Vollständige Version anzeigen : Biogen Idec
Fidaijin
11.08.2000, 14:15
Was haltet ihr von diesen Wert?
Danke
euroinvest
11.08.2000, 18:37
Liebe/r Fidaijin,
erstmal herzlich Willkommen bei uns.
Bitte klick auf suchen und gib Biogen an. Da gibt es genügend Meinungen dazu. Es wird dir mit sicherheit weiter helfen.
Vielen dank
Gruß
euroinvest
Michael G.
15.08.2000, 00:24
..und falls Du nicht fündig wirst, hier meine kurze Meinung dazu:
Biogen ist für mich ein typisches Biotech-Basisinvestment, das unter mittel- bzw. langfristigen Gesichtspunkten tolle Chance bietet. Hier machst Du im Prinzip nicht viel falsch.
Schöne Grüße
Michael
Biogen: Tests erfolgreich abgeschlossen
Der Biotechgigant Biogen berichtete heute, daß Versuche mit dem multiple-Sklerose-Medikament Avorex erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Die Tests hätten ergeben, daß Avorex eine Ausbreitung der Krankheit um 27% stärker redutzieren würde als dies mit dem Vergleichsmedikament placebo der Fall war.
Die Test mit Avorex begannen im Jahre 1998 und wurden an 436 Patienten in den USA, Kanada und Europa durchgeführt.
Im Augenblick können die Biogen-Aktien an der Nasdaq um über 9% auf 57,75$ zulegen.
http://www.boerse-go.de
Biogen mit Fantasie (Financial Times Deutschland)
Die Experten der Financial Times Deutschland halten Biogen-Aktien für interessant.
Das Multiple-Sklerose-Medikament Avonex, das von 97000 Patienten verwendet werde, bringe 80 Prozent des Umsatzes. Zu Partnern und Lizenznehmern zählen Weltfirmen wie Schering-Plough und Merck. Biogen erwarte noch in diesem Jahr die Zulassung von fünf neuen Medikamenten (zum Beispiel für den Psoriasis-Wirkstoff Amevive) und wolle die Zahl seiner Mittel verdoppeln. Das Potential für Avonex sei groß, weil rund 40% aller MS-Patienten noch nicht mit dem Mittel behandelt werden. Für Fantasie sorgen nach Ansicht der Experten auch die erwarteten Neuzulassungen.
aktienresearch.de
Badinvestor
11.04.2001, 18:12
Das Biotechnologie-Unterehmen Biogen bestätigte nochmals die Prognosen für das laufende Quartal und für das Gesamtjahr 2001. Allerdings liegen die Gewinnschätzungen des Firmenmanagements leicht unter den Erwartungen der Analysten. Im ersten Quartal erwartet die Unternehmensführung einen Gewinn von 45 bis 46 Cents je Anteilschein, Analysten hatten dagegen einen Profit von 47 Cents je Aktie prognostiziert. Der Gewinn im gesamten Geschäftsjahr 2001 soll in den tiefen 1,90ern liegen, hieß es weiter. Am Markt wird mit einem Profit von 1,93 Dollar gerechnet.
Quelle:gatrixx
Badinvestor
12.04.2001, 19:35
Biogen, einer der führenden US-Biopharmaka-Hersteller, hat mit einem soliden Quartalsergebnis die Zahlensaison der Biotech-Branche eröffnet. Wie von Analysten erwartet, liegt der Betriebsgewinn im ersten Quartal bei 70,6 Mio.$ oder 46 Cent pro Anteilsschein. Die Umsätze belaufen sich auf 237 Mio.$. 220 Mio.$ und damit der Bärenanteil der Umsätze beruhen auf Avonex, einem Medikament gegen multiple Sklerose. Das einzige Medikament für das Biogen bisher eine Marktzulassung besitzt, zeigt trotz Konkurrenz aus Europa bisher ein makelloses Umsatzwachstum. Analyst Eric Schmidt von SG Cowen ist mit der Umsatzsteigerung des Medikaments um 26% sehr zufrieden. Selbst hatte er nur mit Avonex-Verkäufen in Höhe von 213 Mio.$ gerechnet. Für das Gesamtjahr prognostiziert Biogen einen Gewinn im Bereich von 1.90$ pro Aktie oder leicht besser. Das überträfe die Analystenschätzungen, die derzeit bei 1,88$ pro Papier liegen. Analyst Schmidt hält es auf Grund der hohen Avonex-Verkäufe für möglich, dass Biogen dieses ambitionierte Ziel erreichen wird. Hilfreich wäre auch, wenn Biogens Bemühungen, das Anwendungsgebiet von Avonex auszuweiten, erfolgreich wären. Der einzige Makel an Biogens Zahlen sind die rückläufigen Lizenzgebühren. Das Unternehmen hat aber bereits im Januar vor dem Rückgang, der mit auslaufenden Patenten und Uneinigkeiten mit dem Pharma-Konzern Schering-Plough begründet wird, gewarnt. Die Umsätze aus Lizenzgebühren fallen dementsprechend auf 17 Mio.$. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 42,2 Mio.$. Allerdings verspricht Biogen-Chef Peter Kellogg, dass sich die Situation im Jahresverlauf auch in diesem Bereich verbessern wird. Die Anleger zeigen sich insgesamt zufrieden und bescheren der Aktie ein Kursplus von 5% auf 61,01$. 52-Wochen-Chart Biogen
Quelle: wallstreetonline
Badinvestor
17.04.2001, 10:11
Die Analysten von Delbrück Asset Management bewerten die Aktie von Biogen als neutral.
Biogens operativer Gewinnanstieg von 9% entspreche der Prognose. Der „Blockbuster“ „Avonex“ trage weiterhin als Wachstumsträger bei.
Die Analysten bewerten den Wert als neutral.
Analyst: Delbrück Asset Management
WKN der Aktie: 866822
KGV 02e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: neutral
Quelle: Aktienresearch
17.04.2001: SEB: Biogen - Kurzfristig Verkaufsdruck (Kurzanalyse)
Der Biotechnologiespezialist Biogen (WKN: 866 822; Kurs: 61,29 USD) verbuchte im 1.Q. einen Gewinn von 72 Mio. USD oder 47 Cents je Aktie (nach 41 Cents) und konnte damit die inzwischen stark reduzierten Markterwartungen leicht schlagen. Da allerdings einige Schätzungen von wichtigen Analysten (z.B. von Prudential Bache) höher lagen, kann kurzfristig Verkaufsdruck in der Aktie aufkommen. Diese sehen für die nächsten Jahre sogar einen stark zunehmenden Wettbewerbs- und Preiskampf, insbesondere für das MS-Präparat Avonex, auf Biogen zukommen. Es ist ferner noch nicht gesichert, inwieweit Biogen seine Abhängigkeit von Avonex durch andere Präparate schnell genug auffangen kann. Wir sind somit mit unserem bisherigen reduzierten Rating von Hold bestätigt und bekräftigen dies nochmals. Unser Favorit von den großen Biotechs bleibt zunächst Amgen.
Quelle: SEB
Alle von uns in dieser Veröffentlichung gemachten Anlagen beruhen auf Quellen, die von uns sorgfältig ausgewählt worden sind. Eine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit der von uns gemachten Angabe können wir jedoch nicht übernehmen.
Datum: 08.05. 17:20 Serono - besseres Produkt als Biogen?
Serono - besseres Produkt als Biogen?
Serono gibt am Dienstag bekannt, dass ein Feldversuch zeigte, dass Patienten, die mit dem eigenen Medikament Rebif behandelt wurden, einer um 90% niedrigeren Warscheinlichkeit erlegen seien, einen Rückfall zu erleiden, als dies mit dem Medikament Avonex von Biogen der Fall wäre.
Die Aktien von Serono steigen um 2.5% auf $23.49.
Serono verkauft sein Medikament in Kanada und Europa, doch hat man für das Medikament keine Einfuhrgenemigung in den USA, da Biogen bis ins Jahr 2003 einen solchen Stopp genehmigt bekam.
Die Strategen von Serono sind der Auffassung, dass man die Warscheinlichkeit, diese Sperre vor 2003 aufzulösen, erhöhen kann, indem man das Produkt sukzessive verbessere.
PERFORMAXX-BIOTECH-KOLUMNE: Biogen gibt sich kämpferisch
20.05.2001 10:03
MÜNCHEN (Performaxx)- Das amerikanische Urgestein, die 1979 gegründete
Biogen , musste in den letzen Wochen die Angriffe der
Erzrivalen auf dem begehrten Multiple-Sklerose-Sektor über sich ergehen lassen.
Der Schweizer Biotech-Riese Serono und die Deutsche
Schering nutzten ein Jahrestreffen von Wissenschaftlern des
Forschungsgebietes neurologische Erkrankungen, um Studienergebnisse vorzulegen,
die eine Überlegenheit ihrer Produkte Rebif (Serono) und Betaferon (Schering)
gegenüber Avonex (Biogen) belegen sollten. Brisanz hatte dieser Angriff
insofern, als dass Biogen auf dem amerikanischen Markt ein alleiniges
Vermarktungsrecht bis zum Jahr 2003 von der FDA, einen sogenannten orphan drug
status, zugesichert bekommen hat. Ein Produkt verliert den orphan drug status,
wenn ein anderes Medikament eine nachweisbare medizinische Überlegenheit bietet.
Schering dürfte es schwer haben, eine Überlegenheit zu beweisen, hat man doch
1996, als der Status verteilt wurde, gegen Biogen den Kürzeren gezogen.
Serono hofft, ihr Rebif Mitte 2002 auf den US-Markt zu bringen. Es steht
also nur ein halbes Jahr zur Diskussion. Der Kampf um diese sechs Monate belegt
eindrucksvoll, wie attraktiv der Markt für Multiple-Sklerose Medikamente ist.
Die Umsätze von Interferon-beta, dem Wirkstoff, dürften im Jahr 2002 über
2 Mrd. USD liegen. Dazu kommt noch, dass Avonex derzeit das einzige Produkt ist,
welches Biogen selbst vermarktet.
Für Biogen ist es wichtig, die eigene Zukunft mit neuen, umsatzstarken
Produkten zu sichern. Hier steht als nächstes das Produkt Amevive gegen
Psoriasis (Schuppenflechte) auf der Liste. Amevive befindet sich derzeit in der
klinischen Phase III und soll im Jahr 2003 erstmals Umsätze erwirtschaften.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Anwendungsbereich für Avonex noch zu
erweitern. Hier hat das Unternehmen einige Untersuchungen in der späten
klinischen Phase bzw. schon in der Anmeldung.
Die Zahlen im 1. Quartal diesen Jahres belegen die derzeit noch starke
Abhängigkeit von Avonex. Das Medikament erwirtschaftete allein 220 Mio. USD des
sich auf 237 Mio. USD. belaufenden Gesamtumsatzes. Während der Avonex-Umsatz um
26% zulegen konnte, sanken die Lizenzgebühren (u.a. Schering-Plough ,
SmithKline Beecham und Merck ) um etwa 60%. Biogen gelobt
Besserung und rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinn pro Aktie von 1,90 USD.
Dass Biogen noch wachsen will, verdeutlicht die in dieser Woche publizierte
Nachricht, nach der das Unternehmen Anfang 2002 eine neue Produktionsstätte in
Hillerod (Dänemark) für 350 Mio. USD bauen wird. In dem als Medicon Valley
bekannten Gebiet, das sich von Dänemark (Kopenhagen) bis Südschweden erstreckt,
sollen mit 400 neuen Mitarbeitern therapeutische Proteine produziert
(Zellkultur) und konfektioniert (sterile Abfüllung und Verpackung) werden.
Medicon Valley beschreibt die drittgrößte Ansammlung von Biotech- und
Pharmaunternehmen in Europa. Neben AstraZeneca , Novo Nordisk
oder Pharmacia-Upjohn finden sich hier auch
Biotechnologieunternehmen wie NeuroSearch , Bavarian Nordic ,
Genmab , Maxygen oder Ciphergen
.
Biogen hat sich in den stürmischen Zeiten der letzten Monate recht gut
gehalten. Für den langfristig orientierten Anleger ist das Unternehmen eine
durchaus interessante Anlage. Biogen hat eine Reihe von vielversprechenden
Kooperationen geschlossen, auf die hier nicht näher eingegangen wird. Aber auch
in der sich abzeichnenden Konsolidierungsphase wird der Biotech-Veteran
sicherlich das eine oder andere Wort mitreden.
