Vollständige Version anzeigen : Habe Kontakt mit IMH aufgenommen! m.v.T
Liebe Aktionäre,
Aufgrund der seit Wochen wenig erfreulichen Kursentwicklung unserer Aktie
erreichen uns immer wieder Anfragen bezüglich unserer Geschäfts- und
Kommunikationspolitik.
Wann - so der allgemeine Tenor - passieren bei Ihnen kursrelevante Dinge,
die dann endlich zu einem merklichen Anstieg des heutigen Kursniveaus
führen?
Gestatten Sie mir dazu einige Anmerkungen:
Die Kursentwicklung der IMH-Aktie war in den letzten Wochen - gemessen am
Internetindex des NM - nicht auffällig, weder im positiven noch im
negativen. Leider erfahren wir derzeit einen Ausschlag nach unten. Dies ist
natürlich für uns nicht zufriedenstellend, da die erfolgreiche
Geschäftstätigkeit der IMH nicht nur nach unserer eigenen Meinung eine
bessere Bewertung rechtfertigt.
Fundamental hat sich die IMH nichts vorzuwerfen. Unser Unternehmen hat sich
gerade auch im Blick auf den Kapitalmarkt, der heute nicht mehr zwischen
New- und Old Economy, sondern nur noch zwischen Firmen, die Geld verdienen
und solchen, die dies nicht tun, unterscheidet, klar umpositioniert. Per auf
der HV beschlossener Satzungsänderung firmieren wir nun als
Beteiligungsgesellschaft, die im Unterschied zu einer Internet-Holding nicht
darauf wartet, bis die Tochterunternehmen irgendwann Gewinne erzielen,
sondern die auf die optimale Verwertung ihrer Beteiligungen im vor- und
nachbörslichen Bereich abzielt. Diese klare Fokussierung auf
schnellstmögliche Rentabilität unserer Investments kombinieren wir mit dem
Netzwerkgedanken, der einen substantiellen Mehrwert durch die
Synergiepotentiale unserer Beteiligungen generiert.
Ein erster erfolgreicher Schritt dieser neuen Strategie waren unsere sehr
guten Q2-Zahlen und auch die Q3-Zahlen werden - wenn bestimmte
Voraussetzungen erfüllt sind, an denen wir derzeit intensiv arbeiten - den
positiven Trend des 1.Halbjahres fortsetzen. Dies ist u. E. die
entscheidende Weichenstellung für eine positive Kursentwicklung. Hierbei ist
noch nicht einmal zwingend notwendig, eine Beteiligung unbedingt an die
Börse zu bringen, wenngleich dies sicher den lukrativsten Exitkanal
darstellt.
Wir möchten betonen: In einer Zeit, da Internetwerte an den Kapitalmärkten,
vor allem bei den üblichen Finanzierungsrunden in der vorbörslichen
Wachstumsphase, große Schwierigkeiten haben, das Vertrauen der Investoren zu
gewinnen, sind positive Ergebnisse einer Beteiligungsgesellschaft, die in
Internetwerte investiert hat, nicht selbstverständlich. Eine CMGI, die nun
laut jüngsten Medienberichten ihr Geschäftsmodell ebenfalls umgestellt hat,
wies im 3.Quartal, das am 30.4. endete, einen Verlust von 430 Mio. $ aus.
Davon ist IMH, trotz der unterschiedlichen Dimension, zum Glück weit
entfernt.
Wir sind sicher, dass ein positiver Geschäftsverlauf in Q3 und für das
Gesamtjahr den Kurs der IMH-Aktie unterstützen werden, zumal wenn der
Gesamtmarkt den nötigen Rückenwind liefert.
Wir werden im laufenden Geschäftsjahr auch das Neugeschäft nicht außer Acht
lassen. Zur Zeit haben wir etwa 50 Businesspläne in der Evaluierung, unser
Business Development & Investment-Bereich wird Ende September mit dem
Zugang zweier qualifizierter Kollegen von der KPMG und Credit Suisse First
Boston endlich Sollstärke haben.
Aber natürlich sind wie bei jeder VC-Gesellschaft oder Holding auch
Portfolio-Bereinigungsaktivitäten Teil unseres täglichen Geschäfts, auf den
man in schwierigen Zeiten wie diesen verstärktes Augenmerk legt.
Ungeachtet dessen laufen die Vorbereitungen für die Börsengänge unserer
Beteiligungen BlueOrbit, Beans und Getmobile nach Plan. Hier haben sich die
Zeitfenster (3 IPO´s in den nächsten 6 Monaten) nicht geändert.
Auch die Aktivitäten unserer neuen Asientochter, die der bisherige VV
Dr.Hoffmann zusammen mit CEO Frank Lavin führt, sind im Plan. Derzeit wird
der Fond aufgelegt, der künftig in Asien investieren soll.
Veröffentlichungen zu diesem Thema finden Sie in der Euro am Sonntag vom
9.9., in den nächsten Tagen im Handelsblatt und Net Business sowie demnächst
erneut in EamS.
In diesem Sinne bitten wir Sie bei Ihrem Investment in die IMH um die nötige
Geduld
Bettina Windisch
Corporate Communications
Investor Relations
InternetMediaHouse.com AG
Tel: +49-89-64949-490
Fax:+49-89-64949-150
<mailto:windisch@internetmediahouse.com> www.internetmediahouse.com (http://www.internetmediahouse.com)
hi the key,
danke für die info!
warum hat denn die nette frau windisch mir keine antwort auf meine anfragen geschickt??? das würde ich gerne mal wissen...
gruß
mr_ed http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif
Die Info kam eigentlich ziemlich schnell (ca. 1 Std später nach meiner Anfrage)
Trotzdem bleibt der Kurs irgendwie deprimierend;-(
Bis denn
The Key
wieso deprimierend?
nach einem plus von fast 7% sind wir aktuell doch "nur" gute 4.5% im minus!!!
ich finde das nicht deprimierend!!!
ich finde das wirklich scheiße, zum kotzen, zum davonlaufen, zum mäusemelken....
kurz gesagt: ahhhhhhhhh!!!!
gruß
mr_ed http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/frown.gif
------------------
"A horse is a horse of course, of course. And no-one can talk to a horse of course - that is of course unless the horse is the famous mr_ed"
[Diese Nachricht wurde von mr_ed am 05. Oktober 2000 editiert.]
Hi Mr Ed!!
Bin mind. genauso enttäuscht wie du!
Was nützt es wenn wir wissen, dass IMH ein fundamental kerngesundes Unternehmen ist und die anderen kümmern sich einen Dr... darum.
Verstehe die Aktienwelt nicht mehr ;-((
hi the key,
vielleicht sollte ich auch mal anfangen nur noch solche konkursklitschen wie gigabell und co. zu kaufen und die finger von guten firmen lassen. das scheint ja momentan besser zu klappen...
gruß
mr_ed
ps: hoffentlich wirds irgendwann mal wieder "normal" an der börse...
Hallo IMH Aktionäre! ;-)
Es kann nur noch aufwärtsgehen!!
InternetMediaHouse übertrifft Erwartungen
Wie der Börsenbrief Mainvestor erfahren haben will, wird InternetMediaHouse die Planzahlen für das 3. Quartal übertreffen.
Auch im vierten Quartal sei ein besseres Ergebnis als bislang angenommen zu erwarten. An einem Gewinnausweis für das Gesamtjahr halte man weiter fest.
06.10.00 20:55
Hier findet Ihr die aktuellen News zu IMH!http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gifhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gif
http://www.extratest.com/mv1006.pdf
Es handelt sich um den Mainvestorbrief vom 7.10.2000
Bis denn
The Keyhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gifhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gifhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gif
06.10.2000
Interview Internetmediahouse Asia
Brokerworld-Online
Internetmediahouse Asia (WKN 613860): Chairman Herr Dr. Hubertus Hoffmann
im Gespräch mit BROKERWORLD-online:
BWO: Herr Hoffmann, Sie sind dabei den Fonds für Internetmediahouse Asia Ltd.
aufzustellen. Kommen Sie voran?
Herr Hoffmann: Das Interesse ist groß, ich kann sogar sagen größer als erwartet.
Und das trotz der derzeit nicht gerade freundlichen Stimmung gegenüber
Technologiewerten oder auch Anlagen in Asien. Ich denke, dies kann man darauf
zurückführen, dass potenzielle Investoren sich bereits vom Geschäftsmodell der
Muttergesellschaft haben überzeugen können. Die Asien Expertise von unserem
CEO Frank Lavin, der sich sowohl im Politik- als auch im Bankenumfeld seit
vielen Jahren mit der Region beschäftigt hat sowie meine Erfahrung als Gründer
der Internetmediahouse.com AG schaffen offensichtlich auch Vertrauen.
BWO: Was reizt Sie so am asiatischen Markt?
Herr Hoffmann: Zunächst das extreme Potenzial im Internetbereich natürlich. Es
wird in Asien in drei Jahren mehr Internetnutzer geben als heute weltweit. Zudem
ist die asiatische Geschäftsmentalität sehr motivierend: schnell, engagiert,
unternehmerisch. Es wartet ein Riesenpool junger, hungriger, gut ausgebildeter
Fachleute auf seine Chance.
BWO: Warum haben Sie sich für diesen Finanzierungsweg entschieden? Hätte
es eine Kapitalerhöhung nicht auch getan?
Herr Hoffmann: Die Auflegung eines Fonds ist die richtige, auf Asien
zugeschnittene Herangehensweise. Der Fonds ermöglicht ein schnelles Agieren,
schnelle Präsenz – unabdingbare Voraussetzungen für Erfolg in diesem Markt.
Zudem entfallen die Risiken, die jede Kapitalerhöhung mit sich bringt.
BWO: Die Mindesteinlage für den Fonds beträgt für Privatanleger eine Million
Mark. Warum geben Sie den "normalen" Aktionären keine Chance an Ihrem
Asien Geschäft zu partizipieren? Als Spielwiese der Geldelite machen Sie das
Projekt IMH Asia nicht gerade sympathisch für treue IMH Aktionäre.
Herr Hoffmann: Jeder IMH Aktionär profitiert vom Asien Engagement, da IMH
Asia eine 50%ige Tochtergesellschaft der InternetMediaHouse AG ist.
BWO: Wie wollen Sie Ihr Portfolio aufstellen? Nutzen Ihnen Ihre Erfahrungen der
letzten zwei Jahre?
Herr Hoffmann: Wir haben im asiatischen Markt eine vergleichbare Situation wie
in Deutschland vor zwei Jahren – dem Zeitpunkt der Gründung der IMH. Natürlich
profitieren wir von den Erfahrungen bei der Auswahl neuer Beteiligungen. Man darf
aber nicht in Versuchung geraten, die Gegebenheiten eins zu eins übertragen zu
wollen. Überall jedoch gilt bei der Auswahl vor allem als Voraussetzung: starke
Marktposition, geringe Burnrate, Gewinn in drei Jahren. Bei der Aufstellung des
Portfolios gib es drei grundsätzliche Optionen: Die Aufnahme lokaler,
vielversprechender Unternehmen, die Implementierung von nicht-asiatischen
Joint-Ventures sowie das Errichten von Tochtergesellschaften von erfolgreichen
europäischen Internetgesellschaften – z. B. von bestehenden IMH Beteiligungen
im asiatischen Markt.
BWO: Wo liegt der Schwerpunkt des Engagements?
Herr Hoffmann: Das Engagement grenzt sich klar auf drei Hauptfelder ein:
Consulting, B2B- und Finanzportale. Der Consulting-Bereich ist vielversprechend,
weil hier das Handwerkszeug für die Netzexpansion geliefert wird. B2B ist
elementar wichtig für China und im Gegensatz zu B2C dort auch sofort
praktikabel. Was die Finanzportale betrifft, kann es hier durchaus auch zum
"Import" europäischer Portale kommen. Unsere erste erfolgreiche Beteiligung Im
Finanzbereich ist www.wallstraits.com (http://www.wallstraits.com) in Singapore.
BWO: Die Partnerschaft von CMGI und PacificCyberWorks ist gerade
gescheitert. Wären die Asiaten nicht jetzt für Sie eine gute Partie?
Herr Hoffmann: Vielleicht wären wir ja jetzt tatsächlich ein idealer Partner. Aber
für Konkretes ist es viel zu früh. Wir werden uns im Verlaufe dieses Jahres in
aller Ruhe mit Richard Lee zusammensetzen und über mögliche Formen der
Zusammenarbeit sprechen.
BWO: Ein paar Worte zur Zukunft?
Herr Hoffmann: Wir werden uns klar als Beteiligungsgesellschaft positionieren
und aus Anteilsverkäufen frühzeitig Erlöse realisieren. Wie die Muttergesellschaft
wollen wir auch in Zukunft frei von Bankkapital bleiben. Diese Unabhängigkeit ist
heutzutage extrem selten und uns besonders wichtig. Den Aktienkurs betreffend
ist IMH derzeit - wie alle Internet- und Technologiewerte – völlig unterbewertet.
Der Übertreibung im Februar folgte ein Untertreibung im Herbst. Wir erwarten für
Ende des Jahres eine Trendwende und damit realistische Bewertung. Insofern ist
jetzt "Einstiegszeit".
BWO: Wir danken Ihnen für das Gespräch!
Habe folgendes gefunden:
Auf BayernAktuell war heute Christian Reise. (irgendein Vorstand von IMH). Er sagte, dass man die geplanten Zahlen für das Gesamtjahr deutlich übertreffen werde und außerdem ein positives Ergebnis ausweisen werde (war erst für nächstes Jahr geplant, sagte er..).
hi the key,
na wenn das mal keine guten nachrichten sind!!!
schau dir mal IMH heute an! bei dem beschissenen marktumfeld mit gut 4% im plus zu sein ist schon erstaunlich...
gruß
mr_ed http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif
Hi Mr ED!
Wenn das mit Richard Lee (PCCW) tatsächlich umgesetzt wird, dann wird das der Knaller.
Bin der Meinung, dass wir bei 15 Euro den Boden gesehen haben sollten und nun Richtung 25 Euro laufen.
Hoffe, dass mit den Quartalszahlen (ca. 27.10.2000) den Abwärtstrend dann verlassen werden.
Auf gute Kurse!!!
Bis denn
THE KEY
Hallo zusammen,
servus the key,
hier die Antwort auf meine Anfrage per mail von letzter Woche. Sie ist allgemein gehalten und richtet sich wohl an alle Aktionäre:
Liebe Aktionäre der IMH,
Aufgrund der negativen Kursentwicklung der letzten Wochen haben uns zahlreiche Anfragen erreicht, die wir hiermit gerne beantworten möchten.
Lassen Sie mich vorausschicken, dass die fundamentalen Daten bei der IMH nach wie vor stimmen und wir derzeit den Kurs der Aktie entkoppelt sehen von unserem operativen Geschäft. Die Ausverkaufsstimmung am Neuen Markt ist ja selbst nach Ansicht technologiekritischer Analysten nicht mehr rational.
Ich möchte gerne auf die Fragen eingehen, die uns am häufigsten gestellt werden, um Ihnen die notwendigen Informationen zu liefern.
Zahlen
Der Bericht für das dritte Quartal wird in etwa vier Wochen veröffentlicht. Was die Prognose für das Gesamtjahr (Umsatz: > 30 Mio. DM, EBIT: > 0) angeht, halten wir unverändert an dieser fest.
