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Alt 07.10.2006, 12:21   #1
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Standard Ballard Power, zwangsläufige Alternative !

Zwangsläufige Alternative!!!!!!!!!!! (Für mich zumindest)



Daimler-Chrysler und Ford haben Wasserstoff-Auto im Blick


Die Automobilkonzerne Daimler-Chrysler und Ford Motor übernehmen die deutsche Tochter des Brennstoffzellen-Entwicklers Ballard Power Systems. Der in Vancouver ansässige Entwickler teilte am Donnerstagabend mit, dass sich alle drei abschließend auf den bereits angekündigten Verkauf geeinigt hätten.


HB VANCOUVER. Daimler-Chrysler und Ford Motor übernehmen die 50,1 Prozent-Beteiligung der Kanadier an der Ballard Power Systems AG in Kirchheim-Nabern. Vorausgesetzt die Kartell-Behörde und die Aktionäre stimmen dem Plan zu, bekommt Ballard als Verkaufspreis 9 Millionen Ballard-Aktien aus dem Besitz von Daimler-Chrysler und Ford und wenigstens 20 Millionen US-Dollar in bar.

Damit würde die Ballard Power Systems AG künftig gemeinsam von Daimler-Chrysler und Ford geführt. Die Beteiligung am Mutterkonzern sinkt nach Angaben des Konzern-CFO David Smith im Zuge der Transaktion auf insgesamt 31 Prozent. Bisher hielten die Automobilkonzerne 37,5 Prozent, davon gehörten Daimler-Chrysler 17,9 und Ford 19,6 Prozent der Ballard-Aktien. Der kanadische Konzern hat nach eigenen Angaben jährlichen 25 Millionen US-Dollar der deutschen Tochter gezahlt.

Daimler-Chrysler und Ford übernehmen durch die Transaktion zwar die Verantwortung dafür, die Integration der Brennstoffzellensysteme ins Fahrzeug zu entwickeln und herzustellen. Verantwortlich für Entwicklung und Herstellung der Brennstoffzellen insgesamt sei allerdings weiterhin Ballard. Auch das Ziel bleibt das gleiche: Ballard will die Brennstoffzelle bis 2010 für die Automobilindustrie serienreif machen.

Mit einem ähnlichen Vorsatz waren die Verantwortlichen aber schon einmal gescheitert. Als Daimler-Chrysler und Ford Motor 1997 bei Ballard einstiegen, hieß es: Im Jahr 2005 würden 100 000 Autos mit Brennstoffzellenantrieb vom Band rollen. Heute sind es lediglich Motoren für weniger als 100 Prototypen. Und auch der Börsengang war alles andere als erfolgreich. In den vergangenen elf Jahren hat Ballard Verluste von über 500 Millionen Kanadische Dollar angehäuft. So mancher enthusiastische Anleger hat an Ballard kräftig verloren. Inzwischen behaupten Branchenbeobachter sogar, es komme wahrscheinlich nie zu einer Massenproduktion der mit Brennstoffzellen angetriebenen Autos. Allein Daimler und Ford sehen das offenbar anders.



Sicherheitstest zeigte überraschendes Verhalten von Wasserstoffspeichern
29.06.2005

- Am Forschungszentrum Karlsruhe haben Wissenschaftler erste Sicherheitstests mit neuartigen Hochleistungsspeichermaterialien für Wasserstoff unter typischen Betriebsbedingungen eines Speichers durchgeführt: Sie erhitzten nanoskaliges Natriumalanat mit mehr als sieben Gewichtsprozent Wasserstoffanteil in einem verschlossenen Rohr. Der entstehende Wasserstoffdruck brachte eine Berstscheibe zum Platzen, das Nanopulver wurde in die Luft geschleudert. Entgegen den Erwartungen entzündete sich die Staubwolke nicht; eine Verpuffung blieb aus. Für die Entwicklung sicherer Wasserstoffspeicher in Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen ist dieses Ergebnis von großer Bedeutung. Ausgehend von diesem ersten Versuch sind nun weitere Untersuchungen geplant, um potenzielle Risiken der Materialien besser verstehen und beherrschen zu können.