--- Olaf Stuhldreier, Biotechnologie Analyst bei Performaxx, Krefeld/München
---
Die Performaxx-Biotech-Kolumne ist ein Service der Performaxx AG, Anbieter
von unabhängigem Aktienresearch mit Schwerpunkt New Economy. Hauptprodukte von
Performaxx sind Research-Studien im Auftrag institutioneller Kunden sowie die
Website www.performaxx.de. (http://www.performaxx.de.) Performaxx ist allein für die Inhalte der Kolumne
verantwortlich. Informationen zu einzelnen Unternehmen stellen keine
Aufforderung zum Kauf bzw. Verkauf von Aktien dar. Die Kolumne erscheint in
Zusammenarbeit mit dpa-AFX.
Badinvestor
12.06.2001, 17:31
Die Biogen Inc. veröffentlicht Ergebnisse aus der klinischen Testphase III ihres experimentellen Medikaments Amevive. Bei den Testpersonen ergab sich ein Rückgang der Schuppenflechte um 75 Prozent oder mehr. Sie wurden 12 Wochen mit dem Mittel behandelt.
Über 1.100 Patienten nahmen an der Placebo-kontrollierten Studie teil. Mindestens 10 Prozent ihres Körpers war mit Schuppenflechten bedeckt. Die Nebenwirkungen waren ähnlich denen der Placebo-Gruppe.
In der zweiten Jahreshälfte 2001 soll die Marktzulassung bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA) und der europäischen Aufsichtsbehörde beantragt werden. Etwa 30 Unternehmen entwickeln Konkurrenz-Produkte.
Zur Zeit versucht die Serono SA gegen den Orphan Drug Status von Biogens Multiple Sklerose Medikament Avonex vorzugehen, um dem Wettbewerb aufnehmen zu können.
Die Aktien fielen an der Nasdaq um 2,64 Prozent und notieren aktuell bei 61,84 Dollar.
Quelle: finance-online
Die Biogen Inc. veröffentlicht Ergebnisse aus der klinischen Testphase III ihres experimentellen Medikaments Amevive. Bei den Testpersonen ergab sich ein Rückgang der Schuppenflechte um 75 Prozent oder mehr. Sie wurden 12 Wochen mit dem Mittel behandelt.
Über 1.100 Patienten nahmen an der Placebo-kontrollierten Studie teil. Mindestens 10 Prozent ihres Körpers war mit Schuppenflechten bedeckt. Die Nebenwirkungen waren ähnlich denen der Placebo-Gruppe.
In der zweiten Jahreshälfte 2001 soll die Marktzulassung bei der U.S. Food and Drug Administration (FDA) und der europäischen Aufsichtsbehörde beantragt werden. Etwa 30 Unternehmen entwickeln Konkurrenz-Produkte.
Zur Zeit versucht die Serono SA gegen den Orphan Drug Status von Biogens Multiple Sklerose Medikament Avonex vorzugehen, um dem Wettbewerb aufnehmen zu können.
Quelle: finance-online
Biogen hat eine breite und komprimierte Konsolidierung hinter sich und signalisiert mit aktuellem Kaufsignal, dass die Rally starten kann. Erstes Kursziel: 74$. Darüber hinaus ist ein Aufschwung bis 86$ vorstellbar. Im Bereich 64$, spätestens jedoch um 60 liegt starke Unterstützung, das Verlustrisiko ist also eher gering. Kritisch wird es erst, wenn die Notierungen nachhaltig durch die Marke 57 brechen. Es empfiehlt sich also ein Stop bei 56$. Die Fundamentals bestätigen die positiven Aussichten für die Aktie. Ähnlich wie beim Konkurrenten Genentech befindet sich Biogen in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase für Medikamente gegen Schuppenflechte. Analysten trauen dem Markt für diese Produkte bis 2005 ein Potenzial von 2 Mrd.$ zu.
Quelle: wallstreet http://www.stockboard.de/ubb/redface.gifnline
Die Biotech-Unternehmen Biogen und Icos kooperieren bei der Entwicklung oral einnehmbarer Therapien gegen Entzündungskrankheiten. Icos führt bereits Tests der ersten Phase mit einem Hemmstoff-Molekül durch, das neue Behandlungsmöglichkeiten gegen Multiple Sklerose oder Schuppenflechte eröffnen könnte. Biogen, das sich zur Hälfte an den Entwicklungskosten beteiligt, wird auch zu 50% von Gewinnen eventueller Produkte profitieren. Icos erhält von Biogen außerdem eine Zahlung von 8 Mio.$, sowiePrämien für Forschungserfolge. Zusätzlich stellt Biogen dem kleineren Unternehmen weitere finanzielle Mittel für die Entwicklung auf Leihbasis zur Verfügung, die bei zufriedenstellenden Fortschritten nicht zurückgezahlt werden müssen. Beide Firmen starten verhalten in die neue börsenwoche: Biogen verliert 1,7% und Icos gibt 2,5% ab.
Quelle: wallstreet online
Die US-Biotech-Company Biogen hat mit den Zahlen für das zweite Quartal überzeugen können: In den USA konnte sich der Kurs gegenüber dem Vortag um 5,8 Prozent auf 52,30 Dollar verbessern. Damit hat sich die Chance auf eine Stabilisierung nach dem Kurssturz erhöht. US-Analysten zeigen sich im Nachklang zufrieden: Eric Shen von Robertson Stevens spricht von einem sehr eindrücklichen Quartal. Für die gute Stimmung sorgt auch der Ausblick auf den Medikamentenkandidaten, welcher der Zulassung am nächsten ist: Amevive, ein Mittel gegen Schuppenflechte, soll trotz der Konkurrenz durch Genentech eine Cash-Cow werden. Elise Wang von Salomon Smith Barney ist weiter vorsichtig enthusiastisch hinsichtlich des Produktes. Biogen Chef James Mullen gab sich gegenüber den Analysten selbstbewusst: Er teilte einen kleinen Seitenhieb gegen den Konkurrenten Serono aus, mit seinem deutlichen Hinweis darauf, dass Avonex im internationalen Verkauf um 37 Prozent angezogen hat. Anders als in den USA, wo Avonex durcheinen speziellen Status noch gegen Konkurrenzprodukte geschützt ist, kann hier Serono sein MS-Mittel Rebif bereits vermarkten. Mit dem Hinweis auf die Zuwächse begegnet Mullen letztlich dem Anspruch der Schweizer, das bessere Medikament zu besitzen. Allerdings ist Vorsicht geboten, trotz der optimistischen Einschätzung durch die Analysten. Die Aussage, Avonex sei die weltweit führende MS-Therapie, klingt ein bisschen wie das sprichwörtliche Pfeifen im Wald: Entscheidend ist, wer in zwei Jahren nach dem Ablauf des Schutz-Status´ die Nase vorn hat. Hinzu kommt, dass Amevive zuletzt bei der Kür wenig überzeugende Noten von den Preisrichtern erhalten und für erhebliche Irritationen gesorgt hat. Auf dem lukrativen Gebiet der Behandlung von Schuppenflechte hat auch Genentech nichts zu verschenken. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Gewinn pro Aktie von 1,90 Dollar bis 1,92 Dollar. Bei einem Kurs von 52,30 Dollar ergibt sich aus den Vorhersagen ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von rund 28. Das ist im Vergleich zu anderen US-Biotech-Schwergewichten nicht auffällig hoch. Chiron wird zum Beispiel mit einem KGV von über 50 bewertet. Allerdings prognostizieren die Analysten bislang im Durchschnitt ein Gewinnwachstum von mageren 11,6 Prozent für das kommende Geschäftsjahr. Die mittel- und langfristige Entwicklung hängt von einer Reihe schwer einschätzbarer Faktoren ab. Neben den genannten kommt hinzu, dass die jüngsten Entscheidungen der FDA das Risiko einer Verzögerung der Zulassung von Amevivehaben steigen lassen.
Quelle: wallstreet http://www.stockboard.de/ubb/redface.gifnline
Die Biotech-Firma IDEC Pharmaceuticals spezialisiert sich auf die Forschung, Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten zur Behandlung von Krebs, Erkrankungen des Immunsystems und Entzündungskrankheiten. Das Unternehmen hat ein sehr erfolgreiches Produkt auf dem Markt (Rituxan), ein kurz vor der Zulassung stehendes Produkt (Zevalin) und eine gut gefüllte Pipeline.
Rituxan wurde 1997 in den Vereinigten Staaten und 1998 in Europa zur Behandlung von niedrigmalignem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) zugelassen. NHL ist ein bösartiges Tumor des Immunsystems und führt zu einem krankhaften Wachstum der weißen Blutkörperchen. Rituxan ist ein genetisch hergestellter, monoklonaler Antikörper. Zwar ist Rituxan nur gegen niedrigmalignen NHL zugelassen, jedoch werden auch Tests (Phase II) durchgeführt, um die Zulassung für den aggressiven (hochmalignen) NHL, zur Behandlung von NHL in Verbindung mit Chemotherapie und Wiederbehandlung von NHL zu erreichen.
Zevalin ist ein Mittel zur Behandlung von NHL-Patienten, auf die weder Rituxan noch Chemotherapie eine positive Wirkung (response) zeigten. IDEC hat die Zulassung bei der FDA (Food and Drug Administration) im Juli 2001 beantragt. Im September 2001 hat das ODAC (Oncologic Drug Advisory Commitee) der FDA einstimmig empfohlen, Zevalin zuzulassen. Bis zum Anfang Januar 2002 hat nun die FDA Zeit, das Medikament entweder zuzulassen oder neue Untersuchungen anzufordern.
In der Pipeline steckt noch Interessantes: 1) IDEC-151 gegen rheumatoide Arthritis (RA): Phase II-Tests starteten im August 2000; 2) IDEC-131 gegen Schuppenflechte und ITP (Immune Thrombocythopetic nymphoma): Phase II-Tests starteten im Januar 2001; 3) IDEC-114 gegen Schuppenflechte: Phase II-Tests begannen im März 2001; 4) IDEC-152 gegen allergische Rhinitis, Asthma und Allergien wird voraussichtlich Ende 2001 mit Phase I/II-Tests starten.
Kunden und Konkurrenten
Rituxan hat 2000 einen Umsatz von $424 Mio. erreicht und wird voraussichtlich 2002 mit $1 Mrd. den Blockbuster-Status erlangen. Das Medikament wird in den Vereinigten Staaten zusammen mit Genentech (NYSE: DNA) und weltweit zusammen mit F. Hoffmann-La Roche, Ltd. (Roche besitzt 59% an Genentech) als MabThera und Zenyaku Konyo Co. Ltd. (in Japan) vermarktet. IDEC erhält von Genentech jedes Jahr ca. 32% des Vorsteuergewinns bis die Grenze von $50 Mio. erreicht wird. Danach zahlt Genentech ca. 39% des Gewinns vor Steuern. Die $50 Mio.-Grenze wird mit Jahresanfang auf Null gesetzt. Von Roche erhält IDEC 10% des Vorsteuergewinns als Lizenzzahlung. Eine Rituxan-Spritze kostet zur Zeit $2,500 und wird am 1., 8., 15. und 22. Tag der Behanlung verabreicht. In den Vereinigten Staaten alleine leiden geschätzte 300 Tsd. Menschen an NHL. Niedrigmaligne Variante trifft ca. 187 Tsd. Menschen. Rituxan hat eine hervorragende Marktstellung mit Konkurrenz lediglich seitens der Chemotherapie (die sehr toxisch ist) und der Strahlentherapie (die jedoch auch gesunde B-Zellen des lymphatischen Systems tötet; Zevalin sollte in Verbindung mit Strahlentherapie zu ermöglichen, die Strahlen nur gegen maligne (kranke) B-Zellen einzusetzen). Neuere Produkte wie Zevalin, Bexxar (von GlaxoSmithKline und Corixa) oder Amgens Epratuzamab (NASD: AMGN) werden wohl auch keine Bedrohung für Rituxan sein, da sie für die Patienten entwickelt wurden, bei denen Rituxan keine positive Wirkung gezeigt hat.
