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Vollständige Version anzeigen : CheckPoint Software


Blackjack
22.07.2000, 16:17
Die israelische Web-Security-Firma CheckPoint Software ist einer der führenden Anbieter von Sicherheit im Internet. Diese Position verdankt der Konzern den fast schon legendären Produkten wie der FireWall-1 oder dem Virtual Private Network VPN-1.

Grundsätzlich sollte durch Antivirus Software eine Grundsicherung geschaffen werden. Allerdings werden vor allem in Zukunft immer mehr Großkonzerne den Weg ins Datennetz finden. Wo bei vielen Privatnutzern der regelmäßige Check mit einem Antivirus Programm ausreicht, muß bei den Großkonzernen schon das "eindringen" eines Fremden bzw. dessen Virus in das eigene System verhindert werden. Hier lagern oft Informationen, die von großem Wert sind. Deshalb kommen sogenannte Firewalls zum Einsatz. Firewall- Software verhindert, daß nicht authorisierte Nutzer oder Software in das System gelangen. Als Weltmarktführer setzt CheckPoint mit der Firewall-1 den Benchmark im Markt. Aber auch im Bereich Netzwerkmanagement und -sicherheit zählt man zu den Top-Anbietern. Für das Problem der "verstärkten Nachfrage" nach Informationen hat man auch eine Lösung anzubieten. Die Software "Cyber Attack Defense-System" kann Hackerangriffe schon im Frühstadium erkennen, analysieren und effektiv abwehren.
Gerade in den von Check Point Software tätigen Bereichen erwarten Experten für die nächsten Jahre ein überdurchschnittliches Wachstum von 60% pro Jahr.

Checkpoint dominiert auch den Markt für high-end VPN-Anwendungen mit seinem Produkt und mit über 50% Marktanteil. Laut Frost & Sullivan soll der Markt dieses Jahr mit 300% wachsen und IP-basierende VPN-Dienste generell sollen von 1 Milliarden US$ Marktvolumen in diesem Jahr auf 14 Milliarden US$ im Jahr 2004 anwachsen.

Erst vor kurzem hat CheckPoint sein neuestes Produkt, SVN-2 eingeführt, mit dem man direkt am B2B Boom mitverdienen wird. SVN stellt die Infrastruktur dar, welche eine sichere und verlässliche B2B Anwendung zwischen Netzwerken, Softwarelösungen und Nutzern ermöglicht.
CheckPoints SVN2 Modell (http://www.checkpoint.com/svn2/index.html)
Firmen, die den Secure Virtual Network (SVN) Standard von Checkpoint bei der Entwicklung von Applikationen einsetzen sind u.a.: Ariba, BeaSystems, IBM, Tibco, Broadvision und Oracle.

Als Weltmarktführer und seinen Benchmark setzenden Produkten bruacht sich CheckPoint nicht vor der Konkurrenz zu fürchten.
Zu den Hauptkonkurrenten im Bereich Firewall zählen Sonicwall und Watchguard Technologies, dürften aber aufgrund der Dominanz der CheckPoint Produkte keine Gefahr für das Unternehmen darstellen.
Ein weiterer Konkurrent ist RSA Security, diese weisen zwar ein diversifiziertes Produktportfolio auf, aber CheckPoint ist Marktführer im VPN-Bereich und dort lt. Analysten außerordentlich gut positioniert. RSA konnte hier nicht einen annähernd so hohen Marktanteil erobern wie Checkpoint.
Ein weiterere große Internet Security Firma ist VeriSign, kann allerdings, wie Entrust, nicht als direkter Konkurrent angesehen werden, da das Unternehmen Verschlüsselungsoftware anbietet und besonders im Bankenbereich stark positioniert ist. Entrust bietet im wesentlichen ein PKI-Lösungen anbieten und überschneidet sich im Geschäfsbereich eher mit Verisign.

Die letzten Quartalszahlen vom 19.7 waren sehr überzeugend, in den zurückliegenden Quartalen hat CheckPoint ohnehin schon das Kunststück fertiggebracht, die Schätzungen der Analysten regelmäßig zu übertreffen.

