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Badinvestor
19.07.2000, 08:14
Der Chiphersteller Intel ist einer der wenigen High-Tech Werte, der die Korrektur an den amerikanischen Börsen ohne große Verluste überstanden hat. Im Gegenteil: Am vergangenen Freitag schloß die zweitwertvollste Firma der Vereinigten Staaten auf All-Time High bei fast 147 Dollar. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn es werden zur Zeit mehr Computerchips nachgefragt, als Intel oder AMD, der größte Konkurrent von Intel, produzieren könnten.
Zwar ist der Chipsektor sehr zyklisch, das heißt also, daß die Nachfrage eine Zeit lang sehr groß ist und dann wieder abnimmt, Experten gehen allerdings davon aus, daß die Spitze des Aufschwungs im Chipbereich erst Ende 2002 erreicht werden wird. Es ist also noch viel Luft für weitere Kursgewinne bei Intel.

Der PC-Chipbereich ist zwar Intels Standbein aber man wird auch in anderen Bereichen immer aktiver. Große Hoffnungen setzt Craig Barret, CEO, vor allem auch in den kräftig wachsenden Netzwerkbereich und das Internet.

Nun gibt es gerade jetzt mehrere Gründe, die für einen langfristig orientierten Einstieg in Intelaktien sprechen:

Zum einen werden nächste Woche am Dienstag die Quartalszahlen bekannt gegeben. Analysten gehen von einem Quartalsgewinn von 71 Cents je Aktie aus. Die Flüsterschätzungen hingegen sagen aus, daß es bis zu 75 Cents je Aktie werden könnten. In diesem Fall werden sicherlich einige Analysten den Wert erneut zum Kauf empfehlen. Im Moment bewerten immerhin 20 von 34 Analysten den Wert mit "strong buy".

Ein weiteres wichtiges Event ist der 2:1 Aktiensplit, der am 31. Juli vollzogen wird. Aktiensplits machen die Aktie optisch billiger und damit attraktiver für Anleger. Oft steigen Aktien kurz vor oder nach einem Aktiensplit deutlich an.

Das 6-Monats Kursziel liegt bei 180 Dollar.
Quelle: Finaceonline
Gruß Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Chart:
http://direkt1822.teledata.de:9033/1822direkt/chart/1822bigchart?hist=6&symm=INL.FSE
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Paule01
20.07.2000, 13:24
20.07.2000
Intel Strong Buy
Morgan Stanley Dean Witter


Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter empfehlen den Investoren, die Aktien der Intel Corp. (WKN: 855681, INTC) zu kaufen.

Man erwarte, daß der Aktienkurs des Chipherstellers auf $200 steigen wird. Bisher sei man von nur $175 ausgegangen. Aktuell notiere der Wert bei etwa $142, nachdem die Gesellschaft gute Quartalszahlen bekanntgegeben hatte.

Das Management des High-Tech-Unternehmens erwarte, daß der Umsatz im 3. Quartal über dem Niveau des 2. Quartals liegen werde. Dabei sei zu betonen, daß diese Management-Einschätzung die bisher aggressivste für ein 3. Quartal sei.

IONISIZER
03.11.2000, 19:21
Intel – Analysten erneuern ihre Ratings [Merrill Lynch u.a.]

Mehrere Investmentbanken haben am Donnerstag ihre Ratings für den Chiphersteller Intel erneuert.

Merrill Lynch bestätigte das "Near Term Buy/ Long Term Buy"-Rating für den Wert.

Credit Suisse First Boston empfahl die Aktie erneut mit einem "Buy", Dresdner Kleinwort Benson stufte sie weiterhin als "Add" und CIBC World Markets als "Hold" ein.

Die Analysten von Lehman Brothers bewerteten Intel erneut mit einem "Buy" und nannten ein Kursziel von 65 Dollar.

Intels President und CEO, Craig Barrett, hatte sich am Mittwoch nach Handelsschluss auf einer Analystenkonferenz positiv über die Geschäftsaussichten des Unternehmens geäußert. Für 2001 erwarte Intel ein Umsatzwachstum zwischen 15 und 19 Prozent, so Barrett.


© 02.11.2000 stock-world.de

Badinvestor
20.11.2000, 14:00
Der Pentium 4 Prozessor bietet bislang unerreichte Leistungseigenschaften für die Video- und Multimediabearbeitung in professioneller Qualität.

Nachdem Service-Provider immer schnellere Verbindungen zum Internet bereitstellen, hat Ihr Prozessor nicht nur mehr zu tun, sondern muss die Daten auch intelligenter verarbeiten. Mit bis zu 1.5 GHz Taktfrequenz bietet Ihnen der Pentium® 4 Prozessor in Verbindung mit einem Breitband-Internetzugang unvergleichliche Internet-Leistung. Mit dem Pentium 4 Prozessor verfügen Sie über eine Leistungskapazität, die spielend die kommenden Web-Technologien bewältigt.


Machen Sie Ihren PC mit einem Pentium® 4 Prozessor zum Studio für die Videobearbeitung. Durch seine innovative Intel® NetBurst™ Mikroarchitektur, verfügt der Pentium 4 Prozessor über die notwendigen Leistungseigenschaften, um ohne Unterbrechungen gleichzeitig mehrere anspruchsvolle Grafikprogramme auszuführen. Dabei kann er auch noch Ihren digitalen Videos, 3D-Animationen oder digitalen Fotos mit professionellen Effekten den letzten Schliff geben.


Mit den Leistungs- und Funktionsmerkmalen des Pentium® 4 Prozessors öffnen sich für PC-Spiele neue Dimensionen. Verbesserte Fließkommaleistung und mehr Polygone, die pro Sekunde verarbeitet werden, machen 3D-Umgebungen noch eindrucksvoller und ermöglichen realitätsähnliche Bewegungseffekte. Auch die Tonqualität wird durch die weiter verbesserten Streaming SIMD Extensions 2 wesentlich gesteigert.


Die neuen Funktionen der Pentium® 4 Prozessoren beschleunigen die Verarbeitung von Video, Sprache und Bildern. Unterhalten Sie sich mit Ihrem Spielpartner aus Russland oder telefonieren Sie online stundenlang mit Verwandten auf einem anderen Kontinent. Genießen Sie die Faszination von Bild und Ton mit dem Pentium 4 Prozessor.


Ohne Unterbrechungen oder einen Leistungsabfall ermöglicht der Pentium® 4 Prozessor die gleichzeitige Ausführung verschiedener komplexer Multimedia-Anwendungen. Ermöglicht wird das unter anderem durch die neuen multimedia-spezifischen Befehle und die weiter verbesserte Fließkommaeinheit. Sie werden feststellen, dass Sie mit einem PC mit Pentium® 4 Prozessor wesentlich schneller arbeiten und mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen können.


Quelle: intel

Badinvestor
21.11.2000, 16:46
Der Chiphersteller Intel hat das Kunststück fertiggebracht, zum 3. Quartal erst eine Gewinnwarnung zu veröffentlichen, um dann das ursprünglich anvisierte Ergebnis doch fast zu treffen. Die Anleger stiegen in der Zwischenzeit massenhaft aus. Dadurch ist der fundamental gesunde Wert wieder interessant geworden. Auch charttechnisch hat wohl eine Bodenbildung eingesetzt.

Durch die Gewinnwarnung hat sich der Wert innerhalb von 2 Monaten auf 35 Dollar halbiert. Im Moment befindet sich die Aktie charttechnisch wahrscheinlich in einer Bodenbildungsphase. Auch aus kurzfristiger Sicht ergeben sich interessante Spekulationsszenarien Der Weg nach unten wurde von mehreren Gaps begleitet, die alle noch nicht geschlossen sind. Am auffälligsten ist das große Gap vom 22. September. Dabei handelt es sich wohl um ein Measuring Gap, d. h. eine Kurslücke, die zur Hälfte einer dynamischen Kursbewegung auftreten.


Eventuell bildet Intel gerade einen Doppelboden aus und legt somit den Grundstein für mittelfristig steigende Kurse. Die Markttechnik unterstützt im Moment dieses Szenario.

Der 200-Tage-Durchschnitt (blau) fällt leicht und der 21-Tage-AMA (ein Durchschnitt, der sich an die Marktvolatilität anpasst) (rot) tendiert flach. Der Trendbestimmungsindikator Aroon signalisiert ebenfalls einen Seitwärtstrend. Ein hauchdünnes Kaufsignal liegt im MACD vor. Der ProjectionOscillator generiert aus der überkauften Zone heraus ein Verkaufsignal. Allerdings ist das nur kurzfristig von Bedeutung. Die Umsätze haben in den letzten Tagen abgenommen.

Widerstand ist in diesem Szenario bei 45 und bei 55 Dollar zu erwarten. Sollte die Unterstützung bei 35 Dollar fallen, wäre das Bodenbildungsszenario hinfällig.


Aus sehr kurzfristiger Betrachtungsweise ergibt sich die Möglichkeit, einen Ausbruch aus der Leiste zu handeln, die sich in den letzten 5 Tagen zwischen 40 und 43 Dollar gebildet hat (lila). Ziel wäre bei einem Ausbruch nach oben 47,90 Dollar (blau). Auch ist hier nochmals das große Gap zwischen 60,47 und 49,50 Dollar zu erkennen. Und das stellt einen starken Magneten für die Kurse dar.


Auf dem Wochenchart sind die wichtigsten Unterstützungslinien ersichtlich. Zum einen dürfte diese Funktion den Bereich um 35 Dollar einnehmen, zum anderen gilt die Zone um 25 Dollar als massive Unterstützung. Einen Seitwärtstrend will der Aroon auch hier vermuten.

Fazit: Die Bodenbildung ist zur Zeit sehr wahrscheinlich. Doppelbottom und Indikatoren deuten darauf hin. Aktuell notiert die Aktie am oberen Ende der Leiste. Bei einem Bruch der 35 Dollar verschlechtert sich die technische Situation erheblich.

Die Analyse basiert auf den Kursen des Wertes an der Heimatbörse. Bei ausländischen Werten ist die Analyse auf die in Deutschland gehandelten Wertpapiere übertragbar, da sich die Wertentwicklung an dem Basiswert orientiert. Durch Währungsschwankungen sowie eine geringere Liquidität kann es jedoch zu Abweichungen kommen. Die Analyse wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, mögliche Fehler können aber nicht ausgeschlossen werden. Zudem wollen wir damit keine Kauf- oder Verkaufempfehlungen geben und äußern nur unsere subjektive Meinung zu der momentanen charttechnischen Situation einer Aktie. Auf keinen Fall sollte diese Beurteilung alleine für eine zu treffende Kauf- oder Verkaufentscheidung maßgeblich herangezogen werden.
Quelle: wallstreet-online

Badinvestor
28.11.2000, 09:40
Seit Jahren ist weltweit führender Lieferant von digitalen Signalprozessoren (DSPs) für Mobiltelefone. In über 60 Prozent der weltweit verkauften Handys ist ein Chip von Texas Instruments integriert. Nun will Prozessorgigant zusammen mit , immerhin mit einem Marktanteil 1999 von 10,3% weltweit die Nummer Vier bei DSPs, den Wettbewerb anheizen. Am 5.Dezember wollen die beiden Unternehmen eine gemeinsam entwickelte DSP-Architektur vorstellen. Für Intel ist dieser Markteintritt extrem wichtig, denn die Wachstumsraten bei PC-Prozessoren, die immerhin über 70% des Konzernumsatzes ausmachen, werden wohl in den nächsten Jahren eher moderat ausfallen. Durch die neue DSP-Strategie könnte Intel auch im Mobilfunksegment an der Preisschraube drehen, denn mit DSPs, Flash-Speicher und Mikroprozessoren würde man in drei Segmenten als Komponentenzulieferer agieren. Branchenprimus Texas Instruments, aktuell u.a. Lieferant von Nokia und Ericsson, bietet zwar auch eine DSP-Version mit integrierter Flash-Einheit an, jedoch könnte Intel auf Grund der höheren Produktionsvolumen bei Flash-Chips günstigere Paketpreise anbieten. Trotz allem wird Intel ein rauher Wind entgegen wehen. Neben TI sind auch , und Entwicklungspartner Analog Devices im Markt etabliert und verfügen über langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von komplexen DSP-Bausteinen. Die Produktakzeptanz seitens der großen Handyhersteller dauert meist Jahre. Die Markteintrittsbarriere dürfte jedoch durch die Kooperation mit Analog Devices als erfahrenen DPS-Hersteller etwas niedriger sein.
Quelle: wallstreet-online

Badinvestor
04.12.2000, 10:44
Neue Gerüchte um Intel

Um den US-Chipersteller Intel ranken sich neue Gerüchte. Demzufolge gebe es eine erneute Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr.

Bei Delbrück Asset Management sehe man dies jedoch nicht so dramatisch, da man davon ausgehe, dass diese erneute Warnung im Wert mehr als eingepreist sei. Daher rate man das Papier zu übergewichten.

Analyst: Mainvestor
WKN der Aktie: 855681
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: übergewichten


Quelle: Aktienresearch

Badinvestor
04.12.2000, 14:20
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson und der US-Chiphersteller Intel teilten am Montag mit, daß sie ein Lizenzabkommen unterzeichnet haben, das Intel erlaubt, die Funktechnologie von Ericsson zu benutzen, die urheberrechtlich geschützt ist.

"Ericsson stellt nun die komplette Bluetooth-Lösung neben entsprechenden Produkten, Chipsets und Modulen zur Verfügung, was einer Lizensierung ihrer Urheberrechte entspricht", so Ericsson.

Die Bluetooth-Technologie ermöglicht die drahtlose Kommunikation zwischen Desktop-PCs, Laptops, Mobilfunktelefonen und anderen elektronischen Geräten.


Quelle: finance-online

Badinvestor
04.12.2000, 15:41
Der weltweit größte Chiphersteller INTEL CORP. DL-,001 darf das technische Know-How des schwedischen Telekomausrüster ERICSSON B (FRIA) SK 1 für seine eigenen Bluetooth-Produkte nutzen. Die beiden Unternehmen unterzeichneten am heutigen Montag eine entsprechende Lizenzvereinbarung. Finanzielle Details gab man nicht bekannt. Ericsson ist einer der Gründungsmitglieder der Bluetooth Special Interest Group (SIG), die 1998 u.a. von IBM, Nokia, Intel und Toshiba ins Leben gerufen wurde. Speziell Ericsson hat in diesem Mobilfunkbereich die Entwicklung enorm vorangetrieben und hat in allen Segmenten (Chipsets, Funkmodule, Endprodukte) entsprechendes Humankapital aufgebaut. Bluetooth ist ein innovativer Kurzstrecken-Funkstandard, der ohne Sichtkontakt auf einfache Art und Weise die Kommunikation zwischen diversen elektronischen Geräten wie Notebooks, Handys, PDAs oder anderen Peripheriegeräten (z.B. Drucker) ermöglicht. Eine Marktdurchdringung wird auf Grund der aktuell noch zu hohen Chippreise nicht vor 2002 erwartet. Intel notiert vorbörslich mit einem Kursplus von 2% bei 34-13/16 $. Artikel zum Thema: Drathlose Bluetooth-Welt Bluetooth - Kommen jetzt die Produkte?
Quelle: wallstreet-online

Badinvestor
05.12.2000, 09:13
Obwohl bei der akutellen Marktlage viele Investoren das sinkende Schiff Börse verlassen, will Intel in Zukunft noch mehr in Start-Up Firmen investieren. Um dies zu verwirklichen soll der Intel Communications Fund, ein Fonds, der in diese jungen Unternehmen investiert, von 200 Mio. Dollar auf 500 Mio. Dollar ausgeweitet werden. Außerdem sollen die Investitionsbereiche erweitert werden. Bisher investierte der Fonds in Firmen, die sich mit Netzwerkarchitektur oder Kommunikation beschäftigten. Jetzt sollen auch Firmen hinzukommen, die im Bereich Mobilfunk tätig sind.

Doch der Intel Communications Fund ist nur ein Teil von Intels Investitionstätigkeiten. Im vergangenen Jahr investierte Intel 1,2 Mrd. Dollar in ca. 250 Unternehmen.