IPO´s von Beteiligungsgesellschaften
Die Verschiebung des Börsengangs von Blue Orbit von Q3 nach Q4 hat für gewisses Aufsehen gesorgt. Diese wurde allerdings frühzeitig kommuniziert. Inzwischen hat sich das Börsenumfeld weiter verschlechtert, was natürlich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Börsengängen als Exitkanal aufwirft. Sicher ist ein Börsengang, wenn das Umfeld stimmt, der lukrativste Exit für einen VC. Sind allerdings aufgrund des schwachen Marktes nicht die gewünschten Bewertungen zu erzielen, muss die Frage diskutiert werden, ob der extreme Aufwand eines Börsengangs gerechtfertigt ist oder ob nicht
Alternativen mehr Sinn machen. Im Fall der Getmobile und Beans sind uns als Investor IPO-Termine in Q1/2001 bestätigt, die Konsortialverträge mit den Banken sind unterschrieben.
Im Fall Blue Orbit hat uns die Deutsche Börse AG eine Zulassung für den IPO erteilt, dennoch prüfen wir derzeit Alternativen zum IPO, denn es gibt von verschiedenen Seiten großes Interesse an einer Übernahme des Unternehmens.
Da das übernehmende Unternehmen in der Regel börsennotiert ist, besteht die Akquisitionswährung aus Aktien dieses Unternehmens. Kommt es also zu einem Trade Sale, erhält IMH Aktien eines börsennotierten Unternehmens, was faktisch einem IPO der Blue Orbit gleichkäme. Jedoch den Vorteil besitzt, dass der teure und aufwendige Börsengang entfiele.
Hier ist noch kein abschließendes Urteil gesprochen, doch derzeit erscheint die Alternative Trade Sale gegenüber einem IPO die vielversprechendere.
Adhoc-Politik
In den letzten Wochen hat die IMH keine Adhocs mehr veröffentlicht. Das hatte verschiedene Gründe. Nachdem das Portfolio der IMH in den ersten Monaten des Jahres sehr schnell gewachsen ist und kontinuierlich neue Beteiligungen per Adhoc vermeldet wurden, lag der Schwerpunkt der operativen Arbeit in den letzten Wochen im Portfoliomamagement. Zum einen mussten wir angesichts der extremen Veränderungen im Marktumfeld die hiervon betroffenen Firmen insbesondere im B2C-Bereich auf diese Situation einstellen, zum anderen haben wir uns vom Geschäftsmodell einer Internet-Holding, die in
Internetfirmen investiert und sie pflegt, bis sie Erträge abwerfen, per Satzungsänderung auf der HV am 28.7.00 verabschiedet und agieren jetzt als Beteiligungsgesellschaft mit einer sehr viel stärkeren Fokussierung auf
rentable Exits. Dies führt dazu, dass wir auch Kräfte auf den Desinvestitionsbereich konzentrieren, die wir früher ausschließlich im Investitionsbereich eingesetzt haben.
Neue Beteiligungen
Wir werden selbstverständlich auch wieder neue Beteiligungen eingehen. Derzeit sind eine Reihe von vielversprechenden Businessplänen in der Evaluierung, über die in Q4 berichtet werden wird.
PR und IR Politik
In der letzten Zeit gab es Interviews mit dem Handelsblatt, Euro am Sonntag, Net-Business und Brokerworld. Aktuell wurde vergangenen Sonntag ein Interview mit der IMH im Rahmen eines neuen Börsenmagazins auf RTL ausgetrahlt. Darüberhinaus finden zahlreiche Hintergrundsgespräche mit
verschiedenen Medien statt, um den Boden für kommende Neuigkeiten zu schaffen. Neben der Pressearbeit für die AG werden die Beteiligungen in Ihrer PR-Arbeit unterstützt.
In Sachen IR stehen wir in ständigem Kontakt mit Analysten und Fondsmanagern und bereiten derzeit verschiedene Roadshows vor, die von Oktober bis Dezember stattfinden werden und im Rahmen derer wir das Unternehmen im In-
und Ausland präsentieren und in One-on-One Gesprächen unser Geschäftsmodell vorstellen werden. Dazu überarbeiten wir derzeit die Unternehmenspräsentation.
Aktienrückkaufprogramm.
Wir haben zwar diese Möglichkeit, wollen aber unsere Liquidität nicht für diese Zwecke einsetzen, sondern für bestehendes und neues Geschäft.
Kurs
Die schlechte Marktsituation ist hinreichend bekannt. Zusätzlich wurden Spekulationen über eventuelle Negativmeldungen dadurch geschürt, dass die IMH keine kursrelevanten Nachrichten zu vermelden hatte. Wir hoffen jedoch sehr, durch wir durch eine weiter seriöse Geschäftspolitik, gute Zahlen und demnächst wieder neue Meldungen das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen
und schon bald für eine Kurssteigerung sorgen können.
Mit freundlichem Gruß
Bettina Windisch
Corporate Communications
Investor Relations
InternetMediaHouse.com AG
Tel: +49-89-64949-490
Fax:+49-89-64949-150
<mailto:windisch@internetmediahouse.com> www.internetmediahouse.com (http://www.internetmediahouse.com)
Mal sehen, was draus wird.
Schöne Grüße
OMI
------------------
Denkt auch mal an Eure OMI
Hallo nochmal,
was ich vergessen habe:
"Eine Antwort vorweg: bei Börsengängen von
Mehrheitsbetiligungen sieht die IMH ein bevorzugtes Zeichnungsrecht für IMH Aktionäre vor."
Zitat Frau Windisch
Schöne Grüße
OMI
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Denkt auch mal an Eure OMI
Hallo IMHler!
Nasdaq hat heute die 3054 PKT getestet und ist glücklicherweise an dieser Marke abgeprallt.
Denke,dass dies der Startschuß zur Ralley war und wir nun genügend Zeit haben die günstigen IMH´s,Commerce One und ISH´s einzukaufen.
Viel Spaß dabei;-)
Bis denn
The Key
Hallo IMHler und Omi!
Es ist sehr schwer bei ständig fallenden Kursen seinen Optimismus zu behalten, aber die Zahlen kommen ja bald (Ich rechne mit der Vorlage der Zahlen am 27.10) und bis dahin heißt es leider warten...
Vielleicht bekommen wir ja für unsere Loyalität auch ein Bundesverdienstkreuz;-))
Internetpionier und InternetMediaHouse AG Gründer Dr. Hubertus Hoffmann
erhält von Bundespräsident Johannes Rau Bundesverdienstkreuz
Bundespräsident Johannes Rau hat den Internetpionier und Gründer der
InternetMediaHouse AG Dr. Hubertus Hoffmann im Schloß Bellevue mit dem
Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Damit werden die besonderen Verdienste von Dr. Hoffmann um das Gemeinwohl
gewürdigt.
Dr. Hubertus Hoffmann zählt zur Generation der Pioniere der New Economy. Vor
fünf Jahren gründete er die New Media Digital in München, die er als
InternetMediaHouse AG im Juli 1999 erfolgreich an den Neuen Markt führte. Das
Beratungs- und Beteiligungsunternehmen zählt 21 Beteiligungen in Deutschland,
den USA und Asien mit über 500 Mitarbeitern in den Gesellschaften.
Derzeit baut Dr. Hubertus Hoffmann als Chairman der Internet Media House Asia
Ltd. zusammen mit dem Ex-Reagan-Berater Frank Lavin ein Internetnetzwerk in
Asien auf, das durch den InternetMediaHouse Asia Fonds finanziert wird. Vor
seiner unternehmerischen Tätigkeit war Dr. Hubertus Hoffmann über 10 Jahre lang
als Assistent im Deutschen Bundestag, Europaparlament und im US-Senat tätig.
Bildmaterial ist erhältlich unter www.internetmediahouse.com (http://www.internetmediahouse.com)
(Pressecenter/Bildarchiv)
InternetMediaHouse.com AG
Öffentlichkeitsarbeit
089.9215305
bell@Internetmediahouse.com
Meine Anfrage bei Heiko Thieme ergab folgendes:
H. Thieme empfiehlt IMH weiterhin zum Kauf. Auf dieser Internet-Seite(www.heikothieme.com) unter der Rubrik News finden Sie seine aktuellen Kauf-Empfehlungen. Auch in seinem Börsenbrief und auf seiner Hotline 01910-191192 (DM 1,21/Minute) berichtet er regelmäßig über IMH. IMH unterliegt, wie alle Internetwerte, seit geraumer Zeit einem starken Verkaufsdruck. Da hier momentan viele Emotionen im Markt sind, ist ein weiterer Verkaufsdruck leider nicht auszuschließen.
Brokerworld-online.de zu IMH:
01er KGV 53,33 und KUV 4,28 bei 17,00 €, ohne fundamentale Gründe ist der Kurs weit zurückgekommen, IMH ist mit ihren zahlreichen Beteiligungen stark unterbewertet, früher als ursprünglich ist für 2000 das Erreichen des Break-even geplant, des weiteren sind die ersten 3 IPO´s in der Pipeline (BlueOrbit, Beans und Getmobile), weitere Phantasie birgt der Ausbau des Asiengeschäfts
Fazit: Strong buy, KZ 100 Euro
Termine:
Oktober/November 2000:
Veröffentlichung: Ergebnis Q3 2000
Q4 2000:
Börsengang Blue Orbit e-Business AG (geplant)
Börsengang Beans AG (geplant)
Januar/Februar 2001:
Veröffentlichung: Jahresergebnis 2000
Februar 2001:
Bilanzpressekonferenz 2000
Q1 2001:
Börsengang GETMOBILE AG (geplant)
Servus the key,
ja es ist wirklich schwer bei solchen Kursentwicklungen seine positive Einstellung zu behalten.
Jetzt ist es natürlich sehr wichtig, dass IMH die angekündigten guten Zahlen vorlegt. Davon hängt die Entwicklung der nächsten Zeit sehr stark ab. Denn gerade die letzten Wochen haben gezeigt, wie heftig die Kurse der Frimen unter die Räder kommen, die auf diesem Gebiet enttäuschen.
Desweiteren - aber das ist auch nichts Neues - ist es wichtig, dass die Börsengänge erstens stattfinden und zudem noch erfolgreich sind.
Hier verweise ich aber nochmals auf den Absatz des Aktionärsbriefes:
Demnach ist ein IPO von Blue Orbit derzeit in der Schwebe, vielmehr wird eine mögliche Übernahme diskutiert.
Auch stehen Getmobile und Beans erst für das 1.Quartal 2001 an.
Diese Verschiebungen erscheinen sinnvoll, wurde aber von den Anlegern anscheinend wenig positiv aufgenommen.
Letztlich sind es immer wieder die gleiche positiven Argumente, die für diese Firma sprechen. Es bleibt allen Aktionären also nur abzuwarten und den Mut nicht zu verlieren.
Selber warte ich für ein erneutes Engagement ab, bis ein solider Boden gebildet wird und sich eine deutlich Trendwende vollzogen hat. Außerdem sollte Klarheit über die anstehenden Börsengänge bestehen.
An meiner positive Grundhaltung zur Aktie hat sich aber weiterhin nichts geändert.
Schöne Grüße
OMI
------------------
Denkt auch mal an Eure OMI
IMH ist fuer alle eine Enttaeuschung in diesem Jahr, nachdem die Aktie ueber
85 Prozent vom Hoechststand im Februar gefallen ist.
Nach wie vor glaube ich, dass die fundamentalen Fakten fuer das Unternehmen
sprechen und wuerde auf keinen Fall verkaufen, sondern sogar eher zu einem
Zukauf raten, bzw. fuer Leute, die die Aktie noch nicht haben zu einem Kauf.
Mein Kursziel in den naechsten 12 Monaten liegt bei mindestens 30 Euro.
Wie grundsaetzlich gilt auch hier mein Hinweis, dass ein Einzelwert nie mehr
als 5 Prozent Ihres gesamten liquiden Vermoegens ausmachen sollte.
Mit freundlichen Gruessen
Ihr Heiko Thieme
hallo, und wann wird mein kaufkurs von 68,86 € erreicht.
2010-2020. gibt es dann überhaupt noch imh.
http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif gruß stefano
Hi Stefano!
H.Thiemes eigentliches KZ für IMH lt. 60 Euro!
Aber wer würde ihn bei aktuell 11,50 Euro mit diesem KZ ernst nehmen? Wenn die Aktie bei 30 Euro Sthet und er dann von einer weiteren Verdoppelung spricht, dann sieht dass schon anders aus.
Bis denn
THE KEY
hi stefano,
da sitzen wir ja im selben boot, nur mit dem kleinen unterschied, daß ich schon ca. 10% im plus sein werde, wenn du deinen kk wieder erreicht hast...http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif
gruß
mr_ed http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gif
GSC-Interview mit IMH-Vorstand Andreas Werb
Bis vor nicht allzu langer Zeit galten Aktien der Internet-Holding InternetMediaHouse.com nahezu als Lizenz zum Gelddrucken, erreichte der Kurs doch nach einem etwas verhaltenen Start in den ersten Monaten, während deren kurz der Emissionspreis von 20 Euro touchiert wurde, in der Spitze Anfang diesen Jahres ein Hoch von über 90 Euro.
Doch diese Euphorie ist angesichts des mit dem Markt abgestürzten Kurs längst verflogen, zuletzt konnte die Aktie fast zur Hälfte ihres Emissionspreises eingesammelt werden, gegenüber den Höchstständen hat das Papier fast 90 Prozent verloren, obwohl die zur Emission verkündeten Planzahlen deutlich angehoben wurden, neue Beteiligungen und eine beginnende Internationalisierung gemeldet werden konnten.
Eine Ursache könnte im verschlechterten Emissionsklima liegen, wodurch Exits aus dem Portfolio mit Beteiligungen wie der Internet-Shopping-Mall City24, dem führenden deutschen Webkatalog Bellnet, dem Online-Auftritt der Süddeutschen Zeitung sueddeutsche.de, den Chat-Software-Hersteller Zadu, oder auch dem Preisvergleichsangebot PriceContrast nicht zur erhofften Bewertung erfolgen können oder - wie beim Sportportal sport1.de oder auch Beans bereits geschehen - zunächst verschoben werden.
Jens Rabe sprach mit Andreas Werb, Vorstand der InternetMediaHouse.com AG, über die geänderte Strategie, die weiteren Aussichten und die Hintergründe des Kursverfalls.
Andreas Werb: „Wir wollen einen starken Partners aufnehmen“
GSC Research: Zwei Tage nach der diesjährigen HV endete die Lock-Up Periode der Altaktionäre. Gab es daraufhin Aktienverkäufe der Altaktionäre, insbesondere von Seiten des Vorstandes?
A. Werb: Nein, es gab keine Verkäufe und niemand trägt sich momentan mit dem Gedanken, auch nur ein Stück abzugeben. Die IMH-Gründer Dr. Hubertus Hoffmann und Matthias Düwel, die inzwischen in den Aufsichtsrat gewechselt sind, haben dem Vorstand offiziell versichert, dass sie nach der HV nichts verkauft haben.
GSC Research: Wie laufen derzeit die Aktivitäten der IMH in Asien? Wurde der geplante Fonds schon aufgelegt?
A. Werb: Das Büro in Hong Kong wurde eröffnet. CEO Frank Lavin ist bereits operativ tätig. Geplant ist, mit dem eingesammelten Geld zunächst 4 bis 5 Investitionen zu tätigen um danach mit diesem Portfolio auch in Asien weiteres Fundraising zu betreiben. Sicher ist es in einem besseren Marktumfeld und mit einem gewissen Track Record leichter, dann zusätzliche Mittel einzusammeln.
GSC Research: Wurden neben Wallstraits.com in Singapur schon weitere Beteiligungen in Asien erworben?