Bei einem Kurs von $250 beträgt die Marktkapitalisierung $19,3 Mrd. Der Umsatz liegt bei $294,6 Mil., der Gewinn bei $133,1 Mil. In diesem Jahr wird von Analysten wird ein Gewinn pro Aktie von $1,79 erwartet, damit liegt das aktuelle KGV bei 139. Im nächsten Jahr wird ein Gewinn von $2,4 veranschlagt, womit das 01er KGV bei – für ein Internetunternehmen moderaten Wert – von 104 liegt. Die Margen CheckPoints betragen sensationelle 45%!

Das Wachstum wird in diesem Jahr mit 49,6% veranschlagt, die nächsten 5 Jahre will das Unternehmen mit jeweils 39,5% wachsen.

Als interessantes Investment sehen Check Point Software ebenfalls viele namhafte Analystenhäuser. Nennenswert sind hier u.a. Chase H&Q, Goldman Sachs, Paine Webber, Prudential Securities, Robertson Stephens und UBS Warburg. CheckPoint wird insgesamt von 17 Brokern gecovert, wobei 13 Strong Buy und 4 Buy Empfehlungen ausgesprochen wurden (Durchschnitt: 1,28)

http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=CHKP&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=128&size=2&state=0&sid=17213&style=330

Der Aufwärtstrend ist nachwievor intakt, seit den Tiefs der letzten stärkeren Korrektur hat sich der Aktienkurs schon wieder deutlich erholt. Auf dem aktuellen Niveau ist die Aktie mit Sicherheit kein Schnäppchen mehr, bei Kursdellen sollten aber konsequent (Langfrist-)Positionen aufgebaut werden.

Zusammenfassung

Sicherheit ist das a und o im Internet und einer der High-Tech Zukunfstrends, der am längsten währt. Wenn praktisch jede Firma im Internet vertreten sein muss , braucht auch jede Firma Sicherheitsvorkehrungen
Der Bedarf nach Sicherheit im Internet ist riesig und diejenigen, die ihn erfüllen, werden glänzende Geschäfte machen. Die Sicherheits-Aktien werden – wie die Infrastrukturanbieter – diejenigen sein, die langfristig am Internetgoldrausch verdienen werden. Wer in den IT-Sicherheitsmarkt investieren will, kommt an Checkpoint - als absolutem Marktführer mit 50% Marktanteil und stabil steigenden Umsatz und Gewinnzahlen - nicht vorbei. Die Aktie ist eindeutig als Langfristanlage zu sehen und wird auch in Zukunft weiter steigen.

Für weitere Ergänzugen wäre ich euch dankbar.

Blackjack


[Diese Nachricht wurde von Blackjack am 22. Juli 2000 editiert.]

Trap
22.07.2000, 18:15
Moin Blackjack !

TOP - das Du Dein Versprechen gehalten hast.

Ich werde den Wert in meine private Watch-List setzen. Denn - wie mein Profil schon verrät ( nicht das Bild ) - bin ich immer an Werten interessiert, die sich um IT-Sicherheit bemühen.


CU

Trap

Blackjack
22.07.2000, 19:32
Hallo Trap!

Vielleicht wirst Du ja doch noch eines Tages CheckPoint Aktionär und verstösst Deine Entrusts http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/wink.gif ? In Sachen Wertentwicklung erscheint mir CheckPoint im Security Bereich einfach am stabilsten und erscheint daher als Langfristanlage besser geeignet als Entrust.
Übrigens, wer ist denn eigentlich der Kerl auf dem Bildchen http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/confused.gif ?

Ich hab noch einen interessanten Artikel über CheckPoint gefunden (schon zwei Wochen alt):

Forbes.com
Check Point's Future Looks Secure
By David Einstein

Consumers don't seem to be worrying much about Internet security anymore. Plug in your credit card number, click the mouse and two days later your book arrives in the mail. But it's a different story for corporations that want to do business online but don't want their networks exposed in the process.

And that pretty much explains the success of Check Point Software Technologies (Nasdaq: CHKP - news). The explosion of e-commerce has pulled it along like a powerboat towing a skier who can't wait for the next big jump. Check Point's stock has soared more than 1,000% in the past two years to its current level of $210.56, and last week the company announced its second 2-for-1 stock split in the past six months.

Founded in 1993 in Israel and now based both there and in Redwood City, Calif., Check Point was the first company to offer easily installable software designed to place a firewall between a corporate network and the Internet. It has since added other products, including virtual private networking (VPN) software that lets workers log on to corporate networks while at home or on the road.