Quelle: finance-online

Badinvestor
05.12.2000, 20:09
Was Texas Instruments und Qualcomm können , können Intel und Analog Devices erstrecht, nämlich im Hinblick auf den Mobilfunkmarkt zusammenzuarbeiten. Beide haben heute einen Teil des Schleiers über ihrem Zusammengehen hinsichtlich Digitaler Signalprozessoren (DSP) gelüftet, wie sie in Handys, digitalen Kameras und anderen Consumer-Geräten der Elektronik eingesetzt werden. Vor 20 Monaten hatten beide Partner Pläne zur gemeinsamen Entwicklung bekannt gegeben. Die ersten Früchteder Zusammenarbeit sollen früh im nächsten Jahr verfügbar sein. Man habe in Rekordzeit die weltweit am leichtesten zu programmierende DSP-Architektur geschaffen, heißt es. Dies war bisher ein Schwachpunkt. DSPs verfügen intern über eine recht komplexe, stark parallel arbeitende Struktur, die programmtechnisch schwierig zu handhaben ist. Insbesondere aus einer Hochsprache heraus lässt sich die Leistungsfähigkeit solcher Rechenwerke nur begrenzt erschließen. Das bedeutet, dass man zeitkritische Teile des Programms auf der Maschinenebene erstellen muss. Dies ist kompliziert, teuer und kaum auf andere DSPs oder Mikroprozessoren übertragbar. Das neue DSP-Design soll Stromspar-Eigenschaften beinhalten, mit denen man den Chip bei verschiedenen Taktgeschwindigkeiten und Versorgungsspannungen betreiben kann. Bei voller Leistung soll das Produkt in der Lage sein, Videodaten zu bearbeiten und zu präsentieren, sowie Texte laut vorzulesen, Handschriften zu entschlüsseln und Sprachkommandos entgegenzunehmen. Intel und Analog Devices werden ebenfalls entsprechende Programmierwerkzeuge bereit stellen, mit denen man aus C/C++ heraus effizienten DSP-Code erzeigen kann. Eine effizientere Programmierung wird immer wichtiger, weil die Anforderungen an neue Kommunikationsgeräte steigen. Da wächst der Aufwand schnell ins Gigantische, wenn man auf Maschinenebene programmieren müsste. Die Anstrengungen beider Partner richten sich gegen Texas Instruments, mit 50% Anteil unangefochtener Marktführer bei DSPs. Intel hat einen Vorteil, den andere Wettbewerber von TI nicht haben: Der Chip-Weltmeister stellt Flash-Speicher her, die häufig in Geräten benötigt werden, die auf DSPs basieren. Intel könnte den Flash-Speicher Bereich gleich mit auf dem DSP-Chip integrieren. Das kann TI zwar auch anbieten. Allerdings sind die Herstellungskosten bei TI hoch: Das Unternehmen hat mit solchen Produkten bisher wenig Erfahrung. Intel wird wohl zunächst nur die Handy-Hersteller aus der zweiten und dritten Linie erreichen können, da Marktführer wie Nokia und Ericsson zunächst das Risiko scheuen werden, auf ein neues Design umzusteigen. Die INTC-Aktie steigt um 8,2% auf 35-5/8$. Das ADI-Papier legt um 9,3% auf 53-1/2$ zu. Der Philadelphia Semiconductor Index steigt um 7% auf 590 Punkte.
Quelle: wallstreet-online

Badinvestor
06.12.2000, 14:53
Der Chiphersteller Intel und Analog Devices präsentierten heute eine neue Produktreihe, welche die Bearbeitung von Audio- und Bildsignalen in neuartigen Mobilfunkgeräten, Handhelds und Digitalkameras ermöglichen.

Zu den Produkten zählen beispielsweise "digital signal processors" (DSPs), welche Audio- und Bildsignale verarbeiten als auch Mikroprozessoren, welche das Abspielen von Software ermöglichen.

Intel greift damit nach Anteilen an einem Markt, der bislang vom Konkurrenten Texas Instruments dominiert wird. Die Produkte sollen innerhalb der kommenden 12 Monate auf den Markt kommen.


Quelle: finance-online

Badinvestor
12.12.2000, 16:06
Die Experten des Berliner Börsenbriefs raten bei Intel noch abzuwarten.

Intel habe den bisher kleinsten Transitor aller Zeiten für Prozessoren entwickelt. 1000 Stück übereinandergestapelt würden die Dicke eines Blattes Papier ergeben. Bis zum Jahr 2005 werde man Prozessoren entwickeln können, die die 10fache Leistungsfähigkeit heutiger Top-Modelle habe. Somit beweise Intel einmal mehr seine technologische Führerschaft und sichere sich langfistiges Wachstum. Die in der vergangenen Woche ausgesprochene Umsatz- und Gewinnwarnung sei für den Markt keine Überraschung gewesen. Ein Sell-Off sei ausgeblieben, obwohl Intel für das laufende Quartal kaum noch sequentielles Wachstum sah. Da sämtliche Computerhersteller bereits Warnungen ausgesprochen hätten, und Intel schließlich über diese den Umstaz generiert, sei dies zu erwarten gewesen.

Die Starke, welche der Kurs gezeigt habe, sei zwar beeindruckend, für den Einstieg sei es aber zu früh. Intel werde noch niedrigere Kurse sehen, in die es hineinzukaufen gelte. Der Zielbereich liege zwischen 25 und 30 US-$.

Analyst: Berliner Boersenbrief
WKN der Aktie: 855681
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 37,4375 US-$
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Abwarten


Quelle: Aktienresearch

Badinvestor
15.12.2000, 11:57
Der Chiphersteller Intel Corp. wird im ersten Quartal 2001 seinen 1,3 GHz Pentium 4 vorstellen, der es PC-Herstellern erlaubt, einen PC mit diesem Prozessor anzubieten, der weniger als 1.600 Dollar kostet. Außerdem kommt noch eine neue Version des 800 MHz Celeron-Chips auf den Markt.

Zusätzlich wird noch ein 500 MHz Pentium 3-Prozessor für Notebooks angeboten, der sich mit den Prozessoren von Transmeta messen soll. Er wird nun schon im ersten Quartal herauskommen, nicht erst wie geplant Mitte 2001.


Quelle: finance-online

Badinvestor
14.02.2001, 12:12
Wie Intel bekannt gab, wird man sein erst vor neun Monaten gegründetes Streaming Media Geschäft nun wieder schließen. Als dieser neue Geschäftsbereich gegründet wurde, ging das Unternehmen von einem Umsatz von 2,5 Mrd. US-Dollar im Jahre 2004 aus.

Zur Begründung sagte ein Sprecher des Unternehmens, man habe die Lage falsch eingeschätzt. Dieser Wirtschaftsbereich werde zwar auch in Zukunft wachsen, doch nicht so rasant wie erwartet. Zudem gäbe es im Moment zu viele Anbieter im Bereich der Streaming Medien, mit denen man sich den Markt teilen müsse.

Die 200 Angestellten, die bei Intel in diesem Bereich tätig sind, werden ihren Arbeitsplatz nicht verlieren, sondern neue Aufgaben innerhalb des Unternehmens übernehmen.


Quelle: finance-online

Badinvestor
26.02.2001, 12:25
ups dat hört sich gut an :)


Intel, der Weltmarktführer für Computer-Chips, wird am Dienstag, auf dem halbjährlich stattfindenden Entwicklungsforum in San Jose, einen neuen Server-Chip vorstellen. Mit diesem Schritt unterstreicht Intel sein Vorhaben, auf diesem Markt verstärkt Fuß zu fassen.

Der neue Chip wird den Code-Namen McKinley haben und voraussichtlich nicht vor 2002 auf den Markt kommen. Erste Testläufe sollen jedoch bereits in diesem Jahr stattfinden. Experten geben McKinley gute Chancen mit den Konkurrenzprodukten vonSun, IBM und Hewlett-Packard mithalten zu können.

Des weiteren wird Intel einen neuen 900 Megahertz Pentium III Xeon Server-Chip und einen Pentium IV Chip, mit dem Code-Namen Foster, welcher mindestens 1,4 GHz haben soll, vorstellen.


Quelle: finance-online

Badinvestor
26.02.2001, 17:23
Die Intel Corp., der weltgrößte Chip-Hersteller, meldete am Montag, daß er das Halbleiter-Unternehmen VxTel Inc. für rund 550 Mio. Dollar in bar übernehmen wird.

VxTel stellt digitale Signalprozessoren her, die es Telekommunikations-Unternehmen ermöglichen, Sprache und Daten über Packet-vermittelte Netze zu versenden.

Die Aktien von Intel stiegen in diesem Zusammenhang vorbörslich um 5/16 Dollar auf 30,25 Dollar. Sie schwankten in 52 Wochen zwischen 28,5 Dollar und 75-13/16 Dollar.


Quelle: finance-online

Badinvestor
27.02.2001, 17:51
Wie aus einer heute veröffentlichten Akte der Securities and Exchange Commission hervorgeht, hat der Computerprozessorhersteller Intel seinen Anteil an Evans & Sutherland zurückgeschraubt.

Den Angaben zufolge wurden über 900.000 Anteile verkauft, womit sich der Intel Anteil auf unter 4% reduziert. Zuvor war Intel im Besitz von 11,3% der Anteile. Zum Grund des Verkaufs wollte Intel bisher noch kein Statement abgeben.

Evans & Sutherland ist im Silicon Valley ansässig und erstellt Soft- und Hardware für die Produktion von 3D-Grafiken.

Intel verlieren heute leicht auf 29,25 Dollar, während Evans & Sutherland trotz dieser Nachricht leicht auf 7,5 Dollar zulegen könnten.


Quelle: finance-online

Badinvestor
28.02.2001, 13:08
Auf dem zur Zeit in San Jose stattfindenden Intel Developers Forum hat Intel, der größte Chiphersteller der Welt, einen Chip präsentiert, der die nächste Geschwindigkeitsschallmauer durchbrochen hat: Der Pentium 4 mit einer Taktfrequenz von 2 GHz. Wann der Prozessor auf den Markt kommen wird und wieviel er dann kosten wird, gab Intel allerdings noch nicht bekannt.

Wie schon gestern berichtet, will Intel im aktuellen Jahr bis zu 12 Mrd. Dollar in die Forschung und den Ausbau der Forschungsaktivitäteninvestieren. Langfristig will sich der Konzern damit von der Konkurrenz AMD und Transmeta technologisch absetzen. Die Chancen dafür stehen gut, denn Intel verfügt über mehr Bargeld als AMD und Transmeta zusammen wert sind.

Die Aktie verlor gestern 1,7% auf 29 Dollar und notiert damit in der Nähe des 52 Wochentiefs.


Quelle: finance-online

Badinvestor
01.03.2001, 09:50
Die US-Wirtschaft schwächelt und steht womöglich vor einer Rezession. Craig Barrett, Chef des weltweit größten Chipherstellers Intel, will dennoch den dunklen Wolken am High-Tech-Himmel ziemlich gelassen entgegensehen. „Wir werden unseren finanziellen Ausblick für dieses Jahr nicht ändern“, so Barrett auf dem derzeit stattfindenden Intel-Developer-Forum, einem Treffpunkt für über 5000 Hard-und Softwareentwickler, die über zukünftige Trends zu diskutieren. Auch bei den Investitionen bleibt Intel seiner Linie treu und dementiert Gerüchte aus Bankenkreisen, man wolle Ausgaben im Fertigungsbereich zurückfahren und der schwächeren Nachfrage anpassen. Unternehmen wie Motorola, Texas Instruments oder Micron Technology reduzieren ihre geplanten Budgets für Ausrüstungsmaterial um mehr als 30% - Intel hingegen wird weiterhin etwa 7,5 Mrd.$ in den Ausbau seiner Produktionsanlagen und Prozesstechnologien investieren, weitere 4,3 Mrd.$ fließen in Forschung und Entwicklung. Im Produktionsbereich wird Intel einen Großteil des Kapitals in Fertigungsanlagen für 0,13-Micron-Chips oder in die neue 300mm-Wafertechnik investieren. Beides notwendige Bedingungen für Intel, um auch weiterhin den Ton in Sachen Leistungsfähigkeit und Produktivität bei Mikrochips angeben zu können. Eine Gratwanderung für das Unternehmen, denn gleichzeitig erhöht sich auch das wirtschaftliche Risiko bei einem möglichen Halbleiterabschwung. Auch mit der Einführung neuer Produkte wird der Chipgigant in den kommenden Monaten nicht geizen. Stolz präsentiert die kalifornische Prozessor-Schmiede einen neuen Server-Chip (64 Bit) mit dem Code-Namen „McKinley“, der noch in diesem Jahr die Angebotspalette bereichern soll. Im Segment für Desktop-PCs steht nun die Vermarktung des brandneuen Pentium 4 an erster Stelle. Hier stehen etwa 300 Mio.$ für eine weltweite Marketingkampagne bereit. Jedoch fehlen nach Ansicht der Fachpresse derzeit noch geeignete Softwareanwendungen, um das Leistungspotential des neuen Power-Chips voll ausnutzen zu können. Im mobilen Bereich schlägt Intel gegen Wettbewerber wie Transmeta oder Advanced Micro Devices zurück: Ein neuer Pentium III–Chip mit 1GHz Taktfrequenz und deutlich geringerem Stromverbrauch ist für Oktober angekündigt. Des Weiteren wehrt sich Intel derzeit sehr aggressiv gegen Transmetas Markteintritt bei Sub-Notebooks. Hier ist seit kurzem ein Pentium III-Chip mit 700 MHz und einem Verbrauch von unter 1 Watt erhältlich. Mit Dell und Marktführer Toshiba hat Intel bereits erste Großabnehmer des neuen Chips gefunden. Die Intel-Aktie notiert derzeit unverändert bei 29$. Auch aus charttechischer Sicht dürften die nächsten Wochen spannend werden, wie die Analyse von w:o-Chartexperte Stefan Ochsenkühn zeigt .
Quelle: wallstreetonline

Badinvestor
01.03.2001, 09:50
Intel ist derzeit hoch zufrieden mit der Entwicklung des eigenen Telekommunikationssektors. Aufgrund des hohen Wachstums in diesem Bereich will Intel die dortigen Umsatz- und Gewinnzahlen in Zukunft separat ausweisen. Üblich ist, daß ein Unternehmen die Umsätze einer Sparte separat ausweist, sobald diese einen Umsatzanteil von 10% des Gesamtumsatzes erreicht.

Produkte, die diesem Sektor zugeordnet werden, sind z.B. Switches, Glasfaserprodukte, Telekommunikationsausrüstung, Flash Memory Chips und anderes.

Im letzten Quartal erzielte Intel einen Umsatz von 8,7 Mrd. Dollar. Die Aktie verlor heute 2% auf 28,5 Dollar.


Quelle: finance-online

Badinvestor
05.03.2001, 10:58
Intel meldete am Freitag, daß Xircom seine finanziellen Ziele erreicht hat, welche als Bedingung für einen Abschluß der Akquisition gesteckt wurden. Intel hält nun rund 90 Prozent der Xircom-Anteile.

Intel konnte am Freitag im Gegensatz zur schwachen Nasdaq um 0,6 Prozent auf 29 5/16 Dollar zulegen.


Quelle: finance-online

Badinvestor
07.03.2001, 12:15
Der Chiphersteller Intel hat klargestellt, dass die Aussagen seines Vorstandsvorsitzenden Andy Grove
nicht als Gewinnwarnung zu verstehen sind. Intel Sprecher Robert Manetta
erklärte am Dienstag Abend, man hätte die Erwartungen des Unternehmens nicht
geändert und sei für die Internetentwicklung langfristig 'bullish' gestimmt.
Zuvor hatte Grove Analysten auf einer Telefonkonferenz mitgeteilt, dass er
in absehbarer Zeit keine merkliche Steigerung der Chipnachfrage erwarte. Dem
Finanzinformationsdienstleister Thomson Financial/First Call zufolge dürfte das
Unternehmen in diesem Jahr einen Gewinn von 1,04 USD je Aktie
ausweisen
Quelle: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH.