A. Werb: Sobald der Fonds geschlossen, werden weitere Akquisitionen ins Auge gefasst. Zu Wallstraits.com ist zu sagen, dass das Unternehmen soeben Dienste für die Märkte in Hong Kong, Australien und Malaysia gelauncht hat. Wallstraits entwickelt sich sehr positiv.
GSC Research: In den Medien kursieren Gerüchte, wonach Ihre Planzahlen für das 3. Quartal deutlich übertroffen wurden. Können Sie dies bestätigen?
A. Werb: Diese Meldungen habe ich auch gelesen. Ich kann sie jedoch nicht nachvollziehen. Zum einen gibt es überhaupt keine Planzahlen für dieses 3.Quartal, denn wir haben bislang immer nur Prognosen für das Gesamtjahr abgegeben. Zum anderen macht eine Quartalsbetrachtung, wie wir sie bislang vorgenommen haben, für uns als Beteiligungsgesellschaft gar keinen Sinn mehr. Wir verkaufen keine Waren oder Dienstleistungen und erzielen folglich auch keine periodischen Umsätze, weswegen aus der Zu- oder Abnahme von Quartalsergebnissen keine Rückschlüsse auf die Jahreszahlen möglich sind.
GSC Research: Sie halten aber doch noch eine Reihe von Mehrheitsbeteiligungen. Das heißt, sie haben noch periodische Erlöse.
A. Werb: Das ist richtig. Aber die Betonung liegt auf dem „noch“, denn seit unserer Satzungsänderung auf der diesjährigen Hauptversammlung, als wir uns von einer Internet-Holding in einen VC gewandelt haben, streben wir eine vollständige Entkonsolidierung unserer Mehrheitsbeteiligungen durch Kapitalerhöhungen oder partielle Desinvestments an. Da es sich hier um Prozesse handelt, die Sie speziell in einem schwierigen Marktumfeld nicht auf Knopfdruck bewerkstelligen, sind wir immer noch in einer Reihe von Investments, die wir voll konsolidieren.
GSC Research: Was bedeutet das für Ihr Q3-Ergebnis?
A. Werb: Die endgültigen Zahlen werden uns erst in zwei bis drei Wochen vorliegen. Aber das dritte Quartal wird noch geprägt von den Ergebnissen unserer Töchter, da wir in diesem Quartal keine Desinvestments vorgenommen haben. Insbesondere das in diesem Jahr noch stark negative Ergebnis der Blue Orbit wird unser Ergebnis belasten. Zudem werden wir Teilwertabschreibungen auf Darlehen bei einigen Gesellschaften vornehmen, deren Anschlussfinanzierungen noch nicht gesichert sind. Das wird zusätzliche Ergebniseffekte haben.
GSC Research: Wer sind Ihre Sorgenkinder?
A. Werb: Aufgrund des derzeitigen Marktumfeldes haben es B2C-Gesellschaften natürlich besonders schwer. Da seit dem Sommer kaum noch ein Venture Capitalist B2C-Firmen in Zweit- oder Drittrunden finanziert, kommen als Investoren nur noch Old Economy-Unternehmen oder große Online-Anbieter in Frage. Um unser B2C-Portfolio ist es angesichts dessen sicher nicht schlecht bestellt: Getmobile steht kurz vor dem IPO, Katalog-Kiosk ist deutlich cashflow-positiv, PriceContrast Ende 2000 Break-Even.
Bei MoreMedia und City24 planen wir eine Bündelung von Ressourcen, um im nächsten Jahr die Gewinnzone zu erreichen. BeautySpy und Toyzone stehen derzeit in intensiven Verhandlungen mit mehreren strategischen Partnern. Dennoch haben Sie als VC nie die Gewähr, dass sich jede investierte Mark verzinst. Deswegen schreiben wir Darlehen ab dem dritten Quartal zum Teil ab.
GSC Research: Wenn das dritte Quartal demzufolge einen Verlust erbringt, können Sie dann Ihre Prognosen für das Gesamtjahr 2000 noch halten?
A. Werb: Unsere Planungen zum Börsengang sahen einen Umsatz von 22 Millionen Mark und ein operatives Minus von weniger als drei Millionen Mark für das Gesamtjahr vor. Diese Prognosen wurden Mitte des Jahres vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Hubertus Hoffmann auf 30 Millionen Mark Umsatz und den Ausweis eines positiven EBIT´s angehoben. In punkto Umsatz kann ich diese Prognose bestätigen. Der Ausweis eines positiven Betriebsergebnisses ist natürlich davon abhängig, in welchem Maße wir in Q4 desinvestieren.
GSC Research: Welche Planungen haben Sie diesbezüglich?
A. Werb: Wir werden uns nur dann von Anteilen trennen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Unsere Aktionäre würden sicher wenig Verständnis dafür aufbringen, wenn wir wichtige Assets nicht optimal verwerten, nur um kurzfristig Ergebnismaximierung zu betreiben. Entscheidend für dieses Geschäftsjahr wird sein, Verlustbringer zu entkonsolidieren, um unsere Gewinn- und Verlustrechnung künftig nicht mehr Monat für Monat zu belasten.
GSC Research: Liegen hier die Gründe Ihrer Umwandlung zur Beteiligungsgesellschaft?
A. Werb: So ist es. Das Modell der Internetholding, das IMH ursprünglich verfolgt hat, funktioniert nur, solange die Kapitalmärkte jahrelange Verluste mittragen, die durch die Mehrheitsbeteiligung an jungen, noch defizitären Firmen zwangsläufig entstehen. Diese Geduld haben die Märkte nicht. Das sieht man auch an einer CMGI oder United Internet. Es macht aber für eine Holding keinen Sinn, die Verluste einzelner Gesellschaften durch Beteiligungsverkäufe ausgleichen, denn letztlich verkauft man die Mehrheiten, die man ja konsolidieren will. Ein kombiniertes Holding/VC-Modell widerspricht sich also und deswegen haben wir uns klar für das VC-Modell entschieden. Bis Ende des Jahres wollen wir die Übergangsperiode abgeschlossen haben.
GSC Research: Wie sehen Ihre Forecasts für das nächste Jahr aus? Bisherige Planungen dürften doch Makulatur sein.
A. Werb: Es ist richtig, die Planungen vom IPO basierten auf anderen Prämissen. Unsere neuen Planungen für 2001 gehen von einer sehr konservativen Marktbewertung unserer über 20 Beteiligungen aus,
25.10.2000
InternetMediaHouse untergewichten
Bayerische LB
Die Analysten der Bayerischen Landesbank stufen die Aktie der Beteiligungsgesellschaft InternetMediaHouse (WKN 613860) auf "Untergewichten" ein.
Das Unternehmen habe bereits in den ersten sechs Monaten den gesamten Vorjahresumsatz erreicht und im zweiten Quartal 2000 erstmals ein positives EBIT erzielen können. Außerdem sei durch Umstrukturierungen im Vorstand sowie der Bereinigung im Beteiligungsportfolio für die Zukunft eine positive Grundlage geschaffen worden.
Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Anlageexperten einen Verlust je Aktie von 0,50 Euro.
Aufgrund der momentan volatilen Kursentwicklung im Internetsektor sollten Anlegern Neuengagements noch zurück stellen, bis das Beteiligungsportfolio vollständig restrukturiert würde.
Quelle: www.aktiencheck.de (http://www.aktiencheck.de)
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Denkt auch mal an Eure OMI
hi imh-trauergemeinde,
nach diesen interview wäre wohl der weg von imh in der nächsten monaten klar:
richtung süden und auf zur einstelligkeit!!!
dachte nie, daß sich imh so so einem rohrkrepierer entwickeln wird! bin wirklich enttäuscht von der geschäftsführung! ewig die "heile welt" vorgaukeln und dann kurs vor erscheinen der zahlen so einen knallerinterview abliefern, in dem sich plötzlich rein garnichts mehr positiv anhört....
eins habe ich gelernt: es gibt KEINE firma, die ihre anleger nicht nach strich und faden verarscht!!!
leider hat mich dieser belehrung wieder mal ne ganze stange geld gekostet!!!
wenn ich das nächste mal mit imh kontakt aufnehmen sollte, dann nur vollkontakt in form eines baseballschlägers...!!!
man bin ich sauer!!! http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/mad.gif:http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/mad.gif:http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/mad.gif:
gruß
mr_ed
ps: gehe jetzt ins bett und träume davon, was ich mit dem verzockten geld hätte alles machen können...
eurolaus
26.10.2000, 11:59
ich denke mittlerweile genauso.
Keine müde Mark stecke ich in dieses Unternehmen. aus
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Gruß €laus
auf hoffnung, dass uns das grinsen nicht vergeht.
Hallo IMHler!
Habe heute von einem guten und zuverlässigen Informanten erfahren müssen,dass IMH von Sal Oppenheim geshortet wurde!!
Hinter dem im Interview erwähnten amerik. Fonds vermute ich H. Thieme.
Bis denn
The Key
Verehrte Aktionäre der IMH,
derzeit erreichen uns sehr viele Anfragen zur aktuellen Kurssituation und
der Geschäftspolitik der IMH. Die gestellten Fragen wiederholen sich
größtenteils und sollen in fortan regelmäßigen Aktionärsbriefen
berücksichtigt werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die
Anfragen aus Kapazitätsgründen nicht alle persönlich beantworten können.
Dazu kommt dass wir feststellen mussten, dass von Unternehmensseite
getroffene Aussagen in verzerrter Form an Dritte wiedergegeben oder in
Internet-Boards veröffentlicht wurden.
Aus diesen Gründen werden wir künftig von Aussagen, die über den
Aktionärsbrief hinausgehen, absehen.
Zur aktuellen Situation:
Der Neue Markt hat seit Anfang diesen Jahres ununterbrochen einen sehr
starken Abschwung erlebt. Von dieser Entwicklung konnte sich auch die IMH
nicht entkoppeln. Nach wie vor herrscht eine schlechte Stimmung für
Internetwerte, darüber hinaus sehen wir uns mit zusätzlichen Abschlägen für
Internetholdings, in deren Kontext wir immer noch gesehen werden,
konfrontiert. Fonds bauen derzeit eher Internetpositionen ab als auf. Uns
erreichen aber auch derzeit Anfragen von Fondmanagern, die wieder Positionen
nach Bekanntgabe der Q3-Zahlen aufbauen wollen.
Im Kursverlauf spiegelt sich auch die schwierigere Exitsituation im
momentanen Marktumfeld, das sich aber auch wieder verbessern wird.
Das 3. Quartal war für die InternetMediaHouse AG ein strategischer, nach
innen gerichteter Arbeitsabschnitt. Das Management war vorrangig mit
Portfoliomanagement befasst. Das Beteiligungscontrolling wurde verschärft
und die Zusammensetzung des Portfolios überprüft. Aufgrund der
Marktentwicklung der letzten Monate wurden Entscheidungen über die künftige
Gewichtung der vier Geschäftsbereiche getroffen. Im Rahmen dieser Prozesse
wurden folgerichtig keine Neuakquisitionen und keine Abverkäufe getätigt.
Diese ungewöhnliche Ruhe hat den Aktienkurs sicher nicht beflügelt,
allerdings wollten wir die durchaus positiven Meldungen aus einigen
Beteiligungen nicht per Adhoc künstlich aufblasen.
Meldungen über neue Beteiligungen und die damit verbundenen positiven
Impulse fehlten genauso wie Meldungen über Anteilsverkäufe. Hieraus wurden
bereits Rückschlüsse auf die Q3 Zahlen abgeleitet, was sich seit einigen
Wochen im Kursverlauf niederschlägt.
In dieser Reaktion wird allerdings nicht berücksichtigt, dass eine
Beteiligungsgesellschaft keine Waren oder Dienstleistungen verkauft und
damit keine periodischen Umsätze generiert. Die Zu- oder Abnahme von
Quartalsergebnissen ist vielmehr auf die punktuelle Natur der
VC-Geschäftstätigkeit zurückzuführen und hat damit keinerlei Einfluss auf
die Jahresergebnisse. Die Q3-Zahlen werden in der 3. Novemberwoche, das
Jahresergebnis im Februar 2001 vorliegen.
Die Q3-Zahlen sind, wie in GSC (s.IMH-Website) berichtet, geprägt von
konsolidierten Verlusten - hier insbesondere der Blue Orbit AG - und
Teilabschreibungen, die wir aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht vorgenommen
haben. Dadurch wird das Ergebnis, das uns noch nicht in Detail vorliegt,
negativ sein.
Unser straffes Portfolio-Management bringt mit sich, dass wir
verlustbringende Mehrheitsbeteiligungen derzeit entkonsolidieren, was in
letzter Konsequenz auch bedeuten kann, dass wir Gesellschaften, deren
Anschlussfinanzierung nicht mehr gewährleistet, nicht mehr weitertragen.
Die Liquidität der IMH ist sichergestellt, das Unternehmen ist gut
finanziert und wird diese Situation durch Desinvestments in Q4/Q1 weiter
verbessern. In diesem Zusammenhang sind eine Reihe von Aktivitäten geplant,
über die wir aber verständlicherweise nicht im Einzelnen berichten können.
Gerüchte über eine drohende Illiquidität sind völlig absurd. Dies wurde von
IMH-Vorstand Andreas Werb am 27.10. auch in einem Interview gegenüber der
Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.
Es ist im übrigen nicht hilfreich, derartige Gerüchte durch anonyme
Veröffentlichungen im Internet zu verbreiten. Das Management hat im Sinne
der Aktionäre Konstruktiveres zu tun, als seine Zeit für die Richtigstellung
dieses Unsinns herzugeben.
Zu den Jahresergebnissen: Abhängig von den Desinvestitionen und den
Abschreibungs-volumina ist die Bandbreite der erwarteten Jahresergebnisse
sehr hoch. Sollten alle geplanten Transaktionen in Q4 realisiert werden, ist
nach wie vor ein positives Ergebnis zu erwarten. Unser Ziel ist es, mit
einem konsequenten Portfolio-Management die IMH langfristig erfolgreich
aufszustellen, für jede Beteiligung die optimale Exitoption zu realisieren
und uns durch sinnvolle, strategische Partnerschaften von Marktschwankungen
unabhängig zu machen. Derzeit befinden wir uns auf dem Weg dorthin und
bitten Sie um die notwendige Geduld für diesen Prozeß.
Mit freundlichem Gruß
Ihre IR/ PR Abteilung
Mit freundlichem Gruß,
Saskia Bell
Corporate Communications
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Marketingkommunikation
InternetMediaHouse.com AG
mailto:bell@internetmediahouse.com
Tel: +49-89-64949-598
Fax: +49-89-64949-150
www.internetmediahouse.com (http://www.internetmediahouse.com)
InternetMediaHouse vor grundlegendem Umbau
Von Alexander Hübner -
Grünwald, 28. Okt (Reuters) - Die am Frankfurter Neuen Markt notierte InternetMediaHouse AG steht vor einem tief greifenden Umbau des Unternehmens. Noch in diesem Quartal oder Anfang 2001 sollten alle Verlust bringenden Mehrheitsbeteiligungen verkauft oder auf eine Minderheit von unter 20 Prozent abgebaut werden, sagte Vorstandssprecher Andreas Werb der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag. Das Unternehmen wolle sich vom Internet abwenden und in Technologie investieren. Aus Desinvestitionen rechnet Werb mit einem "sehr hohen zweistelligen Millionen-DM- Betrag". Momentan verfüge InternetMediaHouse (IMH) noch über gut 20 Millionen DM an flüssigen Mitteln. Die Aktie von IMH war am Freitag zwischenzeitlich auf ein Rekordtief von 9,50 Euro gefallen, notierte am Schluss dann mit 9,99 Euro.
