Vollständige Version anzeigen : Siemens !
Moneygeil
22.12.2000, 13:21
Salve Aktienboarder,
Neuigkeiten gibt es auch wieder von Siemens zu vermelden.
Der Siemens-Bereich Energieübertragung und –verteilung (EV) gründet zusammen mit Shanghai Hua Tong Switchgear Works ein Gemeinschaftsunternehmen. Bei dem chinesischen Unternehmen handelt es sich um einen Hersteller von gas-isolierten Hochspannungsschaltanlagen. Das Joint Venture wird mit einem Kapitalvolumen von 10,6 Mio.€ ausgestattet.
Siemens hält 51% an dem Unternehmen, die chinesische Seite ist mit den übrigen 49% beteiligt. Ziel des gemeinsamen Unternehmens sind nach Angaben der Münchener der Bau und Vertrieb von gas-isolierten Schaltanlagen bis einschließlich 500 Kilovolt in China. Die Produktion soll im April 2001 beginnen.
Alors, Euer
Moneygeil
Hallo,
also für mich persönlich ist Siemens unter 150 EUR immer ein Kauf.
Erstens kann man Siemens und Herrn von Pierer voll vertrauen (denke ich zumindest) und zweitens ist Siemens eine der wenigen Aktien die ein sehr gutes Chancen/Risiko - Verhältnis hat.
Siemens hat als Wachstumsunternehmen im Moment ein KGV von knapp 24......was soll ich dazu noch sagen ??
Siemens wird weiterhin von den Analysten durch die Bank hochgelobt und empfohlen.......der Kurs von 136 EUR im Moment ist sicher ein sehr guter Einsteigskurs, immerhin hat der DAX Potential nach oben, und da wird Siemens sicher ein Outperformer sein.
Gruss
Muffin
Moneygeil
26.12.2000, 14:25
Salve Aktienboarder,
Siemens ist und bleibt immer ein sehr interessantes Papier, für mich persönlich ein Langzeitpapier welches sicher im Depot liegen sollte!
Siemens ist in sovielen Bereichen tätig und auch bemüht immer den Anschluß an den Trend der Zeit zu halten, dies war in der Vergangenheit anders, erst durch eine Neustrukturierung, wegfall von einem engstirnigem Vorstand und die Globalisierung brachte das angeschlagene Unternehmen wieder nach vorne.
Somit, Papier mit Zukunft !!
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
27.12.2000, 12:39
Die Experten der EURO am Sonntag raten die Aktie der Siemens AG zu "kaufen".
Kurz bevor im Frühjahr der Gang an die Wall Street anstehe und das 10 Punkte-Programm abgeschlossen sei, habe Konzernlenker von Pierer die Marschroute der nächsten Jahre festgelegt. Man wolle die EBIT-Marge in den kommenden Jahren um jeweils 20% steigern.
Im Vergleich: Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe man die EBIT-Marge um 35% auf 5,3%(im Vergleich zum Umsatz) gesteigert. Der Gewinn sei um 80% auf 3,4 Mrd Euro gestiegen. Die Handy-Sparte legte sogar um 127% zu, 1,7 Mrd habe die Halbleiter-Tochter Infineon beigesteuert. Aber genau dieser Bereich sei stark zyklisch, weshalb der 71%-Anteil weiter reduziert werden solle.
Im laufenden Jahr strebe man einen zweistelligen Zuwachs bei Umsatz und Gewinn an - kaufen.
Analyst: EURO am Sonntag
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: kaufen
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
27.12.2000, 12:49
Laut Konzernchef Heinrich von Pierer wolle der Elektrokonzern Siemens seine Umsatzrendite jährlich um 20% steigern.
Die Ertragsdynamik solle auch in Zukunft nicht abreißen. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz um 14,3% auf 78,4 Milliarden Euro gestiegen. Der Gewinn vor Steuern und vor außerordentlichem Ergebnis konnte um 81% auf 3,38 Milliarden Euro klettern. Damit habe man die hohen Erwartungen erfüllen können.
Ein Kauf der Aktie sollte sich nach Aussage der Experten bei Focus Money lohnen, da in dem Kurs noch nicht alle positiven Aussichten berücksichtigt seien.
Analyst: Focus Money
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: interessant
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
28.12.2000, 17:47
Salve Aktienboarder,
die Siemens AG hat gegen ein Urteil des Dortmunder Landgerichts Berufung eingelegt, wonach der Konzern den Aktionären bei der Übernahme von Siemens Nixdorf (SNI) 1992 eine höhere Abfindung hätte zahlen müssen. Das bestätigte am Donnerstag eine Siemens-Sprecherin in München. Ehemalige Siemens Nixdorf-Aktionäre hatten vor dem Landgericht Dortmund auf eine Neubewertung der rund 1,8 Mio. Aktien geklagt. Ein vom Gericht eingeholtes Gutachten hatte ergeben, dass Siemens sein Umtausch-Angebot verdoppeln müsse. Vor acht Jahren hatte der Konzern eine Siemens-Aktie für sechs Nixdorf-Aktien angeboten. Jetzt müssen sich die Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf mit dem Fall beschäftigen. Mal schauen wie das Urteil "Im Namen des Volkes" lauten wird.
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
11.01.2001, 11:21
Die Experten von Merck Finck&Co sehen die Aktie der Siemens AG als "marketperformer".
Die Mobilfunksparte von Siemens habe den ersten Schritt bei seinen US-Expansions-Plänen durch einen Deal mit Cingular Wireless gemacht. Dieser beinhalte, dass Cingular, mit 19 Mio Kunden, Siemens´ neues S40 GSM-Handy ab März 2001 vermarkte. Das S40 erlaube high-speed Datenübertragung auf GSM Basis.
Ebenso Siemens könne seinen Handy-Absatz von 24 Mio im letzten Jahr mindestens verdoppeln. Man sehe keine Gründe seine Absatz-Prognosen zurückzunehmen, nachdem Nokia schlechter als erwartete Absatz-Zahlen für 2000 berichtet habe. Alleine im Monat November habe Siemens 4 Mio Handy verkauft, jedoch belasse man seine Einschätzung von "marketperformer".
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
11.01.2001, 11:53
Salve Aktienboarder,
Durch Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern hat die
Siemens AG, München/Berlin, im Geschäftsjahr 1999/2000 (30. September)Kosten im Volumen von 241 Mio EUR eingespart. Dies sei ein Steigerung um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr und stelle einen neuen Rekordwert da, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Insgesamt zahlte Siemens ihren Mitarbeitern für ihre Ideen Prämien in Höhe von 22 Mio EUR, die ausgezahlte Höchstprämie je Vorschlag habe 128.000 EUR betragen. Insgesamt seien über 100.000 Vorschläge eingereicht worden, wovon 85.006 Ideen realisiert und prämiert worden seien. Die Höchstprämie sei zweimal vergeben worden und soll den Angaben zufolge im laufenden Geschäftsjahr auf 150.000 EUR angehoben
werden dann weiter so, denn Taschengeld kann jeder gebrauchen und Vater Staat freut sich auch!
Alors, Euer
Moneygeil
Moneygeil
15.01.2001, 15:47
Salve Aktienboarder,
die Siemens AG, München/Berlin, wird für den indonesischen Mobilfunkanbieter PT Telkom ein GSM-Netz errichten. Der
Auftrag hat ein Volumen von über 65 Mio EUR, teilte der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (ICM) am Montag mit. Bis Ende des Jahres soll den Angaben zufolge ein Netz mit mehr als 400.000 Anschlüssen installiert werden. ICM hat bislang nach eigenen Angaben für mehr als 140 Kunden in über 70 Ländern GSM-Netzwerke erstellt.
