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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Deutschland
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Dioxin – 31. Januar 2017 – 13:18

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: In Hongkong und Schanghai fand wegen des chinesischen Neujahrsfests kein Börsenhandel statt.

MITTWOCH BIS DONNERSTAG: In Schanghai bleibt die Börse wegen des chinesischen Neujahrsfests geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13:15 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.273,40 -0,11% +1,66%
Euro-Stoxx-50 3.269,88 +0,22% -0,63%
Stoxx-50 3.000,68 -0,10% -0,33%
DAX 11.696,40 +0,12% +1,88%
FTSE 7.161,72 +0,61% +0,26%
CAC 4.798,84 +0,30% -1,31%
Nikkei-225 19.041,34 -1,69% -0,38%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 161,83 -5

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 52,50 52,63 -0,2% -0,13 -4,0%
Brent/ICE 55,33 55,23 +0,2% 0,10 -2,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.203,92 1.195,46 +0,7% +8,47 +4,6%
Silber (Spot) 17,35 17,12 +1,4% +0,23 +9,0%
Platin (Spot) 991,45 989,00 +0,2% +2,45 +9,7%
Kupfer-Future 2,70 2,66 +1,7% +0,05 +7,8%

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Aktienkurse an der Wall Street dürften am Dienstag ihre Abwärtstendenz des Vortages fortsetzen. Weiterhin bestimmen die Entwicklungen im Weißen Haus und die Weisungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump das Geschehen. Nachdem am Vortag das Einwanderungsdekret von Trump die Investoren verschreckt hatte, lässt nun eine Personalie aufhorchen. So hat Trump die kommissarische Justizministerin Sally Yates entlassen, nachdem diese sich gegen die neuen Bestimmungen gestellt hatte. Der Future auf den S&P-500 deutet auf einen etwas schwächeren Start hin. Händler sprechen von steigender Verunsicherung am Markt wegen Trumps Vorgehen. Daneben sind die Blicke des Marktes auf die US-Notenbank gerichtet, die am Dienstag ihre zweitägige Sitzung beginnt. Es wird aber mehrheitlich mit keiner Zinsanhebung gerechnet. Bis zur Bekanntgabe der Entscheidung am Mittwochabend könnten noch eine Reihe von US-Konjunkturdaten für etwas Bewegung sorgen. Daneben nimmt die US-Berichtssaison weiter Fahrt auf. Vorbörslich legen unter anderem Pfizer, Sprint, UPS und Exxon Mobil ihre Geschäftszahlen vor. Nach Handelsende folgen noch Apple und Advanced Micro Devices (AMD).

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Ergebnisse:

13:30 US/Sprint Corp, Ergebnis 3Q, Overland Park

13:45 US/United Parcel Service Inc (UPS), Ergebnis 4Q, Atlanta

14:00 US/Exxon Mobil Corp, Ergebnis 4Q, Irving

22:15 US/Advanced Micro Devices Inc, Ergebnis 4Q, Sunnyvale

22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 1Q, Cupertino

Außerdem im Tagesverlauf:

- US/Arconic Inc, Ergebnis 4Q (nach Börsenschluss), New York

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US
14:30 Arbeitskostenindex 4Q
PROGNOSE: +0,6% gg Vq
zuvor: +0,6% gg Vq

15:00 Case-Shiller-Hauspreisindex November
20 Städte
PROGNOSE: +5,3% gg Vj
zuvor: +5,1% gg Vj

15:45 Index Einkaufsmanager Chicago Januar
PROGNOSE: 55,0
zuvor: 54,6

16:00 Index des Verbrauchervertrauens Januar
PROGNOSE: 111,9
zuvor: 113,7

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach dem Rücksetzer zum Wochenstart geht es an den Börsen in Europa am Dienstagmittag leicht nach oben. "Nach der Trump-Rally sehen wir momentan, dass die Bereitschaft der Anleger gestiegen ist, Gewinne in steigende Kurse hinein mitzunehmen", so ein Aktienhändler. Sollte diese Tendenz anhalten, dürfte der Weg der Börsen nach oben zunächst schwieriger werden. Die Inflation ist zum Start in das Jahr nach oben geschossen. Der Preisdruck in der Eurozone erfüllt mit 1,8 Prozent nun nahezu den Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Anstieg ging dabei hauptsächlich auf die Entwicklung der Energiepreiskomponente zurück. Die Kerninflation ohne die Preise für Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak verharrte bei 0,9 Prozent. Der Euro hat auf die Inflationsdaten kaum reagiert. Der Unicredit stehen für 2016 tiefrote Zahlen ins Haus. Das Unternehmen hat den erwarteten Verlust für das abgelaufene Jahr auf 11,8 Milliarden Euro beziffert. Die Aktie verliert 1,5 Prozent. Deutsche Bank steigen um 1,3 Prozent. Die Bank kann einen weiteren Rechtsstreit zu den Akten legen. Wegen Geldwäschevorwürfen in Russland zahlt das Geldhaus umgerechnet 588 Millionen Euro, was deutlich unter den Schätzungen von Analysten liegt, die den Vergleich denn auch positiv bewerten.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:11 Mo, 17:13 % YTD
EUR/USD 1,0753 0,0% 1,0753 1,0688 +2,3%
EUR/JPY 121,9821 0,0% 121,9821 121,72 -2,0%
EUR/CHF 1,0668 0,0% 1,0668 1,0660 -0,4%
EUR/GBP 0,8626 +0,71% 0,8626 1,1698 +1,2%
USD/JPY 113,45 0,0% 113,45 113,89 -2,9%
GBP/USD 1,2465 0,0% 1,2465 1,2504 +1,0%

