Historisch günstig?

9. Mai 2008 – 8:25
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Jahrelang steigerten die Unternehmen ihre Ergebnisse schneller, als die Aktiennotierungen kletterten. Trotz kräftiger Kursgewinne wirkten die Börsen damit aus fundamentaler Sicht günstig. Jetzt hat sich der Trend umgekehrt: Die Unternehmensgewinne gehen zurück. Obwohl die Kurse seit Jahresbeginn purzeln, hat die Bewertung nach dem KGV sogar zugenommen. ...

Fundamentale Schwächen

2. Mai 2008 – 11:26
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Die Börsen befinden sich weiter im Aufschwung. Der DAX kratzt an der Marke von 7.000 Zählern, im Dow Jones sind die Verluste seit Jahresbeginn auf nur noch drei Prozent zusammengeschmolzen. Die Anleger haben einen Umgang mit der Immobilienkrise gefunden – sie ignorieren sie einfach. Vor allem die charttechnische Situation sieht weiter gut aus und spricht dafür, dass die Aufholjagd an den Börsen noch etwas anhält. Zuletzt gab es aber eine Reihe an fundamentalen Daten, die die mittelfristige Marktentwicklung belasten könnten. ...

Börse paradox?

25. April 2008 – 8:12
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Rund zehn Prozent hat der DAX von seinem Jahrestief zugelegt, beim TecDAX sind es sogar über 25 Prozent. Dabei reißen die schlechten Nachrichten aus der Finanzbranche in Form von Milliardenabschreibungen nicht ab. Börse paradox? ...

Daueroptimisten

17. April 2008 – 11:24
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Analysten gelten als notorische Optimisten. Schon nach der Jahrtausendwende schrieben sie die gute Gewinnentwicklung bei den Unternehmen einfach fort und übersahen dabei das sich eintrübende wirtschaftliche Umfeld. Der gleiche Fehler hat sich jetzt wieder eingeschlichen: Im vierten Quartal lagen die Ergebnisschätzungen für den S&P 500 so weit daneben wie noch nie. Glatte 31 Prozentpunkte zu hoch waren die Prognosen ausgefallen. Trotz sich eintrübender Konjunktur und massiver Probleme in der Finanzbranche ist der Optimismus nur langsam aus den Köpfen der Analysten zu verbannen....

Kurzfristig positiv

11. April 2008 – 8:43
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Am Aktienmarkt setzt sich die Meinung durch, dass der Höhepunkt der Finanzkrise überwunden ist und die US-Wirtschaft dank der radikalen Zinssenkungen der US-Notenbank sowie dem Konjunkturpaket der Bush-Regierung ab dem zweiten Halbjahr 2008 wieder an Fahrt gewinnt. Die Börsen nehmen diese Hoffnung vorweg, zumal immer wieder Hinweise auf die günstige Aktienbewertungen genannt werden. Wir halten alle diese Argumente für gefährlich. ...

Keine Grenzen

3. April 2008 – 11:41
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Die Immobilienkrise hat bei Finanzwerten ein Blutbad angerichtet. Die Deutsche Bank und die Commerzbank verloren innerhalb eines halben Jahres 40 bzw. 50 Prozent an Wert, bei der Hypo Real Estate sind es sogar 70 Prozent. Alle drei Aktien notieren inzwischen unter ihrem Buchwert, was gemeinhin als günstiges Einstiegsniveau gilt. Allerdings ist in der aktuellen Marktlage Vorsicht angebracht. Letztlich spiegelt die Notiz unter dem Buchwert die Risiken wider, die Anleger in den Bankbilanzen noch vermuten. Und wahrscheinlich sind die Sorgen berechtigt. ...

Völliger Vertrauensverlust

20. März 2008 – 12:00
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Eine fundamentale Einschätzung der Börsenlage wird immer schwieriger. Das liegt unter anderem daran, dass man den Aussagen der Firmen kaum noch Glauben schenken kann. Besonders dramatisch sind die Ereignisse um die US-Investmentbank Bear Stearns. Mitte der vergangenen Woche bezeichneten führende Manager der US-Investmentbank Spekulationen um einen Liquiditätsengpass noch als „blanken Unsinn“. Nur zwei Tage später kam das Eingeständnis, dass man eine Geldspritze benötigt. Inzwischen ist man unter das Dach von Goldman Sachs geschlüpft, um einer Pleite zu entgehen....

Fehlkalkulation

13. März 2008 – 14:01
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Bei ihren Ergebnisprognosen für das vierte Quartal haben die Analysten meilenweit daneben gelegen. Zum Jahreswechsel hatten die Experten für den S&P 500 auf Basis der operativen Daten noch einen Gewinnrückgang von etwa acht Prozent gegenüber dem Vorjahr geschätzt. Inzwischen haben fast alle Unternehmen gemeldet und es zeichnet sich ein Gewinneinbruch von über 30 Prozent ab. In Anbetracht dieser drastischen Fehlkalkulation müssen Aussagen über Aktienbewertungen kritisch betrachtet werden....

Überflüssig

7. März 2008 – 9:36
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Im November 2003 hatte die Deutsche Börse ein Einsehen mit den Banken und ihren Börsenhändlern: Wegen der geringen Nachfrage seitens der Kunden wurden die zuvor verlängerten Handelszeiten wieder zurückgenommen. Seither ist im Xetra-Handel wie früher um 17.30 Uhr Schluss. Nur die Präsenzbörsen sind auch heute noch bis 20.00 Uhr offen. Obwohl die Umsätze im Späthandel dünn sind, denkt die Deutsche Börse aktuell darüber nach, die Handelszeit auf dem Parkett weiter zu verlängern. Den Angaben zufolge ist ein Handelsbeginn ab acht Uhr im Gespräch....

Republik in Aufruhr

29. Februar 2008 – 9:14
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Die Republik ist in Aufruhr: Tausendfach haben Besserverdiener aus Wirtschaft, Politik und Sport ihr Geld nach Liechtenstein gebracht und damit das Steuersäckel um Millionenbeträge geprellt. Das Urteil an den Stammtischen fällt eindeutig aus: Verlangt wird eine knallharte Bestrafung!...