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Badinvestor
21.08.2000, 11:47
Nach Abschluss der Versteigerung der UMTS-Lizenzen haben die Analysten
der Deutschen Bank ihre jaehrlichen Wachstumsraten fuer die Deutsche
Telekom von 4 auf 3,5 Prozent gesenkt. Die Tochter T-Mobil wird es nun
mit fuenf anstatt vier Konkurrenten zu tun bekommen. Dennoch stufen
die Experten die Aktie der Deutschen Telekom AG aber weiterhin
unveraendert mit "buy" ein. Allerdings haben sie ihr mittelfristiges
Kursziel fuer den Wert von 77 Euro auf 62 Euro reduziert.
Quelle:NL
Chart:
http://direkt1822.teledata.de:9033/1822direkt/chart/1822bigchart?hist=6&symm=DTE.ETR
Gruß Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Badinvestor
31.08.2000, 12:13
Die Deutsche Telekom AG gibt per 01.08.2000 Treuaktien an die Privatanleger aus, die im Rahmen der Kapitalerhöhung im Juni 1999 erworben worben haben und diese Aktien bis einschließlich 31 August 2000 halten.
Die Treusaktien werden im Verhältnis von einer Zusätzlichen T Aktie pro 10 Aktien zugeteilt,
Gruß Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Traderbiker
31.08.2000, 16:22
Telekom „Abgestuft“ [Commerzbank]
Die Analysten der Commerzbank Securities haben ihr Empfehlung für die Deutsche Telekom [ Kurs / Chart ] von "Akkumulieren“ auf "Halten" heruntergestuft. Das Kursziel auf Jahressicht liegt nun bei 50 (vorher: 60) Euro je Aktie.
Die Analysten begründen ihre Entscheidung am Donnerstag mit Unsicherheit über die internationale Strategieausrichtung des Unternehmens und dem erwarteten Druck auf den inländischen Cash Flow.
Quelle
© 31.08.2000 www.stock-world.de (http://www.stock-world.de)
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Harleyluya
Traderbiker
Moderator>Pre IPO Talk<
Badinvestor
01.09.2000, 19:39
Die T-Aktie hat durch die hohen UMTS-Lizenzkosten in UK und D sowie die zunächst als überteuert angesehene Voicestream-Übernahme stark verloren. Wir sehen die mit Voicestream und dem laufenden Konzernumbau verbunde-nen Chancen derzeit noch unzureichend gewürdigt. Wir stufen die T-Aktie unverändert als sector outperformer im neutral-gewichteten Telekommunikati-onssektor ein.
(Quelle: Bankgesellschaft Berlin)
gruß badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Traderbiker
01.09.2000, 21:36
Deutsche Telekom „Gewinnprognose gesenkt“ [Goldman Sachs]
Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Gewinnprognose für die Deutsche Telekom [ Kurs / Chart ] gesenkt. Als Begründung führen sie unter anderem die Belastungen aus Akquisitionen an. Die Gewinnreihe für die Jahre 2000/01 liegt bei –0,40/-0,46 (vorher: +0,24/+0,48) Euro je Aktie.
Auch die EBITDA-Margen für die Jahre 2000/01/02 sind von den Analysten auf 32/33/35 Prozent herabgesetzt worden. Dies entspreche einem EBITDA von 12,8/14,3/16,5 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2000 hatten die Finanzexperten eine EBITDA-Marge in Höhe von 35 Prozent prognostiziert. Das Unternehmen selbst rechne nun jedoch nur mit einer Marge von über 30 Prozent.
Für das Jahr 2000 gab die Telekom eine Nettoverschuldung von 66 bis 68 Milliarden Euro an. Goldman Sachs habe mit einer Verschuldung von 57 Milliarden Euro gerechnet.
Das „Market Outperformer“-Rating bleibt bestehen.
Quelle
© 01.09.2000 www.stock-world.de (http://www.stock-world.de)
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Harleyluya
Traderbiker
Moderator>Pre IPO Talk<
Hallo an alle....
betrachten wir die telekom doch mal nicht von der technischen bzw. analytischen seite sondern von der psychologischen.
Das ganze Herabgestufe und Schlechtgemache der telekom ist doch alles schikane. Die Telekom hat schon immer ihren weg gemacht...früher oder später..aber eine zockeraktie wird sie nie werden....
Die Telekom hat mit R.Sommer einen echten Kapitlisten als Chef der auch ernsthaft an seine investoren denkt....schliesslich sind die zukäufe in den USA und der erwerb der UMTS-Lizenzen strategisch auf lange sicht betrachtet der richtige weg. (immerhin haben in amerika auf dem "lande" NOCH sehr wenige menschen ein handy)
Ausserdem erfreut sich die telekom in deutschland einer sehr grossen popularität...sowohl bei privaten als auch bei institutionellen anlegern (fast jeder Deutschland-Fond hat Telekom im Depot)......deshalb meine meinung:
unter 55 Euro immer noch ein Kauf.......entgegen aller empfehlungen und analysen von banken bzw. brokerhäusern....
denn an der börse spielen auch psychische dinge eine grosse rolle.....und der deutsche "liebt" seine T-Aktie und wird sie nicht weiter fallen lassen....
das ist meine meinung
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Grüsse an alle
Hallo,
das ist doch mal eine positive Meldung, das sollte Sicherheit gebenhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/icon35.gif
Telekom - US-Ministerium billigt Voicestream-Übernahme
Bonn, 07. Sep (Reuters) - Das US-Justizministerium hat nach Angaben der Deutschen Telekom den Kauf des US-Mobilfunkanbieters VoiceStream gebilligt. Die Billigung durch das Ministerium sei der erste Schritt im Rahmen der Prüfungen der Transaktion durch die US-Regulierungsinstanzen, teilte die Telekom am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Die Übernahme unterliege unter anderem jedoch noch der Genehmigung durch die amerikanischen Regulierungsgremien sowie der Zustimmung durch die VoiceStream-Aktionäre. Der Bonner Konzern hatte Ende Juli den Kauf von VoiceStream angekündigt, der wiederum seinen Konkurrenten Powertel kaufen und in die Fusion einbringen will.
Liebe Grüße
Katrinhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/lol.gif
Badinvestor
07.09.2000, 08:06
War mir aber klar !.
Ronny hat das vorher schon so abgesprochen , denn nach denn gescheiterten Fusionen wie z.B. Deutsche Bank und Dresdner konnte sich Ronny ein solch ein depakel nicht leisten.Bei der T- Aktie muss es zwangsläufig raufgehen http://smilecwm.tripod.com/cwm/read.gif
Gruß *ein Telekom-Investierter* Badi http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
[Diese Nachricht wurde von Badinvestor am 07. September 2000 editiert.]
Dein Freund Ronny macht das schon gell Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/lol.gifhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/lol.gifhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/lol.gifhttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/lol.gif
Badinvestor
07.09.2000, 08:22
Ja Kati http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/embarass.gif .
Gruß Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Traderbiker
08.09.2000, 08:50
Deutsche Telekom – Kritik trübt Jubelstimmung
Die T-Aktie und kein Ende. Bislang galt die Aktie der Deutschen Telekom [ Kurs / Chart ] als großer Verlierer der Index-Anpassungen am übernächsten Freitag. Denn Euro-Stoxx- und Stoxx-50 richten sich ab 15. September nach dem Free-Float – es wird also nur noch der Streubesitz für die Index-Gewichtung herangezogen. Hartes Los für die T-Aktie: Ihr Gewicht wird sich damit im Euro-Stoxx 50 nahezu halbieren.
Aber jetzt scheint sich eine Wende zugunsten der Telekom abzuzeichnen. Ein Marktteilnehmer hat darauf hingewiesen, dass das Gewicht der T-Aktie wegen der scharfen Kurskorrektur um etwa 60 Prozent in den vergangenen Monaten wieder deutlich unter die Kappungsgrenze von 15 Prozent gefallen ist und daher im Dax wieder alle T-Aktien zur Berechnung herangezogen werden. Das Gewicht der T-Aktie im deutschen Blue-Chip-Index steige deshalb von zehn auf etwa 14 Prozent.
Der Marktteilnehmer verweist darauf, dass die Hochgewichtung im Dax die geringere Gewichtung im Euro-Stoxx-50 überkompensieren könnte. Das heißt: Wegen des niedrigeren Gewichts in Euro-Stoxx-50 und Stoxx-50 könnten Fonds zwischen 20 und 25 Millionen Aktien verkaufen. Dem stehe aber eine Nachfrage von etwa 30 Millionen Aktien durch die Dax-Anpassung gegenüber.
Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten und bei der Telekom sowieso. Zwar hat der „Rosa Riese“ vom US-Justizministerium die Billigung für die Übernahme von Voicestream [ Kurs / Chart ] erhalten, schon zeichnet sich neuer Ärger ab. Denn nun droht der Telekom wegen angeblich wettbewerbsfeindlichen Verhaltens auf dem deutschen Markt massive Gegenwehr. Wie der Geschäftsführer des deutschen Branchenverbandes VATM, Joachim Grützner, der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag sagte, müsse die Telekom ihre Strategie aufgeben, den Wettbewerb auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt zu verhindern. Andernfalls würden die Gegner des führenden deutschen Unternehmens dafür sorgen, dass der Telekom in den USA keine Akquisition mehr gelingen werde.
Konkret wirft Grützner dem T-Konzern vor, dass er durch überhöhte Preisforderungen, schleppende Serviceleistungen und Bevorzugung eigener Tochterunternehmen die Kundenakquisition und das Wachstum der Wettbewerber zu verhindern suche.
Quelle 07.09.2000 www.stock-world.de (http://www.stock-world.de)
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Harleyluya
Traderbiker
Moderator>Pre IPO Talk<
Badinvestor
12.09.2000, 20:42
Deutsche Telekom nähert sich VoiceStream an
Durch einen Beschluss der Telefonregulierungsbehörde kann die Deutsche Telekom zukünftig weniger Gebühren von seiner Konkurrenz verlangen für die Benutzung ihrer Netze. Allerdings erhöhen sich dadurch die Chancen das die geplante Übernahme von VoiceStream genehmigt wird.
Der Beschluss ermöglicht der Telekom den bisherigen Gegnern des VoiceStream-Deals aus den USA zu zeigen, dass die Hindernisse in ihren heimischen Markt vorzudringen nach und nach abgebaut werden.
Die Übernahme würde den CEO der Telekom Ron Sommer seinem Anliegen näherbringen, das Unternehmen auf dem U.S. so groß rauszubringen wie in Deutschland.
Quelle: Financeonline
Gruß badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Badinvestor
13.09.2000, 11:39
Das Analystenteam der WestLB hat die Aktie des
Telekommunikationskonzerns weiterhin unveraendert zum "Kauf" empfohlen
und ein Kursziel in Hoehe von 75 Euro genannt. Diese weiterhin
optimistische Einschaetzung wird jedoch von einer Neuregelung der
Interconnection-Gebuehren getruebt, die in Zukunft nicht mehr durch
die Entfernung sondern durch die Anzahl der so genannten
Interconnection-Punkte bestimmt werden. Durch diese geaenderte
Regelung werden die IC-Gebuehren um voraussichtlich 13 Prozent sinken,
was fuer die Deutsche Telekom einen Umsatzrueckgang um bis zu 300 Mio
Euro im Geschaeftsjahr 2002 bedeuten duerfte
Quelle:NL
Gruß badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Traderbiker
15.09.2000, 20:06
Sorry,Badi,aber ich würde deine T ab jetzt mit Argusaugen beobachten.
Deutsche Telekom – Regulierungsbehörde ermittelt
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat am Freitag ein offizielles Verfahren der nachträglichen Entgeltregulierung gegen die Deutsche Telekom eingeleitet.
Es besteht der Verdacht, so Rudolf Boll, Pressesprecher der Behörde zu Stock-World, dass der „Rosa Riese“ seinem Tochterunternehmen T-Online weniger für den Internetzugang über das Telekom-Telefonnetz berechnet als anderen Unternehmen.
Quelle 15.09.2000 www.stock-world.de (http://www.stock-world.de)
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Harleyluya
Traderbiker
Moderator>Pre IPO Talk<
>US Börse-Nasdaq<
Badinvestor
16.09.2000, 14:34
Wie die Telekom profitiert, was sie plant
Alle schimpfen auf die Telekom – dabei verhält sich das Unternehmen gerade so, wie die Aktionäre es begrüßen sollten. Oder?
Die Telekom kassiert für jede Internet-Minute bei einem der Flatrate-Provider rund 2 Pfennig. Ausgenommen sind natürlich Anbieter wie Arcor, die ein eigenes Leitungsnetz haben. Und diese Pfennig-Beträge häufen sich ganz schnell zu einem großen, für die Anbieter schlicht nicht finanzierbaren Batzen auf.
Ein Rechenbeispiel:
Ein Provider hat 10.000 Kunden, die im Schnitt 80 Stunden im Monat online sind. Das sind nicht einmal drei Stunden am Tag.
Einnahmen des Providers: 800.000 Mark
(Flatrate-Preis: 80 Mark im Monat * 10.000 Kunden)
Ausgaben des Provider an die Telekom: 960.000 Mark
(2 Pfennig/Minute * 60 Minuten * 80 Stunden * 10.000 Kunden).
Das heißt also, unser Beispiel-Provider macht 160.000 Mark Verlust jeden Monat, ohne dabei Kosten für Personal, Büro, Verwaltung, Werbung etc. zu berücksichtigen.
Warum die Telekom Recht hat
Das ist gut für die Telekom, denn die streicht eine knappe Million Mark ein – sicherlich weit mehr, als sie für die Leistung ausgeben musste. Dass die Telekom so handelt, kann ihr nicht vorgeworfen werden. Als Aktiengesellschaft ist sie Ihren Aktionären verpflichtet – Geld verdienen steht da natürlich im Vordergrund.
Da auch T-Online minutenweise an die Telekom zahlt, hat auch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post kaum eine Handhabe – denn das eigene Tochterunternehmen wird nicht bevorzugt behandelt und machte dabei etwa Verluste wie oben vorgerechnet.
Wie die Telekom die eigenen Beschränkungen umgeht
Der neueste Coup der Telekom: Die Werbung für die eigene Flatrate wurde fast ganz eingestellt. Stattdessen wird jetzt DSL ganz groß geschrieben. Zum 1. September gab es sogar eine Preissenkung auf 49 Mark im Monat für die DSL-Flatrate, obwohl der Zugang 12 mal so schnell wie ISDN ist. Die „normale“ Flatrate kostet weiterhin 79 Mark monatlich.
Eric Danke, technischer Vorstand bei T-Online, hat in Presseberichten bestätigt: „Auch für uns ist es sinnvoll, wenn die Kunden über DSL ins Internet gehen.“ Denn statt eines minutenabhängigen Tarifs wie bei Analog- oder ISDN-Zugang zahlt T-Online für DSL nur einen volumenabhängigen Preis. Und das ist wesentlich leichter zu kalkulieren als die Minutentaktung, Verluste wird T-Online mit DSL-Kunden kaum einfahren.