Nanoskalige Pulver aus Wasserstoffspeichermaterialien gelten als aussichtsreiche Kandidaten, um in zukünftigen brennstoffzellengetriebenen Elektrofahrzeugen den Transport des Treibstoffs Wasserstoff zu übernehmen. Bis zu einem technischen Einsatz der Speicher sind jedoch noch eine Reihe wissenschaftlicher und technischer Fragen zu lösen. Dabei spielt auch die Sicherheit im Umgang und beim Betrieb der Materialien eine wichtige Rolle.

Im Rahmen der Arbeiten der HyTecGroup am Forschungszentrum Karlsruhe wurden nun erste Sicherheitstests mit neuen Hochleistungsspeichermaterialien für Wasserstoff durchgeführt. Dazu wurde ein Rohr mit etwa 100 ml eines am Forschungszentrum hergestellten, Titan-dotierten, nanoskaligen Natriumalanats, das einen Wasserstoffgehalt von mehr als 7 Gewichtsprozent aufweist, gefüllt. Das Rohr wurde beidseitig verschlossen. Dabei wurde auf einer Seite eine Berstscheibe eingesetzt, die bei 9 bar Überdruck schlagartig öffnet.

Das wichtigste Ergebnis: Eine Entzündung des Pulvers oder der gesamten Staubwolke fand dabei nicht statt.

" Dies ist zunächst überraschend, da wir davon ausgehen mussten, dass sich das nanoskalige Pulver an Luft schnell entzündet und eine Verpuffung auslöst" , so Dr. Maximilian Fichtner, Leiter der Wasserstoffspeicheraktivitäten am Forschungszentrum. " Es gibt allerdings Hinweise, dass der gleichzeitig ausgestoßene Wasserstoff eine allzu schnelle Reaktion des Materials mit dem Luftsauerstoff verhinderte. Dadurch hatte das Material Gelegenheit, an der Oberfläche der Pulverpartikel eine dünne Passivschicht zu bilden, welche die weitere Reaktion stark verlangsamte. Die Schlussfolgerung aus diesem Versuch ist, dass ein Störfall beim Betrieb des Fahrzeugs nicht zwangsläufig zu einem Feuer mit Verpuffung führen muss. Außerdem haben wir so Handlungshinweise für die Verbesserung der Sicherheit von Wasserstoffspeichern bekommen. Ausgehend von diesem ersten Versuch sind jetzt weitere Untersuchungen geplant, um das Verhalten dieser Hightech-Materialien besser verstehen und steuern zu können."





Da für die Herstellung von Wasserstoff immer noch sehr viel Energie benötigt wird, kommt wieder die Politik mit ins Spiel (Atompolitik)

Nur mal so ein paar Gedankengänge die andere vielleicht mit mir teilen?


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Alt 07.10.2006, 12:22   #2
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Wasserstoff: Alternative zum fossilen Brennstoff in greifbarer Nähe?


Zitat:
Forscher der Australischen Universität Queensland haben nach eigenen Angaben einen Weg zur effektiven Nutzung des Gases Wasserstoff im Bereich des Fahrzeugantriebs gefunden.
Mit Hilfe verschiedensten Legierungen wäre es fortan möglich, Wasserstoff in einer Art Schwamm zu bündeln und somit die Speicherung zu optimieren. Dieser Durchbruch, so die Forscher, könne den Weg zum umweltfreundlichen Wasserstofffahrzeug ebnen.
Die derzeitigen Methoden zur Speicherung dessen, seien zu kostspielig und wiesen Mängel auf, welche beim neuen Verfahren wegfielen.
Erste Versuche im Labor verliefen erfolgreich, man hoffe diese Methoden schon bald serienmäßig anbieten zu können.
Quelle: www.spiegel.de


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Alt 07.10.2006, 12:22   #3
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Thema Wasserstoff vom 29.04.2005 @ 10:54:21 CEST

Neueste Entwicklung zur Wasserstoff-Speicherung kommt aus Genf Mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds haben Forschende des Laboratoriums für Kristallographie der Universität Genf eine neue Metalllegierung entdeckt, die bei Raumtemperatur und bei normalem Druck wie ein Schwamm große Mengen von Wasserstoff aufnimmt und speichert...


