Vollständige Version anzeigen : Willkommen im und Einleitung zum Forum „Strategie und Psychologie“
Willkommen im Forum „Strategie und Psychologie“
Ohne den anstehenden Diskussionen vorgreifen zu wollen, dachte ich ein paar einleitende Worte wären angebracht.
In den Market Wizards-Büchern 1-3 (dt. Die Magier der Märkte von J. Schwager) werden Top-Trader interviewt. Zum Thema einer Tradingstrategie (oder allgemeiner: einer Herangehensweise an die ganze Börsensache) sind mir 2 Dinge aufgefallen:
1. Alle Trader verfolgen unterschiedliche (tw. jedoch ähnliche) Strategien. Und zwar erfolgreich.
2. Alle Trader sagen, daß man (irgend)eine Strategie notwendigerweise braucht, um erfolgreich sein zu können. Sie dokumentieren das indem sie zeigen, wie erfolglos ihr vorheriges planloses Rumgewurschtel war. Es besteht also noch Hoffung!
Eine Strategie zu haben ist von grundlegender Bedeutung, denn alle weiteren Entscheidungen hängen von der gewählten Strategie ab. Detailfragen können nicht für sich beantwortet oder bewertet werden, sondern immer nur im Hinblick auf eine möglichst konsistente Strategie.
So wird man oft gefragt (z.B. von sich selbst ;)):
Frage : „Kann ich jetzt kaufen?“
Antwort : „Kommt drauf an.“
Gegenfrage : „Worauf?“
Antwort : „Tja, auf Deine Strategie halt.“
Die Berührungspunkte einer Strategie mit einer Reihe von Tätigkeiten eines Traders stellt sich imho wie folgt dar:
http://www.bullchart.de/king/tat1.jpg
Abb.1: Die Tätigkeiten des Traders im systematischen Zusammenspiel.
Daher ist es auch interessant die anderen Tätigkeiten außer Strategieentwicklung) auf ihre „Strategiegeleitetheit“ hin zu diskutieren. (z.B.: Was muß ein Techniker über Fundas wissen?)
Aber was ist eine Strategie überhaupt? Woraus besteht sie? Ich vermute, daß wir hier nicht alle einig sein werden ... und das ist gut so ;).
Hier ein Vorschlag:
http://www.bullchart.de/king/Image4.jpg
Abb.2: Komponenten einer Tradingstrategie
Unter Filter fallen sämtlich Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor ein Trader überhaupt dran denkt loszuschlagen. Daß der Komplex um das MoneyManagment (hier gleich PositionsSizing) oft unterschätzt wird, erkennt man daran, daß viele gar nicht wissen, daß so etwas als Teil einer Strategie überhaupt existiert.
In diesem Forum kann jeder dieser Punkte (und mehr) diskutiert werden. Es müssen also nicht komplette Strategien gepostet werden.
Ein zweiter Knackpunkt ist die Psychologie.
Wie verhält sie sich zu einer Strategie?
Zunächst:
1. Die Psychologie (als Börsenpsychologie) wird für die Kursbewegungen im Allgemein verantwortlich gemacht.
2. Sie betrifft darüber hinaus aber leider auch die eigenen verflixten Handelsentscheidungen.
Wenn wie o.g. viele Strategien funktionieren können, dann scheinen zusätzliche Probleme auch noch woanders zu lauern.
Es wird allgemein Folgendes behauptet:
1. Man solle eine Strategie wählen, die zu einem paßt. Und damit ist u.a. (!) die eigene Psyche gemeint.
2. Oft behütet eine klare Strategie einen davor, in zuuuu viele Psychofallen zu tappen. ;)
Merke: Auch die besten Vorsätze sind Stroh für ein feuriges Herz! Sylvester ist grade rum, da kann das jeder bestätigen...
Wenn man sich die einzelnen Threads durchliest, fällt auf wie unterschiedlich sowohl die Ansichten als auch Kenntnisstufen einzelner Members sind. In diesem Forum sollten alle (sachlichen, klar) Ansichten und Kenntnisstufen vertreten sein. D.h. daß trotz der mitunter komplexen Materie die ganze Sache verständlich gehalten werden sollte (nicht jeder weiß, was MM, RM, RRR oder MDD sind.) ;).
Auf geht's!
:king:
Klasse & super Idee ! Da bin ich mal gespannt, was für Strategien es gibt.....
Kompliment für den gelungenen Einstieg.
So ein Forum ist genau nach meinem Geschmack!
übrigens: ich würde oben bei der Grafik bezüglich der Strategie noch den Punkt "Verhaltensregeln" einfügen, denn auch die gehören zu einer Strategie.
Snahas
Interessant.
Mach Doch einen Thread auf: "Komponenten einer Tradinstrategie" und schreibe, welche Verhaltensregeln (und für welches Verhalten) Du meinst.
Es ist nicht einfach eine Strategie in wenigen
Sätzen vollständig zu beschreiben.
Eine erfolgreiche Strategie entsteht insbesondere
durch die Auswertung eigener Erfahrungen.