Quelle: VWD
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
17.01.2001, 10:03
Die Experten der EURO am Sonntag raten die Aktie von Siemens zu "kaufen".
Siemens sei auf gutem Wege, Nummer drei der Mobilfunk-Branche zu werden. Ab März wolle das Unternehmen auch in den USA Handys verkaufen.
Die Aktie sei mit einem KGV von 25,5 die günstigste der Branche - kaufen.
Analyst: EURO am Sonntag
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: 25,5
Besprechungskurs: 146 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: kaufen
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
24.01.2001, 10:26
Salve Aktienboarder,
da dürften sich einige bei Siemens gefreut haben als sie den Auftrag bekamen.
Die Telekommunikationssparte des Siemens-Konzerns hat ein 167 Mio. Euro schweres Auftragspaket aus der Volksrepublik China erhalten. Wie der Konzern am Mittwoch in München mitteilte, habe die Shanghai Mobile Communications Corporation für 125 Mio. Euro Mobilfunkausrüstung nach dem GSM-Standard bestellt. Eine zweite Order im Gesamtwert von 42 Mio. Euro kommt von der China Mobile Communications Corporation. Hier gehe es um Komponenten, die Mobilfunknetze über lange Entfernungen miteinander verbinden. Dann allzeit eine gute Verbindung.
Alors, Euer
Moneygeil
Moneygeil
25.01.2001, 14:28
Salve Aktienboarder,
die Siemens AG hat im vergangenen Geschäftsjahr in Sachsen ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 15 Prozent auf 978 Millionen DM (500 Millionen Euro) gesteigert. Die Auftragssumme allerdings sei im Geschäftsjahr 1999/2000 (30. September) um zwölf Prozent auf 909 Millionen DM (465 Millionen Euro) gesunken, sagte der Siemens-Regionalsprecher Ost, Wolfram Thost, am Donnerstag in Leipzig. Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Unternehmen seinen Worten zufolge an, die Umsatzzahlen des Vorjahres wieder zu erreichen. "Wir werden keine spektakulären Umsatzzuwächse schaffen", sagte Thost. Im Freistaat seien viele große Infrastrukturprojekte bereits abgeschlossen, die Siemens Aufträge gebracht hätten. Als Schwerpunkte für das Sachsen-Geschäft nannte der Regionalsprecher Dienstleistungen und das Anlagen- und Systemgeschäft. Den Einbruch bei der Auftragssumme von mehr als einer Milliarde DM im Geschäftsjahr 1998/1999 auf 909 Millionen DM begründete Thost ebenfalls damit, dass weniger in die Infrastruktur investiert werde. Zudem habe Siemens in Sachsen Joint Ventures gebildet, die nicht mehr unter dem Konzernnamen firmierten. In ganz Deutschland habe Siemens dagegen die Auftragssumme um 20 Prozent erhöht. Das Unternehmen wird Thost zufolge im laufenden Geschäftsjahr in Sachsen mit 958 Millionen DM rund acht Prozent weniger investieren. Für das vergangene Geschäftsjahr nannte er eine Investitionssumme von einer Milliarde DM. Seit 1990 seien rund 4,5 Milliarden DM in Sachsen investiert worden. Zum Betriebsergebnis wollte er sich nicht äußern. Als Produktionsvolumen wurden für das vorige Geschäftsjahr rund 1,5 Milliarden DM angegeben. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte um rund acht Prozent von 7.300 auf 7.952 im vergangenen Geschäftsjahr. Siemens produziert in Sachsen in Dresden und Leipzig Halbleiter und Funktelefone. In Chemnitz werden Elektronikbauteile für Automatisierungstechnik und in Görlitz Turbinen für Kraftwerke gefertigt.
Alors, Euer
Moneygeil
Der Technologiekonzern steigert seinen Gewinn um 32% und sieht auch für die Zukunft ein weiterhin starkes Wachstum
Deutlich über den Erwartungen sehen Analysten die gerade veröffentlichten Zahlen des Technologiekonzerns Siemens für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001. Die Münchener Gesellschaft kann nach eigenen Angaben in allen wesentlichen Bereichen deutlich zweistellig wachsen. Als Nettogewinn kann das Unternehmen gemäß dem erstmals angewendeten US-GAAP unter Einbeziehung der Tochter Infineon 778 Mio.€ nach Bereinigung um Sondereffekte vorweisen. Das entspricht einer Steigerung von 32% im Vorjahresvergleich. Rechnet man die Zahlen von Infineon aus der Gesamtbilanz heraus, so verbleibt ein Plus von 26% auf 579 Mio.€.
Der Gesamtumsatz des Technologiekonzerns beläuft sich auf 20,5 Mrd.€ und liegt damit gleichfalls deutlich über den Vorjahreszahlen. Der Umsatzzuwachs liegt bei 23%. Besonders positiv bewertet Bernd Laux, Analyst der Credit Agricole, aber die von Siemens bekannt gegebene Zahl für den Auftragseingang: „Bei den Auftragseingängen liegen sie sogar 10% über meiner Prognose“, wird Laux zitiert. Beim Auftragsseingang verbessert Siemens seine Zahlen um 28% und verbucht ein Volumen von 23,& Mrd.€ nach 18,5 Mrd.€ im Geschäftsjahr 1999/2000.
Der Siemens-Konzern weist darauf hin, dass das Wachstum überdurchschnittlich ausgefallen sei. Zu der positiven Geschäftsentwicklung haben sowohl das operative Geschäft als auch das Finanz- und Immobiliengeschäft beigetragen. Das vergleichbare Konzernergebnis je Aktie liegt mit 1,32€ um 33% über dem Vorjahreswert. Ohne die Infineon Technologies AG beläuft sich das Ergebnis je Aktie noch auf 0,98€.
Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet der Siemens-Vorstand einen weiterhin deutlich zweistelligen Anstieg bei Umsatz und Auftragseingang. Damit geht man davon aus, dass der Konzern stärker wachsen wird als der Branchendurchschnitt. „Aufgrund der differenzierten Konjunkturentwicklung in einigen Branchen und wegen der abnehmenden Währungseffekte ist davon auszugehen, dass sich das Wachstum im Jahresverlauf abschwächen wird“, heißt es von Unternehmensseite. Dennoch erwartet Siemens, dass der Anstieg des Nettogewinns deutlich stärker ausfällt als der beim Umsatz.
Der Markt muss die Siemens-Zahlen erst einmal verarbeiten. Derzeit lässt sich der Handel der Aktie schleppend an. 0,2% liegt der Wert unter dem Vortagesschlusskurs von 151,30€.
Quelle: http://www.wallstreet-online.de
Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel wird Siemens für zwei Milliarden Dollar so genannte Flash-Speicher liefern. Siemens will damit seinen Rückstand bei der Handy-Produktion wieder aufholen...
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird Intel dafür sorgen, dass Siemens immer über ausreichend viele Flash-Speicher verfügt: Für zwei Milliarden Dollar wird Intel an Siemens so genannte Flash- Speicherbausteine liefern.
Flash-Chips speichern Informationen ähnlich einer Computer-Festplatte auch ohne elektronische Netzverbindung. Die werden Siemens helfen, über seinen Engpass bei der Handy-Produktion hinweg zu kommen.
