Vollständige Version anzeigen : Tagebuch eines Daytraders
Hi!
Also:
Ich denke,dass ich aufgrund meiner bisherigen(dennoch sehr bescheidenen)Erfahrungen eine erste Zwischenbilanz ziehen kann,welches das US-daytrading betrifft:
Zunächst:
Reich wird nur der Broker!:scool:
Aber der war und ist es eh schon gewesen-also ziehe ich mal meine erste persönliche Bilanz.
dennoch ein Detail am Rande:
Transaktionsspesen hatte ich in dieser Zeit in Höhe von etwa 6000 Dollar bezahlt.
Kein Witz-wirklich:
Auf diese Summe zu kommen fällt nicht schwer:
Täglich 15 mal An/Verkauf macht im Monat schon diese Summe aus.
:eek:
Was bleibt dann noch übrig?
Nun:
Ich hatte in diesem Monat 2 außergewöhnliche trades erlebt-die zum teil leider und zum anderen hoffentlich nie wieder eintreten sollten.Beide Male betraf es Redback.
Dies war einerseits ein sehr hoher Gewinn damit und andererseits durch Handelsaussetzung und Gewinnwarnung ein hoher Verlust.
da sich diese beiden jedoch relativ ausgleichen kann man also durchaus ein erstes Resümee ziehen.
Täglich hatte ich im Schnitt in etwa 150 Dollar verdient.Ich weiss,das hört sich wenig an -aber multipliziert mit der Anzahl der monatlichen Börsentage doch ein ansehnlicher Betrag.zumindest für mich mehr als ausreichend!
trotzdem muß ich diese Bilanz etwas trüber sehen:
Grund?
Als Neukunde bei cybercorp genießt man noch einen reduzierten Spesensatz.Der fällt nun weg-zumindest für die ersten 250 Trades.
wenn ich jetzt auf dieses Monat umgelegt keine Reduzierung hätte ,hätte ich gar keinen Gewinn gemacht!
Dafür muss ich sagen,dass ich Anfangs zumindest mit kleineren Summen getradet habe und dies erst langsam kontinuierlich gesteigert habe.Ich versuche ja so kurz wie möglich in einem Trade zu bleiben und da muss man einfach höhere Einsätze spielen.
Naja-unzufrieden bin ich nicht-höchstens mit meinen Schrottwerten am NM:mad:
Ehrlich:
Oft habe ich mir gedacht-warum nicht schon frührt so gehandelt!
Gut-Riesengewinne hätte ich wohl kaum gemacht-aber die Verluste wären begrenzt gewesen,und Spass macht es außerdem!
:scool:
Da fällt mir gleich eine Frage ein,die mir hoffentlich jemand beantworten kann:
Ist es möglich Spekulationsgewinne in den USA mit Verlustverkäufen in Europa gegenzurechnen?
Zur software von cybercorp nur kurz:
Bin sehr zufrieden,wenngleich mir natürlich Vergleiche mit anderen Referenzbrokern fehlen
Naja-Datenstau hatte ich auch schon zuweilen und ansonsten nur Providerprobleme.
Computerseitig werde ich jetzt auf 256 RAM aufrüsten.
Ok-das wars für´s Erste!
Grüße und
happy trade an Alle!
rpg,
also das sind doch fantastische ergebnisse. Du hast profitabel gearbeitet...das gelingt den wenigsten nach so kurzer zeit...mich eingeschlossen. sobald ich anfange rein auf intraday-signale zu traden, verliere ich. ich werde nur profitabel, wenn ich längerfristige signale benutze.
diese woche hatte ich mich ein wenig mit juniper rein intraday beschäftigt und bin quasi den haien zum frass vorgesetzt worden.
ich habe so richtig gemerkt, dass da eine andere liga spielt und ich da nichts zu suchen hatte. ich habe bislang noch keinen weg gefunden, rein intraday zu handeln (d.h. auf signale die sich nur intraday ergeben).
vielleicht kannst du ja ein wenig erzählen, wie du vorgehst.
benutzt du level2?
gruss
snahas
topliner04
07.04.2001, 13:27
hallo snahas
als anleger mit keinerlei erfahrung im daytrading bereich würde mich interessieren
welche signale es denn gibt, wenn du von
intraday kaufsignalen spricht.
sind dies Futures,nachbörsliche Orders.
würde mich freuen wenn du mich kurz darüber aufklärst. DANKE
hallo topliner,
wenn ich von intradaysignalen rede, dann meine ich die intradaycharts des aktuellen handelstages. signale können wirklich verschiedenster natur sein. technische indikatoren, support/resistance-zonen, ausbrüche/fehlausbrüche, reines level2 usw.
ich habe bislang gute ergebnisse erzielt, wenn ich die daytradingsignale aus den daily-barcharts generiere und dann intraday einsteige und evtl. je nach verlauf intraday wieder aussteige. aber nur intraday hat bei mir bislang nicht funktioniert. man kann meinen kurzfristansatz eher in richtung swing-trading klassifizieren.
Hi!
@all:
@snahas:
zu deiner Frage ob ich Level 2 verwende:Ja
Zur bisherigen Erfahrung meinerseits:
Naja-ich bin ja nicht unzufrieden-aber wie eingangs erwähnt:
Mit höheren Spesen,die ja jetzt anfallen hätte ich gar nichts gewonnen!
Außerdem:
Mit meiner wirklich geringen Erfahrung des daytradings(nicht mit der Börse)kann ich nun wirklich nicht posten und behaupten was Sache ist.
Versuche es trotzdem:scool:
Habe ja schon mehrmals gepostet,dass ich fast nur einen Wert trade.
Ja-diese Erkenntnis kann ich zumindest von mir sagen:
Nur wenn ich in einem Wert drinnen bin,sehe ich was läuft.In mehreren Werten gleichzeitig zu sein bringt meiner Meinung nach nur etwas wenn die gesamte Börse steigt-ansonsten lasse ich die Finger davon(also fast immer!)
Nun:
Ich trade fast nur Redback-sonst fast gar nichts.Ok-es gibt sicher bessere Werte-nur die kenne ich nicht so gut und-viel entscheidender:
Es ist mir dort UNMÖGLICH Signale zu erkennen.Beispiel:JDSU
Du kennst das sicher:
Es rattern auf der Anzeige enorme Volumina-aber erkennen?-Das schaffe ich bei diesen Werten nicht.Kaum denke ich -jetzt- was ist dann?-das war´s auch schon!
Deshalb ist meine Bilanz mit diesen Werten auch zwiespältig-eigentlich negativ.Einmal + einmal -:
macht unter dem Strich abzgl.Spesen Minus.
Bei Redback verhält es sich anders-genau ein Wert nach meinem Geschmack:
Die Volumina nicht zu hoch oder zu niedrig:
Bei Werten mit zu hohen Volumina erkenne ich keine Signale.
Extrem volatil:
es bieten sich faktisch jeden Tag zig Möglichkeiten zum Traden.
Marktkonform:
Richtet sich mehr oder weniger immer nach dem Gesamtmarkt-jedoch mit höheren Ausschlägen
Wie trade ich jetzt mit Redback:
Ganz einfach:
ein typisches Beispiel eines Trades mit redback:
Die Aktie kommt gerade von 13 Dollar auf 12,50 herunter-mit ziemlich hohen Umsätzen.Jetzt,bei 12,50 beginnt sich die Aktie zu stabilisieren und die Umsätze gehen extrem zurück.Anhand meiner realtime-charts,die mir cybercorp bietet, erkennt man außerdem wunderbar wann Käufer oder Verkäufer dominieren.
Nun:
Meist fällt in diesem Moment die Entwicklung des weiteren Kursverlaufes-sagen wir es geht rauf:
Ich erkenne sofort die höheren Volumina und anhand meiner software dass jetzt wieder die Käufer die Oberhand haben.Jetzt warte ich einen Moment ob dies nur eine Finte der MM ist oder tatsächlich ein Signal.Angenommen die Käufer mehren sich muss alles ganz schnell gehen.Sofort rein-ohne jede weitere Überlegung.Meist folgen weiterhin hohe Volumina bis meist an den letzten Kurs bevor es runterging.Danach wieder eine gewisse Orientierungslosigkeit und nachlassende Volumina.
in diesem Moment warte ich manchmal ab,aber ich verkaufe auch oft.
Meist folgt in diesem Moment ein Lotteriespiel:
Entweder es durbricht ziemlich schnell die alte Marke nach oben oder es ist alles wieder vorbei und geht abwärts
Also-wie trade ich?
Extrem einfach-geradezu primitiv:
Muss aber zugeben,dass ich das ohne meiner software wohl kaum,eigentlich nie und nimmer erkennen würde.
Sie zeigt mir präzise das Käufer/Verkäuferverhalten auf,alles realtime,und darüber hinaus diese wunderbaren charts in realtime mit allen futures gleichzeitig.Überlappende Linien von Redback/Nasdaq,Kurs in realtime,selbst angesteuerte imaginäre Punkte mit Kursen,Käufer/Verkäufer,zoom,usw.
Ein Monitor läuft demnach bei mir immer nur mit 2 charts.
Dieses Szenario,wie von mir geschildert, spielt sich meist im Bereich von max.50 Cent ab.Um in diesem Bereich zu punkten versuche ich mindestens 20 cent mitzunehmen.Das ganze spielt sich im Bereich von Sekunden,manchmal auch 1,2 Minuten ab.Um wie gesagt daraus Kapital zu schlagen muss ich mit mindestens 1000 shares rein.Das hatte ich zu Beginn natürlich noch nicht gemacht sondern erst langsam das Ganze sukzessive gesteigert.
Und:
Sollte ich nicht die "Welle" erwischt haben,bin ich sofort raus.Hatte zu Beginn zu oft zugewartet-das tue ich jetzt nicht mehr.
Sicher:
Längere Trades bringen mehr ein-aber darauf verlasse ich mich nur wenn die gesamte Nasdaq steigt-ist ja momentan fast nie der Fall.
Ups-das war´s!:confused:
Mehr kann ich nicht berichten.So trade ich,oder versuche es zumindest.
Wie gesagt:
Hört sich einfach an,aber bei anderen Werten ist es auch mir unmöglich sowas zu erkennen.
Da bleibe ich lieber bei Redback.
Grüße
Hi!
Eines wollte ich noch anbringen:
Ich versuche möglichst alle Indikatoren,außer jene die mir den JETZT-Zustand darbringen,außer Acht zu lassen.
Ich würde niemals,anhand welcher Zeichen auch immer,erkennen,wo die Aktie in 10 Minuten oder auch einer halben Stunde sein wird können.
Nur das nächstmögliche Signal versuche ich zu erkennen-mehr nicht.
