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Vollständige Version anzeigen : 1.FC Kaiserslautern - Einfach spitze!!!


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IONISIZER
20.03.2001, 19:16
Am Sonntag der Hammer-Sieg in Bremen!

Der FCK ist jetzt im Meisterschaftsrennen dabei.

In 14 Tagen hauen wir den schwulen BVB weg!

Ole, ole, ole....

Howie
20.03.2001, 20:38
Moin Ion...

Da kommt der nächste Vereinsthread in die Gänge!

Also der 1. FC K erstaunt mich in den letzten Wochen immer wieder - bei den schwankenden Leistungen der anderen Top-Teams in der Liga - sind die roten Teufel in der Tat ein ernstzunehmender Kandidat...

Gegen den BVB ist natürlich eine Schlüsselpartie angesagt!

So long
Howie :smokin:

Flinx2000
20.03.2001, 20:48
Ich kann den 1. FCK auch gut leiden. Besonders seit dem Pokalspiel auf dem Bökelberg, daß ich live mit ansehen durfte. Wie ging das noch mal aus?

ÄÄÄHHHHHHH,


JA! 5 : 1 ;) ;)


Gruß Flinx

PS: Nicht traurig sein, Ionisizer, kann jedem mal passieren!

IONISIZER
21.03.2001, 16:59
War nur Taktik!

Man wollte sich den DFB-Pokal ersparen, um in der Liga bzw. dem UEFA-Cup was reißen zu können.

Da kann man M´Gladbach ruhig mal gewinnen lassen...

Stefano
24.03.2001, 20:10
hola,

Yakin kehrt nach Basel zurück

Nach nur einem Jahr geht Yakin wieder zum FC Basel zurück
Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern und sein Schweizer Fußballprofi Murat Yakin haben sich am Samstag überraschend getrennt. Nach Angaben der Pfälzer wurde der 26-jährige Nationalspieler zum Schweizer Erstligisten FC Basel transferiert, von dem er zu Saisonbeginn gekommen war.


Damit sind auch die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den Lauterern und dem türkischen Verein Fenerbahce Istanbul um die strittige Ablösesumme für den Abwehrspieler vom Tisch. Die Türken hatten für Yakin eine Transferentschädigung in Höhe von 8,5 Millionen Mark verlangt.

Knorpelschaden hindert Yakin am Spielen

Yakin war vor seinem Wechsel zu Kaiserslautern von Fenerbahce Istanbul an den FC Basel ausgeliehen worden und dann zum 1. FCK weitergezogen.

Zuletzt konnte der als Libero verpflichtete 20fache Schweizer Nationalspieler wegen eines möglicherweise irreparablen Knorpelschadens im Knie nicht eingesetzt werden.

Muggsy
06.04.2001, 17:25
Ist weiss nicht was gestern in den Schiedsrichter gefahren ist, aber normal war das nicht.

Ich denke der wohnt jetzt in einer Luxusvilla mit Porsche vor der Tür und Rolex am Armgelenk.

Anders kann ich mir die Entscheidungen (vor allem die beiden ersten Elfmeter) nicht erklären.

Ich bin kein Lautern-Fan, aber das haben sie nicht verdient,

Gruß Muggsy

IONISIZER
08.04.2001, 12:46
Es ist schon traurig...
Da kämpft sich der FCK mit viel Glück und Geschick ins Halbfinale und dann sowas! :mad:

Der Schiedsrichter hat mit seinen Entscheidungen das Debakel mitzuverantworten.

Wenn man so früh so schnell gegen die konterstärkste Mannschaft zurückliegt ist das immer gefährlich.
Wenn man dann noch um die Abwehrschwäche des
FCK weiss ist das Ergebnis kein Wunder.

Es ist halt so:

Wenn der FCK verliert, dann richtig....

Howie
08.04.2001, 16:48
Moin Ionisizer!

Das ging ja wirklich richtig ab unter der Woche... - damit kann sich der 1. FC K wohl für diese Saison aus dem europäischen Wettbewerb verabschieden.

Ich hoffe nur, die Truppe liefert ein vernünftiges Rückspiel ab...

Und heute folgt gleich die nächste Hammerpartie... :eek:


Gruß
Howie :smokin:

IONISIZER
09.04.2001, 16:32
Der FCK am Boden!
Mir blutet das Herz...
Jetzt heisst es Kräfte sammeln und unbedingt Frankfurt schalgen.
Die auch noch mit einem ehemaligen FCK Trainer Friedel Rausch...

Das Motto: SEKT ODER SELTERS!!!

Stefano
10.04.2001, 12:13
hola,

am samstag kommt der richtige aufbaugegener für manschaften die sich in einer krise befinden, wie der 1.fck
EINTRACHT FRANKFURT
obwohl ich mir sicher bin das die eintracht gewinnt :D

zu dem 1:5 debakel in alaves sei noch zu sagen, dass alle elfmeter berechtigt waren, der für den 1.fck aber nicht!! ok beim ersten für alaves kann man streiten drüber.

am samstag gibt´s wohl ne steigerung zu bvb-fcb ;) :D

IONISIZER
10.04.2001, 14:23
Da muss ich aber schon lachen Stefano!!
ALLE ELFMETER FÜR ALAVES BERECHTIGT!?
Das kann doch nicht Dein ernst sein, oder? :angry:

Der erste Elfer war ein Witz!
Ramzy hat seinen Gegenspieler kaum berührt und der lässt sich einfach fallen.

Bei zweiten hat der Strasser zwar sein Bein ausgefahren, jedoch hebt der Gegenspieler vorher ab!

Damit war das Spiel schon gelaufen!

Meiner Meinung nach dürfte dieser Schiedsrichter nicht mehr international Pfeifen!!

Versteh mich nicht falsch, der FCK hat wirklich nicht gut gespielt, aber schreiende Ungerechtigkeiten muss man klarstellen!

Stefano
10.04.2001, 16:16
hola inisizer,

sorry, ich habe nur euren präsident atze friedrich zitiert.

naja ihr habt ja am samstag die grosse chance
alles wieder wett zu machen :D

IONISIZER
10.04.2001, 16:25
Ist schon klar warum der Atze das sagt.
Er will den Spielern kein Alibi geben.
Das ist auch richtig so!

Am Samstag wird man sehen, ob die Mannschaft des FCK Charakter hat!

In einem Heimspiel gegen einen Abstiegskanidaten ist ein Sieg pflicht!!

Stefano
10.04.2001, 16:32
hola,

aber ionisizer, aber hola, meine EINTRACHT is doch kein abstiegskandidat, noch 6 siege und wir sind im uefa-cup dabei :lol

wie schon erwähnt, ich denke lautern hat ne krise und die eintracht wird mit rauschi 2 points holen:D
oder wir kriegen den .rsch auf gerissen und es geht in richtung 2.liga :D

Dalai Lama
12.04.2001, 09:38
Ich tippe auf letzteres...

Wenn Lautern ne Krise hat, was ist dann mit der Eintracht?
Die eilt von Sieg zu Sieg.... :D

Einen Vorteil hat die aktuelle Situation:

Der FCK kann nicht mehr absteigen, die Eintracht schon....

Stefano
12.04.2001, 10:45
hola,

@dalei lama

"Wenn Lautern ne Krise hat, was ist dann mit der Eintracht?
Die eilt von Sieg zu Sieg"

na aber hola, dat is doch bei unsrer eintracht normal, die ham doch ne krise wenn se 3x hintereinander gewinnen :lol :lol

IONISIZER
17.04.2001, 12:47
HAMMER!
Sieg gegen die Eintracht.

Hatte während des Spiels schon schlimmste Befürchtungen...
Dank Youri Djorkaeff haben wir das Spiel gedreht.
Es muss aber am Donnerstag mehr kommen!
Reisst Euch am Riemen und lasst den alten Betze-Geist aufleben!

Stefano
17.04.2001, 15:07
hola,

und endlich spielt die eintracht mal wieder gut und verliert trotzdem.

dafür gibt´s nen sieg next week :lol

4 tore aufzuholen wird nicht easy, aber wenn die teufel wieder entflammen, is nix unmöglich :D

IONISIZER
18.04.2001, 13:01
Hoffentlich kann Buck spielen...
Youri ist wieder dabei!

Nur schade, dass der Basler nicht spielen darf.
Der ist in der 90. Min. beim Stand von 3:0 immer für ein Tor gut.

Das Höllenfeuer muss brennen!
Jeder muss alles geben, muss laufen bis zum Umfallen - sonst wird das nix...

Flinx2000
19.04.2001, 20:12
Hallo Ionisizer,

viel Glück heute abend. Ich werde mir das Spiel jedenfalls anschauen. Überraschungen gibt es immer wieder.

Gruß Flinx

IONISIZER
20.04.2001, 12:49
Es hat nicht sollen sein.

Nach dem 1:0 erwachte die Hoffnung!
Hätte der Schottische Schiedsrichter den Elfer an Klose gegeben hätte noch etwas gehen können.

Aber was solls!
Das Halbfinale war doch ein Erfolg!

Im übrigen ist mir um den FCK für den Rest der Saison nicht bange.
Der Einsatz und Kampfgeist gestern stimmt mich optimistisch!
So schaffen wir einen UEFA-Cup Platz!

Ein extra Lob auch an das Publikum!
Hammer diese Unterstützung!
Ich frag mich, wie die Fans vom FC Bayern bei einem solchen Rückstand reagiert hätten...

Flinx2000
20.04.2001, 14:03
Ja,

hat wirklich gut angefangen das Spiel. Schade! Euer Publikum ist wirklich Klasse. Nur das auf dem Bökelberg ist da noch einen Tick besser!

Gruß Flinx

Howie
22.04.2001, 20:17
Nun gab es die nächste Klatsche - was ist bloß mit den roten Teufeln los???

Wie J. Strasser nach dem Spiel schon passend bemerkte: Man darf in Freiburg verlieren, man darf auch mehrere Male hintereinander verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise!

Man gibt sich mit Bayer 04 echt alle Mühe um die mieseste Rückrunde, Mannschaften, die dort ohnehin hingehören, ausgeschlossen, zu spielen...

Bitter, bitter - :(

So long
Howie :smokin:

IONISIZER
23.04.2001, 16:41
Und nächste Woche spielt der FCK gegen Leverkusen!
Wird bestimmt ein grausames Spiel....

Ich war gestern wirklich sauer!
So eine Frechheit!
Da reisen Fans nach Freiburg und bekommen so eine Leistung Ihrer Mannschaft geboten!

Andy Brehme hat ganz recht:

JETZT MÜSSEN DIE JUNGEN RAN!
Schlechter können die auch nicht spielen....

Stefano
23.04.2001, 17:42
hola,


aber auch nicht meister werden :D und ob´s für den uefa-cup reicht ist auch fraglich. ist doch etwas seltsam, wo man noch alle chancen hatte, so einzubrechen
:confused:

Stefano
23.04.2001, 19:59
hola,

Big Brehme und seine Abwehrzwerge...

Mit 2:5 wird Kaiserslautern vom SC Freiburg geschrumpft. Lautern nur noch eine Schießbude: 25 Gegentore in den letzten 6 Spielen!

Keine Mannschaft verliert in dieser Saison so oft so hoch wie der FCK. Die Schießbuden-Highlights: 0:4 in Wolfsburg, 1:6 in Stuttgart, 1:4 gegen Dortmund, 1:5 in Schalke, im UEFA-Cup 1:5 und 1:4 gegen Alaves, jetzt dieses 2:5 in Freiburg.


Mit ganz viel Übersicht schiebt But (rechts) den Ball zum 1:0 ins lange Eck. Keeper Koch chancenlos

Teamchef Andreas Brehme träumte von der Meisterschaft. Plötzlich zittert er um die UEFA-Cup-Teilnahme! Nur 3 Punkte Vorsprung auf Werder und Freiburg – und natürlich das viel schlechtere Torverhältnis.

Brehme: „So ein Einbruch darf nicht passieren. Ich werde jetzt auf Vertragsamateure setzen. Die hängen sich wenigstens rein.“

FCK-Boss Jürgen „Atze“ Friedrich: „Eine Demontage! Wir rennen hinten herum wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Aber das geht ja schon seit Wochen so.“

Die Premiere der Abwehr-Formation Ramzy, Klos, Strasser ein 5-Tore-Reinfall.

Und Weltmeister Youri Djorkaeff droht mit Abschied! Der Franzose bei „Premiere World“: „Es hat keinen Sinn, dass ich meinen Vertrag bis 2002 erfülle, wenn ich nicht das absolute Vertrauen von Brehme habe.“ Friedrich knurrt: „Der Herr Djorkaeff soll sich auf sein Spiel konzentrieren.“ Tat er gestern nur mit einem Heber zum 1:5 (50.). Das 2:5 schoss Joker Pettersson (69.).

Genug von den Lauterer Problemen – erfreuen wir uns an der Freiburger Gala!

Mit einem eiskalten But. Die 400.000-Mark-Ablösesumme für den Ex-Dortmunder klingen heute wie ein schlechter Witz. Das 1:0 überlegt mit der Innenseite (15.), das 4:0 kompromisslos mit der Pike (39.).

Mit einem aufgedrehten Baya. Bei seinem letzten Heimspiel zum Dank für vier starke Jahre zum Kapitän befördert (muss für Tunesien zur WM-Quali, neuer Verein noch offen). Schöner Volleyschuss zum 3:0 (36.).

Mit Torgarant Sellimi. Das 2:0 (30.) war sein 5.Tor in den letzten 5 Spielen, sein 8.Saisontreffer. Kobiaschwili pikte den Ball zum 5:0 ins lange Eck (42.).

Kompliment, Herr Finke, für diesen blitzsauberen Kombinationsfußball!

Das wäre ja ein Ding, wenn es zum 2.Mal nach 1993 mit dem UEFA-Cup klappt (damals raus in der 1.Runde gegen Slavia Prag).

IONISIZER
02.05.2001, 13:48
Wieder Niederlage....
Auch wenn der Einsatz gestimmt hat.
Jetzt wirds verdammt schwer!

Hoffentlich reicht es noch für Platz 6...

Stefano
19.08.2002, 11:20
hola,

was war das gestern beim dsf-fussballstammtisch für ein peinlicher auftritt des fck aufsichtsratvorsitzenden wischemann :mad: und so was schimpft sich auch noch dr.wischemann. wie er gestern argumentierte, rethorisch sprach, das war unter aller .au, man könnte meinen da sass nen 10 jähriger bub, soviel stotterte und verhaspelte er sich. auch brach er die sätze mittendrin ab weil er nicht mehr weiter wusste. :mad:

(F)ührungskrise - (C)haos - (K)onzeptlosigkeit

Dr. Robert Wieschemann und "Atze" Friedrich werden wohl in Zukunft getrenne Wege gehen
Der 1. FC Kaiserslautern gibt derzeit wahrlich eine trauriges Bild ab. Die Klub-Initialien stehen für (F)ührungskrise, (C)haos und (K)onzeptlosigkeit.

Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den dezimierten FC Schalke 04 kam es am Wochenende zusätzlich noch zur Bankrotterklärung der Klub-Führung.

Peinlicher Auftritt im DSF!!!!!!!

"Wir haben alle ein Defizit an Durchblick", räumte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Dr. Robert Wieschemann im DSF-Doppelpass ein. Im Klartext: Beim viermaligen Meister hat momentan keiner mehr den Durchblick.

Mehrfach geriet der hauptberufliche Insolvenzverwalter ins Stocken, als bohrende Fragen nach der Zukunft der "Roten Teufel" und deren Trainer Andreas Brehme gestellt wurden.