"Mit dem neuen Rahmenvertrag ist gewährleistet, dass der Konzern auch der Nachfrage nach Handys der dritten Mobilfunkgeneration (UMTS) nachkommen kann", freute sich Vorstandsmitglied Rudi Lamprecht.
Siemens war im vergangenen Jahr durch die Lieferung von teilweise schadhaften Flash-Speichern durch einen anderen US-Zulieferer, in einen Produktionsrückstand von Mobiltelefonen geraten. Jetzt will der Münchener, der mittlerweile weltweit bei der Handyherstellung an vierter Stelle rangiert, wieder aufholen. Vor Siemens behaupten sich derzeit Nokia, Motorola und Ericsson.
Die Aktie
Die Siemens-Aktie startete gut gelaunt in den Tag und lag zwischenzeitlich bei einem Hoch von 148,44 Euro. Am Mittag lag sie mit 1,81 Prozent über dem Schlusskurs von gestern und wurde mit einem Kurs von 148 Euro gehandelt.
Quelle: http://www.gatrixx.de
Badinvestor
19.02.2001, 13:54
Die Analysten des Bankhauses M.M.Warburg & CO haben die Siemens-Aktie von Kaufen auf Halten herabgestuft.
Man sei nicht mehr davon überzeugt, daß Siemens das Ziel des überdurchschnittlichen Ergebniswachstums bei zweistelligem Auftrags- und Umsatzwachstum in 2001 erreichen könne. Vielmehr sei damit zu rechnen, daß das Konzernergebnis, so die Analysten weiter, nur in Höhe des Umsatzes steigen werde.
Denn, so die Analysten weiter, der Bereich Automobilzulieferung habe z.B. einen Verlust von 36 Mio.Euro erwirtschaftet. Eine nachhaltige Verbesserung sei in diesem Segment derzeit nicht zu erwarten.
Als größten Risikofaktor bezeichne man den Preisverfall bei den Speicherchips. Dieser könne den Ergebnisbeitrag der Siemens-Tochter Infineon empfindlich schmälern. Berücksichtige man diese Faktoren, so weise das Unternehmen im Vergleich zu anderen weltweit agierenden Elektronikunternehmen keine Unterwertung mehr auf.
Eine Kaufempfehlung sei deshalb nicht mehr gerechtfertigt.
Analyst: M.M.Warburg & CO
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Halten
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
22.02.2001, 12:21
Salve Aktienboarder,
Siemens will eines der weltweit führenden Unternehmen in der DSL-Breitbandtechnologie kaufen. Der Konzern unterbreitet der US-Firma Efficient Networks ein Angebot für 1,5 Milliarden Dollar.
Siemens legte Efficient Networks ein öffentliches Bar-Angebot für alle Aktien in Höhe von jeweils 23,50 Dollar vor. Die zuständigen Behörden müssen der Übernahme noch zustimmen.
Mit dem Kauf von Efficient Networks könne der Siemens-Bereich «Information and Communications Networks» (ICN) seine Marktposition auf dem Weg zur weltweiten Führungsrolle deutlich verbessern, teilte Siemens am Donnerstag in München mit.
Efficient Networks mit Sitz im texanischen Dallas erzielte laut Siemens im vergangenen Jahr 394 Millionen Dollar Umsatz. Das Unternehmen biete Netzbetreibern Produkte für deren Kunden an, um diesen den Breitbandzugang zum Internet zu ermöglichen. Dazu gehörten Modems, Router sowie Netzwerkmanagement-Systeme und Software.
Siemens rechnet in den nächsten Jahren mit einem rasanten Wachstum des DSL-Marktes. Schon jetzt zählt sich ICN zu den führenden Anbietern von DSL-Ausrüstung. In drei Jahren will der Konzern laut Mitteilung «zum weltweiten Führungstrio gehören».
Die Digital Subscriber Line (DSL)-Technologie nutzt die vorhandenen Kupfertelefonleitungen für die Übertragung von Daten, Sprache und Video mit sehr hoher Geschwindigkeit.
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
23.02.2001, 09:31
Die Experten von "Focus Money" erteilen für Aktien der Siemens AG die Empfehlung "kaufen".
Das 1998 in Gang gesetzte 10-Punkte-Programm zur Steigerung des Shareholder-Value spiegle sich inzwischen nicht nur in markant steigenden Gewinnen, sondern vor allem auch im massiven Anstieg des Aktienkurses wider.
Damit gelte der agile Siemens-Chef von Pierer als "Mister Shareholder-Value", da es ihm gelungen sei, einen schlafenden Riesen in eine auf den Kapitalmarkt ausgerichtete Geldmaschine umzukrempeln. Dies entdeckten nun auch verstärkt die amerikanischen Anleger, die die Aktie mit dem Gang an die Wall Street ab 12. März direkt im eigenen Land kaufen könnten, was die internationale Beachtung von Siemens wohl steigern werde.
Nicht allein in der Weltliga, vor allem auch im Dax rücke Siemens jetzt deutlich auf. Wenn ab 2001 allein der Streubesitz zähle, werde das Unternehmen wohl sogar mit einem Anteil von mehr als zehn Prozent das Schwergewicht im Dax stellen. Fondsmanager fingen daher an, aufzustocken.
Analyst: Focus Money
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: kaufen
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
05.03.2001, 12:28
Salve Aktienboarder,
die Siemens AG beteiligt sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) an der Erweiterung des Gas- und Turbinenkraftwerks Jebel Ali. Das Auftragsvolumen für die Lieferung von drei Gasturbinen, zwei Dampfturbinen, fünf Generatoren sowie die dazu gehörige Elektro- und Leittechnik belaufe sich auf rund 140 Mio. Euro, teilte Siemens am Montag in Erlangen mit.
Auftraggeber sei der italienische Stromversorger Enelpower. Die rund 50 Kilometer von der Hauptstadt Dubai entfernte Anlage besteht aus einer Reihe von Kraftwerksblöcken, an deren Bau Siemens bereits Anfang der 90er Jahre beteiligt gewesen war. Der neue Block K soll Mitte nächsten Jahres in Betrieb genommen werden. Quelle: DPA
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
05.03.2001, 15:20
Der Technologiekonzern Siemens plant nach eigenen Angaben den Ausbau seiner Bordnetz-Fertigung für Automobile im tschechischen Pilsen. "Wir denken darüber nach, die Produktion zu vergrößern und eine dreistellige Millionen-Kronen-Summe zu investieren", heißt es aus der Unternehmenszentrale in München. Derzeit laufen die Verhandlungen, die aber noch einige Wochen andauern könnten. Die Beschäftigtenzahl in Pilsen könnte von derzeit rund 300 auf annähernd 600 Mitarbeiter ansteigen. Anders lautende Presseberichte, die von deutlich höheren Investitionen ausgehen, werden von Siemens dementiert.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
08.03.2001, 14:36
Die Experten von Capital empfehlen die Aktien von Siemens zum Kauf.
