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Aktienboard > Trading und Finanzen > Tradingstrategien und Börsenpsychologie > Diskussion Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

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Alt 11.05.2017, 17:58   #10461
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Zitat:
Ulisses Spiele hat da vor einigen Monaten den Vogel abgeschossen als sie aus dem Bauch heraus 20-25 Jahre Storygeschichte ohne Not geredcont haben.
Ich verstehe kein Wort. Das ist glaube ich aber auch nicht nötig.

Zitat:
the term REDCON is short for Readiness Condition and is used to refer to a unit's readiness to respond to and engage in combat operations.
Passt irgendwie nicht so ganz ins Thema.


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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.
 
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Alt 11.05.2017, 21:02   #10462
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Retcon - sorry, Schreibfehler.
Mit Themenbezug auf das Unternehmen: das wäre in etwa so wie wenn McDonnalds seine komplette Produktpalette einstampfen würde und schulterzuckend daneben steht wenn jemand einen BigMäc will mit den Worten "hat es nie gegeben".

Insoweit hat es sogar Themenbezug
Das kann halt zu massiven Frustrationen bei der Stammkundschaft führen, was durchaus in der Bewertung eines solchen Unternehmens einen starken Einfluss haben kann.

Wie weiter oben ja schon stand - Nerdthema


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"Staatspapiere sind so ziemlich das unsicherste was man sich vorstellen kann in dieser Welt"
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Alt 11.05.2017, 21:14   #10463
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Zitat:
Zitat von boing Beitrag anzeigen
Da reicht's an seriöser Innovation wenn Altria in den nächsten 15 Jahren die "Marlboro-Greenline" mit Gras und McD den nächsten dicken Burger zum Mästen rausbringt.
Weed Burger wäre auch eine Idee...


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Alt 12.05.2017, 02:06   #10464
war schon öfters hier
 
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Zitat:
Zitat von boing Beitrag anzeigen
Naja, ich kenne solche Community-Reaktionen bei DSA von Ulisses Spiele.
Ein begrenzter, enger Markt mit einer relativ fixen Zahl an Kunden die zum Teil *extrem* pissig sind wenn sich die Spielwelt nicht in ihre Richtung entwickelt.

Ulisses Spiele hat da vor einigen Monaten den Vogel abgeschossen als sie aus dem Bauch heraus 20-25 Jahre Storygeschichte ohne Not geredcont haben. Der Aufschrei war dermaßen heftig, dass das hier die Reaktion war:
(bis 1:24)
https://www.youtube.com/watch?v=bB91OrzN9yk

Und wenn ich mir dann überlege wo ich bin, dann bin ich in einem Umfeld, dass ähnlich innovationshungig ist (sein muss) wie Apple oder Konsorten. Apple lebt - platt ausgedrückt - davon jedes Jahr ein neues "wow!!!" rauszubringen für dass seine Fans ihre Seele an den Teufel verkaufen würden. Wenn's das nicht mehr bringt, ist der Zenit überschritten. In Apples Fall rollt die Dampflock dann vermutlich noch 20-30 Jahre weiter, aber sie müssen Innovationen bringen. Wenn sie keine bringen müssen sie irgendwas bringen was von weitem (oder gläubigen Betrachten) nach Fortschritt aussieht.

Das ist genau der Grund warum ich so gut wie nichts mit Technologiekonzernen am Hut habe. Burger, Kippen und Schnapps gehen immer. Da reicht's an seriöser Innovation wenn Altria in den nächsten 15 Jahren die "Marlboro-Greenline" mit Gras und McD den nächsten dicken Burger zum Mästen rausbringt. Ansonsten laufen die Dinger relativ innovationsarm...
Ist schon alles richtig was du schreibst, allerdings kenne ich kleiner Nerd mich Hobby-bedingt recht gut mit der Firma aus und kriege tiefgreifende Veränderungen mit negativen Aussichten sicherlich schneller mit, als der technische Analyst oder irgendein reiner Fundamentalanalytiker, der komisch aus der Wäsche guckt wenn die Community sich über "C-R-onair" oder "Screamer-Star" aufregt und beleidigt das Kaufen einstellt. Was das bedeutet kommt bei denen ja meist erst mit den Quartalszahlen an und da beabsichtige ich raus zu sein, wenn die Panikverkäufe einsetzen. Wie gesagt, ist für mich kein Buy and Hold sondern eher zocken mit Heimvorteil.

Außerdem ist es bei GW grad eher so wie wenn man einem vor dem Hungertod stehenden Kerl den Schlüssel zum Schlaraffenland überreicht. Im Grunde wird denen gerade alles aus der Hand gerissen. Da sind noch eine Menge Dinge, die sich die Comm seit Ewigkeiten wünscht und sie liefern regelmäßig. Frage ist halt, was passiert, wenn die größten Wünsche erfüllt wurden. Aber bis dahin ziehen sicher noch 1-2 Jahre ins Land :p So lange sacke ich die großzügigen Dividenden ein und verkaufe dann hoffentlich mit ordentlich Gewinn um das Geld in weniger spekulative Häfen zu karren.
 
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Alt 12.05.2017, 10:35   #10465
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Zitat:
Zitat von FailCast Beitrag anzeigen
Ist schon alles richtig was du schreibst, allerdings kenne ich kleiner Nerd mich Hobby-bedingt recht gut mit der Firma aus und kriege tiefgreifende Veränderungen mit negativen Aussichten sicherlich schneller mit, als der technische Analyst oder irgendein reiner Fundamentalanalytiker, der komisch aus der Wäsche guckt wenn die Community sich über "C-R-onair" oder "Screamer-Star" aufregt und beleidigt das Kaufen einstellt. Was das bedeutet kommt bei denen ja meist erst mit den Quartalszahlen an und da beabsichtige ich raus zu sein, wenn die Panikverkäufe einsetzen. Wie gesagt, ist für mich kein Buy and Hold sondern eher zocken mit Heimvorteil.