Zevalin wird Analystenschätzungen zufolge 2004 einen Umsatz von $200 Mio. erreichen. IDEC plant, das Medikament in den Vereingten Staaten alleine zu vermarkten. Weltweit sollte die deutsche Schering Zevalin vermarkten und ca. 10% des Vorsteuergewinns an IDEC zahlen. Eine Zevalin-Spritze wird voraussichtlich $10,000 kosten und wird am 1. und 8. Tag der Rituxan- oder Strahlenbehandlung begleitend verabreicht. Eine Konkurrenz zu dem Mittel wird wohl Bexxar (von GlaxoSmithKline und Corixa) darstellen, das voraussichtlich im März 2002 von der FDA zugelassen wird.
Zur Zeit sorgt IDEC lediglich für die Herstellung der Medikamente für Tests. Genentech stellt die gesamte Produktion von Rituxan fertig. IDEC plant jedoch, Zevalin selbst herzustellen, und baut zur Zeit eine Produktionsstätte in Oceanside, CA.
Kapital- und Besitzverhältnisse
Die Aktie ist wie die meisten an den amerikanischen Börsen gehandelte Aktien ohne Nennwert ($0,0005). Die Gesellschaft ist berechtigt, bis zu 200 Mio. Aktien auszugeben, davon wurden 152,5 Mio. Aktien emittiert. Ca. 10% aller Aktien und 9,1 Mio. Aktienoptionen sind im Besitz der Insider. Der Börsengang fand im September 1991 mit 3,0 Mio. Aktien zu $15 das Stück statt (begleitet durch Montgomery Securities). Im Juni 1996 wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt (2,07 Mio. Aktien). Die Aktie wurde zwei mal gesplittet (im Verhältnis 3 zu 2 im Januar 2001, im Verhältnis 2 zu 1 im Dezember 1999).
Rückblick
Am 18. Oktober 2001 hat IDEC Zahlen für das 3. Quartal 2001 (Ende: 30. September) gemeldet. Der Umsatz betrug $69,6 Mio., verglichen mit $42,8 im Vorjahr. Der Nettogewinn (zur Erklärung) betrug $27,0 Mio. oder 16c je Aktie, verglichen mit $17,4 oder 11c je Aktie im Vorjahr. Genentech verkaufte Rituxan für $205,0 Mio. im Vergleich zu $115,5 Mio. im Vorjahresquartal.
Quelle:us.market
:freak:
und heute FDA stimmt voraussichtlich über die Zulassung von Zevalin:spin:
Die Food and Drug Association (FDA) hat die Marktzulassung des Medikaments gegen Non-Hodgkin´s Lymphom (NHL), Zevalin, des Biotech-Unternehmens, IDEC Pharmaceuticals (NASD: IDPH, WKN: 883 218) gegeben. Noch am 8. Januar 2002 hat die FDA die damals erwartete Zulassung verschoben. Es hätte jedoch nichts mit Problemen bezüglich des Mittels selbst zu tun, sondern lediglich mit Problemen bezüglich des Kontrakt-Herstellers, der für IDEC Zevalin herstellen sollte, so die FDA damals. Die FDA hat IDEC die Marktzulassung von Zevalin garantiert, nachdem die Prodkuktions-Unregelmäßigkeiten bei dem Kontrakt-Hersteller behoben werden. Es scheint also, dass der Kontrakt-Hersteller für die Abfüllung und Verpackung des Medikaments, Catalytica, die Herstellungs-Unregelmässigkeiten behoben hat.
An IDEC ist die am Neuen Markt notierte BB Biotech beteiligt. Zur Zeit macht IDEC einen 15%-igen Anteil im Portfolio von BB Biotech.
Quelle:us-market
:rolls:
Bei diesem Titel ist es empfehlenswert direkt bei IDEC an der Nasdaq zu investieren!
Die Ratings lauten Buy mit einem Kursziel von 85$.
Gruss Panadol :sblink:
PC-Oldie-Udo
02.04.2002, 19:56
ConSors eMailService
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Am 23. Mai steht für das US-Biotech-Unternehmen Biogen eine Menge auf dem Spiel. Das zuständige Komitee der US-Zulassungsbehörden wird sich mit dem neuartigen Medikament Amevive beschäftigen, das zur Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte) eingesetzt werden soll. Für Biogen ist eine positive Rückmeldung enorm wichtig: Das Unternehmen hat zuletzt eine erhebliche Niederlage erlitten, denn das Hauptprodukt de´s Unternehmens wird auf dem bisher geschützten US-Markt Konkurrenz bekommen. Ein abschlägiger Bescheid zu Amevive käme einer Katastrophe gleich, auch eine Verschiebung, wie sie in letzter Zeit häufiger vorgekommen ist, wäre mit starkem Druck auf den Kurs verbunden. Das hängt mit der Konkurrenzsituation zusammen: Aktuell sind eine Reihe von großen Playern der Branche mit der Entwicklung von Medikamenten gegen Psoriasis beschäftigt, darunter Genentech, Immunex und Medimmune.
Quelle: wallstreet:online
the mind
02.04.2002, 20:20
hallo zusammen!
BGEN hängt momentan am 50$-cliff und es sieht fundamental, sowie charttechnisch nicht gut aus, meiden oder short mit stop bei 51$, letzter kurs: 48,25$.
http://chart.yahoo.com/c/5y/b/bgen.gif
die aktie gehört aus trader- sowie investorensicht m.e. zu den uninteressantesten firmen im naz, seit 2 jahren pendelt BGEN zwischen 50-70$, aktuell droht sogar der absturz in andere spheren....
habt ihr eigentlich auch eine meinung zu BGEN, ich meine...ähhh....naja, news kann ich auch reinstellen! :rolleyes: :D
gruß
the mind
Hi mind!
Da sprichst du ja auch mal "Langeweiler" an, ist man gar nix gewohnt von dir... ;) :D
In der Tat sieht es für BGEN nicht gut aus:
Charttechnisch befindet BGEN sich in einem riesigen fallenden Dreieck seit Januar 2000. Deutlicher wurde der Keil erst seit Januar 2001. Immer wieder wurde die Keilformation nach hinten verschoben, die Primärwiderstandszone um 48$ konnte mehrfach bestätigt werden. Ein ehemaliger, heute gebrochener Abwärtstrend (lange weisse Abwärtslinie) könnte eine signifikantere Bedeutung in naher Zukunft beikommen. An ihr rutschte der Kurs seit Dezember 2001 abwärts und bildete an ihr etliche Auflagepunkte. Die aktuell gültige Keilformation bildet die flachere Abwärtstrendlinie und der Horizontalwiderstand. Der SlowStoch sieht man die Signalfähigkeit während der Seitwärtsperiode an, aktuell hat sie noch Luft nach unten und gibt noch kein Umkehrsignal. Bei einem Bruch der Unterstützungszone ist nicht mit signifikanten Kursverlusten zu rechnen (nachrichtenbedingt kanns natürlich anders laufen), dazu ist das Kursmomentum zu flach. Signifikant ist das Gap-Down zu werten, dass vor ein paar Tagen gerissen wurde. Es hat das Potential, den Kurs inm neue 52-week-low-Regionen zu treiben.
Fundamental habe ich die Sache noch nicht beleuchtet, eins sticht mir dennoch ins Auge: Über die letzten 6 Monate wurden 13,6% der insider shares verhökert, nicht gerade erbauend... :rolleyes:
Greets
Big AL
the mind
02.04.2002, 23:44
yo AL!
Signifikant ist das Gap-Down zu werten, dass vor ein paar Tagen gerissen wurde. Es hat das Potential, den Kurs inm neue 52-week-low-Regionen zu treiben.
da hast du dich nicht gerade weit aus dem fenster gelehnt, BGEN macht seit 3 handelstagen neue 52w-lows! :D
Bei einem Bruch der Unterstützungszone ist nicht mit signifikanten Kursverlusten zu rechnen (nachrichtenbedingt kanns natürlich anders laufen), dazu ist das Kursmomentum zu flach.
was meinst du mit dem letzten satz?
auf jeden fall wird es charttechnisch sehr interessant: widerstand bei 48-50$, +dmi unter 10, adx ansteigend bei 30. mom aber noch nicht zu negativ, kein selloff-volume und bad news....ein mix, der hochexplosiv sein könnte!!?? http://www.plauder-smilies.de/rough/greenchainsaw.gif
.....soll heissen: der selloff kommt erst noch, imo! :rolleyes:
gruß
the mind
ps:
Schneewittchen
03.04.2002, 00:03
..............wenn ein gemütlicher GEN , dann AMGEN .... :D
gruß
@the mind
Besser hätte es heissen sollen: In Regionen unterhalb der langfristigen Horizontalunterstützung, so ists besser... :D
was meinst du mit dem letzten satz?
Wie ich BGEN einschätze, wird beim Bruch der langfristigen Unterstützung kein SellOff einsetzen, da der Wert fundamental zu solide ist (sollte sich das durch eine News ändern, ist natürlich ein SellOff drin). Ich kann mir nicht vorstellen, dass BGEN nur aufgrund der Charttechnik einen SellOff einleitet. Höchstwahrscheinlich wird der Kurs an einem ehemaligen Downtrend nach unten bröckeln, imo.
Greets
Big AL
Der amerikanische Biotechnologiekonzern IDEC Pharmaceuticals gab bekannt, dass er davon ausgeht, im ersten Quartal einen Gewinn von 17 Cents je Aktie zu erzielen. Dies liegt über den Erwartungen von Analysten, welche sich auf lediglich 16 Cents je Aktie belaufen.
Des weiteren teilte das Unternehmen mit, dass sich die US-Umsätze seines Krebsmedikaments Rituxan im entsprechenden Quartal auf 235 Mio. Dollar beliefen.
http://chart.bigcharts.com/custom/ft-com/chart.asp?countrycode=US&symb=IDPH&sid=7992&time=3mo&freq=1dy&maval=9&type=64&expanded=true&ftsite=FTMW&colMode=three&chartSize=2&mocktick=1&style=1566&size=2&rand=9547
Ronin
Der Gewinn stieg von 20,8 Mio $ auf 29,7 Mio $ oder 17 Cents/Aktie an. Der Umsatz wuchs von 56,5 Mio $ auf 79,7 Mio $.
Ausschlaggebend war ein 40%iger Anstieg der Umsätze von Rituxan.
Es lief tatsächlich schlechter, als ich dachte. Der Kurs von Biogen sackte am Freitag auf ein Niveau (43,5$), das zuletzt Ende 1998 erreicht wurde. Dabei rutschte er auch unter die angesprochene ehemalige Downtrendlinie.
Ausgelöst wurde der weitere Kursverfall durch schlechte Nachrichten betr. Avonex, nachdem einige Trials gezeigt haben, dass Rebif (Serono) und Betaseron (Schering) signifikant besser als BGENs Multiple Sklerose-Medikament abschnitten.
Die Zahlen am 24. April könnten den weiteren Kursverfall aufhalten, ebenso die 40$-Marke. Rein fundamental und bewertungstechnisch bietet sich noch kein (Long-)Kauf an.
Greets
Big AL
Biogen
Quartalszahlen
Heute legte das Biotech-Unternehmen Biogen die Zahlen für das erste Quartal 2002 vor. Der Umsatz stieg gegenüber dem letzten Quartal um 22 % und lag bei US-$ 288,3 Mio., der Gewinn beträgt US-$ 72 Mio., das entspricht 47 cent pro Aktie. Soweit lagen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Gleichzeitig gab Biogen aber auch eine Gewinnwarnung für das zweite Quartal, sowie für das gesamte Gesamtjahr 2002 aus. Die Erwartungen für das nächste Quartal müssen von 47 auf 37-41 cent pro Aktie herabgestuft werden und die 1,87 $ pro Aktie für das Gesamtjahr werden auch nicht erreicht werden.
Verantwortlich für die schlechteren Prognosen sind zu erwartende erhöhte Aufwendungen im Rahmen der neu geschlossenen Kooperation mit Celltech. Die beiden Biotech-Firmen wollen zusammen ein neues Medikament gegen Entzündungskrankheiten entwickeln und vermarkten. Die Kosten für Forschung und Entwicklung werden beide Unternehmen aufteilen. Experten, vor allem in den USA, stehen dieser Kooperation sehr zuversichtlich gegenüber. Erst vor kurzem ging Biogen eine ähnliche Kooperation mit Pharmacia ein.