Natürlich kann das dann auch etwas länger,also ein paar Minuten oder wie lang auch immer dauern:
Aber Ausgangsbasis ist immer vom Jetztzustand zum nächsten Kurs und dem daraus hoffentlich richtig erkannten weiteren Kursverlauf-mehr nicht.
grüße
Voltaire
07.04.2001, 14:46
was deine ausländischen Aktivitäten betrifft, so kannst Du diese geltend machen, wenn Du auch die Gewinne versteuerst.
Ob dies ratsam ist, kann ich Dir nicht beantworten?:D
Hi!
@all
@Voltaire:
Thanks!:)
Gordon Gecko
07.04.2001, 15:02
Hi rpg, echt gute Idee mit dem Tagebuch eines Daytraders. Ich war die Sache öfters mal zum Test unprofessionell angegangen und habe gemerkt, dass es einfach keinen Sinn macht, es kommt doch immer anders als man denkt.
Würde mich interessieren, wie es bei Dir weiterläuft. Halte uns auf dem laufenden, ja?
Bevor Du dir die kompletten Voraussetzungen angeschafft hast, ast du es mal in einem Daytrading-Center versucht?
Gruß Gecko
Hi!
@all
@Gordon Gecko:
Center hatte ich keines besucht und habe es auch nicht vor.Nicht das ich sagen könnte,es würde nichts bringen.
Aber-um es auf den Punkt zu bringen und ganz ehrlich heraus:
Habe ÜBERHAUPT keine Lust mir für geld da was sagen zu lassen.
Klingt vielleicht arrogant was ich jetzt poste-aber:
Wenn die so toll sind,warum machen die das dann nicht selber und vergeuden Ihre Zeit um Anfänger zu trainieren?
Wenn die es können-warum für ein paar Mark Stunden geben?
Sorry-nichts für mich!:scool:
Naja-vielleicht habe ich jetzt etwas übertrieben-aber im Ernst:
Einem Bekannten von mir habe ich zeitweise über die Schulter gesehen,um wenigstens etwas mit dieser Materie vertraut zu sein.
Ansonsten ist der psychologische Faktor mit richtigem Geld zu Traden sowieso nicht zu lernen.
Das kann ich mit Gewissheit sagen:
Simulator,Training,etc,....
Ab dem Moment,wo man richtig tradet,ist ALLES anders.
Sicher:
Auch ich "spiele" teils mit dem Simulator
Ansonsten mein Prinzip:
"learning by doing"
Grüße
rpg,
learning by doing? ich würde lieber sagen:
learning by losing...
Hi!
@snahas:
Hmm,....
Da ist was Wahres dran.
Sicher kann es Anfangsverluste geben (spätere auch:mad: )
Nur es gibt schon einen Grund warum sehr viele wieder aufhören.
Ein Beispiel:
2 Leute versuchen auf unterschiedlichem Wege zum Erfolg zu kommen.
Der eine tradet und der andere macht sich selbstständig mit einer,-sagen wir Druckerei.
Der Trader investiert 10000 dollar und beginnt mit Anfangsverlusten.Erfolg stellt sich nicht ein und nach gewisser Zeit,da er ja ansonsten keinen Druck erfährt,gibt er es auf.Statt sich MEHR damit auseinanderzusetzen hört er auf.
Anders der Druckerei-Besitzer:
Er investierte viel und noch mehr um erfolgreich zu sein.Auch bei Ihm stellen sich anfangs keine Erfolge ein und die Aufträge kommen nur spärlich.
Was tut man in dieser Situation?
Gibt er gleich wie der trader wieder auf?
Mit Sicherheit nicht!
Er investiert NOCH mehr Zeit und Mühe um an Aufträge zu kommen und die Situation zu meistern.
Auch dies garantiert keinen Erfolg-aber die Chance ist mit Sicherheit größer wenn man zumindest alles mitunter versucht hat.
Naja-ein krasses Beispiel aber vielleicht ein wenig vergleichbar und erklärbar,warum daytrader so oft scheitern.
Sollte ich nun Verluste tätigen,werde ich mit Sicherheit nicht gleich aufgeben.
warum ich das weiss?
Nun-wissen kann ich nie genau was morgen kommt oder ob sich meine Einstellung zur Börse ändern wird.Aber nach so vielen Jahren,die ich schon handle,soviel mitgemacht habe,Gutes wie Schlechtes:
da kann ich behaupten nicht sofort aufzugeben.
Ich rechne bis zum möglichen Totalverlust:
Dessen bin ich mir bewußt und werde mein Leben trotz alledem weiterführen.Vielleicht habe ich so eine Einstellung,weil mir Geld faktisch nichts,oder sagen wir ziemlich wenig bedeutet.
Warum ich dann trade?
In erster Linie weil es mir Spass macht!
Sicher-wenn ich gewinne freut es mich
(und wenn nicht nicht,..?blöder Spruch,was
:confused: ???)
In meinem engeren Bekanntenkreis gibt es ziemlich vermögende Leute(bis hin zu Learjet-Besitzern und Unternehmern mit Tausenden Angestellten) und natürlich auch NICHT vermögende Leute:
Eines kann ich aber sagen:
Diejenigen,die VERKRAMPFT und TRIEBHAFT nur um des Geldes wegen arbeiten haben meist keine Freude im Leben und noch weniger Geld.
(naja-es gibt auch umgekehrte Fälle:scool: )
Was ich persönlich nicht verstehe:
Frischlinge,die an die Börse gehen um reich zu werden,sich nicht eines Totalverlustes bewußt sind,und dann wenn sie nichts mehr haben in Selbstmitleid versinken.
ups-jetzt bin ich etwas abgeschweift:confused:
Worum geht´s jetzt eigentlich?:confused:
Ach so!
Hast schon recht!
Naja-sorry-hab´den Faden jetzt etwas verloren,..........
Bis zum nächsten Mal
Grüße
schlaubi
07.04.2001, 16:46
@rpg
der Vergleich mit dem Daytrader und dem Druckereibesitzer finde ich super passend erklärt.
Viele geben auf, weil sie keinen Druck ausgesetzt sind und einfach so ein bischen rumzocken.
Einigen gehört doch mal so richtig ein Tritt in der Allerwertesten, um dies zu kappieren.
By
schlaubi
Hi!
HA,.. :)
@schlaubi!
Yes!
Hallo,
da Du anscheinend ganz gute Geschäfte machst, frage ich Dich, versteuerst Du alle Gewinne und mit welchen Summen arbeitest Du? P.S. Keine Angst, bin kein Spion!
Bis dann Tschüss Sonny
gerade mal 2 Beiträge u. schon behaupten er sei kein Spion,...ts,ts,..:D
Hi!
@all
@Sonny:
Ich besitze neben dem cybercorp-account,den ich erst kurz besitze,noch ein Depot bei einer österreichischen internet-Bank sowie ein Depot bei meiner Hausbank.
Bis dato wurden meine Tätigkeiten durch Wertpapier-Transaktionen mit meinem Unternehmen gegengerechnet.
Damit beschäftigt sich mein Steuerberater.Das heisst,zusammen mit meinen Unternehmens-Bilanzen wird das abgerechnet.
Momentan mache ich mir aber eher Sorgen um meine realisierten Verluste,die ich bei den anderen Depots habe.
Soviel Gewinn kann ich bei cybercorp gar nicht machen:(
Ich hatte ja vorher eine Frage deren Antwort aber folgende sein dürfte:
Spekulationsgewinne aus den USA können mit Verlusttransaktionen aus Europa gegengerechnet werden.
Ansonsten habe ich folgende Devise:
Lieber viel Steuer wegen Gewinn
als keine Steuer wegen Verlust
Grüße
Hallo rpg, hallo plasir,
ja, jeder fängt eben mal an. Auch mit nur zwei Beiträgen. Daß meine Fragen über Internet nur schwierig zu beantworten sind, war ich mir schon bewußt. Trotzdem danke, vor allem rpg!
Tschüss alle
@Sonny
"jeder fängt mal an":
dann bist du hier genau richtig !
Ich versteuer nicht.
Sind aber auch kleine Beträge.
Wenn man richtig tradet, dann würde ich sagen sind 20.000 DM Startkapita minimum.
Hallo plasir,
hallo alle,
finanziell bewege ich mich in diesem Bereich.
Wenn Du schreibst kleine Beträge, rentiert sich dann überhaupt der Einsatz? Natürlich weiß ich nicht wieviel Zeit Du dafür einsetzt. Danke übrigens für die freundliche Aufnahme. Bei mir ist es momentan so, daß ich mit Limits arbeite, aber oft den gewünschten Kurs nicht erzielen kann z. B. aktueller Stand 13.40, Limit zum Verkauf 13.20, wurde nicht ausgeführt, dann verkaufte ich bestens, Ausführung 12.55 mit ca DM 10.000 in dieser Position. Habe zwar immerhin einen Gewinn von DM 800.- eingefahren, aber die schlechte Ausführung gefällt mir überhaupt nicht. Nutze momentan Consors easy internet broking und freenet, vielleicht wäre ich mit DSL besser bedient!?
bis dann
Ich bin kein Daytrader.
Das ist mir zu stressig (hab ich mal gemacht).
Lohnt sich außerdem nur mit großen Summen u. PROFESSIONELLEN Handelssystemen.
Bei Limitsetzung stechen dich doch andere aus, die Einblick ins Orderbuch haben.
Ich investier lieber (nach guter Vorbereitung) und steig bei 10-20% aus.
Es sei denn, der Wert läuft sehr gut.
Anlagehorizont ist 1-2 Wochen.
Ob sich der Einsatz lohnt?
10 Trades mit 10% macht ?
99,9% (wg. Orderkosten)
Lohnt sich natürlich.
DSL wäre natürlich schon super.
In Essen/Mühheim bietet RWE jetzt auch Powerline für 49 DM an. 10-15 schneller als DSL.
Hi!
@all:
Einige Dinge möchte ich noch kurz anmerken:
US-Daytrading ist ganz etwas anderes als zum Beispiel Traden in Europa.Aber zu 100%!
Es gibt meiner Meinung nach keine vergleichbare Möglichkeit an der Börse derart AKTIV am Börsengeschehen teilzunehmen.
Derjenige,der vom üblichen Traden in Europa das erste Mal das US-Börsengeschehen REAL verfolgt,glaubt sich in einer anderen Welt!
Ich kann das nicht richtig in Worte fassen möchte aber folgende Anmerkung anbringen:
BEVOR ich in den USA tradete stellte ich mir natürlich die Frage ob ich dies denn könne!
(weiß ich natürlich noch immer nicht)
:scool:
Warum?
Ich kannte bis dato nur die europäischen Märkte und dort war es mir nahezu unmöglich zu Traden.
Wie auch?
Sind wir doch mal ehrlich:
Abgesehen davon ,wenn nicht news anstehen oder andere einschneidende Dinge passieren:
Man kauft und wartet wie sich alles entwickelt.
Da kann ich doch gleich ins Casino gehen!
Naja-und so war es bei mir auch:
Ich kaufte einen Wert wo ich glaubte er könnte steigen(nona-blöder Spruch von mir:confused: )
Aber wie konnte ich sowas wissen?
