Vollständige Version anzeigen : Wir helfen uns: Psycho-Tricks!
Die meisten von uns wissen, welche große Rolle die eigene Psyche spielt.
Die, die es nicht wissen haben sie entweder gemeistert :D , oder werden es noch merken :mad: .
Viele Profis benutzen Coaches (oder arbeiten als solche ;)).
Auf der anderen Seite, wissen wir auch wie leicht unsere menale Verfassung oft zu verändern ist (und wie bockig sie manchmal ist.)
Daher haben diese Profis oft kleine Hilfsmittel, die ihnen helfen (sollen).
Wie wär's wenn wir hier einmal unsere kleinen Hilfsmittel posten. Ich will da gar keine Vorgaben machen ... jeder wie er's mag.
Zwar ist jeder verschieden, aber evtl. kann man andern helfen oder endeckt etwas, daß einem selbst hilft.
Du möchtest bestimmt auf die Disziplin anspielen, oder?
Ich habe meinen geschrieben Tradingplan, den ich als Art Leitfaden für meinen Erfolg ansehe.
Das hilft mir persönlich sehr stark.
Grüße
DEM
schlaubi
17.01.2002, 21:58
Ich drucke mir immer den Chart (mit einer Notiz) aus, wenn ich einen Trade eingehe, dieses Blatt lege ich dann auf meinen Schreibtisch, so habe ich schnell und einfach immer den Gedanken warum ich eingestiegen bin. Ich sehe gleich, wenn sich etwas verändert und ich handeln muß!
by
schlaubi
Gute Ideen!
Das bestätigt die Vermutung, daß man durch eine Strategie (eine feste Herangehensweise) die mentale Verfassung in den Griff bekommen kann. Mindestens teilweise. ;)
DEM
Ich meinte aber nicht nur Disziplin, es gibt ja auch z.B. Mutlosigkeit und (leider) vieles mehr.
hoellenfuerst
18.01.2002, 17:29
ich halte es wie schlaubi
aktien auf die ich ein auge geworfen habe hängen als chart an der wand, mit ein paar stichpunkten
aktien in die ich investiert bin gehen in einen ordner...
und wenn ich rausgehe kommen sie in den ordner trades
der logischerweise in zwei teile geteilt ist:
der eine heißt weise
der andere bezichnender weise dummheiten
schlaubi
19.01.2002, 13:30
@HF
Das mit den 2 Ordnern ist gar keine so schlechte Idee, nur warum hast Du diese Namen vergeben?
Es mag wohl geschmacksache sein, aber wenn man sich schon die Arbeit macht, seine Charts an die Wand zu pappen und dann einen rießen Aufwand zwischen Guten und Schlechten Trades macht, dann steckt da sehr häufig ein System dahinter, oder? Und wenn ein ausgeklügeltes System dahintersteckt, dann sind Verlusttrades keine "Dummheit", sondern einfach nur Verluste.
Im Gegenteil, ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, daß Verluste sogar Positiv sein können. Wenn z.B. man sich selbst ertappt, daß man leichtsinnig eingestiegen ist (dann wohl doch ehr wieder Dummheit?). Aber bei einer Erfolgreichen Verlustbegrenzung würde ich nicht unbedingt von Dummheit sprechen.
by
schlaubi
hoellenfuerst
19.01.2002, 15:25
ok, in gewisser weise haste recht.
aber ich glaube, daß die namen ja jeder für sich selbst wählen kann und sollte.
ich kann nur sagen, daß mir da am anfang noch viel bessere worte in den sinn kamen.
geh mal davon aus, daß man mir nachsagt ich habe einen etwas sonderbaren humor :D und ein etwas komisches verhältnis zum geld :rolleyes:
letztendlich geht es nur darum, wie man damit umgeht.
schlaubi
19.01.2002, 16:44
Klaro, habs verstanden!
by
schlaubi
Und wenn ein ausgeklügeltes System dahintersteckt, dann sind Verlusttrades keine "Dummheit", sondern einfach nur Verluste .
Es ist unheimlich wichtig zu unterscheiden, ob eine AKtie einfach nur verkauft werden musste, weil die Strategie halt nicht immer aufgeht (erwarteter Verlust) oder ob man einen Verlust erlitten hat, weil man einen Fehler bei der Anwendung der Strategie (unerwarteter Verlust) machte. Ebenso kann es sein, dass sich was am Markt ändert und die Strategie nicht mehr funktioniert.
Ebenso sollte man bei Gewinntrades vorsichtig sein, dass man nicht denkt: ich habe Gewinn, also habe ich recht gehabt. Ob man bei einem Trade Gewinn hat oder nicht, hat nichts mit Recht haben zu tun. Erst die Akkumulation von regelmässigen Gewinnen über den Zeitablauf gibt einem Recht.
hoellenfuerst
19.01.2002, 18:14
Ebenso sollte man bei Gewinntrades vorsichtig sein, dass man nicht denkt: ich habe Gewinn, also habe ich recht gehabt. Ob man bei einem Trade Gewinn hat oder nicht, hat nichts mit Recht haben zu tun. Erst die Akkumulation von regelmässigen Gewinnen über den Zeitablauf gibt einem Recht.
diese fragestellung empfinde ich als hypothetisch. letztendlich ist es vollkommen egal wie gewinne realisiert werden.
das mit dem recht sehe ich also etwas lockerer. wenn auch die aussage im grunde genommen so korrekt ist.
mir fällt da folgender satz ein:
recht haben und recht kriegen ;)
man kann also in der strategie vollkommen recht haben, nur gewinne lassen sich damit nicht unbedingt machen...
damit fühle ich mich wieder einmal bestätigt, wenn ich der meinung bin, daß nur der auf lange sicht gewinnt, der bereit ist sich wie ein chamäleon zu verhalten.
Höllenfürst,
es hatte damit zu tun, dass nun mal Aktienkursbewegungen in der Regel normalverteilt sind. Das heisst, dass eine gleich hohe Wahrscheinlichkeit für +5% besteht, wie für -5%. Wenn man nun Gewinn macht, heisst es nicht automatisch, dass man recht hat, sondern es ist einfach eine normale Schwankung aufgetreten, die nichts mit der Entscheidung oder der Strategie zu tun haben muss.
Das Recht bekommen ist, wenn man die wenigen Situationen ausfindig macht, wo sich die Wahrscheinlichkeitsverteilung zu den eigenen Gunsten verschiebt oder man durch ausgeklügeltes Riskmanagement (MM, Stops, Exitstrategien) einen Weg findet, die Normalverteilung "auszustoppen".
hoellenfuerst
19.01.2002, 18:24
sorry,
wir reden beiden vom selben, aber nur aneinander vorbei... ;)
ist manchmal halt a bisserl schwierig mit der mitteilung von gedanken.
mein Trick ist ganz einfach:
ich erzähle soviel Leuten wie möglich über meine Vorstellungen, wieso und weshalb ich etwas mache. Ich habe im Jahr 2000 das Internet als ideale Plattform für so etwas entdeckt.
Man schreibt seine Gedanken auch noch auf und kann sie sich selbst immer schön vor die nase halten! Hilft ungemein zur Selbstdisziplin. War bestimmt mit ein Grund, warum ich so gut durch das jahr 2000 kam, obwohl ich trotzdem zu undiszipliniert war und so an die 20 % Performance verschenkt hatte.
Als ich hier in 2001 meinen "Wie gehts weiter" Thread schrieb war es ähnlich. Die Ideen und Beobachtungen haben sich verdichtet und mir sind Dinge aufgefallen, die ich sonst evtl. nicht bemerkt hätte.
schlaubi
23.01.2002, 16:40
@snahas
einfach, aber genial ;)
snahas
ich erzähle soviel Leuten wie möglich über meine Vorstellungen, wieso und weshalb ich etwas mache.
Hast Du mal überlegt, wie sehr Du die Leute damit nervst? ;)
Ich habe im Jahr 2000 das Internet als ideale Plattform für so etwas entdeckt.
Gib dem Affen Zucker! :D
Bis auf diese Reibungsverluste ist das funktional.
Nicht zuletzt wird Commitment als eine der Erfolgsbedingungen von Top-Tradern angeführt.
Manche Psychologen würden einwenden, daß diese Methode kontraproduktiv sein könnte(!), denn nicht jeder kann dem (wenn auch selbst gesetzten [oder grade dann] Druck) standhalten.
Manchmal kann das hemmen.
Das trifft dann auch in etwas das, was ich meinte, als ich sagte: Wenn es einer wirklich will (d.h. sich verpflichtet), dann schafft ers auch. ... Stimmt wohl auch nicht immer.
Gruß
Dawnrazor
31.01.2002, 12:10
Nicht zuletzt wird Commitment als eine der Erfolgsbedingungen von Top-Tradern angeführt.
Ja, das ist mir auch aufgefallen. Die meisten Market Wizards aus den Bücher von Schwager haben die Interviews entweder neben dem Handel oder erst abends, wenn die Börsen zu waren, gemacht. Da haben nicht viele den Tag am Strand verbracht und währenddessen den Computer für sich handeln lassen, wie es z.B. Enterlong als Idealvorstellung hat.