Vorstandschef Friedrich vor Abschied

In die Enge getrieben platzte Wieschemann dann mit einer Neuigkeit heraus: "Wir haben einen Mann für die Vorstandsebene gefunden." Der Neue soll, laut Wieschemann, sein Amt bereits im September antreten.

Das bedeutet: Die Tage von Lautern-Urgestein Jürgen "Atze" Friedrich sind gezählt. Sein Vertrag läuft bis März 2003. Wieschemann sprach in Zusammenhang mit Friedrichs bevorstehendem Abschied von "September oder Oktober".

Friedrich völlig überrascht
Es passt ins Bild, dass der Betroffene davon nichts wusste. "Die Aussage von Wieschemann hat mich völlig überrascht", so Friedrich, der seit sechs Jahren den FCK-Vorstand leitet.

Der 58-Jährige will eigentlich erst Ende des Jahres aus dem Amt scheiden, "aber ich habe kein Problem damit, schon früher meinen Stuhl zu räumen", meinte er.

Gut möglich also, dass der Ex-Profi auf der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat am Donnerstag seinen Hut nimmt und damit die Konsequenzen aus dem Tohuwabohu der vergangenen Wochen zieht.

Purer Sarkasmus
Dann bekommt auch seine Aussage, "So lange ich hier bin, ist und bleibt Andreas Brehme Trainer", vom Samstag eine ungeheure Brisanz.

Der Vorstandchef bezeichnete die Ereignisse rund um den FCK als "Anarchie" und stellte klar: "Das werde ich nicht mittragen."

Und dann flüchtete er sich in puren Sarkasmus. "Ich bin an allem Schuld. Das ist ja schön... Der Rehhagel konnt nichts, der Brehme kann nichts und der Nächste, der kommt, kann auch nichts", meinte er mit einem bitteren Lächeln. "Was hier abläuft ist menschendiskriminierend. Auf Wiedersehen."

Kritik von Feldkamp

Das klang nach Abschied. Friedrichs unbestrittene Verdienste, - Wiederaufstieg 1997, der direkte, sensationelle Gewinn der Meisterschaft 1998 sowie die wirtschaftliche Konsolidierung - verblassen angesichts der momentanen Lage.

Zu den scharfen Kritikern zählt auch Karlheinz Feldkamp. Der ehemalige Meister-Trainer monierte, dass die Klubführung in der Vergangenheit mehrfach günstige Zeitpunkte verpasst und nicht gehandelt habe.

"Kalli" als Berater?

"Seit zwei Jahren werden keine Konsequenzen gezogen. Der Klub müsste schon jetzt wissen, wie es 2003 laufen soll. Das Konzept muss stehen", sagte Feldkamp.

Wieschemanns Konter, "Natürlich gibt es Pläne", kam nicht gerade überzeugend daher.

Feldkamp bot sich als Berater an und monierte, dass er bislang nicht zu Rate gezogen wurde. Der Ex-Copach ist in Sorge um die Zukunft des FCK: "Im Aufsichtsrat ist nicht ein Fußball-Fachmann drin. Die können gar nicht beurteilen, was abläuft. Alle sind unsicher."

Koch befürchtet Unruhe

Die Mannschaft bleibt nicht unbeeindruckt von der Unordnung im Umfeld. "Ich glaube nicht, dass Ruhe einkehren wird", befürchtet Georg Koch. Im Sport1-Interview stellt der Torwart aber auch klar, dass die Mannschaft hinter ihrem Teamchef steht. "Und zwar komplett", so Koch.

Die Niederlage gegen einen Pokalsieger in Unterzahl lastete sich die Elf selbst an. "Wir müssen uns Mal zusammensetzen", fordert Mario Basler eine Aussprache im Kader.

Vielleicht geht es ihm wie den FCK-Fans. Die skandierten nach der misslungenen Heimpremiere: "Wir haben die Schnauze voll."

Odo
19.08.2002, 11:38
jetzt muß ich meine Senf zum FCK auch dazu geben:

Seit der Menschenjagd auf die Bayernspieler (hier vor allem Lokvenc) bin ich kein Lauterer Fan mehr,obwohl es geografisch doch naheliegen wäre.
Für mich ist der ganze Verein mitterweile peinlich. :mad:

Stefano
19.08.2002, 11:42
hola,

...dein schatten spricht:;) einmal fan immer fan, egal was passiert, so bin ich schon 30 jahre fan der eintracht, zwar sehr, sehr passiv, aber hab nicht gewechselt ;)

mein dad war seit zig jahren bei jedem heimspiel dabei und hat für diese saison seine dauerkarte bei nem kumpel geparkt, so mies war es noch nie beim fck :mad:

Odo
19.08.2002, 11:52
Das Fan sein hat für mich da Grenzen wo nur die Knochen des Gegners systematisch gejagt werden. Dies grenzt an vorsätzliche Körperverletzung.
Immerhin ist es nur ein Fußballspiel und die Gesundheit sollte im Vordergrund stehen. Mit diesem Spiel hat der FCK sein Sympathien bei mir verspielt,aus und vorbei,da bin ich sehr entschieden,zumal ich auch noch Bayern Fan bin.

Stefano
19.08.2002, 11:58
hola,

verstehe deine argumente zwar net ganz, aber wenn du ja noch bayern fan bist, sagt das ja dann alles aus ;) :D was nicht heissen soll i mog ka bayrische weiss-würstel :dunce:

Odo
19.08.2002, 12:08
das ist meine Einstellung,ganz einfach. Da gibt es nichts zu verstehen.
Kannn mich mit sowas nicht identifizieren,vor allem auch nicht mit den Fans die nach jedem Tritt gejubelt haben.

Stefano
19.08.2002, 12:25
hola,

hey odo net sooo ernst ;) is alles von mir ;) oki :rolleyes: ;)

Odo
19.08.2002, 12:40
@Stefano:
ist schon okay,aber über dieses Thema kann ich eben nur ernst,
..... auch wenn du es bist :D ;)

Stefano
19.08.2002, 12:56
hola,

null problemo ;)

Odo
20.08.2002, 20:42
Falls sich der 1. FC Kaiserslautern von Teammanager Andreas Brehme trennen sollte, steht Christoph Daum als Nachfolger nicht zur Verfügung. Daum findet die Diskussion um den noch amtierenden Coach unmoralisch.

Christoph Daum: "Für solche Dinge stehe ich nicht zur Verfügung"


Kaiserslautern - "Der FCK ist für mich kein Thema, aus verschiedenen Gründen", sagte der derzeit arbeitslose Trainer. Er habe erst vor kurzem mit Brehme telefoniert und ihm dabei versichert, dass "keine Gespräche stattgefunden haben und auch keine stattfinden". Daum kritisierte die schleichende Trainerdemontage: "Von der Moral und Ethik her, ist das eine Riesen-Sauerei. Für solche Dinge, die sich jetzt in Kaiserslautern abspielen, stehe ich nicht zur Verfügung", sagte Daum am Dienstag gegenüber "Sport1".
Der Coach, der zuletzt beim türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul unter Vertrag gestanden hatte, will erst Ende 2002 oder im Frühjahr 2003 auf die Trainerbank zurückkehren.

Unterdessen wird im Umfeld der Lauterer weiter über den Nachfolger von Vorstandschef Jürgen Friedrich spekuliert, der im September sein Amt vorzeitig räumen wird. Als neuer Anwärter auf den Posten wurde der ehemalige Generalsekretär des Weltverbandes Fifa, der Schweizer Michel Zen-Ruffinen, ins Gespräch gebracht. "Der FCK wird das nicht kommentieren", sagte Lauterns Pressechef Michael Novak zu den Gerüchten.

Personalentscheidungen werden am Donnerstagabend beim Treffen von Vorstand und Aufsichtsrat erwartet. Auch ein Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Robert Wieschemann, der dem FCK mit seinem peinlichen Auftritt in der DSF-Talkshow "Doppelpass" einen großen Imageschaden zugefügt hat, gilt als möglich.

Marcel
20.08.2002, 23:16
Gute Aussage von Daum. Wenn das so weiter geht wird der FCK Probleme bekommen einen guten Trainer zu bekommen. Ich glaube nicht, dass sich ein Top Trainer so demontieren lassen will.

Stefano
23.08.2002, 06:45
hola,

...ob das der richtige ist :confused:

Schweizer Jäggi soll FCK-Boss Friedrich ablösen :eek:

René Jäggi ist seit 1996 Präsident des Schweizer Erstligisten FC Basel
Kaiserslautern - Der Schweizer René C. Jäggi soll nach Informationen des DSF-Newscenters Nachfolger von Jürgen Friedrich als Vorstandschef des 1. FC Kaiserslautern werden.

Entsprechende Verhandlungen bestätigte der 53-Jährige, der derzeit Präsident des Schweizer Erstligisten FC Basel ist, am Donnerstagabend. Jäggi hat sich in der Vergangenheit als Sanierungsfachmann unter anderem bei adidas in Herzogenaurach und bei der Romika GmbH in Trier einen Namen gemacht.

Jäggi grundsätzlich bereit

Jäggi erklärte, er habe in den letzten Tagen Gespräche mit "maßgeblichen Gremien" des FCK geführt. "Ich kann mir unter gewissen Umständen eine Zusammenarbeit mit dem 1. FC Kaiserslautern vorstellen", ließ er verlauten.

Die Amtszeit Jäggis beim FC Basel, den er seit 1996 führt, endet im Herbst. Eine Entscheidung zu Gunsten Kaiserslauterns innerhalb kürzester Frist sei jedoch nicht möglich, "weil noch zahlreiche Abklärungen mit dem Verein einerseits und innerhalb seiner Firmengruppe andererseits ausstehen".

FCK-Pressesprecher Michael Novak erklärte, dass "verschiedene Mitglieder des Aufsichtsrates Vorggespräche mit Jäggi über eine mögliche Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender beim 1. FC Kaiserslautern geführt haben". Eine Entscheidung soll am Freitag bekanntgegeben werden.

Jäggi für Oppositionsführer Kirsch "der Wunschkandidat"

In die Verhandlungen mit Jäggi, die eigentlich geheim bleiben sollten, war angeblich auch Friedrich eingeschaltet.

Dass die Verhandlungen mit Jäggi an die Öffentlichkeit gelangten, ist nach Ansicht des Oppositionsführers Andreas Kirsch die "nahtlose Fortsetzung der Peinlichkeiten in der FCK-Führungsetage".

Kirsch, der eigenen Angaben zufolge ebenfalls mit Jäggi telefonischen Kontakt aufgenommen hat, würde sich "nicht wundern, wenn der Wunschkandidat wegen der Indiskretionen absagt".

Kommt Röber für Brehme?

Nach SWR-Informationen soll als Nachfolger des in die Schusslinie geratenen Teamchefs Andreas Brehme der ehemalige Berliner Hertha-Trainer Jürgen Röber favorisiert sein.

Von Röber, der von 1993 bis 1995 beim VfB Stuttgart und von 1996 bis Anfang dieses Jahres in Berlin Cheftrainer war, hatte sich Hertha BSC am 6. Februar getrennt. Seitdem ist Röber ohne Engagement.

Odo
23.08.2002, 10:46
als Trainer brauchen die nur einen Holzfäller ;)

Stefano
26.08.2002, 10:20
hola,

Kaiserslautern trennt sich von Brehme

München - Der krisengeschüttelte 1. FC Kaiserslautern hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und Trainer Andreas Brehme entlassen.

Nach der 0:3-Niederlage der Lauterer in Mönchengladbach fiel der FCK-Aufsichtsrat diese Entscheidung am Sonntagabend. Bis auf weiteres leitet Assistenz-Coach Karlheinz Emig das Training. Als möglicher Brehme-Nachfolger wird unter anderem der ehemalige Berliner Hertha-Coach Jürgen Röber gehandelt.

Zudem trat der Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich mit sofortiger Wirkung zurück. Als Friedrich-Nachfolger ist der Vorstandsvorsitzende des FC Basel, René C. Jäggi, im Gespräch.

Stefano
26.08.2002, 18:42
hola,

Der zweifache Familienvater Emig (l.) stand bisher im Schatten von Brehme

München - Das Pulverfass Kaiserslautern ist explodiert. Nach den anhaltenden Querelen der vergangenen Wochen, ist mit der Entlassung von Team-Manager Andreas Brehme nun engültig der Höhepunkt der Posse beim Pfälzer Traditionsverein erreicht.

Brehmes vorübergehnder Nachfolger Karl-Heinz Emig bedauert diese Entscheidung sehr: "Mir tut es Leid, weil er gut gearbeitet hat und die Arbeit nicht so honoriert wurde, wie wir uns das vorgestellt haben", sagt der bisherige Co-Trainer im Sport1-Interview.

Röber dementiert

Als neuer Cheftrainer wird Jürgen Röber gehandelt. Der wiegelt jedoch auf Sport1-Anfrage ab: "Ich mache mir im Moment keine Gedanken über ungelegte Eier. Es hat mal Kontakte gegeben, aber das ist ewig her. Wenn etwas vom FCK kommen würde, dann würde ich mir das anhören. Aber derzeit gibt es keine Kontake."

In den Trainerstab wurde vorübergehend Ex-Profi Michael Schjönberg aufgenommen. Der ehemalige dänische Nationalspieler betreute zuletzt die B-Junioren des FCK.

"Mannschaft hat Brehme im Stich gelassen"

Brehme soll, laut Emig, nicht der Grund für die sportliche Misere, mit nur einem Punkt aus den ersten drei Bundesliga-Partien und dem frühen Aus im UI-Cup gewesen sein. "Er hat wirklich alles versucht, um noch einmal eine Kehrtwendung zu schaffen."

Vielmehr beschuldigt der 40-jährige die Spieler, für den Rauswurf des WM-Helden von 1990 verantwortlich zu sein. "Die Mannschaft hat sich desolat präsentiert und damit Andreas zur Trainerentlassung freigegeben. Sie hat ihn in dem Moment im Stich gelassen."

Auch Friedrich geht

Der bisherige FCK-Vorstand sah die Fehler jedoch bei Brehme und zog nun die Konsequenzen - die insgesamt 261. Trainerentlassung der Bundesliga-Geschichte.

Brehme tritt den Abgang vom Betzenberg aber nicht alleine an: Nachdem Vorstandschef Jürgen Friedrich die Suspendierung verkündete, erklärte der langjährige Mentor von Brehme seinen eigenen Rücktritt.

Die Geschäfte von Friedrich übernehmen bis auf weiteres das zweite Vorstandsmitglied Gerhard Herzog und Prokurist Erwin Göbel.

Jäggi soll kommen

Ein erstes Gespräch der Vereinsbosse mit dem potenziellen Friedrich-Nachfolger und derzeitigen Präsidenten des FC Basel Rene C. Jäggi blieb nach der Krisensitzung am Sonntagabend ergebnislos.

Die erhoffte Vertragsunterschrift kam nicht zu Stande, obwohl Jäggi vorher erklärt hatte: "Für mich ist es faszinierend, wenn irgendwo Chaos und Unruhe herrscht."

Kirsch darf sich freuen

Der Rücktritt von "Atze" Friedrich dürfte "Intimfeind" und Oppositionsführer Andreas Kirsch gefreut haben. Der Jurist fordert schon lange den Abgang des FCK-Vorstands.

"Die Leute müssen runter vom Betzenberg. Sie müssen sich einer demokratischen Wahl der Mitglieder stellen", sagte der 38-Jährige.

Mitgliederversammlung soll folgen

Der Jurist entwickelt mittlerweile sogar Verschwörungstheorien gegen seine Bewegung: "In der Nacht auf den Montag wurde in meine Kanzlei eingebrochen und Teile der Unterschriften-Liste gestohlen. Dennoch werden genügend bleiben, um eine Mitgliederversammlung einzuberufen."