If Check Point has been good for the Internet, the Net has returned the favor. Since the company went public in 1996, its annual revenue has soared from $32 million to $220 million, with net income rising from $15.2 million to $95.8 million. And after the first quarter of 2000, when earnings soared 77% and revenue shot up 79%, company officials said they wouldn't be surprised if both the top and bottom lines grew by 50% for the entire year.

``They're firing on all cylinders,'' says analyst Kama Krisha of Ryan Beck and Southeast Research. ``They've created both a mind share and a market share in their sector.''

Check Point's ascent up the mountain has not been without some slips and near falls. In the spring of 1998, Microsoft's (Nasdaq: MSFT - news) Steve Ballmer said during a visit to Israel that Check Point had two choices: to cooperate with the software giant or to compete against it. Investors took that as a serious threat, and Check Point's shares fell from $41 to $30 in a matter of days. Ballmer subsequently recanted, and the two companies announced an agreement to cooperate on Windows NT products.

But the seed of doubt had been planted, and for the rest of 1998 Wall Street remained jittery about whether Check Point could withstand expected competition from Microsoft and networking giant Cisco Systems (Nasdaq: CSCO - news). Check Point's stock kept going south, hitting a low of $5 and change in late autumn.

At the same time, Check Point had another problem. Gil Shwed, the 31-year-old Israeli computer nerd who co-founded the company and became its chief executive, was trying to run it from the Tel Aviv suburb of Ramat Gan. But that left a leadership void at the quickly growing U.S. end of the operation.

BRM Group, the venture capital firm that had incubated Check Point, believed firmly that while an Israeli technology company could keep its research and development in the homeland, its CEO ought to reside in the United States, home of the market and the money.

Since Shwed refused to leave Israel, an American, Deborah Triant, was installed in 1995 as CEO of Check Point's U.S. business. It looked good on paper, and Triant got high marks for increasing the company's visibility with the media. But Shwed was still making the critical decisions, and over time it became obvious that Check Point had only one CEO, and if you wanted to reach him, you had to dial 011 and the country code for Israel.

In March of 1998, Triant quietly resigned for personal reasons, ending the ruse. Today, Check Point's U.S. business is run by another American, Jerry Ungerman, who carries the title of executive vice president. Ungerman describes his relationship with Shwed as a partnership. ``Gil's not an autocratic executive,'' he says. ``We talk on the phone every day. And we do some of the things I want and some of the things he wants.''

Together Shwed and Ungerman have perfected an indirect sales model that relies on manufacturers, distributors and value-added resellers to wander through the streets, clanging the bell for Check Point. Largely as a result of that cost-efficient strategy, the company boasts gross profit margins in the area of 45%, which puts it at the very high end of the software business.

Check Point does have competition from Cisco and other smaller rivals, including Axent Technologies (Nasdaq: AXNT - news), privately held startup NetScreen Technologies and Secure Computing (Nasdaq: SCUR - news). But the feared all-out assault by Cisco and Microsoft never materialized.

``In hindsight it's pretty clear that neither Microsoft nor Cisco has viewed security as a strategically important market,'' says Ungerman. ``Neither one has had the technology or the products.''

Charlie Federman, a managing director and partner at BRM, concedes that Shwed has found a way to have his cake (by living in Israel) and eat it too (by running a global company). ``Sometimes you have to break the rules for great athletes,'' he says. ``With plummeting communications costs, the Internet and videoconferencing, virtual business not only can but must happen. And I think Gil is proving that.''

Check Point is just another Internet success story in the United States. But in Israel, ``the Check Point story has become a national legend,'' says Jon Medved, who runs Israeli Seed Partners. ``Just as U.S. entrepreneurs try to pattern themselves after [Yahoo!'s] Jerry Yang and [Netscape's] Marc Andreessen, young Israeli entrepreneurs try to emulate Gil Shwed.''

It's not hard to figure out why. With a market cap of $16.2 billion, Check Point is Israel's biggest company. It's bigger than the country's airline and largest bank combined. In a word, it is Israel's version of Microsoft.

``Fifteen years ago, Israeli mothers would tell their sons and daughters to be doctors and lawyers,'' says Federman. ``Now they're saying they should be programmers and entrepreneuers. And a lot of that is because of people like Gil Shwed.''

Gordon Gecko
23.07.2000, 21:11
Hey, sehr starke Analyse, ist die von Dir?

