Black_Friday
14.06.2001, 13:10
Gibt es fuer Frauen einen Ersatz?
Von unbekanntem maennlichen Autor
(Naja, nicht ganz, der Artikel ist –schwer zu glauben- aus der Brigitte)
Mal abgesehen vom Sex - Frauen nerven im Bett. Wenn ich von der Erotik
einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als Aerger eingebracht.
Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurueck, in denen
Ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoss oder nur
Voruebergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit
Anfang zwanzig an, als man das Nachtlager "wie Mann und Frau" teilte,
sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muss ich eine ganz
bittere Bilanz ziehen.
"Naechte des Grauens" ist noch untertrieben. Am Tage durchaus
abgeklaerte, zupackende und moderne Frauen mutieren angesichts von Federkern und
Daune ausnahmslos zu verwoehnten, lebensuntuechtigen, egoistischen
Zicken.
Wie ich jetzt an einigen Beispielen schluessig beweisen werde.
Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema "Muecken". Vorweg muss ich
sagen, dass ich im Sommer grundsaetzlich ganz gern neben einer Frau
liege, weil ich dann von Stechmuecken verschont bleibe. Die stuerzen sich
immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persoenlich auch wirklich
leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob wachzujammern: "Ich
bin voellig zerstochen". Mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen
Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem
maennlichen "Sicherheitsbeamten", ist klar: "Steh auf und geh Muecken
jagen". Ich weiss nicht, warum Frauen selbst keine Muecken jagen.
Warum sie im Bett liegend den Spaeher machen, auf schwarze Punkte an der
Decke deuten und "Da!" rufen. Ich weiss vor allem nicht, weshalb ich immer
wieder gaehnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten
Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage.
Sex... am liebsten in der Loeffelchen-Stellung. Ich liebe diese
Schlafposition, weil sie mich in dem Grundvertrauen in die Richtigkeit
meines Daseins bestaerkt. Nun gibt es aber zahlreiche Frauen, die sich
anfangs sehr anschmiegsam geben und leidenschaftlich "loeffeln", sich
aber, wenn es um die endgueltige Schlafposition geht, als sehr
hartleibig erweisen. Sie stossen sich mit der einen Hand von mir los, ergreifen
mit der anderen Hand die eigene Bettdecke und verteidigen dieses Refugium
mit erbitterter Gegenwehr. Und ich muss geduldig warten, bis die
Meine-Decke-gehoert-mir-Autistin endlich in den Schlaf gesunken ist
und ich beginnen kann, vorsichtig robbend, verlorenes Terrain
zurueckzugewinnen. Wenn ich dann, nunmehr halbherzig loeffelnd, in
tiefen Schlaf gesunken bin, kommt haeufig schnell die naechste Gemeinheit.
Ein brutaler Stoss, meist mit dem Ellbogen ausgefuehrt, trifft mich in die
Seite. Ich schrecke hoch und hoere eine schneidende Stimme: "Du
schnarchst!". So was wuerde ich nie tun. Ich finde es bezaubernd, wenn
sie im Schlaf redet oder ein bisschen vor sich hin blubbert. Nie
wuerde ich mit dem Ellbogen stossen. Aber Frauen ist es ja egal, ob man
fruehmorgens einen wichtigen Termin hat. Nach der Tat sinken sie
umgehend wieder in den Tiefschlaf, und ich liege mit tellergrossen Augen in der
Dunkelheit und finde keine Ruhe.
Grauenhaft ist auch eine andere Variante der koerperlichen Attacke. Da
liegt man wohlig unter seiner Decke und ist am Wegnicken und dann
kommen sie: kalt, eiskalt. Gefrorene Frauenfuesse schieben sich langsam und
unaufhaltsam zwischen die maennlichen Schenkel. Dort sollen sie
gewaermt werden. Der Mann zuckt zurueck, windet sich, versucht die Flucht, aber
die weichen Gletscher unter der Decke sind staerker. Alle Frauen haben
kalte Fuesse! Alle! Und sie kennen kein Erbarmen. Stumm, aber fordernd
kommen sie in der Nacht gekrochen und saugen Koerperwaerme im
Gigawatt-Bereich ab. Schrecklich!
Manchmal geben sie aber auch dann keine Ruhe, wenn man ihre
Permafrost-Fuesse enteist, das Schnarchen eingestellt und dem Loeffeln
entsagt hat. Denn dann haben sie was gehoert. "Da ist doch jemand",
raunen sie, "Da hat doch was geknackt" oder "Hoerst du diese komischen
Geraeusche?" Die Botschaft ist erneut glasklar: Mann, pack dir einen
hoelzernen Kleiderbuegel oder sonst eine behelfsmaessige Waffe, wag
dich in die dunkle Wohnung und vertreib den Einbrecher, so du einen findest.