Technische Grenzen für DSL
Schön und gut, dann steige ich eben auf DSL um, wird mancher sagen. Verfügbar ist die Technologie aber noch lange nicht bundesweit, erst 50 Großstädte hängen am schnellen Netz. Darüber hinaus hat die Telekom derzeit massive Probleme, der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Fast täglich berichten CHIP Online-Leser, dass die Telekom ihren Antrag zurückgewiesen hat oder erst in ein paar Monaten ausführen kann. Leider sind auch hier die Kapazitäten beschränkt. Aber immerhin: Rund 100.000 Kunden gehen schon über DSL ins Netz.
Quelle: Chip
Gruss Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Badinvestor
16.09.2000, 14:36
Hallo !
Wenn einer den Chaos Computer Club gesehen hat weiss warum man in naher Zukunft auf das rosa T setzt.
Gruß Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Schlingel
21.09.2000, 19:31
Hallo zusammen,
nach den neuesten Stimmen bei N-Tv könnte es sein dass die T-Aktie auf 33 Euro fällt, was die Übernahme von Voicestream gefährden würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies einem positiven Kursverlauf zuträglich wäre.
Wie ist Eure Meinung darüber ???
Grüßle
Schlingel
Badinvestor
30.09.2000, 09:21
Hallo !
Meine Meinung zu dem derzeitigen Kurs ist die Deutschen Telekom schon massiv unterbewertet. Ich glaube das hier nur ein downpushing betrieben wird. Den an der Fundamentalen Seite her ist die Deutsch Telekom bestens positioniert gegenüber France Telekom oder BT.
Der Gegner von der Deutschen Telekom heisst Vodafone .
Abgeschlagen ist schon Telefonica und Telcom Italia.
( Die ist meine persönliche Meinung )
Deutsche Telekom: Halbjahresüberschuß höher
Der Telekommunikationsriese Deutsche Telekom AG meldete heute, den Konzernüberschuss gemäß US-GAAP für das erste Halbjahr 2000 neu auzusweisen.
Demnach beträgt der Konzernüberschuss für das erste Halbjahr 6,15 Milliarden Euro, rund 1,8 Milliarden mehr als zuerst erwartet.
Die T-Aktie verliert aktuell 1,56% auf 38,94 Euro
Quelle: Financeonline
Gruß Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
[Diese Nachricht wurde von Badinvestor am 30. September 2000 editiert.]
Badinvestor
06.10.2000, 12:56
Deutsche Telekom übergewichten
Die Aktienexperten von Kant Vermögensmanagement stufen die Aktie der Deutschen Telekom AG (WKN 555750) mit „Übergewichten“ ein.
Die T-Mobil International AG habe die Übernahme eines 50%igen Anteils minus einer Aktie von der niederländischen Mobilfunkgesellschaft Ben bekannt gegeben. Das niederländische Konsortium „3 G Blue“ mit Ben, TeleDanmark, BelgaCom und T-Mobil hätte bei der Versteigerung im Juli 2000 eine UMTS-Lizenz erhalten.
Der Anteil an Ben inklusive der Konsortiumsbeteiligung sowie der Anteil an den UMTS-Lizenzgebühren in den Niederlanden habe einen Gesamtwert von 1 Milliarde Euro. Der Gesamtwert der UMTS-Lizenzen für Deutschland, England und den Niederlanden betrage insgesamt 15,5 Milliarden Euro.
Mit diesem Deal weite der Telefonkonzern seine Vormachtstellung im europäischen Mobilfunkbereich aus. Die weltweite Nummer 1 bei ISDN, die hervorragende Stellung auf dem Mobilfunkmarkt, die Bemühungen um eine ausgeglichene Tarifstruktur und ein Kostensenkungsprogramm mache das Papier s zu einem sehr attraktiven Investment.
Außerdem erwarte das Researchteam eine weitere erfolgreiche Umsetzung der Vier-Säulen-Strategie, welches ein klares Alleinstellungsmerkmal der Deutschen Telekom darstelle. Daher werde weiterhin zu einer Investition in diesen Titel geraten, so die Aktienexperten.
quelle:aktiencheck
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gruß badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Badinvestor
06.10.2000, 13:07
Dt. Telekom erwirbt Anteil an Ben
Ad hoc
T-Mobile International AG, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG (WKN 555700), hat einen Anteil von 50 % minus einer Aktie an dem niederländischen Mobilfunkbetreiber Ben erworben. Die übrigen Anteile werden von den bestehenden Gesellschaftern Belgacom und TeleDanmark gehalten.
Die Unterzeichnung der Übereinkunft durch die drei Gesellschafter fand heute in Den Haag statt. Die europäischen Kartellbehörden haben der Transaktion bereits zugestimmt. Das aus Ben, Belgacom, TeleDanmark und T-Mobile International bestehende niederländische Konsortium hat an der Versteigerung der UMTS-Lizenzen in den Niederlanden teilgenommen und Ende Juli 2000 eine Lizenz erhalten. Der Anteil an Ben einschließlich der T-Mobile-Beteiligung an dem Konsortium "3-G Blue" und des T-Mobile-Anteils an den UMTS-Lizenzgebühren in den Niederlanden beträgt insgesamt rund 1 Milliarde EUR.
gruß badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif
Moneygeil
07.11.2000, 08:59
Die lassen sich doch auch immer wieder etwas neues einfallen um Ihren Marktanteil zu erhöhen denn
um Firmen, die noch keine Internetpräsenz haben, ins Netz zu holen, bietet die Telekom im Rahmen von T-Mart WebServices einen kostenlosen Internet-Auftritt mit de-Domain. Das "Schnupper-Angebot" ist auf 12 Monate begrenzt, während dieser Zeit fällt aber auch nicht die übliche Gebühr für die Registrierung des Domain-Namens. Der individuelle Firmennahme ist damit erstmal gesichert.
Das Angebot beinhaltet konkret eine Web-Visitenkarte, die anhand von Musterseiten erstellt wird. Mit eigenen Texten, einem Firmen-Logo und der eigenen E-Mail-Adresse kann man den Internet-Auftrit "von der Stange" personalisieren.
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
14.11.2000, 08:43
Nachdem die Telekom-Tochter T-Mobil als Bieter bei der Auktion für UMTS-Lizenzen in der Schweiz keinen Erfolg verzeichnen konnte, ist nun auch der Deutschen Telekom AG (WKN: 555 750) der Markteintritt mit den heiß begehrten Lizenzen vorerst misslungen.
Die Deutsche Telekom hatte versucht, durch eine Übernahme des Festnetzanbieters diAX in dem als lukrativ eingeschätzten schweizer UMTS-Markt Fuß zu fassen. diAx hat sich stattdessen mit Tele Danmark über eine Zusammenlegung mit der Schweizerischen Gesellschaft Sunrise, an dem Tele Danmark zukünftig mit 89 Prozent beteiligt sein will, geeinigt. Chancen für die Deutsche Telekom in den Schweizer Markt vorzudringen bestehen mit möglichen Übernahmen von Swisscom, Telefonica oder Orange, was Analysten jedoch für unrealistisch halten. Für wahrscheinlicher halten sie viel mehr einen Aufkauf von Tele Danmark.
Aufgrund der zu erwartenden Fusionvon diAx und Sunrise sind im Prinzip nur noch vier Anbieter für UMTS-Lizenzen übrig. Abgeschlossen ist die Auktion über die nächste Generation des Mobilfunkstandards deshalb jedoch noch nicht. Der Deutschen Telekom werden aber nur noch geringe Chancen für einen Eintritt in den schweizer Markt, der nach Angaben des Unternehmens zum Kerngeschäftsraum neben Deutschland und Österreich gehört, eingeräumt.
Als einzige Chance einen nachträglichen Einstieg im Land mit der rotweißen Flagge zu schaffen, ist zurzeit der Kauf von Tele Danmark. Die Deutsche Telekom wird sich in jeden Fall bemühen, ihre Chance zu wahren, damit ihr diese lukrativen Geschäfte nicht durch die „Lappen gehen“.
Quelle: wallstreetonline
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Moderator : Neuer Markt/Nebenwerte Aktienboard.com
Webmaster : TraderbikerBoerse.de
[Diese Nachricht wurde von Badinvestor am 14. November 2000 editiert.]
Moneygeil
16.11.2000, 16:11
Hi Boarder,
der Bär brüllt diesmal nicht nur an der Börse sondern auch aus Berlin. Wie die Bankgesellschaft Berlin bekannt gab, stufen sie die Aktie der Deutsche Telekom auch nach der Entscheidung der Regulierungsbehörde über eine Flatrate für konkurrierende Internetprovider weiter als "Sector Outperformer" ein.
Kurzfristig seien davon Belastungen für den Kurs zu erwarten, teilte das Bankhaus am Donnerstag in einer Kurzstudie in Berlin mit. Mit Internet-Pauschalpreisen für Endkunden sollte sich aber der Anreiz zur schnelleren Übertragung der Inhalte und höherwertigen Anschlüssen wie ISDN und xDSL verstärken. Hierdurch würde die Telekom durch höhere Anschlussumsätze Rückgänge bei den Durchleitungsumsätzen kompensieren können.
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
17.11.2000, 17:35
Die Analysten von Merck Finck & Co bewerten die Aktien der Deutschen Telekom AG weiterhin als "Marketperformer".
Die Regulierungsbehörde habe ihre Entscheidung bestätigt, dass die Deutsche Telekom ihrer Tochter T-Online keine Mengenrabatte mehr für den Zugang zu ihren Netzen geben darf. Die Entscheidung gelte nur für Analog- und ISDN-Anschlüsse, nicht für die Hochgeschwindigkeits-Zugänge über TDSL. Die Entscheidung gelte ab dem 15. Dezember. Auch müsse die Deutsche Telekom Internet-Zugangs-Providernvom 1. Februar 2001 Zugang ohne Bemessung gewähren.
T-Mobile sei in Gesprächen mit anderen Firmen über Konsortiums-Gebot für eine französische UMTS-Lizenz, Bouygues Telekom sei aber kein potentieller Partner. Die Deadline für die französischen UMTS-Gebote sei der 31. Januar 2001.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Moin Moneygeil !
Ja da ist was dran , aber laß uns mit Badinvestor und in seinem Beitrag weitermachen. Der Übersicht zu liebe !
Gruß,
Trap.
Badinvestor
22.11.2000, 15:49
Die "Bankgesellschaft Berlin" meldet, daß die deutsche Telekom sich nicht an der französischen UMTS-Auktion im Jahr 2001 beteiligen werde. Eine Begründung für den Rückzug sei wie in Italien und der Schweiz auch in Frankreich das Fehlen eines eigenen Mobilfunkkundenstammes.
Eine Kooperation mit einem französischen Mobil-funkunternehmen sei nicht zustande gekommen. Damit gehe die ursprünglich von der Deutsche Telekom propagierte paneuropäische Strategie zunächst nicht auf. Vodafone und France Telecom seien weiterhin unangefochten führend in den wichtigsten europäischen UMTS-Märkten.
Vor dem Hintergrund der Diskussion über die finanziellen Risiken bei UMTS (Rentabilität der Investitionen für Lizenzpreis und Infrastruktur) sei die Entscheidung der Deutschen Telekom sinnvoll. Ein zukünftiger Eintritt in die wichtigen UMTS-Märkte Italien und Frankreich durch Beteiligung an einem regional operierenden Mobilfunkunternehmen sei möglich, aber nicht absehbar, meinen die Analysten.
Innerhalb der größten europäischen Mobilfunkmärkte bleibe die Deutsche Telekom mittelfristig nur in Deutschland und UK positioniert. Die angekündigte paneuropäische Strategie könne bisher nicht umgesetzt werden. Die Analysten reduzieren ihre Einstufung der Aktie auf "akkumulieren".
Analyst: Bankgesellschaft Berlin
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: akkumulieren
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
22.11.2000, 15:56
Die wird nicht an der Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Frankreich teilnehmen. Dies hat der Vorstand am Dienstag beschlossen. Handelt es sich um eine weitere Schwäche des Bonner Konzerns, der stets auf eine dominierende Stellung im europäischen UMTS-Markt aus war, oder aber um ökonomisches Kalkül? Mobilfunktochter T-Mobile werde sich auf Märkte konzentrieren, in denen sie bereits über eine bestehende Kundenbasis verfüge, erklärt T-Mobile-Chef Kai-Uwe Ricke. Gleichzeitig betont Ricke gegenüber der französischen Zeitung Les Echos, dass man es sich nicht leisten könne, weder in Frankreich noch in Italien und Spanien vertreten zu sein. Die Alternative zu einer auf direktem Wege erworbenen Lizenz kann nur eine Kooperation mit einem anderen Tekommunikations-Unternehmen sein, das selbst oder über Tochtergesellschaften eine Lizenz erwirbt. Gespräche gab es offenbar zu Genüge – allerdings bislang ohne Ergebnisse. Immer wieder hat es zum Beispiel über ein Zusammengehen der Deutschen Telekom und Spekulationen gegeben. Das italienische Unternehmen ist über die Bouygues Telecom in Frankreich vertreten. Laut Ricke sei die Entscheidung gegen ein UMTS-Gebot eine rein ökonmomische gewesen. Ein Einstieg in den französischen UMTS-Markt über eine Beteiligung könnte für Ron Sommer unter dem Strich preiswerter ausfallen als der direkte Erwerb einer Lizenz in Höhe von rund 5 Mrd. €. Trotzdem muss der Rückzug vom französischen Lizenz-Poker als Schwäche gedeutet werden. Die ehemals vollmundig propagierte europäische Expansion im Mobilfunk hat einen empfindlichen Dämpfer erhalten und deutet auf die angespannte Lage des Bonner Konzerns hin. Ron Sommer verliert auf europäischer Ebene an Gewicht – und auch an Börsenwert. In letzterer Hinsicht haben die Konkurrenten France Telecom und Vodafone die Bonner bereits überholt.
Quelle: wallstreet-online
http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/lol.gif : Ich fürchte die sollen sich mal das Investor Relations von den Firmen holen . Meine Lieben Analysten von Wallstreet online. Solch einen schwachsinn selten gehört.
Badinvestor
23.11.2000, 16:14
Banggesellschaft Berlin (BGB) empfiehlt, Deutsche Telekom zu akkumulieren.
Das Unternehmen werde sich nicht an der französischen UMTS-Auktion im Jahr 2001 beteiligen. Begründung für den Rückzug sei wie in Italien und der Schweiz auch in Frankreich das Fehlen eines eigenen Mobilfunkkundenstammes. Eine Kooperation mit einem französischen Mobilfunkunternehmen sei nicht zustande gekommen. Damit gehe die ursprünglich von der Deutsche Telekom propagierte paneuropäische Strategie zunächst nicht auf. Vodafone und France Telecom seien weiterhin unangefochten führend in den wichtigsten europäischen UMTS-Märkten.Vor dem Hintergrund der Diskussion über die finanziellen Risiken bei UMTS (Renta-bilität der Investitionen für Lizenzpreis und Infrastruktur) sei die Entscheidung der Deutschen Telekom sinnvoll. Ein zukünftiger Eintritt in die wichtigen UMTS-Märkte Italien und Frankreich durch Beteiligung an einem regional operierenden Mobilfunkunternehmen sei möglich, aber nicht absehbar.