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Alt 07.10.2006, 12:23   #4
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29. Juni 2005


VW weiht Solarwasserstoff-Tankstelle ein


Zitat:
Volkswagen hat in Kooperation mit der Braunschweiger Solar- und Heiztechnik-Firma Solvis neue Wege beschritten. " Ich begrüße sehr, dass mit der Inbetriebnahme dieser Solarwasserstoff-Tankstelle auch in Niedersachsen das Wasserstoffzeitalter beginnt. Da fossile Rohstoffe immer knapper und teurer werden, zählt Wasserstoff neben 'SunFuel', einem synthetischen Dieselkraftstoff aus Biomasse, zu den Kraftstoffen der Zukunft" , sagte der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander bei der Einweihung der Tankstelle auf dem Gelände des Volkswagen Technologiezentrums in Isenbüttel bei Gifhorn.


Erfahrung mit neuer Technologie sammeln
Die Demonstrationsanlage soll Erfahrungen mit der neuen Technologie und der Handhabung des neuen Kraftstoffes von der regenerativen Erzeugung bis hin zur Fahrzeugbetankung bringen. Zudem wird die Anlage auf ihren Wirkungsgrad und die Kosten-Nutzen-Effizienz hin untersucht.

Mit Hilfe von Sonnenlicht ist es möglich, einen Teil des für die dort entwickelten Brennstoffzellen-Fahrzeuge und -Prüfstände notwendigen Kraftstoffs direkt vor Ort zu erzeugen. " Der wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenantrieb bietet langfristig gesehen das größte Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen. Vor allem dann, wenn der Wasserstoff regenerativ mit Hilfe der Sonne oder des Windes erzeugt wird. Deshalb stellen wir heute schon die Weichen für morgen" , sagt Hartmut Märtens, Leiter der Brennstoffzellenentwicklung bei Volkswagen.

Allerdings sind die Kapazitäten der " Weichen für morgen" noch arg begrenzt. Die Anlage erzeugt pro Tag etwa 25 Kubikmeter Wasserstoff, was ausreicht, um mit einem Brennstoffzellenfahrzeug etwa 200 Kilometer weit zu fahren. Bisher ist der Prozess noch zu aufwändig, um mehr Kraftstoff zu erzeugen.

(N24.de, Netzeitung)


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Alt 07.10.2006, 12:24   #5
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Wasserstoff - Das Benzin der Zukunft?

Zitat:
The University of Queensland
Eine neue Methode zur Speicherung von Wasserstoff könnte einen großen Fortschritt in der Verwendung des Gases als alternativen und umweltfreundlichen Treibstoff bedeuten. Associate Professor Arne Dahle und Dr Kazuhiro Nogita von der Division of Materials Engineering an der University of Queensland haben eine Reihe von Magnesiumlegierungen geschaffen, mit deren Hilfe bisherige Probleme der Wasserstoffspeicherung überwunden werden können.

In der Vergangenheit hat vor allem eine sinnvolle Speichermethode von Wasserstoff dessen Verwendung als Treibstoff verhindert. Laut Professor Dahle sind gegenwärtige Wasserstoffspeichermethoden sehr teuer und haben eine Reihe von Leistungsdefiziten. " Unter Verwendung regulärer Abstichvorrichtungen sind wir in der Lage, Legierungen herzustellen, die Wasserstoff wie ein Schwamm aufnehmen, ihn sicher über lange Zeiträume speichern und ihn bei Bedarf abgeben, wenn entweder Druck oder Temperatur verändert werden" , so Professor Dahle.

