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Aktienboard > Trading und Finanzen > Tradingstrategien und Börsenpsychologie > Diskussion Makro Thread

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Alt 10.04.2018, 16:22   #341
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Zitat:
Zitat von jf2 Beitrag anzeigen
Wenn das so stimmen würde warum zahlen wir dann mit unserem Vermögen nicht unsere Schulden ab? Dann könnten wir uns doch die Zinsen sparen. Ich glaube, so ganz stimmt deine Theorie noch nicht
Pro Kopf liegt die Verschuldung in Dland bei ca. 24K€, leider hat die Masse diesen Betrag nicht zur Verfügung - für eine Reihe von Ablern sicher darstellbar.

Das Durchschnittsvermögen der Haushalte in Dland liegt bei ca. 250K€ abzgl der Schulden blieben immer noch c. 225K€ übrig.
Da dieses jedoch ungleich verteilt ist, werden nicht alle gebissen.

Übrigens Dland senkt pro Minute die Schulden um ca. 36K€, hier eine Echtzeituhr
https://www.smava.de/eurozone-schulden-uhr/

In der gleichen Zeit schaffen Frankreich eine 3x und Italien + Spanien wenigstens ein Verdopplung dieses Betrages, natürlich auf der SOLL Seite

....ich würde nicht zahlen - die Zinsen sind zu niedrig, die eingesparten.


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Alles ist Zahl - die Vollkommenen --> 6; 28; 496; 8128; 33550336; 8589869056

Geändert von bimbes (10.04.2018 um 17:42 Uhr) Grund: s-Teufel
 
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Alt 10.04.2018, 16:30   #342
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Zitat:
Zitat von jf2 Beitrag anzeigen
Wenn das so stimmen würde warum zahlen wir dann mit unserem Vermögen nicht unsere Schulden ab? Dann könnten wir uns doch die Zinsen sparen. Ich glaube, so ganz stimmt deine Theorie noch nicht
Doch, hat schon was. Ohne Schulden läuft gar nichts und es gibt kein Geld ohne Schulden. Aber insgesamt schulden wir uns das selber... und irgendwann werden die Schulden eh wieder erlassen, wann immer mal wieder eine Währung hopps geht wie z.B. gerade der venezolanische Bolivar oder die deutsche Währung vor ein paar Jahrzehnten.


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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.
 
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Alt 10.04.2018, 23:07   #343
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Demographie is a bitch...

Zitat:
Academic economists are still blind to what demographers can easily see: after 200 years of continuous growth, the population in the industrial world is decreasing. To put it simply: you cannot have your economy twice as big while at the same time having your population twice as small. Even if productivity quadrupled, there would still be too few consumers of goods and services.
https://gefira.org/en/2018/04/09/in-...rt-collapsing/


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Alt 12.04.2018, 08:35   #344
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Alt 01.06.2018, 09:48   #345
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Politische Börsen haben kurze Beine, heißt es. Und das mag bei den von Trump verhängten Zöllen auf Stahl und Aluminium auch so sein. Warum diese Politik von Trump aber mittel- bis langfristig zu einem Risiko wird, schreibt die NYT in einem anschauchlichen Kommentar.

https://www.nytimes.com/2018/05/31/u...T.nav=top-news

Zitat:
[...]

So imagine you’re a business trying to decide whether to build a big new manufacturing facility in Ohio or Indiana or Michigan. You make sophisticated industrial equipment that is exported around the world — a sector where the United States has considerable competitive advantages, and where the jobs tend to pay well. You just got a tax cut, and your stock price has been rising, lowering your cost of capital.

But simultaneously you have no idea how much it will cost to buy the steel and aluminum in your products in the years ahead. You have no idea if we’ll be in the middle of a trade war with all the countries that are likely to be interested in buying your products.

You may be hoping that the Trump administration’s trade brinkmanship will lead to better access for your products abroad. But in the meantime, that’s a whole lot of political risk that will weigh on your decisions to hire and invest.

There will be a lot of focus in the weeks ahead on the direct, first-round effects of the steel and aluminum tariffs. No doubt certain products will cost a bit more. Those supply chain managers are facing some late nights.

This bigger cost is harder to measure, but that doesn’t make it less real. That is the risk that the United States is not as stable and reliable a place to do business as you once thought.


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Alt 07.06.2018, 07:59   #346
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Der Index zum US-Verbrauchervertrauen des Conference Boards steigt wieder. Die Ende Mai veröffentlichten Zahlen ergaben 128 Punkte zu 125,6 Punkte im April. Auch wenn es natürlich keine gesetzmäßige Korrelation zwischen Verbrauchervertrauen und Aktienmarkt gibt und die Grafik zeigt, dass der Aktienmarkt im Verhältnis zur Vergangenheit relativ hoch steht, ist ein gewisser Zusammenhang zwischen Verbrauchervertrauen und Aktienmarkt langfristig nicht von der Hand zu weisen.

Wir stehen im US-Verbrauchervertrauen relativ hoch. Das deutet darauf hin, dass wir uns in einem späteren Stadium des Konjunkturzyklus' befinden. Ähnliche Anzeichen mehren sich auch in Deutschland (siehe ifo-Konjunkturuhr weiter unten). Wir bewegen uns allmählich aus der Boomphase raus.

Was man am US-Verbrauchervertrauen oben aber auch sehr gut sehen kann, dass in der Vergangenheit Bärenmärkte tendenziell mit einem starken Rückgang des Verbrauchervertrauens in den USA verbunden waren.

Solange das Verbrauchervertrauen also auf dem aktuellen hohen Niveau bleibt und wir keine stärkeren Rückgänge sehen, ist eine Rezession oder ein Absturz im US-Aktienmarkt tendenziell nicht so wahrscheinlich.

In dieser späten Phase des Konjunkturzyklus' sollte man die Veröffentlichungen des US-Verbrauchervertrauens immer gut beobachten. Die Daten werden immer am letzten Dienstag eines Monats für den aktuellen Kalendermonat veröffentlicht. Detailinformationen: https://www.conference-board.org/dat...confidence.cfm



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Alt 07.06.2018, 12:13   #347
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Zitat:
Zitat von Banker Beitrag anzeigen
Was man am US-Verbrauchervertrauen oben aber auch sehr gut sehen kann, dass in der Vergangenheit Bärenmärkte tendenziell mit einem starken Rückgang des Verbrauchervertrauens in den USA verbunden waren.
Was ist Ursache, was ist Wirkung?
Zitat:
Solange das Verbrauchervertrauen also auf dem aktuellen hohen Niveau bleibt und wir keine stärkeren Rückgänge sehen, ist eine Rezession oder ein Absturz im US-Aktienmarkt tendenziell nicht so wahrscheinlich.
Das wäre nur dann richtig, wenn das Verbrauchervertrauen ein vorlaufender Indikator für den Aktienmarkt wäre. Das scheint aber nicht immer zuzutreffen. Eigentlich traf es nur 2007/8 zu.


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Alt 07.06.2018, 12:33   #348
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Zitat:
Zitat von Golden Gate Beitrag anzeigen
Was ist Ursache, was ist Wirkung?
Das wäre nur dann richtig, wenn das Verbrauchervertrauen ein vorlaufender Indikator für den Aktienmarkt wäre. Das scheint aber nicht immer zuzutreffen. Eigentlich traf es nur 2007/8 zu.
Verbrauchervertrauen ist ein Frühindikator. Hat man in der Vergangenheit immer wieder gesehen. Auch vor 2007/2008. Vielleicht aufgrund der dicken Linien im Chart nicht ganz zu sehen, aber auch in den 00er Jahren war das der Fall.


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Alt 08.06.2018, 17:46   #349
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Der Artikel beschreibt noch mal die starke Exportabhängigkeit Deutschlands ganz gut. Allerdings ist das "auf Kosten anderer leben" wohl eher umgekehrt.


Deutscher Exportdrang Böses Erwachen aus dem Dornröschenschlaf

Die deutsche Exportfixierung droht sich in einer Welt voller Populisten ins Drama zu verkehren: Auf Kosten anderer leben - diese Illusion dürfte platzen. Die Kanzlerin scheint es zu ahnen. Zu spät.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/deu...ents-box-pager


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Alt 13.06.2018, 17:13   #350
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Nicht ganz Makro, aber Prognose für die weltweite Entwicklung:

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Das Milliardengeschäft mit der künstlichen Intelligenz
von
Mathias Brandt, 13.06.2018

Auf 7,3 Milliarden US-Dollar taxiert Tractica den weltweiten Umsatz mit künstlicher Intelligenz (KI) für das laufende Jahr. Die Prognose basiert auf 266 Anwendungsbeispielen für Verbraucher, Unternehmen und Behörden. Bis 2025 soll der KI-auf rund 90 Milliarden US-Dollar steigen - davon werden 47 Prozent durch nordamerikanische Firmen generiert werden. Europa und Asien sind jeweils für etwa ein Viertel der Marktleistung verantwortlich.

https://de.statista.com/infografik/1...ngen-weltweit/


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es könnt' alles so einfach sein...
https://www.boeckler.de/67310.htm
https://www.advisorperspectives.com/dshort
 
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