Innerhalb der größten europäischen Mobilfunkmärkte bleibe die Deutsche Telekom mittelfristig nur in Deutschland und UK positioniert. Die angekündigte paneuropäische Strategie könne bisher nicht umgesetzt werden. Die BGB reduziere ihre Einstufung der Aktie auf „sector performer“. Verbunden mit der positiven Sektoreinstufung ergebe sich die Anlageempfehlung „akkumulieren“ (vorher: „kaufen“http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif.
Analyst: Bankgesellschaft Berlin
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 38,79 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: k.A.
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
23.11.2000, 16:19
Durch einen weiteren Verzicht auf den Erwerb einer französischen UMTS-Lizens kann die Deutsche Telekom ihr Ziel zum paneuropäischen bzw. globalen Mobilfunkanbieter zu expandieren erst einmal auf Eis legen.
So habe man, nach Aussage der Analysten der WGZ, damit zum vierten Mal neben Italien, Spanien und der Schweiz auf eine europäische UMTS-Lizens verzichtet. Obwohl dies den Ausbau der Stellung innerhalb des Mobilfunkmarktes schwäche, wurde der Verzicht dennoch begrüßt, da die momentane Verschuldung sehr hoch sei und die Konsolidierung zur Steigerung der Produktivität und die Integration von Voicestream ganz oben auf der Liste stehe.
Bei der WGZ-Bank sehe man aber dennoch das Ziel nicht aus den Augen verloren. Demzufolge könnte man sich, nach dem Börsengang von T-Mobil, weitere Mobilfunkakquisitionen vorstellen. Daher bleibe man bei seinem bisherigen Rating auf marketperformer.
Analyst: WGZ-Bank
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
23.11.2000, 16:20
Der Rückzug der deutschen Telekom bei der UMTS-Lizensvergabe in Frankreich steht im Gegensatz zu den Bestrebungen des Unternehmens seine Stellung gegenüber Vodafone und Orange/France Telecom innerhalb Europas auzubauen.
So habe man neben der Schweiz und Italien jetzt auch in Frankreich einen Rückzug gemacht, da man wegen mangelnder Kundenstämme keine proftibale Basis sehe. Einerseits sei der Schritt verständlich, da das Unternehmen enorme Verschuldungen habe hinnehmen müssen und der Ausbau im amerikanischen Markt bei der Telekom Vorrang habe. Andererseits habe man gerade mit Italien und Frankreich zwei Kerngeschäfte innerhalb Europas abgetreten und damit der Konkurrenz das Spielfeld überlassen. Fraglich sei auch, ob der geplante Einstieg bei VoiceStream so vollzogen werden könne wie dies geplant sei. Vor allem rechne man mit einiger Gegenwehr der Aktionäre von VoiceStream.
Insgesamt bleibe abzuwarten wie sich die Telekom entscheiden werde. Jedoch sehe man den Kurs, durch die Aktivitäten auf dem amerikanischen Markt und der möglichen Umorientierung innerhalb Europas dennoch als stabil und stufe das Papier auf akkumulieren.
Analyst: Bankgesellschaft Berlin
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: akkumulieren
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
24.11.2000, 10:10
Warum sollen für das Ortsnetz andere Regeln gelten als für Ferngespräche? Diese Frage stellt sich der Stuttgarter Telekommunikationsanbieter . Das Unternehmen hat über die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) ein Missbrauchsverfahren gegen die . erwirkt. Debitel will eine stärkere Öffnung des Ortsnetzes für Wettbewerber. Im Moment ist die Deutsche Telekom in diesem Bereich marktbeherrschend. Derzeit werden rund 98 Prozent aller Ortsgespräche über die Telekom geführt. Welche Gefahr in Bezug auf Umsatz- und Gewinneinbußen für die Telekom durch Öffnung der Ortsnetze entstehen könnte, wird deutlich, wenn man die Situation im bereits Bereich für liberalisierten Fern- und Auslandsgespräche betrachtet. Dort entfällt bereits 40 Prozent des Umsatzes auf Wettbewerber. Würde die Telekom nun auch 40 Prozent des Umsatzes im Ortsnetzbereich an Wettbewerber verlieren, wäre der Schaden enorm. Der derzeitige Ortsgesprächs-Umsatz der Telekom beläuft sich auf schätzungsweise 9 Mrd. DM. Fragwürdig ist es schon, warum es zwei Jahre braucht bis ein Konkurrent auf die Idee kommt, die Telekom auf Öffnung des Ortsnetzes mit rechtlichen Mitteln zu drängen. Die Aktie, die Deutschland den Anstoss zum Aktienboom gab, gibt ein trauriges Bild ab. Der Titel notiert in der Nähe seines Jahrestiefstkurses.
Quelle: wallstreet-online
Badinvestor
24.11.2000, 12:43
Die Analysten von Merck Finck & Co belassen ihr Rating auf Marketperformer.
Das deutsche Witschaftsministerium habe den Abgang von Klaus-Dieter Scheurle, Vorsizender der Deutsche Telekom- und Post-Regulierungsbehörde, zum Ende des Jahres bekannt gegeben. Er werde Gerüchte zufolge einen neuen Job bei Credit Suisse First Boston annehemen. Er sei im letzten Sommer aufgrund der UMTS-Lizenz-Versteigerung, die 100 Mrd. DM in die Staatskassen gespült habe, bekannt geworden seien. Er werde vom Matthias Kurt(SPD) ersetzt. Gerüchte besagen, dass sein Rücktritt von Finanzminister Hans Eichel und Wirtschaftsminister Werner Müller gefordert wurde. Vom neuen Mann erwarte man Telekom freundlichere Entscheidungen als vom Scheurle, um den Druck auf die Telekom-Aktie zu verringern, der vor allem Hans Eichel als Vertreter des Hauptaktionärs gestört haben dürfte.
Die Analysten von Merck Finck & Co stimmen zusätzlich die Übernahmegerüchte in Zusammenhang mit Sonera positiv.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN derAktie: 555750
KGV 01e: 59,00
Besprechungskurs: 39,99 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
27.11.2000, 13:48
Die Analysten von Merck Finck & Co bewerten die Aktie der Deutschen Telekom als Marketperformer.
Die Deutsche Telekom wird nach Angaben des Chefs Ron Sommer massive Proteste einlegen gegen den Beschluß der Aufsichtsbehörde, der die Telekom dazu bringen soll, eine Flat-rate zu besseren Konditionen für die Konkurrenz von T-Online anzubieten. Was genau die Aufsichtsbehörde verlange, sei nach Angaben von Sommer noch nicht ganz klar. Wenn seine Befürchtungen zuträfen, laufe es jedoch auf eine Quasi-Enteignung der Deutschen Telekom hinaus, und dagegen werde er massiv Einspruch einlegen.
Die Analysten gehen von der Möglichkeit aus, daß die Aufsichtsbehörde die ursprüngliche Flat-Rate Entscheidung zugunsten der Deutschen Telekom abändert.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 41,62 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
28.11.2000, 18:01
Die Deutsche Telekom werde, nach Aussage der BG Berlin, am Donnerstag, 30.11. den vollständigen Bericht über die ersten 9 Monate 2000 vorlegen.
Um 16.30 h sei eine Telefonkonferenz vorgesehen. Vorläufige Zahlen zu Umsatz und Nettogewinn seien bereits am 31.10. veröffentlicht worden. Man erwarte ein EBITDA von EUR 19,1 Mrd. sowie ein EBIT von EUR 11,3 Mrd. Darin enthalten seien Sondererträge über insgesamt EUR 10,9 Mrd. aus den Verkäufen GlobalOne, WIND, den Kabelnetzen NRW und Hessen sowie aus dem Börsengang T-Online. Demgegenüber stünden rd. EUR 1,8 Mrd. Sonderbelastungen durch erhöhte Rückstellungen und vorgezogene Abschreibungen auf Netztechnologie. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter sei bereits mit EUR 8,4 Mrd. angegeben worden.
Nach Bekanntgabe der entsprechenden Zahlen von Vodafone D2 für das dritte Quartal, erwarte man auch bei der Telekom eine leichte Verbesserung der zum Halbjahr gedrückten EBITDA-Marge von 14%. Allerdings dürfte sich eine deutliche Erholung erst im Laufe des Jahres 2001 bei Abflauen des hohen Kundenwachstums in Deutschland einstellen. Man halte einen hohen Kundenstamm für künftige erfolgreiche mobile Datendienste unter GPRS und UMTS als unverzichtbar und halte daher die hohen Akquisitionskosten für gerechtfertigt.
Analyst: Bankgesellschaft Berlin
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: akkumulieren
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
30.11.2000, 13:18
Einen Kursverlust von knapp 4 % auf 37 € muss die nach der Bekanntgabe ihrer Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2000 hinnehmen. Das Bonner Unternehmen teilt in seinem Zwischenbericht mit, dass es seinen Rohgewinn (EBITDA) innerhalb eines Jahres von 6,5 Mrd. auf 17,7 Mrd. € steigern konnte. Die EBITDA-Marge sei von 58,1 % im Halbjahr auf nunmehr 60,7 % angewachsen. Auch die unter der Subventionierung von Mobilfunkgeräten und -verträgen leidende Mobilfunksparte konnte deutlich zulegen. Derzeit beschäftigen sich nicht nur die Anleger und Analysten mit den Telekom-Zahlen, auch whttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/redface.gif-Mitarbeiter Christian Wienands nimmt die Bilanz aus Bonn genauer unter die Lupe.
Quelle: wallstreet-online
Badinvestor
30.11.2000, 16:20
Die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres fallen für die weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus. Der Rohgewinn (EBITDA) ist zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Mrd. auf 17,7 Mrd. € gestiegen. Damit verbessert sich die EBITDA-Marge von 58,1 auf 60,7%. In der Mobilfunksparte stieg der Rohgewinn von 580 Mio. € im letzten Jahr auf nun 1,126 Mrd. €. Die auf den ersten Blick rasante Entwicklung des Nettogewinns von 1,25 auf 8,45 Mrd. € wird relativiert durch außerordentliche Einnahmen unter anderem aus Unternehmensverkäufen. Um ihre internationale Positionierung zu verbessern und die Verluste im deutschen Markt auszugleichen, war die Telekom in den vergangenen Monaten kräftig auf Einkaufstour. Größter und auch umstrittenster Brocken, den man sich in den Einkaufswagen gelegt hat, ist der US-amerikanische Mobilfunkkonzern VoiceStream. Während man sich in Deutschland die heißbegehrten UMTS-Lizenzen sichern konnte, ist man auf europäischer Ebene scheinbar von der Strategie eines flächendeckenden Angebots abgerückt. Grund hierfür dürften zum einen Schwierigkeiten bei der Partnersuche, zum anderen die hohen Kosten des Netzaufbaus sein. Damit überlässt man dem britischen Konkurrenten Vodafone das europäische Feld. Neues Ungemach könnte sich wegen der Klage von Debitel in Bezug auf das Monopol bei Nahgesprächen zusammenbrauen . Gute Nachrichten kommen dagegen aus China. China-Telekom hat die Deutsche Telekom als Kooperationspartner ausgewählt. Damit haben die Deutschen eine Fuß in der Türzu einem Markt mit dem wohl größten Wachstumspotenzial 125222. Hohe Akquisitionskosten beim Mobilfunk und Margendruck beim Festnetz könnten in Zukunft die Gewinne belasten. Die Deutsche Telekom ist in Europa führender Anbieter für Telekommunikationsdienstleistungen, weltweit die Nummer drei. Seit ihrem Allzeit-Hoch von Ende Februar dieses Jahres bei 104 € folgte der Absturz auf ein Tief von rund 35 €. Aktuell verliert die T-Aktie über dem Marktdurchschnitt an Wert. ANALYSTEN,ANALYSTEN,ANALYSTEN, Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen, so Heiko Feber, Analyst bei der Berenberg Bank. Etwas Irritation hätte die Verbuchung der Wind-Beteiligungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgelöst. Für die Berenberg Bank ist die Aktie weiter kaufenswert und zwar mit einem Kursziel von 62 €. Für den Analysten ist es ein Teil der Startegie, durch Sonderangebote im 3. und 4.Quartal so viele Kunden wie möglich im Mobilfunk zu akquirieren. Dies sei in seinen Augen mitentscheidend für ein erfolgreiches UMTS-Geschäft, da der Kunde sehr wahrscheinlich bei seinem aktuellen Mobilfunkanbieter auch später auf UMTS umsteigen werde. Positiver als erwartet, so bewertet Ralf Hallmann von der Bankgesellschaft Berlin Zahlen des Bonner Konzerns. Das Netto-Ergebnis nach Anteilen Dritter beläuft sich auf 8,45 Mrd. €, wobei man hier die Beeinflussung durch außerordentliche Erträge beachten muss. Insbesondere im Mobilfunkbereich sind die EBITDA-Margen von 7,7% im 2.Quartal auf 23 % gestiegen. Ursachehierfür, so der Analyst, ist die Rücknahme der Subventionen. In den nächsten zwei Jahren werden die Ergebnisse durch Sondererträge, generiert durch Verkäufe von Beteiligungen und Börsengängen, weiter verzerrt sein. Die Deutsche Telekom befinde sich gerade in einer Umstrukturierungsphase, die eine Konzentration auf die vier Kerngeschäfte Internationaler Mobilfunk, T-Online, T-Systems (Systemhaus Debis) und als viertes das Festnetz mit verbleibenden Kabelnetzen zum Ziel hat. Gegen Ende des Jahres rechnet Hallmann mit rund 18 bis 18,5 Mio. Mobilfunkkunden. Die Aktie wurde auf „akkumulieren“ heraufgestuft, Kursziele werden keine prognostiziert. Wenn das Unternehmen seine Werbe- und Materialkosten unter Kontrolle hat, sollte es Mitte 2001 mit der EBITDA-Marge weiter nach oben gehen.
Quelle: wallstreet-online
Badinvestor
01.12.2000, 13:20
Die Experten des Frankfurter Tagesdienst sehen einen nochmaligen Test des Bodens bei 35 Euro als wahrscheinlich.
Die Zahlen der Deutschen Telekom seien wie üblich von der Börse negativ aufgenommen worden.Seit ihrerm Börsenlisting im November 1996 sei sie eine Aktie der Extreme. Eigentlich habe sie noch nie gute Zahlen vorgelegt. Die Zahlen seien immer so ausgelegt worden, wie es gerade in die aktuelle Stimmungslage passe. Im Aufwärtstrend habe man die negativen Aspekte ignoriert und konzentrierte sich auf die positiven, im Abwärtstrend habe man stets die negativen Punkte beachtet. Die Telekom habe am Donnerstag vormittag ein 9-Monats-EBITDA vermeldet, das mit 17,7 Mrd.Euro gut 172% über dem Vorjahreswert liege. Erfreulich sei auch die Entwicklung von T-Mobil.Allein dort sei das EBITDA um 94% auf 1,126 Mrd.Euro gestiegen. Im 3.Quartal sei die EBITDA Marge im Mobilfunkgeschäft von 7,7% im 2.Quartal auf aktuell 23,1% gestiegen. Mit dem Ausblick aufs 4.Quartal schütte Telekom jedoch Wasser in den Wein, dann werde es mit der Mobilfunk-Marge nähmlich wieder abwärts gehen.Verantwortlich hierfür seien die hohen Kundengewinnungskosten für das wichtige Weihnachtsgeschäft.