Badinvestor
09.03.2001, 10:12
Die Analysten von Wit Sound View sehen die Aussichten für Aktien von Intel skeptisch.

Nach Äußerungen von Intel-Chef Andrew Grove rechne man nicht mit einer raschen Erholung des Halbleitermarktes. Die Analysten von Wit Sound View haben das 52-Wochen Kusziel am Mittwoch von $41 auf $37 reduziert. Man rechne für 2001 lediglich mit einem Gewinn je Aktie von 95 Cents nach bislang $1,20. Im Jahr darauf solle der Gewinn bei $1,26 statt bislang $1,37 liegen.

Analyst: Wit SoundView
WKN der Aktie: 855681
KGV 01e: 24,7
Besprechungskurs: $33
Kursziel: $37
Rating des Analysten: k.A.


Quelle: Aktienresearch

Badinvestor
09.03.2001, 10:43
Der weltgrößte Computerchip-Hersteller
Intel hat zum zweiten Mal in diesem Jahr eine
Umsatzwarnung veröffentlicht und gleichzeitig die Streichung von
5000 Stellen angekündigt. Der Umsatz in den ersten drei Monaten
des Jahres werde voraussichtlich um 25 Prozent unter dem letzten
Quartal 2000 liegen, teilte das US-Unternehmen am Donnerstagabend
(Ortszeit) in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien mit.

Die wirtschaftliche Abschwächung in den USA habe nun neben dem
Personal-Computer-Bereich auch die Nachfrage nach Netzwerk-Rechnern
und Kommunikationstechnik erfasst. Im nachbörslichen Handel brach
die Aktie des High-Tech-Konzerns um 7,5 Prozent ein.

Die Gewinnwarnung von Intel ist bereits die zweite in diesem Jahr.
Zunächst hatte das Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von 15
Prozent gegenüber Ende 2000 gerechnet. Im letzten Quartal des
vergangenen Jahres hatte der Chip-Hersteller noch einen Umsatz von
8,7 Mrd. USD verzeichnet. Bis zum Jahresende will das Unternehmen wegen des
Nachfragerückgangs die Zahl seiner Beschäftigten von derzeit 85.000
auf rund 80.000 reduzieren


Quelle: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH

Badinvestor
09.03.2001, 10:59
Studien zeigen das sich der PC Absatz in den nächsten Jahren drastisch verringern wird. Ob man hier in den PC Sektor investieren sollte ?
Ich weiss es nicht.

http://www.aktienboard.com/vb/uploads/116/Neu-1.jpg

Badinvestor
15.03.2001, 10:44
Der Chiphersteller Intel gab heute abend bekannt, die Bereiche Netzwerke und Kommunikation zusammenlegen zu wollen. Im Netzwerkbereich werden Prozessoren für Sprach- und Datennetzwerke erstellt, während im Bereich Kommunikation verschiedene Kommunikationssysteme entwickelt werden. Als Grund für die Zusammenlegung wurde angegeben, daß die jetzt engere Verknüpfung zu einer Effizienzsteigerung beitragen soll.

Intel gab weiterhin bekannt, daß zwei langjährige Manager das Unternehmen verlassen und in Rente gehen werden. Einer von ihnen arbeitete seit 1969 bei Intel. Intel wurde 1968 gegründet.

Die Aktie verlor heute 1,2% auf 29 Dollar und entwickelte sich damit leicht besser als die Nasdaq.


Quelle: finance-online

Badinvestor
19.03.2001, 14:03
Die Intel Corp. teilte mit, daß sie ihren schnellsten Prozessor für Notebooks vorstellen wird, womit sie die Leistungsdifferenz zwischen Laptops und Desktops verringert.

Der mobile Pentium III stellt den ersten Laptop-Prozessor dar, der mit 1 GHz Taktfrequenz läuft. Er ersetzt damit den Vorläufer, der mit 850 MHz arbeitete.

Der Chip verbessert erweiterte Applikationen wie z.B. digitale Fotografie, Video-Verarbeitung, Sprach-Erkennung und 3D-Spiele, so das Unternehmen. Er soll bald in mehr als 20Notebook-Modellen von Acer, Compaq, Dell, Fujitsu, Gateway, Hewlett Packard, IBM, NEC, Toshiba und Sony verfügbar sein.


Quelle: finance-online

Badinvestor
19.03.2001, 20:00
Aktien des Chipherstellers Intel verloren bis zur Handelsmitte nach der Veröffentlichung einer Analyse
von Piper Jaffray deutlich an Wert. Ashok Kumar, Analyst bei der US-Bank Piper
Jaffray, hatte vor einem deutlichen Kurseinbruch der Aktie gewarnt, falls der
Computermarkt in eine Rezession abgleite. Der Intel-Aktie verlor bis 18.40 Uhr
7,62% auf 25,75 US-Dollar. Der NASDAQ Composite-Index gab
gleichzeitig um 0,89% auf 1.874,16 USD nach.

Kumar sieht auf die PC-Industrie in der zweiten Jahreshälfte 2001 eine
Rezession zukommen. Er erwarte, dass der PC-Markt zum ersten Mal in seiner
Geschichte schrumpfen werde. Falls es im zweiten Halbjahr zu einer Rezession
komme, werde der Aktienkurs von Intel auf seine Kurstiefststände des Jahres 1998
zurückfallen. Er erwartet, dass der PC-Markt sich nicht vor der zweiten Hälfte
des Jahres 2002 erholen werde.


Quelle: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH.
Vielen Dank für Ihr Abonnement

Badinvestor
20.03.2001, 18:04
Spekulativ halten" lautet das Rating der Experten von "Börse Online" für die Aktien von Intel.

Die Intel Corp. ist der weltgrößte Chiphersteller und beherrscht über 80% des PC- Mikroprozessor-Marktes. Das Unternehmen bietet außerdem Flashmemory-Komponenten und eingebettete Chips für Kommunikations- , Industrie- und militärische Märkte an.

Intel gab bekannt, daß die Erlöse im laufenden Quartal mit 6,5 Milliarden Dollar um 25 Prozent unter dem Vorjahresergebnis liegen werden. Noch im Januar ging das Unternehmen von einem Rückgang um nur 15 Prozent aus. Die Bruttomarge werde von bisher 58 Prozent voraussichtlich auf 51 Prozent sinken. Als Folge bleibe der Gewinn je Aktie sieben bis neun Cent hinter den bisherigen Analystenschätzungen von 21 Cent zurück, so die Experten.

Finanzchef Andy Bryant erklärte, daß die Absatzschwäche sämtliche Bereiche von Intel betreffe. Um Überkapazitäten abzubauen, plane der Konzern, 5000 Mitarbeiter zu entlassen. Es sei daher nicht mit einer schnellen Besserung der Situation zu rechnen.

Der Titel wird von den Experten daher als Halteposition eingestuft. Außerdem sollten Anleger unbedingt einen engen Stopkurs setzen.

Analyst: Boerse-Online
WKN der Aktie: 855681
KGV 01e: 28,3
Besprechungskurs: 29,43 US-Dollar
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Spekulativ halten


Quelle: Aktienresearch

Badinvestor
23.03.2001, 15:05
Nicht nur an der Börse herrscht derzeit Ratlosigkeit über die weitere Entwicklung der High-Tech-Industrie. Auch Craig Barrett, Chef des weltweit größten Chipherstellers Intel, ist sich über den weiteren Geschäftsverlauf seines Unternehmens unsicher. „ Wir wissen nicht, wie lange der Abschwung noch andauern wird. Es können 6, 12 oder sogar 18 Monate sein.“, so Barrett zu einem britischen TV-Sender. Kurzfristig sollten Aktionäre also weiterhin mit negativen Meldungen rechnen. Speziell die Auswirkungen der US-Krise auf andere Wirtschaftsregionen wie Europa oder Asien ist derzeit völlig unklar. Auch im Hinblick auf die Entwicklung an den Weltbörsen sind vom Intel-Chef eher skeptische Töne zu hören: „Ich hoffe, wir nähern uns dem Boden. Aber in diesem Markt überrascht mich gar nichts mehr.“ Bei der Intel-Aktie ist derzeit noch keine eindeutige Trendwende auszumachen, obwohl das Papier gestern um mehr als 12% auf 28,68$ zulegen konnte.
Quelle: wallstreetonline

Badinvestor
23.03.2001, 15:09
Intel CEO Craig Barret zeigte sich auf einer heutigen Analystenkonferenz positiv für die weitere Entwicklung des Chipmarktes gestimmt. Seiner Meinung nach, sei die Marktlage in Europa zufriedenstellend. In den USA leide der Absatz im Moment zwar unter der konjunkturellen Lage, dies werde allerdings langfristig von einer wachsenden Nachfrage nach schnelleren PCs wieder aufgehoben.

Dank dieses positiven Kommentars notieren Intel heute mit 7,8% im Plus bei 27,5 Dollar. Auch der Konkurrent AMD profitiert und legt 7,5% auf 25 Dollar zu.


Quelle: finance-online

Badinvestor
23.03.2001, 15:12
Intel hat den jüngsten Aussagen des AOL Sprechers Michael Lynton das große Los bei einer Kooperation zwischen AOL und BSCH gezogen. AOL und die spanische Großbank werden innerhalb eines Joint Ventures allen Kunden der Bank einen Internetzugang über AOL und ein Internetterminal anbieten. Bisher war nicht bekannt, wer den Auftrag über die Fertigung der Terminals erhalten würde. Heute gab Michael Lynton dann preis, daß es Intel sein wird.

Angedacht sind zunächst 250.000 solcher privater Terminals. Möglich wären allerdings bis zu 10 Mio., denn soviele Kunden hat die spanische Großbank.

Einzelheiten über die Fähigkeiten und über den Preis des Terminals wurden noch nicht bekannt gegeben.

Die Aktien von Intel können heute 8% zulegen. Dies ist aber sicherlich nicht nur auf diesen Deal zurückzuführen, sondern darauf, daß die Aktie in den vergangenen Tagen ausverkauft wurde.


Quelle: finance-online

Badinvestor
28.03.2001, 10:28
Nachdem Goldman Sachs die Prognosen bei einer Reihe von Chip-Aktien im TK-Infrastruktur-Bereich kräftig zurechtgestutzt hat , stuft das Brokerhaus die Aktie von Intel als „outperformer“ ein und setzt ein Kursziel von 36$. Im letzten September habe sich der Chip-Weltmeister dem altbekannten PC-Nachfrageproblem gegenüber gesehen, wie die Analysten zur Begründung schreiben. Jetzt aber sei davon auszugehen, dass die Lagerbestände in den Vertriebskanälen bald wieder ihre normale Größe erreicht hätten. Daher geht das Brokerhaus davon aus, dass Chip-Aktien bei der nächsten Erholung vorne dabei sein werden. Über die Intel-Aktie hinaus hat Goldman Sache eine Reihe weiterer Chip-Aktien unter Beobachtung gestellt. Als „outperform“ werden neben Intel eingestuft: Altera, Xilinx und LSI Logic. Neutral gesehen werden National Semi, Linear Tech., Maxim und Analog Devices. Das Papier von Texas Instruments wird sogar auf die „Recommended List“ gesetzt wird. Die INTC-Aktie gewinnt 3,1% auf 29,25$. Der 52-Wochen-Bereich liegt zwischen 24,56 und knapp 76$. Die TXN-Aktie verliert 1,4% auf 36$, Der 52-Wochen-Bereich liegt zwischen 28,25 und knapp 92$. Der Philadelphia-Semiconductor-Index fällt um 1,5% auf 609 Punkte.
Quelle: wallstreetonline

Badinvestor
16.04.2001, 16:26
Die Analysten von Morgan Stanley haben heute vor Eröffnung der Börsen ihre Gewinnerwartungen für den Chiphersteller Intel zurückgenommen. Dieser wird morgen die Zahlen für die ersten drei Monate des Jahres bekannt geben. Die durchschnittliche Analystenerwartung liegt bei 15 Cents je Aktie.
Mark Edelstone von Morgan Stanley geht von einem Gesamtjahresgewinn von 45 Cents je Aktie aus. Dies sind fast 30% weniger, als er noch vor kurzem erwartete. Auch für das kommende Jahr hat er die Erwartung von 80 Cetns auf 60 Cents zurückgenommen.

Vorbörslich verlieren Intel 5% auf 27 Dollar.


Quelle: finance-online.de

Badinvestor
17.04.2001, 08:59
SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chiphersteller Intel <INTC.NAS>
<INL.FSE> wird am kommenden Dienstag einen voraussichtlichen Gewinn je Aktie von
15 US-Cent nach 36 US-Cent im Vorjahreszeitraum bekannt geben. Das ergab eine
Konsensusschätzung von Analysten unter Federführung von First Call/Thomson
Financial. Danach werde der Quartalsumsatz auf 6,491 Mrd. USD nach 7,993 Mrd.
USD im Vorjahrszeitraum sinken.

Intel hatte am 8. März gewarnt, dass der Umsatz im ersten Quartal um 25
Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2000 fallen werde, in dem 8,7 Mrd. USD
erzielt worden waren. Für die Bruttomarge wurde ein Rückgang auf 51 Prozent
erwartet und außerdem ein Personalabbau von 5.000 Stellen angekündigt.

Analyst Jonathan Joseph von Salomon Smith Barney erwartet einen Gewinn je
Aktie von 15 US-Cent im ersten Quartal. Er stufte die Papiere mit "outperform"
ein. Das Geschäft mit Speicherkarten und Kommunikationskomponenten könnte sich
schwächer als erwartet entwickeln, sagte Joseph. Erst kürzlich hatte der Analyst
seine Schätzung für die Bruttomarge von 51 auf 49 reduziert. Joseph rechnet mit
einem Quartalsumsatz von 6,5 Mrd. USD.

LEHMAN MIT GESENKTEN GEWINNERWARTEN

Von einem Gewinn je Aktie von 15 US-Cent und einem Umsatz von 6,331 Mrd. USD
geht Dan Niles von Lehman Brothers aus. Der Analyst hatte vor kurzem seine
Gewinnerwartungen für die Jahresergebnisse 2001 und 2002 gesenkt. Der
Verkaufsmix von Intel habe sich mehr als erwartet zu Desktop-Computern und
weniger zu portablen Rechnern und Servern gedreht. Dies würde zu niedrigeren
durchschnittlichen Verkaufspreisen und damit geringen Margen führen.

Niles, der die Intel-Papiere mit "market perform" eingestuft hat, senkte
seine Prognose für den Quartalsgewinn je Aktie von 70 auf 65 US-Cent. Für das
Geschäftsjahr erwartet er einen Gewinn je Aktie von 75 US-Cent nach zuvor
geschätzten 80 US-Cent.

Der Lehman-Analyst befürchtet außerdem Zeichen eines verlangsamten Wachstums
in Europa im zweiten Quartal. Er erwarte zudem "dramatische" Rückgänge der
durchschnittlichen Verkaufspreise für Intels Pentium 4-Prozessor. Damit solle
die Nachfrage rechtzeitig vor dem Schulbeginn angekurbelt und verlorene
Marktanteile vom Konkurrenten AMD <AMD.NYS> <AMD.FSE> zurückgewonnen werden.

Die Analysten von Banc of America Securities gehen von einem Gewinn je Aktie
von 15 US-Cent und einem Umsatz von 6,537 Mrd. USD für das erste Quartal aus.
Besonders die schwache PC-Nachfrage, der wachsende Wettbewerb mit AMD und die
Schwäche im Bereich Speicherkarten würden das Intel-Ergebnis "erheblich"
beeinträchtigen. Die Analysten erwarten für das zweite Quartal einen weiteren
Umsatzrückgang um 5 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres. Die
Aktie wurde als "market performer" eingestuft./FX/rw/av/ub



Quelle: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH.

TraderOne
17.07.2001, 22:29
intel kommt mit +2 cent über den erwartungen, ergo 12 cent pro aktie ....