Ein Ende der FCK-Posse ist also doch noch nicht in Sicht...

Odo
27.08.2002, 13:56
Die Krise beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern zieht weit reichende Konsequenzen nach sich. Nach Angaben der „Gazzetta dello Sport“ wollen die italienischen Traditionsvereine Juventus Turin und AS Rom die anhaltenden Probleme der Lauterer nutzen und einen neuen Vorstoß hinsichtlich einer Verpflichtung von Stürmerstar Miroslav Klose wagen.

Beide Klubs seien überzeugt, dass die Entlassung von Teammanager Andreas Brehme und der Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Friedrich die Bemühungen um den 24-Jährigen erleichtern.

Vor allem die Römer, die in den vergangenen Wochen bereits häufiger ihr Interesse an Klose bekundet hatten, wollen alle Hebel in Bewegung setzen, um den besten deutschen Torschützen bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea unter Vertrag zu nehmen. Der kopfballstarke Stürmer soll kurzfristig Gabriel Batistuta Konkurrenz machen und den Mittelstürmer ab der kommenden Saison ersetzen, da der Vertrag des Argentiniers im Juni 2003 ausläuft und nicht verlängert wird.

Marcel
29.08.2002, 21:47
Gerets ein Kandidat für Brehme-Nachfolge


Eigentlich hatte Eric Gerets einen unbefristeten Vertrag beim PSV Eindhoven, doch im Mai war Schluss
München - Gesucht wird: Fußball-Lehrer.

Vorraussetzung: Erfahrung im Krisenmanagement - drei Spiele, ein Punkt.

Durchsetzungskraft - die Mannschaft hat nach Aussage des Interims-Trainers den geschassten Trainer zuletzt im Stich gelassen.

Und starke Nerven - bei diesem Klub redet eine ganze Region inklusive des Landesvaters mit.

So oder so ähnlich könnte die Stellenausschreibung für den vakanten Trainerposten beim 1. FC Kaiserslautern lauten.

Von Daum bis Gerets

Namen werden seit der Entlassung von Andreas Brehme einige gehandelt. Christoph Daum, Jürgen Röber (beide derzeit ohne Arbeitgeber), Christian Gross (FC Basel) und Werner Lorant (Fenerbahce Istanbul).

In den Kreis der Anwärter gesellt sich nun laut "kicker" auch der Belgier Eric Gerets (derzeit arbeitslos).

Der 48-Jährige soll einer der Favoriten von Rene C. Jäggi sein, der am Dienstag einen Vertrag als Nachfolger von FCK-Vorstand Jürgen Friedrich unterschreiben wird. Friedrich hatte mit der Trennung von Brehme am 26. August seinen Hut genommen.

Erst Jäggis Unterschrift, dann die Entscheidung

Erst wenn der Schweizer Sanierer in Amt und Würden ist, werde die Trainerfrage angepackt, verlautete am Donnerstag. Bislang galt Gross als Jäggis Favorit. Das Duo Jäggi/Gross führte Basel zum Double un in die Champions League.

Allerdings schloss der neue starke Mann bei Lautern mittlerweile aus, dass er Gross mit in die Pfalz bringen wird. Jetzt also Gerets?

Ein erfolgreicher harter Hund

Er würde die Kriterien in obigem Profil erfüllen. Der dreimalige WM-Teilnehmer (82, 86 und 1990) war nicht nur als Spieler ein harter Hund. Diesen Ruf hat sich Gerets auch als Trainer erarbeitet.

Und wie. Beim PSV Eindhoven, wo der ehemalige Kapitän der belgischen Nationalelf einen unbefristeten Vertrag besaß, meuterte die Mannschaft wegen des harten Trainings im Winter in Spanien. Im Mai folgte dann die Trennung.

Bis dahin hatte Gerets' Methode Erfolg: Eindhoven wurde 2000 und 2001 Meister. Zuvor gewann er Titel mit Lierse SK (1997) und mit dem FC Brügge (1998).

Erinnerungen an den FCK

An den 1. FC Kaiserslautern hat Gerets auch Erinnerungen. In der Champions-League-Saison 1998/99 trafen beide Klubs in der Gruppe F aufeinander.

Die "Roten Teufel" gewannen am 21. Oktober 1998 in Eindhoven (damals noch mit Ruud van Nistelrooy) 2:1 - Jürgen Rische erzielte in der 81. Minute den entscheidenden Treffer für die Pfälzer. Gerets hielt die aufgebrachten PSV-Anhänger im Zaum und verhinderte Schlimmeres.

Gleiches müsste ihm jetzt beim FCK gelingen.

Odo
16.09.2002, 20:41
:) endlich sind sie da wo sie hingehören,hoffe es bleibt so. :)

Odo
27.09.2002, 11:12
Nationalstürmer Miroslav Klose vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern führt die Welttorjäger-Liste der Internationalen Föderation für Fußball-Geschichte und -Statistik an.

Berücksichtigt werden dabei alle Treffer des Kalenderjahres 2002 in Länderspielen sowie internationalen Klubspielen. Klose hat im laufenden Jahr bereits elf Tore für die deutsche Nationalelf erzielt.

Michael Ballack von Rekordmeister Bayern München belegt mit insgesamt neun Tor-Erfolgen (fünf in Länderspielen, vier in der Champions League) Rang acht, der Tscheche Jan Koller vom deutschen Meister Borussia Dortmund rangiert mit insgesamt acht Treffern auf Platz 13.

Allerdings macht man Klose die Arbeit auf dem Betzenberg momentan nicht leicht. Beim krisengeschüttelten Schlusslicht verdichten sich vor Offenlegung der Bilanzen Gerüchte über große finanzielle Probleme beim pfälzischen Traditionsklub.

Einem Bericht der „Rheinpfalz“ zufolge soll Klose sofort verkauft werden und nur noch bis Saisonende beim FCK "geparkt" werden. Der designierte Vorstandsvorsitzende Rene C. Jäggi wollte die Gerüchte bisher weder bestätigen noch dementieren.

Stefano
02.10.2002, 18:49
hola,

FCK droht Bankrott - Verkauf der Klose-Transferrechte

Kaiserslautern - Das Bundesliga-Gründungsmitglied 1. FC Kaiserslautern steht vor dem Bankrott.

Nur durch die Gewährung von Bank-Krediten und den Verkauf der Transferrechte an Nationalstürmer Miroslav Klose kann der in Existenznöten steckende Traditionsverein aus der Pfalz die Zahlungsunfähigkeit noch abwenden.

Bis zum Saisonende erwartete Verluste in Höhe von 9,4 Millionen Euro sollen durch drastische Sparmaßnahmen aufgefangen werden. "Der FCK ist ein Sanierungsfall", erklärte der vom Amtsgericht Kaiserslautern zum Notvorstand bestellte René C. Jäggi. "Der Verein braucht dringend eine Finanzspritze von 5 Millionen Euro", erklärte

Transferrechte an Klose werden verkauft

Diese Summe will offenbar der Sportwettenanbieter Oddset für die Transferrechte an Klose auf den Tisch legen. Der 25-Jährige, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2005 läuft, soll aber mindestens bis zum Sommer 2004 weiter bei den Pfälzern spielen.

Zu diesem Zeitpunkt kann Klose, der eine Ausstiegsklausel besitzt, den Verein für fünf Millionen Euro verlassen. Derzeit gibt es laut Klose keine Angebote von anderen Vereinen. "Er will weiter hier spielen", betonte Vorstandsmitglied Gerhard Herzog.

Fünf Millionen zum kurzfristigen Überleben

Mit dem Geld könnte der Verein den kurzfristig erwarteten Liquiditäts-Engpass beheben. Allerdings ist dies an Bedingungen geknüpft. Der Investor erwartet vom Verein den Abschluss eines Baukreditvertrages mit den Banken und möchte zudem die personelle Zusammensetzung des neuen Aufsichtsrates abwarten.

Der wird statt am 15. Oktober erst am 5. November gewählt, da die Mitgliederversammlung aus formaljuristischen Gründen verschoben werden musste. Die fünf Millionen Euro reichen jedoch nicht aus, um den Verein auf Dauer am Leben zu erhalten.

Jäggi hält Crash für möglich

Nur ein mittelfristiges Sanierungskonzept mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, der Stadt Kaiserslautern und der Banken könne den Verein vor dem Aus retten. "In den nächsten vier Wochen entscheidet sich, ob es zum Crash kommt. Wenn die Kredite aus irgendwelchen Gründen nicht fließen, dann sind wir bankrott", sagte Jäggi.

Mit dem WM-Ausbau des Fritz-Walter-Stadions, an dem der Klub mit 18 Millionen Euro beteiligt ist, hat sich der 1. FC Kaiserslautern finanziell übernommen und in Existenznöte gebracht.

FCK-Kader wird verkleinert

Da bislang kein Kreditvertrag mit den Banken geschlossen worden ist, hat der auch sportlich angeschlagene Tabellenletzte 4,8 Millionen Euro an Eigenmitteln investiert und sich damit in Zahlungsschwierigkeiten manövriert. "Wir müssen jetzt sofort Maßnahmen einleiten", kündigte Jäggi harte Wochen am Betzenberg an.

Der Bundesligakader soll von 29 auf 23 Spieler reduziert werden, im Personalbereich soll es eine drastische Kostensenkung geben. Auch Gehaltsreduzierungen- oder -aussetzungen, Entlassungen und sogar den Verkauf des Fritz-Walter-Stadions wollte Jäggi nicht ausschließen.

Klose mit Vereinbarung einverstanden

"Wir müssen an alles denken. Aber es gibt heilige Kühe. Bevor man die schlachtet, muss man mit allen reden", sagte der Schweizer. Dies hatte Jäggi auch mit Klose getan.

Der in der Formkrise steckende Stürmer ist mit der von dem Investor per Absichtserklärung praktisch besiegelten Abmachung zu einer Ware geworden, deren Verkauf dem Verein möglicherweise das Leben rettet. "Er hat kein Problem mit dieser Vereinbarung", berichtete Jäggi über ein Gespräch mit Klose und dessen Berater Michael Becker.

Fristverlängerung unumgänglich

Bei den Verhandlungen mit den Banken geht es Jäggi in erster Linie um die Verlängerung von Tilgungsfristen und die Senkung der Zinssätze. "Wir benötigen für die Tilgung 15 bis 18 Jahre statt der geplanten zehn", erläuterte er.

Ohne die Gewährung von Landesbürgschaft ähnlichen Garantien sieht der Schweizer schwarz. Nur wenn das Land in Vorleistung tritt, sei das Projekt zu realisieren.

Stefano
09.10.2002, 14:42
hola,

Jäggi kündigt baldigen Abgang an :eek:

Wurde Rene C. Jäggi unter falschen Vorzeichen nach Kaiserslautern gelockt?
17,8 Millionen Euro kurz und langfristige Verbindlichkeiten, ein erwarteter Verlust von 9,4 Millionen Euro fürs laufende Geschäftsjahr, sportliche Krise und Grabenkämpfe der Funktionäre - Tatort Kaiserslautern.

Die Suche nach den Schuldigen wird zum Problem. "Wenn die Aufgabe nicht so schwer wäre, dann wäre ich nicht hier. Die Arbeit des neuen und alten Vorstandes sind unterschiedliche Bereiche. Kinder können auch nicht über das Verhalten von Erwachsenen urteilen", sagt Rene Charles Jäggi.

Jäggi nur eine Übergangslösung
Offiziell will der neue "starke Mann" keine Kritik an seinen Vorgängern üben, manche Aussage aber entspricht einer schallenden Ohrfeige. "Die Zahlen", sagte Jäggi, "sind viel schlimmer als die, mit denen man mich her gelockt hat".

Der 53 Jahre alte Schweizer macht ebenfalls klar, er sieht sich nicht als Dauerlösung. "Ich möchte hier nur meine Aufgabe lösen. Es ist für alle Beteiligten das Beste, wenn in absehbarer Zeit ein regionaler Mann kommt", sagte Jäggi der "Sport-Bild". Gegenüber Sport1 ergänzt er: "Der Zeitraum steht nicht fest, zwei oder drei Jahre, bis der Klub wieder auf eigenen Beinen stehen kann."

Die Suche nach dem Verantwortlichen
Der Abgang geht nur schneller über die Bühne, wenn die FCK-Mitglieder am 5. November Jäggis Sanierungskonzept ablehnen. Die Aufräumarbeiten im Pfälzer Chaos dürften dauern. Die große Frage: Wer ist verantwortlich?

Die Vorwürfe konzentrieren sich auf die zurückgetretenen Jürgen "Atze" Friedrich (Vorstandsvorsitzender), Robert Wieschemann (Aufsichtsratschef) sowie Geschäftsführer Gerhard Herzog. Jäggi sagt, mit dem 47,5 Millionen Euro teuren Stadionumbau der WM-Arena Fritz-Walter-Stadion habe sich der Klub übernommen.

Hat Friedrich sich ein Denkmal gesetzt?
Kritiker werfen vor allem Friedrich vor, sich ein Denkmal gesetzt zu haben. Das gelte auch für das millionenteure Trainingsgelände am Fröhnerhof, dessen Kosten ebenfalls schwer wiegen. Friedrich sprach vom Klub "als im Kern gesund", Wieschemann verkündete vor mehr als einem Jahr noch einen Gewinn von 12,7 Millionen.

"Hier ist man vom Idealfall ausgegangen, ohne Netz und Sicherheit", sagt Jäggi. Friedrich und Wieschemann, so klagen Aufsichtsratsmitglieder, hätten als Alleinherrscher agiert. Der Klub habe vor allem mittelmäßige Spieler bei Berater Roger Wittmann eingekauft, dem Friedrich nahe stehen soll.

Fehlerhafte Einladung
Streit entzündet sich am Vertrag von Ciriaco Sforza, der einen Anschlussvertrag als Sportdirektor erhielt. Der Aufsichtsrat will vom Führungsduo nicht informiert gewesen sein. Die Mitgliederversammlung musste verschoben werden, weil die Einladung Fehler enthielt.

Dem ausgemusterten Profi Taribo West konnte die Kündigung nicht "rechtzeitig" zugestellt werden, "weil er keine Adresse hatte" (Herzog). Sein Salär überwies der Klub brav an eine Bank. Die Panne - West nicht fristgerecht gekündigt zu haben - kostet den FCK nun Geld bis 2004. :eek:

Satzung nicht beachtet
Jäggi musste vom Amtsgericht Kaiserslautern zum Notvorstand bestellt werden, weil die Funktionäre ihre Satzung nicht beachteten. Darin sollen zudem seit 1998 keine Änderungen mehr in Kraft getreten sein, obwohl Mitglieder mehrere Änderungen beschlossen.

Alle, so heißt es, seien wegen Formfehlern vom Amtsgericht nicht eingetragen. Das gilt auch für Nebentätigkeiten hauptamtlicher Funktionäre, die man eigentlich ausschließen wollte. Schließlich begann der FCK den Stadion-Umbau, ohne gültige Kreditverträge, was den Verein an den Rande der Insolvenz brachte.

4,8 Millionen Euro mussten aus dem laufenden Haushalt abgezogen werden. Trotz der haarsträubenden Versäumnisse ist Gerhard Herzog weiter im Amt, Jürgen Friedrich erhält weiter sein Gehalt und Robert Wieschemann ist ohne Konsequenzen abgetreten. :angry:

Stefano
17.10.2002, 13:18
hola,

Sforza zu den Amateuren :eek:

München - Ciriaco Sforza tritt wieder gegen den Ball. Der Defensiv-Allrounder des 1. FC Kaiserslautern soll zunächst am kommenden Sonntag im Regionalligaspiel der FCK-Amateure gegen den FC Schweinfurt Spielpraxis sammeln.