Meine Strategie entspricht eher einem antizyklischen, mittel-längerfristig angelegten
Kauf von Aktien internationaler Gesellschaften,
welche, trotz ihrer Marktstellung, von der breiten
Masse kaum verfolgt werden.
Insbesondere die Turnaround-Werte gewichte ich,
trotz bekannter Risiken, relativ hoch. Als ganz
grober Richtwert dient hierbei der Umsatz der betr. Firma.
Mein Risikomanagement besteht aus einer, sich
ständig weiter entwickelten "Geschmeidigkeit", die
laufend überprüft, ob die Motivationen, welche zum
Kauf meiner Aktien führten, immer noch begründet
sind.
Dieses Vorgehen bedeutet, daß ich versuche -völlig unabhängig vom Einstandspreis- Verkaufsentscheidungen zu treffen.
Dies alles ist meinem mittelfristigen Zeithorizont
angepaßt. Z.B. kaufe ich auch schon mal nach
3 Monaten bei einem Turnaround-Papier zu unveränderten Kursen weitere Aktien dazu.
Bei meinen Auswahlkriterien spielen fundamentale
Daten die Hauptrolle. Trotz einiger Jahre
Erfahrung als ( kleiner aber unabhängiger )
Spekulant, betreibe ich keine Chartanalysen.
Durch die täglichen Börsenberichte in den Medien
kann ich auch ohne Kurvendeutung meine Schlüsse
ziehen und liege dabei nicht selten richtig.
Soviel zum Thema Psychologie...
Mein Eigenkapital erzielte in den letzten
Jahren folgende Rendite:
1999 55%
2000 5,4%
2001 51%
Nicht zuletzt hatte ich auch ein bischen Glück!
grüße
Wilhelm
schlaubi
17.01.2002, 15:02
Auch von mir ein herzliches willkommen im neuen Forum, wie ich sehe ist es schon sehr gut angenommen worden.
by
schlaubi
Auch von mir ein Bravo an TheKing, genau den Nerv getroffen ...
Meine Strategie habe ich selbstverständlich niedergeschrieben und schreibe sie auch weiter fort, schliesslich soll meine Nachfahrin in geraumer Zeit auch davon profitieren können ;)
Durch eine mehr oder weniger effiziente ‚Intermarketanalyse’ (Psychologie, Zinsen, Relative Stärke und Charttechnik -> siehe Thread von mir (http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?s=&postid=206259#post206259), versuche ich mittelfristig die guten Einstiegs- und Ausstiegspunkte für die Aktienmärkte herauszubekommen. Die Kriterien sind in einander verschachtelt, was heissen will: die verschiedenen Entry-Signale werden kumuliert und je nachdem werden grössere oder kleinere Positionen aufgebaut.
Die Aktienauswahl erfolgt in erster Linie auf einer antizyklischen Strategie, ich schaue mir keine Werte an, die nicht im Jahresverlauf mind. 50 % beim Kurs eingebüsst haben. Danach sind Kriterien wie Insidergeschäfte, Marktkapitalisierung und Umsatz massgebend. Zum Schluss sind die geläufigen fundamentalen Kennzahlen wie kgv, kuv, kcv und kbv die Killerkriterien. Am ehesten in den Büchern von O’Shaugnessy, Galea und Patalon zu finden. Ich handle also nach einem mechanischen Muster, welches mir max. 25 Werte im Depot erlaubt. Die Werte werden mit Stop Loss veräussert und monatlich auf Ihre Grundsatzkriterien überprüft. Ein wichtiger Grundsatz ist dabei die relative Stärke. Die Stops ziehe ich nach einem festgesetzten Muster nach. Also emotionale Käufe und Verkäufe sind sozusagen ausgeschlossen.
Aufgebaut hat sich diese Strategie infolge einer einfachen Dividendenstrategie, welche jeweils maximal 5 Werte aus den Top-Indizes mit der höchsten Dividende für ein Jahr zuliess. Die Einstiegs- und Ausgangspunkte wurden nur aufgrund der Bewegungen der Anleihezinsen bestimmt. Auch wenn diese Strategie eher langweilig klingt; ich konnte damit sehr ruhig und effizient Gewinne realisieren.
Kurzzeithandel ist nicht mein Ding, nähere mich aber schrittweise und eher behäbig der Charttechnik, welche mir bei kurzen Trades unumgänglich scheint.
Ich bin nun daran, wie vermutlich wir alle hier, die Psychologie besser verstehen zu lernen um damit noch bessere Einstiegs- und Ausstiegspunkte zu realisieren. Denn die Börse wird seit eh her und je länger je mehr durch die Massenpsychologie bestimmt !
Ganz so erfolgreich wie wilhelm war ich nicht, doch können sich die Renditen der letzten Jahre auch sehen lassen.
Ich denke mal, dass es sicher auch am Quentchen Glück liegt,
was mir aber ebenso wichtig erscheint: Geduld !
Gruss Indio
Moinmoin :) ,
tolle Idee. Ich würde zunächst ganz vorn anfang rein theoretisch und Begriffe abklären d. h. was ist überhaupt unter Stretegie , Plan oder Handelsantz zu verstehen allgemein ud dann eben insbesondere bezogen auf das Thema Trading/investieren ?