Der war doch der eine, der mit einer offenen Position zum Windsurfen ging, dann nicht mehr vom falschen Ufer wegkam und dadurch nen ordentlichen Verlust hatte.
Ja, ja, das Leben halt wieder ..
besserweis
31.01.2002, 16:02
Ich fange immer an zu beten :D , wenn ich im Schwimmbad bin und meine Orders platziert sind.
1. Weil nach einem SB Limit wenn ich gerade in der Sonne bruzle kein SL gesetzt werden kann.
2. Weil ich ein SL ab und an schon mal vergessen hatte. (Alzheimer lässt grü0en) und leider hab ich dann auch ordentlich verloren.
Kurz und kanpp, mein Trick ist, so wenig wie möglich, wenn ich investiert bin, auf die Kurse gucken, so lange der Handel läuft.
Danach kann ich immernoch staunen was so alles passiert ist.
Gruß
bw
Kurz und kanpp, mein Trick ist, so wenig wie möglich, wenn ich investiert bin, auf die Kurse gucken, so lange der Handel läuft.
Danach kann ich immernoch staunen was so alles passiert ist.
Für nen Scalper wäre das zwar nix, aber mir hat es echt geholfen, 100%.
Kurz und kanpp, mein Trick ist, so wenig wie möglich, wenn ich investiert bin, auf die Kurse gucken, so lange der Handel läuft.
Das ist ein Super Trick, wenn man einen Anlagehorziont von länger als zwei drei Tage hat.
jetzgehtslos
05.08.2002, 15:28
Hi,
ich würde diesen Trick auch in anderen Umständen als manchmal sehr hilfreich ansehen, natürlich nicht im Minutenbereich, aber es reicht schon im 2-3 Stundenbereich.
Wenn man sich eine Meinung gebildet hat, dazu einen vernünftigen Stop setzen kann, warum nicht einfach die Pos. eingehen, Stop setzen und am Ende vom Handelstag nochmal kurz reinschauen, wenns gut ausschaut, evtl. auch noch weiter laufen lassen.
Ich hab mit dieser Methode schon öfter große Gewinne gemacht, die ich wahrscheinlich wenn ich vor dem Bildschirm gesessen hätte nicht gemacht hätte. Andererseits lag ich aber auch desöfteren einfach mit dem Zeitpunkt falsch und begann meine Positionierung zu früh und wurde dadurch ausgestoppt.
Das meiste Geld verdient man an der Börse mit Geduld und Disziplin!
Ciao
jgl
Und dann muss man noch bedenken, dass selbst wenn das dauernde Kontrollieren keine negativen Effekete hat, es noch lange nicht heißt, dass es auch den zeitlichen Aufwand lohnt, d.h. einer Kosten/Nutzen-Analyse standhält.
Vielen hilft es gegenüber andern Verpflichtungen einzugehen.
Indem man bspw. seiner Freundin sagt "Schatz, ich kaufe jetzt und bei 28 bin ich wieder raus!!!" oder "Wenn ich diesen Monat 1000$ verliere, mach ich bis zum nächsten ersten Pause."
Wenn man dann Abweichen möchte, muss man das ANDEREN gegenüber rechtfertigen. :hammer: Die lassen sich evtl. nicht so leicht bescheissen wie man selbst. Oder man muss halt sehr raffiniert sein. :cool:
hoellenfuerst
29.10.2002, 21:59
ich bin ruhig brammm brammm :D
Gordon Shamway
29.10.2002, 22:18
Den Stresspegel HIER (click) (http://www.cyberspirit.de/stress/) senken. ;)
hoellenfuerst
29.10.2002, 22:20
ich finde das hier (http://informer2.comdirect.de/de/default/_pages/charts/main_large.html?useSettings=0&Xun=andreas.stuckmann&disclaimer=ok&iInd0=na&iInd1=1&iInd2=na&iIndcount=1&iType=4&minYear=821404800&sAv1=na&sAv2=200&sAv2count=1&sBench2count=1&sBenchcount=1&sMarket=INDU.IND&sOrdType=price&sScale=linear&sSettings=na&sSymbol=INDU.IND&sTimestamp=iD+iD+821404800&selected=chart&sid=a60d1d71596660984983f9f66975ebd1bf6a34fedfa616 0b&sTimeframe=iD) besser :D
Gordon Shamway
29.10.2002, 22:24
Um Himmels Willen, das kann einen Bären ohne Vorwarung auf die Intensivstation der Herzklinik bringen. :eek:
hoellenfuerst
29.10.2002, 22:25
du bist doch oberbulle :eek: :D
InvestManager
05.08.2005, 21:14
Hallo!
Ich bin zwar neu hier, möchte aber trotzdem meinen Senf dazugeben.
Ich führe ein Tradingtagebuch. D.h. ich schreib auf warum ich gekauft hab, wie es während dem halten der Position läuft, wie ich mich dabei fühle, etc.
Es ist erstaunlich sein Geschreibsel nach ein paar Tagen zu lesen und zu sehen wie man sich bei Verlusttrades immer wieder selbst was Vormacht.
Keine Papiertrades! Spekuliert mit richtigem Geld! Das erhöht die Konzentration ungemein und wenn man Fehler macht, tun diese auch richtig weh und man vergisst diese nicht mehr so schnell. Gut sind auch die Freetrade-Aktionen der Online Broker, da kann man auch schon mal 30 € Gewinn mitnehmen oder 10 € Verlust realisieren wenn keine Transaktionskosten anfallen, das ist fast wie Papiertrading.
Und wenn man den schon gemachten Fehler trotzdem vergisst und ihn dann noch 2 mal wiederholt, dann sollte man es lieber ganz bleiben lassen! In dem Fall lautet die Empfehlung: Sparplan in einen Indexfonds.
Keine Papiertrades!
:wonder:
Ich teste neue Strategien immer auf dem Papier und dies Erfolgreich...
Wenn man nicht die noetige konzentration hineinsteckt sollte man es gleich bleiben lassen...
Wenn man nicht die noetige konzentration hineinsteckt sollte man es gleich bleiben lassen... deswegen hast du wohl auch dein Musterdepot wieder gelöscht :lol
Proswing
06.08.2005, 20:53
Es liegt alles an Glaube und Vertrauen an seine System oder Strategie.
Falls funktioniert und Trader vertraut denen, dann kleine Verluste einfach gehören zum Geschäft.
Falls kleinste Menge von Unsicherheit besteht – Psyche wird bald ruiniert.
Habt Ihr schon passende und sichere Strategie ausgesucht?
Glaubt Ihr an sie?
Auf diese Frage muss jeder für sich selber beantworten.
du hast mich als "New Turtle" erst ein- und dann wieder ausgeladen, weil ich nicht bereit war, für durch nichts belegte 50% Zielrendite mir sinnvoll erscheinende Grundsätze über Bord zu werfen - nach dieser Erfahrung sehe ich keine Grundlage für weitere Diskussionen mit dir, du brauchst du mich also nicht mehr anzusprechen, lass' es einfach bleiben :tup:
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1233900#post1233900
Ich spreche dich hiemit nicht an! Dies gilt nur als allg. Information.
:eek:
Da du hier schon eine Art Rufmord betreibst, muss ich Stellung zu der Sache beziehen.
Ich habe Aufgaben gestellt die jeder Turtel bearbeiten soll.
Du bist nicht berreit diese Aufgaben mit zu bewältigen.
Dies hat alles nichts mit Grundsätze oder ähnlichem über Board werfen zu tun!
Anfangs geht es um die absoluten Basics! Candels, Formationen,Volumen, Trends usw...
Du bist nicht berreit mitzuarbeiten. Willst aber meine selbst entwickelten Strategien über E-Mail zugeschickt bekommen. :nono:
Die Geschichte mit den 50 % habe ich dir schonmal über PM erklärt. Diese Aussage hatte zwei beweggründe.
1) Es ist und bleibt das Ziel!
2) Es soll ein Anreiz sein, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es steht lediglich da, dass es das Ziel ist. Nicht, dass ich es euch garantiere...
Ich habe extra geschrieben, dass die erlernten Techniken nur auf dem Papier stattfinden werden (Papertrading).
Ich würde mir niemals anmassen, dass ich sage OK jetzt tradet mit euerm Geld diese Strategien. Jeder setzt Sie anders um. Was für das Ergebniss entscheident ist. Wie man unschwer im Thread erkennen kann, bauen sich die Turtels ihren Wissenshorizont selbst auf.
Es geht um Sicherheit, Verständnis und Disziplin!
Wenn du einen Job annimmst und nicht Arbeitswillig bist, wirst du auch ganz schnell wieder ausgeladen, sprich gefeuert :contract:
Ich habe dir danach wieder angeboten mitzumachen. Du bist weiterhin der Meinung gewesen, dass du nichts arbeiten willst aber die Ergebnisse auf dem Silbertablett serviert bekommen willst.
