Vollständige Version anzeigen : Eintracht Frankfurt - Einfach Genial
hola,
na denn muss ich ja wohl auch nen eintracht- thread eröffnen.
bekenne mich dazu seit 30 jahren fan zu sein, aber aus protest die letzten 6 jahre nicht mehr (ausser gegen den fck ) ins stadion zu gehn.
weiter auf der suche nach einem trainer ist die eintracht. auch hans-peter breigel sagte nach toppmöller, matthäus, und weiteren 3 trainern ab.
na am ende wird´s wohl wieder nur ein verlegenheits-coach werden der dann wieder nach nem halben jahr geschmissen wird undjetzt sind die ja richtig durchgeknallt.
verpflichten ihren eigenen jugendtrainer a.kraaz als assistenztrainer für die neue saison, wo doch jeder weiss das ein neuer trainer auch immer sein wunsch assistent mitbringt. :mad:
"Eintracht Frankfurt - Einfach Genial"
http://www.eintracht-frankfurt.de/gif/alt-neu-adler02.gif
Für diese Threadüberschrift liebe ich Dich, Stefano.
:lovestr:
Habe aber Angst, dass dieser Thread Schmähungen von SGE-Hassern auf sich ziehen wird.
Zum Thema nur eins:
Das Problem bei der Eintracht war schon immer die Vereinsführung. Alles dilettantische Volltrottel. Als Hölzenbein abgedankt hat, war ich so froh, weil ich dachte, schlimmer gehts nimmer - es kam schlimmer....
"Eintracht Frankfurt - Einfach Genial"
Gruß
Jbeam
Fan seit Geburt
hola jbeam,
naja die überschrift war durch den daumen nach unten eher sakastisch gemeint, is aber ach egal.
besser hätt ich´s auch nicht auf den punkt treffen können. ja egal wer präsident war, berauschend war es net:(
ich glaube hier wird sich so schnell auch nichts ändern,
der jetzige "Fischer" ist nur ein spielball von octagon´s chef jedliki. die wollen mit aller macht jetzt was erreichen koste was es wolle und machen die gleichen fehler wie immer.
mal sehen ob es wieder zu einem endspiel kommt am letzten spieltag;)
Oh bitte nicht !
Diesmal gehts am 34. Spieltag schließlich nicht gegen den FCK. Uuups :D .
Naja, nochmal zur Erinnerung:
1:0 Chen Yang (47.)
1:1 Michael Schjönberg (68.)
2:1 Thomas Sobotzik (70.)
3:1 Marco Gebhardt (80.)
4:1 Bernd Schneider (82.)
5:1 Jan-Aage Fjörtoft (89.)
Hast Du die ARD Radio-Live-Berichterstattung von diesem Spieltag ? Kult !
Diesmal gehts gegen Stuttgart - da ist noch ne ältere Rechnung offen...
:angry:
Gruß
hola jbeam,
nein hab ich nicht, war selbst bei diesem spiel anwesend, das war schon super, auch wenn der fck nach dem 1:3 null bock mehr hatte.
aber ich tippe mal auf ein endspiel wieder im waldstadion gegen vfb magath und wer wird wohl da gewinnen ;)
Von wegen, seit 6 Jahren nicht mehr im Stadion :D
Wenns interessant wird, kommen sie wieder alle...
An dem Tag hatte ich im Block eine Herzattacke nach der anderen - wir hatten ein Radio dabei....:rolleyes:
Gruß
:(:(:(
Peinlichkeit Trainersuche: Keine Eintracht in Frankfurt
Von Frank Hellmann
20. März 2001 „Wir hatten unterschiedliche Auffassungen“, sagt Günter-Peter Ploog. Dann schiebt der Mediendirektor der Frankfurter Eintracht gleich allen Nachfragen einen Riegel vor: „Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“
Gibt es aber doch. Denn nach der Absage von Hans-Peter Briegel ist die Trainersuche des akut abstiegsgefährdeten Bundesligisten reif für die Serie Pleiten, Pech und Pannen. Und an Peinlichkeiten kaum zu überbieten. Erst Klaus Toppmöller, dann Lothar Matthäus, nun Hans-Peter Briegel - bei allen drei muss sich der Verein wie ein Bittsteller vorgekommen sein, weil sie am Ende zu dem Entschluss kamen: Trainer in Frankfurt? Nein, danke!
Ratloser Eindruck
Der eine war dem Club zu teuer, der andere hat den Verein getäuscht, der dritte fügt zu der Begründung mit den „unterschiedlichen Auffassungen“ wenigstens noch den Zusatz „über sportliche Dinge“ an.
Der Bundesligist vermittelt seit der Umwandlung in die Eintracht Frankfurt Fußball AG einen recht ratlosen Eindruck, was sportliche Entscheidungen in der Führungsetage betrifft. Ploog räumt dies auch indirekt ein: „Im Fall von Klaus Toppmöller gab es ja auch bei uns unterschiedliche Auffassungen.“
Nach dem Training in die Kneipe
Da ist einmal der Verein und dessen traditionsbewusster Vorsitzender Peter Fischer, da sind auf der anderen Seite der mächtige Vermarkter Octagon und der AG-Vorsitzende Steven Jedlicki. Meinungsverschiedenheiten sind vorprogrammiert. Steven Jedlicki hat das letzte Wort und vor Wochen die Trainersuche selbst in die Hände genommen, „unterstützt von Rolf Dohmen“ (Ploog). Dieser Dohmen scheint mit seinem Latein am Ende - am Dienstag schickte er die Mannschaft direkt nach dem Training in die Apfelweinkneipe: „Die sollen einen saufen gehen.“
Jedlicki und Dohmen sollten das nicht, sondern mehr zusammenarbeiten. Gleichwohl: Teamarbeit schützt vor Fehlern nicht, wie das unsägliche Medien-Theater um Lothar Matthäus bewies. Auf populistische Äußerungen des fränkischen Dampfplauderers fiel Steven Jedlicki herein, der allen Ernstes glaubte, „Loddar“ würde gegenüber seinen Freunden vom Boulevard Stillschweigen bewahren. Typischer Fall von Trugschluss. Als Matthäus absagte, blieb Jedlicki nichts anderes übrig, als Bedauern auszudrücken.
Otto Rehhagel: „Nur mit Fachleuten“
Wohl das einzige, was der Eintracht bleibt. Wenn auch Ploog zur Trainersuche nichts mehr sagen will („Wir dementieren und kommentieren nichts“), weil die Liste der Kandidaten viel zu lang sei, so darf er einen Namen schon streichen: den von Otto Rehhagel. Denn der hat ausdrücklich jüngst erst betont, er werde nur noch mit Fachleuten zusammenarbeiten, die etwas vom Fußball verstehen würden. Seiteneinsteiger, die eine Profilneurose hätten, wolle er nicht.
Immerhin haben es die seitlich eingestiegenen AG-Bosse geschafft, wenigstens den Co-Trainer für die nächste Saison schon parat zu haben. Bis 2003 hat nun der frühere Profi und A-Jugendtrainer Armin Kraaz seinen Vertrag als Assistenztrainer verlängert. Die Bundesliga sei ein Risikogeschäft, sagt er dazu und spricht damit den Punkt an, dass die meisten Cheftrainer ihren Assistenten gleich mitbringen. Soll ihn nicht stören - Vertrag hat er ja.
Langfristig war auch der Kontrakt mit Felix Magath angelegt, dessen Trennung nicht einer gewissen Pikanterie entbehrte. Fristlos kündigen oder beurlauben, hieß die Kardinalfrage. Bei letzterem wären sofort mehr als vier Millionen Mark fällig gewesen. Also hat die Eintracht ersteres getan, damit zwei Millionen gespart, muss nun aber hinnehmen, dass Felix am finalen Spieltag mit den erstarkten Stuttgartern die Frankfurter quält.
Trainersuche wird zur Qual
In Eintracht-Kreisen wird dafür die Trainersuche zur Qual, die Namen Roland Koch, Joachim Löw und Lorenz-Günther Köstner sollen nun noch zur Debatte stehen. „Wenn wir einen finden, der ein Konzept zur Rettung hat, höre ich sofort auf“, hat Rolf Dohmen verlauten - und damit durchblicken lassen, dass er eigentlich keines hat. „Wir werden alles versuchen, eine schnelle Lösung zu finden“, sagt Steven Jedlicki - und wiederholt damit etwas, was er bei der Magath-Entlassung schon gesagt hat.
Sogar eine Trainerfindungskommission hatten sie schon am Main einberufen - geholfen hat es nicht. Was hilft überhaupt? Steven Jedlicki gibt den sachdienlichen Hinweis: „Wir können keinen Trainer aus dem Hut zaubern.“ Also müsste eigentlich ein Magier her - doch dummerweise ist der, dem dieser Ruf vorauseilt, ja entlassen und abgefunden worden.
:cry-baby: :cry-baby: :cry-baby:
hola jbeam,
na der bericht drückt doch alles aus.
ich bleibe dabei aus diesem verein wird niemals was richtiges!!
nicht sauer sein, auch du kommst eines tages dahinter und gehst nicht mehr ins stadion ;) :)
hola,
selbst dem Spiegel war das Thema Eintracht ne Reportage wert:D
Quo vadis Diva vom Main
Mit der Machtübernahme durch den amerikanischen Vermarktungskonzern Octagon sollte alles besser werden beim notorischen Abstiegskandidaten Eintracht Frankfurt. Bei der Suche nach einem Trainer geben die neuen Manager ein eher blamables Bild ab. Unter den Fans wächst der Unmut.
Die Aufgabe schien reizvoll. Ein großer Verein, eine große Stadt, eine große Fangemeinde. Hans-Peter Briegel, 45, in den Achtzigern als "Walz von der Pfalz" auf deutschen Fußballplätzen gefürchtet und mit der Nationalelf zweimal Vize-Weltmeister, hatte mit dem Gedanken Freundschaft geschlossen: Ja, er wollte Trainer von Eintracht Frankfurt werden.
Die letzten fünf Spiele hatte die Mannschaft, seit drei Jahren notorisch abstiegsgefährdet, nicht gewinnen können. Doch die beiden WM-Qualifikationsmatches der Nationalelf boten eine Bundesligapause von zwei Wochen. Briegel, so hatte er es sich ausgemalt, wäre mit seinem neuen Team acht Tage ins Trainingslager gefahren, um die Profis in Ruhe kennen zu lernen: "Der Zeitpunkt passte."
Vergangenen Montag schaltete Briegel indes zu Hause sein Fernsehgerät ein und erfuhr, dass die Frankfurter Eintracht den Vertrag mit Assistenztrainer Armin Kraaz bis 2003 verlängert habe. Das war der Moment, in dem der ehemalige Kaiserslauterer wusste, dass es mit dem hessischen Traditionsclub doch keinen Sinn hat. Erst den Stellvertreter zu bestätigen und dann den Chefcoach zu suchen, das hielt Briegel für einen problematischen Modus von Personalpolitik. Offiziell ließ er verlauten, "unterschiedliche sportliche Konzepte" hätten die Gespräche von Vorstand und Trainerkandidat zum Scheitern gebracht.
Eine vornehme Umschreibung. Es war wohl eher Dummheit, die dazu geführt hat, dass die Eintracht jetzt wohl bis Saisonende mit ihrer Verlegenheitslösung auskommen muss: mit Club-Manager Rolf Dohmen auf der Trainerbank. Denn vor Briegel hatten schon andere Fußballlehrer auf den Job verzichtet.
Das mag überraschen, weil doch alles besser werden sollte mit der Umwandlung des Traditionsvereins zur "Eintracht Frankfurt Fußball AG". "Drastische Veränderungen", hatte Steven Jedlicki, der Vorstandsvorsitzende der neuen Aktiengesellschaft angekündigt. Ob dazu gehört, ohne lizenzierten Chefcoach dem Abstieg entkommen zu wollen?
Jedlicki winkt ab. Zur Trainersuche sage er nichts mehr. Sein Thema sind die brachliegenden Ressourcen des Vereins. "Das Vermarktungspotenzial der Marke Eintracht Frankfurt ist groß", sagt der hemdsärmelige Marketingprofi, und es klingt, als spräche er über Coca-Cola oder Persil, und so ist es wohl auch gemeint. "Die Eintracht ist ein Wirtschaftsunternehmen und muss wie ein Großkonzern geführt werden."
So zu reden ist zwar inzwischen Usus im Bundesliga-Geschäft. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass die Hoeneß und Assauer dieses Landes im Herzen immer noch Vereinsmeier sind - und ihrem Club verpflichtet. Steven Jedlicki, 49, arbeitet hingegen für den amerikanischen Vermarktungskonzern Octagon, eine Tochtergesellschaft der Interpublic Group, die durch Zukäufe dieser Tage zur weltgrößten Werbe-Holding expandiert ist.
Octagon besitzt inzwischen 49,9 Prozent der Anteile der "Eintracht Frankfurt Fußball AG", wie die vom Restverein abgetrennte Profiabteilung nun heißt - ein Novum in der deutschen Fußballhistorie, das die Beteiligten aus Verein und AG "strategische Partnerschaft" nennen.
Das klingt fortschrittlich. Und in der Tat zählt die Eintracht zu jenem exquisiten Zirkel von vier Bundesligateams, die in Kapitalgesellschaften umgewandelt worden sind. Den Schritt an die Börse hat bislang freilich nur Borussia Dortmund gewagt und damit einen Reinerlös von 260 Millionen Mark erzielt. Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg änderten zwar die Gesellschaftsform, mit Bayer und Volkswagen sind indes jene Unternehmen Anteilseigner geworden, die schon zuvor den Verein wirtschaftlich trugen. Die Frankfurter Eintracht hingegen hat sich, in Stunden höchster Not, einem fremden Geldgeber an den Hals geschmissen.
Die strategische Partnerschaft sah dann auch so aus, dass Octagon als Erstes rund 20 Millionen Mark in den damals konkursreifen Fußballverein gesteckt hat. Irgendwann, so der Masterplan, wird das US-Unternehmen 50 Millionen Mark in das Joint Venture gepumpt haben. Und dann möchte Jedlicki seine Vision vom modernen Kicker-Konzern verwirklicht sehen, der um Europas Fußballpokale mitspielt. "Die Marke Eintracht Frankfurt zur führenden Marke machen", sagt Jedlicki, sei seine Aufgabe. Er denkt dabei an Borussia Dortmund oder Bayern München, Ajax Amsterdam oder den AC Mailand. An Clubs jedenfalls, die Jedlicki für Großkonzerne hält und nicht für solche Bier-, Schweiß- und Tränenvereine, zu denen auch die Eintracht noch bis vor kurzem gehört habe.
Octagon ist schließlich wer im weltweiten Sportbusiness; hat Tennisstars wie Martina Hingis, Anna Kurnikowa und Gustavo Kuerten unter Vertrag, betreut etliche Golfprofis der Sonderklasse, organisiert das Rasentennisturnier im Londoner Queens Club und gestaltet unter anderem das Fußballsponsoring von Opel, mit dessen Logo die Trikots von Bayern München bedruckt sind. "Global Passion" steht oben auf der knallroten Internet-Seite des Unternehmens: "Octagon Worldwide". "Wir sind Weltmarktführer", erklärt Jedlicki.