Die Atie habe mit einem Kursabschlag von 4% auf 16,90 Euro regagiert. Dafür sei zu einem großen Teil jedoch sicherlich die schlechte Stimmung des breiten Marktes verantwortlich. Ein nochmaliger Test des Bodens bei 35 Euro sei nun wahrscheinlich.
Analyst: Frankfurter Tagesdienst
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: 57,20
Besprechungskurs: 36,90 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Bodenbildung wahrscheinlich
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
04.12.2000, 13:33
Den Analysten der KSK Pinneberg zufolge würden die Neun-Monats-Zahlen der Deutschen Telekom erneut ein zwiespältiges Bild hinterlassen. Zwar sei der Umsatz nominell um 14,3% auf 29,2 Mrd. Euro gewachsen, der Zuwachs liege bereinigt um die Neukonsolidierungseffekte von One2One, SIRIS und Club-Internet aber nur bei 5,4%. Noch weniger erfreulich sei ein Blick auf die Ergebniszahlen: Nach einer Bereinigung der Erlöse aus Anteilsverkäufen bleibe vom Konzernüberschuß von 8,4 Mrd. Euro nichts übrig. Auch das positive Finanzergebnis würde deutlich ins Minus rutschen. Daher könne der Telekom-Konzern operativ eindeutig nicht überzeugen.
Dennoch gebe es auch positive Nachrichten. Die Akquisitionen in Höhe von 100 Mrd. Euro seien strategisch zu begrüßen. Anfängliche Irritationen über den Preis für die Erschließung des amerikanischen Mobilfunkmarktes seien durch die Analystenkonferenz teilweise kompensiert worden. Die Kundenentwicklung im Mobilfunksegment liege mit einem Zuwachs von 102% leicht über den Erwartungen und der Druck auf das Festnetzgeschäft dürfte nachlassen.
Die Zahlen seien insgesamt aber geringfügig enttäuschend. Die Aussichten bei T-Online würden die T-Aktie erheblich belasten. Weitere Kursverluste unter die 35 Euro-Marke seien nur bei sehr schlechtem Umfeld denkbar. Operativ könne aber keine Entspannung erwartet werden. Es werde daher eine abwartende Haltung empfohlen.
Analyst: KSK Pinneberg
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Abwarten
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
05.12.2000, 15:54
Wichtige Unterstützungen haben nicht gehalten, so dass damit aus Sicht der Elliott-Wellen-Analyse die (wahrscheinlich) letzte Chance auf einen langfristig positiven Ausblick der Telekom-Aktie zerstört wurde. Die Lage ist nun eindeutig: Ausgehend vom Rekordhoch bildet sich ein fünfteiliger Impuls aus. Mit dem letzten Tief bei 35 Euro endete Welle iii. Die folgende Seitwärtsbewegung ist klar als Wave iv einzuordnen. Kurzfristig befindet sich der Wert nun unmittelbar vor dem Start der Welle c von iv,die 50 Euro erreichen wird. Es handelt sich sehr wahrscheinlich aber nur um eine Erholungs-Phase im Abwärtstrend. Die Abwärtsbewegung der vergangenen Tage weist kein Impulsmuster auf, so dass diese Bewegung Bestandteil der Wave iv sein muss. Mittelfristig fehlt somit noch eine Abwärtswelle, die voraussichtlich Notierungen von unter 30 Euro mit sich bringen wird. Erst dann ist eine große Trendwende zu erwarten. Im Zuge der folgenden Höherbewertung sind maximal Notierungen bis 70-75 Euro denkbar.
Quelle: wallstreet-online
Badinvestor
13.12.2000, 12:14
"Panikverkäufe" seien bei dem Telekomriesen Deutsche Telekom aufgrund der Umgestaltung der MSCI-Indizes Fehlanzeige, meinen die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst".
Mit 3 Prozent im Plus habe der DAX-Titel sogar zu den Tagesgewinnern gehört. Derzeit werde Telekom mit 38,10 Euro bewertet.
Bei 35 Euro habe das Papier seinen Boden gefunden und sei damit weiterhin eine Halteposition.
Analyst: Frankfurter Tagesdienst
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: 45,58
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: halten
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
14.12.2000, 14:25
Bei der T-Aktie greife seit Wochenbeginn eine kurzfristige Aufwärts-Trendwende, meinen die Experten der "Tele Börse".
Technisch sei die Situation ähnlich wie bei dem Medienunternehmen EM.TV vor drei Monaten. Nachdem sich der Aktienkurs des DAX-Titels in einer starken Abwärtsbewegung von 105 auf 36 Euro entwickelt habe, sei dieser Trendkanal nach oben verlassen worden.
Eine Doppel-Bottom-Formation habe sich gebildet. Diese sei jedoch erst über 45 Euro vollendet. Sollte das Papier diesen Widerstanddurchbrechen, wären Kurse bis 50 Euro denkbar. Für den Anleger gelte jedoch auf jeden Fall, bei einem Kurs unter 36 Euro auszusteigen.
Analyst: Telebörse
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: 45,58
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: aufpassen
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
15.12.2000, 09:18
Nach einer Vereinbarung mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen über die Nutzung von Sendeeinrichtungen hat die Deutsche Telekom nun auch mit der ARD und dem Hörfunksender DeutschlandRadio ein Abkommen für die Übertragung von TV- und Hörfunkprogrammen über Antenne bis ins Jahr 2006 geschlossen. Danach zahlen die Nutzer der Telekom-Sendeeinrichtungen und der dazugehörigen Netzinfrastruktur rund 2 Mrd. DM an das Bonner Unternehmen.
Quelle: wallstreet-online
Badinvestor
15.12.2000, 15:28
AC Research : Deutsche Telekom halten
Die Analysten von AC Research stufen die Aktie der Deutschen Telekom (WKN 555750) aktuell mit Halten ein.
Im Bereich zwischen 35 bis 40 Euro sollte die Aktie einen Boden gefunden haben. Bei der Unternehmensbewertung spielen, wie in der Vergangenheit mehrfach betont, jedoch weniger betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte eine Rolle, als vielmehr Meldungen über die mittel- bis langfristigen Zukunftsaussichten. Eine Beurteilung der Telekom rein nach erzielten Gewinnen bzw. Verlusten würde der Umbruchphase, in der das Unternehmen stecke, nicht gerecht.
Durch die umfangreichen Käufe und Investitionen in den zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern Mobilfunk und Internet und den daraus folgenden Abschreibungs- und Finanzierungsaufwendungen werden im gewöhnlichen Geschäft noch auf absehbare Zeit keine nachhaltigen buchhalterischen Gewinne erzielt. Die Erlöse aus den Börsengängen von Tochtergesellschaften oder Verkauf von Vermögen gleichen dies nicht aus. Dies unterstreiche auch der vorgelegte Neunmonatsbericht.
Der Jahresüberschuss von mehr als 8,4 Mrd. Euro stamme im Wesentlichen aus den umfangreichen Beteiligungsverkäufen, während Abschreibungs- und Finanzaufwand ebenfalls deutlich angestiegen seien. Mit der Übernahme von Voicestream werde dieses Mißverhältnis noch krasser ausfallen.
Weitere größere Akquisitionen schließen die Analysten in absehbare Zeit aus. Vielmehr gehe man von weiteren Kooperationen auch im Bereich des europäischen UMTS-Geschäftes aus, um einerseits den Kunden attraktive Dienstleistungen anbieten zu können und andererseits die finanzielle Belastung abzumildern.
Auf der Vermarktungsseite stellen sich klare Erfolge ein. Neben den kräftig steigenden D1-Teilnehmerzahlen und t-online-Kunden erfreue sich auch der Absatz von digitalen und Breitbandnetzzugängen großer Beliebtheit. Die Zusatzerträge stützen das Ergebnis mit einem dreistelligen Millionenbetrag, während im Festnetzgeschäft der deutliche Margenverfall vorerst an seinem Ende angekommen sein sollte.
Allerdings könnten noch anstehende Entscheidungen der Regulierungsbehörde für weitere Ertragsprobleme sorgen. Neben der Entscheidung über die Flatrate betreffe dies auch den Zugang zur sog. „letzten Meile“ für Wettbewerber. Die Neugewichtung diverser Indices nach Streubesitz sowie die jüngsten Meldungen über Klagen amerikanischer Anleger aufgrund unrichtiger Prospektangaben vor der Platzierung der dritten Tranche dürften für weitere kurzzeitige Belastungen sorgen. Je nach Einstandspreis sollten Bestände jedoch gehalten werden. Neuengagements drängen sich jedoch aktuell nicht auf.
Quelle:Aktiencheck
Badinvestor
18.12.2000, 08:49
Nach einer Meldung der Analysten von Merck Finck & Co. werde die Deutsche Telekom den Internet Service Providern (ISPs) eine Flatrate für den Zugang zu ihrem Netzwerk ab dem 15. Dezember anbieten. Mit diesem Schritt komme sie einer Auflage der Deutschen Regulierungsbehörde des letzten Monats nach, eine Flatrate für die ISPs ab Februar bereitstellen zu müssen. Der Tarif liege bei 4.800 DM für einen Monat oder 57.600 DM für ein Jahr und umfasse den gleichzeitigen Zugang von bis zu 30 Kunden für 24 Stundenpro Tag über analoge oder ISDN Anschlüsse. Die Kapazität betrage 2Mbits pro Sekunde.
Den Schritt der Telekom, schon jetzt ein Flatrate-Angebot an die ISPs zu machen, begründen die Analysten damit, dass das vorliegende Angebot nicht den HighSpeed-Zugang ADSL integriere. Das Rating bleibe unverändert bei Marketperformer.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
19.12.2000, 13:59
Mit einem neuen Jahrestief startet die Aktie der Deutsche Telekom in den Handel. Bei 35,15 € wurde erstmals der Tiefstand aus dem August 1999 getestet. Dass der Wert um die Mittagszeit mit 5% Plus den Markt nach oben zieht, führen Händler auf eine technische Gegenreaktion zurück. Der Schuldige ist schnell gefunden Harte Kritik übt Ron Sommer an der Regulierungsbehörde. Zwar dürfte er mit seinen Aussagen nicht ganz Unrecht haben, aber dass die Regulierungsbehörde den Kurs des Telekom-Wertes so unter Druck gebracht hat, ist wohl nicht gerechtfertigt. Es sind eher hausgemachte Probleme, die zum Kurssturz führten. Sommer sieht das Belastungspotenzial für den Kurs bei rund 20 bis 25%. Ausländische Konzerne hätten gegenüber seinem Konzern enorme Wettbewerbsvorteile durch die Regulierungsbehörde, so der Telekom-Chef. Nach drei Jahren werde es endlich Zeit, die Regulierung auf dem Telefonmarkt zurückzufahren. Staatsanteil wirft Probleme auf Mit einem Verkauf der Überkreuzbeteiligung zwischen der Deutschen Telekom und der France Telekom kommt wieder Geld in die Kassen. Allerdings wird dies erst zwischen Januar 2002 und Januar 2003 der Fall sein. Erst dann will sich Ron Sommer von dem 1,8%igen Anteil des französischen Konzerns trennen. Der Kurs des ehemaligen Partners hat sich ähnlich schlecht entwickelt wie die T-Aktie. Die France Telecom verkauft ihren 1,8%-Beteiligung am Bonner Konzern an die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und erzielt auf dem derzeitigen Kursniveaurund 3,1 Mrd. €. Der hohe staatliche Anteil (43,2% beim Bund; 15% bei KfW) kann der Deutschen Telekom in Zukunft noch zum Verhängnis werden. Schon melden sich Konkurrenten aus Amerika zu Wort, die bei der Übernahme von VoiceStream eine Behinderung des freien Wettbewerbs sehen. 50 Millionen Menschen Mobil erreichbar Auf 19 bis 20 Millionen schätzt Sommer die Kundenzahl bei seiner Mobilfunktochter T-Mobil noch in diesem Jahr. Für 2001 geht er von einer Steigerung auf 25 Mio. Mobilfunknutzer aus. Der Rohgewinn (EBITA) werde sich damit vervielfachen. Mit rund 100.000 Neukunden täglich laufe das Weihnachtgeschäft hervorragend. Im kommenden Jahr rechnet Sommer mit einer „dramatischen Ergebnisverbesserung“. Der Umsatz pro Kunde soll trotz sinkender Preise von derzeit 45 € auf 59 € bis zum Jahr 2010 gesteigert werden. Mit einem Marktanteil von jeweils 40% teilt sich der Konzern die Marktführerschaft mit Vodafone-Mannesmann. Telekom profitiert von starkem Euro Das ist die Ansicht der Analysten bei Goldman Sachs. Das Investmenthaus hebt die Gewichtung von Telekommunikationsaktien in ihrem Portfolio an. Die Analysten haben den kompletten Sektor auf „neutral“ hochgestuft. Anders dagegen die Investmentbank Lehman Brothers, die für die Branche das Rating von „neutral“ auf „untergewichten“ gesenkt haben.
Quelle: wallstreet-online
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Moderator : Neuer Markt/Nebenwerte Aktienboard.com
Webmaster : TraderbikerBoerse.de
Badinvestor
19.12.2000, 16:40
Mit 360Networks holt sich die Deutsche Telekom einen Partner auf dem Gebiet von Breitband Netzwerken ins Boot. Beide Konzerne teilen übereinstimmend mit, dass die Telekom in den nächsten 20 Jahren die Leitungen mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 2,5 Gigabit pro Sekunde in Nordamerika nutzen kann. Der Vorstoß in die schnellen Datenübertragungsraten kostet die Bonner rund 230 bis 250 Mio.$. Für sein eigenes internationales Leitungsnetz will der Konzern nach eigenen Angaben in den nächsten 5 Jahren rund 4 Mrd.DM investieren. Der kanadische Anbieter will sein Netzwerk bis Mitte 2002 auf 142.000 Kilometer ausbauen. Gleichzeitig sollen damit 100 Großstädte in Amerika, Europa und Asien verbunden werden.
Quelle: wallstreetonline
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Moderator : Neuer Markt/Nebenwerte Aktienboard.com
Webmaster : TraderbikerBoerse.de
Hallo,
im Moment sieht es so aus als ob bei ca. 36 Euro ein starker Widerstand ist.
