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Aktienboard > Allgemeiner Talk > Politik & Gesellschaft > Die USA auf dem Weg in eine Diktatur?

  

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Alt 02.01.2003, 22:00   #21
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Warum sollte jemand, der für die USA kein Einreisevisum bekommt nicht "selbstverständlich" in Deutschland leben können.
Soll das heißen, dass nur die Menschen in Deutschland leben sollten die ein USA-Visum ausgestellt bekommen? Klingt irgendwie nach Stammtisch- zumal die USA-Behörden nun weiß Gott nicht fehlerfrei arbeiten. Schließlich konnten die mutmaßlichen Attentäter in den USA unbehelligt die Flugausbildung absolvieren. Zudem hatte man schon im August 2001 einen Verdächtigen, der eine Flugschule besuchte, festgenommen. Die mutmaßlichen Attentäter konnten, obwohl einige schon zur Fahndung ausgeschrieben waren, problemlos in die USA einreisen und sich gemeinsam in die Flugzeuge einchecken. Außerdem gab es im Vorfeld genügend konkrete Hinweise auf das Attentat ohne, dass die Behörde reagierten. usw.
Folglich kann ich diese Ironie nicht nachvollziehen.
 
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Alt 02.01.2003, 22:11   #22
des teufels future-trader
 
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Standard die frage die sich mir stellt ist folgende:

wieviel einschränkung bin ich bereit hin zu nehmen? ich persönlich glaube, das es die sicherheit nicht gibt. sie dient lediglich der masse um sie zu beruhigen....
die ganzen gesetze zur einschränkung der freiheit unter dem deckmantel des terrorismus sind für mich äußerst zweifelhaft....


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ab und zu muß man auch mal short, sonst ist die knete fort...
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Konrad Hummler Schweizer Privatbankier zum Thema Steuerhinterziehung:
Nicht jeder Steuerhinterzieher ist ein hochkrimineller Mafioso, sondern möglicherweise ein grundanständiger Gewerbetreibender aus einem angrenzenden Nachbarland...


try this, may be...
 
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Alt 02.01.2003, 22:58   #23
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@battle-gardner

dein anmerkung"klingt irgendwie nach stammtisch"

mißfällt mir deswegen werde ich nicht auf den inhalt deines

postings eingehen
 
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Alt 03.01.2003, 00:14   #24
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...und da gab es noch die jahre in meinem Leben, als ich in Amerika eine "unerwünschte Person" war, und nicht einreisen durfte. So war das früher - und so wird das wieder werden...


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Alt 03.01.2003, 00:21   #25
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erzähl aus deiner wilden Jugend


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Alt 16.01.2003, 10:35   #26
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USA

Bürgerrechtler warnen vor Überwachungsmonster

Führende US-Bürgerrechtler warnen in einer neuen Studie vor der Entwicklung ihres Landes zu einem monströsen "Big Brother Staat": Internetnutzer würden heimlich überwacht, Videokameras allerorten installiert, selbst Bücherein müssen Auskunft über die Lesegewohnheiten ihrer Kunden geben.


AP

Amerikanische Großstädte, wie hier Los Angeles, werden akribisch überwacht


San Francisco - Der Direktor der Amerikanischen Bürgerrechtsunion (ACLU), Barry Steinhardt, sagte am Mittwoch in einem Interview zu einem Bericht seiner Organisation: "Eine Kombination aus blitzschnellen technischen Innovationen und die Erosion des Schutzes der Privatsphäre drohen, Big Brother von einer oft zitierten, aber weit entfernten Gefahr zu einem realen Bestandteil des amerikanischen Alltags werden zu lassen." Die ACLU ist die bekannteste Bürgerrechtsgruppe in den USA.
Ihr Bericht trägt den Titel: "Größeres Monster, schwächere Ketten: Das Wachstum der amerikanischen Überwachungsgesellschaft." Darin heißt es, in den USA wachse seit den Anschlägen vom 11. September ein "Überwachungsmonster" heran. Die Kontrolle mit Videokameras sei inzwischen so dicht, dass es praktisch unmöglich sei, in größeren US-Städten spazieren zu gehen, ohne gefilmt zu werden. Es gebe zurzeit fast keine Regeln dafür, was alles mit den Aufzeichnungen gemacht werden darf. Computer-Chip-Technologie, wie sie im Autoverkehr bereits an Mautstellen eingesetzt wird, könnte auf Personalausweise übertragen werden und es der Polizei ermöglichen "Ihre Identität im Vorbeigehen zu überprüfen", hieß es.

