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Dagobert27
01.11.2000, 12:42
NANO-NANO...http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/smiley1.gif

Nanotechnologie - Bausteine einer neuen Welt


Die Nanotechnologie gilt heute als Schlüssel für das 21. Jahrhundert.
Nanotechnologie gleicht einer Revolution, die tiefgehender und weitreichender sein
wird als die Mikroelektronik, die uns den PC und das Internet gebracht hat. Die
Vorsilbe "Nano" (griech.: "Zwerg") zeigt, in welchen Dimensionen diese
Technologie anzusiedeln ist. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter und
entspricht ungefähr einem Zehntausendstel der Stärke eines menschlichen Haares.
Anwendungsbereiche werden vor allem die Elektronik, optische Datenübertragung,
Prozeßtechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik und die Medizin sein.

Mit der Nanotechnologie wird es möglich, Atome und Moleküle kontrolliert zu
manipulieren. Gerade für die Computertechnologie ist das ein Ausweg aus der
Sackgasse. Die heutigen Halbleiter lassen sich nicht unbegrenzt verkleinern -
unterhalb einer Grenze von 0,1 Mikrometer funktionieren die Bauteile nicht mehr
zuverlässig. Zwar konnten Computersimulationen zeigen, dass maßgeschneiderte
molekulare Bauteile die Lösung aus dem Dilemma sind, aber innerhalb der
nächsten 6 - 10 Jahre dürften die Modelle erst Realität sein. Auch im Chipbereich
bahnt sich eine Revolution an. Billionen von Bits an Informationen finden in Zukunft
auf dem Kopf einer Stecknadel Platz.

So ist es kürzlich der Chicagoer Firma Molecular Electronics gelungen, im Labor
einen molekülgroßen Schaltkreis, der Daten speichert und wiedergibt, aufzustellen.
In 18 bis 24 Monaten sollen erste Prototypen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Besonders die Chipproduzenten zeigen ihrerseits großes Interesse, zumal die
Herstellungskosten für konventionelle Siliziumchips relativ hoch sind. Somit dürfte
die Vision der Forscher, dass die Speicherplatten aus dem Reagenzglas stammen,
wohl nur noch eine Frage Zeit sein.

Quelle: Tradewire.de

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Love & Light
Dagobert27

Dagobert27
01.11.2000, 12:56
Rechnen mit Atomen?
Computer aus dem Chemielabor

von Dirk Ternes

Technologien, die vielleicht nie den Ladentisch erreichen, Produkte, die kein Mensch braucht und Zukunftstechnologien,
die vielleicht bald alltäglich werden? FirstSurf stellt Ihnen die Techno-Trends vor. Kleiner, schneller, billiger: so lautet das Gesetz in der Computerindustrie. Schon heutzutage bringen Halbleiterhersteller rund 28 Millionen Transistoren auf nur einem Chip unter und stoßen dabei immer näher an die Grenzen dessen vor, was in der Nanotechnologie möglich ist.

Auf 180 Nanometer sind die Transistoren in ihren Abmessungen geschrumpft. Zum Vergleich: würde man einen derartigen Transistor auf die Größe einer Erbse vergrößern und machte mit der Hülsenfrucht das gleiche, so hätte sie einen Durchmesser von zig Kilometern. Der Haken an der Miniaturisierung: je kleiner die Bauteile sind, desto teurer sind sie in der Herstellung und desto größer ist der Ausschuss bei Produktion. Und ab einer Grenze von etwa 50 Nanometern verhalten sich elektronische Bauteile nicht mehr nach den Regeln der klassischen Physik, sondern sind den Zufälligkeiten der Quantenphysik ausgeliefert.

Diese potenzielle Hürde wollen eine Reihe von Wissenschaftler direkt mit einem Quantensprung nehmen. Molecular Computing nennt sich ihr Treiben, das mehr mit Chemie zu tun hat als klassischer Halbleiterfertigung. Sie wollen einzelne Moleküle einsetzen, um Abläufe in Halbleiterchips und elektrischen Bauteilen abzubilden.

Atomare Magnetspeicher?
Auf dem Weg zu atomaren Speicherbausteinen ist Wissenschaftlern der Universität Hamburg und des Forschungszentrums Jülich ein wichtiger Durchbruch gelungen. In der angesehenen Wissenschaftszeitschrift "Science" berichteten die Grundlagenforscher Anfang Juni, dass es ihnen gelungen ist, mit Hilfe eines Mikroskopieverfahrens an einzelnen Atomlagen die magnetische Ausrichtung der einzelnen Atome abzubilden. Damit konnten erstmals auch die magnetischen Eigenschaften von Atomen sichtbar gemacht werden.

Bis zur Entwicklung anwendungsreifer Produkte ist es noch ein sehr weiter Weg, doch glauben die Wissenschaftler, dass es irgendwann einmal möglich sein werde, die magnetische Ausrichtung gezielt zu verändern. Dies wäre der Weg zu magnetischen Speichermedien frei, die die Kapazitäten heutiger Speicher millionenfach übertreffen.


Dazu basteln sie fleißig an Grundkomponenten, die irgendwann mal später funktionsfähige Gerätebauteile ergeben könnten. Charles Lieber von der amerikanischen Harvard Universität reiht Moleküle auf Kohlenstoffbasis zu winzigen Röhren aneinander, die beispielsweise als Kabel dienen könnten; die IBM Research hat aus einer einzelnen Nanoröhre einen Transistor gebaut und Marc Reed, Forscher an der Yale Universität, entwickelt molekulare Schalter und Memorybausteine.

Molecular Computing ist im Grunde ganz einfach: man dippt beispielsweise eine Waferplatte in eine geheimnisvolle Flüssigkeit – und fertig, schildert Mark Reed, Leiter des Departments für Elektrotechnik
an der Yale University sein Verfahren im Magazin Techreview. Der Haken: Man muss nicht nur Moleküle mit exakt den richtigen elektrochemischen Eigenschaften finden. Man muss auch den richtigen Cocktail anmixen, damit die Einzelteile zusammen kommen, sonst schwimmen in der einen Brühe die
Kabel und in der anderen Schalter. Die Fähigkeit zur self assembly, dem selbsttätige Zusammenfügen ist gefragt in Größendimensionen, in denen kein Schraubenzieher mehr weiterhilft.

Von der Umschiffung derartiger Klippen sind die Grundlagenforscher noch viele Meilen entfernt, weshalb
ihnen die Skeptiker auch vorwerfen, die Bodenhaftung verloren zu haben und die technischen Begrenzungen nicht mehr zu sehen. Dies ficht Visionäre wie Reed nicht an. Er hat schon mal vorsorglich zusammen mit Chemikern der Pennsylvania State University ein Start-Up- Unternehmen gegründet. Molecular Electronics, so der Name der Firma, hat eigentlich schon fast alles, nur kein Produkt. James
M. Tour, Chemiker an der Rice University und Mitgründer des Unternehmens hält es jedoch nicht für unrealistisch, in ein paar Jahren ein funktionsfähiges System zu haben.

Ein anderes, etwas bekannteres Unternehmen, Hewlett Packard stellte gemeinsam mit Wissenschaftlern der University of California (UCLA) in der Zeitschrift Science Moleküle vor, die in der Lage sind, als Schalter und Memory-Bausteine zu fungieren. R. Stanley Williams, Forschungsleiter bei HP, hofft, innerhalb der nächsten 18 Monate einen logischen Schaltkreis bauen zu können. "Wir haben die Schalter und die Kabel – die Komponenten, um Nanoschaltkreise Wirklichkeit werden zu lassen", sagt er. Doch auch er glaubt nicht, in den nächsten zehn Jahren auch nur einen einfachen Computer aus Molekülen bauen zu können.

Quelle: www.innovation-aktuell.de (http://www.innovation-aktuell.de)

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Dagobert27

Morgan
01.11.2000, 19:06
Hi Dago,


Ich denke auch, daß die Nanotechnologie die Technologie der Zukunft sein wird. Das wird die nächste Industrielle Revolution! Vergleichbar mit Dampfmaschine, der Glühbirne und dem ersten Computer. Allerdings wird es noch ein Weilchen dauern, bis die noch rudimentären Anfänge zur ausgefeilten Technik avancieren. In 4-5 Jahren wird man auf sich nach den Besten umschauen und von ersten großen Erfolgen hören. Bis dahin wird das Geld noch in den realen Technologieen gemacht werden.

Viele Grüße
Morgan http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/biggrin.gif

NIDALSKO
01.11.2000, 20:17
Im Thema steckt viel Musik und "Phantasie" (ich kann das Wort übrigens nicht mehr hören), aber ökonomisch und wissenschaftlich noch weit vor einer Situation entfernt,die ich als nächste (mögliche) industrielle Revolution bezeichnen würde...Nanotechnologie ist ohnehin ein Schlagwort, das sich noch substantiell in - für uns als Anleger - "Produkt" umschlagen muß....Der Bogen von Grundlagenvorschung bis zum Patent oder relevante Anwendung ist mit 10, 20 Jahren zu beziffern.

Auf jeden Fall spannendes Thema...hier arbeiten Pioniere, deren Früchte morgen vom Baum fallen werden. Die Medizin wird einen überragenden Raum einnehmen...

Im übrigen werden derzeit die Grundfeste der (Quanten)Physik erschüttert, falls es jemand mitbekommen hat. Es gibt eine neue wissenschaftliche Arbeit, die die Teilbarkeit des Elekktrons (im extremen Tiefkühl-Berreich) beweisen soll und im Moment die Welt der Physik auf den Kopf stellt. Ich bin sehr gespannt, ob es da bald neue Erkenntnisse geben wird...hier kann in der Tat die Rede von einer vollumfänglichen Revolution sein, die wir wahrscheinlich zu unseren Lebzeiten nur rudimentär miterleben....


Es grüßt
Nidalsko

Dagobert27
02.11.2000, 08:15
Moin Nidalsko, moin Morgan!

Jo!http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/biggrin.gif Die Zukunft wird es zeigen. Allerdings glaube ich wird es immer schneller werden, Erkenntnisse in der Grundlagenforschung in erfolgreiche ökonomische Konzepte zu packen. Frei nach dem Motto: Heut ein Super-Computer gekauft, morgen ist er schon wieder alter Hut, den keiner mehr haben will...http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/smile5.gif

Wirklich interessant diese wissenschaftl. Arbeit über die Teilbarkeit des Elektrons.... mal sehen, ob ich noch mehr dazu findehttp://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/smile5.gif

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Dagobert27

Morgan
02.11.2000, 12:07
Da hast du recht Nid, daß das noch eine ganze Weile dauern wird, bis brauchbare Produkte auf dem Markt erscheinen. Da sind deine 10 bis 20 Jahre auch nicht zu hoch gegriffen. Die Frage ist allerdings, wann die Masse beginnt Gewinne zu antizipieren. Schließlich steigt der Kurs einer Aktie haupsächlich aus antizipierten (und nicht aus realisierten) Gewinnen. Dieses Stadium rechtzeitig zu erkennen und danach zu handeln wird auch noch zu unseren Lebzeiten zur Herausforderung werden.

Die Teilbarkeit eines Elektrons wäre wohl etwas was viele erst mal verdauen müssten. Wenn ich am Wochenende dazu komme werde ich mal ein paar Leute die in diesem Bereich tätig sind dazu befragen. http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/confused.gif

Viele Grüße, Morgan http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/biggrin.gif

Dagobert27
02.11.2000, 13:07
Yes! Hab ein Text gefundenhttp://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/smile5.gif zum Thema "Elektronen teilbar?"http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/biggrin.gif

Geschrieben von David am 21. August 2000 13:10:13:

7.08.2000 08:49 Uhr
Und es geht doch: Elektronen sind teilbar -
selbst Wissenschaftler sind erstaunt!

Man ging immer davon aus, dass Elektronen nicht
teilbar sind, doch jetzt scheint sich dies schlagartig
geändert zu haben. Ein amerikanischer
Wissenschaftler ging jetzt der Frage nach, was
geschieht wenn man ein Elektron in flüssiges
Helium eintaucht.

Und dies bei Temperaturen von knapp über dem
absoluten Nullpunkt (minus 273,61°C). Aus
bisherigen Experimenten weiß man, daß das
Elektron in einer winzigen Blase von nur wenigen
Milliardstel mm gefangen wird.

Einem Wissenschaftler aus Amerika gelang nun der
Beweis, daß sich die Blase bei Einwirkung von
Infrarotlicht in zwei Teile spalten kann, von denen
jedes Wellenfunktion des Elektrons enthält.


Quelle: www.expeditionzone.com (http://www.expeditionzone.com)

Finde ich interessant
Grüße sendet euer David

Quelle: http://f14.parsimony.net/forum22993/messages/4086.htm

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Dagobert27

miezmiez
04.11.2000, 07:47
Salut Dagobert 27,

was diese Nanotechnologie betrifft kam in "Bizz" ein interessanter Bericht unter der Bezeichnung Molelectronic.

Sollte die Geschichte kurzfristig auf die Beine kommen, dann wird es all den Boesenhighflyern wie Intel, AMD, STM oder sonstigen Chipherstellern an den Kragen gehen. Vorallem auch solche Unternehmen wie EMC werden plötzlich ein komplettes Geschäftsfeld verlieren.

Von einem der Herren von dieser Gesellschaft wurde ein nettes Beispiel genannt wie diese Speichermoleküle verwendet werden könnten:

Diese manipulierten Moleküle werden unter Farben oder Lacke gemischt mit den Flugzeuge lackiert werden. Diese Moleküle stellen dann die Blackbox dar, die heute noch in Form eines Quaders Verwendung findet.
Sollte so ein lackiertes Flugzeug dann im Meer abstürzen, so bräuchte man dieses lediglich orten um dann einen Lacksplitter zu bergen. Und schon hätte man die Black Box.
Klingt so futuristisch wie seinerzeit die geplante Mondlandung.
So wie ich die Sache einschätze wird aufgrund des Geschäfts das dahinterstecken könnte die Sache forciert werden und die genannten 10 Jahre sind ein angemessener Zeitraum in dem so etwas zuverlässig entwickelt werden kann. Die Herrschaften setzen sich Ziele, und eines dieser wird sein die 10 Jahre zu unterbieten. Es wird schneller gehen wie gedacht!

Morgan
07.11.2000, 20:55
Hi,
wie schon gesagt hatte ich am Wochenende die Gelegenheit, mit einigen Leuten aus der Branche zu sprechen.

Leider muußte ich feststellen, daß die Euphorie zur Teilung der Elektronen etwas verfrüht ist. Schließlich geht aus dem Bericht noch nicht hervor, ob wirklich das Elektron geteilt wurde. Lediglich die Wellenfunktion aufzuteilen bedeutet noch nicht, daß auch die Ladung geteilt werden konnte und das ist der Punkt auf den es ankommt. Dies würde heißen, daß Ladung kreiert worden wäre und das würde wirklich die bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf stellen. Dafür müßte das Elektron (mit neg. Ladung) allerdings simultan in beiden Teilen nachgewiesen werden, was recht schwierig ist.

Grüße aus Berlin,

Morgan http://www.aktienboard.com/forum/images/smilies/biggrin.gif

Dagobert27
05.03.2001, 17:12
Brauche ein paar gute Werte aus diesem Sektor....
Hat jemand welche??

Morgan
05.03.2001, 18:05
Hi Dago,

da hast du ja einen fast eingestaubten, aber meiner Meinung nach sehr guten Thread wieder ausgegraben. Wußte garnicht daß wir den noch haben.:D

Unternehmen die im Bereich Nanotechnologie forschen gibt es einige. IBM z.B. gehört dazu. In seiner Reinform findet man dieses Gebiet z.B. bei Nanophase, die allerdings in den letzten Monaten alles andere als toll gelaufen ist.

see ya,
Morgan:D

Dagobert27
06.03.2001, 13:52
Jo! Nanophase (WKN 910 885) ist ebenso wenig verschont geblieben wie andere Unternehmen aus diesem Sektor.
Heute konnte das Unternehmen 12% aufgrund einer techn. Reaktion wieder gut machen. Welch Trost.
Trotzdem sind die Analyse-Ratings durchgehend von Hold bis Buy. Letztes Statement von The_Bulls:

The-Bulls


Nanophase Basisinvestment
Datum : 29.01.2001
Zeit :16:56


Nanophase (WKN 910885) entwickelt und vertreibt nanokristalline Materialien als Zutaten und Komponenten für ein breites Spektrum an industriellen Anwendungen, so die Experten von „The-Bulls“.

Bei einem aktuellen Kurs von ca. 10,75 USD weise der Nanotech-Pionier lediglich eine Marktkapitalisierung von 146,2 Mio. USD auf, der am 30. September 2000 Cash-Reserven in Höhe von 18,6 Mio. USD gegenübergestanden haben. In den ersten neun Monaten sei es außerdem gelungen, den Nettoverlust im Vorjahresvergleich von 4,4 Mio. auf 3,4 Mio. USD zu reduzieren.

Angesichts dieser Tatsachen bestehe aus finanzwirtschaftlicher Perspektive keinerlei Konkursrisiko.
Ein Nanospray für hitzeresistente Beschichtungen, auf Nanopartikel basierende funktionale Beschichtungen, zahlreiche Anwendungen in den Bereichen Umwelttechnik, Automobil und Kosmetik sowie die Tatsache, dass das Unternehmen im dritten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres die Produktionskosten im Vorjahresvergleich um 22,8% gesenkt habe, würden für ein Engagement in diesen wachstumsstarken Branchenpionier sprechen, der aufgrund einer unerwartet starken Nachfrage nach Zinkoxid-Materialien für Sonnenschutzprodukte den Umsatz um 271% auf 1,36 Mio. USD habe steigern können.

Im dritten Quartal 2000 habe Nanophase deshalb erstmals einen positiven Bruttogewinn erwirtschaften können. Doch die Rentabilität werde sich weiter verbessern. Bis Jahresende 2000 habe das Management geplant, die Produktionskosten gegenüber dem Vorjahr um 30% und bis Juli 2001 um
weitere 25% zu senken. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 202% auf 3,1 Mio. USD geklettert. Da die Zahlen des dritten Quartals über Plan gelegen haben, halte das Management an seinem Jahresumsatzziel von 4,2 Mio. USD fest.

Positiv auf die weitere Umsatzentwicklung würden sich die beiden langjährigen Kooperationsabkommen mit BASF auswirken. Neben einer weltweiten exklusiven Zusammenarbeit beim Einsatz von Zinkoxid-Materialien in Sonnenschutzprodukten sei das bestehende Abkommen zur Finanzierung von
Nanotech's Zinkoxid-Beschichtungsanlage, die bis spätestens Juni 2001 in Betrieb genommen werde, bis Juni 2004 verlängert worden.

Durch diese Kapazitätserweiterung sollte der mit BASF erzielte Umsatz um 55% gesteigert werden. Da es sich bei Nanotechs Beschichtungstechnologie um eine regelrechte Basistechnologie handele, die auch auf zahlreiche andere Anwendungen ausgedehnt werden könne, verfüge das Unternehmen langfristig über ein nahezu astronomisches Umsatzpotential. Konservativen Schätzungen zufolge belaufe sich alleine das mittelfristige Umsatzpotential für Beschichtungen zur
Herstellung kratzfester Böden und Fließen auf 25 Mio. USD.
Noch größer sei das Potential bei Cerium Dioxid Produkten für Autokatalysatoren mit 60 Mio. USD p.a..

Ebenfalls aussichtsreich sei auch der Markt für auf Nanopartikel basierenden funktionalen Beschichtungen für Autoteile, Baumaterialien und elektronische Komponenten, die dazu beitragen würden durch eine Verschleißminderung bei Ersatzteilen die Nutzungsdauer von Maschinen zu verlängern. Für die Mikroelektronik wiederum würden hitzeresistente und
antielektrostatische Nanobeschichtungen entwickelt.

Das Management rechne damit, dass Nanophase in den nächsten Jahren in diesen Anwendungsbereichen Umsätze in Höhe von 50 Mio. USD erzielen werde.

Für zusätzliche Phantasie sollten dann noch hitzeresistente Beschichtungen in Sprayform (Umsatzpotential von 25 Mio. USD) sorgen. In Summe resultiere daraus ein Umsatzpotential von mindestens 160 Mio. USD im Jahr 2006. Unter der Annahme einer gleichbleibenden Aktienanzahl und einer Nettogewinn-Rentabilität von 25% errechne sich daraus ein Gewinn von 2,94 USD/Aktie. Dass Nanophase auf dem Weg zu diesem Gewinn gut im Rennen liege würden alleine schon die Managementerwartungen zeigen, die in jüngster Zeit stets übertroffen worden seien.

Für das laufende Geschäftsjahr werde nämlich der Cash Flow Break Even erwartet, der angesichts der hohen Zuwächse in allen Bereichen in einem der folgenden Quartale für weitere Kurssprünge sorgen sollte. Nanophase stelle deshalb mittel- und langfristig eine aussichtsreiche Geldanlage dar und sollte als Basisinvestment in keinem Nanotech-Portfolio fehlen, denn das fundamentale Kurspotential bis 2002 liege bei über 80 USD und entspreche einer Gewinnchance von 670%.

Weitere Empfehlungen unter: http://aktien.onvista.de/cgi-bin/analysten_empfehlung.mpl?OSI=DE910885

Monentan ist noch keine Trendumkehr zu verzeichnen.
Auf dem jetzigen Niveau ist Nanophase ein spekulativer Kauf.
Kurs heute aktuell: 7.30 E +12,31% (FSE)
http://charts.boersenmagazin.de/jserv/ChartServ?WPK_NR=910885&HAPI=2&DAYS=21&AVG=GD20&AVG=GD38&IND=RSI&IND=MACD

Dagobert27
06.03.2001, 14:08
Was ist Nanotechnologie und wie sind die neuesten
Entwicklungen...

http://wwwex.physik.uni-ulm.de/Vortraege/StudiumGenerale/Nanot_0.htm

http://www.nanonet.de/

http://nanozine.com/

http://www.nanosysteme.de/

http://www.nanoworld.de/

http://www.nanotechnology.de/

Gordon Gecko
21.03.2001, 20:33
wer traut sich denn momentan in eine derartige Zukunftstechnologie zu investieren. Der Sektor ist ja noch sehr weit von Gewinnen entfernt und Verluste lassen sich momentan an der Börse einfach nicht verkaufen.

Normalerweise würde der antizyklische Investor gerade in solchen zeiten zuschlagen. Das Risiko ist meiner Meinung nach jedoch zu hoch, da der Bereich sicherlich noch Finanzierungsrunden benötigt.

Gruß Gecko

schlaubi
21.03.2001, 20:47
hi Gordon

im Augenblick würde ich höchstens eine IBM anfassen. Die haben fast in allen Zukunftstechnologien die Finger drin, auch in der Nanotechnologie.
IBM ist jedem ein Begriff und zudem augenblicklich günstig zu bekommen. Die haben außerdem die Kohle, damit sie kräftig in neue Technologien investieren können um auch in Zukunft an der Spitze zu bleiben.
Was ich schade finde, daß Investoren solche "Gemischtwarenläden" nicht gerne mögen.

By
schlaubi

Gordon Gecko
23.03.2001, 15:08
Diese Firma ist mit Sicherheit erstklassig. Schließlich ist es ja auch der Big Blue!

Ich mag allerdings auch keine so großen Firmen. Man sieht es an Daimler Chrysler und anderen, wird eine Firma zu groß, so ist sie kaum noch steuerbar, Mitarbeitermotivation wird zum großen Problem.

Der einzige, der das meiner Meinung nach im Griff hat ist CEO von General Electric, wie heißt er nochmal? Fällt mir gerade nicht mehr ein.

Gruß Gecko

schlaubi
23.03.2001, 18:30
seh ich auch so,

die großen Firmen sind einfach zu träge. Die Bosse wissen doch oft gar nicht mit was die eigene Firma eigentlich Geld verdient.
Wenn hier mal eine sinnvolle Neuerung beschlossen wird, ist diese längst veraltet bis sie durch die gesamte Führungsetage durch ist.

Ich bevorzuge eigentlich kleine bis mittelgroße Unternehmen, welche bereits eine starke Position in ihrem Bereich aufgebaut haben. Diese Unternehmen erwirtschaften meißt schon Gewinne oder haben einen großen Kundenstamm, wachsen aber noch überdurchnittlich.

In der Nanotechnologie aber gibt es dieses Unternehmen leider noch nicht, außer IBM eben fällt mir keines ein.

Auch wenn IBM nicht in meine Strategie fällt, IBM wird aber immer Big Blue bleiben, da bin ich sicher. Vielleicht bekommt IBM auch einmal einen Ehrenplatz in meinem Depot, als konservative Beimischung.

By
schlaubi

Flinx2000
07.06.2001, 19:18
Technik
Wege zum Nanodesign - Falten und Wickeln [05.06.2001]


Oliver Schmidt vom MPI für Festkörperforschung in Stuttgart hat interessante Techniken erarbeitet, um definierte Geometrien im Nanometerbereich exakt einzustellen. Die Falttechnik beruht auf einem Dreischichtsystem (Substrat - Opferschicht - Nanoschicht) als Ausgangszustand. Wird die Opferschicht selektiv aufgelöst, kann durch die Faltung der Nanoschicht auf die eigene Oberfläche ein Nanoröhrchen hergestellt werden. Für die Wickeltechnik ist als Ausgangszustand ein Vierschichtsystem (Substrat - Opferschicht - untere Nanoschicht - obere Nanoschicht ) notwendig. Als weiteres Kriterium muss die Gitterkonstante der unteren Nanoschicht größer als die der oberen Nanoschicht sein. Damit gelingt die Erzeugung eines Spannungszustandes, der bei der Auflösung der Opferschicht dazu führt, dass sich die Nanoschichten definiert verbiegen und zu einem Röhrchen aufrollen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich durch die Vielzahl existierender Aufdampftechniken Nanoschichten aus unterschiedlichsten Werkstoffen herstellen lassen. Diese Tatsache öffnet vielen neuen Materialien das Tor in die Nano-Welt.
© wissenschaft-online

Quellen:

GIT Laborfachzeitschrift


Gruß Flinx

Flinx2000
12.06.2001, 20:12
Physik, Technik
Nanotransistoren auf dem Weg zur Massenproduktion? [12.06.2001]


Wissenschaftlern des Prozessorherstellers Intel gelang es offenbar, einen winzigen Transistor herzustellen, dessen kleinste Komponente - eine Gate-Elektrode - gerade mal zwanzig Nanometer groß ist. Das Besondere ist, dass diese Struktur nicht mit Hilfe der Elektronenstrahllithographie hergestellt wurde - einem Verfahren, mit dem derart kleine Strukturgrößen leicht zu verwirklichen sind, das jedoch vergleichsweise langsam arbeit. Vielmehr haben die Forscher ein aus der Halbleiterindustrie gängiges photolithographisches Verfahren bei einer Wellenlänge von 248 Nanometern verwandt. Damit wäre auch die Massenproduktion der Transistoren möglich. Laut Rob Willoner aus der Intel-Forschungsabteilung nutzten die Wissenschaftler bei der Herstellung einige "Tricks", die sie jedoch nicht verraten möchten. Noch funktioniert der Transistor ohnehin nicht einwandfrei, denn auch im abgeschalteten Zustand fließt ein kleiner Leckstrom durch das Bauteil.
© wissenschaft-online


Gruß Flinx

Flinx2000
26.06.2001, 20:07
Chemie, Materialwissenschaft, Physik, Technik
Nanoröhrchen zusammengeschweißt [25.06.2001]


Florian Banhart von der Universität Ulm ist es gelungen, zwei Nanoröhrchen mit dem fokussierten Elektronenstrahl eines Rasterelektronenmikroskops zusammenzuschweißen. Dabei dienen Verunreinigungen, die unter anderem Kohlenstoff enthalten und die sich an der Luft auf den Nanoröhrchen ablagern als Lötmittel. Auf diese Weise entstand eine gut leitende Verbindung zwischen den Röhrchen - was sich durch einfaches Übereinanderlegen nicht erreichen lässt. Derartig filigrane Strukturen könnten in Zukunft Schaltkreise im Maßstab einiger Nanometer bilden.


Gruß Flinx

Flinx2000
21.07.2001, 00:11
Experimentelle Krebstherapie
Nanoteilchen im Kampf gegen Hirntumore

Seit Jahrzehnten betreibt die Medizin einen ungeheuren Aufwand im Kampf gegen Krebs. Doch die Fortschritte sind äußerst bescheiden. Noch immer ist die Diagnose bei jedem vierten Todesfall Krebs. Über 200.000 sind es jedes Jahr. Besonders schwierig ist für die Mediziner die Behandlung von Hirntumoren.

Doch eine neue Therapie mit winzigen Eisenpartikeln, die mit Hilfe eines elektromagnetischen Feldes von außen erhitzt werden, verspricht neue Möglichkeiten im Kampf gegen gefährliche und schwer zugängliche Hirntumoren. Die häufigsten Hirntumoren sind die Glioblastome, die ohne Behandlung in nur wenigen Wochen zum Tod führen. Selbst mit der Standardbehandlung, die Operationen Strahlen- und Chemotherapie umfasst, beträgt die mittlere Überlebenszeit gerade mal zwölf Monate. Mit der Computertomographie machen die Mediziner die Glioblastome sichtbar.

Prof. Dr. Klaus Maier-Hauff, Neurochirurg an der Berliner Charité, erklärt die Schwierigkeiten der Behandlung: "Das Problem der Glioblastombehandlung liegt darin, dass einerseits die Tumoren, die in ungünstiger Lage sind, wie im Mittelhirn oder an anderen Stellen, chirurgisch nicht angehbar sind. Zum anderen haben wir das Problem, obwohl wir die Tumoren entfernt haben, dass sie an gleicher Stelle in über neunzig Prozent nachwachsen."

In Zukunft wollen Mediziner einen solchen Tumor mit Hitze angreifen. Doch wie lässt sich ein Tumor mitten im Gehirn durch Hitze zermürben, ohne dass gesundes Gehirngewebe leidet? Eine Berliner Forschergruppe hat für dieses Problem eine Lösung gefunden. Unter dem Mikroskop sieht Dr. Andreas Jordan genau die Oberfläche von Krebszellen, auf der Tausende winzigster Nanoteilchen aus Eisenoxid sitzen: "Mit Hilfe von Nanoteilchen wird es, zusammen mit einem magnetischen Wechselfeld, erstmals möglich sein, kontaktlos von außen gezielt Regionen des Gehirns, vor allem Tumoren, zu überwärmen."

Das Prinzip ist einfach: Nanoteilchen machen eine Flüssigkeit magnetisch. Durch ein starkes Magnetfeld lässt sie sich dann berührungslos erhitzen. Nun muss man nur noch Krebszellen mit solchen Nanoteilchen beladen. Damit die Krebszellen an ihnen Geschmack finden, haben die Forscher sie mit nahrhaften Hüllen umgeben. Die gefräßigen Krebszellen, die für ihre schnelle Teilung einen besonders hohen Energiebedarf haben, verschlingen die Nanoteilchen daher gierig und vererben sie nach der Zellteilung weiter.

Mit diesem Verfahren wird allmählich das ganze Tumorgewebe "magnetisch". So präpariert, kann das Gewebe kontrolliert durch ein Magnetfeld überhitzt werden. Die Krebszellen sterben ab. Im Tierversuch hat das neue Verfahren seine Wirksamkeit bereits bewiesen. Bei Ratten haben die Forscher bei bestimmten Lokalisationen des Tumors bereits Remissionen, also Rückbildungen, beobachten können.

Die winzigen Nanoteilchen in Hirntumoren einzuschleusen, ist für die Wissenschaftler kein Problem, denn das exakte Ansteuern von Zielen im Kopf ist in der Neurochirurgie Standard. Mit Hilfe von "Stereotaktischen Ringen" treffen sie den Tumor punktgenau. Durch dünne Kanülen spritzen die Mediziner dann die Nanoteilchen in die Krebszellen, die diese dann selbst gleichmäßig im Tumor verteilen.

Das Therapiesystem für die neue Krebsbehandlung befindet sich noch im Bau. Der Kopf kommt darin in ein magnetisches Wechselfeld, wobei die gesunden Hirnbereiche die normale Körpertemperatur behalten. Der "magnetische" Tumor hingegen wird auf etwa 43 Grad überwärmt und stirbt in Folge ab. Doch frühestens Anfang nächsten Jahres werden die Berliner Forscher mit einer ersten klinischen Studie mit wenigen Glioblastom-Patienten beginnen.

Sollte sich das Verfahren als erfolgreich erweisen, soll es auch bei anderen "festen" Tumoren eingesetzt werden, überall dort, wo man Magnetit einspritzen und auf einen bestimmten Therapiebereich begrenzen kann.

Gruß Flinx

Flinx2000
22.07.2001, 18:18
Strahlendes Blau
Morpho-Schmetterling übt optische Tricks

Nanostrukturen, nicht Farbstoffe, machen die Flügel so blau.

Der Morpho-Schmetterling ist so blau, dass er sogar im dichten Regenwald - seiner Heimat - aus der Entfernung von einem halben Kilometer zu sehen ist. Wie viele Wissenschafter waren auch die britischen Physiker Roy Sambles und Pete Vukusic von diesem Schmetterling fasziniert. Sie haben deshalb begonnen, die verschiedenen Morpho-Schmetterlinge unter die Lupe zu nehmen. Ihre Entdeckung war unglaublich: Diese Schmetterlingsflügel enthalten kein einziges Farbpigment. Das brillante Blau wird durch optische Tricks aus Licht erzeugt.

Ein Blick durchs Mikroskop zeigt, daß der Morpho-Schmetterling keine glatte, metallische Oberfläche hat. Seine Flügel sind aus Chitin und genauso aufgebaut wie die Flügel jedes anderen Schmetterlings: Sie bestehen aus präzise geordneten Schuppen, die nur einen Zehntel Millimeter groß sind. Bei näherer Betrachtung sind auf den einzelnen Schuppen Rillen zu erkennen, doch erst unter dem Elektronenmikroskop zeigen sich die feinen und entscheidenden Details. Die Rillen sehen aus wie unzählige Reihen von Christbäumen. Zwischen den einzelnen Bäumen ist Luft. Fällt Licht auf den Flügel des Schmetterlings, so wird ein Teil von der obersten Astreihe reflektiert, ein Teil von der nächsten und so weiter. Die Form bestimmt, welche Wellenlänge des Lichts reflektiert wird.

Die Messung der Reflektion durch Laserlicht beweist: Die Christbaum-Struktur des Schmetterlingsflügels reflektiert tatsächlich nur blaues und ultraviolettes Licht, und das in jede Richtung. Um so komplizierter die Struktur, um so brillanter das Blau. "Dieser Schmetterling, der Morpho didius, hat sechs Schichten dieser sogenannten Christbaumäste übereinander“, schildert Pete Vukusic von der Universität von Exeter. „Aber der Morphor rhetenor, das Strahlendste, was die Natur je hervorgebracht hat, hat zwölf Schichten. Dadurch ist die optische Interferenz, also die Verstärkung der Lichtwellen, extrem stark. Die Dicke der Schichten ist genau richtig, um Blau zu reflektieren. Wären sie nur um weniges dicker, würden sie Grün oder Orange reflektieren. Wären sie nur ein bißchen dünner, mehr Ultraviolett als Blau." Roy Samples, ebenfalls von der Exeter-Universität, hofft, die optischen Tricks des Morpho-Schmetterlings eines Tages kopieren zu können: "Wenn wir verstehen könnten, solche Farben zu erzeugen, aus einem Material das frei von giftigen Chemikalien ist, einem einfachen Material. Das wäre fantastisch, zum Beispiel für Bekleidung."

Doch das ist nicht so einfach. Wenn es jedoch eines Tages gelänge, so könnte damit die Fälschung von Kreditkarten oder Banknoten verhindert werden. Neue Lacke, Stoffe, Computermonitore - die optischen Tricks der Schmetterlinge haben die Materialforscher beflügelt. Dabei dient sie dem Morpho-Schmetterling doch nur dazu, von den Weibchen bewundert zu werden.

Gruß Flinx

seeker
22.07.2001, 18:44
@Flinx2000
Danke für deine Beiträge!
Ich habe sie sehr interessant gefunden!
cu
seeker

Flinx2000
22.07.2001, 18:46
THX,

Gruß Flinx

Flinx2000
23.07.2001, 23:06
Nano-Sonnencreme
Kleinste Partikel schützen vor schädlichen Sonnenstrahlen

Endlich kann dem bleichen Winterteint der Kampf angesagt werden. Doch wie jedes Jahr warnen auch jetzt Hautärzte vor der Gefahr, die durch die schädliche UV-Strahlung droht. Sonnenbrand, Hautalterung und sogar Hautkrebs sind die Kehrseite übermäßiger Sonnenbäder. Deshalb sollte jeder seine Haut durch möglichst starke Sonnencreme schützen. Jede Menge Wissenschaft spielt eine Rolle, wenn sich schöne Körper bräunen.

Zuallererst tut Sonne natürlich gut. Im Körper werden Glückshormone ausgeschüttet. Doch sorgloses Sonnenbaden war früher. Wer heute nicht auf das warme Gefühl auf der Haut verzichten will, greift zur Sonnencreme. Wie gut uns die Creme vor der schädlichen UV-Strahlung schützt, bestimmt der Sonnenschutzfaktor. Die Zahl auf der Flasche sagt uns, wie viel mal länger wir in der Sonne bleiben können, ohne zu verbrennen. Die ungebräunte Haut ist schutzlos schon nach wenigen Minuten geschädigt.

Besonders Kinder mit ihrer sehr empfindlichen Haut brauchen einen guten Schutz vor der UV-Strahlung. Wie man extrem hohe Sonnenschutzfaktoren erreicht, erforschen unter anderem Wissenschaftler der Firma Beiersdorf in Hamburg. Im eigenen Sonnenlabor testen sie die Wirksamkeit ihrer Cremes. Wenige Minuten intensiver UV-Bestrahlung entsprechen einem sonnigen Nachmittag am Strand.

Schon lange suchen die Wissenschaftler nach dem richtigen Rezept für sogenannte Sunblocker mit einem Sonnenschutzfaktor von 30 bis 40. Früher setzten sie allein auf den Einsatz chemischer Schutzstoffe. Mit diesen Substanzen erreichten die Entwickler aber nie die höchste Sonnenschutzstufe. Den Grund erkennt man erst unter dem Spezialmikroskop auf einem Stück Schweinehaut. Die Creme und mit ihr die Schutzstoffe versickern zu schnell in den Hautfalten.


Die Lösung des Problems kam aus der Nanotechnologie: Die Forscher versuchten es mit winzigen Partikeln aus Titandioxid - demselben Stoff, der auch in Deckweiß enthalten ist. Diese Partikel wehren genau wie ein chemischer Schutzstoff das gefährliche UV-Licht ab. Weil sie nur wenige Millionstel Millimeter groß sind, werden sie Nanopartikel genannt. Wie sie sich auf der Haut verteilen, testen die Wissenschaftler im Selbstversuch. Für die Untersuchung im Elektronenmikroskop müssen sie die Hautfetzen sorgfältig präparieren, denn das Wasser der Hautzellen würde im Ultrahochvakuum des Elektronenmikroskops komplett verdunsten. Deshalb schockgefrieren die Forscher die Probe in flüssigem Stickstoff.


Das Elektronenmikroskop enthüllt das Verhalten der Nanopartikel. Die winzigen Titandioxid-Teilchen fließen nicht mit der Creme ab. Sie sichern auch an den erhöhten Stellen den Schutz vor der UV-Strahlung. Ein Haar ist riesig gegen die Nanopartikel. Durch starke Vergrößerung werden die Titandioxidteilchen sichtbar. 20 Nanometer sind die Partikel klein. Das ist viel kleiner als noch vor einigen Jahren als sie noch 1000 Nanometer groß waren. Die Forscher fanden heraus: Je kleiner die Partikel in der Mischung, desto dichter bedecken sie die Haut und schützen vor der Sonne. Ein weiterer Grund für die Entwickler, die Teilchen immer kleiner zu machen, ist ein richtiger Nano-Effekt. Denn die Partikel sind so klein, dass sie für das sichtbare Licht durchlässig sind. Die Creme ist durchsichtig.


Sind die Partikel allerdings zu klein, lassen sie auch das kurzwellige UV-Licht passieren. Dass die Cremes durchsichtig sind, ist ein wichtiges Verkaufsargument. Dicke weiße Creme verkauft sich nicht so gut, denn Schönheit ist vielen Menschen leider viel wichtiger als ihre Gesundheit. Der beste Sonnenschutz nützt allerdings nichts, wenn er nicht richtig angewendet wird. Neueste Untersuchungen weisen darauf hin, dass viele Menschen schlicht zuwenig Sonnencreme auftragen. Durch diesen Fehler sinkt der Schutz der Cremes durchschnittlich auf ein Drittel der angegeben Stärke. Da helfen dann auch keine Nanopartikel.



Gruß Flinx

seeker
23.07.2001, 23:25
@Flinx2000
Hi,

ich interessiere mich schon über einem Jahr für Nanotechnologie und sehe darin eine große Zukunftschance. Börsenmäßig heisst das, es könnte hier einiges auf Sicht mehrerer Jahre gehen.
Kennst du (mal abgesehen von NANO und NANX) noch Werte, die sich sehr mit diesem Gebiet engagieren.
Ist da eigentlich schon was in Entwicklung in Richtung kleinster Bots, die mit künstlicher Intelliegnz ausgestattet in den Blutbahnen schwimmen können um hier z.B. die körpereigenen Abwehstoffe zu unterstützen?
Inwiefern gibt es von Seiten des Militärs hier Forschungsaktivitäten?
Weisst du da was?
Danke schon mal!

cu
Seeker

STOCKGUERRILLA
24.07.2001, 00:50
@ seeker

Du solltest Dir die Ausgabe Nr. 29 von der Zeitschrift "DER AKTIONÄR" besorgen!

Darin findest Du einen mehrseitigen Bericht über Nanotechnologie und die verschiedenen Firmen, die sich damit befassen.




:spin:

Flinx2000
24.07.2001, 10:04
Hallo seeker,

im Moment sammle ich Artikel, aber ich habe noch nicht den Überblick um entscheiden zu können, wer oder was der nächste Star sein wird. Zur Zeit halte ich Entwicklungen in der Gesundheitsbranche für äußerst chancenreich. Aber was in absehbarer Zeit realistisch ist und was nicht, ist schwer zu entscheiden. Mal sehen.