Im Februar hatte das Papier noch 94,20 Euro gekostet. Werbs Vorgänger Hubertus Hoffmann hatte das Unternehmen zum Börsengang im August 1999 als Internet-Agentur ausgerichtet, später aber in eine Beteiligungsgesellschaft umgewandelt. Werb distanzierte sich deutlich von den Gewinnprognosen Hoffmanns, der noch im Juli für das laufende Jahr 30 Millionen DM Umsatz und operativ "schwarze Zahlen" in Aussicht gestellt hatte. "Das können wir nicht schaffen", sagte Werb.((erst zu den instis und dann als alle draussen waren auch zu uns - DA)) Der Gewinn hänge stark von den Beteiligungsverkäufen ab. "Bei 30 Millionen DM Umsatz machen wir Verlust in zweistelliger Millionenhöhe." Gelängen Desinvestitionen noch vor Jahresende, werde der Umsatz aber deutlich höher und das Ergebnis stark positiv ausfallen. Nach dem dritten Quartal liege der Umsatz bei rund 28 Millionen DM.
Größter Verlustbringer aus dem Portfolio von mehr als 20 Firmen sei zurzeit die Internet-Agentur Blue Orbit, die IMH aus drei Anbietern fusioniert hatte und die nach Angaben Werbs zehn Millionen bis zwölf Millionen DM Verlust schreibt. Den für das vierte Quartal 2000 geplanten, dann aber verschobenen Börsengang wolle man nicht mehr abwarten und die Beteiligung von 54 Prozent abstoßen, sagte Werb. Insgesamt wolle sich IMH von fünf Firmen ganz oder teilweise trennen. Dazu gehört auch das Internet- Portal Sport1.de, an dem IMH 13,5 hält und das in die Kirch New Media AG des Mehrheitsaktionärs Kirch eingegliedert werden soll.?KRCH.UL?
"Im Januar haben wir keine großen Verlustbringer mehr. Im zweiten Quartal werden wir nur noch in Minderheitspositionen sein", sagte Werb. Darüber hinaus seien zwei Börsengänge geplant: Am 22. Januar 2001 soll die Starnberger Beans AG, die E-Commerce-Software herstellt und an der IMH fünf Prozent hält, an den Markt gehen, im Februar soll die GetMobile AG (IMH: 25 Prozent) folgen. Dann sei auch der Firmenname nicht mehr passend, er solle auf mittlere Sicht geändert werden. An Liquidität mangele es IMH aber auch vorher nicht. Von den rund 100 Millionen DM aus dem Börsengang und einer Kapitalerhöhung sei noch fast ein Viertel da, sagte Werb. Das Firmenportfolio sei mit 250 Millionen DM bewertet worden.
Firmengründer Hoffmann war im Sommer aus dem Vorstand von IMH ausgeschieden und in den Aufsichtsrat einer asiatischen Tochtergesellschaft gewechselt. Der seit März dieses Jahres als Marketingvorstand und seit Juli als Vorstandssprecher amtierende Werb war früher Chefredakteur der Marketing-Zeitschrift "w&v werben und verkaufen".
30.10.2000
IMH abwarten
Platow Brief
Von einer Investition in die Aktie der Internetmediahouse.com AG (WKN 613860)raten die Börsenexperten vom Platow Brief derzeit ab.
Diverse Marktgerüchte bezüglich über Plan liegender Zahlen im dritten Quartal würden bei dem Unternehmen für Volatilität sorgen. Eher überraschend, schließlich sei dem Venture Capitalist im dritten Quartal kein Exit gelungen und
bei einigen Beteiligungen hätten tiefe Umstrukturierungen angestanden.
Auch CEO Andreas Werb versichere dem Platowteam, dass das dritte Quartal „definitiv kein positives Ergebnis ausweise“. Bis zur Veröffentlichung, welche die Börsenexperten in 14 Tagen erwarteten, sehe das Platowteam den Kurs weiter unter Druck.
Käufe weiter zurückstellen! Erst zum Ende vom vierten Quartal könne sich entscheiden, ob 2000 ein zufriedenstellendes Jahr werde. Bis dahin sollte der Anleger nicht auf die Gerüchteküche hören.
Quelle: www.aktiencheck.de (http://www.aktiencheck.de)
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Denkt auch mal an Eure OMI
Hallo IMHler, Hallo OMI!
Heute scheint wohl endlich mal ein guter IMH-Tag zu sein!
Bin zwar noch etwas skeptisch aber in Anbetracht der großen Bidorder auf Xetrabasis (Zwischen 10 und 30 TSD Stk.)sollten wir den Boden bei 8,01 Euro gesehen haben.
Vermute dass sich der amerikanische Fonds
(s. Aktionärsbrief) so langsam positioniert.
Was auch noch positiv zu werten ist, dass wir bei einem fallenden Markt steigen. Dies bewerte ich aber nicht so hoch, weil wir extrem gefallen sind.
Der Chart zeigt geradezu eine Senkrechte;-(
Auf xx-Kurse bei steigenden Umsätzen.
Bis denn
The Key
Servus the key,
man möge mich berichtigen, aber ich habe keine Meldung heute gesehen, die einen Grund für den heutigen Kursverlauf hätte geben können.
Über 20% plus zum Handelsende, nachdem man vormittags schon deutlich im Minus lag.
Möchte daraus aber noch keine Wende ableiten, eine technisch Reaktion auf die letzten Wochen erscheint mir hier doch eher als Erklärung zu dienen.
Aber wer weiß, vielleicht wird nun doch langsam ein Boden gefunden. Schöne wäre es.
Dennoch, die Aktie hat enttäuscht - da muß sich schon gewaltig was tun, damit man wieder an wirklich höhere Kurse denken kann.
Trotzdem sollen sich die Aktionäre an solch einem Tag auch mal richtig freuen!
Schöne Grüße
OMI
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Denkt auch mal an Eure OMI
Sal. Oppenheim hat eine IMH-Anleihe, die im April 2001 ausläuft. Vielleicht wisst ihr jetzt, wer ständig verkauft.
Hier der Link : http://www.schuchardt-euro-anleihen.de/an1.htm?wkn=243794
Ad hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. InternetMediaHouse AG Joachim Spill verläßt Vorstand Grünwald, 1. November 2000 Auf eigenen Wunsch verläßt Joachim Spill (37) mit Wirkung zum 31.10.2000 den Vorstand der InternetMediaHouse AG . Kontakt: Bettina Windisch/Saskia Bell Corporate Communications Investor Relations Tel: 089/64949-598 089/64949-490 Fax: 089/64949-494 windisch@internetmediahouse.com www.internetmediahouse.com (http://www.internetmediahouse.com)
Internet-Beteiligungen im Ausverkauf
Geschäft mit Start-Ups geht nicht auf - Dramatische Kursverluste - Erholung noch nicht in Sicht
Frankfurt/Main - Die Börse verabschiedet sich von einer Idee: Noch vor wenigen Monaten galt die Idee der Internet-Beteiligungsgesellschaften als der Stein des Weisen: In einer Zeit, als blutjunge Internet-Unternehmen beeindruckende Börsendebüts feierten, versuchten immer mehr Holdings, sich frühzeitig an Internet-Firmen
und Start-Ups zu beteiligen, um diese Beteiligungen bei einem späteren Börsengang zu vergolden. Nun aber wird deutlich, dass die Idee einen Schönheitsfehler hatte. Denn sie funktioniert nur in guten Börsenzeiten.
So lange, wie Internet-Firmen an der Börse mit fabulösen Kurszuschlägen begrüßt wurden und die Kurse stiegen,
legten auch die Beteiligungsgesellschaften kräftig zu. Doch verschlechtert sich die Lagegeraten die Holdmgs in einen
Zangengriff: Zum einen leiden sie direkt unter der schlechten Stimmung für Internetwerte. Zum anderen sinkt die Bewertung der börsennotierten Beteiligungen, wenn die. Kurse ins Rutschen geraten. Und noch schlimmer: Schließt sich das IPO-Fenster werden die Börsenpläne der. Töchter Makulatur, die ganze Geschäftsidee droht zu scheitern. Schlimmstenfalls geraten so sämtliche Untemehmensplanungen ins Wanken, wenn die Erlöse aus den Börsengängen einkalkuliert waren. Dementsprechend schrecklich fällt die Kursbilanz der Gesellschaften aus: Die Aktien von
United Internet verloren seit ihrem Höchststand rund 85 Prozent, Tria Software 75 Prozent. Ein Kursmassaker gab es auch bei den großen Intemet-Beteiligungsgesellschaften. Internet Capital Group büßten vom Höchststand 93 Prozent ein, CMGI 87 Prozent. Die Aktien von Softbank aus Japan verloren 86 Prozent, Jafco kosten heute nur noch die Hälfte. „Der Kurssturz bei den Gesellschaften„ist nicht mehr rational", sagt Volker Kuhnwaldt, Fondsmanager bei Nordinvest. „Bei CMGI, Internet Capital Group oder Softbank werden die nicht " börsennotierten-Beteiligungen fast mit Null bewertet." Inzwischen seien die Kurse nur noch stimmungsgetrieben.
Dies erkennen auch die Unternehmen. Am vergangenen Sonnabend.kündigteVorstandssprecher Andreas Werb von Internet Media House eine radikale Umkehr an. Das Unternehmen will sich vom Internet abwenden und fortan in Technologie investieren. Gleichzeitig sollen alle Verlust bringenden Mehrheitsbeteiligimgen verkauft oder auf unter 20 Prozent gedrückt werden. Internet Media House kennt sich bereits aus mit Neustrukturierungen: Noch zum Börsengang war das Unternehmen, eine Internet-Agentur, bevor verstärkt in Internet-Firmen investiert wurde.
Zunächst honorierte die Börse den Kurswechsel. Im Juli 1999 zu 20 Euro gestartet, kletterte das Papier auf dem Höhepunkt der Internet-Hysterie auf 94,20 Euro. Nachdem die neuerlichen
Umbau-Pläne bekannt wurden, fiel die Reaktion der Anleger aber anders aus: Internet Media
House setzten die Talfahrt fort und verloren weitere zehn Prozent auf 8,80 Euro.
Auch andere Intemet-Beteiligungs-Gesellschaften haben auf die Probleme reagiert, wenngleich nicht so radikal wie Internet Media House. So will sich die US-Holding CMGI vom reinen Beteiligungsgeschäft verabschieden und auf eine Mischung aus operativer Tätigkeit und Beteiligungen setzen. Damit will CMGI der Börse den verlangten Weg zur Profitabilität aufzeigen. Noch vor wenigen Monaten hatte diesen niemand interessiert, schließlich
brachte CMGI doch etablierte Gesellschaften wie Ventro, Lycos oder Critical Path an die
Börse. Auch Internet Capital Group die immerhin an Erfolgsunternehmen wie Verticalnet, Ariba
und 12 Technologies beteiligt ist will sich von Beteiligungen trennen, die nicht zum Kernbe-
reich gehörten. Möglicherweise aber könnte schon bald ein neuer Stimmungswechsel an, der Börse diese Überlegungen in den Hintergrund drängen. „Die Aktien von Internet-Beteiligungsgesellschaften haben einen großen Hebel – wenn es raufgeht, werden diese Aktien
überduchschnittlich profitieren", sagt Kuhnwaldt. Allerdings müsse sich für den Wiederaufstieg der Beteiligungsgesellschaften zunächst die
Nasdaq beruhigen. mik
Internet-Holding oder Venture Capitalist: Welches Modell taugt für die Börse?
Als die Beteiligungsgesellschaft InternetMediaHouse AG den Gang an den Neuen Markt wagte, ahnte sie nicht, wie schwer dem Kapitalmarkt Verluste ohne Umsatz zu verkaufen sind – auch wenn mittelfristig glänzende Gewinne winken. IMH zog die Konsequenz und richtete die Geschäftsstrategie neu aus: Aus der Internet-Holding wird ein VC. Der Vorstand des Unternehmens erläutert, welche Geschäftsmodelle sich aus seiner Sicht für eine Börsennotierung eignen.
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Die am Neuen Markt gelistete InternetMediaHouse (IMH) galt bislang als so genannte Internet-Holding. Seit kurzem hat sie den Schwenk zu einer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft vollzogen. Damit ist IMH jetzt de facto ebenso eine börsennotierte Venture-Capital-Gesellschaft wie Knorr Capital Partner, TFG Venture Capital oder bmp. Andere – zum Teil viel größere VC-Gesellschaften wie APAX und Wellington sind nicht börsennotiert. Daneben findet man immer mehr so genannte Inkubatoren: „Brutzellen“ für junge Unternehmen (vorwiegend aus dem Internetbereich).
Allen Beteiligungsgesellschaften gemeinsam ist, dass sie jungen Unternehmen aus der „New Economy“ Kapital zur Verfügung stellen und im Gegenzug Anteile an diesen Firmen erhalten. Doch wie unterscheidet sich das Geschäftsmodell der Internet-Holding von dem der Venture-Capital-Gesellschaft? Und welches dieser Modelle gehört an die Börse oder vielleicht überhaupt nicht dorthin?
Zu den genannten Formen gesellt sich zunehmend ein neuer Typus von Beteiligungsunternehmen: Ableger von Großunternehmen – ursprünglich aus dem Medien- und Technologiesektor, zunehmend auch aus anderen Bereichen wie Beauty und Lifestyle – wollen mit dem Einstieg in das Beteiligungsgeschäft zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: den strategischen Einstieg in interessante Bereiche der „New Economy“ und die eher taktische Hoffnung auf ein rasantes Wertsteigerungspotenzial ihrer Beteiligungsunit. Auch für diese neuen Gesellschaften stellt sich die Frage: Was bin ich – Holding oder VC? Und wenn ich an die Börse will, was sollte ich dann sein?
Holding und VC messen Erfolg unterschiedlich. Eine Holding will möglichst alle Umsätze der Tochtergesellschaften in ihre Bilanz integrieren. Dahinter steht das Ziel, mit dem Umsatzwachstum ihrer Beteiligungen selbst auch zu wachsen und durch die Konsolidierung von positiven Ergebnisbeiträgen der Tochtergesellschaften schließlich profitabel zu werden.Der Anlagehorizont einer Holding in Reinform ist also ausschließlich langfristig: ein kurzfristiger Verkauf von Firmenanteilen (auch nach Börsengängen der Tochtergesellschaften) ist nicht vorgesehen, da er den Einfluss der Mutter auf die Töchter vermindert und ihre Konsolidierungsfähigkeit gefährdet. Die Rentabilität der Holding hängt allein von den Töchtern ab: Da die Holding selbst nur Kosten, aber keine Umsätze produziert, kann nur durch die kumulierte Profitabilität der Töchter Gewinn erwirtschaftet werden.
Auch eine VC-Gesellschaft investiert – wie eine Holding – in Unternehmen, von denen sie sich eine Wertsteigerung durch ihre Kapitalzufuhr erhofft. Im Gegensatz zu einer Holding möchte ein VC diese Wertsteigerung aber in einem überschaubaren Zeithorizont durch den gewinnbringenden Verkauf von Anteilen – den Exit – realisieren. Der Erfolg eines VC wird durch den Internal Rate of Return (IRR) gemessen (dieser Wert gibt an, um wie viel sich das eingesetzte Kapital jährlich im Mittel vermehrt hätte, würden alle Portfolio-Unternehmen zum Zeitwert verwertet).