Aufgrund der Tatsachen dass die telekom im Osten Europas expandieren will und dass die Telekom laut R. Sommer sehr gut im Markt positioniert sei, kann man meiner meinung nach ruhig wieder zugreifen.....so bis ca. 42 Euro.
p.s.: auch analysten sind wieder positiv gestimmt
gruss
muffin
Badinvestor
22.12.2000, 17:11
Die Deutsche Telekom baut ihre strategische Stellung in Osteuropa weiter aus. Über ihre ungarische Konzerngesellschaft Matav steigt die Bonner Gesellschaft in Mazedonien ein. Ein von der Matav mit einem Anteil von 87,4 % angeführtes Konsortium hat aufgrund höherer Investitionszusagen bei einer Ausschreibung für einen Kapitalanteil von 51 % an dem Festnetz- und Mobilfunkanbieter Maktel den Zuschlag erhalten. Maktel ist nach Unternehmensangaben Monopolanbieter in Mazedonien, verfügt über eine halbe Million Festnetz- und 86.000 GSM-Mobilfunkkunden. Die Neun-Monats-Zahlen des laufenden Geschäftsjahres weisen einen Umsatz von 146,2 Mio. € und einen Nettogewinn von 48,7 Mio. € aus.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
28.12.2000, 15:51
Die Experten von Capital bewerten die Aktie der Deutschen Telekom durchschnittlich.
Das Unternehmen wage zwar nun den Vormarsch Richtung Amerika, allerdings sei dieser mit hohen Kosten verbunden. In Westeuropa komme man dagegen nur langsam voran.
Zudem sei die Aktie technisch angeschlagen und immer noch zu hoch bewertet.
Analyst: Capital
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 35
Kursziel: 40
Rating des Analysten: durchschnittlich
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
29.12.2000, 10:46
Salve Aktienboarder,
stark unter Druck war die Aktie der Deutschen Telekom (WKN 555750), so die Experten von Financial Times Deutschland.
Sie habe zwischenzeitlich auf dem Jahrestief bei 31,37 Euro notiert. Das Papier sei mit einem Verlust von 2,08 Prozent auf 31,48 Euro aus dem Handel gegangen. Die T-Aktie leide Experten zufolge vor allem unter den vom bevorstehenden Jahresende diktierten Verkäufen.
Aber auch charttechnisch sehe das Papier "schlecht" aus, nachdem die Unterstützungslinie von 35 Euro durchbrochen worden sei. Außerdem könne beim gegenwärtigen Kursniveau eine Nachverhandlung der Bedingungen der VoiceStream-Übernahme notwendig werden. Gemäß den Analsten der Financial Times Deutschland habe ein Händler der Commerzbank die Verluste dennoch mit Gelassenheit betrachtet: "Ich würde aus dem heutigen Tiefstand der Telekom keine große Geschichte machen. Der Handel ist heute sehr dünn."
Alors, Euer
Moneygeil
Moneygeil
02.01.2001, 13:56
Salve Aktienboarder,
die Aktie der Deutschen Telekom notierte am ersten Handelstag des neuen Jahres gegen 13.10 Uhr mit einem Plus von 1,25 Prozent auf 32,40 Euro. Zur gleichen Zeit verbuchte der DAX ein Minus von 0,19 Prozent auf einen Stand von 6421,48 Zählern.
Martin Nitsch, Analyst bei der Bayerischen Landesbank, sieht die Übernahme der amerikanischen Voicestream trotzdem "momentan nicht gefährdet". Voicestream wisse, welches Potential die Telekom dem amerikanischen Unternehmen durch die Verbindung mit Europa zur Verfügung stelle. Die Frage sei vielmehr, wann das Closing stattfinden werde. Er rechnet damit, dass der Termin erst in der Mitte des Jahres liegen werde, aber "frühestens Ende des ersten Quartals".
Bis dahin werde sich die Aktie der Deutschen Telekom "wieder erholt" haben, prognostiziert der Experte. Denn mittelfristig werde sich auch der Gesamtmarkt erholen. Dann sieht Nitsch "Wachstum insbesondere für die gebeutelten Telekommunikations-Werte".
Voicestream kann von der Übernahme durch die Deutsche Telekom zurücktreten, wenn der Kurs der T-Aktie beim Closing unter der Marke von 33 Euro liegt. 15 Tage vor dem sogenannten Closing wird für jeden Tag ein Durchschnittskurs ermittelt. Davon würden noch einmal sieben Tage ausgewählt, und wenn dieser Wert unter 33 Euro liegt, kann Voicestream von dem Geschäft zurücktreten.
Alors, Euer
Moneygeil
Moneygeil
03.01.2001, 12:28
Salve Aktienboarder,
Am heutigen Tag hat die Aktie der Deutschen Telekom entgegen der Verlustserie vieler Technologieunternehmen an Wert zugelegt. Mit einer Steigerung von 2,12 Prozent auf 31,86 Euro legte das Unternehmen entgegen des allgemeinen Trend am Markt deutlich zu. Die Händler führten die Nachfrage für die T-Aktie auf eine einfache Rechnung von Investoren zurück. Großanleger würden davon ausgehen, dass die Aktie notfalls durch künstliche Nachfrage über die Marke von 33 Euro anheben werden. Schließlich könne die amerikanische VoiceStream bei einem Kurs unterhalb dieser Marke die Übernahme durch Aktientausch verweigern. Nach der erfolgreichen Übernahme werde der Telekom-Kurs in der Rechnung der Investoren weiter steigen, hieß es am Markt.
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
18.01.2001, 10:24
Jetzt ist auch die vorletzte Hürde bei der Übernahme des amerikanischen Konkurrenten VoiceStream durch die Deutsche Telekom gefallen. Nach Angaben des deutschen Telefonriesen hat das Federal Bureau of Investigation (FBI) die Übernahme gebilligt. Zuletzt ging es um Fragen der nationalen Sicherheit, welche die US-Behörde bei der elektronischen Überwachung der Telefonverbindungen gefährdet sah. Die Zustimmung war Teil der Voraussetzungen für die Eingliederung von VoiceStream in die Mobilfunkholding T-Mobile. Die Transaktion soll in der ersten Jahreshälfte abgewickelt werden. Im Anschluss soll das Tochterunternehmen an die Börse gebracht werden. Die letzte Entscheidung liegt aber bei der FCC (Federal Communications Commission), die das öffentliche Interesse einer solchen Übernahme prüft.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
18.01.2001, 15:36
Laut der WGZ-Bank habe die Deutsche Telekom in der Spitze 70% innerhalb des letzten Jahres abgegeben. Nach den ersten Kurssteigerungen zu Anfang des Jahres stell sich die Frage, ob diese Korrektur beendet sei.
Der Stochastik-Oszillator habe vor zwei Wochen ein kurzfristiges Kaufsignal generiert, welches weiterhin Gültigkeit besitze. Auch der MACD zeige eine positive Entwicklung an, die jedoch nicht von wesentlicher Dynamik gekennzeichnet sei. Dennoch seien im Chart positive Divergenzen zu erkennen, so dass die mehrmonatige Korrekturphase ihr Ende gefunden zu haben scheine.
Die charttechnische Betrachtungsweise unterstütze diese Prognose: Zunächst sei der Kursverlauf aus seinem abwärts gerichteten Trendkanal ausgebrochen und befinde sich auf dem aktuellen Niveau an einem Kreuzwiderstand. Ein Übertreffen dieses kurzfris-tigen Widerstandes und der aus dem measured move gebildeten Hemmschwelle erscheine den Analysten trotz der heute in den ersten Stunden freundlichen Kurse unwahrscheinlich.
Sie gehenvielmehr von nochmaligen – allerdings geringen – Verlusten aus, bevor der Kurs den hier angesprochenen Widerstand bei knapp 39 Euro überwinden solle. Als nächstes Ziel erwarte man ein Niveau von 50 Euro. Neben dem nächsten Widerstand befinde sich an dieser Marke auch das 38,2%ige Retracement der vorangegangenen Abwärtsbewegung.
Analyst: WGZ-Bank
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: 66,88
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Beobachten
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
18.01.2001, 15:41
Der Bonner Telekommunikationskonzern Deutsche Telekom ist auf seinem Weg, sich durch die Übernahme des US-amerikanischen Mobilfunkanbieters Voicestream eine solide Plattform zum Einstieg in den nordamerikanischen Markt zu schaffen, einen weiteren und vor allem wichtigen Schritt weitergekommen. Die US-Bundesbehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) hat keine Einwände mehr gegen die Übernahme durch den deutschen, mehrheitlich noch in Staatsbesitz befindlichen Konzern. In eingehenden Gesprächen haben die Deutsche Telekom und das FBI die für die Amerikaner wichtigen Möglichkeiten gefunden, die nationalen Sicherheitsinteressen der USA auch nach einer vollständigen Übernahme von Voicestream zu gewährleisten. Hauptfrage dabei war die elektronische Überwachung von Telefonverbindungen auf US-Gebiet. Damit hat die zweite wichtige Institution nach dem US-Justizministerium die Telekom-Pläne abgesegnet. Dem Telekom-Vorstand um Chef Ron Sommer fehlt jetzt nur noch die Einwilligung der Federal Communications Commission (FCC) zum Voicestream-Deal. Diese Behörde muss feststellen, ob der deutsche Einkauf in den USA dem öffentlichen Interesse entspricht. Allem Anschein nach wird die Deutsche Telekom auch diese Hürde nehmen. Die Mehrheit der Voicestream-Aktionäre hat sich mit der Telekom bereits auf die Übernahme des US-Konzerns geeinigt, so dass die Transaktion bis Jahresmitte über die Bühne gegangen sein könnte. Voicestream soll dann in die Telekom-Tochter T-Mobile International eingegliedert werden. Als „kleiner“ Bonus wird dann aller Voraussicht nach auch der US-Anbieter Powertel mit ins Boot kommen. Den nämlich soll, so die Pläne von Telekom und Voicestream, die potenzielle Telekom-Tochter Voicestream noch vor der Eingliederung in den deutschen Konzern ihrerseits schlucken. Bislang gilt Powertel noch als eines der Konkurrenzunternehmen auf dem US-Markt. Die Deutsche Telekom wird durch die Zahl ihrer Kunden im Mobilfunkgeschäft mit dem Zuwachs von weit über 3 Mio. US-Kunden noch einmal deutlich ausbauen können. Allein in Deutschland hat T-Mobil seine Kundenzahl im vergangenen Jahr auf nunmehr 19,14 Mio. steigern und damit den Abstand zu Marktführer D2-Vodafone auf rund 100.000 verringern können. Dagegen kann T-Mobil nach Angaben ihres Chefs René Obermann beim Umsatz nur „deutlich unterproportional“ wachsen. Gleichzeitig wird das Jahr 2000 das Unternehmen in die Verlustzone bringen, wie auch Analyst Frank Rothauge von Sal.Oppenheim errechnet hat. Der Experte geht von einem Verlust in Höhe von 700 Mio.€ aus. Grund hierfür sind Marketingkosten und Handy-Subventionen, die bei 10,1 Mio. Neukunden dementsprechend hoch ausfallen. Von den Problemen bei der deutschen T-Mobil unberührt bleibt der Plan, den Mutterkonzern T-Mobile International in diesem Jahr an die Börse zu bringen. Sollte die Voicestream-Übernahme bis Ende April endgültig über die Bühne sein, so wäre der kommende Juni der erste mögliche Termin.
Quelle: wallstreetonline
http://dabchart.teledata.de/dab/dchart?sym=VSTR.NAS&hist=2&ind=0&type=0
http://dabchart.teledata.de/dab/dchart?sym=DT.NYS&hist=2&ind=0&type=0
[Editiert von Badinvestor am 15-02-2001 um 14:05]
Hallo,
ich möchte ja nicht der Spielverderber hier in der "Telekom-Jubel-Forum" sein (vorallem, weil ich selbst welche liegen habe), aber hier auch mal eine negative Nachricht :
Die Deutsche Telekom verteuert sich um 0,6 Prozent auf 38,16 Euro. "Die T-Aktien werden den Widerstand bei 40 Euro nicht überwinden können", orakelte ein technischer Analyst. Die am Vortag getroffene Übereinkunft mit den US-Sicherheitsbehörden, wonach Gespräche zwischen Deutschland und den USA künftig vom FBI mitgehört werden dürfen, bewerten Börsianer als "positiv, aber nicht überraschend". Damit habe Telekomchef Ron Sommer eine kleine Hürde auf dem Weg zum Kauf des US-Mobilfunkanbieters Voicestream genommen, hieß es.
Quelle : finanztreff.de
Servus
Hovo
Badinvestor
23.01.2001, 10:07
Die Deutsche Telekom gab heute vor Börsenbeginn vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2000 bekannt. Die endgültigen Zahlen sollen am 24. April bekannt gegeben werden.
Der Umsatz konnte demnach um 15% auf 40,9 Mrd. DM gesteigert werden, während der Überschuß bedingt durch Sondereffekte von 1,25 Mrd. DM auf 7,4 Mrd. DM ansteigen konnte.
Stolz ist die Telekom vor allem auf die Kundenentwicklung. Die Anzahl der Kunden im Mobilfunkbereich konnte im vergangenen Jahr nämlich um fast 100% auf 31,1 Mio. gesteigert werden. Im Festnetz lag die Steigerung immerhin noch bei 3%. Das Ausland entwickelte sich dabei ebenfalls gut.
Die Aktie schloss gestern bei 36,70 Euro.
Quelle: finance-online
Badinvestor
26.01.2001, 12:13
Die Experten der Börse Online raten die Aktie der Deutschen Telekom zu "halten".
Nach vorläufigen Zahlen habe man im vergangenen Geschäftsjahr zwar mit 40,9 Mrd Euro 15,2 Prozent mehr erlöst, jedoch stamme ein Großteil dieses Zuwachses aus Akquisitionen. Der Konzernüberschuss habe durch Beteiligungsverkäufe bedingt von 1,2 auf 7,4 Mrd Euro zugelegt. Das operative Ergebnis sei aber tief in die roten Zahlen gerutscht.
Ohne außerordentliche Gewinne solle der Konzern auch dieses Jahr (operativ) Verluste einfahren. Allein im Q4 betrage die Zins- und Abschreibungslast 450 Mio Euro. Durch die Voicestream-Übernahme würden zudem die Goodwill-Abschreibungen von 1,2 Mrd Euro auf weit mehr als 2 Mrd Euro klettern.
Operativ schwarze Zahlen seien frühstens für 2004 zu erwarten. Trotz des miserablen Ergebnisses rate man die T-Aktie weiter zu halten, weil Technologie-Titel derzeit gefragt seien. Das mittelfristige Kursziel reduziere man jedoch auf 39 Euro - halten.
Analyst: Boerse-Online
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 35,40 Euro
Kursziel: 39 Euro
Rating des Analysten: halten
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
01.02.2001, 16:46
Merck Finck & Co. stufen Deutsche Telekom als Marketperformer ein.
