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Aktienboard > Trading und Finanzen > Börsenfreies Finanz- und Wirtschaftsforum > Lebensgemeinschaft mit Nachwuchs und Haushaltskosten

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Alt 05.08.2018, 18:35   #1
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Standard Lebensgemeinschaft mit Nachwuchs und Haushaltskosten

Moinmoin!

Irgendwo war das schon einmal Thema in den letzten Jahren, finde es aber nicht mehr:

Wie sind Eure Erfahrungen/Herangehensweisen bei einer fairen Aufteilung von allen Kosten bei einem Paar, das Kinder bekommt?

Meine Holde und ich hatten zuvor eine einfache Konkubinatsvereinbarung, da wir sehr schnell zusammengezogen waren und sehr schnell alles weitere gepasst hatte - sie hat 40% aller gemeinsamer Fixkosten getragen, ich 60%.
Da wir genügsam lebten und sie jobmässig definitiv gehandicapt war, war das völlig ok so.

Nun ist im April der erste Nachwuchs zur Welt gekommen.
Nummer 2 soll dann 1 Jahr später in die Produktion gehen.

Dass wir bei aufgehender Familienplanung die anteilsmässige Verantwortung für alle Kosten überdenken werden müssen, war uns klar.
Jetzt sehe ich nicht so ganz klar, wie so etwas am fairsten / einfachsten / klarsten aufzuteilen wäre.
Um finanzielle Angelegenheiten ranken sich ja bekanntermassen die meisten Beziehungsprobleme, weshalb hier Transparanz & Klartext von Anfang an sicher die beste Variante ist.

Dass meine Holde bei einem Kind GANZ zu Hause bleibt, sehe ich nicht ein.

(Wenn in 1,5-2 Jahren dann wirklich Nummer 2 dazu kommt, ist dasw sicher etwas anderes. Da müsste dann zumindest 2-3 Jahre auch ganz Pause für meine Partnerin drin sein, denke ich. Oder wie habt Ihr das so gehändelt?)

Nun kommen auf mich natürlich gehörige Mehrkosten zu.
Mit dem Nachwuchs nehmen die Kosten drastisch zu und die Beteiligungsmöglichkeit der Partnerin drastisch ab --> super Situation

Ich gehe aktuell den Weg, dass ich tatsächlich ALLE unsere gemeinsamen Fixkosten übernehmen würde. ... Miete, Strom, Nahrung, Versicherungen, Automobil, Telekommunikation, Baby-Milch/-kleidung/-spielzeug/-sonstiges Gedöns, Urlaube ...
Sie kommt für Ihre eigene Krankenversicherung auf plus die vom Nachwuchs (ist in der CH alles Arbeitnehmer-finanziert, der Nachwuchs macht etwa 100,- p.m. aus). Und sie soll für allen persönlich-individuellen Bedarf - gerade bei Frauen ja ein eher interpretationsfreudiger und sehr individueller Posten - aufkommen: ... ihre Kleidung, Schminke, Friseurbesuche, persönlicher sonstiger Bedarf.

Für mich bedeuet das, dass meine Fixkosten in der gesamten Familienabdeckung sich schlagartig auf plus 150% gehäuft haben.
Zuvor hatte ich im Konkubinat mit 60% Fixkosten zu genügsamem Lebensstil gerade einmal 1.500 chf zu tragen.
Nun kommen mit dem Wegfall ihrer 40% plus gesteigertem Lebensbedarf (andere Wohnung, anderes Auto, der ganze Babyplunder, der sich echt summiert ...) pi mal Daumen 2.250 chf mehr dazu. (Urlaube mal noch kaum mit eingerechnet.)
Zuvor 1.500, nun ~3.750 Fixkosten.
Das haut ganz schön rein.

Fragen:

(Wir sind unverheiratet; ihr Scheidungsverfahren schwebt noch, Heirat kommt für mich wenn überhaupt frühestens in 3-4 Jahren in Frage)

Wie habt Ihr das so gehändelt?

Habt Ihr andere Aufteilungen?


Habt Ihr alles über ein Konto laufen lassen??!

Ist für mich noch eine zentrale Frage. Die Konkubinats-Fixkosten haben wir über ein gemeinsames Konto mit regelmässigen Einzahlungen und Ausgängen laufen lassen. Da ich jetzt für Fixkosten praktisch komplett allein aufkomme, macht das nicht viel Sinn, kann ich auch alles vom eigenen abbuchen. Allerdings habe ich dann irgendwie das Gefühl, dass meiner Holden auch das Gefühl für Geld und v.a. dessen monatlicher Endlichkeit abhanden kommen könnte ... sprich: Ein gemeinsames Konto, von dem alles beglichen wird und das vor allem auch einen monatlichen Rahmen hat mit klarer Erschöpfungsgrenze, könnte pädagogisch wertvoll sein.