Die Frankfurter Eintracht gehört hingegen nicht gerade zu den ganz Großen im Fußballgeschäft: Sie ist einmal Deutscher Meister geworden - das war 1959, also noch vor Einführung der Bundesliga -, viermal DFB-Pokalsieger und einmal Uefa-Cup-Sieger. Ihre Helden heißen Bernd Hölzenbein, Jürgen Grabowski und Fred Schaub, der 1980 im Europapokalfinale das entscheidende 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach schoss. Lange her.
Von sich reden machte der Verein seitdem meist wegen verpasster Chancen und innerer Zerwürfnisse. Von Journalisten wird er deshalb gern hämisch "Zwietracht" genannt. Um das zu ändern, hat Jedlicki für die Pressearbeit den Fernsehmann Günter-Peter Ploog geholt, der jahrelang fürs ZDF gearbeitet hat. "Mein Ziel ist es, aus der Diva vom Main eine Lady zu machen", sagt Ploog, der sich jetzt Mediendirektor nennt.
Anfang Februar hatte Jedlicki die Chance, umzusetzen, was er unter professioneller Vereinsführung versteht. Da saß er morgens mit seinem Geschäftspartner Manfred Birkholz zusammen, und beim Kaffee kam den beiden die Idee mit Lothar Matthäus.
Der deutsche Rekordnationalspieler sollte dem ungeliebten Felix Magath als Trainer folgen. Magath war nicht nach dem Geschmack von Steven Jedlicki. Er trainiert meistens Abstiegskandidaten und steht in dem Ruf, seine Profis bis zum Kreislaufkollaps über den Sportplatz zu scheuchen. Magath sagt Weisheiten wie: "Wer besser sein will als andere, muss mehr tun." Mit Magath wird Schweiß und Fleiß assoziiert, Trainingsanzüge und Turnschuhe.
Matthäus hingegen ist in Jedlickis Wertewelt eine Marke - ein "Brand", wie sie jetzt in Frankfurt sagen. Hat mit Inter Mailand und Bayern München Trophäen gewonnen. War schon Weltmeister und hat in New York gelebt. "Erfolge auf höchstem Niveau", fand Jedlicki, als er glaubte, das sei ein Mann für seinen Club.
Also traf sich Jedlicki mit Matthäus in München, und anfangs sah es auch so aus, als hätte der frühere Weltfußballer Interesse an Eintracht Frankfurt. Obwohl er noch nie einen Verein trainiert hat und keine Lizenz, um selbiges zu tun.
Doch dann ging wieder alles schief. Irgendjemand, voller Freude über den Coup, posaunte die Neuigkeit aus. Prompt opponierten die Fans gegen die Verpflichtung von "Frankenbarbie". Im Internet verlangten entrüstete Hessen, Jedlicki möge "ins Showgeschäft gehen" und riefen dazu auf, dem Octagon-Mann die Mailbox "vollzubomben": Es seien "zu viele Deppen in der Vorstandsetage". Zum nächsten Heimspiel war das Waldstadion voll mit Anti-Matthäus-Transparenten.
Lothar Matthäus beriet sich derweil mit Freunden in München und sagte Jedlicki ab. Die sportliche Situation der Eintracht sei ihm zu brisant. Jedlicki war tief enttäuscht. Dennoch ist er der Überzeugung, mit seinem Konzept Eindruck gemacht zu haben: "Matthäus hat gefallen, wie professionell wir an die Dinge herangehen."
Eine Einschätzung, die Jedlicki nahezu exklusiv hat. Peter Fischer zum Beispiel fühlt sich übergangen. Der Inhaber einer großen Werbeagentur ist Präsident des Eintracht Frankfurt e. V., der mit 50,1 Prozent die Mehrheit an der Eintracht AG hält. Fischer hätte im Aufsichtsrat über die Matthäus-Verpflichtung mit abstimmen müssen. Doch Fischer hielt nichts von Matthäus als Trainer in Frankfurt, und das hatte er auch gesagt, was ihm große Sympathien bei den Anhängern eingebracht hat, aber zu Verstimmung bei den Octagon-Leuten führte.
Teil 2 folgt sofort
hola,
und weiter mit teil 2.....
Dabei hätte Fischer gern rechtzeitig gewarnt. Er hätte angemerkt, dass Matthäus als ehemaliger Bayern-Star am Main nicht besonders wohlwollend aufgenommen worden wäre und hartgesottene Fans ihm immer noch übel nehmen, dass er vor gut 20 Jahren Frankfurts damals 35-jähriges Idol Jürgen Grabowski in den frühzeitigen Ruhestand getreten hatte. Doch all das konnte er nicht sagen. Fischer erfuhr von den Matthäus-Ambitionen erst aus der Zeitung.
Durch die Medien hat Fischer auch erfahren, dass Troubleshooter Jedlicki eine fünfköpfige "Trainerfindungskommission", kurz TFK, gründete. Seitdem geistern viele Namen durchs Rhein-Main-Gebiet, darunter Bernd Schuster, Christoph Daum, Otto Rehhagel, Klaus Toppmöller und eben Hans-Peter Briegel. Alles Brands, doch keiner wollte sich den Krisenclub antun.
Das mag auch am lausigen Ruf liegen, den die Eintracht hier zu Lande besitzt. In einer Umfrage des Fachmagazins "Kicker" urteilten die Leser jüngst über das Image und die Management-Qualitäten der 18 Bundesligavereine - die Eintracht wurde jeweils letzter. Die Basis sieht das kaum anders. Irgendwann auf dem Weg zum Auswärtsspiel, in einem Sonderzug schon weit hinter Hanau, fasst der Eintracht-Fan-Club Maintal Mut zu klaren Positionen. "Jedlicki reißt hier die Macht an sich", schimpft einer: "Jedlicki hat kein Herz. Dem geht's nur um die Kohle." Die Treuesten der Treuen haben das Gefühl, von den neuen Herren in der Chefetage werde die Seele des Vereins verkauft.
Auch der Präsident des Kernvereins weiß nicht so recht, was er von der neuen Zeit halten soll. "Die AG ist die Zukunft", sagt Peter Fischer etwas gequält, "wir sind Partner: Gewinne werden geteilt, wenn sie erwirtschaftet werden." Das gäbe dann eine "Win-win-Situation". Ach ja: "Die AG ist ein Start-up-Unternehmen. Octagon bringt Know-how ein." Als Werbeprofi mit Beteiligungen im internationalen Filmgeschäft tut er sich nicht allzu schwer mit dem modischen Jargon, den die neue Zeit fordert.
Aber eine Trainerfindungskommission hält er dann doch für Schabernack. "Dann brauchen wir demnächst eine Verteidiger-, eine Stürmer- und eine Managerfindungskommission", lästert er.
Jetzt steht er am Riederwald, der alten Heimstätte der Eintracht. Das alte Clubheim rottet langsam dahin. Einen Großteil des Gebäudes hat die Behörde wegen Baufälligkeit gesperrt. Hinten kicken die Amateure des Vereins gegen Croatia Frankfurt. Sie stolpern über den hart gefrorenen Platz.
Ganz außen auf der alten Traverse steht Bernd Hölzenbein, der Weltmeister von 1974. Einst riefen sie "Deutschlands Stolz, der Grabi und der Holz": 420 Bundesligaspiele hat er für seine Eintracht gemacht und dabei 160 Tore geschossen. Später, als Vereinsfunktionär, baute er eine großartige Elf auf: mit Uwe Bein, Andreas Möller und Anthony Yeboah. "Fußball 2000" nannten sie das nicht nur in Frankfurt. Was hatten sie geschwärmt vom Fußball der Zukunft - und wurden doch nur Dritte.
Alles vergessen in dieser schnelllebigen Zeit. Vor knapp sechs Wochen verurteilte das Landgericht Frankfurt Bernd Hölzenbein zu einer Bewährungsstrafe. Er soll als Eintracht-Funktionär Steuern hinterzogen haben. Jetzt weiß er nicht, wie er 300 000 Mark Prozesskosten bezahlen soll. Persönlich bereichert hat sich Hölzenbein nicht. Er glaubte, seinem Verein zu helfen.
Bernd Hölzenbein kommt von Eintracht Frankfurt nicht los. Mit einem Stöpsel im Ohr verfolgt er die Radio-Konferenzschaltung aus den Bundesligastadien und gibt Zwischenstände durch.
Plötzlich erspäht Präsident Fischer den einstigen Dribbler. "Wir machen ein Benefizspiel für dich", verkündet er und haut dem eher zierlich gewachsenen Flügelstürmer fröhlich auf die Schulter. "Der Steven Jedlicki hat sofort zugesagt." Hölzenbein ist das peinlich. Er will keine Almosen. Er braucht einen Job.
Doch ausgerechnet den haben sie gerade nicht für den Vorbestraften - bei einem Wirtschaftsunternehmen, das jetzt wie ein Großkonzern geführt werden soll.
THILO THIELKE
spiegel-online
Man wird doch immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit daran erinnert, dass die Verantwortlichen in diesem Verein alles dafür tun, in dieser Saison abzusteigen :mad: :( :mad:
Aber danke fürs posten, Stefano ;)
Gruß
hola,
wie sagte schon der kleine kerl ind er gleichnamigen serie: ALF
NULL PROBLEMO ;)
hola,
und weiter geht´s mit zwietracht eintracht nachdem der edelreservist guie-mien ( für knapp 4 mio von karlsruhe gekommen ) coach dohmen als ahnungslos hinstellte, brummte der verein ihm ne 10000 dm geldstrafe auf und suspendierte ihn vorerst. na so kenn ich doch meine eintracht
Hintergrund
Keine freien Tage und keine Lösungen mehr in Frankfurt
Von Frank Hellmann
1. April 2001 Aschfahl und eingefallen das Gesicht, aufgeregt der ganze Körper, dürr und doch deutlich die Worte. So sieht einer aus, der sichtlich leidet. Und das tut Rolf Dohmen dieser Tage. Sechs Spiele ohne Sieg, nun ein 2:5 beim SC Freiburg, das macht nachdenklich. Und das erregt Mitleid. „Er ist hier in Frankfurt die ärmste Sau“, sagt ein Fan.
So schaut Rolf Dohmen auch aus. „Ich habe so gut wie gar nicht geschlafen“, verrät der Trainer mit sorgenvoller Miene. Hinter ihm schlendern in der Mittagssonne entspannt wirkende Manager-Typen mittleren Alters mit Golf-Utensilien auf die Golf Driving Range. Die liegt direkt hinter der Haupttribüne des Waldstadions und neben dem Eintracht-Trainingsplatz. Die Menschen auf dem Golf-Übungsplatz amüsieren sich prächtig. Das Leben könnte hier also ganz schön sein -Dohmen hat es dagegen sehr schwer.
Trainingslager ein Fehler?
Der Trainer ist besorgt, weil so viel falsch gemacht werde. Dass er die Seinen für vier Tage ins spanische Trainingslager in die Nähe von Valencia, ins Hotel ins Emmendingen geschickt hat, all das ist in der Rückbetrachtung ein Fehler gewesen. „Da fragt man sich schon, ob das richtig war. Wir hätten besser vier Tage lang bei Regen und Matsch trainiert.“ Sieht Alexander Kutschera auch so: „Das hat gar nichts gebracht.“
„Ich habe nur fünf Minuten Zeit“, fügt der Trainer noch an, hetzt zu seiner Nobelkarosse, bringt schnell ein paar Sachen unter, um sein Statement loszuwerden. „Ab sofort sind alle freien Tage gestrichen. Und alle Nebenbeschäftigungen, alle PR-Termine auch.“ Das ist für die Öffentlichkeit wichtig, was er zu sagen hat, weil es den Eindruck erweckt, es passiere endlich etwas.
Treueschwüre noch gültig?
Aus der Ferne erwarten sie eigentlich andere Handlungen. „Aber egal was passiert“; sagte am Samstag Steven Jedlicki, der Boss der Eintracht Fußball AG, „ich schwöre, dass Rolf Dohmen Trainer bleibt.“ Am Sonntag wiederholt der Chef diesen Satz nicht. Am Montag trifft sich die Vereinsspitze und berät zum x-ten Male die bedrohliche Situation.
Von Dohmen selbst bekommen die Herren der AG und des Vereins keine Vorlage geliefert. An Rückzug denkt er nicht. „Ich bin als Spieler ein Kämpfer gewesen und bin das auch jetzt als Trainer.“ Schon in diesem Satz klingt eine der typischen Frankfurter Fehleinschätzungen mit. Denn Dohmen ist nun einmal kein Trainer sondern vor wenigen Monaten noch ein Sportdirektor. Er ist eine bemitleidenswerte Person geworden.
Keine Mannschaft mehr?
Assistent Armin Kraaz, dessen Vertrag unabhängig von der Trainersuche längst bis ins Jahr 2003 verlängert ist, darf sich als Trainer bezeichnen. Er hat einen Schein, die Akzeptanz und ein ausgewiesenes Konzept. Über ein Spiel wie in Freiburg äußert er „blankes Entsetzen“. Dirk Heinen, der wegen eine Schulterprellung für die nächste Partie voraussichtlich ausfällt, fand das Freiburg-Resultat „heavy“, als er benommen in der Kabine davon erfuhr. „Ich hatte da gerade Kopfschmerzen.“
Noch mehr beunruhigen müssen andere Stimmen aus der Mannschaft. Mannschaft? „Jeder spielt für sich, wir treten nicht als Team auf“, sagt Abwehrspieler Alexander Kutschera. Auch Kapitän Torsten Kracht mäkelt. „Da steht keine Mannschaft auf dem Platz.“ Ihm ist es ein Rätsel, „dass wir uns auf dem Spielfeld nicht helfen.“
Krachts Sorge
Er selbst habe den Abstieg mit Bochum erlebt und möchte das nicht wieder erfahren. Das muss sich jeder endlich vor Augen führen. „Egal ob er 20 oder 33 Jahre alt, ob er Pole oder Deutscher ist. Ich weiß nicht, ob ich mit 33 noch woanders in der ersten Liga unterkomme.“ In der Interpretation sind die Worte also so auszulegen: Noch haben nicht alle Eintracht-Angestellten den Ernst der Lage ihres Arbeitgebers erkannt. Horst Heldt etwa klettert recht vergnügt in seinen Sportwagen. Herrliches Wetter, um das Verdeckt herunter zu lassen.
Bergers Kritik
Aus dem Versteck meldet sich fast zeitlich Jörg Berger über das Deutsche Sportfernsehen zu Wort. Er spricht von einer „permanenten Fehlentwicklung“ in Frankfurt. Und auch gegenüber Dohmen spart er nicht mit Kritik: „Die Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor ist eine ganz schlechte Ausgangsposition.“ Darüberhinaus habe der Mann keine Erfahrung im Abstiegskampf. Berger sehr wohl. Zu einer möglichen Verpflichtung als Retter sagt er nicht Nein. „Prinzipiell sollte man nie nie sagen.“
Über Berger ist in Führungskreisen schon diskutiert worden. Denn Dohmen halten sie nun nicht nur die drei Punkte aus sechs Spielen vor. Plötzlich geht es auch darum sich bei der Abschiedsparty von Jan-Aage Fjörtoft ziemlich lange vergnügt, die Mannschaft dagegen eher ziemlich früh nach hause geschickt.
Fatale Fehleinschätzungen
Doch sind das Fakten, an denen die fehlende Eignung des Sportdirektors zugleich auch Trainer zu sein, festgemacht werden kann? Eher nicht. Der fatalen Fehleinschätzung sind in Frankfurt alle erlegen: Alle Fans die gegen Lothar Matthäus intervenierten und Geschichten vor zwei Jahrzehnten als Grund zur abgrundtiefen Ablehnung formulieren.