Auch auf das Pilotprojekt "Total Information Awareness" des US-Verteidigungsministeriums weist die ACLU-Studie kritisch hin. Das Pentagon will damit in einer Datenbank medizinische, finanzielle, steuerliche und andere Aufzeichnungen von Bürgern speichern. Es gebe kaum Datenschutzbestimmungen, die Handel und Austausch entsprechender Daten auf privater oder staatlicher Ebene reguliere. "Wenn wir nichts tun, um diesen Trend umzukehren, wird die Datenüberwachung wie die Videoüberwachung es Unternehmen und Behörden erlauben, ständig und alltäglich Amerikaner zu überwachen", warnt die ACLU-Studie.

Das nach den Anschlägen vom 11. September erlassene Patriotengesetz gestatte es den Behörden, Auskunft von Büchereien über die Lesegewohnheiten ihrer Kunden zu verlangen. Die Genehmigung für das Abhören von Telefonen und die Überwachung von Internetnutzung sei leichter zu erhalten, und die betroffene Person müsse darüber nicht informiert werden. Die Bundespolizei FBI könne sogar ohne Verdacht auf eine Straftat Personen ausforschen.


Gruß Flinx


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Alt 16.01.2003, 19:28   #27
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AT WAR

'Bomb Texas'
The psychological roots of anti-Americanism.
BY VICTOR DAVIS HANSON
Monday, January 13, 2003 12:01 a.m. EST
Mit Diskussion dieses letzten Herbstes in Washington über, über Den Irak welch(was) zu tun, kam dort auch die Jahreszeit von Protesten an. Sie waren überall. In den nationalen Zeitungen veröffentlichte Allgemeine Ursache einen ganzseitigen Brief, zurückbewegt durch " 7,000 Unterzeichner, (fordernd, als ob es) eine " volle und offene Debatte " vor jeder amerikanischen Tätigkeit gegen Den Irak verboten worden war. Radikalere Schreie gingen von Nicht in Unserem Namen, ein nationales "Projekt" angeführt durch Noam Chomsky und Teilnehmer aus, welche ebenso ganzseitige Werbungen(Anzeigen) in den Hauptpapieren(Hauptzeitungen) starteten, die Amerika " Krieg ohne Grenze schlechtmachen, " organisiert " Tage Des Widerstandes " in New York und anderswohin, und in General machte bekannt sein Gefühl, dass die Vereinigten Staaten anstatt Des Iraks die reale Drohung gegen Weltfrieden aufstellen. An am 1. spät Oktober März in Washington gab es Zeichen, die " öffentlich verkündigen ich liebe Den Irak, bombardiere Texas, " und Zeichnen Des Präsidenten Bush, der einen Hitler Schnurrbart und Geben des Nazistischen Grußes trägt.
Im Dock mit Amerika war, selbstverständlich, Israel: Auf Universitätscampus, Nachfragen in Umlauf gesetzt zu disinvest von Firmen, die Geschäfte damit " Apartheid-Zustand(Apartheid-Staat) " - auf der Voraussetzung machen, denkt man, dass eine demokratische Gesellschaft mit einer gewählten Regierung und einem von Zivilisten kontrollierten Militär in einem Weg dämonisch ist, die eine autokratische Kabale, die den Selbstmord-Mord an Zivilisten sponsert, ist nicht.
Schriftsteller, Schauspieler, und Athleten offenbarten ihre gewohnheitsmäßige Selbstabsorption. Der Romanschriftsteller Philip Roth beklagte sich, dem die Vereinigten Staaten seit dem 11. September sich " einer Orgie des nationalen Narzißmus nachgegeben hatten, " obgleich gab er auch zu, seinen Titel als der regierende(herrschende) Kaiser des ästhetischen Narzißmus, das sofort nach dem Fall der Zwilling-Türme zurückfordernd, war New York " interessant wieder geworden, weil es eine Stadt in Krise " - ein flüchtiger, endgültiger Vorteil(Nutzen) Kennern der Literatur vom Tod von Tausenden war.
Barbra Streisand, Saddam Hussein als der Diktator Des Irans, gefaxt misspelled und zusammenhangloser aber charakteristisch glühender Memos zu Kongreßabgeordneten, während identifizierend, drohte Ed Asner, Situationskomödie-Ruhmes, öffentlich, seine Seele " " zu verlieren, wenn wir in Den Irak eintraten. Hollywood schlechter Junge Sean Penn, nicht vorher bekannt, um einen pazifistischen Streifen zu beherbergen, forderte, dass der Präsident seine Kriegslust wegen Kinder von Penn aufhört. Auswärts reisend, kündigte die Schauspielerin Jessica Lange keck an : " Es läßt mich sich schämen, um aus den Vereinigten Staaten zu kommen - das ist demütigend. " Und die setzende Strahl Tennisberühmtheit Martina Navratilova, die hier flüchtete, um kommunistischer Unterdrückung zu entkommen, und, hat Millionen von korporativen Förderern verdient, züchtigte die repressive Atmosphäre ihres adoptierten Heimatlandes, ein Land, der Verhalten " allein darauf gegründet ist, wieviel Geld daraus kommen wird. "
Und so weiter. Vorboten dieser Sorte des Hohns waren selbstverständlich auf Ansicht vor einem Jahr in der Periode direkt nach dem 11. September und Eingeweide darin stirbt Kampagne gegen Lager Taliban in Afghanistan. So beklagte Michael Moore, zur Zeit Lager Rounds machend, der seinen Film " zustopft, für Columbine " und einen Sympathisanten Nicht in Unserem Namen Rollend, Lager-Futterrübe von 9/11 Terroristen ein der Diskriminierung in ihrer Wahl des Ziels: " Wenn jemand das machen, um einen Bush zurückzukommen, dann taten sie so durch tödliche Tausende von Leuten Okkispitze, sterben Für ihn nicht stimmten! " Norman Mailer, einnehmend stirbt Zwilling-Türme " zu zwei riesigen Dollar-Zähnen vergleichend, " stirbt sprach ihre Ruinen "schöner" aus als Gebäude selbst.==========>. . . .