TOne
:cool:

andwand
17.07.2001, 23:09
Hallo!

ich bin neu hier am aktienboard und verfolge mit großem interesse die beiträge hier in den foren. dadurch bin ich auch auf dieses thema gestoßen.
ich würde gerne wissen, woher du die intel zahlen so schnell hast, ist das ein kostenpflichtiger realtime-service oder kann man das gratis haben, auf den standard-info seiten waren die zahlen erst 20 min. später zu lesen.
gruß

andwand:)

TraderOne
17.07.2001, 23:19
hi andwand,
freut mich sehr dich hier zu sehen. die earnings kamen diesmal am schnellsten über yahoo (http://finance.yahoo.com/?u) und etwas später auch über bigcharts (http://www.bigcharts.com/).
die page hier ist allerdings auch sehr schnell ... earnings.com (http://www.earnings.com)

also alles freie quellen aus dem internet ohne gebühren, keine realtime news. wer sucht, der findet ... ;)

bye,
TOne
:cool:

Nobody
18.07.2001, 02:51
Die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel sind etwas besser als erwartet ausgefallen. Trotz eines deutlichen Gewinneinbruchs liegt der Gewinn der pro Aktie noch über den Erwartungen der Analysten.

Der Netto-Gewinn sank auf 196 Mio. $ nach 3,14 Mrd. $ im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie liegt bei zwölf Cent gegenüber 50 Cent im Vergleichzeitraum. Der Umsatz ist um 24 Prozent auf 6,33 Mio. $ gesunken und liegt damit im Rahmen der eigenen Umsatzprognose. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch 8,3 Mio. $ umgesetzt. Für das kommende Quartal rechnet der Chiphersteller mit einem Umsatz zwischen 6,2 Mrd. $ und 6,8 Mrd. $. Das Betriebsergebnis liegt im zweiten Quartal bei 217 Mio. $ gegenüber 2,4 Mrd. $ im Vorjahr.


Analysten hatten sich zuvor vorsichtig optimistisch gezeigt. Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten für das zweite Quartal einen Gewinn je Aktie von 0,10 $ nach 0,50 $ im Vorjahreszeitraum erwartet. Analyst Douglas Lee von Banc of America Securities hatte mit einem Gewinn je Aktie von 0,12 $ gerechnet. Die Konsensschätzungen hatten bei 0,10 $ je Aktie gelegen. Der Umsatz war zwischen 6,3 Mrd.$ und 6,5 Mrd.$ erwartet worden, nachdem der Konzern im Juni überraschend an seiner Umsatzprognose von 6,2 Mrd. $ bis 6,8 Mrd. $ festgehalten hatte.



Das vergangene Quartalsergebnis war eines der schlechtesten seit 1997. Intel lag mit einem Umsatzeinbruch auf 6,7 Mrd. $ 16 Prozent unter dem Vorjahresquartal und sogar 23 Prozent unter dem Umsatz der vorhergehenden drei Monate. Ohne die außerordentlichen Erträge und Aufwendungen lag der Gewinn je Aktie bei 16 Cent. Der Chiphersteller hatte zuvor eine Umsatzwarnung ausgegeben.

Intel-Chef optimistisch

Intel-Chef Craig Barrett hält eine Erholung der Halbleiterbranche in der zweiten Jahreshälfte für möglich, eine konkrete Prognose wollte er aber nicht machen. "Wir erwarten, dass es mit der Computerindustrie in der zweiten Jahreshälfte aufwärts geht, aber das hängt von vielen Dingen ab", sagte Barrett der "Süddeutschen Zeitung". Die Entwicklung sei unter anderem von der Entwicklung in Europa, Asien und Lateinamerika abhängig. Derzeit leide die Branche unter einem Auftragsengpass, in der Kunden kurzfristig ihren Bedarf aufstocken würden, sagte der Intel-Chef weiter. "Deshalb können wir wohl erst in ein paar Monaten sagen, wie es in der zweiten Jahreshälfte wirklich läuft". Er könne sich aber nicht vorstellen, dass das Wachstum in der Branche auf lange Sicht nachlasse. "Die langfristigen Aussichten sind sehr gut."

AMD profitiert von Preiskampf

Das größte Risiko für sein Berechnungsmodell sehe er in dem aggressiven Preiskampf, den Intel selbst begonnen habe, sagte Lee. Am Dienstag hat der Konzern die Preise für seine Prozessoren gesenkt, die in tragbaren Computern zum Einsatz kommen. Die Preise einiger Pentium-III-Mikroprozessoren sollen um bis zu 37 Prozent sinken. Laut Intel kostet der Ein-Gigahertz-Pentium-III-Chip nun 401 nach bislang 637 $. Hintergrund ist offenbar die Einführung des noch schnelleren Pentium-III-Mikroprozessors "Tualatin", dessen Preis von Intel noch nicht bekannt gegeben wurde. Aber auch Konkurrent AMD, der angekündigt hatte, auf dem Markt für tragbare Rechner einen 50-Prozent-Anteil erreichen zu wollen, hält den Preisdruck aufrecht.


Trotzdem rechnen US-Analysten damit, dass die beiden Unternehmen ihren Preiskampf vorerst auf Eis legen. Eine Fortführung würde vor allem Marktführer Intel treffen, der 30 Millionen Prozessoren pro Quartal verkaufe. Die Unternehmen seien an einem Punkt angelangt, wo sie sich fragten, wie viel der eigenen Einnahmen man aufs Spiel setzen könne, um den Konkurrenten zu treffen, sagte Mercury Research Analyst, Dean McCarron. Der Preiskampf setzte im April ein, als Intel den Preis für sein Prozessor-Flaggschiff Pentium 4 drastisch reduziert hatte. AMD reagierte und konnte in der Folgezeit Marktanteile hinzugewinnen.

Gruß Nobody

Nobody
10.10.2001, 20:25
Hallo.



http://www.musterdepot.de/chart/intel101001.gif



Normalerweise würde ich sagen Intel ist wieder kaufenwerts. ;)

Oder seit ihr anderer Meinung? :confused:

Gruß Nobody

schlaubi
10.10.2001, 21:14
Wär ein Versuch wert!

Nobody
14.10.2001, 03:06
Hallo

Den Dienstag sollten sich dann nicht nur Intel-Fans rot im Kalender anstreichen: "After the Bell" – nach Börsenschluß – gibt der Halbleitergigant den Takt für alle Chipwerte vor. :eek:

Experten rechnen trotz schwacher Nachfrage mit einem Gewinn. :confused:

Bemerkenswert wird der Ausblick von Intel sein. Wann endlich ist die Baisse der Chip-Industrie vorbei? :rolleyes:


Gruß Nobody

Muffin
14.10.2001, 22:46
servus,

vom chart her sieht es gut aus...nur habe ich gelernt, dass es wichtig ist, auch mal die realität zu sehen.

damit meine ich konkret:

intel hat die paradezeit hinter sich, wo fast jeder pc mit einem intel-chip ausgestattet wurde. ich sehe es ja selbst in meinem job: AMD (863186) ist gross im kommen. Der XP-Chip lässt Intels P4 nicht nur preislich im Regen stehen, sondern auch in der leistung.

Deshalb mein Tipp: auch mal an AMD denken (unter 10 E wäre evtl. ein guter Zeitpunkt)

Nobody
15.10.2001, 07:21
Hallo Muffin

Hier der AMD Chart.

Aber so gut geht es denen auch nicht.


Die Analysten von Delbrück Asset Management stufen die Aktien von AMD Advanced Micro Devices Inc. weiterhin auf "neutral" ein. (WKN 863186) Der Preiskrieg mit Intel im PC-Prozessoren-Geschäft mache AMD schwer zu schaffen. Der Umsatz im dritten Quartal sei gegenüber dem Vorquartal um 22 Prozent gefallen. Dadurch habe es einen Verlust von 90 bis 110 Mio. US-Dollar gegeben. Wegen des Kursverfalls der Aktie stufen die Experten von Delbrück Asset Management AMD unverändert auf "neutral" ein.


http://chart4.onvista.de/OnVista/hOnVista.html?ID_NOTATION=18227&PERIOD=4&ord=8359354http://chart4.onvista.de/OnVista/hOnVista.html?ID_NOTATION=18227&PERIOD=4&ord=8359354http://chart4.onvista.de/OnVista/hOnVista.html?ID_NOTATION=18227&PERIOD=4&ord=8359354http://chart4.onvista.de/OnVista/hOnVista.html?ID_NOTATION=18227&PERIOD=4&ord=8359354

Gruß Nobody

Nobody
15.01.2002, 07:39
Hallo

http://chart4.onvista.de/OnVista/hOnVista.html?ID_NOTATION=269228&PERIOD=4&ord=8425640

Zwar beginnt die Quartalszahlensaison in den USA schon heute, aber mit Intel wird morgen der erste Dow Jones Wert die Zahlen für das vergangene Quartal melden. Wie jedes Mal dürften die Intel-Zahlen wieder entscheidend für den Halbleitersektor werden.
Analysten sind diesmal allerdings guter Dinge, dass die Zahlen innerhalb der Erwartungen ausfallen werden. Erst Anfang Dezember erhöhte Intel die eigenen Prognosen. Für das vierte Fiskalquartal rechnet Intel selbst jetzt mit einem Umsatz von 6,7-6,9 Mrd. Dollar. Ursprünglich war Intel noch von einer Spanne von 6,2-6,8 Mrd. Dollar ausgegangen. Analysten erwarten einen Gewinn von 11 Cents je Aktie.

Aber nach Meinung einiger Experten könnten sogar diese Zahlen übertroffen werden, denn das Weihnachtsgeschäft im PC-Bereich entwickelte sich besser als zuvor erwartet. Zudem befinden sich auch in der Xbox die Prozessoren von Intel.

Wichtig dürfte vor allem der Ausblick auf die kommenden Quartale sein. Auch dieser könnte mit Hilfe der neuen Fertigungstechnologie, die die Kosten senkt, gut ausfallen. Ob die Wende aber tatsächlich schon geschafft ist, wird Intel morgen nach US-Börsenschluss mitteilen.

Gruß Nobody

Badinvestor
15.01.2002, 18:33
Hallo Nobody bin gespannt auf die Zahlen

Nobody
15.01.2002, 21:12
Hallo Badi

Wir alle sind gespannt darauf. :cool:

Kommt eine Überraschung ? :confused:

Was meinst du ? :rolleyes:

Allerdings ist der Intelkurs sehr gut gelaufen.

Gruß Nobody

Nobody
16.01.2002, 19:12
Hallo

Anders als der Rest der Branche zeigte sich Craig Barrett im vergangenen Jahr überaus optimistisch. Bei jeder Gelegenheit beschwor der Chef des weltgrößten Chipherstellers den kommenden Aufschwung und investierte 2001 satte 7,3 Milliarden Dollar.

Er ließ noch Fabriken bauen, als andere schon Bänder stilllegten. Jetzt, da der Boom ausbleibt, wird auch Barrett vorsichtiger. Um fast zwei Milliarden Dollar kürzt der US-Manager seine Investitionen für das Jahr 2002. Ehe Intel weiter viel Geld in neue Fabriken steckt, will Barrett erst einmal die Früchte der Investitionsflut ernten. Die Kürzungen treffen die Hersteller von Anlagen für die Chipfertigung hart: Im Schnitt stammt weltweit jeder fünfte Dollar in ihren Kassen aus dem US-Unternehmen. Dass der Intel-Boss bald wieder tiefer ins Portmonee greifen wird, ist nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Die Aussichten sind bescheiden – und Barrett ist es inzwischen auch. In diesem Quartal rechnet er mit stagnierenden Einnahmen. Hält die Krise an, wird er den Gürtel gewiss noch enger schnallen.

Gruß Nobody

Nobody
18.01.2002, 22:56
Hallo

Der weltweit führende Halbleiterhersteller Intel hat am Freitag angekündigt, dass er die Investitionssumme in Lateinamerika auch im Jahr 2002 wieder verdoppeln wird. Dies hat Intel auch schon im Vorjahr gemacht.
Doch im laufenden Jahr hat Intel zugleich angekündigt, dass man die Investition in die Modernisierung und neue Fabriken um 25 Prozent weltweit senken wird.

Dies hat bei den Aktientiteln von Chipausrüstern, deren bekanntester Wert Applied Materials ist, für starke Kursrückgänge in der laufenden Woche geführt.

Gruß Nobody

Badinvestor
19.01.2002, 12:28
Hallo Nobody . Also würdest du Intel zur zeit nicht kaufen ?

Nobody
01.02.2002, 02:19
Intel für Merrill Lynch ein ´Strong Buy´

Die Analysten von Merrill Lynch haben die Aktie des US-Chipherstellers Intel von "Buy" auf "Strong Buy" herauf gestuft.

Die Markteinführung des neuen Prozessors "Northwood" werde Intel in die beste Wettbewerbsposition seit 1999 katapultieren, schreibt Analyst Joseph Osha am Donnerstag in einer Studie. Als Kursziel nennt er 42 $r.
Der "Northwood" ist ein verbesserter "Pentium 4"-Prozessor, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit einer Strukturbreite von 0,13 Mikron gefertigt ist. Dies lässt die Größe der Chips schrumpfen und erlaubt höhere Taktraten und damit eine höhere Rechenleistung.

Nach Ansicht von Analyst Osha wird die Bedeutung der neuen Chip-Reihe an der Wall Street unterschätzt. Für Merrill Lynch ist der "Northwood" Grund genug, die Gewinnschätzung für Intel im laufenden Jahr von 70 US-Cent pro Aktie auf 73 Cent anzuheben.

Zudem seien die Lagerbestände für PC-Komponenten im vierten Quartal stark zurückgegangen. Intel könne daher mit einem starken Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2002 rechnen.

Mit dem Anlageurteil "Strong Buy" geht Merrill Lynch davon aus, dass die Intel-Aktien auf Jahressicht einen Ertrag von mindestens 20 Prozent abwerfen werden.
Quelle ftd

Ich kauf mir AMD Aktien ;)

Gruß Nobody

Nobody
09.02.2002, 18:13
TA: Intel: Unbestätigte Kopf-Schulter-Formation zu erkennen

Im Chart der Intel Corp. (WKN-Deutschland 855681) ist derzeit eine unbestätigte Kopf-Schulter-Formation zu erkennen. Fällt der Kurs in den kommenden Tagen unter die Nackenlinie bei 31,40 Dollar, wäre die Formation bestätigt.
http://www.musterdepot.de/charts2002/intel060202.gif
Quelle: MARKET MAKER

Anfang Dezember übersprang der Kurs der Intel Corp. erstmals eine Widerstandslinie bei ca. 32,50 Dollar und markierte kurze Zeit später ein Zwischenhoch bei 34,75 Dollar. Anschließend rutschte die Aktie noch einmal bis auf 31,40 Dollar ab, ehe sie im Januar eine Widerstandslinie bei 36,50 Dollar testete. Es folgten ein Zwischentief bei 31,40 Dollar und ein weiteres Hoch bei 35,10 Dollar. Derzeit notiert der Kurs bei ca. 32,00 Dollar und damit in der Nähe einer Nackenlinie, durch die eine Kopf-Schulter-Formation kurzfristig bestätigt werden könnte.

Die Umsätze nehmen seit Anfang Januar kontinuierlich ab. Das Momentum rutschte vor wenigen Tagen unter die Basislinie und notiert jetzt bei 93,3 Zählern. Der MACD notiert mit 0,018 Zählern nur noch leicht im Plus. Anfang Februar erzeugte er das letzte Verkaufssignal und näherte sich anschließend der Nulllinie. Er lässt außerdem eine bearishe Divergenz zum Kurs erkennen. Auch im RSI kann zurzeit eine bearishe Divergenz beobachtet werden. Er notiert mit 43,7 Prozent in der neutralen Zone.

Ausblick: Investierte Anleger sollte die Aktie in den nächsten Tagen beobachten. Fällt der Kurs nämlich deutlich unter die Nackenlinie bei 31,40 Dollar, wäre damit die Kopf-Schulter-Formation bestätigt. Ein Kursrückgang bis auf ca. 27,00 Dollar ist dann charttechnisch denkbar. Die bearishen Divergenzen im MACD und im RSI sowie die abnehmenden Umsätze sprechen zurzeit zumindest nicht für einen deutlichen Kursanstieg der Aktie. Der Aufbau neuer Positionen sollte vermieden werden.