Biogen wird ausverkauft
Der US-Biotechkonzern macht seinen Aktionären keine Freude. Zwar fällt das Quartalsergebnis im Rahmen der Erwartungen aus. Doch auf Grund von Aufwendungen im Zuge einer Kooperation mit der britischen Celltech wird die 2002er Ergebnisprognose deutlich gesenkt. Kurzfristig ist mit einem Ausverkauf bei der Biogen-Aktie zu rechnen. Im Anschluss daran werden viele mittelfristig orientierte Anleger bei der nach den Kursverlusten relativ günstigen Aktie zugreifen. Doch erstmal heißt es: Finger weg!
sharper.de
the mind
24.04.2002, 15:59
hallo Auge!
nachdem meine prognose ja goldrichtig war :D sollte es nach den (wohl erwarteten) schlechten zahlen jetzt wieder aufwärts gehen, stop 41$....bin also nicht der meinung von sharper.de! :rolleyes:
gruß
the mind
Ich bin bei Biotech doch sehr skeptisch.
Meinst Du der Selloff ist beendet?
Warum sollte es jetzt wieder steigen?
the mind
24.04.2002, 16:27
@Auge
Biotechs sehe ich generell auch skeptisch, nur handelt sich bei BGEN ja nicht um irgendeinen wert der nur clinical trials vorzuweisen hat... :rolleyes:
aufgrund der schlechten zahlen, die ja schon durch den abverkauf vorweggenommen wurden, halte ich einen anstieg bis zum widerstand bei 48/50$ nun für wahrscheinlich, das tief bei 41$ sollte natürlich beachtet werden....dies wird wohl nicht von heute auf morgen passieren, BGEN ist halt ein klobiger wert! :o
gruß
the mind
Die Wertpapierexperten John S. Sonnier, Roy M. Liu und Warren M. Durbin von dem Investmenthaus Prudential Securities bleiben auch weiterhin für die Aktie des Pharmaunternehmens IDEC Pharmaceuticals (WKN 883218) bei der Empfehlung "buy".
Das Unternehmen habe bekannt gegeben, dass es dem Verkauf von 30-jährigen Nullcoupon-Wandelanleihen im Wert von 750 Mio. USD zugestimmt habe. Der Angebotspreis liege bei 592,91 USD für 1.000 USD Kapital bei Fälligkeit, was einer konstanten Rendite bis zum Fälligkeitsdatum in Höhe von 1,75% entspreche. Die Anleihen seien wandelbar in normale Aktien von IDEC Pharmaceuticals mit einer Prämie von 35% oder für 82 USD pro Aktie. Die Analysten würden schätzen, dass IDEC dadurch annäherungsweise 598 Mio. USD in Bar nach dem Abzug von 135 Mio. USD für den Rückkauf von 2,2 Mio. Aktien und für die Transaktionskosten erhalten werde.
Die Analysten würden glauben, dass der zusätzlich generierte Zinsertrag fast genau mit dem zusätzlichen Zinsaufwand in Höhe von 13 Mio. USD übereinstimmen werde und daher kein Einfluss auf die Netto-Zinserträge des Unternehmens habe. Sobald die Analysten jedoch die 2,2 Mio. zurückgekauften Aktien von den verdünnten ausstehenden Aktien abgerechnet hätten, würde das Bewertungsmodell für das 2. Quartal 2002 ein EPS von 0,21 USD suggerieren. Zusätzlich werde die EPS-Schätzung des Fiskaljahres 2003 um 0,01 USD auf 1,21 USD angehoben.
Somit bleiben die Analysten John S. Sonnier, Roy M. Liu und Warren M. Durbin von Prudential Securities für die Aktie von IDEC Pharmaceuticals bei einem Kursziel von 76 USD und einer Empfehlung mit dem Rating "buy".
the mind
24.05.2002, 15:00
BGEN is in the news (http://www.marketwatch.com/news/story.asp?guid=%7B07FE7ED3%2D7D13%2D420A%2D86BE%2D 8425499EE455%7D&siteid=yhoo), aktuell ca +20% auf 48,50$!
gruß
the mind
Badinvestor
24.05.2002, 15:13
hoffentlich taugt das mittel was.. im Markt ist auch tacrolimus sehr gefragt bzw. soll das mittel sein gegen schuppenflechte !
Idec hat die Teststudien des Medikaments Idec-131 ausgesetzt, um zu prüfen, ob es zur Blutgerinnung führe.
Die Medicare Kostenerstattung für Zevalin soll ab Oktober 2002 dem Patienten zu Gute kommen.
Fulcrum bekräftigt das Sell Rating mit Kursziel $34 für Biogen. Durch die gestrige Ankündigung Biogen`s soll sich die Markteinführung von Amevive auf das Jahr 2003 verschieben. Des weiteren soll der Avonex Umsatz durch den anhaltenden Konkurrenzdruck von Serono schwächer werden.
Die FDA fordert zusätzliche Informationen über das Schuppenflechtemedikament des Unternehmens, Amevive an. Die FDA will laut Biogen verstärkte Hinweise, die Aufschluss über die Sicherheit und Effektivität des Medikamentes geben.
Salomon Smith Barney sieht jegliche Kursrücksetzer als Gelegenheit neue Aktienpositionen aufzubauen oder aber weiter zuzukaufen, da Biogen unter den Large Cap Biotechs bereits die niedrigste Bewertung besitze. Biogen reagiert auf die Vermarktungskooperation für das Multiple Sklerose Medikament Rebif von Serono mit Pfizer mit einem aktuellen Kursverlust von 10,8%. Serono`s Rebif ist ein Konkurrenzprodukt von Biogen`s Avonex. Diese Kooperation verbessere zwar die Wettbewerbposition von Serono, diese verschärfte Konkurrenz habe Salomon jedoch bereits im Vorfeld in die Prognosen eingearbeitet, so die Investmentbank
Fulcrum zieht das Sell Rating für die Aktien von Biogen zurück. Die Aktien hätten nun viel Risiko eingepreist und dürften in der nächsten Zeit in einer Trading Range verharren. Ein signifikantes Abwärtspotenzial werde nicht mehr gesehen. Die Prognose für das zweite Quartal, die am 18 Juli veröffentlicht wird, soll erreicht werden. Sollte wider erwartend der Aktienkurs weiter fallen, würde auch eine Übernahme von Biogen wahrscheinlicher werden, so die Investmentbank
Der US-Biotechnologiekonzern Biogen hat im zweiten Quartal weniger verdient und dies auf einen rückläufigen Absatz bei seinem wichtigsten Produkt, dem Mutiple-Sklerose-Medikament Avonex, zurückgeführt. Der Gewinn sei auf 43 Millionen Dollar oder 29 Cent je Aktie von 71,8 Millionen Dollar oder 47 Cent je Aktie gefallen, teilte der Konzern mit.
Der Umsatz wuchs von 260,66 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum auf 269,0 Mio. Dollar.
Der Absatz von Avonex ist seit März gefallen, nachdem der Genfer Biotechnologiekonzern Serono sein Multiple-Sklerose-Präparat auf den US-Markt eingeführt hatte. Dessen ungeachtet kündigte Biogen für das Gesamtjahr einen Umsatzwachstum von sechs bis zehn Prozent an.
Biogen hatte im Juni aufgrund des schleppenden Avonex-Umsatzes seine Gewinnprognose für das zweite Quartal auf einen der Gewinn je Aktie von 28 bis 32 Cent reduziert. Der Markt für Medikamente zur Bekämpfung der Nervenkrankheit Multiple Sklerose wird im Wesentlichen außer von Biogen und Serono von Schering beherrscht.
Ca$hmandt
22.08.2002, 23:45
Biogen, Inc. today opened the Biogen Community Laboratory, a state-of-the-art teaching facility where nearly 50 Cambridge Rindge and Latin School students have enrolled in a summer program on molecular genetics.
The Community Lab is located inside one of Biogen''s research and development buildings at the Company''s headquarters in Cambridge. The 1,100 square-foot facility is outfitted with the latest lab equipment and technology, and will serve Cambridge Public School students.
Biogen''s Chairman and Chief Executive Officer James C. Mullen said, "Biogen is pleased to play a role in the educational enrichment of young people. The Community Lab will offer exciting educational opportunities and provide students with a glimpse of how science can be applied to careers in biotechnology. We have worked closely with the Cambridge Public Schools and the City to bring the Community Lab to life, and we look forward to continuing to work together to ensure it remains a resource that supports the work being done in classrooms and aids in the development of future scientists."
Superintendent of Cambridge Public Schools, Bobbie D''Alessandro said, "I commend Biogen for establishing the Community Lab, the first program of its kind in Cambridge. We are delighted that Cambridge students will benefit from Biogen''s world-class understanding of biology and gain exposure to the world of biotechnology. We appreciate that Biogen is making this important contribution to the future of Cambridge students and the entire community."
Biogen launched the Community Lab with two one-week summer sessions, the first of which began this week. Cambridge Rindge and Latin 11th- and 12th- graders are participating in a variety of experiments including extracting DNA from living cells and purifying proteins from bacteria. Biogen scientists lead discussions on the technology and applications used to develop and discover novel therapeutics. Biogen is also working on the summer program with the Dolan DNA Learning Center of Cold Spring Harbor Laboratory, the world''s first science center devoted entirely to public genetics education.
During the academic year, classes will visit the Community Lab and conduct similar experiments. Biogen also anticipates using the facility for employee and adult education programs.
Cambridge City Councillor Anthony Galluccio also spoke at the ceremony. City officials, business and education leaders, and Biogen employees also attended the event.
Biogen veröffentlichte heute eine Pressemitteilung, in der Behauptungen aus einem Artikel im Wall Street Journal vom Montag korrigiert werden.
Biogen teilt mit, dass die Patente für Avonex noch eine weitere Dekade gelten werden. Im speziellen wird das Patent Nummer 5326859 erst im Jahr 2011 ablaufen, während das US Patent 5514567 im Jahr 2013 seine Gültigkeit verlieren wird. De Behauptung aus dem WSJ, die Avonex Patente würden 2003 auslaufen, seien falsch, so Biogen. Das Jahr 2003 sei vielmehr jenes, in dem der "Orphan Drug Status," der eine exklusive Vermarktung von Avonex garantiert, auslaufen wird.
Avonex dient zur Behandlung von Multipler Sklerose.
Der Artikel im Wall Street Journal berichtet über die Bemühungen der Generika-Industrie, die US-Gesundheitsbehörde zu einem festen Regelwerk für die Hersteller von Nachahmer-Medikamenten zu bewegen
Ca$hmandt
28.08.2002, 22:50
USB Piper Jaffray hat vorläufige Dokumente von einer bald anlaufenden ACTRIMS/ECTRIMS Konferenz erhalten und teilt mit, dass die Dokumente auf ein wettbewerbsintensiveres Umfeld hindeuten, als bisher angenommen.
Ein höherer Anteil von Serono´s Rebif Patienten würden von anderen Anbietern wie Biogen´s Avonex, Teva Pharma´s Copaxone, Chiron/Schering´s Betaseron und Amgen´s Novantrone Multiple Sklerose Medikamenten wechseln.
Die Analysten bekräftigen ihre Annahme, dass der Umsatz von Biogen´s Avonex im Jahr 2003 von 1.037 Milliarden Dollar in 2002 auf 987 Millionen zurückgehen wird.
© BörseGo
IDEC Pharmaceuticals habe eine erste Prüfung der Testergebnisse des Medikamentes IDEC-114 in der Anwendung gegen Schuppenflechte durchgeführt und teilt mit, dass eine weitere Entwicklung oder Forschung für dieses Medikament in diesem Anwendungsgebiet nicht weiter gerechtfertigt sei. Die Aktien fallen vorbörslich um 4.5 Prozent auf 39.03 Dollar.
Ca$hmandt
14.09.2002, 00:07
Biogen Aktien fallen vorbörslich um 6.66 Prozent auf 32.10 Dollar, nachdem das Unternehmen bekanntgab, dass eine Marktzulassung für das Schuppelflechten Medikament des Unternehmens Anfang 2003 zu erwarten sei. Das ist am Ende der Zeitspanne, die Biogen für das OK der US-Gesundheitsbehörde in Aussicht stellte. Der früheste Zeitpunkt war Ende des Jahres.
© BörseGo
Ca$hmandt
14.09.2002, 00:11
CAMBRIDGE, Mass. (CBS.MW) -- Shares of Biogen came under pressure Friday amid concerns the biotech firm may be losing its lead in the race to dominate the psoriasis treatment market.
