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Aktienboard > Trading und Finanzen > Tradingstrategien und Börsenpsychologie > Simulation Vorhalten einer Cashquote gegenüber Vollinvestition

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Alt 29.06.2018, 07:05   #1
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Standard Simulation Vorhalten einer Cashquote gegenüber Vollinvestition

Hi,

habe mich in den letzten 14 Tagen mal eingehend mit folgender mich beschäftigender Fragestellung verbracht und ganz interessante Ergebnisse herausgefunden:

Welche Chancen/Risiken entstehen eigentlich durch das Bilden einer Cashquote welcher Höhe auch immer gegenüber einer Vollinvestition und zwar nur im Bezug auf den zu erwartenden Dividendenstrom im Jahre 2038 - also ohne Berücksichtigung des CAGR ?

Ich habe für meine spezielle Situation herausgefunden, das es aller Voraussicht nach besser für mich ist, eine Cashquote im Bereich 30 bis 40 % aufzubauen WENN ich davon ausgehe, das in den kommenden 3 bis 4 Jahren ein Crash bevorsteht.

Ich arbeite mal mit fiktiven Summen - das entspricht nicht meinen persönlichen Zahlen, dies soll nur der Verdeutlichung dienen - bevor jemand anfängt nachzurechnen:

Szenario 1- Vollinvestition:

100 TDE stehen zur Verfügung, diese bleiben derzeit voll linvestiert, Cashquote = 0 € - jährlich können 10 TDE durch "neue" Gelder in den Markt investiert werden. Reinvestierung der gesamten Dividenden ist in allen 3 Szenarien vorausgesetzt ! Derzeitiger netto YOC knapp 3 %.

Szenario 2 - Cashquote auf X erhöhen durch prozentualem Verkauf JEDER Position in meinem Portfolio um die Diversifikation beizubehalten.
Bei 30 % Cashquote bleiben also 70 TDE investiert und es kommen jährlich 10 TDE hinzu plus die jährlichen Dividenden die reinvestiert werden.

Die verbleibenden 30 TDE Cashquote werden dann unter Berücksichtigung des Jahres in dem der Crash vermeintlich erfolgt zu dem nach dem Kursrückgang errechneten neuen YOC und der Restlaufzeit bis 2038.

Nochmal - es geht rein um den Dividendenstrom und auf meine Zahlen bezogen würde das bei beispielhaften folgenden Kennzahlen folgendes ergeben:

Max Drawdown: 30 %
aufgebaute Cashquote 30 %
Jahr des Crashes: 2022
durchschnittliche Dividenden Steigerung: 3 % per anno

Es wurde immer mit realen Zahlen in meiner Simulation gerechnet, also das natürlich nur Dividenden abzüglich Steuern reinvestiert werden können und nicht der brutto usw....Kosten des Kaufs und Verkaufs habe ich nicht berücksichtigt, weil diese nicht ins Gewicht fallen.

Selbst wenn das ganze erst wie gesagt in 2022 passieren würde, hätte ich in 2038 immer noch einen um rund 18 % höheren Dividendenstrom als wenn ich heute einfach halte,...das finde ich bei einem 4 jährigen Parken von 30 % (für das Parken habe ich auch keine Zinserträge gegen gerechnet, was das Ergebnis natürlich nochmal verbessern würde, aber nicht erheblich bei dem derzeitigen Zinsniveau) schon enorm.

Psychologisch lässt sich dann ein Crash besser verkraften (virtueller Verlust ist niedriger), man bleibt handlungsfähig, während einem die ganzen Nachkaufchancen bis auf die wiederkehrende jährliche Reinvestition verloren geht usw...interessant in MEINEM Fall ist auch, das in dem unwahrscheinlichen Falle das GAR kein Crash eintritt bis 2038 mein Dividendenstrom sich nur um knapp 11 % verschlechtert. Wie gesagt - das besondere an meiner Situation sind die wiederkehrenden höheren Summen per anno die investiert werden können.

