19. März 2008 – 12:05
Die fulminante Bruchlandung, die die Investmentbank Bear Stearns soeben hingelegt hat, war in vielfacher Hinsicht bemerkenswert: Die Beinahepleite dokumentiert, welche Abgründe sich in den Bilanzen der Institute noch auftun können, wie wenig beschwichtigenden Aussagen zu glauben ist (Ausgabe der PB vom 17.3.) und wie stark Notenbank und Konkurrenz (in diesem Fall die rettende JP Morgan Chase) daran interessiert sind, dass es nicht zum Äußersten (einer Pleite) kommt. Die Druckwellen dieses Wall Street-Bebens waren auch hier in Deutschland, also weit weg vom Epizentrum, deutlich zu spüren....