Gruß Flinx

Flinx2000
02.08.2001, 22:11
Hi,

und noch einmal etwas genauer:


Nanopartikel besiegen Krebs

Künstliches Fieber lässt Tumorzellen absterben

Die Nanowerkstoffe des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken eröffnen jetzt auch für die Heilung von Krebs eine neue frappierende Perspektive: Sie sind der Grundstoff für eine neuartige Krebstherapie, die am Berliner Universitätsklinikum Charité entwickelt wurde und mit der bald verschiedene Tumorarten wirkungsvoller in Kombination mit Operation, Chemo- und Strahlentherapie geheilt werden können. Bereits im nächsten Jahr sollen die ersten Patienten mit bisher unheilbarem Gehirntumor in Berlin auf diese Weise behandelt werden.

Mit der chemischen Nanotechnologie lassen sich nur wenige Millionstel Millimeter große Teilchen ganz gezielt mit bestimmten Materialeigenschaften herstellen. Nanopartikel stellen eine besondere Zustandsform der Materie zwischen dem einzelnen Molekül und dem festen Körper mit neuen Eigenschaften dar. Sie sind nicht nur 10.000 Mal kleiner als der Durchmesser eines Menschenhaares, sie sind auch rund tausend Mal kleiner als rote Blutkörperchen und können deshalb beliebig durch die feinsten menschlichen Blutgefäße strömen und anschließend von Tumorzellen millionenfach aufgenommen werden.

Die von Dr. Andreas Jordan an der Charité entwickelte so genannte Magnetflüssigkeits-Hyperthermie beruht auf einem faszinierenden Prinzip: Durch Injektionen oder über die Blutbahn werden Nanopartikel aus Eisenoxid in die Krebsgeschwulst gebracht. INM-Direktor, Professor Helmut Schmidt, und seine Mitarbeiter können mit der von ihnen entwickelten Technologie solche Nanopartikel nicht nur in industriellem Maßstab herstellen, sondern es ist ihnen auch gelungen, sie an ihrer Oberfläche biochemisch so raffiniert zu gestalten, dass die gefräßigen Krebszellen sie als vermeintlichen Nährstoff in sich aufnehmen. Hat sich die gesamte Krebsgeschwulst schließlich mit Nanopartikeln "vollgefressen", schalten die Mediziner ein neu entwickeltes Magnetfeldtherapie-System ein. Das für den Menschen ungefährliche Magnetwechselfeld erwärmt nur die Nanopartikel - die Krebszellen bekommen gleichsam hohes Fieber und sterben ab. Für ihre Beseitigung sorgt dann der menschliche Körper selbst. Die Nanopartikel werden ausgeschieden und über den normalen Stoffwechsel abgebaut.

Seit gut einem Jahr sind die Nanopartikel des INM zigmal zwischen Berlin und Saarbrücken hin und her geschickt, ausprobiert und ihre Eigenschaften immer weiter optimiert worden, erläutert Schmidt. Mittlerweile sind sie so fortgeschritten, dass sie von den Krebszellen in hoher Zahl aufgenommen werden, ergänzt Jordan, der auch das spezielle Verfahren zur Testung der Teilchen an hochreinen menschlichen Krebszellen im Reagenzglas entwickelt hat.

Gruß Flinx

plasir
10.08.2001, 16:50
Nanotechnologie-Kompetenzzentrum baut Chips aus ultradünnen funktionalen Schichten


Fortschritte bei der Anwendung der Nanotechnologie für Chips. Ein Beispiel, das das Nanotechnologie-Kompetenzzentrum "Ultradünne funktionale Schichten" (Nano-CC-UFS) auf der diesjährigen Messe "Materialica 2001" vom 01.10. - 04.10.2001 in München vorstellt, ist die Realisierung blau-violetter Elektrolumineszenz aus Silizium. Die Lichterzeugung erfolgt dabei aus nur wenigen Nanometer großen Germanium-Nanostrukturen, die in Siliziumdioxid eingebettet sind. Da der Herstellungsprozess vollständig in herkömmlicher Siliziumtechnologie erfolgt, können derartige Lichtemitter direkt in bestehende Prozesse zur Chipherstellung integriert werden.

Wissenschaftlern des Forschungszentrums Rossendorf bei Dresden ist es dabei gelungen, durch Optimierung dieser Lichtemitter einen Wirkungsgrad von 0,5 Prozent zu erreichen - ein Weltrekord für derartige Systeme. "Bereits bei elektrischen Strömen größer 250 nA kann das blau-violette Leuchten mit bloßem Auge wahrgenommen werden", erklärt Thoralf Gebel vom FZ Rossendorf. Und was das menschliche Auge sieht, ist für ein empfindliches elektrisches Empfängerbaulement erst recht erkennbar.

Mit dem Aufbau von Emitter und Empfänger in einem Chip wurde am Forschungszentrum Rossendorf ein integrierter Optokoppler in Siliziumtechnologie realisiert und patentiert. Ein mögliches Einsatzgebiet könnte neben der optischen Informationsübertragung auch bei Anwendungen in biologischen Systemen liegen, da die eingesetzten Materialien vollkommen biokompatibel seien.

Die Nanotechnologie gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Dabei geht es nicht um eine Fortsetzung der Mikrotechnik, sondern um neue intelligente Systeme, die unser gewohntes Umfeld systematisch verändern werden. Bereits jetzt gibt es industriell verfügbare Nanotechnologien und Nanoprodukte. Dabei erfordern zahlreiche technische Anwendungen Werkstoffe, die bei geringstem Platzbedarf komplexe Funktionen zuverlässig erfüllen. Realisierbar wird dies oft nur durch ein ausgeklügeltes "Gefüge-Design", bei dem Grundwerkstoff und fremde Phasen in Größe und Anordnung bis in den Nanometerbereich strukturiert werden können.

oldstein
13.08.2001, 23:28
Selten liest man derart objektiv/kritische Beiträge zu einer Zukunftstechnologie,deren Alltagsbedeutung noch nicht in einem zeitlichen Rahmen faßbar ist.
Für uns/dieses board auch faßt sekundär,sind wir doch primär an der rechtzeitigen Erkennung eines up-moves primär interessiert.

Die mir bekannten Comp.habe ich (ohne Wertung)in einem Chartvergleich zusammengefasst.
Es handelt sich dabei um
Altair ALTI 902 675
Amcol ACO 890234
Cabot CBT
Cabot Micro CCMP
Nanogen NGEN
Nanophase NANX

<http://finance.yahoo.com/q?d=c&c=ACO+CBT+CCMP+NGEN+NANX&k=c1&t=1y&s=alti&a=v&p=s&l=on&z=m&q=l>


Der Sector der noch kl. Branche umfasst insgesamt 16 Comp.,vielleicht ergänzt Ihr die mir namentlich unbekannten.

oldstein
13.08.2001, 23:38
06.11.2000: Nanotechnologie: Gigantische Welten der Märkte von morgen!
Wir bewegen uns in einem Zeitalter, in dem die Erkundung zukunftsweisender Technologien, die unseren Alltag und unser Leben optimieren sollen, auf Hochtouren läuft. Gerade als Wirtschaftsinteressierter ist beispielsweise der Begriff der „Biotechnologie“ schon lange kein Fremdwort mehr. Doch immer mehr gewinnt in letzter Zeit auch der Begriff der „Nanotechnologie“ an Bedeutung. Was ist Nanotechnologie eigentlich?Nanotechnologie ist im Prinzip nichts anderes als ein zusammenfassender Begriff für alle Technologien, die sich in den Dimensionen von einem Nanometer (= 1 Millionstel Millimeter) bewegen. Um den Vergleich der Größen an einem Beispiel einmal näher zu bringen: Ein Nano-Strukturelement verhält sich in der Größe zu einem Fußball wie ein Fußball zur Erde. Der Zugang in den Nanometerbereich liefert der Industrie völlig neue Ansatzpunkte.Welchen Wirtschaftszweigen soll die Nanotechnologie dienen?Erforschung und Einsatz der neuen Technologien betreffen quer durch die Wirtschaft fast alle Branchen. Neue Innovationen sind vor allem zu erwarten in den Bereichen Elektronik, Pharmazie, Medizin, Chemie, Automobilindustrie, Optik, Bauwesen, Maschinen- und Anlagenbau, Energietechnik und Informationstechnologie. Das Phänomen des Alterns wird genauso erforscht wie die Möglichkeit der Herstellung wartungsfreier und langlebiger Beleuchtungsanlagen, die Brennstoffzelle oder die Solarenergie. Viele Bereiche der Biotechnologie, wie z. B. die DNA-Analyse, fallen ebenso unter den Begriff der Nanotechnologie. Für den Gütermarkt bietet Nanotechnologie enorm viele Möglichkeiten. Sie ist zukunftsweisend für die nächsten Jahrzehnte und eröffnet neue Marktpotentiale. In Expertenkreisen und Medien wird sie als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Das Berliner Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie prognostiziert bereits für die kommenden Jahre einen weltweiten Markt nanotechnologischer Produkte im dreistelligen Milliarden DM-Bereich. Genaue Zahlen hinsichtlich des Gesamtmarktes existieren nicht, weil die Anwendungsmöglichkeiten des nanotechnologischen Fortschritts extrem breitgefächert sind.Deutschlandweit wird die Forschung auf diesem Gebiet in Form von Projekten zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft gefördert und es existieren spezielle Kompetenzzentren an Universitätsstandorten. Risikokapitalgeber beteiligen sich ebenso an der Finanzierung der Projekte wie Bund und Länder.Hauptsächlich konzentriert man sich dabei auf folgende Teilbereiche der Nanotechnologie:Fachbereich AnwendungsbereicheErzeugung und Einsatz lateraler NanostrukturenAnwendung von Nanostrukturen in der OptoelektronikUltradünne funktionale SchichtenFunktionalität durch Chemie Tragbare, intelligente Elektroniken; die Satellitenkommunikation sowie die komplexe DatenverarbeitungProdukte in der Kommunikationstechnik, der Umweltüberwachung; Konsumgüter wie CD-Player, Laser-TV oder Displays. elektronische Bauelemente (neue Speicherchips); Sensoren; Implantate und künstliche Haut; Verschleiß- und Korrosionsschutzschichten Herstellung von Pharmazeutika, Dispersionsfarben; Optimierung von Katalysatoren, Klebe-, Lackier- und Schmierprozessen Allein die Veranschaulichung der Steigerung im Marktvolumen des Teilbereiches ultradünne funktionale Schichten zwischen 1996 und 2001 vermittelt schon das enorme Potential im Nanotechnologiemarkt. Im gesamten Bereich der Nanotechnologien wird grobgeschätzt ein kontinuierliches Marktwachstum von ca. 15% jährlich für die kommenden Jahre erwartet. Auch wenn der Begriff der „Optoelektronik“ unbekannt erscheint, ist diese aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Lichtschranke an der Fahrstuhltür, der Laserdrucker oder die Maus unseres Computers, der CD-Player im Wohnzimmer und die Videokamera sind nur einige Beispiele, bei denen optoelektronische Komponenten eine zentrale Funktion übernehmen. Laser begegnen uns heute in vielerlei Form: Gewaltige Hochleistungslaser schneiden zentimeterdicke Stahlplatten, mit Halbleiterlasern werden heute 30000 Telefongespräche gleichzeitig durch eine einzige haardünne Glasfaser übertragen. CCD-Bildsensoren sind das Herz kompakter Videokameras mit hoher Bildschärfe und Farbtreue. Flüssigkristall-Bildschirme (LCD) ermöglichen den Fernseher oder Computer in der Westentasche.Der begeisterte ExperteEiner der weltweit angesehenen Physiker, die auf dem Gebiet der Nanotechnologie die Entwicklung vorantreiben, ist Prof. Dr. phil. nat. Dieter Bimberg von der TU Berlin. Zusammen mit seiner Arbeitsgruppe forscht er speziell im Bereich der Optoelektronik. FN: Die Nanotechnologien werden in Fachkreisen und Medien als Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Wie würden Sie mit eigenen Worten die Rolle der Nanotechnologien in der Zukunft bezeichnen? Prof. Bimberg: Die Nanotechnologien sind zusammen mit der Biotechnologie und der Informations- und Kommunikationstechnik die Schlüsseltechnologien für ökonomischen, ökologischen und sozialen Fortschritt in den nächsten 2 Jahrzehnten. Die Technologien basieren auf uns bekannten Materialien, sind ressourcenschonend, da sehr wenig Material verbrauchend, und erlauben die Nutzung völlig neuartiger Eigenschaften und neuer Funktionen. FN: Könnten Sie kurz an einem Beispiel erklären, inwieweit die Nanotechnologie in 20 Jahren verglichen mit heute unser alltägliches Leben verändert haben könnte/wird? Prof. Bimberg: Durch die Entwicklung von Quantenpunkt-Halbleiterlasern für den grünen und blauen Spektralbereich könnte zusammen mit bereits existenten roten Halbleiterlasern das Großwand-Laserfernsehen zu Preisen, welche geringer sind als jene unserer klassischen Fernsehapparate, das heute übliche Bildschirm-Fernsehen komplett ablösen und uns erstmals eine Bildbetrachtung mit naturidentischen Farben erlauben. Dies wird sicher unser Freizeitverhalten revolutionieren. Wasserstoffspeicherung in Kohlenstoff-Nanotubes (Anm. der Red.: Kohlenstoff-Nanotubes ist die Bezeichnung für ein fasriges optoelektronisches Material, das 1991 von einem japanischen Forscher entdeckt wurde und äußerst interessante elektrische Eigenschaften besitzt) könnte das entscheidende Speicher-, Lager und Transportproblem lösen, eine solarenergiebasierte Wasserstoffnutzung in großem Stil ermöglichen und damit wesentliche Vorraussetzungen zu einer zukünftigen umweltfreundlichen und keine Ressourcen verbrauchenden Energiewirtschaft schaffen. FN: In welchen Bereichen der Nanotechnologie sehen Sie die größten Zukunftschancen? Prof. Bimberg: Nanotechnologien werden wir ebenso wie heute Si-ICs (Anm. der Red.: Si-ICs sind integrierte Schaltkreise mit Silizium) in allen Bereichen des täglichen Lebens nutzen, ohne dies zu wissen oder wahrzunehmen. Dies wird von Arzneimitteln, welche als Nanokapseln verpackt andere Wirkungsmöglichkeiten haben werden als die selbe Arznei in einer klassischen Aufbereitungsform, bis zur Nano-Optoelektronik und Elektronik oder der Energiespeicherung gehen.FN: Können sie abschließend ein/mehrere Unternehmen aus dem Nanotechnologiebereich nennen, die von den neuen Technologien überdurchschnittlich profitieren könnten? Prof. Bimberg: Zuallererst werden dies entweder die Start-Ups der Optoelektronik sein, falls große Firmen wie Infineon, Osram, Opto Semiconductors, Agilent, Marconi, JDS Uniphase, Fujitsu etc. den bereits anfahrenden Zug verpassen. All dies sind Hardware-Provider für Internet und Kommunikation. Dann werden dies Firmen sein, die sich mit Energiespeicherung (z. B. Bosch) oder Präzisionsoptik mit ultraglatten Oberflächen befassen und die Kraftfahrzeugindustrie. Wichtig ist: Nanotechnologien werden keine bestehenden Industriebereiche vernichten, sondern deren Überleben sichern. FazitAls Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts wird Nanotechnologie in Zukunft trendweisend für viele Branchen und Unternehmen sein. Es wird jedoch Branchen geben, wie z. B. der gesamte Elektronikbereich oder die Energietechnik, bei denen sich überdurchschnittliche Möglichkeiten durch die Umsetzung der neuen Technologien ergeben.
Von Petra Sieck, FinanzNachrichten.de-Redaktion.

oldstein
13.08.2001, 23:41
06.11.2000: Nur für Zocker: Nanotechnologie-Firmen mit Potential!
Die amerikanische Lucent Technologies Inc. (NYSE-Code LU, WKN 899.868) und die deutsche Lambda Physik AG (WKN 549.427) zählen zu aussichtsreichen Firmen der Nanotechnologie-Branche. Beide Werte sind für den spekulativ orientierten Anleger als Depotbeimischung geeignet. Lucent Technologies: Ende der Talfahrt?Lucent ist größter nordamerikanischer Telekommunikationsausrüster mit einem Jahresumsatz 1999/2000 von 34,5 Mrd. USD und bisher spezialisiert auf Geschäfte in Festnetz- und Mobilfunkinfrastruktur, Glasfasertechnik, Kommunikationssoftware, Datennetzwerke und Kommunikationshalbleiter. Angeschlagen durch mehrere Gewinnwarnungen musste die Aktie in den letzten Monaten stetig nachgeben. Zuletzt versetzte die Bekanntgabe der Zahlen des Konkurrenten Nortel und der darauf einsetzende Ausverkauf von Glasfaser-Aktien dem Kurs noch den richtigen Schlag gen Süden. Schaut man sich die September-Quartalszahlen von Lucent näher an, so konnten sich die erzielten Einnahmen von 9,4 Mrd. USD mit den Prognosen fast decken. Allerdings verfehlten die Bruttomargen mit einem Wert von knapp 40 % die geschätzten 43 %, was unter anderem Auslöser für den verfehlten Gewinn (18 Cent pro Aktie gegenüber 24 Cent in der entsprechenden Vorjahresperiode) war.Lucent zog fast zeitgleich mit Herausgabe der letzten Zahlen die Konsequenz und trennte sich von ihrem Vorstandschefs Rich McGinn. Diese Meldung wurde von den Anlegern sehr positiv aufgenommen. Unter den Analysten sind die Aussichten auf das weitere Geschäft von Lucent in den kommenden Monaten sehr umstritten. Beispielsweise sprechen die einen im Bezug auf die hohe Personalfluktuation (auch im Vertrieb gab es personelle Veränderungen) von einem sehr negativen Zeichen, von den anderen wird die Umstrukturierung im gesamten Management eher mit positiven Aussichten in Verbindung gebracht. Ziel der neuen Aktivitäten soll übrigens u. a. auch die Erhöhung der Bruttomargen sein.In Zeiten der „Unbescheidenheit“ von Anlegern wird übersehen, dass der Netzwerksektor zu einer der größten Wachstumsbranchen gehört. Eine vor kurzem veröffentlichte Studie von Ryan Hankin Kent, der auf Analysen des Netzwerksektors spezialisiert ist, bestätigt die sehr positiven Aussichten der Branche und den anhaltenden Aufwärtstrend. Auch wenn Lucent Marktanteile an Nortel abgeben mussten, sind sie immer noch an zweiter Stelle marktdominierend und dürften auch von den angehobenen Absatzprognosen für faseroptisches Equipment in Nordamerika profitieren. Jüngst gab das Unternehmen aus Murray Hill in New Jersey eine Kooperation mit dem norwegischen Telekom-Zulieferer Nera ASA bekannt, der sich auf den weltweiten Vertrieb von Sendeanlagen bezieht. Zahlen wurden bislang nicht genannt. Man wird sich aber in Zukunft auch verstärkt dem gegenüber Nordamerika höheren Marktpotential im Asiatisch-Pazifischen Raum widmen, und plant, den Marktanteil dort von derzeit 12-13 % auf über 20 % innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre zu erhöhen. Dies gab Bob Robertson, ein führender Manager von Lucent, letzte Woche bekannt und ging dabei auch auf Avaya ein, ein durch ein Spin-Off-Verfahren ausgegliedertes Unternehmen des Bereiches Netzwerke. Er bezifferte den weltweiten Telekommunikationsmarkt mit einer Größe von 225 Milliarden US$. Dieser soll in den nächsten 3 Jahren die Billionenmarke erreichen, wovon dem Asiatisch-Pazifischen Raum 20 % zugesprochen werden. Er ließ auch verkünden: „Jetzt ist es Zeit für Handlungen, nicht für Worte“. Neue Phantasie durch geplanten Spin-off?Lucent scheinen jetzt im Zuge des nanotechnologischen Fortschritts auch den sehr aussichtsreichen optoelektronischen Markt für sich entdeckt zu haben. Durch den geplanter Spin-off (Abspaltung) des mikroelektronischen Geschäftsbereiches soll eine neue Firma gegründet werden (Name noch unbekannt), die sich auf die Produktion integrierter Schaltkreise und optoelektronischer Komponenten für die Telekommunikation spezialisieren soll. Das Geschäft wird auf Einnahmen in Höhe von 4 Mrd. Dollar geschätzt. Damit würde Lucent zum führenden Hersteller von Telekommunikationshalbleitern werden. Konkurrenz im optoelektronischen Bereich stellen JDS Uniphase, der Chiphersteller Texas Instruments, Broadcom und ST Microelectronics dar. Lucent macht sich damit startklar für die nächste Internet- und Netzwerkgeneration. Das Spin-Off-Verfahren soll bis zum Sommer nächsten Jahres abgeschlossen sein, 20 % der Aktien sollen an der Börse platziert werden, 80 % sollen in weiterer Folge gratis an die Lucent-Aktionäre verteilt werden.FazitDie Abstrafung der Aktie innerhalb der letzten Monate dürfte mehr als ausreichend gewesen sein. Nach unten scheint der Kurs im großen und ganzen durch die fundamentale Stärke des Unternehmens abgesichert sein. Es bietet sich daher für den erfahrenen IT-Spekulanten, nicht nur unter dem Aspekt des für Phantasie sorgenden Spin-Off-Verfahrens, derzeit eine günstige Gelegenheit zum Kauf der Aktie in ein breit gestreutes Portfolio.Lambda Physik: Laser made in Germany!Das 1971 in Göttingen durch einen Spin-off des Max-Planck-Instituts gegründete Unternehmen ist weltweit an zweiter Stelle in der Entwicklung und Herstellung gepulster UV-Laser, die wiederum im Bereich Halbleiter, Telekommunikation, Mikroelektronik, Automobile oder Medizin eingesetzt werden können. Die Endprodukte, die mit Hilfe der Laser von Lambda hergestellt werden, sind z. B. Tintenstrahldruckköpfe, TFT-Flachbildschirme oder Glasfasernetze. Auch in der Medizin - von der Beseitigung von Geschwüren in der Chirurgie bis hin zur Augenheilkunde - lassen sich Lambdas Laser anwenden. Lambda wurden erst am 21. September von UBS Warburg, Commerzbank, Bank Vontobel und Sparkasse Göttingen zu 35 Euro an den Neuen Markt gebracht Das aus dem Emissionserlös stammende Kapital soll u. a. zum Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie zum Bau einer neuen Produktionshalle genutzt werden. Das Unternehmen arbeitet bereits profitabel und hat einen renommierten Kundenstamm, der aus Unternehmen wie Canon, Carl Zeiss, Lexmark, Toshiba, Samsung, Philips usw. besteht. Die Geschäftaussichten für die kommenden Jahre sind nicht zuletzt aufgrund der stetig steigenden Nachfrage bei Excimer-Lasern (Lithographie) sehr positiv. Mit einer Wachstumsrate von 35% ist dieser Bereich besonders aussichtsreich. Dass sich Lambda auf dem richtigen Weg befindet, wurde auch durch die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen belegt. Der Umsatz kletterte im September-Quartal um 45 % auf 33 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 1999/2000, das am 30. September abgeschlossen wurde, erzielte man eine Umsatzsteigerung um ebenfalls zirka 45 % auf rund 100 Mio. Euro. Der Gewinn lag mit 12 Mio. Euro um 60 %, das Auftragsvolumen mit 134 Mio. Euro um 78 % über dem Vorjahreswert. Mit diesen Zahlen übertrifft Lambda die zum Börsengang angekündigten Erwartungen. Die endgültigen Zahlen will das Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz am 21. Dezember in Frankfurt vorstellen. Vor kurzem erhielten die Göttinger einen Großauftrag vom amerikanischen Scanner-Hersteller Silicon Valley Group über satte 16,9 Mio. USD. Damit hat das Unternehmen den größten Auftrag seit Firmengründung erhalten. Innerhalb der nächsten 4 Jahre ist ein Ausbau des globalen Marktanteiles von derzeit 15 % auf bis dahin 25 % geplant. Schärfster Konkurrent ist das US-Unternehmen Cymer. Ihnen konnten sie innerhalb der letzten 3 Jahre schon diese 15 % Marktanteil abgewinnen und sie wollen den Amerikanern nun auch die Rolle des Weltmarktführers abnehmen.Dank ihrer über 100 ausgereiften Patente wird die Technologieführerschaft bei Excimer-Lasern über die nächsten 10 Jahre gesichert sein. Durch ein gestreutes Produktportfolio sind Lambda weniger abhängig von zyklischen Bedarfsschwankungen.FazitZusammenfassend lässt sich sagen, dass Lambda eine sehr gute Positionierung in einem sehr aussichtsreichen Markt besitzen. Das sind beste Voraussetzungen für eine wachstumsstarke Entwicklung des Unternehmens. Damit dürfte die Lambda-Aktie trotz einer durch 13,25 Mio. Aktien hohen Börsenkapitalisierung von über 800 Mio. Euro ein aussichtsreicher Wert am Neuen Markt sein.Von Petra Sieck, FinanzNachrichten.de-Redaktion.Petra Sieck ist freie Journalistin und Redakteurin von FinanzNachrichten.de. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels besitzt er keine Aktien von Lucent Technologies und Lambda Physik. Dieser Bericht stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die veröffentlichten Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung eines Wirtschaftsjournalisten.
Für weitere Fragen steht die Redakteurin via Mail (petra.sieck@finanznachrichten.de) zur Verfügung.

oldstein
14.08.2001, 00:02
Nanotechnologie - die nächste industrielle Revolution oder neues Spielzeug
für Investoren?

PART I
70 Firmen,unterteilt den entsprechenden Forschungsansätzen unterteilt----WER MACHT SICH DIE MÜHE ENTSPRECHENDE CHART-ÜBERLAGERUNGEN ZU ERSTELLEN ????

Die Nanotechnologie wird nicht nur als der nächste mögliche Hype an den
Börsen nach Internet, Telekommunikation und Biotechnologie gehandelt.
Wissenschaftler und andere Experten sehen sie als Auslöser der nächsten
industriellen Revolution. Sie wird Bereiche wie die Medizin, die
Biotechnologie und die Mikroelektronik bzw. die IT-Industrie einschneidend
verändern.

Was ist Nanotechnologie?
Ein Nanometer beträgt ein Millionstel Millimeter. Mit Hilfe der
Nanotechnologie werden Strukturen erzeugt, erforscht und nutzbar gemacht,
die mit 1 bis 100 Nanometern in der Größenordnung von Atomen und Molekülen
liegen. Der Reiz liegt darin, dass sich in diesen kleinen Dimensionen die
Eigenschaften von Stoffen teilweise drastisch verändern. Das gilt für
elektrische, optische, mechanische und auch biologische Eigenschaften.
Beispielsweise wäre ein in Nanodimensionen hergestellter Speicherchip um ein
Vielfaches leistungsfähiger als die Chips von heute.

Kaum jemand weiß allerdings, welche Vielfalt von Einzeltechnologien und
Perspektiven zur kommerziellen Nutzung sich hinter dem Sammelbegriff
Nanotechnologie verbirgt. Das Produktspektrum ist sehr breit: Es reicht von
einfachen Nanopartikeln bis zu Nanocomputern und Nanomedizin. Eventuell wird
es in einigen Jahrzehnten sogar Nanoroboter geben, die - in Heerscharen
eingesetzt - beliebige Güter herstellen könnten und die Medizin
revolutionieren würden.

Quantensprung für die Computerindustrie
Die attraktivsten Aussichten innerhalb von zehn Jahren könnte die
Mikroelektronik (dann Nanoelektronik) bieten. In diesem Bereich ist schon
seit Jahrzehnten ein ungebrochener Miniaturisierungstrend im Gange, der zu
einer stetigen Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Speichermedien und
Prozessoren bei ständig sinkenden Preisen führt. Doch mit der bisher
verwendeten Siliziumhalbleitertechnologie, die mit Strukturgrößen von 130
Nanometern heute schon fast die Dimensionen der Nanotechnologie erreicht
hat, lässt sich der Fortschritt nicht mehr allzu weit vorantreiben. Neue
Ansätze jenseits der Siliziumtechnologie reichen vom Einsatz spezieller
Polymere (Kunststoffe) über biologische und mechanische Ansätze bis zum
Quantencomputer.

Nanomaterialien - Werkstoffe der Zukunft
Marktreife hat die Nanotechnologie bereits im Bereich der Nanomaterialien
erlangt. Hier reicht das Produktspektrum von relativ einfachen Nanopartikeln
und -beschichtungen, die heute schon kommerziell angewendet werden, bis zu
nanostrukturierten Werkstoffen.

Nanopartikel: Seit ca. 100 Jahren wird Ruß als Füllstoff in
Gummierzeugnissen, insbesondere in Autoreifen, eingesetzt. Jetzt soll Ruß
verstärkt durch andere Nanopartikel ersetzt werden, um gegensätzliche
Eigenschaften wie Bremsweg, Verschleißfestigkeit, Rollwiderstand, Gewicht
etc. weiter zu optimieren. Der amerikanische Reifenhersteller Goodyear
stellt erste Reifen mit Partikeln aus Maisstärke her. Fast alle großen
Kunststoffhersteller arbeiten an der Entwicklung von neuen Werkstoffen, um
z.B. Festigkeit, Lichtstabilität und Feuerfestigkeit zu steigern. Noch ist
die Herstellung von Nanopartikeln sehr teuer. Dem hohen Preis stehen aber
große Verbesserungen der Produktqualität gegenüber.

Nanopartikel kommen aber auch in Sonnenschutzmitteln zum Einsatz. Das
US-Unternehmen Nanophase Technologies stellt für BASF spezielle Partikel für
eine durchsichtige Creme mit hohem Lichtschutzfaktor her. Nanopartikel
finden sich aber auch in Farbpigmenten oder Leuchtmitteln wieder.

Nanotubes: Besonders attraktiv als Verstärkung von Verbundwerkstoffen sind
die so genannten Nanotubes, röhrenförmige Moleküle aus Kohlenstoff. Sie
besitzen die größte Zugfestigkeit aller bekannten Materialien und
übertreffen damit hochfesten Stahl um weit mehr als das Zehnfache.

Nanotubes sind ausgezeichnete elektrische Leiter und eignen sich deshalb als
Elektrodenmaterial, u.a. für Brennstoffzellen oder die Meerwasserentsalzung.
Unter bestimmten Bedingungen könnten sie auch als Halbleiter fungieren und
den Bau von extrem kleinen elektronischen Schaltungen ermöglichen. Weiterhin
besitzen Nanotubes eine hohe Aufnahmefähigkeit für Wasserstoff und könnten
als Speichermaterial in Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb genutzt werden. Da
Nanotubes Radarstrahlen absorbieren können, interessiert sich auch das
amerikanische Verteidigungsministerium für ihren Einsatz als Anstrich für
Stealth-Flugzeuge.

Allerdings kommt bei einem Preis von 500 USD pro Gramm Nanotubes, den
spezialisierte Hersteller wie Carbon Technologies heute verlangen, ein
kommerzieller Einsatz nicht in Betracht. Mit Ausweitung der Produktion ist
aber mit einem zügigen Preisverfall zu rechnen.

Nanobeschichtungen: Produkte mit ultradünnen Beschichtungen mit wenigen
Nanometern Dicke befinden sich in einer frühen Phase der Kommerzialisierung.
Mit einem speziellen Verfahren ist es beispielsweise möglich,
Kunststoffgläser mit einer Beschichtung aus Quarzglas zu versehen und ihnen
so eine hervorragende Kratzfestigkeit zu verleihen. Interessant ist auch die
Imitation des so genannten Lotuseffektes. Die Oberfläche der Blätter der
Lotuspflanze ist so strukturiert, dass Wasser und Schmutz abperlen. Diese
Eigenschaft macht sich das deutsche Unternehmen Nanogate Technologies
zunutze und entwickelte eine Beschichtung aus Nanopartikeln für Badkeramik.
Das Ergebnis: Der Reinigungsaufwand wird erheblich reduziert. Das Produkt
verkauft sich erfolgreich.

Eine ganz andere Anwendung liegt in der Computertechnik. Auf Grund
besonderer magnetischer Eigenschaften, die am Forschungszentrum Jülich
entdeckt wurden, werden ultradünne Schichten aus verschiedenen Metallen in
Leseköpfen von Festplatten zur Steigerung der Informationsdichten und
Lesegeschwindigkeiten eingesetzt.

Nanobiotechnologie - große Fortschritte durch kleine Helfer
Großes Potenzial haben medizinische Anwendungen. Doch die
Entwicklungsprozesse sind sehr langwierig. Über den Zeitpunkt des Einsatzes
und der Kommerzialisierung können selbst Experten keine verlässlichen
Angaben machen.

Bioanalytik: Mit Hilfe der Nanobioanalytik lassen sich Nanomaterialien in
den Bereichen Pharma, Medizin, Umwelt, Lebensmittel und Agrarwirtschaft
erfassen. Wesentliche Anwendungsgebiete werden die Proteinanalyse
(Proteomics), die Analyse von Gensequenzen und die Detektion von
Umweltparametern sein. Sensoren und Biochips im Nanomaßstab dürften der
Nanoanalytik erhebliche Wachstumsschübe bescheren. Ziel der Nanoanalytik im
Pharmasektor ist eine schnelle und sichere Entwicklung von Medikamenten.
Dafür müssen große Mengen verschiedenster Substanzen getestet werden (Ultra
High Throughput Screening). Die derzeit angewandten Technologien zum
"Screenen" nach potenziellen Medikamenten sind noch nicht als echte
Nanobiotechnologie zu bezeichnen. Erste Ansätze sind aber z.B. in der
FCS-Technologie (Fluorescence Correlations Spectroscopy) des deutschen
Biotechunternehmens Evotec oder in der Chiptechnologie von Nanogen (USA) zu
erkennen.

Nanobiopharma: Die Forscher der Nanobiopharma suchen Antworten auf die Frage
in den Anwendungsbereichen Drug-Delivery, Drug-Release und Drug-Design: Wie
gelangt der Wirkstoff eines Medikamentes sicher zum Zielort? Medikamente
können in Nanokapseln eingeschlossen werden, um in günstigerer Dosierung und
zeitlicher Verteilung im Körper transportiert zu werden. So werden bei
Krankheiten die Dosierung der Medikamente und die Kosten niedrig gehalten
und gleichzeitig Nebenwirkungen reduziert. Auch neue Verabreichungsformen
ermöglicht Nanobiopharma: Aventis und Inhale Therapeutics (USA) werden bald
inhalierbares Insulin anbieten.

Nanomedizin: Optimisten erwarten von der Nanomedizin mittel- bis langfristig
die Heilung nahezu aller Krankheiten. Die Bekämpfung von Krebs ist ein
erstes Einsatzgebiet von Nanomedikamenten. An der Berliner Charité verwenden
Ärzte zur Krebsbekämpfung Partikel, die sich gezielt in Krebszellen
einlagern. Sie werden dann durch ein von außen erzeugtes magnetisches
Wechselfeld erhitzt und zerstören so die Krebszellen. Insbesondere in der
sehr schwierigen Bekämpfung von Hirntumoren verspricht man sich von dieser
Methode Fortschritte. Schließlich besteht die Hoffnung, dass Nanoroboter im
menschlichen Körper einerseits Viren oder Schadstoffe suchen und unschädlich
machen, andererseits Schäden an Zellen reparieren. Damit wäre im Extremfall
auch das Stoppen des Alterungsprozesses denkbar. Zweifellos ist dies eine
enorm anspruchsvolle Aufgabe, von deren Realisierung wir noch mehrere
Jahrzehnte entfernt sind.

Fazit: zwischen Realität und Science-Fiction
Sicherlich bietet die Nanotechnologie faszinierende Möglichkeiten, die
langfristig die ökonomischen und gesellschaftlichen Realitäten revolutionär
verändern könnten. Bis dahin liegt aber noch ein sehr weiter Weg, von dem
wir erst ein winziges Teilstück zurückgelegt haben. Nüchtern betrachtet
lässt sich festhalten, dass die nahe liegenden Fortschritte eher evolutionär
sind, also in erster Linie Optimierungen bestehender Produkte und
Technologien ermöglichen.

Der teilweise revolutionäre Charakter der Nanotechnologie zwingt viele
etablierte Unternehmen, entweder in die Forschung zu investieren oder
zumindest die Entwicklung aufmerksam zu beobachten, um die Innovationen
anderer Unternehmen rechtzeitig für sich zu nutzen - über Kooperationen oder
Übernahmen der viel versprechenden Pionierunternehmen. Meist im Umfeld von
Universitäten entstehen gegenwärtig immer mehr solche kleinen Unternehmen,
die beginnen, erste Produkte zu kommerzialisieren.

oldstein
14.08.2001, 00:04
PART II

70
Unternehmensübersichten nach Arbeitsgebiet

Nanomaterialien

Nanopartikel

Altair Technologies: http://www.altairtechnologies.com/
Argonide Nanometals: http://www.argonide.com/
Aspen Systems: http://www.aerogel.com/
Feinchemie: http://www.feinchemie.de/
FEW Chemicals: http://www.few.de/
Geltech: http://www.geltech.com/
H.C. Starck: http://www.hcstarck.de/
Invest-Technologies: www.i-t.ru/english
Materials Modification: http://www.matmod.com/
Microparticles: http://www.microparticles.de/
Nanomaterials Research: http://www.nrcorp.com/
NanoPac: http://www.nanopac.com/
Nanophase Technologies: http://www.nanophase.com/
NanoPowders Industries: http://www.nanopowders.com/
Nanoprobes: http://www.nanoprobes.com/
Nanotec Electronic: http://www.nanotec.com/
Nanoval: http://www.nanoval.de/
Nanox: http://www.nanox.co.uk/
NTC Nano Tech Coatings: http://www.ntcgmbh.com/
Plasmachem: http://www.plasmachem.de/
Quantum Dot: http://www.qdots.com/
Shenzhen Junye Nano Material: http://www.junyenano.com/
TAL Materials: http://www.talmaterials.com/
Tetronics: http://www.tetronics.com/



Nanotubes und andere Fellerene

CarboLex: http://www.carbolex.com/
Carbon Nanotechnologies: http://www.carbonnanotech.com/
Hyperion Catalysis International: http://www.fibrils.com/
Materials and Electrochemical Research: http://www.mercorp.com/
Nanolab: http://www.nano-lab.com/
SES Research: http://www.sesres.com/

Nanobeschichtungen

Advanced Refractory Technologies: http://www.art-inc.com/
Alotec: http://www.alotec.de/
Altair Technologies: http://www.altairtechnologies.com/
Bonemaster: http://www.bonemaster.com/
Cleveland Crystals: http://www.clevelandcrystals.com/
Denglas Technologies: http://www.denglas.com/
Lightyear Technologies: http://www.ltyr.com/
Molecular Photonics: http://www.molecular-photonics.co.uk/
Nanogate Technologies: http://www.nanogate.de/
NTC Nano Tech Coatings: http://www.ntcgmbh.com/
Ocean Optics: http://www.oceanoptics.com/
The Welding Institute: http://www.twi.co.uk/

Nanostrukturierte Werkstoffe

Albany International Techniweave: http://www.albint.com/
eSpin Technologies: http://www.nanospin.com/
Hyperion Catalysis International: http://www.fibrils.com/
Minnesota Mining & Mfg. (3M): www.3m.com/ceramics
Nanocor: http://www.nanocor.com/
NANOMAT: http://www.nanomat.com/
NanoPierce Technologies: http://www.nanopierce.com/
Rath Performance Fibers: http://www.rath-usa.com/

Nanobiotechnologie

Biochips, Array-Systeme, Gensensoren

Aclara: http://www.aclara.com/
Affymetrix: http://www.affymetrix.com/
Clondiag CT: http://www.clondiag.de/
Evotec
Febit: http://www.febit.com/
GeneScan Europe: http://www.genescan.com/
Genosensor Consortium
Genosys Biotechnologies: http://www.genosys.com/
Geomatrix: http://www.geomatrix.com/
Hyseq: http://www.hyseq.com/
IBM Research
Microfab Technologies: http://www.microfab.com/
Molecular Dynamics
Motorola BioChip Systems: http://www.motorola.com/
Mycometrix: http://www.mycometrix.com/
Nanion Technologies
Nanogen Incorporated: http://www.nanogen.com/
Nanotronics
Protogene: http://www.protogene.com/
Sequenom Industrial Genomics: http://www.sequenom.com/
Synteni

Triplex Pharmaceutical Corporation
Vysis: http://www.vysis.com/

Nanopharma

Aventis
Inhale Therapeutics


Drug-Delivery-Systeme Capsulatio NanoScience

C Sixty: http://www.csixty.com/
FeRx: http://www.ferx.com/
Knoll: http://www.knoll.de/
Nanosphere: http://www.nanosphere.com/
NanoSystems: http://www.nanosystems.com/

molekulare Medikamentenentwicklung 3 D Pharmaceuticals

Aurora: http://www.aurorabio.com/
Cambridge Drug Discovery: http://www.camdd.co.uk/
Celera: http://www.celera.com/
Curagen: http://www.curagen.com/
Discovery Technologies: http://www.discovery-tech.com/
Evotec: http://www.evotecoai.com/
GPC: http://www.gpc-biotech.com/
IGEN: http://www.igen.com/
LJL Biosystems: http://www.ljlbio.com/
Millennium: http://www.millennium.com/
Oxford Glyco Sciences: http://www.ogs.com/
Pharmacopeia: http://www.pharmacopeia.com/
Proteom: http://www.proteom.com/

Drug Design 3 D Pharmaceuticals

Aguron
Ariad: http://www.ariad.com/
BioCryst Pharmaceuticals: http://www.biocryst.com/
Klinetix (jetzt Amagen): http://www.amagen.com/
Morphochem: http://www.morphochem.com/
Myriad: http://www.myriad.com/
Vertex: http://www.vpharm.com/

Rastersondenmikroskope

Advanced Surface Microscopy: http://www.asmicro.com/
BioForce Laboratory: http://www.bioforcelab.com/
Burleigh Instruments: http://www.burleigh.com/
Digital Instruments: http://www.di.com/
Molecular Imaging: http://www.molec.com/
Nanofactory Instruments: http://www.nanofactory.com/
Nanosurf: http://www.nanosurf.ch/
Omicron Vakuumphysik: http://www.omicron-instruments.com/
Pacific Scanning: http://www.pacificscanning.com/
Photometrics: http://www.photometrics.com/
Quesant Instrument: http://www.quesant.com/
RHK Technology: http://www.rhk-tech.com/
Surface Imaging Systems: http://www.sis-gmbh.com/
Accurion: http://www.accurion.com/
ThermoMicroscopes: http://www.thermomicro.com/
Triple-O Microscopy: http://www.triple-o.de/
WITec (Wissenschaftliche Instrumente und Technologie): http://www.witec.de/

Jost Niggemann

© 2001 Performaxx AG

Flinx2000
14.08.2001, 09:15
Hallo oldstein,

Superliste! Da kann man ja viel recherschieren.

