Vollständige Version anzeigen : Windows XP Security Patch
Hacker können Sicherheitslücken dazu benutzen, die Kontrolle über den PC zu übernehmen bzw. "Denial of Service"-Attacken gegen Web-Seiten zu starten.
Dieser Patch behebt Sicherheitslücken in der Universal Plug and Play-Implementierung in Windows XP (Home und Professional).
Link zum Download (Microsoft) (http://www.microsoft.com/downloads/release.asp?ReleaseID=34952&area=search&ordinal=3)
Steven Broker
24.12.2001, 16:54
Die US-Kriminalpolizei FBI (Federal Bureau of Investigation) warnte Verbraucher und Unternehme davor, bedenkenlos das die Windows-XP Software zu benutzen ohne entsprechende Vorkehrungen gegen Hacker zu treffen.
Das Betriebssystem sei alles andere als sicher, selbst wenn man auf das von Microsoft empfohlene kostenlose Software-Update zurückgreife, stellte die für die Internetsicherheit betraute Cyber-Security-Abteilung des FBI klar.
Den einizgen Weg, sich gegen Angriffe von außen zu schützen, sei nach Ansicht des FBI, zusätzlich zum empfohlenen Download auf der Microsoft-Webseite, die sogenannte "Universal Plug an Play"-Funktion des neuen Betriebssystems außer Kraft zu setzen. Wie man dies aber genau tue, wollte das FBI nicht verraten.
Nach Ansicht von unabhängigen Computeexperten biete dies tatsächlich einen erhöhten Schutz vor Hackern, doch würden neueste Computerperipheriegeräte wie Drucker oder Scanner nicht mehr erkannt werden. Das würde Microsoft vor erhebliche Wettbewerbsprobleme stellen. Ebenso würden die Hersteller der Peripheriegeräte darunter leiden.
Microsoft hatte am Freitag verlauten lassen, daß ein ausreichender Schutz mit dem neuen Update gesichert sei. Seit bekannt geworden war, daß das Windows XP nicht vor Hackerangriffen gefeit sei, war es unter starken Kritikbeschuß geraten.
SB :eek:
Hallo
Bundeswirtschafts– und Innenministerium in Berlin haben sich einer Warnung der US-Bundespolizei FBI vor dem neuen Betriebssystem Windows XP von Microsoft angeschlossen.
Der Hinweis auf eine entsprechende Meldung der FBI-Abteilung NIPC (National Infrastructure Protection Centre) wurde am Donnerstag auf einer Webseite der Ministerien veröffentlicht. Das NIPC soll über die Sicherheit des Internet und andere Teile der nationalen Infrastruktur in den USA wachen. Eine solche Behörde gibt es in Deutschland nicht, das Wirtschafts- und das Innenministerium betreiben allerdings einen Informationsdienst.
Sicherheitslücken gehören zum täglichen Brot im Softwaregeschäft. Die Ratschläge der Behörden zur Behebung des aktuellen Lecks gehen allerdings erstmals über die Empfehlungen von Microsoft hinaus.
Nach Meinung der FBI-Experten sollten Nutzer des neuen Windows XP einen Teil der neuen Funktionen des Betriebssystems stilllegen, um Sicherheitsprobleme zu vermeiden. Microsoft hatte in einer Mitteilung von vergangener Woche lediglich dazu geraten, ein Zusatzprogramm zu installieren.
Die Sicherheitslücke ist ein strategischer Rückschlag für Microsoft: das neue Windows XP ist ein Grundstein der Produktfamilie Dotnet, mit der sich das Unternehmen im Internet eine starke Marktposition erarbeiten möchte. Die nun aufgetretenen Probleme sind aber gerade in dem Teil von Windows XP aufgetreten, das für das Vernetzen von Computern und anderen Geräten via Internet verantwortlich ist.
Quelle ftd
Gruß Nobody