Shares closed off $1.27, or 4 percent, to $33.12.
Biogen (BGEN: news, chart, profile) said late Thursday its psoriasis treatment is "on track" for approval in early 2003, following a commitment by the Food and Drug Administration to finish its review within six months.
An approval early next year would be at the tail end of the company's previously projected range. Cambridge, Mass.-based Biogen's announcement appears to dash any remaining hopes that the drug, called Amevive, could be cleared for marketing in the United States before the end of the year.
Analyst Eric Ende at Merrill Lynch forecast that Amevive will get to market at the end of February or early March -- a timeline that could give rival Amgen (AMGN: news, chart, profile) a couple of months to establish a beachhead in the psoriasis market.
Some analysts believe Enbrel, Amgen's rheumatoid arthritis drug, could become the leader in the market for treating psoriasis, a skin disease.
Enbrel has yet to be approved as a psoriasis treatment, but it has been approved to treat psoriatic arthritis, a disorder that combines the symptoms of both psoriasis and rheumatoid arthritis.
Back-door head start?
Doctors have wide discretion to prescribe a drug as they see fit, provided it's been approved for at least one use -- thus creating an opportunity for Enbrel to be used as a psoriasis treatment before formal FDA approval.
Psoriasis is an inflammatory skin disease caused by a malfunctioning immune system. Severe cases are now treated with highly potent immune suppressive drugs, which can cause organ failure.
Thousand Oaks, Calif.-based Amgen, although the No. 1 biotech firm, currently lacks the manufacturing capacity to make enough Enbrel to meet patient demand. But Ende expects manufacturing constraints to ease late this year or early next.
"Additional Enbrel supply is likely to absorb much of the pent-up demand in the psoriasis market," the analyst wrote in a note to clients. "As a result, Amevive's initial sales ramp could be limited while Enbrel sales in psoriasis could be boosted."
SG Cowen ist nicht der Meinung von Merrill Lynch, dass die Amevive Markteinführung deutlich verzögert werde. Amevive dürfte die Erwartungen der Investmentbank einer Einführung Anfang 2003 erfüllen, so dass das Schuppenflechte Medikament als erste biologische Therapie einen $5 Mrd. Markt öffne, was Amevive zum Blockbuster machen könnte.
Eine Experten Runde sprach sich mit 8 zu 2 für eine Zulassung aus, im Juni verschickte die FDA zudem einen positiven "Response Letter" auf den Antrag. SG Cowen sieht im aktuellen Aktienkurs des weiteren nur wenig oder kein Potenzial von Amevive eingepreist.
Die Aktien des Biotechunternehmens IDEC Pharmaceuticals sind in der letzten Handelsstunde heftig nach unten geprügelt worden nach dem auf dem Markt das Gerücht aufgekommen war, dass Offizielle des Unternehmens Medicare angekündigt haben sollen, die vereinbarte Wiedererstattungsleistung in Zusammenhang mit dem Medikament „Zevalin“ in Höhe von 22k$ um 5-7k$ reduzieren zu wollen. Am Ende verloren IDEC Aktien knapp über 10% und gehörten damit zu den Tagesverlierern des Nasdaq 100.
CFO Schneider wird seinen Posten Mitte Oktober aufgeben.
Übergangsweise wird Vize President Rodriguez die Aufgaben übernehmen.
Außerdem hat IDEC die Vermarktungslizenz für HMN-214 von Nippon Shinyaku erworben.
Idec Pharmaceuticals meldet einen Gewinnanstieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr von 42% auf $38.4 Millionen oder 22 cents je Aktie, womit der Gewinn auf dem Niveau der in diesem Monat vorläufig gemeldeten Zahlen liegt. Der Umsatz des Hauptmedikamentes Rituxan zur Behandlung von Krebs sei um 31% auf $269.6 Millionen gewachsen.
Biogen meldet am Freitag einen Gewinnrückgang um 40% und führt dies auf die Nachfrageentwicklung des einzigen Produktes auf dem Markt, Avonex, zurück.
Der Gewinn lag bei $42 Millionen oder 28 cents je Aktie nach $70 Millionen oder 46 cents im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 37 cents je Aktie, womit die Analystenerwartungen um 2 cents übertroffen wurden.
Ca$hmandt
18.10.2002, 23:08
CAMBRIDGE, Mass. Oct. 18 — Biogen reported a 40 percent drop in third-quarter profits on Friday and blamed slowing sales of its multiple sclerosis drug Avonex.
Cambridge-based Biogen also said it had settled a dispute with Schering-Plough Corp., which will make a one-time payment for past royalties and begin making future payments to Biogen under their licensing agreement for U.S. sales of alpha interferon products, which treat hepatitis C.
In afternoon trading, Biogen shares were up $2.93 at $36.30 on the Nasdaq Stock Market, while Schering-Plough shares fell 50 cents to $18.90 on the New York Stock Exchange.
Biogen earned $42 million, or 28 cents per share, in the July-September period, down from $70 million, or 46 cents per share, a year ago.
Revenue increased by 8.3 percent to $288 million from $264 million a year ago.
Excluding an $18 million charge related to a reserve for a loan and a writedown on losses on securities trading, the company reported net income of $55 million, or 37 cents a share. That beat expectations of analysts surveyed by Thomson First Call by two cents a share.
Chief financial officer Peter Kellogg said growth in sales of Avonex, its only drug on the market, are slowing. "The overall market is slowing down," he said.
Kellogg said research and development costs increased 47 percent compared with last year as the company moved new drugs, including the MS and Crohn's disease drug Antegren, through clinical trials.
Sales and marketing costs were also up 23 percent in response to competition from Rebif, a rival MS drug made by Swiss pharmaceutical company Serono SA approved in March.
The company has projected decreased earnings for the fourth quarter, but expects a boost with the launch of its new psoriasis drug, Amevive, scheduled for early next year, Kellogg said.
For the first nine months of the year, Biogen earned $157.7 million, or $1.04 a share, down from $213.8 million, or $1.40 a share, a year ago. Revenue rose to $845.9 million from $761.7 million a year ago.
Under terms of their settlement, Biogen said Schering-Plough would make a one-time payment of $45 million to $50 million in the fourth quarter for unpaid royalties on certain drugs under Biogen's patents.
Biogen had given Schering-Plough an exclusive license to sell drugs under Biogen's alpha interferon patents. But Schering-Plough discontinued the payments in 2001 after a U.S. Court of Appeals' decision interpreted the scope of Biogen's patent more narrowly than the companies felt was appropriate.
Biogen filed for arbitration to compel Schering-Plough to make unpaid past royalty payments and start paying future royalties under the license agreement.
Under the settlement announced Friday, Schering-Plough will resume paying royalties retroactive to Oct. 1.
Biogen said the resumption of royalties will put full year royalties over $100 million and drive full year earnings per share to the $1.50-$1.60 a share range. The projection excludes Schering-Plough's one-time payment.
Its royalty revenue for the first nine months of the year was $67.8 million.
Analysts surveyed by Thomson First Call were expecting earnings of $1.51 a share for all of 2002.
Schering-Plough, based in Kenilworth, N.J., said it had previously taken a provision for the Biogen settlement payment and reaffirmed its guidance of flat earnings for this year.
Ca$hmandt
18.10.2002, 23:11
New York (vwd) - Die Schering-Plough Corp, Madison, zahlt der Biogen Inc, Cambridge, im vierten Quartal 45 Mio bis 50 Mio USD für die Beilegung eines Lizenz-Streits im Zusammenhang mit Verkäufen von Alpha Interferon in den USA. Beide Unternehmen teilten am Freitag dazu mit, das Schering die Entschädigungen mit Wirkung per 1. Oktober 2002 an Biogen überweisen wird. Die Verkäufe der Produkte in USA gehen auf ein Abkommen von 1998 zurück. Schering-Plough bestätigte zugleich verringerte Geschäftsziele für 2002 und 2003, die zu Anfang dieses Monats aufgestellt worden waren.
Ein Sprecher sagte, die neuen Prognosen beinhalten eine Rückstellung für die nun erforderlichen Entschädigungszahlungen. Genauere Angaben machte der Sprecher mit Hinweis auf noch laufende Dispute nicht.
vwd/DJ/18.10.2002/sa/mim
18. Oktober 2002, 14:32
USB Piper Jaffray stuft das Biotechnologie-Unternehmen Biogen von Market Perform auf Underperform ab und bezieht sich dabei primär auf die Bewertung. Analyst Peter Ginsberg schreibt in einer Kundenmitteilung, dass die Aktie deutlich über dem Kursziel von $34 und deutlich über dem Durchschnitt des Sektors bewertet sei. Ginsberg rechnet weiterhin mit einem Avonex Umsatz von $987 Millionen in 2003 nach $1.04 Milliarden in 2002, nachdem Pfizer zusammen mit Serono Rebif bewerben. Ein Marktstart von Biogen's Amevive sei nach wie vor für Anfang 2003 geplant.
Das BioTech Unternehmen Biogen vollzog im gestrigen Handel einen Kurssprung von 9,8%, nachdem sich Lehman Brothers und Goldman Sachs positiv zu dem Unternehmen äusserten. Lehman Brothers stufte die Aktien von Gleichgewichten auf Übergewichten auf und erhöhte das Kursziel von $35 auf $50 (Details siehe BoerseGo.de "BioTech-News").
Goldman Sachs sieht die Zukunft von Biogen ebenfalls positiv, nachdem die Investmentbank bei dem Unternehmen zu Gast war. Das Rating bleibt bei Outperform. Umsatzmomentum könnte Biogen durch die geplante Markteinführung von Amevive Anfang 2003 erhalten. Für langfristige Investoren sei die Aktie gündtig bewertet, so die Investmentbank.
Merrill Lynch stuft IDEC Pharmaceuticals von Buy auf Neutral ab, da das Umsatzwachstum bei dem Medikament Rituxan sich abflache und neue Produkte vorerst nicht auf dem Markt zu erwarten seien. Ferner sei der Aktienkurs zunehmend abhängig von der Umsatzentwicklung von Zevalin geworden, und die Analysten rechnen mit einer schwachen Umsatzentwicklung bei diesem Produkt. Mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 35 sei das Aufwärtspotential begrenzt. DIe Analysten senken das 2003er EPS (Gewinn je Aktie) von $1.14 auf $1.07 und für 2004 von $1.47 auf $1.35.
Die Analysten der US-Investmentbank Merrill Lynch stufen die Aktien von Biogen von Neutral auf Verkaufen ab, da der Aktienkurs eine zu geringe Risikoprämie für einen stark fallenden Umsatz mit dem Multiple Sklerose Medikament Avonex einpreise. Eine Unterschreitung der Erwartungen für den Gewinn und Umsatz im Jahr 2003 sei möglich, hieß es in einer Kundenmitteilung.
Das Avonex-Konkonkurrenzprodukt Rebif von Europa´s Serono erweist sich in aktuellen Testergebnissen als effektiver als das Biogen-Produkt, wodurch sich die Analysten vermultich zu dieser Abstufung bewegen liesen
Idec Pharmaceuticals´Präsident und operativer Chef Bill Rohn hat bekanntgegeben, bis zu 300,000 Aktien seines Unternehmens im Laufe des nächsten Jahres zu verkaufen. Am Mittwoch nächster Woche kann er nach dem schriftlichen Antrag pro 3-Monatsperiode bis zu 125,000 verkaufen, maximal aber 300,000 Aktien. Insgesamt hält Rohn 367,585 Aktien. Nach dem SEC Rule 10b5-1 können Insider von Unternehmen bereits im Vorfeld geplante Verkäufe anmelden, sodass Informationen, die im Geschäftsverlauf neu auftauchen, nicht mehr mit dem Verkauf in Verbindung gebracht werden können
Biogen und Elan veröffentlichen Testergebnisse der Phase II bezüglich dem Multiple Sklerose Medikament Antegren. Bei Untersuchungen an 213 Patienten konnte das Medikament die Rückfälle deutlich reduzieren, Gehirnschäden konnten verglichen mit der Placebo-Testgruppe um 88-93% vermindert werden, so das Wall Street Journal.