Ich kenne niemanden wirklich niemanden, der sich auf solchen unsinn einlässt. Ich schicke mit Sicherheit niemanden, mit dieser Einstellung ,irgendwelche Sachen zu, welche mich einen Haufen Arbeit gekostet haben! Wenn du das nicht verstehen willst und dich auf eine keine Diskussion einlässt, kann ich dir auch nicht helfen.... :hmpf:
Ich versuche hier eine kostenlose Ausbildung anzubieten. Es ist auch viel Arbeit für mich! Darum geht es mir aber nicht. Mir dann aber noch solche Sprüche anhören zu müssen, finde ich echt daneben.
Man kann darüber denken was man will. Wir haben hier in D schließlich eine Meinungsfreiheit. Aber dennoch ist es auch eine Demokratie. Ich habe eine Demokratische Meinung via Umfrage eingeholt. Eine 2/3 Mehrheit ist dafür. Wie du siehst, waren auch Leute dagegen, oder bezeichnen es als blödsinn. Jedoch halten sich diese Leute zurück. Sie haben ihre Meinung über dieses Projekt mit der Umfage dargestellt. Ich muss diese Meinungen akzeptieren, da jeder unterschiedliche Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat. Es ist auch gut so wenn man Kritiker hat. Damit wird der eigene Schweinehund in einem geweckt, um diese nachträglich zu überzeugen, dass dieses Projekt doch sinvoll ist.
So viel zu meiner Meinung!
du nimmst dich selbst einfach ein bisschen zu wichtig und mit Verlaub, so wichtig bist du nicht. Du hast mich als börsengeschädigt und als Newbie bezeichnet, obwohl ich wahrscheinlich mehr Börsenerfahrung als du habe, Schwamm drüber.
Da du aber wahrscheinlich ein paar Bücher gelesen hast, die ich noch nicht kenne, weil meine Ausrichtung früher ganz anders war, hab' ich in der Tat eine Zeitlang überlegt, bei der Turtleaktion mitzumachen. Dabei ging es mir nicht um "silberne Tabletts", sondern um eine Diskussionsgrundlage, um sinnvoll mitdiskutieren zu können. Nur wer schon alles weiß und die letztendliche Weisheit für sich gepachtet hat, braucht nicht mehr zu diskutieren. Deswegen stand am Ende meiner letzten PM an dich, vom 2005-07-24, 18:40 Uhr "ich werde mich bemühen, auch etwas Sinnvolles beizutragen". Danach habe ich nichts mehr von dir gehört :nounder:
Jedenfalls wünsche ich euch viel Erfolg und dass ihr jetzt nicht jedes Posting in diesem vielfältigen Forum durch die Turtlebrille seht :tup:
lautet das Thema des Threads. Dazu habe ich geschrieben, dass ich Papiertrading für nutzlos halte, was im Zusammenhang mit dem Thema des Threads und im Zusammenhang mit dem Thema des Forums (= Börsenpsychologie) zu verstehen ist. Nach wie vor halte ich Papiertrading für nutzlos, wenn es darum geht, den psychologischen Stress an der Börse in den Griff zu bekommen. Das ist wie Fallschirmspringen am Computer, wenn man nichts zu verlieren hat :pctap:
:backtop:
Schneewittchen
09.08.2005, 10:41
doch päda ist in diesem experiment sehr wichtig ;)
und er macht das gut - ;) meine Meinung:
Der Bootsobmann hat die Verantwortung, das Kommando an Bord und trifft wesentliche Entscheidungen (z.B. Fahrtabbruch bei Unwetter) auch dann, wenn er nicht selbst steuert. Wenn der Bootsobmann einem geeigneten Steuermann die Verantwortung dafür überträgt, wählt dieser Steuermann den richtigen Kurs und gibt die dazu erforderlichen Kommandos. (http://www.reeser-ruderverein.de/rudertechnik/steuern.htm)
es gäbe nix schlimmeres als ein Boot mit mehreren Kommandoträgern.
Einen falschen Kurs gezielt zu korrigieren ist drin....
eine Mannschaft, wo jeder in eine andere Richtung paddelt :lol ist verloren.
päda und Co. :tup:
gute Reise
http://www.positrontechnology.com/ruderboot.jpg
p.s.
@delta1
möglicherweise werden fehler gemacht,
trotzdem, wenn man sich auf so etwas einläßt, muss man auch lernen ... gemachten fehler zuzuschauen ;)
von meiner Seite aus ist der Groll verschwunden, hoffentlich bleibt das jetzt auch so ;)
Allen Reisenen auf allen Wegen alles Gute :tup:
:backtop:
pa$taman
23.09.2005, 13:57
Es ist auch sehr wichtig sich selbst gut zu kennen, damit man sich selbst nicht etwas vorspielt oder in Psycho-"Fallen" gerät.
Ich empfehle euch folgendes Buch zu lesen:
The Psychology of Investing von J. Nofsinger
(einfach und schnell zu lesen und wirklick aufschlussreich!; sollte auf Deutsch auch erhältlich sein)
Man kann sich immer wieder über die Situationen, die dort beschrieben werden, wundern und sich zum Teil ärgern, dass man vieleicht ein oder zwei Mal in solchen "Fallen" geraten ist.
Allgemeine Fragen und Antworten zum Thema Börse
http://www.deifin.de/tipps.htm#Grundvoraussetzung%20für%20erfolgreiche% 20Börsengeschäfte
Nette Tipps.
Neulich las ich ein Buch "Die 100 größten Fehler an der Börse".
Einiges kam mir sehr bekannt vor! :bang:
cubanpete
19.10.2005, 15:35
Einiges kam mir sehr bekannt vor!
Bitte Beispiele :) :)
Mein grösstes Problem sind die Gewinne. Das tönt natürlich blöd. :bang: :bang:
Ich kann relativ gut mit Verlusten umgehen, habe kein Problem damit sie zu begrenzen und Verlusttrades möglichst früh zum vorgeplanten Stop zu schliessen. Ich weiss, das Verluste dazugehören und kann mir für eine Strategie statistisch ausrechnen, mit was für einer Kette von Verlusten ich zu rechnen habe. Alles ganz cool.
Aber wenn ich grosse Gewinne habe, spielen die Gefühle verrückt. Wintergarten für meine Frau, noch ein Motorrad, kleine Reise etc. Soll ich den Trade vorzeitig schliessen, um mir den Gewinn zu sichern?? Fast jedesmal, wenn ich das getan habe, ist mir dadurch ein Mega-Gewinn entgangen.
"Gewinnmitnahmen haben noch niemanden arm gemacht" mag vielleicht stimmen, aber sie sorgen auch definitiv dafür, dass man nicht zu reich wird.
Natürlich halte ich mich wieder sehr lange Zeit nach einem verpassten Mega-Gewinn an meine Regeln und gebe dadurch natürlich oft wieder einen Teil meines Gewinnes zurück. Dann kommt das "hätte ich doch diesmal eine Ausnahme gemacht und die Gewinne mitgenommen", bis ich das schliesslich im dümmsten Moment (bei einem schönen Gewinn, der ein Mega-Gewinn werden würde) wieder tue.
Vielleicht hilft es mir ja, dass ich das hier einmal aufschreibe. Werde das nächste Mal, wenn ich wieder in Versuchung komme, diesen Beitrag durchlesen!
Crackerjack
19.10.2005, 15:40
:D:D das sind doch die wahren traderprobleme:lol:lol:lol:lol:lol
Weil Nachfragen kamen:
Das 3 Postings weiter oben angeprochene Buch ist dieses hier: Cien Errores Al Invertir En Bolsa
Link:
http://www.antartica.cl/antartica/servlet/LibroServlet?action=fichaLibro&id_libro=26572
Es ist also auf spanisch.
Ich bitte die lausige Übersetzung des Titel zu entschuldigen, konnte mich nicht mehr gut erinnern.
TK
cubanpete
19.10.2005, 17:28
Esta muy bien, gracias por el "link", pero que fueron entonces los errores de los que te recordaste?
Uebersetzung: Sehr gut, danke für den link, aber was waren denn die Fehler, an die Du Dich errinert hast?
pa$taman
19.10.2005, 17:31
Weil Nachfragen kamen:
Das 3 Postings weiter oben angeprochene Buch ist dieses hier: Cien Errores Al Invertir En Bolsa
Link:
http://www.antartica.cl/antartica/servlet/LibroServlet?action=fichaLibro&id_libro=26572
Es ist also auf spanisch.
Ich bitte die lausige Übersetzung des Titel zu entschuldigen, konnte mich nicht mehr gut erinnern.
TK
hört sich auf jedem Fall interessant an...
das Problem ist immer die kritische Situationen zu erkennen, bevor man mittendrin steckt. Manchmal fehlt mir die richtige Perspektive....
Cuando el río suena, aqua lleva ;)
pa$taman
19.10.2005, 17:56
Cuando el río suena, aqua lleva ;)
y a río revuelto... ganancia de pescadores...
¿Te gustan también los bogavantes decadentes?
http://www.elnauticozaragoza.com/imagenes/restaurante/bogavante.jpg
¡Huy, que hambre tengo!
¡Saludos cabrones! ;)
Los errores de los que me acordé (con sólo poco dolor) muy bien traten de afirmaciones generales. Sobre la bolsa, el mercado, ciertas reglas del comercio.