Umsatz und Ergebnis eines Unternehmens sind für einen VC nur insofern maßgebend, als sie Parameter für den Zeitwert der Beteiligung sein können. Der Exit erfolgt oft nach einem Börsengang, kann aber auch durch einen Trade Sale an einen strategischen Partner erfolgen.
Unterschiedliche Messgrößen des Erfolges führen zu unterschiedlichen Beteiligungsrichtlinien: Holdings streben möglichst viele Mehrheitsbeteiligungen an, damit deren Umsatz in die Holdingbilanz konsolidiert werden kann. VCs entscheiden über die Beteiligungshöhe eher vom Standpunkt der Risikodiversifizierung und Wertschöpfungsoptimierung – bilanztechnische Aspekte spielen nur bei börsennotierten VCs eine Rolle; Minderheitsbeteiligungen sind die Regel.
You can’t eat the cake and keep it
Die unterschiedlichen Ansätze machen eins deutlich: Ein Unternehmen muss sich bei der Beteiligungshöhe klar positionieren – ein bisschen Holding und ein bisschen VC kann nicht funktionieren. Generell ist es allerdings sinnvoll, Elemente beider Ansätze zu verschmelzen. So sollten die (Minderheits-)Beteiligungen nachhaltig vernetzt werden. Ohnehin sind Holding und VC unter anderen Aspekten extreme Ausprägungen auf einem kontinuierlichen Spektrum und miteinander verflochten.
Bei Internet-fokussierten Beteiligungsunternehmen kommt Kooperationen und Netzwerken aus folgenden Gründen eine größere Bedeutung als in der Old Economy zu:
höhere Markt- und Wettbewerbsdynamik,
niedrigere Markeintrittsbarrieren,
kurzlebige Technologien,
oft noch offene und unerprobte Businessmodelle.
Für VCs bedeutet das eine stärker operative Ausrichtung: Die Controllingkomponente muss verstärkt und das ständige Gespräch mit der Führung der Beteiligungen über eine mögliche Anpassung des Geschäftsmodells gesucht werden. Internetholdings dagegen müssen verwertungsgetriebener denken: Exitmöglichkeiten – zumindest durch die Integration in eine Business Unit des Mutterhauses – sind von vornherein mit in Betracht zu ziehen.
Mit CMGI und IMH haben sich in jüngster Zeit zwei Unternehmen deutlich positioniert – wenn auch völlig unterschiedlich. CMGI trennt schon seit einiger Zeit die Mehrheitsbeteiligungen seiner Holding klar von den Minderheitsbeteiligungen seiner VC-Fonds. Kürzlich ging CMGI aber einen wesentlichen Schritt weiter: Das Unternehmen konzentriert sich auf fünf operative Geschäftsfelder und fasst Beteiligungen zusammen. Die zukünftig engere Führung durch die Zentrale macht aus der Holding fast einen Konzern. Ziel ist es, den Breakeven schneller zu erreichen und nicht zuletzt die Trendwende in der Kursentwicklung einzuleiten.
Den umgekehrten Weg – nämlich in Richtung einer eindeutigen Positionierung als VC – geht IMH: Konsolidierungsfähige Beteiligungen werden konsequent auf ihr Wertsteigerungs- und Verwertungspotenzial durchleuchtet – auch durch Fusionen: der Anteil von 13,5 Prozent, den IMH heute an Europas führendem – aus dsf.de, ran-online und dem alten Sport1 entstandenen – Sportinternetdienst Sport1 hält, ist werthaltiger als die zuvor an dsf.de gehaltenen 49 Prozent. Nach einem ähnlichen Modell wird in Kürze die Blue Orbit AG ihren Wertbeitrag für IMH deutlich steigern, auch wenn der neue Beteiligungssatz dann unter der Konsolidierungsgrenze liegt. Außerdem hat die IMH in eine Reihe von Minderheitsbeteiligungen investiert, bei denen vorhandenes Technologie-Know-how für die Unternehmen der IMH-Gruppe strategisch genutzt werden kann und dadurch einen überproportionalen Wertbeitrag leistet.
Holdings brauchen kritische Masse für Börsenreife
Die Berichterstattungsanforderungen der Börse – insbesondere des Neuen Marktes – sind zunächst einmal eher mit Holdings vereinbar, da die für Holdings relevanten Erfolgskennzahlen Umsatz und EBIT auch die von der Börsenöffentlichkeit akzeptierten Mess-größen sind. Über beide Zahlen muss quartalsweise berichtet werden.
Allerdings stehen Internet-Holdings vor einem großen Problem: Das Portfolio besteht oft ausschließlich aus jungen Beteiligungen. Dadurch kann man in der Anfangsphase kaum Ergebnisse produzieren, die den Erwartungen der Börse entsprechen. Denn bei InternetBeteiligungen fallen oft operative Vorlaufverluste an, die zum Teil die Umsätze überschreiten. Wird gleichzeitig aggressiv in junge Ventures investiert, laufen hohe Verluste bei der Holding auf, die einem Anleger nicht mehr „verkauft“ werden
IMH auf der Suche nach Käufern
HANDELSBLATT, 3.11.2000
ant FRANKFURT/M. Die Internetmediahouse AG (IMH) hat sich für den Ausstieg aus ihren E-Commerce und Content-Beteiligungen einen ungünstigen Zeitpunkt gewählt. Während die Ernüchterung über die Chancen des Internets weltweit auf die Aktienkurse drückt, verhandelt IMH unter anderem über den Verkauf der verlustreichen Internet-Agentur Blue Orbit, um sich künftig auf Beteiligungen aus dem Technologiesektor zu konzentrieren. Sprecherin Bettina Windisch sagte am Donnerstag, es gebe derzeit Interessenten, aber noch kein konkretes Angebot für Blue Orbit.
Die Verhandlungen sind Windisch zufolge dafür ausschlaggebend, ob zum Jahresende ein Plus oder ein Minus vor dem Ergebnis steht. „Wir werden jedoch nicht um jeden Preis verkaufen, bloß um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen“, sagte sie. Im ersten Halbjahr stieg der Fehlbetrag bei einem auf 22,5 Mill. DM verzehnfachten Umsatz von 3,6 Mill. DM auf 7,8 Mill. DM. Im Mai hatte IMH angekündigt, statt 2001 bereits in diesem Jahr Gewinne zu schreiben. Der Aktienkurs hat sich seither auf ein Fünftel reduziert. Am Donnerstag verteuerten sich die Papiere um 3,5 % auf 9,88 Euro.
Wer an die Stelle des zum 31. Oktober überraschend zurückgetretenen Finanzvorstands Joachim Spill treten wird, ist Windisch zufolge noch nicht klar.
HANDELSBLATT, Freitag, 03. November 2000
FAZ, Grünwald, 31.10.2000
Internetmediahouse 2000 doch mit Verlust?
Verkauf von Blue Orbit geplant / Starker Gesellschafter gesucht
InternetMediaHolise.com AG (IMH),
Grünwald. Die Beteiligungsgesellschaft wird ihre im Juli heraufgesetzte Ergebnisprognose nicht einhalten können.
Bei einem in den Beteiligungen operativ erwirtschafteten Umsatz von gut 30 Millionen DM werde 2000 ein Verlust in zweistelliger Millionenhöhe verbucht werden, bestätigte Andreas Werb, der im Vorstand seit Juli Sprecher ist, auf Anfrage. Im Juli hatte der Vorstand noch operativ „mehrere Millionen DM Gewinn" vorausgesagt und damit die beim Börsengang 1999 gegebene Prognose von 3 Millionen DM Fehlbetrag nach oben revidiert. Der Aktienkurs reagierte auf die Nachricht mit einem weiteren Rückschlag um 12 Prozent auf 8,7 Euro.
Jedoch will IMH den größten Verlustbringer Blue Orbit, der eigentlich im vierten Quartal an die Börse gehen sollte, bis Jahresende verkaufen und führt dafür nach Werbs Angaben Gespräche mit mehreren am Neuen Markt und an der Nasdaq gelisteten Wettbewerbern. Wenn der Verkauf gelingt, würde der Umsatz wegen des Verkaufserlöses
wesentlich höher und das Ergebnis positiv ausfallen, sagte Werb. Für die 54-Prozent-Beteiligung an Blue Orbit – das Unternehmen dürfte 2000 bei 14 Millionen DM Umsatz 10 bis 12 Millionen DM Verlust machen -, dürften nach den derzeitigen Marktbewertungen um die 30 Millionen DM zu erzielen sein. Auch von den anderen Mehrheits-
beteiligungen will sich IMH trennen. Erst auf der letzten Hauptversammlung hatte IMH die Änderung ihres Geschäftszwecks von der Internet-Holding hin zur Beteiligungsgesellschaft beschlossen. Zudem verhandle man mit Springer und Kirch wegen des IMH-Anteils von 13,5 Prozent an deren Sport-Portal Sport l. Insgesamt sollen
fünf Firmenbeteiligungen veräußert werden, woraus Werb einen „sehr hohen zweistelligen Millionen-DM-Betrag" erwartet. Von den 100 Millionen DM, die der Börsengang und eine Kapitalerhöhung einbrachten, werden laut Werb zum Jahresende noch knapp 20 Millionen DM flüssige Mittel übrig sein - Verkaufserlöse nicht eingerechnet. Daß der im Frühjahr von fast 90 Euro auf 30 Euro abgestürzte Kurs sich nach vorüber gehender Stagnation seit Anfang September nochmals gedrittelt hat, erklärt Werb mit der Marktschwäche. Altaktionäre - zwei Gründer sind im Juli aus dem Vorstand ausgeschieden - hätten nicht verkauft. Seit Mai/Juni werde der Kurs jedoch dadurch belastet, dass ein Großinvestor, der zeitweise ein Zehntel der Aktien hielt, ein Derivat auf seine Position aufgelegt hat. Werb vermutet, daß es sich dabei um den Julius-Bär-Fondsmanager Kurt Ochner handelt. Um von Marktschwankungen unabhängiger zu werden, strebe man die Aufnahme eines starken Gesellschafters an.
Brokerworld-Online zu IMH:
(01) KUV 2,52, KGV 31,37 bei 10,00 €, ohne fundamentale Gründe ist der Kurs weit zurückgekommen, IMH ist mit ihren zahlreichen Beteiligungen stark unterbewertet, früher als ursprünglich ist für 2000 das Erreichen des Break-even geplant, des weiteren sind die ersten 3 IPO´s in der Pipeline (BlueOrbit, Beans und Getmobile), weitere Phantasie birgt der Ausbau des Asiengeschäfts, aufgrund der schwachen Gesamtmarktlage senken wir unser Kursziel auf 50 €.
eurolaus
07.11.2000, 11:49
na ja sie nimmt wieder ihren normalen verlauf ein- nämlich abwärts! Wenn ich mir dagegen Fantastic ansehen kann ich mir bei IHM ähnliche Kurse vorstellen. 3euro???
na wer sagt es denn...! Und weiter gehts -6,85 euro
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Gruß €laus
auf hoffnung, dass uns das grinsen nicht vergeht.
[Diese Nachricht wurde von eurolaus am 08. November 2000 editiert.]
Thieme Informationsbüro
Datum: 08.11.2000 01:38
Ihrem Wunsch entsprechend hat Heiko Thieme sich am Dienstagabend in seiner Hotline
besonders ausführlich zu InternetMediaHouse geäußert. Da die Hotline aufgrund der
US-Präsidentschaftswahlen bereits am frühen Mittwochvormittag wieder neu besprochen wird,
geben wir den Inhalt seiner Stellungnahme nachfolgend wieder:
"... Die InternetMediaHouse ist deutlich eingebrochen. Sie kommt von 94 im Februar - damals
haben wir den Wert übrigens nicht empfohlen - und hat heute einen Tiefstand von 7 Euro
erreicht, das heißt ein Rückgang von über 90 Prozent. Das kommt fast einem Totalverlust
gleich.
Für diejenigen von Ihnen, die hier unseren Empfehlungen gefolgt sind und über 30 Euro gezahlt
haben: genieren tue ich mich nicht, meine Damen und Herren, bleiben Sie dabei! Es kommt
darauf an wie groß Ihre Position ist. Für risikobereite Anleger, die die Aktie noch nicht haben,
empfehlen wir, gerade jetzt einzukaufen. Der innere Wert des Unternehmens, das heißt die 23
Beteiligungen des Unternehmens, sind deutlich mehr als 20 - vielleicht sogar 30 -Euro wert,
das kommt je nach Marktlage darauf an.
Hier gab es einen Managementwechsel. Der Finanzchef ging und es gibt Gerüchte, dass noch
andere Personen das Management verlassen. So ein Wechsel kann auf Unstimmigkeiten
beruhen, kann auch auf strategischen Fehlern beruhen, aber meines Erachtens sollte man
sich davon nicht unbedingt negativ beeinflussen lassen. Ich sprach mit den Gründern des
Unternehmens und komme eigentlich mit einer relativ guten Meinung weg. Unsere Empfehlung
von der Novemberausgabe unseres Börsenbriefes sagt ganz klar: ein Spezialtitel, der 100 bis
250 Prozent bringen kann, wenn man hier etwas Geduld hat und wir stehen dazu!
Also für diejenigen, die Spezialwerte suchen: auf dieser Basis wären wir absolut auf der
Käuferseite. Wer sie schon hat sollte das Nachkaufen nur dann vornehmen, wenn diese
Position nicht bereits 5 Prozent des liquiden Vermögens ausmacht. Bitte werden Sie nicht zu
groß in einer Position, Sie müssen sich beschränken. Selbst, wenn der Durchschnittskurs nur
ungleich höher ist als 7: dann müssen Sie eben warten. Das gehört nun eben auch einmal zur
Börse. IMH ist wohl positioniert. Genau wie wir die Softbank in Japan sehr mögen (das können
Sie auch auf unserer Empfehlungsliste nachlesen), denn auch hier sehen wir enorme Chancen
in einem Titel, der bei 8.260 JPY steht. Wir kaufen uns hier zwischen 7.000 bis 9.000 ein.
Dann empfehlen wir noch die CMGI, ebenfalls ein Incubator im Internetbereich, bei 24 Dollar.
Hier haben wir übrigens schon eine Verdoppelung seit dem 18. Oktober gesehen. Das heißt,
Sie haben hier schon einmal eine Vorahnung dessen, was sich bei diesen anderen
vergleichbaren Werten in anderen Märkten in Japan und Deutschland abspielen kann. Wir sind
also ganz klar auf der Käuferseite. .."
10.11.2000
Internetmediahouse Personalie
Net-BC
Mit Ralph Eric Kunz tritt bei der Beteiligungsgesellschaft Internetmediahouse AG (WKN 613860) innerhalb weniger Tage auch der zweite Vorstand zurück, berichten die Experten vom „Newsletter“ Net-BC.
Das Unternehmen habe mitgeteilt, dass Kunz auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung die Beteiligungsgesellschaft verlasse. Gründe für das Ausscheiden des Vorstandsmitglieds seien nicht genannt worden. Erst vergangene Woche sei der IMH-Finanzchef Joachim Spill zurückgetreten. Bis zur geplanten Aufstockung des Vorstandsgremiums fungiere Vorstandssprecher Andreas Werb vorübergehend als Alleinvorstand der IMH.
Andreas Werb habe kürzlich in einem Reuters-Interview angekündigt, IMH wolle sich bis Anfang nächsten Jahres von allen verlustreichen Beteiligungen trennen. Außerdem plane IMH, sich vom Internet abzuwenden und in Technologien zu investieren, so Werb. Für das laufende Jahr habe er ohne Beteiligungsverkäufe einen zweistelligen Millionen-Verlust in Aussicht gestellt
10.11.2000
InternetMediaHouse in brisanter Lage
Prior Börse
Nach Meinung der Analysten vom Börsenbrief Prior Börse könne man bei den Aktien der InternetMediaHouse.com AG (WKN 613860) beobachten, dass Investoren das sinkende Schiff verlassen würden.
Gründungs-Vorstand Eric Kunz, zuständig für das Beteiligungsportfolio, habe sein Amt niedergelegt. Schon am 31. Oktober habe der Finanzvorstand, Joachim Spill, denselben Schritt schon vorher getan. Ebenso würden nach Informationen von Prior Börse die Altaktionäre auf breiter Front das Weite suchen. Demnach hätten schon 25 Prozent der Eigner ihr Kapital auf den Markt gebracht, da im Juli die Haltefrist geendet habe.
Ebenso werde das Neue Markt-Unternehmen von Sorgen bezüglich der Liquidität geplagt, da InternetMediaHouse versuche, rund 20 Prozent seiner Beteiligungen zu verkaufen. Mit der Internet-Agentur Blue Orbit habe man 12 Mio. DM an Geld vernichtet, Firmenkonzepte würden nicht aufgehen und Börsengänge würden immer wieder verschoben.
Sehr geehrter
Auch wir sind natürlich über den Kursverlauf nicht erfreut. Allerdings entspricht dieser nur der
Entwicklung vieler Internettitel, insbesondere in der Peer-Group der Beteiligungsgesellschaften (United
Internet, CMGI, ICG). Ungeachtet der immer noch unsicheren Märkte - die Analysten sind sich nicht
einig, ob wir noch eine Sommerrallye, eine Herbstrallye oder vielleicht gar keine richtige Rallye
bekommen - bin ich davon überzeugt, dass IMH noch in 2000 einen deutlichen Kursaufschwung
verzeichnen wird. Hierfür wird insbesondere die Tatsache sorgen, dass wir in diesem Jahr - ein Jahr
früher als ursprünglich geplant - Gewinne ausweisen werden.
Bitte sehen Sie IMH als langfristiges Investment. Jetzt zu verkaufen, macht ohnehin keinen Sinn. Die
Übertreibung, mit der Internetwerte in den letzten Wochen am Nasdaq/NM abgestraft wurden, ist ebenso
unsinnig gewesen wie der Hype zuvor. Von der Marktbereinigung, die derzeit stattfindet, wird IMH sicher
profitieren, da wir durch unser großes Portfolio eine ganz andere Risikostreuung garantieren als etwa
einzelne E-Commerce-Werte, die sich mittelfristig sicher Sorgen machen müssen.
Vor diesem Hintergrund ist meine Aussage zu den Kaufkursen auch durchaus berechtigt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Werb
Mitglied des Vorstandes
InternetMediaHouse.com AG
Sport1.de gewinnt OnlineStar 2000 in der Kategorie
Games&Entertainment
Ismaning, 9. November - Sport1.de bleibt bei den Sport interessierten
Internet-Usern die Nr.1. Im Rahmen des Wettbewerbs OnlineStar 2000
wurde Deutschlands größtes Sportportal in dieser Woche zur besten
Website in der Kategorie Games&Entertainment gewählt. Das
Online-Joint-Venture von DSF, SAT.1 ran und Sport Bild erzielte mit über
7.500 Stimmen ein hervorragendes Ergebnis. Mit der Auszeichnung
wurde Sport1.de von den Usern für seine konsequente Programmpolitik
und innovative Sportberichterstattung belohnt.
Den OnlineStar nahm Sport1-Programmdirektor Raoul Hess am Dienstag
Abend auf der Preisverleihung in München entgegen: "Ich freue mich sehr
über die Auszeichnung. Das Vertrauen der User in unser Programm ist
eine große Bestätigung für alle Mitarbeiter von Sport1. Unserem
gesamten Team gilt mein besonderer Dank. Wir verstehen die Prämierung
als Auftrag, allen Sportfans auch in Zukunft die ganze Welt des Sports zu
präsentieren. Dabei werden wir im Entertainment neue Maßstäbe
setzen."
Sport1.de ist das größte deutschsprachige Sportportal im World Wide
Web. Mit rund 30 Millionen Page-Impressions und über 6,5 Millionen
Visits zählte Sport1.de im Monat September zu den meistbesuchten
Special-Interest-Sites und konnte seine klare Marktführerschaft souverän
behaupten.
Der OnlineStar wird einmal jährlich verliehen und ist Deutschlands
begehrtester Internet-Award. In diesem Jahr standen 110 Nominierte zur
Wahl. Unter www.onlinestar.de (http://www.onlinestar.de) konnten die User in den letzten Wochen
in zehn Kategorien ihre Lieblings-Websites bestimmen. Mit rund 550.000
abgegebenen Stimmen fand die Wahl sehr großen Zuspruch.
Neues zu IMH!
http://www.focus-money.de/PM3F/PM3FA/2000/47/Maker/intermediahouse/intermediahouse.htm
IMH Newsletter Oktober 2000
Sport1 GmbH & Co. KG
Neue Ära der Berichterstattung im deutschen Basketball
Ab dieser Saison ist Sport1.de das neue Zuhause der Basketball-Fans: Neben aktuellen Spielberichten bietet Sport1.de ausführliche Portraits der Teams und Akteure. Darüber hinaus versorgt das Sportportal seine User mit aktuellen und historischen Daten. In Kooperation mit DSF, SAT.1, TV.Berlin und Hamburg1, den Partnern der s.Oliver Basketball Bundesliga, bietet Deutschlands Sport-Internetanbieter Nr.1, Szenen aller Spieltage „on Demand“ an.
Sport1.de weist Rekord-Zugriffszahlen auf
Im Monat September 2000 hatte die Sport1.de 30mio Page Impressions vorzuweisen.
ICMG, Inc.
Bellnet erweitert sein Management-Team
Dr. Jutta Hill, übernimmt die Leitung des Personalwesens und des Bereichs Customer Service und fungiert als stellvertretende Geschäftsführerin.
Onlineshoppingbereich wird bei Bellnet ausgebaut
Der Online-Shoppingbereich bei Bellnet wurde auf rund 600 Kategorien ausgebaut. Diese Erweiterung dient dem User zur besseren und detaillierten Übersicht.
Internet Cool Guide Holding Inc.
Verkaufserfolg in England
Internet Cool Guide konnte mit der Firma Virgin Money in London einen Vertrag über 17.000 Bücher (Internet Cool Guide U.K.) abschließen.
Internet Cool Guide etabliert sich in den USA
Für die 2. Auflage des amerikanischen Internet Cool Guide wurden im Vorjahr 1000 ICG- Bücher vom Buchhandel geordert. Dieses Jahr sind es bereits 8.000.
Internet Cool Guide ab sofort bei Bloomingdales und Macy´s
Für den amerikanischen Markt wurden zwei neue Distributionspartner gefunden:
Die Marmax Corporation mit 600 Kaufhäusern in den USA sowie die May Department Stores Company, eine Kaufhauskette aus dem oberen Segment, die unter anderem die berühmten Kaufhäuser Bloomingdales und Macy´s betreibt.
Metrodream, Inc.
Seit Anfang Oktober deutsche Version von Metrodream.com online
Die Site bietet Insiderinformation und Tipps zu den Themen: Modelling, Fashion, Beauty, Party, VIPs, Musik und Kino.
Metrodream.com das offizielle Portal für den weltgrößten Model-Contest
Am 28.10.2000 findet die „Metropolitan Starnight“ in der brandneuen Frankfurter UNION-Location statt. Unter den Gästen sind neben Prominenten auch über 200 Models von Metropolitan. Sonya Kraus (ProSieben) & Hakim Meziani (RTL 2) präsentieren die 20 Finalistinnen des größten Modelcontests der Welt, „Metropolitan Top Model“. Jeder Gast wird digital fotografiert und kann seine Fotos später von der Metrodream.com-Site downloaden.
PriceContrast GmbH
PriceContrast und FairAd kooperieren.
PriceContrast hat die FairAd GmbH, München, als Werbepartner gewonnen. Die fast 4Mio FairAd-User können ab sofort von Ihrer Mitgliedschaft profitieren. Wenn sie bei PriceContrast bestellen, erhalten sie einen Zuschuß von 7,50 DM auf ihr FairAd-Konto.
PriceContrast erweitert sein Angebot auf dem Sektor Versicherungen
PriceContrast vergleicht ab sofort Versicherungen. Der User kann über die PriceContrast-Homepage die Versicherungsart selektieren und kostenlos die für seine Bedürfnisse passenden Versicherungen vergleichen. Möglich wird dieser Service durch die Zusammenarbeit mit der Compaer AG, München, die zu Beginn des Jahres ihren Versicherungsvergleich gestartet und sich bereits als eines der führenden Portale in diesem Bereich etabliert hat.
PriceContrast eröffnet als erster Internet-Preisvergleich einen Callcenter-Service
PriceContrast erweitert seinen Service und stellt ab dem 11.10.00 ein Callcenter zur Verfügung. Unter der Rufnummer 01805 –774232 kann man sich ausführlich über die gelisteten Produkte informieren. Das Informationsangebot umfasst den Vergleich von Preisen und Zusatzparameter wie Lieferzeit, Garantie und Kundenbewertungen. Zudem können Bestellungen telephonisch abgegeben werden.
OnVista AG beteiligt sich an PriceContrast
Das am Neuen Markt in Frankfurt notierte Kölner Unternehmen OnVista AG, führender Anbieter von Finanzinformationen im Internet, beteiligt sich mit 2,5 Prozent an PriceContrast. Die Gegenleistung wird in Form von Medialeistungen auf der OnVista-Plattform erbracht.
City24 Online Shopping GmbH
Dr. Stephan Hauska zum Geschäftsführer ernannt
Dr. Stephan Hauska ist Geschäftsführer der City24 Online-Shopping GmbH. Er verantwortet die Bereiche Finanzen, Strategisches Business Development und Investor Relations. Dr. Stephan Hauska verfügt über Erfahrung in den Bereichen Consulting, Investment Banking und E-Business. Er war zuvor bei State Street Bank Boston, Ernst & Young sowie bei Siemens und IBM tätig.
MoreMedia GmbH & Co KG
MoreMedia präsentiert ersten Bits-in-Style-Katalog
Seit Ende September gibt es den ersten „Bits-in-Style-Katalog“. Auf 11 Seiten werden interessante Produkte vom Organizer bis zu elektronischen Fun Produkten präsentiert. Per Telefon, Fax und E-Mail können die Produkte bestellt und der Katalog abonniert werden.
Getmobile AG
Getmobile präsentiert sich mit neuer Website
Getmobile präsentiert sich mit einer neugestalteten Website. Diese besticht durch eine bessere Übersicht sowie eine Erleichterung der Benutzerführung. Produktfotos können jetzt im 3-D-Format begutachtet werden. Der User kann Handys und Organizer drehen und wenden ohne den Einsatz weiterer Software.
Angebotserweiterung bei Getmobile
Ab sofort können Digi Cams von verschiedenen Herstellern und MP3-Player auf der Getmobile-Website bestellt werden
Kiosk Online Dienste GmbH
Kooperation mit T-Online Österreich
Neben der erfolgreichen Kooperation mit T-Online Deutschland kooperiert Katalog Kiosk mit T-Online Österreich. Auf der Website von T-Online Österreich wird man unter der Rubrik Shopping direkt an die österreichische Katalog Kiosk Website verlinkt.
Toyzone AG
Toyzone.de startet mit TV-Kampagne
Im Rahmen der Beteiligung von RTL und Super RTL an der Toyzone AG startet der Online-Spielehändler eine TV-Kampagne auf diesen Sendern. Inhalt der Spots ist ein Verhör zweier Kinder-Agenten, die einem Erwachsenen aufzeigen, dass sie wissen, was gespielt wird. „Wissen, was gespielt wird“ ist auch der Claim der Kampagne.
BlueOrbit AG
Sibylle Pollehn neuer Finanzvorstand
Sibylle Pollehn (36) verstärkt seit 01. Oktober den Vorstand der BlueOrbit AG im Bereich Finanzen. Die studierte Physikerin und MBA-Absolventin (Universitäten Hamburg, Princeton, USA, INSEAD, Frankreich) war zuvor bei der Boston Consulting Group als Projekt-Leiterin in der strategischen Management Beratung tätig. 1999 wechselte sie zum Finanzierungs- und Strategieberatungsunternehmen CMF AG – Consulting, Management & Finance, wo sie als Projektleiterin für Finanzierungen und Strategie für technologieorientierte kleine und mittelständige Unternehmen zuständig war.
BlueOrbit realisiert Internet-Auftritt für die Braun GmbH
Die BlueOrbit AG hat den Internetauftritt für das „Healthcare Information Center“ Braun GmbH, Kronberg realisiert. BlueOrbit war für Design, Inhalte und operative Umsetzung der Programmierung zuständig. Das Fachportal spricht in erster Linie die Zielgruppe Ärzte, Apotheker und medizinische Fachleute an. Zu den Inhalten zählen Fallstudien, Veranstaltungsübersichten, Produktinformationen und Kongressberichte.
WallStraits.com Ltd.
WallStraits organisiert “U.S.A. Investing Seminar” in Singapur
WallStraits organisierte Ende September das „U.S.A. Investing Seminar“ in Singapur. Unter den Sprechern waren Topmanager wie der Geschäftsführer der Singapur-Börse, der Managing Director von TD Waterhouse Securities Asia sowie der Managing Director der Commerzbank. An dem Seminar nahmen über 100 Führungskräfte aus der Finanzindustrie teil.
WallStraits.com auf Expansionskurs
Derzeit werden die WallStraits-Websites für Hong Kong, Malaysia und Australien programmiert
Apis PictureMaxx GmbH
Robert Niggl zum neuem Geschäftsführer ernannt
Robert Niggl (43)
Für uns gilt unverändert, dass InternetMediaHouse uneingeschränkt ein klarer Kauf für den spekulativ orientierten Privatanleger ist. Unabhängig davon, ob wir im Fonds Positionen auf- oder abbauen, denn wir müssen im Fonds nach fondsspezifischen Gegebenheiten handeln. Dies ist kein Widerspruch. Kein Fonds kann es sich erlauben, kurzfristige Kurssprünge zu haben, weil dann die Anleger ihre Mittel abziehen und dem Fonds die Handlungsmasse genommen wird.
An meiner grundsätzlichen Einstellung zu IMH, die Sie meinen bisherigen Beiträgen entnehmen können, hat sich nichts geändert. Für mich ist IMH unter den risikoreichen Werten zurzeit (neben Senetek) der Wert mit den größten Chancen. Dass es hierfür keinen Garantieschein gibt, ist selbstredend. IMH würde ich auf dieser Basis auch privat kaufen. Diejenigen, die bangen und sich fragen, was hier noch alles passieren kann, sollten nicht vergessen, dass unter anderem 15 bis 20 Mio. DM Bargeld vorhanden ist.
Wer sich nahe informiert halten möchte, dem rate ich, meine tägliche Hotline (0190 191 192 / DM 1,21/Min.) zu hören oder meinen monatlichen Börsenbrief zu lesen.
Ihr Heiko Thieme
Alleinvorstand Andreas Werb plant, Beteiligungen zu verkaufen. So will er den Turnaround schaffen
High Noon bei der Beteiligungsgesellschaft Internetmediahouse.com (IMH): Zwei Vorstände verließen innerhalb weniger Tage das sinkende Schiff. Damit ist Andreas Werb, seit März im Vorstand, allein verantwortlich. Vorerst soll das Gremium nicht aufgestockt werden. Werb hat eine Task-Force zusammengestellt, die aus insgesamt vier Mitarbeitern der zweiten Führungsebene besteht. »Das Unternehmen soll spätestens bis zum ersten Quartal 2001 besenrein sein«, erklärt Saskia Bell, Mitglied der Eingreiftruppe. Das muss es auch: Der Aktienkurs hat seit dem Frühjahr über 95 Prozent an Wert verloren.