Vorgebliches amerikanisches Haß von Moslems passt kaum zu unserem Verzeichnis von sparenden Kuwaitern von faschistischen Irakern, Kosovars und Bosniern von Christ Serbs, oder Afghanen von russischen Kommunisten und dann von ihren eigenen Islamist Oberherren, die ganze Zeit Milliarden von Dollars zugunsten nach Ägypten, Dem Jordan und der palästinensischen Autorität versorgend. Es war Jordanier und Kuwaiter, nicht wir und nicht Israelis, die ethnisch Palästinenser reinigten; Iraker und Ägypter, nicht wir, wer gassed Moslemische Bevölkerungen. Und es ist zu unseren Ufern, dass Mittleren Östlichen Despotismus müde Moslems dringend emigrieren müssen.=========> . . .

Als ob das nicht Hypokrisie genug, diejenigen war, die gegen Erderwärmung protestieren, gegen verschüttendes Blut für Öl, oder gegen die Protokollierung von Wäldern in der Welt sind nicht wahrscheinlicher als der Rest von uns, um SUVS, Weg auf Hartholz-Fußböden und Halle auf Rotholz-Plattformen zu treiben. Versuchen Sie, jemanden überflutet in einem Meer des Materialismus zu bitten, Wort mit Tat zu vergleichen und wirklich vom Reichtum zu trennen, der purportedly Tötung der Welt und seiner Einwohner ist. Berühmtheitskritiker des korporativen Kapitalismus weder verteilen ihren Reichtum noch getrennt sich selbst von ihren multinationalen Aufnahme-Firmen, Filmstudios, und Bekanntmachungshäusern - neu oder beharren sogar auf niedrigere Gebühren, so daß bedrückt preiswertere Karten an Mehrfach- genießen konnte. Jessica Lange und Alec Baldwin so Haß George W. Bush dass drohen sie, unsere Ufer - Versprechungen, Versprechungen zu lassen(verlassen).========> . . . .
Aber es kann auch herausgefordert werden. Die Antiamerikaner rufen oft Rom als eine Warnung und als ein Modell, beider unseres Imperialismus und unseres vorherbestimmten Einsturzes an. Aber die Drohungen gegen Roms Vorherrschaft waren in 220 B.C. schrecklicher als in A.D. 400. Der Unterschied mehr als sechs Jahrhunderte, die Verschiedenartigkeit, die zum Ende führte, war ein Resultat nicht Reichsüberstreckens auf der Außenseite, aber etwas, innerhalb das geschehend, war nicht verschieden davon, was wir selbst jetzt bezeugen. Frühere Römer wußten(kannten), was das römisch sein sollte, warum das mindestens besser war als die Alternative, und warum ihre Kultur verteidigt werden mußte. Später in Unwissenheit vergaßen sie, was sie wußten(kannten), in Stolz spottete, der sie waren, und in Konsequenz verschwand.============> . . . .
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Habe mich bemueht Teile dieses Artikels mit einer Uebersetzmaschine in Deutsch zu zeigen. Es ist schwer zu lesen doch diese Ansicht ist sehr selten besser beschrieben.
Mein Deutsch ist zu rostig um Verbesserungen zu machen.
English kann der Artikel hier erreicht werden:
http://www.opinionjournal.com/extra/?id=110002900