Natürlich ist das ganze - wie so vieles - nur ein Rechenspiel, vielleicht recht weit von der Realität entfernt, aber es verdeutlicht doch meiner Meinung nach wie wichtig es ist für die Dividendenstrategie im Fall des Falles noch entsprechend handlungsfähig zu bleiben.

Hat sich da schon mal einer für seine persönliche Situation beschäftigt und zu welchen Schlüssen ist er dabei gekommen ?
 
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Alt 29.06.2018, 07:50   #2
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Standard AW: Simulation Vorhalten einer Cashquote gegenüber Vollinvestition

Ja, wenn man vorher weiß, wann ein Crash kommt - wenn der Crash dann da ist weiß, wann er vorbei ist und dann voll investiert, kann ich mir vorstellen, dass das günstiger ist.

Der Haken ist ja: Wann kommt der Crash? Wann merke ich, dass es ein Crash ist und keine Delle? Wann weiß ich, dass der Crash vorbei ist? Ich verweise auf den Thread hier, bei dem vorhergesagt werden soll, in welcher Phase des Zyklus wir derzeit sind. (Finde den allerdings nicht)
 
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Alt 29.06.2018, 07:51   #3
weiß, das er nichts weiß
 
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Standard AW: Simulation Vorhalten einer Cashquote gegenüber Vollinvestition

Na dann hast du ja jetzt eine Strategie!?

Wichtig ist glaube ich nicht, dass es die beste ist (die gibt es wohl eh nicht), sondern die mit der du selbst dich wohlfühlst und hinter der du stehst wenn es hart auf hart kommt.

Ich selbst habe mir da nur eingeschränkt Gedanken gemacht. Grundsätzlich halte ich eine kleine Cashquote für sehr sinnvoll, ich persönlich würde aber keine zu großen Summen halten. Cuban Pete sagt immer so schön, dass es nichts unsicheres gibt als Fiat-Geld, und auch wenn ich nicht weiss, ob es irgendwelche Statistiken und Untersuchungen dazu gibt, gebe ich ihm gefühlsmäßig recht. Er ist ja der Meinung es ist das Beste, es so schnell wie möglich in Sachwerte umzutauschen.

Unser Geld hat keinen intrinsischen Wert - dieser basiert nur auf Vertrauen und unterliegt noch dazu verschiedenen Einflüßen wie Inflation, Deflation, usw. Ich habe zum einen nicht die Disziplin eine Cashquote aufzubauen (ich finde immer so schöne Unternehmen die ich gerne hätte und ergötze mich zu gerne an Dividendeneingängen), und zum anderen vertraue ich weder dem Fiat-Geld noch dieser Regierung. Sobald das mehrheitliche Vertrauen ins Geld fällt (Vertrauen in die Regierung scheint eh schon immer weniger da zu sein), haben wir ein Problem. Da dies, bzw, Währungsreformen in den letzten 150 Jahren schon fast genauso oft passiert sind wie ein echter Crash, kann ich mir vorstellen dass das Risiko große Mengen Cash zu halten ähnlich groß ist, wie bei einem richtigen Kursrutsch keines zu haben (ausser vielleicht du hältst deinen Cash in Dollar, eventl. gibts da mehr "Sicherheit"). Zumindest dem Euro würde ich in der heutigen Situation nicht mehr trauen.

Egal was man tut, im Endeffekt gibt es immer Risiken sobald man Geld hat. Genauso gibt es Risiken wenn man keines hat. Wie man sich dann auch entscheidet, man sollte seine jeweiligen Gefahren kennen und damit leben können.

Wir habens schon echt schwer. oder? (First World Problems)


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"Denk an die goldene Regel, - wer das Geld hat, bestimmt die Regeln!"

