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19. März 2008 – 12:05
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Die fulminante Bruchlandung, die die Investmentbank Bear Stearns soeben hingelegt hat, war in vielfacher Hinsicht bemerkenswert: Die Beinahepleite dokumentiert, welche Abgründe sich in den Bilanzen der Institute noch auftun können, wie wenig beschwichtigenden Aussagen zu glauben ist (Ausgabe der PB vom 17.3.) und wie stark Notenbank und Konkurrenz (in diesem Fall die rettende JP Morgan Chase) daran interessiert sind, dass es nicht zum Äußersten (einer Pleite) kommt. Die Druckwellen dieses Wall Street-Bebens waren auch hier in Deutschland, also weit weg vom Epizentrum, deutlich zu spüren....
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17. März 2008 – 12:10
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Investoren brauchen momentan wahrlich starke Nerven. Nicht nur, dass der Aktienmarkt seit dem Jahreswechsel auf breiter Basis in die Knie gegangen ist (so liegt beispielsweise der deutsche Leitindex DAX seit Jahresbeginn rd. 20% unter Wasser). Auch die Verbreitung immer neuer Schreckensmeldungen aus dem Finanzsektor schlägt den Anlegern kontinuierlich auf den Magen. ...
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11. März 2008 – 9:25
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Der Januar zählt erfahrungsgemäß zu den besseren Monaten des Börsenjahres. Ein wesentlicher Grund ist die üppige Liquidität, die im Markt liegt. Viele Privatanleger sortieren "zwischen den Jahren" ihre Finanzen, verfügen wegen der Weihnachtsfeiertage oder dem Jahresultimo über diverse Bonuszahlungen oder nehmen sich zum Jahresstart vor, mehr für die Altersvorsorge zu sparen. Alle genannten Motive führen zu Mittelzuflüssen bei den Publikumsfonds, die diese Gelder wiederum anlegen....
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5. März 2008 – 14:49
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Die Berichtssaison zum Schlussquartal 2007 läuft auf vollen Touren und neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Es ist angebracht, ein erstes kleines Fazit zu ziehen. Der bloße Blick auf die Entwicklung der meisten Aktiencharts in den vergangenen zwei Monaten lässt einem Außenstehenden eigentlich nur den Eindruck gewinnen, dass deutsche Unternehmen reihenweise enttäuscht haben. Doch so war es auch auf den 2. Blick nicht. Massive Planverfehlungen und Gewinnwarnungen waren branchenübergreifend und auch quer durch alle "Gewichtsklassen" die Ausnahme....
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26. Februar 2008 – 10:06
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Ein erstes Durchatmen ist angesagt. Nachdem der breite Aktienmarkt zu Jahresbeginn in einem (zumindest für den Monat Januar) fast schon historischen Maße zusammengefaltet wurde, setzte zuletzt so etwas wie eine erste Stabilisierung ein. Kurzfristig, so scheint es, schwankt der Markt gemessen am DAX in einem engen Korridor zwischen 6 600 und etwas mehr als 7 000 Zählern. Diese vermeintliche Ruhe sollte nicht mit Ereignislosigkeit gleichgesetzt werden. Eine Vielzahl von Faktoren wirkt auf die Börse ein, durchaus mit Wucht....
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19. Februar 2008 – 10:09
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Der mittlerweile zurückgetretene Vorstandslenker der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, war nur der erste aufgedeckte Steuersünder mit Geldern in Liechtenstein. Wahrscheinlich dürfte in den kommenden Wochen ein Steuerskandal von fast schon historischen Dimensionen sukzessive ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Medienberichten zufolge geht es um eine dreistellige Anzahl von Verdächtigen und einen Betrag in Milliardenhöhe. Öffentlichkeit und Politiker sind erschüttert und reagieren aufgebracht....
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12. Februar 2008 – 9:20
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Die Berichtssaison für das Schlussquartal 2007 ist nun auch in Deutschland angelaufen und zumindest bislang sind die großen Katastrophen eher die Ausnahme geblieben. Zwar beherrschten Firmen, die für bittere Enttäuschungen sorgten (etwa die Hypo Real Estate oder Infineon) die Schlagzeilen, doch hielt sich der Kummer insgesamt in Grenzen....
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30. Januar 2008 – 17:09
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Ausgelebter Shareholder Value in Form von Aktienrückkaufprogrammen gehört zu den beliebtesten, aber auch zu den umstrittensten Kapitalmaßnahmen, die börsennotierte Unternehmen durchführen können. In den USA sind diese Programme seit langem beliebt, in Deutschland sind sie seit Ende der neunziger Jahre im Markt etabliert. Der Charme dieser verdeckten Form der Ausschüttung ist schnell erkannt: Die kursstützende Wirkung schlägt bei allen Anlegern positiv im Depot durch....
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29. Januar 2008 – 9:55
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Da kann auch der legendäre Finanz-Jongleur Nick Leeson nicht in Ansätzen mithalten: Ein "kleiner Händler" der französischen Großbank Société Générale mit dem mittlerweile nicht nur in der Börsenszene weltbekannten Namen Jérome Kerviel verantwortet einen Verlust von 4,9 Mrd. Euro, der das Institut in eine veritable Krise gerissen hat. Wie beim spektakulären Leeson-Fall kam dem Hasardeur zugute, dass er die internen Kontroll- Mechanismen durch eine frühere Tätigkeit im Middle Office bestens kannte und dementsprechend wirksam aushebeln konnte....
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23. Januar 2008 – 13:30
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Wenn Deutschlands zurzeit am meisten beachtete C-Promis in einigen Tagen wieder ihr "DschungelCamp" in Australien verlassen und sich in den Flieger gen Deutschland setzen, könnte die Lektüre der Presse einigen Kummer bereiten. Natürlich bzgl. der "eigenen" Schlagzeilen, aber auch hinsichtlich des Geschehens an der Börse, zumindest wenn die Promis irgendwelche Aktien oder Fonds besitzen. Einen derartigen Abschwung, wie er in den vergangenen drei Wochen über das Börsenparkett hinweg fegte, hatte wohl kaum ein Anleger auf dem Radar....