El libro fue bastante divertido, por emjemplo admitió el autor que había perdido el 90% en GMCI. :behh:
El truco malo del libro era que podía descirbir cada acción exagerada como una falta:
Sobrevalorar o subestimar el papel de informaciones fundamentales,
stops demasiado lejos o demasiado cerca
y tal.
No sabía que tantos aquí supieran español,
¿dónde lo aprendistéis? :teacher:
...aprendes muy rapido en Espana, mi amigo! :tup:
cubanpete
20.10.2005, 02:48
Rey (King). Weil es sich hier um ein deutschsprachiges Forum handelt und ich denke, dass die Dinge die Du gesagt hast interessant sind, übersetze ich mal. (Dejo los cabrones, si quieres lo traduces tú :) )
Los errores de los que me acordé (con sólo poco dolor) muy bien traten de afirmaciones generales. Sobre la bolsa, el mercado, ciertas reglas del comercio.
El libro fue bastante divertido, por emjemplo admitió el autor que había perdido el 90% en GMCI.
El truco malo del libro era que podía descirbir cada acción exagerada como una falta:
Sobrevalorar o subestimar el papel de informaciones fundamentales,
stops demasiado lejos o demasiado cerca
y tal.
Uebersetzung:
Die Fehler deren ich mich erinnere (mit wenig Schmerzen) handeln sich sehr wohl um generelle Annahmen. Ueber die Börse, den Markt, bestimmte Regeln des Geschäftes.
Das Buch war ziemlich unterhaltsam, zum Beispiel gab der Autor zu, 90% in GMCI verloren zu haben.
Der (schlechte) Trick des Buches war jede übertriebene Aktion wie einen Fehler zu beschreiben:
Fundamentale Informationen über- oder unterschätzen, stops zu weit entfernt oder zu nah und so weiter.
No sabía que tantos aquí supieran español,
¿dónde lo aprendistéis?
1984 in Salamanca Spanisch, später in Denia "Valenciá". Aber je älter ich werde, desdo schwerer fallen mir neue Sprachen. Und Kulturen. Leider. Saludos a Chile.
pa$taman
20.10.2005, 10:56
Der (schlechte) Trick des Buches war jede übertriebene Aktion wie einen Fehler zu beschreiben:
Fundamentale Informationen über- oder unterschätzen, stops zu weit entfernt oder zu nah und so weiter.
Ok, das stimmt, das kann man tatsächlich nicht als "Fehler" interpretieren, da jeder seine eigene Strategie fährt und die Marktsignale subjektiv interpretieren kann... die Über oder Unterschätzung kann man nur in nachhinein feststellen.
- in Spanien geboren; 10 Jahre in Deutschland gewohnt (studiert und gearbeitet) und seit 6 Jahren berufsbedingter Pendler (Deutschland - Spanien; ca. 50/50). Saludos a todos!...:-)
No sabía que tantos aquí supieran español,
¿dónde lo aprendistéis? :teacher: Hablo sólo un poco, porque tenía una madrileña (www.cabrones.cl/) de pura cepa :)
Encantado de conoceros, tíos!
Acabo de volver de España y ya tengo ganas de irme allá de nuevo! :bang:
Valenciano, eh?
Sabéis que ocurrió cuando había 4 traducciones de la constitución europea? Castellana, gallega, basca y catalana?
Los valencianos evidentemente exijieron una en valenciano (valenciá?).
Lo que pasó, fue que los responsables en Madrid tomaron la traducción cantalana,
borraron "traducción catalana" y lo pusieron "traducción valenciana" en su lugar.
Nada más!!
Y todos estaban satisfechos. :bang:
Podrías traducirlo también si te apetece, cubano, pero supongo que se puede entender todo fácilmente en español. (Si no me he equivocado demasiado, desde luego)
cubanpete
21.10.2005, 17:47
Um hier nicht zu "themenfremd" zu diskutieren, habe ich mal diesen Thread (http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1295360#post1295360) eröffnet.
Hasta luego...
Ich möchte mal den Grundgedanken wieder aufgreifen und einen Market Wizard Ansatz hier posten aus dem Gedächtnis heraus posten:
Handelt man nach einem Plan und hat desöfteren Schwierigkeiten, dem Plan zu folgen (Verlustaversion etc.), dann schlägt der Market Wizard (sorry, habe ein schlechtes Namensgedächtnis...) vor, man soll sich jeden Trade einfach als einen von 1000 vorstellen. Konkret also nicht so sehr an diesem einzigen Trade hängen, sondern immer das Gesamtsystem im Auge behalten. Ja, können vor Lachen... Trotzdem nicht so schlecht, finde ich.
Eine andere Möglichkeit ist, sich selbst unter Druck zu setzen, den Plan zu befolgen, indem man ihn öffentlich macht. Ob man nun weit und ausschweifig im Freundeskreis davon berichtet, in einem Internetforum postet ;) oder was auch immer. Es hilft in jedem Fall zunächst einmal, etwas zu Papier zu bringen und noch besser, sich dem "Sozialdruck" auszusetzen, und den Plan so eher zu befolgen.
Und noch ein Möglichkeit bei Problemen mit der Disziplin ist, sich selbst immer von aussen zu betrachten. Also nicht denken, ich kaufe jetzt x und verkaufe y, sondern JohnDoe kauft jetzt x und verkauft y. Vorsicht, bei Neigung zu Schizophrenie fragen Sie bitte erst Ihren Arzt oder Apotheker... ;)
Andererseits fände ich es interessant, wenn Leute hier schildern würden, wie sie sich ihren Tag einteilen, seien es Vollzeittrader oder Feierabendtrader. Wie kommt ihr mit der "Leere des Raumes" klar, wie seid ihr so diszipliniert, eurem Tagesablauf zu folgen und eben nicht ins Gelabere und Lesen etwaiger Nichtigkeiten wie dieser hier zu verfallen? Habt ihr einen festen Zeitplan oder engt der ein? Schweift ihr ab, wann immer ihr Lust habt, oder gibt es Entspannung/Unterhaltung nur nach erreichten Zielen oder Zeiteinheiten oder was auch immer?
:)
Handelt man nach einem Plan und hat desöfteren Schwierigkeiten, dem Plan zu folgen (Verlustaversion etc.), dann schlägt der Market Wizard (sorry, habe ein schlechtes Namensgedächtnis...) vor, man soll sich jeden Trade einfach als einen von 1000 vorstellen. Konkret also nicht so sehr an diesem einzigen Trade hängen, sondern immer das Gesamtsystem im Auge behalten. Ja, können vor Lachen... Trotzdem nicht so schlecht, finde ich.
für mich einer der besten tipps, simpel aber unheimlich effektiv :tup:
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1259507&highlight=tausend#post1259507
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1254958&highlight=tausend#post1254958
LongTrader
29.05.2006, 21:57
Mein Problem:
Meine Psyche verhindert das Einhalten meines Plans für diskretionäres Trading.
Meine Lösung:
Vollautomatisches Trading per Computer ATS.
Gruß,
LT
hoellenfuerst
10.06.2006, 23:42
Datum 09.06.2006 - Uhrzeit 16:14 (©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
Einer der wichtigsten, wenngleich am wenigsten beachteten Aspekte des Tradings ist die Psychologie. Disziplin, Angst, Gier usw. sind Begriffe, von denen wohl jeder, der sich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzt, schon einmal gehört hat. Viele glauben zu wissen, welche Hebel anzusetzen sind, um die negativen Auswirkungen der Emotionen auszuschalten. „Ich handle emotionslos“ ist ein viel gehörter Satz. Doch das stimmt nicht. Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten, man hat mit ihnen umzugehen. Egal, ob das nun in das eigene Denkschema passt oder nicht. Nur wenige bekannte Namen in der Branche setzen sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Beispiele sind Van K. Tharp oder Mark Douglas. Einen etwas anderen, ganzheitlichen Ansatz verfolgt Adrienne Toghraie. Sie ist vor allem in den USA bekannt und hat dort schon viele Menschen begeistert. Kürzlich hielt sie ein Seminar in London und George Hallmey nutzte die Gelegenheit und sprach mit ihr im Anschluss daran.
FRAGE: Sie sprachen heute Nachmittag über Trading-Psychologie und die Beseitigung unserer Schwierigkeiten. Ist das richtig?
Toghraie: Genau richtig. Was ich tue – als was ich mich bezeichne – ich bin Trader’s Coach und nicht Trading-Coach, weil letzterer jemand ist, der die Technik des Tradens lehrt. Das heißt, wo Sie einen Trade eingehen, wo Sie ihn verlassen, Ihr Money-Management; das tue ich nicht. Ich kümmere mich stattdessen um jemanden, der diese Fertigkeiten schon hat und bringe ihn auf die nächste Ebene des Erfolgs, indem ich all die Selbstsabotage beseitige, die in ihm steckt und die ihn daran hindert, seinen Regeln zu folgen.
FRAGE: Das ist alles sehr interessant, Adrienne, aber für einen Augenblick will ich mal des Teufels Advokat spielen. Ich spreche mit vielen angehenden Tradern, frisch, in dem Wunsch mit Traden anzufangen, und die sagen „was soll die viele Psychologie? Was ich wissen will, ist, ob es aufwärts oder abwärts geht?“ Welchen Platz nimmt die Psychologie denn nun ein?