Es geht dabei auch darum eine allgemeingültige Basis zu haben und abzuklären worum es geht lt. Definition und Überinstimmung um eine Diskussiongrundlage zu haben . Eine möglichkeit um das zu erreichen ist die Begriffe sich lt. Wikipedia genauer anzuschauen . Also hier die Oberbegriffe mal :
http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie#Wirtschaft
Strategie
Der Begriff der Strategie stammt aus dem Griechischen und bedeutet Heeresführung (stratos = Heer, agein = führen). Strategisches Handeln ist ein zielorientiertes Vorgehen nach einem langfristigen Plan.
d. h. für mich nun auch den Begriff "Plan" einzugrenzen :
Planung ist ein soweit als möglich systematischer Prozess zur Festlegung von Zielen und künftigen Handlungen.
In nahezu allen Disziplinen und Wissenschaften wird Planung betrieben.
Zentrale Merkmale der Planung sind:
Zukunftsbezogenheit
Ungewissheit
Rationalität
Prozesscharakter: Planung verläuft mehrstufig als Abfolge von Phasen
Gestaltungscharakter: Ziel ist die aktive Mitgestaltung der Zukunft auf einem bestimmten Gebiet
Informationscharakter: Planung liefert Informationen für Entscheidträger, Betroffene und andere
Nun hat man die beiden Begriffe etwas eingegrenzt und definiert . Ich/wir wissen nun wa eigentlich diese Begriffe bedeuten . Das ist der 1. Punkt das "was" . Was genau iszt gemeint ?
Der 3. Begriff um denn es geht ist Psychologie ud auch hier die Definition:
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie
Psychologie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Portal:Psychologie
Psychologie (aus griech. ψυχολογία, psychología „die Seelenkunde“) ist die empirische Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen, deren Entwicklung in der Lebensspanne und deren inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen. Die Psychologie ist eine bereichsübergreifende Wissenschaft. Sie lässt sich nicht allein den Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften oder den Naturwissenschaften zuordnen.
Weiterhin ein mögl. Ansatz wäre die Überlegung wass Börsenerfolg ausmacht ? Ist es das Wissen also der Kenntnisstand ? Sicher ein Faktor aber gewiss nicht der Wichtigste. Warum ich denke das es so ist ? Ganz einfach da erfolgreiches Trading nicht zu vermitteln ist. Obwohl ein erfolgreicher auch Meistertrader sein ganzes Wissen vermittelt verlieren in den meissten Fällen die "Schüller" doch alles .
Zitat : Alle die dauerhaften Erfolg Erfolg anstreben müssen lernen , ihr eigenes emotionales und psychologisches Verhalten in Stressituationenunter Kontrolle zu halten. Der Erfolg erwächst aus dem Verständnis und Kontrolle der emotionallen Achterbahn , die der Markt für jeden bereithällt , der sich darauf einlässt.
Wenn es so ist das ma trotz der Tatsache alles richtig gemacht zu haben trotzdem verliert so ist es eben als Wahrheit zu akteptieren denn niemand gewinnt immer . Der Plan/Strategie kann nicht vollkommen sein trotz der Bemühüngen und gerade hier liegt ein wichtiger Aspekt : In wieweit macht man Erfolg unmöglich indem man nicht Verluste als ein Teil des Ganzen akzeptiert und gelassen hinnimmt. Ich kann es heute noch nicht gelassen hinnehmen egal wie gut es läuft wenn ein Verlust entsteht und in dem Überwunsch diesen zu vermieden oder wieder wegzubekommen entsteht oft die Katastophe erst. Das Bsp. soll nur verdeutlichen dasd der weitaus wichtigste faktor eben die Psyche ist also die innere Einstellung so wie was ich pers. mentale gesundheit nenne. Es ist das Gewirr von Gefühlen/Emotionen die den Erfolg zu > 90 % bestimmen. Ein funktionierender Plan ist das kleinere Problem m. M. .
Es hat auch was mit Evolution zutun wo eben nur die anpasungfähigsten Arten überleben. Da die Börse sich verändert und die Trends wechseln kommt es wohl auch auf eben diese Anpassungsfähigkeit an. Oder anders asugedrückt : ein Plan der funktioniert nicht immer und es genügt nicht sich stetts an die selben Regeln also Parameter halten. Darüber hinaus muss man auch die Veränderung wahrnehmen und quantifizieren ab wo die regeln ihre Gültigkeit verlieren . z. B. funktioniert in Trendphasen nicht und erst recht nicht zwangsläufig das was in Seitwärtstrends funktioniert. Ergo : es gibt nicht den Universalplan der stetts und immer funzt und entsprechend sollte man dies in der Planung berücksichtigen und dann auch umsetzen wenns soweit ist bzw. erforderlich ist.