Ich hatte Checkpoint schon einmal in Beobachtung, aufgrund Liquiditätdengpässen ist der Wert wieder in Vergessenheit geraten.

Wie der Langfristchart jedoch klar verdeutlicht, gehört Checkpoint Software zu den ganz großen.

Ich denke Internet-Sicherheit wird in nächster Zeit immer wieder in den Brennpunkt rücken. Die letzten Angriffe auf Amazon, Yahoo, Ebay-Server haben gezeigt, wie ausgeliefert selbst die Dicken der Branche sind.
Die Kurse der Internet-Security Unternehmen nutzen diese Meldungen direkt um neue Höhen zu erklimmen.

Also, danke, dass Du mir nochmal Checkpoint in Erinnerung gerufen hast. Ich denke der Wert gehört in mein Musterdepot.

Was meinen die anderen ?

[Diese Nachricht wurde von Gordon Gecko am 23. Juli 2000 editiert.]

Floyd
24.07.2000, 09:00
Hi,

liegt bei mir seit Mitte Mai ??? (jedenfalls nach der Korrektur) im Langfristdepot.

Gruss Floyd

Trader
31.07.2000, 20:13
Was meint Ihr? Jetzt einsteigen oder noch abwarten. Der Wert ist einer der wenigen, die sich von der aktuellen Hightech-Krise nicht beeindruckt zeigen.

Allerdings könnte sein, dass noch zwei kritische Monate vor uns liegen.

Tja, ich hoffe ich kriege viele Meinungen.
Ich werde mal noch um Feedback-Unterstützung von anderen Boards bitten.

Gruß Euer Trader

Miss nTV
31.07.2000, 20:58
Hi Trader,

ich bin momentan auch am zweifeln, ich glaube aber ich werde die nächsten Tage einsteiegn. Ich war etwas über den doch herberen Rückschlag am Freitag auf Checkpoint verwundert. Daher habe ich heute doch noch nicht zugegriffen.

>> was ist mit den anderen? Blackjack scheint sich hier ja ganz gut auszukennen.

Gruß Eure Miss nTV

Traderbiker
08.08.2000, 15:45
07.08. 15:46
Check Point Software
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Check Point Software ist ein Anbieter von Sicherheitslösungen für Unternehmensnetzwerke und Managementsoftware. Das Hauptprodukt des Unternehmens hat den Namen FireWall-1 und besitzt im Firewall-Markt den größten Marktanteil unter allen Anbietern. Seit kurzem hat sich Check Point auch im Markt für VPN`s (Virtual Private Network Lösungen) positioniert und erweitert somit seine potentielle Kundengruppe. Der VPN Sektor war in den letzten Monaten der Katalysator für Check Point`s Umsätze und soll auch weiterhin mit Wachstumsraten von ca. 100% pro Jahr glänzen. Der Trend zu E-Commerce hält an, immer mehr Unternehmen bauen eine Internetpräsenz auf, partizipieren am B2C oder B2B Markt. Im Zuge dieser Entwicklung werden auch Sicherheitslösungen weiter an Gewicht gewinnen.
Check Point ist in seinem Bereich durchaus bereits ein Brand. Der Verkauf wird über ca. 1000 aktive Vertriebspartner, Systemintegratoren und ein Vielzahl an Distributoren bewerkstelligt. Das Unternehmen verfügt über eine Kundenbasis von ca. 40.000, 20 Mio. Nutzer, Produktinstallationen von 11.000 und ungefähr 40.000 implementierte VPN`s.

Durch die Hackerangriffe auf große amerikanische Internetunternehmen rücken die Sicherheitsvorkehrungen immer weiter in den Vordergrund. Check Point startete gleichzeitig eine umfassende Marketingkampagne, um seinen Brand weiter auszubauen. Die Vertriebsmannschaft wird ebenfalls aufgestockt, um den direkten Kontakt zu mehr Großunternehmen herstellen zu können. Somit wird der Vertrieb neben Resellern immer mehr auf eine zweite, die direkte Vertriebsschiene gestellt. Unternehmen vertrauen lt. Marktstudien auch weiterhin mehr auf individuelle Sicherheitslösungen und nicht auf vorgefertigte Sicherheitspakete. Der Sicherheitsbereich ist für Unternehmen von solcher Wichtigkeit, daß in diesem Bereich zuletzt gespart wird. Die Sicherheit des Unternehmensnetzes, der internen Informationen und die Sicherstellung des Produktionsprozesses sind existentielle Überlebensfragen für jedes Unternehmen.