--------------------
Meine Ansicht ist nicht viel anders.
d0bene
 
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Alt 17.01.2003, 00:19   #28
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...got a karma for sending us this article, even if I don't like- or divide- the content. It's a point of view, but it's only one point....


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Alt 24.01.2003, 18:49   #29
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Ich hoffe, daß ich jetzt keine Copyrights verletze, aber ich will jetzt mal ein paar Seiten eines Buches reinstellen.

Für mögliche Interessenten: Michael Moore, "Stupid white men", Piper Verlag.

Es geht zunächst einmal um die Wahl George W,´s zum Präsidenten. Ich habe nichts weggelassen und auch nichts hinzugefügt, von ein paar Rechtschreibfehlern abgesehen .

Zitat:

"Der Coup wurde schon lange vor den miesen Tricks am Wahltag 2000 geplant. Im Sommer 1999 zahlte Katherine Harris vier Millionen $ an Database Technologies. Harris ist nicht nur Ehrenmitglied bei den dummen weißen Männern, sondern auch stellvertretende Wahlkampfleiterin für Bush UND Innenministerin von Florida. Damit war sie für die Durchführung der Wahl verantwortlich. Database sollte die Wahlregister Floridas durchgehen und jeden streichen, den man eines Verbrechens >>verdächtigte<<. Harris handelte mit dem Segen des Gouverneurs von Florida, George W´s Bruder Jeb Bush - dessen tugendhafte Gemahlin einmal bei dem Versuch erwischt wurde, Schmuck im Wert von 19 000 Dollar am Zoll und an der Steuer vorbei ins Land zu schmuggeln... Das ist eigentlich eine Straftat. Aber hey, wir sind in Amerika. Wir verfolgen Verbrecher nicht, wenn sie reich oder mit einem regierenden Bush verheiratet sind.

Laut Gesetz dürfen Vorbestrafte in Florida nicht wählen. Natürlich bin ich davon überzeugt, daß die Richter in Florida stets untadelig und völlig unvoreingenommen urteilten. Aber dieses Gesetz hat traurigerweise zur Folge, daß 31% aller männlicher Schwarzen in Florida nicht wählen dürfen. Harris und Bush wußten, daß durch die Streichung der Vorbestraften aus den Wahlregistern Tausende von Schwarzen Bürgern von den Wahlurnen ferngehalten werden würden.

Die schwarzen Bürger Floridas sind in überwältigender Mehrheit Demokraten - zweifellos bekam Al Gore am 7. November 2000 über 90% ihrer Stimmen.

Das heißt, 90% derer, die wählen DÜRFEN.

Mit einem Streich, der nichts anderes als ein Massenbetrug durch den Staat Florida war, entfernten Bush, Harris und Database nicht nur Tausende schwarzer Bürger mit Vorstrafen aus dem Register, sondern auch Tausende schwarzer Bürger, die noch nie in ihrem Leben eine Straftat begangen hatte - zusammen mit Tausenden von Bürgern, die nur geringfügige Verbrechen begangen hatten.

Wie war das möglich? Database (eine Firma mit starken Verbindungen zu den Republikanern) erhielt von Harris´ Büro die Anweisung das Netz so weit wie möglich zu spannen und soviele Wähler wie möglich loszuwerden. Das Unternehmen sollte sogar Bürger streichen, deren Namen >> ähnlich << klangen wie die der Vorbestraften. Database mußte auch Bürger überprüfen, die das gleiche Geburtsdatum wie bekannte Vorbestrafte oder die gleiche Sozialversicherungsnummer hatten. Eine achtzigprozentige Übereinstimmung der relevanten Informationen, so die Anweisung des Wahlbüros, genügte, damit ein Wähler auf der Liste der Nicht-Wahlberechtigten landete.