Nu ist man als Mensch Gewohnheitstier und erst recht wenn etwas erfolgreich ist und uns Erfolg in Folge bescherrt. Der sog. Pawlowsche Reflex das die Maus immer die Taste drückt wo das Futter rauskommt auch wenns nicht mehr kommt ist auf Menschen und Trading durchaus übertragbar. Wenn etwas nicht mehr funktioniert hällt man daran fest und wird nervös und nervöser und versteht es nicht warum es nicht mehr funzt. Hier ist m. M. n. der Punkt wo die Spreu vom Weizen getrennt wird (wobei ich klar die Spreu bin um nicht irgendwie missverstanden zu werden). Die welche es nicht verstehen sich den immer neu sich entwickelnden und entstehenden Situationen azupassen gehen unter. Der kleine Rest der es versteht sich anzupassen und wenns eben eiinfach fernbleiben ist sind die Gewinner ganz vereinfacht gesagt aber es ist für mich sehr viel drann. D. h. nicht aber das alle regeln neu definiert werden müssen. es geht mir dabei die fixen Regelln und die varaiablen zu trennen und MM z. B. ändert sich nicht zwangsläufig ob nun in einer Trendphase oder nicht .
Ein Regelwerk/Strategie sollte demnach fixe und varaiable Elemente haben. Ein Oberregelwerk sozusagen welches z. B. die Trend- von Nichttrendphasen unterscheidet gibt an welche Parameter zu verändern sind. Ist sehr komplex aber ich bin der Überzeugung das Trading komplex ist und ein fortwährender Prozess ist wo die Regeln sich ändern. Wäre es nicht so würden Tradingprograme fortwährend ja Gewinne schreiben was sie aber nicht tun oder nur der geringste (fitteste) Anteil dieser.
O. K. das weicht ein wenig ab aber evtl. ist es ja doch ein Beitrag der zum Teil der ganzen Diskussion hier beitragen kann. So und nu mal shen was von Euch kommt denn so seh ich das aber keineswegs bin ich auf der Evolutionsleiter des Tradings weit gekommen und alles ist Thorie nur .
"Wir haben dem Feind ins Anlitz geblickt und uns selbse gesehen"
in diesem Sinne
Zar
Strategie:
Tja, wo fange ich da nur an.
Vielleicht doch besser im Schwenk der Jugend und weshalb ich Fernseher, Nachrichten und normalerweise Foren wie diesem aus dem Weg gehe.
Strategie ist das Beobachten und lernen des Marktgeschehens ohne zusätzliche Hilfsmittel.
Nach einem Jahr beobachtens von immer gleichen Underlyings, lernt man Muster zu schätzen, ich brauchte ein weiteres Jahr um mein komplettes Weltbild vom Atheisten zu einem halbwegs gläubigen Menschen umzustellen.
Muster sind nicht das A und O, sie lügen genau wie alles andere an der Börse, auf Indikatoren kann man danach verzichten, man weiß schon vorher das es einen Trendwechsel gibt, aber man weiß nicht wie das passieren wird und leider auch nicht wie lange das anhält.
Plan:
Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.
So abgedroschen der Satz auch ist, ich habe ihn erst jetzt als den wichtigsten Teil von allem verstanden.
Es ist so einfach, dass man nicht von selbst darauf kommt, und das hat ungefähr 6 Jahre gedauert.
Aber dazu schreibe ich nichts weiter, lasst euch überraschen.
Psychologie:
OHm.
Der mental am hässlichsten Bereich, wirklich.
Dazu gehören die Totsünden Neid, Hochmut und etwas abseits ist Gier.
Neid betrifft uns automatisch alle, der Börsenspielgwinner, der Autor, egal.
Sie besitzen nicht das System, nicht die Disziplin um das zu leisten, was du leisten willst.
Dein System.
Ich habe aus allem nur das entnommen was ich für mich persönlich für wichtig gehalten habe.
Indikatoren funktionieren mit dem persönlichen Geschick des Erfinders, nicht mit meinem.
Elliott Wellen funktioniert nur für Elliott, Gann funktioniert nur für Gann.
Nicht für mich, nicht für sonst irgend wen.
Alles was ich von Traderlegenden lernen konnte waren nur Bruchteile aus einem Riesen Gebilde eines eigenen Systems.
Da ist kein heiliger Gral, da ist nur dein persönlich für dich eingerichtets System,. welches ich nicht nachtraden kann, welches du für bestimmte Zeitreihen anwenden kannst, wenn du es genau so machst, entwickle aus Bruchstücken deine Strategie
Aber Larry Williams, Gann, Elliott und sogar Livermoore können es nicht.
Es sind nur kleine Schritte die irgendwann das lernen vom Trading erlauben.
Psychologie Teil 2:
Abschwören eines Trendgedankens, ablassen einer bevorzugten Richtung, daran hängen sich die meisten auf, es ist frustrierend.
Ablassen von Hoch und Bodenbildung. Nie wieder versuchen an Spitzen zu traden und Trendwechsel zu antizipieren. Das machen andere Trottel und davon kommen jeden Tag genug an die Börse.
Kein Gewissen, denn es ist ohnehin unmöglich einen moralischen Einfluss auf das Marktgeschehen zu haben, man ist komplett machtlos.