T-Mobil und Telecom Italia Mobile (TMI) hätten eine Übereinkunft getroffen, aber das Geschäft werde nicht zu einem Aktientausch führen. TIM habe in einer italienischen Finanz-Tageszeitung verneint, dass die Übereinkunft ein erster Schritt in Richtung einer breiteren Zusammenarbeit sein werde, unter der die zwei Telefon-Unternehmen gegenteilig Anteile erlangen könnten. Das geschäftliche Einverständnis werde den Kunden der beiden Unternehmen verbesserte Telefonierkapazitäten in Europa geben. TIM habe abgelehnt, auf das Geschäft näher einzugehen, außer dass noch weitere Mobiltelefon-Unternehmen involviert seien.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
14.02.2001, 12:03
des vergangenen Jahres kostet eine Beteiligung an dem Unternehmen von Ron Sommer zeitweise 104,90€. Seit damals zeigt der Chart klar abwärts. Die allgemeine Marktschwäche und die schwachen Aussichten für die Telekommunikationsbranche bringen das Papier immer wieder unter Druck. Im Tagesverlauf verliert die Aktie über 3% und hält die Rote Laterne unter den deutschen Standartwerten. Händler nennen als Grund für die Schwäche die am Montag ausgesprochene Rücknahme des Ratings durch die Agentur Moody´s. Das Unternehmen senkt die T-Aktie von „stabil“ auf „negativ“ und verweist auf die Unsicherheiten über den zügigen Verkauf von Unternehmenswerten zum Schuldenabbau, sowie die negativen Aussichten für die gesamte Telekom-Branche in Europa. Belastend wirken auch die Aussagen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Unter dem neuen Präsidenten Matthias Kurtz will man für mehr Wettbewerb in diesem Bereich sorgen. Die Telekom hat an den 50 Mio. Telefonkanälen einen Marktanteil von 98,5%. Der mickrige Rest entfällt auf die Wettbewerber. Andere Bereiche tragen dagegen schon erste Früchte, so die Behörde. Mit einem Preisvorteil von rund 97% profitierten die Verbrauchen von der Marktöffnung für Telefongespräche seit 1997. Ende März steht die Entscheidung über die „letzte Meile“ an. Die Telekom verlang für ihr letztes Monopol einen monatlichen Preis von 35 DM, was die Konkurrenten als Behinderung des Wettbewerbes ansehen.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
15.02.2001, 11:59
Die Analysten von Merck Finck & CO stufen die Aktie der Deutschen Telekom als Marketperformer ein.
Den Gerüchten, daß Telekom-Chef Sommer zurücktritt schenke man, so die Analysten weiter, keinen Glauben. Man gehe eher davon aus daß diese Gerüchte "Wunschdenken" einiger Investoren sei und man bleibe daher beim Rating "Marketperformer".
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
http://conchart.teledata.de:9032/consors/chart_big?sym=DTE.FSE&hist=j&dbrushwidth=1&avg=0&avg2=0&avg3=0&avg4=0&vol=2&bench=COMPX.IND&cbench=&idk1=40&idk2=43&start=&ende=&charttyp=1&net=1&col=000000&logr=2&infos=2
Badinvestor
15.02.2001, 14:02
ROUNDUP: VoiceStream mit kräftigem Umsatzzuwachs und Riesenverlusten
BELLEVUE (dpa-AFX) - Das amerikanische Mobilfunkunternehmen VoiceStream Wireless , das die Deutsche Telekom für rund 34 Milliarden Dollar (72,4 Mrd DM/37 Mrd Euro) übernehmen will, hat im Jahr 2000 seinen Umsatz kräftig um 301 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar gesteigert. Die Gesellschaft hat aber einen noch stärkeren Verlustanstieg verbucht. Die roten Zahlen erreichten 2,1 Milliarden Dollar gegenüber 455 Millionen Dollar im Vorjahr.
"In den vergangenen zwölf Monaten hat sich VoiceStream von einem regionalen Mobilfunkbetreiber zu einem landesweiten Anbieter gewandelt", betonte VoiceStream-Chef John Stanton. Er verwies auf die Übernahme der Mobilfunkfirmen Omnipoint und Aerial sowie die Übernahme von Joint-Venture-Anteilen von Cook Inlet. VoiceStream ist auch dabei, die Mobilfunkfirma Powertel für sechs Milliarden Dollar zu kaufen. VoiceStream hatte zum Jahresende rund 3,9 Millionen Kunden.
Das Unternehmen hat auch bei der jüngsten staatlichen Auktion in Washington wichtige neue Mobilfunklizenzen erworben. VoiceStream kann in Zukunft potenziell mehr als 272 Millionen Amerikaner erreichen oder 92 Prozent der US-Bevölkerung. Die Powertel hat ihr Einzugsgebiet im Südosten der USA. Die Fusion mit der Deutsche Telekom werde das Betriebskapital bringen, um sicherzustellen, dass der Voice-Stream-Dienst weiterhin einer der gefragtesten Telekomdienste bleibe, betonte Stanton.
Die VoiceStream- und Powertel-Aktionäre werden am 13. März über die Fusion mit der Deutsche Telekom abstimmen. Der Zusammenschluss soll nach Darstellung von VoiceStream im Juni über die Bühne gehen.
Die für den Telekommunikationssektor zuständige US- Aufsichtsbehörde FCC (Federal Communications Commission) untersucht die geplante Übernahme durch die Deutsche Telekom noch. Es hatte wegen der staatlichen Beteiligung an der Deutschen Telekom in Washington zeitweise heftige politische Opposition gegen die Übernahme von VoiceStream gegeben.
VoiceStream hat im vierten Quartal 2000 den Umsatz auf 650 Millionen Dollar erhöht gegenüber 164 Millionen Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Es fiel allerdings ein riesiger Quartalsverlust von 807 (152) Millionen Dollar an. VoiceStream hat im Schlussquartal 602 000 neue Kunden angeworben.
VoiceStream hat mit der America Online Inc. (AOL) ein Abkommen zur Verwendung des populären Instant Messaging Service und anderer AOL- Dienste für seine Mobilfunk-Internet-Service abgeschlossen, teilte das Unternehmen weiter mit./sk/DP
Quelle: web.de
Badinvestor
16.02.2001, 10:05
Die Deutsche Telekom wird in Japan Anleihen in Höhe von 100 Mrd.¥ (1,87 Mrd.DM) ausgeben. Dies soll noch innerhalb dieses Monats geschehen, sagt ein ungenannter Telekommanager der japanischen Wirtschaftszeitung Nihon Keizai Shimbun. Es ist das erste Mal, dass die Telekom derartige Obligationen in Japan auf den Markt bringt: Dort sind die Zinsen im Moment sehr niedrig.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
16.02.2001, 13:00
Nach Berichten des US-Wirtschaftsmagazins „Business Week“ hat die Deutsche Telekom angeblich Interesse an der Übernahme des amerikanischen IT-Dienstleisters Unisys. Die Zeitung berichtet, dass neben der Deutschen Telekom auch der Computerhersteller IBM Interesse an einer Übernahme hätte. Unisys hat im vergangenen Monat eine Gewinnwarnung herausgegeben . Auf Anfrage von Wallstreet-Online wollte ein Sprecher der Telekom zu dem Gerücht keine Stellungnahme nehmen. Die Aktie der Telekom steht weiter unter Druck. Im Verlauf des Vormittags verliert der Wert rund 1,8%.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
16.02.2001, 13:11
Das hat sich Ron Sommer, Chef der Deutschen Telekom wohl auch ein wenig anders vorgestellt. Der für dieses Jahr geplante – und im vergangenen Jahr verschobene -Börsengang der Mobilfunksparte T-Mobil sollte einen Haufen Geld in die Kassen spülen. Schließlich muss der magentafarbene Riese sehen, dass er die teuer erkauften UMTS-Lizenzen zunächst mit außerordentlichen Einnahmen bilanziell auffängt. Denn Sommer selbst rechnet erst ab 2004 mit ersten Umsätzen im UMTS-Geschäft. Da passt es dem Telekom-Strategen natürlich rein gar nicht ins Bild, dass die France Telekom ihre Mobilfunktochter Orange nur mit erheblicher Mühe an die Börse bringen konnte und dabei einen Haufen Geld verlor. Vor einem Jahr schätzten Analysten den Wert des französischen Mobilfunkers auf 100 bis 150 Mrd.€. Auf Basis der eigentlich geplanten Preisspanne von 11,50 bis 13,50€ wäre Orange 55 bis 65 Mrd.€ wert gewesen. Doch die mangelhafte Nachfrage nach Orange-Papieren zwang die Verantwortlichen, die Bookbuildingspanne zu senken. Auf Basis des Ausgabepreises von 9,50€ war Orange 48 Mrd.€ wert – kurz nach der Erstnotiz fiel das Papier unter den Emissionskurs. T-Mobil könnte das gleiche Schicksal ereilen. Hinzu kommt, dass der Übernahme-Kandidat Voicestream ein grottenschlechtes Finanzergebnis abgeliefert hat. Mittlerweile sind Branchenanalysten sogar so weit, dass sie eine erneute Absage des T-Mobil-Börsenganges nicht mehr ausschließen. Und als ob das nicht reichen würde, meldet sich nun der Chef des weltgrößten Handy-HerstellersNokia, Jorma Ollila, zu Wort. UMTS ist kein Selbstläufer, sagt er und verweist auf Konkurse von Telekom-Unternehmen in den USA. Ron Sommer indes dürfte sich angesichts der schlechten Branchen-Stimmung wünschen, dass er auf Voicestream verzichtet und T-Mobil schon längst an die Börse gebracht hätte. Aber hätte, wenn und aber zählen an der Börse nun einmal nicht.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
16.02.2001, 15:07
Millionen Deutscher Sparer sind im vergangenen Sommer den vielfältigen Werbebotschaften erlegen. Sie haben mehr als 60€ für Telekom-Aktien bezahlt. Und suchen nun nach einem Ausweg aus dem Desaster. Fragen wirft die Preisuntergrenze auf, die schon lange vor dem Kurssturz in den Übernahmevertrag mit dem amerikanischen Mobilfunker VoiceStream hineingeschrieben wurde: 33€. Ist das der eigentliche, innere Wert, den die Telekom in bester Kenntnis aller Internas ihren Aktien zumisst? Ist alles, was darüber hinaus notiert und berechnet wurde, Schein und Spekulation? Wie konnten dann 62€ für die Papiere aus dem Besitz der Bundesrepublik verlangt werden; wissend, dass der Blick zurück ins Jahr 1996 bittere Erkenntnisse offenbart? Vor knapp fünf Jahren ist die Telekom an der Börse angetreten, um ihre Schulden zu reduzieren und schwungvoll ins neue Kommunikationszeitalter zu starten. 107 Mrd.DM damaliger Schulden sollten bis zum Jahr 2000 auf 60 Mrd.DM abgebaut sein bei gleichzeitigem Ausbau des Umsatzes von 66 auf 80 Mrd.DM. Das Umsatzziel ist geschafft: 41 Mrd.€ stehen für 2000 in der Ertragsrechnung. Und auf den ersten Blick stimmen auch die 60 Mrd. Schulden; nur sind es nicht Mark sondern Euro. Die Telekom hat heute also fast doppelt so viele Schulden, wie sie eigentlich haben wollte. Ron Sommer und seine Strategen haben sich in ihren Planungen gewaltig verrechnet. Dabei sind große, kapitalintensive Expansionsschritte gar nicht gelungen. Mit der gescheiterten Übernahme von Telekom Italia fingen die Schwierigkeiten an: das Ende von Global One und der Beginn der Feindschaft mit dem einstiegen Freund France Telecom. Kabelnetze ließen sich nicht zu dem gewünschten Preis verkaufen, T-Mobil nicht an die Börse bringen. Zu allem Übel sind die Telefongebühren stärker gesunken als selbst die größten Skeptiker es befürchtet haben. Die Folge: Die Gewinne schrumpfen. Lediglich wegen außerordentlicher Gewinne kann die Telekom noch Dividende zahlen. Die Aussichten auf das Jahr 2001 lassen Besserung nicht erwarten; eher das Gegenteil, wenn erst die Verluste der neuen Tochtergesellschaften VoiceStream und PowerTel übernommen werden müssen. Jetzt droht sogar noch Unbill mit der Preisregulierungsbehörde, wenn deren neuer Chef weniger an seinen Auftragsgeber denkt als an die darbende Konkurrenz. Es geht um den Mietpreis für Privatkundenanschlüsse. 25,40 DM müssen Telekom-Konkurrenten momentan pro Monat zahlen, wenn sie ihre Dienste auf Leitungen der Telekom an den Kunden bringen wollen. Der Preis gilt noch bis Ende März. Danach wollen die Konkurrenten nur noch 17,80 DM bezahlen. Die Telekom verweist dagegen auf Bedingungen im Ausland. Dort sei die Miete für die so genannte letzte Meile durchweg höher als heute in Deutschland. Weswegen es, so die Telekom-Kalkulatoren, keinen Preissenkungsbedarf gibt. Vielleicht gibt die jüngste Entscheidung zugunsten der Deutschen Post ein Indiz, wie der amtlich vereidigte Regulierer entscheiden wird. Die Post hat gerade eine Verlängerung für ihr Briefmonopol bekommen, womit die Bundesrepublik neue Werte in Post-Aktien bekommen hat. Sie ist, genauso wie bei der Telekom, größter Aktionär der Post und kann sich folglich über den steigenden Aktienkurs freuen. Derweil ärgert sich Finanzminister Hans Eichel am meisten über den Kurssturz der Telekom-Aktie. Die 100 Mrd. DM, die er im vergangenen Sommer für die UMTS-Lizenzen bekommen hat, hat er auf diese Weise schon wieder verloren. Das könnte den Telekom-Regulierer gnädig stimmen und den Aktionären neue Hoffnung geben. Allerdings: Obwohl die Telekom in mancherlei Hinsicht heute schlechter dasteht als vor fünf Jahren, wird sie an der Börse immer noch höher bewertet als beim Börsenstart.
Quelle: wallstreetonline
Die Rating-Agentur Standard & Poor’s bekräftigt ihre Bonitätseinstufung für die Deutsche Telekom. Danach bleiben das langfristige Rating bei „A“ und das kurzfristige bei „A2“ bestehen. Der Ausblick jedoch wird trotz der starken Marktposition des Telekommunikationsriesen „negativ“ beurteilt. Profitabilität und Liquidität würden, so S&P, durch den härter werdenden Markt und die Expansionsstrategie eingeschränkt. Nur der Verkauf von Vermögenswerten könne diesen Problemen entgegenwirken und die Gewinnsituation verbessern. Erst wenn dies in der Zukunft nicht gelingt, sieht die Agentur die Notwendigkeit einer Herabstufung.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
18.02.2001, 13:39
HAMBURG/BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom AG <DTE.ETR> will nach
Informationen der "Welt am Sonntag" in diesem Jahr Beteiligungen
und Immobilien im Wert zwischen 14 und 19 Milliarden Euro
verkaufen. Die Einnahmen sollen zum Abbau der Schulden genutzt
werden, berichtete das Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Bei diesen nicht-strategischen Beteiligungen handele es sich unter
anderem um ein Aktienpaket am US-Telefonkonzern Sprint <FON.NYS> <SRN.FSE>(Wert:
bis zu acht Milliarden Euro), nicht betriebsnotwendigen Immobilien (rund
2,5 Milliarden Euro) sowie einen großen Teil des Kabelnetzes, der
noch nicht veräußert wurde, schreibt die Zeitung in ihrer morgigen
Ausgabe. Darüber hinaus rechnet der Konzern mit einem
Emissionserlös von zehn Milliarden Euro aus einem möglichen
Börsengang der Mobilfunk-Tochter T-Mobile im vierten Quartal 2001,
so "Welt am Sonntag". Im vergangenen Jahr hatte Firmenchef Ron
Sommer rund acht Milliarden Euro aus Beteiligungsverkäufen
eingenommen./rö/sk/DP
Quelle: News (c) dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH.