Gruß Flinx

Morgan
14.08.2001, 11:06
Hi Oldstein,

geniale Zusammenfassung der Branche. Mit einem Übereinanderlegen der Charts kann ich leider nicht dienen, ich habe mir aber mal ein paar angeschaut. Viele sehen ausgebombt oder unentschlossen aus, ein paar allerdings ganz passabel. Was mir ins Auge gefallen ist, war Cabot (CBT). Wenn die die 40 nehmen, siehts richtig gut aus.
Gruß Morgan

Flinx2000
17.08.2001, 22:46
Chemie, Materialwissenschaft, Physik, Technik
Dreidimensionale Nano-Objekte [17.08.2001]

Miniatur-Bulle
Satoshi Kawata und seinen Kollegen von der Osaka University gelang mithilfe von Lasern die Herstellung dreidimensionaler Objekte in der Größenordnung von zehn Mikrometern. Als Ausgangsmaterial diente ein Flüssigharz, welches nur dann aushärtet, wenn es gleichzeitig von zwei Laserstrahlen getroffen wird. Die so genannte Zwei-Photonen-Mikropolymerisation ist ein wichtiges Werkzeug bei der Entwicklung von Nano-Maschinen.
© wissenschaft-online

Gruß Flinx

seeker
17.08.2001, 22:59
@oldstein

SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... SPITZE ... :)

DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ... DANKE ...

...wirklich sehr guter Beitrag, sowas suche ich schon seit Ewigkeiten!

cu
seeker

Flinx2000
25.08.2001, 18:34
Wissenschaftlern von der Ludwig-Maximilians-Universität in München ist es gelungen, eine Art elektromechanischen Transistor herzustellen. Das Herzstück des Bauelements besteht aus einem winzigen Silicium-Pendel, auf das die Forscher eine kleine Metallinsel aufgebracht haben. Das Pendel schwingt wie der Klöppel einer Klingel zwischen zwei Elektroden hin und her und schaufelt so einzelne Elektronen von einer Elektrode zur anderen. Dabei bewegt sich das Pendel mit einer Frequenz von 100 Megahertz - also im Bereich von Radiowellen.
Das Bauelement würde sich prinzipiell dazu eignen, hochpräzise Strommessungen durchzuführen. Auch als sehr empfindlicher Gas- und Kraftsensor könnte es dienen, da es feinfühlig auf Umwelteinflüsse reagiert.

© wissenschaft-online


Gruß Flinx

plasir
08.09.2001, 16:42
bei deinen Chartüberlagerungen sind
Cabot CBT
Cabot Micro CCMP

wohl die stabilsten.
Wie unterscheiden sich denn die beiden Werte voneinander ? (haben denselben Anfangsnamen. Selbe Firma ?)

plasir
12.09.2001, 17:54
Nanotechnologie: Henkel und Degussa profitieren am meisten


Die Nanotechnologie gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und wird der nächste große Wachstumsmotor in der Chemieindustrie," schreibt das Research der DG Bank - GZ-Bank in einer aktuellen Studie. Chemieunternehmen stellen schon seit Jahrzehnten Produkte aus winzigen Teilchen her (Lacke, Katalysatoren, Pigmente) und generieren damit Milliardenumsätze. Neben dieser "traditionellen Nanotechnologie" entsteht in der Chemie nun die "moderne Nanotechnologie", mit der es möglich ist, nahezu jedem Material neuartige Eigenschaften zu verleihen.

Der Nanotechnologie-Markt insgesamt hat heute bereits ein Umsatzvolumen von rund 54 Mrd. Euro. Bis zum Jahr 2010 erwartet das Research-Team eine durchschnittliche Wachstumsrate von 17 Prozent auf dann 220 Mrd. Euro, die vornehmlich durch Innovationen und neue Anwendungsgebiete getrieben wird. Die Chemieunternehmen decken rund ein Viertel des Marktes ab und haben sich damit bereits einen Massenmarkt erschlossen. Auf Grund dieser etablierten Position kann die Chemie zeitnah und stärker als andere Branchen von der erwarteten dynamischen Wachstumskurve in der ?modernen Nanotechnologie? profitieren. Zu den Vorreitern in der Erforschung dieser Technologie zählen Degussa und Henkel, aber auch BASF, Bayer und Celanese. Daneben gibt es eine Reihe kleinerer Nanotech-Unternehmen, die durch öffentliche Fördergelder und Venture-Capital-Fonds finanziert werden. Sowohl große Konzerne als auch Nischenplayer werden in diesem Markt vertreten sein.

Henkel und Degussa haben "add on" verdient

Durch das erwartete starke Wachstum dürfte die ?moderne Nanotechnologie? schon in einigen Jahren einen signifikanten Anteil am Konzernumsatz ausmachen. Von den großen deutschen Chemieunternehmen haben sich Henkel und Degussa am besten positioniert. Die Analysten der DG BANK/GZ-Bank sehen daher ein "add on" von 3 Prozent auf das Kurspotenzial der jeweiligen Aktien als gerechtfertigt an. Sowohl bei Degussa als auch bei Henkel könnten Börsengänge im Sektor Nanotechnologie möglicherweise in drei Jahren erfolgen.

Damit steigt Henkels Kurspotenzial von 5 Prozent auf 8 Prozent; das Anlageurteil bleibt bei Akkumulieren. Dagegen steigt Degussas Kurspotenzial von 10 Prozent auf 13 Prozent, wodurch sich das Anlageurteil von Akkumulieren auf Kaufen erhöht. (as)

flu
12.09.2001, 19:31
Könnte ja sein dass sich Jemand für die Studie interessiert.

Teil aus Artickel aus F.u.W.
Der SWX New Market hat nun eine Studie erstellen lassen, die etwas mehr Licht ins Halbdunkel bringt. An den First-tuesday-Veranstaltungen wurde das vierzigseitige Papier nun vorgestellt. Ausser einer begrifflichen Definition ist vor allem die Übersicht über die verschiedenen Technologie- und Anwendungsgebiete hilfreich, um die Thematik zu erschliessen.

In der Nanotechnologie dreht sich alles um die Erforschung, die Kontrolle und die Manipulation kleinster Strukturen in der Welt der Atome und der Moleküle. Der Beginn der Nanotechnologie hat Schweizer Wurzeln: Mit der Erfindung des Rastertunnelmikroskops im IBM-Forschungslabor Rüschlikon war es erstmals möglich, einzelne Atome zu sehen.

Die Möglichkeit der Manipulation auf Molekülebene bedeutet, dass sich die Nanotechnologie nicht über Anwendungsgebiete, sondern über technologische Möglichkeiten abgrenzen lässt. Nanotechnologieansätze sind somit sowohl in Kommunikations- und Informationstechnologie als auch in Gen-, Bio- und Medizinaltechnologie und in vielen weiteren Gebieten zu finden.

Gemäss dem Ergebnis der Studie hat die Schweiz gemessen an ihrer Grösse überproportional viele Nanotechnologieaktivitäten vorzuweisen – in Grosskonzernen wie Unaxis oder Swatch, aber auch in mittelgrossen Unternehmen wie Agie, Leica, Disetronic und Sulzer oder in jungen Kleinstbetrieben. Gerade letzteren will der SWX New Market als Finanzierungsfenster dienen und damit den Technologiestandort Schweiz stärken. Zuerst muss allerdings das Vertrauen der Investoren in Anlagen an den Neuen Märkten generell steigen, erst dann können diese Börsen ihre Funktion als Finanzquelle für neue Technologien wahrnehmen. Die Studie ist über www.swx.com\\products\\swxnm_sectorinfo_de.html abrufbar.AM

the mind
12.09.2001, 19:57
hallo zusammen!

aus alten "investor"-zeiten habe ich noch einige nano-links parat, etwas unsortiert, aber bestimmt recht interessant:

www.nanonet.de/nanowork/index.php3
www.homestead.com/nanotechind/companies.html
www.amtexpo.com/nano/links.shtml
www.nanoworld.de
www.fzk.de/int
www.rdrop.com/~cary/html/nanotech.html
http://itri.loyola.edu/nanobase
www.nanotechnology.de/ger/s02.html
www.nanozine.com
www.nanovation.com
www.zyvex.com/nanotech/reactions.html
www.nano.org.uk


gruß

the mind

the mind
14.09.2001, 00:32
hallo zusammen!

es tut sich wieder was im nano-berich:
www.nanobiotec.de


Experten der Nanotechnologie treffen sich in Münster

Über den künftigen Einsatz der Nano- und Biotechnologie werden auf der zweiten NanoBioTech-Messe in Münster vom 24. bis 27. September etwa 500 Experten aus aller Welt beraten. Das kündigte der Mitveranstalter, das Center for Nanotechnology (CeNTech) GmbH Münster, am Mittwoch in Münster an. In fünf Foren wollen die Wissenschaftler über NBT und Informationstechnologie, Selbstorganisation oder den Einsatz der Nanotechnologie in der Medizin und der Pharmazeutik diskutieren. Zudem präsentierten etwa 45 Aussteller den Chemikern, Biologen und Ingenieuren den aktuellen Stand dieser noch jungen Wissenschaft.

Nanotechnologen arbeiten nach Darstellung des Messe-Koordinators Tim Waterboer unter anderem an der Behandlung von bisher unheilbaren Gehirntumoren. Dabei würden die winzigen Partikel in die Zellen gespritzt und zerstörten später die Krebszellen. Zu den Visionen dieser Technologie zähle etwa auch der Bau eines molekularen Motors, der lediglich einen Durchmesser von zwei Nanometern habe. (wst/c't)


gruß

the mind

seeker
07.10.2001, 22:53
Nanobarcodes:

http://www.wired.com/news/technology/0,1282,47317,00.html

oldstein
08.10.2001, 03:27
@

Danke für den link www.nanobiotec.de

Habe bei dem Ausrichter nachträglich um 1 Aussteller-Katalog gebeten.
Leider gibt die Liste der Sponsoren nicht viel her :

Bio-Gen-Tec-(=Kongress-Name-der Dt.Gesellschaft f. Biophysik e.V.) NRW
The Boston Consulting Group
Kompetenzzentrum Nanoanalytik
Sparkasse Münsterland Ost Münster - Warendorf
Stadt Münster
Technologiepark Münster GmbH
Verein Deutscher Ingenieure Kompetenzfeld

Anhand der Referenten
Invited speakers:

J. Reißenweber, Universität Witten/Herdecke
J. Wiskirchen, Universität Tübingen
H. Schnittler, TU Dresden
M. Radmacher, Universität Göttingen
C. Griesinger, MPI Göttingen
J. C. Smith, Universität Heidelberg
A. Wittinghofer, MPI Dortmund
K.P. Hofmann, Humboldt-Universität Berlin
U. Seifert, MPI Golm
C. Steinem, Universität Regensburg
E.-L.Florin, EMBL Heidelberg
H.-J. Butt, Universität Gesamthochschule Siegen

weiss man zumindest,an welchen Uni`s dieses Thema verfolgt wird.
Die Kongressthemen selbst geben erwartungsgemäss für boardler nichts her:

Morning Sessions Afternoon Sessions Exhibition


Monday,
September 24th Influence of
electromagnetic
fields on biological
systems

Cell biophysics,
biochips and medical applications Protein structure, dynamics and function Open for participants of congress only.


Tuesday,
September 25th Pumps, receptors,
signal transduction

Membrane biophysics Scanning probe
microscopy and Single molecule

oldstein
08.10.2001, 03:51
Wer`s online lesen mag und 69 $ sparen möchte - hier sind die Zugangsdaten zu :

NANOMEDICINE, Volume 1: Basic Capabilities

Robert A. Freitas Jr. Research Scientist, Zyvex Corp., Richardson, Texas Research Fellow, Institute of Molecular Manufacturing, Palo Alto, California.

CONTENTS

The Prospect of Nanomedicine
Pathways to Molecular Manufacturing
Molecular Transport and Sortation
Nanosensorts and Nanoscale Scanning
Shapes and Metamorphic Surfaces
Power
Communication
Navigation
Manipulation and Locomotion
Other Basic Capabilities

<<<<Your The user name and password to unlock this download page, is:

User Name: nanomedicine

Password: ligand

The following link will take you directly to the Nanomedicine login page.

http://www.nanomedicine.com/nanomedicine

Please remember that this password is case sensitive. Please feel free to contact info@eurekah.com should you require technical assistance.

Thank you, once again, for visiting Nanomedicine.com and Eurekah.com.
Don't forget the book is now available on CD for $69 + shipping.>>>>

oldstein
08.10.2001, 04:08
@ the mind

Danke für Deinen link : www.nano.org.uk

Nano-Projekte+Beteiligte im UK--die unendliche Liste der letzteren lässt eine Beobachtung unmöglich erscheinen.....


MAIN CENTRES OF NANOTECHNOLOGY EXPERTISE IN THE UK
Universities and other Centres, including spin-outs.

CONTENTS
Introduction to Nanotechnology in the UK
General Introduction to Nanotechnology in the UK

Profiles
Departments involved with nanotechnology
RAE (Research Assessment Exercise ) Ratings
QAA(Quality Assurance Agency for Higher Education)Ratings
Main Contact
Email
Web Page address
Areas of research focusing on Nanotechnology
Sub groups within the department involved in Nanotechnology
Sources of funding for research involving Nanotechnology
Departmental links with Industry
Commercial spin-outs

Universities and other Centres
Daresbury Lab
Heriot Watt University
Hull University
Imperials College of Science,Technology And Medicine
Lancaster University
Robert Gordon University
Rutherford Appleton Laboratory
Queens's University
University College London
University of Aberdeen
University of Bath
University of Birmingham
University of Bristol
University of Cambridge
University of Cranfield
University of Dundee
De Montfort University
University of Durham
University of Edinburgh
University of Exeter
University of Glasgow
University of Kent
University of Leeds
University of Leicester
University of Liverpool
University of Manchester
University of Newcastle Upon Tyne
University of Northumbria
University of Nottingham
University of Oxford
University of Paisley
University of Portsmouth
University of Reading
University of Southampton
University of Sheffield
University of St Andrews
University of Strathclyde
University of Surrey
University of Sussex
University of Swansea
University of Teeside
University of Ulster
University of Wales Aberystwyth
University of Warwick
University of York
" MAIN CENTRES OF NANOTECHNOLOGY EXPERTISE IN THE UK" is available online, electronically and hard copy.

oldstein
08.10.2001, 04:21
" The International Technology Service Missions on Nanotechnology to Germany and the USA"
Each of these countries has a stated political objective to support nanotechnology research and development, reinforced by large investment in infrastructure and research funding. The aim of the Missions was to enable UK academics, industrialists and policy makers to meet those engaged in formulating best practice policy and R&D in nanotechnology and to determine from their experience what lessons might be learned in the framing of UK policy in this area.

This publication is free with the following charges for postage + packaging. International Postage charges will be higher depending on postal address:

1-5 booklets £5
6-10 booklets £8
Please state number of copies:

" Nanotechnology: The huge opportunity that comes from thinking small. "
Why Uk manufacturing should embrace the technological revolution that will affect every aspect of our lives.The purpose of this publication is to provide an indication of some of the more readily applicable technologies that owe their existence to nanoscale science and technology.

This publication is free with the following charges for postage + packagingInternational Postage charges will be higher depending on postal address:
1-5 booklets £5
6-10 booklets £8
Please state number of copies:

oldstein
08.10.2001, 04:24
http://www.nano.org.uk/links.htm

Wissentschaftliche (ausschliessliche ? <habe ich nicht nachgprüft > LINKS
Applied Computational Research Society
Argonide
ATIP
Atomasoft
Centre for Self-organising Molecular Systems, Leeds, U.K.
Centre for Nano-Device Modelling, Leeds, U.K.
Center for Nanotechnology, University of Washington
Centre for Molecular and Nanoscale Electronics, Durham
Centre for Molecular and Biomolecular Electronics, Coventry University
The Center for Near-field Atom-Photon Technology
ExPASy Molecular Biology Server, U.S.A.
IBF CITBB
Institute of Physical and chemical research, Riken, Japan
International Society for Molecular Electronics and BioComputing
Materials and Process Simulation Center, The Beckman Inst.,Caltec, U.S.A.
Materials Research Society, San Francisco, U.S.A.
MEMS (Microelectromechanical Systems), USC, CA., U.S.A.
Micro World News
Mikromasch
Molecular Dynamics
Molecular Simulations Inc., U.S.A.
The Nanoscale Physics Research Laboratory
Nanobionet
Nanocentre at Newcastle
Nanofactory
Nanogate Germany
Nano Science and Technology Center of Chinese Academy of Sciences
National Nanotechnology Initiative
NanoLab Inc.
Nanomagnetics
Nanomanipulator Project, UNC, CA., U.S.A.
NanoStructures Lab(NSL)
Nanotechnology at About.com
NASA
PNNL Nanoscience, Nanoengineering and Nanotechnology
Royal Academy of Engineering
University of Bristol Scanning Probe Microscopy (SPM) Group

oldstein
08.10.2001, 04:48
Im besten US online Wissenschaftsverlag <RAND> finden sich keine Companys-Auflistungen,aber diese 2 hints :

2 Matches for "nanotechnology"
http://www.rand.org/cgi-bin/Abstracts/abdb.pl

1.)2000 RP-888 Thinking Small: Technologies That Can Reduce Logistics Demand.

2.)The Global Technology Revolution:
Bio/Nano/Materials Trends and Their Synergies with Information Technology by 2015
Philip S. Antón, Richard Silberglitt, and James Schneider
Prepared for the National Intelligence Council.

wovon diese Nano-Umsetzung bis 2015 als online Buch kostenlos ! zu downloden ist-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
$12.00 (paperback, 92 pp.)
ISBN: 0-8330-2949-5
MR-1307-NIC, © 2001

--------------------------------------------------------------------------------
The contents below are html files.
The book is also available as a free, downloadable PDF file.
You will need Adobe Acrobat Reader to view the PDF.

--------------------------------------------------------------------------------
Contents
Preface
Figures
Tables
Summary
Acknowledgments
Acronyms

Chapter One: INTRODUCTION

The Technology Revolution
Approach
Chapter Two: TECHNOLOGY TRENDS
Genomics
Therapies and Drug Development
Biomedical Engineering
The Process of Materials Engineering
Smart Materials
Self-Assembly
Rapid Prototyping
Buildings
Transportation
Energy Systems
New Materials
Nanomaterials
Nanotechnology
Integrated Microsystems and MEMS
Molecular Manufacturing and Nanorobots
Chapter Three: DISCUSSION
The Range of Possibilities by 2015
Meta-Technology Trends
Cross-Facilitation of Technology Effects
The Highly Interactive Nature of Trend Effects
The Technology Revolution
The Technology Revolution and Culture
Conclusions
Suggestions for Further Reading
Bibliography
Back Cover Abstract

oldstein
08.10.2001, 05:30
http://
Degussa-Hüsa AG
Ansprechpartner: Dr. Andreas Gutsch

International tätiges Unternehmen der Spezialchemie, das in der Produktion von hochdisperser Partikeln (Metalle, Metalloxide, Kohlenstoff) weltweit führend ist. Pigmente, Lackrohstoffe, Oberflächen, modifizierte Füllstoffe und Chemiekatalysatoren gehören ebenso zur Anwendungspalette von Degussa-Hüls wie Dentalwerkstoffe. Pyrogene Metalloxide (Aerosil) dienen als Füllstoffe für Silikonkautschuk, Kunststoffe sowie Farben und Lacke. Das Anwendungsspektrum der Lackrohstoffe reicht von der Lack- und Farbenindustrie über technische Kunststoffe für die Wachstumsbranchen Automobilindustrie, Elektroindustrie und Telekommunikation bis zu Farbpigmentdispersionen für Industriefarben und dekorativen Gebäudeanstrich. Bei den Füllstoffsystemen und Pigmenten bietet Degussa-Hüls mit Gummirußen, Gummisilanen und gefällten Kieselsäuren als einziges Unternehmen alle drei Komponenten für den rollwiderstandsreduzierten "Grünen Reifen" an.


Was steckt dahinter?
Projekthaus Nano-Materialien
Leiter Dr. Andreas Gutsch, Degussa-Hüls AG

Das DFG-Projekt "Maßgeschneiderte Partikeln - Synthese, Konditionierung, Anwendung"- unter Federführung der Degussa-Hüls AG und Fraunhofer IKTS mit Beteiligung von 7 Universitäten (als NanoMat-Partner dabei die Degussa-Hüls AG, das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Sinterwerkstoffe sowie die Universitäten Darmstadt und Karlsruhe) hat bereits jetzt deutliche Akzente gesetzt. Es unterstützt maßgeblich den Transfer von Forschungsergebnissen aus den Hochschulen für die wirtschaftliche Verwertung, indem es die Technika der Degussa-Hüls AG für interdisziplinäre Forschergruppen öffnet, um so - durch effektive Nutzung der vorhandenen Ressourcen an apparativer Ausstatttung und vorhandenem Know-how - neue Systemlösungen und die Entstehung innovativer Technologien zu begünstigen. Das Ziel sind maßgeschneiderte Werkstoffe, die in einer Kreislaufwirtschaft verwendet werden. Existierende Normvorschriften werden in der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt. Die Kosten des Projekts betragen rund 24 Mio DM.

Von der Industrie erwarten die Kunden Produkte, die Ihren Anforderungen und Bedürfnissen möglichst genau entsprechen. Einige Beispiele verdeutlichen dies:
Einen tiefschwarzen und zugleich matten Lack bringt eine Kombination aus schwarzen Rußpartickeln und Partickeln weißer Kieselsäure.
Eine Oberfläche, die gleichzeitig kratzfest und transparent ist, ermöglicht einen Lack, der wenig verzweigte, kugelförmige Nanopartikel enthält.
Der bei Sonnenschutzmitteln erwartete hohe Lichtschutzfaktor wird durch feinteiliges Titanoxid realisiert.
Handy oder Computer sollen immer leistungsfähiger und zugleich kleiner werden. Voraussetzung: die Bauteile müssen immer kleiner werden. In möglichst kleinen Kondensatoren dienen Nanopartikeln dabei heute schon als Isolatoren.
Hochmoderne Anwendungen von Aerosil sind das Polieren von Wafern, aus denen die Computerchips entstehen, sowie die Herstellung von Lichtwellenleitern.
Bei allen diesen Anwendungen kommt es neben der chemischen Zusammensetzung vor allem auf Größe und Form der Partikeln an.

Folgendes Beispiel macht dies sehr deutlich:
Mit kugelförmigen Nanopartikeln erhält man einen Lack, der kratz- und stoßfest ist. Auf die geeignete Lackkonsistenz haben die kugelförmigen Nanopartikeln wenig Einfluß - auch keinen negativen. Die Viskosität von Lacken kann man jedoch mit eher kettenförmig verzweigten Nanopartikeln einstellen.
Keramische Pulver sintern um so schneller zusammen, je kleiner die Partikeln sind. Durch die Steuerung der Partikelgröße können unterschiedliche Keramikpulver gleichzeitig zu neuen Bauteilen, zum Beispiel Sensoren, verarbeitet werden.
Ziel ist es, Nanopartikeln in möglichst genau definierter Größe und Form zu erzeugen und damit nun Produkte für einen innovativen Markt und neue Anwendungen maßzuschneidern. Wenn verstanden wird, wie sich die Partikeln bilden, unter welchen Bedingungen sie wie größer werden und wann sie eher kugelförmig und wann eher verzweigt sind, dann kann der Herstellungsprozess gezielt beeinflusst werden. Genau das ist Ziel des Projekthauses. Und genau hier treffen die Interessen der Hochschulen und der Degussa-Hüls aufeinander.



Die millionenfache Vergrößerung eines Rußpartikels


Nanopartikel-Synthese
Der Erzeugung von Nanopartikeln und feinteiligen Stoffen ist eines gemeinsam: Die Teilchen werden aus einzelnen Molekülen aufgebaut. Diese Moleküle entstehen zum Beispiel bei der Verbrennung von Naphthalin für die Erzeugung von Ruß. Die Ausgangsmaterialien werden in Gasphasenreaktoren bei Temperaturen von bis zu 2.400 Grad Celsius verbrannt. In diesen Gasphasenreaktoren kondensieren die einzelnen Moleküle zu Partikeln. Wieviele das tun und wie sie das tun, bestimmt dann die Form der Teilchen.
Gasphasenprozesse sind in der Regel reiner als naßchemische Routen.
Aerosolprozesse haben das Potential, komplexe chemische Strukturen auszubilden.
Prozeß und Produktkontrolle basieren in Aerosolprozessen auf einem hohen Niveau.
Partikelgröße, Kristallbildung, Agglomerationsgrad, Porösität, chemische Homogenität, Stöchiometrie können in der Regel eingestellt und kontrolliert werden.
Ein Aerosoltröpfchen ähnelt einem sehr kleinen Reaktor, so daß gebildete Phasen im Partikel eingeschlossen sind.
Gasphasenprozesse sind in der Regel kontinuierliche Prozesse, so daß eine gleichbleibende Pulverqualität gewährleistet werden kann.
Lit.: F. Eimar Kruis, Heinz Fissan, Aaron Peled, Journal Aerosol
Sci. Vol.29, No 5/6: 511-535, 1998

Im Entstehungsprozeß sind zwei konkurrierende Mechanismen, die Koagulation und die Koalleszenz, von entscheidender Bedeutung. Dominiert die Koagulation, entstehen feinstrukturierte Aggregate, während bei koalleszenz-dominierten Prozessen unter Einwirkung hoher Temperaturen kompakte Partikeln produziert werden. Die Partikelbildung in einer "cooling flame", d.h. die Temperatur sinkt während der Partikelverweilzeit im Reaktor, kann in drei Phasen untergliedert werden. Erstens coagulationskontrolliertes Regime, zweitens coaleszenz-controlliertes Regime und drittens eine kurze Übergangszeit, in der Koagulation und Koaleszenz gleichzeitig auftreten (Abbildung a).



Nanopartikelsynthese (a) "cooling flame"; (b) "heating flame".


Bei einer "heating flame" Umgebung, d.h. die Temperatur steigt mit der Partikelverweilzeit (Abbildung b) kann das Partikelwachstum eine oder alle Phasen der "cooling flame" durchlaufen, je nach den Heizraten und der Umgebungstemperatur. Wenn die Verweilzeit ausreichend lang ist, können kugelförmige Partikeln entstehen, da die Temperatur die Schmelztemperatur erreicht und dadurch alle Aggregate kollabieren. In beiden Fällen sind die Partikeln in der Anfangsphase isoliert und kugelförmig, Dieser Zustand ist charakterisiert durch Koagulation mit unmittelbarer Koaleszenz, das heißt koagulationskontrolliert.

Lit.: Yangchuan Xing, Daniel E. Rosner, Journal of Nanoparticle
Research 1:277-291, 1999

In den Gasphasenreaktoren erfolgt die Partikelbildung innerhalb weniger Millisekunden. Diese kurze Zeit und die hohen Temperaturen machen es so schwierig, die Wachstumsmechanismen der Partikeln zu untersuchen. Die Mechanismen, die zu unterschiedlichen Teilchenformen und -größen führen, sollen hinreichend verstanden werden. Darauf aufbauend sollen Konzepte zur gezielten Beeinflussung der Partikelform und -größe entwickeln werden.

Degussa-Hüls wird gemeinsam mit den Hochschulen mehrere völlig neue Gasphasenreaktoren für die Bildung von Nanopartikeln aufbauen und testen. Zugleich werden für die Forschungsarbeiten die bereits in Hanau-Wolfgang vorhandene Pilotanlage der Degussa-HüIs genutzt. Mit Hilfe modernster Messtechnik der Hochschulen sollen grundlegende Untersuchungen durchgeführt werden. Diese Erkenntnisse fließen in die Gestaltung der neuen Gasphasenreaktoren ein. Mit Hilfe der neuen Erkenntnisse und Techniken werden bei Degussa-Hüls neue Produkte für neue Anwendungen in hochinnovativen Märkten maßgeschneidert, gemeinsam mit den Kunden dicht an deren Bedürfnissen orientiert.


win-win Situation
Die intensive Art der Zusammenarbeit ist für Degussa-Hüls ebenso wie für die Hochschulprofessoren und die DFG neu. Die Hochschulen gehen mit ihrer Grundlagenforschung in die Industrie und Degussa-Hüls öffnet ihre Technika für die Wissenschaftler von den Universitäten. Profitieren werden wir alle davon.

Die Hochschulwissenschaftler können ihre wissenschaftlichen Ergebisse direkt in einer Pilotanlage testen. Sie gewinnen zum einen neue Erkenntnisse für die Grundlagenforschung und zum anderen erleben sie die Anwendungsnähe ihrer Arbeiten. Degussa-Hüls profitiert von dem direkten Zugang zu den Ergebnissen der Grundlagenforschung. Das Unternehmen will damit Entwicklungszeiten zu innovativen Produkten, die auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind, deutlich verkürzen.

Am Standort in Hanau-Wolfgang werden in den kommenden drei Jahren regelmäßig Wissenschaftler der Hochschulen ihre Experimente durchführen. "Wir haben das nötige Know-how, wir haben durch die Kooperation mit unseren Hochschulpartnern Zugang zur Grundlagenforschung, wir haben die nötige Markterfahrung, und wir haben einen hochinnovativen Markt mit attraktiven Wachstumsraten. Ich finde, die Bedingungen könnten nicht besser sein", kommentiert Dr. Alfred Oberholz, Vorstand der Degussa-Hüls AG.

"Wenn ich sage, wir haben das nötige Know-how, so meine ich, dass der Umgang mit kleinen Teilchen für Degussa-Hüls seit vielen Jahren zum Alltag gehört. Aerosil und Ruß, keramische Farben, Chemie- und Autoabgaskatalysatoren sind nur einige Beispiele aus unserem Konzern für solch kleine Teilchen. In nahezu allen diesen Gebieten sind wir weltweit der führende Anbieter und blicken auf jahrzehntelange Erfahrung bei der Produktion und Vermarktung dieser Produkte zurück. Es lag daher nahe, diese Erfahrung im Projekthaus Nanomaterialien zu bündeln und den Blick auf die Gemeinsamkeit dieser zum Teil sehr unterschiedlichen Produkte zu richten: auf die Größe der Partikeln und die Herstellverfahren", so Oberholz weiter.

Das Ergebnis: Chemiker, Materialwissenschaftler, Verfahrensingenieure und Betriebswirte aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern und Konzernbereichen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Blickwinkeln werden im Projekthaus interdisziplinär zusammenarbeiten. Anders ausgedrückt: Im Projekthaus werden die Experten zu einem Team zusammengeführt. Dies ist die Grundlage, auf der neue Produkte entwickelt und bestehende Produkte weiterentwickelt werden.

Die enge Kooperation mit den beteiligten Universitäten garantiert exzellente Grundlagenforschung, die eine wichtige Voraussetzung für die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung ist. Innovative Forschungsergebnisse werden schnell ausgetauscht und beschleunigen so Entwicklungsprozess und Markteintritt.

Profitieren werden davon beide Seiten:

Die Hochschulen, weil sie Ihre Ergebnisse aus der Grundlagenforschung im Pilotmaßstab erproben können. Der Degussa-Hüls-Konzern, weil er unmittelbaren Zugang zu den neuesten Ergebnissen der Hochschulforschung hat und zugleich die Produktionstauglichkeit der Entwicklungen prüfen kann. Es gibt Ihnen zugleich einen kleinen Einblick, wie bei Degussa-Hüls geforscht und entwickelt wird und wie ein effizientes Projektmanagement zum Ziel führt.

Mit der Markterfahrung der Degussa-Hüls wird sicher gestellt, dass die Forschungsarbeiten im Projekthaus sich am Markt und am Bedürfnis der Kunden orientieren, denn zum Wesen der Innovation gehört der Erfolg am Markt.

Allein für das Jahr 2001 wird das Marktpotenzial für Produkte, deren Gebrauchseigenschaften auf den speziellen Eigenschaften von feinen Teilchen beruhen, bereits auf rund 25 Milliarden DM geschätzt.

Für Nanomaterialien werden stark wachsende Märkte erwartet. Die Liste reicht vom Polieren von Wafern, Metallen, Glas und Schmuck über Kondensatoren für die Elektrotechnik und Katalysatoren für die Chemie und für Automobile bis hin zur Herstellung von Lacken, Kunststoffen, Klebstoffen und Pigmenten.

oldstein
08.10.2001, 06:00
Wir alle wissen -in etwa-von dem anstehendem Potential der Nanotechnologien.
Die uns bisher bekannten Fa`s/Company`s sind entweder Garagenbuden oder Weltfirmen bei denen uns die inhaltlichen Zielsetzubgen unisno kaum bekannt sind,so dass deren zukünftige Bedeutung in diesem Markt uns nicht zugänglich ist.

So versuche ich-beginnend mit der Degussa ,deren Tätigkeitsbereich dem Forschungsziel gegenüber zustellen :

Tätigkeitsbereich:

Spezialchemie-International-weltweit führend in der Produktion von :
1-hochdisperser Partikeln (Metalle, Metalloxide, Kohlenstoff)
für Pigmente, Lackrohstoffe, Oberflächen, modifizierte Füllstoffe.
2-Chemiekatalysatoren,Dentalwerkstoffe.

zu 1-Pyrogene Metalloxide (Aerosil)=Füllstoffe für Silikonkautschuk, Kunststoffe sowie Farben und Lacke. Lackrohstoffe für Farbenindustrie u. technische Kunststoffe für Automobil-, Elektroindustrie und Telekommunikation.
Als einziges Unternehmen alle drei Komponenten=
Füllstoffsystemen/Pigmente für den rollwiderstandsreduzierten "Grünen Reifen".

Forschungsziele :

1-f.Lacken, Kunststoffen, Pigmenten.
2-f.Katalysatoren für die Chemie und für Automobile.
3-f.Polieren von Wafern, Metallen, Glas
4-f.Rollwiderstandsminderung/Reifen
5-f.kariesverhindernden Zahnlack
6-f.Verschmutzungsverhindernden Arztinstrumentenüberzug
7-f....


Fazit : Nano-Potential ist riesig

oldstein
08.10.2001, 06:57
2.ter Teil +Schluss

Universität Karlsruhe (TH) Ansprechpartner:
Prof. Dr. Gerhard Kasper
Nanostrukturierte Materialien und deren Anwendungen , nanostrukturierte Funktionselemente und Rastersondentechniken zur Nanostrukturierung sind die Schwerpunkte der Universität Karlsruhe. Prozeßführung zur definierten Herstellung und Konditionierung aus der Gasphase, online-Meßtechniken zur Optimierung oder Prozeßüberwachung , Abscheidung von Partikeln aus der Gasphase mit Druckstoß-regenerierten oder Elektrofiltern und Katalyse an nanoskaligen Systemen in der Gas- und Flüssigphase sind ebenso Themenschwerpunkte wie Funktionselemente für ultraschnelle Logiken (40 GHz), Höchstfrequenz-Sendeempfangseinheiten und Singleelektronen-Transistoren.
top


Universität Konstanz Ansprechpartner:
Prof. Dr. Paul Leiderer
Herstellung von lateralen Strukturen im Submikrometerbereich mit neuartigen, unkonventionellen Methoden: Unter Verwendung von Masken bei der Atom- und Kolloid-Lithographie, durch Selbstorganisation und spontane Strukturbildung in dünnen Filmen, oder durch Wachstum an vorgegebenen Nukleationszentren. Es interessiert die gesamte Palette von mechanischen, elektrischen, magnetischen und optischen Eigenschaften derartig erzeugter Strukturen.
top


Universität des Saarlandes Ansprechpartner:
Prof. Dr. Rolf Clasen
Die spezifischen Nanotechnologie-Kompetenzen sind die chemische Synthese von funktionalen nanoskaligen Pulvern und Schichten , die Charakterisierung der nanostrukturierten Materialien mit Streumethoden und Rastersondenverfahren, die Herstellung von nanokristallinen Festkörpern, Schichten und endmaßnahen Glas- und Keramikformkörpern aus nanoskaligen Teilchen . Durch Sinterung von Grünkörpern aus diesem nanoskaligen Pulver ist die pulvertechnologische Formgebung bei Raumtemperatur gegeben und eine Vielzahl von Formen kann ohne technische Nachbearbeitung hergestellt werden .
top


Universität Stuttgart Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hans-Eckhardt Schaefer
Nanokristalline Metalle, Legierungen, intermetallische Phasen, Kompositwerkstoffe, Keramiken, Halbleiter und Kohlenstoff-Nanostrukturen werden synthetisiert, charakterisiert und hinsichtlich neuer Eigenschaften untersucht. Dabei interessieren besonders Grenzflächenstruktur, Leerstellen und atomare freie Volumen, Diffusionsprozesse und magnetische Eigenschaften für Sensoranwendungen . Spezifische Untersuchungen werden mit nuklearen atomaren Sonden, Elektronenmikroskopie mit atomarer Auflösung und Tracerdiffusion ausgeführt.
top


Universität Ulm Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hans-Jörg Fecht
Die Projekte im Bereich Nanomaterialien/Nanotechnologien umfassen die Präparation und Charakterisierung nanostrukturierter Metalle und Verbundwerkstoffe sowie die Anwendung von Nanowerkstoffen in der Leistungstechnologie, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnologie sowie bei Korrosions- und verschleißresistenten Schutzschichten . Metallische Massivgläser - sogenannte Supermetalle - sind Komposite aus Keramikfasern in einer metallischen Glasmatrix, die neben ihrer ultrapräzisen Formbarkeit auch hervorragende mechanische Eigenschaften bei minimalem spezifischen Gewicht besitzen. Für den Einsatz in der Mikrosystemtechnik wird eine Materialdatenbank erstellt , die es erlaubt, die Auslegung von Mikrosystemen im Hinblick auf die Lebensdauer zu optimieren. Ein wesentliches Ziel ist auch die Verbesserung der Verschleißbeständigkeit und Verhinderung der Verriffelung von höchstbeanspruchten Oberflächen, z.B. beim Rad-Schiene-Kontakt im ICE-Hochgeschwindigkeitsverkehr


Fazit : die aufgezeigten Forschungs-Bereiche,wie auch die -Ziele offenbaren einen der Microelektronik ensprechenden (revolutionierenden) Wissenschaftsfortschritt.

oldstein
08.10.2001, 07:34
Foresight Institute
Free Electronic Membership Registration Form

Thank you for registering for a Free Electronic Membership in the Foresight Institute! Registration will entitle you to quarterly updates by E-mail of changes in this Web site.

...und die Inhaltsseite der aktuellen Ausgabe sieht soooo aus :


Foresight Update 44
A publication of the Foresight Institute
--------------------------------------------------------------------------------
Foresight Update 44 was originally published 1 April 2001.
Original Publication Masthead

Table of Contents
--------------------------------------------------------------------------------
Nanotech Frontier Challenges Engineers
Nanomedicine Featured in Medical Journal
EPA to Fund Nanotech Research
Inside Foresight
Creating Engines of Creation, Part 2
Steps Toward Nanotechnology [On IMM Web site]
STM Techniques
DNA Nanotechnology
Carbon Nanotubes
Nanowires
Biochemical Components

Nanomedicine: Microbivores [On IMM Web site]
Advance Toward Molecular Computing
Nanotech News from East Asia
Illinois, New York nanotech research centers
Federal nanoscience funding
Media Watch
Book Review
Zyvex Forms MEMS Partnerships
Web Watch


http://www.foresight.org/

Preparing for nanotechnology
Foresight Institute's goal is to guide emerging technologies to improve the human condition. Foresight focuses its efforts upon nanotechnology, the coming ability to build materials and products with atomic precision, and upon systems that will enhance knowledge exchange and critical discussion, thus improving public and private policy decisions.

Foresight Institute® is a 501c3 nonprofit organization. Donations are tax-deductible in the US to the full extent provided by law. :balloon:

oldstein
08.10.2001, 08:31
Euere Beiträge werde ich ( für uns alle,zum "nachschlagen"alphabetisch ordnen.

Danke



ROBODYNE CYBERNETICS LTD

23 Portland Rise, London N4 2PT, United Kingdom
Managing Director - Mr. J. Michael

International Telephone (+44) 79 4110 0449
UK Telephone - 079 4110 0449

http://www.stellar.demon.co.uk/new/index.html

Geschäftsidee : Fraktale Roboter
Prototyp : cubische Erstellung von Lagerboxen
avisiert : Ermöglichung von nahezu allem
f.Medizintechnik : nicht vorstellbares
Nanotechnik : genannte Einsätze nicht vorstellbar.

board of directors liesst sich wie das <who is who>

negativ-
Aktien nur in USA-mit 1.Ausgabe bereits in 1998 eingestellt,hartneckige Interessenten werden auf die mailing liste verwiesen.
Produktionsaufträge werden entgegengenommen,CNC-Maschinenpark sei vorhanden,fertigprodukt aber nicht.Umfangreiche technische Pc simulationswege stehen im Netz

Fazit : start up aus 1998 in Agonie

oldstein
08.10.2001, 08:55
Microfabrication Applications Laboratory (MAL) at the University of Illinois at Chicago + 22 Mitarbeitern

http://www.mal.eecs.uic.edu/
Geschäftsbereich : integrierte Schaltkreise in geschlossenen bzw fiberoptischen Kreisläufen-manufacturing methods for microfluidic, electromechanical, mechanical, chemical, optical and multi-functional devices.
Produkte : 6 versch+21 Verkäufe
Nano : magnetische Formstücke
workshop,eigenes
universitätere co-op-Partner

Directors : 4 namhafte Professoren

Fazit : bek.gr.Uni-Labor--Zeitpunkt des going public nicht vorhersehbar :balloon:

oldstein
08.10.2001, 09:04
Nanostructures Laboratory (NSL) by Massachusetts Institute of Technology

http://www-mtl.mit.edu/MTL/NSL.htmlhttp://

Tätigkeit : techniques for fabricating surface structures with feature sizes in the range from nanometers to micrometers,

Geräteausstattung : sehr gut

webside : ansprechend

--weiteres ist aus der side nicht zu eruieren---


Fazit : Uni-Labor+1.tem sehr guten Eindruck,doch wer will hier wirklich mehr in web entdecken ? :mischief:

oldstein
08.10.2001, 10:02
@ the mind - Deine (unsortierten/Nicht ausgewerteten ? /vor allem nicht -zumindest kurz erläuterten links )


Eine Nacht lang habe ich mir damit um die Ohren gehauen,viel Schrott durchgesehen und einzelne Sehr wertvolle Seieten gefunden,die ich vor lauter Müdigkeit ein ander mal mir anschauen werde...

ich stelle Deine links in Kopie hier rein und versehe sie mal mit je einem ein-,bzw.zweizeiler...

www.nanonet.de/nanowork/index.php3 - die TOP-Seite in deutsch
-Einführung-Disziplinen-Zentren-Kalender-deutsche Literatur-Veranstaltungen-einfach TOP

www.homestead.com/nanotechind/companies.html - die TOP-US-side + 40 Firmen URL`s + Kurzbeschreibung -die side die jeder (auch ich noch link f.link lesen muss )

www.amtexpo.com/nano/links.shtml - 50 links,25 habe ich geöffnet,auf diese+den Rest kann jeder verzichten -
www.nanoworld.de - VDI e.V.-Tochter-Gmbh f. Messen

www.fzk.de/int - Forschungszentrum Karlruhe+seine Partner/informative Forschungsziele -

www.rdrop.com/~cary/html/nanotech.html - US homepage für den,der Zeit hat + den Themen-Protein/DNA-Faltung + nancomputer + Molecule modeling + 10 Firmen-links (ich war zu müde zu prüfen -

http://itri.loyola.edu/nanobase - toter link

www.nanotechnology.de/ger/s02.html - Frauenhofer I.,Dresden

www.nanozine.com - 30 verzichtbare links

www.nanovation.com - apollo photonics ©Nanovation Technologies, located in Northville Township, Michigan -please call our toll-free number: 1-877-919-NANO (6266) - Moantsberichte URL=http://www.photonics.com/Spectra/News/][/URL]
-based on integrated,optical components,integrated on a single semiconductor wafer + silica-on-silicon technology, encompassing several patent-pending hybrid silica/MEMS (Nanoshutter™) technologies including switches and variable attenuators that can be integrated with waveguides that contain taps, splitters, and filters.to realize significant relief to fiber management + components are designed for long haul, metro, access, DWDM, SONET and SDH transmission systems as well as CATV applications.