Außerdem ist es bei GW grad eher so wie wenn man einem vor dem Hungertod stehenden Kerl den Schlüssel zum Schlaraffenland überreicht. Im Grunde wird denen gerade alles aus der Hand gerissen. Da sind noch eine Menge Dinge, die sich die Comm seit Ewigkeiten wünscht und sie liefern regelmäßig. Frage ist halt, was passiert, wenn die größten Wünsche erfüllt wurden. Aber bis dahin ziehen sicher noch 1-2 Jahre ins Land :p So lange sacke ich die großzügigen Dividenden ein und verkaufe dann hoffentlich mit ordentlich Gewinn um das Geld in weniger spekulative Häfen zu karren.
Ja ok. Dann machst du aber nicht viel was anderes als wenn ich regelmäßig wie Kleindoof Lufthansa billig kaufe und teuer verkaufe. Spekulieren bis die Schwarte kracht

Ich bekomme da ja auch immer (sanft) auf den Deckel so als "böser Spekulant" im Langfrist-Thread


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Geändert von boing (12.05.2017 um 10:41 Uhr)
 
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Alt 14.05.2017, 21:41   #10466
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Was haltet ihr eigentlich von Brookfield Infrastructure Partners (BIP)?
 
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Alt 15.05.2017, 16:06   #10467
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@FailCast

Ich hatte auch mal diverse MLPs, LP etc. im Fokus; dankenswerterweise haben einige Foristen auf die Thematik "Steuern" hingewiesen, so dass ich rechtzeitig Abstand nahm. Ad hoc finde ich nicht die relevante Seite, aber lass mal dies in Deine Überlegungen einfließen:

"Steuerlich handelt es sich bei diesen Ausschüttungen für deutsche Investoren allerdings nicht um Dividenden, sondern um gewerbliche Einkünfte aus einer US-Beteiligung, die ausschließlich in den USA steuerpflichtig sind. Das hat für deutsche Direktanleger fatale Folgen: Die Depotbank zwackt von den üppigen Ausschüttungen 39,6 Prozent US-Quellensteuer ab. "

http://www.boerse-online.de/nachrich...!-1000815416/2
 
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Alt 16.05.2017, 09:15   #10468
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Zitat:
Zitat von Thor3 Beitrag anzeigen
@FailCast

Ich hatte auch mal diverse MLPs, LP etc. im Fokus; dankenswerterweise haben einige Foristen auf die Thematik "Steuern" hingewiesen, so dass ich rechtzeitig Abstand nahm. Ad hoc finde ich nicht die relevante Seite, aber lass mal dies in Deine Überlegungen einfließen:

"Steuerlich handelt es sich bei diesen Ausschüttungen für deutsche Investoren allerdings nicht um Dividenden, sondern um gewerbliche Einkünfte aus einer US-Beteiligung, die ausschließlich in den USA steuerpflichtig sind. Das hat für deutsche Direktanleger fatale Folgen: Die Depotbank zwackt von den üppigen Ausschüttungen 39,6 Prozent US-Quellensteuer ab. "

http://www.boerse-online.de/nachrich...!-1000815416/2
Vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte schon so etwas befürchtet. Generell bin ich bei Titeln bei der die Forensuchmaschine nicht gleich mehrere Seiten Hits ausspuckt vorsichtig und dachte mir, ich frage mal lieber nach.

Diese ganzen Steuergeschichten sind total unübersichtlich. Gibt es irgendwo eine gute Zusammenfassung/Internetseite über steuerliche Fallen für ausländische Wertpapiere. Nestlé ist ja wohl auch so ein Kandidat, bei dem die Steuerfalle zuschlägt.

Grüße
 
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Alt 19.05.2017, 22:47   #10469
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Abend zusammen


Ich hoffe meine Frage passt hier in diesen Thread, da ich gerade dieses Buch lese.


Die Frage die mich zurzeit brennend interessiert ist, sollte ich die jeweiligen Aktien in € oder in Dollar kaufen über den Broker.
Einen Broker habe ich, mein Konto habe ich in Dollar, kann aber die Währung tauschen beim Kauf.

Ich vermute mal wenn es US-Unternehmen sind werden die Dividenden ja sowieso in Dollar ausgezahlt und dann z.B in den Euro umgerechnet.
Also würde es wohl egal sein ob ich die in Dollar oder in Euro kaufe oder?

Bei den Unternehmen handelt es sich bisher ausschließlich um US Unternehmen die ich auf meiner Liste hätte.

Natürlich würde ich langfristig anlegen 10, 15 Jahre etc...
 
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Alt 19.05.2017, 23:31   #10470
wahnsinnig wissbegierig
 
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Ist eigentlich egal, aber wenn du eh ein Konto in Dollar hast würde ich das vorziehen, da sonst bei einem Konto, das in Euro geführt wird, wahrscheinlich auch die Dividendenzahlungen in Euro umgerechnet werden und dabei ein geringer Spread besteht, der zu deinen Lasten ausfällt.
Wenn das Konto eh in Dollar geführt wird sparst du dir die doppelte Umrechnung zur Wiederanlage der Dividenden, solang du aber im Euroraum lebst und die Dividendenauszahlungen auch verbrauchst, macht es keinen wirklichen Unterschied.


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