Hallo,
ich möchte mal einen kurzen Erfahrungsbericht abgeben.
Ich habe so im Mai 2005 angefangen mich intensiver mit
Forex zu beschäftigen. Nachdem ich einige Demo Kontos hatte und ich meinte ich habe genug Erfahrung um mit echtes Geld zu traden, begann ich bei Oanda. Das wichtigste war für mich ein kleiner Spread und das war bei EUR/USD der Fall.
Innerhalb eines dreiviertel Jahres hatte ich es geschaft mein Konto auf etwa 40% zu reduzieren. Auf keinen Fall wollte ich Geld nachschießen.
Ich hatte eine Menge Strategien von Newstrading bis zu Swingtrading durchbrobiert. Unterm Strich nur Verluste!
Zum Teil wurde ich durch mächtige Ausschläge ausgestoppt und danach ging es in die richtige Richtung. Ohne Stopps wären mir die Ausschläge zu riesig geworden.
Dann kam hinzu, dass ich nur noch ab nachmittags traden konnte. Ich musste prinzipielles ändern!
Ich bin auf Nebenpaare ausgewichen. Da liegen die Spreads zwischen 4 und 8 pips. Ich schließe erst bei einem Profit von über 30 Pips und nehme nichtrealsierte Verluste von einigen Hundert pips in Kauf. Mein Anlagehorizont geht jetzt über viele Tage. Ich orientiere mich an 4-Stunden, Tages- und Wochencharts. Damit habe ich es geschafft bis Ende 2006 mein Konto auf 120% zu bringen. Bis jetzt bin ich bei etwa 210%. Etwa 20% des Gewinns sind momentan Zinsen. Ich trade nur noch zinspositiv. Es ist für mich auch kein Problem mal eine Woche nicht investiert zu sein. Wenn der Tageschart stimmt, setzt er sich auch langfristig durch, deshalb nehme ich auch größere Ausschläge in die falsche Richtig in Kauf. Das gilt nicht für die Hauptpaare!
Ich bin momentan sehr entspannt. Mir hat auch viel geholfen, dass ich lange in GBP/JpY investiert war.
Ich hoffe, das war ein Beitrag, der dem einen oder anderen helfen kann.
Gruß
sonny
PS: In den Nebenpaaren geht alles etwas gemächlicher, aber die Charttechnik funktioniert sehr gut. In den Hauptpaaren sind die Bewegungungen meiner Meinung nach nur chaotisch.