Rolf Dohmen selbst, der nach drei Spielen und sieben Punkten fahrlässig verriet, der Trainer-Job würde ihn reizen. Und allen voran die selten einige Führungsetage, die die Trainersuche per Kommission als Provinzposse der Serie Pleiten, Pech und Pannen betrieb. Das alles weiß auch Torsten Kracht. Und er sagt deshalb: „Ich habe große Angst, mit Eintracht Frankfurt abzusteigen.“
quelle:faz.net
:cry-baby:
hola,
na das darf doch nicht war sein.friedel rausch ist ab sofort trainer der eintracht bis zum saisonende. schlimmer hätt´s ja nicht kommen können. rausch der einen sicher geglaubten 1.fc.nürnberg in der saison zum abstieg führte, wo die eintracht die roten teufel mit 5:1 schlug.
quo vadis eintracht :angry:
In den letzten Jahren war das immer das richtige Konzept - der Messias zum Saisonende :D .
Die Bundesliga ist wie die Börse:
Versuche bloß nicht ihre Mechanismen und schon gar nicht die Psyche der Beteiligten zu verstehen. Verfolge strikt erfolgbringende Strategien - wie auch immer sie beschaffen sind :D
Ich finde Rausch auch nicht gut, freue mich aber über die Veränderung.
Die Eintracht bleibt drin :cool:
Gruß
http://cwm.ragesofsanity.com/s/cwm2/puke.gif
Analyse
Zwietracht bei der Eintracht: Blockiert, belagert und geschlagen Von Frank Hellmann
8. April 2001 Es kriselt bei der Frankfurter Eintracht. Das ist nicht neu, insofern das 1:3 (0:1) gegen Bayer Leverkusen nicht überraschend und „gibt uns bestimmt keinen Knacks“, wie Neu-Trainer Friedel Rausch glaubt. Doch der Coach könnte irren: Rausch hat hautnah mitbekommen, dass die Fans anders reagieren. Frustration sprach aus ihren Gesichtern, weil sie keine Ereklärung hatten.
„Bayer Leverkusen schaltet nur in den ersten Gang und gewinnt trotzdem“, bedauerte ein Mann, der einen großen Schluck aus seiner Bierdose nahm. Und dann anfügte: „Das gibt es doch nicht.“
Krawall, Sitzstreik und böse Rufe
Gibt es doch: Die Eintracht-Anhänger zwischen Verständnis- und Fassungslosigkeit. Sie sorgten fast für mehr Gesprächsstoff als der Einstand von Friedel Rausch. Denn als Lucio mit einem 80-Meter-Sololauf zum 3:1-Endstand kurz vor Toreschluss Frankfurter Abwehrspieler zu Statisten degradiert hatte, artete der Ärger in Krawall aus. Erst tobte der Mob auf der Tribüne, trat gegen die Umzäunung. Dann stürmten aufgebrachte, meist jugendliche Kutten-Träger die Katakomben.
Vip- und Presseraum nahmen jene in Beschlag, die weiße Kapuzenjacken mit der schwarzen Aufschrift „Ultras“ trugen. Ein Sitzstreik wie jüngst in Freiburg vor den Kabinen folgte, Ausfahrten waren blockiert. Wütende „Wir wollen die Mannschaft sehen“-Rufe hallten bis hoch in die Vereinsgaststätte. Eine Hundertschaft Polizisten kesselte die „Fans“ ein, „dabei haben wir die ganze Woche mit den Fanvertretern über dieses Thema geredet“, bedauerte Mediendirektor Günter-Peter Ploog.
Steven Jedlicki entsetzt
Dem AG-Vorsitzenden Steven Jedlicki verschlug es die Sprache. „Ich bin von unseren Anhängern enttäuscht. Und nach der Sache in Freiburg ist das unverständlich.“ Ähnlich berstürzt äußerte sich Friedel Rausch. „Wir haben ja 80 Minuten alles gegeben, jeder Spieler ist an die Leistungsgrenze gegangen.“ Ob er selbst, der sich den Fans stellte, Angst gehabt hätte? „Nein, die machen mir nichts, außerdem habe ich ja nichts verbrochen.“
Man müsse den Frust der Fans verstehen, hatte Eintracht-Kapitän Torsten Kracht schon nach dem Freiburg-Spiel eingeräumt. Doch Rechtfertigungen für gewalttätige Pöbeleien nach einem Bundesliga-Spiel, mit Ordnern wie Polizisten Handgreiflichkeiten zu provozieren, gibt es nicht. „Da ist die Grenze des Erlaubten eindeutig überschritten“, meckerte auch Bayer-Manager Reiner Calmund.
Friedel Rausch: „An der Leistungsgrenze gespielt“
„Meine Spieler haben doch an der Leistungsgrenze gespielt“, beteuerte Friedel Rausch, „jeder hat sich voll vorausgabt.“ Die Leverkusener gewiss nicht: Wer sah wie Nationalspieler Michael Ballack mitunter wie ein Spaziergänger durchs Mittelfeld stolzierte, wer registrierte, wie anfällig anfänglich die Bayer-Abwehr wirkte, der konnte Trainer Berti Vogts („Es gibt viel zu bereden, was mir nicht gefallen hat.“) und Manager Reiner Calmund („Wir haben zu oft nicht gut gestanden.“) nur beipflichten.
Friedel Rausch fand: „Nur das Ergebnis nicht das Spiel war enttäuschend.“ „Charly“ Körbel, treues Frankfurter Urgestein, versicherte wie zur Bestätigung, die 27.000 „haben das beste Heimspiel der Saison gesehen.“
Beste Heimspiel der Saison?
Doch das waren Worte, die auch Widerspruch herausforderten. Gewiss, wirkte die neu formierte Eintracht verbessert, verbissener denn vorher. Aber ist es das beste Heimspiel der Saison, wenn der Gastgeber generös sechs klarste Chancen vergibt, auf der Gegenseite in ähnlicher Geberlaune drei Gegentore zulässt? Ist es das beste Heimspiel, wenn der Gast gewinnt, „sehr, sehr glücklich“, wie Berti Vogts fand, „aber verdient.“
Und fehlte nicht doch bei manch Eintracht-Akteur (Marco Gebhardt!) der letzte Wille? Am besten zu besichtigen war das beim letzten Alleingang von Lucio. Der ansonsten starke und von Friedel Rausch begnadigte Rolf-Christel Guie-Mien, Serge Branco und Torsten Kracht wirkten hier hilf- und wehrlos, als Lucio antrat und abschloss. Das waren jene „120 Prozent Willensstärke“, die Friedel Rausch von den Seinen verlangt hatte, um in den vom „Haussender“ FFH geforderten „Siegesrausch“ zu kommen. Doch eher verkatert wirkten die Angestellten, als sie ihr Tun auf dem Platz später in Worte kleiden sollten.
„Scheiße an den Händen“
„Wenn wir nicht so dumme Fehler machen“, beteuerte der zusammen mit Michael Mutzel im Mittelfeld erfrischend unbekümmert spielende Christoph Preuß, „dann verlieren wir nicht so blöd.“ Torwart Dirk Heinen schlug vor, „sich mehr zu konzentrieren.“ Wobei der Keeper, der sich beim zweiten Gegentor schlicht verschätzte, sich gleich einschloss. „Im Abstiegskampf hast du Scheiße an den Händen.“ Was ihm Mut macht: „Das Schiff ist noch nicht gesunken.“
Einer war sehr froh, dass er beim drohenden Untergang nicht mehr auf der Kommandobrücke steht: Rolf Dohmen. Der Nur-Noch-Sportdirektor wirkte lange gegen Leverkusen sehr entspannt. Im beigen Anzug hatte er vor Spielbeginn Smalltalk gehalten, hatte während des Spiels auf der Trainerbank gesessen und nach dem Match im Presseraum gestanden. Doch als plötzlich draußen sich Fans wie wilde Horde gebärdeten, war auch Dohmen wieder ganz der genervte Mann. „Die treten Türen ein. Das hat nichts mit Fußball zu tun - das sind Bekloppte.“ Und wie er findet „eine Minderheit.“
Dialog von Papa und Sohn
Der normale Fan hat die Niederlage wohl eher so hingenommen, wie ein Vater und ein Sohn, als die in die S-Bahn am Sportfeld kletterten. Der kleine Filius hatte trotz angenehmer Temperaturen seinen Schal noch fester um den Hals gezogen als gewöhnlich. „Papa, wir hatten so viele Chancen und haben nicht gewonnen.“ Mit der Weisheit eines Zuschauers, der schon viele Fußballspiele gesehen, teilte der Große dem Kleinen mit: „Ja, so ist das manchmal im Fußball.“
Nur damit ist eine Niederlage in der Fußball-Bundesliga im Jahre 2001 nicht erklärt. Erst recht nicht am Standort Frankfurt.
Text: @hel
Bildmaterial: dpa
:cry-baby: :cry-baby: :cry-baby:
hola,
na das is auch wieder typisch für diesen verein. jetzt jammern dass sie mit viel pech verloren haben und wer unten steht dem klebt die .cheisse an den stiefeln.
jungs ihr steht net seid gestern so weit unten.
das letzte bischen sympathie haben die bei mir jetzt auch noch verloren.
ich kann das ganze gejammere nicht mehr hören.
sorry, jbeam, ich hoffe das die absteigen und mal 5 jahre in der 2 liga bleiben. aber ich glaube selbst dann wird sich nichts ändern bei eintracht-zwietracht :)
Der harte Weg
1) :crucified:
kein kommentar
2) :rolls:
köpfe rollen
3) :chatter:
neue konzepte
4) http://cwm.ragesofsanity.com/s/cwm2/puke.gif
trainieren bis zum kotzen
5) :xxx: :smokin: :pint1:
verboten für spieler!
6)http://internet.exit.mytoday.de/mrmillennium/comic1/fussball.gif
ran ans leder !
7) dann heists vielleicht wieder:
http://members.aol.com/go2dudziak/sge/chronik/bilder/pokal75.jpg
und dann kommt auch stafano wieder ins waldstadion ;)
hola jbeam,
kann deinen beitrag nicht mehr toppen;)
nur eins vielleicht, bevor ich das waldstadion wieder von innen sehe, muss die eintracht schon 2x meister hintereinander werden;) :D das ist genauso utopisch, als wenn ich 10 kilo in ner woche verlieren würde:lol:lol obwohl ich schon mit der hälfte zufrieden wäre ;) ;)
Dann wäre die 2. Liga im Waldstadion aber für dich optimal:
Bei dem Gekicke nimmst Du automatisch ab :D :D :D .
Aber ob ich dann noch so oft hingehe, muß ich mir noch überlegen. Sonst hab ich nach einer Saison 20 kg Untergewicht :eek: :eek:
So long
hola jbeam,
ja, ich verlier aber nur die kilos wenn ich mitkicke, und das tu ich mir doch net mehr an. und vom zuschauen nehm ich nur zu, die bratwürst, dass bierchen, weil aufregen tu ich mich über eintracht schon lange nicht mehr :lol
hola,
hola,
kommt er doch :D
Vergangenen Sonntag verlor sogar Großgastronom Karl-Heinz Wildmoser für kurze Zeit seine Bierruhe.
Als das DSF in seiner Sendung Doppelpass verkündete, Werner Lorant würde in der kommenden Saison Eintracht Frankfurt trainieren, ließ sich der 1860 Präsident hektisch per Handy live zuschalten, verkündete einem MillionenPublikum: Lorant bleibt bis 2003 bei uns!
1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser schaut aus, als würde ihm jeden Moment der Hut hoch gehen...
So recht glauben wills dem Ober-Löwen in München allerdings keiner. Vielmehr wird dahinter eine abgekartete Nummer zwischen Boss und Trainer vermutet, damit die Mannschaft für den Kampf gegen den Abstieg ruhig gestellt wird. In Wirklichkeit aber, schwören Insider, wird Lorant am Ende der Saison seine Koffer packen.
Lorant und der Trainer-Zirkus bei den Löwen: Alles nur ein falsches Spiel?
Einiges spricht dafür. So verkündete Lorant lauthals: Der Präsident gibt mich nicht frei. Ich habe deshalb der Eintracht abgesagt. Aber bei Frankfurts Boss Jedlicki hat ers nicht getan. Der erfuhr davon aus dem Radio. Andererseits haben sich die beiden für diese Woche angeblich zu einem Gespräch verabredet. Doch wer glaubt schon, dass es dabei nur um eine Absage geht...
Lorant und die Eintracht ein Eiertanz, der schon seit Wochen andauert. Werner Beinhart machte noch nie ein Hehl aus seiner Liebe zu den Hessen, mit denen er 1980 noch als Spieler den UEFA-Cup gewann. Und er verriet auch: Ein Klub mit Perspektive. Wir waren uns sogar schon über die Laufzeit meines Vertrags einig.
Ein gewohntes Bild: Werner Lorant tobt an der Seitenlinie. Lange mit Erfolg! Er führte die Löwen von der 3.Liga in die Champions-League-Qualifikation.
Mit der Eintracht könnte er das Fußball-Märchen wiederholen, dass er mit den Löwen geschrieben hat. Als Wildmoser ihn 1992 holte, lag der Verein in Trümmern. Gemeinsam schafften sie den Durchmarsch von der Bayern- in die Bundesliga. Sie stellten den Klub finanziell auf gesunde Beine, erreichten den UEFA-Cup (1997) und im letzten Jahr sogar die Qualifikation für die Champions League.
So nebenbei wurde Lorant mit rund 2,1 Millionen Jahresgehalt zu einem der bestbezahlten Trainer der Liga. Aus Angst, seinen Spezi zu verlieren, mörtelte Wildmoser in regelmäßigen Abständen das Gehalt auf, wenn zum Beispiel der VfB Stuttgart (1998 ), der 1. FC Nürnberg (1999/2000) oder Bursaspor (2000) den Trainer lockten.
Ebenso regelmäßig drohte das Duo mit Rücktritt, wenn ihm mal der Wind ins Gesicht blies. Bisher blieb es bei den Drohungen.
Dieses Jahr aber hat die Traumehe Wildmoser/Lorant tiefe Risse bekommen. Wildmoser ist sauer, weil Lorant sportlichen Misserfolg stets an der sparsamen Einkaufspolitik festmacht. Und Lorant ist sauer, weil sich der Präsident angeblich mehr ums Umfeld (eine Opposition fordert die nicht machbare Rückkehr ins alte Grünwalder Stadion) kümmert, als um die sportlichen Belange.
Wiesn Wirt Wildmoser lässt sich von Lorant nicht mehr ins Bier spucken. Zu lange musste er stillschweigend die selbstherrlichen Sprüche Lorants wie Der Star ist nicht die Mannschaft. Der Star bin ich oder Keiner hat hier soviel Ahnung von sportlichen Dingen wie ich erdulden.
Lässt der Boss Lorant nach neun Jahren ziehen, dann hat er den Großteil der Fans hinter sich.
In einer Umfrage des Bayerischen Fernsehens sprach sich kürzlich nur ein Viertel aller Anrufer für Werner Beinhart aus...
Hi Stefano,
ich habe immer geahnt, dass Lorant sie nicht mehr alle hat...
;) :D
Gruß
jbeam
hola jbeam,
dann passt er ja bestens zur eintracht :lol :lol
Moin ihr Zwei!
