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Aktienboard > Allgemeiner Talk > Politik & Gesellschaft > News Venezuela bekämpft Inflation mit Militär...

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Alt 06.03.2013, 17:28   #11
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Standard AW: Venezuela bekämpft Inflation mit Militär...

Das kann ich nicht bestätigen. Der Bevölkerung ging es noch nie dreckiger, ausser man gehört zum inneren Dunsktreis von Chavez.

Chavez hat das Land ausgesaugt um seine Getreuen glücklich zu machen. Den Rest des Landes hat er unterdrückt wie der übelste Tyrann. Wer diese Tatsachen öffentlich bekannt machte musste mit Gefängnis oder Tod rechnen.

Als ich dort war gab es zwar manchmal Einschränkungen der Freiheit wie sie in einem westlichen Land undenkbar wären, aber diese waren selten und zeitlich begrenzt. Unter Chavez gehörte das zur täglichen Last. Es gab permanent Ausgangssperren, Zensur, üble raubende und mordende Regierungseinheiten und Polizisten etc. Es gab zum Schluss nicht einen Chavez-kritischen TV Sender oder eine einzige Chavez-kritische Zeitung; diese Leute sind alle im Gefängnis. Die Zeitungen und TV-Sender mussten permanent über ihn berichten wie über einen Gott. In jedem Sender hörte man jeden Tag drei bis vier Stunden Chavez-Monologe.

Das Land hat die Dienstleistungen an seinen Bürgern praktisch eingestellt. Chavez hatte grossen Respekt vor dem Eigentum. Dem Eigentum seiner eigenen Leute. Dem Rest der Bevölkerung hat er weggenommen was sie besitzen. Am schlimmsten hat es Ausländer getroffen, diese wurden enteignet, umgebracht oder verjagt.


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Alt 07.03.2013, 12:45   #12
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Standard AW: Venezuela bekämpft Inflation mit Militär...

Hallo cubanpete und Ca$hmandt,

die sozialistischen bzw. National sozialistischen Systeme (gibt es überhaupt einen Unterschied?!) sind immer auf einen kurzfristigen Erfolg ausgelegt. Mir wäre kein Land bekannt das langfristig mit diesem Konzept erfolgreich war.

Egal ob DDR, UdSSR oder Nazi Deutschland nach einer begrenzten Zeit wenn die Ressourcen verbraucht sind bzw. die letzte Intelligenz sich von dem System abgewandt hat, kommt unweigerlich der Zusammenbruch.

In der DDR oder UdSSR war der Wohlstand doch auch nur für die oberen 10000. Der Rest im Osten musste schauen das er mit einem kleinen Auto und einer Plattenbauwohnung klar kommt.

...und was soll an dem Chavez Sozialismus gut gewesen sein, wenn jegliche Kritik verboten war bzw. unterdrückt wurde?!

Gruß Asterix
 
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Alt 07.03.2013, 13:17   #13
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Standard AW: Venezuela bekämpft Inflation mit Militär...

Zitat:
Zitat von asterix1970 Beitrag anzeigen
Hallo cubanpete und Ca$hmandt,

die sozialistischen bzw. National sozialistischen Systeme (gibt es überhaupt einen Unterschied?!) sind immer auf einen kurzfristigen Erfolg ausgelegt. Mir wäre kein Land bekannt das langfristig mit diesem Konzept erfolgreich war.

Egal ob DDR, UdSSR oder Nazi Deutschland .......
nicht egal. Die UdSSR schaffte es mehr als 70 Jahre. Relativ günstig, pro Jahrzehnt lediglich 1 mio Opfer (durchschnittlich).
 
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Alt 07.03.2013, 14:15   #14
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Standard AW: Venezuela bekämpft Inflation mit Militär...

Kuba bekommt ein echtes Problem wenn die Geschenke von Venzuela jetzt ausbleiben. Kuba hatte Spezialpreise für Oellieferungen und muss dazu noch die Hälfte des Preises erst in 20(!) Jahren zahlen.

Ist ja schon cool wenn man den Tank für weniger als 2 Euros füllen kann. Chavez machte seinem Volk weis das sei weil man die bösen Imperialisten vertrieben hätte; in Tat und Wahrheit war aber jeder Liter Benzin aus Eigenproduktion mit ca. 200% und aus Import (die verrotteten enteigneten Raffinerien funktionieren fast nicht mehr) mit 500% subventioniert.