Überhaupt nicht!
Alles nur auf abwarten ausgerichtet.
Ein Wort nur dazu:FAD!
In den US-Märkten gänzlich anders:
Ein Vorwort dazu:SPASS!
Die Kurse rattern,die Anzeigen flimmern, du SPÜRST förmlich die Luft der Börse!
Du gehst in einen Trade,in einem Bruchteil einer Sekunde die Ausführung,du gehst VOLL rein.Dein Account-Manager rechnet SOFORT
die geringste Abweichung des Kurses im Cent-Bereich mit aus.
ALLES ist in Bewegung-und Du auch!
Dein Puls steigt und trotzdem zwingst du dich emotionslos zu bleiben.
Nur die geringste Abweichung des Kurses und Hunderte Dollars Unterschied in deinem Account.
Und WÄHREND du noch nachdenkst was jetzt zu tun ist,hat sich der Kurs schon wieder 3 mal geändert!
AKTIV TEILNEHMEN
Das ist es was ich möchte!
Jeder muss den für sich richtigen Weg finden um Freude an der Sache zu haben.
Nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe Freude und das stelle ich über alles andere(naja-fast:scool:)
Noch ein Wort zu den (möglichen) Gewinnen:
Es wird immer wieder behauptet mit daytrading nicht soviel zu verdienen wie mittels längerfristiger Anlagen.Ich sage dazu meine Meinung:
NA UND?
In erster Linie will ich Freude haben an dem was ich tue!
Sollen die anderen auf Ihrem Wege mehr verdienen:
Ich gönne es Ihnen.
Aber ich richte meine Tätigkeiten NIEMALS zwanghaft mir auf
Es kann und darf im Leben nicht alles darauf ausgerichtet sind.
Ein Beispiel:
Der ZWANGHAFTE sieht in einer Spende einen VERLUST seines Geldes.
Der ZWANGSLOSE sieht in einer Spende die Freude die er bereitet!
Und abgesehen davon:
War es im letzten Jahr so toll,langfristig sein Kapital an den Aktienmärkten zu binden?
Eben.
Wie ist es abends nach Börsenschluss?
Sind die Gedanken frei?
Oder kreisen die Gedanken unfreiwillig immer darüber was denn morgen mit meinen Aktien geschehen wird können?
Das gibt es beim daytrading nicht!
Du fährst deinen PC herunter und ALLES ist klar:
SOFORT weisst du ob du gewonnen oder verloren hast.Keine Ausreden sich selbst gegenüber wie :naja-vielleicht morgen usw.
Und man kann abschalten-sich den WIRKLICH wichtigen Dingen des Lebens zuwenden.
(Obwohl man das dann eh nicht tut:scool: )
Das ist es ,was ich in erster Linie am daytrading mag.Und erst in zweiter wieviel Geld man verdient hat.
Der Schlüssel zum Erfolg?
Den gibt es nicht-NIRGENDWO
Aber Freude an dem was man tut ist ein ganz entscheidender Faktor.
Grüße
Hallo plasir,
danke für Deine Antwort. Wie machst Du es dann, wenn Du bei 10-20% aussteigst, verkaufst Du bestens ohne Limit und welche Erfahrungen hast Du mit Limitsetzung bzw. wenn einem die anderen zuvor kommen soll man es dann überhaupt setzen und wo? Ich nehme an Du meinst die Händler an den Börsen die Otto-Normalanleger zuvorkommen.
Vielleicht für jemanden interessant: Heute hatte ich z.B. bei 1&1 stundenlang Systemausfall, mußte mich über freenet einwählen, habe aber schon moniert und nach dem Grund gefragt.
Bis dann
Hallo rpg,
kannst Du uns wieder ein wenig auf dem laufenden halten, wie es Dir diese Woche mit dem Daytrading ergangen ist? Es ist spannend, Deiner Entwicklung zu folgen. Wahrscheinlich hoffen wir alle aufrichtig, dass Du erfolgreich bist.
Gruss
snahas
Hi!
@all
@snahas:
Danke der Nachfrage!
Ok-das Schlechte zuerst:
Durch den Virus,der sich bei meinem Computer eingeschlichen hat,sind alle Daten verlorengegangen.Besonders schlimm deshalb,weil meine Buchhaltung dabei war.
Aber was solls!
zum Traden:
Alsdann-es war für meine Verhältnisse eine sehr erfolgreiche Woche mit kleinen Zwischenpannen.
Nun:
Jeder wird jetzt denken-Kunststück,-bei solch steigenden Kursen allerorts nichts Besonderes.
Aber als daytrader,der ja möglichst abends auf cash ist gar nicht so leicht.
Klar-die Kurse steigen.Aber wo eröffnen die Aktien?
Eben! Bereits sehr hoch.Es zwingt mich zwar niemand abends zu veräußern,aber ich tat es trotzdem jeden Tag.Dadurch ist es ja ungleich schwerer noch etwas rauszuholen.
Witzigerweise hatte ich meinen besten Trade Dienstags mit shorten.Alles ging ja extrem rauf.Ebenso Redback-ich glaube weit über 20%.Der Kurs war in etwa bei 19.Es zeigten sich dann jedoch ganz eindeutige Signale zum Abwärtstrend und ich ging short.Hatte dann nochmals nachgekauft und insgesamt knapp 10% durch shorten verdient.
Aber das ist nicht so entscheidend.
Entscheidender,dass ich momentan eine Sinneswandlung in Bezug auf das Traden erlebe,die nicht sehr positiv zu betrachten ist.
Seitdem ich relativ komfortabel im Plus bin
(O Mann,dass ich das noch mal miterleben durfte!:)),zögere ich zusehends mit einer größeren Summe in die Trades zu gehen.
Das ist schlichtweg falsch.
Warum?
Hatte ja bereits früher gepostet,dass die Spesen nun höher liegen und ich dadurch die Stückzahl in einem Trade erhöht habe.Aber komischerweise zögere ich jetzt immer mehr dies zu tun.
Irgendwie wahrscheinlich die Sorge wieder zu verlieren,was ich bereits gewonnen habe.
Damit ich nicht falsch verstanden werde:
Das Risiko versuche ich immer zu minimieren,indem ich mir rigorose Limits zum Aussteigen setze.Aber trotzdem sollte ich versuchen mit höheren Stückzahlen wieder in den Trade zu gehen.
Momentan ist da jedoch diese Hemmschwelle mit z.B.etwa 1000 bis 2000 shares in Redback zu gehen.
Ich werde daran arbeiten.
Diese Woche hatte ich jedoch einmal mehr gelernt.Nichts geht über einen sicheren Rückhalt puncto Verbindung und PC.
Durch diese ewigen Unterbrechungen hatte ich fast wieder extrem viel verloren.Diesmal hatte ich jedoch Glück.War gerade short bei redback(etwa 15 Dollar)als die Verbindung kappte.Eingestiegen war ich bei etwa 16 Dollar.Also bereits ein ordentlicher Gewinn,obwohl ich nur 500 shares erwarb.Dann das übliche:Es zeigten sich bereits erste Anzeichen einer Trendumkehr und überlegte wieder retourzukaufen.
Dann:Verbindung aus-Einwahl-geht nicht-2.Provider angewählt-funktioniert.
Kein Witz:War wieder knapp bei 16 Dollar!
Sofort raus mit marginalem Gewinn:Glücklicherweise: denn Redback stieg noch auf etwa 18 Dollar an.
Naja-sicher:
In dieser Woche waren sehr viel Leiden aber auch viel Freude dabei.
Mein Tradeverhalten in Bezug auf die Menge mit der ich einsteige habe ich zu überdenken.Sollte ich nachhaltige Gewinne erwirtschaften wollen,und nicht nur für die Spesen des Brokers arbeiten,muss ich mehr in die einzelnen Trades investieren.
Ansonsten:Ich wiederhole mich wieder:
Stabile software,support und Internet-Verbindung sind doch das A und O eines jeden Daytraders.Daran führt kein Weg vorbei.
Außerdem wird einem jeden Tag selbst vor Augen geführt,dass Disziplin von enormer Wichtigkeit ist.Ohne dieser läuft gar nichts-oder höchstens so lange bis der Account aufgebraucht ist.
Meine ersten bescheidenen Gewinne werde ich sofort reinvestieren.
Neuer PC nur zum Traden sowie eine Standleitung ins Internet.Werde dann mit Windows NT traden.Angeblich soll aber die Grafikkarte für mehrere Monitore extrem teuer sein.Werde mich darum nächste Woche mal umsehen.
Eine Anmerkung noch am Rande:
Meine Trading-Methode ist wie gesagt ja extrem einfach-geradezu primitiv.Während andere Trader von Hunderten verschiedenen Analysen,Tabellen,Langfristcharts usw.ausgehen,versuche ich so viel wie möglich auszuschalten.Natürlich sehe ich mir charts an.Aber nur intraday und nur für den Moment,der JETZT gerade relevant ist.Das wars.Alles andere interessiert mich nicht.Und je öfter ich trade,umsomehr fühle ich mich darin bestätigt was ich tue.
Ich meine: oft ist der einfachste Weg auch der Richtige!
Zu Level2:
Hatte Antworten gehört,dass es ein Blödsinn sei,mittels Level 2 zu traden,da das nur für Profis sei und man keine Chance hätte diese auszutricksen,und Signale zu erkennen.
Meine Antwort:
Das versuche ich doch gar nicht!
ich will sozusagen nur auf der Welle mitschwimmen..Sollen die Ihre 50 Cent-Anstiege verwirklichen!Mir genügen meine 20 Cent pro Trade:)
Niemals würde ich mir anmaßen zu glauben diese auszutricksen.Womit denn auch?
Aber das Allerwichtigste war:Es hat mir wieder Spass gemacht-und das zählt:)
Grüße und bis bald!
Hi!
Fast hätte ich´s vergessen:
Hatte von Tag zu Tag immer mehr Probleme Signale zum Einsteigen zu erkennen.
Grund sind,so komisch das klingen mag,die gestiegenen Volumina bei Redback.Scheinbar wird der Wert wieder von mehreren entdeckt und es wird vielmehr umgesetzt als sonst.
Eigentlich ideal für einen Daytrader-nur nicht für mich.Ich erkenne leichter Signale,zumindest bei Redback,wenn höchstens 3-5 Millionen Stück umgesetzt werden.
Aber vielleicht legt sich das Ganze ja wieder.
Grüße
hallo rpg,
wie läufts denn so mit daytrading in diesen tagen?
gruss
snahas
hi rpg,
was arbeitest du eigentlich daass du in der Welt so herum kommst?
gruß kai
hallo rpg,
ich bin ein sogenannter "intermediate term trader". Allenfalls noch ein Swing Trader.
Mit reinem Intradaytrading an der Nasdaq war ich bislang alles andere als erfolgreich. Aber dennoch bin ich daran interessiert, mehr darüber zu lernen.