TOP Eindruck,doch
company+ Mutter lt comdirect not listed

www.zyvex.com/nanotech/reactions.html - verzichtbare Übersichtsbeträge

www.nano.org.uk - wissentschftl. side,nur members,teuer


Ich wäre EUCH dankbar nur noch kommentierte links zu posten

oldstein
08.10.2001, 10:08
www.nanovation.com - apollo photonics ©Nanovation Technologies, located in Northville Township, Michigan

-please call our toll-free number: 1-877-919-NANO (6266) -

Moantsberichte URL=http://www.photonics.com/Spectra/News/][/URL]
-based on integrated,optical components,integrated on a single semiconductor wafer
+ silica-on-silicon technology, encompassing several patent-pending hybrid silica/MEMS (Nanoshutter™) technologies including switches and variable attenuators that can be integrated with waveguides that contain taps, splitters, and filters.to realize significant relief to fiber management
+ components are designed for long haul, metro, access, DWDM, SONET and SDH transmission systems as well as CATV applications.

TOP Eindruck,doch
company+ Mutter lt comdirect not listed

oldstein
08.10.2001, 10:24
Ich möchte hier den Versuch machen,im Interesse von uns allen

(und als Dank,für die von Euch,die mir mit Ihren zahlreichen+tiefschürfenden Beiträgen schon viel Wissen vermittelt haben)

ein Seite mit geprüften NANO-links +Eurer Hilfe aufzubauen :

www.nanonet.de/nanowork/index.php3 (http://) - die TOP-Seite in deutsch
-Einführung-Disziplinen-Zentren-Kalender-deutsche Literatur-Veranstaltungen-einfach TOP

www.homestead.com/nanotechind/companies.html (http://) - die TOP-US-side + 40 Firmen URL`s + Kurzbeschreibung -die side die jeder (auch ich noch link f.link) lesen muss .

www.fzk.de/int (http://) - Forschungszentrum Karlruhe+seine Partner/informative weit gefasste Forschungsziele

http://www.nas.nasa.gov/cgi-bin/generic/htsearch (http://) - Übersichtsseite der NASA zum Thema - für den der wirkliches Wissen sucht -

seeker
08.10.2001, 16:24
@oldstein

WAHNSINN - einfach spitze diese Informationsfülle...
Danke!

cu
seeker

smurf
13.10.2001, 22:10
Moin...

Wie immer bei neuen Entwicklungen sind zu viele Marktschreier im Markt, die z. B. einen einfachen Lack als Nanotechnologie verkaufen wollen. Bei den kleinen Firmen, die dann AG´s werden, wenn die Modewelle richtig rollt, sehe ich nur 10% auf Dauer überleben.

Die großen Firmen, wie z.B Degussa, werden das Marktsegment Nanotechnologie als ein kleines Segment entwickeln, das für den gesamten Umsatz keine große Rolle spielt.

Sofern es eines Tages Aktiengesellschaften von ausschliesslich mit Nanotechnik befasster Firmen geben sollte, ist es wichtig, genau zu hinterfragen, ob dieses eine Marktschreierfirma ist oder ob die wirklich was neues haben.

Auf der Hannover-Messe selbst erlebt: Eine Firma brüstet sich, Mikrotechnologie-Anbieter zu sein. Diese Firma stellte gewöhnliche Steckkontakte für die Automobilindustrie her.

Man muss also die echten Knaller aus schätzungsweise 95% Schrott extrahieren.

mfg smurf

Flinx2000
18.11.2001, 18:25
Trojanisches Pferd zerstört Krebszellen
Winziger Generator sendet radioaktive Strahlung aus

Mit einem "Trojanischen Pferd" von der Größe eines Moleküls haben US-Forscher im Labor Krebszellen zerstört. Die Wissenschaftler schleusten mit Hilfe spezieller Antikörper einen extrem kleinen Generator radioaktiver Strahlung in die Zellen. Dieser "Nanogenerator" besteht aus dem Element Actinium, das beim Zerfall radioaktive Strahlung aussendet und damit die Krebszellen von Innen zerstört. Das berichten David Scheinberg vom Memorial Sloan-Kettering Krebszentrum in New York und Kollegen im US-amerikanischen Fachblatt "Science" (Bd. 294, S. 1537).

Der Nanogenerator ist an einen Antikörper gekoppelt, der spezifisch Krebszellen erkennt und an deren Oberfläche andockt. Anschließend wird der Generator von der Zelle "geschluckt". Die Wissenschaftler zerstörten mit dieser Methode mehrere menschliche Tumorzellen verschiedener Art aus Laborkulturen. Sie sei ebenfalls bei Prostata- und Lymphknotenkrebs bei Mäusen erfolgreich gewesen. Scheinberg hofft, dass erste Probeläufe bei der Behandlung von Menschen im kommenden Jahr beginnen können.

Gruß Flinx

panadol
22.03.2002, 20:12
Hallo

Was meint ihr,wie lange geht es noch bis sich die Nanotechnologie durchsetzen wird ?
Und wie schätzt ihr die Aktie Nanogan ein,ist an der Nadaq kotiert.

Danke Gruss Panadol :)

Auge
23.03.2002, 13:24
Nanogan kenne ich nicht...

Nanotechnologie setzt sich bereits durch.
In der Windschutzscheibe vom Audi TT findest Du Nanotechnologie.
Man braucht fast keine Sonnenbrille mehr:)
Tolle Sache das...

Lauren
25.03.2002, 20:44
- das war mal was tolles, als das neu raus kam mit dem kleinen U-Boot, das durch die Adern fährt und so

- jetzt lockt man damit keinen Hund mehr hinterm Ofen vor.

- die Aktie hätte ich mir schenken können :rolleyes:

the mind
26.03.2002, 14:23
hi!

man sollte m.e. noch nicht in nanotec-aktien investieren. zum einen gibt es kaum welche, zum anderen gibt es keine prognosen für die umsatz/gewinnentwicklung der firmen/produkte. es werden dauerend neue materialen entdeckt/hergestellt, welche davon jemals profitabel angewendet werden ist fraglich. zudem verteilen sich die forschungen weltweit auf universitäten und kleine abteilungen von großkonzernen, wer wann den durchbruch mit welchem material schafft ist fraglich! vereinzelt gibt es auch kleinere nanotec-firmen wie z.b. Nanophase/NANX oder Nanogen/NGEN....die aber höchstens zum zocken geeignet sind, imo!


hier noch eine interessante news zum thema:

Gummi-Keramik: flexibel und hart zugleich
US-Forschern ist es mit Hilfe der Nanochemie gelungen, eine Keramik mit gummiähnlichen Eigenschaften zu entwickeln. Das neuartige Material ist transparent, flexibel und gleichzeitig sehr belastbar und nicht zerbrechlich.

Seine Eigenschaften verdankt das neue Material einer Mischung aus Polymeren und keramischen Substanzen. Durch Selbstanordnung der Bestandteile entsteht seine höchst regelmäßige Molekularstruktur. Zudem kann das Hybridmaterial Ionen leiten und unter hohen Temperaturen winzige Poren ausbilden. Dadurch verspricht es eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten: als flexibles Trägermaterial ebenso wie als hocheffiziente Batterie-Elektrolyten, als Trennsystem für Proteine und andere Makromoleküle, oder für die Mikroelektronik.

"Das Material hat Eigenschaften, die nicht einfach die Summe von Polymer plus Keramik sind, sondern vielleicht etwas sehr Neues", so Ulrich Wiesner, Professor für Materialforschung an der
Cornell University. Er und sein Team wollen mit organischen Polymeren regelmäßige Strukturen der Natur kopieren. Die so genannten Diblock-Copolymere ordnen sich chemisch selbständig zu Nanostrukturen unterschiedlicher Symmetrien an. Gemischt mit anorganischem Material wie Keramik, sollte ein solches Hybridmaterial Flexibilität und Härte vereinen. Das Ergebnis war selbst für die Forscher überraschend: Unter dem Transmissions-Elektronen-Mikroskop (TEM) zeigte sich eine so genannte bikontinuierliche kubische Struktur, die einer Jahrhunderte alten Berechnung entspricht, erklärt Wiesner: "Wir finden in der Polymerforschung jetzt Strukturen, die Mathematiker vor langer Zeit theoretisch vorhergesagt haben".

Bisher hat das Team im Labor nur kleine, wenige Gramm leichte Stücke der flexiblen Keramik hergestellt. Weil das Material sich aber eigenständig anordnet und sich in seiner Struktur gezielt steuern lässt, glaubt Wiesner an eine erfolgreiche Produktionen in großen Mengen: "Wir können das Material bis in den Nanobereich mit noch nie dagewesener Kontrolle strukturieren. Wir wissen jetzt, wie wir eine Folge von verschiedenen Formen und Porengrößen herstellen können." Durch wechselnde Anteile von Polymer und Keramik lassen sich verschiedenste Kristallstrukturen erreichen, bis hin zur bikontinuierlichen kubischen Anordnung, die für Polymersysteme bisher unbekannt war. So scheint eine ganz neue Materialgruppe eröffnet zu sein. Wiesner rechnet damit, andere bikontinuierliche Strukturen von Polymerhybriden zu finden. Er stellte die Ergebnisse jetzt auf einem Treffen der American Physical Society in Indianapolis vor.


gruß

the mind

Auge
26.03.2002, 15:39
Die Nanotechnologie gilt heute als Schlüssel für das 21. Jahrhundert. Nanotechnologie gleicht einer Revolution, die tiefgehender und weitreichender sein wird als die Mikroelektronik, die uns den PC und das Internet gebracht hat. Die Vorsilbe "Nano" (griech.: "Zwerg") zeigt, in welchen Dimensionen diese Technologie anzusiedeln ist. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter und entspricht ungefähr einem Zehntausendstel der Stärke eines menschlichen Haares. Anwendungsbereiche werden vor allem die Elektronik, optische Datenübertragung, Prozeßtechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik und die Medizin sein.

Mit der Nanotechnologie wird es möglich, Atome und Moleküle kontrolliert zu manipulieren. Gerade für die Computertechnologie ist das ein Ausweg aus der Sackgasse. Die heutigen Halbleiter lassen sich nicht unbegrenzt verkleinern - unterhalb einer Grenze von 0,1 Mikrometer funktionieren die Bauteile nicht mehr zuverlässig. Zwar konnten Computersimulationen zeigen, dass maßgeschneiderte molekulare Bauteile die Lösung aus dem Dilemma sind, aber innerhalb der nächsten 6 - 10 Jahre dürften die Modelle erst Realität sein. Auch im Chipbereich bahnt sich eine Revolution an. Billionen von Bits an Informationen finden in Zukunft auf dem Kopf einer Stecknadel Platz.

So ist es kürzlich der Chicagoer Firma Molecular Electronics gelungen, im Labor einen molekülgroßen Schaltkreis, der Daten speichert und wiedergibt, aufzustellen. In 18 bis 24 Monaten sollen erste Prototypen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Besonders die Chipproduzenten zeigen ihrerseits großes Interesse, zumal die Herstellungskosten für konventionelle Siliziumchips relativ hoch sind. Somit dürfte die Vision der Forscher, dass die Speicherplatten aus dem Reagenzglas stammen, wohl nur noch eine Frage Zeit sein.

Das Wettrennen der Firmen

Forschen, entwickeln und irgendwann am Milliardenmarkt Nanotechnologie verdienen, das ist das Ziel vieler Firmen und Universitäten rund um den Globus. Große Unternehmen wie IBM, Hewlett Packard, Siemens, Motorola und junge Start-Ups liefern sich gleichermaßen ein Wettrennen um den Nanokosmos. Nicht selten entstehen aus Spin-offs von Großfirmen oder Forschungslabors der Universitäten neue Hightechschmieden, die vielleicht einmal ihren Stern am Börsenhimmel haben. An dieser Stelle ist die Firma Oxford Molecular Group (WKN 892877) zu erwähnen, die weltweit im Technologie-, Pharmazie- und Biotechbereich tätig ist. Seit April 1994 wird das Unternehmen aus dem Oxford Science Park unter dem Symbol OMG an der London Stock Exchange gelistet.

Zu den Kunden gehört im Bereich Pharma die Créme de la Créme: Novartis, Glaxo Wellcome, Merck, Pfizer, Abbott Laboratories, Genentech usw. Gerade der Gesundheitsbereich ist nicht nur aus Sicht der Biotechnologie interessant, sondern auch bezüglich der Nanotechnologie. Ein Durchbruch könnte der Universität Basel in Zusammenarbeit mit IBM gelungen sein. Forscher haben gemeinsam einen Roboter (Nanobot) entwickelt, der innerhalb des Körpers nach Krebszellen sucht und sie vergiftet. Wie im Science-Fiction-Film kann der Roboter mit seinen Siliziumfingern (Kantilevern), die einen Durchmesser von einem Fünfzigstel eines menschlichen Haares haben, im Körper an die Krebszelle andocken und ihr Gift zufügen. IBM selbst schätzt, dass diese Technik das Potential für schnelle und kostengünstige biochemische Analysen hat. Im Körper eines gesunden Menschen könnten die Kantilever erkennen, ob biochemische Veränderungen im Körper stattfinden, die beispielsweise Anzeichen eines Herzinfarktes sind

Wann werden wir die Nanotechnologie nutzen?

In etwas mehr als fünf Jahren wollen die Forscher ihre Entwicklung soweit ausgereift haben, dass sie kommerziell einsatzbereit ist. Bahnbrechend könnte auch der Biochip des Joint Ventures von Prionics und vom Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique (CSEM) sein, der die BSE-Krankheit bei einem Rind erkennt. Auf eine lichtdurchlässige Grundplatte wird eine Schicht von Antikörpern aufgetragen, die sich verändert wenn einzelne Antikörper mit den eventuell vorhandenen BSE-Prionen Bindungen eingehen. In Echtzeit kann der Test ausweisen - und das ist das Besondere dabei - ob das Blut von einer gesunden oder kranken Kuh stammt. Sollte sich der Biochip durchsetzen, hätten die Firmen auch eine Plattformen für Aids- und andere Tests. Wie euphorisch der Markt auf solche Entwicklungen reagiert, kann sich jeder sehr leicht vorstellen, zumal der Biochip nur ein Bruchteil gegenüber den heutigen Kosten verursacht.

Im Zuge der weltweiten Wasserknappheit bekommt die Abwasserreinigung einen immer höheren Stellenwert. Das Institut für technischen Umweltschutz der TU Berlin hat einen Nanopartikelfilter hergestellt, der die bisherigen Verfahren zur Abwasserreinigung problemlos ersetzt. Heutzutage werden hauptsächlich chemische Substanzen zur Reinigung eingesetzt, trotzdem ist eine hundert prozentige Säuberung nicht möglich. Abhilfe schafft hier der Nanopartikelfilter, der feinste Verunreinigungen, im Extremfall sogar einzelne Moleküle zurückhalten kann. Solche Filter sorgen dann für eine bessere Umweltverträglichkeit industrieller Abwässer.

Der eigene Overkill?

Neben den Befürwortern der Nanotechnologie warnen auch einige bekannte Experten vor der Entwicklung. Da der menschliche Körper aus Molekülen besteht, wird die Beherrschung molekularer Technologien unser Leben in vielfältiger Weise beeinflussen. Risiken sind hier insofern zu sehen, daß die Maschinen sich schneller entwickeln als der Mensch selbst. Auch Sun-Mitbegründer Bill Joy sieht enorme Gefahren auf uns zukommen. Gerade Roboter, künstliche Organismen und Nanobots weisen hohe Gefahren auf:
Sie können nicht nur Zellen reparieren oder eine Vielzahl von Routinearbeiten übernehmen, sondern sich mit Hilfe von Energie selbst replizieren. Joys Horrorvision geht soweit, daß eine unkontrollierte Selbstvermehrung stattfindet, die in der realen Welt - gerade im Netzwerkbereich - zu großen Schäden führen kann. Der Trend zur Determinierung des Menschen hin zur Indeterminierung der Maschinen durch den Menschen wirft auch Fragen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit solcher technischen Systeme auf. Insofern müssen neben den gigantischen Entwicklungen, die die Nanotechnologie hervorbringt, vor allem ethische Fragen Berücksichtigung finden.

Welche Firmen sind interessant?

Nanophase (Nasdaq: NANX/ WKN: 910885):
Sicherlich zu den bekanntesten Unternehmen gehört Nanophase aus Burr Ridge, Illionois. Die Amerikaner entwickeln und vermarkten nanocrystalline Materialien. Anwendungen finden die Stoffe in der Elektro-, Kosmetik und Chemieindustrie. Mit traditionellen Methoden war es Nanophase bisher nicht möglich, die Stoffe in hoher Stückzahl für die Käufer herzustellen. Erst die Entwicklung einer neuen Technologie hat den erhofften Durchbruch erbracht. Das zeigt sich besonders im Umsatzwachstum des dritten Quartals diesen Jahres. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr legte der Umsatz um 270% zu. Zu den Kunden zählen einige der Fortune-500-Firmen. Diese und steigendes Interesse der Industrie dürften für Nanophase als interessantes Investment in den nächsten Jahren sprechen.

Altair International Inc. (Nasdaq: ALTI/ WKN: 902675):
Erst im letzten Jahr kaufte Altair ein Patent zur Herstellung von Nanopartikelchen von der Firma BHP Minerals. Die Investition bringt der Firma eine Ersparnis von 50% bei den Herstellungskosten. Bereits im dritten Quartal will Altair 300 - 600 Tonnen Nanopartikel (TIO2) herstellen, womit der Umsatz für das Gesamtjahr bei konservativen Schätzungen dann $ 10 Millionen erreicht. Analysten stufen die Aktie zur Zeit mit einem Strong Buy ein, da zu erwarten ist, daß Umsatz und Gewinn in den nächsten Jahren überproportional zunehmen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management einen Gewinn von $ 0,30 pro Aktie.

Quelle: http://www.tradewire.de/

Auge
26.03.2002, 15:40
Der obige Artikel ist ca 1 Jahr alt

Auge
26.03.2002, 15:43
Nanotechnik
Mega-Trend der Zukunft

Nano - die Technik, die in kleinste Dimensionen vordringt, verspricht eine Revolution. Doch was ist dran an den Prognosen der Forscher? Und lohnt sich jetzt schon der Einstieg für Anleger?
von Tobias Schorr und Julia Gross

Sommer, Sonne, Eitelkeit. Urlauber wollen knackige Bräune. Um den lästigen Sonnenbrand zu vermeiden, wird die Tube mit der Sonnenschutzcreme ausgepackt. Und die enthält neuerdings immer häufiger so genannte Nano-Partikel aus Zinkoxid. Vorteil: Sie decken die Haut flächendeckend gegen die unerwünschten UV-Strahlen ab. Die bisher verwendeten Emulsionen aus Öl und Wasser sind dagegen meist so löchrig wie ein Schweizer Käse.
Die Creme mit den winzigen Zinkoxid-Teilchen ist eine der ersten Anwendungen einer neuen Technologie, die die Welt noch stärker verändern soll als die Gentechnologie. Ob es um die Herstellung von neuen Superchips oder völlig neue Baumaterialien geht - überall stößt man auf das Zauberwort Nanotechnologie. Es geht um weit mehr als um Sonnencreme. Dementsprechend wird mittlerweile massiv in Nanotechnolgie investiert. So machte bereits Ex-US-Präsident Bill Clinton für "die Zukunftstechnologie überhaupt" 500 Millionen Dollar an Forschungsmitteln locker - allein für das Jahr 2001. Auch das deutsche Bundesforschungsministerium lässt sich nicht lumpen. In diesem Jahr werden knapp 61 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Doch was ist Nanotechnologie überhaupt? Ein Nanometer ist eine Million Mal kleiner als ein Millimeter. Wer Nanotechnologie betreibt, agiert auf der Ebene einzelner Atome. Dies war vor einigen Jahren noch Stoff für Science-Fiction-Romane. Doch mit der Erfindung des Rastertunnel-Mikroskops im Jahre 1981 konnten Atome sichtbar gemacht werden. Wichtiger noch: Es wurde möglich, Materie auf der Ebene von Atomen zu manipulieren. Und damals bestätigte sich praktisch, was die Forscher theoretisch schon wussten: dass Stoffe auf der Nanoebene andere Eigenschaften haben als größere Körper des gleichen Materials. Denn in diesem Größenbereich endet der Geltungsbereich normaler physikalischer Gesetze. Die Manipulation am Atom ermöglicht endlich das Überwinden von Grenzen, an denen beispielsweise die Entwicklung leistungsfähigerer Chips zu scheitern drohte. Die herkömmliche Siliziumtechnologie verursacht mit zunehmender Miniaturisierung der Leiterbahnen den so genannten Tunneleffekt. Eine Art Kurzschluss im Chip. Nanotechniker versprechen Abhilfe. Was ist dran an den Hoffnungen der Politiker und den Visionen der Forscher? Im Jahr 2005 soll die Branche einen Umsatz von 200 Milliarden Euro erzielen, schätzen die Analysten von Sal.Oppenheim. "Das Marktvolumen für dieses Jahr beträgt schon 50 Milliarden Euro", sagt Pia Jankowski, Hightech-Expertin bei Sal.Oppenheim. Jankowski ist sich sicher, dass es in den nächsten zehn Jahren zu Veränderungen in allen Industriebereichen kommen wird: ein Multimilliarden-Markt. Bisher jedoch tummeln sich dort fast ausschließlich Universitäten und große Unternehmen, da sehr hohe Forschungs- und Entwicklungskosten anfallen. Einer der wenigen "reinrassigen" börsennotierten Nano-Spezialisten ist Nanophase. Das Unternehmen stellt jene Kleinstteilchen für Sonnencreme her. Rund 50 Prozent der gesamten Umsätze resultieren aus den Geschäftsbeziehungen zur Ludwigshafener BASF. Im ersten Quartal konnte Nanophase seine Erlöse um 73 Prozent auf 1,2 Millionen Dollar steigern. Allerdings verzeichneten die Amerikaner dabei einen Nettoverlust von 1,27 Millionen. „Im vierten Quartal wollen wir schwarze Zahlen schreiben“, gibt sich der Vorstandsvorsitzende Joseph Cross optimistisch. Immerhin konnte der Verlust gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 0,11 US-Cent auf 0,08 Cent verringert werden. Spiegelfreie Scheiben und Lack ohne Kratzer Auch in der Autoindustrie haben die Winzlinge bereits Einzug gehalten. Der Ärger mit Kratzern am neuen Auto könnte bald passé sein. Mit dem Einsatz von Nanopartikeln gelingt es, Lacke härter zu machen, ohne dass die Verarbeitung behindert wird. "Nochstehen wir ganz am Anfang. Aber das Potenzial für den Einsatz von Nanomaterialien in der Autoindustrie ist riesig", meint Hans Bauer, Experte für Kleinstmaterialien bei Audi.
Und so manches Nanoteilchen fährt schon mit: am Audi TT zum Beispiel. Die gesamte Verglasung des Sportwagens ist mit Nano-Materialien aufgepeppt, die für Sonnenschutz und weniger Reflexionen sorgen oder aber Wasser abweisend sind. Auch in Autoreifen steckt Nanotechnologie, die für verminderten Rollwiderstand und weniger Abrieb sorgen soll. Die Reifentechnik stammt zum Teil von Degussa, einem der größten deutschen Hersteller von Nanopartikeln. Bei Degussa wurden die Forschungsaktivitäten in einem so genannten Projekthaus gebündelt. Für Investitionen steht dabei ein Budget von elf Millionen Euro zur Verfügung.
Das im Smax notierte Unternehmen Masterflex ist Hersteller von Schläuchen aus Polyurethan. "Hygienevorschriften, vor allem im Bereich Lebensmitteltransport, sind oftmals so streng, dass Schläuche nur einmal verwendet werden können. Wir versuchen daher, die Eigenschaften der Schläuche durch den Einsatz von Nanopartikeln zu verbessern", erklärt Stephanie Kniep, Investor-Relations-Managerin von Masterflex. In zwei bis drei Jahren sollen die antibakteriellen und besonders glatten Schläuche Marktreife erreichen. Nanoteilchen könnten bald auch der Behandlung von Gehirntumoren zu einem Durchbruch verhelfen. "Voraussichtlich Ende des Jahres werden wir unsere Technik bei Menschen anwenden", berichtet der Biologe Andreas Jordan von der Charité Berlin. Er spritzt Nanopartikel aus Eisenoxid direkt in das kranke Gewebe. Die gefräßigen Krebszellen nehmen die Partikel in sich auf. Durch den Aufbau eines externen Magnetfeldes erhitzen sich diese Teilchen, viele Tumorzellen sterben ab. Das gesunde Gewebe wird dabei kaum belastet. Auf Verfahren wie die Chemotherapie und Bestrahlung kann allerdings auch Jordan bislang nicht verzichten - noch erholen sich manche Krebszellen immer wieder von der Tortur.
Aus der langjährigen Forschung seines Teams sind gleich zwei Start-up-Unternehmen hervorgegangen. "In zwei bis drei Jahren sind die Firmen börsenreif", verrät Jordan. Allein die Medizin bietet noch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Der Traum von Nanomaschinen, die durch den menschlichen Körper surfen, bleibt allerdings wohl noch sehr lange Zukunftsmusik. Die Geburt einer Vielzahl von Nanotechnologie-Firmen an der Börse wird dagegen schon in den nächsten Jahren Realität. Dann wird es wohl auch die ersten Fonds für Nano-Companies geben. Spätestens dann wird zum Einstieg geläutet.

Fazit: Auch Auge fährt schon mit Nanotechnologie.

Gruß, Kollege.

Mit freundlicher Genehmigung von Kollege geklaut:D
Der Bericht ist ebenfalls ca. 1 Jahr alt

Auge
26.03.2002, 15:45
Nanotechnologie: Warten auf den Boom
Von Tillmann Prüfer, Hamburg
Die Nanotechnologie gilt als eine der Schlüsselindustrien des 21. Jahrhunderts. Sie soll alles umwälzen. Doch nach Firmen in dieser Zukunftsbranche muss man mit der Lupe suchen.

Zunächst ist es kaum sichtbar. Aber es wächst stetig: ein Stecknadelkopf, ein Fünfmarkstück, und bald schon ist klar, dass es nicht aufhören wird, sich zu vermehren, dass es sich von niemandem aufhalten lässt. "Gray Goo" ("Graue Schmiere") heißt die Substanz, die aus winzigen Robotern besteht. Diese Maschinchen beschäftigen sich mit nichts anderem, als Moleküle auseinander zu schneiden und zu neuen Robotern zusammenzubauen.

Was dieser Killerbrei so alles anrichten kann, wenn er will, beschreibt der Populärwissenschaftler Eric Drexler in seinem Buch "Engines of Creation": "Nano-Assembler", wenige millionstel Millimeter große Maschinen, können jedes Material aus einzelnen Atomen zusammenlöten, sich überdies selbst reproduzieren oder - falls schlecht gelaunt - die Welt in Assembler-Gelee verwandeln.

James von Ehr, Chef des kleinen US-Unternehmens Zyvex, will genau solch einen Assembler entwickeln: "Was wir verwirklichen wollen, ist jenseits der Wissensgrenze", prahlt er: "Es erscheint mir unvermeidlich, dass jemand dort in 50 Jahren sein wird. Ich glaube, wenn man es richtig vorantreibt, können wir schon in zehn Jahren so weit sein."

Visionäre der Nano-Ära

Die Visionäre der Nano-Ära sehen die Weltwirtschaft bereits vor einer neuen industriellen Revolution. Auch an der Börse harrt so mancher Investor des großen Geschäfts: "Biotechnologie-Werte werden schon nächstes Jahr uninteressant, der nächste Boom sind die Nanotechnologie-Werte", glaubt Vermögensverwalter Manfred Dobler.


Doch so schnell wird die schöne neue Nano-Welt die Industrie nicht umkrempeln. Noch sind Killer-Gelees Science-Fiction. Noch ist ein Börsengang von Assembler-Pionier Zyvex genauso wenig in Sicht wie dessen Supermaschine. Seit drei Jahren ist die Firma voll damit ausgelastet, die Labors und die Mannschaft aufzubauen.

Mehr als vage Schätzungen zum Nano-Potenzial gibt es bislang nicht. In einer VDI-Studie von 1998 wurde für 2001 ein Weltmarkt von 105 Mrd. DM ausgemacht. Eine amerikanische Studie der National Science Foundation aus diesem Jahr prognostiziert ein langfristiges Umsatzvolumen von 700 bis 800 Mrd. $.

Ob und wann sich das an der Börse bemerkbar machen wird, ist ungewiss: "Wir gehen eher von einer langsamen Durchsetzung der Wirtschaft aus", sagt Bendix Todsen, Nanotech-Experte von der Deutschen Venture Capital Gesellschaft.

Querschnittswissenschaft

Nanotechnologie ist eine Querschnittswissenschaft, die alles beinhaltet, was zwischen einem und 100 Nanometern groß ist. Egal ob Teilchen, Laser oder Löcher. In vielen Produktionsprozesse, ob von Haushaltsgeräten oder Speicherchips, werden Nano-Komponenten eingreifen. Komplexe Endprodukte im Nanoformat werden hingegen die Ausnahme bleiben.

Wer sein Ersparnisse an der Börse dennoch auf den Nanotech-Boom verwetten will, der hat ein Problem: Während unzählige Biotech-Unternehmen den Neuen Markt und die Nasdaq bevölkern, genügt eine Hand, um die Nano-Firmen zu zählen.


An der US-Technologiebörse ist Nanophase notiert, der Neue Markt bietet Lambda Physik auf, mit gutem Willen lässt sich die SDax-Firma Masterflex hinzuzählen. Auch Konzerne wie IBM, Intel, Lucent oder die gute alte Degussa treiben Nanotech-Projekte voran. An Maschinen, die kranke Körper reparieren oder gesunde in graue Schmiere verwandeln, arbeitet allerdings keines dieser Unternehmen.

Insgesamt werkeln in Deutschland rund 30 Firmen an Nanostrukturen. Viele davon beschäftigen nur wenige Mitarbeiter, haben kein professionelles Management und kein Produkt. Sie sind zumeist Ausgründungen von universitären Projekten, forschen an winzigen Getrieben und neuen Datenspeicherverfahren.

Erste Börsengänge frühestens in drei Jahren

Mit ersten Börsengängen rechnen Experten hier zu Lande frühestens in drei Jahren. "Für die Venture-Capital-Gesellschaften ist jetzt die Zeit, sich umzusehen", sagt Christian Claussen von der Münchner Techno-Venture-Management. "Dabei wird man sehr selektiv vorgehen."

"Die meisten Nanotech-Unternehmen sind noch mit Grundlagenforschung befasst," gibt auch Ulrich Eilers von der Investment-Gesellschaft 3i zu bedenken: "Die Risiko-Kapitalisten wollen aber in absehbarer Zeit Produkte sehen, damit sie sich ausmalen können, wie die Firmen Werte schaffen." Etliche Produkte mit Nanotech-Komponenten sind bereits auf dem Markt. Allerdings wären sie Visionär Drexler vermutlich kaum in den Sinn gekommen.

Selbst reinigende Keramik-Beschichtungen für Easy-to-clean-Toiletten, wie sie die Saarbrücker Firma Nanogate herstellt, sind so ein Produkt. Das Startup ist mit einem Umsatz von 5 Mio. DM (2000) das Vorzeige-Nano-Investment von 3i. Sprich: eines der wenigen Nanotech-Engagements in Deutschland überhaupt. Wenn alles gut geht, darf Nanogate in einigen Jahren an die Börse.

Nanogate macht sich Erkenntnisse aus der Materialwissenschaft zunutze - und zeigt, dass schon einfache Effekte Marktpotenzial haben: Mit der Größe wandelt der Partikel eines Werkstoffs auch seine chemischen Eigenschaften. Etwa dadurch, dass die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen stetig zunimmt und sich so die Bindungseigenschaften der Atome zueinander verändern.

Biegsame Keramik

Beispielsweise lässt sich der Schmelz- und Verdampfungspunkt von Aluminium so verändern, dass es mit anderen Metallen leichter legiert werden kann. "Damit werden völlig neue Verbindungen möglich", schwärmt Gerd Bachmeier vom Verein Deutscher Ingenieure: "Eines Tages könnte man sogar biegsame Keramik herstellen." Oder superleichte Kampfflugzeuge, wie Experten in einer VDI-Studie anmerken.

Die Kölner Firma Sunyx Surface Nanotechnologies arbeitet an selbst reinigenden Fensterscheiben. Durch Nanostrukturen auf der Oberfläche wird die Auflagefläche etwa eines Regentropfens von 40 Prozent auf 0,6 Prozent verringert. Nach Einschätzung von Harald Fuchs, Physikprofessor an der Uni Münster, werden schon bald attraktive Produkte auf dem Markt sein; "Man kann einiges sparen, wenn man keine Fenster mehr putzen muss".

Auch die Medizin bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Schon ist Sonnencreme weit verbreitet, bei der Titandioxid-Nanopartikel UV-Strahlung absorbieren. Die Berliner Klinik Charité testet derzeit eine Hyperthermie-Therapie. Dabei werden metallische Partikel in Krebstumore gespritzt und anschließend durch Magnetfelder erhitzt, um die bösartigen Zellen zu zerstören. Eine Neuentdeckung sind solche Nanopartikel nicht. Das Patent für das Sol-Gel-Verfahren, mit dem Nanogate seine Pulver herstellt, stammt aus den 30er Jahren.

Erfolgschancen kaum absehbar

Von den Partikeln bis zu Nanorobotern ist es ein weiter Weg. Ein wenige Nanometer großen Brocken lässt sich weitaus einfacher herstellen als eine ebenso große Maschine. "Damit ist erst in 10 bis 15 Jahren zu rechnen", sagt Christine Ziegler. Sie forscht an der Uni Kaiserslautern an einem mobilen Nanomotor, der einmal Medikamente durch den Körper transportieren soll. Ein Startup, das dieses Prinzip vermarkten könnte, ist schon gegründet.

Doch die Erfolgschancen solcher Unternehmen sind noch schwerer abzusehen als die von Gen-Startups. Junge Biotech-Gründer holen sich meist Geld von der Börse, um ihre Produktideen zu verwirklichen. Dagegen sind in der Nano-Robotik die Forschungsaufwendungen so hoch, dass sie nicht über Börsengänge zu finanzieren sind. "Da kommen sie mit 50 Mio. DM nicht weit", sagt Helmut Schmidt vom Saarbrücker Nanotechnologie-Institut für Neue Materialien: "Da brauchen sie Milliarden-Investments. Im Wesentlichen werden einige Großkonzerne diese Dinge umsetzen." Kleine Unternehmen sieht er eher in der Rolle von Zulieferern.

Eine Nische, die schnell eng werden könnte. "In der Nanotechnologie wird mit kleinen Mengen gearbeitet", erklärt Forscherin Ziegler: "Um einen Krebstumor zu bekämpfen, braucht man nicht viele Partikel, man wird sie kaum tonnenweise absetzen können."

Der Saarbrücker Nano-Forscher Uwe Hartmann sieht dennoch Chancen für junge Unternehmen: "Wir sind derzeit in einem so frühen Stadium, dass schon kleine Startups viel bewegen können."

Keinen Forschungsrückstand

Anders als in der Mikroelektronik und der Biotechnologie haben die Deutschen zumindest keinen Forschungsrückstand auf die Amerikaner. In den USA wurde die Nanotechnologie erst zu Beginn des Jahrtausends zur Kernwissenschaft ausgerufen. In Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt bereits eine Reihe von Kompetenz-Zentren. Der erste Nanomotor drehte sich an der Universität Osnabrück.

"Die Nanotechnologie wird unsere industrielle Gesellschaft von Grund auf umkrempeln", prophezeit Hartmann. "Man wird kleine Strukturen nicht mehr aus größeren herausstanzen, -ätzen oder -fräsen, sondern aus einzelnen Atomen aufbauen - ohne Abfall."

Möglicherweise wird es dann Nanomaschinen geben, die alles, was sie zu fassen bekommen, zu Nanomaschinen umbauen und die ganze Welt in einem grauen Schleimball verwandeln können. "Es gibt kein Naturgesetz, was dagegen spricht, wahrscheinlich wird das einmal möglich sein", glaubt Hartmann. "Aber erst in 50 Jahren."

© 2001 Financial Times Deutschland


Dieser Bericht ist ca 8 Monate alt.,

panadol
26.03.2002, 17:03
Hallo zusammen

Vielen Dank für diese guten Storys!Ich denke auch das die Nano-Technologie eine grosse Zukunft hat.Nanophase habe ich schon mal auf meine Watchliste aufgenommen.Es wäre interessant zu Wissen wann ein Einstieg in solche Aktien gegeben sind.Ist der Zug schon am anfahren,sollte man noch abwarten.Ich weiss Fragen über Fragen.Eines bin ich mir aber bewusst,wenn jemand in solche werte investiert braucht es Nerven,denn grosse Kursschwankungen sind mit sicherheit zu erwarten.

Gruss Panadol :)

Orgami
26.03.2002, 18:38
Hier findet sich ganz viel zu Nanotechnologie :)

http://www.nano-invests.de/

Lauren
30.03.2002, 11:33
der zug steht zwar noch im bahnhof, aber rollt schon an.

Viele Kurse sind mit T (TRPS) oder so versehen;
werden nur an der Nasdaq gehandelt;
in Berlin kein Umsatz (REFR);
sind noch sehr klein (AWV, FLML, HHGP, NPI).

Ich würde jetzt schon mal mit einsammeln anfangen.

Nachdem Internet und Chips out sind, Telefon auch, was soll man sonst aufbauen? Öl, Gold, Nano.

Meine Nanophase klettert auch wieder langsam himmelwärts :)

Orgami
06.04.2002, 20:27
Ich habe gerade eine Übersicht über die URLs von Nanotech-Firmen gefunden. Vielleicht eine kleine Hilfe, wenn man ein Unternehmen oder Firmen eines Anwendungsbereich sucht.

http://www.finance-magazin.de/finance-magazin/Nanotech-Unternehmen.pdf

Viele Grüße Orgami

panadol
08.04.2002, 20:53
Bei der US-Army ist man daran einen Army-Anzug zu entwicklen,dieser Nanoanzug hat es in sich,mit diesem Anzug soll man für den Gegner nahezu Unsichtbar sein.mit kleinsten Nano-Partikel soll sich der Anzug den verschiedenen lichteinflüssen verändern,sprich sollte der Soldat vor einer roten Wand stehen wird sich der Anzug in Sekunden in die farbe Rot verwandeln.Die Army hat dafür einen Kredit über 50 Mio.$ gewährt.
Was soll man davon halten ?

Gruss Panadol :confused:

Big AL
09.04.2002, 14:03
Ich würde jetzt schon mal mit einsammeln anfangen.

Dieser Satz verfolgt jeden, der sich auch schon vor 2-3 Jahren mit Nanotechnologie auseinandergesetzt hat. Wer daraufhin gehandelt hat, steht wohl vor einem mittelgrossen Scherbenhaufen. Fakt ist, dass dieser technologische Schritt nicht von heute auf morgen anlaufen wird. Es bedarf in allen Anwendungsgebieten der Nanotechnologie noch erheblichen F&E-Aufwand, um auch nur an marktreife Produkte zu denken. Der Zug ist aus meiner Sicht noch lange nicht abgefahren, im Gegenteil, er wird gerade erst zusammengebaut... ;)

Der Aktienkurs von NANX (For the fiscal year ended 12/31/01, revenues fell 5% to $4 million. Net loss rose 27% to $5.7 million.), einem der grösseren reinen Nano-Player, steht da wo er Januar 98 auch schon stand, die marketcap. von 100m und ein avg. volume von 50k/day bedürfen keiner weiteren Worte. Bei NGEN (For the fiscal year ended 12/31/01, revenues fell 1% to $11.2 million. Net loss rose 78% to $32.5 million) sieht der Chart eher nach einem OTC-Zock aus: von 3$ auf 100$ in 2000 (hier wurde also kräftig mitgehypt) und jetzt wieder bei 4$, was im übrigen immer noch zu teuer ist. Aber das Schlagwort "Nano" im Namen rechtfertigt dies natürlich. ;)

Aktuell besteht wenig Handlungsbedarf in Nanotechnologie zu investieren, ich rechne in frühestens 5 Jahren mit ersten Basisprodukten (Neuentwicklungen). Und das nicht durch die kleinen Smallcaps, sondern überwiegend durch gewichtige Bluechips, die die Technologie kurzerhand aufkaufen/lizensieren, imo.
Niemand sollte Angst haben den Zug zu verpassen, denn wenn er anfängt zu fahren, werdet ihr es bestimmt nicht übersehen.