Auch Konglomerate haben ihre Vorteile. Dies zeige die Lage von Siemens. In den Boommärkten Handys und Netze mache der Konzern derzeit keinen guten Eindruck. Zwar konnten sich die Münchener im Geschäft mit Mobiltelefonen in Westeuropa auf Platz 2 hinter Nokia vordrängeln. Die Marke Siemens habe wieder einen Namen. Doch dafür komme die Marge unter Druck. Von Oktober bis Dezember sei sie auf 6% Prozent gesunken. An das prognostizierte Ziel von 48 Millionen verkaufter Handys in 2001 glaube Konzernchef Heinrich von Pierer inzwischen selbst nicht mehr. In der Netzwerksparte sei das Ergebnis um 29% eingebrochen. Die Autozulieferabteilung verbuche sogar Verluste. Wie geschmiert laufen dagegen die Geschäfte mit Kraftwerken, Transportsystemen, Leuchten und Medizintechnik. Erfreulich: Siemens könne schwache Ergebnisse immer wieder ausgleichen. Der Nachteil: Berechenbar sei der Konzern dadurch kaum. Von Pierer müsse die Profitabilität des Konzerns steigern. Hier schlummern Reserven. Der Kursverfall sei zu weit gegangen, so die Experten von Capital. Der Stop-Kurs liege bei 100 Euro.
Analyst: Capital
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: 21
Besprechungskurs: 121Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: kaufen
Quelle: Aktienresearch
Hallo.
Die Amerikaner schätzen den leisen Auftritt bei der Wall-Street-Premiere mehr als die große Show. Der Siemens-Konzern will große Investoren umschmeicheln.
Auf diesen Moment hat Heinrich von Pierer 969 Tage lang gewartet. Am Montag um 9.30 Uhr Ortszeit wird die Glocke für die Siemens-Aktie an der New Yorker Börse (Nyse) läuten. In diesem Moment setzt der Vorstandschef des deutschen Elektronikkonzerns einen Punkt hinter das 10-Punkte-Programm, das er am 16. Juli 1998 vorgestellt hatte.
Von Pierer brach mit Tabus, um den damals ertragsschwachen Konzern flott zu machen. In den mehr als zweieinhalb Jahren musste der Siemens-Chef manches umkrempeln, um den Weg nach New York zu ebnen: Umstellung auf die strengen Bilanzregeln US-GAAP, Unternehmensverkäufe, Börsengänge von Infineon und Epcos.
Der Zeitpunkt, der schon lange feststeht, ist aus heutiger Sicht nicht günstig, da der Telekommunikationssektor, ein wichtiges Standbein des Konzerns, eine Schwächephase durchmacht. Experten sehen aber kein Problem, weil der Börsengang nicht mit einer Kapitalaufnahme verbunden ist. Die Siemens-Aktie wird lediglich über die Hinterlegungsscheine namens ADR (American Depository Receipt) in New York handelbar gemacht.
Weitere Kandidaten: Bayer und Deutsche Bank
Weitere US-Notierungen von Dax-Werten können in diesem Jahr folgen. Bayer und die Deutsche Bank bereiten sich vor. Unsicher ist, ob Henkel es noch 2001 schafft. Überlegungen gibt es bei Thyssen-Krupp, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt, Ähnliches gilt für MAN. Die Dresdner Bank hat die Pläne vorerst zurückgestellt. Derzeit stehen bereits Deutsche Telekom, Allianz, Eon, SAP, BASF, Aventis und DaimlerChrysler auf dem Nyse-Kurszettel.
Die Premiere von Siemens erfolgt ohne großes Tamtam. Kein Beach Volleyball, wie es SAP veranstaltete; kein Porsche, mit dem Infineon-Chef Ulrich Schumacher im März 2000 vor der Nyse vorfuhr.
Die große Show kommt bei den Amerikanern nicht an. Deshalb hat Siemens Abstand von Pomp genommen und Vorschläge so mancher PR-Agentur abgelehnt; etwa mit einem Zeppelin über Manhattan zu fliegen. Davon ist auch die Börsenaufsicht SEC nicht begeistert. Sie sieht solche Kampagnen ungern, da sie Investoren etwas vorgaukeln könnten.
"Wohltätiges Engagement ist besser als großes Brimborium", sagt Hubertus Külps von der Allianz, die im November vergangenen Jahres nach nur einem Jahr Vorbereitung an die Wall Street ging. "Die Amerikaner reagieren feinfühlig auf große Feierlichkeiten, auch mit Blick auf die Holocaust-Thematik", sagt der Experte, der zwei Jahre für die Deutsch-Amerikanische Handelskammer in New York saß. Die Allianz hatte mit dem Börsengang eine Stiftung mit 30 Mio. $ für die Jugend-Förderung gegründet. Siemens ist schon seit langem mit einer Stiftung präsent.
Andere Spielregeln
Wichtiger als ein lauter Start ist, sich stärker der Information von Investoren und Analysten zu widmen. "Wenn man sich auf das Parkett in New York wagt, muss sich jeder darauf gefasst machen, dass die Spielregeln andere sind", sagt Külps.
Mit dem Listing in New York beginnt für die Investor-Relations-Abteilung harte Arbeit. Es geht darum, Investoren und Analysten individuell anzusprechen - und offensiv. Ein Vorstandschef muss seine Strategie verkaufen. Beispiel Siemens. Dem Konzern wird stets als Nachteil angelastet, dass er in unterschiedlichsten Bereichen tätig ist. Will von Pierer erfolgreich sein, muss er den Mischkonzern als Vorteil verkaufen.
Jack Welch, Chef des US-Konzerns General Electric (GE), wird immer als Paradebeispiel genannt. Er wird als Meister der Investor Relations bezeichnet, obwohl GE ein bunter Unternehmenshaufen ist. Welch gilt als Diplomat, aber auch als sehr forsch. Das lieben die Amerikaner.
Bekanntheit in den USA erhöhen
Schließlich will ein Konzern mit dem US-Listing neue Aktionärsgruppen ansprechen; kleinere Versicherungsfonds, die sich nur auf dem amerikanischen Markt tummeln, hinter denen aber gewaltige Anlagevolumen stecken. Darüber hinaus geht es Siemens darum, den derzeit geringen Bekanntheitsgrad in den USA zu erhöhen. Aktienoptionsprogramme für amerikanische Mitarbeiter sind nun möglich. Noch wichtiger ist, dass die Siemens-Aktie als Tauschwährung für Firmenübernahmen oder strategische Allianzen eingesetzt werden kann. "Im Laufe der Jahre haben sich die Beweggründe für ein US-Listing gewandelt", sagt Rainer Wunderlin von der Bank of New York. Habe am Anfang der Gedanke des Shareholder-Value und der Druck durch das Umstellen auf amerikanische Bilanzregeln Vorrang gehabt, stehe jetzt die Tauschwährung im Vordergrund.
Ob sich der Gang nach New York für Siemens rechnet, wird sich allerdings erst zeigen, wenn der Konzern seine Aktie erstmals als Akquisitionswährung einsetzt.
Gruß Nobody
Badinvestor
12.03.2001, 14:12
Die Analysten von Merck Finck & Co. haben ihr Marketperformer-Rating für Siemens bestätigt. Heute sei die Siemens-Aktie zum ersten Mal an der New Yorker Börse gehandelt worden. Allerdings sei der Zeitpunkt ungünstig angesichts des Einbruchs der Technologiewerte im Nasdaq.