Hast Du die Möglichkeit, hier grafisch ein paar Trades von Dir einzubinden, so dass man sich ein besseres Bild von Deiner Entscheidungsfindung machen kann? Aber nur, wenn es Dir nicht zu viel Arbeit macht.
Gruss
snahas
Hi!
@all:
@kai:
Ich komme ja gar nicht so in der Welt rum!
Das einzige,wo ich immer wieder bin ,ist das europäische Ausland,um Ware zu importieren.
Aber ansonsten?
War noch nie auf Urlaub irgendwo!:(
(außer ein paar Tage bei mir in Österreich)
Ich fliege ja hauptsächlich privat,wobei ich mir das auch nur leisten kann weil meine Familie 2 Flugzeuge besitzt.
(Kunstflugzeug und 16-sitziges Flugzeug).
Ich selbst könnte mir das nie so leisten,müsste ich das chartern.
@snahas:
Sorry für meine verspätete Antwort-momentan geht es bei mir ziemlich rund.
Eine gute Idee deinerseits,meine Trades mit einzubinden.
ich könnte ja die Abendabrechnung,nachdem ich sie ausgedruckt habe,scannen und reinstellen.Werde das nächste Woche tun,obgleich das ziemlich unübersichtlich wirkt.Der Grund ist hierbei,wenn ich z.Bsp.1000 Aktien verkaufe,und Teileausführungen bekomme,so steht das natürlich auch auf der Abrechnung.
Also in etwa Verkauf 600,300,100 Stück.
Ist dennoch nur ein Trade.
@all:
Diese Woche:
Auf der Suche nach Möglichkeiten,die es gar nicht gibt.
So oder so ähnlich könnte eine Headline in Bezug auf mein dieswöchiges Tradingverhalten lauten.
Unglaublich-diese Fehler!
Auch Pech hat sich zum Teil eingeschlichen- obgleich?
Hatte ich vielleicht vorher zuviel Glück und es ist alles wieder im rechten Lot?
Kurzum:
Hatte am Tag der Zinssenkung 2-3 Sekunden VOR Bekanntgabe Redback verkauft.
Tja-der entgangene Gewinn war enorm :mad:
Und den hätte ich auch bitter notwendig die nächsten Tage gehabt,um auch nur annähernd Verluste auszugleichen.
Eine Sache war jedoch ziemlich gut getimt:
Als nach der Zinssenkung alles raketenhaft aufwärts ging,und ich noch damit haderte kurz davor verkauft zu haben,bewahrte ich die Ruhe,und ging dann short,als Redback abnormal zulegte und die Spitzte erreichte.
Als es abwärts ging beobachtete ich eigentlich nur noch
meinen Account-Zähler,der in Sekundenschnelle immer mehr Dollars aufwies :scool:
Aber die Tage danach -immer wieder der Versuch Trades zu tätigen die ,ganz ehrlich: weniger durch Signale als aus innen heraus getätigt wurden.
Schlichtweg-falsch.
So kam ich auf etwa 50% Gewinntrades-viel zu wenig um zu verdienen.
Jaja-das sind die Zeiten wo man längerfristig angelegt besser liegt.
Aber Freitags lag ich wieder besser.Und zwar mit Ariba und Commerce One.
Gute Trades und damit ein halbwegs versöhnlicher Wochenausklang.
Die Verluste dieser Woche entstammen eigentlich ganz anderer Natur:
Da ich ja auch längerfristig am NM und dergleichen involviert bin,kam ich Anfang dieser Woche zu dem Entschluss einen Großteil in Index-Zertifikate anzulegen.
Der Grund lag daran,es wird mir wirklich sonst zuviel.
US-Trading,und dann noch der ganze hochspekulative Haufen am Neuen Markt und so.....
Wieder das Falsche getan.
Verkauft,in den Index rein,und dann?
Meine Einzelwerte legten extrem zu und der Index naturgemäß nur träge.
Unglaublich-wieviel Geld ich durch diverse Aktionen diese Woche liegen ließ.
Auch ich hätte das bitter nötig gehabt-immerhin gilt es Verluste des Vorjahres wieder reinzuholen.zumindest zum Teil.
Und hätte ich nur 2 Tage zugewartet,und dann in Index-Zertifikate umgeschichtet,....
Ich hätte einiges aufgeholt .
Auch mit Razorfish hatte ich einen Mist gebaut.
Überlegte dort bei 0,72 einzusteigen.
Sicher-hochspekulativ:
Dann nicht getan-stehen über 1,10!
Naja-und hatte diese Woche geschäftlich wirklich viel zu tun.Das war auch der Grund diese Woche so selten gepostet zu haben.Nächste Woche hat sich das dann wieder beruhigt und ermöglicht mir dann wieder öfters zu schreiben.
Bitte um Verständnis.
Summa summarum sei gesagt:
Es wäre so leicht gewesen diese Woche auch mit Overnight-Positions so viel Geld zu verdienen.
Ich habe es schlicht und einfach verpasst.
Wer weiss,wann diese Möglichkeiten wieder kommen mögen?
Nun gut:
Neue Woche-neues Glück! :)
wir werden sehen
Grüße
Hi!
@snahas:
Ich werde versuchen grafisch meine Trades mit einzubinden.
Irgendwie geht das bei Cybercorp.
Werde es versuchen.
Kurz noch zu meinen Verlusttrades:
Weniger durch niedrigere Erlöse als durch die Spesen,die anfielen.
Wenn z. Bsp. Redback keine eindeutige Richtung,als ich annahm es würde geschehen,einschlug, ging ich wieder raus.
Verlust daher meist durch Spesen als durch niedere Erlöse.
Dabei hätte ich doch merken müssen,dass alleine durch die allgemein positive Lage der Boden nach unten hin abgesichert war.
Das heisst,ich hatte meine Trading-Devise,die mir bisher doch fast durchwegs Positives brachte,beibehalten und nicht geändert.
Stur beibehalten?
Muss man sich nicht auf die gegebene Situation rasch einstellen können?
Rasch einstellen?
Fast die ganze Woche hinweg hatte man Zeit.
Ich tat es nicht-ein Fehler!
Bis bald:)
Grüße
Hi!
@all:
Wieder ist eine Trading-Woche zu Ende und mein Fazit daraus lautet kurz und bündig:
Hätte besser sein können-nein müssen!
Den allergrößten und schier unglaublichen Fehler tat ich jedoch gestern mit ebookers.com:
Kurz zur Einleitung:
ebookers notiert an der Nasdaq und am Neuen-Markt.
Der Kurs wird jedoch ausnahmsweise in Europa bestimmt und nicht in den USA.
Dort,-gelinde gesagt, kümmert man sich überhaupt nicht um ebookers.Die Volumina sind lächerlich gering-tageweise kommt dort überhaupt kein Handel zustande.
Gestern jedoch die (von mir verpasste) Riesenchance.
Ärgerlich deshalb,weil:
1.Ich die Aktie ständig beobachtete und
2.genügend Zeit hatte zu handeln.
Was war passiert?
Am Neuen Markt zog ebookers (wie üblich)aufgrund bevorstehender und bekanntgegebener news extrem an.Der Kurs lag bei etwa 3,80 bis 4 Euro.
In Amerika jedoch war zu dieser Zeit eine Verkaufsorder zu 3,05 Dollar zu haben.Fast eine halbe Stunde lang.
Selbst als dann der Kurs in Europa auf weit über 4 Euro anzog,wurde in Übersee nur 3,35 Dollar verlangt.
Der Wert wurde in den USA schlicht und einfach ignoriert bzw.übersehen.
Volumina bis dato 2000 Sück.
Spätestens hier hätte man einsteigen sollen.
Er zog dann binnen Kürze auf über 4 Dollar an und passte sich somit umrechnungsmäßig an
Liegengelassen:
über 20 Prozent Gewinn auf die Schnelle
Wann wird einem solch eine Chance wieder geboten!
:(
Bei JDSU lag ich diese Woche selten richtig.
Andererseits ist EMC zu einem meiner Trading-Favoriten geworden.
Hohe,aber nicht allzu große Volumina und eindeutige Signale.
Die Volalität ist zwar nicht berauschend und liegt bei höchstens 10 Prozent.Allerdings ist der Wert ziemlich gut abgesichert und erlaubt dadurch auch mit größeren Stückzahlen hineinzugehen ohne gleich eine Herzattacke erleiden zu müssen:scool:
Sonst bleibt nur zu sagen,dass die Spesen,wenn man sich das ausrechnet,wirklich enorm sind.
Wenn das nur Gewinn wäre!
Anhand eines Beispieles wird einem das vielleicht klarer und zeigt auf ,dass es nicht so leicht ist wie allgemeinhin angenommen:
Meinen Einsatz hätte ich schon gut und gerne binnen knapp zweier Monate verdreifacht,wenn,.....tja-wenn die Spesen nicht wären!
Nun gut:
Möchte noch was zum Shorten anbringen:
Hört sich toll an ,leicht soll es sein ,ist es auch ,......und auch wieder nicht!
War diese Woche short bei JDSU.
Insgesamt mit 1000 shares.In etwa also mit 20000 Dollar.
Toll-der Kurs geht,wie ja leicht auszumachen war,hinunter,und selbst durch die kleinste Bewegung nach unten war ein (theoretischer) ansehnlicher Gewinn.
Wollte dann zurückkaufen und sah auf der Anzeige,dass es momentan nicht möglich wäre zu handeln.
Irgendetwas funktionierte an der Nasdaq nicht,usw.
Rief sofort bei Cybercorp an um telefonisch die Order zu geben.
Denen war es jedoch auch nicht möglich zu helfen,da es allgemein unmöglich war zu handeln.
Klar:
Der (theoretische)Kurs zog immer mehr an und plötzlich ,binnen knapp zweier Minuten hatte ich einen Verlust von 500 Dollar,ohne auch nur das Geringste dagegen tun zu können.
Als der Handel wieder möglich wurde,kaufte ich sofort zurück und beendete den Trade mit fast 600 Dollar Verlust.
Verlust,......an Tagen wo die Börse so freundlich gestimmt war!
Dennoch hatte ich darausgelernt,weil es mir zeigte wie gefährlich Shorten sein kann.
Konsequenz daraus?
Nie,mit Sicherheit NIE WIEDER mit solch einer,für meine Verhältnisse,sehr großen Summe short gehen!
Ansonsten möchte ich sagen,dass ich beruflich doch sehr viel zu tun hatte und weniger Zeit zum Traden aufbringen konnte.
Ist vielleicht aber auch gar nicht notwendig,denn noch eine Konsequenz habe ich gezogen:
Nie wieder,abgesehen außergewöhnliche Umstände treten ein,handle ich wenn in den USA Mittag ist.
Kurz dazu:
Es rentiert sich einfach nicht,2 Stunden vor dem Schirm zu sitzen und traden zu müssen,-nur um des Tradens Willen!