Greets

Big AL

the mind
09.04.2002, 21:17
@Big AL
da kann ich dir nur zustimmen, wie schon in meinem ersten posting erwähnt ist bislang noch nicht geklärt wer das rennen mit welchen nano-materialien machen wird -> don´t panic - don´t buy!

wenn es genug firmen und konkrete, umsetzbare projekte bzw. fertigungen gibt, wird ähnlich wie im biotech-sektor der megahype kommen, den wir wohl nicht verpassen werden! ein superevent wie damals die entschlüsselung des menschlichen genoms würde dem nanotech-sektor sicherlich einigen auftrieb geben.....aber auch diese firmen werden dann langfristig WIE JEDE ANDERE AKTIE AUCH nach umsatz- und gewinnwachstum bewertet. momentan ist davon aber überhaupt noch nichts zu sehen!


hier noch ein interessanter artikel zum thema solareenergie:


March 29, 2002

Nanosys Co-Founder reports technical breakthrough in solar element manufacturing

Nanosys Incorporated has announced that a team led by Dr. Paul Alivisatos, Nanosys Co-founder and Professor of Chemistry at the University of California-Berkeley has discovered a novel nanomaterial for the efficient production of solar energy. The nanocomposite devices can be produced using inexpensive manufacturing methods and will capture the benefits of solar energy in a way that is more cost effective than traditional technologies.

The team's discovery is reported in the March 29th issue of the prestigious journal "Science" in an article entitled "Hybrid Nanorod-Polymer Solar Cells." Dr. Alivisatos is the senior author of the article, along with UC Berkeley scientists Wendy Huynh and Janke Dittmer.

Larry Bock, President and CEO, Nanosys Inc., who will be speaking at the upcoming NanotechPlanet Conference and Expo in San Jose, commented about his firm's most recent breakthrough, "The discovery made by Dr. Alivisatos will create solar cells that could compete with the highest-efficiency semiconductor cells, but be fabricated using the techniques used to make photographic film, which is produced at low costs and in volumes of literally miles of material per day. This breakthrough is especially important in light of last week's passage of the U.S. Senate bill requiring that 10 percent of U.S. electricity be derived from renewable sources by 2020. Until now, the high costs of photovoltaic-element manufacturing made solar energy too expensive to compete with commodity electricity available from utilities."

Dr. Alvisatos stated, "Traditional silicon-based photovoltaic elements are expensive to manufacture in large volumes, requiring extremely high temperature, high vacuum and numerous lithographic steps,". That's why we chose to pursue the hybrid nanocomposite approach, incorporating inorganic nanorods into organic semiconductor films. The nanorod/polymer hybrid elements can be mass-produced under ambient conditions without any of these complicated and expensive steps." He continued, "By growing nanorods with a specific diameter, we can also precisely control the band gap of the nanocomposite, adjusting it for optimal absorption of ambient light; that's not possible to do with traditional semiconducting materials."

"There has been much interest recently in the possibility of making cheap, plastic solar cells," stated Keith Barnham of Imperial College, London. "The efficiencies of these plastic-cells, however, are currently far too low for commercial exploitation. Professor Alivisatos' group has made a breakthrough by incorporating nanorods into polymer devices, so as to give them many features of conventional, high-efficiency crystalline cells." Professor Barnham pioneered the use of quantum well nanostuctures in high efficiency solar cells like those deployed on satellites. He is one of the world's leading experts in the field of solar energy. "I think this hybrid approach is a most promising way to achieve the efficiencies necessary to make plastic solar cells commercially viable. It would help to make solar electricity competitive with fossil fuels."

In 2001, the worldwide sales of solar, or photovoltaic, systems were estimated at over $1 billion. According to the National Renewable Energy Laboratory at the U.S. Department of Energy, the solar energy market has been growing at 25% annually for the last decade and will reach $15 billion by 2020. On March 21st, 2002, the U.S. Senate passed a bill requiring all investor-owned electric utilities to obtain at least 10 percent of their electricity from renewable sources such as solar energy. Currently, less than 2 percent of electricity comes from renewable sources. Instead of building solar stations themselves, the utilities may choose to purchase renewable energy credits from other companies in the open market.

Dr. Alivisatos is co-founder of Nanosys Inc. and Chancellor's Professor of Chemistry and Materials Science at the University of California-Berkeley. He also has a joint appointment at the Lawrence Berkeley Laboratories. Dr. Alivisatos is a leader in the field of nanotechnology with a focus on the physics and applications of semiconductor nanocrystals and nanorods. Dr. Alivisatos is the founding editor of the American Chemical Society journal, Nano Letters. He has received several awards, including the National Science Foundation Presidential Young Investigator Award and the Materials Research Society Outstanding Young Investigator Award for pioneering work in this area.

Nanosys, Inc. is a newly formed company focused on the development of nanotechnology-enabled systems. These systems incorporate novel and patent-protected zero and one-dimensional nanometer-scale materials such as nanowires, nanotubes and nanocrystals (quantum dots) as their principal active elements. These systems exploit the fundamentally unique electronic magnetic, optical and integration properties associated with materials having nanometer-scale dimensions. Devices constructed with these systems will revolutionize a broad array of industries from chemical sensing to nanoelectronics (electronic memory and logic) to opto-electronics. These devices will offer radical performance gains in speed, sensitivity, power consumption, device density, and integration. Dr, Stephen Empedocles, Nanosys' Director of Business Development, will also be speaking at the upcoming NanotechPlanet Conference and Expo in San Jose.

agio
21.07.2002, 14:23
Im Handelsblatt vom Do. 19.7.2002 Seite 18 war ein Artikel zur Nano-Technologie zu finden. Experten erwarten ein Milliardengeschäft.

Zum Beispiel reinigen sich Fenster von ganz alleine oder es gibt Kalk abweisende Sanitärarmaturen, kratzfeste Autolacke u.s.w. Mich würden die Firmen interessieren, die daraus den praktischen Nutzen ziehen, also keine forschenden Unternehmen, sondern Firmen, die anschließend die Produkte produzieren.

McLeod
26.07.2002, 02:36
Super Aufgearbeitet. Ich halte die Nanotechnologie ebenfalls für den Renner in der Zukunft. Leider ist es noch ein green field und wir sollten genau beobachten wie stark sich diese Branche noch entwickeln wird. Ich glaube, daß nach der schlechten Zeit der Tec Aktien gerade die NanoTecwerte extremm steigen werden.
Die Firma Altair habe ich vor einigen Wochen besucht und bin wirklich überzeugt. Man kann mit wenig Aufwand, gerade Personaleinsatz sehr viel erreichen und so auch kostengünstig arbeiten. Ettliche Forschungsinstitute auch in good old Germany sind schon involviert. ZB war das Frauenhofer Institut mit St. Mems einem Pre IPO aus den Staaten verbandelt und führten gemeinsame Forschungsprojekte durch. Auch fur die Luft und Raumfahrt wird die Nanotechnologie sehr interessant bleiben.
Ich behalte diesen Wirtschaftszweig sehr genau imm Auge.
In Deutschland liebäugelt die Degussa mit einer Kooperation mit Altair. Schau´n mer mal was daraus wird!

Euer McLeod

seeker
23.08.2002, 19:29
Inzwischen wird recht erfolgreich an künstlichen Augen gearbeitet und geforscht. Hier ein interessanter Artikel zum Thema:

http://www.abc.net.au/science/news/stories/s653099.htm

hoellenfuerst
23.08.2002, 21:23
für haller mit seinen glasbausteinen ja noch hoffnung. ich galube er ist der einzige trader, der permanent die lupenfunktion in windows nutzt und die nase nie weiter als 1,5 mm von bildschirm entfernt hält :D

Auge
10.09.2002, 19:32
10.09.2002 - 10:05 Uhr
HP: Molekularchip in Nanotechnologie
(tecCHANNEL.de, 10.09.2002) Hewlett-Packard hat auf der Basis der Nanotechnologie einen winzigen Molekularchip entwickelt, der zehn Mal kleiner ist als heutige Mikroprozessoren. In frühestens fünf Jahren sollen damit künftige Chips kleiner, schneller und günstiger werden.LautHewlett Packardsei man der Massenproduktion von Molekularelektronik einem wichtigen Schritt näher gekommen. Bei dem entwickelten Prototypen handelt es sich um einen 64-Bit-Speicherchip, der eine Fläche von lediglich einen Quadrat-Mikrometer belegt. Um die Dicke eines Haares zu erreichen, müssten mehr als 1000 der Halbleiterplättchen zusammengelegt werden. "Molekularelektronik wird die Computertechnologie in Zukunft weit über die Grenzen des Siliziums hinaus schieben", erklärte HP-Forscher Stan Williams.

Mit dem Molekularchip war Hewlett-Packard in der Lage, die höchste Dichte bei elektronisch adressierbarem Speicher mit Hilfe von Molekular-Gitter zu realisieren. Den Speicherchip fertigte Hewlett-Packard mit einem Nano-Imprint-Lithographie bezeichneten Prozess, der eine Kombination aus optischer und elektronischer Belichtung darstellt. Damit wurden erstmals Speicherzellen und Logikelemente auf einer Schaltung vereint, die wiederbeschreibbare nichtflüchtige Molekular-Schalter nutzen, so Hewlett-Packard.

Die HP-Forscher begannen den Prozess für den Molekularchip mit einer Struktur aus acht parallelen Linien, jede nur 40 nm breit. Dann folgt ein dreistufiger Molekular-Gitter-Prozess, der molekulare Fäden niederlegt. Mit Platin gefüllt formen sich durch eine chemische Reaktion Leitungen in einem geschichteten gitterartigen Muster, das adressierbar ist. Die Molekularchips die Hewlett-Packard in Zusammenarbeit mit der University of California in Los Angeles (UCLA) entwickelt, nutzen ein simples Gitter aus Nano-Leitungen, die nur wenige Atome breit sind.

Ziel derNanotechnologiesind Chips, die sich im Vergleich zu den heute üblichen Produktionstechnologien wesentlich günstiger herstellen lassen. Gleichzeitig sollen die Molekularchips eine höhere Speicherkapazität bei niedrigerem Stromverbrauch ermöglichen. (cvi)

seeker
04.10.2002, 12:47
Atomic memory developed

By Dr David Whitehouse
BBC News Online science editor


Imagine a CD with a storage capacity not of 650 MB but 650 million MB. Such a storage capacity is theoretically possible because of experiments using individual atoms to store data.
But do not expect it soon; the gap between theory and practice is wide.

In 1959, physicist Richard Feynman pointed out that all the words written in the history of the world could be contained in a cube of material one tenth of a millimetre wide - provided those words were written with atoms.

Now, scientists have done just that, creating an atomic-scale memory by using atoms of silicon in place of the 1s and 0s that computers use to store data.

Proof of concept

The research is reported in the journal Nanotechnology. Scientists say it represents a first crude step toward a practical storage device in which atoms represent bits of information.

"This is proof of concept of what Feynman was saying 40 years ago," says Franz Himpsel of the University of Wisconsin.

The memory created by Himpsel provides a storage density a million times greater than a CD-Rom.

Atoms may be among the smallest physical things that can be used to store binary data. The potential of their storage capacity is awesome. For example, a grain of sand contains about 10 million billion atoms.

Too slow

The new memory was made on a silicon surface by lifting out single silicon atoms with the tip of a scanning tunnelling microscope. The gaps left behind represent the bits of data storage.

Conventional data storage uses millions of atoms per bit.

But while theoretically it is possible to use single atoms as storage bits, in practice it may take decades to make a practical version of atomic memory.

This is because of the problems of working with individual atoms at room temperature and the data rate at which the information is laid down, and subsequently read out again, is far too slow to be of any use at the moment.

DNA data

Researchers say that an intriguing aspect of the latest work is that memory density is comparable to the way nature stores data in DNA molecules.

The Wisconsin atomic-scale silicon memory uses 20 atoms to store one bit of information, including the space around the single atom bits.

DNA uses 32 atoms to store information in one half of the chemical base pair that is the fundamental unit that makes up genetic information.

"Compared to conventional storage media, both DNA and the silicon surface excel by their storage density," says Himpsel.

Quelle: http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/2290707.stm

Auge
04.10.2002, 15:57
http://www.aktienboard.com/forum/showthread.php?threadid=43264&perpage=10&highlight=Zukunftsmusik&pagenumber=3

Im Technikthread/Nanotechnologie findest Du noch mehr zum Thema...

seeker
04.10.2002, 16:02
Hallo Auge,

danke für den Hinweis!
Da hast du einige interessante Beiträge zusammengetragen.

cu
seeker

Auge
04.10.2002, 16:07
Man tut was man kann:D

Ronin
06.10.2002, 12:23
Die Fondsgesellschaft Activest legt am 4. November 2002 den "Activest Lux NanoTech" (WKN 661 705) auf. Mit der Auflage des Fonds wolle die Gesellschaft bewusst eine antizyklische Produktpolitik verfolgen, sagte Markus Gunter, Geschäftsführer der Activest GmbH Marketing und Vertrieb. Das Fondsmanagement investiere in die Subsektoren Nano-Grundrohstoffe, Herstellungs- und Messgeräte, Nano- und Mikrosysteme sowie nanotechnologisch verfeinerte Endprodukte. Der Ausgabeaufschlag belaufe sich auf fünf Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr auf 1,3 Prozent. Die Zeichnungsfrist läuft vom 1. Oktober bis 1. November 2002.

Odo
08.10.2002, 21:08
Die Europäische Kommission will im kommenden Jahr eine Industrieplattform für Nanotechnologie ins Leben rufen. Damit soll ein Forum für alle wichtigen Akteure auf dem Gebiet der Nanotechnologie in der EU schaffen, heißt es in einer Mitteilung. Über das sechste EU-Forschungsrahmenprogramm, das von 2003 bis 2006 laufen soll, will sie auch der Nanotechnologieforschung 700 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die EU-Mitgliedstaaten und die europäische Industrie sollen so angereizt werden, noch mehr in diesen Bereich zu investieren.

Zu den Anwendungen der Nanotechnologie zählen die Energiespeicherung und -verteilung, die Nachweis-, Mess- und Prüftechnik, Prozessor- und Displaytechnologien, die Bioanalyse und die gezielte Verabreichung von Arzneimitteln sowie die Robotik und die Prothetik. Philippe Busquin, EU-Kommissar für Forschung, erklärt dazu: "Die Nanotechnologie trägt entscheidend zur nachhaltigen Entwicklung bei. EU-Forschungsarbeiten zu sauberen Technologien und Industrieprozessen haben bereits zur starken Verringerung des Energieverbrauchs, zur Lösung von Problemen der Abfallentsorgung und dazu einen Beitrag geliefert, dass Erzeuger und Verbraucher stärker ihrer Verantwortung nachkommen." Die Nanotechnologie ermögliche Europa den nächsten Schritt mit weniger Ressourcen mehr und Besseres zu leisten, so Busquin weiter.

Bei der Nanotechnologie werden Objekte in der Größenordnung von Molekülen und Atomen bearbeitet. Ingenieure, Werkstoffwissenschaftler, Mediziner, Biologen, Physiker und Chemiker stoßen bei ihrer Arbeit nicht mehr an enge Größengrenzen, heißt es in einer Mitteilung der Kommission. Sie könnten zum "Kern der Objekte vordringen", diesen manipulieren und zusammen an Anwendungen in Bereichen wie Informationstechnologie, Kosmetik, Chemikalien und Verkehr arbeiten. Daraus ergeben sich Produkte, die nicht nur sauberer, sicherer und dauerhafter seien, sondern auch besser konzipiert und "intelligenter", wodurch weniger Abfall anfalle und Energie eingespart werde, begründet die Kommission ihr Vorhaben.

McLeod
18.10.2002, 04:30
das ist ein ganz heißer Markt und noch relativ unterentwickelt. Nur leider verschlingen die Forschungskosten so viel und heutzutage Investoren zu findne ist auch so eine Geschichte. Aber man muß diese Branche einfach auf der Uhr haben sonst verpasst man ein riesen Markt, glaube ich.
Bis denne ;)

McLeod

Auge
18.10.2002, 16:12
Nur leider verschlingen die Forschungskosten so viel

...deswegen wird es auch noch Insolvenzen geben...

Auge
25.10.2002, 15:59
Meldung

25.10.2002 - 14:51 Uhr
IBM baut weltweit kleinsten Schaltkreis
IBM Forscher haben nach eigenen Angaben die kleinsten Computerschaltkreise der Welt gebaut und in Funktion getestet. Hierbei wurde ein neuer Ansatz aus der Nanotechnologie gewählt: Individuelle einzelne Moleküle bewegen sich über eine glatte, atomare Kupfer-Oberfläche wie Dominosteine in einer Kettenreaktion, wie unsere Schwesterpublikation Tecchannel berichtet.

Die neue "Molekülkaskade" ermöglichte es den Forschern, lauffähige digitale, logische Elemente zu bauen, die 260.000 mal kleiner sind als die, die heute in den modernsten Halbleiterchips eingesetzt werden. Die Basis der Schaltkreise bildet ein genaues Muster von Kohlenmonoxid-Molekülen auf einer Kupferoberfläche. Das Bewegen eines einzelnen Moleküls erzeugt eine Kaskade, wie ein einzelner Dominostein eine ganze Kettenreaktion in Gang bringen kann. Ein knapp vier Megabyte großes Demo-Video im AVI-Format für den Windows Media-Player finden Sie hier.

Die Wissenschaftler bauten winzige Strukturen, die beispielsweise logische "Und" und "Oder"-Funktionen darstellen. Das Speichern und Wiederauffinden von Daten soll im Experiment bereits erfolgt sein. Auch die "Verkabelung", um diese Funktionen in funktionierenden Computerschaltkreisen zu erzeugen konnte laut IBM umgesetzt werden.

Der komplexeste Schaltkreis (Ein "Sortierer" mit drei Schnittstellen) den die Forscher gebaut haben, ist ein 12 x 17 Nanometer großes Bauteil. 190 Milliarden davon würden auf einen Radiergummi am Ende eines Bleistifts passen (Kreis mit 7mm Durchmesser). Denkbare Anwendungsgebiete sind Sensoren, Messfühler, vor allem etwa im Gesundheitsbereich, und mikroskopisch kleine Geräte, bei denen eine einmal vorzunehmende Schaltung nötig ist.

***Starwood***
25.10.2002, 18:35
@ Auge

Könntest du bitte die Quelle angeben ? Danke :)

Auge
25.10.2002, 18:41
Ich habe es von www.Finanztreff.de .

Die haben es gewöhnlich von:
www.PC-Welt.de
www.Tecchannel.de

Sorry, war mir nicht aufgefallen das die Quelle fehlte... :dunce:

Schwoab
21.11.2002, 01:10
Falls sich jemand weiter informieren möchte, bei P.M. (http://www.pm-magazin.de/de/suche/?s=nanotechnologie&x=12&y=9) findet man ein paar gute und informative Artikel.

(Nur um das meiner Ansicht nach sehr interessante Thema nicht in Vergessenheit geraten zu lassen :D )


Grüsse ;)

seeker
03.12.2002, 19:26
Digital image stored in single molecule


10:15 01 December 02

NewScientist.com news service

An image composed of over 1000 bits of information can be stored in the atoms of a single molecule, US researchers have shown.

Bing Fung and colleagues at the University of Oklahoma found that the 19 hydrogen atoms in a lone liquid crystal molecule can store at least 1024 bits of information. The data are stored in the complex interaction of the protons' magnetic moments.

Fung hopes the technique, dubbed "molecular photography", could one day be used to pack massive amounts of digital information into a tiny space but admits that the process is currently experimental. "It's a very, very first step towards using nuclear spins for molecular information processing," he told New Scientist.

In their experiments, the researchers used a molecule to store a black and white image, 32 pixels square. The image was encoded in binary 1s and 0s that can easily be processed by a computer.


Electromagnetic pulse

The researchers fired an electromagnetic pulse containing 1024 different radio frequencies close to 400 megahertz at the molecule. Each frequency either had amplitude, representing a "1", or did not, representing or a "0". This imprinted the information on the molecule.

The researchers were able to read the information back by firing a second pulse with slightly shifted frequencies at the molecule and measuring the consequent changes with a nuclear magnetic resonance (NMR) instrument.

Fung says it may be possible to store more information using the nuclei of this type of molecule. But he admits that the nature of the spin interactions is not well understood. "We know how they interact in simple cases, but the interaction in this molecule are extremely complicated," he says.

Journal reference: Journal of Chemical Physics (vol, 117 p 6903)


Will Knight

Schwoab
12.06.2003, 21:10
Interesanter Artikel (http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/data/wst-27.05.03-003/default.shtml&words=Nanotechnologie) über Namix, Fördermittel und Patente :)

Schwoab
13.06.2003, 07:16
Des weiteren kann man sich ruhig mal wieder Nanophase anschauen ;)

Artikel: Nanotechnologie als "Next Economy" (http://informer2.comdirect.de/de/suche/_pages/fokus/main.html?nop=0&sid=&cat=STK&sSymbol=NP1.FSE&selected=news&sNewsId=1039675691&subselected=article&sid=)

Big AL
16.06.2003, 14:43
Die Nanotechnologie gilt nicht nur in Japan als ein Markt mit großer Zukunft. Um diesen bis zum Jahr 2010 ein Volumen von 20 Billionen Yen, also rund 140 Milliarden Euro, zu verschaffen, planen japanische Unternehmen eine gemeinsame Organisation, mit der die Nanotechnologie an der Seite der Regierung gefördert werden soll. Zu den Initiatoren gehören Hitachi sowie 300 weitere Unternehmen, berichtet Nihon Keizai Shimbun.

Im kommenden Monat wollen Hitachi, Matsushita Electric und Mitsubishi einen Ausschuss einsetzen, der sich um die Anwerbung von Universitäten, Hightech-Unternehmen und anderen Institutionen für den Austausch von Forschungsergebnissen und wechselseitige Zusammenarbeit kümmern soll. Im September soll die Organisation gegründet werden. Einer der Schwerpunkte ist der medizinische Einsatz von Nanotechnologie, beispielsweise bei der Krebsbekämpfung bei einer größtmöglichen Eindämmung von Nebenwirkungen.

Die Japaner dürften bei der Entwicklung der Zukunftstechnologie zumindest in einen Wettlauf mit den US-Amerikanern und den südkoreanischen Nachbarn einschwenken. Das US-Repräsentantenhaus hat im vergangenen Monat der Erhöhung der Forschungsgelder zugestimmt. In den laufenden drei Jahren bekommen Universitäten und private Projekte für die Erforschung und Entwicklung von neuen Nanotechnologien insgesamt 2,36 Milliarden US-Dollar. Südkorea will die Technologie mit insgesamt 2 Milliarden US-Dollar fördern. Auch die EU-Kommission will den Europäern mehr Anreize bieten, um mehr in diesen Bereich zu investieren.


Quelle: heise.de

nasdaqcan
17.06.2003, 13:00
Bio und Nano bzw Gesundheitswerte!

Nano und Bio werden weiter steigen, daß steht fest.(Langfristiger aufwärtstrend)

Wohin der Trend deutlich steigt, ist wohl den meisten klar! Bioaktien und Nanotech sind heiß begehrt und steigen bereits in schlechten Zeiten heftig an. In den nächsten 12-18 Monaten kommen viele Erfolgreiche Krebsmedikamente in den USA heraus. Viel Phantasie entsteht bereits jetzt. Fondmanager reden von einer Bioeuphorie. Kurzeitige Gewinnmitnahmen sollten einen nicht verwirren, die Kurse sind noch sehr tief und somit auch volatiler.

Werte wie:
Aastrom
Viropharma
Stemcells
Nanogen
Virologic
Curis
Intrabiotics
Antisoma

hatten vor einigen Monaten teilweise fast null Volumen und sind mittlerweile gut dabei.(Charts)

Ein sehr interessanter Wert ist noch Altair Nanotech, bei 0,98!

Beginnt gerade durchzustarten. Das Volumen ist noch sehr gering in Deutschland, was sich in Zukunft noch ändern wird, davon gehe ich stark aus. Alte Tops sind zur Orientierung nicht viel Wert, denn der Trend geht erst los. Damals war es die Internetblase, nun kommt halt Bio und Nano, Gesundheit...

WKN: 902675 Altair Nanotechn. (Siehe Chart) Die Aktie kommt etwa von 0,3.

Fast alle meine Bioaktien waren unter 1 Euro und sind nun weit darüber. Zu spät ist es trotzdem nicht, da bei solchen Kursen die meisten nicht dabei sind. Volatile Phase halt und geringes Volumen.

Also nur was für Leute die Spekulativ sind

nasdaqcan

Gordon Gecko
13.07.2003, 14:37
Was haltet ihr von Harris & Harris?

Es ist ein Venture Capital Unternehmen, welches in kleine Unternehmen, vorwiegend aus dem Nanotech Bereich investiert.

http://chart.yahoo.com/c/1y/t/tiny.gif

Gruss Gecko

Big AL
13.07.2003, 14:58
Hi Gordon! :)


TINY ist als Beteilungsgesellschaft im Sektor Nanotechnologie vergleichbar mit einem Nanotech-Fonds. Generell kann man sagen: Wenn Nanotech läuft, läuft auch TINY.

Eine Übersicht über die Beteilungen von TINY findest du hier: http://www.hhgp.com/portfolio_companies/portfolio_companies.html

Aktuell kühlt sich der letzte Hype ein wenig ab. Interessant wird TINY als Long-Investment dann wieder, wenn du den laufenden Pullback bei anderen börsennotierten Nano-Techs abgeschlossen siehst.


Greets

Big AL

Gordon Gecko
16.07.2003, 18:33
Interessant wird TINY als Long-Investment dann wieder, wenn du den laufenden Pullback bei anderen börsennotierten Nano-Techs abgeschlossen siehst.
Gibst du mir bescheid, wenn es soweit ist? ;)

Gruss

Big AL
16.07.2003, 21:16
@Gordon

:D


Wenn ich es rechtzeitig bemerke, OK! Ansonsten sehe die aktuelle Konsolidierung zunächst als Bullflag an, also ergibt sich als Setup: Long bei Bruch des kurzfrisitigen Downtrends, der seit dem Top entstanden ist.


Greets

Big AL

moony
06.08.2003, 16:33
Nanotechnologie wird Silizium bei der Chipherstellung ablösen

Dichtere Festplatten, kleinere und schnellere Chips und bessere optische Schalter - diese und viele weitere Effekte werden sich aus der Kombination von Nanotechnologie mit Elektronik und Computertechnik ergeben. Schätzungsweise 300 Milliarden Dollar pro Jahr sollen die beiden Branchen ab 2015 zum Gesamtmarkt für Nanotechnologie-Produkte und -Dienste beitragen, dessen Volumen bis dahin eine Billion Dollar übersteigen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Technologiestudie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, die heute in Frankfurt am Main vorgestellt wird.

Die Nanotechnologie bewegt sich im Bereich von einem Milliardstel Meter und folgt daher den Gesetzen der Quantenphysik. Besondere Bedeutung kommt zwei Nanoformen von reinem Kohlenstoff zu: den so genannten Fulleren, die winzigen Fußbällen gleichen, und den langen zylindrischen Nanotuben, die oft 50.000 Mal dünner sind als ein menschliches Haar. Vor allem letztere bergen laut der Studie ein enormes Vermarktungspotenzial. Sie sind chiral aufgebaut, extrem flexibel und elastisch, superstark und eignen sich hervorragend als Elektrizitäts- und Wärmeleiter. Deshalb könnten sie in Elektronik und Mikroelektronik, Faseroptik, Avionik, in der Superleiter- und der Telekomindustrie und in vielen anderen Bereichen kommerzielle Anwendung finden.

Transistoren aus Kohlenstoff-Nanotuben beispielsweise sind weitaus leistungsfähiger als vergleichbare Silizium-Transistoren. "Bei diesen Produkten gehen wir davon aus, dass sie irgendwann die Grundbausteine der Computertechnologie bilden," meint Girish Solanki, Research Analyst bei Frost & Sullivan. "Das Potenzial von Silizium zur Herstellung immer schnellerer und kleinerer Chips wird noch vor 2015 ausgereizt sein. Ab dann wird aller Voraussicht nach die Nanotechnologie greifen."

Spintronik könnte IT revolutionieren

Infolge von Durchbrüchen in den Bereichen Molekularelektronik und molekulare Speicher stößt die Computertechnologie derzeit an die Grenzen dessen, was mit Silizium realisierbar ist. So konzentriert sich das Interesse auf die Hightech-Sparte Spintronik, die die Informationstechnologie revolutionieren könnte. Hierbei werden Informationen auf einem Chip nicht mehr mit elektrischer Ladung gespeichert und verarbeitet, sondern mittels Veränderung der Magnetisierungsrichtung.

Weitere Erfolg versprechende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten beziehen sich auf Nanoskala-Antennen und kompakte Nanolaser. Mithilfe von Nanoskala-Antennen ließe sich die Genauigkeit medizindiagnostischer Bildgebungsverfahren sowie von Instrumenten zur Identifizierung chemischer und biologischer Kampfstoffe signifikant verbessern. Kompakte Nanolaser, die sich in Silizium-Mikrochips mit einem Durchmesser von nur einem Millionstel Millimeter integrieren lassen, könnten IT-Prozesse komprimieren und beschleunigen.

Datenspeicherung auf Nanotech-Filmen

Auch im Sektor für Datenspeicherung wächst der Bedarf an gangbaren Alternativen auf Nanotech-Basis vor allem für den superparamagnetischen Bereich, der dort beginnt, wo die magnetische Speicherung instabil wird. Hier gelten preisgünstige, organische Nanotech-Filme als Speichermedium der Zukunft. Die Filme sollen Molekülansammlungen enthalten, auf denen die Informationen geschrieben, gelesen und gespeichert werden können. Die Lese- und Schreibfunktion soll von MEMS-Probe Devices übernommen werden.

Darüber hinaus geht man davon aus, dass magnetische Nanoskala-Sensoren die Speicherkapazität von Festplattenlaufwerken um den Faktor Tausend erhöhen werden. Entsprechende Systeme werden auch für biomedizinische Anwendungen entwickelt.

moony
06.08.2003, 16:42
Quantencomputer versprechen immense Rechenleistung

Die hektische Betriebsamkeit in der Elektronik-Arena spiegelt sich in den F&E-Bemühungen im Nanotech-Sektor für Computeranwendungen wider. So sind bereits enorme Fortschritte zu verzeichnen, wo es um die Bekämpfung der Negativeffekte der Dekohärenz, die Konzeption einer passenden Hardware-Architektur für einen Quantencomputer oder die Untersuchung von Quantenalgorithmen geht, damit die immense Rechenleistung der neuen Systeme auch genutzt werden kann. "Die Zukunft der Hardware-Architektur für den Quantencomputer wird höchstwahrscheinlich ganz anders aussehen als alles, was wir heute kennen. Irgendwann ist der Quantencomputer die ultimative Rechenmaschine, und ab diesem Zeitpunkt könnte unser heutiger Computer archaisch wirken," so Solanki.

Fortschritt bei LEDs und OLEDs

Doch auch in andere Bereiche dringt die Nanotechnologie zusehends vor. So werden ultraeffiziente blaue anorganische Leuchtdioden (LEDs) mit starker Helligkeit, niedrigem Energieverbrauch und hohem ESD-Widerstand voraussichtlich im Automobilsektor, weiße LEDs hingegen in tragbaren elektrischen Geräten mit geringem Batterieverbrauch, also beispielsweise in Handys, Camcordern und PDAs, Anwendung finden.

Auch organische Leuchtdioden (OLEDs), die genauso hell sind wie LCDs, werden in der Produktion von kommerziellen Elektrogeräten (z. B. von TV- und Computer-Superflachbildschirmen) immer häufiger eingesetzt. In der Testphase befinden sich zurzeit Quantum-Dot Organic Light-Emitting Devices (QD-OLEDs). Diese neuen Dioden sind stabil, leicht herzustellen und flach und bilden Displays mit hoher Auflösung und minimalem Energiebedarf.

Des weiteren wird es bald Nanobatterien geben, die die Ladekapazitäten von Handys und anderen mit Lithiumionen-Batterien bestückten portablen Geräten verbessern, indem sie die von den Lithiumionen während der Diffusion zurückzulegende Strecke verkürzen. Diese Mikrobatterien sollen außerdem in winzigen Pumpen oder Pressen in mikroelektromechanischen Systemen eingesetzt werden

Big AL
17.08.2003, 17:40
TINY ist knapp über EMA200 gebounced und auf WeekClose unmittelbar an den kurzfristigen Downtrend gelaufen. Noch ist der Move nur als Pullback an den Downtrend zu sehen, daher weiter short. Eine Longchance sehe ich bei Kursen ab 5,7$ DC, was mit einem Volumenschub erfolgen sollte. Ich sehe hier nur Marketperformance, d.h. der breite Techmarkt muss weiter nach oben laufen, damit TINY profitieren kann.


Greets

Big AL

Schneewittchen
18.09.2003, 20:49
http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=nano&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=15&sid=3283&style=350&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=7941&mocktick=1&rand=9251

gruß
sw

besserweis
19.09.2003, 00:32
http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=nano&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=3283&style=320&time=20&freq=2&nosettings=1&rand=292&mocktick=1&rand=5444
Dazu gebe ich mal meinen Senf.... :D
In der Nanotechnologie spielt schon lange die Phantasie und hier werden viel schnellere Durchbrüche gespielt als wahrscheinlich möglich sind.
Das das Replizieren von molekularen Strukturen sicher bahnbrechendes hervorbringen kann steht ohne Zweifel im Raum. Denn die Natur zeigt eindeutig was möglich ist, das einfachste aber fazinierenste Beispiel hier ist eigentlich die Zellteilung.
Nur leider scheinen auch hier einige die technikbegeistert sind nicht ganz zu verstehen, das Nanotechnologie wahrscheinlich in Zukunft untrennbar mit der Biotechnologie und hier der Gentechnik einhergehen werden und es wird noch Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis die Menschheit den offensichtlichen Nutzen vor dem evt. entstehenden Schaden stellen wird.

Ich denke das dieser Technologiezweig genau so lange benötigen wird, wie die Kernenergie, um Akteptanz in der Bevölkerung zu finden.
Waum?
Weil wir, wenn wir die Materialien, die Replikation und die Anwendungen einigermaßen verstehen werden, zunächst Waffen daraus bauen werden.

Gruß
bw

Schneewittchen
20.09.2003, 08:02
ein sehr interessanter Bericht im pdf-format..
NANO-BERICHT (http://www.deraktionaer.de/Download/Leseprobe_NanotechReport.pdf)

Überspringt den Beckmanntei, der geht mir total auf den Senkel, überall spuckt er nur große Töne ( er mag ja Ahnung haben) aber nix konkretes, damit man sein Buch kauft ...-> :rolleyes: never

Ich werde selbst die einzelnen Nanotechs rausholen
;) und nach und nach charts hier reinstellen...

morgengruß
sw

@BW
wie ( fast *ggg*) immer, ein super beitrag :)

Schneewittchen
20.09.2003, 09:11
bestehend aus: AFCO, FLML, TINY, VECO... nicht schlecht ;)
( trotzdem: nicht vergessen, viele Aktien sind in dieser Zeit gut gelaufen...)

AFCO
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=afco&compidx=NASDAQ%3A3291&ma=4&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=15&sid=45197&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8712&mocktick=1

FLML
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=flml&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=15&sid=17026&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7551&mocktick=1

TINY
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=tiny&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=15&sid=2859&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5464&mocktick=1

VECO
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=veco&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=15&sid=13699&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=7576&mocktick=1

gruß
sw :)

kommt noch aufgeschlüsseltes nanodepot von "harri"
mit dem Nano-Harri-depot-check... (post #41)
:( das wird nix.
Ich dachte dieses Unternehmen, wäre ihrerseits auch AG's, die man auch einzeln checken könnte... jo nix..
habe 5 sites durchgelesen... schön und gut aber keine AG's.
( habe sie aus BigAl's link )

Big AL
03.12.2003, 14:18
Seit gestern läuft ein weiterer Nanotech-Hype! Strong watch!


Greets

Big AL

Big AL
03.12.2003, 15:22
Vorbörslich mit 40% im Plus befindet sich NGEN aufgrund dieser News:

Nanogen issued key nanotechnology patent (NGEN): Co announces that it has been issued U.S. Patent No. 6,652,808, "Methods for the Electronic Assembly and Fabrication of Devices," ("the '808 patent") by the U.S. Patent and Trademark Office. This patent is the parent of a series of pending patent applications that significantly broaden Nanogen's proprietary position in the nanotechnology and nanomanufacturing areas. "One of the challenges in producing new electronic and photonic devices using nanoscale components is the integration of these components into viable higher order devices. The new Nanogen patent describes a unique electric field 'pick and place' process that facilitates the bringing together or integration of diverse DNA nanocomponents, thereby helping solve difficult scaling issues."

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ngen&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=11&sid=103051&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1392&mocktick=1


Greets

Big AL

Ronin
04.12.2003, 17:36
Der am gestrigen Mittwoch von US-Präsident George W. Bush unterzeichnete 21st Century Nanotechnology Research and Development Act soll die Nanotechnologie-Forschung in den USA stärken. Das Gesetz sieht für die nächsten vier Jahre zusätzliche Fördergelder von rund 3,7 Milliarden US-Dollar vor. Ziemlich erfreut zeigten sich Branchenbeobachter zudem darüber, dass das Gesetz auch einen organisatorischen Rahmen für die Forschungsförderung auf diesem Gebiet vorschreibt.

Das National Science and Technology Council (NSTC) soll einen strategischen Plan ausarbeiten, mit dessen Hilfe beispielsweise zu wenig beackerte Forschungsfelder intensiver bearbeitet und die Zusammenarbeit der bisher auf diesem Feld tätigen Organisationen verstärkt werden kann. Das neu zu schaffende Nanotechnology Coordination Office wird dem NTSC zuarbeiten, ihn beraten und unterstützen -- zusätzlich will George W. Bush sich einen Sachverständigenrat für das Thema suchen.

Big AL
04.12.2003, 18:08
Aktueller Nanotech-Stock mit Breakout-Potential:

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=cvsn&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=11&sid=42801&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=52&mocktick=1


Greets

Big AL

flu
04.12.2003, 20:47
@ All

Kennt Jemand einen Fond oder eine Beteiligungsgesellschaft speziell für Nano-Tech ?

Green
04.12.2003, 20:56
TINY

Ronin
04.12.2003, 20:58
Activest
http://chart4.onvista.de/hOnVista.html?VOL=0&FUNDS_EARNINGS=1&SCALE=3&PERIOD=4&CONV_CURR=1&SHOW_CURR=1&ID_NOTATION=6199406&COMP_IND=3192954

Big AL
04.12.2003, 21:02
CVSN bricht aus!

Green
04.12.2003, 21:05
bin dabei obwohl ich mit nanotech-aktien nicht viel anfangen kann
diese grundlosen hypes sind meist schnell vorbei und CVSN scheint ein nachzügler zu sein

Big AL
04.12.2003, 21:08
@Green

Schätze, dass da dennoch einiges gehen kann! ;) AGNT ist auch so ein Nachzügler.


Greets

Big AL

Schwoab
04.12.2003, 23:07
Ursprünglich geschrieben von Big AL
Seit gestern läuft ein weiterer Nanotech-Hype! Strong watch!

Jau :D

Schwoab
05.12.2003, 00:15
Nanophase zB hatte heute einen Abschlag (Gewinnmitnahmen?) zu verbuchen nach ca. 30% Plus in den letzten Tagen.

flu
05.12.2003, 12:32
@ Green @ Ronin
:tup:

Big AL
09.12.2003, 23:21
@Green

Du hattest absolut recht: CVSN ist schnell erlahmt! :(

Ich hätte wirklich etwas mehr Action erwartet. Solange sie über der GD200 schliessen geht die Sache ja noch, aber ein Ausstieg wird einem aktuell echt schwer gemacht. Heute gab es intraday eine erste Hochkauf-Aktion, ansonsten zu laggy das Teil mit zu grossen Spreads. Vom Daily ausgehend kann morgen noch ein mieser Tag folgen, dann sollten die bisherigen Highs wieder in Angriff genommen werden. Noch ist das Setup intakt imo.


Greets

Big AL

Luna
30.12.2003, 02:00
Noch einige interessante Nanostocks


Fei

3D Tomographie
Dienstleistungen für FIB & SIMS Anwendungen
Nano-Chemie
Nano-Lithographie
Nano-Metrologie
Nano-Prototyping
Nano-Struktuierung

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=feic&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=14675&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1816&mocktick=1



Tegal
Chiparchitektur

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=TGAL&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=15522&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1935&mocktick=1

Given Imaging
Diagnostik

Die Firma hat mit der Kamera in der Kapsel ein funktionsfähiges Diagnosetool zur minimal invasiven Untersuchung des Dünndarms entwickelt. Dem erst 1998 gegründeten Unternehmen ist es gelungen, das miniaturisierte Endoskop zur Marktreife zu bringen.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=GIVN&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=879649&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8855&mocktick=1

Microvision

Die genialen Eigenschaften des Lichtes macht sich das Unternehmen Microvision zu nutze, um Hochleistungsgeräte für die Bildverarbeitung in immer kleineren Dimensionen zu entwickeln. Durch neue Erkenntnisse in der Photonik, können qualitativ hochwertige Instrumente für alle Lebensbereiche entwickelt werden. Neben elektronischen Geräten für die Unterhaltungsindustrie, miniaturisierten Computern oder Mobiltelefonen, hat man sich jüngst auch interessanten Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Wissenschaft zugewandt.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=MVIS&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=17575&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8772&mocktick=1

Caliper Technologies

Caliper hat in Kollaboration mit Agilent Technologies den Agilent 2100 Bioanalyzer als erstes Produkt auf den Markt gebracht, mit dessen Hilfe langwierige Standartanalysen mit Hilfe eines Chips auf einen Zeitraum von wenigen Minuten reduziert werden können.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=CALP&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=162379&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1890&mocktick=1

Access Pharmaceuticals

Wirkstoffverabreichung

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=AKC&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=113736&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3375&mocktick=1

Spire
Solar equipment, Solar Systeme, Biomedical und Biophotonics

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=spire&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=4582&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1327&mocktick=1

Applied films

Führender Anbieter modernster Dünnfilm -Beschichtungs-Technologien und Anlagen. Anwendungen in der Display-, Glas-, PET und Verpackungsindustrie.