Ausverkauf. Die verlustreiche Internet-Agentur Blue Orbit, an der IMH über 50 Prozent hält, soll noch in diesem Jahr verkauft werden. Für Blue Orbit, das in diesem Jahr ein Minus von mindestens zehn Millionen Mark erzielen wird, gibt es angeblich mehrere Interessenten. Die Beteiligungen Getmobile und Beans sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres an die Börse gehen. Damit wäre Werb, Ex-Chefredakteur des Werbeblatts »werben & verkaufen«, zumindest vorerst wieder flüssig.
Die Börse ist derzeit jedoch vor allem wegen der kaum planbaren Zahlen extrem skeptisch. Das ursprüngliche Umsatzziel von 30 Millionen Mark ist zwar bereits erreicht – doch wie das Ergebnis ausfallen wird, ist noch unklar. »Im besten Fall schaffen wir ein positives Ergebnis«, wirbt IMH-Managerin Bell. Und im schlimmsten Fall? »Dann wird der Verlust zweistellig sein, etwa im Rahmen des Umsatzes.«
Nach den zuletzt hohen Börsenumsätzen kamen Gerüchte auf, die Altaktionäre hätten massiv Bestände abgebaut. Bell wiegelt ab: »Laut Aussage vom Wochenende haben die Gründer Hoffmann und Düwel keine Aktien verkauft.«
hi IMH-gemeinde,
irgendwie kann ich es nicht ganz nachvollziehen, daß ein wert genau dann um 30% steigen kann, wenn bekanntgegeben wird, daß die zahlen definitiv absolut beschissen ausfallen werden!!!!
aber was soll's!!!
freue mich für die, die unter 5 euro eingekauft haben...
noch ein weiterer ausschnitt aus dem aktionärsbrief:
Sehr geehrte Aktionäre der IMH,
Wie bereits in unserem letzten Aktionärsbrief vom 27.10.00 angekündigt, können wir Ihre Anfragen nicht alle individuell beantworten sondern erklären nun regelmäßig die aktuelle Unternehmenslage, Kurssituation und Geschäftspolitik der IMH im Rahmen von Aktionärsbriefen. Sollten sie den letzten Aktionärsbrief noch nicht erhalten haben, können Sie Ihn gerne nachträglich anfordern.
Die folgenden Punkte reflektieren die derzeit am häufigsten gestellten Fragen.
Aktuelle Situation, Q3 Zahlen
Das Gesamtumfeld hat sich seit Veröffentlichung des letzten Aktionärsbriefes nicht verändert; bitte erlauben Sie deshalb, dass wir uns im ersten Abschnitt wiederholen:
Der Neue Markt hat seit einigen Monaten ununterbrochen einen sehr starken Abschwung erlebt. Von dieser Entwicklung konnte sich auch die IMH nicht entkoppeln. Nach wie vor herrscht eine schlechte Stimmung für Internetwerte, darüber hinaus sehen wir uns mit zusätzlichen Abschlägen für Internetholdings, in deren Kontext wir immer noch gesehen werden, konfrontiert. Fonds bauen derzeit eher Internetpositionen ab als auf. Uns erreichen aber auch derzeit Anfragen von Fondmanagern, die wieder Positionen nach Bekanntgabe der Q3-Zahlen aufbauen wollen.
Das 3. Quartal war für die InternetMediaHouse AG ein strategischer, nach innen gerichteter Arbeitsabschnitt. Das Management war vorrangig mit Portfoliomanagement befasst. Das Beteiligungscontrolling wurde verschärft und die Zusammensetzung des Portfolios überprüft. Aufgrund der Marktentwicklung der letzten Monate wurden Entscheidungen über die künftige Gewichtung der vier Geschäftsbereiche getroffen. Im Rahmen dieser Prozesse wurden folgerichtig keine Neuakquisitionen und keine Abverkäufe getätigt. Diese ungewöhnliche Ruhe hat den Aktienkurs sicher nicht beflügelt. Durchaus positiven Meldungen aus den Beteiligungen wollten wir nicht per Adhoc künstlich aufblasen, sondern haben vielmehr die PR-Kollegen der Beteiligungen in ihrer Pressearbeit unterstützt.
Meldungen über neue Beteiligungen und die damit verbundenen positiven Impulse fehlten genauso wie Meldungen über Anteilsverkäufe. Hieraus wurden bereits Rückschlüsse auf die Q3 Zahlen abgeleitet, was sich seit einigen Wochen im Kursverlauf niederschlägt.
In dieser Reaktion wird allerdings nicht berücksichtigt, dass eine Beteiligungsgesellschaft keine Waren oder Dienstleistungen verkauft und damit keine periodischen Umsätze generiert. Die Zu- oder Abnahme von Quartalsergebnissen ist vielmehr auf die punktuelle Natur der VC-Geschäftstätigkeit zurückzuführen und hat damit keinerlei Einfluss auf die Jahresergebnisse. Die Q3-Zahlen werden in der 3. Novemberwoche, das Jahresergebnis im Februar 2001 vorliegen.
Die Q3-Zahlen sind, wie in GSC (s.IMH-Website) berichtet, geprägt von konsolidierten Verlusten - hier insbesondere der Blue Orbit AG - und Teilabschreibungen, die wir aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht vorgenommen haben. Dadurch wird das Ergebnis, das uns in der vorläufigen Form kommenden Montag vorliegen wird, entsprechend belastet.
Management
Seit der Rücktrittserklärung von Joachim Spill am 1.11.00 und dem Rücktritt von Dr. Ralph Kunz am 9.11.00, ist der Kurs erwartungsgemäß nochmals unter Druck geraten. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies eine situative Reaktion war und dass die neue Führungskonstellation durch entschlossene und gute Arbeit bereits im laufenden Quartal das Vertrauen für sich gewinnen wird. Andreas Werb wird künftig in unmittelbarem Austausch mit einem Stab aus qualifizierten Managern aus dem engsten Führungskreis Entscheidungen treffen und effizient umsetzen. Der Aufsichtsrat wird seine Beratungspflicht besonders engagiert und verantwortungsbewusst wahrnehmen. Weder Dr. Hoffmann noch Herr Düwel nehmen jedoch operative Aufgaben wahr, da es ihnen in ihrer Funktion als Aufsichtsräte nicht obliegt.
Beteiligungen
Am häufigsten wird derzeit nach BlueOrbit und City 24 gefragt.
Bei BlueOrbit sind wir - wie zuletzt angekündigt - in intensiven Verhandlungen mit mehreren Interessenten und arbeiten daran, alsbald einen Verkauf zu realisieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Bekanntgabe von Details für den Verlauf der Verhandlungen kontraproduktiv wäre.
Bezüglich City 24 wird in Kürze eine Entscheidung bekanntgegeben.
Verkäufe, die im Zuge der angekündigten Neuausrichtung anstehen werden erst nach Abschluss kommuniziert.
Bewertung des Portfolios
Die im Oktober genannte Bewertung des Portfolios von DM 250 Mio. entspricht der damaligen Marktsituation und verändert sich permanent analog der Marktbewegung. In diesen Wert ist weder die aktuelle Liquidität noch der Wert des IMH Teams an sich ( Management, Expertise) eingerechnet.
Liquidität
Auch diesbezüglich gibt es seit dem letzten Aktionärsbrief keine fundamentalen Änderungen: Die Liquidität der IMH ist nach wie vor sichergestellt, das Unternehmen ist gut finanziert und wird diese Situation durch Desinvestments in Q4/Q1 weiter verbessern. In diesem Zusammenhang sind eine Reihe von Aktivitäten geplant, über die wir aber verständlicherweise nicht im Einzelnen berichten können. Gegen Ende des Jahres werden nach heutigem Planungstand knapp DM 20 Mio. zur Verfügung stehen.
Information
Uns erreicht immer wieder der Vorwurf, dass wir unterschiedliche Wissensstände um die Situation des Unternehmens zulassen und dass dadurch Marktvorteile für bestimmte Gruppen entstünden. Wir können jedoch klar bekräftigen, dass Fondsmanager jeweils auf dem gleichen Informationsstand wie die Privataktionäre gehalten werden. Wir machen hier keinen Unterschied.
Kommunikation
Wir stehen in der derzeitigen Unternehmenslage verstärkt im bilateralen Austausch mit Medien und Finanzexperten. Die Tatsache, dass keine offiziellen Meldungen herausgegeben werden, lässt nicht den Schluss zu, dass die Unternehmenskommunikation ruht. Wir erwarten jedoch, dass wir im Verlaufe dieses Quartals noch die Gelegenheit für positive, aktive Meldungen haben werden.
Der Vorwurf, das Unternehmen würde auf negative Aussagen wehrlos reagieren entspricht nicht den Tatsachen. Die beste Gegenwehr ist konzentriertes Management, dessen Ergebnisse für sich sprechen werden.
Verkauf der Altaktionäre
Die Altaktionäre Dr. Hubertus Hoffmann und Matthias Düwel bestätigen, dass sie in den letzten Wochen, seitdem der Kurs unter den Emissionspreis gefallen ist, keine Anteile verkauft haben.
Nächste Schritte
Im Mittelpunkt der Aktivitäten der IMH Gruppe steht weiterhin das Portfoliomanagement, welches einen Verkauf der verlustbringenden Beteiligungen und das Entkonsolidieren von Mehrheitsbeteiligungen bis spätestens Q1 zum Ziel hat. In diesem Zeitraum wird es auch wieder die ersten Neuaufnahmen in das Portfolio gemäß der beschlossenen Neuausrichtung geben.
Zudem finden intensive Gespräche zur Aufnahme eines strategischen Partners statt.
Wir bedanken uns bei unseren Aktionären für ihr engagiertes Interesse an der Geschäftspolitik des Unternehmens und hoffen, dass Sie uns weiterhin begleiten werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre IR/PR Abteilung
gruß
mr_ed
ps: werde meine anlagestrategie wohl etwas überdenken müssen!!! ab jetzt nur noch schrott kaufen und reich werden!!! IMH (kündigt schlechte zahlen an) und gigabell (ist so gut wie pleite) steigen beide um 30% während eine heyde und eine IBS trotz super zahlen um 15% runtergeprügelt werden...
nur zur vollständigkeit...:
17.11.2000
InternetMediaHouse.com verkaufen
Focus Money
Das Anlegermagazin Focus Money empfiehlt derzeit die Aktien von InternetMediaHouse.com (WKN 613860) zu verkaufen.
High Noon bei der Beteiligungsgesellschaft Internetmediahouse.com (IMH): Zwei Vorstände hätten innerhalb weniger Tage das sinkende Schiff verlassen. Damit sei Andreas Werb, seit März im Vorstand, allein verantwortlich. Vorerst solle das Gremium nicht aufgestockt werden. Werb habe eine Task-Force zusammengestellt, die aus insgesamt vier Mitarbeitern der zweiten Führungsebene bestehe. "Das Unternehmen soll spätestens bis zum ersten Quartal 2001 besenrein sein", erkläre Saskia Bell, Mitglied der Eingreiftruppe. Das müsse es auch: Der Aktienkurs habe seit dem Frühjahr über 95% an Wert verloren.
Die verlustreiche Internet-Agentur Blue Orbit, an der IMH über 50% halte, solle noch in diesem Jahr verkauft werden. Für Blue Orbit, das in diesem Jahr ein Minus von mindestens 10 Millionen DM erzielen werde, gebe es angeblich mehrere Interessenten. Die Beteiligungen Getmobile und Beans sollten im ersten Quartal des kommenden Jahres an die Börse gehen. Damit wäre Werb, Ex-Chefredakteur des Werbeblatts "werben & verkaufen", zumindest vorerst wieder flüssig.
Die Börse sei derzeit jedoch vor allem wegen der kaum planbaren Zahlen extrem skeptisch. Das ursprüngliche Umsatzziel von 30 Millionen DM sei zwar bereits erreicht – doch wie das Ergebnis ausfallen werde, sei noch unklar. "Im besten Fall schaffen wir ein positives Ergebnis", werbe IMH-Managerin Bell. Und im schlimmsten Fall? "Dann wird der Verlust zweistellig sein, etwa im Rahmen des Umsatzes."
Nach den zuletzt hohen Börsenumsätzen seien Gerüchte aufgekommen, die Altaktionäre hätten massiv Bestände abgebaut. Bell wiegele ab: "Laut Aussage vom Wochenende haben die Gründer Hoffmann und Düwel keine Aktien verkauft."
Die Aktie von IMH sei eine der gefährlichsten Turnaround-Wetten am Neuen Markt. Weitere Kursverluste seien durchaus möglich.
gruß
mr_ed http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif
Bezeichnung Symbol WKN Börse
INTERNETMEDIAHOUSE.COM IHU 613860 XETRA
Realtimekurs Veränderung (+/-) Veränderung (%) Geld (Stück) Brief (Stück)
6,05 -0,05 -0,82% 5,95 (250000) 6,02 (1900)
Zeit Einzelumsatz Gesamtumsatz Trend Volumen in Euro
18:37:46 100 36.560 ++++++-+ 221.188
Eröffnung Hoch Tief Vortag Datum
6,20 6,30 5,40 6,10 21.11.2000
Achtet mal auf Geld (Stück)
moin leute,
von wegen evtl. +-0!!! war doch klar...:
Ad hoc-Service: InternetMediaHouse.com AG
InternetMediaHouse.com AG kooperiert mit VTC Partners
Strategische Partnerschaft beschlossen: Einstieg über Barkapitalerhöhung,
VTC Partners übernimmt zwei Vorstandsmandate Meldung der Neun-Monatszahlen:
Umsatzsprung um 221 Prozent im Vorjahresvergleich
Grünwald, 21.11.2000
Strategische Partnerschaft beschlossen
Die Beteiligungsgesellschaft VTC Partners (München) und die
InternetMediaHouse.com AG (Grünwald) sind eine strategische Partnerschaft
eingegangen. VTC Partners steigt über eine Barkapitalerhöhung von 10% des
Grundkapitals bei der InternetMediaHouse.com AG ein.
Gleichzeitig sind Richard G. Ramsauer und Jürgen Max Leuze, beide Managing
Directors bei VTC Partners, in den Vorstand der InternetMediaHouse.com AG
gewechselt. Der bisherige Alleinvorstand Andreas Werb scheidet aus dem
Vorstand aus.
Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats wird Dr. Thomas Robl, ebenfalls
Managing Director und Partner von VTC Partners, der für Dr. Wolfgang Kühn
in den Aufsichtsrat wechselt.
"Unser gemeinsames Ziel wird sein, das Potenzial der InternetMediaHouse.com
AG als börsennotierte Beteiligungsgesellschaft voll auszuschöpfen",
erklärten die neuen Vorstände. "Wir werden im nächsten Quartal das
Portfolio konsolidieren und bereinigen sowie gleichzeitig unsere
bestehenden zukunftsträchtigen Beteiligungen weiterentwickeln. Damit ist im
nächsten Schritt die Voraussetzung für einen Ausbau des Portfolios
geschaffen."