Toghraie: Nun, das sind all die Leute, die nach einer Weile des Tradens sagen: „Oh, warum folge ich meinen Regeln nicht. Warum kann ich nicht diszipliniert vorgehen?“ Es muss da irgendetwas in dieser Frage der Disziplin geben. Es ist erstaunlich bei der Trading-Psychologie, dass viele Leute ihr ganzes Trading-Leben lang so reden. Ja, man braucht nur seinen Regeln zu folgen. Wäre das aber so leicht, dann hätte ich keinen Job. Die einfache Tatsache ist, dass wir alle komplexe menschliche Geschöpfe sind, deren Persönlichkeit auf Überzeugungen, Verhaltensweisen, Werten und den Entscheidungen beruht, die wir in unserem Leben getroffen haben. Als Kinder werden wir darauf programmiert, dass Verluste nicht in Ordnung sind. Wenn Sie einmal auf Ihr ganzes Leben zurückblicken, werden Sie erkennen, dass alles schlecht war, irgendwie mit Verlust zu tun hatte. Also will niemand etwas mit Verlusten zu tun haben.
FRAGE: Wir sind also fest verdrahtet, eben programmiert, es ist da, es ist in uns eingebaut.
Toghraie: Ja, so ist es.
FRAGE: Was Sie demnach durch Ihr Coaching zum Ausdruck bringen, ist, dass wir das ändern können. Oder zumindest assoziieren wir Verlust nicht mit schlecht.
Toghraie: Verlust ist Teil des Prozesses, zu einem Gewinn zu kommen. Vor langer Zeit war ich Broker, und ich hatte weltweit bei einigen Spitzenunternehmen anzurufen. Meist führte es dazu, dass 48 Leute „Nein“ sagten und zwei sagten „Ja“; am Jahresende führte das zu einem sehr hübschen Einkommen für mich. Ich erkannte, dass die Mitarbeiter um mich herum, die die gleichen Möglichkeiten wie ich hatten – und das war das Telefonbuch – nicht damit zurecht kamen, die großen Unternehmen anzurufen, weil sie so häufig „Nein“ zu hören bekamen, und Leute mögen kein „Nein“ hören. Sie wollen „Ja“ hören. Aber ich drehte meine Denkweise um, und so war ich mit jedem „Nein“ ein Stück näher auf dem Weg zu einem „Ja“.
FRAGE: Das macht also 96 von 100 Malen ein „Nein“.
Toghraie: So ist es.
FRAGE: Man hört also „Nein Danke“ oder „Rufen Sie mich nächste Woche an“, und Sie wissen genau, dass dabei sowieso nichts herauskommen wird?
Toghraie: In meinem speziellen Fall: ich sah mich nach den großen Konten um… zu der Zeit, vor mehr als 15 Jahren, verdiente ich $150 000 pro Jahr bei vier Stunden täglicher Arbeit, das ist ziemlich gut. Und die Leute um mich herum verdienten um die $20 000 oder 30 000 im Jahr, mit dem gleichen Adressmaterial aus dem Telefonbuch. Für mich kamen die großen Unternehmen in Betracht, die leichter „Nein“ sagten. Die kleineren anzurufen, nur weil man vielleicht eher ein „Ja“ bekam, interessierte mich nicht. Kleinere Firmen konnten nur kleine Aufträge erteilen, die größeren Unternehmen aber große.
FRAGE: Also kann man sagen, dass es Ihnen mehr um die spätere Befriedigung ging. Ich denke, wir alle brauchen Streicheleinheiten, wir alle wollen sofortige Belohnung, sofortige Befriedigung… ich kann also gut verstehen, was Sie von sich sagen, aber die anderen, die sich um die kleineren Aufträge bemühten, denen ging es um die leichte sofortige Befriedigung.
Toghraie: Sie können das anders sehen. Jedes „Nein“ war eine Befriedigung, dass ich dichter näher am nächsten „Ja“ war; oder jedes „Nein“ bedrückte mich, aber ich nahm es nicht so auf.
FRAGE: Sie würden das also zur Welt des Traders in Beziehung setzen, wenn er ein System anwendet – wobei wichtig ist, dass der Trader dem System vertraut, mehr Gewinner als Verlierer zu produzieren oder zumindest ein profitables System zu haben, und dann sagen Sie bei jedem „Verlust, der Verlierer ist nicht so schlimm, denn ich komme dem Gewinner näher.“
Toghraie: Genau. Wenn man sein Handelssystem mit Vergangenheitsdaten getestet hat, was man wirklich getan haben sollte. Wenn Sie also drei Verlierer, vier Verlierer, nacheinander haben, und das etwas ist, was bei Ihrem System normalerweise vorkommt, dann freuen Sie sich einfach, dass Sie dichter vor einem Gewinner stehen. Nun können sich Märkte natürlich ändern, aber wenn Sie gut geplant haben, kann alles richtig und mit bestmöglichem Ergebnis laufen. Im Laufe der Zeit entwickeln Sie sich durch Erfahrung, und das System entwickelt sich mit Ihnen, weil Sie Ihrem System Ihre Flexibilität dadurch mitgeben, dass Sie mit ihm arbeiten.
FRAGE: Also wird hier für das Traden geplant, weil es kein Trading-Geschäft ohne Planung gibt.
Toghraie: Es ist ein Geschäft, ein Trading-Geschäft. Natürlich müssen Sie für Ihr Geschäft planen. Die meisten Menschen denken nicht einmal an einen Plan. Wenn Sie keinen Geschäftsplan im Trading haben, können Sie nicht für sich verantwortlich sein. Sie müssen jemandem gegenüber verantwortlich sein, und im Trading-Geschäft tragen Sie die Verantwortung gegenüber sich selbst.
Nur auf diese Weise können Sie feststellen, ob Sie verantwortlich sind oder nicht. Weil Sie es schriftlich niedergelegt haben, können Sie am Ende der Woche sehen, habe ich es getan? Die Wahrheit ist, dass die meisten Leute sich selbst gegenüber gar nicht verantwortlich sein wollen.
FRAGE: Ja; ich gehe davon aus, dass Leute – wenn sie ein reguläres Geschäft beginnen – einen Geschäftsplan haben müssen, um sich zu finanzieren, Kredit aufzunehmen und so weiter. Offensichtlich, wenn ein Möchte-Gern-Trader es ernst mit diesem Geschäft meint…
Toghraie: Für Sie offensichtlich, aber die meisten Trader empfinden das nicht so.
FRAGE: Das ist eben der große Unterschied, denn Leute könnten sich durchaus zum Traden hingezogen fühlen, weil sie meinen, das sei etwas Persönliches, das sie für sich selbst tun und nicht für die Bank oder Befriedigung von Anlegern oder was auch immer, so dass ein gewisser Mangel an Ernsthaftigkeit dem Traden gegenüber …
Toghraie: …besonders bei Leuten besteht, die von zuhause aus handeln. Wenn Sie ein erfolgreicher Trader sein wollen, müssen Sie sich selbst ernst nehmen, denn mit Ihren Aktionen geht eine Mitteilung an Ihr Nervensystem als Geschäftsperson, die ein Geschäft nach bestimmten Regeln betreibt, und wenn Sie das haben, gibt es Ihnen Struktur, und wenn Sie Struktur haben, ist es wahrscheinlicher, dass Sie tun, was Sie tun sollen, und merken, wenn Sie vom Weg abkommen.
FRAGE: Dann muss man also einen soliden Plan haben, an dem man seine Taten messen kann, so dass man sieht, was man getan hat und sich mehr auf das konzentrieren kann, was funktioniert und was nicht.
Toghraie: Genau.
FRAGE: Und sich darum kümmern. Das ist dann der disziplinarische Aspekt. Vorbereitet sein, einen Plan haben und eine vernünftige Entscheidung hinsichtlich dieses ganzen Trading-Prozesses treffen; aber Ihre Tätigkeit geht weit darüber hinaus? Wir sind alle völlig verschieden. Wir gehen alle mit einer Geschichte in die Trading-Arena, mit Gepäck. Sachen, die wir gut oder nicht gut gemacht haben, und so weiter. Die Kindheit ist bei jedem von uns anders verlaufen – positiv, negativ – irgendwo dazwischen. Sie sagen nun, all das wirkt sich auf unser Traden aus und kommt zum Vorschein?
Toghraie: Absolut. Interessant ist, dass alles, was Sie vielleicht für schlecht halten, möglicherweise auch gut sein könnte. Ich habe mit einem Trader aus Singapur gearbeitet, der sagte, er wolle nur sicher gehen, dass alles in Ordnung sein – er ist ein sehr guter Trader. Und als ich mit ihm arbeitete, schien es auch so zu sein. Er hatte die perfekte Kindheit, alles perfekt, aber er hatte nie Gegenwind gespürt, das war Teil seines Problems, weil Widrigkeiten zu spüren und sie zu überkommen Teil des Trainings auf dem Weg zum guten Trader ist. So gesehen, ist manches gut, was man für schlecht halten könnte.