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Alt 05.08.2018, 19:11   #2
Gruftie
 
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Standard AW: Lebensgemeinschaft mit Nachwuchs und Haushaltskosten

Seit dem wir zusammen wohnen, haben wir auch eine gemeinsame Kasse.


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Gruß Hans-Jürgen

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Alt 05.08.2018, 19:25   #3
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Standard AW: Lebensgemeinschaft mit Nachwuchs und Haushaltskosten

ich habe das früher auch etwas verbissener gesehen als heute.
wir hatten früher die regelung. Bei allen Add ons: Ich zahle das Grundprodukt und wenns mehr sein sollte hatte sie es on top bezahlt.
Nebenkosten hatten wir geteilt und lebensmittel mehr oder minder ich bezahlt.
Wir hatten aber schon immer eine stark differierende Gehaltssituation.
Die Hauptkosten lagen seit der Geburt unserer Tochter bei mir.
Eigenbedarf wie du es auch dargestellt hast oblag ihr.
Die ersten drei Jahre blieb sie bei einem Kind voll zu hause.
Seit einem Jahr geht sie nun wieder (teilweise) arbeiten und ich merke schon ein stückweit entlastung aber in Summe hat sie immernoch nur ein viertel meines Einkommens insofern trage ich auch die Hauptlasten.
Sie hatte mir dafür früher immer etwas auf mein Konto überweisen und tut es heute auch Wobei ich schon überlegt hatte das "Haushaltsbudget auf ein seperates Konto einzuzahlen, damit man die endlichkeit sieht wie du es dargestellt hast!

Bedenke auch, sie kümmert sich um euren Nachwuchs und gerade die ersten Jahre sind entscheidend.
Meine Lebensgefährting ist Erzieherinn daher kam es nie in Frage dass sie wieder arbeitet. Da sie einfach eine Super Basis schaffen konnte.
Wenn ihr es richtig macht, ist das absolut unbezahlbar und die beste Investition die ihr gemeinsam tätigen könnt.
Insofern würde ich "sehe ich nicht ein, wenn sie zu hause bleibt" etwas runterschrauben zumindest, wenn es nicht nur beim Kaffeeklatsch mit der Nachbarin bleibt während das Kind auf sich gestellt ist(alles auch schon erlebt!)
Bedenke auch: gute Erziehung und Förderung ist harte Arbeit.
Dies solltest du auch in die Wagschlae beim "gegenrechnen" sehen.
Wie gesagt, ich war früher da auch etwas verbissener als heute! ;-)
 
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Alt 05.08.2018, 19:50   #4
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Standard AW: Lebensgemeinschaft mit Nachwuchs und Haushaltskosten

Zitat:
Zitat von whitepaper Beitrag anzeigen
Moinmoin!

SCHNIPP...

Fragen:

(Wir sind unverheiratet; ihr Scheidungsverfahren schwebt noch, Heirat kommt für mich wenn überhaupt frühestens in 3-4 Jahren in Frage)

Wie habt Ihr das so gehändelt?

Habt Ihr andere Aufteilungen?


Habt Ihr alles über ein Konto laufen lassen??!

Ist für mich noch eine zentrale Frage. Die Konkubinats-Fixkosten haben wir über ein gemeinsames Konto mit regelmässigen Einzahlungen und Ausgängen laufen lassen. Da ich jetzt für Fixkosten praktisch komplett allein aufkomme, macht das nicht viel Sinn, kann ich auch alles vom eigenen abbuchen. Allerdings habe ich dann irgendwie das Gefühl, dass meiner Holden auch das Gefühl für Geld und v.a. dessen monatlicher Endlichkeit abhanden kommen könnte ... sprich: Ein gemeinsames Konto, von dem alles beglichen wird und das vor allem auch einen monatlichen Rahmen hat mit klarer Erschöpfungsgrenze, könnte pädagogisch wertvoll sein.
Bei uns war/ist das ganz einfach, ich zahle alles.

Wir sind damals nach dem Kennenlernen in die von mir gemietete Wohnung zusammen gezogen, dann nach der Heirat haben wir als Gesellschaft bürgerlichen Rechtes eine Wohnung gekauft, in der wir nun wohnen. Den Anteil der damaligen Fremdfinanzierung trage ich. Keine Gütertrennung, keinen Ehevertrag, "old school".