Dies kündigte Erik Gerets, Trainer der finanziell angeschlagenen Pfälzer, am Donnerstag an. Der Schweizer bestritt am 14. September bei der 0:2-Niederlage gegen den Hamburger SV sein bislang letztes Spiel.

Seitdem hatte Sforza auf eigenen Wunsch pausiert, anschließend hinderte ihn eine Hauterkrankung am Comeback. Auch Herve Lembi und Stefan Malz sind wieder einsetzbar.

Stefano
17.10.2002, 13:24
hola,

Jäggi: "Schlimmstenfalls gehen die Lichter aus"

Von der Zukunft René Jäggis auf dem "Betze" hängt das Schicksal des 1. FC Kaiserslautern ab
München - Die "Lotto-Millionen" für die Transferrechte
an Miroslav Klose haben beim 1. FC Kaiserslautern Freude, aber keinen Jubel ausgelöst.

Das am Dienstagabend vom Verwaltungsrat der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH einstimmig bewilligte Darlehen in Höhe von 5 Millionen Euro sichert dem mit 17,8 Millionen Euro verschuldeten Fußball-Bundesligisten zwar kurzfristig das finanzielle Überleben, doch die Probleme in der Pfalz sind damit längst nicht bewältigt.

"Es ist ein sehr starkes Signal, aber nur ein erster kleiner Schritt", sagte Notvorstand René C. Jäggi. Der Vertrag mit der Lotto-Gesellschaft ist an Auflagen geknüpft, die der Verein noch nicht erfüllt hat.

Noch keine Unterschrift

Daher gibt es auch noch keine Unterschrift unter dem Papier, in dem die Modalitäten für den Erwerb der Rechte an einem möglichen Transfererlös für Nationalspieler Klose durch das Koblenzer Unternehmen festgelegt sind.

Sollte der 24-Jährige Stürmer seinen Vertrag bis 2005 in Kaiserslautern erfüllen, so daß es nicht zu einem Transfererlös kommt, gibt es eine für beide Seiten geltende Absicherung.

Im Verletzungsfall Kloses greift eine Versicherung

Für den Fall, dass die Rechte, zum Beispiel auf Grund einer Verletzung Kloses, an Wert verlieren, schließt der FCK eine Versicherung ab.

"Die Sache ist noch nicht in trockenen Tüchern. Es müssen noch einige Dinge von unserer Seite erfüllt werden", erklärte Jäggi zurückhaltend. Dazu gehört in erster Linie der Abschluss von Kreditverträgen mit den Banken.

Lotto-Millionen als Bedingung für Darlehen

Die Geldinstitute machen wiederum die Lotto-Millionen zur Bedingung für die Gewährung von zinsgünstigen Darlehen für den WM-Ausbau des Fritz-Walter-Stadions.

Ein entscheidender Punkt ist die künftige Zusammensetzung des Aufsichtsrates, für den sich bei der Wahl am 5. November 36 Kandidaten bewerben.

Lotto-Chef will personelle Änderungen beim FCK

Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler machte deutlich, daß mit der Gewährung des Kredits die Hoffnung auf gravierende personelle Änderungen in der Führungsspitze der Lauterer verbunden ist.

"Der Aufsichtsrat muss künftig seiner Rolle gerecht werden, die Geschäftsführung zu kontrollieren", forderte Schössler. Das Schicksal des Traditionsvereins ist mittlerweile ganz eng mit der Person von Jäggi verknüpft.

Geht Jäggi, springen wohl Geldgeber ab

Einige potenzielle Geldgeber haben bereits angedeutet, daß sie ihr Engagement am "Betzenberg" einstellen, sollte der Krisenmanager nach der Aufsichtsratswahl aus irgendwelchen Gründen seine Koffer packen. "Dies ist ein Vertrauensbeweis, der mich ehrt", sagte der 53-Jährige.

Jäggi hofft, alle wichtigen Verträge bis einen Tag vor der Wahl abschließen zu können. Sollte ihm dies nicht gelingen, könnte dies das Aus bedeuten. Kaiserslautern erwartet für das laufende Geschäftsjahrs bis zum 30. Juni 2003 einen Verlust in Höhe von 9,4 Mio. Euro und wäre damit überschuldet.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr musste Kaiserslautern ein Minus von 0,6 Millionen Euro hinnehmen."Im schlimmsten Fall gehen die Lichter aus", so Jäggi.

Odo
21.10.2002, 19:45
Mario Basler hat den Tabellenvorletzten der Fußball-Bundesliga 1. FC Kaiserslautern erneut in Verruf gebracht. Nach der 0:1-Pleite bei Bayer Leverkusen und Baslers verbalen Attacken gegen Schiedsrichter Uwe Kemmling lodern in bei den "Roten Teufeln" die "Höllenfeuer".

K’lauterns aktueller Brandherd Nummer eins: Basler droht nach seiner ausfallenden Bemerkung vor laufender Kamera im ZDF-Sportstudio über Schiedsrichter Kemmling ("Der müsste heute richtig auf die Fresse kriegen") eine Sperre. Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt.

"Zahle keinen Euro"

Der ehamlige Nationalspieler hatte schon im Januar Schiedsrichter Jürgen Jansen als "Hosenscheißer" beschimpft und gilt daher als Wiederholungstäter. "Es wird keinen Euro von mir geben. Wer richtig zugehört hat, versteht, was ich gemeint habe. Der Schiedsrichter muss nicht von mir, sondern von Lehrwart Eugen Strigel für seine Leistung auf die Fresse kriegen", rechtfertigte sich der 30-malige Nationalspieler in einem Interview gegenüber "Kicker". Von FCK-Notvorstand Rene C. Jäggi erhielt der 33-Jährigen dennoch einen Rüffel: "Die Sätze waren nicht allzu klug gewählt."

Brandherd zwei: Die Mannschaft ist weit von einem homogenen Teamgeist entfernt. "Die Stürmer tun zu wenig, sind unheimlich schwer anspielbar", lästerte Basler auch über WM-Held Miroslav Klose. Deutliche Anzeichen von "Futterneid". Denn Klose hat Basler in den Schatten gestellt - nicht zuletzt, weil sich der Klub mit dem Verkauf von Kloses Transferrechten aus den gröbsten finanziellen Engpässen befreien konnte.

Keinen Spielraum für Neuverpflichtungen

Brandherd drei: Wegen der 17,8 Mio. Euro Schulden bleibt den Pfälzern im Abstiegskampf kein Spielraum für Neuverpflichtungen. "Wenn wir das Darlehen für Klose nicht bekommen hätten, hätten wir ihn unter Zeitdruck verkaufen müssen. Der FCK hatte nur noch 200.000 Euro auf dem Konto", erklärte Jäggi und legte die beängstigende Finanzsituation schonungslos offen.

Die Konsequenz: Die Spieler müssen sich am eigenen Schopf aus der Krise ziehen, um nach 1996 nicht erneut in die zweite Liga abzusteigen.

Stefano
25.10.2002, 09:44
hola,

Renne C. Jäggi will den FCK in finanziell sichere Gewässer führen

Der sportlich wie finanziell angeschlagene Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern erfährt derzeit offenbar Zuspruch von allen Seiten. Nachdem zuvor bereits Mario Basler nach seiner umstrittenen Äußerung vor laufender Kamera glimpflich davongekommen war, kann der Verein vom Betzenberg vorerst auch in finanzieller Hinsicht durchatmen.

Notvorstand Rene C. Jäggi unterzeichnete nach langen Verhandlungen den seit mehreren Wochen angestrebten Darlehensvertrag über 20 Millionen Euro mit einem Banken-Konsortium. Damit haben die Pfälzer die drohende Zahlungsunfähigkeit abgewendet und den Ausbau des Fritz-Walter-Stadions für die WM 2006 gesichert.

Jäggi, der angekündigt hatte, dem Traditionsklub nur solange vorzustehen, bis die finanzielle Schieflage beseitigt ist, zeigte sich nach dem Abschluss der Verhandlungen mit Vertretern dreier Sparkassen (Kreis- und Stadtsparkasse Kaiserslautern, Kreissparkasse Kusel) und der Landesbank Rheinland-Pfalz. Die 20 Millionen Euro entsprechen der Summe, mit der sich der FCK am insgesammt 47,5 Millionen Euro teuren Stadionausbau beteiligt.

Dabei sahen Jäggi als auch die Banken die Notwendigkeit, den bereits unter Ex-Vorstandschef Jürgen Friedrich ausgehandelten Kredit auf Grund der veränderten finanziellen Vorzeichen beim FCK (17,8 Millionen Euro Verbindlichkeiten) nachzuverhandeln. Während der Schweizer günstigere Konditionen (niedrigere Zinsen und längere Laufzeiten) aushandeln wollte, verlangten die Kreditinstitute zusätzliche Sicherheiten.

Vergangenen Woche hatte das Profi-Team dem Klub 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Anschließend wurden die Transferrechte an Nationalstürmer Miroslav Klose für 5 Millionen Euro an die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH verkauft.

Auch im Fall „Perica Ognjenovic " gab es Entwarnung. Die Wirtschaftsprüfer des FCK konnten keine Unregelmäßigkeiten im Vertrag des Jugoslawen feststellen. Ognjenovic, der von April bis Juni bei den Pfälzern spielte, fordert über seine Anwälte eine Nachzahlung in Höhe von 850.000 Euro und hat gegen Friedrich und Geschäftsführer Gerhard Herzog Strafanzeige gestellt. Der Jugoslawe bezieht sich dabei auf einen angeblichen Zusatzvertrag über die Vermarktung von Bildrechten.

Stefano
30.10.2002, 10:20
hola,

Herzog verliert Machtkampf gegen Jäggi

Gerhard Herzog wird "vereinschädigendes Verhalten" vorgeworfen
Frankfurt/M. - Gerhard Herzog hat im Machtkampf mit René C. Jäggi den Kürzeren gezogen und seinen Posten als Vorstandsmitglied des 1. FC Kaiserslautern verloren.

Der 56-jährige Geschäftsführer wurde am Dienstagabend vom Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten mit sofortiger Wirkung abberufen.

Vereinsschädigendes Verhalten

Als Grund für die Trennung wurde vereinsschädigendes Verhalten durch öffentliche Äußerungen genannt. Dadurch sei das Verhältnis zwischen Herzog und dem Aufsichtsrat zerstört worden, teilte der Verein mit.

Herzog, der fünfeinhalb Jahre im Vorstand der Pfälzer gewirkt hatte, nahm die Nachricht betroffen auf. "Ich bin etwas erschüttert. Das muss ich erst einmal verdauen. Ich habe mit ganzem Herzen am FCK gehangen und für den Verein gearbeitet", sagte Herzog.

Göbel übernimmt Herzogs Amt

Sein Amt übernimmt kommissarisch der für Finanzen und Controlling zuständige Erwin Göbel, der dem Vorstand bereits nach dem Rücktritt des ehemaligen FCK-Chefs Jürgen Friedrich kurzzeitig angehört hatte. Herzog, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2004 datiert ist, will sich mit seinem Anwalt über weitere Schritte beraten.

Mit dem Rauswurf von Herzog ist eine Woche vor den Neuwahlen des Aufsichtsrates die komplette ehemalige Führungsspitze des sportlich und finanziell angeschlagenen Traditionsvereins abgelöst. :cool:

Interview wird zum Verhängnis

Dem ehemaligen Staatskanzlei-Mitarbeiter wurde ein Interview zum Verhängnis, in dem er auf Konfrontationskurs zu Notvorstand Jäggi gegangen war.

Herzog hatte darin erklärt, dass der 1. FCK übererhebliche Werte an Grundbesitz verfüge. Daher sei der Traditionsverein - anders als von Jäggi behauptet - in seiner Existenz nicht gefährdet gewesen. Es habe sich lediglich um einen vorübergehenden Liquiditätsengpass gehandelt.

Jäggi als Lügner diskreditiert

Jäggi sah sich dadurch nach eigener Aussage als "Lügner und Schwarzmaler" diskreditiert. In dem offen ausgebrochenen Machtkampf stand Herzog schnell auf einsamem Posten.

Nicht nur Kaiserslauterns Oberbürgermeister Bernhard Deubig, der Mitglied im FCK-Aufsichtsrat ist, hatte mit Unverständnis reagiert.

"Das ist ein Witz"

"Das ist ein Witz. Wenn der FCK über die von Herrn Herzog erwähnten Mittel verfügt, hätte Herr Herzog die Gelder sofort auf den Tisch legen sollen. Damit hätten wir uns die ganzen Schwierigkeiten erspart", sagte Deubig der "Rheinpfalz".

Auch Karl-Heinz Dielmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Kaiserslautern, stärkte Jäggi den Rücken. Das Geldinstitut gehört zu dem Banken-Konsortium, das dem Tabellenvorletzten der Bundesliga mit einem Baukredit in Höhe von 20 Millionen Euro das Überleben gesichert hatte.

"Hätten sich die Banken verweigert, wäre der Gang des FCK zum Insolvenzverwalter unvermeidlich gewesen", erklärte Dielmann zur angespannten Finanzsituation des Vereins.

Stefano
06.11.2002, 14:58
hola,

Neuanfang mit der "Walz von der Pfalz"

Marathon-Debatte: Über sechseinhalb Stunden lang wurde beim FCK die kritische Lage diskutiert
Kaiserslautern - Die Polizei verlebte einen ruhigen Abend. Und trotzdem führte man beim 1. FC Kaiserslautern wieder einmal ein besonders Theaterstück auf. Die Pfalz hat eigene Gesetze, auch bei Mitgliederversammlungen ihrer Fußballklubs.

Nirgendwo anders steht ein kommissarischer Aufsichtsratsvorsitzender vor dem Mikrofon und kann die Worte "Identifikation" und "Chronologie" nur in begrenztem Maße richtig aussprechen. Hubert Keßler stotterte.

Nirgendwo anders muss der Ministerpräsident anrücken und mit tiefer Stimme den Friedensrichter spielen, um einen Eklat zu verhindern.
Und nirgendwo werden solch unglaubliche Dinge aufgetischt wie in der Pfalz.

Ex-Vorstand abgestraft

Wie überführte Diebe schlichen Jürgen "Atze" Friedrich und Robert Wieschemann mit einem süffisanten Lächeln um fünf vor zwölf aus der Barbarossahalle hoch über der Stadt. Begleitet von harten Forderungen nach Regress.

Die 2000 Mitglieder des FCK hatten dem Ex-Vorstandsvorsitzende (Friedrich) und dem Ex-Aufsichtsratsvorsitzende (Wieschemann) sowie dem alten Aufsichtsrat die Entlastung verweigert.

"Ich werde kämpfen"

Ansonsten folgten die Pfälzer Fußballfreunde den Anweisungen des SPD-Politikers Kurt Beck und begeistert feierten sie Peter Briegel, den Ex-Profi, der in den Saal brüllte: "Ich werde kämpfen wie ich es damals auf dem Platz getan habe".

Nun sitzt die "Walz aus der Pfalz" zusammen mit Ex-Profi Roger Lutz und fünf weiteren Mitgliedern im neuen Aufsichtsrat.

Jäggi vor offiziellem Amtsantritt

Am Donnerstagabend trifft sich der neue Aufsichtsrat mit dem designierten Vorstandsvorsitzenden Rene Charles Jäggi. "Mein Vertrag liegt vor, ich muss nur noch unterschreiben. Ich sehe keine Probleme", sagte Jäggi nach einer kurzen Nacht.