Check Point wird nun neben dem Unternehmenssektor verstärkt sein Augenmerk auf den Konsumenten Breitbandmarkt (Kabel, DSL) richten und im Zuge seiner Check Point Everywhere Strategie nun auch den niedrigeren VPN-Sektor, den Schutz vor Internetattacken und das VPN Segment im Mobilfunkbereich in seine Angebotspalette aufnehmen. Auf diese Weise eröffnet sich Check Point weitere Wachstumspotentiale und dürfte eine Wachstumsrate über die kommenden zwei Jahre von mindestens 50% erreichen.

Als eines der wenigen Unternehmen im High Tech Bereich ist Check Point hoch profitabel, generiert hohen Cash Flow und kann auf eine Bruttomarge von über 90% verweisen. Natürlich besteht die Gefahr, daß ein großer Player eines anderen Marktes in den Sicherheitsmarkt eindringt, um die eigenen Wachstumsraten zu halten.

Checkpoint Software konnte im letzten Quartal seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 81% auf $90,7 Mio. steigern. Das Wachstum des Vorquartals im Vergleich zum Vorjahr legte nur um 79% zu, wodurch die andauernde Wachstumsstärke des Unternehmens deutlich wird. Der Gewinn wurde mit $43,7 Mio. oder $0,50 pro Aktie angegeben und übertraf die Schätzungen von First Call, die bei $0,42 lagen, somit deutlich. Die Gross Margin liegt mit über 90% auf einem sensationell hohen Niveau. Die Internationalität des Unternehmens bringt die Umsatzverteilung ans Licht. 49% des Umsatzes entfielen auf die USA, 33% auf Europa und 18%auf Asien. Im Gesamtjahr 2000 soll der Umsatz lt. Checkpoint gegenüber 1999 um 70% wachsen, was jedoch angesichts der letzten beiden Quartale als konservativ anzusehen ist. Checkpoint bietet sich auf Grund seiner hohen Profitabilität, dem Wachstumsmarkt und seiner Marktführerschaft als Basisinvestment im Sicherheitsbereich an. Die Bewertung ist ambitioniert, jedoch durch die Marktstellung von Checkpoint Software gerechtfertigt. Schwächephasen sollten zum Aufbau von Positionen genutzt werden. Erstes Kursziel ist das 52-Wochen Hoch, bei dessen Überwinden die Positionen weiter aufgestockt werden sollten.

Mittelfristige charttechnische Analyse von Check Point Software (CHKP) :

CHKP war im Frühjahr diesen Jahres wie der Nasdaq Composite Index in eine aus 2 Phasen bestehende Korrektur eingetreten. An die erste Phase des schellen heftigen Kursverlustes schloß sich eine zeitlich gestreckte Korrekturphase an, die sich in Form einer Dreiecksformation abspielte. Die Aktie brach vorzeitig weit vor Erreichen der Dreiecksspitze aus der Dreiecksformation nachhaltig nach oben aus, was als Stärke zu werten ist. Anstatt wie viele andere Internetqualitätstitel in das Konsolidierungsdreieck zurückzufallen lief die Aktie auf dem erhöhten Ausbruchsniveau seitwärts. Auch dies spricht für die charttechnische Stärke dieser Aktie. Ein erster Versuch die Widerstandszone im Bereich zwischen 115$ und 125$ nach oben zu durchbrechen, verlief zunächst erfolglos. Am Freitag hat die Aktie einen zweiten Anlauf unternommen und ist in besagte Widerstandszone eingedrungen. Sollte die Marke von 125$ nach oben durchbrochen werden, empfiehlt es sich eine erste Position von Check Point Software einzugehen.

Quelle
© BörseGo.de





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Harleyluya
Traderbiker
Moderator>Pre IPO Talk<

Blackjack
18.10.2000, 14:19
Wednesday October 18 8:42 AM ET
Check Point Software Beats Estimates

NEW YORK (Reuters) - Israeli security company Check Point Software Technologies Ltd., helped by unexpectedly strong demand from telecommunications carriers and others that provide network service, on Wednesday posted third-quarter earnings that more than doubled, easily beating Wall Street estimates.