Im letzten Jahr habe Siemens in den Vereinigten Staaten 16,1 Mrd. Euro umgesetzt und dabei einen Verlust in Höhe von 113 Mio. Euro gemacht. Es werde insgesamt keine grössere Akquisition in den Staaten erwartet.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
12.03.2001, 19:23
Siemens Chef Heinrich von Pierer wird heute Mittag um 15.30 Uhr (MEZ) die Ehre zuteil, die Glocke zum Handelsstart der New Yorker Börse zu läuten. Damit sind die Papiere des Münchner Elektronikkonzerns endlich auch an der New York Stock Exchange (NYSE) handelbar. In den USA werden ausländische Aktien als sogenannte American Deposite Receipts, kurz ADRs, notiert. Hierbei handelt es sich um Urkunden, die dem Inhaber einen Anteil an einem Unternehmen verbriefen, ohne daß er eigentlich Aktien in seinem unmittelbaren Besitz hält. Das emittierende Unternehmen hinterlegt die Originalaktienurkunden bei einer amerikanischen Bank. Der Aktionär verbrieft durch dieses ADR die gleichen Rechte wie an der herkömmlichen Aktie selbst.
Siemens erreicht durch das US-Listing einen neuen, größeren Aktionärskreis. Das könnte entscheidende Vorteile für die relativ unbekannten Siemens-Produkte auf dem dortigen Markt bringen, ist jedoch auch vor dem Hintergrund einer Akquisitionswährung positiv zu werten - die Siemens-Aktie als Tauschwährung für strategische Allianzen oder Unternehmenskäufe.
Gerade der Bekanntheitsgrad der Marke Siemens soll deutlich erhöht werden. Die Telekommunikationssparte des Konzerns wird verstärkt um Anteile im Handy-Markt buhlen. Für Siemens ist dieser Auftritt eine große Chance, die Abkühlung im europäischen Handy-Geschäft und der Automatisierungstechnik abzufangen. Vor zwei Jahren begann von Pierer den Konzern zu Restrukturieren. Bisher mit beachtlichem Erfolg. Das US-Listing ist nunmehr ein Teil seines zehn Punkte Programms.
Die einzige Gefahr für den Aktienkurs von Siemens besteht derzeit auf dem US-Markt bei den Short-Sellern. Sie sind bekannt dafür, kurzfristig Aktien unter erheblichen Verkaufsdruck zu setzen. Derzeit liegen rund 14 Prozent der Siemens-Aktien bei US-Investoren. Ob sich der Anteil an ihnen durch das Listing deutlich erhöhen wird, kann man nicht vorhersagen.
Quelle: finance-online
Moneygeil
13.03.2001, 13:03
Salve Aktienboarder,
die Analysten von Merck Finck&Co stufen die Siemens-Aktie als Marketperformer ein.
Im laufenden Geschäftsjahr wolle Siemens seine Pläne, zu einem international operierenden Unternehmen heranzureifen, weiter vorantreiben. Die Umsätze in Deutschland sollten nur noch 20% zum Gesamtumsatz beitragen, vor fünf Jahren erzielte das Unternehmen dort noch einen Anteil in Höhe von 42%. Im Gegenzug solle der Umsatz in den USA gesteigert werden, man rechne damit, die 25 Mrd. USD-Grenze innerhalb der nächsten zwei Jahre zu durchbrechen. Damit solle erreicht werden, daß die Umsätze in den USA 25% des Gesamtumsatzes ausmachen.
Nach Angaben des Unternehmens seien 75% der Geschäftsaktivitäten profitabel, über die Zukunft der übrigen Bereiche müsse diskutiert werden. Die Analysten von Merck Finck&Co stufen Siemens demzufolge als Marketperformer ein.
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
14.03.2001, 18:14
Die Experten vom Frankfurter Tagesdienst halten die charttechnische Situation für Aktien von Siemens für bedenklich.
Siemens habe sich einen denkbar ungünstigen Zeitpunkt zum Gang an die Wall Street ausgesucht. Die Gewinnwarnung von Ericsson habe auch andere Handy-Hersteller wie Nokia und natürlich auch Siemens nach unten gezogen. Das Papier sehe charttechnisch nun äußerst bedenklich aus. Aktuell notiere es bei 120,60 Euro. Die Marken von 110 und 100 Euro bieten nun nur eine sehr schwache Unterstützung, so die Experten. Erst bei 80/85 Euro warte eine massive Unterstützungszone. Die Experten vom Frankfurter Tagesdienst haben sich mit einem Stop-loss-Limit bei 123,10 Euro aus der Aktie verabschiedet.
Analyst: Frankfurter Tagesdienst
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 120,60 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: bedenklich
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
15.03.2001, 10:40
Die Analysten der WGZ Bank beurteilen die Aktie von Siemens als Outperformer.
Nicht überraschend habe Siemens gestern Mittag über sein modifiziertes Ergebnisziel für das lfd. Geschäftsjahr informiert. Hatte bislang ein zweistelliges Wachstum beim Umsatz/AE und ein im Vgl. zum Umsatzwachstum überproportionaler Ergebniszuwachs Gültigkeit gehabt, erwarte Siemens nun ohne Infineon einen im Vgl. zum Umsatz überproportionalen Ergebniszuwachs.
Ursächlich für diese Revision sei neben der Entwicklung beiInfineon die Performance von ICM. Angesichts der Häufung unternehmensunabhängiger, negativer Nachrichten in der letzten Zeit speziell aus diesen beiden Segmenten wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, wann Siemens sich äußern würde. Gingen die Experten bislang bei ICM von einer operativen Marge von 7,1 % aus (Q1 7,5 %), erwarten sie ganzjährig nun 6,5 %.
Während das Infrastrukturgeschäft gut laufe (Nr. 2 bei UMTS), tragen die Analysten der abnehmenden Dynamik bei Mobiltelefonen und dem Unternehmensziel, Marktanteile zu gewinnen (Margendruck), nochmals Rechnung. Sie haben ihre konservativen Gewinne für 00/01 bzw. 2001/02 geringfügig zurückgenommen (alt: 5,39/6,65; neu: 5,15/6,56); Kursziel auf 6-Monatssicht 165 (170) Euro. Schade nur, dass Siemens sich so spät geäußert habe.
Analyst: WGZ-Bank
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: outperformer
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
15.03.2001, 13:56
Salve Aktienboarder,
ja die Technologiewerte wurden in den letzten Tagen sehr stark geschüttelt, fast wie ein Cocktail aber umso interessanter ist das Ergebnis danach!
Die vorgestern veröffentlichte verkappte Gewinnwarnung der Siemens AG
war nach Meinung der Analysten der hollaendischen ABN Amro Bank nicht
wirklich eine Überraschung gewesen. Der Rückgang ist vor allem auf
die Tochtergesellschaften Infineon und ICM zurückzuführen und war so
schon im Dezember bekannt. Dennoch haben die Experten ihre
Gewinnerwartung je Aktie für den Elektrokonzern für das laufende
Jahr von 5,73 Euro auf 5,33 Euro nach deutschen
Bilanzierungsrichtlinien und nach US-GAAP von 5,04 Euro auf 4,69 Euro
reduziert. Das Anlagerating für die Aktie bleibt jedoch weiterhin mit
"halten" bestehen.
Alors, Euer
Moneygeil
IONISIZER
17.03.2001, 17:58
>>> Siemens AG (723 619): Halten
Die vorgestern veroeffentlichte verkappte Gewinnwarnung der Siemens AG
war nach Meinung der Analysten der hollaendischen ABN Amro Bank nicht
wirklich eine Ueberraschung gewesen. Der Rueckgang ist vor allem auf
die Tochtergesellschaften Infineon und ICM zurueckzufuehren und war so
schon im Dezember bekannt. Dennoch haben die Experten ihre
Gewinnerwartung je Aktie fuer den Elektrokonzern fuer das laufende
Jahr von 5,73 Euro auf 5,33 Euro nach deutschen
Bilanzierungsrichtlinien und nach US-GAAP von 5,04 Euro auf 4,69 Euro
reduziert. Das Anlagerating fuer die Aktie bleibt jedoch weiterhin mit
"halten" bestehen.