Er wird noch oft früh aufstehen müssen, um alle Probleme zu beseitigen. Die knallharte Abrechnung mit Friedrich, Wieschemann und Ex-Geschäftsführer Gerhard Herzog überließ er geschickt dem alten Aufsichtsrat und Beck schaffte es mit suggerierenden Ratschlägen seinen Innenminister Zuber aus der Schusslinie zu bekommen.

Schwere Vorwürfe

Friedrich und Wieschemann schwiegen. Am Vorabend hatte Jäggi drei Stunden mit Friedrich gesprochen und ihm klar gemacht, es gäbe gewisse Dinge, die nicht unbedingt rechtfertigten, "in die Vollen zu gehen".

Die Anklage führte Kaiserslauterns Oberbürgermeister Deubig, ein Intimfeind Friedrichs. Deubig, Kessler und Finanzvorstand Erwin Göbel tischten Vorwürfe aus Gruselkabinett auf.

Eine heimliche Vertragsverlängerung von Herzog bis 2004, 1,8 Millionen Euro an Provisionen für die Firma des Spielerberaters Roger Wittmann für die Spieler Tim, Teber und Anfang, Verschweigen von dubiosen Zusatzzahlungen für Persönlichkeitsrechte in Höhe von 4,5 Millionen Mark an Profi Taribo West.

Anklage wegen Untreue und Betrug?

Das Duo, so Deubig, habe den Aufsichtsrat bewusst getäuscht und hintergangen. Erhärten sich die Vorwürfe könnte das den Tatbestand der Untreue und des Betruges rechtfertigen. Der alte Aufsichtsrat empfehle ein juristischen Vorgehen.

"Das ist der Preis dafür, wenn man nicht 100 Prozent akkurat arbeitet", sagte Jäggi. Den Pfälzern droht eine Steuerprozeß wie einst Eintracht Frankfurt im Fall von Anthony Yeboah, sollten sich die Zusatzgelder an West als "versteckte Gehaltszahlungen" erweisen.

"Ein zusätzlicher Klotz am Bein"

Mit langen Gesichtern mussten sich die Mitglieder des mit rund 28 Millionen Euro verschuldeten Klubs anhören, dass weiteres Ungemach vor der Tür steht. Der Umbau der WM-Arena "Fritz-Walter-Stadion" verzögert sich bis April 2003, was Zusatzkosten von 3,5 Millionen Euro nach sich zieht.

Man behalte sich rechtliche Schritte gegen den Bauunternehmen "Philip Holzmann" vor, hieß es. "Das ist ein zusätzlicher Klotz am Bein", sagte Jäggi. Der 53 Jahre alte Schweizer war der Einzige, den die Mitglieder frenetisch feierten.

"Viel Arbeit liegt vor uns", sagte Jäggi. Recht hat er.

Stefano
14.11.2002, 14:01
hola,

da war ja brehme noch viel besser :eek:

Tränen wie bei einer Beerdigung :rolleyes:

Auch Miroslav Klose (r) und Lincoln können die Pleitenserie nicht fassen
Kaiserslautern - In der Kabine flossen die Tränen, als sei alles schon vorbei. Da saßen die Burschen in den roten Trikots auf dem Boden und heulten.

Mitten drin Eric Gerets, der schaute wie bei einer Beerdigung. Der Belgier schluckte betroffen und erzählte mit stockender Stimme wie schrecklich alles war.

"Lasse meine Spieler nicht fallen"

"Ich lasse meine Spieler nicht fallen", sagt der Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Auch er will bleiben, dabei hatten viele mit seinem Rücktritt gerechnet, weil es steil bergab geht.

Vier Punkte in neun Spielen. "Ich kann nur traurig sein", sagte Gerets nach dem 0:2 im Nachholspiel gegen den VfL Bochum. "Ich werde nie das Handtuch werfen". Dann schwieg er.

Gellendes Pfeifkonzert

Draußen hatten 36000 Zuschauer die Spieler mit Pfiffen in die Kabine getrieben. Ratlos sah er aus. Frustriert. Am Ende. Blass. Ohne Feuer in den Augen. "Wenn ich jetzt hier die Spieler beschimpfe, sie können nicht Fußball spielen, dann geht es weiter nach unten".

An Gerets wird schon herumgemäkelt. Falsche Aufstellung, das Festhalten an Ciriaco Sforza, der als Abwehrchef wieder völlig überfordert war und die Demontage von Kapitän Thomas Hengen, der nicht eine Minute spielte. Der Mann sei nur gut für Meisterschaften, nicht für die dunklen Stunden des Abstiegskampfes.

Gerets sagte wenig

Gerets sagte kaum ein Wort. Ein kaltes "Ja", ein nacktes "Nein". "Notvorstand" Rene C. Jäggi musste ihn verteidigen. "Wir gehen den harten, dornigen Weg. Wir haben keinen einzigen Spieler geholt". Die beiden Retter fühlen sich unschuldig, die Zweifel bleiben.

Im Team heißt es die Hierarchie sei dahin. Keine Rangordnung mehr, nur noch Vorwürfe und Neid. Nur Wechselspiele des Trainers und Verwirrung im Training, wenn die Taktikschulung die meisten überfordert. "Das Klima wird frostiger", sagt Jäggi.

"Frage des Stolzes"

"Es ist eine Frage des Stolzes, wie lange ich mich demütigen lasse. Ich werde nicht zuschauen, wie wir uns die nächsten 25 Spiele lang abmurksen lassen", sagte Jäggi und träumte von den Erfolgen seines Ex-Klubs in Basel.

"Dort hat sich die Mannschaft irgendwann entschlossen, eine Mannschaft zu sein. Das habe ich hier nicht gesehen". Jetzt gehe es nicht mehr um die Frage, wer "von uns es besser schafft", Jäggi mit seinen fast 30 Millionen Euro Schulden oder Gerets als Tabellenvorletzter. "Ich bin froh, wenn wir es beide irgendwie schaffen", sagt er und ging.

Basler fordert mehr Unruhe

In der Pfalz hat nur einer ein Rezept gegen den Niedergang. Wie sollte es anders sein: Mario Basler. "Hier ist es viel zu ruhig", sagte er. "Vielleicht sollte ich mal wieder bewusst die Nerven verlieren. Vielleicht ist es nötig, einem im Training auf die Fresse zu hauen, damit sich was tut", sagte Basler.

"Der Trainer tut mir leid, der schläft zwei, drei Tage nicht und bei uns rennen sie nur rum und fühlen sich als Welt- und Europameister, sind Nationalspieler. Sie sollten sich nicht so viel über Autos unterhalten, sondern auf mich hören".

"Mir wird ja alles krumm genommen"

"Tore", meinte Basler, "schießen wir nur, wenn der Gegner komplett vom Platz" ist. "Aber mir wird ja alles krumm genommen. Hier gibt es zu viele Eitelkeiten. Die sollen sich mal was sagen lassen von einem, der Erfahrung hat". Und dann sagte er: "Wenn die Mannschaft so weiter spielt, ist sie bald nicht mehr zu retten".

Gerets fordert nun neue Spieler. Dafür aber hat Jäggi kein Geld. Zuerst müssen ein paar Spieler verkauft werden. "Ich nenne keine Namen", sagt Gerets. Spätestens in der Winterpause wird es "Kündigungen" geben, wenn dann überhaupt noch etwas zu retten ist.

"Mit fliegenden Fahnen untergehen"

"Sie können sicher sein, dass er den Spielern hinter verschlossener Tür etwas anderes sagt als ihnen jetzt", sagte Jäggi. "Wenn man schon unter geht, dann mit fliegenden Fahnen, stolz und nassen Trikots. Eric Gerets und ich haben eine große Leidensfähigkeit."

Stefano
26.11.2002, 11:20
hola,

kaiserslautern eifert der eintracht nach :lol

und feldkampf :rolleyes: dieser sprücheklopfer sollte doch in seinem schaukelstuhl sitzen bleiben :dunce:

Jäggi und Gerets drohen mit Rückzug - kommt Feldkamp? :angry:

FCK-Vorstandsvorsitzender Rene C. Jäggi (r.) will trotz der sportlichen Talfahrt an Trainer Erik Gerets festhalten
Kaiserslautern - Der Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern will den ehemaligen Meistertrainer Kalli Feldkamp als Sportdirektor verpflichten und hat dadurch einen beispiellose Führungskrise beim Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga heraufbeschworen.

"Der Aufsichtsratsvorsitzende Walter Ruda hat mir das mitgeteilt", bestätigte der Vorstandsvorsitzende Rene C. Jäggi auf Anfrage. Auch am Montag schwelte der Streit in der Führungsetage des mit 30 Millionen Euro hoch verschuldeten Klubs weiter.

Jäggi wirft Briegel schlechten Stil vor

Jäggi droht weiterhin mit seinem Rücktritt. Das Vertrauensverhältnis zwischen dem "Sanierer" und dem Aufsichtsrat scheint zerstört. Der 53-jährige Schweizer hat dem Kontrollorgan einen Satzungsverstoß und "Stillosigkeit" vorgeworfen. "Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Vorstand zu kontrollieren und sich nicht in sportliche Belange einzumischen", sagte Jäggi in einem Interview der SWR-Fernsehsendung "Flutlicht".

"Eines ist wohl klar, dass Gerets sofort hinschmeißt, wenn ihm ein Sportdirektor zur Seite gestellt wird", sagte Jäggi. "Wenn einer alle Probleme lösen kann, dann habe ich damit kein Problem". Jäggi wirft Briegel vor, ihn als Klubchef nicht über die Pläne informiert zu haben. "Vielleicht sollte sich Herr Briegel mal mit allen Problemen des Klubs beschäftigen".

"Es geht um die Rettung des Klubs"

Briegel kann die ganze Aufregung nicht verstehen. "Sollen wir etwa einfach zuschauen?", fragt der Ex-Nationalspieler. Der gesamte Aufsichtsrat sei über die Pläne informiert gewesen.

"Wir haben aber das Thema intern behandelt und sind nicht wie Herr Jäggi damit an die Öffentlichkeit gegangen", sagte Briegel. "Es geht um die Rettung des Klubs. Wir müssen klären, ob Gerets einer Lösung mit einem Sportdirektor zustimmt oder nicht".

In nächster Zeit werde der Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben. "Ich habe kein Problem damit, jetzt einer der Schufte zu sein.", meinte Briegel. Der Ex-Nationalspieler bestätigte, dass es bereits eine Kontaktaufnahme mit Feldkamp in Spanien gegeben habe.

Kontaktaufnahme mit Feldkamp

Feldkamp selbst sagte nur: "Über die letzten 48 Stunden in der Pfalz kann ich nichts sagen. Mich hat nur geschockt, als ich gehört habe, wie ein Herr Basler gesagt hat, zur Not steige er mit diesem Trainer ab. Ich kann mich zu nichts äußern, über das ich nicht genau weiß, wie es aussehen soll".
Und: "Jetzt gehe ich mit meiner Frau zum Tennis spielen".

Nur ein Sieg unter Gerets

Jäggi gilt als Vertrauensmann der Banken, der in den letzten Wochen eine neue Basis der Zusammenarbeit erreichte, die den Klub wirtschaftlich retten kann. "Eines ist klar, an dem Tag, an dem ich das Vertrauen der Banken verliere, ist es aus hier", sagte Jäggi.

Der 53 Jahre alte Schweizer gibt vor allem den Spielern die Schuld an der sportlichen Misere. "Ich glaube, viele spielen ein Spiel mit dem Trainer. Vielleicht war es mein Fehler ihn zu holen. Das war der einzige Fehler, den ich vielleicht gemacht habe. Aber ich bin überzeugt von seiner Arbeit, ich sehe sie jeden Tag".

Gerets gelang in elf Spielen nur ein einziger Sieg. Der 48 Jahre alte Belgier gewann insgesamt nur sechs Punkte. Laut Jäggi sollen sich auch die Spieler Mario Basler und Ciriaco Sforza für eine weitere Zusammenarbeit mit Gerets ausgesprochen haben. Sie hätten die Lösung mit Kalli Feldkamp als wenig sinnvoll eingestuft.

Drastische Worte von Sforza

Sforza verlor drastische Worte über seine Mitspieler: "Es kotzt mich einfach an, welche Berufsaufassung manche Kollegen haben und wie wenig einige begriffen haben, um was es geht."

Der Schweizer Nationalspieler fordert Konsequenzen: "Einige Leute gehören einfach in dieser Situation nicht in diese Mannschaft. Es muss eine neue Hierarchie geben: Wenige müssen führen und der Rest muss sich anpassen. Anders geht es nicht."

Stefano
28.11.2002, 12:06
hola,

Aufsichtsrat gegen Feldkamp

München - Nun also doch nicht. Hans-Peter Briegel gab heute bekannt, dass Karlheinz Feldkamp nicht Sportdirektor beim Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga, dem 1.FC Kaiserslauteren wird.

In einer Aufsichtsrat-Sitzung war, nach einer mehrstündigen Debatte, die Mehrheit gegen eine Verpflichtung des ehemaligen Meistertrainers der Pfälzer. "Die Mehrheit drehte sich. Damit ist der Plan vom Tisch", sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Briegel nach der Diskussion. Briegel war es, der Feldkamp am Samstag ins Gespräch gebracht hatte.

Trotz der Niederlage bei der Abstimmung will Briegel weiter im Amt bleiben. q:sport1

Stefano
30.11.2002, 11:08
hola,

Jetzt geht’s den Versagern ans Geld-Lautern kürzt Gehälter um 50 Prozent :cool:

Jetzt geht es den Versagern beim Bundesliga-Letzten Lautern ans Geld: 50 % Gehalt weg, wenn die nächsten beiden Spiele nicht gewonnen werden - Chaoslautern im Überlebenskampf.
Die Weltmeister von 1954, Ottmar Walter und Horst Eckel, appellierten gestern noch an die Ehre der Spieler. Aber da hatte der neue Boss Rene C. Jäggi (53) längst gehandelt. Er greift seinen Profis in den Geldbeutel.

Jetzt geht’s den Versagern an die Kohle! Bereits am Donnerstag hatte der Schweizer den Spielern die Sperrung ihrer Gehälter in der Kabine verkündet.

50 Prozent der Grundgehälter für den Monat November werden eingefroren. Nur wenn die nächsten zwei Spiele (heute gegen Wolfsburg und in Dortmund) gewonnen werden, ist die radikale Gehaltskürzung hinfällig.

Trübe Aussichten für Mario Basler: Er muss im November auf 75 000 Euro verzichten.

Bei den Spielern kocht wegen der geheimen Gehaltshalbierung die Wut. Zehn der 29 Profis wurden schon am Tag danach bei Rechtsanwälten vorstellig. Sie meinen, sie hätten mit einem gemeinsamen Prämienverzicht in Höhe von 1,5 Millionen Euro schon ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Das war am 17. Oktober. Doch die Ausbeute war äußerst dürftig. Lautern holte seitdem gerade mal ein Pünktchen – am 2. November beim 2:2 in Rostock.

Ob sich die Wut aufs Spielfeld überträgt, wird man heute sehen. Eine weitere Niederlage gegen Wolfsburg und das Kapitel Bundesliga wäre für Lautern praktisch beendet.
Rene C. Jäggi, als knallharter Sanierer bekannt, würde dann weitere Maßnahmen durchziehen und auch vor Kündigungen nicht zurückschrecken. Denn trotz aller juristischen Probleme steht eines fest: Weil alle Verträge auch in der 2. Liga uneingeschränkt gelten, würde sich bei Abstieg ein 20-Millionen-Loch auftun.
Das Ende der Roten Teufel – sie würden dann wohl keine Lizenz mehr bekommen... q:bild

Odo
30.11.2002, 15:21
es wäre doch schon wenn die Lauterer nächstes Jahr in der 2. Liga geben die Eintracht spielen würde. :D :D

Steven Broker
01.12.2002, 00:13
Oh ja...ein schöner Traum! :D

Odo
03.12.2002, 21:20
Dem krisengeschüttelten 1. FC Kaiserslautern droht ein Finanzskandal. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hat der FCK Steuern in zweistelliger Millionenhöhe am Finanzamt vorbei geschleust.