Es gibt Dinge, die zwei Mitgliedern einer Familie passieren, und selbst die Interpretation durch Zwillinge kann ganz unterschiedlich ausfallen; abhängig davon, wie interpretiert wird, wie Menschen Dinge interpretieren, das kann allen Unterschied der Welt ausmachen. Da waren die Zwillinge, zwei kleine Jungen, deren Vater immer mal im Gefängnis war, Drogen und solche Sachen. Der Vater sagte: „Ihr Beiden werdet nie ein Erfolg sein, Ihr werdet so sein wie ich. Warum wollt Ihr überhaupt Euer Leben leben?“ Einer der Jungs sagte: „Ja, so wird es kommen.“ Und so war es, während der andere Chef eines Krankenhauses und sehr erfolgreich wurde. Warum tat der eine das? Könnte es sein, dass jemand zu ihm gesagt hat: “Du kannst alles werden, was Du werden möchtest.“ Vielleicht hat er es zu sich selbst gesagt – man kann nicht wissen, was es Besonderes an irgendeinem Tag geben könnte, ein Zusammentreffen, das das ganze Leben verändern kann.
Sehen Sie, was ich tue, ist mit solchen Veränderungen zu arbeiten. Diesen plötzlichen Veränderungen. Manche Menschen arbeiten viele Jahre, ohne solche plötzlichen Veränderungen zu erleben. Ich klammere die Arbeit aus und bewirke die Veränderung.
FRAGE: Wir haben von Leuten gehört, die eine Therapie beginnen und bei traditionellen Techniken jahrelang in Therapie bleiben. Es dauert vielleicht ein Jahr, zwei, drei Jahre oder mehr, alles durchzugehen und die Veränderungen zu bewirken. Sie sagen aber, dass wenn es bestimmte Probleme gibt, die tief drinnen stecken, im Unterbewussten, die wir in bewussten Momenten nicht klar wahrnehmen, dass Sie an diese herankommen und sie fast sofort in Angriff nehmen können?
Toghraie: Ich will mal sagen, dass ich die Karten zu meinen Gunsten mische. Ich arbeite mit psychologisch recht gesunden Menschen, die besser werden wollen, und nicht mit solchen, die eine lebenslange Therapie brauchen. Auch das hat seine Berechtigung. Aber wenn ich mit Leuten arbeite, sehe ich mir ihre Vergangenheit an, wie sie ihr Leben gemanagt haben und ob sie die Art Mensch sind, die schnelle Veränderungen vornehmen können. Zum Glück ist es mir möglich, nur zwanzig Leute im Jahr anzunehmen, und das geht von einer Bewertung aus, durch die sie sehen können, ob sie mit mir arbeiten wollen, und ich kann sehen, ob ich mit ihnen arbeiten will. Bezogen auf Trader nehme ich nur solche, die ein System haben und methodisch arbeiten. Ich ziehe es vor, mit Menschen zu arbeiten, die bereits etwas Erfolg haben.
FRAGE: Durch Ihre Bewertung umgehen Sie also die, von denen Sie glauben, sie schaffen es nie, oder psychologisch ausgedrückt, die eine andere Art Hilfe brauchen.
Toghraie: Um ehrlich zu sein, ich nehme jedes Jahr auch einige Herausforderungen an. Das können psychologisch sehr unausgeglichene Menschen sein, die trotzdem gut zu traden verstehen, auch wenn der Rest ihres Lebens schlimm aussehen mag. Das ist eine Schwäche, die ich habe, Schwäche für Talent. Wenn eine Person enorm talentiert ist, obwohl sie im übrigen Leben vielleicht schon mal falsch abgebogen ist, habe ich eine Tendenz, mit ihr arbeiten zu wollen, weil es eine Zierde für mich ist, die ich gerne trage, so jemanden zu nehmen und noch erfolgreicher zu machen.
:irony:
hoellenfuerst
10.06.2006, 23:43
FRAGE: Wenn also Leute Probleme als Gepäck durchs Leben zu schleppen haben, wie kommt es, dass diese Probleme ausbrechen oder sich zumindest in ziemlich schlechtem Trading äußern? Haben Sie gute Erklärungen dafür, wie diese beiden Dinge zusammenhängen, denn viele Menschen können mit solchem negativen Gepäck durchs Leben gehen, ohne dass etwas hervorbricht und zum Problem wird. Aber wenn sie in die Trading-Arena steigen, scheint es aufzubrechen und sich zu vergrößern.
Toghraie: Ich habe da ein sehr grafisches Bild, das ich gerne male. Alles Schlechte, das einem je passiert ist, steht mit einem Verlust in Zusammenhang. Wenn die Energie niedrig ist, passiert es, dass man in diese Verfassung verfällt, an diesen Ort geht, an dem sich all diese schlechten Dinge angesammelt haben.
Ich möchte dort nicht sein, aber bis zu einem bestimmten Grad haben wir das alle. Wir finden uns dort besonders dann, wenn unsere Energie erschöpft ist. Sagen wir also, wir befinden uns in der psychologischen Enge dieses Ortes, und an dem Tag gibt es einen Verlust. Dieser Verlust, sagen wir ein $200-Verlust, wird psychologisch so gewaltig, dass er uns paralysiert. Deshalb ist es für Trader so wichtig, alles dafür zu tun, um ihre Energiespeicher gefüllt zu halten. Sehen Sie sich Athleten an, sehen sie sich jemanden in den darstellenden Künsten an. Wenn ihnen Energie fehlt, leisten sie nicht ihr Bestes.
FRAGE: Absolut.
Toghraie: Sehen Sie, wenn ich hierher nach London kommen und mit dem Jetlag umgehen muss, kann ich gar nicht so gut sein, wie ich normalerweise bin, weil mir einiges von meiner Energie fehlt. Deswegen versuche ich im Allgemeinen, einen Workshop erst nach einigen Tagen Pause abzuhalten.
FRAGE: Ich muss sagen, Sie waren wirklich gut. Wir sind da gerade in einem brillanten Seminar gewesen.
Toghraie: Schön, wirklich vielen Dank. Aber es kostet einen Preis, immer zu pushen, wenn man nicht die Energie dafür hat. Ja, manchmal pushe ich, aber wenn ich das immer wieder tun würde, würde es einen physischen und psychischen Preis bis zu dem Punkt kosten, an dem ich nicht mehr aufhören könnte oder krank würde, und dann muss ich dichtmachen. Dasselbe passiert Tradern. Wenn man pusht und pusht und pusht und denkt, man müsste hart aber nicht smart arbeiten, dann bringt man sich an einen Punkt, an dem auch das beste System der Welt nicht mehr funktionieren würde. So – wenn Sie allen Unrat aus ihren Gedanken entfernen oder wenigstens den größten Teil, dann werden Sie konstantere Gewinne über längere Zeiträume machen. Das ist es, was ich mache. Ich beseitige das emotionale Gepäck. Ich arbeite mit den Menschen, um ihre Energie wach und präsent zu halten. Wir erhalten die Energie, wir räumen den Müll in unseren Seelen weg, und dann ist es wahrscheinlicher, dass die Regeln besser eingehalten werden.
FRAGE: Es sieht also so aus, als arbeiteten Sie an der ganzen Person. Das Gepäck durchsortieren, bei voller Gesundheit halten.
Toghraie: Wissen Sie, der größte Bereich, an dem ich mit den meisten Menschen arbeite, das sind ihre Beziehungen. Die Beziehungen zur Familie, dort liegen nämlich die meisten Probleme.
FRAGE: Die Menschen sprechen darüber, welches die drei stressigsten Dinge für sie im Leben sind. Eins davon ist Umzug, ein anderes Heiraten, und das dritte vermutlich Scheidung.
Toghraie: Damit haben Sie gerade ein neues Thema angesprochen. Das sind Veränderungen. Alle Veränderungen, ob gut oder nicht gut, bringen unser Gleichgewicht durcheinander, und man kann sie nicht beschleunigen. Selbst wenn – Sie bekommen ein Baby, ein wunderschönes Ereignis, Sie werden heiraten, Ihre Tochter wird heiraten. Sie werden umziehen. Jede Veränderung bringt Ihr Trading durcheinander. Deshalb sage ich immer, wenn eine Veränderung ansteht, nehmen Sie das Risiko raus. Traden Sie während der Zeit nicht. Tun Sie, was immer nötig ist, um zu bemerken und zu verarbeiten, dass Zeiten der Veränderung riskante Zeiten sind, und dass es dann besser ist, Urlaub zu nehmen.
FRAGE: Lassen Sie uns einen Moment bei dem Thema bleiben, dass man sich der Dinge bewusst wird, die uns wahrscheinlich berühren. Sicherlich gibt es viele Menschen, die wie mit einem Autopiloten durch ihr Leben gehen. Wir lesen Negatives in der Zeitung, wir werden negativ. Wir sehen ein anregendes Fernsehprogramm und sind entsprechend gestimmt. Aber es geschehen Dinge, die wir nicht wirklich wahrnehmen. Meinen Sie also, dass ein guter Trader sich all dieser Dinge bewusst ist, die unsere Emotionen beeinflussen und die uns ablenken könnten? Sollten wir uns der Dinge, die uns steuern, dann also wirklich bewusst werden? Gibt es eine Möglichkeit, sich zu lösen und die Dinge wahrzunehmen, die uns berühren?