Badinvestor
19.03.2001, 14:05
Nach Ansicht der Experten von Euro am Sonntag war die Festtagsstimmung beim US-Börsengang von Siemens getrübt. Gründe für die schlechte Laune seien die rückläufige Nachfrage bei Mobilfunkgeräten, die schlechte US-Konjunktur sowie der starke Preisverfall der Speicherchips gewesen.
So habe der Münchener Technologie-Riese seien Erwartungen für das laufende Quartal nach unten schrauben müssen. Begründet worden sei dies mit dem schwachen Geschäft der Tochter Infineon, an der Siemens 71% halte. Sei der Halbleiter-Konzern im letzten Jahr noch eine gute Einnahmequelle gewesen, so werde in diesem Jahr die Höhe der Überweisung an Siemens wesentlich kleiner ausfallen. Auch die Analystenhäuser senkten ihre Erwartungen für den Gewinn sowie die Kursziele. Dennoch halte Siemens-Chef von Pierer an seinen zweistelligen Wachstumsprognosen für Siemens fest.
Analyst: EURO am Sonntag
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Halten
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
20.03.2001, 13:04
Der Technologiekonzern Siemens wird sich ab sofort nicht mehr an dem gemeinsam mit dem Stromversorger Energie Baden-Württemberg (EnBW) durchgeführten Projekt zur Powerline-Technologie beteiligen. „Wir haben das Projekt mit sofortiger Wirkung vorerst eingestellt und werden den Markt beobachten“, unterstreicht Siemens-Sprecher Peter Gottal auf Anfrage gegenüber wallstreet:online. Nach dem Siemens-Ausstieg will sich der regionale Energieversorger nun alleine mit dem Thema Powerline befassen und noch indiesem Sommer in Ellwangen mit Powerline starten. Bei dem Projekt Powerline geht es um den Transport und den Empfang von Daten via Stromleitungen. Hierzu sollte Siemens als Kooperationspartner die notwendigen Geräte zum Empfang der Daten entwickeln und liefern. Bislang aber sind die vorgesehenen Geräte noch nicht in Serienproduktion gegangen, so dass die bis jetzt entstandenen Kosten nicht zu schwer wiegen und ins Gewicht fallen. „Leider hat die Regulierungsbehörde bis heute nicht geklärt, wie die Verteilung der Hohheitsrechte in Deutschland für diese Technologie geregelt sein wird“, sagt Gottal und fügt hinzu: „Aus diesem Grund werden wir unsere Ingenieursleistungen und Investments zunächst in anderen aussichtsreichen Bereichen platzieren, wo sie dringend gebraucht werden.“ Den Wiedereinstieg in das Projekt wird Siemens erst dann in Erwägung ziehen, wenn die Regulierungsbehörde sich eindeutig zum Thema geäußert hat und eine baldige Marktöffnung absehbar ist. Der bisherige Partner EnBW sieht sich unterdessen nach einem neuen Partner um, der nicht nur mit der Powerline-Technologie befasst ist, sondern auch in absehbarer Zeit die Lieferung der notwendigen Geräte vornehmen kann. Im Gespräch ist hierbei die schweizerische Ascom. Auch der große Energiekonzern RWE arbeitet an der Technologie, die nach Auffassung von Experten 20 Mal schneller arbeiten kann als der bisherige ISDN-Standard.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
20.03.2001, 18:22
Erneut kann der Siemens-Konzern einen lukrativen Großauftrag melden. Nachdem das Unternehmen bereits den Zuschlag für den Bau von neuen Kraftwerken in der Türkei erhält, kann die Mobilfunk-Sparte des Münchner Unternehmens auch in China einen Auftrag im Gesamtvolumen von 250 Mio.$ generieren. Im Mittelpunkt des Großauftrags, den die beiden führenden chinesischen Mobilfunkbetreiber China Mobile Communications Corporation (CMCC) und China United Telecommunications Corporation (China Unicom) an Siemensvergeben, stehen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen des chinesischen Mobilfunknetzes. Neben dem Ausbau der Kapazitäten für den boomenden chinesischen Mobilfunkmarkt steht die Aufrüstung der bereits bestehenden Mobilfunknetze auf den modernen GPRS-Übertragungstandard im Vordergrund. Die Fertigstellung der Projekte ist bis zum Ende des laufenden Jahres geplant.
Quelle: wallstreetonline
topliner04
22.03.2001, 11:32
Oh Boy - die 100 sind in sicht-
HANNOVER (dpa-AFX) - Der Computerhersteller Fujitsu Siemens wird sein erstes vollständiges Geschäftsjahr bedingt durch hohe Fusionskosten voraussichtlich mit einem zweistelligen Millionenverlust abschließen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2000/2001 (31. März) sei ein Fehlbetrag von 109 Mio. Euro (rund 213 Mio. DM) angefallen, berichtete Unternehmens-Chef Paul A. Stodden am Donnerstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Dieser könne nur zu einem Teil von dem Gewinn im zweiten Halbjahr ausgeglichen werden, der voraussichtlich rund 30 Mio. Euro ausmachen wird. Der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr werde nach vorläufigen Zahlen bei rund 6 Mrd. Euro liegen.
Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Stodden eine Umsatzsteigerung von rund zehn Prozent und eine weiterhin positive Entwicklung des Gewinns. Bereits seit September vergangenen Jahres habe das Unternehmen kontinuierlich ein positives Ergebnis eingefahren. Hoffnung setzt das Unternehmen vor allem in das Geschäft mit Notebooks. Bei PC erwartet Fujitsu Siemens hingegen nur einen Zuwachs von vier Prozent. Das Unternehmen war am 1. Oktober 1999 durch die Fusion von Fujitsu Computers (Europe) Ltd. und Siemens Computer Systems entstanden. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen an den Standorten Augsburg, Paderborn und Sömmerda nach eigenen Angaben mehr als 7.000 Mitarbeiter./dw/DP/gb
Gruß topliner04
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :
Badinvestor
22.03.2001, 13:40
Anlässlich einer Pressekonferenz auf der CeBIT gab ein Unternehmenssprecher von Siemens an, dass Zeichen dafür, dass die angespannte Wirtschaftslage in den USA nun auch den europäischen Technologiesektor beeinflusst, sichtbar sind.
Im Bereich der Halbleiterindustrie, der Computer- und Internetbranche sowie auf dem Mobiltelefonsektor kommt der negative Einfluss besonders zum Tragen. Siemens ist sich jedoch sicher, dass sich die eigene Mobiltelefonsparte besser entwickeln wird als der Markt. Man geht davon aus, dass der Marktanteil weiter gesteigert werden kann.
Der Unternehmenssprecher sagte, dass Siemens im dritten Quartal des Fiskaljahres 2002 erste UMTS-Geräte auf den Markt bringt. Überdies verfolgt das Unternehmen weiterhin das Ziel, die Unisphere-Sparte an die Börse zu bringen.
Der Kurs der Siemens-Aktie fiel jedoch weiter, aktuell wird sie für 106,35 Euro gehandelt.
Quelle: finance-online
servus,
also ich muss gleich sagen, dass ich von Siemens und Herrn Pierer voll überzeugt bin.
Siemens befindet sich im Moment wie der ganze Technologiesektor im freien Fall.