Das freut nur den Broker aufgrund der Spesen!
Viel wichtiger erscheint es mir in dieser Zeit die eigenen Trading-Werte der Watch-List zu analysieren und sich auf den nachmittägigen Handel einzustellen.
Wieder also eine ereignisreiche Woche die zu Ende geht.
Die Performance könnte durchaus besser sein,wenn man das Börsenklima hernimmt.
Andererseits ist man als Daytrader ja ziemlich resistent gegen ein bestimmtes Börsenklima und es kommen sicher wieder negativere Börsenwochen wo man dennoch die selbigen Chancen hat wie zur jetzigen Zeit,die eigentlich doch wieder so leicht nicht war!
Die Kurse eröffnen ja bereits ziemlich hoch und hier als reiner Daytrader noch Gewinne zu machen ist gar nicht so leicht.
Nun-wir werden sehen was als nächstes kommt!
Grüße
@rpg
vielleicht erinnerst du dich noch an mich-war 4 wochen in australien, soeben braungebrannt und vielbeneidet zurück, und muß ehrlich sagen habe wohl wenig versäumt.
wollte dir nur sagen wie sehr ich es genieße deine kommentare zu lesen. :sunny: nur sag mir eines. wie kannst du diese ellenlangen berichte schreiben und gleichzeitig ein geschäft führen und dann noch wie ein irrer traden:confused: ?
dein ratlos
Hi!
@Michael:
Wow-Australien:):):)-besser als Börse!
Zu meinen Aktivitäten:
Hatte Dir ja bereits gepostet,dass dies nicht so viel wäre.
Glücklicherweise werde ich durch tolle Mitarbeiter und insbesondere durch meine Frau so toll vertreten,.......da braucht es mich gar nicht so sehr;)
Naja-andererseits habe ich momentan doch einiges zu tun,und sitze auch deshalb heute wieder am Feiertag im Geschäft!
Aber alles halb so wild-solange man an der Börse Gewinne macht
:scool:
Leider nicht immer:mad:
@all:
Hatte gestern mit meinem Bekannten,der ja hauptberuflich tradet,ein sehr interessantes Gespräch,bei dem er mir sagte was sich zutrug als er damit anfing:
Nun:
Er hatte zunächst ,nachdem er den account eröffnet hatte ,solange getradet bis das untere Limit,das notwendig zum Traden ist,erreicht wurde.Das Geld in Höhe von etwa 5000 Dollar hatte er in ca.6 Monaten verbrannt.Dann ,so sagte er,gelangte er an einen Scheidepunkt,zu entscheiden ob er weitermachen würde oder aber aufgeben.
Er entschied sich für Ersteres.
Er analysierte und sah entsetzt,dass der Großteil seiner Verluste aufgrund von Gebühren zustande kam(kommt mir irgendwie bekannt vor :mad: )und er overtradete,sich manchmal überhaupt nicht zurückhalten konnte.
Der entscheidende Punkt aber,der Ihn schließlich zu einem erfolgreichen Trader werden ließ,war jedoch folgender:
Er überdachte seine Trading-Strategie und verfolgte ab nun ausschließlich Werte,von denen er überzeugt war sie wären auch gute Langfristanlagen.
Demnach also Aktien,die er auch selbst längerfristig halten würde.
Damit war die Gefahr des Overtradens und auch das Handeln danach schlagartig vorbei
Er erwarb diese Werte und versuchte ab nun nurmehr bei Schwäche zu verkaufen um günstiger wieder einzusteigen.Das gleiche Spiel natürlich auch andersrum:
War ein Wert anormal gestiegen,veräußerte er um danach wieder günstiger rückzukaufen.
Klar:
Jeder denkt jetzt-was sonst sollte man beim Traden tun.
Trotzdem meine ich es ist vom Gedankenansatz eine eigene,für mich zumindest neue Betrachtungsweise die durchaus überlegenswert ist.
Ich persönlich werde diese Variante ins Kalkül ziehen,da ich eigentlich keine Lust habe jedesmal mit einer hohen Summe nur in einen Trade zu gehen.Ich spreche damit zwar konträr dazu,was ich bis noch vor kurzem meinte.
Nur:
Ich bleibe auf alle Fälle meiner bisherigen Strategie treu-werde aber auch ,weil es jetzt meiner Meinung nach durchaus haltenswerte Aktien gibt,dies zusätzlich praktizieren.
Demnach also auf einem weiteren Weg versuchen,profitabel zu traden.
Gefahr ausgehend durch größere Verluste sehe ich nicht.Sollte was fallen,......ich veräussere schlagartig und ohne zu zucken.
Werde mir darüber Gedanken machen,denn einige Werte halte ich für kaufenswert.
Vielleicht auch in den Index?
Wer weiss!
Grüße
Hi!
Also:
Da ich doch einiges nebenbei zu tun hatte,fand ich nicht die nötige Zeit die Anzahl von Trades die ich gewohnt bin zu tätigen.
Ergo auch dies zu posten.
Deshalb gab es auch kaum Highlights-andererseits auch keine negativen Vorkommnisse.Da ich auch im Ausland war,ging ich bei einigen Positionen long,die allesamt durch Stopps,die ich ständig nachziehe,abgesichert sind.Meine übliche Trading-Methode,kleinste Reaktionen auszunützen,werde ich erst wieder nächste Woche ,wenn genügend Zeit vorhanden ist,fortsetzen können.
Unter Zwang,die Mindestanzahl an monatlichen Trades zu erreichen um keine Software- oder Level 2 -Gebühren zu bezahlen bin ich nicht,da ich bereits ein Vielfaches der von Cybercorp verlangten 50 Trades per month getätigt habe.
Dennoch habe ich ein Anliegen,bzw. eine Sachlage,über die es ganz besonders zu posten gilt.Auch hoffe ich,Klarheit in diesem Punkt zu bekommen,da die Meinungen darüber extrem konträr sind.
Es handelt sich um den minimum account der ab September (so scheint es) verlangt wird,um weiterhin shorten zu können.
Kurz zur Einführung und in Stichworten:
Die SEC(=the Securities and Exchange Commission )plant bzw.hat bereits beschlossen,ab 28 Sept.2001 die margin-Bestimmungen für daytrader so zu ändern,dass ab dem Stichtag 25000 Dollar Minimum als Sicherheit zu hinterlegen sein wird.
Erst mit dieser Summe wird es weiterhin möglich sein,z.Bsp.shorten zu können.
Dann jedoch mit 4-facher buy-power.Will heißen,mit 100000 Dollar.
Das wurde bereits im Jänner beschlossen,jedoch erst jetzt beginnen sich die Trader damit auseinandezusetzen,da der Termin doch ziemlich nahe rückt.
Eigentlich wäre dem nichts hinzuzufügen,doch-und da scheiden sich die Geister:dies gilt ,wer im Sinne der SEC Daytrader ist.
Daytrader ist der,der mindestens 4 Trades innerhalb 5 Handelstagen tätigt,vorausgesetzt,es handelt sich nicht um Kauf und Verkauf der jeweils gleichen Position,bzw.wer im Sinne der anbietenden Broker als Daytrader angesehen wird.
Demnach müssen die jeweiligen Brokerfirmen feststellen,wer als Daytrader im Sinne der SEC anzusehen ist.
Also meinen einige,dies wäre wiederum Auslegungssache.
Hier erst mal der Link der SEC:
http://www.nasdr.com/pdf-text/0126ntm.txt
Ob dies alles im Sinne der gewünschten Risikominimierung anzusehen ist,bleibt fraglich.
Insbesondere,wenn man bedenkt,die 4-fache Menge einsetzen zu können.
Wollte mich natürlich schlau machen und habe mir einige Meinungen von trader eingeholt.
Die sind aber so unterschiedlich,wie es mehr nicht sein könnte.
Die Antworten gehen von "das ist sicher und 100 %" bis zu "wird wahrscheinlich nicht kommen,geredet wird viel"
Alles also ziemlich verwirrend,auch wenn es mir relativ egal ist,ob dies nun kommt oder nicht.
Jedenfalls hoffe ich für mich,nicht so verrückt zu werden um mit 100000 Dollar in einen Trade zu gehen :)
Eure Meinungen zu diesem Thema?
Wäre toll,wenn jemand seine Meinung dazu sagt,bzw.wer glaubt Eindeutiges hierbei zu wissen
Uns allen jedenfalls
happy trade :) und
Grüße
@rpg
noch nie gehört von dieser neuen regelung. ich kann nur soviel sagen, daß für mich schon 2.500$ eine schmerzgrenze wären, ganz zu schweigen von 25.000:eek:
bin aber gedanklich noch immer in australien und muß mich erst wieder langsam an unsere wiener grantscherbengesichter gewöhnen:cool:
betandwin hatte ja eine fulminante performance heute, hoffe nur daß sie wieder an alte höhen anschließen (hatte sie bei 25 gekauft und halte seitdem hoffnungsfroh:angry: )
beste grüße
michael
Hi!
@Michael:
Dass Du gedanklich noch in Aussi-Land bist verstehe ich total!
War zwar nie dort und werde wohl auch nie dorthin kommen
:cry-baby: ,aber mein Bruder erzählte mir darüber und dann ist das nur allzu verständlich.
Außerdem:
Wir Beide sind ja aus Wien und mit den Grantscherben hast Du VOLLKOMMEN RECHT !
Zur Übersetzung an unsere deutschen Freunde :
Grantscherben=Leute,die meckern oder auch Kohlköpfe genannt :)
Die Mentalität bei uns in Wien ist ja wirklich eigen.
Das mit der Regelung,die ab September in Kraft tritt (oder treten soll) ist ja schon länger bekannt.Genauer gesagt wurde es ja schon im Jänner beschlossen.Nur kümmerte sich bis dato wohl niemand darum weil noch genügend Zeit war.
Naja-und jetzt rückt der Termin immer näher.
Es gibt ja noch immer viele die meinen,es wird dann nicht so arg kommen wie bisher beschlossen.
Nun-wir werden sehen.
Zu BetandWin:
Hatte sie auch und schon vor längerem abgestossen- mit Verlust.
Ärgere dich nicht zu sehr:
Ich hatte Werte,wo ich noch mehr verlor.
Beispiel:Adelong-ich Depp!
Hatte mich von der Hype anstecken lassen und wollte tatsächlich am Tag vor der Handelsaussetzung noch verkaufen.
Doch dann:Gier frisst Hirn und dachte mir,noch einen Tag und noch mehr Gewinn.
Heute sind die nicht viel mehr wert als ein besseres Abendessen.:(
Thats live! :)
Grüße und schönes Wochenende!
Hi!
Eigentlich wollte ich ja posten,sobald irgendetwas Einschneidendes bei meinem Daytrading passieren sollte.
Aber da war nichts! Oder zumindest so gut wie nichts-bis gestern.
Aber dazu etwas später.
Natürlich waren in dieser Woche ebenso positive als auch negative Trades dabei.