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=AFCO&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=512&type=64&size=2&state=11&sid=45197&style=350&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5103&mocktick=1

the mind
30.12.2003, 02:05
:tup: big thx Luna :japan:

Messerjockel
30.12.2003, 15:58
CVSN

Hallo Big Al, der lahmende ist erwacht!!! :bang:

Kurs 3,68 $ + 2,45 = + 199%

the mind
30.12.2003, 15:59
:aahh:

Big AL
30.12.2003, 16:06
:angry: CVSN :angry:

ChromaVision Granted 510K FDA Clearance To Market HER2 Breast Cancer Management Test (http://biz.yahoo.com/prnews/031230/latu014_1.html)

Damn, natürlich ist man NIE mit dabei! :mad:

Catano
30.12.2003, 21:37
Hallo,

ich bin noch dabei. Mit welcher Einstellung haben wir die am 4.12.03 auf den Screener bekommen?

Gruß Catano :)

Big AL
30.12.2003, 21:43
@Catano

Mit welcher Einstellung haben wir die am 4.12.03 auf den Screener bekommen?

Es war kein technischer Screen. Ich habe vielmehr nach Nanos gewühlt und bin auf diesen Underdog gestoßen. Zu diesem Zeitpunkt zeigte der Stock einen schönen Upmove aus einem guten Setup.


Greets

Big AL

Catano
30.12.2003, 21:49
@Big Al,

supi, dann habe ich Dir den Gewinn zu verdanken. :tup: Ich hoffe ich kann es mal wieder gut machen. :rolleyes:

Welche Kriterien setzt Du für ein gutes Setup voraus? Auf welchen Seiten hast Du gewühlt?

Viele Grüsse Catano :)

terminus
30.12.2003, 21:53
damn - die hatte ich dieses Monat glaube ich auch schon mal :bang:

na dann, grats catano :tup:

Big AL
30.12.2003, 22:37
@Catano

Yo, mit Glück hast du jetzt den Top-Performer der Woche an allen US-Börsen! :D :tup:

Ich habe natürlich nie mit einer solchen News gerechnet. In der Zeit vom 28.11. bis 3.12. hat sich ein schönes Long-Setup gebildet, dass allerdings nur einen OneDay-Spike am 4.12 nach sich zog. Habe meine Position in den Folgetagen im Minus auflösen müssen. :( Ich glaube ich habe sie damals über Querverlinkungen auf Lion.com (http://www.thelion.com/bin/forum.cgi?sf=cvsn) gefunden. :)


Greets

Big AL

Big AL
05.01.2004, 22:26
What's a day trader to do on a light day like last Friday? Roll the dice on nanotech stocks, of course. On the most actives list -- among the Ciscos (Nasdaq: CSCO) and Microsofts (Nasdaq: MSFT) -- were stocks like Altair Nanotechnologies (Nasdaq: ALTI), which traded 10.9 million shares and had a stock-price surge of 21.3%.

Investors are going gaga over nano, especially in light of President Bush's signing of the 21st Century Nanotech Research and Development Act, which commits $3.7 billion to nanotechnology research. (Quick science lesson: Nano stands for one-billionth; thus, in scientific terms, nanotechnology means dealing with small things, at the atomic level.)

It's also a breakthrough discovery for small-cap hypesters. According to the buzz, nanotechnology will lead to cost-effective (and healthy) foods, faster and more efficient microchips, medical fluids (perhaps to reverse the aging process), rebuilding of the ozone layer, clean up of oil spills, and on and on.

But is an obscure company, such as Altair Nanotechnologies, ready to revolutionize the world?

It hasn't so far in its 25-year history. Based in the hotbed of nanotech (Reno, Nev.), the company was initially in the business of mineral properties exploration. Then it focused on the acquisition, development, and testing of mineral processing equipment.

It's been a bust. For the first nine months of 2003, the company had revenues of $42,029 and a net loss of $3.9 million.

In December, the company announced wide-scale restructuring: dump the losers and focus on the Big Prize of nano. It was a smart move, as the company was having a near-death experience. Now, it has raised money through option and warrant exercises, and plans an issue of common stock.

Also, in December, Congress funded a $2 million grant to Altair (along with two universities) for the development of nanosensors in detecting chemical, biological, and radiological agents in the environment.

But this is for research -- which, in the world of science, is a dicey thing. Commercialization is likely to take several years, if at all. And will a mere $2 million revolutionize the world?

Many scientists believe that nanotech is likely to take several decades to make its mark. But, at least in the near term, nanotech has been able to suspend the laws of nature for its small public companies, including JMAR Technologies (Nasdaq: JMAR), Nanogen (Nasdaq: NGEN), Nanophase Technologies (Nasdaq: NANX), and Harris & Harris Group (Nasdaq: TINY).


Quelle: http://www.fool.com/News/mft/2004/mft04010507.htm?source=eptyholnk303100&logvisit=y&npu=y

Big AL
06.01.2004, 15:35
ROMEOVILLE, Ill., Jan. 6 /PRNewswire-FirstCall/ -- Nanophase Technologies
Corporation (Nasdaq: NANX), a technology leader in nanomaterials and
nanoengineered products, announced the Company was issued U.S. patent
6,669,823 on December 30, 2003 entitled "Process For Preparing Nanostructured
Materials Of Controlled Surface Chemistry". This patent protects Nanophase's
novel plasma nanoparticle processes to prepare nanocrystalline materials with
highly controlled surface chemistry. The patented process applies to both of
Nanophase's technologies: the PVS process, the Company's original
nanomaterials process; and, the new NanoArc(TM) technology, Nanophase's
recently commercialized nanomaterials process.
(Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20030422/NANXLOGO )
The ability to control and engineer the surface chemistry of
nanostructured materials is important because the proportion of atoms on the
surface of a nanoparticle versus the nanoparticle's bulk is much greater than
for conventional materials, and is often a critical parameter in application
performance. The Company's recent, and now patented, technology advancement
allows nanoparticle dispersions with substantially enhanced stability and
enables the Company to engineer and manufacture materials with predictable,
and often increased, process reactivity. The technology applies to single
elemental oxides, as well as multi-element nanomaterials, including rare earth
nanomaterials.
"This technology enables nanomaterials engineering at almost a molecular
surface level and is vital to several key markets that require dispersion-
based nanomaterial products," stated Joseph Cross, Nanophase's president and
CEO. "The unique capability to engineer nanomaterials and surface chemistry
has direct application for several markets that the Company is pursuing.
These include polishing for semiconductors, glass, and rigid memory; catalyst
wash coats; cosmetics and personal care; and similar applications. The
recently patented surface engineering technology also complements Nanophase's
patented and proprietary nanoparticle coating technologies. Nanophase has the
commercial capability to supply nanomaterials as nanoparticles, coated
nanoparticles, and highly stable nanomaterial dispersions.
"This rather important patent continues to enlarge and strengthen
Nanophase's inventory of intellectual property and leadership in the
nanomaterials field. The Company believes that some of the eight patent
applications in process may also issue during 2004 and fully expects to file
additional patent applications during the coming year."

Nanophase Technologies (NANX), www.nanophase.com , provides nanoengineered
solutions of nanostructured materials for a variety of industrial product
applications. Using patented and proprietary integrated nanotechnologies, the
Company creates products with unique performance attributes. Nanophase
Technologies currently owns or licenses 23 United States patents and patent
applications, consisting of 9 owned United States patents, 8 owned United
States patent applications, and 6 licensed United States patents. The Company
also has 27 foreign patents and patent applications, consisting of 9 owned
foreign patents and 18 owned foreign patent applications, all of which are
counterparts to domestic filings covering its platform of nanotechnologies.

This press release contains words such as "expects", "anticipates",
"plans", "forecasts" and similar expressions that are intended to identify
forward-looking statements within the meaning of the Safe Harbor Provisions of
the Private Securities Litigation Reform Act of 1995. Such statements in this
announcement are made based on the Company's current beliefs, known events and
circumstances at the time of publication, and as such, are subject in the
future to unforeseen risks and uncertainties. It is possible that the
Company's future performance may differ materially from current expectations
expressed in these forward-looking statements due to a variety of important
factors such as: a customer's decision to defer, cancel or otherwise modify a
purchase order or supply agreement; demand for, and acceptance of, the
Company's nanocrystalline materials; changes in our development, supply and
distribution relationships; increasing price and product/service competition
by foreign and domestic competitors, including new entrants; technological
developments and changes; the ability to continue to introduce competitive new
products and services on a timely, cost effective basis; the Company's mix of
products/services; increases in raw material costs which cannot be recovered
in product pricing; domestic and foreign governmental and public policy
changes including environmental regulations; disruption of commercial
activities and threats associated with terrorism and efforts to combat it;
protection and validity of patent and other intellectual property rights; the
cyclical nature of the Company's business; the outcome of pending and future
litigation and governmental proceedings; and other risks described in the
Company's filings with the Securities and Exchange Commission. In addition,
the Company's forward-looking statements could be affected by general industry
and market conditions and growth rates. The Company undertakes no obligation
to update or revise these forward-looking statements to reflect new events,
uncertainties or other contingencies.

d0bene
07.01.2004, 01:33
1/06/04 - StreetInsider Alert for NGEN


Jan 6, 2004 (streetinsider.com via COMTEX) -- Researchers at St. Joseph's Hospital and Medical Center are among the first in the country to use a new molecular diagnostic tool to help develop genetic tests for Alzheimer's disease. St. Joseph's DNA Diagnostic Laboratories validated the test in collaboration with Nanogen, Inc. (Nasdaq: NGEN).

1/06/04 - StreetInsider Alert for CVSN


Jan 6, 2004 (streetinsider.com via COMTEX) -- ChromaVision Medical Systems, Inc. (Nasdaq: CVSN) said data presented at the 26th Annual San Antonio Breast Cancer Symposium showed that a new ACIS test called ACIS-assisted chromogenic in situ hybridization (ACIS-CISH), which can assist physicians in determining how to treat cancer patients, was found to be accurate, cost effective, and labor- saving as compared to fluorescence in situ hybridization.

1/06/04 - CVSN Reports Positive Data for ChromaVision Test [delayed]

Ridgeland, MS, JAN 06, 2004 (EventX/Knobias.com via COMTEX) -- ChromaVision Medical Systems, Inc. (CVSN) announced that presented data has shown that a new ACIS test called ACIS-assisted chromogenic in situ hybridization (ACIS-CISH), which can assist physicians in determining how to treat cancer patients, was found to be accurate, cost effective, and labor- saving as compared to fluorescence in situ hybridization, or FISH, a widely used competitive technology. Because of these benefits, this new ACIS testing capability holds promise for becoming an increasingly important method by which to identify patients who might benefit from Herceptin treatment and, potentially, from emerging therapies in other cancer types.

This data was presented at at the 26th Annual San Antonio Breast Cancer Symposium.

=======
d0bene

porti01
12.01.2004, 18:01
NANX Nanophase Tchnologies Corp (NASDAQ NM)

1/12/2004 11:42 AM ; Last: $ 14.00

... die will wohl unbedingt zum ATH stürmen :)

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nanx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=4%2C9%2C18%2C50%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=1024&lf3=4&type=4&size=2&state=11&sid=45273&style=330&time=12&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8356&mocktick=1

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nanx&compidx=aaaaa%3A0&ma=4&maval=4%2C9%2C18%2C50%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=1024&lf3=4&type=4&size=2&state=11&sid=45273&style=330&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=5152&mocktick=1

Big Al, was meinst Du dazu ?

the mind
14.01.2004, 01:09
NVEC (61,99$): profitabler nanotech im chipsektor

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=NVEC&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=1316203&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8364&mocktick=1

the mind
14.01.2004, 01:15
KEI (22$): electronic nanotech & optionable ;)

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=KEI&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=2731&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8363&mocktick=1

the mind
14.01.2004, 01:39
HDWR (20,98$): energy

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=HDWR&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=213491&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1095&mocktick=1


MTSC (20,22$): tech-provider

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=MTSC&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=2962&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6808&mocktick=1


MDCC (18,70$): life science

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=MDCC&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=15845&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4578&mocktick=1


ZIGO (18,79$): chipsektor

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ZIGO&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=5508&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=9743&mocktick=1


ACO (24,36$): materials

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ACO&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=489&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=3042&mocktick=1


PCOP (17,99$): biotech

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=PCOP&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=15799&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=4653&mocktick=1


AXK (3,25$): electronic

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=AXK&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=20%2C50%2C100%2C200&uf=8&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=6856&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=964&mocktick=1

Big AL
14.01.2004, 02:08
@porti

NANX konnte sich heute als einziger Hypestock gegen den allgemeinen Sektordowntrend behaupten. Damit habe ich nicht gerechnet (hatte meine Calls gestern verkauft). Aufgrund dieser Stärke bleibt NANX auch weiter auf meiner WL für einen Re-Entry.

Vielleicht kommt schon morgen der nächste Breakout, wer weiss! ;)


@the mind

THX für die Chartgallerie! :tup:


Greets

Big AL

Big AL
15.01.2004, 22:35
Habe leider aktuell keine Call-Optionen auf NGEN im Depot. :( Nach den letzten Tagen scheint der Nanotech-Zug noch nicht angehalten zu haben. Mal schauen wo und wann man sich platziert für die nächste Welle. :rolleyes:


Transgenomic to Market Complementary Genetic Analysis Platforms From Both Companies


SAN DIEGO and OMAHA, Neb., Jan. 15 /PRNewswire-FirstCall/ -- Nanogen Inc. (Nasdaq: NGEN - News) and Transgenomic Inc. (Nasdaq: TBIO - News) today announced that they have entered into an agreement allowing Transgenomic to distribute Nanogen's NanoChip® Molecular Biology Workstation in selected Western European countries. Transgenomic's European marketing and sales organization will market, sell and service the instrument. The NanoChip Workstation is an automated, open-architecture instrument that facilitates routine detection of known genetic variation, complementing the Transgenomic WAVE® System's ability to scan for unknown genetic variation.
Collin D'Silva, Transgenomic's CEO, points out that Transgenomic has a large, well-established European customer base. According to D'Silva, "This agreement is part of a strategy of providing total complementary solutions for the genetic research and clinical laboratory markets in Europe. We foresee significant synergy from the addition of the Nanogen platform to our well- established European marketing efforts."

Howard Birndorf, Nanogen's CEO, views the agreement as an opportunity for Nanogen to expand its market penetration in a highly efficient manner. Birndorf notes that, "Transgenomic has a reputation amongst its European customer base for providing superior service and support." He concluded, "By leveraging Transgenomic's existing resources and expertise, we achieve immediate coverage of the western European market, which we feel represents a significant revenue opportunity."

The quest by researchers to associate genetic variation with clinical observations and outcomes potentially requires multiple technologies, depending on the specific situation. Transgenomic's WAVE System offers an accurate and cost-effective solution when it is necessary to scan for all possible genetic variation, known or unknown. In addition, WAVE technology has proven highly effective in detecting low-abundance genetic variation, such as somatic mutations that may arise during the course of cancer progression or in the development of drug resistance. Nanogen's NanoChip Molecular Biology Workstation is an extremely flexible platform that facilitates routine detection of known genetic sequences, such as detection of SNPs and short tandem repeats (STRs) using the NanoChip® Electronic Microarray. The unique, open-architecture design permits researchers to define, select and build their own test panels, or select from Nanogen-developed analyte specific reagents designed to detect mutations associated with various diseases.


Quelle: http://biz.yahoo.com/prnews/040115/cgth070_1.html

the mind
26.01.2004, 01:39
dt. nanotech-infos: www.nanonet.de

nanotech-news: www.nanoapex.com

Auge
05.02.2004, 15:37
Nanogen-Patent Grundlage für Nanoroboter?

Erst vor wenigen Wochen hatte Nanogen, Inc. (Nasdaq: NGEN) die Ausgabe eines wichtigen US-Patentes, das eine ganz neue Technologie zur Herstellung von Nanobauteilen unter Schutz stellt, bekannt gegeben und war daraufhin um 50 Prozent geklettert.

Und erst vor wenigen Tagen konnte Nanogen erneut einen Erfolg bei der U.S. Patent and Trademark Office bekannt geben. Das neue Patent mit der Nummer 6,682,936 trägt den Titel “Addressable Biologic Electrode Array” und stellt Elektrodenbasierte Arrays sowie Methoden, die ein selektives Ansprechen von Elektroden auf dem Chip ermöglichen, unter Schutz.

Wie bereits das erste Patent, so lässt sich auch das neue Patent zur Produktion von Arrays mit einer hohen Dichte an Elektroden nutzen. Unter Anwendung der patentierten Technologie lassen sich diese Arrays dann durch das gezielte Ansprechen der verschiedenen Elektroden zu elektrochemischen Veränderungen bestimmter Moleküle wie beispielsweise Erbgutsequenzen nutzen. Damit ließen sich nicht nur ganz gezielt Wirkstoffe aus verschiedenen chemischen Verbindungen sehr viel einfacher als bisher synthetisieren, sondern die Technik dürfte sich auch zum selbständigen Zusammenbau verschiedener biologischer Moleküle zu ersten Nanomaschinen eignen.

Die patentierte Technologie eignet sich aber auch zur Produktion wesentlich kompakterer Chips, die trotz ihrer geringeren Abmessungen eine deutlich größere Menge an Daten verarbeiten und speichern könnten als alle bisher bekannten Chips und Datenspeicher. Damit dürfte die patentierte Nanogen Technologie auch für Hersteller von Computern und Datenspeichern von Interesse sein. Nanogen spricht mit seiner nun unter Patentschutz stehenden Technologie also nicht nur potenzielle Lizenznehmer in der Biotechindustrie, sondern auch Interessenten in der Computerindustrie an.

Erst im Dezember hat Präsident Bush mit der Unterzeichnung des „21st Century Nanotechnology Research and Development Act“, der den im Bereich der Nanotechnologie forschenden Unternehmen in den nächsten vier Jahren Finanzhilfen in Höhe von $3,7 Milliarden zusichert, eine kleine Rallye unter den Nanotech-Unternehmen ausgelöst. Nun scheinen also auch die ersten Großinvestoren auf die „winzige“ Technologie aufmerksam geworden zu sein. Von diesem Aufwärtstrend konnte auch Nanogen profitieren und die jüngsten Patente lassen darauf schließen, dass Nanogen beabsichtigt auch in Zukunft ein Wörtchen mitzureden, wenn es darum geht, die Grundlage für die ersten Nanoroboter zu legen.

Wie bereits das erst kürzlich erhaltene Patent mit der Nummer 6,652,808 will Nanogen auch das jüngste Patent sowohl zum eigenen Nutzen einsetzen, als auch in Form von nicht-exklusiven Lizenzvergaben daraus Kapital schlagen. Mit dem letzten Patent besitzt Nanogen nun ein wirklich beachtliches US-Patentportfolio von 57 Patenten und damit die Voraussetzung in Zukunft in der Nanotechnologie ein wichtiges Wörtchen mitzureden.

Von der Ausgabe des neuen Patentes konnte Nanogen immerhin zweistellig profitieren, doch der Rückschlag des Gesamtmarktes, ausgelöst durch die Rede von Notenbankchef Alan Greenspan am Tag der Patentausgabe, ließ auch den stattlichen Gewinn bei Nanogen bis zum Handelsschluss dahin schmelzen. Im nachbörslichen Handel konnte die Aktie aber erneut ein Plus von 5,9% verzeichnen.

Wenn Sie wissen möchten mit welchen weiteren Highlights der Sektor im neuen Jahr aufwarten wird und welche Unternehmen sich bereits für die nächste Rallye rüsten, dann ist www.Biotech-Experte.de genau die richtige Adresse für Sie.

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Simone A. Hörrlein
Staatl. gepr. LebChem (Univ.)
(Life Scientist)

Was haltet ihr von dem Artikel?
Rückschlag abwarten und einsteigen? :confused:

Auge
05.02.2004, 18:12
Hat keiner eine Meinung zu der Bude?
Oder wird dieser Thread nicht mehr gelesen?

Big AL
05.02.2004, 18:34
Die Infos sind nicht neu und NGEN stieg bei deren Bekanntwerden von Anfang Dezember bis Anfang Januar auch "nur" um 200%. :D

Wie du aktuell sehen kannst wird Luft abgelassen. Der Hype ist vorbei. Zur Story: Solange sich fundamental nicht Umsatz/Profit daraus schlagen lässt bleiben NGEN, NANX etc. Pump&Dump-Stories...

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ngen&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=11&sid=103051&style=320&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=7616&mocktick=1


Greets

Big AL

Auge
05.02.2004, 19:49
Ich hätte jetzt gedacht die Patente wären etwas wert.
Schließlich muß jeder Kohle abdrücken der diese Technik verwenden will. Und das Potential scheint sehr hoch zu sein.

Danke für Deine Antwort...:)

Big AL
05.02.2004, 20:45
Vielleicht werden sie in Zukunft einiges an Wert haben. Aber die durch die Patentvergabe entstandene Bubble im Stock kann zunächst nicht nachhaltig sein. So schnell springt die Welt nicht von Micro nach Nano um. ;) Die Branche ist erst im Kommen und es werden vielleicht noch ein paar Jahre ins Land ziehen, bevor die Attraktivität der Patente (und deren Anwendung) entsprechend hoch ist.

Nur so meine Vorstellungen vom Sektor... :rolleyes:

Auge
06.02.2004, 19:23
Ich hätte sagen sollen dass ich es langfristig gedacht hatte...
Ich habe nämlich noch keinerlei Nanotechnologie und weiß immer noch nicht so richtig wo ich ansetzen soll... :rolleyes:

Es soll also ein paar Jahre liegen...

Big AL
06.02.2004, 19:47
Es wird sehr schwer zu beurteilen, wer ein grosser Gewinner im Nanotech-Sektor über Jahre sein wird. Zuallererst werden die Grossen in den für Nano attraktiven Sektoren sehr aktiv sein (was nicht heisst dass sie aufgrund dessen attraktiv sind, da es Fortschrittszwang ist): z.B. Intel, IBM, Cisco im Halbleitersektor sind zu nennen.

Die grosse Frage ist: Welche Unternehmen können es heute und in der näheren Zukunft schaffen, mit ihrem Nano-Produkt die gesamte Wertschöpfungskette zu besetzen? Also von der Idee über das Patent über die Fertigung ggf. zum Absatz aus einer Hand zu liefern. Das gelingt realistisch gesehen nur Anbietern von Nischenprodukten, die gegenüber (potentieller) Konkurrenz einen genügend großen Vorsprung haben. Dieser Vorsprung wird also entweder in bare Münze umgesetzt werden und/oder das Produkt ist attraktiv genug, um von einem Big Player aufgekauft zu werden (Firmenübernahme). Wie man es so oft hört, es stimmt: Bis dato sind gerade die Werte mit "Nano" im Namen alles andere als fundamental am Reifen.

Zu den potentiellen Nanotech-Megaperformern könnten über die nächsten Jahre eher Werte wie KEI, FEIC, FLML oder VECO zu zählen sein. Schau dir mal den schönen Uptrend von VECO seit Oktober 2002 an, der heute durch die vorbörslich bekanntgegebenen ausgezeichneten Zahlen (http://biz.yahoo.com/bw/040206/65123_1.html) bestätigt wurde. ;)

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=veco&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=11&sid=13699&style=320&time=8&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8025&mocktick=1


Greets

Big AL

Big AL
09.02.2004, 14:10
Nanophase Technologies Corporation (Nasdaq: NANX), a technology leader in nanomaterials
and nanoengineered products, has been invited to present on three nanomaterial
topics at Nanotech 2004 in Boston from March 7-11. Nanotech 2004, organized by
the Nano Science and Technology Institute, is an international conference for
business, academia, and research, and covers emerging nanotechnology markets,
including nanomaterials, biotechnology, pharmaceuticals, and semiconductors.
Nanotech 2004 is the largest nanotechnology conference in the world providing
collaborative direction to the growing community of nano science, technology and
business. Conference details are available at http://www.nanotech2004.com .


(Logo: NewsCom: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20030422/NANXLOGO )
Nanophase presentation topics for the conference include:
-- Nanocrystalline Mixed Metal Oxides - Novel Oxygen Storage Materials
presented by Dr. Patrick Murray.
-- Nanoparticle Composites for Coating Applications presented by Dr. Roger
Cayton.
-- Nanoparticle Dispersions for Polishing Applications presented by
Dr. Patrick Murray.

Nanophase will also participate in the Nanotech 2004 exhibition to demonstrate
the Company's integrated nanomaterials technologies to chemical and industrial
companies attending the event. Joseph Cross, Nanophase's president and CEO, and
Dr. Ed Ludwig, Nanophase's vice president of business development, will attend
the conference.

"We are looking forward to Nanotech 2004 and are fortunate to have been invited
to contribute three presentations," stated Dr. Ludwig. "Nanophase has recently
introduced several new nanomaterial products and has more in the development
pipeline. We are looking for additional application development partners to
horizontally market nanomaterial applications. Nanotech 2004 is an excellent
platform to demonstrate Nanophase's integrated nanomaterials technologies in
multiple application areas to potential domestic and international customers."

Päda
15.02.2004, 12:04
Ich habe mich seit längerem in das Thema Nono Stocks eingearbeitet, da ich der Meinung bin, das diese die meisten % in den nächsten Monaten/Jahren holen werden.

Um auch an dieser unglaublichen Erfolg teihaben zu jönnen habe ich mir Biph reingelegt.
Wie ich finde sind diese auf dem Aktuellen Niveau und der Aktuellen Nachfrage die best plaziertesten in diesem Sektor.

Ich rechne in den nächsten Tagen/Wochen mit einem weiteren häftigen Uprun nach der Konsolidierung.

Man muss aber auch dazu sagen, das die Nano Technologie momentan noch auf den Erwartungen/Hoffnungen gebaut ist.
Deshalb ist das Risiko nicht zu unterschätzen...

http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=biph&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=779351&style=320&time=7&freq=1&nosettings=1&rand=5111&mocktick=1&rand=4783

Big AL
16.02.2004, 00:24
Man muss auch dazu sagen, dass es sich bei BIPH um eine OTC-Stock handelt! :teacher: :hmpf:

Dass die OTCs das meiste Up-Potenzial haben, kann ich nur insofern unterschreiben, wenn der gesamte Nano-Hype weitergeht. Warum denn gerade diese? Welche ausserordentlichen Gründe hast du? :confused:

Päda
16.02.2004, 11:50
Ich schreibe heute Abend noch mehr zu dem Stock, Sorry habe wohl verdrängt das Sie ein OTC Stock ist... :rolleyes:

Big AL
18.02.2004, 02:17
Wo bleiben deine Gründe, Päda?

Meinst du den hier (http://finance.yahoo.com/q/it?s=BIPH.OB)? ;)

Päda
18.02.2004, 11:44
Oh Shit hab ich ganz vergessen :bang:
Kommt noch ;)

Auge
20.02.2004, 18:38
Wann denn nun? :confused:

moony
20.02.2004, 19:58
Ich bin auch schon total gespannt. :eek:

moony
21.02.2004, 21:11
Das dauert mir zu lange. :rolleyes:
Den Job habe ich jetzt mal übernommen. ;)
Hier ist das Ergebnis:

http://www.aktienboard.com/forum/showthread.php?s=&threadid=80801

Es werden langsam zu viel Nanos.
Darum macht es wohl Sinn Einzelthreads zu eröffnen.
Was meint ihr?

shortbull
21.02.2004, 23:40
...bin auch ein fan von nanotec und beobachte die nanoaktien-
...... wer in future technology investiert ,muss venture capital haben!!
.....sicherlich hat nanotec zukunft, aber investitionen in einzelne werte sind derzeit äusserst spekulativ..
...daher kann man als depotbeimischung evtl. einen fond empfehlen- zur zeit gibt es meines wissens 2:
activest lux nanotec 661705
H+A lux dac nanotecfond 813843

...,... aber achtung!! wer internetfonds besessen hat oder in die brennstoffzellentechnologie investiert hat, der weiss, wie lange es dauert, bis sich zukunftstechnologie in ertrag verwandelt :rolleyes:

....welche werte aus der nanotecbranche haben denn am meisten substanz :confused:
....ganz schwierig zu beurteilen (welcher anleger hat schon genug wissenschaftliche kompetenz :rolleyes: )
....aus der sicht des interessierten dillettanten :D scheint mir ein wert besonders erwähnenswert:
OBDUCAT 922032
.....um diese firma aus schweden wurde in letzter zeit viel wind gemacht....der wert ist schon explodiert dieses jahr...
führend in der NIL-technologie (nano-imprint-lithography)
liest sich die kundenliste der schweden wie das who is who der it-branche... zur zeit bei 42 cent- 1 euro target für 2004 :o
..........
anfang des jahres und schon in 2003 hat es einen nanohype gegeben, und zur zeit konsolidieren viele werte-
...meiner meinung nach interessante einstiegsmöglichkeiten für
risikobereite fortschrittsgläubige....
.......weiter interessante werte:
TINY (harris+ harris)- ein nanotecinvestor,praktisch ein "nanobarometerwert"
KEI (keithly instruments)- ein "versorger" im nanotecbereich-
ebenso VECO -auch ein instrumentebauer
.....MTSC- auch ein zulieferer der branche und bereits profitabel
.....und zu guter letzt einen deutschen wert:
MASTERFLEX: sehr solide company- weltmarktführer im bereich spezialschläuche (welche nun auch mit nanotechnologie verbessert werden sollen)- meiner meinung nach ein
attraktives langfristinvestment -siehe auch den thread im board hierhttp://www.aktienboard.com/forum/showthread.php?threadid=77177&highlight=masterflex

Big AL
02.03.2004, 14:57
Da siechen sie dahin. Die Hypestocks NANX und NGEN im intakten Downtrend... :rolleyes:

NANX - 1. target $8

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=nanx&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=11&sid=45273&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=1988&mocktick=1

NGEN - 1. target $7.5

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=ngen&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=11&sid=103051&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=149&mocktick=1

moony
03.03.2004, 15:15
Gerüchten zufolge hat NGEN ein neues Patent bekommen.
Aktuelle News habe ich noch nicht gefunden.
Die werden wahrscheinlich in den nächsten Tagen folgen.

http://chart.bigcharts.com/bc3/quickchart/chart.asp?symb=ngen&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=103051&style=320&time=2&freq=6&nosettings=1&rand=1818&mocktick=1&rand=8742

moony
05.03.2004, 19:26
Nanogen gab bekannt rund 4,25 Mio. Aktien für rund 34 Mio. $ an institutionelle Investoren zum Preis von 7,94 $ verkauft zu haben.
Das Geld soll für allgemeine Unternehmenszwecke und für eine Akquisition verwendet werden.

Auge
05.03.2004, 19:54
Nanogen, ein Hersteller von molekularen Testsystemen, hat heute bekannt gegeben, rund 4,25 Millionen Aktien für rund 34 Millionen Dollar an institutionelle Investoren verkauft zu haben. Die Titel wurden zum Stückpreis von 7,94 Dollar abgegeben. Man wolle das eingenommene Geld für allgemeine Unternehmenszwecke und eine Akquisition verwenden.

Die Aktie knickte daraufhin um 7,76 Prozent nach unten auf 8,32 Dollar.

Auge
18.03.2004, 18:27
SAN DIEGO, March 18 /PRNewswire-FirstCall/ -- Nanogen, Inc. announced today that it was issued U.S. Patent No. 6,706,473, "Systems and Devices for Photoelectrophoretic Transport and Hybridization of Oligonucleotides," by the U.S. Patent and Trademark Office. The ''473 patent relates to new devices for nanofabrication that enable the photoelectric transport and positioning of self-assembling DNA nanostructures (and microstructures) on a semiconductor substrate material. These devices use directed light beams to create precise electric fields on the substrate material. Charged nanostructures (such as DNA derivatized nanoparticles) are transported to the electric field site where they become attached and can then lead to the further self-organization of higher-order nanoscale or microscale structures and devices. With the addition of the ''473 patent, Nanogen now has 58 issued patents in the United States.

"The ''473 patent builds upon our previous nanotechnology patents by describing nanofabrication and assembly approaches using photonics to create guiding electronic fields," said Howard C. Birndorf, Nanogen chairman and chief executive officer. "This technology would allow us or others to create very small scale electronic arrays where the addressable fields are independent of preset platform designs and could greatly increase the flexibility of manufacturing and use of electronic arrays."

"More broadly, the ''473 patent represents a potential manufacturing technology that combines the best aspects of self-assembly and microfabrication processes for the nanofabrication of 2D and 3D structures and devices. This highly parallel process has the inherent hierarchical logic to control the organization, assembly and communication of structures and components ranging in size from the molecular scale through macroscale systems," said Dr. Michael J. Heller, co-founder of Nanogen, and currently a professor in the Departments of Bioengineering and Electrical and Computer Engineering at the University of California, San Diego.

In addition to the creation of selectively addressable DNA electronic array substrates and materials, the technology described in the ''473 patent could have numerous applications including:

(1) Creation of molecular-based electronic and photonic mechanisms, materials and devices; (2) Organization, assembly and interconnection of multiple scale components (from nanostructures to microcomponents) onto silicon materials and also, potentially, within the perimeters of microelectronic and optoelectronic structures on the silicon substrate; (3) Production of multiple layer nanocomposite materials; (4) Creation and manufacturing of novel photonic and electronic devices such as high-density 2D and 3D data storage materials and devices or photonic crystal structures; (5) Development of low density optical memory for applications in authentication, anti-counterfeiting, and encryption of information in document or goods; and (6) Heterogeneous integration of hybrid devices such as large area light emitting flat panel arrays, displays and medical diagnostic devices with the fabrication platform itself becoming the final product (such as a flat panel array or display screen). About Nanogen

Nanogen, Inc. develops and commercializes products for the in vitro diagnostics market. The company seeks to establish the unique, open-architecture NanoChip(R) Molecular Biology Workstation and NanoChip(R) Cartridge as the standard platform for the prediction, diagnosis and treatment of genetic and infectious diseases. Nanogen also offers Analyte Specific Reagents and related products to research and clinical reference labs for the detection of a variety of diseases, such as cystic fibrosis, Alzheimer''s disease, and cardiovascular disease. The company is advancing its nanotechnology research to further its mission of delivering advanced diagnostic products to physicians and patients. For additional information please visit Nanogen''s website at http://www.nanogen.com/.

Forward-Looking Statement

This press release contains forward-looking statements that are subject to risks and uncertainties that could cause actual results to differ materially from those set forth in the forward-looking statements, including whether patents owned or licensed by Nanogen will be developed into products, whether Nanogen''s NanoChip(R) System can be successfully further commercialized, whether other products under development can be successfully developed and commercialized, whether results reported by our customers or partners can be identically replicated, whether ASRs currently sold by Nanogen will become FDA-approved molecular diagnostic test kits, whether Nanogen will be successful in developing additional ASRs and protocols utilizing the NanoChip(R) System, and other risks and uncertainties discussed under the caption "Factors That May Affect Results" and elsewhere in Nanogen''s Form 10-K for the year ended December 31, 2002 filed with the Securities and Exchange Commission. These forward-looking statements speak only as of the date hereof. Nanogen disclaims any intent or obligation to update these forward-looking statements.

Nanogen, Inc.

© PR Newswire

Piroska
18.03.2004, 21:30
sicher ist nanotechnologie faszinierend und bietet chancen auf tolle neue produkte- aber in nanotecwerte investieren ist
heutzutage de facto zockerei-
oder welcher nanowert schreibt schon schwarze zahlen :confused:
ich weise an dieser stelle auf die brennstoffzellentechnologie hin,
die auch vielversprechend klingt, aber mit der noch keiner richtig kohle gemacht hat.
so interesssant das thema auch ist- nanotecwerte sind was fürs tdw-spiel :tup: , evtl was für daytrader, aber (leider) noch nix für ernsthafte langfristanleger.
.....nichtsdestotrotz möchte ich mal die OBDUCAT für die watchlist
empfehlen :)

moony
25.03.2004, 12:45
Altana erwirbt Nanophase-Aktien im Wert von 10 Mio.$.
Altana wird mit 7% Anteil zum größten industriellen Investor.
Die Allianz mit Nanophase sieht die Entwicklung eines definierten Anwendungsgebiets für gemeinsame Produkte vor, welche bereits im laufenden Jahr auf den Markt kommen sollen.

bullish-0815
26.03.2004, 13:59
Nano-Blitze sollen Computerchips kühlen
Forscher nutzen ionisierte Luft, um Chips zu kühlen
Forscher an der Universität von Purdue haben einen neuen Ansatz zur Kühlung von Computerchips entwickelt. Sie nutzen eine Art Nano-Blitze, um Chips zu kühlen. Die Forscher konnten bereits zeigen, dass das zu Grunde liegende Konzept funktioniert und haben ein entsprechendes Patent beantragt.

Die Forscher nutzen nah aneinander liegende, aus Kohlenstoff-Nanoröhen angeordnete, auf einem Chip sitzende Kathoden, um die umliegende Luft zu ionisieren, ähnlich wie dies in Wolken geschieht und dort zu Blitzen führt. Allerdings werden hier deutlich geringere Spannungen von rund 100 Volt verwendet.

Um nun die darunter liegenden Chips zu kühlen, werden die ionisierten Luft-Molekühle durch eine so genannte "Pumpen-Region" geleitet. Die "Pumpen-Region" besteht dabei wiederum aus Elektroden, die in Form von Kanälen angeordnet sind und die durch wechselnd angelegte Spannungen einen Pumpeneffekt erzeugen sollen. Der daraus resultierende Luftstrom soll so zur Kühlung der Chips führen.

Noch steht den Forschern aber viel Arbeit ins Haus, bevor ein erster Prototyp zur Kühlung von Computer-Chips entstehen kann. Dass das Pumpen-Konzept im Prinzip funktioniert, konnten die Forscher aber schon zeigen.

Möglicherweise werde man die Kohlenstoff-Nanoröhen aber auch durch einen dünnen Film aus Diamant ersetzen, was die Kühlung robuster machen soll, so die Forscher. Dabei sei die Kühlung aber weiter klein genug, um auf einzelne Chips als zusätzliche Schicht aufgebracht zu werden. Diese etwa 10 x 10 mm große Schicht ließe sich zudem mit herkömmlichem Equipment herstellen, so Suresh Garimella, Professor für Maschinenbau an der Universität von Purdue. Anders als bei herkömmlichen Lösungen mit Lüfter findet dabei die eigentliche Kühlung direkt auf dem Chip statt.

Noch ist aber unklar, welchen Grad an Kühlung das System erreichen kann, dies werden erst die weiteren Forschungen ergeben.

Päda
26.03.2004, 14:20
Haben wir wieder einen Hype??? :hmpf:

bullish-0815
26.03.2004, 14:25
Forscher bringen Kohlenstoff-Nanoröhren zum Leuchten
Bislang wird nur infrarotes Licht von den Nanoröhren abgestrahlt
Forscher am Brookhaven National Laboratory, das zum US-Energieministerium gehört, haben zusammen mit Forschern des IBM T.J. Watson Research Center einzelne Kohlenstoff-Nanoröhren zum Leuchten gebracht. Nach Angaben der Forscher hat man damit den bislang kleinsten elektronisch kontrollierbaren Licht-Emitter entwickelt.

Die Forscher nutzen dabei einen Effekt namens "Elektronen-Loch-Rekombination". Eine elektronische Ladung wird durch eine Kohlenstoff-Nanoröhre geschickt, die mit positiv geladenen "Löchern", Molekülen, denen Elektronen fehlen, versehen ist. Wenn ein solches Elektron nun ein solches Loch füllt, emittiert es ein Photon - einen winzigen Lichtstrahl.

Derzeit können die Forscher allerdings nur Infrarot-Licht erzeugen, sie hoffen aber, in ihren weiteren Arbeiten Möglichkeiten zu finden, auch andere Lichttypen zu emittieren, auch sichtbares Licht. Gelingt es zudem, dabei die Effizienz zu steigern, könnte der Effekt genutzt werden, um Licht in größerem Umfang zu erzeugen.

Big AL
02.04.2004, 00:53
Alle Nanotech-Titel quer durch die Bank konnten heute extrem profitieren. U.U. wird eine neue Hype-Welle ausgelöst. Watch it!

Apr 1, 2004 (streetinsider.com via COMTEX) -- Nanotech stocks are seeing
interest today after Merrill Lynch announces their Nanotechnology Index. The
index includes 25 equal-weighted stocks: Amcol (NYSE: ACO), Applied Films
(Nasdaq: AFCO), Altair Nanotech (Nasdaq: ALTI), Biosante Pharma (AMEX: BPA),
Caliper Life Sciences (Nasdaq: CALP), Cabot Microelectronics (Nasdaq: CCMP),
Emcore (Nasdaq: EMKR), FEI (Nasdaq: FEIC), Flamel Tech (Nasdaq: FLML),
Headwaters (Nasdaq: HDWR), JMAR Tech (Nasdaq: JMAR), MTS Systems (Nasdaq: MTSC),
Nanometrics (Nasdaq: NANO), Nanophase Tech (Nasdaq: NANX), Nanogen (Nasdaq:
NGEN), NVE Corp. (Nasdaq: NVEC), Universal Display (Nasdaq: PANL), Pharmacopeia
(Nasdaq: ACCL), SkyePharma (Nasdaq: SKYE), Symyx Tech (Nasdaq: SMMX), Three-Five
Systems (NYSE: TFS), Harris & Harris (Nasdaq: TINY), Ultratech (Nasdaq: UTEK),
Veeco Instruments (Nasdaq: VECO) and Westaim (Nasdaq: WEDX).

moony
02.04.2004, 16:42
Hallo Big AL, ich hab noch mal ne geordente Liste gefunden. ;)

http://mdb.instock.de/files/837.jpg

Auge
02.04.2004, 17:48
...und ich Kamel bin immer noch nicht investiert weil ich mich nicht entscheiden kann :bang:

moony
02.04.2004, 18:00
Ich schon, ;) allerdings habe ich ARQL verpaßt und das ärgert mich tierisch, weil ich sie schon wochenlang auf meiner Watchlist verfolge. :mad:

Auge
02.04.2004, 18:31
NANOGEN INC. D
911841 | FSE
NANOPIERCE TEC
916132 | FSE

Ich habe die beiden auf der Watchlist.
Wenn man dann solche Sprünge wie heute sieht kann ich mich schon ein wenig ärgern...

Und warum?
Beim Einkauf macht man den Gewinn :bang:
...oder eben nicht:(

P.S. Ich suche noch in BRD gehandelte Werte... :rolleyes:

Big AL
02.04.2004, 19:20
THX moonlight! :tup:

Auge
02.04.2004, 19:39
Markiert meine Worte: Januar und Februar von 2004 ist Zahltag Zeit.