Wer Siemens jetzt jedoch genau beobachtet und geduldig auf Einstiegssignale wartet, der kann mit einem soliden Unternehmen schnell mal 30% und mehr machen, und das bei einem wirklich überschaubarem Risiko.
Gruss
Muffin
Badinvestor
23.03.2001, 09:08
Der größte deutsche Computerhersteller Fujitsu Siemens schreibt wieder schwarze Zahlen. Dies berichtet heute die Financial Times Deutschland.
Das Unternehmen ist zum Abschluss seines laufenden Geschäftsjahres aus den roten Zahlen heraus gekommen. Der Vorsteuergewinn der Monate Oktober bis März liege, so die FTD weiter, voraussichtlich bei mehr als 30 Mio. Euro. Für das kommende Geschäftsjahr 2001/2002 rechnet der Konzern mit einem profitablen Umsatzwachstum von zehn Prozent auf 6,6 Mrd. Euro.
Laut der FTD rechnet Fujitsu Siemens Computers nach eigenen Angaben für die europäische Computer-Branche nicht mit ähnlichen Problemen wie in den Vereinigten Staaten. Hier hatte es in letzter Zeit Absatzproblem gegeben, die bei einigen Unternehmen zu Umsatzproblemen führten.
Siemens wird derzeit mit 103,30 Euro (-7,52%) gehandelt.
Quelle: finance-online
Badinvestor
23.03.2001, 15:16
Trotz eines Jahresumsatzes von 16 Mrd.$ in den USA, hat Siemens in Amerika noch nicht ein Mobiltelefon verkauft. Das soll nun anders werden. Mit einer breit angelegten Produktoffensive will der deutsche Technologiekonzern den US-Markt erobern und, so das ehrgeizige Ziel, den derzeit zweitgrößten Handy-Produzenten Motorola auf die Plätze verweisen. Siemens´ Ziele sind hochgesteckt. Das Unternehmen rangiert nach einer Studie des Marktforschers Gartner auf Platz vier der Handy-Weltrangliste mit einem Absatz von 27 Mio. Geräten im vergangenen Jahr. Motorola, die Nummer zwei nach der finnischen Nokia, verkaufte 60 Mio. Stück. Siemens ist aber zumindest Wachstumsweltmeister. Das Unternehmen konnte die abgesetzte Stückzahl im Jahr 2000 mehr als verdoppeln (+108%). Begleitet von einer 25-Mio.$-Werbekampagne hat das Unternehmen nun den US-Markt ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt. Bereits im kommenden Monat will Siemens ein Handy für 40$ auf den Markt bringen. Cingular, der zweitgrößte Mobilfunkanbieter des Landes, hat sich schon bereit erklärt, seinen Kunden das neue Gerät anzubieten. Cingular, ein Jointventure zwischen den regionalen Telefongesellschaften BellSouth und SBC, versorgt in den USA immerhin 19 Mio. Kunden mit Mobilfunkdiensten. Bald folgen soll das S47 für 250$, das sowohl den GSM-Standard (global system for mobile communication), als auch TDMA (time division multiple access) unterstützt, auf dem europäische Zukunftsnetze basieren werden. Zwar arbeiten amerikanische Anbieter vorwiegend mit dem von Qualcomm entwickelten CDMA (code division multiple access). Der drittgrößte Anbieter des Landes, AT&T Wireless, hat aber bereits angekündigt, sein Netz auch für europäische Standards aufzurüsten. Analysten sehen für Siemens dennoch die größten Schwierigkeiten in der Kompatibilität mit dem US-Mobilfunkstandard CDMA.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
24.03.2001, 10:39
Eine Reihe neuartiger Mobilfunk-Produkte stellt der Technologiekonzern Siemens auf der CeBIT in Hannover vor. Highlight ist dabei ein neuartiges Telefon von der Größe einer Armbanduhr. Das so genannte „Wristphone“ ist eine äußerst kompakte Konstruktion und wiegt gerade mal 36 Gramm. Der vorgestellte Prototyp verwendet eine herkömmliche Sim-Karte und arbeitet mit Tri-Band-GSM-Technologie. Für die Befehlseingabe wird anstelle der Tastatur eine Sprachsteuerung verwendet. Daneben präsentiert Siemens noch zahlreiche weitere innovative Neuentwicklungen. Hervorzuheben sind dabei ein Mobiltelefon mit Schließfunktion und eine schnurlose Spielekonsole für 3D-Anwendungen. Diese futuristische Kombination aus Helm mit 3D-Display und Gamepad soll auch für Präsentationszwecke im Bereich E-Commerce Verwendung finden.
Quelle: wallstreetonline
Flinx2000
24.03.2001, 18:25
Hallo Boarder,
folgende Nachricht habe ich gerade auf der n-tv Homepage gefunden:
Samstag, 24. März 2001
Millionenauftrag
Siemens baut Züge in Spanien
Siemens:723610
Der Elektrotechnikkonzern hat von der spanischen Eisenbahngesellschaft RENFE einen Auftrag zum Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahn erhalten. An dem Projekt mit einem Volumen von 740 Mio. Euro sei ebenfalls der spanische Bahnhersteller Talgo beteiligt, teilte RENFE am Samstag mit. Talgo werde von dem Berliner Verkehrstechnik-Unternehmen Adtranz unterstützt.
Spanien baut derzeit eine neue Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Madrid und Barcelona, die die Reisezeit zwischen den beiden größten Städten des Landes von sechs auf zweieinhalb Stunden reduzieren soll. Eine RENFE-Sprecherin sagte, dass die beiden Bieter jeweils sechs Züge bauen sollen.
Neben Siemens und Talgo hatte sich auch der französische Konkurrent Alstom um den Auftrag bemüht.
© 2001 n-tv & CNN. All Rights Reserved.
Gruß Flinx
Badinvestor
26.03.2001, 10:26
Analysten von Merck Finck & Co. stufen die Aktien von Siemens als Marketperformer ein.
Fujitsu Siemens erwarte nach einem Verlust von 109 Mio. Euro in der ersten Hälfte, als man mit dem Fusionsübergang zu kämpfen gehabt habe, in der zweiten Hälfte seines Geschäftsjahres, das am 31.März ende, einen Vor-Steuer-Gewinn von mehr als 30 Mio. Euro.
Die Erlöse im Geschäftsjahr 2001/2003 sollten nach Ansicht der Analysten 6,6 Milliarden Euro erreichen, was sich in ein 10%-iges Wachstum über die 6 Milliarden in Umsätzen übersetzen lasse, die zunächst berichtet worden seien.
Solch ein Wachstum würde die 8%-Marke, was für den europäischen Techologiemarkt im kommenden Jahr vorausgesagt worden sei, leicht übersteigen.
Die Analysten von Merck Finck & Co. bleiben bei ihrem Rating "Marketperformer".
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
27.03.2001, 11:17
Die Analysten von Merck Finck & CO stufen Siemens als Marketperformer ein (Analyse vom 22.03.).
Die Siemens AG gehört zu den größten Elektrotechnik- und Elektronikunternehmen weltweit. Das Unternehmen ist in den Bereichen Energie, Industrie, Information und Kommunikation, Medzin, Verkehr, Licht und Bauelemente tätig.
Siemens habe ein neues GPRS-Mobiltelefon, welches höchswahrscheinlich ab Juli verkauft werde. Siemens wolle einer der drei größten Anbieter in diesem Segment werden. Ein Preis stehe noch nicht fest. In der zweiten Hälfte des Jahres 2002 wolle Siemens UMTS-Mobiltelefone vorstellen.
