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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Deutschland
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Dioxin – 30. Dezember 2016 – 18:12

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: In Russland und Südkorea blieben die Börsen wegen eines Ausgleichstags für Silvester geschlossen. In Deutschland, Großbritannien und Australien fanden verkürzte Börsensitzungen statt. In den USA endet nur der Anleihehandel früher.

MONTAG: In der Schweiz, Großbritannien, Russland, USA, Japan, Schanghai, Hongkong und Australien bleiben die Börsen wegen eines Ausgleichstags für Neujahr geschlossen.

DIENSTAG: In Japan ruht der Handel wegen eines Börsenfeiertags.

+++++ AKTIENMÄRKTE (18.05 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD
EuroStoxx50 3.290,52 +0,57% +0,70%
Stoxx50 3.010,55 +0,37% -2,89%
DAX 11.481,06 +0,26% +6,87%
FTSE 7.142,83 +0,32% +14,43%
CAC 4.862,31 +0,49% +4,86%
DJIA 19.810,52 -0,05% +13,69%
S&P-500 2.244,67 -0,20% +9,82%
Nasdaq-Comp. 5.394,90 -0,68% +7,74%
Nasdaq-100 4.875,90 -0,86% +6,15%
Nikkei-225 19.114,37 -0,16% +0,42%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 164,16 -35

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,67 53,77 -0,2% -0,10 +20,4%
Brent/ICE 56,74 56,85 -0,2% 0,00 +20,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.156,10 1.157,90 -0,2% -1,80 +9,0%
Silber (Spot) 16,04 16,17 -0,8% -0,14 +16,0%
Platin (Spot) 903,65 897,50 +0,7% +6,15 +1,4%
Kupfer-Future 2,51 2,49 +1,0% +0,02 +16,4%

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Wenig verändert - Am letzten Handelstag des alten Jahres bewegt sich an der Wall Street nicht mehr viel. Damit setzt sich der jüngste Trend zur Vorsicht der Anleger fort. Wer in den vergangenen Monaten dabei war, kann gute Gewinne einstreichen und räumt unter Umständen nun sein Depot aus. Im übrigen nutzen die Teilnehmer die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr für einen Urlaub, weshalb die Umsätze schon die ganze Woche ziemlich gering waren. Bei den Einzelwerten stehen Qualcomm in Blick. Das Unternehmen hat eine Lizenzvereinbarung mit dem chinesischen Smartphonehersteller Meizu Technology getroffen, mit der das US-Unternehmen seine Position auf dem chinesischen Markt festigen will. Die Aktie von Qualcomm hat ins Minus gedreht und gibt nun 0,5 Prozent ab. Auch Salesforce.com können die leichten Gewinne aus dem Frühgeschäft nicht halten und verlieren 0,4 Prozent. Der Softwarehersteller hat sich die Verdoppelung des Umsatzes zum Ziel gesetzt, die aber nicht leicht zu erreichen sein dürfte, denn die Konkurrenz - Microsoft, SAP und Oracle - schläft nicht, sondern dringt auf das Terrain von Salesforce vor. Einmal mehr macht auch die FDA die Kurse. Am Freitag hat sie bei einem Präparat des Biotech-Unternehmens Innocoll den Daumen gesenkt. Das Unternehmen wollte sein Medikament Xaracoll für nachchirurgische Schmerzbehandlungen zugelassen bekommen. Nach dem FDA-Aus folgten Analysten mit Abstufungen der Aktie, die um 65 Prozent einbricht.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Am letzten Handelstag des Jahres gab es noch eine Reihe von Kursgewinnern, teilweise stiegen die Aktien-Indizes in Europa auf neue Jahres- oder sogar Allzeithochs. Der Aktienmarkt in London verzeichnete mit einem Plus von 14,4 Prozent das beste Jahr seit 2013. Nach einer Serie von fünf Tagen im Plus schloss der FTSE-100-Index am Freitag zudem auf Allzeithoch. Auch der MDAX schnupperte nochmals Rekordluft, der DAX (plus 0,3 Prozent) wie auch der Euro-Stoxx-50 (plus 0,3 Prozent) erklommen neue Höchststände für das Jahr. Aber es gab auch Verlierer, wie die Börsen in Italien oder Portugal.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:15 Do, 17.48 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0552 +0,18% 1,0533 1,0486 -2,8%
EUR/JPY 123,2022 +0,16% 123,0077 122,01 -16,7%
EUR/CHF 1,0723 -0,11% 1,0735 1,0731 -1,4%
EUR/GBP 0,8544 -0,17% 0,8579 1,1668 +16,0%
USD/JPY 116,75 -0,05% 116,80 116,35 -0,6%
GBP/USD 1,2350 +0,61% 1,2275 1,2236 -16,3%