Unabhängig, ob das Gefühl beim daytraden eine Art Kontrolle durch das Beobachten jeder Kursbewegung suggeriert, man bleibt machtlos, wie das Laub im Herbst.
Das ist nicht Las Vegas, es macht nicht annährnd so viel Fun.
Ich habe etwas echtes persönliches zu sagen.Zwei bemerkenswerte Worte..
Abschaum und
Hass.
Und daran wird sich nichts ändern.
Das ist nicht Las Vegas, es macht nicht annährnd so viel Fun.
Ich habe etwas echtes persönliches zu sagen.Zwei bemerkenswerte Worte..
Abschaum und
Hass.
Und daran wird sich nichts ändern.
wem gegenüber? der börse, dir vielleicht?
finde deine beiträge recht interessant
@sirius
Ja, der Börse gegenüber.
Ich finde daran nichts mehr spassig.
Hoffentlich war dein Urlaub schön.
i believe
06.08.2006, 09:14
Ja, der Börse gegenüber.
Ich finde daran nichts mehr spassig.
warum auch?
ist ein geschäft wie jedes andere auch, vielleicht ist das umfeld was härter und du wirst für fehler was mehr bestraft. aber wenn du in deinem herkömmlichen job nicht gut bist hast du doch auch keine chanse, oder?
danke bicycle, war er ;)
das es nur ein "geschäft" ist merkt man aber erst später...vielleicht nach einigen jahren oder wenn man richtig auf die schnauze gefallen ist, denn für welchen 18 jährigen ist börse ein richtiges geschäft? es ist am anfang immer noch was aufregendes und spannendes...etwas wo viel geld schlummert...das macht ja die faszination mit aus für einen neuling. doch wer zuviel will, den bestraft die börse schon von allein
Mir hat das Trading am Anfang Spaß gemacht, ich konnte neben mein Beruf die gesamte Freizeit für Chartanalysen mit Freude machen, es gab nur schlafen, arbeiten und Chartanalysen.
Heute muß ich mich dazu zwingen eine halbe Stunde dafür aufzubringen, Börsennachrichten im Fernsehen zappe ich schnell weg.
Ich würde es interessant finden eine Umfrage zu starten, wo man angeben kann mit wie vielen Jahren die Leute das Trading angefangen haben.
Im Jahre 2000 war praktisch jeder in Aktien, dass sind aber eher so Sonderjahre, denke in gewöhnlichen Marktphasen wagen sich eher junge Spieler an die Börse.
Vielleicht gibt es dazu eine Statistik, Durchschittsalter und Marktphasen.
Ich würde es interessant finden eine Umfrage zu starten, wo man angeben kann mit wie vielen Jahren die Leute das Trading angefangen haben.
ist sicher interessant..du kannst dazu gerne einen eigenen thread eröffnen und eine umfrage starten :tup:
Hallo Sirus.
Ich habe gegoogelt, aber leider keine brauchbare Statistik gefunden, ich dachte eher an Bankdaten, welche es alleine wegen dem sogenannten "scoring" schon gibt, aber Fehlanzeige.
Eine Umfrage gibt es in einem englisch sprachigen Forum.
Da war ich schon ein bisschen baff.
Ein paar Currency Trader sind unter 18. Ich kenne mich mit den Gesetzeslagen in Amerika nicht aus.
http://www.learncurrencytrading.com/fxforum/showthread.php?t=10818
hi bicycle
ja es gibt aber generell gesehen extrem wenig leute unter 18 die sich auch nur annähernd interessieren für börse
aber wenn man sie trifft, dann findet man recht häufig welche die gleich alles wollen und 1000% musterdepots haben und sich dann wundern das sie nach nem jahr pleite sind...da is die jugend noch recht ungestüm was das angeht, aber der reiz lockt immer wieder welche an...wer hat mit 18 nich gern geld ;)
Also, weißt du was mir im Jahr 2000 und danach aufgefallen ist, dass Leute mit 20 Jahren und mehr auf dem Buckel als ich damals, die selben Illusionen hatten.
Alter schützt vor Torheit nicht.
Angeblich ist laut Consors, der Consorskunde im Durchschnitt 40 Jahre alt, welcher normale Mensch fängt denn im dem Alter an zu traden?
Nur dann wenn plötzlich alle traden wollen. Der Herdentrieb war dann doch stärker als der Verstand.
Mir kann niemand erzählen das die Händler bei Consors im durchschnitt über min. 10 Jahre Börsenerfahrung besitzen, sondern eher das es sich um eine Sammelstelle für Depotleichen handelt.
i believe
06.08.2006, 17:22
welcher normale Mensch fängt denn im dem Alter an zu traden?
derjenige der vorher das geld für seine familie und seine imobilie braucht:rolleyes:
derjenige der sich in jungen jahren nicht ums alter kümmert:rolleyes:
derjenige der in jungen jahren noch nichtmal genug geld zum leben hat(weil er es woanders sinnlos ausgibt)
derjenige der mit 20 angefangen hat wird zumindest mit 60 wahrscheinlich auch noch ein depot haben und verschiebt damit das durchscchnittsalter nach hinten.
ich glaube nicht das sie das durchschnittsalter nach aktivitäten aufteilen sondern einfach nach dem alter der besitzer.