Siemens werde als Marketperformer gesehen.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 723610
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
29.03.2001, 12:42
Die Aussicht auf eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank kann momentan nicht mal für eine Stabilisierung der Börsenkurse sorgen. Banker und Politiker stehen offenbar hilflos vor wachsenden Problemen. Jüngste Hoffnungssignale aus der amerikanischen Volkswirtschaft haben an den Börsen der Welt nur kurzfristig Kauflust keimen lassen. Das wieder gestärkte Vertrauen der US-Konsumenten werten Anlagestrategen offenbar doch noch nicht als Indiz für eine schnelle Erholung der lahmenden US-Wirtschaft. Dementsprechend würde auch der Kelch negativer Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft nicht an den Erwartungen vorbeigehen, die an deutsche Unternehmen gestellt werden. Nachdem 30 andere Notenbanken die Leitzinsen bereits gesenkt haben, werden nun wohl auch die Europäer mit einer Art symbolischer Senkung ihrer Sätze nachziehen. Immer neue Gewinnwarnungen amerikanischer Unternehmen führen dazu, dass Aktienverkäufer nur zu immer weiter sinkenden Kursen aus ihren Papieren herauskommen und selbst Siemens von einem Magazin als Aktie bezeichnet wird, „die man nicht braucht“. Dabei liegt Siemens bereits mehr als ein Drittel unter dem Höchstkurs des vergangenen Jahres und weit unter den Bewertungen der viel kleineren und riskanteren Quasi-Einprodukt-Unternehmen Cisco, Dell, Intel oder Nokia. Die Brausefirma PepsiCo wird von Anlegern höher bewertet als der Techno-Riese aus München. Der mit Verlusten kämpfende Handy-Hersteller Ericsson weist eine höhere Bewertung auf als der Chiplieferant Siemens/Infineon, für den im Übrigen die optimistische Einschätzung von Intel gilt. Intel sieht die Lagerbestände der Chipverbraucher inzwischen so weit abgeschmolzen, dass sie nicht mehr überhöht sind. Das, so die Schätzung des weltgrößten Chipproduzenten, müsste schon bald wieder zu einer höheren Chipnachfrage führen. Voraussetzung allerdings: Die Verbraucher fahren ihre Bestände nicht erst noch auf unterdurchschnittliches Niveau herunter. Intel-Aktien sind jedenfalls von den angesehenen Analysten des Hauses GoldmanSachs wieder auf kaufenswert hochgestuft worden. Hinsichtlich Siemens können sich die Beobachter noch nicht zu einer Höherstufung durchringen. Die Dynamik der Emotionen führt die Märkte offenbar zunächst weiter nach unten. Drei Zinssenkungen der Amerikaner in kaum mehr als zwei Monaten können den Crash nicht stoppen. Alan Greenspan, der viel bewunderte amerikanische Notenbankpräsident, verliert an Zugkraft just in dem Moment, da er mit überragender Popularität aus unzähligen Zeitungsseiten auf seine Bewunderer blickt. Die Angst geht um, das japanische Negativ-Muster könnte auch in der westlichen Finanzwelt um sich greifen. Seit mehr als zehn Jahren haben sogar Null-Zinsen sowie Hunderte Milliarden Euro staatlicher Anschubgelder nicht verhindern können, dass die Wirtschaft in der Flaute verharrt. Die einstige Vorzeigefirma Mitsubishi beispielsweise produziert mit ihrer Autosparte inzwischen Milliarden-Verluste. Großzügige Jünger des Möchtegern-Globalkonzerns DaimlerChrysler haben sich – stellvertretend für ihre Aktionäre – dazu entschlossen, kräftig an den Verlusten mitzutragen und womöglich für lange Zeit Vermögenswerte der Aktionäre dafür zu opfern. Die Angst vor japanischen Verhältnissen wird noch dadurch verstärkt, dass Banker und Politiker die Probleme herunter spielen. Sie wissen sich und dem Land offenbar sonst nicht zu helfen. „Der Crash störe ihn nicht“, sagt der Bundeskanzler und unterstützt seinen Minister Riester in dem Versuch, die Altersversorgung künftiger Generationen ausgerechnet mit crashenden Aktien sichern zu wollen. Letztlich beweise sich immer wieder, dass Wohlstand nicht durch Spekulation vermehrbar sei, sondern nur durch harte Arbeit, so straft der Kanzler neben gutgläubigen Aktienanhängern auch sämtliche New Economisten ab, die Tag und Nacht für die neue Wirtschaft und das vom Kanzler viel gelobte Beschäftigungswunder arbeiten. Sie dürfen nun auch noch zusehen, wie sie belächelt werden, weil sie hofften, mit hohem Börsenkursen für ihre Mühen belohnt zu werden.
Quelle: wallstreetonline
morningstar
06.04.2001, 17:49
Hallo Boardgemeinde
Siemens ist derzeit in einer kritischen technischen Lage, mit ein bischen Glück könnte man gute einstiegskurse um die 90€ in nächster Zeit bekommen
kurzfistiger Chart
http://www.chartware.de/en/analyses/SIE.1.23z/R3.gif
Langfristiger Chart
http://www.finanznachrichten.de/hotnews/C20010406-siemens.gif
Die Situation bei Siemens ist unverändert kritisch. Der Kurs bewegte sich seit dem Bruch des 98er Aufwärtstrends U2 wieder in Richtung dieser Trendlinie aufwärts. Der erneute Test einer gebrochenen Trendlinie oder Unterstützung ist häufig zu beobachten, bevor die Kurse ihre Bewegung in Ausbruchsrichtung fortsetzten. Deshalb ist im Fall von Siemens mit einem weiteren Kursrutsch in Richtung 75-90 EUR zu rechnen. Dieses Negativszenario ist nur durch eine deutliche Bewegung in den alten Aufwärtstrend U2 zurück und durch das Überwinden der Abwärtstrendlinie W2 zu entkräften. Sollte der Aktie der Sprung gelingen, bewegt sie sich dann aber immer noch im intakten Abwärtstrend W1. Im Bereich von 80 EUR befindet sich eine stärkere Unterstützung aus dem Jahr 1999, so dass spätestens hier mit einem Auslaufen der Abwärtsbewegung zu rechnen ist.
Indikatortechnisch stehen die Ampeln ebenfalls weiter auf rot. Die überverkauften Indikatoren auf Tagesbasis lassen derzeit maximal kurze Erholungen von 10-15 % zu. In der Wochendarstellung gibt es noch keine Anzeichen für eine Bodenbildung. Damit unterstützt das Indikatorbild die weiterhin negativen Aussichten.
Fazit
Trotz der zuletzt freundlichen Tage sollte man Käufe zurückstellen und klare Anzeichen für ein Ende der Korrektur abwarten. Denn wie schon häufig in den letzten Monaten geschehen, nahm die Korrektur nach einer kurzen Erholung ihren weiteren Lauf. Solange sich das Bild nicht drastisch ändert oder eine klare Bodenbildung zu sehen ist, sollte eher über ein Reduzierung an starken Tagen nachgedacht werden. Sollte sich die charttechnische Situation bessern, kann der Bestand zu einem späteren Zeitpunkt um den zuvor reduzierten Betrag wieder aufgestockt werden.
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Von Torsten Asmus, FinanzNachrichten.de-Redaktion
Gruß
morningstar:dunce: