Zitat:
Zitat von gravityy
Hi!
Mit welcher Begründung denn?
|
Nun, ich finde, die Welt braucht beide Elemente. Zu gewissen Zeiten braucht es die Stärke und Kühnheit weitreichende Pläne militärisch zu verfolgen, wie Bush es getan hat. Auch wenn Bush also viel für die Welt getan hat, so ist er doch nicht exakt ein Friedensheld.
Auf seinen Leistungen kann Obama aufbauen und nur weil Bush solche Leistungen (wie auch Fehler) vollbracht hat, ist es die Zeit für Obama, die Wunden zu heilen, die jener geschlagen hat.
Also, den Arabern, denen Bush durch Shock and Awe Respekt eingeflößt hat, die Hand zur Versöhnung zu reichen; die Abschaffung der Atomwaffen weltweit anzustreben; damit übereinstimmend Rußland Luft zum Atmen zu geben, indem man den Reaganschen Raketenschild storniert; die Nation im Inneren auch in Bezug auf die soziale Frage zu versöhnen.
Dies alles sind Gründe. Ich gebe zu, daß dies alles erst angestrebte Ziele sind, aber dieser Nobelpreis wird gegeben und soll gerade in dem Moment gegeben werden, wo diese Politik im Ansatz ist, um dieselbe zu fördern und zu stärken, so wie man es auch mit Brandt gemacht hat, der ebenfalls in seinem Land erheblichen Gegenwind hatte.
Es ist verdienstvoller, eine Pflanze zu stärken, die noch im gefahrvollen Wachstum ist, als einem alten Baum, der alles schon hinter sich hat, retrospektiv eine Plakette umzuhängen.
Abschließende Bemerkung: Im Grunde ist Obama doch so ein Typ wie Jesus Christus. Ist euch das noch nicht aufgefallen? Und solche Typen laufen immer Gefahr, gekreuzigt zu werden. Dieser Preis ist dazu geeignet, den Kelch vorerst an ihm vorübergehen zu lassen. Insofern: bene! Do!
__________________
Fragen nach meinen persönlichen Verhältnissen, wie Alter, Beruf, Familienstand, Religion, Einkommen, Auto, Haus, Hund, Vermögen und andere unverschämte Fragen beantworte ich grundsätzlich NICHT!