Die meisten in dem höheren Alter die ich persönlich kenne, haben sich einfach durch eine Aktienmanie anstecken lassen, dazu zähle ich Arbeitskollegen, sogar mein Hausarzt zählt dazu.
Alle sind Pleite gegangen, ich kenne nicht einen der vom Trading leben kann, faßt alle sind mit ihrem Geld richtig in die Vollen gegangen und die meisten traden nicht mehr, obwohl immer noch ein Depot existiert und jetzt ist bei denen Kostolany angesagt, nur das Kostolany damit Geld verdiente.
Die meisten in dem höheren Alter die ich persönlich kenne, haben sich einfach durch eine Aktienmanie anstecken lassen, dazu zähle ich Arbeitskollegen, sogar mein Hausarzt zählt dazu.
Alle sind Pleite gegangen, ich kenne nicht einen der vom Trading leben kann, faßt alle sind mit ihrem Geld richtig in die Vollen gegangen und die meisten traden nicht mehr, obwohl immer noch ein Depot existiert und jetzt ist bei denen Kostolany angesagt, nur das Kostolany damit Geld verdiente.
:lol
Kostolany war nicht nur einmal Pleite...
Anfängerin1
07.08.2006, 11:15
Alter schützt vor Torheit nicht.
Angeblich ist laut Consors, der Consorskunde im Durchschnitt 40 Jahre alt, welcher normale Mensch fängt denn im dem Alter an zu traden?
Nur dann wenn plötzlich alle traden wollen. Der Herdentrieb war dann doch stärker als der Verstand.
Mir kann niemand erzählen das die Händler bei Consors im durchschnitt über min. 10 Jahre Börsenerfahrung besitzen, sondern eher das es sich um eine Sammelstelle für Depotleichen handelt.[/quote]
Warum sollen Rentner nicht an der Börse sich ein zusätzliches Taschengeld verdienen können, mir macht es jedenfalls Spass und es ist ganz intreressant, was für eine Meinung Jungen von den Alten habt. Ich meine man kann sich ergänzen:wonder:
Das ist schön für dich, zum lernen gehört eine Portion Spaß dazu.
Vom Börsenopa der zum Magier der Märkte wird, habe ich persönlich eine andere Einstellung, ich kann mir heute nur schwer Vorstellen mit 40 meine erste Aktie zu kaufen, schon allein aus dem Grund mit dem irgendwann bevorstehenden Verlusten zu viel persönliches in meinem Leben umstellen zu müssen.
Du sprichst vom Taschengeld an der Börse aufbessern, als würde im Wohnzimmer ein kleiner Goldesel rumhüpfen und immer kleine Portionen Dukaten "hinterlassen".
Hast du dich einmal gefragt, was du von der Börse willst, hast du ein Ziel vor Augen?
Wenn man wirklich Gut ist kommt man nicht darum herum wirklich viel Geld zu verdienen, und dann kommt es darauf an sich die Frage zu stellen, kann ich davon irgendwann Leben, will man das eigentlich.
Also was tuen wir alle hier eigentlich?
Ist das hier herumtreiben, Spaß haben, eine Zwischenphase oder geht es darum Geld zu verdienen?
Wie viel mentale Stärke will man dafür aufbringen, in einer Grauzone zwischen Beruf und Trading zu verbringen?
Mal angenommen, du hast deine ersten Verluste hinter dir, hast es geschafft dich noch einmal aufzuraffen und stellst dann fest, dass mittlerweile schon so viele Jahre in nem Affentempo an dir vorbei gezogen sind wie nichts. Eigentlich war es geplant mit der ersten Börsenmillion an der Copa Cabbana Drinks schlürfen.
Schön, was nicht ist, kann ja noch werden, denn durch die ganzen Fehler lernt man ja "Gutes Trading", also viel Geld verdienen, den Job kündigen und ein neues Leben beginnen.
Das heißt im Endeffekt vom Trading/Investing leben, oder nicht?
Bist du dir sicher, wegen dem was du über Rentner und Taschengeld geschrieben hast?
Guten Morgen,
dieser Thread ist ursprünglich aufgemacht worden, um über Strategie und Psychologie zu berichten und zu diskutieren. 2, wie ich meine, sehr wichtige Faktoren.
Leider ist man dabei etwas vom Thema abgekommen und philosophiert nun über das Durchschnittsalter eines Traders.
Ich würde mich sehr freuen, wenn diese wichtige Thematik von Strategie und Psychologie wieder neu belebt werden würde.
Als Anfänger, und da scheint es hier viele zu geben, bin ich an allem Wissenswerten interessiert.