Der Verein soll diese Unregelmäßigkeiten in seinen Geschäftsvorgängen selbst beim Finanzamt Kaiserslautern angezeigt haben. Nach Informationen der Zeitung sollen Gehaltszahlungen für die Spieler Taribo West und Youri Djorkaeff ins Ausland geflossen sein.

Zuletzt hatten die Pfälzer zur Überprüfung der Geschäftsvorgänge der vergangenen fünf Jahren eine Untersuchungskommission eingesetzt. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Saarbrücken sollte klären, wie verantwortungsvoll die alte Führungsriege um den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Friedrich und Ex-Aufsichtsratsboss Dr. Robert Wieschemann mit den Finanzen der "Roten Teufel" umgegangen ist.

Der Aufsichtsrat und Vorstand des verschuldeten Traditionsklubs waren damit der Forderung der Mitgliederversammlung vom 5. November nachgekommen.

Stefano
04.12.2002, 12:17
hola,

20 Millionen Euro am Fiskus vorbei?

Haben sich Ex-Aufsichtsrat Wieschemann (l.) und Ex-Vorstand Friedrich strafbar gemacht?
München - Einfach irre! Ein Klub soll im großen Stil jahrelang den Fiskus betrogen haben. Im Visier der Fahnder: Vorgänge beim ohnehin sportlich und finanziell arg gebeutelten 1. FC Kaiserslautern.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hat der FCK Steuern in zweistelliger Millionenhöhe hinterzogen. Dabei soll es sich um 20 Millionen Euro handeln.

Behörden informiert - DFL aufmerksam

FCK-Vorstand Rene C. Jäggi bestätigte auf Anfrage von Sport1, dass die neue Klub-Führung die Finanzbehörden auf die fragwürdigen Praktiken ihrer Amtsvorgänger aufmerksam gemacht haben.

"Es gibt aber keine Selbstanzeige des 1. FC Kaiserslautern", sagte Jäggi. Auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) befasst sich mit dem Fall, um nötigenfalls dem Klub Hilfestellung zu geben.

Ein von den neuen FCK-Verantwortlichen eingesetzter Wirtschaftsprüfer hatte die vergangenen fünf Jahre unter die Lupe genommen und auf die dubiosen Geschäftspraktiken aufmerksam gemacht.

Jäggi: "Ich bin über alles informiert, kann dazu aber im Detail keine Stellung nehmen, da ich kein Wirtschaftsprüfer bin."

Die "Fälle" Djorkaeff und West

Die Vorwürfe sind aber enorm. Jahrelang sollen die Gehälter die Spieler Youri Djorkaeff (von 1999 bis 2002 beim FCK) und Taribo West (2001/2002) ins Ausland geflossen sein berichtet die "Bild".

Beide "Fälle" sind seit längerem bekannt. Im Fall West liegt der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern seit Ende Oktober sogar eine Strafanzeige vor.

Aber die Dimension, die beide Vorgänge jetzt aufweisen sollen, gibt dem Ganze ein neue Brisanz.

Die Profis sollen ein offizielles Gehalt erhalten haben, das auch versteuert wurde. Daneben sollen aber hohe Mittel auf Konten von Kapitalgesellschaften im Ausland geflossen sein, mit denen ein zweites, verdecktes Gehalt bezahlt wurde. Dies würde den Straftatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen.

Erinnerungen an den Bundesliga-Skandal

In einem ähnlichen Fall wurden der Frankfurts Ex-Profi Anthony Yeboah und der ehemalige Manager Bernd Hölzenbein im Jahr 2001 vom Landgericht Frankfurt/Main verurteilt. Yeboah musste 1,2 Millionen Mark Steuern nachzahlen und eine Geldstrafe von 360.000 Mark bezahlen. Hölzenbein erhielt sieben Monate Haft auf Bewährung.

Im deutschen Sport haben wiederholt Prozesse um Steuerbetrug für Aufsehen gesorgt. Zuletzt der Fall des zweimaligen Wimbledon Boris Becker. Zwei Jahre Haft auf Bewährung und 500.000 Euro Geldstrafe lautete das Urteil gegen den 34-Jährigen am 24. Oktober.

Zum Vergleich: Das Landgericht München sah es als erwiesen an, dass Becker 1,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen hat.

Beim FCK stehen ungeheuerliche 20 Millionen Euro im Raum. Erinnerungen an den Bundesliga-Skandal von 1972/73 werden wach. Damals wurde jedoch nicht Steuer, sondern ganz Spiele verschoben. Ein ungleich schwerere Straftatbestände.

Wer ist schuld?

Wenn sich die Vorwürfe in Kaiserslautern erhärten, wird zu klären sein in wie weit der Ex-Vorstand Jürgen Friedrich und der Ex-Aufsichtsrats-Chef Dr. Jürgen Wieschemann darin verwickelt sind und wieviel Verantwortung sie dafür tragen?

Fragen die ebenfalls die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC Deutsche Revision aus Saarbrücken und nun auch die Ermittler der Finanzbehörden Kaiserslautern beantworten sollen.

FCK nicht haftbar

"Alles, was wir gemacht haben, ist sowohl wirtschaftlich als auch rechtlich zu vertreten. Wir haben immer ordnungsgemäß gehandelt", sagte Friedrich.

Aber die FCK-Mitglieder hatten der alten Klub-Führung am 5. November die Entlastung verweigert. Das heißt, alle nicht entlasteten ehemaligen Verantwortungsträger können persönlich zur Verantwortung gezogen werden und haften mit ihrem Privatvermögen.

So bliebe dem krisengeschüttelten FCK wenigstens das finanzielle Aus erspart.

Odo
09.12.2002, 20:14
Vier Bundesliga-Spitzenclubs buhlen um Miroslav Klose. Neben Bayern München und Hertha BSC bekundeten nun auch Bayer Leverkusen und vor allem Borussia Dortmund großes Interesse an einer Verpflichtung des 25-jährigen Nationalstürmers vom 1. FC Kaiserslautern. Nach Informationen des Sportmagazins "kicker" ist es bereits zu ersten Gesprächen zwischen BVB-Manager Michael Meier und FCK-Vorstandschef René C. Jäggi gekommen. "Ich habe angefragt, wie die Situation um Klose aussieht", erklärte Meier.
Rummenigge will Klarheit
Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge möchte bald Klarheit haben. "Der Spieler hat sich noch nicht entschieden, wohin er gehen will. Aber er wird sich irgendwann entscheiden müssen", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters.

Calmund: "Bayern München Favorit"
Leverkusens Manager Reiner Calmund hat ebenfalls Interesse angemeldet. "Er ist ein Spieler, dem in Deutschland die Zukunft gehört. Klose möchte jeder verpflichten." Allerdings habe Bayer das Investitionsvolumen für diese Saison ausgeschöpft und könne daher auf keinen Fall mitbieten, sollte es bereits in der Winterpause ernst werden. "Wir würden ihn gerne verpflichten, aber wenn das im Winter über die Bühne geht, ist sicherlich Bayern München der Favorit", sagte Calmund.

BVB skeptisch
Dies sieht man in Dortmund ganz anders. "Wenn bei uns unbedingter Bedarf bestünde, hätten wir wohl die besseren Karten", sagte Meier. Allerdings wäre der deutsche Meister nicht bereit, Klose um jeden Preis zu verpflichten. Man werde nicht fünf oder sechs Millionen Euro zahlen, nur weil ein junger Deutscher mit Perspektive auf dem Markt sei.

Lautern braucht jeden Cent
Die finanziell schwer angeschlagenen Pfälzer benötigen jeden Cent, nachdem die Klose-Transferrechte für fünf Millionen Euro an die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH veräußert worden sind. Klose, dessen Vertrag in Kaiserslautern bis zum Sommer 2005 läuft, darf den Verein für diese Summe vorzeitig verlassen.

Kein Wechsel in der Winterpause
Allerdings schließt sein Berater Michael Becker einen Wechsel in der Winterpause aus. Denkbar ist jedoch folgendes Modell: Der momentan verletzte Stürmer spielt noch bis zum Saisonende in Kaiserslautern, sein neuer Arbeitgeber überweist aber schon Anfang 2003 den Großteil der auszuhandelnden Ablöse und hilft damit den klammen Pfälzern aus der Not.

Odo
08.01.2003, 16:27
Walter-Stadion wird verkauft

Wie befürchtet will der mit rund 30 Mio. Euro verschuldete Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern das vereinseigene Fritz-Walter-Stadion verkaufen, um dem drohenden Konkurs zu entgehen.

"Diese Möglichkeit ist jetzt offiziell bewilligt. Wir müssen eben an alle Dinge denken und haben keine anderen Reserven", sagte FCK-Vorstandschef Rene C. Jäggi. Der Schweizer hatte sich zuvor mit den kreditgebenden Banken verständigt.

Der Verkauf ist Teil des Sanierungsplanes, wenngleich ein Käufer bislang noch nicht gefunden wurde. Wie hoch der finanzielle Erlös aussehen wird, ist vollkommen unklar. Immerhin betonte Jäggi, dass sich an dem Stadionnamen nichts ändern wird.

Kritik an dem geplanten Stadionverkauf ist Jäggi zufolge unangebracht. „ Das ist eine Frage der Alternativen, und wir haben keine.“ Um dem Klub das Überleben zu sichern, kündigte der FCK-Boss darüber hinaus auch Einschnitte bei den Angestellten an. „Überall wird der Rotstift angesetzt. Alle Ausgaben, die nicht betriebsnotwendig sind, werden gestrichen. Das betrifft auch die Leute im Verein", erklärte Jäggi

Stefano
08.01.2003, 17:27
hola,

...dat erinnert moch doch sehr stark an nen hessichen verein ;)

Odo
08.01.2003, 17:50
für eine obligatorischen Euro (mehr ists ja nicht wert) würde ich das Stadion kaufen :rolleyes:





dann abreisen und einen Parkplatz draus machen :D

Stefano
09.01.2003, 12:45
hola,


...dann müsstest du aber automatisch deren schulden mit übernehmen ;)

Stefano
15.01.2003, 14:46
hola,

Basler sucht Wettgegner :rolleyes:

München - Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Mario Basler vom 1. FC Kaiserslautern lässt keine Zweifel am Klassenerhalt seines Teams aufkommen. "Ich wette um 10.000 Euro, dass Kaiserslautern in dieser Saison nicht absteigt", sagte der Mittelfeldspieler in der Sport-Bild.

Allerdings muss Basler noch nach einem Wettgegner suchen. Sollte es doch zum "Super-Gau" kommen, würde der gerlernte Auto-Mechaniker seinem Verein treu bleiben.

"Ich würde auch in der zweiten Liga spielen - wenn der Verein es will", erklärte Basler. q:sp1

Odo
29.01.2003, 19:50
Sportlich sieht es für den 1. FC Kaiserslautern schon sehr schlecht aus. Doch die finanzielle Lage ist noch schlimmer. Dem Fußball-Bundesligisten droht demnächst die Zahlungsunfähigkeit.


Kaiserslautern - Das Finanzamt Kaiserslautern erhebt Nachforderungen von insgesamt 12,9 Millionen Euro gegenüber dem Club. In einem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand des Vereins kündigte die Leitung der Behörde am Mittwoch den Erlass von zwei Lohnsteuer-Haftungsbescheiden an.
Dabei ist ein Bescheid über 8,3 Millionen Euro mit einer sofortigen Zahlungsaufforderung an den Vorletzten der Fußball-Bundesliga verbunden. Der restliche Betrag von 4,6 Millionen Euro wird wegen weiterer finanzbehördlicher Untersuchungen ohne eine solche sofortige Zahlungsaufforderung zugestellt.

"Die Situation hat sich für den 1. FCK durch diese Nachforderungen dramatisch verschlechtert", sagte der Vorstandsvorsitzende René C. Jäggi und kündigte an, Rechtsmittel einlegen zu wollen. Er habe die Nachzahlungen "in dieser Höhe nicht erwartetet", gestand der FCK-Chef, dessen Club der Lizenzentzug und damit der totale Absturz droht.

Lohnsteuer nicht korrekt gezahlt?

Das Finanzamt hegt den Verdacht, dass der ehemalige FCK-Vorstand Lohnsteuer für Lizenzspieler nicht korrekt abgeführt hat, da Gehälter verdeckt als Zahlung für an den Verein abgetretetene Persönlichkeitsrechte oder über Spielervermittler abgerechnet sein könnten.

Der Finanzbehörde war am 3. Dezember 2002 ein erster Teilbericht einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgelegt worden, die Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam mit der Untersuchung von Geschäftsvorgängen beim 1. FCK seit 1996 beauftragt hatten. Ende vergangenen Jahres folgte die Fertigstellung eines weiteren Berichts.

Stefano
04.02.2003, 17:40
hola,

FCK träumt von Euros und Europa-Cup :lol

Das Krisen geschüttelte Bundesliga- Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern träumt von Euros und dem Europa- Cup. Das Viertelfinale im DFB-Pokal beim VfL Bochum (Mittwoch 19.00 Uhr) gleicht den Pfälzern einem Silberstreif am düsteren Horizont - sportlich wie finanziell. Die Aussicht auf weitere Einnahmen und eine Initialzündung für die Mannschaft lässt bei dem von der Insolvenz bedrohten Club sogar Zukunftsträume reifen. „Der Pokal ist der schnellste Weg in den UEFA-Cup“, sagte FCK-Coach Erik Gerets.

HB/dpa KAISERSLAUTERN . In der prekären Situation ist vor allem die Möglichkeit auf schnelles Geld für den mit etwa 40 Mill. € verschuldeten Tabellenletzten ein besonderer Reiz. Zwar hat die rheinland- pfälzische Landesregierung dem Verein am Dienstag eine Garantie von bis zu fünf Mill. € zur Abwendung einer möglichen Zahlungsunfähigkeit gegeben. Zur Tilgung der bestehenden Steuernachforderungen von 12,9 Mill. € oder für Spielergehälter dürfen diese Mittel jedoch nicht verwendet werden.

Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass weiterer Ärger ins Haus steht. Nach Informationen des Südwestrundfunks (SWR) bewertet ein bisher unveröffentlichtes Gutachten der Wirtschaftsprüfer von „PricewaterhouseCoopers“ ein Fünf-Millionen-Mark-Darlehen des Clubs an Mario Basler als problematisch. Aus Sicht der Prüfer hätten zwar „mehr Gründe für eine Anerkennung des Darlehens als dagegen“ gesprochen. Gleichwohl bestünde die Möglichkeit, dass dieses als Gehaltszahlung angesehen werden könnte. Der Sachverhalt werde derzeit durch die Finanzverwaltung Ludwigshafen überprüft.

Ein Erfolg in Bochum soll dem zweifachen Pokalsieger zunächst aber helfen, aktuelle Löcher zu stopfen und so den drohenden Kollaps zu vermeiden. Vorstandschef René C. Jäggi würden zusätzliche Einnahmen gut ins Konzept passen, wenn er am Donnerstag seinen Sanierungsplan für den Traditionsclub vorlegen will.

Auch für Bochums Trainer Peter Neururer zählt nicht allein der sportliche Erfolg. Er rechnet bei einem Erreichen des Halbfinales mit Einnahmen von 500 000 € „und endlich einer Fernsehübertragung“. Für den ebenfalls nicht auf Rosen gebetteten VfL wäre dies laut Neururer „ein finanzielles Zubrot, das Auswirkungen bis hin auf die nächste Saison hätte“.