Das führte zum Beispiel dazu dass man nicht mehr mit vollem Tank aus Venezuela raus fahren darf; es entwickelte sich ein heftiger Schmuggel.


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Alt 07.03.2013, 14:59   #15
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Standard AW: Venezuela bekämpft Inflation mit Militär...

Zitat:
Zitat von cubanpete Beitrag anzeigen
Das kann ich nicht bestätigen. Der Bevölkerung ging es noch nie dreckiger, ausser man gehört zum inneren Dunsktreis von Chavez.

Chavez hat das Land ausgesaugt um seine Getreuen glücklich zu machen. Den Rest des Landes hat er unterdrückt wie der übelste Tyrann. Wer diese Tatsachen öffentlich bekannt machte musste mit Gefängnis oder Tod rechnen.

Als ich dort war gab es zwar manchmal Einschränkungen der Freiheit wie sie in einem westlichen Land undenkbar wären, aber diese waren selten und zeitlich begrenzt. Unter Chavez gehörte das zur täglichen Last. Es gab permanent Ausgangssperren, Zensur, üble raubende und mordende Regierungseinheiten und Polizisten etc. Es gab zum Schluss nicht einen Chavez-kritischen TV Sender oder eine einzige Chavez-kritische Zeitung; diese Leute sind alle im Gefängnis. Die Zeitungen und TV-Sender mussten permanent über ihn berichten wie über einen Gott. In jedem Sender hörte man jeden Tag drei bis vier Stunden Chavez-Monologe.

Das Land hat die Dienstleistungen an seinen Bürgern praktisch eingestellt. Chavez hatte grossen Respekt vor dem Eigentum. Dem Eigentum seiner eigenen Leute. Dem Rest der Bevölkerung hat er weggenommen was sie besitzen. Am schlimmsten hat es Ausländer getroffen, diese wurden enteignet, umgebracht oder verjagt.
Nun wollen wir mal nicht vollkommen hemmungslos übertreiben - El Universal ist so regierungskritisch wie eh und je. Ich fand eigentlich immer eher, daß die venezuelanischen Zeitungen selbst für lateinamerikanische Verhältnisse besonders rabiat mit ihrer Regierung umsprangen.

Von Diktatur kann garkeine Rede sein, die Regierung hat gerade mal 11 Abgeordnete mehr als nötig um überhaupt regieren zu können.

Wenn man sich die Wirtschaftsindikatoren anschaut, kann die Regierung nicht wirklich alles falsch gemacht haben...

Man muß sich ja nicht von der eigenen politischen Ausrichtung alle Tatsachen vollkommen verdrehen lassen - obwohl das nach Südamerika paßt! Daher der Name?
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Alt 07.03.2013, 18:25   #16
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Hallo mfeld

Ich muss zugeben ist schon ein Weilchen her seit ich das letzte mal in Venezuela war. Ich nehme an bei Dir ist das weniger lang her.

Ich habe dort ein paar Dinge erlebt die ich niemandem gönne und lieber vergessen möchte. Es gibt Probleme mit brutalen Machthabern und verrottetem Staatswesen und brutalen Polizisten in vielen Ländern Lateinamerikas, aber dort läuft dann nicht den ganzen Tag in allen Fernsehsendern der Idiot Chavez mit seinen unendlichen dämlichen Reden. Der einzige Sender der kritisch berichtete wurde von der Polizei geschlossen.

Die Statistik kann ich nicht nachvollziehen; ich kenne nur sehr wenige Venezolaner die $3'800 im Jahr zur Verfügung haben. Wahrscheinlich wurden dabei die Politiker mitgezählt um diesen Durchschnitt zu erreichen.

Dass es anderen Ländern in Lateinamerika "noch" schlechter geht ist kein Grund zum Jubel; Venezuela war einst die Schweiz Lateinamerikas, ein sehr reiches Land das seinen Reichtum in unglaublicher Dummheit der Politiker verloren hat.

Wenn es nicht so traurig wäre könnte man lachen über die zwischen Brasilien und Venezuela hin- und her importierten und exportierten Orangensaftkonzentrate oder über die subventionierten Tankfüllungen oder über den Kaffee im Hilton für $0.02 oder über den Händler der vor laufender Kamera verhaftet wird weil er Maismehl zu teuer verkauft hatte.