("Rich Dad, Poor Dad" Robert T. Kiyosaki)
 
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Alt 29.06.2018, 08:02   #4
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Standard AW: Simulation Vorhalten einer Cashquote gegenüber Vollinvestition

Wenn Du sozusagen auf Vorrat eine Cashquote hältst so müsstest Du gleich zweimal den Markt korrekt timen: 1. er ist aktuell nahe dem Höchststand und 2. er ist nahe dem Tiefststand wenn Du dann kaufst.

Das ist schwierig um nicht zusagen unmöglich und eigentlich nur mit Hilfe von Zufall machbar. Hüte Dich vor dem Hindsight Bias.

In meiner DGI Strategie bin ich immer zu 100% investiert und lege auch die Dividenden zeitnah wieder an. Steigen die Kurse freue ich mich über den Kapitalgewinn, sinken sie freue ich mich über die gesteigerte Dividendenrendite der Neuanlagen. Wichtig: man muss genügend stark sein um nicht verkaufen zu müssen.


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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.
 
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Alt 29.06.2018, 08:13   #5
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Standard AW: Simulation Vorhalten einer Cashquote gegenüber Vollinvestition

Zitat:
Zitat von GUHU Beitrag anzeigen
Ja, wenn man vorher weiß, wann ein Crash kommt - wenn der Crash dann da ist weiß, wann er vorbei ist und dann voll investiert, kann ich mir vorstellen, dass das günstiger ist.........
Ich schrieb ja gleich vorweg das das ganze recht theoretisch ist - keine Frage.

Ich bin bei Euch allen was das Wissen betrifft, sprich wir wissen nichts, wir wissen nicht wann aber eigentlich wissen wir doch zumindest das, oder ?

Fernab von jeglichen Modellen wie sie hier immer dargestellt werden, versuche ich immer für mich persönlich herauszufinden mit welcher Situation ich dann im Falle des Falles einfach besser zurecht käme. Letztendlich doch nur ein Versuch Risiken zu bewerten (bewertet ja ohnehin jeder anders).

Nebenbei bemerkt, ich habe für mich noch nicht einmal entschieden ob ich anhand dieser Simulation eine entsprechende Cashquote aufbauen werde.

Interessant ist für mich der Faktor Gier, der ja irgendwo dahinter steckt, viele Menschen neigen ja immer dazu Angst vor dem "verpassen" zu haben, sprich der Markt rennt und man ist nicht mehr oder nur noch teilweise dabei.

Da wir im Moment die historisch längste Phase ohne einen Crash hinter uns haben, und wir doch alle letztendlich nur Wahrscheinlichkeiten handeln und kein Wissen halte ich es für durchaus legitim mir dahingehend Gedanken zu machen

Zitat:
Zitat von DalaiLamer Beitrag anzeigen
Na dann hast du ja jetzt eine Strategie!? .....


.......Wir habens schon echt schwer. oder? (First World Problems)
Nein, habe ich noch nicht - ich muss sowas sacken lassen.
Das was heraus gekommen ist hat mich aber in der Tat
überrascht.

Hinsichtlich des intrinsischen Wertes ist mir das durchaus bewusst und ich glaube das Cubanpete da in vielen Punkten Recht hat. Ich glaube aber auch, das das eben kein Grund sein sollte wirklich immer und zu jedem Zeitpunkt in den Märkten vollinvestiert zu sein. Das tägliche Leben meistern wir immerhin ja auch jeden Tag via Fiat Geld und fahren ja nicht so schlecht damit. Natürlich kann sich das insbesondere im Euro Raum auch mal schlagartig ändern, das ist keine Frage.

Nochmal - es geht ja letztendlich am Ende des Tages immer nur um Risikobewertung, aber wenn ich das nicht mal anhand von konkreten Zahlen mir anschaue und simuliere, gewichtet man ja ggf. Risiken anders oder deutlicher formuliert falsch.

Ich glaube für mich wird irgendwo für die Psyche ein Weg in der goldenen Mitte der richtige sein, einfach vielleicht nur um im Crashfall dann das Gefühl zu haben nicht komplett handlungsunfähig zu sein.