Antegren wird vom irischen Biotech Unternehmen Elan in Kooperation mit Biogen entwickelt. Der weltweite MS Markt wird auf $2,5 Mrd. geschätzt, bis 2005 soll das Marktvolumen auf $4,0 Mrd. anwachsen. Im Gegensatz zu Biogen`s vorhandener MS Arznei Avonex, die wöchentlich verabreicht wird, wird Antegren nur monatlich eingenommen und soll weniger Nebenwirkungen hervorrufen
Das BioTech Unternehmen Biogen erwartet bis 2005 den Gewinn jährlich um 20% steigern zu können, der Umsatz soll sich in den kommenden drei Jahren auf $2,0 Mrd. verdoppeln. Das aktuelle ein-Produkt Unternehmen Biogen befinde sich in einem Prozess seine Pipeline zu difersifizieren, so CEO James Mullen. Neben dem Blockbuster Multiple Sklerose Medikament Avonex warte man im ersten Quartal auf die Marktzulassung von Amevive. Eine weitere Multiple Sklerose Arznei Antegren befinde sich bereits in umfangreichen Tests. Biogen`s Nettomarge werde sich bis 2005 von 21% in 2002 auf 22-25% erhöhen, so Mullen. Nachbörslich gab die Biogen Aktie leicht ab.
Das Biotechunternehmen IDEC Pharmaceuticals konnte nachbörslich zuletzt im Kurs zulegen nach dem das Unternehmen gemeldet hatte, dass man im Q4 die Marktschätzungen übertroffen hat: Mit 26 Cents/Aktie Gewinn lag man höher als die 22 Cents/Aktie von Analystenseite aus. Die Zahlen wurden zusammen mit denen von Genentech gemeldet, die ebenfalls positiv überraschen konnten. Beide Unternehmen entwickeln gemeinsam das Medikament Rituxan, ein erfolgreicher Krebsbekämpfer. Zuletzt stiegen IDPH Aktien um 1,58$ auf 35,06$.
sterntaler
19.01.2003, 14:36
Was sagt Ihr für die allernächste Zeit zu Biogen?
Nach einer Analyse des "Sunday Market" von heute sei Biogen mit einem aktuellen KGV von 25 nicht unterbewertet.
Aber auch dort wird spekuliert, dass die erwartete Zulassung von Amevive zu einem Kurssprung führen könnte: "Allerdings haben am Freitag gute Daten zum Konkurrenzprodukt Enbrel von Amgen für Verunsicherung geführt".
Nächste Zahlen: 11.02.'03
Ca$hmandt
27.01.2003, 22:14
Die Befürchtung, dass der vor der Zulassung stehende Medikamenten-Kandidat Amevive die Einbußen von Avonex nicht ausgleichen kann, belasten den Kurs.27.01.2003Börsenbriefe von 4investors
Das Biotech-Unternehmen Biogen hat im Vergleich zu anderen profitablen US-Gesellschaften der Branche eine vergleichsweise geringe Bewertung. Die Aktie ist gerade einmal mit dem rund 21fachen des für 2003 erwarteten Gewinnes bewertet, ein signifikanter Abschlag gegenüber den Wettbewerbern unter den „Big-Guns“.
Der Blick auf den Jahreschart zeigt zudem, dass die Aktie im noch jungen Jahr 2003 eine rasante Trendumkehr vollzogen hat und nach dem steilen Anstieg vom Oktobertief wieder massiv Boden verliert. Mit den Erwartungen an die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2002, die Biogen voraussichtlich am Dienstag vor Handelsbeginn in den USA vorlegen wird, ist der Kursverfall allein nicht zu erklären.
Analysten rechnen mit einem Gewinn von 1,57 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 1,2 Mrd. Dollar. Das ist zwar ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, der allerdings keine Neuigkeit oder gar Überraschung darstellt. Auf das vierte Quartal sollen 42 Cent je Aktie und 307 Mio. Dollar Umsatz entfallen.
Biogen leidet an altbekannten Problemen, die sich in der Vergangenheit mit unterschiedlicher Intensität geäußert haben. Die scharfe Konkurrenz für das einzige Produkt des Unternehmen, das MS-Medikament Avonex, ist bereits seit einem dreiviertel Jahr bekannt und wird in den Prognosen nach Möglichkeit berücksichtigt. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass Seronos Rebif der wichtigsten Stütze von Biogen stärker zusetzt, als prognostiziert, doch wäre das kein Grund für einen derart hohen Bewertungsabschlag.
Das Hauptproblem, mit sich Biogen konfrontiert sieht, ist Amevive, ein Mittel zur Behandlung von Psoriasis. Genauer gesagt: Der Medikamenten-Kandidat sieht sich heftigen Zweifeln hinsichtlich seiner Zukunftschancen ausgesetzt. Das ist nicht erst seit einigen Wochen so, denn mit Genentech liefert sich Biogen seit einigen Jahren ein regelrechtes Wettrennen um den aussichtsreichen Markt. Zuletzt schien Biogen Oberwasser zu behalten, weil das Mittel von Genentech signifikant später den Markteintritt vollziehen wird, als ursprünglich gedacht.
Dumm für Biogen, dass ausgerechnet Brachenprimus Amgen mit seinem Top-Produkt Enbrel ebenfalls auf den Markt zu drängen scheint. Dabei wird von manchen Experten dem Herausforderer eine Überlegenheit bescheinigt, was im Falle einer Zulassung die Marktchancen von Amevive deutlich einschränken würde. Da sich mit der bald erwarteten Zulassung von Amevive die Hoffnung verbunden hat, dass das Medikament eventuelle Einbußen des bisherigen Wachstumsträgers Avonex auffängt, wird klar, warum der Aktienkurs so empfindlich reagiert hat.
Das letzte Wort ist in diesem Fall noch lange nicht gesprochen, der Herausforderer Enbrel muss noch klinische Studien durchstehen und Raptiva von Genentech wird noch auf sich warten lassen. Hinzu kommt, dass Biogen mit Antegren noch einen potenziellen Blockbuster in der Pipeline hat. Die Investoren haben aktuell den Blick scharf auf die Risiken des Unternehmens gerichtet, sollten die Zahlen schlechter ausfallen, als erwartet, könnte der Kursrutsch weiter gehen. (aa)
Biogen fallen vorbörslich um 5.6% auf $34.11, nachdem der Biotechnologiegigant im vierten Quartal die Erwartungen zwar schlagen konnte, aber darauf hinwies, dass das Ergebnis im ersten Quartal hinter den Erwartungen zurückliegen wird.
Der Nettogewinn im vierten Quartal lag bei $81 Millionen oder 53 cents nach 39 cents im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag das EPS bei 43 cents und damit einen cent über den Erwartungen. Der Umsatz wuchs um 8% auf $302 Millionen.
Im angelaufenen neuen Jahr rechnet Biogen mit einem schwachen ersten Halbjahr und mit einem anziehenden Geschäft in der zweiten Jahreshälfte. Der Gewinn je Aktie im ersten Quartal soll zwischen 31 und 38 cents liegen, während Analysten 40 cents erwarteten. Im Gesamtjahr soll der Gewinn zwischen $1.63 und $1.78 liegen, Analysten gehen von $1.69 aus.
Quelle:BörseGo
Analyst Meirav Chovav von der UBS Warburg hat die Aktien von Biogen nach den Quartalszahlen mehr dazu hier) von von Reduzieren auf Neutral aufgestuft und sich dabei auf die Bewertung bezogen. Der aktuelle Aktienkurs werde als "Fair Value" bezeichnet. Das Kursziel liege bei $35, die Aktie schloss bei $36.75, was 14% unter dem Schlusskurs des 16. Januar liegt.
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Biogen´s Amevive Medikament zur Behandlung von Psoriasis bei jenen Patienten zur Vermarktung freigegeben, die eine Systemtherapie oder eine Phototherapie machen müssen. Die Aktie steigt gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag bei $37.99 auf $39.75.
Nach langem Bangen ist es nun endlich soweit, die US-Gesundheitsbehörde FDA genehmigte heute die Vermarktung von Biogens (Nasdaq: BGEN) Psoriasis Medikament Amevive. Damit verfügt Biogen über das erste biologische Medikament für diese Indikation, dem die Vermarktung auf dem US-Markt gewährt wurde. Amevive darf nun bei Erwachsenen mit moderater bis schwerer chronischer Schuppenflechte angewandt werden. Psoriasis oder auch Schuppenflechte ist ein Autoimmunerkrankung, bei der sich die Hautzellen zehnmal häufiger teilen als bei Gesunden. Die überschüssigen Zellen häufen sich an und bilden erhabene, rote, schuppenförmige Plättchen. Diese auch als Plaque bezeichnete Anhäufung von schuppenartigen Zellhaufen ist meist schmerzhaft und, vor allem an exponierten Körperteilen wie Gesicht und Extremitäten, entstellend.
Etwa 80 Millionen Menschen leiden weltweit an dieser Erkrankung, in den USA sind immerhin 4,4 Millionen Erwachsene von der Schuppenflechte betroffen. Von diesen 4,4 Millionen leiden etwa 1,5 Millionen Menschen an der moderaten bis schweren Psoriasis und sind somit Zielpersonen für eine Therapie mit Amevive.
Kenneth Gordon, M.D., einer der Studienleiter bei der klinischen Prüfung von Amevive merkte an, dass Amevive etwas ganz Besonderes sei. Die Versuche mit dem Wirkstoff hätten nämlich gezeigt, das Amevive einen langanhaltenden Effekt besitzt. In den klinischen Experimenten erhielten die Patienten das Präparat 12 Wochen lang, danach wurde die Behandlung für mehrere Monate eingestellt. Während dieser behandlungsfreien Zeit erfuhren viele der Patienten dennoch weiterhin einen Rückgang der Erkrankung.
Ein Großteil der Psoriasis Erkrankten ist mit den derzeitigen Behandlungsmethoden, die fast ausschließlich lokal appliziert werden, unzufrieden und da die subjektive Einschätzung der mit Amevive behandelten Patienten durchwegs positiv war, dürfte der Wechsel zu Amevive wohl eher eine Formsache sein. Ein Großteil der in der Studie behandelten Patienten gaben an, ihr Selbstvertrauen wieder erlangt zu haben und durch die rückläufige Symptomatik ihre Freizeitaktivitäten wieder genießen zu können.
Mit der Zulassung von Amevive haben Patienten eine einzigartige Therapiealternative, die nicht nur Wirksamkeit verspricht, sondern auch eine anwenderfreundliche Therapie ermöglicht. Nach einer 12-wöchigen Behandlung mit Amevive folgt nämlich eine mehrmonatige behandlungsfreie Zeit, jedoch ohne eine Einbuße an Wirksamkeit. Laut einer Aussage von Gail M. Zimmermann, Präsident der National Psoriasis Foundation, ist die Entwicklung von Amevive einer der größten Erfolge bei der Behandlung der Psoriasis in den letzten 20 Jahren. Ein Fakt, dass Amevive schon in absehbarer Zeit den verdienten Erfolg angedeihen lassen wird.
Da Amevive ein Immunsuppressivum ist, sollte es nicht bei Patienten mit einem bereits geschwächten Immunsystem angewandt werden, anderenfalls könnten Infektionen und bösartige Tumoren gehäuft auftreten. Amevive entfaltet seine Wirkung, indem es die Aktivität der für eine Immunantwort wichtigen CD4+ und CD8+ T-Lymphocyten erniedrigt. Da diese bei einer Autoimmunerkrankung erhöht ist kommt es zu einem Angriff auf körpereigenes Gewebe, was u.a. die Symptomatik der Psoriasis hervorruft. Verringert man die Aktivität dieser Zellen mittels Amevive, führt dies folglich zu einer Reduzierung der Symptome. Amevive ist im Gegensatz zu den bisher angewandten Therapien, die meist lokal verabreicht werden, eine systemische Therapie. Das Medikament gelangt also in den Köper des Patienten und wirkt direkt an den die Krankheit auslösenden überaktiven Immunzellen.
Für einen 12-wöchigen Behandlungszyklus liegt der Preis in Abhängigkeit von der Dosierung zwischen $7.000 bis $10.000, damit dürfte Biogen in nächster Zeit ein stattlicher Umsatz sicher sein. Zwar plant auch Amgen die Anwendung von Enbrel auf Psoriasis auszuweiten, doch Biogen hat nun das erste Produkt am Markt und ist der Konkurrenz auf Grund des „First Mover“ Effektes einen Schritt voraus.