The company, with U.S. operations in Redwood City, Calif., said it earned $61.6 million or 35 cents, a share compared with $24.7 million, or 15 cents in the same period last year.

Wall Street had expected the company to earn 27 cents a share.

Revenues also doubled, rising to $116 million, compared with $57.8 million for the same period in 1999.

``It's just unbelievable,'' said UBS Warburg analyst Jordan Klein said. ``I can't emphasize how impressed I am with these numbers''.

Instead of using a massive sales force, Check Point (NasdaqNM:CHKP - news) sells through indirect distribution channels, such as resellers, consulting firms, and network backbone companies.

``We experienced stronger than anticipated demand, as sales from all regions and channels, especially the service provider channel, were robust during the quarter,'' Gil Shwed, chairman and chief executive, said in a statement. ``Check Point continued to grow its core business as well as expand into new market segments.''

In the beginning of the year, the company began selling through service provider channels, through which Check Point manages the security of end customers through a Denver-based control center.

``They're getting more traction earlier,'' Klein said. ``I didn't think that would be a driver until next year, no one did.''

Shares of Check Point on Tuesday closed at $146-15/16. The company's 52-week high was $171, its low $20-1/4.

Trader
10.02.2001, 23:47
Was meint Ihr zu Checkpoint?

Bin in der Aktie investiert, ist letztlich nun doch etwas zurückgekommen. Würde gerne ein Stopp Loss setzen, was meint Ihr? Wo muß ich es setzen? Wie kann ich mein Risiko begrenzen?

-Trader-

miezmiez
11.02.2001, 09:40
:D, wo setze ich einen Stopp Loss? Am besten dort, wo Du der Meinung bist der Verluste sind zuviel!

Gute Anhaltspunkte liefern GD`s und Peaks! Und dann, dann mußt Du selbst entscheiden. Diese Last kann Dir niemand abnehmen.

Trader
11.02.2001, 10:54
Danke miezmiez, wer die Wahl hat, hat die Qual, so ist es doch.
110 pder 98 USD???

Was hälst Du eigentlich von dem Wert?

schlaubi
11.02.2001, 11:17
hallo Trader,

wenn Du ein Stop-Los setzen willst, beachte bitte, daß Check Point einen Split für Montag ankündigte.
Nach meinen Informationen wird am 12.2.2001 die Aktie 2:1 gesplittet (für 2 Alte bekommst Du 1 Neue).

Voltaire
11.02.2001, 11:42
da ich mit MiezMiez auch persönlich gut befreundet bin, will ich einmal die charttechnische Antwort übernehmen. Ich nehme an MiezMiez wird dir dann etwas über die Fundamentals erzählen oder genauer seine Meinung mitteilen.

Bei Check Point ist der Abwärtstrend voll im Gange. Die kurzen GD´sind alle am Fallen und am Freitag ging der Kurs durch den GD 100 durch.
Der ADX hat gedreht und ist am Steigen begriffen (sobald er über die 20-iger Linie geht ist der Abwärts-Trend in voller Fahrt)und der +D1 hat seinen Bruder -D1 nach unten geschnitten was das Steigen des ADX bestätigt (Ausführungen ADX schaue bitter unter snahas thread "wie gehts weiter" nach) .
Der RSI ist in voller Fahrt und steuert die 30-iger Linie an. Dieser Bereich (0-30)wird als Überverkauft-Bereich angesehen was einen weiteren Kursabsturz (Überangebot) zur Folge haben kann oder wird.
Der von Schlaubi genannte Aktiensplit ist sicherlich wichtig, doch hat die Erfahrung gezeigt, daß, entgegen der verbreiteten These Aktiensplit=Kursanstieg, der Kurs noch weiter fallen wird.
Es sind einfach mehr Papiere da, es können größere Stückzahlen gehandelt werden und es ist wie auf dem Markte.

Ein Gewürzhändler kann gute Preise verlangen. Bei zwei müßen sich diese den Markt schon teilen. Sind es gar viele, dann gehen die Preise für die Gewürze nach unten.
Ist bei Aktien nicht anders. Lediglich bei einer universellen Idee oder einem Monopol läuft diese Geschichte anders ab, ist bei Check Point aber nicht der Fall.