"Es gelte nun," so ergänzte der designierte Vorsitzende des Aufsichtsrats,
Dr. Thomas Robl, "das Vertrauen der Öffentlichkeit in die IMH durch harte
und konsequente Arbeit wieder zu stärken." Mittelfristig sollen sämtliche
Aktivitäten der VTC Partners in die InternetMediaHouse.com AG überführt
werden, das bestehende Beteiligungsportfolio sei hierfür eine hervorragende
Basis.
Neunmonats-Zahlen
Das neue Team gab die Neun-Monatszahlen bekannt, die sich im Bereich der
bereits geäußerten Erwartungen bewegen:
Der Konzern hat in den ersten neun Monaten des Jahres einen Umsatz von 13,8
Mio. Euro erzielt, 221 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des
Vorjahres, in dem 4,3 Mio. Euro Umsatz erzielt worden waren. Die
Abschreibungen beliefen sich auf insgesamt 11,5 Mio. Euro; der kumulierte
Jahresfehlbetrag betrug 21,6 Mio. Euro. www.internetmediahouse.com (http://www.internetmediahouse.com)
Kontakt:
Saskia Bell
Corporate Communications / Investor Relations
InternetMediaHouse AG
Schloßstr. 23
82031 Grünwald
Tel.: 089/64949-598
Fax: 089/64949-150
bell@internetmediahouse.com
Ende der Mitteilung
220757 Nov 00
gruß
mr_ed
HANDELSBLATT, 23.11.2000
cbu MÜNCHEN. Für die in einer schweren Krise steckenden Münchener Beteiligungsgesellschaft Internetmediahouse AG (IMH) zeichnet sich eine Rettung ab. Die Venture-Capital-Gesellschaft VTC Partners werde mit sofortiger Wirkung bei ihr einsteigen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. VTC übernehme im Wege einer Barkapitalerhöhung 10 °/o an IMH. Die Transaktion erfolge zu aktuellen Marktkonditionen, sagte eine Unternehmenssprecherin dem Handelsblatt. Damit dürfte IMH rund 3 Mill. € an frischem Kapital zufließen. IMH sei derzeit voll finanziert und liquide. Es bestehe in keinem Fall die Gefahr einer Insolvenz, sagte die Sprecherin.
VTC soll auch die operative Führung übernehmen. Die beiden VTC-Vorstände Richard Ramsauer und Jürgen Max Leuze rückten in das IMH-Führungsgremium auf, aus dem der letzte verbliebene Vorstand Andreas Werb den Angaben nach ausscheidet. In den vergangenen Wochen hatte das Unternehmen zwei Vorstände verloren. Auch den Vorsitz des Aufsichtsrates soll ein VTC-Manager übernehmen.
In den ersten neun Monaten verbuchte IMH einen Umsatz von 13,8 Mill. € und einen unerwartet hohen Fehlbetrag von 21.6 Mill. €. Alleine die Abschreibungen werden auf 11,5 Mill. € beziffert. IMH ist in erster Linie an Internet-Unternehmen beteiligt. Die Prognose für das Gesamtjahr ist weiter offen. Das Ergebnis könne zwischen Null und einem zweistelligen Millionenbetrag liegen, hieß es. Dies hänge von geplanten Beteiligungsverkäufen ab.
Über die Aktionärsstruktur konnte IMH keine Angaben machen. Zuletzt war spekuliert worden, dass sich die beiden Gründer Hubertus Hoffmann und Matthias Düwel von ihren Anteile getrennt haben. Die Aktie rutschte gestern weiter um überl0°/o ab und notierte bei nur noch 5,40 €.
Die Welt
Grünwald, 23.11.2000
Chef von Internet Media House muss gehen
Hohe Verluste nach neun Monaten - Neuer Investor VTC löst Vorstand ab
Grünwald - Die am Neuen Markt notierte Internet Media House AG erhält nach großen .Verlusten in den ersten neun Monaten einen neuen Investor, dessen Chefs zugleich den letzten verbliebenen Vorstand Andreas Werb ablösen. Die Münchener Beteiligungsgesellschaft VTC Partners wolle sich über eine Barkapitalerhöhung mit zehn Prozent an IMH beteiligen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Grünwald bei München mit. Richard Ramsauer und Jürgen M. Leuze, die Managing Partner von VTC sind, übernehmen mit sofortiger Wirkung den Vorstand von IMH. Der erst im März 2000 berufene Andreas Werb werde ausscheiden.
Die von Werb bereits skizzierten Planungen, nach denen IMH zu einer Beteiligungsgesellschaft umgebaut wird, wollen die neuen Vorstände im ersten Quartal 2001 umsetzen. Das Portfolio solle konsolidiert werden, nur die zukunftsträchtigen Beteiligungen würden weiter entwickelt. IMH besitze Potenzial als börsennotierte Beteiligungsgesellschaft, teilte der neue Vorstand mit. Das Portfolio solle anschließend wieder ausgebaut werden.
In den ersten neun Monaten 2000 war ein Verlust von 21,6 Mio. Euro aufgelaufen. IMH habe allein 11,5Mio. Euro abschreiben müssen. Der Umsatz stieg auf 13,8 (Vorjahr: 4,5) Mio. Euro. Die IMH-Aktie büßte am Mittwochmorgen 7,6 Prozent auf 5,56 Euro ein.
Auch de Aufsichtsratschef stellt künftig VTC. Thomas Robl, ebenfalls Partner der Beteiligungsfirma, löst Wolfgang Kühn ab. Die beiden Vorstände Ralph Eric Kunz und Joachim Spill waren bereits Anfang November innerhalb weniger Tage zurückgetreten. rtr
Das Unternehmen im Internet: www.internetmediahouse.com (http://www.internetmediahouse.com)
Financial Times, 23.11.2000
Angeschlagene Internet-Holding IMH findet neuen Investor und tauscht Management aus
Von Johannes Röhrig, Hamburg
Die am Neuen Markt notierte Beteiligungsgesellschaft Internet Media House (IMH) hat nach großen Verlusten in den ersten neun Monaten, einem rapiden Kursverfall und Auflösungserscheinungen im Vorstand einen neuen Investor gefunden. Die Münchener Venture Capital Firma VTC Partners beteilige sich über eine Barkapitalerhöhung mit 9,1 Prozent an IMH, teilte das Unternehmen gestern mit. Über den Kaufpreis für die Beteiligung machte VTC Partners keine Angaben. Der Einstieg sei jedoch auf Grund des derzeit brachliegenden Börsenkurses der IMH günstig gewesen, hieß es aus dem VTC-Kreis.
Derzeit haben weltweit alle Internet-Holdings schwer unter ihren Verlustbringern im Portfolio zu leiden. Die amerikanische CMGI will angesichts des sinkenden Börsenkurses nun Firmen abstoßen oder die Finanzierung einstellen.
Bei dem im Vergleich dazu winzigen deutschen Internet Media House ist die Situation noch drastischer. Die Firma hält Beteiligungen an mehr als 20 Internet-Firmen aus den Bereichen Inhalte-Anbieter, E-Commerce, Software-Entwicklung und Consulting, von denen viele keine baldigen Gewinne versprechen. Andererseits sind diese Beteiligungen wegen des schlechten Börsenumfeldes kaum noch an den Kapitalmarkt zu bringen. In den ersten neun Monaten
2000 lief so nach IMH-Angaben ein Verlust von 21,6 Mio.€ auf. Der Umsatz lag bei 13,8 Mio.€ (Vorjahreszeitraum: 4.5 Mio.€http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif. Der Kurs der Firma war von einem 12-Monats-Hoch von 86 € auf zeitweise unter 5 € gesunken, stieg dann zuletzt aber wieder leicht. Gestern verlor das Papier rund 9 Prozent auf 5,45 €.
Der neue Investor VTC Partners übernimmt gleichzeitig auch die operative Führung der angeschlagenen Holding. Der bisherige Vorstandschef Andreas Werb wurde mit sofortiger Wirkung durch die VTC-Manager Richard Ramsauer und Jürgen Leuze ersetzt. Zwei IMH-
Vorstände waren bereits Anfang November zurückgetreten.
Die von Werb bereits angekündigte Strategie, das Firmen-Portfolio zu bereinigen, soll nun umgesetzt werden. Dabei wollte Ramsauer noch keine Details nennen. Bislang legte VTC Partners seinen Schwerpunkt auf Technik- und Software-Firmen. Dies könnte bedeuten, das Beteiligungen an Inhalte-Firmen wie an dem Internet-Portal Sport1 von Kirch und dem Springer Verlag sowie an dem Internet-Auftritt der „Süddeutschen Zeitung" möglicherweise abgestoßen werden. Bei Sport1 zeigten Kirch und Springer die Bereitschaft, den 13-prozentigen Anteil, den IMH hält, zu übernehmen. Der Süddeutsche Verlag hält nach eigenem Bekunden an dem Joint-Venture mit IMH vorläufig fest. Bereits ausgemacht ist, für die Beratungsfirma Blue Orbit einen Käufer zu suchen.
„VTC Partners wird sein Geschäft in den kommenden Monaten in IMH einbringen", sagte Ramsauer. Das betrifft allerdings nur den Firmenkern, die Beteiligungen sind über Privatfonds finanziert und bleiben außen vor. Keine Angaben machte Ramsauer über die genaue Aktionärsstruktur bei IMH. Intern war zuletzt untersucht worden, in wie weit die beiden Firmengründer und Aufsichtsräte Matthias Düwel und Hubertus Hoffmann Aktien abstießen. Ursprünglich hatten sie und ihre Familien zusammen die Mehrheit an IMH gehalten. Zumindest nach Ende September sollen aus diesen Paketen keine Papiere mehr verkauft worden sein, teilte IMH auf Anfrage mit.
16:13 04.12.00
ots Ad hoc-Service: InternetMediaHouse.com AG InternetMediaHouse.com AG verkauft Kiosk Online-Dienste GmbH
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Grünwald (ots Ad hoc-Service) -
Die Beteiligungsgesellschaft InternetMediaHouse.com AG hat ihren
Mehr- heitsanteil von 51% an Europas größtem Online-Katalogportal an
einen strategischen Investor verkauft.
In der anderthalb-jährigen Zugehörigkeit zur IMH Gruppe wurde der
Wert von Kiosk Online-Dienste GmbH (www.katalog-kiosk.de)
verfünffacht. Durch die Übernahme wird ein Ausbau der Marktposition
von Kiosk Online- Dienste GmbH sowie eine weitere
Internationalisierung des Internetdienstes gewährleistet.
Kontakt:
Saskia Bell Corporate Communications Schloßstr. 23 D-82031
Grünwald/München Tel: 089/64949-598 Fax: 089/64949-494
bell@internetmediahouse.com
emarket Wochenzeitung für Online-Marketing und E-Commerce
Die 1992 gegründete Münchner Beteiligungsgesellschaft VTC Partners geht in dem angeschlagenen Grünwalder Unternehmen lnternetmediahouse auf. Der neue IMH-Vorstand Richard Ramsauer im MARKET-Interview:
ln welcher Höhe hat sich VTC am Internetmediahouse beteiligt?
Richard Ramsauer: Wir haben uns im Wege einer Barkapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien in einer Höhe von rund 3,7 Millionen Euro beteiligt. Wir halten damit im Moment 9,1 Prozent der IMH-Anteile.
Wollen Sie Ihren Anteil noch erhöhen?
Ramsauer: Ja. Sämtliche Aktivitäten von VTC Partners werden im IMH aufgehen. Damit verwirklichen wir eine Idee, die wir schon seit längerem hegen: die einer börsennotierten Venture-Capital-Gesellschaft.
Wie wollen Sie den angeschlagenen Ruf des Internetmediahouse wieder aufpeppeln?
Ramsauer: Mit kurzfristigen Maßnahmen lässt sich nichts bewirken. Nur durch langfristig solide Arbeit werden wir vertrauen gewinnen.
Was hat VTC bisher gemacht?
Ramsauer: Wir sind eine auf das operative Geschäft ausgerichtete Beteiligungsgesellschaft. Unser Ziel war es immer, in ausgewählten, wachstumsstarken Branchen eine marktführende Holding aufzubauen. In dem stark regionalisierten Markt von Sicherheitseinrichtungen haben wir uns an 26 Firmen beteiligt, und später an den dänischen Falck- Konzern verkauft. Letztes Jahr haben wir einen 50-Millionen-Mark-Technologiefonds im Bereich Logistik und E-Learings aufgelegt.
Welche der 22 IMH-Beteiligungen müssen abgestoßen werden?
Ramsauer: Wir stehen am Anfang: Wir suchen bei jeder Beteiligung nach Möglichkeiten der Wertoptimierung. Generell gilt: Es ist unsinnig, VCs nur nach ihrem Umsatz oder Ebit zu bewerten. Die Summe der Einzelbewertungen ergibt den Net Asset Value.
InternetMediaHouse-Gründer poolen 25-Prozent-Aktienpaket
München (vwd) - Die Gründer der InternetMediaHouse.com AG (IMH), München, Hubertus Hoffmann und Matthias Düwel sowie der neue operative Investor VTC Partners, München, haben in einem ersten Schritt einen Teil ihrer Aktien zu einem Paket von 25 Prozent gepoolt und ihre Interessen als Aktionäre
abgestimmt. Wie eine Sprecherin der Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft am Montag auf vwd Anfrage erklärte, wird VTC in den kommenden Monaten in der
IHM aufgehen und dazu ihre gesamten Aktivitäten einbringen. Hubertus Hoffmann erklärte, dass Düwel und er ihr "hohes finanzielles Engement in der IMH beibehalten werden und gemeinsam mit ihrem "Wunschpartner" VTC an den langfristigen Erfolg der Aktie glaubten.
Der Poolvertrag garantiere eine "stabile" und "langfristig" orientierte Aktionärsstruktur, sagte der Vorsitzende des IHM-Aufsichtsrates, Thomas Robl. Hoffmann sagte, die VTC Partners und jetzigen IMH-Vorstände Richard G. Ramsauer sowie Jürgen Max Leuze als auch der jetzige
Aufsichtsratsvorsitzende der IMH, Robl, genössen das "uneingeschränkte Vertrauen" der IMH-Gründer. Die VTC Partners, eine seit 1992 tätige unabhängige Beteiligungsgesellschaft, sind erst im November eine
strategische Partnerschaft über eine Barkapitalerhöhung von zehn Prozent des Grundkapitals mit der InternetMediaHouse eingegangen.
+++ Marion Brucker
vwd/11.12.2000/mbu/hal
Hallo,
neue Nachrichten aus dem Hause IMH:
11. Februar 2001
14:58
IMH AG bringt Toyzone AG in Partnerschaft mit Primus-Online ein
Grünwald (vwd)
Im Rahmen der laufenden Portfoliobereinigung hat die InternetMediaHouse.com AG (IMH), München, ihre Beteiligung an der Toyzone AG in eine gemeinsame Gesellschaft mit der PrimusOnline GmbH eingebracht, berichtete die Gesellschaft am Sonntag ad hoc. Der strategische Investor PrimusOnline bietet als Unternehmen der Metro-Gruppe die erforderliche Sourcing-, Vertriebs- und Logistikkompetenz, um 'PrimusToyzone' zum führenden deutschen Spielwarenanbieter im Internet zu machen, heißt es.
Durch die bereits im Jahr 2000 erfolgte Aufnahme von strategischen Gesellschaftern wie RTL und SuperRTL konnte die Toyzone AG trotz des schwierigen Marktumfelds zu einem erfolgversprechenden Partner für PrimusOnline entwickelt werden. Weitere Maßnahmen im Rahmen der Portfoliokonsolidierung seien seitens der IMH AG in den nächsten Wochen geplant.
vwd/12/11.2.2001/sa
AlBundy