" Die Veränderungen, die wir an der Nano-Struktur der Legierung vornehmen, könnten es uns ermöglichen, einen realisierbaren Lösungsvorschlag für die sichere und ökonomische Verwendung von Wasserstoff als Treibstoffquelle zu erarbeiten." Unter Laborbedingungen haben die Magnesiumlegierungen bereits gezeigt, dass sie genug Wasserstoff speichern können, um die Fahrt eines Autos (mit einhundert Kilogramm Last) über fünfhundert Kilometer zu ermöglichen.

In einem nächsten Schritt werden die Wissenschaftler nun beweisen müssen, dass die genannte Speicherkapazität auch in einem Fahrzeug-Prototypen unter annehmbaren Abgabetemperaturen des Wasserstoffs erreicht werden kann. Sofern die Weiterentwicklungen der Technologie erfolgreich verlaufen, hoffen die Forscher, die Wasserstoffspeichermethode serienmäßig anbieten zu können.

Weitere Informationen in englischer Sprache:
Professor Arne Dahle
Email: A.Dahle@minmet.uq.edu.au, Tel.: +61-7-3365 4350, Mobil: +61-409-382 883


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Alt 07.10.2006, 12:25   #6
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Vier Tropfen Wasserstoff für 20 Kilometer

Mit Brennstoffzellen haben Schweizer Ingenieure einen Weltrekord im treibstoffarmen Fahren aufgestellt. Noch ist die Technik aber nicht serienreif
von Thomas Jüngling

Mit diesem Wert könnten die derzeit durch hohe Benzinpreise genervten Autofahrer durchaus leben. Das Pac-Car der Eidgenössischen Hochschule Zürich (ETH) bräuchte umgerechnet nur acht Liter Benzin, um die Erde einmal zu umrunden. Dafür wären allerdings auch knapp zwei Monate notwendig, denn den geringen Verbrauch schafft das Vehikel nur bei 30 Kilometern pro Stunde.


Den Rekord haben Schweizer Studenten um Projektleiter Lino Guzzella auf Einladung Michelins im französischen Ladoux aufgestellt. Dabei brauchte das Pac-Car nicht einmal Benzin, es nutzt Brennstoffzellen, die Wasserstoff in Strom umwandeln und die chemische in elektrische Energie für zwei Elektromotoren umwandeln. Als Emission entsteht nur Wasser, aber auch viel Wärme.


Das Auto brauchte für den 20 Kilometer langen Rundkurs 1,02 Gramm Wasserstoff. Wird dieser Energiegehalt auf einen Liter Super-Benzin umgerechnet, könnten Fahrer damit 5400 Kilometer zurücklegen. Das Pac-Car verbraucht also auf 100 Kilometern 0,02 Liter Benzin.


Das Pac-Car fährt auch deswegen spritsparend, da es besonders aerodynamisch geformt ist. Drei Räder reichen aus, der Motor treibt nur das hintere Rad an. Die beiden vorderen Reifen sind im Acht-Grad-Winkel nach innen geneigt. Das schafft Platz für eine aerodynamische Bauweise.


Dennoch können Techniker die Leistungswerte nicht einfach auf Personenkraftwagen übertragen. Aktuelle Modelle wiegen etwa 1,5 Tonnen, das Pac-Car kommt auf nur 30 Kilogramm. Mit Computersimulationen haben die ETH-Forscher ermittelt, wie das Material geformt sein sollte und die Kohlefasern optimal ausgerichtet sind.


Brennstoffzellen werden wohl erst in fünf bis zehn Jahren serienmäßig in Autos eingebaut, die meisten Module sind noch zu wenig effizient. Im Pac-Car steckt eine " Proton Exchange Membran" , die Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft kalt verbrennt und so Strom produziert. Eine solche PEM-Zelle holt etwa 60 Prozent der Energie aus dem Treibstoff, bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren sind es nur 25 Prozent.