Klar, dass jeder Mann dem tiefverwurzelten Instinkt zum Schutze der
Sippe folgt und in Socken und Unterhosen wie ein Depp im Dunklen
umherstolpert. Um dann frierend und unverrichteter Dinge wieder zur
(natuerlich tiefschlafenden) Partnerin zurueckzukehren.
Wer meint, mit dem Morgengrauen sei der Aerger ausgestanden, irrt! Wie
in einem Horrorfilm, der scheinbar seinen gruseligen Hoehepunkt erreicht
hat und dann noch mal entsetzlich zuschlaegt: Die Rede ist von
unterschiedlichen Schlaf- und Wachrhythmen. Ich arbeite eben bis in
die fruehen Morgenstunden und stehe folgerichtig nicht gerademit den
Huehnern auf. Kein Problem fuer den Alleinschlaefer. Was aber soll ich mit
einer Frau machen, die morgens um sieben kerzengerade nachfedernd im Bett
sitzt, Langeweile hat, sich laut und vernehmlich reckt, gaehnt,
raeuspert, aufdringlichen Koerperkontakt sucht und am Ende gar fluessige
Konversation fordert? Nachdem ich blutsaugende Insekten zur Strecke brachte, zum
Dank dafuer Ellbogen-Checks kassierte und unter die eigene kalte Bettdecke
verbannt wurde.
Nach all dem reichte es mir irgendwann. Und zwar richtig. Eines
fruehen Morgens wurde ich durch die Frage: "Kannst du auch nicht mehr
schlafen?" geweckt und herrschte die Frau neben mir ruede an: "Halt die Klappe
und mach Fruehstueck!" Kurz danach fiel die Wohnungstuer krachend ins
Schloss, und ich musste mir das Fruehstueck selbst machen. Gibt es keine
Hoffnung?
Doch, die gibt es!!! Ich habe - nun ja - jemanden kennengelernt. Und
die ist anders! Sie ist anschmiegsam und kuschelt exzessiv. Ich darf in
ihrer Gegenwart ausgiebig schnarchen. Wenn sie Geraeusche hoert,
schaut sie selber nach dem Rechten. Muecken bringt sie mit geschickten
Schlaegen eigenhaendig zur Strecke, und sie hat niemals kalte Fuesse.
Gut, sie ist vielleicht ein bisschen verspielt.
Aber welche Katze ist das nicht?
Von unbekanntem maennlichen Autor
(Naja, nicht ganz, der Artikel ist –schwer zu glauben- aus der Brigitte)
Mal abgesehen vom Sex - Frauen nerven im Bett. Wenn ich von der Erotik
einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als Aerger eingebracht.
Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurueck, in denen
Ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoss oder nur
Voruebergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit
Anfang zwanzig an, als man das Nachtlager "wie Mann und Frau" teilte,
sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muss ich eine ganz
bittere Bilanz ziehen.
"Naechte des Grauens" ist noch untertrieben. Am Tage durchaus
abgeklaerte, zupackende und moderne Frauen mutieren angesichts von Federkern und
Daune ausnahmslos zu verwoehnten, lebensuntuechtigen, egoistischen
Zicken.
Wie ich jetzt an einigen Beispielen schluessig beweisen werde.
Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema "Muecken". Vorweg muss ich
sagen, dass ich im Sommer grundsaetzlich ganz gern neben einer Frau
liege, weil ich dann von Stechmuecken verschont bleibe. Die stuerzen sich
immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persoenlich auch wirklich
leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob wachzujammern: "Ich
bin voellig zerstochen". Mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen
Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem
maennlichen "Sicherheitsbeamten", ist klar: "Steh auf und geh Muecken
jagen". Ich weiss nicht, warum Frauen selbst keine Muecken jagen.
Warum sie im Bett liegend den Spaeher machen, auf schwarze Punkte an der
Decke deuten und "Da!" rufen. Ich weiss vor allem nicht, weshalb ich immer
wieder gaehnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten
Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage.
Sex... am liebsten in der Loeffelchen-Stellung. Ich liebe diese
Schlafposition, weil sie mich in dem Grundvertrauen in die Richtigkeit
meines Daseins bestaerkt. Nun gibt es aber zahlreiche Frauen, die sich
anfangs sehr anschmiegsam geben und leidenschaftlich "loeffeln", sich
aber, wenn es um die endgueltige Schlafposition geht, als sehr
hartleibig erweisen. Sie stossen sich mit der einen Hand von mir los, ergreifen
mit der anderen Hand die eigene Bettdecke und verteidigen dieses Refugium
mit erbitterter Gegenwehr. Und ich muss geduldig warten, bis die
Meine-Decke-gehoert-mir-Autistin endlich in den Schlaf gesunken ist
und ich beginnen kann, vorsichtig robbend, verlorenes Terrain
zurueckzugewinnen. Wenn ich dann, nunmehr halbherzig loeffelnd, in
tiefen Schlaf gesunken bin, kommt haeufig schnell die naechste Gemeinheit.