Bin zwar absoluter Gastarbeiter in diesem Beitrag - ich wollte aber nur kurz etwas zur Qualität der 2. Liga zum Besten geben...
- es klingt, als unterschätzt ihr dieses Fußball-Unterhaus ein wenig. Das Niveau ist dort deutlich angezogen, und bis auf wenige Ausnahmen kann dort jeder jeden schlagen...
Die Entracht wird, sollte sie tatsächlich runter müssen, auf sehr starke Konkurrenz treffen;
Aber noch ist ja nicht aller Tage abend...
Gruß
Howie :smokin:
hola gastarbeiter :D
naja so dolle is die konkurrenz ja dann ach net mehr, da der club, die borussia und :confused: in die erste gehen.
obwohl die borussia nerven zeigt :D oder howie? ;)
Das wollen wir nicht hoffen, gell!
Gruß
Howie :smokin:
hola,
ein weiterer schritt in die 2. liga gelang der eintracht heute auf dem betze;) wer so in der abwehr steht braucht sich nicht zu wundern über die meistgefangenen gegentore in der liga.
na is doch auch schön nächstes jahr in einem 60000 zuschauer fassenden stadion ein spiel eintracht - rw oberhausen vor 1347 zahlenden zuschauern zu sehen :lol :lol :lol
Hi Howie,
dein Einwand ist natürlich berechtigt !
Als die Eintracht in der 2. Liga war, war ich oft im Stadion und habe viele gute Spiele gesehen. Aber halt auch ganz schön schlechte...Aber inzwischen ist das allgemeine Niveau sicher noch weiter gestiegen.
Nicht zu unterschätzen ist auf jeden Fall die größere Härte, die für viele Bundesligaprofis erst mal ein Schlag ins Gesicht ist :D.
@ Stefano
Allzu viele Fußballspiele scheinst Du ja noch nicht live mitverfolgt zu haben... ;)
Sonst wüßtest Du was für eine Stimmung bei vielen Spielen im Waldstadion trotz 2. Liga geherrscht hat. Sicher nicht vergleichbar mit dem Tivoli oder Millerntor, aber auch nicht schlecht. Wußtest Du, dass die Eintracht FAns von allen anderen Fanclubs zu den besten der Liga in punkto Stimmung gewählt wurden ?
Deine Einstellung erinnert mich an die der meisten Bayern-Anhänger : Mitfeiern wenn's läuft, bei Mißerfolg das ganze Spektrum von Desinteresse über Antipathie bis Häme. Nichts für ungut, aber ich bin mir sicher, das bißchen Kritik steckst Du locker weg ;);)
Gruß
jbeam
hola jbeam,
hola jbeam,
aber sicher doch stecke ich kritik weg und bin dir deswegen net :mad: :angry: :lol
aber mal spass beiseite. du liegst leider etwas falsch mit deiner analyse zu meinem eintracht verhalten.
ich hatte den 1.sge fan-club im hochtaunus gegründet und war in zig weiteren dabei. u.a als vorsitzender uvm. vor einigen jährchen war ich das ganze wochenende mit der eintracht unterwegs und habe alles LIVE erlebt.
jedoch hat mir rostock einen knacks versetzt und seitdem hatte ich immer weniger mit der eintracht zu tun.
seid vier jahren arbeite ich geschäftlich mit eintracht zusammen und kann immer wieder nur bekräftigen, dieser verein wird es nie zu etwas bringen!!!
ohne überheblich klingen zu wollen, kenne ich den verein auch heute noch bestens.
die zukunft der eintracht bringt noch sehr viele überraschungen mit sich!
bin und bleibe fan, aber schon lange nicht mehr aus der eintracht brille betrachtend.
komplimento zu einer sachlichen diskussion :)
Hi Stefano !
Na, da hab ich aber Deinen SGE-Background tatsächlich komplett unterschätzt !
Deine geschilderte Geschichte rechtfertigt natürlich, dass Du Dich nicht mehr so involvierst in das SGE-Geschehen. Ein wenig rationaler Abstand sei Dir gestattet ;)
Abgesehen davon halte ich es für selbstverständlich, dass man ab einem bestimmten Alter nicht mehr schreiend auf dem Zaun vom G-Block sitzt...:D - Geht mir genauso. Ich kann ohnehin aus beruflichen Gründen nicht mehr so oft ins Stadion. Trotzdem gehe ich noch gerne zum Fußball, egal, wo ich gerade so bin.
Ich denke, fundamental (um mal etwas börsendeutsch in die Diskussion enfliessen zu lassen :rolleyes: ) sind wir uns über die Eintracht eh einig - SCHROTT ! Die EMTV der Bundesliga ! Aber im Gegensatz zu Wertpapiergeschäften leiste ich mir im Fußball einen Luxus: Treue !! Ich fühle mich diesem Scheißverein einfach verbunden - seit frühesten Kindesbeinen. Und dass man dann auch die Tiefs mitmacht, macht die Hochs umso reizvoller :) .
Aber was mich nervt, sind die vielen Ahnungslosen, eigentlich fussballdesinteressierten, die nur an den Diskussionen teilnehmen, um abzulästern. Ich hasse es, Montag morgens nach einer Eintracht-Niederlage in die hämische Fresse eines in fussballfragen absolut unbewanderten Kollegen schauen zu müssen, der schnell mal Alibi-Bayern-Fan geworden ist (die gewinnen meistens, kann man kaum was falsch machen) und mich mit den Worten "Na, das war wohl mal wieder nix :D :D ?!" versucht, aus der Reserve zu locken. Ich steh zwar drüber und bleibe (meistens) gelassen, aber diese Opportunität kotzt mich an. Da kann ich nur sagen, Hut ab vor OFC-Fans... Naja, Du weißt wahrscheinlich was ich für Leute meine (gehören auch im sonstigen Leben nicht gerade zu den allgemeinen Sympathieträgern :D), und ich bin beruhigt, dass Du nicht zu denen gehörst ;).
So long
jbeam
P.S. Rostock war traumatisch - seitdem ist der Abwärtstrend mit kleinen Abprallern an der oberen Grenze des Trendkanals leider intakt... :cry-baby:
hola jbeam,
zu deiner antwort gibt es wieder nur eins zu sagen:
:cool: :scool:
na da will ich doch mal ein mir wiederfahrenes eintracht erlebnis schildern.
eingeladen von der DAB brauerei fuhr mein fanclub in einem original english doppeldecker bus zum auswärtsspiel nach dortmund. die fahrt dauerte fast 7 stunden, naja die getränke an baord waren ja frei und mit max. 80 km/std fährt es sich ja net so schnell:D, vorher gaben wir nen tipp für das spiel ab, dem sieger winkte ne einladung zum pokalendspiel in berlin, tja und meine wenigkeit tippte natürlich als einizigster auf niederlage. na rate mal wer gewann:D
meine kumpels waren so stinkesauer, net das ich gewann, sondern dass ich auf niederlage getippt hatte, dass man sogar bei der nächsten sitzung beantragte mich als vorsitzenden abzusetzen.
ich konnte sie nur durch zwei runden für die truppe und das versprechen bei der weihnachtsfeier einen eintracht-spieler zu verpflichten verhindern.ja so können fans sein. ein leben für die eintracht.:D
Hi Stefano,
mit mir als 2. Vorsitzenden wärst Du direkt auf der Hinfart abgesetzt und an der nächsten Raststätte rausgeschmissen worden...
;) :D
Gruß
jbeam
hola,
:dunce: :dunce: :turn: :meyes: :bounce: :aetsch:
Als die Hessen Trauer trugen
Dieser Kopfball von Buchwald brachte den Titel nach Stuttgart
Berlin - 16. Mai 1992. Ulrich-Haberland-Stadion in Leverkusen. 17.12 Uhr. Eine Flanke kommt in den Bayer-Strafraum. Guido Buchwald steigt hoch und köpft das 2:1 für den VfB Stuttgart. Schwäbische Ungläubigkeit wird wenige Minuten später zu ausgelassenem Jubel - Stuttgart ist Deutscher Meister.
Das Ende eines verrückten Saisonfinales. Wochenlang waren sich eigentlich alle einig. Den Titel würde Eintracht Frankfurt holen. Das Traumduo Uwe Bein und Andreas Möller brillierte im Mittelfeld. Lothar Sippel und Anthony Yeboah trafen am Fließband. Vor dem letzten Spieltag lagen Frankfurt, Dortmund und Stuttgart mit 50:24 Punkten zwar gleichauf, doch das Torverhältnis sprach klar für die Hessen.
Die mussten nur noch die Pflichtaufgabe bei den abstiegsbedrohten Rostockern erfüllen. Der BVB reiste nach Duisburg, das ebenfalls auf einem Abstiegsplatz stand. Leverkusen empfing den VfB.
Dortmund geht in Führung
Die Sonne schien um 15.34 Uhr im Rostocker Ostseestadion als sich Dragoslav Stepanovic seinen ersten Zigarillo anzündete. 25.000 Zuschauer sahen, wie Möller Bein und Falkenmayer das Eintracht-Spiel bedächtig aufbauten.
"ich drück dich" - VfB-Fans feiern den "Meistermacher"
Um 15.39 Uhr hüpfte BVB-Coach Ottmar Hitzfeld von seinem Stuhl im Wedaustadion. Stephane Chapuisat hatte gerade zum 1:0 getroffen. Die vielen mitgereisten Dortmunder Anhänger kramten die Nachbildungen der Meisterschale heraus. Der BVB war Tabellenführer.
Schock für den VfB
15.50 Uhr . VfB-Coach Christoph Daum und Manager Dieter Hoeneß starrten gebannt aufs Feld. Handelfmeter für Leverkusen. Martin Kree verwandelte zum 1:0 - Stuttgart schien raus aus dem Rennen.
In Rostock stand es um 16.12 Uhr immer noch 0:0. Die Frankfurter waren drückend überlegen. Stepanovic zog weiter gelassen an seinem Zigarillo. Irgendwann musste das Tor ja fallen. Plötzlich Neuigkeiten aus Leverkusen.
Eintracht-Coach Stepanovic nahm es gelassen und rauchte
BVB zur Pause Meister
Dort hatte Referee Hans-Peter Dellwing nach einem Foul von Christian Wörns an Wiggerl Kögel auf Strafstoß für den VfB entschieden. Fritz Walter traf zum Ausgleich. Der VfB war wieder da. 16.16 Uhr. Zur Pause war der BVB Meister (52:24 Punkte, + 19), Frankfurt (51:25, + 36) und Stuttgart (51:25, + 29) folgten auf den Plätzen.
16.46 Uhr. Ottmar Hitzfeld horchte und hüpfte erneut. Die BVB-Fans jubelten. Stepanovic schnippte wütend den Zigarillostummel weg. Unfassbar - Jens Dowe hatte Hansa Rostock überraschend in Führung gebracht . Doch als die Aufregung am Seitenrand noch kochte, rannte Axel Kruse mit dem Ball in der Hand zur Mittellinie. Der Stürmer hatte zum Ausgleich für die Eintracht getroffen. Es war 16.48 Uhr .
Rot für Sammer
Um 17.04 Uhr gab es Neues aus Leverkusen. Für die VfB-Anhänger nichts Positives. Matthias Sammer verließ aufgebracht den Platz. Der Rotschopf meckerte, klatschte Beifall und wurde mit Gelb-Rot vom Feld geschickt.
17.11 Uhr. In Duisburg scharten sich die Photographen um die Dortmunder Trainerbank. Alle wollten den Schuss vom Meistertrainer Hitzfeld. Die Durststrecke des BVB nahte sich dem Ende. Der erste Meistertitel seit 1963. Dann ging alles ganz schnell.
Frankfurts Ralf Weber in seiner Rage kaum zu bändigen
Weber in Rage
Ralf Weber schrie wie wild. Die Frankfurter attackierten den Schiedsrichter. Stepanovic grinste ironisch. Was war passiert? Weber war von Stefan Böger im Strafraum umgesäbelt worden. Ein sogenannter "tausendprozentiger" Elfmeter. Nur nicht für Alfons Berg. Als der noch die Proteste abwies, überschritt der Sekundenzeiger die 17.12 Uhr . Buchwald köpfte, Buchwald traf, Stuttgart war Tabellenführer, Stuttgart war Meister. Daum und Hoeneß rannten wie wild über den Platz - Lange Gesichter beim BVB.
17.16 Uhr. Dramatik. "Euro-Eddie" Schmitt traf den Pfosten. Frankfurt kassierte als Zugabe im Gegenzug noch das 1:2. Und Ralf Weber war nach Spielende außer sich vor Wut . Drei Mann mussten den Frankfurter fest halten, der Lautsprecher und eine Fernsehkamera zertrat. Nur der Trainer rauchte seinen Zigarillo und lächelte. "Ich gratuliere dem VfB Stuttgart."
Kritik gab es an Bayer Leverkusen von Dortmunder Seite. "Ein echter Retortenklub ist das", wetterte Michael Rummenigge. Präsident Niebaum sagte: "Bayer hat die schlechteste Moral aller Mannschaften." Als Belohnung für die Niederlage gegen den VfB verspielte Bayer am Ende einen Uefa Pokal-Platz. Nur Matthias Sammer wusste, wie Stuttgart wirklich diesen Titel-Krimi gewann: "Der liebe Gott muss ein Schwabe sein."
1. VfB Stuttgart 52:24 Punkte + 30
2. Dortmund 52:24 Punkte + 19
3. Frankfurt 50:26 Punkte +35
Oliver Birkner , dsf.de
Und heute ??
Es geht noch schlimmer......
Gruß
jbeam:cry-baby:
hola,
34 spieltag, der vfl bochum und energie cottbus sind bereits abgestiegen.
die eintracht und der vfb punktgleich und eintracht mit der besseren tordifferenz.
es reicht also ein unentschieden um die klasse zu erhalten.
15.30 anstoss im waldstadion vor 59463 tsd zuschauern.
3.minute 1:0 durch kracht
24.minute 2:0 bindewald
ganz frankfurt feiert, die eintracht gerettet.
magath reagiert, nimmt balakow raus und bringt einen weiteren stürmer.
39.minute der anschluss zum 1:2
45.minute pause
eintracht wackelt zum ende sehr stark.
in der pause die ersten interviews mit dem president fischer und jedlicki.
"hurrah gerettet, da passiert nicht mehr viel, planungen laufen für die nächste saison schon, werden 15 mio in neue spieler investieren und ziel ist der uefa-cup.
2. halbzeit beginnt
46.minute der ausgleich 2:2
aber immer noch in der bundesliga
48.minute au weia 2:3
52.minute au backe 2:4
64.minute platzverweis heldt
75.minute 2:5
81.minute 2:6
91.minute spielende
president fischer und jedlicki
der schiedsrichter hat uns in die 2. liga gepfiffen, wir steigen aber sofort wieder auf, ziel bleibt die meisterschaft in 5 jahren :D
hola,
nö, realist :D :D ;)
hola,
ein mit angezogener handbremese spielender fcb schlug die eintracht locker vom hocker mit 2:0
mehr gibt es zum thema eintracht nicht zu sagen. :mad:
IONISIZER
22.04.2001, 14:10
Für die Eintracht siehts bitter aus.
Man hat gestern die absoluten Siegwillen vermisst!
So gehts leider in die 2.Liga!
hola,
Trainer Friedel Rausch (61) gestikulierte, schimpfte und verzweifelte an der Seitenlinie beim 0:2 gegen Bayern. Er wurde als Retter geholt. Doch der Fall Eintracht Frankfurt ist so hoffnungslos wie die leckgeschlagene Titanic.
