mal wieder was gelernt:
es wird ja oft über den extremen
hebel (und damit höheres risiko) europäischer banken im vergleich zur us konkurrenz gesprochen.
alea-blog bringt eine erklärung.
erst hier die diskussion lesen:
http://www.aleablog.com/leverage-kills-picture/
dann hier:
http://www.aleablog.com/ifrs-vs-us-g...tated-picture/
This picture shows the difference in the value of “total assets” depending on whether IFRS or US-
GAAP is used.
IFRS deals with gross exposures, while under
GAAP, derivatives are represented at their net value.
Source: Deutsche Bank, numbers as of 31 Dec 2008,
page 22
der
chart vergleicht die bilanz der deutschen bank unter dem accounting standards IFRS (europa) und
GAAP (usa).
unter
GAAP wäre die bilanzsumme der DB nur halb so gross wie unter IFRS.
grund ist das NETTING von derivaten.
gutes beispiel hierfür wären CDS. schreibt eine bank ein CDS, so sichert sie ihre verbindlichkeiten teilweise oder vollständig wieder bei einer dritten partei ab, kauft also CDS.
unter IFRS wird sowohl der geschriebene als auch der gekaufte CDS betrag gelistet und die builanz wird erhöht. unter
gaap wird nur das netto risiko bilanziert.
theoretisch sicher ok.
praktisch bleibt aber unter
gaap das theoretische risiko, das der vertragspartner des absicherungsgeschäftes nicht seinen verpflichtungen nachkommen kann (z.b. lehman) und im ernstfall das risiko deutlich höher liegt als bilanziert.
however - der höhere
hebel im europäischen system ist damit zum teilweise erklärt. trotzdem sind die eigenkapitalquoten angesichts der drohenden ausfälle ein witz
quelle ist eine roadshow präsentation von Joe Ackermann.