Ich nehme mir auch dahingehend natürlich vor auch für das Reinvestieren der Cashquote eine feste Strategie festzulegen, also genau festzulegen ab wann ich diese Quote wieder voll investieren kann usw....

Das räumt dann ggf. auch oben aufgekommene Fragen aus dem Weg woran man erkennt ob es sich um einen Crash handelt. Man legt einfach eine Prozentzahl fest, wenns danach noch deutlich tiefer geht ist das ok und vor dieser Grenze wird einfach nicht investiert.
 
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Alt 29.06.2018, 08:18   #6
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Zitat:
Zitat von cubanpete Beitrag anzeigen
Wenn Du sozusagen auf Vorrat eine Cashquote hältst so müsstest Du gleich zweimal den Markt korrekt timen: 1. er ist aktuell nahe dem Höchststand und 2. er ist nahe dem Tiefststand wenn Du dann kaufst.

Das ist schwierig um nicht zusagen unmöglich und eigentlich nur mit Hilfe von Zufall machbar. Hüte Dich vor dem Hindsight Bias.

In meiner DGI Strategie bin ich immer zu 100% investiert und lege auch die Dividenden zeitnah wieder an. Steigen die Kurse freue ich mich über den Kapitalgewinn, sinken sie freue ich mich über die gesteigerte Dividendenrendite der Neuanlagen. Wichtig: man muss genügend stark sein um nicht verkaufen zu müssen.
Hindsight Bias habe ich mir bereits angeschaut, vollkommen korrekt.
Daher auch meine Ausführungen zum Thema "wann" man die Cashquote investiert, sprich mit festen Vorgaben und keinem Interpretationsspielraum.

Natürlich weiss man nicht WANN etwas passiert, aber es wird doch keiner in Abrede stellen das rein historisch betrachtet die Zeit mal wieder reif wäre,...ohne dies wirklich zu wissen.

Weiterhin ist eben bei der Simulation herausgekommen, das ja auch der "Verlust" gegenüber einer Vollinvestition sich in Grenzen hält - wie gesagt immer in meinem speziellen Fall mit nachfliessendem Geld für den Markt.

Wenn man eine feste Summe sein Eigen nennt und mit dieser bis 2038 arbeiten muss, sehen die Ergebnisse natürlich komplett anders aus, das werde ich auch nochmal durch die Simulation laufen lassen und hier posten.
Das ist ja sicher auch bei Einigen der Fall.
 
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Alt 29.06.2018, 08:32   #7
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Standard AW: Simulation Vorhalten einer Cashquote gegenüber Vollinvestition

Sieh es doch von der der Seite:
Du willst Cashquote aus Sicherheit, wann du diese auf bzw abbauen musst weisst du nicht, weil timing ist ja sowieso Zufall
Warum also nicht einfach 70% Aktien und 30% Geldmarkt und das dann alle paar Monate mal rebalanced?
Das waere dann halt ein ganz simples Couchpotatoe Portfolio, aber zumindest mit klaren Regeln
 
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Alt 29.06.2018, 08:38   #8
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Zitat:
Zitat von Ste Fan Beitrag anzeigen
Sieh es doch von der der Seite:
Du willst Cashquote aus Sicherheit, wann du diese auf bzw abbauen musst weisst du nicht, weil timing ist ja sowieso Zufall
Warum also nicht einfach 70% Aktien und 30% Geldmarkt und das dann alle paar Monate mal rebalanced?
Das waere dann halt ein ganz simples Couchpotatoe Portfolio, aber zumindest mit klaren Regeln
Auch eine Idee, mein Problem ist nur von jeher das ich mich mit Anleihen von wem auch immer nicht sonderlich gut auskenne.

Ich kann schon Unternehmen nicht sonderlich gut oder fachmännisch bewerten, bei Anleihen hört es dann aber ganz auf. Da blieben wieder nur Fonds, von denen ich überhaupt nichts halte.