Toghraie: Wenn wir aufmerksam sind. Aufmerksam hinsichtlich unseres Lebens, als wären wir eine Figur. Nehmen wir an, Sie beobachten diese Figur für ein Schulprojekt. Und sagen sich – wo kann diese Person ihr Leben verbessern? Was tut sie, dass es sie hierhin und dahin führt? Sehen Sie sich als Darsteller, lösen Sie sich, sehen Sie sich als Darsteller in Ihrem eigenen Leben. Auch was Sie aus Ihrem Leben machen. Die meisten Leute leben, weil morgen ein neuer Tag ist. Sie leben ohne einen Zweck. Wenn Sie Ihr Leben zerlegen und einfach sagen: „Um die Uhrzeit schlafe ich… ich kann das Programm aufnehmen und zu einer anderen Zeit sehen.“ Oder: „So lange brauche ich nicht bei der Feier zu bleiben.“ Oder: „Ich kann später aufstehen und mein Vormittags-Trading unterlassen, wenn ich wirklich zu der Feier hingehen muss.“ Man trifft also immer eine Wahl bei allem, was man tut. Dann kommt es zu einer Diskussion in der Familie, und Sie sagen einfach: „Seht doch, mein Leben als Trader hat mit Leistung zu tun. Jede unserer Diskussionen schlägt sich darin nieder, wie ich trade. Wenn Ihr mich anschreit, bevor ich zur Tür rausgehe, weil Ihr aus irgendeinem Grund böse auf mich seid, hat das Einfluss auf das Einkommen, und das wird Eure Einkaufsmöglichkeiten berühren.“ Sie machen es wertvoll für die anderen.
FRAGE: Absolut.
Toghraie: Man wird dann aufmerken, wie man behandelt wird, denn man muss auch darauf achten, wie andere Leute mit einem selbst umgehen. Und wenn man sich von den Nachrichten gestört fühlt – kümmern Sie sich nicht um die Nachrichten. Ich habe in letzter Zeit bei mir beobachtet, dass ich Nachrichten nur aus der Lektüre der Überschriften im Internet beziehe. Wenn man die Bilder mit all den Leiden sieht, berührt es einen als Mensch.
FRAGE: Natürlich. All die emotionalen Dinge, die Presse und Medien allgemein so gut zu lancieren verstehen, zerren an uns.
Toghraie: Und das tun sie, um ihre Quoten hoch zu halten, denn je mehr sie unsere Emotionen berühren, desto häufiger sieht man zu.
FRAGE: Emotionstraining. Wo wir gerade das Wort haben. Viele Trader haben zu mir gesagt: „Ich nehme die Emotionen einfach aus dem Trading heraus“.
Toghraie: Sie lügen.
FRAGE: Wir sind alle emotional, mancher mehr mancher weniger. Mancher bricht angesichts einer Opernszene in Tränen aus.
Toghraie: Die Strategie der Entscheidungsfindung beinhaltet Emotion. Der Unterschied zwischen einer guten Emotion und einer schlechten ist, dass eine gute Emotion es erlaubt, innerhalb der Verhaltensparameter zu funktionieren, die man sich vorgenommen hat. Eine negative Emotion übernimmt das neurologische System und erlaubt es, Fehler zu machen. Man will also die angemessene Emotion haben, nicht keine Emotion. Wenn Leute sagen „Ich habe die Emotionen herausgenommen“, sprechen sie über das Brüllen und Schreien und Weitermachen, das viel in Trading-Räumen vorkommt. Nein, ich spreche über die täglich zu treffenden Entscheidungen, die gar nicht im Gesicht zu sehen sind, aber im Magen und anderen Körperteilen auftreten. Wenn man sein ganzes neurologisches System aus dem Gleichgewicht bringt und seinen Kreislauf blockiert, wird das kein Trade, mit dem man ein Risiko eingehen sollte, weil der Entscheidungsprozess gestört wäre. Aber wenn man mit der Strömung geht und ein gutes Gefühl für einen Trade hat, weil man fühlt, seinen Job zu tun, dann ist das eine gute Emotion, die Emotion, die man haben möchte. Es gehört zu der Strategie, wie man gute Entscheidungen trifft.
FRAGE: Und das ist es natürlich, wo wir gute Trader sein wollen.
Toghraie: Das ist richtig.
FRAGE: Darauf müssen wir uns also wirklich konzentrieren. Es ist daher sehr wichtig, sich der Dinge bewusst zu sein, die sich negativ auf uns auswirken. Mir hat die Vorstellung sehr gefallen, dass wir uns als Figuren in diesem Spiel des Lebens sehen – daran werden wir viel Freude haben, denke ich.
Toghraie: Oh ja. Und einer der Punkte, in dem ich anderen Coaches gegenüber vielleicht einen Vorteil habe, ist, dass ich fünf Jahre ‚Stanasdosky’-Schauspielausbildung gemacht habe. Und so baut man sich eine so genannte Kernstruktur eines Darstellers auf, den physiologischen, psychologischen und soziologischen Aufbau dessen, was diese Person tun und sagen, unternehmen und erklären wird. Wenn Sie diese Art Ausbildung fünf Jahre lang machen, machen Sie mehr aus dem Leben. Sie betrachten jedermann als Figur, und Sie arbeiten mit diesen Figuren Ihr Leben lang, aber Sie nehmen sich selbst auch als eine dieser Figuren, und Sie müssen die Steine bewegen. Die meisten Menschen bewegen aber ihre Steine im Leben nicht, sondern halten sich nur an die nächste Stunde, Zeit zum Abendessen, und die nächste Stunde, Zeit zum Schlafengehen, und Aufstehen am nächsten Morgen, aber sie machen sich selten klar, was eigentlich vorgeht.
FRAGE: Der nächste Schritt ist demnach, das Drehbuch zu ändern?
Toghraie: Ja.
FRAGE: Und das ist der zweite Teil, wo Sie ins Spiel kommen. Sie wollen, dass die Leute...
Toghraie: …ihren Text ändern.
FRAGE: Ja.
Toghraie: Ich sehe mir ihre Überzeugungen an, ihre Werte, die Dinge, die sie von dem fernhalten, wo sie sein möchten.
FRAGE: Es ist also die ganze Person. Und das ist nicht nur ein Trainingsplatz, oder? Das ist echtes Leben.
Toghraie: Lassen Sie mich etwas klarstellen. Ich habe eine im Vergleich zu anderen Leuten unterschiedliche Terminologie. Wenn Sie zu meinem Workshop kommen; meinen Workshop nenne ich informatorisch. Den habe ich gerade abgehalten. Wenn Sie meine Bücher lesen, auch sie dienen der Information. Dabei kann es Transformation geben, wie ich Leute sagen hörte, „oh, Sie haben mein Leben verändert“ in der Sitzung, aber die meiste Zeit gebe ich den Menschen lediglich Information, und dabei nehmen sie einen kleinen Prozentsatz auf. Dann gibt es meine Seminare. Meine Seminare dienen der Transformation.
Das heißt, die Person, die hereinkam, ist nicht die Person, die hinausgeht, weil Übungen gemacht werden, in denen die Leute ihr Leben auf eine Weise sehen können, wie sie es nie vorher gesehen haben, und sie verändern sich tatsächlich und nehmen das Gefühl für die neue Person mit, die sie werden wollen. Wenn Sie in die Haut der Person schlüpfen, die Sie werden wollen, dann wollen Sie nicht kehrt machen. Wenn Ihnen Instruktionen mitgegeben werden, wie Dinge zu tun sind, und es für Sie dadurch viel einfacher wird. Meine Tätigkeit bewegt sich weitgehend im Bereich der Trading-Arena. Private Konsultation ist insofern etwas anders, als ich dabei jeden Aspekt des Lebens einer Person durchnehme, alle acht Lebensbereiche. Jeder Teil Ihres Lebens berührt jeden anderen Teil Ihres Lebens, und wenn es einen Teil in Ihrem Leben gibt, der nicht fit genug ist, die anderen Lebensbereiche zu unterstützen, dann ist jener Bereich der Grund, dass alles andere zu leiden beginnt.
FRAGE: Es ist also sehr wichtig, dass Trader gesund bleiben, positiv bleiben und all das alte Gepäck loswerden, indem sie sehen, wo es tatsächlich liegt und es nach und nach entsorgen können, um dort dann positive Dinge unterzubringen. Aber wir können so leicht negativ werden, wenn uns etwas passiert!