Idec Pharmaceuticals muss für Zuwachs sorgen.
Die am Donnerstag präsentierten Ergebnisse des letzten Quartals sprechen ein klares Bild. Das Unternehmen darf sich nicht auf den bestehenden Produkten ausruhen sonst besteht die Gefahr von Umsatzrückgängen denn die Verkaufsschlager sind kein Garant für nachhaltiges Wachstum. Noch ist Idec in einer komfortablen Lage. Der Gewinn (+55 Prozent), von USD 44.6 Mio. (26 Cents pro Aktie) lag im Rahmen der Erwartungen. Mit einem Umsatz von USD 123.7 Mio. schlug Idec die Prognosen von USD 118.13. Hauptverantwortlich war das Blutkrebsmedikament Rituxan® das gemeinsam mit Genentech entwickelt wurde.
Die Unternehmensführung hat den Mangel in der Pipeline ebenfalls erkannt und verkündete am selben Tag den Abschluss einer Kooperation mit Biogen. Die gegründete Allianz zeigt sich bemüht, drei Onkologieprodukte bis zur Marktreife zu entwickeln.
Fazit:
Die Allianz mit Biogen ist zukunftsweisend aber jetzt nicht kursbestimmend. Die Aktie von Idec ist nur für langfristig orientierte Anleger geeignet. In diesem Jahr ist aus eigener Kraft nicht viel zu erwarten.
Das US-Biotechunternehmen Biogen hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine erweiterte Zulassung für die Verwendung des Medikamentes Avonex erhalten. Das Medikament könne nun auch bei früher Multiple Sklerose eingesetzt werden, sollte die Krankheit nach Untersuchungen am Patienten diagnostiziert werden
Die Investmentbank SG Cowen verteidigt das BioTech Unternehmen Biogen und bekräftigt das Strong Buy Rating. Der Kurs befindet sich mit 2,5% im Minus, nachdem in Berichten auf die Erweiterung der Medikamentenbeschreibung von Avonex mit einem zusätzlichen Risiko hingewiesen wurde. Diese Tatsache wird von SG Cowen jedoch nicht als negativ für das Unternehmen angesehen.
Biogen muss eine Sonderbelastung in Höhe von $55 Millionen im vierten Quartal für die Schlichtung einer Klage mit Berlex verbuchen. Damit würden nach dem GAAP-Bilanzierungsstandard nachträglich die Gewinne für das vierte Quartal 2002 und das Geschäftsjahr 2002 gemindert werden, hieß es.
Die Biogen Aktie verliert zur Stunde um 6.97% auf $35.50, nachdem das Biotechnologieunternehmen bekannt gab, dass ein Beraterstab der European Medicines Evaluation Agency weitere Informationen für das Medikament Amevive anforderte. Erst wenn diese Informationen ausgewertet sind und zu einem zufrieden stellenden Ergebnis geführt haben, könne eine Vermarktungszulassung erteilt werden, hieß es. Eine Zusammenstellung der Daten und ein erneuter Antrag könnte laut Biogen „mehrere Jahre dauern“.
Das Biotechunternehmen IDEC Pharmaceuticals hat bekannt gegeben, dass man gegen die Konkurrenten Corixa und GlaxoSmithKline im Hinblick auf eine Patentrechtsverletzung eine Klage erhoben habe. Bei der Behandlung von „B-cell non-Hodgkin's lymphoma“ hätten sich die Unternehmen unlauterer Mittel bedient, die durch Patente geschützt sein sollen. IDEC Aktien konnten leichte Kursgewinne verbuchen, auch die von Corixa stiegen (+3%), GSK Aktien gaben dagegen leicht nach.
Die Aktie des Biotech Unternehmens Biogen verlor am Freitag 3,26% an Wert, nachdem die FDA eine Warnung aussprach. Die Multiple Sklerose Arznei Avonex verursache bei Patienten vereinzelt Depressionen und andere psychische Fehlfunktionen. Dies müsse auch auf der Medikamentenzettel beschrieben werden.
Dies beeinflusst die Aktie momentan umso mehr, als sich Biogen in einem Wettstreit mit dem Konurrenten Serono und dessen Medikament Rebif befindet. Beide Unternehmen wollen mit Testreihen nachweisen, dass das eigene Medikament das effektivere und verträglichere sei.
Biogen hat die EPS (Gewinn je Aktie)-Prognosenspanne für das erste Quartal von 31-38 auf 47-51 Cents erhöht. Der Umsatz soll bei $320 Millionen legen, während Analysten bislang mit $305.20 Millionen rechneten. Die Aktie steigt zuletzt um 13.11% auf $34.26.
Das Biotechnologieunternehmen Biogen (WKN: 866822, US: BGEN) meldet für das abgelaufene erste Quartal einen geringeren Gewinn, da mehr Kapital für die Entwicklung des Multiple Sklerose Medikamentes Avonex verwendet wurde. Der Gewinn fiel auf $64 Millionen oder 42 Cents je Aktie nach $72 Millionen oder 47 Cents im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag das EPS (Gewinn je Aktie) bei 50 Cents nach 42 Cents im Vorjahr. Analysten rechneten mit 48 Cents. Zudem bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick auf das Jahr 2003 und rechnet mit einem EPS zwischen $1.72-1.85 im Geschäftsjahr 2003 und zwischen 38 und 44 Cents im zweiten Quartal.
stockfisch
18.04.2003, 20:25
Wie siehst du die Zukunft bei Biogen. Sollte man da ein paar ins Depot legen? :)
Idec Pharma wird von Spekulationen getrieben
Gerüchte um eine Übernahme heizten den Idec -Kurs letzten Freitag gehörig an. Das Papier gewann 7.89 Prozent und notierte bei USD 37.76
Für den fulminanten Anstieg des Idec -Kurses, könnte es einen wichtigen Grund geben.
Vage Gerüchte, die letzten Freitag durch die Medien geisterten, veranlassten zu Spekulationskäufen. Dem Gerücht zufolge soll Idec Pharma von Partner Genentech übernommen werden. Für eine Stellungsnahme war bisher keines der beiden Unternehmen zu erreichen. Idec Pharma hat mit Genentech gemeinsam den Blockbuster Rituxan® entwickelt. Das Krebsmedikament gegen das Non-Hodgkin Lymphom vermochte seit der Zulassung im Jahre 1998 satte Einnahmen in die Kassen beider Unternehmen zu spülen. USD 1.16 Mia. waren es im letzten Jahr, wovon 30 Prozent an Genentech gingen. Mit einer Übernahme des Krebsspezialisten, hätte Genentech jedoch auch das exzellente Know-How unter Dach und Fach.
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=idph&compidx=aaaaa%3A0&comp=btk&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=1024&type=64&size=2&state=11&sid=7992&style=350&time=19&freq=1&nosettings=1&rand=8827&mocktick=1
Fazit
Sollten sich die Spekulationen bestätigen, ist bei Idec in der Euphorie mit stattlichen Kursgewinnen zu rechnen. :) :) Doch selbst wenn sich das Gerücht nicht bewahrheiten sollte, so hat die Aktie noch Aufholpotenzial. Nimmt man den AMEX Biotechindex als Benchmark, so liegt der Idec -Kurs seit Anfang Jahr mindestens 15 Prozent im Rückstand. :) :) :) Auch die Nachfrage am Freitag nach Idec -Calls zeigte ein reges Interesse und spricht dafür, dass die Institutionellen demnächst mit einem Kursgewinn rechnen. Mit der Aktie kann der interessierte Biotechinvestor nicht falsch liegen. Eine Investition wird sich früher oder später sowieso auszahlen.
Na toll und ich bin diese Woche in Dieser Aktie short! :rolleyes:
Ich kann mich aber auch täuschen. :D
Naja dachte eher ich täusche mich mal sehen. Ich will mit short so ca 8% Gewinn machen :rolleyes:
Sieht für mich auch eher nach long aus. Der morgige Tag im Plus abgeschlossen und der Weg ist frei bis 41,4$.
Hey rumpe, du schaust doch sonst auch auf Trendlinien, warum diesmal nicht? :confused:
Greets
Big AL
Apropos shorten, wie wäre es mit Genentech ? Der Kurs wird sich meiner Meinung nach auf diesem Niveau nicht mehr lange halten können. Wäre da was zu holen ? (Habe zuwenig Erfahrung mit shorten, gehe grundsätzlich immer in eine Richtung.) ;)
http://chart.bigcharts.com/bc3/intchart/frames/chart.asp?symb=dna&compidx=aaaaa%3A0&comp=btk&ma=0&maval=9&uf=7168&lf=1&lf2=4&lf3=1024&type=64&size=2&state=11&sid=152290&style=350&time=8&freq=1&nosettings=1&rand=6221&mocktick=1
@Luna:
du täuscht dich nicht :)
@Luna:
Kurs wird sich meiner Meinung nach auf diesem Niveau nicht mehr lange halten können.
meinst du wegen Idec?? :eek:
Wenn nein,warum dann? :eek:
Da bin ich anderer Meinung,habe aber von Bios auch nicht so viel Ahnung wie du :) ;)
Hmm meine Analyse sieht so aus! Für IDEC. Ich denke die Trendlinie wurde noch nicht gebrochen... :rolleyes:
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?postid=657668#post657668
@Luna
Würde ich von abraten. DNA ist der ultimative News-Play im Biotech-Sektor letzte Woche gewesen, der den gesamten Sektor befruchtet hat. In solchen Kapitalisierungsregionen ist der Wert nicht ohne Grund über 50% gestiegen. Ich rechne zwar auch mit Kursverlusten, denke aber dass diese schnell abgewürgt werden. Ich würde eher Long im Pullback ins Auge fassen...
(Habe zuwenig Erfahrung mit shorten, gehe grundsätzlich immer in eine Richtung.)
Nun während ein Depotwert steigt, muss der andere es nicht zwangsläufig auch tun. ;) Kommt ganz auf deinen Zeithorizont für den Short an...
Greets
Big AL
@Odo
Nein, Idec könnte den Fall höchstens noch verstärken, falls eine Übernahme konkret wird.
Ich meine die Explosion von 50 Prozent vermag ein Schwergewicht wie DNA auf die Dauer nicht zu verkraften. Die Market Cap. hat sich von $7 Milliarden auf $27 Milliarden praktisch vervierfacht.
Es waren "nur" positive klinische Daten zu Avastin. Die Zulassung haben sie noch nicht. Ich lasse mich mal überraschen. ;)
@rumpe
Dann schau mal aufs Big Picture. Ich sehe, dass der primäre Downtrend am Freitag gebrochen wurde und da wird ein untergeordneter Horizontalwiderstand nicht mehr viel zu melden haben imo. ;)
Die im Begriff befindliche Verlagerung des primären Downtrends wird meiner Meinung nach durch das bessere Setup sehr viel deutlicher ausfallen, als es noch am 03.-04.04. der Fall war (GD200-Test). Die Vorbereitung auf den Bruch der GD200 war schon so gründlich, um im kommenden Pullback auf diese Marke als Long-Trigger spekulieren zu können.
Greets
Big AL
@Luna:
Die Zulassung ist für Mitte 2004 vorgesehen,
beim Umsatz rechnet man zwischen 80-90 Mio. $.
Man darf gespannt sein. :)
du hast letzte Woche auch gut DNA gezockt :)
da hatten wir den gleichen Gedanken ;)
Big Al wollte dich schon fragen was du für einen Downtrend meinst? Aber habe ihn gerade sehen.
Warum ich eigentlich shorten will oder wollte ist weil bei 38,2 ein Widersatnd ist der nicht gebrochen wurde im September vorigen Jahre war es noch eine Unterstützung jetzt ein Widerstand. Daran ist diese Aktie schon einmal gescheitert. Und auch am Freitag ist hat sie es nicht geschafft darüber zu schliessen.
Was mich jetzt nur verunsichert sind diese Nachrichten.
@ Rumpe: Naja offiziell ist ja noch gar nichts bekannt. :)
@ BigAL: Danke für das Statement. Ich muss mich über die Short-Theorien mal ein bisschen schlau machen und danach ev. einen neuen Onlinebroker suchen. Meiner lässt shorten nicht zu. :rolleyes:
@ Odo: DNA hat voll hingehauen, Deine MEDX sind auch :bounce: kräftig am blühen . Wünsche weiterhin gute Trades.