Trader
11.02.2001, 15:35
@voltair,
danke für die Ausführungen. Deine Beurteilung scheint dem kurzfristigen Bereich angepasst zu sein. mittelfristig sehe ich schon noch einen leichten Aufwärtstrend.

Deiner Ausführung zum Aktiensplit kann ich nicht folgen. Du wirst doch wohl nicht die Erhöhung einer Aktienanzahl eines Unternehmens (bei sinkendem Kurs pro Stück) mit einer Preisminderung durch gestiegenen Wettbewerb vergleichen wollen.

@schlaubi:
upps, der Fehler hätte tatsächlich passieren können. DAnke für den Hinweis.

-Trader-

Voltaire
11.02.2001, 18:05
wenn Du mittelfristig einen Aufwärtstrend siehst, frage ich mich:" Warum stellst Du überhaupt die kurzfristige Frage nach einem Stopp Loss. Warum der Hilferuf"?

Bist Du der Meinung, es geht wieder hoch, dann würde ich gar keinen Gedanken darüber verschwenden, geschweige denn Zeilen darüber verlieren!

Was diese Aktiensplits betrifft, kann ich Dir nur empfehlen sich Splits in der Vergangenheit anzusehen. In den meisten Fällen war immer mit merkbaren Kursabschlägen umzugehen. Der Eine wurde ausgestoppt, der andere hats ausgessesen oder "sitzt" immer noch.

Denk immer daran, wir sind in einer Baisse und nicht in einer Hausse. Da gelten andere Gesetze!

Trader
11.02.2001, 19:11
ich war mir eben nicht sicher. Dies kann man ja sowieso nie sein! Daher interessiere ich mich auch dafür, wie andere den Markt beurteilen.
Insofern hab ich durchaus einen positiven Nutzen aus Deiner Bewertung erlangen können.

Meine Hoffnung ist ja, dass die Baisse beendet ist, auch wenn es in den letzten Tagen eher wieder nicht danach aussieht.

-Trader-

Trader
01.03.2001, 16:13
Fuck, das darf doch nicht wahr sein, jetzt musste ich auch noch Checkpoint mit hohen Verlusten verkaufen, so ein Müll!

Aber seht selbst: Klarer Ausbruch nach unten, oder?
Da muß man raus.

http://cdpixel2.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=CHKP.NAS&hist=4&dbrushwidth=&charttype=&gd1=&gd2=&benchmark=&infos=&indtype1=&indtype2=&volumen=

Manchmal vergeht einem ja schon die Lust!

-trader-

schlaubi
01.03.2001, 16:43
hi Trader,

bin auch in die Miesen gerutscht, aber zwischen 50 und 55 kann man wieder rein, was denkst Du?

Trader
01.03.2001, 17:25
aber nur wenn es dort eine Gegenreaktion gibt, die ausstopperei schlaucht schon momentan. Bin jetzt etwas vorsichtig geworden.

schlaubi
01.03.2001, 22:24
bei 50 Euro ist die nächste Unterstützung wär doch ein Versuch wert, schließlich ist Check Point ein tolles Unternehmen.

schlaubi
01.03.2001, 22:38
hi Trader,

hab gerade noch einmal nachgeschaut, CHKP hat heute bei 71,31US$ geschlossen, war der Ausbruch vielleicht doch nur eine Bärenfalle?

miezmiez
02.03.2001, 07:49
von kräftigen Gewinnmitnahmen ausgehen. Trotz steigender Kurse wurde mehr Geld aus dem Wert abgezogen als reingesteckt( amerikanischer Chart)!:D
Wird auch durch das fallende Kurzfrist-Momentum bestätigt. Es fiel von 79 auf 74 runter (MOM6).