Selbst für das bushfreundliche Unternehmen waren diese Instruktionen schockierend. Sie bedeuteten, daß Tausende von Wählern von der Ausübung ihres Wahlrechts abgehalten werden würden., weil ihr Name ähnlich klang wie der eines Bankräubers oder weil sie zufällig am selben Tag Geburtstag hatten wie er. Marlene Thorogood, Projektmanagerin bei Database, schickte Emmett >>Bucky<< Mitchell, einem Rechtsanwalt im Wahlkomitee von Harris, eine E-Mail, in der sie ihn warnte: >>Leider könnte eine derartige Programmierung Ihnen falsche Ergebnisse liefern.<< Thorogood meinte damit Namensverwechslungen.

Nicht so schlimm, entschied der gute alte Buckley: >>Wir wollen lieber Namen erfassen, auf die unsere Kriterien möglicherweise nicht zutreffen, und dann die Wahlaufsicht [des Bezirks] entgültig entscheiden lassen, als bestimmte Namen ganz auszuschließen.<<

Database tat wie geheißen. Schon bald wurden 173 000 Wähler in Florida für immer aus dem Wahlregister gestrichen.. In Miami-Dade, dem größten Regierungsbezirk Floridas, waren 66% der aus dem Register gestrichenen Wähler Schwarze. Im Bezirk Tampa waren 54% derjenigen, denen am 7. November 2000 die Wahl verboten wurde, Schwarze.

Aber Harris und ihr Ministerium gaben sich nicht damit zufrieden, aus dem Wahlregister nur Namen von Bürgern zu streichen, die in Florida angeklagt und vorbestraft waren. Zusätzlich wurden 8000 weitere Bürger Floridas aus den Registern gestrichen, weil Database eine falsche Liste benutzte, die ein anderer Bundesstaat geliefert hatte. Angeblich waren auf der Liste die Namen von Vorbestraften verzeichnet, die nach Florida gezogen waren.

Es hat sich herausgestellt, daß die Straftäter auf der Liste ihre Strafen abgesessen und ihr Wahlrecht wiedererhalten hatten. Außerdem standen Bürger auf der Liste, die nur Ordnungswidrigkeiten begannen hatten - zum Beispiel Falschparken oder Müll-nicht-vorschriftsmäßig-Entsorgen. Und nun raten sie mal, welcher Staat Jeb und George unter die Arme griff und die falsche Liste nach Florida schickte?

Texas.

Die ganze Affäre stinkt zum Himmel, aber die amerikanischen Medien ignorierten sie. Nur die BBC hakte nach und brachte zur besten Sendezeit einen viertelstündigen Bericht in den Nachrichten, in dem sämtliche schmutzigen Details aufgedeckt und die Verantwortung für den Betrug direkt Gouverneur Bush zugeschrieben wurde. Traurig, traurig, wenn wir das Fernsehen eines 8000 km entfernten Landes ansehen müssen, um die Wahrheit über unsere eigenen Wahlbetrügereien zu erfahren. (Schließlich griffen die Los Angeles Times und die Washington Post die Geschichte auf, sie wurde jedoch kaum beachtet.)

Der Angriff auf das Wahlrecht von Minderheiten war in Florida so umfangreich, daß sogar Bürger wie Linda Howell betroffen waren. Linda erhielt einen Brief, in dem ihr mitgeteilt wurde, sie sei vorbestraft, daher solle sie am Wahltag gar nicht erst wählen gehen, sie sei aus dem Register gestrichen. Das Dumme war nur, daß Linda Howell keine Verbrecherin war, sondern zur Wahlaufsicht von Madison County in Florida gehörte! Sie und andere lokale Wahlbeauftragte versuchten den Staat dazu zu bringen den Fehler zu korrigieren, aber ihre Versuche wurden abschlägig beschieden. Ihnen wurde gesagt, daß jeder, der sich beklage, er werde zu Unrecht am Wählen gehindert, sich Fingerabdrücke abnehmen lassen müsse. Anschließend werde der Staat entscheiden, ob die Person kriminell sei oder nicht.

Am 7. November 2000 drängten die schwarzen Bürger Floridas in Rekordzahlen zu den Wahlurnen, doch vielen wurde im Wahllokal schroff mitgeteilt: >>Sie dürfen nicht wählen.<< In einigen Vierteln in den Innenstädten waren die Wahllokale durch Polizeiaufgebote geschützt, die jeden am Wählen hindern sollten, der auf Katherines und Jebs >>Verbrecherliste<< stand. Hunderte gesetzestreuer Bürger, die ihr von der Verfassung garantiertes Wahlrecht ausüben wollten, wurden in den überwiegend von Schwarzen und Hispanics bewohnten Bezirken weggeschickt., und wenn jemand protestierte , wurde mit Verhaftung gedroht.