Wir haben einen gemeinsamen Sohn, aber kein gemeinsames Konto, die Fixkosten gehen von meinen Dispo-Konto ab, wir führen eine Haushaltskasse auf Bargeldbasis, in der wir anteilig am Monatsbeginn einzahlen. Größere Ausgaben wie Reparaturen oder Urlaubsflüge zahle ich. Die Hälfte vom Kindergeld wird "weg gespart", soll mein Sohn später dann verprassen oder so.

Meine Frau arbeitet geringfügig als Sprachlehrerin, ist darüber krankenversichert, ihr Gehalt dient hauptsächlich ihr selbst bzw. ihrer eigenen Ausgaben für Bekleidung etc.

Ich arbeite nicht geringfügig, mein Gehalt dient der Familie und meinen Extravaganzen wie Aktien, Alkohol und Fernreisen.
 
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Alt 05.08.2018, 20:39   #5
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Standard AW: Lebensgemeinschaft mit Nachwuchs und Haushaltskosten

irgendwie versteh ich da nix .... wir leben doch miteinander und beide bringen sich mit allem und jedem ein, wir geben es ja auch gemeinsam aus

jeder hat sein Bankkonto und ist auch auf dem andern zeichnungsberechtigt. größere ausgaben werden ja eh miteinander besprochen

und das ganze hält seit 1970 (da haben wir geheiratet und 1971 kam unsere tochter). wo ist euer Problem


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Alt 05.08.2018, 22:52   #6
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Standard AW: Lebensgemeinschaft mit Nachwuchs und Haushaltskosten

Bei uns hat sich die ganz traditionelle, old-school Rollenverteilung etabliert: Seit unserem ersten Kind geht meine Frau nicht mehr arbeiten und ich bezahle grundsätzlich alles (lfd. Kosten, Urlaube, Haushalt, Kredite, Versicherungen, usw.). Zusätzlich überweise ich meiner Frau noch jedes Monat eine Art "Taschengeld" für persönliche Dinge, oder dass sie sich auch was wegsparen kann, auf ihr eigenes Konto. Quasi als eine Art Ausgleich.

Die Dinge des täglichen Bedarfs, Kleidung, usw. kauft meine Frau über das Haushaltskonto, größere Anschaffungen werden gemeinsam entschieden und gehören uns gemeinsam.

Dass ich für alles aufkomme, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Sie hat ihren vorher nicht schlecht bezahlten Job aufgegeben und rackert sich nun von früh bist spät für die Kleinen (und auch für mich) ab. Ich bin ihr unglaublich dankbar, dass sie zu 100% für unsere Kinder Mama ist und immer für sie da ist.

Wir können zwar derzeit keine großen finanziellen Sprünge machen, aber uns ist wichtiger, dass unsere Kinder noch Kinder sein können, als jedes Jahr 2x in den Urlaub zu fahren.

Ich persönlich sehe das so: Solange man keine Kinder hat, kann man sicherlich alles/vieles getrennt abrechnen, bzw. handhaben. Aber wenn mal Kinder da sind und die Mama nicht mehr arbeitet, geht dies eigentlich nicht mehr...
 
Musterdepot von StockBayer Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2018, 23:22   #7
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Zitat:
Zitat von StockBayer Beitrag anzeigen
Bei uns hat sich die ganz traditionelle, old-school Rollenverteilung etabliert: ...
kommt mir irgendwie bekannt vor


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Alt 06.08.2018, 05:49   #8
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Cool, sind ja schon ein paar Stellungnahmen.

Und anscheinend sehen das die Hand voll bisher hier auch alle relativ ähnlich.

Und ich bin mit meiner Methode dann auch recht nah daran.

Unterschiedlich gewichtet wurde "schon vom ersten Kind an komplett zu Hause bleiben".
Eventuell muss man dabei neben der monetären Verteilung auch die Verteilung der Haushaltsaufgaben zusätzlich ins Spiel bringen.
Wenn die auch gänzlich "old-school" laufen, also Mann schafft 100% und rackert draussen herum, um so viel Kohle wie möglich mit rein zu bringen und Fau kümmert sich um ALLES im Haus, ...: Ja, dann kann ich das als gerechtfertigt ansehen.

Ist bei uns aber anders. Ich bin für tägliches Kochen zuständig, für alle Einkäufe, Pflege vom Automobil, für die Wäsche ohne Bügeln, Wohnungsputz machen wir so half/half ... also insgesamt mache ich hier im Haus wesentlich mehr als sie.