schlaubi
02.03.2001, 13:38
danke miezmiez

Flinx2000
20.03.2001, 16:28
Check Point Software bleibt optimistisch

von Otmar Weber: Market Movers ausgewählt vom Team WebersWeb [12.03.01, 21:45]
Check Point Software (CHKP) bekommt verstärkt Kaufempfehlungen, nachdem das Unternehmen nicht unter den allgemeinen Kürzungen der IT-Budgets zu leiden scheint: Bei der Sicherheit wird nicht gespart.
Das Unternehmen kam im letzten Jahr bei einem Umsatz von 425 Millionen Dollar auf einen Nettogewinn von 221 Millionen Dollar, was die satte Marge von 52 Prozent ergibt. Das Wachstum betrug 94 Prozent beim Umsatz und 131 Prozent beim Gewinn.
Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei Software für virtuelle private Netze (VPN) mit 52 Prozent und bei Firewalls mit 42 Prozent Marktanteil. Der bisher vor allem an Großkunden orientierte Anbieter liefert jetzt auch Lösungen für Klein- und Mittelbetriebe sowie Abteilungen.
Check Point Software ist hinsichtlich der Zukunft „sehr optimistisch“. Die Analysten erwarten für 2001 einen Gewinn je Aktie von 1,29 Dollar, was ein KGV von 51 ergäbe, und für 2002 von 1,78 Dollar.
Gemessen an den bisherigen KGV ist das günstig, vor allem wenn man die hohe Marge und die Wachstumsraten berücksichtigt. Allerdings sollten Anleger mit einem steigenden Kurs bei schwacher Nasdaq rechnen. Wohl aber könnte es sich lohnen, in die Aktie einzusteigen, wenn der Technologiebörse die Trendumkehr gelingt.
Check Point Software zählt zu den Aktien, die sich als erstes mit dem Nasdaq nach oben bewegen


Gruß Flinx

schlaubi
20.03.2001, 17:08
@Flinx

seh ich auch so!

CHKP bleibt langfristig interessant. CHKP hat besitzt eine Schlüsselposition, keiner kommt ohne Netzwerksicherheit aus. Diese wiederum hat enormes Nachholpotential, denn für Security (z.B. Finanztransporte usw.) wird bedeutend mehr ausgegeben als für die Sicherheit im Netz.
Wenn in Zukunft mehr auf E-Commerce gesetzt wird, braucht man eben diese Sicherheit. CHKP dominiert nicht nur den Markt für Firewals, sondern auch für VPNs. Diese VPNs werden von allen E-Commerceanbietern (von A wie Ariba bis W wie Webmodes) genutzt um ungestört Informationen zwischen Käufer und Verkäufer auszutauschen.
Der Vorteil bei dieser Sache ist, daß CHKP die Software nur einmal erstellen muß, Nachbesserungen und Updates sind relativ kostengünstig zu erstellen. Trotzdem kann diese Software theoretisch unendlich oft verkauft werden, aus diesem Grund sind solch hohe Margen möglich.

Für mich zählt Check Point langfristig zu den Outperformern, aber die schwache Nasdaq wird nicht spurlos an dem Wert vorbeigehen!

By
schlaubi

Gordon Gecko
21.03.2001, 20:46
Sicher ist Checkpoint ein Top-Unternehmen und verfügt über eine Basistechnologie, aber die Aktie hatte sich bis vor kurzem auch wirklich sehr gut gehalten und ist nicht ganz billig!

Ich würde nicht in diesen Ausbruch rein einkaufen. Denkt an EMC und Cisco, beides sind mit Sicherheit auch Top-Werte, diese haben mich allerdings gelehrt, nicht zu sehr an diesen Titeln festzuhalten. Wenn's mal runtergeht, dann besser erst mal raus.

Die 50 ist aber in der Tat eine Unterstützungschance. Woher sollte jedoch der anschliessende Anstieg kommen? wenn nicht vom Gesamtmarkt?
Also, Vorsicht.

Gruß Gecko

schlaubi
21.03.2001, 20:54
@ Gordon

das hab ich ja damit gemeint, daß die NASDAQ ihre Spuren bei CHKP hinterlassen wird.

By
schlaubi

IONISIZER
23.07.2002, 11:09
Check Point Software erreicht Erwartungen im zweiten Quartal
22.07.2002 13:47:00


Die Check Point Software Technologies Ltd., weltweit führender Anbieter von Produkten für die Sicherheit im Internet, gab heute die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt.
Der Nettogewinn lag bei 64,7 Mio. Dollar bzw. 26 Cents je Aktie. Damit wurden die Prognosen des Unternehmens erreicht. Im ersten Quartal 2002 wurde ein Nettogewinn von 63,6 Mio. Dollar bzw. 25 Cents je Aktie erzielt. Der Umsatz erreichte 108,6 Mio. Dollar, 4 Mio. Dollar mehr als im letzten Quartal.

Die Aktie wurde zum Handelsschluss am Freitag mit 13,86 Dollar bewertet


Quelle: finance-online