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Aktienboard > Trading und Finanzen > Tradingstrategien und Börsenpsychologie > Diskussion Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

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Alt 12.01.2018, 16:16   #12461
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

[quote=bimbes;3032120]
Zitat:
Zitat von Ste Fan Beitrag anzeigen
Ist ja eigentlich wieder eine Bestaetigung der These dass es die Mittelschicht in D nicht einfach hat.
Richtig vermoegend und es gibt Alternativen. Fuer die andere Seite gibt es das Soziale Netz.
Nur fuer die Mitte wird es laufend enger....[/QUOTE]

sic!
jetzt wo auch in den VAE die MwSt/Umsatzst. eingeführt wird, sollten unsere Sozialepigonen diese in Dland erhöhen.
Jeder zahlt die gleiche Höhe auf das gleiche Produkt - gleicher geht nicht
Nur liegt die da bei 5% und der Grundbedarf ist ausgenommen
 
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Alt 12.01.2018, 16:25   #12462
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Status: bimbes ist offline
Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

[quote=Ste Fan;3032125]
Zitat:
Zitat von bimbes Beitrag anzeigen

Nur liegt die da bei 5% und der Grundbedarf ist ausgenommen
68 bei der Einführung gab es auch einmal 5%* als ermäßigten Satz sonst 10%

*wahrscheinlich nur für Blumen etc.

und nicht zu vergessen die Hundesteuer, historisch eine Luxussteuer


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Alt 12.01.2018, 16:39   #12463
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Die Steuern sind ja die eine Sache. Man wird die Details in den naechsten Tagen sehen.

Nach einem Artikel in der Welt liegt die Schwelle zum Gutverdiener bei EUR 25k+. Ich hoffe dass ich den Vermerk "Kommentar" in der Schnelle nur ueberlesen habe.....
 
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Alt 12.01.2018, 16:47   #12464
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Zitat:
Zitat von Ste Fan Beitrag anzeigen
Die Steuern sind ja die eine Sache. Man wird die Details in den naechsten Tagen sehen.

Nach einem Artikel in der Welt liegt die Schwelle zum Gutverdiener bei EUR 25k+. Ich hoffe dass ich den Vermerk "Kommentar" in der Schnelle nur ueberlesen habe.....
....eigentlich auch nur eine Art den "cashflow" zu steigern


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Alt 12.01.2018, 19:16   #12465
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Ich würde sagen: viel Lärm um nichts!

Zinsen (!) kassiert eh niemand der Geld hat und klar bei Verstand ist mit übermäßigen Teilen seines Vermögens. Schon gar nicht in heutigen Niedrigzinsphasen. Wer sein Geld in Geld anlegt zahlt eh schon Inflation als Dummensteuer. Zugegeben, ein paar sinvolle Ausnahmen gibt's schon.

Wenn die Abgeltungssteuer als Steuersatz die nächsten vier Jahre nicht angefasst wird kann ich wunderbar damit leben...

Soll sich die Sozialpolitik der SPD doch daran aufreiben dem Bürger zu erklären, dass es einen Unterschied machen würde wer vom ausgezahlten Arbeitgeberbrutto prozentual mehr zahlt: der Arbeitnehmer oder Arbeitgeber... ...mit zwei Minuten Nachdenken merkt man doch, dass es IMMER der Arbeitnehmer ist *seufz*.

Aber das Ding finde ich super als ernsthafte Forderung! Völlig irrelevant in der Realität, die SPD kann sich als Gott weiß wie gerecht und sozial profilieren und "mal so ein richtig wichtiges Gerechtigkeitsthema anpacken"... ...und der Rest hat seine Ruhe!


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Alt 12.01.2018, 19:25   #12466
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Zitat:
Zitat von boing Beitrag anzeigen
die SPD...und der Rest hat seine Ruhe!
die CDU/Schäuble will ja auch schon länger die Kapitalertragssteuer abschaffen und eine Finanztransaktionssteuer einführen. Ist ja nun nix daraus geworden und warum soll das ausgerechnet jetzt was werden? Am Widerstand der SPD kann es ja wohl kaum gelegen haben!


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Dividenden sind doof!
 