Hmmm :chin:
Sollte das nicht mal aktualisiert werden?

moony
03.04.2004, 14:20
Gern geschehen, Big AL. ;)

Auge, Du hast Post. :)

Big AL
03.04.2004, 14:28
@Auge

Hast recht, muss mir was neues einfallen lassen...

moony
03.04.2004, 14:47
Eventuell ne 2005 draus machen :D

Auge, guckst Du hier http://www.aktienboard.com/forum/showthread.php?s=&postid=846466&highlight=Markiert+meine+Worte#post846466

Auge
03.04.2004, 15:04
...und ich dachte unter dem Link steht etwas zu Nanos... :dunce:

Big AL
03.04.2004, 16:53
Yep, vielleicht liefert Goldbulle genug neuen Input. Irgendwie mag ich diese Prophezeihungen, die sich nie erfüllen... :D

Auge
03.04.2004, 19:30
Im Thread "Bastard Operator from Hell" findest Du eine Liste der verpaßten Weltuntergänge...:D

Reinhard
03.04.2004, 20:34
@ moonlight

hallo - Du bist doch fit auf diesem Gebiet

sind das alle Nano - Werte

würde gerne die Liste und dazu aktive Charts dazu - als evt. neuen Thread eröffnen

das ganze ist eine sehr interessante Sache

fast alle Nano - Werte hatten im Jan - Febr 04 Ihr vorläufiges hoch erreicht - und alle haben konsolidiert - und fast alle haben Ihre Konsolidierung abgeschlossen

ich bin von einer "neuen Hype-Welle ( wie Big Al es nannte so gut wie überzeugt - zumindestens lohnt es sich die Augen offen zu halten

@ Big Al

wie wärs damit
Zahltag ist gewesen - jetzt solltet Ihr über Nano etwas lesen ;) Hallo Big AL, ich hab noch mal ne geordente Liste gefunden.

http://mdb.instock.de/files/837.jpg

shortbull
03.04.2004, 21:55
ich sage nur:
OBDUCAT
.....kursziel 2004 1 eu...

..die kundenliste dieses schwedischen geräteherstellers ist
das who is who im nanotechbereich-
der erfolgversprechendse nano-wert aussserhalb usa...
..natürlich sehr volatil und nur für äusserst risikobewusste anleger, wie der ganze sektor..., aber solider als viele amiwerte..

http://www.wallstreet-online.de/market/charts/chartpic.php?&spid=ws&&woid=01024527&mpid=3&tr=3m&ct=&1081021364

porti01
04.04.2004, 00:11
Hallo shortbull,

dieser Wert wurde auch schon im Nano-Chatlog erwähnt; ich hab' hier mal die wichtigsten Stellen rauskopiert - zu Obducat (klingt alles supergut):

[MarcoBeckmann] Für risikobereitere Anleger ist eine Investition in Unternehmen wie Obducat sicher sinnvoll, allerdings sollte man diese Aktienunbedingt direkt in Schweden kaufen.

[20:52] [MarcoBeckmann] @morgen: Diese Unternehmen verfügen über ein Potenzial, das man so bisher nicht kannte. Der KEI Partner Zyvex arbeitet gegenwärtig beispielsweise am so genannten Assembler, einem klassichen "Fernziel" der Nanotechnologie.

[20:53] [MarcoBeckmann] Ein Assembler könnte durch molekulare Konstruktion und Manipulation beispielsweise aus einem Vorrat an chemischen Grundsubstanzen jedes erdenkliche Material und Produkt herstellen.
[20:53] [athome] Was ist Assembler?? Grübel
[20:53] [Gast95] replikator heisst das
[20:53] [shortbull] der assembler- der grosse nano traum-ist aber noch in weiter ferne ,oder????

[20:54] [MarcoBeckmann] Ähnlich wie das Lego-Prinzip könnten so Atome und Moleküle gezielt angeordnet werden. Das steht zwar noch in SEHR weiter Ferne, aber die ersten Erfolge auf dem Weg zum Assembler bringen schon heute komerzielle Erfolge.

[20:59] [nanooo] obducat wird aber in Malmö gehandelt !!!

[21:00] [Gast8] Obducat hat aber seinen Sitz in Malmö und wird in Stockholm gehandelt.


[21:06] [MarcoBeckmann] Vorweg (um die Spannung noch etwas anzuheizen): Bitte diese Werte nicht als generelle Kaufempfehlung ansehen, sondern selbst noch mal ausführlich mit auseinandersetzen:

[21:08] [MarcoBeckmann] ACO, AFCO AMRI
[21:09] [MarcoBeckmann] MDCC HDWR KEI MTSC NVEC ZIGO

[21:09] [MarcoBeckmann] und als Werte mit hohem Risiko - Also nur für die hartgesottenen:
[21:10] [MarcoBeckmann] MFIC
[21:10] [MarcoBeckmann] Obducat Starpharma

[21:11] [MarcoBeckmann] Die noch heißeren kann ich nicht sagen, denn sonst macht die Konkurrenz heute noch eine Flasche Champagner auf! ;-)

[21:15] [MarcoBeckmann] @nanoo : NIL (und damit auch Obducat) haben wirklich das Zeug um zu den Stars der Zukunft zu werden. Ich darf allerdings hier nicht allzuviel sagen, da ich vom Unternehmen einen "Maulkorb" in Form eines NDAs bekommen habe. Mit CEO Patrik Lundström habe ich noch vor einer Stunde telefoniert,

[21:15] [Gast19] Was heisst NDA?
[21:15] [Schneewittchen] sorry , was ist NDAs??
[21:16] [Morgan] non disclosure agreement

[21:16] [MarcoBeckmann] Allerdings: Obducat ist nur etwas für den risikobereiten Langfristanleger und soll bitte (ich wiederhole mich) nur in Stockholm gekauft werden.

[21:17] [MarcoBeckmann] @Gast95: Berlin ist super, der Kurs ist nur relativ weit weg von dem in Schweden. Bis sich das einpendelt sollte man in Schweden kaufen, später dann gerne auch in Berlin!

[21:19] [MarcoBeckmann] Übrigens finde ich es klasse, das eine Börse wie Berlin-Bremen den Anlegern hier in Deutschland den Kauf von Obducat ermöglicht. Da es ein echter Risiko-Wert ist, sollte man nur mit einem sehr kleinen Depotanteil rein.

[21:19] [Gast17] @alle Fremdspesen Obducat 11,06% !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

[21:20] [nanooo] bei der Dresdner waren es 25 euro
[21:20] [Gast69] Haben Sie Angst, dass Ihnen der Kurs mit Obducat wegläuft?
[21:20] [Schneewittchen] ... na ja... Berlin/Bremen macht kohle damit, und wenn sie nicht laufen, finden wir halt keinen Käufer.. also Risiko ist e' nur beim Anleger..
[21:20] [athome] Herr Beckmann war deutlich genug zur der Aktie!!

[21:21] [Gast19] Herr Beckmann, wie war das jetzt mit den "SUPERHEISSEN"...
[21:22] [MarcoBeckmann] Vieleicht als kleines Fazit: Die besten Aktien gibt es in der zweiten Reihe, dort warten noch sehr viele Unternehmen darauf, von Anlegern entdeckt zu werden!

Goldbulle
04.04.2004, 08:51
Ein paar Mitglieder aus der Gold Community haben E-Mails bekommen in welchem das Thema ist:

Nanotechnology Synthesizing Gold From Sea Water.

Gut, du kannst dem Goldmarkt erzählen, das er dabei ist Feuer zu fangen wenn diese Art von Leute anfangen aus dem Unterholz zu kriechen. Ja dort gibt es Gold im Seewasser, aber in solch kleinen Mengen, das es unmöglich wäre dieses wirtschaftlich heraus zu extrahieren und immer sein wird. Wenn Alchimie existiert dann sind die Kosten das einzigste Kriterium.

Dieser Flyer sucht offensichtlich Geld für einen IPO. Frage dich einmal selbst, wenn es so gut wäre, warum hast du dann das Privileg, der einzigste Ausgewählte zu sein, der diese seltene Gelegenheit geniessen darf?

Schweine (das Nanotechnolgieunternehmen (IPO) welches dahinter steckt) können nicht fliegen, aber ein Pusher kann davon überzeugt sein, das sie es tun.

Schneewittchen
04.04.2004, 09:02
@goldbulle

um welches Unternehmen handelt es sich.. ?
.. in dem erwähnten Flyer??

sw

p.s.
unter "IPO" finde ich nix :rolleyes:

moony
04.04.2004, 22:43
@ moonlight

hallo - Du bist doch fit auf diesem Gebiet

Ich habe mich in den letzten Monate eingearbeitet.
Als fit würde ich mich noch nicht bezeichnen.


sind das alle Nano - Werte

Nö, das sind noch nicht alle.
Ich werde demnächst die Werte posten, die ich noch kenne. ;)


würde gerne die Liste und dazu aktive Charts dazu - als evt. neuen Thread eröffnen

das ganze ist eine sehr interessante Sache

Das ist eine gute Idee. :tup:
Ich werde in nächster Zeit versuchen, (fast) alle Nanos in einzelnen Threads genauer unter die Lupe zu nehmen. ;)

the mind
04.04.2004, 23:04
Ich werde in nächster Zeit versuchen, (fast) alle Nanos in einzelnen Threads genauer unter die Lupe zu nehmen.

ich dachte dazu sei dieser thread da? :chin: ;)

moony
04.04.2004, 23:16
Nur ein Genie beherrscht das Chaos. :rolleyes: ;)

Shorti+Porti

Ein Obducat-Thread gibt es auch schon. ;)
http://www.aktienboard.com/forum/showthread.php?s=&threadid=79384&highlight=obducat

Big AL
04.04.2004, 23:54
ich dachte dazu sei dieser thread da?

Dieser Thread killt allerdings die Übersicht einzelner Unternehmen. Sehe ich eher als allgemeinen Thread zur aktuellen Entwicklung. Bei der Nachforschung nach einzelnen Titeln muss hier viel gegraben werden. ;)

the mind
04.04.2004, 23:58
schade, ich dachte das chaos sollte regieren :D

moony
06.04.2004, 20:46
Dieser Thread killt allerdings die Übersicht einzelner Unternehmen. Sehe ich eher als allgemeinen Thread zur aktuellen Entwicklung. Bei der Nachforschung nach einzelnen Titeln muss hier viel gegraben werden.

Der Meinung bin ich auch. Solange keine doppelten Threads entstehen, ist das doch nicht weiter schlimm. ;)
Stellt euch vor, einige Nanos bringen am selben Tag Q-Zahlen, bad oder good News raus.
Da blickt doch am Ende keiner mehr durch. :rolleyes:

shortbull
06.04.2004, 21:05
....ich werde mich mal lieber an einen übergeordneten nanothread halten wie diesen hier..
.....zur zeit frage ich mich ob man charttechnisch betrachtet
noch bei obducat einsteigen soll :confused:
(widerstand bei 40 cent- unterstützung bei 30 cent :confused: )
...was sagen die chartprofis.....????
....fundamental betrachtet ist obducat für mich ein kauf...

moony
06.04.2004, 23:06
Diese Unternehmen dürften alle etwas mit Nanotechnologie zu tun haben. Bitte korrigiert mich, wenn etwas nicht stimmen sollte. Kennt jemand weitere Unternehmen? Bitte ergänzen. ;)

USA:

ACO, ACTG, AFCO, AFFX, AGNT, AKC, ALTI, AMRI, ARQL, ARRY,
BDSI, BIPH(OTC), BPA
CALP, CIPH, CVSN
FEI,
GVEN,
HDWR,
ILMN,
JMAR,
KEI,
LAMP(OTC),
MDCC, MDSC(OTC), MFIC(OTC), MTSC, MVSN
NANX, NGEN, NNBP(OTC), NNPP(OTC), NVEC,
PANL,
SMMX,
TEGL, TINY,
VECO,
ZIGO


Kanada:

CA:ADVC,
CA:AMR


Australien:

Ambri (AU:ABI)
Psividia
Starpharma


Schweden:

Obducat


Frankreich:

FLML


Japan:

Dowa Mining (JP:5714)
Fujimi Inc. (JP:5384)
GSI Creos Corp. (JP:8101)
ITOCHU Corp. (JP:8001)
JEOL Ltd.=Japan Electron Optics Laboratory (JP:6951)
MITSUI & CO. (JP:8031)
Nissan Chemical Industries (JP:4021)
Sumitomo Osaka Cement (JP:5232)
Toray Industries (JP:3402)
Toto, Ltd. (JP:5332)
UBE Industries (JP:4208)


Taiwan:

Taiwan Nano Electro-Optical Technology Co Ltd.



ACHTUNG:
Diese Tabelle ist keine Kaufempfehlung.
Die rot gekennzeichneten Werte sind sehr riskante OTC-Stocks.
Außerdem sind (meiner Meinung nach) die schwedischen und australischen Werte, sowie CA:ADVC nur etwas für risikobereite Anleger.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie nicht ihren Bänker/Vermögensberater oder gesperrte Mitglieder :D , sondern wenden sie sich bitte an das AB.COM:US-Börsen-Team Big AL oder the Mind .

the mind
06.04.2004, 23:16
guter service moonlight :japan: :tup:


LAMP
immer wenn ich dieses kürzel sehe muss ich an morchels pusher-orgien denken....siehe w:o :bang:

moony
07.04.2004, 00:21
Ach Du sch.... :bang:
Hab den Thread gerade gelesen. :lol
Mich wundert es nur, daß man solche User nicht von Anfang an ignoriert oder sperrt. :rolleyes:

moony
08.04.2004, 17:59
Listen-Update ;)

Big AL
08.04.2004, 18:33
Big THX und Pöng! :tup:

moony
08.04.2004, 18:46
:bounce:

the mind
10.04.2004, 16:25
:eek: ich hab mal in meinen abonnierten börsenbrief "Schneewittchens märchenblätter" nachgeschaut, dort wird eine firma namens "rumpelstielzchen Inc." als geldsegen für alle angepriesen die daran glauben, dass man stroh zu gold machen kann. :D ;)

ps:
ipo = initial public offering

moony
11.04.2004, 15:51
Luna, schau doch mal auf Seite 11 nach.
Die Liste wurde schon mal gepostet. ;)

Luna
11.04.2004, 15:52
Ok. Danke habs nicht gesehen

moony
13.04.2004, 20:10
Update der Nanolist page 11.
Habe der Liste einige asiatische Werte beigefügt. ;)

Auge
14.04.2004, 19:48
14.04.2004 - 10:16 Uhr
Nanotechnologie erreicht Zertifikate-Welt
Die Spätfolgen des Internet-Hypes dürften sich noch als traurige Restbestände in dem einen oder anderen Depot finden, da rauscht schon die nächste Welle über die Börse hinweg. Das neue Zauberwort heißt Nano und steht für mikroskopisch kleine Teilchen, deren gezielte Veränderung und Bearbeitung in den kommenden Jahrzehnten viele Industriezweige revolutionieren soll. Die ersten Fonds haben das neue Branchenthema schon zum Trend erhoben und Merrill Lynch widmet der – im doppelten Sinne – kleinen Branche jetzt einen eigenen Index (Amex-Kürzel NNZ). Der Weg für die ersten Indexzertifikate ist damit bereitet.

Aber nicht alle Emittenten wollen solange warten und so startet die West LB schon jetzt ein eigenes Zertifikat für die neue Hoffnungsbranche. Bei dem Nanotechnologie-Active-Papier (WKN: 699688) handelt es sich um ein typisches Aktienkorb-Zertifikat, dessen Zusammensetzung regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst wird. Bei der Titelauswahl stützen sich die Düsseldorfer auch auf die Meinung der eigenen Analysten, was bei komplexen Anlagethemen wie diesem durchaus sinnvolle erscheint. Denn rein quantitative Indizes, die sich allein an der Marktkapitalisierung orientieren laufen zwangsläufig die Gefahr in starkem Maße von – nicht immer berechtigten – Kurshighflyern dominiert zu werden.

Die Zeichnungsfrist läuft noch bis zum 29. April. Der Börsenhandel beginnt eine Woche später. Bei Zeichnung wird ein Ausgabeaufschlag von einem Prozent veranschlagt, was als durchaus moderat bezeichnet werden kann. Das gilt auch für die laufenden Gebühren, die sich ebenfalls auf einen Prozentpunkt pro Jahr belaufen sollen. Dabei werden die Dividenden der Korbaktien von der West LB zu immerhin 75 Prozent angerechnet. Zumindest theoretisch – denn bislang geht die Ausschüttungsquote der Nanoforscher gegen Null. Wann sich dies ändert, dürfte wesentlich davon abhängen, ob die in die Nanotechnologie gesteckten Erwartungen insgesamt aufgehen.

Eine griffige und eingängige Kurzerklärung für die Möglichkeiten des neuen großen Hoffnungsträgers lieferte unlängst die „Euro am Sonntag“. Da heißt es: Nanotechnologie sei kein neues Produkt, sondern eine Querschnittstechnologie, die alle wichtigen Wissenschaften vereine. Und dies mit dem Ziel völlig neue Werkstoffe zu erzeugen, die helfen könnten einige der noch immer bestehenden kleinen und großen Unzulänglichkeiten der modernen Welt zu besiegen. Zum Beispiel – und hier kehren wir wieder zur Eurams zurück – das Nano-T-Shirt, das keinen Schweiß mehr annimmt oder die Nano-Küchenoberfläche an der kein Schmutz mehr haften bleibt.
Aber die Chancen aus der Erforschung der Kleinstteilchen beschränken sich nicht auf derlei Belanglosigkeiten. Auch in der Medizin oder bei der Energieerzeugung könnte die Nanotechnologie bemerkenswerte Ergebnisse bringen. So konzentriert sich die im WestLB-Korb enthaltene Headwaters Technologien zur Umwandlung fossiler Brennstoffe in alternative Energieformen, sowie zur Verwendung von Industrieabfällen als Brennstoff. In der Medizin steht die von Flamel Technologies erforschte Möglichkeit einer gezielten Wirkstoff-Freigabe im menschlichen Körper im Fokus des Interesses (Drug-Delivery-Systeme).

Grundsätzlich scheinen der auf den Nanopartikeln aufgebauten Fantasie nur wenige Grenzen gesetzt zu sein, sodass zumindest das Angebot entsprechender Investment-Vehikel eine fast logische Konsequenz zu sein scheint. Immerhin bietet die Streuung auf mehrere Einzelwerte und der prüfende Blick sachverständiger Fachanalysten einen gewissen Schutz vor folgenschweren Fehlgriffen. Denn längst zeigen sich wieder die bereits aus alten Internet- und Biotech-Boom-Tagen bekannten Phänomene: Gib mir ein „Nano“ und ich schieße deinen Kurs gen Himmel. So verwandelte der Namenszusatz „Nano“, die nach Angaben der Eurams kurz vor der Pleite stehende 21-Mann-Firma Altair-Nanotechnologies in einen Börsenüberflieger, dessen Aktie sich binnen kurzer Zeit verneunfachte.

In dem Aktienkorb des WestLB-Nanotechnologie-Zertifikates haben derlei Kandidaten dann auch keine Chance. Stattdessen finden weniger klangvolle, dafür aber solidere Werte Einzug in das halbjährlich neu zusammengestellte Depot. Dazu gehören der amerikanische Elektronik-Konzern FEI, der mikroskopische Messelemente für die Chip-Branche produziert und als wichtiger Zulieferer für andere „Zwergenforscher“ gilt. Weitere Titel sind die US-Werte Applied Films, Headwaters, Symyx und Veeco, die japanische Jeol, sowie die schwedischen Branchenvertreter Micronic Laser und Obducat und die französische Flamel Technologies. Aus Deutschland findet mit Masterflex nur ein Wert Aufnahme in die Startaufstellung. raf

moony
17.04.2004, 16:01
Die US-Investmentbank Merrill hat in ihrem erst Anfang April aufgelegten "Merrill Lynch Nanotech Index" erste Änderungen vorgenommen. Sechs Unternehmen wurden aus dem Index gestrichen, drei stiegen auf. Nunmehr finden sich 22 Werte in dem Index.

Die sechs Absteiger sind:
Applied Films (AFCO)
Caliper Life Sciences (CALP)
Emcore (EMKR)
Nanometrics (NANO)
Three-Five Systems TFS)
Universal Display (PANL)

Die drei Aufsteiger sind:
Combimatrix (CBMX)
Novavax (NVAX)
Tegal (TGAL)

Auge
17.04.2004, 16:08
Ein Fond für den Nanotechindex von Merril wäre cool.
Gibt es da etwas?

moony
17.04.2004, 16:15
Auf den Index gibt es wahrscheinlich noch keinen Fond, da dieser erst seit Anfang April besteht. ;)

Auge
17.04.2004, 16:35
Wenn ich nicht so elendig faul wäre, wäre ich wohl schon in Nanos investiert...

So schwer habe ich mich noch nie getan... :rolleyes:

porti01
21.04.2004, 17:02
Ursprünglich geschrieben von moonlight
Die US-Investmentbank Merrill hat in ihrem erst Anfang April aufgelegten "Merrill Lynch Nanotech Index" erste Änderungen vorgenommen. Sechs Unternehmen wurden aus dem Index gestrichen, drei stiegen auf. Nunmehr finden sich 22 Werte in dem Index. ...



... Index-Vorstellung von ML zur Info! (http://www.ml.com/researchmarketing/content/040401_nano_index.pdf)

Big AL
22.04.2004, 01:09
Sie gilt als die grundlegende Technologie des 21. Jahrhunderts: die Nanotechnologie. Während einige Börsianer schon von einem Nano-Hype sprechen, bleiben die meisten Forscher realistisch. Ihr Ziel ist es, Forschungsergebnisse in Produkte und Markterfolge umzusetzen, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 5/04.

Nanotechnologie ist die Gesamtheit aller technischen Verfahren, die Materiestrukturen von unter 100 Nanometern Ausdehnung nutzen oder herstellen. Physiker, Chemiker, Biologen, Mediziner und Informatiker forschen gleichermaßen im Nanokosmos und untersuchen die kleinsten Bausteine der Materie und des Lebens mit immer größerer Präzision. Schon heute umfasst der Nanomarkt gut 7,5 Milliarden US-Dollar, berichtet Technology Review unter Berufung auf die Studie "Nanotechnology: A Realistic Market Evaluation".

Das US-Marktforschungsinstitut BCC hat in diesem Report den Markt in drei große Segmente eingeteilt. Während die physikalische Nanotechnologie, das Werkzeugsegment, schon recht weit entwickelt ist, befindet sich der Teilmarkt Nanosysteme noch im Stadium der Grundlagenforschung. Den Löwenanteil am Nanomarkt stellt das Segment Werkstoffe. Sie sind am weitesten verbreitet und haben bereits Einzug in unseren Alltag gehalten. Ob in der Easy-to-Clean-Beschichtung der Duschkabine, im Skiwachs oder in der Sonnencreme: Nanopartikel stecken in vielen Produkten der Chemie- und Pharmakonzerne.

An den Börsen sorgten die erzielten Nanoeffekte für Euphoriestürme. "Doch die Größe künftiger Nanoproduktmärkte wird in vielen Studien stark übertrieben", meint Matthias Werner, Unternehmensberater und einer der Autoren einer noch unveröffentlichten Nanostudie für das Bundesforschungsministerium. Bis zu einer Billion US-Dollar Marktvolumen lauten die mutigsten Prognosen. BCC hingegen sagt 29 Milliarden US-Dollar Wachstum für den Nanomarkt bis 2008 voraus.

Auch wenn gesunde Skepsis bei dem boomenden Forschungsfeld Nanotechnologie angebracht ist, beschreibt der Nobelpreisträger für Physik, Gerd Binnig, die Evolution der Nanotechnologie als zweite Genesis: "Wir wissen aber, dass wir an dieser epochalen Schwelle stehen, und genau deshalb, weil wir Strukturen zunehmend feiner und raffinierter beobachten können, bis in den atomaren Bereich hinein."

Den Report zur Nanotechnologie bringt Technology Review in der Ausgabe Mai 2004; sie ist ab diesem Donnerstag, den 22. April, zum Sonderpreis von 4 Euro im Handel erhältlich und kann im Internet versandkostenfrei bestellt werden.


Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/46734

the mind
22.04.2004, 03:02
Die Wahrheit über Nanotechnologie
Von Nils Boeing

(Zusammenfassung aus Technology Review Nr. 5/2004)

Die Nanotechnologie wird derzeit so intensiv gefördert wie kaum ein anderer Wissenschaftszweig. Allein in diesem Jahr steckt die deutsche Regierung 148 Millionen Euro in die Nanoforschung, der US-Präsident hat 850 Millionen Dollar dafür freigegeben. Zur Nanotechnologie zählen dabei alle technischen Verfahren, die Materiestrukturen mit einer Ausdehnung von weniger als 100 Nanometer nutzen oder herstellen.

Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens BCC untergliedert sich der Nanomarkt in drei große Segmente: Systeme, Werkzeuge und Werkstoffe. Während sich Nanosysteme wie etwa neuartige Chiparchitekturen noch im Stadium der Grundlagenforschung befinden, ist das Werkzeugsegment schon recht weit entwickelt; Rasterkraft- und Rastertunnelmikroskop gehören längst zur Standardausrüstung von Universitäten und Forschungslaboren.

Am weitesten verbreitet sind jedoch die Nanowerkstoffe. Ob für Sonnencremes, Skiwachs oder Wasser abweisende Oberflächenbeschichtungen - fast alle traditionellen Chemie- und Pharmaunternehmen stellen inzwischen Nanomaterialien her, meist ohne damit explizit zu werben. BCC zufolge liegt das Volumen des Werkstoffmarkts bereits heute bei rund 7 Milliarden Dollar und macht damit fast den gesamten Nanomarkt aus. Bis 2008 soll das Volumen des Gesamtmarkts auf etwa 29 Milliarden Dollar pro Jahr ansteigen. Das steht in krassem Gegensatz zu Prognosen, in denen von Umsaätzen von bis zu einer Billion Dollar im Jahr 2010 die Rede ist.

Noch ist nicht geklärt, ob der vermehrte Einsatz von Nanopartikeln mit Gesundheitsrisiken für den Menschen verbunden ist. Die Gefahren für Lunge und Herzkreislauf-Sysem, die von den winzigen Teilchen ausgehen könnten, werden zurzeit zwar intensiv erforscht. Verbindliche Grenzwerte für Nanopartikel gibt es aber bislang nicht.

bullish-0815
22.04.2004, 09:09
Nanotech: Zwischen Revolution und Hype
Sie gilt als die grundlegende Technologie des 21. Jahrhunderts: die Nanotechnologie. Während einige Börsianer schon von einem Nano-Hype sprechen, bleiben die meisten Forscher realistisch. Ihr Ziel ist es, Forschungsergebnisse in Produkte und Markterfolge umzusetzen, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 5/04.

Nanotechnologie ist die Gesamtheit aller technischen Verfahren, die Materiestrukturen von unter 100 Nanometern Ausdehnung nutzen oder herstellen. Physiker, Chemiker, Biologen, Mediziner und Informatiker forschen gleichermaßen im Nanokosmos und untersuchen die kleinsten Bausteine der Materie und des Lebens mit immer größerer Präzision. Schon heute umfasst der Nanomarkt gut 7,5 Milliarden US-Dollar, berichtet Technology Review unter Berufung auf die Studie "Nanotechnology: A Realistic Market Evaluation".

Das US-Marktforschungsinstitut BCC hat in diesem Report den Markt in drei große Segmente eingeteilt. Während die physikalische Nanotechnologie, das Werkzeugsegment, schon recht weit entwickelt ist, befindet sich der Teilmarkt Nanosysteme noch im Stadium der Grundlagenforschung. Den Löwenanteil am Nanomarkt stellt das Segment Werkstoffe. Sie sind am weitesten verbreitet und haben bereits Einzug in unseren Alltag gehalten. Ob in der Easy-to-Clean-Beschichtung der Duschkabine, im Skiwachs oder in der Sonnencreme: Nanopartikel stecken in vielen Produkten der Chemie- und Pharmakonzerne.

An den Börsen sorgten die erzielten Nanoeffekte für Euphoriestürme. "Doch die Größe künftiger Nanoproduktmärkte wird in vielen Studien stark übertrieben", meint Matthias Werner, Unternehmensberater und einer der Autoren einer noch unveröffentlichten Nanostudie für das Bundesforschungsministerium. Bis zu einer Billion US-Dollar Marktvolumen lauten die mutigsten Prognosen. BCC hingegen sagt 29 Milliarden US-Dollar Wachstum für den Nanomarkt bis 2008 voraus.

Auch wenn gesunde Skepsis bei dem boomenden Forschungsfeld Nanotechnologie angebracht ist, beschreibt der Nobelpreisträger für Physik, Gerd Binnig, die Evolution der Nanotechnologie als zweite Genesis: "Wir wissen aber, dass wir an dieser epochalen Schwelle stehen, und genau deshalb, weil wir Strukturen zunehmend feiner und raffinierter beobachten können, bis in den atomaren Bereich hinein."

Den Report zur Nanotechnologie (http://www.heise.de/tr/artikel/46592) bringt Technology Review in der Ausgabe Mai 2004 (http:////www.heise.de/tr/inhalt/); sie ist ab diesem Donnerstag, den 22. April, zum Sonderpreis von 4 Euro im Handel erhältlich und kann im Internet versandkostenfrei bestellt werden.

the mind
28.04.2004, 16:13
Superschnelle Nanoröhrchen-Transistoren

Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Irvine haben erstmals einen Transistor aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen bei 2,6 GHz betrieben. In der aktuellen Ausgabe der US-Fachzeitschrift Nano Letters (Carbon Nanotube Transistor Operation at 2.6 GHz, pdf ) beschreiben Peter Burke und Kollegen die technischen Details des Experimentes. Sie sind davon überzeugt, dass sich Nanoröhrchen-Transistoren auch im Terahertz-Bereich betreiben lassen.

Theoretisch sollten solche Frequenzen kein Problem darstellen, denn die Ladungsträger bewegen sich in Nanoröhrchen über vergleichsweise große Strecken ballistisch -- das heißt ohne Streuung etwa durch Kristalldefekte. Außerdem kann man die erforderlichen Parameter auch schon bei recht großen Gate-Längen erreichen, sodass solche schnellen Nanoröhrchen-Transistoren sehr viel einfacher zu fertigen wären als vergleichbare Silizium-Strukturen. (wst/c't)

Rainolaus
01.05.2004, 17:57
Häufig überzogene Bewertung

Nanotech-Aktien: Kurse für Zwerge

Aktien von Nanotech-Unternehmen schießen in die Höhe. Die Finanzbranche befeuert die Euphorie aus Eigeninteresse.

So viele Anrufe von Investoren wie im April hat Lawrence Firestone schon lange nicht mehr bekommen. Der Finanzchef von Applied Films, einem High-Tech-Anbieter für Spezialglas- und Elektronikanwendungen, musste immer wieder dieselbe Frage beantworten: Seid ihr plötzlich ein Nanotech-Unternehmen? „Nein, wir klassifizieren uns nicht als eine Nanotech-Company“, erklärte Firestone den verwirrten Anteilseignern. Die waren stutzig geworden, als im April die Investmentbank Merrill Lynch das mittelständische US-Unternehmen in einen neuen Nanotech-Aktienindex aufgenommen hatte. Die Bank räumte auch inzwischen ein, dass die Zusammensetzung des Index „subjektiv“ sei und Unternehmen berücksichtige, die „in ihrer zukünftigen Geschäftsstrategie“ auf Nano-Umsätze schließen ließen.

Die Banken haben erkannt, dass Nanotechnik in der Hoffnung vieler Zocker inzwischen die Rolle einnimmt, die früher das Internet spielte: der neue Megatrend, an dem sich schnell und ohne nachzudenken Geld verdienen lassen soll. Allein schon das Kürzel Nano elektrisiert Spekulanten, verlustreiche Unternehmen, die kaum Umsatz machen, vervielfachten in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Kurse. So wie im Internetrausch treiben einige Banken, Fondsmanager und Börsenpostillen ein böses Spiel mit den Anlegern.

Die Börsenbewertung vieler so genannter Nanotech-Unternehmen ist bereits völlig überzogen. Hinzu kommt: Häufig ist da, wo Nano draufsteht, überhaupt kein Nano drin. So reicht schon die Änderung eines Unternehmensnamens für drei- bis vierstellige Kurszuwächse. Nach der Umbenennung von SI Diamond Technology in Nano-Proprietary verfünffachte sich der Kurs binnen vier Monaten. Kein Cent Gewinn aus schmalen 774 000 Dollar Umsatz – das sind die Kerndaten des Miniunternehmens für das vergangene Geschäftsjahr. Alten Wein in neue Schläuche goss auch US Global Aerospace, ein Forschungsunternehmen ganz ohne Umsätze. Die Umfirmierung in US Global Nanospace brachte eine Verdreißigfachung des Kurses, bis Untersuchungen der US-Börsenaufsicht SEC den berauschten Aktionären einen Kater und dem Kurs eine Viertelung bescherten.

Absurde Börsenwerte

Worum dreht sich der ganze Spuk? Nano kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt: Zwerg. Unter dem Sammelbegriff Nano laufen alle Technologieanwendungen, die sich in einem Bereich eines millionstel Millimeters bewegen. Entspräche ein Millimeter einer Einhundert-Meter-Bahn einer Leichtathletik-Arena, dann hätte der Abdruck eines Sportschuh-Spikes in etwa die Größe eines Nanos. „Die Nanotechnologie findet in drei übergeordneten Branchen ihre Anwendung: in der Oberflächenbeschichtung, im Life-Science-Markt und in der Halbleiterindustrie“, sagt Achim Lederle. Er ist Direktor bei 3i, einem der führenden Risikokapitalfinanzierer, der an etlichen jungen Nanounternehmen beteiligt ist. So arbeiten beispielsweise Lackhersteller an kratzfester Automobilfarbe, Biotech-Unternehmen an Medikamenten, die über Nano beschleunigt wirken, Halbleiterproduzenten an immer kleineren Chips.

Deutschland ist dabei im Rennen um die Weltspitze unter den führenden Nano-Nationen vorn dabei. So gab der Elektronik- und Optikhersteller Schott im April bekannt, per Nanotechnologie die Helligkeit von Flachbildschirmen bei geringerer Spannung deutlich verbessern zu können.

Viele Anwendungen stecken aber noch im Forschungs- und Entwicklungsstadium, sind also von der Produktreife weit entfernt. „Fortgeschritten sind die Anwendungen in der Oberflächenbeschichtung, im Halbleitermarkt gibt es erste Ansätze, Life-Science wird noch 10 bis 15 Jahre brauchen“, so 3i-Manager Lederle. Doch fragwürdige Prognosen, die einen Nano-Markt von bis zu einer Billion Dollar im Jahr 2010 voraussagen, verwandelten jahrelang dümpelnde Aktiennebenwerte zuletzt in Kursschnellboote. So ist der Kurs von Altair Nanotechnologies in den vergangenen 15 Monaten um 800 Prozent gestiegen. Das Unternehmen ist ein Minenbetreiber, der seit 30 Jahren nur Verluste schreibt. 2003 betrug das Minus 6,2 Millionen Dollar, der Jahresumsatz von 70 000 Dollar lag auf Augenhöhe mit dem Erlös einer Kölner Dönerbude in der Karnevalswoche. Doch Altair besitzt ein Patent, um Nano-Anwendungen auf Mineralbasis zu erforschen. Grund genug für Spekulanten, dem Papier einen absurden Börsenwert von 129 Millionen Dollar zuzubilligen.

Übertriebene Bewertungen

Grund auch für eine der größten Investmentbanken der Welt, Altair in den Nanotech-Index hineinzuadeln. Schließlich trägt die Altair-Kursperformance mit dazu bei, dass der künstlich bis zum 31. Dezember 2001 zurückgerechnete Merrill Lynch Nanotech Index just zur Markteinführung fast auf Allzeithoch notierte. Da selbst die kleinsten Werte mit einem festen Anteil von vier Prozent im Index auftauchten, bewirkte der Start des Index, dass die enthaltenen Werte stiegen – eine Art sich selbst erfüllende Prognose. JMAR-Papiere beispielsweise legten um 40 Prozent zu, auch jetzt liegt der Börsenwert erst bei 80 Millionen Dollar.

Activest-Fondsmanager Thiemo Lang sagt über die Aktie: „Ob die Firma, die bisher mit Röntgenstrahlen im Halbleiterbereich kleine Forschungsaufträge bekommt, jemals Geld verdient, muss sich noch zeigen.“ Auch die Aufnahme von NVE in den Merrill-Index sei bedenklich. Nach eigenen Angaben halten die Amerikaner Patente für Magnetspeicher (MRAM), auf die beispielsweise Motorola zurückgreife. Dafür gebe es von Motorola aber noch keine eindeutige Bestätigung.

Was Amerikas Investmentsparten traditionell teuer ist, ist deutschen Banken seit Jahren billig. So warf die WestLB jetzt ein Nano-Zertifikat mit zehn Werten auf den Markt. Darunter findet sich beispielsweise mit Flamel Technologies ein Wert, der Millionenverluste schreibt, an der Börse aber mit dem 25fachen Jahresumsatz bewertet wird.

Aktien mit Stallgeruch im Index

Zudem wirkt die Zusammensetzung des Zertifikats wirr, neben hochspekulativen Papieren ist mit der Gelsenkirchener Masterflex ein solider deutscher Nebenwert beigemischt. Masterflex produziert unter anderem Spezialschläuche, die besonders feuerresistent und haltbar sind. 8000 Produkte hat das Unternehmen im Programm. „Wir untersuchen, ob Nanotech-Anwendungen einzelne Produkte noch einmal verbessern können und werden diese auch anbieten. Ob jedoch ein Durchbruch für unsere Produktpalette kommen wird, ist ungewiss“, sagt Masterflex-Investor-Relations-Managerin Stephanie Kniep. Als Nano-Unternehmen definieren sich die Ruhrgebietler nicht.

Kniep: „Einen Nano-Umsatz können wir gar nicht beziffern, da steht alles erst am Anfang.“ Von solchen Nöten gepeinigt, nahm Merrill Lynch Werte in den Nano-Index auf, wenn sie nur den Stallgeruch der neuen Technologie hatten. Doch schon nach 14 Tagen musste das Team von Chef-Technologieanalyst Steven Milunovich aus Protest einiger Unternehmen sechs der ursprünglich 25 Werte herausnehmen. „Ich glaube, wir haben in offiziellen Eingaben an die Börsenaufsicht nie das Wort Nanotechnologie benutzt“, sagt stellvertretend Thomas Werthan, Finanzchef von Emcore, eines der protestierenden Unternehmen.

Das Ende der Sportstudios

Die Begeisterung der Anleger für Nanotech ist für Merrill Lynch ein Mittel zu einem anderen Zweck. Wenn die Stimmung der Anleger positiv bleibt und der Nanotech-Bereich läuft, dann zieht auch das lukrative Geschäft mit Börsengängen wieder an. Das wäre eine Goldgrube für die ML-Investmentbanker. In der Pipeline stecken Unternehmen wie NanoInc, Zettacore und Nanosys, die just vergangene Woche bekannt gab, 115 Millionen Dollar bei Investoren einsammeln zu wollen. Helfer beim IPO: Merrill Lynch. Deshalb setzen sich die US-Boys so fleißig für die Kleinen ein. Josh Wolfe, Intimus von ML-Tech-Stratege Milunovich, verbreitet über den Newsletter des US-Magazins „Forbes“ die passenden Anlegertipps.

Bei Merrill Lynch saß er als Experte mit am Tisch, als die Bank Großanleger aus aller Welt zur Nanotech-Telefonkonferenz einlud. Als US-Präsident George Bush im Dezember 2003 seine Unterschrift unter das kurz Nano Bill genannte Förderprogramm im Wert von 3,7 Milliarden Dollar setzte, stand Wolfe neben dem Präsidenten. Die Blase zieht weite Kreise. Auch andere Banken stehen in den Startlöchern, um Anlegern Nano schmackhaft zu machen. „Die Anleger sind auf der Suche nach neuen Themen, die bekannten Technologiewerte wie Nokia und Cisco reißen keinen mehr vom Stuhl“, vermutet Fondsmanager Lang, „wenn die Branche sieht, dass sie Anleger für das Thema Nanotech gewinnen kann, wird es noch mehr Produkte geben.“

So hat Credit Suisse First Boston im April ebenfalls ein Nano-Zertifikat unter die Leute gebracht. Mit einem umfangreichen Report vom vergangenen Jahr hatte die Researchabteilung der Großbank dem Vertrieb schon eine Steilvorlage gegeben. „Pillen“ auf Nano-Basis würden zukünftig „Diäten überflüssig machen“, heißt es da etwa. Die Credit-Suisse-Experten sind sich gleichzeitig nicht zu schade, schon mal das Ende „von Sportstudios und Fitnessprodukten“ auszurufen.

Potente Konkurrenz

Natürlich, der Hype könnte noch eine ganze Weile andauern. Niemand weiß, wie weit die Euphorie trägt, wie hohe Zockergewinne noch drin sind. Doch dass die Champagnerlaune früher oder später verebbt, wenn keine harten Zahlen nachkommen, ist eindeutig. Auf die Manager großer Technologiefonds ist die Nano-Begeisterung deshalb nicht übergesprungen. Für Stuart O’Gorman von der britischen Fondsgesellschaft Henderson ist der Bereich zu undurchsichtig. Auch er glaubt an den Erfolg einiger Nanotech-Werte – doch von den rund 180 börsennotierten Unternehmen mit Nano-Nähe würden nur etwa fünf Prozent überleben: „Die Gewinner schon jetzt herauszufiltern, ist nahezu aussichtslos.“

Zudem lauert potente Konkurrenz. Der Computerriese IBM, der Mischkonzern General Electric und der Chemiegigant DuPont sind in der Nano-Forschung aktiv, binden die besten Leute und besetzen lukrative Bereiche. „Die Großen werden die Kleinen knacken“, glaubt O’Gorman. Doch der Umsatzanteil aus Nanotechnologie ist bei ihnen winzig. „Die Investoren wären irritiert, General Electric oder DuPont in einem Technologiefonds zu finden.“

Die Nano-Gemeinde bleibt also vorerst unter sich. Der erste Nanotech-Fonds, den die HypoVereinsbank-Tochter Activest bereits 2002 auflegte, macht den Run auf die Nischenanbieter nicht mit. Fondsmanager Lang blieb als studierter Elektrotechniker und in Mikrooptik Promovierter in seiner Nano-Nische unbehelligt, bis der Hype in den USA und Europa begann. Die Aussichten der „zukunftsweisenden Querschnittstechnologie“ seien zwar glänzend. Doch wegen der teilweisen hohen Bewertungen hätten viele Aktien „ein hohes Rückschlagspotenzial bei Enttäuschungen“.