George W. Bush erhielt in Florida offiziell 537 Stimmen mehr als Al Gore. Aller Wahrscheinlichkeit nach hätten Tausende schwarzer und hispanischer Wähler, denen der Gang zur Urne verwehrt wurde, anders entschieden. Hätten sie Bush die Wahl gekostet, wenn sie hätten wählen dürfen? Zweifellos.

Am Wahlabend herrschte nach der Schließung der Wahllokale große Verwirrung, wie man mit dem Auszählen der Wahlzettel verfahren sollte. Wer hatte nun eigentlich gewonnen? Schließlich wurde vom Verantwortlichen für die Wahlberichterstattung beim Fox News Channel eine Entscheidung getroffen. John Ellis ließ in den Nachrichten verkünden, Bush habe Florida und damit die Wahl gewonnen. Und so geschah es. Fox News Chanel erklärte Bush offiziell zum Sieger.

Aber unten in Tallahassee war die Auszählung noch gar nicht abgeschlossen; Associated Press beharrte darauf, daß das Ergebnis noch nicht eindeutig sei, und weigerte sich, die Nachricht von Fox News Channel zu übernehmen.

Die anderen Sender hatten weniger Skrupel. Kaum hatte Fox den Präsidenten gekürt, folgten sie dem Sender wie Lemminge, weil sie fürchteten, sonst als langsam oder schlecht informiert zu gelten, und das, obwohl ihre eigenen Reporter vor Ort darauf bestanden, das definitive Ergebnis stehe noch nicht fest. Aber wer braucht schon Reporter, wenn er einem Leithammel namens John Ellis hinterherrennt, dem Mann für die Wahlberichterstattung bei Fox. Wer ist dieser John Ellis?

Er ist ein Cousin ersten Grades von George W. und Jeb Bush. Nachdem Ellis das Wahlergebnis verkündet hatte und die anderen Sender es nachgebetet hatten, gab es kein Zurück mehr - und nichts schadete, psychologisch betrachtet, Gores Chancen für einen Sieg mehr als der Eindruck, daß ER der schlechte Verlierer war. Denn Gore forderte Nachzählungen, er zog sein Eingeständnis der Niederlage zurück und bestürmte die Gerichte mit Rechtsanwälten und Klagen. In Wahrheit lag Gore die ganze Zeit vorn - er bekam die meisten Stimmen -, aber die Medien stellten das niemals dar.

Eine Szene am Wahlabend, die ich nie vergessen werde, wurde am frühen Abend gesendet. Die Fernsehsender hatten Gore bereits zum Sieger in Florida erklärt, und das war korrekt. Dann wurde in ein Hotelzimmer in Texas umgeschaltet, in dem George W.mit seinem Vater, dem ehemaligen Präsidenten, und seiner Mutter Barbara saß. Der alte Herr wirkte kaltschnäuzig und ganz gelassen, obwohl es so aussah, als sei der Sohnemann weg vom Fenster. Ein Reporter fragte Bush Junior, was er von dem Ergebnis halte.

>>Ich gebe Florida nicht verloren<<, meldete sich Junior nicht ganz schlüssig zu Wort. >>Ich weiß, daß Sie die ganzen Hochrechnungen haben, aber die Leute zählen noch die Stimmen... Die Sender beurteilen die Sache verfrüht, und die Leute zählen die Stimmen, sie haben eine andere Perspektive, daher...<< Es war ein merkwürdiger Augenblick in dieser verrückten Nacht der Wahlberichterstattung. Die Familie Bush mit ihrem entspannten Lächeln sah aus wie ein paar fette Katzen, die gerade einen Schwarm Kanarienvögel verschlungen haben. Sie sahen aus, als ob sie etwas wüßten, was wir noch nicht wußten.

Und so war es auch. Sie wußten, daß Jeb und Katherine die Sache schon vor Monaten geregelt hatten. Sie wußten, daß Vetter John die Berichterstattung bei Fox kontrollierte. Und wenn alles nichts half, gab es immer noch ein Team, auf das sich Daddy verlassen konnte: das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten.

Zitat Ende!!!!!


Ich habe noch ein paar nette Details bezüglich der Briefwähler. Diese stelle ich morgen oder übermorgen rein. Muß erst tippen. Stöhn!!!!!