Auch die großen Autokonzerne entwickeln Wasserstoff-Autos, zum Beispiel DaimlerChrysler, Ford und BMW. Einige Modelle kommen schon auf 140 Kilometer pro Stunde, auch wenn die meisten zusätzlich Batterien verwenden. Kürzlich hat die britische Firma Intelligent-Energy das " Emissionsneutrale Vehikel" (ENV) präsentiert, eines der ersten wasserstoffbetriebenen Motorräder für den freien Verkauf.


Fahrer können die Ein-Kilowatt-Anlage, die innerhalb von fünf Minuten wieder auflädt, abnehmen und an andere Geräte oder eine Befüllungsstation anschließen. Das 80 Kilogramm schwere Motorrad kommt auf ein Höchsttempo von 80 Kilometern pro Stunde, ist dabei sehr leise und fährt vier Stunden am Stück.


Wenn der Strom nicht ausreicht, schalten sich vier Batterien mit insgesamt sechs Kilowattstunden zu. Und es sieht auch mehr als passabel aus. " Wir wollten schließlich ein schöneres Produkt herstellen als einen Dieselgenerator" , sagt der ENV-Designer Nick Talbot.


Ähnliches wollten auch Designer der Firma Swizzbee. Ihr Fahrrad C50 verfügt über Brennstoffzellen, die der Fahrer zuschalten kann. Mit dem Modul kommt das Rad mit Aluminiumrahmen auf 26 Kilogramm Gewicht.


Ingenieure haben Brennstoffzellen auch schon in einer Segelyacht unterbringen können. Das Unternehmen MTU hat das Boot " No1" der Firma IFP gebaut. Vier Brennstoffzellen-Module sowie neun Bleibatterien treiben die Yacht an, die bei sechs Kilometern pro Stunde 225 Kilometer weit fahren kann. Die Cool-Cell-Module erreichen dabei eine sechs Kilowatt hohe Dauerleistung.

Wasserstoffantrieb gibt es mittlerweile auch in Flugzeugen. Advanced-Technology-Products hat zusammen mit der Nasa einen Flieger entwickelt, den ein 100 PS starker Elektromotor und Brennstoffzellen beschleunigen sollen. Wahrscheinlicher ist jedoch der Einsatz für Flieger, die am Boden stehen. Denn auch in Warteposition produziert zum Beispiel eine Boeing 777 soviel Stickoxide wie 150 Personenkraftwagen.


Größtes Problem für die Wasserstofftechnik ist ein fehlendes Tankstellennetz. Das wird es nicht geben, solange es keine Hydrogen-Autos gibt. Die aber werden Hersteller nicht produzieren, solange ihre potentiellen Käufer keine Tankstellen für ihre Wagen finden.


Das ist technisch aufwendig. Wasserstoff muß unter hohem Druck in Flaschen gepreßt werden. Das macht den Transport aufwendig und teuer. Über bisherige Pipelines funktioniert der Transport nicht. Wasserstoff ist zu flüchtig und würde durch die Röhrenwände entweichen.


Artikel erschienen am 3. Juli 2005


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Alt 07.10.2006, 12:26   #7
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Mit acht Litern um die Welt

Zitat:
Ein Wasserstoffauto hat einen neuen Weltrekord im Spritverbrauch aufgestellt. Beim Shell-Eco-Marathon im französischen Ladoux benötigte das Fahrzeug der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich für den Rundkurs nur 1,02 Gramm Wasserstoff. Umgerechnet auf Benzin wäre das ein Verbrauch von einem Liter auf 5.384 Kilometer. Dem schmalen Flitzer würden also umgerechnet 7,5 Liter Benzin genügen, um einmal den Erdball zu umrunden.

Antrieb mit Wasserstoff
Das " PAC-Car" besitzt anstelle eines herkömmlichen Verbrennungsmotors zwei Elektromotoren, die ihren Strom von einer Brennstoffzelle erhalten. Diese Zelle arbeitet mit reinem Wasserstoff, sodass als einziges Abfallprodukt Wasserdampf entsteht.