Weniger lachen tun die Investoren die von Chavez enteignet und aus dem Land gejagt wurden.

Ich hatte mir geschworen dass ich Venezuela erst wieder besuche wenn Chavez tot ist. Jetzt warte ich mal noch ab und plane dann vielleicht meine nächste Reise...ist wirklich ein wunderschönes Land.


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Alt 08.03.2013, 08:47   #17
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Zitat:
•[l] Toller AP-Nachruf über Chavez:
Chavez invested Venezuela's oil wealth into social programs including state-run food markets, cash benefits for poor families, free health clinics and education programs. But those gains were meager compared with the spectacular construction projects that oil riches spurred in glittering Middle Eastern cities, including the world's tallest building in Dubai and plans for branches of the Louvre and Guggenheim museums in Abu Dhabi.
Sehr ihr, was für ein Monster dieser Chavez war? Der hat seine Ölmillionen für Nahrungsmittel, Krankenhäuser und Bildung ausgegeben, und nicht für den höchsten Wolkenkratzer oder einen Louvre-Klon! Was für ein Monster dieser Mann doch war!1!!
Gefunden bei fair.org, die dem eine Grafik gegenüberstellen, wie sich unter Chavez der Prozent der in Armut lebenden entwickelt hat.

Ich hab ja neulich auch einen Nachruf gelesen, wo sie schrieben, das sei ja furchtbar unter dem Chavez, da würden ja 13% der Bevölkerung in bitterster Armut leben, wieso tut denn da keiner was!1!! So ging die Presse immer mit Chavez um, besonders die US-amerikanische. Auch das Beileidsbekunden von Obama war eher eine Ohrfeige als ein ehrliches Beileidsbekunden.

Wer sich an Kuba erinnert fühlt: Kuba und Venezuela sind unter Chavez eng befreundete Nationen geworden, die Kubaner haben Ärzte geschickt und Venezuela hat Kuba Öl und Internet geschickt. Womöglich liegt das auch daran, dass die Amis sich Venezuela gegenüber wie ein sprichwörtlicher Stier mit einem roten Tuch vor der Nase verhalten. Vielleicht ist das einfach abgefärbt von Kuba.

Wer den Hintergrund des Feldzuges der Amis gegen Kuba nicht kennt: Bacardi. -> http://en.wikipedia.org/wiki/Bacardi#Cuban_Revolution
http://blog.fefe.de/?ts=afc605d4
-> Little Reaction In Oil Market To Chavez Death
http://www.npr.org/templates/story/s...ryId=173521347

-> AP: Chavez Wasted His Money on Healthcare When He Could Have Built Gigantic Skyscrapers
http://www.fair.org/blog/2013/03/06/...c-skyscrapers/
 
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Alt 08.03.2013, 16:11   #18
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Zitat:
Zitat von cubanpete Beitrag anzeigen
Hallo mfeld

Ich muss zugeben ist schon ein Weilchen her seit ich das letzte mal in Venezuela war. Ich nehme an bei Dir ist das weniger lang her.
Ganz im Gegenteil, ich war noch nie in Venezuela - aber schon viel im Rest von Südamerika. Und ich hab immer versucht die Presse von überall mitzuverfolgen.

Zitat:
Ich habe dort ein paar Dinge erlebt die ich niemandem gönne und lieber vergessen möchte. Es gibt Probleme mit brutalen Machthabern und verrottetem Staatswesen und brutalen Polizisten in vielen Ländern Lateinamerikas, aber dort läuft dann nicht den ganzen Tag in allen Fernsehsendern der Idiot Chavez mit seinen unendlichen dämlichen Reden. Der einzige Sender der kritisch berichtete wurde von der Polizei geschlossen.
Also mein Schlüsselerlebnis war 1997 (oder 98?) in Bolivien ... da lief Banzer sehr wohl den ganzen Tag auf allen Kanälen. Die Koka-Bauern und die Lehrer streikten gerade, letztere waren wohl schon ein paar Monate nicht mehr bezahlt worden. Beide Gruppen hatten die Zufahrstrassen nach La Paz blockiert (außer, man fuhr mit jemandem mit, der sich auskannte...) und demonstriertem auf dem Platz vor der Hauptpost. Die Armee baute etwa 150m weiter seelenruhig ein Maschinengewehr auf, und als sie damit fertig war begann sie auch gleich über die Köpfe der Demonstranten zu ballern. Vermutlich war der Wasserwerfer defekt oder sowas... insgesamt schien sich über diese Szene kaum jemand besonders aufzuregen, außerhalb der gefühlten Reichweite des MG gingen alle ihren bisherigen Tätigkeiten nach - Einkaufen, Kaffetrinken, Schwatzen...

