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Zitat von Banker
Meiner Meinung nach ist Bausparen eine Medaille mit zwei Seiten. Auf der einen Seite steht der meist niedrige Guthabenzins, der den BSV als Sparform meist unattraktiv wirken lässt. Zudem bemängeln viele Kritiker die Abschlussgebühren für Bausparverträge. Warum soll ich Gebühren zahlen, wenn ich Geld anlege?
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Stimme dir soweit zu, allerdings sollte man nicht vergessen, dass es mal Zeiten gab, wo man fuer
Fonds 5%
Ausgabeaufschlag willig gezahlt hat, und das bei einer Anlage, wo die Rendite nicht garantiert ist und man sogar Verluste erleiden kann (auf der anderen Seite kann man natuerlich auch eine wesentlich bessere Rendite erzielen, wenn's gut laeuft).
Je nach Marktzinsumfeld gibt es aber auch manchmal BSV-Angebote mit hoher Verzinsung (d.h. Zins +
Bonus), die sich zum Sparen eignen koennten.
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Auf der anderen Seite hat der BSV meiner Meinung nach klare Vorteile. Ich kann meine Vermögenswirksamen Leistungen anlegen, bekomme u. U. Arbeitnehmersparzulage und u. U. Wohnungsbauprämie. Im Fordergrund der meisten Bausparverträge steht (oder sollte stehen) aber das Bauspardarlehen, das man nach einer gewissen Ansparzeit ausgezahlt bekommt.
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Yep. Viele vergessen, dass man nicht das Darlehen nehmen muss und das die staatl. Foerderungen die auf den ersten Blick geringe Rendite verbesseren. Haette man vor ein paar Jahren einen Vertrag abgeschlossen, waeren ueber 6% drin gewesen (vor
Steuern).
Ob sich ein BSV im Vergleich zu
Festgeld lohnt muss man sich mit den konkreten Angeboten ausrechnen, und dabei sollte man sich nicht vom Zinssatz blenden lassen sondern den Effektivzins ausrechnen (d.h. einschliesslich aller Gebuehren).
Dabei natuerlich auch die staatl. Foerderungen, sofern man Anspruch darauf hat, in die Rechnung einbeziehen.
Zum Thema Darlehen nehmen / BSV zum Finanzieren nutzen kann ich nix sagen.