Gruß Nobody

Nobody
22.02.2002, 15:10
Intel verlängert Ausstiegsoption für Chipfabrik in Frankfurt/Oder
Verlängerung gilt nun bis zum 31.März 2002

Frankfurt/Oder
Der Chiphersteller Intel hat seine Option auf einen Ausstieg aus der geplanten Chipfabrik in Frankfurt/Oder verlängert. Die ursprünglich bis Ende 2001 vereinbarte Frist gelte nun bis zum 31. März, sagte der Sprecher von Intel Deutschland (München), Hans-Jürgen Werner, am Donnerstag der dpa. Grund sei die Verzögerung bei der Präsentation des Finanzierungskonzeptes für die Investition. Die Produktion in dem Werk mit einem geplanten Investitionsaufwand von rund 1,53 Milliarden Euro (drei Mrd. DM) soll im Sommer 2003 starten. Baubeginn vor den Toren der Stadt Frankfurt war vor neun Monaten.

Neben dem US-Chiphersteller beteiligen sich das Emirat Dubai und die Firma Jenoptik AG (Jena) an dem High-Tech-Projekt. Die Betreiberfirma Communicant Semiconductor Technologies AG wollte das Konzept zur Finanzierung ursprünglich bis Ende vergangenen Jahres präsentieren. Weil es bislang noch nicht vorgestellt wurde, gab es in den vergangenen Wochen Spekulationen um ein Scheitern des Vorhabens.

"Ich bin zuversichtlich, dass das Ganze etwas wird", sagte der Intel-Sprecher. "Wir haben ein starkes Interesse daran." Communicant-Sprecher Dirk Obermann hatte vor wenigen Tagen gesagt, das Finanzierungskonzept werde dann präsentiert, wenn das Land Brandenburg eine indirekte Beteiligung an der Chipfabrik beschließe. dpa

Gruß Nobody

Nobody
27.02.2002, 19:08
Intel-CEO mahnt Entwickler zu mehr Engagement bei neuen Technologien


Intel-Chef Craig Barrett hat 4.000 Entwicklern auf dem Intel Developer Forum gestern ins Gewissen geredet, stärker zur Einführung neuer Technologien in den IT-Bereich beizutragen. Auf diesem Weg erhofft sich der CEO des Chipherstellers einen Ausweg aus der Krise in der Halbleiterbranche. "Alte Technologie verkauft sich nicht", sagte Barrett. Mit neuen Produkten soll dagegen das Interesse der Nutzer geweckt und die Umsätze wieder gesteigert werden.

Große Hoffnungen setzt der Intel-CEO dabei in die neuen Mobilfunknetze. Die erheblich gestiegenen Möglichkeiten durch die schnelle Datenübertragung erforderten auch leistungsfähigere Handys mit den neuesten Entwicklungen aus den Chip-Labors. Allerdings werden für den erfolgreichen Absatz der GPRS- und UMTS-Geräte Anwendungen benötigt, die wirklich von Vorteil für die Kunden sind. Ein enormes Potenzial liege nach Ansicht Barretts auch im Consumer-Bereich des PC-Marktes. Die technischen Grundlagen für Videobearbeitung am heimischen Rechner seien bereits verfügbar, werden aber auf Grund fehlender Anwendungen noch wenig genutzt.

Der wichtigste Wachstumsmarkt bleibe jedoch die Infrastruktur des Internet. Es ist "die Basis für Kommunikation, Zugang zu Informationen, Handel und Entertainment", so Barrett weiter. Zu Zeit wird die Zahl der Nutzer weltweit auf etwa 400 Millionen geschätzt. In einigen Jahren soll bereits die Milliardenmarke übersprungen werden.

Gruß Nobody

Nobody
28.02.2002, 18:16
Intel legt im Geschwindigkeitswettkampf mit AMD vor

San Francisco (dpa)
Chipgigant Intel hat im erbittert geführten Wettbewerb mit dem Konkurrenten AMD mit einem neuen Geschwindigkeitsrekord vorgelegt. Auf dem Intel Entwicklerforum (IDF) in San Francisco demonstrierte ein Intel-Ingenieur am Mittwoch (Ortszeit) einen Pentium 4 Prozessor, der mit vier Gigahertz getaktet war.

Dieser Prototyp lieft damit fast doppelt so schnell wie das aktuelle Spitzenmodell von Intel. Der bislang schnellste Pentium 4 mit 2,2 Gigahertz ist in der Lage, mindestens 2,2 Milliarden Rechenzyklen pro Sekunde auszuführen. Die Gesamtgeschwindigkeit eines Personal Computers hängt jedoch nicht allein von der Taktfrequenz des Haupt-Prozessors ab, sondern wird von mehreren Komponenten bestimmt. In Tests von Fachzeitschriften liefert sich der Pentium 4 von Intel ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Athlon-Chip von AMD, der mit einer niedrigeren Taktfrequenz vergleichbare Leistungen wie der Intel-Chip erzielte. Experten gehen davon aus, dass Intel in einem Jahr den 4- Gigahertz-Chip auf den Markt bringen wird.

In der ersten Jahreshälfte 2003 soll Intels nächste Prozessorgeneration, die unter dem Codenamen «Prescott» entwickelt wurde, fertig sein, sagte Louis Burns, Chef von Intels Desktop- Plattform-Gruppe. Dieser Chip für Desktop-Rechner soll über das so genannte Hyperthreading-Verfahren verfügen, das sich aus der Sicht des Betriebssystems wie zwei getrennte Chips verhält.

Der Chef der Intel Mobile Group, Anand Chandrasekher, kündigte auf dem Forum eine Mobilversion des Pentium 4 an, die nur noch die Hälfte des Strombedarfs des bislang erhältlichen Prozessors haben soll. Der Pentium 4 mobil soll noch im März 2002 auf den Markt kommen.

AMD zeigte am Rande der Intel-Veranstaltung in San Francisco vor Journalisten die ersten 64-Bit-Prozessoren aus der «Hammer»-Serie. Im Gegensatz zu dem Intel-Modell Itanium, von dem bislang nur wenige tausend Stück abgesetzt werden konnten, ist der AMD-Prozessor «Clawhammer» in der Lage, auch 32-Bit-Programme beschleunigt laufen zu lassen. 64-Bit-Systeme ermöglichen eine bessere Verarbeitung großer Datenmengen als 32-Bit-Rechner. Speicherintensive Programme können im voraus beträchtlich mehr Daten in den Speicher laden, auf die so ein rascherer Zugriff durch den ein 64-Bit-Prozessor erfolgen kann.

64-Bit-Systeme sollen vor allem für die anspruchsvollen geschäftlichen Anforderungen im Internet-Zeitalter eingesetzt werden, beispielsweise bei der Verarbeitung von großen Mengen von Transaktionsdaten. Außerdem eignen sich 64-Bit-Systeme im Prinzip für die Berechnung komplexer Mathematikaufgaben sowie Hochleistungs- Multimedia-Anwendungen. Aber auch für Anwendungen wie Videobearbeitung auf dem PC würde ein 64-Bit-System einen erheblichen Fortschritt bedeuten. Bislang gibt es aber nur wenige 64-Bit- Programme auf dem Markt.

Gruß Nobody

Auge
05.03.2002, 18:58
Intel hat wieder Power


Intel erlebt ein Comeback. Die Nummer Eins bei den Herstellern von Mikroprozessoren ist von den Analysten des Investmentshauses Morgan Stanley von "Outperform" auf "Strong Buy" herauf gestuft worden. Die wirtschaftliche Situation werde sich für Intel stärker aufhellen als bislang vermutet, heißt es. In der zweiten Jahreshälfte soll sich nach Einschätzung der Analysten die Ertragssituation bei Intel deutlich bessern. Am Donnerstag sind die Investoren schlauer. Da wird erwartet, dass Intel nach Handelsschluss eine aktualisierte Quartalsprognose abgibt. Von der derzeit guten Stimmung für die High-Tech-Werte sollte die Aktie des Weltmarktführers schon jetzt profitieren.




© 2002 sharper.de

PC-Oldie-Udo
12.03.2002, 17:14
Intel erwartet Wachstum in Emerging Markets
Der Halbleiterhersteller Intel Corp. erwartet, dass sein Emerging Market Geschäft in den kommenden Jahren zum Wachstumsmotor für seinen Umsatz wird. Nachdem im ersten Quartal der Verkauf von Servern und Notebooks anzog, erwartet das Unternehmen in 2002 einen Aufschwung.

In 2001 erwirtschaftete Intel im asiatisch-pazifischen Raum ohne Japan 35 Prozent seines Umsatzes, in Amerika 33 Prozent in Europa 25 Prozent und in Japan 7 Prozent.

Die Aktien fielen an der Nasdaq um 2,19 Prozent und schlossen bei 33,42 Dollar.






12.03.2002 14:16

PC-Oldie-Udo
20.03.2002, 17:12
20.03. 14:34
Salomon Smith Barney zu Intel



Die Analysten von Salomon Smith Barney glauben, dass Intel einen moderaten saisonalbedingten Rückgang beim Umsatz für Q2 verbuchen könnte.

Demzufolge senken die Analysten die Q2-EPS bzw. Umsatz-Prognosen von 16 Cents und $6,9 Mrd. auf 14 Cents und $6,7 Mrd. Für 2002 reduzieren sie die EPS Erwartungn von 72 Cents auf 70 Cents und die Umsatzprognose von $29,8 Mrd. auf $29,1 Mrd. Im Jahr 2003 rechnen sie nun mit $36,6 Mrd. Umsatz und $1,30 EPS anstatt wie bisher mit $38,4 Mrd. und $1,50. Jedoch behalten die Analysten das BUY Rating und das Kursziel von $45 bei.

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Typisch Analysten :confused: :confused:

panadol
20.03.2002, 19:18
Hallo :)

Intel ganz Klar ein Kauf!

Forscher der Intel Cooperation haben die weltweit Kleinste SRAM-Speicherzelle hergestellt,die lediglich 1 Quadratmikrometer gross ist.
Diese SRAM-Zelle wurde als Teil eines voll funktionsfähigen SRAM-Speicherchips hergestellt,unter Verwendung von Intel 90 Nanometer Prozesstechnologie der nächsten Generation in der Halbleitertechnik.
Dieser Meilenstein zeigt,dass Intel die 90 Nanometer-Technologie planmässig im Jahr 2003 in der Produktion einsetzen kann.


Gruss Panadol :cool:

Big AL
20.03.2002, 19:42
@panadol

Solche Nachrichten laufen permanent über die HighTech-Newsticker, das wäre für mich kein Grund zu kaufen. Bei den Fertigungsprozessen fahren so gut wie alle Hersteller mit den gleichen technologischen Verfahren.

Nur allzu deutlich wurde allerdings, dass sich AMD-Chefetage weniger Gedanken um den technischen Wettbewerb mit Intel macht, sondern vielmehr die Produktionskosten senken will, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dazu will AMD, wie CEO Jerry Sanders erklärte, bis zu 25 Prozent seiner Produktion auslagern. Angeblich fertigt bereits UMC in Taiwan Athlon-Samples. Sanders wollte die Zusammenarbeit mit der Foundry UMC nicht bestätigen; er bestätigte aber, dass erste Athlons bereits in einer externen Fertigungsanlage produziert würden und ab 2003 auf 0,09 µm schrumpfen sollen. Diese Aussage spiegelt sich allerdings nicht in der Roadmap wieder, hier ist explizit nur von 0,10-µm-Prozessoren die Rede.


Hast du Intel im Portfolio?


Greets

Big AL

into-finance.de
03.04.2002, 16:41
Laut Analysten von Merrill Lynch wird der Chiphersteller Intel für das zweite Unternehmensquartal 2002 konservativere Schätzungen ansetzen. Der gute Geschäftsverlauf vom Anfang des Quartals habe sich nun abgeschwächt. Ein Grund dafür seien auch die sinkenden Pentium 4 Preise. Intel`s Umsatzplanziel für das zweite Quartal dürfte bei konservativen 0% bis minus 5% Wachstum liegen, die eigene Erwartung halten die Analysten jedoch bei einem sequentiellen Wachstum von 3% und Earnings von 15 Cents pro Aktie.

moony
16.04.2002, 23:36
Gewinn: 936 Millio.$ oder 14 cents/Aktie bei einem Umsatz von 6.8 Milliarden $.
Vorjahr: 485 Millio.$ oder 7 cents/Aktie bei einem Umsatz von
6.7 Milliarden $.

Marcel
06.05.2002, 18:22
Der Ausblick von Intel auf das zweite Quartal hat sich auch vor dem Hintergrund einer wachsenden Wirtschaft nicht geändert. Es wird weiterhin ein sequentiell stagnierender Umsatz erwartet.

Craig Barrett, CEO von Intel:“ Ich weiß, wir hatten relativ starke Ankündigungen zum BIP Wachstum in den USA, aber soweit ich das beurteilen kann, hat sich das nicht in die Profitabilität der Unternehmen oder in die Investitionsbereitschaft des IT-Sektors niedergeschlagen. Wir erwarten ein relativ stagnierendes zweites Quartal. Ich denke nicht dass Sie einen sequentiellen Anstieg in der Industrie sehen werden bis nicht die Gewinne der Unternehmen steigen und die Investitionen im IT-Sektor sich erholen.“

Das BIP wuchs im ersten Quartal 2002 um 5.8 Prozent, das schnellste Wachstum in mehr als zwei Jahren. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von 6,4 bis 7 Milliarden US Dollar im zweiten Quartal. Der Umsatz im ersten Quartal lag bei 6,78 Milliarden Dollar.

hoellenfuerst
22.05.2002, 20:14
Wallstreet Online-Nachricht



Mittwoch, 22.05.2002, 19:08

Intel ist im vergangenen Jahr zum größten Anbieter von Kommunikations-Chips avanciert. Während das Marktsegment um 38 Prozent auf 40,4 Mrd. Dollar einbrach, konnte sich der weltgrößte, auf Mikroprozessoren fokussierte Chip- Hersteller besser halten als die Konkurrenz. Sein Segment-Umsatz fiel von 3,51 auf 2,73 Mrd. Dollar. Im Jahr 2000 lag Intel noch auf Rang drei.
Gartner versteht unter Kommunikations-Chips neben Netzwerk-Prozessoren, kundenspezifischen Schaltkreisen, Signalprozessoren und Controllern für lokale Netze auch Flash-Speicher, wie sie beispielsweise in Handys benötigt werden, um Daten stromausfallsicher zu speichern. Komponenten für fiberoptische Netze werden separat eingeordnet.
Intel hat die vergleichsweise gute Entwicklung vor allem seinen Flash-Speichern zu verdanken. Hier ist das Unternehmen Marktführer. Der Markt für diese Bauteile schrumpfte zwar auch, hielt sich aber besser als die anderer Kommunikationschips gemäß Gartners Lesart. Während Intel einen Umsatzrückgang von 22 Prozent verzeichnet, gehen die Verkäufe der alten und neuen Nummer zwei, Texas Instruments, um 33 Prozent zurück. Motorola setzt 45 Prozent weniger um. Das Unternehmen fällt vom ersten auf den dritten Rang. STMicroelectronics kann sich von Platz sieben auf Platz vier vorschieben, Qualcomm belegt jetzt Rang acht. Zuvor hatte der Anbieter von CDMA-Technologie auf Platz 13 gelegen. Die Gesellschaft ist auch die einzige unter den ersten 20, die im vergangenen Jahr mehr umgesetzt hat, nämlich plus 15 Prozent.
Bei den fiberoptischen Komponenten belegt JDS Uniphase mit einem Anteil von 26 Prozent den ersten Platz. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch auf Platz zwei gelegen. Nortel Networks rutscht mit um 79 Prozent schrumpfenden Umsätzen vom ersten auf den vierten Rang. Insgesamt werden im Jahr 2001 mit 7,39 Mrd. Dollar 38 Prozent weniger erlöst als 2000.