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Alt 14.01.2018, 01:16   #12467
war schon öfters hier
 
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Status: Penseur ist offline
Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Das große Problem seit der Finanzkrise für uns deutschen Anleger ist/war ja (neben der Abschaffung des Halbeinkünfteverfahrens) die Abschaffung der Steuerfreiheit nach Haltedauer von einem Jahr! Wie schön wäre es, bei einer ganz offensichtlichen Überbewertung, die Gewinne mitzunehmen und später wieder einzusteigen, bzw, sofort woanders einzusteigen, aber 28% inkl. Kirchensteuer ist viel, da bleibt ggf. so wenig Kapital übrig. Im Moment kann man das nur über den Kauf von Puts oder ggf den Verkauf von Calls regeln (mit 28% Abgeltungssteuer im Erfolgsfall...). Und bei einer Megainflation kann es ganz übel werden, so dass bei einem Verkauf nach Steuern trotz eines ansehnlichen Kursgewinns effektiv weniger Kaufkraft im Säckel bleibt.
Und wenn die Dividenden noch eine zusätzliche Extrabehandlung bekämen, muss also das Unternehmen bezahlen, der Anleger ordentlich berappen, so dass für deutsche Anleger, die einen ordentlichen Batzen an Dividenden bekommen, doch Aktien besser wären, die eben keine oder nur wenig Dividenden auszahlen, ist ja jetzt auch fast schon so, ich jedenfalls freue mich über die psychologisch so schöne Einnahme, allerdings wäre es mir lieber, das Unternehmen hätte mit das Geld irgendwo in einem Zimmer geparkt und damit weiter renditebringend gearbeitet, ohne dass es x-mal zur Bezahlung von unseren klugen Politikerköpfen versteuert werden müsste.
Viele waren ja noch so klug und haben sich Ende 2008 ein Extra-Depot eröffnet, wo sie Langfristanlagen hingelegt haben, die beim Verkauf nun steuerfrei wären. Aber bei ETF´s und Fonds ist das ja auch seit Januar 2018 gekippt worden. Zumindest gelten diese vor 2009 getätigte Anlagen nun als "fiktiv verkauft", bedeutet, dass Kursgewinne ab jetzt auch der Abgeltungssteuer unterliegen.
Interessant fand ich ja in den Sondierungen auch die Begründung, wenn ich das richtig verstanden habe, dass die Dividenden und Kursgewinne deswegen weiterhin der Abgeltungssteuer unterliegen sollen und nicht dem persönlichen Einkommenssatz, da sonst das Halbeinkünfteverfahren wieder eingeführt werden müsste!? Ist diese Folge richtig?

Eine andere ganz wichtige Frage, die mich umtreibt und die ich nach langem Lesen und Studieren nicht eindeutig klären konnte, ist die steuerliche Situation von Kursgewinnen auf Aktien und/oder ETF´s sowie Dividenden bei einem Umzug von Deutschland in ein "Niedrigsteuerland", also z.B. so einige Karibikstaaten wie Costa Rica oder die Dominikanische Republik. Es gilt ja für einen deutschen Staatsbürger bei einem Umzug in ein Niedrigsteuerland i.d.R. die erweitert beschränkte Steuerpflicht für 10 Jahre, allerdings ist dabei oft von noch bestehenden wirtschaftlichen Interessen in Deutschland die Rede.
Wie wäre es also ganz konkret bei einem Bestand an Siemensaktien, nehmen wir an 2000 Stück für 70 Euro nach 2009 gekauft, und diese werden nach dem Umzug in die Karibik 2018 von mir aus 1 Jahr später in 2019 (wir nehmen an, dass der Umzug für immer ist, wenn 2020 wieder nach Deutschland gezogen wird, könnte ich mir schon vorstellen, dass dann von Gestaltungsmissbrauch o.ä. die Rede ist) für 120 Euro verkauft. Bekommt der deutsche Fiskus von den 100.000 Euro Kursgewinn etwas oder nicht? Wie verhält es sich mit den Dividenden? Abgeltungssteuer fallen für erweitert beschränkt Steuerpflichtige im Ausland zudem ohnehin weg (s.u.), so dass wenn der deutsche Staat einzugsberechtigt wäre, man als Privater mit dem persönlichen Steuersatz ja noch schlechter dran wäre, als mit der Abgeltungssteuer in Deutschland....
Ich habe dazu so viel gelesen, dass ich ganz verwirrt bin (inländische Aktien, ausländische Aktien, Etf´s mit Steuerdomizil im Inland/Ausland etc. - Beteiligungen über 1% wären wohl ohnehin steuerpflichtig vor dem deutschen Fiskus oder müssten vor dem Umzug fiktiv verkauft werden, aber dieses "Problem" haben wir ja mit den Blue Chips leider nicht...).

Hat da jemand Meinungen/Erfahrungen zu? Ich bitte darum, jetzt nicht direkt auf einen Steuerberater zu verweisen, zumal wir ja wissen, wie das manchmal mit "Experten" ist...

Nachfolgend noch ein paar Ausführungen zu dem Thema aus dem Paragrafendschungel...:

Voraussetzung für eine erweitert beschr. Steuerpflicht ist gem. § 2 Abs. 1 AStG, dass eine natürliche Person ihren Wohnsitz (vgl. "Wohnsitz") und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (vgl. "Gewöhnlicher Aufenthalt") in Deutschland aufgegeben hat.
Der Wegzug muss in ein niedrig besteuertes Gebiet erfolgen. Daneben müssen in Deutschland trotz des Wegzugs in das Ausland wesentliche wirtschaftliche Interessen verbleiben. Wesentliche wirtschaftliche Interessen liegen vor, wenn
...
-mehr als 30 % nicht ausl. Einkünfte erzielt werden oder diese Einkünfte den Betrag von 62.000 EUR übersteigen. Dabei sind nicht nur die Einkünfte gem. § 49 EStG zu berücksichtigen, sondern alle Einkünfte, die nicht gem. § 34d EStG zu den ausl. Einkünften gehören. Daher sind insbesondere auch Renten und Zinsen zu erfassen.
-das Vermögen, aus dem Einkünfte erzielt werden, zu mehr als 30 % aus nicht ausl. Vermögen besteht oder den Gesamtbetrag von 154.000 EUR übersteigt.

....
Die erweitert beschränkte Steuerpflicht gem. § 2 Abs. 5 AStG bewirkt, dass die Abgeltungswirkung der Einkünfte, die dem Steuerabzug unterliegen (z.B. Dividenden, Zinsen, Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit) aufgehoben wird und dass die gesamten in Deutschland steuerpflichtigen Einkünfte der Besteuerung unterliegen. Die Einkünfte sind folglich in die normale Veranlagung einzubeziehen und unterliegen darüber hinaus unter Anrechnung der ausländischen Quellensteuer dem nach seinem Welteinkommen zu bemessenden persönlichen Steuertarif des Steuerpflichtigen (Progressionsvorbehalt).
 
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Alt 14.01.2018, 10:11   #12468
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Ich habe mich in letzter Zeit hier etwas herausgehalten, einmal, weil die Beiträge doch etwas zu sehr in Richtung Spekulation abgedriftet sind und zum zweiten weil unser Umzug in die Dominikanische Republik ansteht.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden, wenn man sich über Spekulation und Strategien dieser Art austauscht, so ist das völlig in Ordnung, aber..., wie ihr wisst, ist das eben nicht mein Thema. Ich könnte auch dazu nicht so arg viel beitragen.

Nun hat @Penseur einen sehr interessanten Beitrag abgeliefert, auf den ich doch einmal eingehen möchte.

Meine Frau und ich haben die in diesem Beitrag geschilderten Probleme, besser hatten diese Probleme, denn wir haben sie mit der Zeit lösen können.

Wir haben das Glück, dass, wo wir uns auch befinden, einer von uns beiden immer Ausländer ist und somit das jeweilige Landessteuergesetz für einen von uns beiden nicht gilt.

Das generelle Problem speziell in Deutschland ist:

Der Frosch ist bald gar und gekocht.

Deutschland wird, wie so viele andere Länder auch, von Idioten regiert, von ungebildeten, unqualifizierten Idioten, die außer einem angefangenen Pädagogik, Soziologie Theologie oder Kunststudium kaum etwas vorzuweisen haben. Wenn's hoch kommt sind es arbeitslose Juristen oder pleite gegangene Kleinunternehmer. Verständlich, wenn erfolgreiche Menschen nicht in die Politik gegehen, wer würde sich denn als erfolgreicher Unternehmer, mit einer Frau Nahles, einem Herr Beck, einem Herrn Gabriel oder gar einem Herrn Schulz auseinandersetzen wollen? Außerdem, was verdient man denn schon als Politiker?

Die Deutsche Politik hat sich in den vergangenen Jahren einen breiten Weg gepflastert, der es nur einem bestimmten Klientel erlaubt, an die Tröge der Politik zu kommen. Wer in Deutschland keinen Bierkrug halten kann, die Rangliste der Bundesliga nicht hinauf und herab aufsagen kann, wer keinen festen Platz an einem Stammtisch hat, der wird es kaum schaffen ein gut dotiertes Pöstchen in der Politik zu bekommen.

Diese Idioten sitzen auf den Pöstchen und haben sich von den Nöten der Bürger meilenweit entfernt. Der Unterschied von Deutschland zu anderen Ländern ist: Es sind extrem effiziente Idioten, die Deutschland regieren und administrieren. Zudem sind die Bürger mit den Jahren davon überzeugt worden, dass das deutsche System das Beste auf der gaanzen Welt sei und die Menschen glauben das auch noch.

Als ich vor Jahren meine letzte Steuererklärung abgab, ich wohnte da bereits im Ausland, wurde mir nahegelegt, ich könne doch in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig bleiben, das wäre für den Staat und auch für mich einfacher, ich könnte Mitglied in der Krankenkasse bleiben, ein Rentenanspruch ausbauen, ich hätte eine Pflegeversicherung und auch sonst wäre das doch einfach wunderbar.

Da informierte ich mich, was ich in Deutschland alles zahlen müsste, wenn ich denn zurückkehren würde. Um es kurz zu machen, zwei Drittel meines leistungslosen Einkommens würde mir weggenommen werden, weggenommen von einer nunmehr immer sozialistischer werdenden Regierung, die ständig mehr Kapitalbedarf hat.

Aber auch die Bürger bejubeln eine Willkommenskultur und bemerken nicht, dass sie ihren eigenen Untergang begrüßen, der bereits unausweichlich ist, betrachtet man die Altersverteilung und speziell die Religionszugehörigkeit aller Bürger zwischen 0 und 14 Jahren.

Der Islam ist keine Religion, für die die Religionsfreiheit gelten kann, er ist eine allumfassende Staatsform, die, wie alle anderen Staatsformen auch, keine weitere neben sich dulden wird, das werden die Deutschen in spätestens 10 Jahren schmerzlich erfahren.

Bereits jetzt gilt unterschiedliches Recht für unterschiedliche Menschengruppen. Wer genaueres erfahren möchte, braucht sich nur auf den Seiten von Hendyk M. Broder und Tichyseinblicke einzuloggen und erfährt, was wirklich in der deutschen Republik geschieht.

Was hat das alles mit dem Beitrag von @Penseur zu tun?

Nun, Deutschland geht es gut, Deutschland ist Exportweltmeister, Deutschland hat eine Schwarze Null (auf die anderen, roten Nullen, will ich hier nicht eingehen). Deutschland braucht Zuwanderung, Der Islam gehört zu Deutschland.

Der Staat rechnet sich seine Bilanzen schön. Die Arbeitslosigkeit wird bereinigt angegeben, das bedeutet, es werden große Gruppen einfach aus der Menge der Arbeitslosen herausgerechnet, damit die Statistik stimmt. Der STaat, hat in Verbindung mit den Zentralbanken, den Sparer in Deutschland um 300 Mrd erleichtert und die Bürger jubeln.

Kurz: Der Staat kennt nur eine Lösung und das ist Steuererhöhung.

Es ist kaum zu glauben, aber die Deutschen haben sich doch tatsächlich an eine Abgabenquote von über 72% ihres Einkommens gewöhnt und dennoch schreien alle Habenichtse, sie möchten gerne, dass der Nachbar mehr Steuern bezahlt, anstatt darauf hinzuwirken, selbst weniger zahlen zu müssen. Daher wird die Abgeltungssteuer gegen eine Einkommenssteuer auch auf Dividenden ausgetauscht werden.

Meine Frau und ich ziehen aus Europa weg, weil früher oder später die Vereinigten Staaten von Europa kommen werden. Nicht das ich etwas gegen ein vereintes Europa hätte, ganz im Gegenteil, ich fände ein solches Europa der Vielfalt einfach wunderbar. Aber es müsste eben ein Europa der Bürger sein und kein Europa der tumben Politikprofiteure. Niemand interessiert sich dafür, aber allein die Pensionsrückstellungen, steuerfrei natürlich, der EU-Beamten schlagen mit 15 Mrd zu Buche. 15.000 Millionen Euro, oder 15.000.000.000 Euro. Entweder bekommen die Hofschranzen dort zu viel Gerd oder es sind zu viele, wahrscheinlich ist jedoch es sind zu viele, die zu viel Geld bekommen.

Als ich noch deutscher Bürger war und als die EU noch EWG hieß, da konnte ich in ganz Europa ohne Probleme ein Konto eröffnen, heute geht das nur noch, wenn man "gemeldet" ist. Damals gab es ein Bankgeheimnis, heute klatschen die Idioten Beifall, wenn Herr Schäuble verkündet, "Das Bankgeheimnis ist gefallen,"

Die Bürger werden versklavt und merken es nicht einmal, ja sie wollen gerne Sklaven sein. Noch versteckt der Staat schamvoll seine Begehrlichkeit, indem er die Steuern und Abgaben aufteilt und die Bürger stöhnen nur über eine Belastung von knapp 50% von Steuern und Abgaben, dabei sind es in Wahrheit fast 80%. Denn, wie ich bereits auch hier mehrfach schrieb, gibt es keinen Arbeitgeberanteil, das ist nur vorenthaltener Lohn. Und wenn man diesen Anteil mitrechnet, dann bleibt dem Bürger kaum mehr etwas übrig, von seinem Verdienst.

Aber das größte Verbrechen in Deutschland ist:

Selbst finanziell unabhängig zu werden.

Man kommt sich vor, wie mit den Füßen im Leimtopf, man strampelt und strampelt und bekommt die Füße doch nicht aus dem Leimtopf heraus, denn immer wird etwas Neues aus dem Wunderkasten der Bürokratie gezogen, dass es dem Bürger unmöglich macht, seine verbriefte Freiheit auch zu benutzen.

Deshalb sollte jeder der die Mittel hat und auch über die nötige Flexibilität verfügt, danach trachten, diesem Zwangssystem zu entrinnen, solange das noch möglich ist.

Denn eine Beteiligung der Linken an einer deutschen Regierung wird sofort zu einer Wegzugsteuer führen und dann ist es mit der Freiheit endgültig vorbei.

Ich weiß, für viele bin ich jetzt rechts, Nazi und gehöre zur ungebildeten Unterschicht, aber mit Verlaub, das ist mir völlig schnuppe.


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Cubanpete: "Der Dumme konsumiert, vertraut dem Staat und spart, der Gescheite investiert."
Roland Baader Der Sozialismus ist nicht tot, er ist der Tod

Geändert von bloom (14.01.2018 um 11:51 Uhr)
 
Musterdepot von bloom Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 10:33   #12469
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Standard AW: Finanzberatung? Nein Danke! von Olaf Borkner-Delcarlo

Man könnte auch sagen: in Europa braucht es relativ viel Geld für Korruption während das in der dominikanischen Republik oder in anderen Ländern Lateinamerikas billiger geht.

Das fängt schon damit an dass Du um da einwandern zu können "kerngesund" sein musst. Aber das lässt sich bestimmt wie fast alles dort mit einem Trinkgeld regeln.

Die Steuergesetze kennt niemand ganz genau weil sie eh nicht durchgesetzt werden. Allerdings sind die Folgen auch offensichtlich, die öffentliche Infrastruktur ist am Zusammenbrechen oder existiert gar nicht mit allen unangenehmen Folgen (Strassen, Schulen, Sicherheit etc.).

Die Drogenprohibition in den USA und in Europa tut ihr weiteres und macht das Land wie viele andere Länder Lateinamerikas zum Spielgebiet der Drogenbarone. Mord und Erpressung sind an der Tagesordnung. Denkt daran wenn ihr das nächste Mal eine Linie hochzieht: es mussten Kinder in diesen Ländern dafür sterben!

Trotzdem würde ich lieber in so einem Land leben als in der Sklavengesellschaft Europa wo die Sklaven ihren Peinigern sogar noch applaudieren!


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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.
 
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Alt 14.01.2018, 11:02   #12470
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Da bringen es manche wieder deftigsts auf den Punkt

Ich denke fuer Penseur wird es wohl am (qualifizierten) Steuerberater kein Weg vorbei geben.

Sind ja je nach Vermoegens- und Familiensituation verschiedene Umstaende die zusaetzlich noch zu beachten sind, und dies gilt fuer "Auszug" aus D allgemein - egal wohin.

Gibt es keine Wegzugsbesteuerung oder aehnliches zu beachten sondern geht nur um die Kernfrage beschraenkt oder erweitert beschraenkt waere ja die Frage eigentlich wie wuerde sich die Situation prinzipiell darstellen wenn die Ausreise zuerst eben nicht in ein Niedrigsteuerland geht.

Der Steuerberater koennte dann verschiedene Szenarien aufzeigen...
 
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