Leicht und schnittig
Der sparsame Renner ist konstruiert wie ein umgekehrtes Dreirad. Die beiden vorderen Räder haben eine feste Achse und stehen schräg zueinander. Das Hinterrad wird gesteuert und angetrieben. Diese Konstruktion unterstützt die Aerodynamik. Die Leichtbauweise minimiert das Gewicht.

Fahren im Liegen
Bequem ist die Spritztour mit dem " PAC-Car" allerdings nicht. Das Leichtgewichtauto ist nur knapp drei Meter lang, sechzig Zentimeter breit und genauso hoch. Der Fahrer liegt eingezwängt in der engen Kabine, zum Steuern benutzt er kein Lenkrad sondern einen Joystick.

Alltagstauglich?
Trotzdem, glauben die Forscher, bestehen gute Chancen, dass einige Ideen und Ansätze aus ihrem Projekt künftig auch in herkömmlichen Fahrzeugen realisiert werden. Auf diese Weise würden Treibstoffverbrauch und Schadstoffausstoß im Straßenverkehr stark reduziert.

http://www2.onkarriere.t-online.de/c...8/4647988.html


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Alt 07.10.2006, 12:28   #8
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Aktionäre für Verkauf von dt Ballard Power an..Daimler/Ford

Zitat:
VANCOUVER (Dow Jones)--Die Aktionäre der Ballard Power Systems Inc,
Vancouver, haben mit großer Mehrheit einer Übernahme ihrer deutschen
Tochter Ballard Power Systems AG durch die DaimlerChrysler AG, Stuttgart, und
die Ford Motor Co, Dearborn, zugestimmt. Die Aktionäre haben sich mit
97,65% für den Verkauf ausgesprochen, wie das Unternehmen am Montag
mitteilte. Der Abschluss der Transaktion werde für den 31. August
erwartet. Die beiden Automobilhersteller hatten Ende Juni mitgeteilt, die
Deutschland-Tochter des kanadischen Brennstoffzellen-Entwicklers
vollständig zu übernehmen. -Von Wendy Tsau, Dow Jones Newswires, +49
(0)69 29725-111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/gjl/brb

(END) Dow Jones Newswires

August 30, 2005 02:43 ET (06:43 GMT)


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Alt 07.10.2006, 12:29   #9
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Übernahme des Ballard-Systemgeschäfts

Allianz neu geordnet

DaimlerChrysler und Ford haben offiziell das Brennstoffzellen-Systemgeschäft von Ballard Power Systems übernommen. Damit sei ein wesentlicher Schritt in der Neuordnung der Allianz zwischen den beiden Automobilherstellern und dem kanadischen Unternehmen gemacht, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Zentraler Bestandteil der Transaktion ist demnach die Übernahme der Ballard Power Systems AG in Nabern. Das Unternehmen wird künftig als Joint Venture von DaimlerChrysler und Ford unter dem Namen NuCellSys GmbH firmieren. Es soll sich um die Integration des Brennstoffzellenantriebs in Fahrzeuge kümmern und eng mit Ballard zusammenarbeiten. Die Kanadier werden verstärkt elektrische Antriebe für die Fahrzeuge entwickeln und herstellen.



Der Ballard-Motor aus den Fahrzeugen von Ford und DC


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Alt 07.10.2006, 12:32   #10
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22.09.2005 14:59
Ballard Power will Stellen streichen


Der Brennstoffzellenhersteller Ballard Power Systems (Nachrichten) will in seinen Niederlassungen in Vancouver, Lowell und Dearborn, Mich, 100 Stellen streichen. Die Hälfte der Streichungen würden durch natürliche Abgänge erreicht. Ziel der Maßnahme sei die Herbeiführung einer Kostenreduzierung um 12%.

Wie das Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilte, wird für das dritte Quartal mit einer Sonderbelastung von 2 Millionen Dollar gerechnet.


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