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Am letzten Handelstag des Jahres zeigten sich die Aktienmärkte in Ostasien und in Australien mit uneinheitlicher Tendenz. Die japanische Börse verringerte ihre Verluste bis zum Schluss deutlich, nachdem der Yen zum Dollar nachgegeben hatte, was günstig ist für die Exportsituation japanischer Unternehmen. Eine erste Erholung zeigte die an den vergangenen Tagen um über 40 Prozent eingebrochene Toshiba-Aktie. Sie legte um 9,4 Prozent zu. Einige Analysten bezeichneten den Kurseinbruch der Aktie als überzogen. Die angekündigten Abschreibungen auf das Nukleargeschäft seiner US-Tochter Westinghouse seien nun eingepreist. Takata schossen um 21,2 Prozent nach oben. Der skandalgebeutelte Airbaghersteller steht offenbar kurz vor einer Einigung mit der US-Justiz wegen kriminellen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit fehlerhaften Luftkissen, wie bereits am Mittwoch bekannt geworden war. In Hongkong verbuchte das Schwergewicht Tencent ein Plus von 1,1 Prozent. MMG gewannen 3,1 Prozent, nachdem der Minenbetreiber einen Beteiligungsverkauf mitgeteilt hatte. Die Aktie des Versicherers Ping An notierte 1 Prozent fester. Nach der jüngsten Kritik des Regulierers am Gebaren vieler Versicherer, immer mehr Beteiligungen einzugehen, was das Finanzsystem des Landes gefährde, will China das Aktienengagement der Branche beschränken. Kursgewinne verzeichneten Kasinoaktien im Vorgriff auf in der kommenden Woche erwartete Umsatzzahlen aus dem Spielerparadies Macau. Wynn Macau gewannen 1,6 Prozent, Galaxy Entertainment 2,4 und SJM Holdings 2,7 Prozent. In Sydney wurden zuletzt gut gelaufene Aktien aus dem Rohstoffsektor verkauft. Händler verwiesen dazu auch auf das nachlassende Aufwärtsmomentum beim Eisenerzpreis. BHP Billiton und Rio Tinto gaben um 1,7 bzw. um 1,4 Prozent nach, Fortescue um 1,7 Prozent. Newcrest verteuerten sich um 5,1 Prozent vor dem Hintergrund weitere Gewinne des Goldpreises.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

GfK hält KKR-Gebot von 43,50 Euro je Aktie für angemessen

Vorstand und Aufsichtsrat der GfK SE halten den von der Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts (KKR) für das Unternehmen gebotenen Preis von 43,50 Euro pro Aktie aus finanzieller Sicht für angemessen. Sie empfehlen den Aktionären daher die Annahme der Offerte, schrieben sie am Freitag in einer gemeinsamen Stellungnahme. Gleichzeitig hat der Vorstand der Marktforschungsgesellschaft aus Nürnberg den Margenausblick für das Gesamtjahr 2016 und das Folgejahr konkretisiert. Demnach wird die operative Marge 2016 deutlich unter dem Vorjahreswert liegen. Auch 2017 werde von einer "herausfordernden Wettbewerbssituation" geprägt sein, hieß es.

Foxconn will moderne Flachbildschirme in China bauen

Der Gründer der Foxconn Technology Group setzt verstärkt auf China. Terry Gou kündigte an, für 8,8 Milliarden US-Dollar ein Werk zur Herstellung moderner Fernseh-Flachbildschirme in Guangzhou zu errichten. Bei der Fertigung werde Technologie von Sharp eingesetzt. Der Auftragsfertiger Foxconn hatte das japanische Traditionsunternehmen in diesem Jahr übernommen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz

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December 30, 2016 12:12 ET (17:12 GMT)

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