Lang setzt auf Firmen, die durch Nanotechnologie bestehende Produkte weiter verbessern, zum Beispiel die japanische Jeol. Sie entwickelte Batterien mit extrem schneller Ladezeit. Aber auch Hersteller von Analyseinstrumenten wie beispielsweise Veeco sind Bestandteil des Fonds. Beide stellen hochauflösende Mikroskop-Arten her. Lang: „Sie sind wie die Hacken- und Schaufelanbieter, ohne die eine Technologie nicht weiterkommt.“ Auch ein Argument aus Goldgräber- und Internetzeiten.

CHRISTOF SCHÜRMANN / HEIKE SCHWERDTFEGER

27.04.2004


Aus: http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/617/id/56011/bt/2/fl/0/fm/0/cn/cn_artikel/artpage/0/artprint/0/SH/0/depot/0/index.html

Gulbenkian
03.05.2004, 23:28
Dazu kann man eigentlich immer nur eins sagen:
Natürlich reine Spekulation, Gewinngarantie gibt´s nirgends...
Aber ohne Phantasie läuft der Laden nicht...
Kritiken an Spekulationspapieren wie in diesem Beitrag wieder mal zu lesen sind überflüssig wie ein Kropf...
Tulpenzwiebeln gabs ja auch schon mal....
Ohne Investitionen in neue Technologien, und da ist Nanotechnologie eine absolut chancenreiche, würden wir noch mit Pferd und Wagen durch die Gegend hoppeln...
Viel technisches Know How legen die Verfasser nicht gerade an den Tag...
Kratzfester Autolack??? sicher, aber im µ (mikro) Bereich und schon längst entwickelt, als sog. Hybridmaterialien...
Das Kürzel Nano steht für uns Ingenieure für den MILLIARDSTEL Teil und nicht millionstel ...sind ja nur 3-Zehnerpotenzen weniger...(millionstel=mikro)...
Und Zwerg auf Griechisch ist nanos (auch nur ein kleiner Unterschied, nicht so wichtig) soviel zur technischen Seite...
Egal, jeder muß wissen ob er sein Geld in sowas investiert oder nicht...
Daß sich unter dem Zauberwort Nano sicherlich ein paar Luftikuspapierchen tummeln, naja das dürfte doch jedem sattsam bekannt sein...
Persönlich halte ich z.B. NANX Nanophase für aussichtsreich, man fertigt Werkzeuge im Nanobereich...Das ist für mich wirklich faszinierend... :eek: Man stelle sich das einmal richtig vor... :tup:

the mind
04.05.2004, 02:41
....hier noch eine interessante seite rund um die nanotech-world :tup:

www.smalltimes.com

Auge
04.05.2004, 02:44
So etwas auf Deutsch wäre Cool.
Ich habe ja schon Probleme die deutschen Fachausdrücke nachzuvollziehen...

bullish-0815
08.06.2004, 07:58
Nanoröhrchen für Glühbirnen
Jinquan Wei von der chinesischen Tsinghua-Universität und sein Kollege Bingquing Wei von der Louisiana State University haben eine extrem effiziente Glühbirne mit Hilfe von Kohlenstoff-Nanoröhrchen konstruiert. Bei dem in der Fachzeitschrift Applied Physics Letters (http://scitation.aip.org/getabs/servlet/GetabsServlet?prog=normal&id=APPLAB000084000024004869000001&idtype=cvips&gifs=Yes) beschriebenen Experiment ersetzten die Wissenschaftler den Wolframdraht einer herkömmlichen 40-Watt-Glübirne durch eine Faser aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen.

Die modifizierte Glühlampe lieferte bei gleicher Spannung sehr viel mehr Licht als die klassische Konstruktion. Wei und Kollegen fanden außerdem heraus, dass sich der Widerstand der Nano-Drähte bis zu Temperaturen von etwa 1750 Kelvin nicht verändert. Die Nano-Drähte könnten deshalb zur Herstellung von temperaturresistenten Präzisionswiderständen eingesetzt werden.

moony
24.06.2004, 17:47
HIER (http://pyramiding.de/cgi-bin/gal3.pl?accl+aco+afco+agnt+akc+alti+amri+arql+bpa+ calp+cbmx+ccmp+cor+cvsn+feic+flml+givn+hdwr+jmar+k ei+mdci+mtsc+mvsn+nanx+ngen+nlx+nvax+nvec+skye+smm x+tiny+utek+veco+wedx+zigo ) ist ein link um die Nanos ein bisschen genauer zu verfolgen. ;)

the mind
04.08.2004, 16:25
Die Nanotechnologie lernt schwimmen

Wenn sie an Nanotechnologie denken, kommt vielen Leuten ein Hollywood-Bild in den Sinn: ein Wissenschaftlerteam, das sich mit seinem Miniaturfahrzeug durch den Blutkreislauf eines Menschen bewegt - so dargestellt in dem Film "Die fantastische Reise" aus dem Jahre 1966. Auch wenn die meisten Menschen wissen, dass dieser Film so wenig mit der Realität in der Nanotechnologie zu tun hat wie "Jurassic Park" mit Gentechnik, ist dieses Image doch kaum abzuschütteln. Eine ganze Generation von Forschern versucht, Technologien zu entwickeln, die eines Tages Krebs-Medikamente direkt zu einem Tumor leiten oder Nanomaschinen gegen verkalkte Arterien einsetzen könnten.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Ingenieure es schaffen, kleinste Ladungen durch Flüssigkeiten zu bewegen - eine Aufgabe, die deutlich schwerer ist, als uns im Film vorgeführt wird. Dazu braucht es passende mathematische Modelle. Ein neuer Ansatz solcher Nano-Fortbewegungsmittel stützt sich auf eine erstaunlich einfache, aber fast schon geniale Idee.

Wenn Objekte eine verschwindend kleine Masse haben, wird der Effekt der Zähflüssigkeit wesentlich entscheidender als die Trägheit. Das Ergebnis ist, dass es in der Nano-Welt kein Gleiten gibt. Der Scherenschlag, den etwa ein Taucher vollführt würde im Nanomaßstab nur zu einer kurzen Vorwärtsbewegung mit anschließender Umkehr führen. Schon ein Objekt mit einer Größe im Mikrometer-Bereich hat es so schwer, als würde man versuchen, mit Brustschwimmen durch Honig zu kommen. Im Nanometer-Bereich wird das Problem noch schlimmer.

Um vorwärts zu kommen, muss ein Nano-Schwimmer eine Bewegung vollführen, bei der es zu keiner symmetrischen Gegenbewegung kommt - das entspricht eher einem Kraulen, als einem Fußschlag beim Brustschwimmen. In der Biologie (und in Filmen) wird das Problem oft durch einen Antrieb gelöst, der einer Peitsche oder Geißel ähnlich ist. Allerdings sind die mathematischen und molekularen Herausforderungen bei einem solchen System gewaltig. Ali Najafi und Ramin Golestanian vom Institute of Advanced Studies in Basic Sciences im iranischen Zanjan haben nun eine Lösung erarbeitet, bei der nur das Verkürzen und Verlängern von zwei steifen Stangen notwendig ist.

Ihr Modell besteht aus drei Kugeln, die mit zwei Stangen-artigen Strukturen verbunden sind. Ein Bewegungszyklus umfasst als erstes das Einziehen des linken Arms, dann das Einziehen des rechten Arms, dann das Ausfahren des linken Arms und schließlich das Ausfahren des rechten. Das Ergebnis ist eine große Bewegung nach rechts und kleine Bewegungen nach links. Das naheliegendste biologische Äquivalent ist ein Erdwurm, der sich durch einen Acker bewegt. Beim Nano-Schwimmer wächst die effektive Reibung, je länger die Verbindungsstange ist. Dementsprechend wird das augenblicklich längere Segment stets zu einer Art Anker für die Bewegung.

Die Arbeit der Iraner geht auf einen früheren Ansatz zurück, bei dem drei oder mehr verknüpfte Kugeln zum Einsatz kamen. Da die Bewegung des Nano-Schwimmers aber nur in eine Dimension erfolgen muss und nicht in zwei, ließ sich die Mathematik hinter diesem Ansatz wesentlich vereinfachen. "Es handelt sich um ein sehr altes Problem", sagt Najafi, "aber unser Schwimmvorgang ist sehr einfach durchzurechnen und sollte sich leicht im Nano-Maßstab herstellen lassen."

Die Bewegung mag zwar mathematisch einfach sein und die Form trivial herzustellen, doch die Teile müssten immer noch mit einer Art Feder-Molekül verbunden sein. Und genau dessen Entwicklung wird die Ingenieure viel Zeit kosten. Da gibt es nämlich das Problem der Braunschen Bewegung, sagt Howard Stone von der Harvard-Universität, der Flüssigkeitsdynamik und Mikroflüssigkeitssysteme erforscht. Damit echte Nanomaschinen in einer Flüssigkeit vorwärtskommen, müssten sie nicht nur die Klebrigkeit einer sehr zähen Umgebung überwinden, sondern auch das ständige Hin und Her von Molekülen ihrer eigenen Größe. Selbst wenn also die Berechnungen sagen, dass ein solcher Nano-Schwimmer sich geradeaus bewegen würde, sähe die Bewegung wohl eher aus wie die einer Welpe, die über eine belebte Spielwiese tollt.

Von Martha Downs; Übersetzung: Ben Schwan.

moony
13.08.2004, 15:05
AMRI hat einen Verlust von 20,8 Mio. $ bzw 65 Cents/Aktie ausgewiesen, nach einem Gewinn von 8,3 Mio. $ bzw. 26 Cents/Aktie im Q2 03.
Die Umsätze sanken auf 42 Mio. $.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=amri&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=129901&style=320&time=12&freq=2&nosettings=1&rand=4228&mocktick=1&rand=5539

Auge
17.08.2004, 20:01
Altair erholt sich deutlich

17.08.2004 - Auch Altair gehöre am Montag zu den großen Gewinnern der Erholungsrallye, die weite Teile des Nanotech-Sektors erfasste. Knapp 19 Prozent ging es mit der Aktie aufwärts, womit allerdings der kurzfristige Abwärtstrend noch nicht überwunden ist. Die psychologisch wichtige Marke von einem Dollar wurde damit aber erst einmal gehalten. News von Unternehmensseite gibt es nur im Personalbereich, wo Alan J. Gotcher den CEO-Posten übernommen hat.

bullish-0815
27.08.2004, 06:39
Nano-Pionier weist Kritik an Gefahren der Technologie zurück

Befürchtungen, nach denen eine molekulare Nanotechnologie unkontrollierbare Risiken mit sich bringt, hat der Nanotech-Visionär Eric Drexler als überholt zurückgewiesen. Im Interview mit Technology Review weist er darauf hin, dass "im Gegensatz zu früheren Überlegungen Selbst-Replikation nicht notwendig" für eine derartige künftige Produktionstechnik sei.

Drexler selbst hatte diese Bedenken 1986 mit seinem ersten Buch Engines of Creation ausgelöst, in dem er autonom agierende und sich selbst vervielfältigende Nanoroboter -- so genannte Assembler -- als Grundlage einer nanotechnologischen Industrieproduktion der Zukunft beschrieben hatte. Damals hatte er die Möglichkeit nicht ausschließen wollen, dass solche Assembler außer Kontrolle geraten und Lebewesen zersetzen könnten. Dieses Szenario ist seitdem unter dem Begriff "Grey Goo" bekannt geworden. Bislang galt es unter Kritikern als der GAU der Nanotechnik.

Drexler betont nun, dass eine molekulare Nanotechnologie "vollkommen nicht-biologisch" konzipiert werden könnte. Auf selbst-replizierende Maschinen zu setzen, sei "unnötig kompliziert und ineffizient" -- eine Auffassung, die er bereits im Juni in der Fachzeitschrift Nanotechnology dargelegt hatte. Seinen neuen Ansatz beschreibt er so: "Vorstellbar ist ein Produktionsgerät, das problemlos auf einen Schreibtisch passt und eine große Vielfalt an Gegenständen herstellen kann". Die Entwicklung der Nanotechnologie zu solchen Produktionssystemen hin hält Drexler für "unvermeidbar".

Den Widerstand gegen dieses Konzept führt er auch auf die Angst in der Forschergemeinde zurück, "die Industrie könnte überreguliert werden". Dies hat unter anderem dazu geführt, dass Drexlers Ansatz der molekularen Nanotechnologie im "21st Century Nanotechnology Research and Development Act", den US-Präsident George W. Bush im Dezember 2003 unterzeichnet hatte, nicht berücksichtigt wurde. (Niels Boeing

http://www.heise.de/newsticker/meldung/50415

bullish-0815
31.08.2004, 09:02
Ein Nanoelektronik-Zentrum für Dresden

Der Anspruch ist hoch: Dresden solle zum deutschen Zentrum für Nanoelektronik werden. So der offizielle Slogan, den sich Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn, Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt, Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger, AMD-Chef Hector Ruiz und der designierte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart bei der Unterzeichnung einer Absichtserklärung für den Bau eines Forschungszentrums für Nanoelektronische Technologien (CNT) in Dresden auf die Fahne geschrieben haben.

In der Absichtserklärung vereinbarten die Partner Forschungsschwerpunkte, Organisation und Finanzierung, heißt es in einer Mitteilung des Bundesforschungsministeriums. Die Fraunhofer-Gesellschaft, Infineon und AMD wollen gemeinsam das Zentrum für Nanoelektronik als Fraunhofer-Einrichtung aufbauen. Es nutzt Reinraumfläche sowie Infrastruktur im neuen Entwicklungszentrum für Speicherprodukte bei Infineon in Dresden. Dort werden Anwender und Entwickler auf dem Gebiet der Nanotechnologie forschen und Ergebnisse in der Produktion testen. Der Freistaat Sachsen und das BMBF unterstützen die neue Fraunhofer-Einrichtung mit Zuschüssen von insgesamt 80 Millionen Euro. Die Industriepartner planen in den nächsten fünf Jahren Forschungsprojekte von rund 170 Millionen Euro.

"Das Zentrum ist ein Modell für die Verzahnung von Forschung und Fertigung", so Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Es steht weiteren Partnern offen, beispielsweise Material- oder Geräteherstellern. Wesentlich für den Erfolg ist, dass alle Komponenten -- Prozesse, Anlagen und Materialien -- gleichzeitig einsatzbereit sind. Damit passt es hervorragend zu den bisherigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Fraunhofer-Institute in der Mikroelektronik."

bullish-0815
01.09.2004, 13:24
Mit Nanodots zu extrem hohen Speicherdichten?
Forscher erzeugen Nickel-Nanodots per Laser
Forschern an der Universität von North Carolina gelang es jetzt mit Hilfe eines gepulsten Lasers, das Metall Nickel dazu zu bringen, sich selbstständig in Gruppen von so genannten Nanodots zu organisieren. Jeder dieser Punkte hat dabei ein Größe von nur sieben Nanomenter. Die Forscher hoffen, dass die Technik hilft, künftig Speicherchips mit enormer Speicherdichte herzustellen.

Da die Methode mit einer Vielzahl von Materialien funktioniert, könnte sie auch zur Forschung mit sehr harten Materialien genutzt werden, so die Forscher um Professor Jagdish Narayan. Derzeit arbeiten die Forscher zusammen mit einem Industriepartner daran, die Technik in die Entwicklung einer neuen Generation von LEDs einfließen zu lassen.

Das mit einem gepulsten Excimer-Laser bestrahlte Nickel ordnete sich in einer Matrix aus Aluminium-Oxid und Titan-Nitrid in dreidimensionale Gruppen.

Eine Anwendung der Technik ist aber noch weit entfernt. Bis die Nanodots in Chips genutzt werden können, seien noch einige Hürden zu nehmen, erklärt Narayan. Da aber jeder Nickel-Nanodot theoretisch ein Bit speichern kann, ist es nach Ansicht der Forscher möglich, einen 1 Zoll großen Chip mit einer Kapazität von 10 TBit zu entwickeln. (ji)

moony
13.09.2004, 03:29
Microvision hat Wandelanleihen und Aktienoptionen im Umfang von 10 Mio. $ an einen einzelnen institutionellen Investor abgegeben.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=mvsn&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=40393&style=320&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=1060&mocktick=1&rand=5656

moony
15.09.2004, 22:14
SkyePharma hat im ersten Halbjahr seinen Verlust um 44% auf 9,6 Mio. Pfund reduziert.
Die Umsätze sind um 26% auf 28,5 Mio. Pfund gestiegen.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=skye&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=115294&style=320&time=12&freq=2&nosettings=1&rand=7757&mocktick=1&rand=6697

moony
01.10.2004, 15:25
Access Pharma hat von der FDA die Genehmigung für OralDisc zur Behandlung von schmerzhaften Geschwüren erhalten.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=akc&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=113736&style=320&time=9&freq=1&nosettings=1&rand=2108&mocktick=1&rand=2231

Und ich bin diesmal zu früh mit Plus-Minus 0 raus :rolleyes:

switchi
08.10.2004, 22:20
Switch hat heute CBMX gekauft ;)

zu 3,00 USD,

AKC ist höllisch volatil - da hab ich keinen Mut zu :cool:


Grüßle


Switch

Auge
15.10.2004, 18:05
Altair Nanotechnologies Awarded European Patent >ALTI




10-14-04 01:38 PM EST
RENO, Nev. (Dow Jones)--The European Patent Office granted Altair Nanotechnologies Inc. (ALTI) a patent covering a process for making lithium titanate.

The patent application detailed the process for producing lithium titanate spinel materials of controlled particle size over a range of five to 2,000 nanometers.

In a press release Thursday, Altair said the processes protected by the patent will be used in conjunction with a National Science Foundation small business innnovation research grant announced in June. The SBIR grant provided funding for a joint program for Altair, Hosokawa Micron Corp. (6277.TO) and Rutgers University to use their combined technologies to develop and commercialize high- power, long-life, fast-charge lithium-ion batteries.

"We believe nanomaterials, in the near future, can significantly improve lithium ion battery and super capacitor performance, making it possible to use these systems in applications where immediate high power delivery is necessary," Altair Chief Executive Alan J. Gotcher said. Such applications include automobile batteries, electric and hybrid vehicles, as well as military applications and specialized uses such as notebook computers, mobile phones, and a variety of portable devices."

Altair currently owns four issued U.S. Patents, 12 issued foreign patents and 45 pending U.S. and foreign patent applications.

Company Web site: http://www.altairnano.com.

-Geoffrey Rogow; Dow Jones Newswires; 201-938-5400; AskNewswires@dowjones.com


Dow Jones Newswires
10-14-04 1338ET

Auge
21.10.2004, 14:23
Altair: Chancenreiche Situation

21.10.2004 - Top-Aktientipps von www.4investors.de – jede Woche kostenlos per Mail: hier klicken!!!

Interessante charttechnische Entwicklung bei Altair. Der Nanotechnologie-Wert hat bei 1,90 Dollar an der Nasdaq in den vergangenen beiden Handelstag ein Doppeltief ausgebildet und hat damit Chancen, über den Widerstandsbereich von 2,10/2,15 Dollar auszubrechen. Schafft dies Aktie dies, ergeben sich Potenziale vorerst bis in den Bereich von 2,50 Dollar. Wichtiger: Der Aufwärtstrend wäre bestätigt, nachdem sich die sehr volatile Aktie seit dem August-Tief rund verdoppelt hat. Trader setzen unterhalb von 1,90 Dollar einen Stoploss-Riegel.

moony
25.10.2004, 16:37
SkyePharma hat eine Meilensteinzahlung in Höhe von 5 Mio. $ von Endo Pharma für die Zulassung von DepoDur erhalten.

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=skye&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=2&size=2&state=8&sid=115294&style=320&time=12&freq=2&nosettings=1&rand=9375&mocktick=1&rand=8256

Auge
23.11.2004, 19:09
23.11.2004 16:33:
Nanogen-Aktie profitiert von neuem Patent

Nanogen Inc., ein auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätiger Hersteller von erweiterten Diagnoseprodukten, hat eine neue Patentanmeldung angekündigt. Das Patent sei ein Gerät, dass in Kombination mit Leitfasern und Genomic Diagnosis zum Einsatz komme. Das neue Hilfsmittel eigne sich unter anderem bei Operationen zur Betrachtung der DNA. Des weiteren werde durch jene Innovation der Aufwand und die Größere der zum Einsatz kommenden Diagnostik-Instrumente reduziert.

Nanogen (Nachrichten) legen zur Zeit an der NASDAQ um 6,28% auf 4,06 USD zu

bullish-0815
24.11.2004, 07:45
Umfrage: Deutsche wenig über Nanotechnologie informiert
Jeder zweite Deutsche kann nichts mit dem Begriff "Nanotechnologie" anfangen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage (PDF) (http://www.komm-passion.de/studien/nano.pdf) der komm.passion GmbH, die heute beim internationalen Symposium www.Nanofair.com 2004 in Karlsruhe vorgestellt wurde. Nur jeder Zehnte der 1000 Befragten hält Nanotechnik für riskant, jeder Dritte sieht darin weder Risiken noch Chancen. "Wir Wissenschaftler sehen die Chancen im Vordergrund", sagte der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Karlsruhe, Manfred Popp. Risiken wie etwa mögliche Krebsgefahren dürften aber nicht unterschätzt werden. Anzeige


Die Nanowissenschaften befassen sich mit der Herstellung und Untersuchung von Strukturen, die rund zehntausendfach kleiner sind als der Durchmesser eines menschlichen Haars. Ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die extreme Verkleinerung führt zu neuen Eigenschaften, die für viele technische und medizinische Anwendungen interessant sind.

Experten sehen darin eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts, Deutschland spielt eine führende Rolle. Mit Produkten, die auf Nanotechnologie beruhen, werden nach Angaben des Forschungszentrums schon heute weltweit 30 Milliarden Euro umgesetzt. Dazu gehören Festplatten von Computern, Sonnencremes mit hohem UV-Schutz und schmutzabweisende Oberflächen von Duschkabinen.

"Mit der Nanotechnologie können wir die Moleküle manipulieren", sagte Wolfgang Stöffler vom Bundesforschungsministerium. "Biologie, Physik und Chemie wachsen dabei zusammen." Nach Ansicht Stöfflers sind 90 bis 95 Prozent aller Anwendungsbeispiele risikolos: "Es ist daher nicht angemessen, Risiken und Chancen gleich zu bewerten." Das Symposium Nanofair findet seit 2002 im jährlichen Wechsel in Straßburg, Dresden und Karlsruhe statt. (dpa) / (anw/c't)

hp101
30.11.2004, 20:09
LMRA - hochinteressant!

moony
07.12.2004, 22:53
IBM will in der kommenden Woche einen Einblick in seine Nanotechnologie-Forschung geben. Dabei stehen insbesondere zwei Technologien im Vordergrund, in denen die Entwickler wichtige Durchbrüche sehen: So habe man die bisher kleinste SRAM-Zelle entwickelt und die Leistung von Transistoren in Halbleitern verdreifacht.
Die neue SRAM-Zelle reduziert den Platz für den Speicher auf einem Chip, so dass mehr Kapazität zur Verfügung gestellt werden kann. Über 50.000 dieser Speicherzellen lassen sich auf der Fläche vom Querschnitt eines menschlichen Haares unterbringen.

Mit Hilfe eines neuen Prozesses, der zur konventionellen CMOS-Technologie kompatibel ist, lässt sich die Leistung von Chips durch Verbesserung der Transistoren steigern. Die Technik nutzt eine zusätzliche Lage des Elements Germanium im kritischen Bereich des Transistors, in dem die elektrischen Ströme fließen. Der Einsatz dieses "Strained Germaniums" könnte zukünftig helfen, die Leistung von Chips im 32 Nanometer-Bereich und kleiner zu verbessern.

moony
17.12.2004, 17:34
IBM-Forscher wollen neue Bandlaufwerke entwickeln, die ein Vielfaches der Speicherkapazität heutiger Systeme aufweisen. Unter Verwendung der Nanopatterning-Technologie, die von der Prozessorentwicklung abgeleitet wurde, sollen Cartridges konstruiert werden können, die 100 Terabyte Daten aufnehmen.

Bisher wurde ein höheres Speichervolumen vor allem über die dichtere Packung der Informationen auf den Magnetbändern erreicht. Es sei bei den letzten Tape-Drives gelungen, 704 Daten-Tracks auf einem Magnetband von 1,27 Zentimeter Breite nebeneinander zu legen und so 400 Gigabyte zu speichern. Bei Kapazitäten im Terabyte-Bereich müssten dagegen vollständig neue Methoden der Tape-Produktion eingeschlagen werden.

So wird in den Labors nun an Bändern gearbeitet, bei denen die herkömmlichen Magnetpartikel durch einzelne Ionen abgelöst oder durch feinste Bestäubung aufgebracht werden. Die Breite einzelner Tracks liegt bei ersten Prototypen bei 10 Mikrometern. Ziel ist die weitere Verkleinerung auf 0,5 Mikrometer (500 Nanometer). Damit könnten rechnerisch 100 Terabyte auf einem Band untergebracht werden.

Wann Cartridges mit solch hohen Kapazitäten zur Verfügung stehen, können die Entwickler bisher noch nicht abschätzen. Erste Terabyte-Bänder könnten jedoch bereits in 18 Monaten zu haben sein.

bullish-0815
16.02.2005, 17:41
Nano-Batterie mit extremer Lagerzeit :tup:

Lucent und mPhase entwickeln Primärzelle mit Nanotechnologie
Bereits in anderthalb Jahren soll sie einsatzreif sein: die erste Batterie auf Basis von Nanotechnologie. Die Entwickler versprechen sich vor allem eine Lagerdauer von mehreren Jahrzehnten.

Trotz fortschrittlicher Akku-Technologien wie Lithium-Polymer-Akkus ist die klassische Primärzelle gerade bei professionellen Anwendungen nicht wegzudenken. Alle Akkus entladen sich nämlich innerhalb von Monaten selbst und sind somit nicht lagerfähig. Das ist unangenehm, wenn etwa ein Fotograf nach monatelanger Expedition fernab jeder Steckdose keine Bilder mehr schießen kann oder das Walkie-Talkie eines Soldaten im Einsatz versagt.

Bisher sind hier immer noch die klassischen Technologien wie Alkali-Batterien verbreitet - doch auch die besten dieser Zellen haben nach fünf Jahren deutlich an Kapazität verloren. Auch die sehr viel teureren Lithium-Zellen lassen sich nur maximal zehn Jahre lagern. Spezielle Notfall-Batterien, bei denen Elektrolyt und Elektrode mechanisch getrennt sind, lassen sich länger lagern - aber nicht selbsttätig aktivieren, hier ist immer der Mensch gefragt.

Diese Probleme will nun das Forschungsunternehmen mPhase in Zusammenarbeit mit Lucent gelöst haben: Die erste Batterie auf Basis von Nanotechnologie funktioniert bereits im Labor. Dabei befindet sich die Elektrode auf dem Boden eines Feldes aus "Nanogras". So nennen die Forscher eine regelmäßige Anordnung von Nano-Stäbchen, die etwa ein Tausendstel der Dicke eines menschlichen Haares erreichen. Auf diesen Stäbchen sitzt das Elektrolyt in Form von "Droplets".

Durch eine Kombination mehrerer physikalischer Effekte, etwa der Oberflächenspannung, sind diese Droplets im Ruhezustand der Batterie mechanisch völlig stabil und können nicht mit der Elektrode in Kontakt kommen. Wird die Zelle aktiviert, verflüssigen sich die Droplets vollständig und laufen an den Nano-Stäbchen nach unten. Das Elektrolyt kommt in Kontakt mit der Elektrode, die chemische Reaktion beginnt und Strom wird erzeugt.

Wie mPhase diese Aktivierung in der Praxis realisieren will, ist derzeit noch das große Geheimnis. Nach Angaben des Unternehmens lässt sich die Batterie beispielsweise durch Funkwellen oder, paradoxerweise, durch Anlegen einer Spannung starten. Das gilt es also noch zu lösen - die Nano-Batterie soll auch erst in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf den Markt kommen. [von Nico Ernst] (ji)

Trüffelschwein
30.03.2005, 11:33
Kevin Kelleher
Nanotech: Dissecting What It Is, and Isn't
By Kevin Kelleher
TheStreet.com Senior Writer
3/29/2005 8:12 AM EST
URL: http://www.thestreet.com/tech/kevinkelleher/10215012.html

Investors trying to get a better handle on nanotechnology may find themselves confused about what it is and isn't. As with any technology that is complex and evolving quickly, there are a number of common myths surrounding nanotechnology. Here are five of them, along with the reasons why many people familiar with the science say they're false.

1. 'Nanotechnology is an emerging industry.'

The more we see of nanotechnology, the clearer it is that it will not be an industry unto itself. "Nobody makes nanotechnology," says Tim Harper, president of the U.K.-based nanotech-research firm Cientifica. "People make cell phones, they make computer chips, they make textiles, but people don't make nanotechnology."

In the era of computers and the Internet, technology has come to mean the PCs, the servers, the software applications and Web-based services that enable companies in every other industry to increase their efficiency. With nanotechnology, there are tools and nanomaterials made by companies such as FEI Co. (FEIC:Nasdaq) and Veeco Instruments (VECO:Nasdaq) as well as modeling software from companies such as Accelrys (ACCL:Nasdaq) , but they only are the means of tapping into the science behind nanotechnology, not the industry itself.

The companies controlling access to different aspects of nanoscience will do so in part through patents. The patent holders won't be limited to any single nanotechnology industry -- they will be scattered throughout all industries. And the fruits of those patents will be everywhere, from General Motors (GM:NYSE) to DuPont (DD:NYSE) to Wal-Mart (WMT:NYSE) .

"You've got all of these companies in wildly differing markets, all being lumped under this one umbrella of nanotechnology," says Harper. "Don't get hung up on the word nano. Nanotechnology doesn't exist in a vacuum. It has to be related to all of the other technology trends that are going on."

As an example, Matthew Nordan, vice president at the nanotech-research firm Lux Research, points to fullerenes, which are highly stable carbon molecules with a variety of potential applications.

"You can buy a golf driver from a Japanese company called Maruman that uses fullerenes as part of a composite that forms the head of the golf club," he says. "There's also a company called C60 that has an agreement with Merck (MRK:NYSE) to develop drugs that would offset or reverse the damage from Alzheimer's. They are also based on fullerenes. You couldn't imagine two applications that are further away from one another, but they're using exactly the same new material."

Nordan says it's more helpful to think of three types of nanotech-related areas: the nanomaterial makers, the intermediaries manufacturing composite materials using nanoparticles and the end-user companies creating and selling nano-enabled products. Nanomaterial maker Southern Clay, for example, ships its nanosized clay particles to intermediary, plastics manufacturer Basell, which makes a composite used by General Motors in the doors of its Impala models.

2. 'Nanotechnology is new.'

"Things with a dimension of under 100 nanometers with size-dependant properties have been around for hundreds of years," Nordan says. "Egyptians made colloidal gold nanoparticles and used them to make red dye that went into pottery. Cat litter is able to absorb these odoriferous particles that it traps in nano-sized holes; People have been synthesizing cat litter the same way since the 1930s."

Even the idea of nanoscience has been around longer than many of the scientists who are now devoting their careers to it. In 1959 Richard Feynman, who won a Nobel Prize for his work on quantum electrodynamics, delivered a now legendary talk called "There's Plenty of Room at the Bottom," suggesting the ability to manipulate atoms and molecules through a series of progressively smaller tool-making machines.

The term "nanotechnology" came a few decades later. It was first used by Eric Drexler, who now heads up the Foresight Institute and who in 1986 published Engines of Creation, which outlined the possibilities of molecular nanotechnology. The emergence of high-powered, scanning-powered microscopes gave scientists the means to observe and manipulate objects on the nanoscale, although at costs that are still too high to allow for mass production.

3. 'The nanorobots are coming.'

Drexler's early writings on nanotechnology helped to popularize the notion of tiny, self-replicating robots. Drexler came up with a hypothetical end-of-the-world scenario of "gray goo," self-replicating robots run amok and consuming all life on the planet as they build more and more of themselves. The self-replicating robots became a fixture of science fiction, but they are still far from reality in this world.

"Everybody was very excited about these little self-replicating robots, but the reality got really kind of boring when we saw that what we were actually doing was making tools and materials," says Harper. Today, many scientists believe that things on the nanoscale will self-assemble in ways that resemble nature's own nanodevices: DNA, proteins, etc.

"It's actually getting interesting again," says Harper. "There are all kinds of nanoscale machines around, and they're called cells, they're called viruses. The question is, how can we learn from what these things are doing and see if we can apply them out to the processes that are useful on the macro scale?"

4. 'New nanotech applications offer high-margin opportunities.'

Often, emerging technologies offer pioneering companies high margins until the market matures and competition drives down margins for everyone. But Nordan says the nanomaterials, which are delivering some of the earliest nanotechnology-related revenue, are likely to become commodities very quickly. Nanomaterial makers that have strong patents may stave off commoditization, but many materials involve blurry patents, allowing price to quickly become the predominant factor among customers.

Further down the value chain, products are likely to see a similarly cutthroat competition drive down prices as nanotechnology creates improved versions of existing products, whether a stain-resistant toilet or a vastly more powerful memory chip.

"People think that just because it's a new, advanced technology, we're going to rewrite the margin structures of existing products," says Nordan. "That's really unlikely. If Intel (INTC:Nasdaq) uses some advances nanolithography process to make the Pentium 6, they are likely to earn the same operating margins that they earn on that chip today."

5. 'Nanotechnology will bring revolutionary change.'

For all of the life-transforming potential often attributed to nanotechnology, the products that have reached the commercial market so far are less than thrilling: car doors that are sturdier, golf balls that can fly a little farther, pants that resist wine stains. Anyone waiting for a big breakthrough that will announce the nanotech age will probably be waiting a long, long time.

"People think a bell is going to ring and suddenly we'll be in age of nanotechnology," says Charles Harris, CEO of Harris & Harris Group (TINY:Nasdaq) , a venture capital shop investing primarily in nanotech start-ups. "It's more likely to be evolutionary before it's revolutionary."

Because the effects of nanotechnology are likely to be far-flung across a wide spectrum of industries, its progress will come in fits and starts -- first in materials, then in an unrelated area such as semiconductors, then somewhere else such as drug development. "Let's say you have important breakthroughs enabled by nanotech in drug delivery," says Harris. "Is that going to kick off a lot of interest on the part of investors the semiconductor industry? Probably not. You might see commercialization taking hold in a particular area and a cluster of companies emerging from that area then being acquired or going public."

"There are very few quantum leaps in technology, where something happens and is totally changes the game," says Warren Packard, a venture capitalist at Draper Fisher Jurvetson. "More often, things are evolutionary but they're exponentially evolutionary. Everything we build today is built on what we built yesterday. But because of that, it grows by an exponential factor."

Packard believes that the changes that nanotechnology will bring won't be noticed on a daily basis. "Nanopants aren't going to change your life," he says. "But after nanopants, there will be something like nanomemory and a TiVo with infinite memory, then maybe quantum computers -- then, who knows -- devices with computing power that makes them as smart as you? If you were to fall asleep today and wake up in 20 years, you'd be shocked at the difference."

Goldbulle
19.04.2005, 10:13
Samsung launches first-of-a-kind Silver Nano technology-embedded home appliances in Middle East

Samsung Electronics, the global leader in digital convergence technology, today announced the launch of its first-of-a-kind range of 'Silver Nano Health System' home appliances in the Middle East region.
United Arab Emirates: Sunday, April 17 - 2005 at 13:59

mehr:

hxxp://www.ameinfo.com/57925.html

reeneex
25.05.2005, 13:04
Hallo Gemeinde,

bin durch einen Bericht bei DW-TV auf Molekularspeicher aufmerksam geworden. Nach etwas gegoogle stelle ich fest das diese Technologie schon fast Marktreif ist. Es existieren bereits Moeglichkeiten die Daten fuer bis zu 600 Stunden bei 40Gigabyte pro Quadratzentimeter speichervolumen festzuhalten. Ist doch der Wahnsinn. Dann gibt es einen Forschungbericht ueber die Marktaussichten dieser technik. WOW kann ich da nur sagen. Das einzige was ich nicht gefunden habe sind Namen von Firmen die mit sowas arbeiten. immer nur Forschungszentren. Weis da jemand was?

Nächste Speichergeneration wird 66 Milliarden Dollar schwer
von Mark LaPedus
Silicon Strategies

August 21, 2004 (12:00 a.m. GMT)


STERLING, Virginia — Bis 2011 soll der Markt für NV-Speicher der nächsten Generation ein Volumen von 64,7 Milliarden US-Dollar erreichen. Das prognostiziert ein neuer Bericht des Marktforschungsinstituts NanoMarkets LC, der Mitte dieser Woche erschien.
Die Zahlen decken dabei laut Bericht mehrere neue Technologien ab, darunter MRAM, FRAM, holografische Speicher, Ovonic-Speicher (OUM), Molekularspeicher, Nanotube-RAM, MEMS- und Polymerspeicher.

"DRAM, SRAM und Flash-Speicher wird es noch Jahrzehnte geben", heißt es in dem Bericht. "Doch mit leistungsstarken Befürwortern wie AMD, Cypress Semiconductor, Freescale, Fujitsu, Hewlett-Packard, Honeywell, Hitachi, IBM, Infineon, Intel, Matsushita, STMicroelectronics und Texas Instruments wird sich der Nanospeicher bei herkömmlichen Speichern und Speichermedien ein großes Stück vom Kuchen abschneiden."

Neue Speichertechnologien bedeuten für die Anbieter von Speicherlaufwerken und verwandten Branchen eine echte Bedrohung. Bis 2011 wird mit einer fast 40-prozentigen Durchdringung des Laufwerke- und Speicherchipgeschäftes durch die so genannte Nanostorage-Technologie gerechnet. Bis zu dem Zeitpunkt rechnet man mit einem gesamten Marktvolumen von 166 Milliarden US-Dollar.

Insgesamt soll die nächste Permanentspeicher-Generation in 2004 auf ein Marktvolumen von 97 Millionen US-Dollar wachsen. In 2008 rechnet man dann mit 17,9 Milliarden US-Dollar und in 2011 65,7 Milliarden US-Dollar; so sieht es jedenfalls NanoMarkets LC.

Der MRAM-Markt soll von 2 Millionen US-Dollar in 2004 auf ein Volumen von 3,8 Milliarden US-Dollar in 2008 zulegen und bis 2011 12,9 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Für den FRAM-Markt wird ein Volumen von 95 Millionen US-Dollar in diesem Jahr erwartet. In 2008 sollen es hier schon 1,3 Milliarden US-Dollar und 2011 4,5 Milliarden US-Dollar sein, heißt es in dem Bericht.

Der Markt für holografische Speicher wird bis 2008 auf 3,3 Milliarden US-Dollar und bis 2011 auf 6,9 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dem steht der OUM-Speichermarkt in nichts nach: Bis 2008 soll hier ein Marktvolumen von 1,1 Milliarden US-Dollar und bis 2011 von 4,8 Milliarden US-Dollar entstehen.

Der Markt für Molekularspeicher soll laut dem Marktforschungsinstitut bis 2008 auf 1,4 Milliarden US-Dollar und bis 2011 auf 7,2 Milliarden US-Dollar zulegen. Gute Aussichten auch für den Nanotube-Speicher: Hier wird bis 2008 mit einem Wachstum auf ein Volumen von 1,9 Milliarden Dollar gerechnet, das bis 2011 mit satten 8,9 Milliarden Dollar zu Buche schlagen soll.

Für den Markt für MEMS-Systeme schließlich prognostiziert der Bericht ein Marktvolumen von 2,1 Milliarden US-Dollar in 2008 und 6,5 Milliarden US-Dollar in 2011. Den Markt für Polymerspeicher schätzt der Bericht bis 2008 auf 1,4 Milliarden US-Dollar und bis 2011 auf 7,9 Milliarden US-Dollar ein.

und hier ein paar extra Infos.

http://www.eetimes.com/news/semi/showArticle.jhtml;jsessionid=0OGYOMUNB1B5KQSNDBGCK HSCJUMEKJVN?articleID=162100048&pgno=2

stockoperator
30.01.2006, 20:03
Nanotech Aktien kommen langsam wieder in die Gaenge, nachdem es in den letzten 1-2 jahren nicht so gut lief.
Sehe eine Reihe von Breakouts aus Langzeit -Konsolidierungen.


Es gibt jetzt einen Nanotech ETF: PNX

Weitere Werte aus Nanotech:

http://pyramiding.de/cgi-bin/gal3.pl?pxn,aco,%20nanx,%20lux,%20FLML,%20WEDX

Big AL
09.12.2006, 03:33
Ray Kurzweil: vollständig regenerative Energieversorgung ab 2020 möglich

Der US-Informatiker Ray Kurzweil glaubt, dass Entwicklungen in Nano- und Informationstechnik bereits in 20 Jahren eine Energieversorgung ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien ermöglichen werden. "Wir werden Nanodesigns auf molekularer Ebene nutzen, um extrem effiziente, kostengünstige Solarzellen herzustellen. Damit werden wir unseren Energiebedarf zu 100 Prozent decken, ohne dass wir fossile Brennstoffe bräuchten", sagt Kurzweil im Gespräch mit Technology Review.

Entscheidend sei, den grundlegenden Charakter von Informationstechnik richtig zu verstehen. Laut Kurzweil ist sie "nicht nur ein spezieller Sektor, in dem es um Computer geht", sondern eher ein Paradigma, mit dem sämtliche Technologien und Lebensbereiche angegangen werden sollten: "Schauen Sie sich nur die Medizin und die Gesundheitsversorgung an – da gingen wir bislang auf gut Glück vor. Als Informationsverarbeitung haben wir die Medizin aber nie angesehen." Die Daten des menschlichen Genoms würden nun ermöglichen, biologische Prozesse neu zu programmieren – "weg von Krankheit und weg von Alterungsprozessen".

Kurzweil bekräftigt erneut seine umstrittene Vision, dass ein Verschmelzen von biologischer und nicht-biologischer Intelligenz schon in den nächsten zwei Jahrzehnten realisiert würde. "Das Resultat wird ein intimer Zusammenschluss sein zwischen der Spezies, die die Technologie hergestellt hat, und dem technologisch-evolutionären Prozess, den sie auslöste." Ab 2020 würden Menschen mit Nanorobotern in ihrem Blutkreislauf leben, die nicht nur die Gesundheit überwachen, sondern auch die Gedächtnisleistung steigern könnten. "2030 oder 2035 wird ein typischer biologischer Mensch ein Hybrid aus biologischer und nichtbiologischer Intelligenz sein. Biologisches Denken und nichtbiologisches Denken werden im Gehirn völlig vermischt sein", ist sich Kurzweil sicher.


Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/82257