Eintracht liegt im Koma. Nach 75 Minuten verließen die ersten der 57000 Zuschauer die Intensivstation Waldstadion. Mit stummem Mitleid und der Überzeugung: Diese Mannschaft ist nicht mehr zu retten.
Sturzflug in die 2. Liga: Der Eintracht-Adler lässt die Flügel hängen trotz Retter Friedel Rausch. Der 3.Trainer in dieser Saison hat eine niederschmetternde Bilanz: 3 Spiele, 3 Niederlagen
Frankfurt der Chaos-Klub der Liga. Vorletzter, neun Spiele ohne Sieg, vier Niederlagen in Folge. Dieser Verein hat wirklich alles getan, um abzusteigen!
Es begann mit der Einkaufspolitik: Zehn Spieler durfte der alleinherrschende Ex-Trainer Felix Magath (47) holen. Fast nur Flops! Dazu sortierte er Stürmer-Star Salou aus und wollte auch China-Kracher Chen Yang loswerden.
Eintracht feuerte Magath nach sechs Pleiten im Winter. Besser wurde nichts.
Die Trainer-Zwischenlösung mit Sport-Direktor Rolf Dohmen ein Eigentor kein Trainerschein, keine Erfahrung, keine Autorität. Der hat keine Ahnung. Mit dem steigen wir ab, motzte Dribbler Guie-Mien.
Es folgte eine peinliche Trainersuche: Toppmöller und Briegel waren Frankfurt zu teuer. Matthäus lehnte dankend ab. Lorant, Skibbe und Henke wollten auch nicht.
Viele machten sich auf Kosten der Eintracht interessant. Viele wurden über Vermittler angesprochen. Selbst MetroStar-Trainer Zambrano (Ecuador) aus New York stand auf der Liste der Frankfurter Trainer-Findungs-Kommission.
Unter dem Druck der Fans holte der Verein Rausch aus dem Ruhestand als Cheftrainer für sieben Spiele (bisher drei Pleiten).
Der erfuhr erst in Frankfurt, dass Konter-Stürmer Yang bei den letzten fünf Spielen wegen der WM-Quali mit China ausfallen würde. Und im März hatte sich Publikums - Liebling Fjörtoft nach Norwegen verabschiedet, weil Eintracht ihn nicht mehr wollte. Jetzt hat Rausch mit Kryszalowicz nur noch einen gesunden Stürmer.
Verantwortlich für das Chaos ist eine Vereinsführung ohne Erfahrung. 2 Vorstands-Vorsitzende und 12 Aufsichtsräte, die mit Fußball noch nie etwas am Hut hatten. PR-Männer, Banker, Anwälte entscheiden statt gestandene Fußball-Fachmänner.
Das ist der Preis, den die Eintracht zahlen muss, weil sie 49,9 Prozent des Klubs für 50 Millionen Mark an den Vermarkter Ocatgon verscherbelten.
Da wurde Torjäger Salou arglos an Konkurrent Rostock verliehen und sichert dort den Klassenerhalt. Da konnte Ex-Trainer Magath nach dem fristlosen Rauswurf in Frankfurt zu Konkurrent Stuttgart gehen und hat Eintracht schon überholt.
Zweimal rettete sich der Klub wie durch ein Wunder Aber diesmal tun sie wirklich alles dafür, um den Abstieg endlich zu schaffen...
und selbst ein abstieg in die 2. liga würde das chaos in frankfurt nicht beenden, da die vorstandslaien weiter an der macht bleiben werden.
die gehören alle rausgeschmissen, auch die kicker und weitergemacht wird dann mit der oberligamannschafthttp://www.traderbikerboerse.de/images//smilies/cwm27.gif http://www.traderbikerboerse.de/images//smilies/cwm27.gif
http://www.bild.de/service/archiv/2001/apr/23/sport/frank/tab.gif
IONISIZER
23.04.2001, 16:46
Das ist das Ergebnis jahrelanger Fehlwirtschaft!
Man muss alte Zöpfe abschneiden und einen Neuanfang versuchen!
Mein persönlicher Tipp der Absteiger:
Frankfurt
Haching
Bochum
hola IONISIZER,
tja wenn der fck nicht so gut vorgelegt hätte, wären sie unten mit dabei :lol ;)
IONISIZER
23.04.2001, 17:35
Tja, mit 49 Punkten kann man nicht mehr absteigen... :D
hola,
Unmut über Randale von Eintracht-Fans
Frankfurt - Schockiert haben die Verantwortlichen des abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf die schweren Ausschreitungen ihrer Fans vor dem Benefizspiel beim Süd-Regionalligisten SV Darmstadt 98 (3:1) reagiert. "Das scheint ein neues Phänomen hier in Frankfurt zu sein. Bislang hatten gerade die Eintracht-Anhänger immer einen sehr guten Ruf. Die jüngsten Vorkommnisse sind sehr traurig", erklärte Eintrachts Medien-Direktor Günter-Peter Ploog und kündigte eine noch intensivere Zusammenarbeit mit dem Fan-Beauftragten Andreas Hornung an.
Zwei Hooligans hatten bei dem Versuch, einen Absperrzaun zu übersteigen so schwere Verletzungen erlitten, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Vor dem Anpfiff gefährdeten 300 Fans, die von nur 30 Polizisten und Hunden gerade noch in Schach gehalten werden konnten, durch drei ins Stadion-Vorfeld geworfene Rauchbomben die Austragung des Spiels. Referee Stefan Trautmann (Niedereulen) hatte nach weiteren Zwischenfällen während des Spiels und einer fünfminütigen Unterbrechung sogar damit gedroht, die Partie vor 4.500 Zuschauern am Böllenfalltor abzubrechen.
man muss dazu sagen, dass die fans beider lager sich noch nie grün waren und es daher immer wieder zu ausschreitungen kommt. habe selbst am böllenfalltor negative erfahrungen machen müssen.
Benefiz-Spiel gegen die Lilien...
Die Eintracht-Verantwortlichen haben doch nicht mehr alle in so einer Phase. Dass da der Mob ausflippt war doch klar. Wie wär´s demnächst mit nem Freundschaftsspiel gegen den OFC ?
Gruß
jbeam
hola jbeam,
naja vielleicht gibt´s ja demnächst nen punktspiel zwischen den beiden :lol:D ;)
Du alter Sack !!
:lol :( :lol :( :lol
Gruß
jbeam
so, ich würde sagen das war´s dann wohl :confused:
Selbst ich als Berufsoptimist sehe für die Eintracht kaum noch ein Entrinnen:( :( . Du hast mit Deinen Prognosen tatsächlich den Nagel auf den Punkt getroffen :eek: . Naja, gegen den OFC gehts dann wahrscheinlich auch bald :D:D
Gruß
jbeam
Flinx2000
29.04.2001, 13:44
Mein Beileid Jungs,
glaubt mir, ich weiß wie das ist, wenn man absteigt.
Aber irgendwann geht es wieder aufwärts. Und ab der nächsten Saison habt Ihr dann Eure Jungs "Live" im DSF.
Gruß Flinx
hola,
@ jbeam
na des mit dem alten sack nehm ich dir aber jetzt übel :angry: :D :lol
du wollt´s ja nicht auf mich hören und gegen den vfl am samstag gibt es keinen sieg!!
@flinx 2000
wenn se jetzt absteigen komme se die näöchsten 5 jahre net mehr hoch. und auf dsf tu ich mir das nicht an. bin schon froh se net mehr live ertragen zu müssen.
...könnte ich mich schlapp lachen...
Abgesang vor dem Tabellenendspiel
Von Achim Dreis, Frankfurt
3. Mai 2001 Die Litanei seiner Durchhalteparolen ist lang und bekannt: „Samstag heißt es hopp oder top“, wir müssen gewinnen“, „in den Zweikämpfen muss es knallen“, „wenn wir verlieren, ist der Zug abgefahren“, „da hilft dann auch kein beten mehr.“
Ja, wenn das Beten sich lohnen würde. An das dritte Wunder am Main nacheinander und die erneute Rettung vor dem Abstieg glaubt bei Eintracht Frankfurt niemand mehr. Auch Friedel Rausch nicht wirklich. Er ist ein alter Fahrensmann. Ihm kann man nichts mehr vormachen; glaubt er zumindest. Rausch hat schon manchen Verein in der Bundesliga gehalten (Gladbach), manchen aber auch nicht (Nürnberg).
Rausch will im Verein bleiben, wer noch?
Als Feuerwehrmann wurde er in Frankfurt geholt, obwohl ein ganzer Löschzug nötig gewesen wären. Entsprechend die Bilanz: Vier Spiele, vier Niederlagen. Schlechter kann man kaum abschneiden. Da hätte auch Zeugwart Friedel Lutz das Zepter übernehmen können, nachdem Sportdirektor Rolf Dohmen eingesehen hatte, dass er als Coach nach Anfangserfolgen überfordert war.
Doch Rausch kämpft um seinen Ruf. Warum er als Retter nichts bewegen konnte? „Weil wir bisher nur gegen Spitzenmannschaften gespielt haben.“ Das Wie verschweigt er allerdings auch nicht: „Gegen Bayern und in Berlin haben wir auch noch schlecht gespielt.“ Als Motivator will er sich nicht sehen: „Ich bin Fußball-Lehrer.“
Gerüchte bestimmen die Vereinspolitik
Noch, möchte man hinzufügen, denn um seine Person ranken schon wieder Gerüchte. So, wie die gesamte Saison in Frankfurt kaum von klaren Personalentscheidungen, sondern von ständigen Spekulationen bestimmt war. Als Trainer soll der 61- Jährige vermutlich nicht bleiben. Aber er könnte Manager werden, da sich Sportdirektor Rolf Dohmen auch in diesem Arbeitsfeld nicht hervor getan hat.
Wer in der kommenden Saison die Eintracht trainiert, weiß am Riederwald derzeit niemand zu sagen. Wer für sie spielt, und vor allem wo, schon lange nicht. Betrachter der letzten beiden Spiele kommen um den Eindruck nicht herum, dass einigen Spielern der Abstieg nicht ungelegen käme.
Abschied bei Abstieg
Mindestens sieben Männer können bei Eintrachts Untergang den Verein ablösefrei verlassen, darunter Spielmacher Heldt und Stürmer Yang. Auch Schur, Sobitzik und Gebhardt haben sogenannte Ausstiegsklauseln. Auch sie kommen trockenen Fußes von dem sinkenden Schiff. Dass sie freiwillig verlieren, mag Rausch nun wirklich nicht glauben: „Ich appelliere an den Charakter der Spieler.“
Gleichwohl raunt Rausch düster: „Bei uns wird es von Stunde zu Stunde schwieriger. Die Aasgeier sitzen schon überall rum.“ Damit meint er die Spielervermittler, die bei dem chronisch chaotisch geführten Verein die verwertbaren Reste aufklauben und weiterverwenden wollen. „Die Spieler sitzen am längeren Hebel“, sagt Rausch: „Sie spielen heute hier, morgen dort.“
Krisengipfel auf allen Ebenen
Noch vor dem Abstiegsduell gegen Bochum will Fußball-Chef Steven Jedlicki selbst ein wenig Ordnung schaffen und sich mit den Managern des Geldgebers Octagon über die Marschroute beraten. Nach diesem Krisengipfel wird feststehen, wie viel Geld für den Neuaufbau zur Verfügung stehen werden. Auf einer anderen Ebene setzt sich die Führung der Eintracht-AG mit Fangruppen und Polizei zusammen, um das Vorgehen im Falle einer Niederlage abzustimmen. Bei Abstieg drohen Ausschreitungen.
Fünf von fünf Experten des kicker-Sportmagazins tippen Frankfurt auf einen Abstiegsplatz. Dass die Eintracht mit einem Sieg gegen den fast feststehenden Dauerabsteiger VfL Bochum noch mal auf Sicht ans rettende Ufer rankäme, nimmt derzeit kaum noch jemand wahr. Doch zumindest das allerletzte Saisonspiel birgt noch Brisanz. Dann kommt der ebenfalls abstiegsbedrohte VfB Stuttgart.
Wer war Felix Magath?
Dort trainiert Felix Magath. Vor langer, langer Zeit rettete er Frankfurt vor dem Abstieg und führte das Team als Trainer auf den fünften Tabellenplatz. Der Gipfel war am 13. Spieltag der Saison 2000 / 2001 bestiegen. Danach legte er eine Serie hin, die ähnlich deprimierend war wie die von Friedel Rausch: Sechs Niederlagen in Folge bis zum Rauswurf. Auch das könnte Rausch noch schaffen.
Quelle faz.net
:o :o :o
Trotzdem Grüße vom gestressten
jbeam
hola,
möcht gerne wissen was die von octagon wirklich wollen, es ist doch ziemlich naiv so viel geld in einen 2.liga verein zu inverstieren. aber sie passen sich nahtlos dem erbärmlichen niveau des vereins an. :lol
morgen wissen wir vom sportlichen jedenfalls mehr:D
hola,
jetzt wirds eng, nachdem der vfb beim bvb nen punkt holte,
Flinx2000
05.05.2001, 16:43
Bin ich blind?
Die Eintracht führt um 16:42 Uhr mit 1:0 gegen Bochum.
Gruß Flinx
hola,
hoffnung keimt auf nach dem sieg über den absteiger vfl.
wie steht bei uns im hessen videotext:
GRANDIOSER SIEG.
das ich nicht lache, der gegner war so schwach da hätte auch unser oberligist wörsdorf gewonnen :lol :lol :lol
hola,
und weiter geht es mit dem kapitel:
" das darf doch nicht wahr sein "
friedel rausch, bisheriger versager trainer der eintracht soll ab der kommenden saison den sportlichen leiter dohmen ablösen und sportdirektor oder teamchef werden.
hat wenigstens was gutes das ganze. er soll das amt auch im falle des abstiegs übernehmen. damit dürfte garantiert sein das die eintracht so schnell nicht wieder aufsteigt!
na und ??
Ich hab schon mit Charly Körbel und Ronny Borchers als Assi gerechnet :D :D :D
Geht nur noch Galgenhumor jetzt....
Gruß
jbeam
hola,
rausch der rentner, holt andermatt den absteiger trainer ( ulm ),
von einem zweitligaverein aus der schweiz zur eintracht
:dunce: :dunce: :dunce:
zweitligatrainer in der schweiz, hmm:confused: wäre wohl b- liga trainer hier bei uns :lol
so jetzt noch paar super spieler von grönland, ich könnte auch noch mal meine fussballstiefel anziehen:rolleyes: und es geht weiter richtung regionalliga:D :lol
hola,
na das wars dann. kein aufbäumen, einfach aufgegeben haben die sich und net erst seid dem heutigen spieltag.
das war mein letzter bericht zu diesem versager verein. der ist keine silbe mehr wert.
:angry: :angry: :angry:
Moin Stefano!
Die Eintracht ist jetzt Zweitligist - mein Beileid!
Aber, es muß und es wird auch weitergehen! Nach eigener Einschätzung kann ein Gang durch die Zweite Liga auch heilen und positive Aspekte mit sich bringen.
Wenn aus der Zwietracht mal wieder eine Eintracht werden würden, alle an einem Strang ziehen und hart (an sich) arbeiten, wird der Aufenthalt nicht von langer Dauer sein...
Viel Glück!