Gruß Flinx


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Alt 30.01.2003, 22:50   #30
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.. und weiter geht´s mit den Briefwählern!

Zitat:

"Unglaubliches geschah in den folgenden 36 Tagen. Das Imperium schlug zurück, und zwar gnadenlos. Während sich Gore dummerweise darauf konzentrierte, daß in einigen Bezirken Nachzählungen durchgeführt wurden, hatte es das Bush Team auf den heiligen Gral abgesehen - die Stimmen der Briefwähler im Ausland. Viele Briefwähler waren Soldaten, die aus Tradition die Republikaner wählen. Sie verschafften Bush die Stimmen, die er bis dato nicht bekommen hatte, obwohl er Tausenden von Schwarzen mit miesen Tricks das Wahlrecht aberkannt hatte.

Gore wußte das und forderte, daß die Wahlzettel der Briefwähler genaustens überprüft wurden. Natürlich widersprach das seiner Devise >>Laßt jede Stimme gelten<<, die er mit seiner Forderung nach Nachzählungen ausgesprochen hatte. Aber er hatte das Gesetz Floridas hinter sich, das in dieser Hinsicht eindeutig ist: Die Stimmen von Briefwählern aus dem Ausland dürfen nur gezählt werden, wenn sie am oder vor dem Wahltag abgegeben und unterschrieben und bis zum Wahltag eingesandt wurden oder der Poststempel des anderen Landes ein Datum vor dem Wahltag oder das Datum des Wahltags selbst trägt.

Während die Republikaner und Ex-Außenminister Jim Baker noch sein Mantra herunterleierte - >>es ist nicht fair, die Regeln und Standards zur Zählung oder Nachzählung der Stimmen zu ändern, wenn eine Partei zu der Ansicht gelangt ist, daß sie nur so die Stimmen bekommen kann, die sie braucht<<-, taten er und seine Helfershelfer bereits genau das.

Eine Untersuchung der New York Times vom Juli 2001 zeigte, daß von den 2490 Briefwahlzetteln aus dem Ausland, die schließlich gewertet wurden, 680 fehlerhaft und fragwürdig waren. Vier von fünf Wählern im Ausland stimmten für Bush. Folglich hätten 544 Stimmen für Bush aussortiert werden müssen. Haben Sie die Rechnung verstanden? Plötzlich ist Bushs >>deutlicher Vorsprung<< von 537 Stimmen auf ernüchternde minus 7 Stimmen zusammengeschrumpft.

Wie kam es, daß all diese Stimmen für Bush gezählt wurden? Nur wenige Stunden nach der Wahl hatten die Bush-Wahlkämpfer eine neue Kampagne gestartet. Zunächst sorgten sie dafür, daß so viele Wahlzettel wie möglich eingingen. Republikanische Helfershelfer schickten panische E-Mails an die Schiffe der US-Navy und forderten die Besatzungen auf, jeden verfügbaren Wahlzettel auszugraben. Selbst Clintons Verteidigungsminister William S. Cohen (ein Republikaner) erhielt einen Anruf, in dem er gebeten wurde, Druck auf die Militärstützpunkte auszuüben. Er lehnte ab, aber das spielte keine Rolle: Tausende Wahlzettel gingen ein - manche sogar NACH dem Wahltag unterzeichnet.

Nun mußten die Republikaner nur noch dafür sorgen, daß soviele dieser Wahlzettel wie möglich gewertet wurden. Und damit begann der eigentliche Betrug.

Die Times berichtete, Katherine Harris habe ursprünglich geplant, ihren Wahlausschüssen ein Memo zu schicken, in dem das Verfahren bei der Auszählung der Briefwahlstimmen aus dem Ausland noch einmal beschrieben wurde. Dazu gehörte auch die Erinnerung, daß das Gesetz des Bundesstaates verlangte, alle Stimmzettel müßten vor oder am Wahltag >>gestempelt oder unterschrieben und datiert<< sein. Hmmm.

Was hat sie veranlaßt, ihre Meinung zu ändern - und sich über das Gesetz hinwegzusetzen? Wir werden es wohl nie erfahren, weil die Computerdaten, die diese Vorgänge verzeichneten, auf mysteriöse Weise gelöscht wurden - vermutlich ein Verstoß gegen die Gesetze des Staates Florida. Lange nachdem das Kind in den Brunen gefallen war, hat Harris nun ihre Festplatten den Medien zur Begutachtung überlassen, aber erst nachdem ihr eigener EDV Experte sie >>durchgesehen<< hatte. Diese Frau will nun für den Kongreß kandidieren. Können diese Leute sich eigentlich noch schamloser aufführen?