Unterschätzen will der 47-Jährige die schwächelnden „Roten Teufel“ auf keinen Fall. „Das Team hat auf Schalke Moral bewiesen, ist nach Rückständen zwei Mal zurück ins Spiel gekommen“, warnt er. Als zusätzliche Motivation hat Neururer seinen Profis noch einmal die Radioreportage des letzten Pokalduells mit den Pfälzern vorgespielt. In der Saison 1998/99 verließ der VfL in der 2. Runde nach spannenden 120 Spielminuten und Elfmeterschießen den Betzenberg als Sieger.

Odo
17.03.2003, 20:23
Das Konzept zur Sanierung des mit 40 Millionen Euro verschuldeten Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern hat die letzte Hürde genommen. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist für die Abgabe der Lizenzunterlagen bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) stimmte am Montag mit der Kreissparkasse Kaiserslautern auch der Hauptgläubiger des Traditionsvereins der Umsetzung zu.

Damit haben alle Beteiligten das Papier unterschrieben. Er sei zuversichtlich, "dass wir in der Bundesliga bleiben und die Lizenz bekommen", sagte FCK-Vorstandschef Rene C. Jäggi der dpa.

Allerdings gilt das Sanierungskonzept nur für die Bundesliga. Ein Abstieg in die zweite Bundesliga würde ein zusätzliches Finanzloch von etwa 13 Millionen Euro reißen. "Natürlich haben wir auch für diesen Fall geplant. Aber ich sehe dies nur als Notfallplan an, denn ich glaube fest daran, dass wir nicht absteigen", so Jäggi.

Die Zustimmung der Kreissparkasse war erst in letzter Sekunde erfolgt, weil die Verhandlungen über die Sicherung eines Darlehens für den Transfer des Brasilianers Lincoln in Höhe von 3,5 Millionen Euro noch nicht abgeschlossen waren. Der dazu vom Vorstand und dem Verwaltungsratsvorsitzenden des Geldinstitutes eingebrachte Kompromissvorschlag wurde am Montag vom Verwaltungsrat befürwortet.

Odo
21.03.2003, 16:37
Friedrich soll verhandeln

Der 1. FC Kaiserslautern hat wie erwartet Schadensersatzansprüche gegen den ehemaligen Vorstands-Chef Jürgen Friedrich geltend gemacht. Er steht genau wie Ex-Vorstandsmitglied Gerhard Herzog und der frühere Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Robert Wieschemann unter dem dringenden Verdacht der Steuerhinterziehung, der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und der Untreue.

Friedrich, Herzog und Wieschemann wurden dazu aufgefordert, innerhalb von zwei Wochen in Verhandlungen mit dem Club einzutreten. So soll der Schaden, der sich für den 1. FC Kaiserslautern auf mehrere Millionen Euro beläuft, reguliert werden.

Der Verein hat Klagen gegen die drei angekündigt, falls sie sich weigern sollten, an den Verhandlungen teilzunehmen

Stefano
28.03.2003, 11:40
hola,

Verstoß gegen Lizenzordnung-Punktabzug für FCK

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den abstiegsbedrohten Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern zu einer Geldstrafe von 125.000 Euro und einem Abzug von drei Punkten zu Beginn der kommenden Saison verurteilt. Als Grund gab die DFL Unregelmäßigkeiten in den Lizenzunterlagen der Pfälzer der Spielzeiten 1997/98 bis 2002/2003 an.

In mehreren Fällen seien Verstöße gegen das Lizenzspieler-Statut des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und gegen die Lizenzordnung des Ligaverbandes festgestellt worden. Insbesondere seien der DFL "wesentliche Verträge im Zusammenhang mit Persönlichkeitsrechten der Spieler vom 1. FC Kaiserslautern vorenthalten" worden, hieß es in einer DFL-Presseerklärung.

Die Zahlung der Geldstrafe ist binnen vier Wochen fällig. Der finanziell angeschlagene FCK kann innerhalb einer Woche gegen den DFL-Beschluss Beschwerde einlegen.

Stefano
28.03.2003, 13:10
hola,

Nach dem Urteil gegen Kaiserslautern:-Bundesliga-Konkurrenz kritisiert DFL

Der 1. FC Kaiserslautern ist froh, mit dem Abzug von drei Punkten in der kommenden Saison davon gekommen zu sein. Die Bundesliga-Konkurrenz fand die DFB-Strafe halbherzig.

Die Drei-Punkte-Strafe gegen den 1. FC Kaiserslautern hat die Atmosphäre im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga angeheizt und eine emotionale Diskussionen ausgelöst. «Das Urteil ist lachhaft. Das ist so, als wenn ich jemandem eine Backpfeife gebe und mich zwei Jahre später bei ihm entschuldige», sprach Trainer Eduard Geyer vom Tabellenletzten Energie Cottbus Klartext.

Geenen: Urteil halbherzig

Auch Sportdirektor Edgar Geenen vom 1. FC Nürnberg kann die Strafe der Deutschen Fußball-Liga (DFL) nicht nachvollziehen: «Das Urteil ist halbherzig. Eine aktuelle Bestrafung wäre gerechtfertigt gewesen. Kaiserslautern hat sich die Vorteile in der vergangenen und der laufenden Saison erschlichen.»

Blankes Entsetzen löste die Strafe bei Werner Altegoer, Präsident des VfL Bochum, aus. «Ich weiß nicht, was der Punktabzug in der nächsten Saison zu suchen hat. Gerecht wäre es gewesen, in dieser Runde Konsequenzen zu ziehen.»

DFL: Kein Anlass zu sofortigem Abzug

Die DFL indes bekräftigte erneut, dass es keinen Anlass zu einer Punktestrafe für die laufende Runde gegeben habe und verteidigte den Abzug von drei Zählern in der Saison 2003/2004 sowie eine Geldstrafe in Höhe von 125.000 Euro.

«Die Verstöße gegen die Statuten stammen aus früheren Jahren und haben keinen Einfluss auf die aktuelle Spielzeit. Es waren Spieler betroffen, die es beim FCK gar nicht mehr gibt», sagte Michael Pfad aus der DFL-Geschäftsführung am Freitag.

Die bereits zuvor auch vom Finanzamt Kaiserslautern als verdeckte Gehaltszahlungen eingestufte und mit einer Nachforderung von 12,9 Millionen Euro verbundene Sicherung der Persönlichkeitsrechte hatte vor allen Dingen ehemalige FCK-Profis wie Youri Djorkaeff (Frankreich) und Taribo West (Nigeria) betroffen.

Im Gegensatz zum bislang einmaligen Fall Eintracht Frankfurt vor drei Jahren, als den Hessen in der laufenden Saison zwei Punkte abgezogen wurden, beziehen sich die Verstöße der Pfälzer laut DFL nicht auf eine Runde, sondern auf insgesamt fünf Spieljahre. Eine Punktstrafe für die folgende Spielzeit sei «gängige Praxis», so DFL-Sprecher Tom Bender. «Es soll vermieden werden, dass kurz vor Saisonschluss willkürlich in den Spielbetrieb eingegriffen wird.»

Deshalb kann auch FCK-Vorstandschef Rene C. Jäggi («Dadurch wird zumindest die Arbeit von Trainer und Mannschaft in der laufenden Runde nicht belastet») mit dem Richterspruch aus Frankfurt leben. Die Basis hatte der Chefsanierer aus der Schweiz mit einer Selbstanzeige gelegt, in deren Zuge er einen Wirtschaftsprüferbericht bei der DFL einreichte und seine persönliche Seriösität nicht nur durch diesen Versöhnungsakt untermauerte.

Friedrich findet Urteil nicht nachvollziehbar :mad:
Dagegen ist sich die alte Kaiserslauterer Führungsetage trotz der bereits geahndeten Vergehen weiterhin keiner Schuld bewusst. Das Urteil sei «ein absolutes Unding und nicht nachvollziehbar. Es wurden alle Zahlen vorgelegt», behauptete Ex-Vorstandsboss Jürgen Friedrich in der «Bild»-Zeitung. q. nz

Stefano
02.04.2003, 14:43
hola,

was für eine wässrige vereinbarung...die fans werden wieder mal kräftig ver.rscht :mad:

Wechsel nur bei Abstieg-Klose bleibt beim FCK

Miroslav Klose wird im Falle des Klassenerhalts und der Uefa-Cup-Teilnahme weiter für den Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern spielen. Darauf einigten sich der Nationalstürmer und der Vorstandsvorsitzende Rene C. Jäggi in einem Vier-Augen-Gespräch. Die Qualifikation für den Uefa-Pokal ist durch die Final-Teilnahme im DFB-Pokal gegen Bayern München wahrscheinlich, da der Rekordtitelträger in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich in der Champions League spielen wird.

Unabhängig sind sich beide Seiten darüber einig, dass im Falle eines außerordentlich lukrativen Angebots eines Top-Vereins jederzeit neue Gespräche aufgenommen werden können. Im Verlaufe der Unterredung machte Klose sogar auch seine Bereitschaft deutlich, unter gewissen Bedingungen seinen Vertrag bei den Pfälzern über die bisherige Laufzeit bis 2005 zu verlängern.

Ab 2004 kann der 24-Jährige jedoch für eine festgeschriebene Ablösesumme von fünf Millionen Euro den Verein wechseln. Die Transferrechte an Klose hatte der FCK im vergangenen Jahr für diesen Betrag an Lotto Rheinland-Pfalz verkauft, um die damals drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.

Klose hatte zuletzt bestätigt, bereits Verhandlungen mit dem Deutschen Meister Borussia Dortmund und Rekord-Champion Bayern München geführt zu haben. Beide Klubs wollen den 24-Jährigen aber offenbar erst für die übernächste Spielzeit verpflichten. q:sp 1

Stefano
02.04.2003, 16:04
hola,

Brehme bekommt 1,07 Millionen Euro Abfindung


München - Der Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Teamchef Andreas Brehme und dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern ist zu Gunsten von Brehme ausgegangen.

Der 42 Jahre alte Weltmeister von 1990 erhält eine Abfindung in Höhe von 2,1 Millionen Mark (etwa 1,07 Millionen Euro). Brehme war vergangenes Jahr wegen Erfolglosigkeit gekündigt worden, obwohl sein Vertrag bis 2004 gelaufen wäre.

Die Abfindungssumme wird in fünf Raten von jeweils zweimal 300.000 Mark und 700.000 Mark sowie einer Schlussrate von 100.000 Mark fällig, die am 31. März 2004 zu zahlen ist.

Stefano
08.04.2003, 14:10
hola,

1. FC Kaiserslautern: Fans spenden mehr als 60.000 Euro
Wie SSN bereits berichtete, wurde der 1. FC Kaiserslautern von der Deutschen Fußball-Liga zu einer Geldstrafe in Höhe von 125.000 Euro verurteilt. Grund waren nicht ordnungsgemäße Abläufe beim Lizenzierungsverfahren.
Jetzt haben die Fans vom 1. FC Kaiserslautern eine Spendeaktion ins Leben gerufen um die Strafe zu bezahlen. Bis jetzt sind bereits über 60.000 Euro zusammengekommen.
Dies kommt einer Sensation gleich, so etwas hat es in der Geschichte der Fußball-Bundesliga noch nie gegeben.
Quelle: www.waz.de

:lol ich glaub der das bei der waz schrieb war wohl total besoffen oder kennt sich im fussball überhaupt nicht aus...wie oft wurde schon so bei der eintracht....den kicker´s...oder....weiteren zig clubs so gespendet!!!!!!!!!! :lol

stopp kommando zurück...der letzte satz stammt von nem user...na der hat wohl wenig ahnung vom fussball :lol...p.s...der odo war es net...auch wenn der ebenso weinig ahnung vom fussball hat :lol

Odo
16.04.2003, 09:34
Mit dem bei Kaiserslautern ausgemusterten Mario Basler haben die Scheichs aus Katar den ersten Bundesligastar in ihren Wüstenstaat gelockt. Nach Schätzungen kassiert der frühere Nationalspieler netto 2 Millionen Euro für ein Jahr.



Hamburg - "Ich will unbedingt noch ein bis zwei Jahre Fußball spielen. In Kaiserslautern war das ja leider nicht mehr möglich", begründet Basler, 34, seinen Wechsel in die Wüste in der "Bild"-Zeitung. Die Lauterer hatten am Dienstag bekannt gegeben, den Vertrag mit Basler nicht zu verlängern. In Katar verdiene er geschätzt rund 2 Millionen Euro netto pro Jahr, heißt es in dem Blatt.
Basler soll nicht der einzige Altstar in Katar bleiben. "Meine Motivation ist, dort etwas aufzubauen", sagt der frühere Star des FC Bayern München. "2006 sind in KIatar die Asienspiele. Deshalb wollen die bis dahin den Fußball pushen, holen für ihre zehn Klubs in Doha zehn Stars." Angeblich ist auch ein Wechsel von Stefan Effenberg, 34, im Gespräch.




Basler will in Katar nicht nur als Spieler sein Geld verdienen: "Ich werde eine Jugend-Mannschaft trainieren. Einmal pro Woche ist vertraglich vorgeschrieben. Ich will's zwei-, dreimal machen." Seine Familie nimmt Basler mit. Sohn Maurice, 6, wird angeblich in einer amerikanischen Schule eingeschult.

Stefano
06.04.2005, 16:16
Er hats angedeutet...nach dem verlorenen Heimspiel gegen 96 nachdem die Fans in erneut zu Unrecht ausgepfiffen haben und seine Entlassung gefordert haben wurde es leider Heute bittere Wahrheit:

Kurt Jara verlässt den FCK :angry:
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Überraschung beim 1. FC Kaiserslautern: Trainer Kurt Jara und der FCK gehen getrennte Wege - und das mit sofortiger Wirkung.
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Schlussstrich: Trainer Kurt Jara und der FCK gehen ab sofort getrennte Wege.Nachfolger von Jara soll der bisherige Amateurtrainer Hans-Werner Moser werden. Dies gab der Traditionsklub am Mittwoch offiziell bekannt.

Im Mannschaftskreis hatte Jara schon angedeutet, dass er den Verein nach der Saison verlassen wollte. Daraufhin sei jedoch der FCK aktiv geworden und habe am Mittwoch einvernehmlich die sofortige Trennung vollzogen.

Jara hatten vor allem die "Jara-Raus-Rufe" am Samstag nach der 0:2-Heimniederlage gegen Hannover auf die Palme gebracht.

Eigentlich schien die Vertragsverlängerung nur eine Formsache zu sein, doch nach der ersten Niederlage im zehnten Spiel am Betzenberg brachen alte Risse wieder auf. "Wir haben jetzt nach neun Spielen erstmals zu Hause verloren. Da kann man sich vorstellen, was los ist, wenn wir zwei, drei Mal auf dem Betzenberg verlieren", begründete Jara, warum er sich nach dem Wochenende intensiv über seine Zukunft Gedanken gemacht hat.

Besonders sauer war Jara auf seinen Führungsspieler Ciriaco Sforza, :angry: der mit seinem Gerede vom UEFA-Cup als Zielvorgabe in der Pfalz für hohe Erwartungen gesorgt hat. "Wenn aus den eigenen Reihen Euphorie geschoben wird, dann muss man auf dem Platz Leistung bringen und nicht nur mit dem Mund. Vielleicht diskutieren bei uns zu viele Spieler, oder speziell ein Spieler, über den UEFA-Cup. In diesen Regionen haben wir nichts verloren", tobte Jara nach der erbärmlichen Vorstellung gegen die Niedersachsen.