Ich schaffe 100% in einem Job, in dem ich dann oftmals eher 120% geben muss und mache noch zwei Fachhochschul-Master nebenher.

Meine Holde hat nur gerinfügige Verdienstmöglichkeiten. Sie kann zweimal die Woche in einer Familie als Nanny weiterschaffen (und unseren Prinzen dann mitnehmen) und zweimal die Woche für 2,5 bis 5 Stunden (je nach beklopptem Dienstplan) bei Burger King schaffen, was sie schon seit 8 Jahren macht, vorher halt hochprozentiger, während ich in dieser Zeit auf den Prinzen aufpasse.

Wir ziehen im November noch in eine bessere Wohnung mit Naturanschluss und mehr Raum. Und dann haben wir im Plan, dass sie sich selbständig als Tagesmutter etwas aufbauen kann. Sie schafft halt wahnsinnig gern mit Kindern und Kinder lieben sie ... von daher würd das passen.

Dass ich ihr "old-school"-mässig verkünde "Schatz, mach doch einfach gar nichts mehr - ich komm für alles komplett auf ..." könnte ich mir nur vorstellen, wenn ich dann auch tatsächlich GAR nichts mehr an Haushaltsaufgaben an mir hätte. Alles andere würde recht unfair verteilt auf mich wirken. Auf der anderen Seite ist es durchaus förderlich für sie, doch noch etwas zu leisten und ein geringes eigenes Income zu erzielen, wie auch für mich, auch noch in Haushaltsaufgaben miteingebunden zu sein.

Wie handhabt Ihr das so?


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Alt 06.08.2018, 07:59   #9
wahnsinnig wissbegierig
 
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Interessanter Thread, wird bei mir in den nächsten jahren sicher auch zur Diskussion stehen. Im Moment haben wir ein Gemeinschaftskonto, auf das wir beide ca. 1/3 des Gehalts einzahlen und von dem wir eigentlich so gut wie alles bezahlen (Miete, essen, Freizeit, Urlaub). Das ist relativ auf Punkt kalkuliert, sodass wir bei größeren Urlauben oder großen Anschaffungen (Küche zuletzt) auch mal was nachschießen müssen, dafür aber relativ viel für eigenen Spaß übrig haben.
Wir sind aber natürlich wie erwähnt noch DINKs (double income, no kids), wodurch die Situationen nur entfernt vergleichbar sind.

Ich denke wenn wir Kinder haben wird es ebenfalls so sein, dass der von uns, der mehr verdient arbeitet und der andere voll für die Kinder da ist (zumindest die ersten zwei bis drei Jahre), ich bin aber gespannt, ob der Plan wirklich so umgesetzt wird.


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"Die Wahrheit ist wie Poesie. Und die meisten Leute hassen Poesie." (The Big Short)
 
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Alt 06.08.2018, 08:26   #10
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Bei uns ist die Situation ähnlich, mit Ausnahme dass wir verheiratet sind.

Ich komme für alle Kosten rund um das Wohnen auf. Finanzierung, Nebenkosten, Versicherungen, Ausstattung, Reparatur, Modernisierung, etc.

Meine Frau bekommt für unseren Sohn Kindergeld und hat eine Zeit lang Elterngeld bekommen. Jetzt geht sie wieder anteilig arbeiten. Mit diesem Geld finanziert sie alle Unterhaltskosten für uns und das Kind. Essen, Windeln und soweiter was dazu gehört.

Wir haben beide getrennte Gehaltskonten und gemeinschaftliche Ausgabenkonten für Haus, Essen und Vermögensanlage. Von vorne herein ist aufgeteilt, wer im Monat was beisteuert (ich einen Dauerauftrag auf das Gemeinschaftskonto für Haus etc. und sie für Essen etc.) und die Ausgaben erfolgen dann von dem Konto.

Reicht das Geld am Ende des Monats aufgrund von Umständen nicht, bin ich meist derjenige, der das Konto ausgleicht, da ich die deutlich höheren Einkünfte habe.

Jeder hat dann so sein Geld für den Monat was man zum verprassen braucht und der Rest wird gemeinschaftlich gespart. Stehen besondere Anschaffungen an werden diese vom gemeinsamen Ersparten genommen. Egal ob es die Zimmereinrichtung für uns beide ist, oder das iPad für mich oder der Schmuck für sie.

Funktioniert ganz gut so. Entspricht aber halt auch meinem und unserem Verständnis von Familie und Ehe. Wir leben gemeinsam also gehört das Geld uns auch gemeinsam egal wer es als Einkommen verbucht.


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