Badinvestor
19.02.2001, 10:07
Ein Sprecher der Deutschen Telekom hat im Zusammenhang mit einem Bericht der Bild am Sonntag bekräftigt, dass sich die Telekom von Bereichen trennen will, die nicht zum Kerngeschäft des Bonner Unternehmens gehören. "Das haben wir schon immer gesagt." Der Konzern hat jüngst durch den Verkauf von Kabelbeteiligungen in Hessen und NRW 2,9 Mrd.€ eingenommen. Nach dem BamS-Bericht stehe bei der Telekom in diesem Jahr der Verkauf von Beteiligungen und Immobilien im Wert von 14 bis 19 Mrd.€ an. Diese Spekulationen kommentiert das Unternehmen aber nicht. Unter anderem stehe der Verkauf des Aktienpaketes an dem US-amerikanischen Telefonkonzern Sprint auf dem Programm. Der mögliche Börsengang von T-Mobile im vierten Quartal 2001 könnte noch einmal rund 10 Mrd.€ in die Telekom-Kassen spülen.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
19.02.2001, 13:53
Die Analysten von Merck Finck & Co bleiben bei ihrem Anlageurteil Marketperformer für die Deutsche Telekom.
Nach Berichten einer deutschen Zeitung plane die Telekom Holdings im Wert von 14 Mrd. bis 16 Mrd. Euro in diesem Jahr zu verkaufen, um sich wieder auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Unter diesen Holdings sei angeblich auch der Telekom-Anteil von Sprint und reale Posten im Wert von ca. 2,5 Mrd. Euro.
Da die Absicht, nicht kerngeschäftbezogene Aktivitäten sowie reale Posten zu verkaufen, seit langem bekannt gewesen sei, ändere sich nichts an der Einstufung Marketperformer.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
20.02.2001, 14:21
Die Deutsche Telekom hat von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post grünes Licht für eine neue Preisgestaltung von Gesprächen in die Türkei bekommen. Nach Ansicht der Bundesbehörde hat das Bonner Unternehmen als Anbieter keine beherrschende Stellung mehr, was den telefonischen Zugang zur Türkei ermöglicht. Damit kann die Deutsche Telekom ab sofort die Verbindungspreise für Telefongespräche in die Türkei frei wählen. Die Preiskontrolle übernimmt fortan der Wettbewerb, an dem starke Konkurrenten teilhaben. Anders sieht die Entwicklung auf dem Markt für Gespräche nach Dänemark und in die USA aus. Hier hat die Telekom nach Ansicht der Regulierungsbehörde nach wie vor eine dominierende Stellung und unterliege deshalb auch weiterhin der Kontrolle und werde hier nicht aus der Regulierung entlassen. Die Behörde wird aber bezüglich der Telekom-Preispolitik die Entwicklung bei Türkeigesprächen beobachten.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
21.02.2001, 12:11
Die Deutsche Telekom hat heute im Zuge ihrer Veräußerung von Nicht-Kernaktivitäten zwei weitere Schritte unternommen, wobei man sich auf die 4-Säulen-Strategie konzentriert.
Das US-Telekommunikationsunternehmen Sprint hat die Registrierung für das öffentliche Angebot von allen durch Deutsche Telekom und France Telecom gehaltenen Sprint FON-Aktien bei der SEC eingereicht. Die Deutsche Telekom wird 76,2 Mio. ihrer Sprint FON-Aktien am Markt anbieten und den Konsortialbanken eine Mehrzuteilungsoptionfür ihre noch verbleibenden 11,2 Mio. Aktien einräumen. Die derzeit von der Deutschen Telekom gehaltenen Aktien haben einen Marktwert von 2 Mrd. Dollar.
Außerdem überprüft das Unternehmen im Zuge einer Trennung von einem erheblichen Teil seines Immobilienvermögens die Wertansätze seines Immobilienportfolios und hat beschlossen, eine pauschale Wertberichtigung auf der Aktivseite für Grundstücke in einem Umfang von 2 Mrd. Euro vor Steuern im 4. Quartal 2000 durchzuführen. Dies ist in einem Verhältnis zum Gesamtbuchwert des Immobilienvermögens von 17,2 Mrd. Euro zu sehen. Nach Steuern führt diese Maßnahme zu einer Anpassung des auf vorläufiger Basis bekanntgegebenen Konzernüberschusses von 7,4 Mrd. Euro auf 5,9 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2000.
Quelle: finance-online
schlaubi
21.02.2001, 22:35
Immobilienscandal!!!!!!!!!
-->
Bilanzen geschönt!!!!!!!!!!!
nach meiner Meinung ein klarer Verkauf
Badinvestor
22.02.2001, 12:51
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) prüft wegen der Wertberichtigung des Immobilienvermögens die Möglichkeit einer Prospekthaftungsklage gegen die Deutsche Telekom . Es sei zu untersuchen, inwieweit das Aktualitätsgebot bei der Prospekterstellung für die Platzierung der zweiten und dritten Tranche ausreichend erfüllt worden sei, heißt es. Aus Sicht der enttäuschten Aktionäre sei zu klären, warum die Wertansätze für die Immobilien erst jetzt und in solch drastischem Umfang korrigiert würden. Schließlich habe sich der Immobilienmarkt bereits seit einigen Jahren auf niedrigem Niveau konsolidiert, meint die Schutzgemeinschaft. Die DSW will auf der Hauptversammlung des Konzerns am 29. Mai eine Sonderprüfung beantragen. Hierbei, so die Aktionärschützer, wären die Wertansätze für die Immobilien in den Bilanzen der Jahre 1996 bis 1999 zu beleuchten. Zudem sei zu klären, wer für eine mögliche Fehlbewertung die Verantwortung zu tragen habe. Eine solche Sonderprüfung könne dann auch als Grundlage für eventuelle Schadenersatz-Ansprüche dienen.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
22.02.2001, 12:52
Die Analysten der BfG Bank AG bleiben bei ihrer Kaufempfehlung für die Deutsche Telekom.
Nach Angaben der Analysten habe die Deutsche Telekom den Verkauf von Anteilen am US-Telefonbetreiber Sprint Fon sowie eine Neubewertung von Immobilienvermögen angekündigt. Die Sprint-Aktien sollen noch im ersten Quartal verkauft werden, der Marktwert der Papiere liege bei 2,1 Mrd Euro. Zudem wolle sich das Unternehmen beschleunigt von einem erheblichen Teil seines Immobilienvermögens trennen. Nach Angaben der Analysten musste das Unternehmen im Zuge des geplanten Verkaufs Wertberichtigungen für Grundstücke im Umfang von 2 Mrd Euro vor Steuern vornehmen. Dies habe zu einer Verringerung des vorläufigen Konzernüberschusses von 7,4 auf 5,9 Mrd Euro geführt.
Die Analysten sind der Ansicht, dass die zukünftige Ertragsrechnung durch diese Maßnahme entlastet werde und bleiben daher bei ihrer Kaufempfehlung.
Analyst: BfG Bank
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: kaufen
Quelle: Aktienresearch
Na donnerwetter, die von der BfG-Bank sind ja auch mutig. Einen Wert auf kaufen zu setzten, der im vergangenen Jahr nur geloost hat und zudem erst beim geplanten Verkauf von Immobilien feststellt, daß diese zu hoch in den Bilanzen stehen, mhhh.
Naja, ich würde der Telekom dafür alles andere als ein "Daumen hoch" geben. Schließlich ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft Bonn gengen den früheren Finanzvorstand, inwieweit die Bewertung vorsätzlich so hoch ausgefallen ist. Dann kommt vielleicht bald noch eine Bilanzfälschung mit dazu. Bei einen hoch verschuldeten Telekommunikationstitel, der seine Ergebnisprognose um 20% korrigiert, sieht das keiner gerne.
Gruß Morgan
Moneygeil
22.02.2001, 16:02
Salve Aktienboarder,
vielleicht sollten wir kleine Erbsenzähler daß nicht so eng sehen. Wie sagte schon ein großer Mann der Deutschen Bank "alles nur Peanuts"!
Fakt ist, alleine dadurch wird wieder viel Staub aufgewirbelt und das kann ja bekanntlich nicht schaden, ob positiv oder negativ das sei dahingestellt und wenn wir schon mal bei einer BfG Bank sind, vielleicht spekulieren die auf ein paar ahnungslose ..... wer weiß, wer weiß.
Sicherlich steht es um die Aktie derzeit nicht besonders aber wie sagt man so schön, ist Schlußverkauf sollte man nach den richtigen Schnäppchen suchen... in diesem Sinne!
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
23.02.2001, 09:34
Ein Konsortium unter der Führung der US-Gruppe Liberty Media will einem Bericht des Wall Street Journal zufolge für mehr als 2 Mrd.$ Anteile an Kabelgesellschaften der Deutschen Telekom kaufen. Das Konsortium wolle damit 55% an sechs der Gesellschaften erwerben. Der Kauf soll dem Bericht zufolge noch heute bekannt gegeben werden. Die Telekom hatte bereits angekündigt, sich von ihren Mehrheitsanteilen an den Kabelgesellschaften trennen zu wollen. Mit dem Erlös will die Telekom ihre Schulden tilgen. Das Konsortium soll, heißt es in dem Bericht weiter, eine Option besitzen, die eine Aufstockung der Anteile auf 75% minus einer Aktie ermögliche. Die Kaufsumme soll in bar bezahlt werden; eine Schuldenübernahme sei nicht vereinbart.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
23.02.2001, 12:21
Nach Presseberichten zufolge stehe die Deutsche Telekom kurz vor dem Verkauf der Mehrheit an ihren restlichen Kabelgesellschaften. Demnach wolle ein Konsortium um Liberty Media zwei Mrd.USD für die Anteile zahlen.
Die Telekom habe eine entsprechende Absichtserklärung mit der Investorengemeinschaft Klesch/Liberty Media unterzeichnet. Die Investoren würden an den verbleibenden sechs Telekom-Kabelgesellschaften jeweils 55 Prozent der Anteile übernehmen. Zudem habe die Gemeinschaft eine Option darauf, den Anteil um weitere 20 Prozent minus einer Stimme zu erwerben. Der Kaufabschluss werde für Mitte 2001 erwartet, hieß es. Finanzielle Details nannte die Telekom zunächst nicht.
Weiter hieß es, das Konsortium wolle auch Anteile der Telekom an der Media Services und der Deutschen Telekom Kabel-Services in den Regionen übernehmen. Auch hierzu wurden zunächst keine weiteren Details genannt.
Die Telekom hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, sich von Mehrheitsanteilen an mehreren ihrer Kabelgesellschaften trennen zu wollen und rechnet dabei nach Angaben von Analysten mit Einnahmen von zwei bis drei Mrd. Euro. Dieses Geld soll früheren Telekom-Angaben zufolge zur Tilgung von Schulden genutzt werden.
Quelle: finance-online
Badinvestor
23.02.2001, 13:33
Die Experten des Frankfurter Tagesdienstes empfehlen den Anlegern, die T-Aktie zu halten, jedoch keineswegs Verbilligungskäufe zu tätigen.
Nach Angaben der Analysten sei der Grund für den neuerlichen Kurssturz die Korrektur des vorläufigen Jahresüberschusses von 7,4 Mrd Euro auf 5,9 Mrd Euro gewesen. Im Zuge des beschleunigten Immobilienverkaufs habe man Einzelwertberichtigungen vornehmen müssen, die deutlich unterhalb der bisher angewandten Pauschalwertberichtigungen gelegen hätten.
Nach Ansicht der Experten würde die derzeitige Verkaufspanik den Schluss nahe legen, dass sich die Aktie stimmungsmäßig in der Nähe des Tiefpunktes befinde. Allerdings bestehe charttechnisch ein Abwärtspotenziel bis 22 Euro. Vor diesem Hintergrund laute die Empfehlung der Experten abwarten.
Analyst: Frankfurter Tagesdienst
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: halten
Quelle: Aktienresearch
Brief an Ron Sommer
Donnerstag, den
22.02.01 15:00
Ein Kommentar von Sven Wagenhöfer
Lieber Ron!
Du armer, armer geplagter Mann. Da nimmst du schon die große Herausforderung auf dich, den rosa Riesen auf Erfolgskurs zu bringen, und was machen die bösen, bösen Leute? Sie hacken nur auf dir herum.
Da wären zuerst einmal die schlimmen Aktionäre, die deiner Firma vertrauen und dir ihr Geld geben. Natürlich hoffen sie nicht, dass du Gewinn machst. Warum auch? Und jetzt kommen noch die Leute der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, und diese Schufte wollen dir auch noch eine Klage anhängen. Naja, der Aktienwert ist ein bisschen gefallen. Aber was kannst denn du dazu? Du hast doch nur den Gewinn um läppische zwei Milliardchen nach unten korrigiert, da muss man sich doch nicht gleich so aufregen. Vor allem, da der Kurs ja wieder nach oben geht. Zwar sagt der Telekom Analyst Werner Stäblein von der BHF Bank, das sei nur eine kleine Steigerung nach dem Verlusten der vergangenen Tage, aber was weiss der denn schon.
Und die Politiker fallen dir jetzt auch noch ins Kreuz. Meint da doch dieser böse Hartmut Schauerte, wenn du nicht aufhörst die Schuld bei Anderen zu suchen, dann ist ein Rücktritt von dir unausweichlich. Dabei ist der nur Wettbewerbsexperte bei der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Seit wann haben die denn von irgendwas einen blassen Schimmer. Und Manfred Herresthal, Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Post und Telekommunikation wirft dir doch glatt bei der BILD vor, dass du Missmanagement betrieben hast. Du sollst jetzt deine persönlichen Konsequenzen ziehen. Sowas freches!
Du weißt doch ganz genau, wer schuld ist. Hast du ja auch deinen Mitarbeitern gesagt. Also will ich dich mal selbst zu Wort kommen lassen: "Wir alle wissen, dass es zwischen veröffentlichter Meinung und Kursentwicklung Zusammenhänge gibt. Und nachdem die eher negative Schlagzeile mehr Aufmerksamkeit und Interesse verspricht, hat ein Unternehmen wie unseres, das verstärkt im öffentlichen Rampenlicht steht, zusätzlich zu den Herausforderungen, die unsere ganze Branche weltweit durch die Entwicklung an den Finanzmärkten gegenwärtig zu meistern hat, noch Probleme in der öffentlichen Berichterstattung."
Jawohl. Die bösen Medien sind schuld an der momentanen Lage. Was müssen die denn auch schlecht über dich berichten? Dabei ist doch alles wunderbar in der momentanen Lage. Vor allem die Internetjungs lieben dich, da deine Tochter T-Online jetzt endlich faire Preise für alle macht. Ich kanns nicht verstehen, warum die alle sauer auf dich sein sollten. Es gibt doch da viel wichtigere Themen, über die man berichten kann. Hier im Dorf hat zum Beispiel Bauer Ebers Kuh wieder gekalbt. Über solche Dinge sollten die berichten, und nicht immer schlecht über dich herziehen. Dabei gibt es ja deiner Meinung nach auch so viele positive Stimmen, die nur in dem diffusen, vielschichtigen Meinungsfeld vollkommen untergehen. Nein, die momentane Kursentwicklung ist wirklich durch "unternehmensbezogene Fakten" nicht zu begründen, da hast du recht!