Kurt Jara stieg am 3. Februar 2004 als Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern ein. 14 Monate später ist seine zweite Trainerstation in der Bundesliga beendet. Zuvor arbeitete der 54-jährige Österreicher vom 4. Oktober 2001 bis zum 22. Oktober 2003 beim Hamburger SV. In der Bundesliga absolvierte Jara in den Jahren von 1974 bis 1981 insgesamt 191 Spiele für Duisburg und den FC Schalke und erzielte dabei 25 Tore. Der Abgang von Jara ist die fünfte vorzeitige Trennung von einem Trainer. Zuvor verabschiedeten sich in dieser Spielzeit Jupp Heynckes (Schalke 04), Klaus Toppmöller (Hamburger SV), Holger Fach (Borussia Mönchengladbach) und Juri Schlünz (Hansa Rostock). q: kicker.de

Ramirez
07.04.2005, 00:17
Glückwunsch Herr Jara,man muß sich von den Fans nicht alles gefallen lassen.Das was auf dem Platz geboten ist immer noch Sache der Spieler.

Stefano
13.05.2005, 00:45
Henke ist neuer Trainer in der Palz :tup:

Sehr mutig für wat der FCK da riskiert :tup:

Ramirez
15.05.2005, 15:51
Henke ist neuer Trainer in der Palz :tup:

Sehr mutig für wat der FCK da riskiert :tup:



Warum mutig ????Er war bisher nur Co-Trainer das heißt er bekommt nicht soviel Geld wie ein Trainer mit mehreren Stationen.
Er war bei Bayern und Dortmund dort konnte er mit einem der besten Trainer arbeiten und lernen.
:tup:

Stefano
18.10.2005, 20:10
Es wurde ja auch langsam Zeit diesen Unruhestifter rauszuschmeissen :tup:

Der FCK trennt sich von Ciriaco Sforza :tup:

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Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat sich mit sofortiger Wirkung vom früheren Schweizer Nationalspieler Ciriaco Sforza getrennt. Auslöser für den unerwarteten Schritt der Pfälzer seien unüberbrückbare Differenzen mit FCK-Trainer Michael Henke.
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Überraschender Abschied vom Betzenberg: Ciriaco Sforza.Sforza hatte noch am Samstag beim 3:3 der "Roten Teufel" gegen Borussia Dortmund von Beginn an mitgewirkt, war zur Halbzeit jedoch ausgewechselt worden. Wie der Verein auf seiner Website meldet, waren am Montagabend Sforza zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi, Team-Manager Olaf Marschall und Chef-Trainer Michael Henke zu einer Sitzung zusammengekommen.

Grund für die Zusammenkunft waren Meinungsverschiedenheiten in sportlichen Fragen zwischen Sforza und Henke. Bereits am Freitag vor dem Spiel gegen den BVB hatte der Eidgenosse Kritik an der sportlichen Leitung geübt und diese am Montagabend wiederholt. "Ich habe (…) intern auf einige Missstände hingewiesen, die nach meiner Meinung die sportliche Weiterentwicklung der Mannschaft behindern", so Sforza. "Als verantwortungsbewusster Angestellter habe ich es als meine Pflicht angesehen, konstruktive und aus meiner Sicht notwendige Kritik zu äußern, um gemeinsam auf sportliche Erfolge hinzuarbeiten."

Die FCK-Führung mit Jäggi und Marschall sah hingegen die Gefahr, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem früheren Bayern-Star Sforza nicht ohne Konflikte ablaufen würde und stellte sich ohne Vorbehalte hinter den neuen Cheftrainer Henke. :tup:

Die Konsequenz: Sofortige Auflösung des Vertrags mit Sforza. Über die Modalitäten wurde dabei Stillschweigen vereinbart.

Henke: "Anfangs sehr konstruktive Zusammenarbeit"

"Grundsätzlich bedauere ich, dass ein so verdienter Spieler den Verein verlässt", kommentiert Jäggi die Entscheidung. "Persönlich wünsche ich ihm alles Gute. In dieser Situation blieb dem 1. FC Kaiserslautern aber keine Alternative, um ein qualifiziertes und vertrauensvolles Zusammenarbeiten für Trainer Michael Henke zu gewährleisten und die verantwortliche Tätigkeit des Chef-Trainers Henke in keiner Weise in Frage stellen zu lassen."


Auch Michael Henke äußerte sich auf der Homepage des Traditionsvereins: "Nach einer anfangs sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit Ciriaco Sforza hat er in letzter Zeit leider eine Vorgehensweise gewählt, durch die das Funktionieren einer Fußball-Mannschaft unterlaufen wird und die von mir als verantwortlichem Trainer in keiner Weise akzeptiert werden kann."

Der Spieler selbst wollte (noch) nichts von einer Trennung wissen. "Mein Vertrag beim FCK läuft bis zum 30.6.2006. Es gibt bislang keine Entscheidung darüber, ob wir getrennte Wege gehen. Ich habe weder einen Auflösungsvertrag unterzeichnet noch sind Modalitäten hierzu verhandelt worden", erklärte der Profi, der es bedauert, dass Verein und Trainer keine gemeinsame Basis für eine Zusammenarbeit mehr sehen.

Dennoch wird das dritte Kapitel des Ciriaco Sforza beim 1. FC Kaiserslautern nun wohl enden. Bereits zwischen 1993 und 1995 sowie von 1997 bis 2000 hatte der Mittelfeldspieler die Stiefel für den Fritz-Walter-Klub geschnürt und dabei 1998 den Gewinn der deutschen Meisterschaft unter Otto Rehhagel gefeiert.

Vor drei Jahren kehrte der 265-malige Bundesligaspieler Sforza (23 Tore) - 199 Partien (19 Treffer) absolvierte er für Kaiserslautern - schließlich vom FC Bayern auf den Betzenberg zurück.

Sein Kontrakt war im Sommer 2004 verlängert worden, nachdem Sforza ursprünglich ab Juli 2004 als Sportdirektor arbeiten sollte. Jäggi hatte seinen Landsmann dazu gebracht, seine Laufbahn noch einmal zu verlängern.

In der laufenden Saison kam der technisch versierte, zuletzt jedoch verletzungsanfällige Routinier, der auch eine Spielzeit für Inter Mailand aktiv war (1996/97), in sieben von bisher neun Partien zum Einsatz (ein Assist, kicker-Durchschnittsnote: 3,86). Nach einer Roten Karte im Heimspiel gegen Mainz 05 (0:2) war Sforza für zwei Partien gesperrt.

Der FCK wartet nach einem guten Start in die Saison mit sechs Punkten aus den ersten drei Partien nun schon seit sechs Spielen auf den dritten Saisonsieg. Derzeit belegt der viermalige deutsche Meister Rang 14 in der Tabelle.

Ramirez
18.10.2005, 20:12
Den Kerl mochte ich noch nie:angry: :angry:

Stefano
26.10.2005, 19:29
Warum bestraft man ihn :confused: ;)

Henke droht juristisches Nachspiel

Frankfurt - Kaiserslauterns Trainer Michael Henke könnte im Zuge des "Ossi"-Eklats doppelt zur Kasse gebeten werden. Neben der Strafe des Vereins droht Henke nun auch eine Zahlung an den DFB.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) leitete gegen den Trainer des 1. FC Kaiserslautern ein Ermittlungsverfahren ein und forderte ihn zu einer schriftlichen Stellungnahme über die Vorfälle beim 4:2 (2:1) im Pokalspiel beim Regionalligisten Erfurt auf.

Nach Eingang des Schreibens wird über den Fortgang des Verfahrens entschieden.

Beleidigung nach Unsportlichkeit

Henke hatte kurz vor Ende der turbulenten Partie Spieler des Gastgebers mit den Worten "Scheiß Ossis" beschimpft.

Auslöser war ein Foulspiel am Lauterer Abwehrspieler Fabian Schönheim, nachdem die Erfurter den Ball nicht sofort ins Aus gespielt hatten.

Henke bedauert Aussage

"Es war ein Fehler, wie ich mich verhalten habe. Mir sind einfach die Pferde durchgegangen", erklärte Henke und fügte hinzu:

"Es wird deutlich, wie unverändert sensibel das Thema ist. Wer mir aus meinem Verhalten eine grundsätzlich falsche Denkweise vorwerfen will, liegt völlig daneben."

Klubchef Rene C. Jäggi hatte Henke auf der Stelle zu einer Strafzahlung von 10.000 Euro an die Nachwuchsabteilung der Erfurter verdonnert, die nun zum Teil vom Verein getragen wird.

"An meinem grundsätzlichen Verhältnis zu Herrn Henke ändert das eigentlich nichts. Aber das ging viel zu weit und bei uns gilt das Verursacherprinzip", erklärte Jäggi.

"Er hat eine ganze Region beleidigt"

Jäggi und Henke entschuldigten sich für den Vorfall, allerdings nahm der Erfurter Trainer Pawel Dotschew dies nicht an.

"Er hat nicht nur meine Spieler, sondern eine ganze Region beleidigt. Für die Worte gibt es keine Entschuldigung", wetterte Dotschew. http://www.aktienboard.com/vb/images/icons/icon13.gif

Von Erfurter Seite hat Henke indes keine Folgen zu erwarten.

"Das war schon sehr herb, wir haben uns alle gewundert. Der Mann muss schon sehr unter Druck stehen, aber von unserer Seite wird es kein weiteres Nachspiel geben", sagte Manager Stephan Beutel.

Der ostdeutsche DFB-Vizepräsident Hans-Georg Moldenhauer forderte dazu auf, keine neuen Gräben zwischen Ost und West zu ziehen: "Man sollte die Entschuldigung über eine in der Hektik gemachte Aussage akzeptieren. Aber so etwas darf einfach nicht vorkommen."

Eichsfelder
26.10.2005, 19:33
Find´s das nich???

Also wäre ich der RWE-Spieler gewesen, hät ich geantwortet: Du hochnäsiger Wessi, geh wieder dahin wo de her gekommen bist, wenn´s dir bei uns nich gefällt. Und Thüringer Rostbratwurst essen kannst de dir dann auch abschminken!

Stefano
26.10.2005, 19:40
Oki man soll ja nicht alles pauschalisieren...aber was ich schon von den drüben zu hören bekam...da ist Henkes Aussage harmlos...und die Sportler werfen sich doch eh die übelsten Sprüche auf dem Felde zu...Die O´s sollen sich mal nicht so anstellen!!!

Oki Strafe berechtigt!

Eichsfelder
26.10.2005, 19:42
Stell mich nicht an. Das haben zu Zonenzeiten immer meine Eltern gemacht. Mittlerweile gibt´s ja alles in Hülle und Fülle.
:D ;)

Stefano
26.10.2005, 19:49
Uppssla...nehme trotzdem nix zurück ;)

Eichsfelder
26.10.2005, 20:32
Eben war das erste Mal seit langem mal wieder ein vernünftiger Bericht zu dem Thema bei Bundesliga aktuell auf DSF.

Auch wenn der Rest der Sendung wieder zum abgewöhnen ist.

Stefano
26.10.2005, 22:09
Also ich schalt DSF nur ein bei den geilen Quizsendungen und wenn die Nackenden kommen :lol...und Sonntachsfrüh schaltet meine Süsses es zum Doppelpass an...denn wenn de Lattek anfängt zu babbeln... komm ich schneller aus den Federn. :lol

Eichsfelder
26.10.2005, 23:10
Oh ha, wenn ich den alten Rotkopp Lattek seh (mein Chef hat mir gestern erzählt warum er Spritti ist und das er das verstehen kann.... ) und seine zum himmelschreienden Wichtigtu-Phrasen, dann hab ich Sonntags immer den Wunsch mir die Bettdecke wieder über den Kopp zu ziehen.

Aber zurück zu Lautern...
Ach so, da gibt´s nich viel zu berichten, ausser das die nächstes Jahr nen Stürmer weniger haben werden. :D

Stefano
26.10.2005, 23:12
Na da hat er doch mit MV was gemeinsam :D

Stefano
19.11.2005, 22:06
Jäggi entläßt Henke und tritt selbst zurück

Beim 1. FC Kaiserslautern hat die 1:3-Niederlage gegen Nürnberg zu beispiellosen Konsequenzen geführt. Vorstandschef Jäggi entließ Trainer Henke und trat anschließend selbst zurück

Kaiserslautern - Das erfolgreiche Comeback von Hans Meyer auf der Bundesliga-Bühne als Coach des 1. FC Nürnberg hat beim neuen Tabellen-Schlußlicht 1. FC Kaiserslautern zu beispiellosen Konsequenzen geführt. Kurz nach dem 1:3 (1:1) der Pfälzer gegen die erstmals von Meyer betreuten Franken entließ Vorstands-Boss Rene C. Jäggi zunächst Trainer Michael Henke und erklärte anschließend seinen eigenen Rücktritt.

Durch Treffer von Ivica Banovic (17.) mit einem Freistoß-Tor aus 30 Metern, Lars Müller (78.) und des kurz zuvor eingewechselten Iwan Sajenko (81.) hatten die als Schlußlicht angereisten Gäste zuvor die „Rote Laterne“ an den FCK abgegeben. Die Lauterer, für die Stefan Blank (18.) nur für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgen konnte, blieben damit im zehnten Spiel in Folge ohne Sieg.

Vor 29.024 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion war beiden Mannschaften die Nervosität deutlich anzumerken. Vor allem der FCK enttäuschte erneut. Die Pfälzer leisteten sich im Spielaufbau zu viele Fehler.

Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurde die zerfahrene Partie etwas besser. Zunächst scheiterte Halil Altintop (42.), mit bislang zehn Saisontorten Lauterns bester Torschütze, mit einem Schuß an Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer. Auf der Gegenseite rettete FCK-Keeper Thomas Ernst gegen Banovic (43.) und Markus Schroth (44.).

Bei den Nürnbergern hatte Meyer die Startelf bei seinem Debüt gleich kräftig durcheinandergewirbelt und im Vergleich zum 0:1 vor zwei Wochen gegen den VfB Stuttgart gleich auf fünf Positionen verändert. Dabei setzte der 63jährige auf Offensive und vertraute in Markus Daun, Stefan Kießling und Schroth gleich auf drei Stürmer.

Der FCK mußte ohne die Verletzten Carsten Jancker und Christian Nerlinger auskommen. Immerhin konnte Henke, der seine Spieler in der vergangenen Woche extra in Trainingslager versammelt hatte, auf seinen Kapitän Marco Engelhardt zurückgreifen, der sich nach einer Weisheitszahn-Operation rechtzeitig fit zurückgemeldet hatte.

In der zweiten Halbzeit sah schon alles nach einem Remis aus, ehe Müller und der eingewechselte Sajenko die Gäste doch noch zum nicht unverdienten Sieg führten

Stefano
24.11.2005, 04:24
Da sieht man mal wieder das beim FCK nicht viel Fußballsachverstand vorhanden ist :D ...erhalten dich beide Trainer einen Vertrag bis 2008 :bang: :bang:


Wolfs rechte Hand - Funkel wird Co-Trainer beim FCK

Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat Wolfgang Funkel als Assistenten des neues Trainers Wolfgang Wolf verpflichtet. Wie die Pfälzer mitteilten, erhält der 47- Jährige, der zwischen 1991 und 1995 insgesamt 95 Mal für den FCK in der Bundesliga spielte, einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008.

Der ehemalige Abwehrspieler, Bruder des Frankfurter Trainers Friedhelm Funkel, war bis Juni 2005 Co-Trainer bei Hansa Rostock.

Stefano
28.11.2005, 18:43
Wolle mer wette das se nächst Woch gewinne :D :D

"Ich bin kein Wendehals"