So long
Howie :smokin:
hola howie,
das dachten wir alle auch bei dem ersten abstieg, dass die aus den fehlern lernen und einen neuaufbau machen. was dabei herausgekommen ist, sieht man ja jetzt. es hat sich in all den jahren nicht´s getan, im gegenteil es ist alles noch viel schlimmer geworden. und jetzt haben die mit octagon einen sponsor der 49 % des vereins "besitzt" und deren leute null ahnung vom fussball haben. siehe die weiterverpflichtung von rausch als "teamchef" und andermatt als trainer. ich kann nur hoffen das die mal 5 jahre in der 2. liga bleiben und die ganzen looser in der führungsetage freiwillig den hut nehmen. den hier krankt es am meisten!:mad: :angry:
tja das war´s :( :( :(
Stefano, Du hast natürlich recht, der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken. Deshalb waren die Spieler natürlich demotiviert.
Aber was die in den letzten Spielen gebracht haben, war nicht vertretbar.
Das war bewusstes absteigen, um ablösefrei wegzukommen.
Null Ehre im Leib die Burschen ;)
Oder kann man hier sogar vom Intellekt auf die moralische Integrität schließen :eek: :eek:
Naja, wie auch immer, lasst uns hier weiter ab und zu mal ablästern ;)
Ich werde sicher ab zu noch ins Stadion gehen, um mal wieder ein bisschen 2.Liga Flair zu schnuppern.:cry-baby:
ciao
jbeam
hola jbeam,
ok zum ablästern bin ich immer bereit :lol :lol :lol
hola,
wie nicht anders erwartet wurde gestern abend auf der aufsichtsratssitzung des neuen 2 liga vereins beschlossen das schwächste glied der kette rauszuschmeissen. sportdirektor DOHMEN
oh du armselige eintracht!!! :mad:
beschlossen wurde weiterhin ein rekordetat für die 2 liga in höhe von dm 50 mio !!! mit dem absoluten ziel des wiederaufstiegs :lol
ich kann nur hoffen das dies nicht funktioniert, den dann fällt dieser möchtegern club endgültig auseinander! :angry: :angry: :angry:
Hi !
Um den Thread wieder mit Leben zu füllen mal ein paar News von der HP. Schur bleibt - Bravo :D. Und dass sie die Preise senken, ist ja wohl das mindeste...
Aktuell:
Alexander Schur bleibt bei der Eintracht
Alexander Schur wird auch in der kommenden Saison für Eintracht Frankfurt spielen und geht mit dem Klub in die 2. Bundesliga. Darauf einigte sich der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler am Mittwoch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Eintracht Frankfurt Fußball AG, Steven Jedlicki, und Team-Manager Friedel Rausch. Schur verzichtete auf eine in seinem Vertrag fixierte Option, die ihm im Fall des Bundesliga-Abstiegs einen Vereinswechsel zu einer festgeschriebenen Ablösesumme gestattet hätte.
„Alex wird in der neuen Saison eine der zentralen Figuren in unserem Team sein“, freute sich Jedlicki über die Zusage des Mittelfeldspielers, der seit 1995 bei der Eintracht ist. In der abgelaufenen Saison kam Schur wegen Leistenproblemen nur in 24 Spielen (1 Tor) zum Einsatz. Nach einer Operation verläuft der Heilungsprozess gut. Im Urlaub will Schur schon das entsprechende Aufbau-Programm absolvieren. Schurs Vertrag läuft noch ein Jahr. „Für mich stand ein Vereinswechsel nie zur Debatte. Ich hatte den Fans versprochen zu bleiben - und ich halte mich an mein Versprechen“, sagte Schur nach dem Gespräch.
Aktuell:
Klarstellung zum Etat von Eintracht Frankfurt
Die Bekanntgabe eines Budgets von Eintracht Frankfurt mit einem Volumen von 50 Millionen Mark in der vergangenen Woche hat zu verschiedenen Fehlinterpretationen geführt. Der Sachverhalt soll durch nachfolgende Erläuterung klargestellt werden. Die Budgetgröße von 50 Millionen Mark steht nicht in vollem Umfang dem Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG zur freien Verfügung. Vielmehr wurde das operative Budget deutlich niedriger angesetzt. Der Betrag von 50 Millionen Mark stellt lediglich eine Größe dar, die der Aufsichtsrat genehmigt hat, wenn die notwendigen Personalveränderungen nicht vollständig umgesetzt werden können. Auch in diesem Etat sind wieder erhebliche Altlasten enthalten, darunter rund 10 Millionen Mark an Abschreibungen. Der Betrag von 50 Millionen soll außerdem die Haltung des strategischen Partners Octagon dokumentieren, auch in der 2. Fußball-Bundesliga an der Partnerschaft mit Eintracht Frankfurt festzuhalten. Der genannte Betrag besagt auch in keiner Weise, dass Eintracht Frankfurt die Möglichkeit hat, in großem Umfang Spieler einzukaufen. Richtig ist vielmehr, dass neue Verträge nur in dem Maße abgeschlossen werden können in dem es gelingt, andere Spieler abzugeben. Das Gehaltsniveau kann sich bei Neuverträgen nicht an dem der 1. Liga orientieren, sondern wird sich den Marktkonditionen der 2. Liga entsprechend anpassen. Die durch den Abstieg in die 2. Bundesliga eingetretene schwierige Finanzsituation der Eintracht Frankfurt Fußball AG kann nur bei konsequenter Disziplin im Ausgabenbereich bewältigt werden.
22.05.2001
Für 2. Liga: Preissenkung bis 20 Prozent
Nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt für die neue Saison die Eintrittspreise in sämtlichen Kategorien um bis zu 20 Prozent gesenkt. Diese Preisermäßigung gilt selbstverständlich auch für Kinder und Jugendliche bis zu 14 Jahren. Hier beträgt der Normalpreis für Stehplätze in der kommenden Saison 90 Mark, jugendliche Vereinsmitglieder zahlen sogar nur 68 Mark für ihre Dauerkarten. Durch einen Übertragungsfehler war in der Stadion-Zeitung fälschlicherweise der Eindruck entstanden, als würde die Eintracht ausgerechnet die Preise für Kinder und Jugendliche erhöhen.
22.05.2001
1 Woche Trainingslager in Hessen
Eintracht Frankfurt wird vor der neuen Saison nur für eine Woche ein Trainingslager beziehen, vom 25. bis 29. Juni in Rotenburg an der Fulda. Während des Aufenthaltes im „Meirotel Rodenberg“ stehen in der Umgebung auch zwei Testspiele auf dem Programm. Von Rotenburg geht es dann via Frankfurt weiter zum Turnier In Kriens/Schweiz, wo die Hessen am 3. Juli auf den FC Luzern treffen und am 5. Juli entweder das Spiel um Platz 3 oder das Finale bestreiten. Im zweiten Halbfinale stehen sich Borussia Dortmund und der FC Kriens gegenüber. Offizieller Trainingsauftakt in Frankfurt ist am 18. Juni.
CU
jbeam
hola jbeam,
biete dir jetzt schon folgende wette an:
eintracht schafft NICHT den direkten wiederaufstieg:confused: :D
So läuft das nicht, Stefano ;) ! Ich bin doch nicht blöd :D
Du kannst aber gerne mit mir wetten, dass die Eintracht absteigt.
Da halte ich dann dagegen, obwohl auch das schon riskant für mich wäre... :D
Gruß
jbeam
hola jbeam,
ich sehe du bist schon etwas geläutert :D ;), sonst hättest du ja auf wiederaufstieg getippt.
leider nehm ich deine wette nicht an, da die eintracht die 2.liga erstmal 2-3 jahre halten wird , bevor es dann richtung regionalliga geht :lol
aber mal ohne flax, verstehst du noch, was da vor sich geht
:confused:
Hi !
Wieso fragst Du, Stefano :confused: Ist doch alles wie gehabt, oder - totales Chaos halt ;).
Oder meintest Du was spezielles ?
Gruß
jbeam
hola jbeam.
nö, dachte nur du als eintracht-fan wüstest vieleicht mehr.
also lassen wir uns weiterhin von guten :lol nachrichten aus dem hause sge überreaschen :D
hola,
hola,
thorsten kracht verlässt die eintrcht in richtung karlsruher sc. unverständlich, aber nicht so untypisch wenn ein neuer trainer kommt. stärke zeigen und nen populären spieler feuern. na der schuss geht oft nach hinten los!!!
hola,
na es war doch zu lange ruhig bei meiner eintracht friedel rausch schmiess heute das handtuch, nachdem die eintracht tony woodcock als neuen sportvorstand engagierte und somit quasi ein oberaufseher friedel vor die nasse gesetzt wurde.
typisch eintracht, erst friedel auf den knien liegend gebeten zu bleiben und den verein als sportdirektor mit neu aufzubauen und jetzt dies.
hoch lebe der chaos club eintarcht
hola,
Fußball: Rausch ist in Frankfurt zurückgetreten
Frankfurt - Fiedel Rausch ist beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt von seinem Amt als Teammanager zurückgetreten. Der 61-Jährige zog damit die Konsequenz aus der Entscheidung des Aufsichtsrates, den früheren Kölner Profi Tony Woodcock als neuen Sportvorstand zu verpflichten. Auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag hat der Verein den Briten vorgestellt. "Tony Woodcock wurde auf einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung einstimmig zum Sportvorstand bestellt", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Gödel. Der 45-jährige Woodcock erhält einen Zweijahresvertrag.
Gödel stellte auf der Pressekonferenz klar: "Rausch war nie als Sportvorstand vorgesehen." Rausch hatte nach dem Rausschmiss von Felix Magath das Traineramt von Interimstrainer und Sportdirektor Rolf Dohmen in der vergangenen Bundesliga-Saison übernommen. Der Fußballlehrer war mit der Aufgabe, die Eintracht noch vor dem Erstliga-Abstieg zu retten, allerdings überfordert. "Wenn man sein ganzes sportliches Leben gewohnt ist, in der ersten Reihe zu stehen, will man nicht in der zweiten stehen", kommentierte Rausch.
hola,
Fußball: Frankfurt siegreich - Andermatt konsequent
Frankfurt - Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt hat am Dienstagabend ein Testspiel beim hessischen Oberligisten SG Höchst 1:0 (1:0) gewonnen. Das einzige Tor für den allerdings enttäuschenden Bundesliga-Absteiger erzielte vor 1.800 Zuschauern der Kongolose Rolf-Christel Guie-Mien bereits in der 6. Minute. Trainer Martin Andermatt setzte im siebten Testspiel der Hessen auch die beiden Gastspieler Jehad Muntasser und Maximilian Santos ein, die sich für eine Verpflichtung jedoch nicht aufdrängen konnten.
Unterdessen spitzt sich der Konflikt zwischen dem ausgemusterten Thomas Sobotzik und Trainer Andermatt zu. Der Schweizer Coach hat dem Vorschlag von Sobotziks Berater Klaus Gerster - den Mittelfeldspieler solange wieder mit dem Profikader trainieren zu lassen, ehe der 27-Jährige einen neuen Verein gefunden hat - abgelehnt. "Ich habe vor der Saison meine Meinung zu diesem Thema geäußert und daran hat sich nichts geändert", erklärte Andermatt im Vorfeld des Testspiels in Höchst. Damit müssen Sobotzik und die ebenfalls ausgebooteten Markus Lösch und Erol Bulut unter der Anleitung von Co-Trainer Armin Kraaz weiterhin alleine am Riederwald trainieren.
gerade sobotzik erst eintolles angebot von der eintracht abgelehnt und ab zum fck, dort nur ersatzspieler und wieder zurück und jetzt wieder ansprüche stellen vollkommen richtig was andermatt da macht raus mit ihm :cool:
hola,
Xerex - Der spanische Fußball-Zweitligist Xerex Deportivo hat den 33-jährigen Abwehrspieler Alexander Kutschera von Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt verpflichtet. Der Verteidiger wechselt ablösefrei und unterschrieb beim Klub von Trainer Bernd Schuster einen Zweijahresvertrag. Kutschera, der in Frankfurt von Coach Martin Andermatt aussortiert worden war, soll 250.000 DEM pro Jahr verdienen. Der ehemalige Nationalspieler Schuster war Ende Juni als neuer Trainer in Xerex präsentiert worden.
na sowas da verzichtet er doch glatt auf 50 % seines bisherigen gehalts, na in der 2.liga ne ruhige kugel zu schieben, den ganzen tag sonnenschein, nach 2 stunden training am tag, an den strand, was für ein leben :cool: :cool:
hola,
Englische Hooligans randalieren in Frankfurt
Die Frankfurter Polizei hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag elf englische Hooligans festgenommen. Die alkoholisierten "Fans" des FC Millwall waren im Bahnhofsgelände der Main-Metropole aufeinander losgegangen.
Hätten sich die "Fans" des FC Milwall rechtzeitig über die Absage des Testspiels ihres Klubs gegen die Frankfurter Eintracht informiert, wäre der Polizei der Main-Metropole viel Ärger erspart geblieben. Elf englische Hooligans sind nach Ausschreitungen in Frankfurt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vorläufig festgenommen worden. "Zwei stark alkoholisierte Gruppen englischer Fans sind gegen 23 Uhr zunächst im Bahnhofsgelände aufeinander losgegangen. Vor und in einem Restaurant kam es dann zu Schlägereien und Sachbeschädigungen in Höhe von 700 Mark", sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei.
Gegen 4.00 Uhr gingen zudem zwei weitere Hooligans gegen einen 65 Jahre alten Obdachlosen vor, indem sie ihn mit Pfefferspray besprühten und ihm mit einem Messer leichte Schnittverletzungen an der Hand und im Gesicht zufügten. Ein Polizist wurde bei dem Einsatz ebenfalls leicht verletzt, allerdings ohne Schuld eines Hooligans.
Rund 60 Anhänger des englischen Zweitligisten FC Millwall waren im Laufe des Donnerstags in die Mainmetropole gereist, um das Testspiel ihres Vereins gegen Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt zu verfolgen. Sie hatten offensichtlich zu spät von der Absage des Spiels wegen Sicherheitsbedenken der Polizei erfahren.
Von den elf vorläufig festgenommenen Personen befanden sich am Donnerstag noch vier Männer zwischen 20 und 32 Jahren in Polizeigewahrsam. Gegen sie wird unter anderem wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung ermittelt.
Eintracht-Sportchef Tony Woodcock hatte noch am Donnerstagnachmittag versucht, die Situation zu deeskalieren. "Die Polizei hatte mich gebeten, die Millwall-Fans zu beruhigen", sagte Woodcock.
hola,
S I E G - S I E G - S I E G :dani:
und wir steigen wieder auf halleluja... :D ;)
Frankfurt - Reutlingen 3:1
dank einer gewaltigen Leistungssteigerung in den letzten 30 Minuten ist Eintracht Frankfurt einem Fehlstart in die neue Saison der 2. Bundesliga entgangen. Beim 3:1 (0:1)-Erfolg im ersten Heimspiel gegen den SSV Reutlingen lag der Bundesliga-Absteiger durch ein Tor des Reutlingers Jochen Weigel (16.) lange Zeit im Hintertreffen. Der Chinese Chen Yang (63.) und der Pole Pawel Kryszalowicz (68. und 82.) schafften die schon nicht mehr erwartete Wende.
und das vor der gewaltigen 2.liga kulisse von 18.000 zuschauern!
hola,
Frankfurt - Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt hat Konsequenzen aus dem Verhalten seines Mittelfeldspielers Serge Branco gezogen und den abwanderungswilligen Nationalspieler Kameruns aus dem Profikader verbannt. Der 21-jährige Olympiasieger, der noch einen Kontrakt bis Juni 2003 besitzt, soll ab sofort bei den Oberliga-Amateuren der Eintracht trainieren. Grund waren für Trainer Martin Andermatt und Sport-Vorstand Anthony Woodcock die Disziplinlosigkeiten des ehemaligen Braunschweigers. Branco hatte sich unter anderem mehrfach vom Training abgemeldet, danach allerdings nicht den Mannschaftsarzt aufgesucht.