Auge
27.05.2002, 17:43
Intel senkt CPU-Preise um bis zu 53 Prozent

Schon länger wurde gemunkelt, dass Intel plane die Preise für seine Produkte Ende Mai massiv zu senken. Nun hat der Prozessorenhersteller dies tatsächlich getan. Und zwar um sage und schreibe bis zu 53 Prozent

Damit senkt Intel innerhalb eines Monats zum dritten Mal die Preise für seine Prozessoren. Ende April waren die Mobile-Celerons günstiger geworden ( wir berichteten . Mitte Mai waren die Desktop-Celerons dran ( wir berichteten ).

Nun setzt Intel den Rotstift bei nahe zu allen anderen Prozessoren im Sortiment an. Mit der neuesten Preissenkung werden die Desktop-P4s um bis zu 43 Prozent und die Mobile-P4s sogar teilweise um mehr als die Hälfte günstiger.

Ab sofort gelten folgende Preise für die Desktop-Pentium-4-CPUs. Alle Preise gelten bei der Abnahme von 1.000 Stück. In Klammern sind der alte Preis und der Prozentsatz des Preisrückganges angegeben:

* P4 2,40 GHz: 434 Euro (610 Euro, -29%)

* P4 2,26 GHz (FSB 533 MHz): 262 Euro (459 Euro, -43%)

* P4 2,20 GHz: 262 Euro (459 Euro, -43%)

* P4 2A: 210 Euro (308 Euro, -32%)

* P4 2 GHz: 210 Euro (285 Euro, -26%)

* P4 1,9 GHz: 188 Euro (244 Euro, -23%)

* P4 1,8 GHz: 177 Euro (210 Euro, -16%)

* P4 1,7 GHz: 155 Euro (177 Euro, -12%)

Das Flaggschiff unter den Pentium 4-Prozessoren ist mit 2,53 Gigahertz getaktet und kostet laut Preisliste von Intel unverändert 691 Euro.

Details zu den weiteren Preissenkungen lesen Sie auf der folgenden Seite.

Für die Mobile-P4-Prozessoren gelten ab sofort folgende Tausenderpreise (in Klammern alter Preis und Prozentsatz des Preisrückganges):

* Mobile P4 1,8 GHz: 378 Euro (692 Euro, -45%)

* Mobile P4 1,7 GHz: 262 Euro (552 Euro, -53%)

* Mobile P4 1,6 GHz: 215 Euro (435 Euro, -51%)

* Mobile P4 1,5 GHz: 215 Euro (291 Euro, -26%)

Intel hat nicht nur die Preise für die Mobile-Varianten der Pentium-4-CPUs gesenkt, sondern auch die der Mobile-PIII-Prozessoren. Ab sofort gelten hier folgende Preise (alle Preise bei Abnahme von 1000 Stück und in Klammern alter Preis und Prozentsatz des Preisrückganges):

* Mobile PIII 1,2 GHz: 378 Euro (435 Euro, -13%)

* Mobile PIII 1,13 GHz: 291 Euro (319 Euro, -9%)

* Mobile PIII 1,06 GHz: 215 Euro (262 Euro, -18%)

Ebenfalls gesenkt wurden die Preise für Xeon-Prozessoren. Hier die ab sofort geltenden 1000er-Preise (in Klammern alter Preis und Prozentsatz des Preisrückgangs):

* Xeon 2,2 GHz: 285 Euro (505 Euro, -44%)

* Xeon 2A: 243 Euro (331 Euro, -27%)

* Xeon 2 GHz: 278 Euro (343 Euro, -19%)

* Xeon 1,8 GHz: 209 Euro (243 Euro, -14%)

* Xeon 1,7 GHz: 219 Euro (243 Euro, -10%)




27.05.2002 - 14:45 Uhr

Nobody
29.05.2002, 07:01
Intel senkt drastisch die Preise


Der weltgrößte Chiphersteller Intel senkt die Preise für seine gängigsten Prozessoren deutlich – in der Spitze um bis zu 53 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Notebooks soll damit angekurbelt werden.

sgr DÜSSELDORF
Die alljährliche globale Runde von Preissenkungen für Computer-Prozessoren startet in diesem Jahr einige Wochen früher als gewohnt und fällt zudem drastisch aus. Um bis zu 53 % hat Marktführer Intel Corp. die Preise für seine Pentium-4-Prozessoren zurückgenommen. Damit will der weltgrößte Halbleiterhersteller die stagnierende Nachfrage ankurbeln. Erfahrungsgemäß wird Konkurrent Advanced Micro Devices (AMD) Inc. die Preise für seine Produkte in den nächsten Tagen den veränderten Marktbedingungen anpassen.

Damit können Personalcomputer erstmals seit einigen Wochen wieder preiswerter angeboten werden, zumal auch andere Komponentenpreise wieder fallen. Intel und AMD hatten einige kleinere Preissenkungen bereits im Januar, März und April für bestimmte Produkte vorgenommen, was noch nicht so deutlich auf die Verkaufspreise von PC durchschlug.

Anfang des Jahres waren sogar tendenziell eher höhere Preisforderungen von einigen PC-Herstellern zu beobachten, da sie Speicherbausteine und LCD-Flachbildschirme noch teurer einkaufen mussten. Der Preis für ein 128 MBit SDRAM-Speicherchip ist inzwischen aber wieder unter die psychologisch wichtige Marke von zwei Dollar gefallen, wofür Marktbeobachter die aggressive Verkaufspolitik des südkoreanischen Herstellers Hynix Semiconductor Inc. nach den gescheiterten Übernahmeverhandlungen mit Micron Technology Inc. verantwortlich machen.

Intel bietet den schnellsten Pentium-4-Prozessor (2,53 GHz) zwar nach wie vor für 637 $ an, aber bereits der 2,4 GHz-Chip ist ab sofort für 400 statt zuvor 562 $ zu haben (Preis bei der Abnahme von 1 000 Stück). Die Chips für Notebooks fallen im Durchschnitt noch stärker: Der 1,8 GHz schnelle mobile Pentium 4 kostet 48 % weniger (348 statt 637 $), die 1,7-GHz-Version statt 508 $ nun 241 $ (minus 53 %).

Da inzwischen auch die Preise für Flachbildschirme und Speicherbausteine gefallen sind, ist zu erwarten, dass Personalcomputer und vor allem Notebooks in den nächsten Wochen spürbar preiswerter in den Handel gehen. Analysten erwarten damit eine deutliche Belebung des PC-Marktes in der zweiten Jahreshälfte. In den vergangenen Jahren haben die Chiphersteller in der Regel die Messe Computex Anfang Juni in Taipei genutzt, um Preisanpassungen zu verkünden. Wegen des schleppenden Absatzes hat Intel mit dieser Tradition gebrochen. Zugleich gab Intel bekannt, dass die Produktion des Pentium-III-Prozessors bis zum Jahresende auslaufen soll.

Als erster PC-Hersteller reagiert die Dell Computer Corp. auf die Preisnachlässe der Zulieferer. Der Konzern verlangt etwa für eine Workstation, die mit einem 2,2 GHz schnellen Pentium 4 ausgestattet ist, 516 Euro weniger. Beim Kauf von Desktops müssen die Kunden zwischen 290 und 52 Euro weniger bezahlen. Für sein Highend-Business-Notebook verlangt Dell 232 Euro weniger. Der texanische Computerkonzern sieht sich durch sein Direktvertriebsmodell und die damit verbundenen schnellen Lagerumschläge in der Lage, unmittelbar auf sinkende Komponentenpreise zu reagieren.

Die neuen Preisvorgaben von Intel passen dem Konkurrenten AMD derzeit allerdings nicht so richtig ins Konzept. Im ersten Quartal kehrte AMD in die Gewinnzone zurück und hatte seinen Marktanteil bei Prozessoren von 17 auf 21 % erhöht. Bei den Flash-Speicher, dem zweiten Standbein, hat der Konzern dagegen Marktanteile verloren und deshalb bereits die Preise gesenkt. Wenn jetzt auch die Prozessoren-Preise fallen, erwarten Analysten negative Auswirkungen auf die Halbjahresbilanz des Unternehmens. Mit der Herstellung von speziellen Bauteilen für Notebooks und Server versucht AMD indes wenigstens profitabel zu bleiben. Intel dagegen will mit seiner aggressiven Vorgehensweise verlorenes Terrain zurückgewinnen.
Quelle: Handelsblatt

Gruß Nobody

Nobody
29.05.2002, 14:56
Intel: Itanium 2 steigert Performance um 50 bis 100 Prozent

Der Chiphersteller Intel hat gestern auf dem Intel Developer Forum in München erste Ergebnisse von Performance-Tests seines Itanium 2-Prozessors vorgestellt. Die 64 Bit-CPU soll 50 bis 100 Prozent schneller sein als die zur Zeit erhältliche erste Version. Unabhängige Tests des neuen Prozessors sollen erstmals ab dem Spätsommer möglich sein, berichtet die US-Tageszeitung 'Wallstreet Journal' heute.

Die CPU ist für den Einsatz in High-End-Servern konzipiert und soll besonders für die Verarbeitung großer Datenmengen geeignet sein. Dafür hat Intel auf dem Chip unter anderem drei Megabyte L3-Cache plaziert. Der getestete Itanium 2 wurde mit einer Taktfrequenz von einem Gigahertz betrieben. Mitte 2002 sollen die ersten Rechner mit dem neuen Prozessor auf den Markt kommen. Weitere Versionen der Itaniumreihe mit den Madison- und Deerfield-Cores erscheinen ein Jahr später.

Das geprüfte System wies nach Angaben Intels 50 Prozent mehr Performance auf, als der leistungsfähige Rechner von Sun Microsystems. Eine Sprecherin Suns betonte gegenüber dem Blatt jedoch die hohe Stromaufnahme von Prozessoren der Itanium-Reihe gegenüber den hauseigenen Sparc III-CPUs. Dies würde zu hoher Wärmeentwicklung führen und beispielsweise den Aufbau von Clustersystemen auf engstem Raum nahezu unmöglich machen.

Im Juni 2001 hatte Compaq mit Intel vereinbart, die 64-Bit-Alpha-Prozessoren zugunsten des Itanium zu opfern.
Quelle de internet

Gruß Nobody

hoellenfuerst
07.06.2002, 07:36
dpa-AFX-Nachricht




Donnerstag, 06.06.2002, 23:34

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Aktienkurs des US-Chipkonzerns Intel Corp ist nach der unerwartet starken Revision der Umsatzprognose für das zweite Quartal 2002 im nachbörslichen Handel um mehr als 13 Prozent gefallen. Im regulären NASDAQ-Handel hatte der Titel 4,19 Prozent auf 27,00 US-Dollar verloren.

Der NASDAQ-Composite-Index fiel am Donnerstag bis Handelsschluss um 2,53 Prozent auf 1.554,88 Punkten. Der Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX) sank um 3,13 Prozent auf 453,56 Zähler.

Zuvor hatte Intel die Prognosen für den Umsatz und die Brutto-Umsatzrendite gesenkt, und damit indirekt auch vor geringer als bisher erwarteten Gewinnen gewarnt. Der Umsatz werde im zweiten Quartal 2002 auf auf Grund einer Nachfrage-Schwäche in Europa zwischen 6,2 bis 6,5 Milliarden Dollar liegen. Bei der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das erste Quartal im April hatte Intel eine Prognose-Spanne von 6,4 bis 7,0 Milliarden Dollar gegeben.

RÜCKNAHME DER PROGNOSE WURDE WEITHIN ERWARTET

Analysten rechneten nach einer Umfrage von Thomson Financial/First Call bisher mit einem Umsatz von 6,6 bis 6,8 Milliarden Dollar. Die Durchschnittsschätzung der 13 befragten Wertpapierexperten lag bei 6,7 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal 2002 hatte das Halbleiterunternehmen einen Umsatz von 6,781 Milliarden Dollar erzielt. Im zweiten Quartal 2001 wurden 6,334 Milliarden umgesetzt.

Intel und der Erzrivale Advanced Micro Devices Inc. (AMD) hätten unter einer relativ schwachen Nachfrage zu leiden, sagte Analyst Scott Randall von Wit SoundView vor Veröffentlichung der Quartalsprognosen. Dies sei zwar teilweise saisonbedingt, aber auf die Nachfrage drücke weiterhin, dass die Unternehmen noch nicht deutlich in neue Technologien zum Aufrüsten ihrer Computer und Netzwerke investierten.

Die Investmentbank Merrill Lynch hatte bereits in Erwartungen eines enttäuschenden Quartalsausblicks von Intel den Wert von "Strong Buy" auf "Neutral" herabgestuft. Ihre Begründung für die Herabstufung lautete: Wenn Intel nach Börsenschluss die Öffentlichkeit über den Quartalsverlauf auf den neuesten Stand bringt, dürfte sich das Unternehmen sehr vorsichtig äußern. Die Geschäfte in den Monaten April und Mai seien schwach verlaufen, so dass Intel wohl seinen Quartalsausblick entsprechend anpassen werde, schätzten die Analysten. Sie erwarteten eine Reduzierung der Umsatzprognose von 6,4 bis 7,0 Milliarden Dollar auf 6,5 bis 6,8 Milliarden./rh/hi/



info@dpa-AFX.de

besserweis
07.06.2002, 13:38
Das was die Chiphersteller im Moment bereits belastet, kommt in anderen Bereichen erst noch auf uns zu, davon bin ich ziemlich fest überzeugt.

Problem, ich habs wo anders schon mal beschrieben:
Krasses Missmangement und das setzt sich weiter fort.
Ursachen dafür sind meiner Meinung nach zu kurzfristig ausgelegte Unternehmensstrategien.
Versucht wird über Endkundenpreise Umsätze gleich zu halten bzw. zu erhöhen. Der Schuss muss nach hinten los gehen.
Zur Zeit sieht es anscheinend im Verhältnis ungefähr so aus.
10% Preishanhebung und 6% interne Produktivitätssteigerung im Jahr. Problem die 10% Preisanhebung waren zu viel, es haben sich 20% der Endkunden zurückgezogen.

Also hat die Sache im Endefekkt zu einer Schrumpfung geführt.

Gerade hier in Europa mit dem Euro, ich hab mich gerade erst gestern fast auf den Ar.... gesetzt, als ich ne Wasche Flein ;) kaufen wollte. Vor vier Wochen hatte ich ne Flasche gekauft, die knapp 3€, gestern bei 5,79€. Darauf hab ich gesagt, ich stelle das Weintrinken jetzt ein. Fast 100% Preisanhebung???
Man kann das ja nicht 1:1 auf den Chipsektor übertragen, denn da steigt wenigstens noch kontinuierlich die Leistung der Hardware, aber ne Flaschewein ist auch in vier Wochen noch ne Flasche Wein mit 0,75 l drin.

Ich glaube es wird nicht nur in den USA sondern auch hier in Germany noch viel viel Schlimmer.

Gerade könnte ein Effekt einsetzten, den die jetzigen ausrichtungen in den Geschäftsbereichen nicht berücksichtigt.
(Ich pers. dachte es würde sich bis Mitte diesen Jahres regulieren, hat es aber bis heute nicht.) Der Verbraucher hat gelernt es lohnt nicht auf fallende Preise zu warten, also kaufen wir jetzt mal ganz vorsichtig das was wir unbedingt brauchen. Das würde bedeuten, das wir bis Ende des Jahres 2002 diese Tendenziell stärkere Wirtschaft sehen, aber dann sehen wir mit hoher wahrscheinlichkeit erst mal gar nix mehr vom Verbraucher.
Das treibt diese ganze Spriale weiter und weiter, bis immer mehr darunter kolabieren und das ist noch lange nicht zu ende.

Im Prinzip nichts weiter, als die Rezession geht weiter, wir haben zwar eine Atempause aber was ist in der Wirtschaft oder ander Börse schon gradlinig.