@Luna:
Odo: DNA hat voll hingehauen, Deine MEDX sind auch kräftig am blühen . Wünsche weiterhin gute Trades.
das Gleiche wünsche ich natürlich dir. :)
heute oder morgen werde ich wenn es der Markt hergibt einen ganz heißen Kauf tätigen.
Hmm okay habe noch immer diesen Tipp mal sehen.
Habe mich schon mal geärgert weil mir andere sagten ich soll das nicht tun!
Da muss ich durch nützt nichts :)
@ Odo
Da bin ich mal gespannt. ;)
Werde heute HGSI, CPHD feuern
@Luna:
das wirst du gereuen. :(
Ich mache gerade das Gegenteil machen und mir HGSI zulegen :)
Ja, HGSI habe ich gesehen und nachgeschoben. Dazu eine Portion IDPH und MLNM. HEB könnte auch noch was werden SARS Bonus :rolleyes:
@Luna:
ich habe es gesehen :)
ich habe mir noch sqnm und orch geholt.
Mygn und medx performen super. medx habe ich nun 110 % plus.
Gebe sie trotzdem nicht her. :)
Hmm Idec läuft eher nach euren Plan statt nach meinem! Ein wenig hat sie noch zeit sich zu bessern! :rolleyes:
...hätte heute von IDPH eigentlich mehr erwartet...
Sehe gerade, dass mein Target von gestern (41,4$) quasi erreicht wurde. Sieht weiterhin stark aus @Luna, du musst der Stock Zeit geben... ;)
Greets
Big AL
IDEC Pharmaceutical wird Biogen (WKN: 866822, US: BGEN) aufkaufen. Die IDEC Aktionäre werden 50.5% des neuen Unternehmens halten, während die Biogen Aktionäre 49.5% erhalten werden. Eine Biogen Aktie soll gegen 1.150 IDEC Aktien getauscht werden. Die Fusion wurde von den Aufsichtsräten beider Unternehmen einstimmig beschlossen. Die Transaktion soll bis zum Ende des dritten oder vierten Quartals 2003 beendet sein. Mit der Fusion wird das weltgrößte Unternehmen im Biotechnologiesektor entstehen. Biogen Idec Inc., so die Bezeichnung des neuen Unternehmens, rechnet mit durchschnittlichem Umsatzwachstum um 15%, mit einem EPS Wachstum von 20% und mit Einsparungen durch Synergieeffekten in Höhe von $300 Millionen.
Die Analysten von UBS haben die Aktien von Biogen (WKN: 866822, US: BGEN) von „Reduzieren“ auf „Neutral“ aufgestuft und reagieren damit auf die Ankündigung der Fusion mit Idec Pharmaceuticals (WKN: 883218, US: IDPH). Zudem wurde das Kursziel auf Sicht von 12 Monate von $35 auf $43 erhöht. SG Cowen bewerten die Fusion ebenfalls positiv, da ein kombiniertes Unternehmen aufgrund solider Bilanzqualität und fester finanzielle Aufstellung dazu auserkoren sei, die Aufmerksamkeit von Investoren zu erregen. Zudem seien die kurz- als auch die langfristigen Wachstumsperspektiven attraktiv
IDEC meldete, dass der Gewinn im Q2 auf 28,8 Mio. $ oder 7 Cents/Aktie gefallen ist.
Vor einem Jahr lag der Gewinn noch bei 35,4 Mio. $ oder 20 Cents/Aktie.
Ausschlaggebend für den Gewinnrückgang ist eine einmalige Sonderzahlung an Genentech. Ohne diese Sonderzahlung betrug der Gewinn 41,2 Mio. $ oder 24 Cents/Aktie.
Biogen hat im Q1 04 einen Verlust von 41 Mio.$ bzw. 12 Cents/Aktie ausgewiesen.
Analystenschätzungen lagen bei 34 Cents/Aktie.
Vor Sondereffekten wurden 40 Cents je Aktie erwirtschaftet.
Vergleich Q1 03: 24 Cents/Aktie.
Die Erlöse stiegen auf 542 Mio. $.
Vergleich Q1 03: 437 Mio. $.
Analystenschätzungen lagen bei 506,4 Mio. $
Biogen Idec hat zusammen mit dem Partner Elan die US-Zulassung für das Multiple-Sklerose-Medikament "Antegren" beantragt.
Biogen Idec hat seinen Gewinn von 17 Cents/Akie im Q2 03 auf auf 34 Cents/Aktie gesteigert.
Die Umsätze stiegen von 447 Mio. $ auf 539 Mio. $.
Biogen Idec erwirtschaftete im abgelaufenen FQ 37 Cents/Aktie.
Der Umsatz lag bei 543 Millionen $.
Antegren ist von der FDA zugelassen worden.
Die Aktie von Biogen Idec Inc. ist am Montagmittag (28.2.2005) weiterhin der größte Verlierer an der Wall Street. Die Aktie verliert über 45 Prozent.
Der US-Pharmakonzern Biogen Idec Inc. und sein irischer Partner Elan Corp. plc teilten heute mit, dass sie den Verkauf ihres neuen Multiple Sklerose (MS)-Medikaments Tysabri eingestellt haben, nachdem ein Patient an einer seltenen, aber häufig tödlichen Erkrankung des Zentralen Nervensystems gestorben ist. Die Aktien beider Unternehmen brechen derzeit deutlich ein.
Das Präparat Tysabri, das im vergangenen November die Marktzulassung erhalten hat, sollte nach Meinung vieler Experten das weltweit führende MS-Medikament werden. Es sollte zudem das bereits seit längerem auf dem Markt befindliche MS-Produkt von Biogen Idec, Avonex, ersetzen.
Die Unternehmen teilten mit, dass die betreffenden Patienten sowohl Tysabri und Avonex eingenommen haben. Man hatte sich im Vorfeld erhofft, dass die Patienten durch die Einnahme beider Medikamente einen zusätzlichen Vorteil erhalten könnten.
:(
:(
Freu dich doch, gibt u.U. wieder billige Kurse zum einsteigen. :)
ELN -70% ist wirklich der Hit des Tages! :eek: :D :electric: So wurde das Gap bei $9 auch endlich geschlossen. :contract:
http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=eln&compidx=aaaaa%3A0&ma=1&maval=38%2C50%2C100%2C200&uf=0&lf=268435456&lf2=32&lf3=1024&type=4&size=2&state=11&sid=1746&style=320&time=7&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=6597&mocktick=1
Freu dich doch, gibt u.U. wieder billige Kurse zum einsteigen. :)
Billig schon aber ob sie auch so günstig sind? Ich will nicht behaupten dass BIIB kein gutes Investment ist aber ich zweifle an einem starken Rebound.
Vorallem Biogen und weniger Idec hat schon immer viel gegeben um im MS-Sektor die Führung zu erlangen. Tysabri, vielen auch noch unter seinem alten Namen Antegren bekannt war ein zukünftiges Flagschiff, dass nach Rituxan und Co. die Kassen wieder füllen sollte. Der Blockbuster-Kandidat hätte bereits dieses Jahr ca eine halbe Mio USD eingespielt. Sowas wirkt sich natürlich auch entsprechend auf das Zahlenwerk aus, was wiederum eher negative Kurszeichen verursacht.
Ich will damit nur hinweisen, dass aus meiner Sicht der Abschlag gerechtfertigt ist. Einsteigen nur auf lange Sicht bei BIIB. Elan würde ich liegen lassen.
Immerhin beschehrte uns das gestrige Kursdesaster auch wieder lukrative Einstiegskurse anderer Unternehmen. Es hat alles auch sein Gutes. ;)
@Luna
Du hast natürlich recht: nach einem solchen Kurssturz müssen Wochen und Monate abgewartet werden. Wer sofort einsteigt setzt sich an den Roulette-Tisch.
jetzt kommts natürlich knüppeldick, wie bereits gepostet.
Biogen/Idec ersucht die Börsenaufsicht um eine Fristausweitung hinsichtlich der Vorlage des Jahresabschlusses für das vergangene Geschäftsjahr 2004 !
Als Grund wurde ein höherer Zeitaufwand angegeben, der durch die Marktrücknahme des gescheiterten Blockbusters Tysabri entstanden ist. Die Analystenwelt ist gespannt. Einige rechnen in 2 Wochen mit einer Gewinnwarnung. Bereits im Vorfeld, nach dem Tysabri-Debakel haben denn auch schon Bear Stearns und Edwards ihre Kursziele für das Unternehmen halbiert und ihr Kaufrating zurückgenommen.
Nicht genug: Die Food and Drug Administration zeigt sich besorgt, dass auch Avonex, (Umsatz von 1.5 Mia. USD/Y) ein weiteres Spitzenprodukt von Biogen, schwere Leberschäden verursachen könnte. Diese Nebenwirkungen können in Kombination mit anderen Arzneimitteln oder mit Alkohol auftreten.
Das Produkt muss ab April mit einem entsprechenden Warnhinweis gekennzeichnet sein.
Shares in Irish drug maker Elan Corp. PLC tumbled Thursday after the company confirmed that a third patient taking its suspended drug Tysabri had contracted a rare neurological disease.
Es soll einen vierten Todesfall in Verbindung mit dem Multiple-Sklerose-Medikament Tysabri gegeben haben.
Biogen, Genentech gain on Rituxan drug news
By Val Brickates Kennedy, MarketWatch- Oct. 31, 2005
BOSTON (MarketWatch) - Shares of partners Biogen Idec and Genentech gained substantially early Monday on news that regulators will decide on whether to approve their drug Rituxan for rheumatoid arthritis by the end of February.
Early Monday, Genentech and Biogen said that their application to the Food and Drug Administration to have Rituxan approved to treat rheumatoid arthritis, or RA, has been granted priority review status. The designation means regulators will make a decision within six months of receiving the application, rather than the traditional ten-month period.
As the companies submitted the application on August 29, an FDA decision should be issued by the end of February, they said.
Rituxan is already approved for the treatment of non-Hodgkin's lymphoma. The companies are seeking to have it approved to treat RA patients who haven't responded well to other leading therapies, such as anti-TNF drugs.
According to J.P. Morgan analyst Ronald Renaud, if approved, Rituxan could have peak sales for rheumatoid arthritis of over $1 billion. He added that about one-third of patients taking anti-TNF drugs don't respond well and would therefore be eligible for Rituxan.
Renaud, who upgraded Biogen's stock to overweight from neutral early Monday, added he now sees a potential launch date for the during the first half of 2006.
In related news, Renaud said he also believes Biogen's multiple sclerosis drug Tysabri might be re-launched during the second half of 2006, and that its new market may be larger than expected.
Renaud said that a proprietary survey showed that if re-launched, neurologists would consider putting about 14% of their MS patients on the drug. About 25% of patients interviewed said they would take Tysabri with "no hesitation."
Biogen and partner Elan took Tysabri off the market in February after it was suspected of triggering a rare but deadly brain disease in certain patients. The companies have since applied to the FDA to have the drug re-approved, with different prescribing information, for the treatment of MS.
Tysabri was first approved by the FDA for the treatment of MS in November 2004.
Chart zeigt ein bullish Inverse Head & Shoulders pattern.
Eine Arbeitsgruppe der FDA hat die Wiederzulassung von „Tysabri“ empfohlen. Eine Entscheidung der FDA wird Ende März erwartet.
Biogen Idec verdoppelte den Gewinn im Schlußquartal von 56 auf 109 Millionen Dollar beziehungsweise von 16 auf 32 Cents. Vor Sonderposten stieg der Gewinn je Aktie von 48 auf 53 Cents, während Analysten 55 Cents erwartet hatten.
Der Umsatz zog von 632,9 auf 708,3 Millionen Dollar an. Hier waren 714 Millionen Dollar erwartet worden.
Das Biotechnologie-Unternehmen Biogen hat sich am Freitagabend selbst zum Verkauf angeboten. Es habe auch schon Interessensbekundungen erhalten, teilte das an der Börse mit knapp 19 Milliarden Dollar bewertete Unternehmen mit. Dabei kämpft der Bayer-Konkurrent mit sinkenden Verkaufszahlen. ...
... weiterlesen auf www.handelsblatt.de (http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Handel-Dienstleistungen/_pv/_p/200040/_t/ft/_b/1336213/default.aspx/biogen-stellt-sich-selbst-zum-verkauf.html)