Daher meine Überlgeung das ganze in FIAT zu packen, vielleicht 50 % im € und 50 % im Dollar.

Das würde dann meine Krux bezüglich der Fragestellung WO ich Aktien halte auch ggf. mal entzerren. Das Nachkaufen hier in DE von kleineren Positionen aus Dividendenerträge ist abartig teuer und wird mich im Laufe von Jahren sehr viele %e kosten.

Ich könnte dann endlich mal bei IB ein Konto eröffnen und dort dann auch die Dividenden reinvestieren und Cash in $ vorhalten
 
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Alt 29.06.2018, 08:46   #9
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Zitat:
Zitat von fahri Beitrag anzeigen
Ich schrieb ja gleich vorweg das das ganze recht theoretisch ist - keine Frage.

Ich bin bei Euch allen was das Wissen betrifft, sprich wir wissen nichts, wir wissen nicht wann aber eigentlich wissen wir doch zumindest das, oder ?
Ja, man weiß, dass mal ein Crash kommt. Aber wann und wie und wieviel weiß man nicht. Und wie man dann handelt sowieso nicht.

Ich habe eigentlich alle Crashs seit den 80er mitgemacht. Es ist mir persönlich nie gelungen, zum Zeitpunkt der Entwicklung festzustellen, wann der Crash angefangen hat (ok, bis auf die Tagesabstürze Schwarzer Freitag etc) und wann er zu Ende war. Hinterher ist das immer sehr einfach.

Ich denke, es ist sehr sinnvoll sich damit zu beschäftigen. Und wenn man sich besser fühlt, eine Cashquote zu halten oder in andere Assetklassen zu gehen. Ich denke aber, dass eine solche Simulation nur scheinbar Erkenntnisse bringt.
Du kannst ja mit einigem Geld das beim nächsten Crash probieren - damit Du vielleicht beim übernächsten Crash mehr Erkenntnisse hast.

Just my 2 cts.
 
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Alt 29.06.2018, 10:37   #10
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Zitat:
Zitat von GUHU Beitrag anzeigen
Ja, man weiß, dass mal ein Crash kommt. Aber wann und wie und wieviel weiß man nicht. Und wie man dann handelt sowieso nicht.

Ich habe eigentlich alle Crashs seit den 80er mitgemacht. Es ist mir persönlich nie gelungen, zum Zeitpunkt der Entwicklung festzustellen, wann der Crash angefangen hat (ok, bis auf die Tagesabstürze Schwarzer Freitag etc) und wann er zu Ende war. Hinterher ist das immer sehr einfach.

Ich denke, es ist sehr sinnvoll sich damit zu beschäftigen. Und wenn man sich besser fühlt, eine Cashquote zu halten oder in andere Assetklassen zu gehen. Ich denke aber, dass eine solche Simulation nur scheinbar Erkenntnisse bringt.
Du kannst ja mit einigem Geld das beim nächsten Crash probieren - damit Du vielleicht beim übernächsten Crash mehr Erkenntnisse hast.

Just my 2 cts.
U.a. diverse Optionshändler beschäftigen sich mit dem Thema Crash. Und sie haben ein paar Signale die Hinweise geben.

So besteht eine Crashgefahr wenn der Volatilitätsindex des S&P500 über 20 steigt.

Signale gibt es auch für die Frage wann ein Crash enden könnte. Ein Zeichen ist wenn der VVIX (Volatilitätsindex auf VIX-Optionen) 135 erreicht. Ein anderes Zeichen ist wenn die Kurse noch fallen die Volatilität aber schon signifikant zurück geht.

Und Optionshändler haben zum Teil günstige Strategien (0-Tarif ) für Crash-Versicherungen die man auf Grund der Tatsache das man nicht sagen kann wann der Crash kommt permanent aufsetzen kann.
 
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