"Wir wollen uns die gute Stimmung in der Mannschaft nicht von unzufriedenen Spielern zerstören lassen", begründete Woodcock am Dienstag die Strafversetzung. Branco, der bereits mehrere Geldstrafen bezahlen musste und in der laufenden Saison auch sportlich noch nicht zu überzeugen wusste, will sein Engagement beim derzeitigen Tabellen-Fünften der zweiten Bundesliga so schnell wie möglich beenden.
hola,
wieder ein endspiel am kommenden sonntag. der fc union berlin kommt ins waldstadion. wird die eintracht doch noch den aufstieg schaffen :confused:
besonders die auswärtsspiele haben´s in sich :rolleyes: und gespannt bin ich auf das letzte heimspiel, wieviel zuschauer werden da noch kommen, die eintracht, keine chance mehr zum aufstieg, gegen den absteiger babelsberg vor 1846 ?zuschauern ;)
das restprogramm:
26. Spieltag: So. 10.03.02 15:00 Eintracht Frankfurt - 1. FC Union Berlin
27. Spieltag: Fr. 15.03.02 19:00 Alemannia Aachen - Eintracht Frankfurt
28. Spieltag: Sa. 23.03.02 15:00 Eintracht Frankfurt - SpVgg Unterhaching
29. Spieltag: Mo. 01.04.02 20:15 VfL Bochum - Eintracht Frankfurt
30. Spieltag: Mo. 08.04.02 20:15 Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05
31. Spieltag: Sa. 13.04.02 15:00 Hannover 96 - Eintracht Frankfurt
32. Spieltag: Fr. 19.04.02 19:00 Eintracht Frankfurt - Rot-Weiß Oberhausen
33. Spieltag: So. 28.04.02 15:00 LR Ahlen - Eintracht Frankfurt
34. Spieltag: So. 05.05.02 15:00 Eintracht Frankfurt - SV Babelsberg 03
hola,
Andermatts nächstes Problem heißt Kryszalowicz
Frankfurt/Fürth. Gerd Wimmer hatte es gestern vormittag nach dem Training eilig. Den Kopf tief zwischen die Schultern gezogen strebte der Österreicher schnellen Schrittes seinem Auto entgegen. Ein selbstbewusster Fußball-Profi, der ein großes Ziel vor Augen hat, sieht anders aus.
Wimmer hätte am Sonntag ein kleiner Held sein können. Wenn er in Fürth in der 90. Minute früher und härter geschossen hätte. Wenn ihm dadurch das 2:1 gelungen wäre statt der „Bogenlampe“, die ein Fürther noch von der Linie köpfen konnte. Wenn die Frankfurter Eintracht mit diesem Sieg den Aufstiegsplätzen in der Zweiten Bundesliga wenigstens ein kleines bisschen näher gerückt wäre.
So aber bleibt alles beim alten, und die Hoffnung stirbt jeden Tag ein bisschen mehr. Insgeheim auch bei Trainer Martin Andermatt, der zu der grundsätzlichen Erkenntnis gekommen ist: „Wir haben zwar viele Möglichkeiten, machen aber einfach zu wenig Tore. Es ist teilweise schon fahrlässig, wie da mit den Chancen umgegangen wird.“
Einer, der in der Vorrunde seine Chancen 14 Mal konsequent genutzt hat, saß in Fürth nur auf der Bank und wurde auch nicht eingewechselt. Über die vollen 90 Minuten verfolgte Pawel Kryszalowicz von der Seitenlinie aus, wie sich sein Konkurrent Chen Yang im Angriff mehr schlecht als recht neben Sasa Ciric abmühte. Und als Ciric, dessen Bluterguss im linken Oberschenkel sich verschlimmert hat, 20 Minuten vor dem Ende vom Platz humpelte, wechselte Andermatt den jungen Stephen Famewo ein.
„Es ist eine schwierige Situation. Ich verstehe das nicht“, meinte der Pole gestern achselzuckend. „Es ist eine Sache von Leistung und Leistungsbereitschaft“, kontert Andermatt. Der Schweizer erwartet von Kryszalowicz „mehr Arbeit im taktischen Bereich“. Soll heißen: mehr Einsatz und Bewegung. Kryszalowicz wiederum fühlt sich ungerecht behandelt und falsch eingesetzt: „Ich trainiere gut. Aber das offensive Mittelfeld wie im Spiel gegen Duisburg ist nicht meine Position.“ Das Problem für die Eintracht: Ein Kryszalowicz, der keine Tore schießt, bringt beim bald notwendigen Ausverkauf nicht das viele Geld, das die AG noch vor wenigen Wochen erwarten konnte.
Es gibt aber noch andere Sorgen: Beim nächsten „Endspiel“ am Sonntag gegen Union Berlin wird Andermatt die Abwehr umstellen müssen. Der Schweizer spielt mit dem Gedanken, für den nach seiner gelb-roten Karte gesperrten Jens Rasiejewski Alex Schur oder den noch grippekranken Christoph Preuß als Libero aufzubieten.
nee, nee, andermatts problem ist andermatt, wie kann man denn in einem auswärtsspiel wo man unbedingt gewinnen muss, nur mit einem stürmer spielen :mad:
wie kann man den einen mann wie kryszalowicz, der 14 tore bisher schoss, draussen lassen mit der argumentation, er arbeite nicht genug im taktischen bereich :confused: neun spieltage vor schluss gibt´s nix mehr mit taktik, da heisst es nur noch kämpfen, kämpfen bis zum letzten und die besten leute aufs spielfeld :mad:
aber ich hatte ja schon damals prognostiziert, dass andermatt der falsche für die eintracht ist. warum hat man nicht auf mich gehört ;) :D :D
Andermatt hat kein Problem mehr mit Kryszalowicz!!!!!!!
08.03.2002, 11:10
Andermatt muss gehen http://www.bundesliga.de/de/fotos/artikel/2/30199/30199_m.jpg
Der Vorstand der Fußball AG vom sportlich und finanziell angeschlagenen Zweitligisten Eintracht Frankfurt hat in einer Krisensitzung seinen Trainer Martin Andermatt mit sofortiger Wirkung beurlaubt.
Trotz des teuersten Kaders der zweiten Liga liegt die Eintracht derzeit als Tabellensechster sieben Punkte hinter dem Tabellendritten SpVgg Greuther Fürth und hat nur noch geringe Chancen auf den direkten Wiederaufstieg. Der Schweizer Andermatt war erst vor Saisonbeginn von den Hessen verpflichtet worden und besaß einen Vertrag bis zum 30. Juni 2003.
Nachfolger Andermatts bis zum Saisonende wird sein bisheriger Co-Trainer Armin Kraaz, den der Schweizer in den vergangenen zwei Zweitligapartien wegen interner Unstimmigkeiten von der Trainerbank verbannt hatte. Kraaz zur Seite stehen wird Eintracht-Kapitän Uwe Bindewald, der ab sofort als spielender Co-Trainer fungieren wird.
Die Trennung von Andermatt in Frankfurt ist der bereits 13. vorzeitige Trainerwechsel der laufenden Saison und der 272. seit Bestehen der eingleisigen 2. Bundesliga.
gruss aus bernau
siko;)
hola,
danke siko :)
leider viel zu spät wurde er gefeuert, er ist halt kein trainer für die eintracht gewesen. aber mein brief zu anfang der saison an die eintracht hat bei denen wohl keiner gelesen ;) :D :D sonst wär es nie soweit gekommen :D :dunce:
ich denke die eintracht wird jetzt erstmals bis 3-5 jahre in liga 2 versauern. der etat von 41 mio für diese saison wurde runtergefahren auf 12,5 mio für die saison 02/03, die guten spieler werden gehen, obwohl soviele sind´s ja nett ;) man sollte jetzt der jugend eine chance geben. bleibt abzuwarten ob sie überhaupt die lizenz für die neue saison bekommen?
quo vadis eintracht frankfurt ;)
hola,
Die Eintracht hat die Hausaufgaben noch nicht erledigt
Am Montag ist bei Eintracht Frankfurt der Aufsichtsrat zusammenkommen und hat hinter verschlossenen Türen getagt. Das macht er in diesen Tagen, da Trainer überraschend entlassen, Saisonziele meilenweit verpasst und Unterlagen für das in dieser Woche anstehende Lizenzierungsverfahren geordnet werden, ja des Öfteren, dieses Mal freilich war es eine turnusgemäße Sitzung, aber keine ganz gewöhnliche: Finanzvorstand Thomas Pröckl, zur Zeit entscheidender Mann beim Zweitligisten, hat den Räten der Fußball-AG jene Papiere präsentiert, die die Deutsche Fußball-Liga von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Klubs überzeugen sollen. "Ich gehe davon aus, dass die Unterlagen das erfüllen, was die Herren der Liga fordern", sagte Präsident und Aufsichtsrat Peter Fischer nach der Sitzung. Die Dokumente werden noch dem Wirtschaftsprüfer vorgelegt, ehe sie am 15. März in der Otto-Fleck-Schneise eingehen müssen.
Die Suche nach "frischem Geld" für den auf rund 12,5 Millionen Euro reduzierten Saisonetat in der zweiten Liga ist immer noch nicht abgeschlossen. Den Weg für die Finanz-Akquise machte der abwandernde strategische Partner Octagon frei, als das US-amerikanische Vermarktungsunternehmen der Eintracht 15 Prozent seiner 30-prozentigen "Wandelanleihe" zur Verfügung stellte. Etwa 7,5 Millionen Euro sollen nach den Vorstellungen des Aufsichtsrates erlöst werden, eine Summe, die überaus positiv gerechnet ist. Bislang hat es mit potenziellen neuen Gesellschaftern allenfalls Gespräche gegeben, man habe aber die Hoffnung nicht aufgegeben "sehr, sehr bald Vollzug melden zu können", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Volker Sparmann nach der Sitzung.
Der neuerliche Punktverlust der Profis vor eigenem Publikum hat aber auch ein Gutes: Eintracht Frankfurt hat jetzt Planungssicherheit, kann die Rahmenbedingungen für die kommende Saison in der zweiten Liga in Ruhe abstecken und mit Sinn und Verstand an einer neuen Mannschaft basteln. Fischer: "Wir haben, was die Trainersituation angeht, ein sehr klares Profil erarbeitet."
Wenigstens sicher ist, dass Interimscoach Armin Kraaz in der kommenden Runde wieder ins zweite Glied rutscht und einem neuen Trainer Platz macht. Dabei hat der 37-Jährige bei seinem Debüt als Cheftrainer einen guten Eindruck hinterlassen, ja er hat, zumindest vorübergehend, Aufbruchstimmung verbreitet. 45 Minuten, um genau zu sein, und da hat sich angedeutet, was mit dieser Mannschaft möglich gewesen wäre, auch wenn sie vielleicht etwas zu hohes Tempo gegangen war. "Er hat alles ein bisschen lockerer angehen lassen", lobte Alex Schur den ehemaligen "Co". Viel indes hat Armin Kraaz nicht verändern können in der knapp bemessenen Zeit, allenfalls die Atmosphäre ein wenig entspannter gestalten. Schur selbst wird wegen seines Platzverweises in der Schlussminute zwei Spiele aussetzen müssen.
"Ich war selbst überrascht, wie ruhig ich war", fasste Kraaz die 90 Minuten zusammen; nur am Morgen vor dem Spiel ist er ziemlich früh - "so gegen sechs Uhr" - aufgewacht. Während der Partie selbst blieb Kraaz ausgesprochen cool; "vielleicht weil ich jeden Platz im Stadion aus dem Effeff kenne." Als B-Jugendlicher als Balljunge am Spielfeldrand, als Spieler auf dem Rasen, als Marketingmann im Anzug auf der Haupttribüne, als Co neben dem Trainer. Nun hat der Frankfurter Bub, dessen Frau und Tochter erstmals im Stadion waren, Verantwortung getragen, eine Verantwortung, der er gerecht wurde. Von einem "gelungen Einstand" sprach später Sportvorstand Tony Woodcock, der zeitweise "eine richtige Mannschaft auf dem Platz" gesehen hatte.
Am heutigen Dienstag hat Finanzvorstand Pröckl zudem ein Gespräch mit dem am Freitag geschassten Trainer Martin Andermatt. Der Schweizer weilt in Frankfurt und wird mit Hilfe von Anwälten die noch offenen Vertragsmodalitäten zu klären haben. "Mein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2003", sagte er am Montag der FR. Zu weiteren Aussagen war der wegen seiner Beurlaubung immer noch verstimmte Fußball-Trainer ("Muss ich mich vor Ihnen rechtfertigen?") nicht zu bewegen. Er könne nur sagen, dass er keine Probleme mit der Mannschaft gehabt habe; er wolle "keine Vergangenheitsbewältigung" betreiben, er sei ein Mann der Zukunft. Im übrigen, sagte er noch, "muss ich jetzt meinen Sohn zum Zahnarzt begleiten."
hola,
Fußball: Frankfurt ohne Gebhardt und Schur
Frankfurt - Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt muss mehrere Wochen ohne Mittelfeldspieler Marco Gebhardt auskommen. Der 29-Jährige erlitt am Sonntag beim 2:2 der Hessen gegen den 1. FC Union Berlin einen Muskelfaseriss im Adduktorenbereich des linken Beins. Dies ergab die Diagnose am Montag, wie die Frankfurter mitteilten.
Zwei Pflichtspiele muss indes Interimstrainer Armin Kraaz auf Abwehrspieler Alexander Schur verzichten. Der 30-Jährige wurde gegen die Hauptstädter in der 90. Minute nach einer "Notbremse" vom Platz gestellt und erhielt vom Sportgericht des Deutschen Fußballbundes (DFB) eine Sperre von zwei Spielen auferlegt.
hola,
Die Distanz zu den Spielern verkleinert
Hätte er nicht einen graublauen Pullover an, würde der Mann mit den dunkelblonden Haaren inmitten der rot-schwarz gekleideten Fußballer gar nicht auffallen. Die Kicker lachen viel bei ihrem Aufwärmspielchen, der Mann mit dem graublauen Pullover lacht mit. Er wirkt wie einer von ihnen. Kein Wunder, ist Armin Kraaz mit seinen 37 Jahren doch nicht viel älter als die erfahrensten Eintracht-Spieler Sasa Ciric (34) und Uwe Bindewald (33).