Ein brutaler Stoss, meist mit dem Ellbogen ausgefuehrt, trifft mich in die
Seite. Ich schrecke hoch und hoere eine schneidende Stimme: "Du
schnarchst!". So was wuerde ich nie tun. Ich finde es bezaubernd, wenn
sie im Schlaf redet oder ein bisschen vor sich hin blubbert. Nie
wuerde ich mit dem Ellbogen stossen. Aber Frauen ist es ja egal, ob man
fruehmorgens einen wichtigen Termin hat. Nach der Tat sinken sie
umgehend wieder in den Tiefschlaf, und ich liege mit tellergrossen Augen in der
Dunkelheit und finde keine Ruhe.
Grauenhaft ist auch eine andere Variante der koerperlichen Attacke. Da
liegt man wohlig unter seiner Decke und ist am Wegnicken und dann
kommen sie: kalt, eiskalt. Gefrorene Frauenfuesse schieben sich langsam und
unaufhaltsam zwischen die maennlichen Schenkel. Dort sollen sie
gewaermt werden. Der Mann zuckt zurueck, windet sich, versucht die Flucht, aber
die weichen Gletscher unter der Decke sind staerker. Alle Frauen haben
kalte Fuesse! Alle! Und sie kennen kein Erbarmen. Stumm, aber fordernd
kommen sie in der Nacht gekrochen und saugen Koerperwaerme im
Gigawatt-Bereich ab. Schrecklich!
Manchmal geben sie aber auch dann keine Ruhe, wenn man ihre
Permafrost-Fuesse enteist, das Schnarchen eingestellt und dem Loeffeln
entsagt hat. Denn dann haben sie was gehoert. "Da ist doch jemand",
raunen sie, "Da hat doch was geknackt" oder "Hoerst du diese komischen
Geraeusche?" Die Botschaft ist erneut glasklar: Mann, pack dir einen
hoelzernen Kleiderbuegel oder sonst eine behelfsmaessige Waffe, wag
dich in die dunkle Wohnung und vertreib den Einbrecher, so du einen findest.
Klar, dass jeder Mann dem tiefverwurzelten Instinkt zum Schutze der
Sippe folgt und in Socken und Unterhosen wie ein Depp im Dunklen
umherstolpert. Um dann frierend und unverrichteter Dinge wieder zur
(natuerlich tiefschlafenden) Partnerin zurueckzukehren.
Wer meint, mit dem Morgengrauen sei der Aerger ausgestanden, irrt! Wie
in einem Horrorfilm, der scheinbar seinen gruseligen Hoehepunkt erreicht
hat und dann noch mal entsetzlich zuschlaegt: Die Rede ist von
unterschiedlichen Schlaf- und Wachrhythmen. Ich arbeite eben bis in
die fruehen Morgenstunden und stehe folgerichtig nicht gerademit den
Huehnern auf. Kein Problem fuer den Alleinschlaefer. Was aber soll ich mit
einer Frau machen, die morgens um sieben kerzengerade nachfedernd im Bett
sitzt, Langeweile hat, sich laut und vernehmlich reckt, gaehnt,
raeuspert, aufdringlichen Koerperkontakt sucht und am Ende gar fluessige
Konversation fordert? Nachdem ich blutsaugende Insekten zur Strecke brachte, zum
Dank dafuer Ellbogen-Checks kassierte und unter die eigene kalte Bettdecke
verbannt wurde.
Nach all dem reichte es mir irgendwann. Und zwar richtig. Eines
fruehen Morgens wurde ich durch die Frage: "Kannst du auch nicht mehr
schlafen?" geweckt und herrschte die Frau neben mir ruede an: "Halt die Klappe
und mach Fruehstueck!" Kurz danach fiel die Wohnungstuer krachend ins
Schloss, und ich musste mir das Fruehstueck selbst machen. Gibt es keine
Hoffnung?
Doch, die gibt es!!! Ich habe - nun ja - jemanden kennengelernt. Und
die ist anders! Sie ist anschmiegsam und kuschelt exzessiv. Ich darf in
ihrer Gegenwart ausgiebig schnarchen. Wenn sie Geraeusche hoert,
schaut sie selber nach dem Rechten. Muecken bringt sie mit geschickten
Schlaegen eigenhaendig zur Strecke, und sie hat niemals kalte Fuesse.
Gut, sie ist vielleicht ein bisschen verspielt.
Aber welche Katze ist das nicht?