Mit dem Segen ihrer Innenministerin im Rücken starteten die Republikaner eine massive Kampagne, mit der gewährleistet werden sollte, daß bei der Zählung der Briefwahlstimmen so großzügig wie möglich verfahren wurde. Der Wahlgrundsatz der Gleichheit bedeutete in Florida, daß die Annahme oder Ablehnung einer Briefwahlstimme davon abhing, aus welchem Wahlbezirk der Wähler kam. Das erklärt, warum in Wahlbezirken, in denen Gore gewann, nur zwei von zehn Wahlzetteln mit unklarem Poststempeln gezählt wurden, in den Bezirken, die an Bush gingen, schafften es wunderbarerweise sechs von zehn Wahlzetteln in die Endauswertung.

Als sich die Demokraten beschwerten, daß Wahlzettel, die nicht den Vorschriften entsprachen, nicht gezählt werden dürften, starteten die Republikaner einen erbitterten PR-Feldzug. Sie wollten den Eindruck erwecken, daß die Demokraten ausgerechnet jene Männer und Frauen um ihr Wahlrecht betrügen wollten, die ihr Leben für ihr Land riskierten. Ein typisches Beispiel ist der Vorwurf eines republikanischen Mitglied des Stadtrats von Naples: >>Wenn eine Kugel sie erwischt oder sie von der Bombe eines Terroristen in Stücke gerissen werden, dann fragt man bei den Leichenteilen auch nicht nach dem Poststempel oder nach einer Registrierung.<< Der republikanische Kongreßabgeordnete Steve Buyer aus Indiana beschaffte sich (vermutlich illegal) die Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Soldaten und sammelte Geschichten über tragische Ablehnungen von Wahlzetteln, weil er seine Sympathie für >>unsere Männer und Frauen im Einsatz<< bekunden wollte. Selbst Stormin´ Norman Schwarzkopf, der tapfere Recke des Golfkrieges, schaltete sich mit der Bemerkung ein, es sein ein sehr trauriger Tag für das Land, wenn die Demokraten die Wähler in der Army schikanieren dürften.

Der Druck verfehlte seine Wirkung bei den schwächlichen, rückgratlosen Demokraten nicht: Sie zogen furchtsam den Schwanz ein. In der Sendung Meet the Press erklärte Joe Lieberman, Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, die Demokraten sollten mit dem Theater aufhören und akzeptieren, daß Hunderte Wahlzettel von Soldaten im Einsatz gezählt werden dürften, auch wenn sie nicht den richtigen Poststempel hätten.

Lieberman hätte wie so viele andere dieser neuen Sorte Demokraten ums Prinzip kämpfen sollen, anstatt sich um sein Image zu sorgen. Warum? Nun, die NEW YORK TIMES fand folgendes heraus:

- 344 Wahlzettel enthielten keinerlei Hinweis, daß sie am Wahltag oder davor abgegeben wurden
- 183 Wahlzettel trugen einen Poststempel der Vereinigten Staaten
- 96 Wahlzettel hatten keine Bestätigung von Zeugen
- 169 Wahlzettel stammten von nicht registrierten Wählern, waren nicht richtig unterschrieben oder stammten von Wählern, die keine Briefwahl beantragt hatten
- 5 Wahlzettel trafen nach der letzten Frist (17. November) ein
- 19 Briefwähler schickten 2 Wahlzettel - und beide wurden gezählt

All diese Wahlzettel entsprachen nicht dem Wahlgesetz Floridas, wurden aber trotzdem gezählt. Muß ich noch deutlicher werden? Bush hat nicht gewonnen! Gore ist der Sieger . Das hat nichts mit falsch gestanzten Wahlkarten zu tun, und nichts mit der dreisten Unterdrückung der Afro-Amerikaner in Florida. Bei der Auszählung der Stimmen wurde schlicht und ergreifend das Gesetz gebrochen. Alles ist dokumentiert, die Beweise liegen in Tallahassee. Alle Manipulationen hatten nur einen Zweck: Bush sollte die Wahl gewinnen."

Zitatende

Demnächst geht´s weiter und wir werden noch mehr erfahren über George W. Bush und über das Mutterland der Demokratie.


Gruß Flinx


__________________
Um ein tadeloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.
 
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