Eine grundsätzliche Entscheidung war jedoch richtig,-zumindest teilweise,- weil etwas zu spät umgesetzt.
Nachdem ja etwas Licht am Horizont des Börsenklimas aufhellte,ging ich(ich weiß,unüblich für einen Daytrader!)mit einigen Positionen long.Auch Overnight über mehrere Tage.
Das war bestimmt die beste Entscheidung in den letzten 10 Tagen meinerseits.Vorgestern alles glattgestellt.Dies war die zweitbeste Maßnahme die ich setzte.
Zwiespältig jedoch meine letzten Trades mit CIEN.
Da ich ja ansonsten überwiegend mit RBAK trade,versuchte ich halt(wahrscheinlich unbewußt)mit CIEN auf dieselbe Art und Weise zum Erfolg zu kommen.
Natürlich ging das nicht so!
Die Bilanz mit CIEN war zwar leicht positiv,aber wenn man sich die Volatilität der vergangenen Tage ansieht,waren einfach genügend Möglichkeiten vorhanden,viel mehr herauszuholen.
Short-Trades waren dabei bei mir besser als Long-Trades.Und das bei dieser Börsenlage!
Gestern jedoch,....hmmm,...stimmt mich etwas nachdenklich:
Ich brachte einfach keinen Trade zustande-keinen einzigen!
Nein,nicht dass ich negativ war,aber ich ging kein einziges Mal in eine Position.
Fairerweise muß ich sagen,ich kam erst gegen 18 Uhr MEZ zum PC,..und trotz alledem:
Es gab eine Vielzahl an Möglichkeiten,aber irgendwie konnte ich mich nicht durchringen zu traden.
Klar:
Es gibt Tage,wo man auf seine innere Stimme hören sollte,und wenn die meint man solle es lassen,....
Dem war aber gestern bei mir nicht so.
Ich fühlte mich großartig,ging mit Freude an die Sache heran,aber plötzlich kreisten einfach zu viele Dinge in meinem Kopf herum.
Dinge wie:"Was ist wenn","der Chart sagt was anderes","und vielleicht",.....
Da blockierte ich.
Obwohl ich so viele und eindeutige Signale sah.
Beispiel Palm:
Klar-kein üblicher Tradingwert,aber dennoch:
Sitze da gestern stundenlang,gehe geistig in die Trades hinein,aber konnte mich nicht durchringen es dann auch umzusetzen.
Und es gab so viele Möglichkeiten bei PALM short(aber auch long!) zu gehen.
Diese Möglichkeiten gab es natürlich ebenso bei meinen üblichen Tradingwerten wie RBAK oder JDSU,JNPR oder wie sie alle heißen.
Warum ich das jetzt alles gesagt habe:
Ich trade(bis auf gestern) nur auf kurzfristige Signale und sonst nichts.Ich gebe auch zu,hier oftmals nicht viel zu überlegen,oder zumindest nur sehr kurz.
Ja,ich stehe dazu,und bleibe auch dabei,denn Fakt ist:
Während andere noch überlegen und alle erdenklichen Szenarien durchgehen über Charts,Analysen,usw.,...da ist das Ding doch schon oftmals gelaufen und ich in der Regel wieder draußen.
Aber gestern kamen eben mir just diese Gedanken-auch bei Palm zum Beispiel.Anstatt (wie dumm von mir!) sofort,wenn erkennbare Signale auftreten,in den Trade zu gehen,fing ich an alles erdenkliche zu überdenken,wie eben charts,news,formationen,usw...
Und wenn ich dann wieder einzusteigen überlegte,...ja,..da war die Sache natürlich wieder gelaufen!
Immerhin sei gesagt:Gestern wären einige Dollars dringewesen,wenn ich nicht innerlich blockiert hätte!
Auch bin ich mir dessen bewußt,dass eine Vielzahl von Daytradern die Hände über den Kopf schlagen und über mich denken:"Um Himmels willen",wenn ich poste,ohne viel Überlegung in einen Trade zu gehen.
Aber das ist meine Meinung-und zu dieser stehe ich voll und ganz:
Man darf auch nicht immer alles zu sehr komplizieren!
Oft ist es so einfach, aber man sucht halt den Umweg!(so wie ich leider gestern :( )
Ich hatte wie gesagt meine Augen verschlossen,auch wenn sie geöffnet waren.
Verdammt-eindeutige Signale-ja! die einfachsten,wie mehr Verkäufer als Käufer,sinkende Indizes,einsetzende Bewegung,realtime-Chart,.........und rein in den Short- Trade!
Käufer der Verkäufer-Seite gegenüberstellen-nichts hineininterpretieren wollen oder müssen, mit tiefgreifenden Analysen,usw.......-auch das kann ein Weg zum Erfolg sein!
Zumindest meiner :) ,mit dem ich jedenfalls besser gefahren bin als ich anfangs hoffen durfte.
Ich hoffe jedenfalls diese Verbohrtheit die ich gestern an den Tag legte abzuschütteln und wieder schnell,spontan,und vor allem ohne Umwege traden werde.
Heute habe ich wieder die Möglichkeit dazu :)
Grüße
Hi!
Nun gut:
Was soll ich berichten?
Mittlerweile verhält es sich mit meinem daytrading wie in einer Ehe die bereits eine zeitlang andauert.
Gut:man versteht sich-der Reiz des Unbekannten aber sowie das Kribbeln,....das hat etwas nachgelassen.
Das meine ich jetzt keineswegs negativ sondern scheint ein ganz normaler Lauf der Dinge zu sein.Die Freude am Traden ist jedoch ungetrübt,nur nicht mehr ganz so aufregend wie zu Beginn.
Apropos:um gleich bei der Familie zu sein.
Ich will hier jetzt sicher nicht in familiäres Geschwafel verfallen,nur kurz anbringen:
Bei mir ist es so,dass ich keine 20 mehr bin.Frei,das Gefühl die Welt niederreissen zu wollen und dergleichen,.....in meinem Alter (31 Jahre) verschieben sich die Wertigkeiten (psst,..hab´eh noch dieselben :scool: ),nein,aber Rücksichtnahme auf meine nähere Umgebung,und das ist meine Frau und mein Kind muss ich aufbringen.Oder sollte ich zumindest.
Daytrading bedeutet bei mir:
Täglich-auch an unseren Feiertagen wie zuletzt-ab spätestens 13 Uhr (meist eh schon vorher) am Computer zu sitzen und das,-bis auf eine Unterbrechung gegen 18 Uhr,da muss ich in meine Filialen schauen,-bis spätnachts so gegen 24 Uhr.
Nun-das wäre ja nicht weiter tragisch.Bei mir kommt jedoch hinzu,dass ich morgens ab etwa 6Uhr auch schon unterwegs bin.
Nicht das mir das etwas ausmachen würde,aber ich muss es aus dieser Warte sehen,dass ich von 6 bis 24 Uhr nicht daheim bin.
Da fällt mir dazu ein:
Früher sagte ich:
Daheim kein Computer,denn da sitze ich ständig vor der Kiste.
Jetzt meine ich aber:
Besser daheim vor dem PC als gar nicht zuhause :scool:
Ich trade nämlich momentan im Büro und mache mir jetzt Gedanken,dass auf daheim zu verlagern.
Aber-ob ich die nötige Ruhe da finden werde?
Naja-langer Rede kurzer Sinn:
Was ich damit nur sagen will:
Trader haben es mitunter nicht leicht.Tradingzeiten fernab der unseren, und wenn man noch eine Freundin oder Familie (oder beides :D )hat,kann es mitunter eng werden!
Zum Daytrading vergangener Woche:
Bin diesmal keine Overnight-Positions eingegangen.Und das war ein Fehler.Punktum.Viel leichter und weniger schweißauftreibend wäre es gewesen.Nur als die Nasdaq letztens unter die wichtigen Unterstützungszonen fiel fand ich es einfach besser nicht darauf einzugehen.Und als es wieder aufwärts ging,naja:
da zog ich mein übliches Daytrading durch,das diesmal:
Ja-ganz ehrlich:begleitet von wieder mal typischen Anfängerfehlern war.Eigentlich war es nur einer,aber der hat meine Performance der letzten Woche ruiniert:
Ich verlor an einem einzigen Tag knapp 2000 Dollar.
Wieso:
Hmm,.wenn ich so darüber nachdenke,...
Warum eigentlich?
Klar-overtradet und zu oft einfach komplett daneben.
Wieso habe ich meinen mir selbst aufgelegten maximalen Tagesverlust nicht eingehalten?
Vielleicht weil es mir bis dato einfach zu gut ging!
Ok-ab nun und ohne weitere Ausreden werde ich den auf 500 Dollar begrenzen.Sollte ich diese Grenze erreichen,werde ich an diesem Tage nicht mehr traden.
Natürlich habe ich,wenn es nicht besonders lief,auch bisher Grenzen eingehalten.Aber 2000 Dollar ist ,zumindest für mich,einfach zu viel verlorenes Geld für einen Tag.
Aber jetzt zu etwas Positivem :)
Habe mir vorgenommen Teile meiner bisherigen Gewinne woanders einzusetzen.Und zwar bei Interactivebrokers.
Wieso?
Also erstmals.
Ich bin bei Cybercorp sehr zufrieden und bleibe auch weiterhin mit Überzeugung bei Cybercorp.
Aber es reizt mich doch sehr,vielleicht auch weil alle davon soviel reden,mal bei Ib reinzuschnuppern.Auch will ich sehen,wie dieses System funktioniert und welche Schnelligkeit es aufweist.
Verlieren kann ich dabei nichts:
Sollte es dort nicht so gut laufen,was solls.Jedoch könnte ich mir vorstellen,eine andere zusätzliche Trading-Strategie bei IB anwenden zu können.
Es ist klar,dass mit den dort gegebenen Möglichkeiten solche Kurzfristtrades wie bei Cybercorp nicht drinnen sind.Schon wegen des fehlenden Level2.
Aber bei Cybercorp habe ich Level2 und wenn ich dann,..... hmmm:):):)
Kurz noch zum Traden:
Ich hasse steigende Börsen! :cry-baby: :cry-baby:
Nichts ist leichter zu erkennen als ein Verkaufssignal!
Das ist wahr:
Verkaufssignale sind leichter als Kaufsignale zu deuten.
Naja-bin ja auch anderswo längerfristig investiert,...also nehme ich das wieder zurück.Aber Verkaufssignale sind,zumindest bei meinen kurz angelegten Trades leichter zu deuten.
Bei Palm bin ich letztens ganz gute Erfolge eingefahren.Allerdings mit sehr hohem Risiko.Bei einigen Tausend Stück reichen 2 Upticks um profitabel verkaufen zu können.Geht relativ einfach mithilfe von Level2.Nur musst Du fast jedesmal richtig liegen sonst ist man in der Miese!
