Harry
09.01.2001, 09:44
Obwohl ich mich schon ziemlich lange mit Aktien, Fonds usw auseinandersetze, bin ich, was Optionsscheine betrifft, doch noch ziemlich unerfahren. Meine diesbezüglichen Informationen beziehe ich vor allem aus Broschüren von Banken, aus Zeitungen und dem Internet. Vor allem in den beiden ersten Quellen werden Optionsscheine immer als unglaublich riskant dargestellt, von denen man am besten die Finger läßt, wenn man nicht sein Geld verlieren möchte. Ich denke jedoch, daß Optionsscheine - wenn man sie richtig einsetzt - jedoch auch eine Risikominderung mit sich bringen können (und damit meine ich nicht die echte Absicherung gehaltener Positionen).
Wenn ich zB im letzten Jahr einen bestimmten Betrag, nehmen wir an, 150 in einen Neuer Markt-Fonds investiert habe und dieser 1/3 verloren hat, beträgt mein Verlust 50. Hätte ich um 50 einen Nemax50-Optionsschein mit möglichst langer Laufzeit und einem Omega von 3% gekauft, hätte ich zwar einen Totalverlust erlitten, die restlichen 100 meines Kapitals hätte ich allerdings festverzinslich anlegen können. Nun hätte der Fonds auch deutlich mehr als 1/3 verlieren können und damit mehr als mein Optionsscheineinsatz von 50, der ja mein maximales Risiko in diesem Beispiel darstellt. Nun beträgt mein restliches Fondsvermögen 100 und in meinem Beispiel würde ich einen neuen Optionsschein mit einem Omega von 3% kaufen (müßte daher also 33 von meinem festverzinslich angelegten Vermögen abziehen). Es sieht doch so aus, als würde diese Konstruktion mit geringerem Risiko (in absoluten Zahlen gemessen) behaftet sein, als eine Direktanalge, da ich dort theoretisch ebenfalls meinen gesamten Einsatz verlieren kann, in meinem Beispiel aber immer einen Teil festverzinslich (und somit nahezu sicher) angelegt habe. Natürlich kann ich dieses Spiel nur eine begrenzte Zeit durchführen, geht es mit demneuen Markt aber immer nur nach unten, bleibt wohl auch von meinem Fonds nicht mehr viel übrig.
Nun würde ich gerne wissen, ob meine Überlegungen irgendeinen fundamentalen Anfängerfehler enthalten.
Herzlichen Dank, daß Ihr Euch durch diesen langen Beitrag gekämpft habt !
Wenn ich zB im letzten Jahr einen bestimmten Betrag, nehmen wir an, 150 in einen Neuer Markt-Fonds investiert habe und dieser 1/3 verloren hat, beträgt mein Verlust 50. Hätte ich um 50 einen Nemax50-Optionsschein mit möglichst langer Laufzeit und einem Omega von 3% gekauft, hätte ich zwar einen Totalverlust erlitten, die restlichen 100 meines Kapitals hätte ich allerdings festverzinslich anlegen können. Nun hätte der Fonds auch deutlich mehr als 1/3 verlieren können und damit mehr als mein Optionsscheineinsatz von 50, der ja mein maximales Risiko in diesem Beispiel darstellt. Nun beträgt mein restliches Fondsvermögen 100 und in meinem Beispiel würde ich einen neuen Optionsschein mit einem Omega von 3% kaufen (müßte daher also 33 von meinem festverzinslich angelegten Vermögen abziehen). Es sieht doch so aus, als würde diese Konstruktion mit geringerem Risiko (in absoluten Zahlen gemessen) behaftet sein, als eine Direktanalge, da ich dort theoretisch ebenfalls meinen gesamten Einsatz verlieren kann, in meinem Beispiel aber immer einen Teil festverzinslich (und somit nahezu sicher) angelegt habe. Natürlich kann ich dieses Spiel nur eine begrenzte Zeit durchführen, geht es mit demneuen Markt aber immer nur nach unten, bleibt wohl auch von meinem Fonds nicht mehr viel übrig.
Nun würde ich gerne wissen, ob meine Überlegungen irgendeinen fundamentalen Anfängerfehler enthalten.
Herzlichen Dank, daß Ihr Euch durch diesen langen Beitrag gekämpft habt !