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Aktienboard > Trading und Finanzen > Tradingstrategien und Börsenpsychologie > Diskussion Passives Einkommen und Sonderausgaben

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Alt 03.09.2018, 16:53   #1
Premium Aktienboarder
 
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Status: sonic123 ist offline
Standard Passives Einkommen und Sonderausgaben

Hallo zusammen,
die meisten von euch hier wollen passives Einkommen mittels Dividenden erreichen.
Wie sieht es aber in dieser Zeit mir Sonderausgaben aus? Neues (schickes) Auto, Dachwechsel, sonstige unvorhersehbare Ausgaben?

Ich denke für diese Sache eignen sich gut Aktien ohne Ausschüttung. Man zahlt solange man auf passives Einkommen nicht angewiesen ist keine Steuern auf Dividenden weil diese reinvestiert werden. Nach 20-30 Jahren gibt es große Steuerstundung.
Berkshire, Markel (evtl. FAANG Werte) eignen sich sehr gut um diese Sonderausgaben irgendwann zu bestreiten.
Zum Bespiel jetzt eine Position Berkshire kaufen und in 20-25 Jahren wird daraus ein gutes Auto.
Was ist eure Meinung dazu?
 
Musterdepot von sonic123 Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2018, 17:04   #2
Trader & Investor
 
Benutzerbild von Sterling86
 
Registriert seit: 17.07.2009
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Status: Sterling86 ist offline
Standard AW: Passives Einkommen und Sonderausgaben

Hi Sonic,

interessantes Thema. So eine ähnliche idee schwebte mir auch vor, allerdings auf Basis eines S&P500 ETF, dass war noch vor der Steuerreform.
Zu meiner Situation, ich würde den switch von Aktiv (Lohn/Gehalt) zu Passiv (Trading/Dividenden) erst dann machen wenn mein Verhältnis (Ausgaben / Einnahmen) dasselbe wäre. Bedeutet in meinem Fall, meine kompletten Ausgaben dürfen nicht 50% der Einnahmen übersteigen. So würde ich weiterhin nach dem 50/30/20 Prinzip leben.

Bei mir wären/sind die 30% sparen und 20% "wants". Diese 20% dann zb. in einen ETF stecken.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
the-50-30-20-rule-of  

 
Musterdepot von Sterling86 Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2018, 17:07   #3
Premium Aktienboarder
 
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Status: sonic123 ist offline
Standard AW: Passives Einkommen und Sonderausgaben

Zitat:
Zitat von Sterling86 Beitrag anzeigen
Hi Sonic,

interessantes Thema. So eine ähnliche idee schwebte mir auch vor, allerdings auf Basis eines S&P500 ETF
S&P500 schüttet aus, und ETF kostet Geld. Dazu bin ich auf Anbieter von diesem ETF angewiesen, dass er nicht schliesst, Preise erhöht etc.
Holdings wie Bershire und Markel halte ich deswegen für die beste Lösung.
 
Musterdepot von sonic123 Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2018, 17:09   #4
verbringt hier viel Zeit
 
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Status: SlapShotDeluxe ist offline
Standard AW: Passives Einkommen und Sonderausgaben

Ich trenne Konsumausgaben und Investitionen. In der Regel wird man an der Börse nicht reich. Es eignet sich eher, um neben dem Schutz vor Inflation einen kleinen Zusatzgewinn zu erwirtschaften. Entscheidend für den finanziellen Erfolg ist der Betrag der reingesteckt wird.
Ob ausschüttend oder nicht ist egal. Einzig entscheidend ist die Gesamtperformance!
 
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Alt 03.09.2018, 17:10   #5
Elite Mitglied
 
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Status: Streubesitz ist offline
Standard AW: Passives Einkommen und Sonderausgaben

Zitat:
Zitat von sonic123 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
die meisten von euch hier wollen passives Einkommen mittels Dividenden erreichen.
Wie sieht es aber in dieser Zeit mir Sonderausgaben aus? Neues (schickes) Auto, Dachwechsel, sonstige unvorhersehbare Ausgaben?

Ich denke für diese Sache eignen sich gut Aktien ohne Ausschüttung. Man zahlt solange man auf passives Einkommen nicht angewiesen ist keine Steuern auf Dividenden weil diese reinvestiert werden. Nach 20-30 Jahren gibt es große Steuerstundung.
Berkshire, Markel (evtl. FAANG Werte) eignen sich sehr gut um diese Sonderausgaben irgendwann zu bestreiten.
Zum Bespiel jetzt eine Position Berkshire kaufen und in 20-25 Jahren wird daraus ein gutes Auto.
Was ist eure Meinung dazu?
Hallo sonic123,

meine Meinung dazu ist, daß die Vorgehensweise nicht nur für größere Sonderausgaben sinnvoll sein kann, sondern auch für die "normalen" Ausgaben. Damit kann die Steuerlast moderiert werden im Sinne einer Glättung.
Um dies zu bremsen, hat der deutsche Staat ja die Besteuerung bei thesaurierenden Fonds reformiert. Möglichweise kommt irgendetwas ähnliches eines Tages bei "thesaurierenden Aktien", wobei die Umsetzung dort komplizierter werden dürfte.

Gruß
Streubesitz


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"Wir können sie nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu sagen. Aber wir können sie zwingen, immer unverschämter zu lügen." (Meinhof/Ensslin/Vesper?)
"Selbstbestimmung ist die Essenz der Freiheit, nicht Mitbestimmung." (Roland Baader)
 
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Alt 03.09.2018, 17:11   #6
Elite Aktienboarder
 
Benutzerbild von GUHU
 
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Ort: Köln-Nähe
Beiträge: 2.567
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Status: GUHU ist gerade online
Standard AW: Passives Einkommen und Sonderausgaben

Sehe ich ähnlich. Halte bspw. BRK - das erspart ein DRIP-Investment und stundet Steuern.
 
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