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Während an den chinesischen Börsen in Hongkong und Schanghai das Neujahrsfest gefeiert worden ist, verkauften Anleger an den übrigen Handelsplätzen in der Region Aktien. Händler sprachen von einer allgemein schlechten Stimmung, die in Asien um sich greife. Die politischen Rundumschläge von US-Präsident Donald Trump würden immer stärker als Bedrohung - auch für die Börsen - wahrgenommen, hieß es. Trumps Festhalten an den weltweit kritisierten Einreisebeschränkungen für Bürger bestimmter islamischer Staaten sei kein vertrauensstiftender Schritt und befördere die wachsende Verunsicherung. In Japan stützten angesichts der globalen Verunsicherung selbst positive Wirtschaftsdaten nicht. So war unter anderem die Industrieproduktion im Dezember stärker als erwartet gestiegen. Die japanische Notenbank beließ ihre Geldpolitik zwar unangetastet, hob aber den Wachstumsausblick für das Land an. Ihre Inflationserwartungen bestätigte die Bank of Japan. Export-, Technologie- und Finanzaktien zählten in der gesamten Region zu den klaren Verlierern. Allerdings machten Analysten bei den Finanztiteln Kurspotenzial aus, nachdem sich Trump erneut für die Abschaffung des "Dodd-Frank-Act" zur Bankenaufsicht in den USA ausgesprochen hatte - mithin eine Deregulierung des Bankensektors. NEC brachen in Tokio um über 17 Prozent auf ein Dreimonatstief ein. Der Elektronikkonzern hatte die Prognose gesenkt. Sony ermäßigten sich um 2,3 Prozent auf ein Dreiwochentief. Der Elektronikriese plant Abschreibungen von rund 1 Milliarde US-Dollar auf das Film- und Fernsehstudio-Geschäft.

+++++ CREDIT +++++

Nach dem kräftigen Anstieg der Risikoprämien im europäischen Kredithandel zum Wochenbeginn geben diese am Dienstag wieder leicht nach. "Die Umsätze in den iTraxx-Indizes waren gestern vergleichsweise hoch", sagt ein Beobachter. Laut dem Datenanbieter Markit wurden im iTraxx Europe Index Absicherungen im Gesamtvolumen von 13,75 Milliarden Euro gehandelt. Der iTraxx Crossover Index war am Vortag erstmals seit Anfang Dezember wieder über 300 Basispunkte gestiegen. Der Index bildet einen Korb von Anleihen von Unternehmen mit einer niedrigen Kreditbonität ab.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Fresenius Medical Care erhält Nachzahlung aus den USA

Die Fresenius Medical Care erhält für Dienste in den USA nachträglich mehr Geld. Die Nordamerikatochter der FMC bekomme für Behandlungen von US-Kriegsveteranen zwischen Januar 2009 und 15. Februar 2011 eine Nachzahlung, teilte der Konzern mit. Die Nachzahlung werde den Umsatz der Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC) 2017 um rund 100 Millionen Euro erhöhen.

Lufthansa-Chef Spohr kündigt für 2017 niedrigere Ticketpreise an

Die Deutsche Lufthansa will ihre Ticketpreise in diesem Jahr senken. "Wir gehen auch in diesem Jahr davon aus, unseren Kunden leicht reduzierte Ticketpreise anbieten zu können", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). "Aber der Rückgang dürfte etwas niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr."

Deutsche Bahn und GDL geben sich in Schlichtung mehr Zeit

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn lassen sich die Streithähne etwas mehr Zeit bei der Schlichtung. Das unter Leitung von Bodo Ramelow und Matthias Platzeck geführte Verfahren werde bis zum 9. Februar ausgesetzt, teilte die GDL mit.

Grünen-Spitzenkandidatin verlangt Experten als neuen Bahnchef

Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt hat nach dem Rücktritt von Bahn-Chef Rüdiger Grube einen "echten Experten der Bahnbranche" als Nachfolger gefordert. Sie sieht nun Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in der Pflicht, schnell zu handeln, wie die Politikerin der Rheinischen Post sagte.

Comdirect kürzt Dividende trotz Gewinnanstiegs

Die Commerzbank-Tochter Comdirect hat 2016 dank eines Sonderertrages unter dem Strich deutlich mehr verdient. Die Erträge aus dem operativen Geschäft waren dagegen rückläufig. Die Dividende für das vergangene Jahr strich die Bank auf 0,25 Euro je Aktie zusammen, im Jahr davor hatte sie noch 0,40 Euro ausgeschüttet.

GfK verfehlt 2016 Margenziele

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