Seit der vergangenen Woche ist der frühere Profi Cheftrainer beim Zweitliga-Siebten. Wurde in den letzten Tagen der Amtszeit von Kraaz' Vorgänger Martin Andermatt eher leise und verbissen trainiert, geht es auf dem Platz nun viel lauter zu. Was schon bei Kraaz' erstem Training am vergangenen Freitag der Fall war, setzte sich auch am gestrigen Dienstag fort. "Ich hoffe, dass es noch lauter wird, denn es ist wichtig, dass die Spieler auf dem Rasen viel miteinander kommunizieren", erklärte der Coach nach der knapp 90-minütigen und damit im Vergleich zur Andermatt-Ära rund 30 Minuten längeren Trainingseinheit. Angesprochen auf die harmonische Atmosphäre, sagte Kraaz: "Die Stimmung ist so lange gut, solange es Erfolge gibt. Wenn die ausbleiben, wird auch die Atmosphäre schlechter werden." Das knapp einstündige Trainingsspiel acht gegen acht auf der Hälfte des Platzes verfolgte der ehemalige Abwehrspieler, der sich beim Warmmachen mit Kapitän Uwe Bindewald besprochen hatte, an der Seitenlinie, während sich Torwarttrainer Werner Friese um die Keeper Oka Nikolov und Daniel Hass kümmerte und Rehatrainer Domenico Gurzi mit Jermaine Jones ein paar Koordinationsübungen absolvierte.
Einige Male unterbrach Kraaz den Kick, um seinen Spielern das Verschieben im Raum noch einmal zu erläutern. "Wir arbeiten derzeit schwerpunktmäßig daran, in der Defensive kompakt zu stehen", sagte er. Durch "ballorientierte Raumdeckung" soll dies gelingen, doch will der Ex-U 21-Nationalspieler diesen Begriff nicht vertiefen, weiß er doch, dass der seit der Zeit des ehemaligen Bundestrainers Berti Vogts bei den Fußballfans für ironische Interpretationen sorgt. Um das Defensivverhalten der Hessen in dieser Art und Weise zu verbessern, "bräuchten wir eigentlich Zeit wie in der Vorbereitung", sagte Kraaz. Die hat die Eintracht aber nicht, so dass der gelernte Werbekaufmann versucht, seinem Team im Schnellverfahren modernes Abwehrspiel einzuimpfen, "aber ohne das große Lehrbuch rauszuholen". Einmal musste Kraaz die Einheit unterbrechen, weil Stürmer Chen Yang Michael Wenczel nach einem Gerangel an den Kragen wollte und nur von seinen Mitspielern zurückgehalten werden konnte. "Wo gehobelt wird, fallen auch Späne", sagte Wenczel später, die Aktion locker wegsteckend.
Im Unterschied zu Andermatt "arbeitet Armin Kraaz intensiver an unseren Fehlern", erklärte der Abwehrspieler weiter. "Dass wir kompakt in der Defensive stehen und einander helfen, genießt bei uns jetzt eindeutige Priorität", fügte Mittelfeldspieler Alexander Schur an. Den größten Unterschied zwischen den Trainern hat Wenczel im Umgang mit den Spielern ausgemacht: "Die Distanz zu Martin Andermatt war größer. Armin ist mehr ein kumpelhafter Typ. Ich glaube, das tut uns gut."
Gut tun würde es der Eintracht auch, wenn der Aufsichtratsvorsitzende der Fußball-Aktiengesellschaft, Volker Sparmann, in den nächsten Tagen einen Käufer für den von Mitinhaber Octagon zurückgegebenen 15-prozentigen AG-Anteil präsentieren könnte. Verkaufen will die Eintracht aber auch Topverdiener Rolf-Christel Guié-Mien. "Wenn ich gehe, dann nur ablösefrei", sagte der Kongolese, dessen Vertrag noch bis 2003 läuft, auf Anfrage der FR. Bisher habe aber noch kein Eintracht-Verantwortlicher mit ihm über einen Wechsel gesprochen.
Am Freitag bei Alemannia Aachen soll der offensive Mittelfeldspieler jedoch noch das Spiel der Eintracht gestalten. "Wir fahren nach Aachen, um zu gewinnen. Wir werden dort mit offenem Visier spielen, weil uns nur drei Punkte weiterbringen", sagte Armin Kraaz, der von seiner Mannschaft auf dem Tivoli sowohl in der Abwehr als auch im Angriff verlangt, "dass wir agieren und nicht reagieren."
na denn viel gkück ;) :D
hola,
Am gestrigen Mittwoch testete Armin Kraaz, neuer Trainer des Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt, bereits eifrig, wie und vor allem wen er am Freitag (19 Uhr) im Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen spielen lassen wird. Acht Spieler für die Anfangsformation hatte der Coach dabei schon fest im Kopf. Kapitän Uwe Bindewald wird nach abgelaufener Gelbsperre für seinen Vertreter Alexander Schur als Manndecker auflaufen, Giuseppe Gemiti den verletzten Marco Gebhardt auf der linken Abwehrseite ersetzen. Unklar ist hingegen noch die Besetzung der Liberoposition, die des Spielmachers und wer den Platz neben Stürmer Pawel Kryszalowicz einnehmen darf.
Ob Karel Rada oder doch Jens Rasiejewski als letzter Mann aufläuft, will Kraaz auch von der Aachener Aufstellung abhängig machen. Als Spielmacher dürfte Rolf-Christel Guie-Mien, der gegen Union Berlin überzeugte und bei der gestrigen Einheit einige Kabinettstückchen zeigte, erneut den Vorzug vor Ervin Skela erhalten. Im Angriff scheint Kraaz erneut auf Chen Yang und nicht auf Sasa Ciric, der am Sonntag gegen Union Berlin (2:2) wegen einer Oberschenkelverletzung fehlte, zu bauen, sagt er doch: "Ich weiß gar nicht, ob Sasa richtig fit ist. Ich habe den Eindruck, dass er mit angezogener Handbremse trainiert."
Gestern konnte Kraaz auch wieder Christoph Preuß und Giuseppe Gemiti begrüßen, die zu Wochenbeginn noch wegen eines Lehrgangs der U21-Nationalmannschaft gefehlt hatten. Während beide am Trainingsspielchen teilnahmen, drehte ein Rückkehrer am Spielfeldrand seine Runden: Serge Branco. Erstmals nach seiner erfolgreichen Klage gegen seine Verbannung zu den Amateuren nahm der Kameruner am Training der Profis teil, musste sich aber mit Laufarbeit begnügen. "Am Dienstag hat Serge einen Laktattest gemacht, wobei Defizite bei seiner Grundlagenausdauer festgestellt wurden, die er nun aufholen muss", sagt Kraaz.
Am Dienstagabend hatte der Chefcoach das Hessenpokalspiel der Amateure in Darmstadt (1:0) verfolgt. "Wir haben gut gespielt und verdient gewonnen", so Kraaz, der dem von den Profis abgestellten Michael Mutzel eine "ordentliche Vorstellung" bescheinigte und den einen oder anderen Amateur nächste Woche im Profitraining testen will. jh
was strengt sich der armin so an. der neue trainer wirft so oder so wieder alles über den haufen ;)
hola,
Frankfurt - Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt hofft beim Auswärtsspiel gegen den TSV Alemannia Aachen am Freitagabend (19.00 Uhr) wieder auf einen Einsatz von Stürmer Sasa Ciric. Der Mazedonier laboriert seit einiger Zeit an einer Oberschenkelverletzung und war beim 2:2 gegen den 1. FC Union Berlin am vergangenen Wochenende zum Zuschauen verdammt. "Wenn er den Belastungstest besteht, wird er spielen", so Interimstrainer Armin Kraaz am Donnerstagnachmittag. Selbst für den Fall, dass Ciric nicht zum Einsatz kommen kann, plant Kraaz mit zwei Spitzen, wie der Nachfolger des entlassenen Martin Andermatt unmissverständlich klarstellte.
Fehlen wird den Hessen dagegen auf alle Fälle Mittelfeldspieler Marco Gebhardt, dessen Leistenverletzung ein Auflaufen in Aachen unmöglicht macht. Für Gebhardt wird erneut Junioren-Nationalspieler Guiseppe Gemiti auf der linken Seite eine Chance erhalten. Unter der Ägide des früheren Schweizer Cheftrainers spielte Gemiti keine Rolle. In der Abwehr könnte wiederum Jens Rasiejewski Libero Karel Rada ersetzen, wie Kraaz andeutete. Festlegen wollte sich der 37-Jährige in dieser Frage jedoch nicht.
Den Gedanken an den ursprünglich fest eingeplanten Aufstieg wollte der Fußballlehrer auch am Donnerstag noch nicht ad acta legen. "Solange rechnerisch noch etwas möglich ist, geben wir den Glauben noch nicht auf. Aber wir wissen nätürlich, dass es sehr schwer werden wird." Zurzeit rangieren die Hessen mit sieben Punkten Rückstand zu den Aufstiegsrängen auf Position sieben, acht Begegnungen stehen noch aus.
Zu seiner eigenen Zukunft äußerte sich das Frankfurter Urgestein gewohnt bescheiden und zurückhaltend: "Ich habe die Chance für neun Spiele erhalten, als Trainer zu arbeiten. Im nächsten Jahr sehen wir weiter. Ich besitze einen Vertrag als Co-Trainer für die nächste Saison", so Kraaz auf Anfrage. Gleichzeitig dementierte er über die Medien kolportierte Gerüchte, die Verantwortlichen der Eintracht hätten bereits seinen Nachfolger gefunden. "Von einem neuen Trainer weiß ich nichts und ich glaube auch nicht, dass es einen solchen schon gibt." :o :o :o
hola,
berger wird´s schon richten und die eintracht mit ner packung nach hause schicken;) tippe auf 4:0 für aachen. tippt jemand mit ;)
Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Aachener Tivoli
Chef-Trainer Kraaz begann die heutige Pessekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Aachen mit einer Bestandsaufnahme seines Personals. Dabei wird Marco Gebhardt (Leistenverletzung) definitiv ausfallen, wobei Kraaz die Chancen, daß der Mittelfeldspieler gegen Unterhaching spielen wird, als gering einstuft. Dagegen ist Sasa Ciric auf einem guten Weg, am Freitag aufzulaufen. Endgültig wird ein Belastungstest nach dem Abschlußtraining über einen Einsatz des Mazedoniers entscheiden. Jermaine Jones ist zwar wieder im Mannschafts-Training und wird ab nächster Woche wieder das volle Trainingspensum bewältigen, aber wird noch nicht im Kader für das Aachen-Spiel stehen.
Zum Spiel: Unklar ist noch die zentrale Position in der Dreier-Abwehrkette. Dabei wird sich Kraaz zwischen Rasiejewski und Rada entscheiden müssen, da nur einer der beiden spielen werde. Für den verletzten Gebhardt wird Gemiti eine erneute Chance erhalten.
Zum Gegner Alemannia Aachen: Die Mannschaft von Jörg Berger hätte in den vergangenen Spiel auch nicht gerade überzeugt. Man solle sich aber nicht nach dem Gegner richten, sondern muss sehen, daß das eigene Spiel funktioniere.
Armin Kraaz betonte, daß der Aufstieg noch nicht ganz abgehakt sei, aber, daß man akribisch von Spiel zu Spiel schauen werde.
So könnte die Aufstellung aussehen:
Nikolov- Bindewald, Rasiejewski (Rada), Wiedener - Wimmer, Streit, Preuss,Guie-Mien, Gemiti - Kryszalowicz, Ciric (Yang).
...aber ich denke, das war`s mit dem sofortigen Wiederaufstieg!
Ich glaube nicht, das sich 7 Punkte Rückstand wettmachen lassen gegenüber Mainz, Greuther Fürth und Bielefeld.
Die Eintracht wird sich wohl noch ein weiteres Jahr im Unterhaus profilieren müssen...
So long
Howie :smokin:
*grins* du hast die EISERNEN und Bochum vergessen!*ggg*
gruss aus bernau
siko;)
Moin siko,
nein, habe ich nicht... - die stehen mit auf dem Zettel, nur ihr Vorsprung gegenüber Frankfurt ist geringer...
:D
So long
Howie :smokin:
hola,
dat war´s wohl endgültig. 1:2 bei berger´s truppe von alemania aachen. kein kampf, kein aufbäumen, nix mehr. und zum 4 mio-flopp guin mien sog i nix, auser jeder e-jugendspieler hätt dat toe jemacht ;)
was soll´s, bin mal gespannt ob sie jetzt mal aus ihren fehlern draus lernen die verantwortlichen, aber i glaub dat is nur wunschdenken. :rolleyes:
hola,
Leib und Seele bedürfen dringend Erholung. Mal eine Auszeit nehmen, Pause machen, abschalten, den täglichen Stress hinter sich lassen. Für Peter Fischer, den leidgeprüften, unlängst von einer Lungenentzündung geschwächten Präsidenten von Eintracht Frankfurt, wird dieser Traum in dieser Woche wahr. Am Sonntag, zwei Tage nach der erschütternden 1:2-Niederlage seiner Eintracht in Aachen, hat der Werbefachmann aus Frankfurt das fußballerische Epizentrum verlassen, um auf den Malediven zu kuren. "Teilnahmslos", wie er sagt, habe er das neuerliche Begräbnis der Frankfurter Fußballprofis in Aachen zur Kenntnis genommen. "Du denkst, schlimmer geht's nicht mehr und dann kommt Aachen." Mit offenen Augen zu Grabe getragen, die Minimalchance ins Leben zurück zu kehren, mit Füßen getreten. Diese Mannschaft ist so gut wie tot. Der Kassenpatient aus Frankfurt wird in den letzten sieben Saisonspielen allenfalls künstlich beatmet, um in den verbleibenden Wochen dieser unrühmlichen Spielzeit "unseren Ruf nicht gänzlich zu ruinieren", wie Übergangscoach Armin Kraaz am Freitag unmittelbar nach Spielschluss ankündigte.
Ginge es allein nach Tony Woodcock, dürften sich einige so genannte Berufsfußballer bereits am heutigen Montag ihre Papiere abholen. Selbst 48 Stunden nach dem skandalösen Auftritt im Aachener Tivoli ließ sich der Sportvorstand nicht von seiner bereits am Freitag geäußerten Vorstellung abbringen, dass einige Herren jetzt ihren Urlaub planen, andere sich auf die WM vorbereiten können und manch einer über seine Zukunft nachdenken sollte, ob die Eintracht wirklich noch der richtige Arbeitgeber für ihn sei. Große Worte, deren Wahrheitsgehalt spätestens am kommenden Samstag im Ligaspiel gegen die Spielvereinigung aus Unterhaching überprüft werden kann. Es ist aber kaum vorstellbar, dass Kraaz auf Spieler wie beispielsweise Pawel Kryszalowicz, Karel Rada oder Rolf-Christel Guie-Mien verzichten wird. Erstgenannter soll schließlich bestmöglich an einen neuen Verein veräußert werden. Die Eintracht braucht dringend Geld. Das Schaulaufen des polnischen Nationalspielers wird weitergehen. Weil er sich daran nicht halten mochte, so ist zu hören, wurde bereits Martin Andermatt seinen Job als Cheftrainer los.
Die Verträge von Chen Yang, Peter Nemeth und Jae-Won Sim laufen bekanntlich zum Saisonende aus. Gehaltsempfänger wie Rada oder Guie-Mien, Ervin Skela oder Dirk Heinen, sind überbezahlt und daher schwer vermittelbar, zumal sie allesamt über langfristige Verträge verfügen. Sie auszuzahlen, wie im vergangenen Jahr bei Sobotzik, Kracht, Lösch und Bulut der Fall, kann sich der finanziell marode Traditionsverein nicht leisten. Also wird die Eintracht wohl alles daran setzen müssen, besagte Spieler für kleines Geld, wenn nicht sogar ablösefrei, ziehen zu lassen, falls s