Gruß
bw

hoellenfuerst
07.06.2002, 23:18
dpa-AFX-Nachricht



Freitag, 07.06.2002, 15:20


NEW YORK (dpa-AFX) - Salomon Smith Barney hat für Intel Corp.
die Schätzungen für das zweite Quartal gesenkt, nachdem der weltgrößte
Mikroprozessor erwartungsgemäß seine Umsatz-Prognosen zurückgeschraubt hatte.
Die Experten der Investmentbank bekräftigten das Kursziel für den Intel-Titel
von 45 US- Dollar sowie die Anlage-Empfehlung "Buy" mit mittlerem Risiko, wie sie
am Freitag in einer Studie mitteilten.
Das Quartal habe schwach begonnen, begründeten die Analysten die Revision
der Prognosen. Zudem seien einige wichtige Aufträge von Computerherstellern
(Original Equipment Manufacturer, OEM) storniert worden. Das Juni-Geschäft habe
diesen Ausfall nicht ausgleichen können.
Salomon Smith Barney senkte seine Erwartungen für den Umsatz im zweiten
Quartal auf 6,35 (6,7) Milliarden US-Dollar. Der Ertrag je Aktie (EPS) werde
sich in dem Quartal auf 0,11 (0,15) Dollar belaufen und im Gesamtjahr auf 0,60
(0,71) Dollar. Im Jahr 2003 erwarten die Experten nun ein EPS von 1,00 (1,30) Dollar.
Mit ihrer Einstufung gehen die Analysten nach wie vor davon aus, dass die
Aktie in den kommenden 12 bis 18 Monaten ein Kurspotenzial von mehr als 20
Prozent habe./bi/ak
info@dpa-AFX.de

hoellenfuerst
10.06.2002, 08:33
Aus der FTD vom 10.6.2002


Aus dem Desaster vom Freitag lassen sich zwei Lehren ziehen. Erstens darf man Aktien wie Intel überhaupt nur dann haben, wenn man sich verdammt sicher ist, dass es mit der Wirtschaft wie geschmiert läuft. Zweitens muss man Aktien wie Intel meiden wie der Teufel das Weihwasser, wenn der Anlagehorizont sehr langfristig ist.

Der Wert notierte vorher mit dem 6,8fachen und jetzt mit dem knapp Fünffachen des Umsatzes, was noch erschreckender klingt als das 40er KGV auf Basis 2002 beziehungsweise das 28fache KGV auf Basis 2003. Aber wie soll man Intel bewerten? Zum einen kann man zumindest davon ausgehen, dass die Firma noch eine gute Weile überdurchschnittlich wächst, sobald die gegenwärtigen Unbilden überstanden sind. Zum anderen wird die Firma ihre technische Vorherrschaft auch noch eine ganze Zeit lang in bare Münze umwandeln können. Operative Umsatz-Margen von weit über 30 Prozent, wie 2000, sind zwar vielleicht so schnell nicht mehr drin. Aber die vom Konsens erwarteten rund 23 Prozent für 2003 sind auch ganz nett.

Das Problem ist nur, dass kein Unternehmen dauerhaft deutlich zweistellig wächst - und auch nicht dauerhaft Überrenditen erzielt. Jedenfalls ist in der Weltgeschichte kein derartiges Beispiel bekannt. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis entweder Wachstum oder Gewinnspannen (oder beides) den Bach runtergehen. Zum Beispiel könnten die Prozessoren von Intel durch neue Technologien bedrängt werden. Oder die Margen erodieren nur deshalb, weil das Wachstum endgültig nachlässt und der Kampf um Marktanteile mit AMD noch schärfer wird. Wie heute die Autobauer, wird vielleicht auch Intel dereinst mit Kaufanreizen versuchen, die Nachfrage anzukurbeln, einfach um die Produktionskapazitäten auszulasten.


Bloß weiß eben keiner, wann es so weit ist. Die jetzigen 22 $ je Aktie wäre der Titel etwa dann wert, wenn die Firma noch bis 2016 um 15 Prozent jährlich wüchse, immer 50 Prozent der Gewinne ausschüttete und operativ ewiglich 23 Prozent vom Umsatz verdiente. Bei diesen Ansprüchen ist es ziemlich sicher, dass weitere Kurs-Desaster folgen werden.


Klar wird daraus aber auch, dass man die Aktie überhaupt nicht bewerten kann. Die Kursziele der Banken kann man daher getrost ignorieren. Beobachten muss man die Wirtschaft. Nur wenn die läuft, kann man von Zeit zu Zeit mal auf die Bewertung pfeifen - und zwar in der Hoffnung darauf, dass alle anderen das auch tun.


© 2002 Financial Times Deutschland

hoellenfuerst
20.06.2002, 22:18
finance online-Nachricht



Donnerstag, 20.06.2002, 09:12


Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel Corp. wird auch weiterhin in neue Fabriken
sowie in Forschung investieren, wobei Finanzdienstleister von dieser Investition
profitieren können, indem sie Computer mit Intel-Prozessoren verwenden, so President
und COO Paul Otellini am Mittwoch.
Otellini bekräftigte auf der Technology-Management-Konferenz der Securities
Industries Association, dass Intel in 2001 und 2002 Kapitalausgaben von insgesamt
13 Mrd. Dollar und F&E-Aufwendungen von rund 4 Mrd. Dollar pro Jahr getätigt
haben wird.
Die Aktie von Intel schloss gestern an der NASDAQ bei 20,09 Dollar (-8,76 Prozent).
info@finance-online.de

Nobody
23.06.2002, 02:40
Watchlist: Intel Corp.

Angesichts der Zyklik der Halbleiter-Industrie ist eine aussagekräftige Bewertung der Aktien fast unmöglich


Intel, der weltweit größte Hersteller von Mikroprozessoren für Personal Computer, notiert auch nach dem jüngsten Absturz des Papiers noch auf einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 45 für 2002 und 29 für 2003. Diese Bewertungen sind nur dann gerechtfertigt, wenn die Firma ihr überdurchschnittliches Wachstum beibehält, was nicht allein an einer wieder anspringenden Konjunktur hängt: Trotz der aktuellen Marktführerschaft könnte Intel im Laufe der Zeit durch neue Technologien in die Bredouille kommen. Noch aber ist die technische Vorherrschaft gesichert, und auch die Margen sind relativ beachtlich. Solange das so bleibt, wird der Markt bereit sein, einen Aufschlag zu zahlen.
Quelle welt

Gruß Nobody

Schneewittchen
10.07.2002, 20:30
@all
Fragt mich nicht welcher teufel mich geritten hat... ich habe mich erneut an Intel vergriffen. Zu zeit beschäftige ich mich ausschließlich mit goldaktien und wollte halt was anderes haben..

Folgender artikel hat mich dazu animiert...
Intel: Trading Buy (Stop-Loss: 17,44 USD)
von Frederik Altmann, Hornblower Fischer

Die Aktie des US-Halbleiterriesen Intel (INTC.O; 19,54 USD) konnte am Freitag ihre im Juni eingeleitete steile Abwärtsbewegung stoppen. Damit bestätigte sich die bullishe Konstellation der Vortage und kurzfristig sind nun weitere Kursgewinne zu erwarten.

Der kurzfristige, steile Abwärtstrend der Intel-Aktie bei 17,30 USD (-0,39 USD/Tag) wurde am Freitag mit einer Kurslücke übersprungen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um eine Ausbruchslücke (Break Away-Gap), die den Aufbruch in neue Trends markiert und hier weitere Kursgewinne ankündigt. Zur Wochenmitte bereits hatte die Aktie mit einem Bullish Engulfing im Kerzenchart – die lange weiße Kerze vom Mittwoch (ein „White Marubozu“) umschließt den schwarzen Körper der negativen Vortageskerze vollkommen – bereits ein Kaufsignal gegeben. Dieses wurde mit der Ausbruchsbewegung am Freitag bestätigt.

Im erwarteten positiven Szenario bietet die untere Begrenzung einer Anfang Juni geöffneten Fortsetzungslücke (Run Away-Gap) bei 22,75 USD ersten wichtigen Widerstand. Am 7.6. war die Intel-Aktie mit einem Kurssprung aus ihrer primären Abwärtsbewegung nach unten ausgebrochen. Damit wurde die Trendbewegung beschleunigt und der nun gebrochene, steile Trendkanal etabliert. Die Untergrenze des seit dem Jahreswechsel intakten, primären Abwärtstrendkanals bietet bei aktuell 23,15 USD (-0,05 USD/Tag) zusammen mit der Untergrenze der Chartlücke einen massiven Kreuzwiderstand.

Für eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung spricht auch die Markttechnik. Der Relative Stärke Index (RSI) ist aus dem überverkauften Bereich von historisch niedrigen Niveaus nach oben gedreht und zeigt eine sich im Vergleich zum Gesamtmarkt verbessernde relative Stärke. Den positiven Eindurck bestätigt die Relative Stärke nach Levy (RSL), die über 1 geklettert ist und damit eine im Vergleich zur Aktienhistorie gute aktuelle Performance anzeigt. Ein Kaufsignal in der Stochastik untermauert das markttechnisch positive Bild bei Intel zusätzlich.

Mit einer fortgesetzten Aufwärtsbewegung sollte die Intel Aktie einen ersten leichten Widerstand bei 20,00 USD (Reaktionstief im Juni) schnell überwinden, um dann den Kreuzwiderstand bei 22,75 USD (Juni-Gap-Untergrenze) zu testen.
Unterstützungen liegen bei 18,96 USD (Septembertief) und bei 17,75 USD (Mittwoch-Schluss/Juli-Gap-Untergrenze).

Trading Buy (Stop-Loss: 17,44 USD)

http://www2.auerpeter.de/Bilder/linie036.gif

..und sie fällt und fällt und fällt...

morgen geht wohl die verkaufsorder raus..
oder meint jemand es ist voreilig, man sollte abwarten..?!

gruß
schneewittchen

hoellenfuerst
10.07.2002, 20:33
wuede nicht abwarten...., ich habe die aktie auf der watchlist, obwohl ich charttechnisch nicht sehr bewandert bin, bin ich doch der meinung, du hast in ein "fallendes messer" gegriffen.... :rolleyes:

Schneewittchen
10.07.2002, 20:37
danke
hoellenfuerst :)

ist auch mein gefühl... :(

SW

Gordon Shamway
10.07.2002, 21:26
Ausgestoppt.

Nobody
15.07.2002, 20:37
Intel kommt aus dem Takt. Prozessor-Aktie leidet unter anhaltender PC-Flaute. Celeron stiehlt Pentium die Schau


Bonn
Intel Inside? Nein danke, sagen derzeit viele Unternehmer und Verbraucher. Dem Chip-Goliath Intel geht es auf dem Parkett wie den Veranstaltern der Berliner Love Parade auf der Straße - die Fangemeinde ist überraschend geschmolzen. Die Anleger werden morgen ohnehin wenig Spaß haben, wenn der Weltmarktführer bei Mikroprozessoren die Zahlen für das zweite Quartal vorlegt. Analysten haben ihre Berechnungen bereits an die schlechte Lage und damit nach unten angepasst. Sie erwarten im Durchschnitt, dass der Chip-Goliath im vergangenen Quartal elf Cent pro Aktie verdient hat (Vorjahr zwölf Cent). Ihre ursprünglichen Schätzungen hatte das Intel-Management Anfang Juni zunichte gemacht. Intel hatte in einem Zwischenbericht schwache Umsätze und sinkende Margen angekündigt - vor allem wegen einer flauen Nachfrage in Europa.

Kein Wunder also, dass sich der Aktienkurs des gefallenen Chip-Riesen (WKN: 855 681) an Wall Street seit Mai etwa halbiert hat. Die Halbleiter-Aktie konnte auch am Freitag wenig von der guten Laune profitieren, die ein optimistischer Ausblick des PC-Herstellers Dell verbreitet hatte. "Dell ist nur ein Kunde von vielen - und den anderen geht es nicht so gut", erklärt Hans-Jürgen Klisch vom Brokerhaus Raymond James. Zu der schwachen Chip-Nachfrage wegen des flauen PC-Absatzes käme auch noch die Zurückhaltung im Telekommunikationsbereich oder bei den Medien (Kabelfernsehen), für die Intel ebenfalls Mikroprozessoren liefert. "Der Druck auf die Halbleiterpreise bleibt bestehen", so Klisch. Ingo Wermann von der DZ Bank sieht die Flaute als Spätfolge des Booms von 1999. Damals hätten Unternehmen aus Furcht vor dem Jahr 2000-Problem sehr stark in die Infrastruktur investiert. Dadurch sei ihr Bedarf an Halbleitern vorübergehend gedeckt worden. Wegen der Konjunkturschwäche hätten jetzt Kosteneinsparungen Priorität.

Mark Edelstone von Morgan Stanley stört sich daran, dass sich bei Intel in jüngster Zeit der Absatz zu Lasten der hochpreisigen Produkte verändert hat: Während die Nachfrage nach den billigen Celeron-Rechnern gestiegen ist, ging der Absatz der teuren Pentium-4-Prozessoren zurück. "Da sich die Mischung in Richtung Celeron verschiebt, gehen die Durchschnittspreise und die Margen von Intel zurück", befürchtet auch Thomas Thornhill von UBS Warburg. Karsten Jansing von Hornblower Fischer bleibt aber mittelfristig optimistisch: "Die für das Jahr-2000-Problem angeschafften Computer müssen nun bald wieder durch schnellere Rechner erneuert werden." Deshalb ziehe noch in diesem Jahr die PC-Nachfrage wieder an. Davon sollte Intel als Marktführer überdurchschnittlich profitieren.

DZ-Bank-Experte Ingo Wermann glaubt, dass es "auf dem heutigen Kursniveau keinen Sinn mehr macht, zu verkaufen". Er rät den Anlegern, nach den Quartalszahlen wieder Positionen aufzubauen. Auch Joseph Osha von Merrill Lynch hat den Glauben an den Chip-Riesen noch nicht verloren. Zwar stuft er den einstigen Glamourwert kurzfristig nur mit "Neutral" ein, hält aber an seiner langfristigen Kaufempfehlung fest.

Morgan Stanley geht von einer Kurserholung auf 38 Dollar aus. UBS Warburg korrigierte das Intel-Kursziel von 30 Dollar auf 27 Dollar. Sollte die Aktie des Halbleiterproduzenten dieses Niveau tatsächlich erreichen, wäre das immerhin in Kursgewinn von 50 Prozent.
Quelle welt

Gruß Nobody

Nobody
23.07.2002, 14:51
Preissenkungen und neue Prozessoren sollen Geschäft ankurbeln

Drei Gigahertz auf dem Gabentisch

Intel wird die Preise für ihre Pentium-4-Chips deutlich senken und früher als geplant mit der Auslieferung schnellerer Chips beginnen.


vwd SANTA CLARA
Jonathan Joseph, Analyst bei Salomon Smith Barney, schreibt in einer Studie, dass Intel den Preis für ihren derzeit schnellsten Chip, einen Pentium 4 mit einer Taktgeschwindigkeit von 2,53 Gigahertz (GHz), um 63 Prozent von derzeit 637 Dollar senkt. Der Preis des 1,8-GHz-Chips werde um 13 Prozent von 163 Dollar gesenkt. Die Preissenkungen bewegen sich im Durchschnitt zwischen 25 und 30 Prozent, schätzt Ashok Kumar, Analyst bei US Bancorp Piper Jaffray.

Intel reduziere den Preis für den 2,53-GHz-Chip so drastisch, weil es zwei noch schnellere Prozessoren sieben Wochen früher als erwartet ausliefern will, schreibt das „Wall Street Journal“ (WSJ.com) in seiner Onlineausgabe. Hierbei handele es sich um einen 2,8-GHz-Chip, der ursprünglich erst im vierten Quartal ausgeliefert werden sollte und der nun bereits im laufenden Quartal erhältlich sein soll. Ein 3,0-GHz-Prozessor, der ursprünglich für das Jahresende geplant war, soll nun bereits für das Weihnachtsgeschäft zur Verfügung stehen.

Den Kreisen zufolge bedeuten die früheren Liefertermine vor allem einen Erfolg bei der Einführung der neuen 0,13-Micron-Technologie zur Herstellung von Chips. Diese Technologie erlaubt schnellere Prozessoren.

Analysten gehen dem WSJ zufolge davon aus, dass Intel mit der neuen Preisstruktur die Nachfrage zu Beginn des neuen Schuljahres ankurbeln will. Ashok Kumar glaubt jedoch, dass sich die Verbraucher in der nächsten Zeit noch auf die preiswerteren Celeron-Chips konzentrieren werden. Die Nachfrage nach leistungsfähigeren Prozessoren werde erst wieder anziehen, wenn die Unternehmen wieder verstärkt investierten, so der Experte.