Vielen Dank und auf ne gute Diskussion,
Gruß Jörg
nextleveltrader
12.03.2008, 21:47
Ich finde auch, man sollte wieder zur Psychologie beim Traden zurückkehren. Es ist ja oft so bei ''Anfängern'', dass die Kurse immer dann fallen, wenn eingestiegen wird und der Kurs dann steigt, wenn man gerade die Notbremse gezogen hat und ausgestiegen ist. Das ist das Hauptargument, mit dem ''Trading-Anfänger'' ihr scheitern begründen. Und den Schritt, den die Meisten, die schon einmal schmerzhaft viel Geld verloren haben, einleiten, ist es, die Investmentplanung einem Fond zu überlassen,
da die ''Anfänger'' meinen, sie seien unfähig zu traden und nur ein Experte könne so etwas kompliziertes machen. Da ich schon über Einige hier im Aktienboard gelesen habe, denen das alles passiert ist und die sich jetzt im Fondforum tummeln, schreibe ich das Alles. Denn ich möchte die Psychischen Barrieren in unseren Köpfen beseitigen und klarmachen, dass mit ein bisschen Strategie ein Fondexperte leicht zu übertreffen ist.
''Ein Experte ist ein Mensch, der kleine Fehler vermeidet, während er einen großen begeht.''
-Benjamin Stolberg (1891-1951)
Der größte Fehler nach einer großen Investmentpleite, oder sogar noch davor, ist es, das Kapital einem Fondsmanager anzuvertrauen.
Denn: 96% aller Fondmanager schafften es in den letzten 20 Jahren nicht, den Markt zu schlagen. Das bedeutet, dass es den Fondmanagern nicht gelungen ist, mehr Rendite zu erwirtschaften, als der Dax-Index. Der größte Grund erklärt sich darin, dass Fondmanager exorbitante Summen verwalten. Das können schon einmal 500 Millionen Euro sein. Der Fondmanager investiert in die Aktie xy, also wegen der Differsivizierung vll. 20 Millionen. Nun wird das Unternehmen allerdings immer unrentabler und zieht Verluste von 10% mit sich. Der Fondmanager entscheidet sich für den Ausstieg aus Aktie xy. Nun kann man sich ja denken, wie lange es dauert, bis 20 mllionen Euro aus dem fallenden Markt abgezogen sind. Auf jedenfall so lange, bis der Kurs um weitere 10% gefallen ist. Ein Privatinvestor, der die Lage entdeckt hätte, und seine 500 Euro abziehen würde, hätte sein gerettetes Geld schon nach 5 Sekunden wieder auf seinem Konto. Ein Fndmanager ist lange nicht so flexibel. Er hat nicht den Luxus, auszusteigen, wenn der Kurs fällt. Das wäre der erste und wichtigste Grund, einem Fondmanager nicht sein Geld anzuvertrauen.
-fortsetzung folgt morgen- (Thema: Der Kurs sinkt wenn ich einsteige und steigt wenn ich aussteige-anfängerpech????)
Hallo Moderator,
ich finde der Thread "Bin ich auch ein Daytrader" gehört in das "Anfänger und Einsteiger-Forum"
shadowcaster
27.07.2008, 16:17
Hi, ich habe zum Thema einen interessanten und lesenswerten Artikel unter gefunden.
Trifft ziemlich meine Meinung, vorallem das - zumindest mir früher mal bekannte - laufen lassen von Verlusten.
Ganz gut getroffen!
Stay cool, SC.
hallo, shadowcaster :)
dein beitrag enthieltverlinkung auf kommerzielle seite... stell doch gerne die dir wichtigen aspekte selbst/ ohne diesen link dar , damit wir drüber diskutieren können :)
steve008
22.11.2008, 18:53
Hallo,
ich bin neu im Forum und ansich auch an der Börse. Also erstmal Hallo in die Runde und Glückwunsch zu diesem Forum. Die bisherigen Beiträge fand ich einfach super und vor allen auch für Einsteiger nachvollziehbar. Manche Fachbegriffe kenne/verstehe ich zwar noch nicht aber das kommt schon noch.
Möchte die Chance nutzen und mal meine Sammlung an Strategien vorstellen.
Aktuell handle ich nur mit Dax-Aktien - soviel vorweg.
Im Zentrum meiner Strategien steht ein Phänomen, dass ich mal als Mittagsralley bezeichnen möchte: An manchen Tagen bricht bei den meisten Dax-Werten der Kurs Mittags massiv ein, um dann ab 1 - 2 Stunden später wieder anzuziehen. Ist nicht an allen Tagen so und einige Werte schießen gerne mal quer. Auf solche Tage warte ich dann. Meist habe ich 2 - 3 Aktien im Auge, die sich für solche Manöver an den vergangenen Tagen anfällig zeigten. Wenn dann der Kurs anzieht, warte ich 2-3 kurze Aufwärtsbewegungen ab und steige ein. Die Gewinne sind hier nicht so gewaltig aber der Trend wird oben meist sehr allmählich flach. Plötzliche Einbrüche sind eher ungewöhnlich.
Interessant fand ich, dass sich mit Einführung der Winterzeit dieser Einbruch von 12.00 auf 11.00 und dann auf 11.30 verschob. Könnte mir vorstellen, dass es an den morgenlichen Gewinnen mancher Trader liegt, die dann verkaufen. Dann bricht viel Panik aus, immer mehr verkaufen und alles rutscht ab.