Pro Trade bleiben da nur 40 Dollar.Abzgl Spesen sind das max 20 Dollar(je nachdem ob noch Nebengebühren anfallen).
Ups,..hab jetzt viel gepostet ohne da etwas Neues zu bringen!
Aber soviel gibt es gar nie zu sagen.Vielleicht habe ich auch noch nicht genügend,vor allem negative Erfahrungen gesammelt.
Zum Glück! :scool:
Bis zum nächsten Mal
Grüße
Hallo rpg,
es gibt wenig erfrischenderes als Deine Kommentare zu lesen. Sie strotzen vor Ehrlichkeit und das findet man kaum!
Du hast gesagt, dass Du dank L2 den Markt einschätzen kannst. Worauf achtest Du da so? Ich hatte ja schon gesagt, dass ich einige kenne, die entgegen den "normalen" L2 Regeln traden und damit sehr erfolgreich sind. Ich selbst bin noch ein kompletter L2 Neuling, da es für meinen Tradingstil eigentlich nicht wichtig ist. Aber Interesse habe ich trotzdem daran, denn man lernt ja nie aus.
Hi!
@Snahas:
:) Thanks
Du,da hätte ich gleich eine Frage an Dich:
Du bist ja bei IB und dort gibt es ja kein Level 2 (denke ich mal).
Du sagst Du arbeitst Dich gerade bei L2 ein.
Worauf greifst Du da zurück.Nimmst Du hierfür einen externen Anbieter?
Danke für Antwort!
Zu Level2 meinerseits:
Ich bin ja auch Neuling bei L2!Zumindest kann ich sagen mit den paar Monaten Erfahrung weiß ich nicht mal annähernd was Sache ist.
Man lernt halt nie aus.
Grüße
Hi!
@snahas:
Noch zu meinem Trading-Stil mithilfe von Level 2.Hatte Dir dies im Thread Aktientip vormals gepostet.
Ehrlich-wenn man dies von mir liest hört sich das geradezu einfach an.Der Grund liegt wahrscheinlich einfach daran,dass ich mehr auch nicht weiß-ergo dazu sagen kann.
Sollte meine Erfahrung auf diesem Gebiet einmal größer sein,fällt mir bestimmt mehr dazu sein.
Momentan,und das ist meine Grundeinstellung bei der ganzen Sache,versuche ich ungezwungen und nur unter Berücksichtigung der einfachsten erkennbaren Signale zu traden.Damit will ich weder andere Trading-stile verteufeln oder schlechtreden oder behaupten wie leicht das alles wäre.IM GEGENTEIL.
Mir ist bewußt dass Börse und Daytrading im Allgemeinen eine höchst komplexe Sache ist.
Nur-und ich glaube hier für mich richtig gehandelt zu haben:
Ich habe zu Beginn (das ist auch jetzt noch) versucht nur auf mir erkennbare und einfache Signale zu achten,denn würde ich noch tiefer in die Materie eingehen,wüßte ich ja gar nicht mehr was zu tun ist.
Man kann also sagen:Lernen in kleinen Schritten.
Würde ich gleich einen Riesensprung wagen könnte ich demnach fallen.
Das ist zumindest meine Devise.
Das alles natürlich NUR unter Einhaltung der Grundsätze eines jeden Traders wie rigorose stops usw,......
Der Nachteil bei meiner Methodik mithilfe von Level2:
Hohe Einsätze.Level2 hilft,zumindest mir,nur allerkürzest in der Regel die nächsten 2-3 Trades vorauszusehen.Mehr ist es nicht.
Da muss ich doch recht hohe Einsätze tätigen um positiv auszusteigen.Gelingt natürlich auch nicht immer.Und,das ist das "tragische" daran:
Zumindest bei mir gelingt es nicht öfter je länger ich trade!
Aber was nicht ist kann ja noch werden :)
Grüße
Enterlong
06.06.2001, 15:30
Hi, bin zwar nicht gefragt aber frech wie ich bin gebe ich doch meinen senf dazu........
Level II.
Auch ich handle über IB. Der Datenfeed ist bei mir "E-Signal" stabiles feed somit auch level 2.
Nun die zeiten in denen ich level 2 für tradingsentscheidungen verwendet habe ist seit der decimalisierung vorüber.
nach dem jetzt "jeder sent" gehandelt wird bilden sich im level 2 nicht mehr wirklich blocks aus denen mann eventuell widerstände ableiten könnte.
Wenn eine Aktie schwergewichte im nasdaq stark divergiert kann man im level 2 aber sehr schön sehen warum - meisten kauft ein marketmaker auf was er bekommen kann. wenn er sich versteckt und über inca oder isld handelt steht er beistens im inside der gegenüberliegenden seite.
nun stellt sich die frage wer ist er.... NITE MLCO GSCO und MSCO haben meistens die "macht" um eine aktie gegen den markt zu treiben. - eher sieht mann solche situationen bei tier 2 - tier 4.
sollte so was eintreten kann man beim verschwinden des Ax einen arbitrage versuchen.
Aber ich verwende das Level II hauptsächlich um meine Order zu routen. Wenn die Marketmaker halten verwende ich SOES. Wenn die ECN's im inside "rumlungern" hau ich sie entsprechend an.
T&S das wohl älteste analysewerkzeug - mit dem auch Jesse Livermore seine anfänge bestritten hat ist da schon dienlicher - da sehe ich was wirklich los ist - im Level II kann kann ich viel rein stellen canceln usw aber am ticker sehe ich was wirklich sache ist.
Schön zu beobachten ist Public und Institutional Money (100 - 300) stück und ( > 300 Stück).
aber das sind sehr kurze snapshots des geschens an der börse und mit sicherheit sehr schwer zu handeln. Für mich perönlich nichts.
Wie gesagt ich nütze Level II nur mehr um meine Orders zu routen oder mal einen arbitrade zu machen aber das wars.
T&S besonders der des NQ M1 ist als leading indicator meist nützlich aber wie gesagt auch nur um einstieg und ausstieg zu timen.
Buy und Sell rules geben mir die Charts mit Ihren Indikatoren und Patern und der rest ist für das timing
Meine Erfahrung zum Thema "ungefragterwiese :)"
so long
trade smart and correct your failure
EnterLong.com
Hi!
@enterlong:
Ich glaube wir freuen uns alle auf Meinungsvielfalt.Besonders wenn sie so kompetent ist wie die Deine :)
Danke für Deine Antwort.Der ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Auch damit , dass bei Level 2 nur ein kurzes Geschehen damit offensichtlich wird-falls überhaupt.Nun-genau innerhalb dieses kurzen Zeitraumes versuche ich meine Trades zu plazieren.Was oftmals,aber natürlich nicht immer gelingt.
Grüße
Enterlong
06.06.2001, 18:59
Hi rpg, ja das alt bekannte marketmaker play.
Auch ich habe es "versucht" allerdings noch zu Bruch zeiten. Allerdings haben die Marketmaker einige Vorteile die "unsereiner" nicht hat. Gleichzeitige reinstellen von mehren Kontrakten - dh. es werden mit dem entry auch schon die exitpositionen nach system ins orderbuch eingetragen - er kann entscheiden ob er den trade überhaupt eingehen will bei Select Net usw.
Auch gibt es so fake spielchen dass kontrakte rein gestellt werden und bevor die zum fill kommen löscht der computer die wieder automatisch raus.
Deren Spiel hat aber fast nichts mit dem orderbuchlesen zu tun - moneymanagement ist bei diesen short term spielchen alles.
Des weiteren haben die die Power meist über mittag die aktien in einer range hin und her zu treiben - drüber zu treiben stops ab zu holen und breakoutrader rein zu locken in die andere seite zu jagen usw.
Es ist eine Freude zum zusehen.
Dann haben sie noch einen großen Vorteil für dieses Spiel, 0 Commission dh. bei denen ist es mit der börsengebühr getan.
Wenn der einen tick profit macht schreibt der schon schwarze zahlen. Natürlich kann mann das bie Aktien auch machen aber dann braucht mann schon eine schöne Anzahl um beim ersten tick schwarze zahlen schreiben zu könnnen.
Also nicht das ich hier irgendwie verlauten möchte das das spielen nicht gespielt werden kann, denn jeder mus irgendwo seinen eigene stiel finden aber ich denke die mm haben doch einige nicht unwesentliche vorteile.
Ich für mich habe mit dem spielen nur geld verloren.
1.) Gebühr
2.) heilloses Übertrading
3.) I'll never ever be able to read the Level II screen.
4.) konnte keine klaren regeln definieren und es habe viel aus dem bauch heraus getradet
IMHO ich für mich habe herausgefunden das die Profitablen moves > 5 minuten laufen und 5 round turns für mich am tag das maximum sind.
so long
Trade smart and correct your failure
EnterLong.com
Hi!
Noch eine kurze Anmerkung zu Level 2:
Natürlich muss dies Hand in Hand mit Times&Sales gehen.Nur wenn nach eigenem Gedenken alle Signale,sowohl L 2 als auch T&S eindeutig sind,empfiehlt sich ein Trade.
Jetzt zu etwas ganz anderem:
Zum Trading nur kurz,denn bis auf eine Dummheit verlief alles in geregelten Bahnen.
Die Dummheit?
Ich hielt JDSU über Nacht-long.
Weshalb?
Gute Frage!
Faulheit,....ja-vielleicht oder besser gesagt "der Versuch die Zukunft deuten zu wollen"
War long in JDSU als die Nasdaq extrem im Minus war.JDSU das genaue Gegenteil-komfortabel im Plus.Hatte dann jedoch abends etwas zu tun und dachte mir:"na-da halt ich über Nacht!"
Resultat:
Traute meinen Augen nicht,als ich am nächsten Tag Bid & Ask sah.
Zur Erinnerung:
JDSU hatte nachbörslich eine gewaltige Gewinnwarnung herausgegeben.Mehr oder weniger mit negativen Aussichten bis ins erste Quartal 2002 hinein.
Ich sage dazu nur: etwa 2000 Dollar :(
Naja-selbst schuld oder besser "manche lernen es nie"
(Sorry-ein bisschen Selbstironie muss sein)
Aber-und auch wenn ich es bereits erwähnt habe-es muss nochmals sein:
In Tagen wie diesen gibt es nichts besseres als Daytrader zu sein!
Ist es nicht so?
Als längerfristig positionierter Anleger überkommen einen doch wieder Zweifel,Hoffnung,dazu ewig sich Gedanken machen über seine Anlagen,usw.usf.,........
Als Daytrader wiederum legt man da geradezu eine unverschämte Gelassenheit an den Tag.Ob rauf oder runter-Hauptsache eine klare Richtung ist erkennbar! Am besten runter-dies ist leichter zu deuten.
Entschuldigt-natürlich ist es mir ehrlicherweise auch lieber wieder allgemein steigende Börsen zu sehen.Auch schon deshalb,weil ich ja ebenso längerfristig positioniert bin.
Aber wenn dem nicht so wäre,.............
