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Aktienboard > Allgemeiner Talk > Politik & Gesellschaft > Diskussion Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

  

Umfrageergebnis anzeigen: Steuersünder CD – Kaufen oder nicht?
ja 24 52,17%
nein 22 47,83%
Teilnehmer: 46. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 05.02.2010, 11:12   #181
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Zitat:
Zitat von Trüffelschwein Beitrag anzeigen
Und die oberste Instanz, was als Begründung gilt, bist Du.
Auch objektiv gesehen ist es verfehlt, auf die Frage, inwieweit es in Ordnung ist, daß der Staat nach Gutsherrenart Steuern eintreibt, mit "das sehen die Schweizer aber gar nicht so" zu antworten.

Denn die Aussage hinter meinem Posting war eine gänzlich andere.
Steuern sind etwas, daß der Bürger dem Staat zur Verfügung stellt, nicht etwas, daß quasi gottgegeben dem Staat in beliebiger Höhe zusteht!

Wenn man nur mal bedenkt, wie schnell man bei einem Steuerrückstand die Pistole auf die Brust gesetzt bekommt, und wie lange man auf eine Steuerrückerstattung warten muß ...

Glaub mir, der sog. "kleine Man" fühlt sich nicht als einziger vom Staat übervorteilt, wenn es um Steuern geht - den "Reichen" dürfte es nicht so viel anders gehen.
Die den "Reichen" gegenüber eher feindselige Stimmung auf Seiten der Politik wie auch auf Seiten der Bevölkerung tut ein übriges, daß viele, denen es möglich ist, Geld in's Ausland schaffen.

Hier wird dem "kleinen Mann" die Einkommens-Steuer dummerweise als Quellensteuer gleich vom Gehalt abgezogen.

Würde man dies ändern, und müßte jeder, vom Arbeiter bis zum Einkomensmillionär am Ende des Jahres angeben, wieviel er verdient hat und davon dann soundsoviel Prozent an den Staat abdücken, es würden sich garantiert keine Unterschiede was die Steuermoral angeht, feststellen lassen.

Die Tatsache daß früher ja auch gerne Spekulationsgewinne dem Staat verschwiegen wurden, dürfte den meisten hier bekannt sein.
Und auf die größe der Gewinne kam es damals auch nie an.


Gruß
rebell


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Musterdepot von rebell Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2010, 12:59   #182
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Zitat:
Zitat von bostel Beitrag anzeigen
Übrigens sind die Steuersätze in den vorbildlichen nordeuropäischen Ländern höher als bei uns. Nur fühlen sich die Individuen da für das Gemeinwohl verantwortlich. Wem das System der sozialen Marktwirtschaft nicht passt, dem bietet sich die Möglichkeit auszuwandern und der sollte sie dann auch nutzen, denn in anderen Ländern ist alles besser
Zitat:
Zitat von boersenkater Beitrag anzeigen
ich lebe in diesem Staat und das ich heute ein gutes Einkommen habe, liegt
nur zum Teil an mir selbst - nur dadurch, daß ich hier geboren und aufgewachsen
bin - nur dadurch, daß ich hier eine kostenlose Schulausbildung erhalten habe -
nur dadurch, daß ich hier arbeiten und mich entwickeln konnte - nur dadurch,
daß ich die Infrastruktur dieses Staates nutzen konnte - nur dadurch geht es
mir heute gut - all das was Voraussetzung dafür war und ist, daß ich heute
so dastehe - all das wurde durch diesen Staat erst möglich gemacht - durch
die Gelder mit denen dieser Staat dieses Land in den letzten Jahrzehnten seit
dem 2. Weltkrieg aufgebaut hat...

vieles hier ist nicht so wie es sein sollte - aber vieles hier ist auch um einiges
besser als in den meisten anderen Ländern dieser Welt - wenn es mir heute
so gut geht - weil ich in diesem Land lebe - dann ist es auch meine Pflicht,
diesem Land auch etwas zurück zu geben oder an meinem Erfolg zu beteiligen,
in Form von Steuern, denn nur durch dieses Land und die Steuern die die
Generationen vor uns gezahlt haben, wurde mir das erst möglich gemacht...

Steuerhinterziehung ist deshalb aus meiner Sicht kein Kavaliersdelikt - es ist
Diebstahl an allen Bürgern dieses Staates - durch Menschen, die ebenso wie
ich, dieses Geld nur verdienen konnten, WEIL sie in diesem Land leben und
nutzen daraus ziehen konnten - und genau deswegen ist es für mich vollkommen
legitim alle Wege und alle Möglichkeiten zu nutzen um diese Parasiten des
Staates (=der Bürger) zu überführen und die Gelder zum rechtmässigen
Eigentümer - nämlich zu UNSEREM Staat (= zu UNS Bürgern) zugeführt werden...
damit wir alle weiter in diesem Land unseren Wohlstand genießen können...
.
Das waren immer genau meine Argumente, warum Steuerhinterziehung ein Verbrechen ist und warum dieser Staat, die Bundesrepublik Deutschland, Anspruch auf Zahlung aller Steuern in festgelegter Höhe hat und Steuerhinterzieher strafrechtlich zu verfolgen sind.

Die hat aber in den letzten Tagen stark gelitten .. wenn ich nun mit ansehen muß, wie dieses Land sein einst so stabiles und unerschütterliches Rechtssystem mit Füßen tritt, nur um mal eben ein paar Millionen einzutreiben - und eigentlich ja auch nur, um die empörte Volksseele ein bißchen populistisch zu streicheln und ein paar Punkte in Umfargen gutzumachen, dann bin ich mir fast sicher, daß meine Kinder nicht mehr so gute Chancen auf die genannten Vorteile des Lebens in D haben werden, wie Börsenkater und ich sie hatten. Straßen und Internet sind eine Sache, was wirklich zählt ist politische Stabilität und ein Staat, der das Recht achtet. Wenn die Regierung anfängt, bei jeder Stimmungsschwankung im Volk dieser oder jener Gruppe den BND & Consorten illegal auf den Hals zu hetzen, isses damit vorbei!

Mittlerweile kann ich Leute die Auswandern schon verstehen - nicht weil die Steuern zu hoch sind und je nach Ansicht verschwendet werden, sondern weil sich staatliche Willkür ausbreitet, der die Bürger hilflos ausgesetzt sind. und die, die jetzt Hurra schreien weil es endlich ,,den Reichen'' an den Kragen geht, werden sich morgen schon umschauen wie einst die Mitglieder der Zentrumspartei - denn auch euch wird es treffen!


m.


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Alt 05.02.2010, 13:05   #183
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Und was ich mittlerweile sehr begrüßen würde und extrem lustig fände, wäre wenn die CD eine Luftnummer wäre!

Wie geht denn der Ankauf eigentlich vor sich? Ich stell' mir daß so vor .... der abgesandte von diesem NRW-Finanzhansel steht mit einem köfferchen unter einer Laterne in einem düsteren Viertel Londons und wartet auf einen Typen im langen Mantel... Unter dem Mantel zieht der dann die CD raus, Koffer und Silberscheibe wechseln den Besitzer, der mit dem Mantel lacht sich ins Fäustchen, und der mit dem Koffer schiebt die CD in einen Laptop und .... findet sie leer.

Ich mein', der Typ mit dem Mantel hat ja vorher eigentlich schon unter Beweis gestellt, daß er kriminell ist... Ich schätze mal irgendeine ,,Garantie nach neuem EU-Recht'' oder 14-tägiges Rückgaberecht kann man da nicht erwarten.

Dann hätte der Fiskus weitere 2.5 Millionen versenkt, und kann ja auch schlecht schreien der Typ sei ein Verbrecher, schließlich haben sich ja alle zu Komplizen gemacht.

Woher stammen eigentlich die Infos, wie viele Millionen hinterzogener Steuern die Daten auf der CD wiederspiegeln? Wenn man das schon weiß, wozu braucht man dann noch die CD?


m.


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Alt 05.02.2010, 13:14   #184
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Schweizer Bankdaten
Steuer-CD soll 400 Millionen Euro bringen


Artikel vom 05.02.2010

Der Kauf von gestohlenen Bankdaten ist umstritten, dürfte aber für den Staat
äußerst lukrativ werden. Bis zu 400 Millionen Euro sollen ins Staatssäckel
fließen. Kanzlerin Angela Merkel verteidigte so auch die Entscheidung, die CD
in Staatsbesitz zu bringen.


Die Schätzung, dass dem Fiskus durch den Kauf der Schweizer Daten-CD bis
zu 400 Millionen Euro winken, beruht darauf, dass mittlerweile hundert
Stichproben aus der Datensammlung ausgewertet wurden.
Das berichtet die
Süddeutsche Zeitung. Die Steuerfahnder hätten dabei festgestellt, dass
etliche Bankkunden Steuern in beträchtlicher Höhe hinterzogen haben.


Die Daten stammen nach Angaben mehrerer Quellen aus dem Bankhaus Credit
Suisse. Interne Unterlagen der Bank aus dem Jahr 2004 legen dem Bericht
zufolge den Verdacht nahe, dass mehr als 80 Prozent aller Deutschen, die ihr
Geld bei Credit Suisse in der Schweiz anlegten, ihre Zinserträge vor dem
Fiskus versteckten.
Die Bank wollte diese Kunden von 2004 an dazu bringen,
zusätzliches Geld bei dem Institut anzulegen, diesmal in transparenten
Geldanlagen, deren Erträge auch versteuert würden.


Deutsche Behörden gehen laut Zeitung inzwischen davon aus, dass
Mitarbeiter der Credit Suisse über Jahre systematisch Beihilfe zur
Steuerhinterziehung geleistet haben.
Die Steuerbehörden seien mit dem Fall
schon viel länger befasst als bekannt. Vor knapp einem Jahr soll ein Informant
der Wuppertaler Steuerfahndung erstmals Unterlagen vorgelegt haben über
Kunden der Schweizer Bank. Aus einer internen Schätzung der Credit Suisse
geht hervor, dass bis zu 100.000 Deutsche ihr Geld in der Schweiz vor dem
deutschen Fiskus versteckten.
Insgesamt belaufe sich dieses Vermögen auf 34
Milliarden Schweizer Franken, umgerechnet mehr als 23 Milliarden Euro.


Alles andere als ein Kavaliersdelikt

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat unterdessen die Entscheidung für
den Kauf der CD verteidigt. Es sei eine schwierige rechtliche Abwägung
gewesen, sagte sie am Donnerstagabend im ZDF-«heute journal». Die
Bundesregierung habe die Entscheidung gemeinsam mit der nordrhein-
westfälischen Landesregierung getroffen. «Ich glaube, dass es ein
gemeinsames Interesse gibt, diese Informationen zu kennen.
Steuerhinterziehung ist alles andere als ein Kavaliersdelikt.»


Nordrhein-Westfalens Finanzminister Helmut Linssen (CDU) hatte zuvor
mitgeteilt, die rechtlichen Prüfungen hätten ergeben, dass sich Behörden bei
einem Ankauf nicht strafbar machten. Die so erlangten Beweismittel seien in
Steuer- und Strafverfahren verwertbar. Die NRW-Steuerfahnder können nun
mit dem Informanten über den Kauf der Steuer-CD verhandeln.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hofft, dass der Kauf der Daten
für 2,5 Millionen Euro zügig abgewickelt wird. Bund und Länder wollen die
Kosten je zur Hälfte übernehmen.


http://www.news.de/politik/855043258...uro-bringen/1/
 
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Alt 05.02.2010, 13:33   #185
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Na also, da haben wir's doch schon:
Zitat:
Vorschläge zur Offenlegung aller Löhne und Gehälter sowie sonstiger Einkommen im Internet

Tags: Bürger, Datenbank, Einkommen, Internet, Offenlegung, Steuern
Beitrag zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Sozialmissbrauch erhofft
Wenn es nach dem Willen von einigen „Experten“ und Politikern ginge, wisse demnächst der Nachbar, wieviel Einkommen man habe und wie viele Steuern gezahlt würden. Das alles klinge wie ein böser Traum, ein schlechter Scherz - doch es werde ernsthaft diskutiert, berichteten die MMnews am 23.01.2010:
„Wirtschaftsexperten“ hätten die Offenlegung aller Löhne und Gehälter sowie anderer Einkommen angeregt, so die Bild-Zeitung. Demnach sollten die Finanzämter künftig die Einkommen aller Bundesbürger im Internet veröffentlichen.
Vorbild sei Norwegen, das Steuerdaten schon seit 1863 auf Anfrage preisgebe und diese persönlichen Informationen seit 2001 auch im Internet in der so genannten „Skatterlist“ veröffentliche. Eine solche Datenbank wäre ein „Beitrag zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Sozialmissbrauch“, so Prof. Rudolf Hickel (Universität Bremen) zur „Bild“. Der „Wirtschaftsweise“ Prof. Peter Bofinger halte das Modell „Norwegen“ ebenfalls für „absolut diskutabel“ - Hauptvorteil sei die Steuertransparenz, jeder könnte sehen, wer wie viel zur Finanzierung des Staates beitrage.
Quelle

Herzlichen Glückwunsch allen Gegnern des Bankgeheimnisses!

Kann auch keiner mehr Teile seines Einkommens womöglich vor der Ehefrau oder seinem Vermieter oder wem auch immer verstecken...

m.


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Musterdepot von mfeldt Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2010, 13:39   #186
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Zitat:
Zitat von mfeldt Beitrag anzeigen
Na also, da haben wir's doch schon:
Quelle

Herzlichen Glückwunsch allen Gegnern des Bankgeheimnisses!

Kann auch keiner mehr Teile seines Einkommens womöglich vor der Ehefrau oder seinem Vermieter oder wem auch immer verstecken...

m.
Ganz tolle Nummer und mit ELENA ist der erste Schritt getan


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Alt 05.02.2010, 13:52   #187
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Zitat:
Zitat von mfeldt Beitrag anzeigen

Zitat:
Eine solche Datenbank wäre ein „Beitrag zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Sozialmissbrauch“, so Prof. Rudolf Hickel (Universität Bremen) zur „Bild“.
Hickel gehört auch zu den Gestalten, die hinter dem eisernen Vorhang besser aufgehoben gewesen wären.


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Musterdepot von rebell Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2010, 14:00   #188
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Zitat:
Zitat von mfeldt Beitrag anzeigen
Mittlerweile kann ich Leute die Auswandern schon verstehen - nicht weil die Steuern zu hoch sind und je nach Ansicht verschwendet werden, sondern weil sich staatliche Willkür ausbreitet, der die Bürger hilflos ausgesetzt sind. und die, die jetzt Hurra schreien weil es endlich ,,den Reichen'' an den Kragen geht, werden sich morgen schon umschauen wie einst die Mitglieder der Zentrumspartei - denn auch euch wird es treffen!
m.
Wo gehen den solche Leute hin, wenn Sie D wegen Staatlicher Wilkür verlassen?


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Musterdepot von gelbfuss Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2010, 14:41   #189
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Status: mfeldt ist offline
Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Na - in die Schweiz natürlich !

Oder in angelsächsische Länder - da gibt's andere Traditionen - und auch das Recht auf Widerstand ist ausgeprägter, sollte auch dort der Staat zur Willkür neigen...

m.


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Geändert von mfeldt (05.02.2010 um 15:18 Uhr)
 
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Alt 05.02.2010, 15:14   #190
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Standard AW: Gestohlene Steuerhinterzieherdaten kaufen oder nicht?

Das ist ganz einfach. Warum sollte Deutsch-Mann (Frau) in die Schweiz gehen um Anleihen oder Aktien zu kaufen.

Kauf von DAX30 Aktien oder DOWJones 30 Gebühren von 1,5% bis 2% (gestaffelt nach Nominalbetrag) bei Kauf u. das gleiche bei Verkauf.
Es kommt noch Stempelsteuer dazu.

Kauf von Anleihen von BO Sxxx oder BA xxx oder z. B. Anleihe Österreich/Frankreich/England
Gebühren von 0,7-1,5% (gestaffelt nach Nominalbetrag) bei Kauf u. bei Verkauf.
Es kommt noch Stempelsteuer hinzu.

Abgeführt werden anonym 20% der Zinseinkünfte an den deutschen Fiskus.

Die "arme" Schweizer Bank selbst zweigt 2 bis 4 % Coupon-Gebühren bei jeder Zinszahlung ebenfalls noch ab.

Von den happigen Depotgebühren/Admisistrationsgebühren brauchen wir erst gar nicht zu reden.

Damit es jetzt jeder versteht. Niemand hat einen Vorteil Geld in die Schweiz zu schaffen.
Im Gegenteil er hat gravierende Nachteile.

Auch der schwerreiche Unternehmer nicht. Er zahlt 20% Kest u. bei Schweizer Franken-Anleihen 35% Kest.

Dieser Beitrag lag mir schon lange auf dem Herzen. Davon steht nichts in der Presse.
Nur Sündenbocksuche.
 
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