Ich war damals ziemlich begeistert, denn mein Opa hatte mir erzählt daß das in den 1920er und 30er Jahren auch in Deutschland so gehandhabt worden war. So sah das also in Echt aus!

In den Zeitungen beider politischer Lager wurde dieses spezielle Geschehen nur am Rande erwähnt, man erging sich lieber in den üblichen Tiraden über die politische Unfähigkeit, Kriminalität und Bösartigkeit des jeweiligen Gegners. Im Fernsehen liefen sowieso ganz überwiegend US-amerikanische oder auch argentinische Seifenopern.

Außerhalb von Chile und Argentinien, welche ich als ,,ganz normale Länder" kennenlernte sahen Bolivien, Peru, Equador und die kleine Ecke von Kolumbien in der ich mal war, ganz ähnlich aus wie Bolivien - da geh ich mal davon aus, das Venezuela auch nicht viel anders ist.

Zitat:
Die Statistik kann ich nicht nachvollziehen; ich kenne nur sehr wenige Venezolaner die $3'800 im Jahr zur Verfügung haben. Wahrscheinlich wurden dabei die Politiker mitgezählt um diesen Durchschnitt zu erreichen.
Da mußt Du die Weltbank fragen, ich glaub' da sind die Daten her. Du meinst, der Reichtum ist dort noch ungleicher verteilt als in Deutschland?

Zitat:
Dass es anderen Ländern in Lateinamerika "noch" schlechter geht ist kein Grund zum Jubel; Venezuela war einst die Schweiz Lateinamerikas, ein sehr reiches Land das seinen Reichtum in unglaublicher Dummheit der Politiker verloren hat.
Nee, das ist kein Grund zum jubeln, aber doch ein Vergleich unter ähnlichen Bedingungen.

Zitat:
Wenn es nicht so traurig wäre könnte man lachen über die zwischen Brasilien und Venezuela hin- und her importierten und exportierten Orangensaftkonzentrate oder über die subventionierten Tankfüllungen oder über den Kaffee im Hilton für $0.02 oder über den Händler der vor laufender Kamera verhaftet wird weil er Maismehl zu teuer verkauft hatte.
Sogar aus Deutschland werden Autos nach Dänemark exportiert, damit man sie dort billiger kaufen und wieder re-importieren kann...

Zitat:
Weniger lachen tun die Investoren die von Chavez enteignet und aus dem Land gejagt wurden.
Das dürfte eine der Hauptmotivationen gewesen sein.


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Alt 09.03.2013, 12:32   #19
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Alt 14.03.2013, 11:21   #20
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Einbalsamierung von Chávez geht schief

14.03.2013, 10:50 Uhr | AFP, dpa


Der Leichnam des vor über einer Woche gestorbenen venezolanischen Staatschefs Hugo Chávez wird möglicherweise doch nicht einbalsamiert und in einem gläsernen Sarg ausgestellt.

"Wir haben hochrangige Wissenschaftler empfangen, die besten der Welt, aus Russland und Deutschland", sagte Interims-Präsident Nicolás Maduro. Nach deren Einschätzungen werde die Einbalsamierung schwierig.


Prozedur zu spät begonnen

Die Entscheidung dazu und die entsprechenden Vorbereitungen hätten früher beginnen müssen. Es sei deshalb möglich, "dass mit Chávez Leichnam nicht dasselbe gemacht werde, wie mit Lenin, Ho Tschi Minh oder Mao Tse-tung", sagte Maduro. Kurz nach Chávez' Tod hatte er gesagt, der Leichnam werde nach diesen Vorbildern "für die Ewigkeit" einbalsamiert.

http://www.t-online.de/nachrichten/a...ht-schief.html
 
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