Evtl. können auch viele nebenberufliche Trader in iher Mittagspause etwas zocken und kaufen Werte, weil sie so ähnlich denken wie ich.
Dann ist da noch die Frühstücksralley: Wenn schon vorbörslich Werte gut gehandelt werden, behalte ich sie in der ersten halben Stunde im Auge und bei einem stabilen Aufwärtstrend wird eingestiegen. Die morgentlichen Ralleys brechen aber oft rasch ein, wenn ein Sockel erreicht ist. Hier arbeite ich nicht mehr mit sl, da die mir z.T. zu träge reagieren.
Dann gibt es noch den "Endspurt" so von 16.00 bis 17.30. Da liegt es mir nicht so, obwohl ich hier noch nie reingefallen bin. Letzte Woche habe ich erstmals auch nachbörslich bis 18.30 gehandelt. Die Kursschwankungen erscheinen mir etwas verlangsamter. Da kann man noch einen Augenblick überlegen.
Generell ist der Dax ein entscheidendes Kriterium. Ist er am Morgen im Minus, bin ich eher zurückhaltend. War er morgens im Plus und rutscht zum Mittag an Null oder ins Minus, beim ersten Anziehen meiner Aktien aber auch ins Plus wird eingestiegen - sonst nicht.
Beim den Abendtrads bin ich mir noch unschlüssig. Unterbewertete Aktien sind hier sicher sinnvoller. Da muss ich mir noch Gedanken machen. Mit ein Grund, warum ich da noch zurückhaltend bin.
Ich setze meist nur auf eine Aktie, maximal auf zwei, behalte sie und den Markt aber im Auge. Wenn alles drumherum einbricht, verkaufe ich, auch wenn meine Aktie noch am steigen ist. Meist lag ich damit richtig.
Oft rutsche ich nach dem Kauf ins Minus, hier muss ich noch mehr Nerven bewahren und ein kurzes Nachlassen vor dem Kauf abwarten. Ausstieg erfolgt wenn der Verlust über 0,5 - 1% geht - komme was wolle. Wenn der Kurs dann wirklich wieder traumhaft anzieht, kann man immer noch einsteigen. Hat mich viele Prozente gekostet aber auch vor manchen Verlusten bewahrt. Wenn sich ein längeres Plateau bildet, verkaufe ich auch - hier gab es schon oft blitzartige Abrutscher.
Ach ja - hier fängt auch die Psychologie an! Mir fiel auf, dass ich bei der Akzeptanz von 2-4% Verlust wesentlich schneller die sl-Grenze weiter nach unten korrigierte, als bei knappen sl. Ist so ein ganz persönlicher Faktor, aber den habe ich mir auf ägyptische Grabstafeln gemeißelt.
Ich setze meist um die 4.000 bis 6.000 pro Trad ein. Bei meinen Broker zahle ich 5,90 für die Order. Die Hemmschwelle für einen niediriges Risiko für den Ein- und Ausstieg ist da geringer als bei Positionen um 2000 - 3000.
Nach einem guten Trad mit 3 -4% veringere ich das Risiko in Richtung 0,5% - Ich werde sonst leichtsinnig und der Gewinn ist wieder weg.
Nach Verlusten wird das Risiko nicht erhöht. Die Zeit arbeitet für einen und mit ihr werden die Verluste wieder rein geholt.
So, dass war mal ein Abriss meiner Strategie. Bei der Kritik bitte keinen Rücksicht nehmen wenn ich da Unsinn geschrieben habe.:dunce:
Lieber einen Tag mit einem roten Kopf rum rennen, als einen Monat in den roten Zahlen zu stehen.:irony:
Grüsse
Steve
whitepaper
22.11.2008, 19:37
welcome, steve!!!! :)
und: schöner beitrag! :tup:
... macht für mich persönlich auch den eindruck, als wäre er durch aus einen eigenen thread wert.
--> in welchem du deine strategie wie oben schon darstellst und sich dann der austausch anschliesst.
was meinst? sinnvoll? :) :dunce:
steve008
22.11.2008, 20:03
Hallo whitepaper,
danke für die anerkennenden Worte. Da scheine ich ja nicht völlig daneben zu liegen.
Einen eigenen Tread finde ich ganz sinnvoll, obwohl der Beitrag ja zum Thema passt.
Ich werde mal eine Nacht drüber schlafen. Hatte schon an einen kleinen Depot-Bericht gedacht - zumindest bis zu einer bestimmten Grenze.
In welcher Forumssparte könnte man denn so einen Tread am besten platzieren?
Grüsse
Steve
whitepaper
22.11.2008, 21:51
das macht hier im strategieforum schon sinn -- hast dich richtig adressiert ;)
du beschreibst ja schon strategische vorgänge deinerseits für aktiengewinne im tageshandel.
wirst du sicherlich noch ab und an auf gleichgesinnte hier stossen und man kann sich dann hinsichtlich der vorgehensweise in deinem thread austauschen.
evt. gar tagesaktuell über spezifische underlyings? :tup:
ich würde mich drauf freuen :)