Intel selbst wollte offiziell zu den Preissenkungen keine Stellung nehmen, so das WSJ. Die nächste offizielle Preisliste werde für September oder Oktober erwartet.
Quelle HANDELSBLATT

Gruß Nobody

Odo
31.07.2002, 11:25
Der Embedded-Chip Xscale soll Taschen-Videoplayer antreiben. Die Elektronikhersteller sind an Intels Konzept interessiert, die Filmverlage jedoch eher skeptisch. Unter einem Personal Video Player (PVP) schwebt Intel ein visuelles Gegenstück zu Apples iPod vor: ein tragbarer Videoplayer für MPEG4-Dateien mit Festplatte und einem hochauflösenden 4-Zoll-Bildschirm. Das Gerät soll etwas größer werden als ein PDA, jedoch maximal 350 Gramm wiegen und gut in der Jackentasche tragbar sein. Eine Festplatte von 20 Gigabyte würde etwa 70 Stunden Spielfilm oder Fernsehprogramm zum Mitnehmen Platz bieten. Zur Überspielung vom PC sind USB- und WLAN-Anschlüsse vorgesehen -- allerdings kein FireWire-Port. Unterstützt werden alle gängigen Video- und Audioformate. Trotz der Wiedergabe in DVD-Qualität soll eine Batterieladung für vier Stunden reichen.

Genau wie portable MP3-Player wäre der PVP ein idealer Verführer zum Konsum unerlaubt kopierter Medien. Hier kämpft insbesondere Amerikas Filmindustrie juristisch und technisch bereits einen erbitterten Kampf. Elektronikhersteller wie Sonicblue (damals noch Diamond Multimedia) gerieten sogar unter -- letztlich gescheiterte -- Anklage, da ihre Geräte die Duplizierung und Weitergabe von Videos und Fernsehaufnahmen ermöglichen. Solche Streitereien will Intel tunlichst vermeiden, bekannte Intels Forschungsmanager Bryan Peeble. Deshalb habe man bei der jetzt vorgestellten Referenzplattform auf Anschlussmöglichkeiten wie FireWire verzichtet, die zum illegalen Kopieren allzu offensichtlich einladen. Auch ein analoger Eingang -- etwa zum Überspielen von DVDs -- ist nicht vorgesehen. Letztlich liege es aber bei jedem Hardware-Produzenten, wie die jeweiligen Geräte im Detail ausgestattet seien.

Der Chiphersteller plant keine eigene Herstellung oder Vermarktung des PVP; auch ein Intel-Logo wie auf PCs ist auf den Geräten nicht vorgesehen. Mit digitalen Kameras und einem elektronischen Mikroskop hat Intel zuvor vergeblich versucht, unter eigenem Label in die Unterhaltungselektronik vorzustoßen. Die Kalifornier stehen jedoch nunmehr mit mehreren Elektronikproduzenten in Verhandlung. Namen will Intel nicht nennen -- Sony gehöre aber beispielsweise nicht dazu, verriet Peeble. Die Japaner arbeiten an eigenen Entwicklungen und stehen in Kooperation mit dem Harddisk-Recorder-Entwickler Tivo. Die ersten PVP-Produkte mit Xscale-Chips sollen jedoch kommenden Herbst von Entwicklungspartnern angekündigt werden. Intel veranschlagt Preise um 400 US-Dollar. (Erich Bonnert)

Evelyn
08.08.2002, 10:56
Ein Sprecher von Intel teilte mit, dass das Unternehmen keine Optionen als Kosten in den Bilanzen verbuchen wird. Eine Benachrichtigung der US-Börsenaufsichtsbehörde erfolgt mittels Filing. Cisco und Microsoft werden ebenso keine Aktienoptionen als Kosten verbuchen, da dies mit erheblichen Komplikationen verbunden ist. Der Netzwerk Ausrüster Cisco wird aber zukünftig im Anhang Informationen über den Wert der Optionen anführen.

Quelle:. www.into-finance.de

Nicht alle Aufwände sind Kosten. Das haben wohl andere Unternehmen bei ihrer Bilanzierung vergessen?

Nobody
26.08.2002, 17:35
Intel stellt diese Woche bisher schnellsten Pentium 4 vor



Der Prozessorhersteller Intel wird diese Woche seinen bisher schnellsten Pentium 4 vorstellen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters in San Francisco aus Unternehmensquellen erfahren hat, wird der Chip mit 2,8 GHz arbeiten. Die CPU wird damit drei Monate früher vorgestellt als angekündigt.

Auch das Debüt eines mit 3 GHz getaktetem Pentium 4 wird vorgezogen, der Chip kommt bereits zum Jahresende. Produziert wird mit 300-Millimeter Wafern. Preise für die neuen Produkte waren noch nicht zu erfahren. Intels derzeit schnellster Pentium 4, der mit 2.53 GHz arbeitet, hat einen Tausenderstückpreis von 637 Dollar, der 2,8 GHz Nachfolger dürfte damit ca. 640 Dollar kosten. (as)
Quelle de.internet

Gruß Nobody

Nobody
01.09.2002, 01:49
TA: Intel: Anhaltende Konsolidierung
29.08.2002 11:04:00

Die Aktie von Intel (WKN-Deutschland 855681) gab Anfang Juni deutlich nach und markierte schließlich ein Tief bei ca. 16,00 Dollar. Seitdem ist eine Konsolidierung in einer Handelsspanne von 16,00 bis 20,00 Dollar zu erkennen.
http://www.musterdepot.de/charts2002/intel290802.gif
Quelle: MARKET MAKER

Nach einem kontinuierlichen Kursrückgang von Anfang Januar bis Ende Mai, beschleunigte die Aktie die Abwärtsbewegung und musste deutlich Federn lassen. Binnen weniger Tage rutschte der Kurs von über 26,00 Dollar auf ca. 16,00 Dollar ab. Während der steilen Abwärtsbewegung konnte ein großes Gap von 23,00 bis 26,00 Dollar beobachtet werden, das bisher nicht geschlossen wurde. Der Kurs rutschte außerdem unter das Niveau des Tiefs vom vergangenen September bzw. Oktober. In den folgenden Wochen, zeigte die Aktie eine Seitwärtsbewegung in einer Handelsspanne von 16,00 bis 20,00 Dollar.

Die Umsätze sind derzeit konstant hoch und lassen keine eindeutige Tendenz erkennen. Das 20 Tage-Momentum pendelt um die Basislinie und notiert aktuell bei 95,8 Zählern. Der MACD notiert mit -0,223 Zählern nur noch leicht im negativen Terrain und tendiert aufwärts. Der RSI ist mit 41,6 Prozent neutral, zeigt aber eine abwärts gerichtete Tendenz.

Ausblick: Kurzfristig ist mit einer anhaltenden Seitwärtsbewegung innerhalb der genannten Spanne zu rechnen. Anleger können die Aktie dabei beobachten. Bricht der Kurs nach oben aus, können neue Positionen aufgebaut werden. Sie sollten anschließend durch geeignete Stop-Kurse abgesichert werden. Nach einem Ausbruch nach oben sind Widerstandslinien bei 22,50 und 26,00 Dollar zu erwarten.

Quelle finace online

Gruß Nobody

Marcel
03.09.2002, 19:37
Der weltweit führende Halbleiter- und Prozessorhersteller Intel plant durch weitere Preissenkungen dem Hauptkonkurrenten AMD Marktanteile abzujagen. Nach der Veröffentlichung des neuen 2.8 Megahertz starken Pentium 4 Prozessors in der vergangenen Woche, sanken die Preise der Vorgängermodelle um rund 50 Prozent. Es werden nun Preissenkungen von bis zu 52 Prozent bei 22 weiteren Prozessorreihen folgen. Die Pentiums von Intel stellen direkte Konkurrenzprodukte zu den meist preiswerteren Athlon-Produkten von Advanced Micro Devices. Bereits in den ersten Monaten dieses Jahres initiierte Intel mit Preissenkungen einen Preiskampf gegen AMD. AMD konnte im vergangenen Jahr seinen Marktanteil wesentlich zu Lasten Intels erhöhen.

Marcel
04.09.2002, 00:05
Intel kooperiert mit Bell Microproducts

Der Chiphersteller Intel Corp. hat eine Vertriebsvereinbarung mit der Bell Microproducts Inc. abgeschlossen. Bell Microproducts, ein führender Händler von Technologieprodukten, wird ausgewählte Intel-Produkte in den USA und Kanada verkaufen.
Dazu gehören unter anderem Motherboards und Prozessoren. Im Rahmen der Vereinbarung wird Bell auch am Intel Technology Provider Program teilnehmen, ein Service-Programm für Intel-Kunden.

Marcel
05.09.2002, 14:38
Dem Trend der Konzentration auf das Kerngeschäft folgend, wird auch Intel bestimmte Assets des Software Produkte Bereichs und des Service Business verkaufen. Dieses Vorhaben betrifft auch die LANDesk-Produkte. Käufer der Aktiva ist eine Gruppe von Investoren. Finanzielle Details sind nicht bekannt. Minderheitsbeteiligungen sollen aber weiterhin gehalten werden und durch Intel Capital verwaltet werden. Das LANDesk Software Geschäft soll an Vector Capital und vSpring Capital veräußert werden und als eigene Gesellschaft operieren. Im Vorfeld der Meldung tauchten zahlreiche negative Kommentare der Analysten auf. Die Aktie von Intel fiel am Mittwoch auf den niedrigsten Kurs seit Dezember 1996. Analysten der Credit Suisse und von Merrill Lynch senkten die Gewinnerwartungen für den Chiphersteller, so dass am Markt daraufhin eine regelrechte Verkaufswelle von Intel-Papieren folgte. Die anhaltende Kursschwäche ließ den Halbleiterindex SOX auf ein neues Mehrjahrestief stürzen. Dieser Index verlor 1,9% und erreichte das tiefste Niveau seit November 1998. Sowohl der Intel-Kurs als auch der SOX-Index konnten sich in der Zwischenzeit wieder leicht erholen.

bufett
05.09.2002, 20:34
Ursprünglich geschrieben von Nobody
Hallo.

Normalerweise würde ich sagen Intel ist wieder kaufenwerts. ;)

Oder seit ihr anderer Meinung? :confused:

Gruß Nobody

Bei aktuell $15 stehen die Ampeln aus fundamentaler Sicht klar auf grün für "stark kaufen" Charttechnisch scheint der Wert aber angeschlagen. Mutige kaufen jetzt, vorsichte Anleger warten eine Bodenbildung ab.
Gruss bufett

indextrader
05.09.2002, 20:37
...und heute nacht kommt doch auch noch der q3 bericht :D

hoellenfuerst
05.09.2002, 22:32
Intel: Quartal läuft wie erwartet

Der Chiphersteller Intel gab heute nach Börsenschluss bekannt, dass der Umsatz im aktuellen Quartal am unteren Ende der bisherigen Prognosen ausfallen wird. Bisher waren 6,3-6,9 Mrd. Dollar erwartet worden. Jetzt rechnet Intel mit 6,3-6,7 Mrd. Dollar.

Dies sei vor allem auf das Prozessorgeschäft zurückzuführen, welches etwas schwächer als geplant lief. Gut entwickelte sich hingegen das Flash- Speicher Geschäft.

Im nachbörslichen Handel konnte die Aktie 3 Prozent auf 15,60 Dollar zulegen.

info@finance-online.de

Ca$hmandt
05.09.2002, 22:34
und deshalb haben alle schiss gehabt, mein gott. :D

hoellenfuerst
05.09.2002, 22:35
warts ab :D

Ca$hmandt
05.09.2002, 22:41
was bitte soll ich abwarten? jetzt ist eh alles zu spät.... ;)

Ca$hmandt
05.09.2002, 22:47
http://a676.g.akamaitech.net/f/676/838/1h/www.nasdaq.com/logos/INTC.GIF

Afterhours Kurs:$15.57 +3.04% Umsatz 6,091,629

hoellenfuerst
06.09.2002, 07:40
ftd.de, Do, 5.9.2002, 22:55


Intel hat seine Prognose für das dritte Quartal eingeschränkt. Das betrifft sowohl die Umsätze des größten Chipherstellers als auch die Gewinnerwartungen.

Im dritten Quartal würde ein Umsatz von 6,3 bis 6,7 Mrd. $ erwartet. Im Juli hatte die Prognose noch bei 6,3 bis 6,9 Mrd. $ gelegen. Intel teilte am Donnerstag nach US-Börsenschluss außerdem mit, die Gewinne würde "leicht unter der Mitte" der bisherigen Prognose liegen. Analysten erwarten, dass der Chiphersteller einen Gewinn von etwa 13 Cent pro Aktie erzielt.

Die Intel-Aktien waren schon vor Bekanntgabe der Quartalszahlen unter Druck geraten. Das Papier fiel an der Wall Street um 1 $ oder 6,2 Prozent auf 15,11 $. Das ist ein 52-Wochen-Tief. Investoren hatten gehofft, dass Intel in einem sehr schwachen Markt ein Hoffnungszeichen liefern würde. Sie wurden enttäuscht. Normalerweise ziehen im dritten Quartal die Umsätze an, doch sowohl Unternehmen als auch Konsumenten sparen derzeit an neuen Computern. Im Juli hatte Intel angekündigt, 4000 Stellen zu streichen.


Für das meist umsatzstärkste vierte Quartal gab Intel keine Prognose ab. Der Konzern hält einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent im Markt für PC-Prozessoren.



© 2002 Financial Times Deutschland :D

Ca$hmandt
06.09.2002, 13:36
Lehman ups Intel; Merrill, SG Cowen see 'relief' rally (INTC) by Tomi Kilgore
Analyst Dan Niles at Lehman Bros. upgraded the shares of Intel (INTC) to "equal weight" from "underweight," but lowered his 2002 and 2003 earnings estimates and cut his price target to $19 from $22. Niles feels the chip giant's valuation looks "reasonable," and believes consensus earnings estimates will be lowered to achievable levels given that hopes of an information technology spending recovery have now been "crushed." The stock, a component of the Dow industrials ($INDU), is rallying 89 cents, or 5.9 percent, to $16 in Instinet pre-open trading. Late Thursday, Intel said third quarter revenue should be slightly below the midpoint of its target range, saying that PC demand remains weak and the ones being sold are at the low end of the pricing scale. Merrill Lynch's Joseph Osha feels the company's mid-quarter update yielded no surprises, and thinks the stock is likely to see a short-term relief rally given that the outlook has not deteriorated further. SG Cowen's Mark Grossman is also expecting a relief rally, but said there was "not a lot to get excited about," given that there is not sign of an IT spending recovery.

bufett
06.09.2002, 16:14
Ursprünglich geschrieben von bufett


Bei aktuell $15 stehen die Ampeln aus fundamentaler Sicht klar auf grün für "stark kaufen" Charttechnisch scheint der Wert aber angeschlagen. Mutige kaufen jetzt, vorsichte Anleger warten eine Bodenbildung ab.
Gruss bufett

PLUS 9 %! Manchmal wird Mut doch noch belohnt.
Gruss und viele $$$$$$$$
wünscht bufett

Marcel
09.09.2002, 18:59
Bei einer am Montag eröffneten Konferenz im Silicon Valley für Fachleute im Hardware und Software Bereich wird Intel neue Prozessoren Modelle vorstellen. Damit soll auch die Nachfrage nach anderen Produkten des Unternehmens gesteigert werden. Intel wird voraussichtlich Einzelheiten zu dem Laptop-Prozessor mit dem Code Namen Banias bekannt geben. Zudem werden neue Modelle des Pentium 4 und die neueste Version des Itanium Prozessors für Hochleistungs-Server und Workstations präsentiert werden. Intel erwartet auf dem Developer Forum, das zweimal jährlich abgehalten wird, rund 4000 Teilnehmer. Das Hauptsegment des Unternehmens, der PC-Markt, zeigt weiterhin keine Erholung. D