Lieber Ron, mit diesem Brief schicke ich dir noch ein Päckchen Tempos, damit du deine Tränen trocknen kannst, wenn du mal wieder richtig weinen musst. Und zum Schluss nehme ich dich jetzt noch mal ganz feste in die Arme und drücke dich, damit du dich wieder gegen die böse Welt da draußen zur Wehr setzen kannst. Lass dir bloß Nichts gefallen!
Dein
Sven
Quelle: http://www.onlinekosten.de
Badinvestor
26.02.2001, 12:17
Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin bewerten die Aktien der Deutschen Telekom mit "akkumulieren".
Die US-Gruppe Liberty Media/Klesch werde einen Mehrheitsanteil von jeweils 55% an den verbleibenden 6 regionalen Kabelnetzen der Deutschen Telekom übernehmen. Gegenüber früheren Plänen beinhalte die Vereinbarung auch den Mehrheitsanteil am Netz Berlin/Brandenburg. Die Vereinbarung sehe eine Aufstockungsoption auf 75% minus einer Aktie vor. Als Preis sei in Pressemeldungen eine Größenordnung von US$ 2 – 3 Mrd. genannt worden, die allerdings von der Telekom nicht bestätigt worden sei.
Der schnelle Verkauf sei positiv zu werten, schließe er doch den seit Jahren von den Aufsichtsbehörden geforderten Rückzug aus den – parallel zum Festnetz liegenden – Kabelnetzen ab. Die Telekom bleibe als Mindergesellschafter an der Entwicklung und Aufrüstung der Kabelnetze in breitbandige Multimediakanäle beteiligt, ohne die operative Führung zu haben.
Die regionalen Kabelgesellschaften würden im laufenden Jahr dekonsolidiert. Von den Geamtumsätzen von rd. EUR 1,6 Mrd. im Geschäftsfeld Kabel/TV in 2000 verblieben dann noch rd. 1/3 aus TV-/Rundfunkeinspeisungen. Diese würden später im neuen Kerngeschäftsfeld Netze und Breitbandanschlüsse ("T-Com") verbucht. Am Verkauf des Netzes Baden-Württemberg an die US-Gruppe Callahan, bereits im Sommer 2000 angekündigt, ändere sich nichts. Die Übernahme durch Callahan solle noch im ersten Quartal 2001 erfolgen. Nach Angaben der Telekom lägen die Verkaufserlöseim Rahmen des ursprünglich avisierten Wertes von EUR 12 – 15 Mrd. für die gesamten Kabelaktivitäten, wovon die Telekom zuächst Finanzbeteiligungen zwischen 35% (Hessen) und 45% (restliche Netze) behalte. Damit sei durch den zeitlich gestreckten Verkauf der Kabelnetze kein Wertverlust eingetreten. Man habe für die Kabelaktivitäten einen Wert von rd. EUR 12 Mrd. unterstellt.
Nach zuletzt deutlichen Kursverlusten der T-Aktie, nicht zuletzt durch Befürchtungen, die Nettoschulden von rd. EUR 56 Mrd. nicht zügig zurückführen zu können, werde der jetzt angekündigte Verkauf wohl für Entspannung sorgen.
Analyst: Bankgesellschaft Berlin
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 25,27 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: akkumulieren
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
26.02.2001, 15:18
Die Analysten von Merck Finck & Co stufen die Deutsche Telekom weiterhin als marketperformer ein.
Nach Angaben der Analysten habe die Deutsche Telekom die Absicht, 55% der Anteile an sechs regionalen Kabelfernseh-Unternehmen im Wert von 5 Mrd Euro zu verkaufen. Der Verkauf passe somit auch in die Strategie der Deutschen Telekom, das "Tafelsilber" zu verkaufen, um die Schulden in Höhe von 60 Mrd. Euro zurückzuführen.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
28.02.2001, 10:46
Die Analysten von Merck Finck & Co bewerten die Aktien der Deutschen Telekom weiter mit "Market Performer".
Bundeskanzler Gerhard Schröder habe die Aktien in einem Fernsehinterview als unterbewertet bezeichnet. Des weiteren habe er seine Unterstützung für den Telekom-Chef Ron Sommer und den Vorstand bekräftigt. Die Regierung werde sich nicht in Personalfragen einmischen, da die Telekom ein Privatunternehmen sei und diese Angelegenheiten vom Aufsichtsrat entschieden würden.
Es gebe Spekulationen,dass Sommer zum Rücktritt gedrängt werden könnte und dass das Unternehmen sich mit dem Rivalen Viag Interkom verbünde, um die Aufbaukosten für das UMTS-Netz zu teilen.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
01.03.2001, 16:24
Die Analysten von der Telebörse empfehlen die Aktie der Deutschen Telekom zu halten.
Nach Meinung der Experten sei es nicht sicher, ob Telekomchef Ron Sommer diese Woche als Vorstandschef überstehen werde. Mehere Groß- und Kleinaktionäre hätten sich zu Gemeinschaften zusammengeschlossen und gegen die Telekom geklagt. Dabei sei der Vorwurf der Falschbilanzierung fast unstrittig. Angeführt von Ex-Vorstandschef Kröske hätten sich neun Telekomverantwortliche Ende März bei der Bonner Staatsanwaltschaft zu erscheinen. Desweiteren seien die Immobilien der Telekom um zwei Millionen Euro nach unten korrigiert worden. Auch die Verstrikung des Bundes in den Skandal soll durch den Bundesrechnungshof überprüft werden. Die Analysten empfehlen die Aktie zu halten bis die Bücher bereinigt und die Management-Probleme gelößt seien.
Analyst: Telebörse
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Halten
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
02.03.2001, 11:04
Anleger fassen neuen Mut. Die gute Entwicklung von IBM bestärkt die Optimisten. Sie bauen zudem auf die immer noch stabile Konjunktur-Entwicklung in Europa. Neue Zweifel wirft jedoch eine Studie über die Kosten der UMTS-Telefon-Technologie auf. Mögliche Kooperationen unter UMTS-Anbietern in Deutschland werden nicht die erhofften Milliarden-Einsparungen bringen, urteilen die Unternehmensberater von Mummert + Partner. Kooperation können allenfalls in Netzrandgebieten erfolgen. Mehr erlaubt die Regulierungsbehörde nicht. Folglich, so die angesehenen Berater, werden auch nur Spitzenbeträge der Investitionsrechnungen von etwaigen Kooperationsvorteilen erfasst. Ferner seinen nicht die Netz-Aufbaukosten der größte Ausgabenblock, sondern die Lizenzkosten. Im Übrigen, so schreiben Mummert + Partner in einer Studie, würden die Aufbaukosten mit 5 Mrd.€ pro Netz von den künftigen Betreibern unrealistisch niedrig angesetzt: „UMTS wird noch teurer als bisher erwartet.“ Diese düstere Prognose wird durch den Eindruck desfranzösischen Ausrüstungslieferanten Alcatel unterstützt. Er geht davon aus, dass sich der Netzstart um zwei Jahre verzögern wird und folglich erst 2005 beginnt, geschweige denn in die Gewinnzone kommt. Damit verbunden ist erheblich höherer Investitionsaufwand. Probleme bekommen die deutschen UMTS-Jünger, allen voran die Deutsche Telekom und Mobilcom, auch dadurch, dass vergleichbare Lizenzen im Ausland wesentlich billiger waren und den dortigen Anbietern viel günstigere Gebühren-Kalkulationen ermöglichen. Mit diesen Vorteilen können sie sich als so genannte virtuelle Netzbetreiber ohne Lizenzen in den deutschen Markt einmieten. Für Mummert + Partner stehen die UMTS-Verlierer bereits fest: Es sind Deutsche und British Telekom. Vodafone und France Telecom würden die Konkurrenz überflügeln. Für die Deutsche Telekom ist das, wenn es tatsächlich so kommt, besonders peinlich. Sie hatte sich anfangs mit den Franzosen zusammengetan. Aus Freundschaft ist dann aber Feindschaft geworden, als Ron Sommer, Chef der Deutschen Telekom, im Alleingang nach Telecom Italia griff und sich mächtig vergriff.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
05.03.2001, 11:00
Die Deutsche Telekom will einen Vorab-Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel nicht kommentieren, wonach Führungskräfte des Bonner Konzerns die Ablösung von Konzernchef Ron Sommer erreichen wollen. Hierzu wolle diese Gruppe bei Regulierungsmitgliedern wie Finanzminister Hans Eichel vorsprechen. Ein Telekom-Sprecher äußert auf Anfrage nur: "Wir komentieren das nicht, aber der Aufsichtsrat steht hinter Sommer". Anlass für das Vorgehen sei ein Rundschreiben Sommers, in dem er vor allem die von "Halbwahrheiten" geprägte "Medienberichterstattung" für den schlechten Kurs der T-Aktie verantwortlich macht, schreibt Der Spiegel. Nach Meinung der Kritiker würde Sommer Realitäten verdrängen und keine Lösungen für die Probleme der Telekom suchen.
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
06.03.2001, 10:53
Die Deutsche Telekom werde nach Ansicht der Experten des Berliner Börsenbriefes wieder interessant. Die Bundesregierung habe in diesem Jahr nicht vor, weitere Aktien aus der Beteiligung des Bundes zu verkaufen. Das seien gute Nachrichten, da eine weitere Tranche den Kurs noch tiefer drücken würde.
Die Mobilfunktochter T-Mobil habe zum ersten Mal seit 1996 mehr Kunden als der Konkurrent D2 von Vodafone gewinnen können. Die Basis von 20 Mio. Kunden solle zu einer Gewinnexplosion führen.
Gerüchte über einen Rücktritt von Ron Sommer würden sich weiterhin hartnäckig halten. Außerdem habe der Kurs am Freitag seinen kurzfristigen Abwärtstrend durchbrochen. Das sei ein technisches Kaufsignal. Daher werde der Einstieg bis 28 Euro empfohlen. Wegen möglicher Kursrückzieher bleibe es bei einer ersten Prosition.
Analyst: Berliner Boersenbrief
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Einstiegspositionen aufbauen
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
06.03.2001, 11:18
Laut Frankfurter Tagesdienst gönne sich die Aktie der Deutschen Telekom derzeit eine Verschnaufpause.
Von einem vorläufigen Tiefstkurs bei 24 EUR habe sich das Papier am Montag wieder bis auf 28 EUR vorkämpfen können. Die Experten raten, vorerst weiter dabeizubleiben.
Analyst: Frankfurter Tagesdienst
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: 49,26
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Halten
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
06.03.2001, 14:02
Die Analysten der WGZ-Bank stufen die Deutsche Telekom von Underperformer wieder auf Marketperformer herauf.
Mit Veröffentlichung erster vorläufiger Eckdaten am 23.1. diesen Jahres sei der Titel von den Analysten auf Untergewichten herabgestuft worden. Die Aktie habe seit dieser Zeit 25 % verloren. Eine Fülle von Negativmeldungen sei den enttäuschenden Zahlen gefolgt. Ein Teil davon sei branchenbedingt gewesen, so das Börsendebüt von Orange, die hohe Unsicherheit über die Erfolgsaussichten bei UMTS,die nachlassende Dynamik im Mobilfunkgeschäft und Ratingherabstufungen. Darüber hinaus hätten auch unternehmensspezifische Nachrichten die Performance getrübt: Wertberichtigungen bei Immobilien von 2 Mrd. Euro in 2000, über den Erwartungen liegender Verluste bei Voicestream, Spekulationen über eine Verschiebung des Börsengangs von T-Mobil.
Die Analysten erwarten, dass ein hohes Maß an negativen Szenarien und Meldungen auf aktuellem Kursniveau eskomptiert erscheine, so dass der Titel auf Marketperformer hochgestuft werde.
Analyst: WGZ-Bank
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: 27,98 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Moneygeil
07.03.2001, 12:26
Salve Aktienboarder,
die zuletzt bekannt gewordenen negativen Szenarien und Meldungen zur
Deutschen Telekom AG dürften im wesentlichen bereits im aktuellen
Aktienkursniveau eingepreist sein. Die vorläufigen Eckdaten für das
Jahr 2000 haben die Analysten der WGZ Bank jedoch enttäuscht, dennoch
sollte sich das Ergebnis auch aufgrund der konjunkturellen
Wiederbelebung im zweiten Halbjahr wieder verbessern. Die Experten
stufen die Aktie der Deutschen Telekom AG daher von zuvor
"underperformer" auf nun "marketperformer" herauf. Für das Jahr 2001
erwarten sie einen Verlust je Aktie von 0,52 Euro und für das Jahr
2002 einen Gewinn von 0,71 Euro je Aktie.
Alors, Euer
Moneygeil
Badinvestor
08.03.2001, 16:05
Die Experten von Capital raten nicht dazu, Aktien der Deutschen Telekom zu kaufen.
Spätestens seit die Telekom ihre Überschussprognose für 2000 überraschend gesenkt habe, weil sie ihre Gründstücke neu bewerten müsse, wackele auch die Glaubwürdigkeit von Vorstandschef Ron Sommer. Das Unternehmen habe den Korrekturbedarf hartnäckig abgestritten. Halbwegs gut aufgestellt für UMTS sei die Telekom trotzdem: Die Internettochter T-Online könne Inhalte und Dienste für T-Mobile liefern - sofern T-Online sichwirklich zur attraktiven Multimedia-Company verwandele. Als größtes Risiko für die T-Aktie könnten sich neue Entscheidungen der Regulierungsbehörde auswirken. Falls der Monopolist seinen Konkurrenten die Leitung zu den knapp 40 Millionen Telefonkunden billiger als bisher vermieten müsse, bedrohe dies sowohl das ISDN-Geschäft als auch die anlaufende Offensive mit schnellem Internet(T-DSL). Außerdem lasten 56 Milliarden Euro Schulden auf dem Konzern. Der Abwärtstrend der T-Aktie sei voll intakt. Ein Kauf dränge sich nach Meinung der Experten von Capital derzeit nicht auf.
Analyst: Capital
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: 25
Besprechungskurs: 27 Euro
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: nicht kaufen
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
12.03.2001, 14:11
Es gebe nach Information der Analysten von Merck Finck & Co Gerüchte, die Deutsche Telekom befinde sich in Gesprächen, bei denen es um den Verkauf von 49% der Kapitalbeiteiligung an DeTe Immobilien gehe. Die Gespräche würden angeblich mit Trammell Crow Savills und Jones Lang Lasalle geführt. Es gebe keine Anhaltspunkte für den zu zahlenden Preis, aber der Wert von DeTe Immobilien werde auf 250 Mio. Euro geschätzt. Es gebe keine Änderung bezüglich der Beurteilung der Aktie: Marketperformer.
Analyst: Merck Finck & Co
WKN der Aktie: 555750
KGV 01e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marketperformer
Quelle: Aktienresearch
Badinvestor
13.03.2001, 20:25