Dieser Gedanke gefällt mir zusehends.
Ich will ganz ehrlich sein:
Börse ist....WOW! Es gibt (fast) nichts besseres!
Nicht des Geldes wegen.Der Spass und die Freude sind da!
Aber was mir NICHT gefällt und das mir doch etwas Unbehagen bereitet:
Ich bin zusehends Gefangener der Börse aufgrund dessen,dass meine Gedanken NUR noch um dieses Thema kreisen.Die Börse hat sozusagen mein Denken und dadurch auch in weiterer Folge mein Tun in der Hand.Das kann nicht gut sein,............................
Börse-JA
Spass-JA
Aber die "Einverleibung" bis hin zu zwanghaften Gedanken NUR um dieses Thema,..........da muss ich mich befreien,.....................
Da Geld für mich niemals Hauptmotiv war und ist,und auch wenn man als Langfristanleger a la long noch immer die beste Rendite erzielt (im Durchschnitt der Trader/Anleger) überlege ich trotz alledem jetzt ernsthaft mich von all meinen Aktien,die ich längerfristig halte,zu trennen.
Natürlich nicht von heute auf morgen,....und nicht Hals über Kopf,-
aber die Ausrichtung dorthin strebe ich längerfristig an.
Nur mehr Fonds(naja-doch wieder längerfristig!),vielleicht halte ich gewisse Blue-Chips,aber riskantere Werte nur noch über das Daytrading.
Durch diese Massnahme erhoffe ich mich etwas gedanklich zu befreien.
Ich finde halt,die Börse sollte niemand soweit bringen,dass sein Leben nur noch auf das "Eine" ausgerichtet ist.
Jedenfalls-so meine Meinung:
Sobald das eigene Denken und Tun davon bestimmt wird,wie die Börse läuft,.....da sollten die Alarmglocken läuten!
Bei mir ist es bereits so weit,...und das obwohl ich eine Frau,eine Tochter,eine Mutter,einen Vater,eine Firma,mehrere Brü,.............
Halt-es gibt so viele schöne und lebenswerte Dinge,die man (vielleicht unbewußt) vernachlässigt,- NUR wegen der Börse.........
Ich werde meine Positionen neu ausrichten,-und das unverzüglich.
Darum habe ich jetzt auch vor (endlich! sagt meine Frau) mir meinen Lebenstraum zu erfüllen.Dafür benötige ich sowieso einen Batzen Geld und dann löst sich das Problem eh von selbst.
Und die Ausrichtung erfolgt des weiteren fast nur noch auf das Daytrading.
Cash-Trade-Cash-Gute Nacht und süßen Schlaf :)
Frei die Gedanken,und mit neuem und frischem Elan an das nächste Daytrading herangehen!
PS:
Ich hatte einen Arztbesuch,bei dem ich erfuhr,ich müsse mich operieren lassen.Und das unverzüglich,sonst..........................
Vielleicht postete ich deshalb heute etwas melancholisch,.......
War aber nicht so gemeint :)
Grüße
hey rpg,
jetzt mach mir mal keine angst wegen der operation. hoffentlich nicht ganz so ernst wie es scheint...
Hi!
@Snahas:
Nett von Dir :)
Naja-ist unausweichlich und nicht ganz vorhersehbar die Ursache/Grund bzw.der Ausgang
Aber wird schon wieder :)
Ich denke mal,wer die letzten Jahre an der Börse "überlebt" hat,schafft auch das :)
Grüße
Hi!
@Snahas:Thanks :)
Eine Anmerkung hätte ich noch zu QQQ,den Du ja tradest.
Hierbei werden meine Grenzen schonungslos aufgedeckt.
Hatte den zunächst über den Demo-Modus und in weiterer Folge dann Real getradet-mit höchst bescheidenem Erfolg.
Da ich ja nur kürzest trade,und nur dabei Signale ausmachen kann,ist es mir bei QQQ unmöglich.
Da muss man halt schon mehr in Betracht ziehen,um klare Trends zu erkennen.Bei mir halt leider nicht.
Schade drum-meiner Einschätzung nach kann ein Profi,wenn er will, nur den QQQ traden und trotzdem gute Rendite daraus erzielen.
Frage an dich,Snahas:
Wobei orientierst Du Dich in etwa,wenn Du QQQ tradest?
Grüße
es ist jetzt noch ein wenig verfrüht, mich als Ratgeber aufzuspielen, aber die letzten Wochen habe ich 80% profitabel getradet, wobei die Minus-Tage sehr klein waren und eher durch Gebühren verursacht (und das trotz IB). Ganz klares Overtrading!
woran orientiere ich mich?
1. Wie ist die Stimmung und Nachrichtenlage?
2. Wo befinden wir uns intraday: über dem open (positiv) unter dem Open (negativ)
3. gab es ein starkes Gap? (eher die Gegenseite eingehen)
4. 3min, 5min und 15 min Chart
5. gleitende Durchschnitte
6. Ausbrüche faden, sobald Kurse zurückfallen
Hi!
@Snahas:Thanks für Deine Antwort :)
Hm,...denke mal,das hört sich leichter an als es dann tatsächlich ist.
Dafür ist mit Sicherheit sehr breites Wissen erforderlich.
Jedenfalls alle Achtung :)
na ja,
ob da ein so breites Wissen erforderlich ist...
und dann suchst du dir Werte die einen klaren Trend ausbilden und gehst mit, oder? So hatte ich das bei Palm und Lucent gestern und heute versucht, werde aber noch zu gribbelig, wenn ich sehe, daß eine Position gegen mich läuft. Oder gehst du mehr nach Schiebezohnen mit Ausbruch?
vielleicht kann ich noch hinzufügen, dass ich schwerpunktmässig nach Trendlinien trade. Bei Trendlinienbrüchen schaue ich nach 123 Umkehrformationen (Ross) und Candlesticks auf dem 3 min Chart. Gleichzeitig beobachte ich auch noch TICK und TRIN und ganz wichtig: ich habe überall wichtige Unterstützungszonen und Widerstände eingezeichnet, die schon einige Tage und sogar Wochen alt sind. Diese dienen dem Profittaking und auch dem Eingehen neuer Positionen. Ich beobachte auch noch den S&P und wie der sich an markanten Punkten verhält.
Ein ganz wichtiges Konzept, was mir in allen Timeframes bisher geholfen hat (also auch über Tage und Wochen): ich male mir aus, was unter normalen Umständen passieren müsste und wenn dies nicht eintritt, dann nehme ich die Gegenposition ein.
Alles in allem ist es nicht eine Methode, sondern ein ganz grosses Spiel, bei dem verschiedene Techniken benutzt werden. Ich bin genauso Trendfolger wie ich Breakoutfader und Scalper bin. Bis jetzt wie gesagt 80% der Tage profitabel und die anderen 20% waren die Gebühren die Hauptverlustträger.
Hmmm, was ist QQQ genau?
Habe ich schon mal gehört und irgendwo was drüber gelesen, kann aber jetzt irgendwie nix damit anfangen! Wird das über ECNs getradet?
cu
Seeker
Hi Seeker,
die QQQ sind börsengehandelte Indexfonds, welche genau den Nasi100 abbilden. Tägliches Handelsvolumen ab 50 Mio Stück, enge Spreads (4 cents). Meines Erachtens ideal, um intraday zu traden. Signale entnimmt man wie gesagt, dem e-mini nasi 100 Future selbst.
@snahas
Hui, danke für die sehr schnelle Antwort!
Hört sich interessant an. Dann müsten die sich ja quasi genau so bewegen wie der NASDAQ 100 selbst oder sind sie eher ein Abbild des Futures? Momentan um 40 USD!! Wie stehen die dann im Zusammenhang zum Nasdaq 100? Haben die dann ne gewisse Hebelwirkung oder bewegt sich QQQ prozentual wie der NASDAQ 100? Einen Chart konnte ich dazu leider nicht abrufen? Kann man den irgendwo mal einsehen?
Danke schonmal für alle Antworten! :)
cu
Seeker
Ich habe jetzt nochmal geschaut. QQQ nennt sich irgendwie Volatilty Index. Ist das das gleiche? Chartmäßig stellt er kein Abbild des Nasdaq 100 dar. Eher fällt auf, dass er oftmals ein wenig vorgreift.
cu
Seeker
Seeker,
also ich weiss nicht, wie Du den Volatility Index gefunden hast?
Geh einfach mal auf www.bigcharts.com und gib bei den charts QQQ ein.
Die QQQ sind ein genaues Abbild des Nasi 100. Die Bewegung innerhalb des tages läuft parallel zu den Futures. Es gibt geringfügige Abweichungen im Laufe eines Tages, aber nur gering, den sonst entstünden Arbitragemöglichkeiten.
Handeln am besten auf Island.
@snahas
Ein großes Danke an dich!
Jetzt habe ich den Chart gefunden. Aber falls es dich interessiert: Gib mal bei www.bigchart.com das Kürzel QQV ein. Jetzt erhältst du den Volatilty Index, der auch Qqq Volatility Index lautet (man beachte die zwei kleinen Qs).
cu und eine gute Nacht
Seeker
rpg,
Du sagst, Duz tradest nur eine AKtie richtig gut...Was machst Du denn, falls sie irgendwann vercshwindet?
Hi Snahas!
Eine wirklich gute , weil gar nicht so abwegige Frage.
Momentan bewegt sich RBAK ohnehin immer mehr von dem weg , wie es war.
Ansonsten muss ich zugeben , mit keiner Aktie wirklich klar zu kommen.JDSU,CIEN,JNPR,usw.......
Dort gleicht mein Trading eher einem hopp oder drop.Liegt mit Sicherheit daran , dass diese Aktien nicht auf diese 1 bis 2 Ticks zum Traden geeignet sind.
Ich bin sozusagen "betriebsblind"
Mit der einen Sache komme ich klar-aber mit nichts anderem.
Im Beruf würde man wohl sagen "Fachidiot"
Bliebe PALM-naja,......RBAK ist nun mal der einzige Wert,mit dem ich klar komme.
Da ja andere Werte als die von mir ab und zu getradeten JDSU,JNPR usw.sich nicht allzu sehr von diesen unterscheiden , beobachte und trade ich weiterhin auch diese-mit höchst unterschiedlichem Erfolg.Aber wie gesagt:
Ich trade RBAK-und als "Vorsorge im Notfall "nebenher ja bereits manch andere.
Grüße
indextrader
06.09.2002, 06:44
interessant @rpg das hatte ich noch gar nicht gelesen :D
TobiTobi
25.05.2005, 12:26
Mich würde interessieren was daraus geworden ist ?
Steht doch schon in Beitrag #1 ...
Reich wird nur der Broker ! ;)
bin heute auf diesen thread gestoßen...
hmm...was ist daraus geworden? würde mich auch interessieren wo der weg hingeführt hat...
hoffe es gibt bald eine fortsetzung! :tup: :tup: :confused: