eine grundsätzliche Einigung erzielt, sagte eine mit der Sache vertraute Person.

ProSiebenSat.1 setzt sich höhere Umsatzziele

ProSiebenSat.1 setzt sich ambitioniertere Umsatzziele. Bis 2015 soll der Umsatz verglichen mit dem Jahr 2010 um 800 Millionen Euro wachsen, teilte das MDAX-Unternehmen anlässlich des Investorentages mit. Bislang peilte ProSiebenSat.1 an, den Umsatz zwischen 2010 und 2015 um über 600 Millionen Euro zu steigern. Zum Ende des ersten Halbjahrs 2013 hatte die Senderkette dieses Ziel bereits zu 72 Prozent erreicht und legte deshalb auf dem Investorentag nach.

Luka Mucic wird neuer Finanzvorstand bei SAP

Der Softwarekonzern SAP hat frühzeitig die Nachfolge seines Finanzvorstandes geregelt. Der Aufsichtsrat habe Luka Mucic mit Wirkung zum 1. Juli 2014 zum CFO bestellt, teilte das Unternehmen mit. Mucic tritt die Nachfolge von Werner Brandt an, der dann den Vorstand verlassen wird.

Jenoptik erhält Auftrag für Verkehrssicherheit in Australien

Die Jenoptik AG hat in Australien einen Auftrag im Bereich Verkehrssicherheit an Land gezogen. Das Volumen liege im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte das Unternehmen mit. Für mindestens drei Jahre werde die Jenoptik-Sparte Verkehrssicherheit Anlagen zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung im australischen Bundesstaat New South Wales betreiben.

Evotec erreicht Meilenstein bei Krebsforschung mit Boehringer

Die Forschungsallianz zwischen dem Biotechnologieunternehmen Evotec und dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim trägt weitere Früchte. Das Hamburger Unternehmen konnte eine Onkologie-Substanz in die präklinische Entwicklung überführen. Durch den erreichten Meilenstein erhält Evotec eine Zahlung von vier Millionen Euro.

Alitalia-Aktionäre stimmen Kapitalerhöhung zu

Alitalia ist vorerst gerettet. Die Aktionäre haben einer Kapitalerhöhung von bis zu 300 Millionen Euro zugestimmt. Gleichzeitig haben Mitglieder des Verwaltungsrats ihre Rücktritte angekündigt. Die sanierungsbedürftige Fluglinie bekommt nun neue Aktionäre - die staatliche Post und die Großbank UniCredit.

AstraZeneca kauft Biotech-Konzern für bis zu 440 Millionen Dollar

Der Pharmakonzern AstraZeneca verstärkt sich durch einen Zukauf im Bereich Biotechnologie. Für bis zu 440 Millionen US-Dollar kaufen die Briten die ebenfalls in London ansässige Spirogen und bauen damit ihren Onkologie-Bereich aus. Zunächst legt AstraZeneca 200 Millionen Dollar auf den Tisch, später sollen bis zu 240 Millionen Dollar abhängig von erreichten klinischen Meilensteinen hinzukommen.

Apple schnappt Brit-Chic-Label Burberry die Chefin weg

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 15, 2013 07:27 ET (11:27 GMT)

Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.