Toghraie: Sie wissen, dass Sie ein Mensch sind. Sie werden nicht immer positiv sein. Sie werden nicht immer alles perfekt machen, aber Sie werden immer ein Beobachter Ihrer selbst sein und sich sagen: „Oh, sieh was Du gerade angestellt hast.“ Dann könnten Sie sagen „Ach, jemand hat mich vom Weg abgebracht. Vielleicht bekommt jemand ein Baby. Vielleicht hat der Chef gerade jemanden gefeuert.“ Vielleicht, wissen Sie, es gibt so viele Gründe, dass jemand gerade etwas tut. Werde ich demjenigen erlauben, mich den Rest des Tages zu beeinflussen? Oder werde ich sagen – ok, da war was los, ich war da, ich kenne den Anlass, und jetzt entscheide ich mich, an etwas anderes zu denken. So dass ich auf dem Heimweg auf die positive Seite wechsele und das Positive wahrnehme und eine Interaktion habe, die mich zum nächsten Tag des Tradens bringt, des guten Tradens.
FRAGE: Das Negative zu erkennen ist also potenziell möglich, man muss sich darüber erheben und es ins Positive umkehren.
Toghraie: Richtig.
FRAGE: Ein Teil Ihres Vortrags bezog sich auf die Sabotage des Tradings. Für mich war es immer schwierig zu akzeptieren, dass Trader sich unbewusst sabotieren und damit eine Verlustsituation beinahe wünschen könnten. Sabotage bedeutet in Wirklichkeit, dass sie sich in gewisser Weise selbst schädigen wollen, und es fällt mir immer unglaublich schwer, mir das vorzustellen.
Toghraie: Wenn Sie zum ersten Mal zum Trading stoßen, dreht sich alles ums Geldmachen. Wenn Sie dann eine Weile dabei sind, merken Sie, dass es sich darum handelt herauszufinden, wer und was Sie als menschliches Wesen sind und dass Sie ein spirituelles Wesen sind. Aber wenn Sie mit dem Traden anfangen, ist die ganze Vorstellung „Ich werde eine Menge Geld machen“. Gut, Sie haben das Geld gemacht. Was dann passiert ist, Traden wird zu einer Gelegenheit, sich selbst kennen zu lernen und alle Probleme zu überwinden. Wenn Sie sich die Hand brechen, heilt das normalerweise von selbst. Aber mit psychologischen Problemen läuft das nicht immer so. Sie wiederholen in Ihrem Leben etwas immer und immer wieder, bis Sie die Lektion erfahren, dass Sie lernen müssen, oder die Emotion, an der Sie festhalten, ist endgültig. Auf diese Weise funktioniert das menschliche Wesen. Wenn Sie das Teil nicht reparieren, kommt es auf irgendeinem Weg in irgendeiner Form oder Gestalt wieder und wieder und wieder nochmal und nochmal.
FRAGE: Es ist also wie das Problem am Auto, das sie klären und beheben müssen.
Toghraie: Richtig.
FRAGE: …oder das arme alte Auto wird einfach irgendwann liegen bleiben. Ohne Vertraulichkeit zu brechen, können Sie über irgendeine Erfolgsstory berichten?
Toghraie: Es gibt so viele Erfolgsstories, aber in einer meiner Lieblingsgeschichten geht es um einen Herrn, der 14, 16 Stunden täglich arbeitete, der aus der alten Schule stammte, wie sein Vater ihm beigebracht hatte, wenn man wirklich hart arbeitet, wird man auch dafür belohnt; so machte er $200 - $300 am Tag und das war’s. Seitdem ich mit ihm gearbeitet hatte, braucht er vielleicht zwischen 45 Minuten und zwei Stunden pro Tag, in denen er zwischen $5 000 und $10 000 jeden Tag verdient.
FRAGE: Weniger ist mehr!
Toghraie: Jetzt hat seine Frau einen Ehemann. Seine Kinder haben einen Vater. Er befasst sich jetzt mit dem Erschließen von Grundstücken, ist weiterhin Trader, und lebt ein wunderschönes Leben. Er genießt mehr und ist Mentor für viele andere Trader …und ist ein toller Mann, ein toller Trader, in einem neuen Leben. Er sieht die Dinge nun ganz anders, als er es zu Beginn getan hatte.
FRAGE: Sie haben ihn also aus der Workaholic-Falle geholt.
Toghraie: Richtig.
FRAGE: Und Sie haben sein Leben umgebogen.
Toghraie: Na ja, er hat sein Leben umgebogen. Ich war der Vermittler dafür.
FRAGE: Sicher.
Toghraie: Wenn Sie sagen, ich hätte etwas getan, ich tue gar nichts. Ich arbeite nur mit meinen Fähigkeiten mit einer Person zusammen, die ihrerseits Fähigkeiten hat, so dass diese Fähigkeit herauskommen und ihr Leben verschönern.
FRAGE: Gibt es einen geschlechtsspezifischen Aspekt beim Traden? Ist der männliche Alpha-Charakter gut, schlecht oder irgendetwas?
Toghraie: Nach meiner Erfahrung sind Frauen weniger bereit, Risiken einzugehen, aber sie folgen ihren Regeln besser.
Da haben wir es also; wenn gute Trader gut im Befolgen der Regeln sind und keine unnötigen Risiken eingehen, sollten die Damen besser sein!
Das komplette audiovisuelle Interview mit Adrienne Toghraie und George Hallmey gibt es bei www.clickevents.co.uk.
Quelle: www.traders-mag.com
:irony:
Gruenfeld
20.06.2006, 02:47
Andererseits fände ich es interessant, wenn Leute hier schildern würden, wie sie sich ihren Tag einteilen, seien es Vollzeittrader oder Feierabendtrader. Wie kommt ihr mit der "Leere des Raumes" klar, wie seid ihr so diszipliniert, eurem Tagesablauf zu folgen und eben nicht ins Gelabere und Lesen etwaiger Nichtigkeiten wie dieser hier zu verfallen? Habt ihr einen festen Zeitplan oder engt der ein? Schweift ihr ab, wann immer ihr Lust habt, oder gibt es Entspannung/Unterhaltung nur nach erreichten Zielen oder Zeiteinheiten oder was auch immer?
Das sind gute Fragen!
Einen richtigen Tagesablauf bzw. festen Zeitplan gibt es nicht. Mit der "Leere des Raumes" habe ich keine Probleme. Öhm-- oder meinste "innere Leere"?? Disziplin beim Traden, sonst weniger. Abschweifen/Entspannung/Unterhaltung? Nach Lust und Laune, eigentlich ständig.....*nie wirklich ganz bei der Sache sei* :lol :sblink:
Ich bin ziemlich ungeduldig und gerate leider viel zu oft und leider wiederholt in giergetriebene Kaufpanik...:bang:
Mein Ansatz für die Zukunft wird sein, ein Tradinglogbuch konsequent umzusetzen, dass ich bisher schon in anderer Form geführt habe. Der Unterschied wird sein, dass ich meine Einträge VOR dem Trade machen muss und nicht immer erst "nachtrage".
Ich bin mir relativ sicher, dass ich dadurch etwas mehr Ruhe und Rationalität in mein Handeln bekommen werde.
Dummerweise komme ich nicht dazu, dies umzusetzen, da ich seit Tagen/Wochen nicht handele... :zzz:
Mir ist es auch öfter passiert, dass ich zu früh rein bin in einen Wert. Generell möchte ich das Investieren in einen noch bestehenden Abwärtstrend allerdings vermeiden. Sollte sich jedoch im Laufe der Zeit rausstellen, dass ich trotzdem noch zu früh reingehe, dann könnte ich mir vorstellen, das MD zum Ausleben dieses "Triebes" zu nutzen, und immer erst x Tage später real zu investieren. Für Trader mit sehr grossem Depot ist es überlegenswert, sich einen kleinen Zockerbetrag beiseite zu legen, um ihrem Spieltrieb zu frönen. Ich bin dazu zu geizig...:behh:
http://www.ruthroosevelt.com/questions3.htm
Some helpful questions to ask while researching might include the following:
How can I make my trading better?
How can I put the probabilities in my favor?
Where is my edge?
What else could I do?
What possibilities exist that I haven't thought of yet?
What assumptions am I making, that could get in my way?
What is the simplest solution?
Have I verified that this method works?
Do I have a sound money management policy?
What else could I do in terms of position sizing?
Some unhelpful questions to ask while researching could be:
How can I develop a perfect system? (There is none. Trading is not about perfection.)
What filters can I put on so I never lose? (It's not possible to trade and never lose.)
Some helpful questions to ask in trading would be the following:
What is the market telling me now?
What does the market want?
What are the probabilities?
How much can I make?
What is my risk?
Where am I wrong?
Where is my target?
Is this a valid signal?
Am I following my rules?
Am I following good trading principles?
Has anything changed?
What would I think if I wasn't in this trade?
Is there anything I'm not seeing?
Some unhelpful questions to ask while trading would include the following:
What if I lose?
What if I'm wrong?
What if I can't succeed as a trader?
What will my broker--my wife--my boss think?
Why is it always so hard?
How can I make this trade work out? (You're already wrong. Get out.)
Remember, there are questions that illuminate; and there are questions that destroy or confuse and stagnate. You have the power to construct the questions that will move your trading forward. Whenever you're in a quandary or things aren't going well, ask yourself, "What is the question I need to ask now?" What if, you could learn to ask yourself questions that will make you a winner over time?
[quote=cubanpete;1294060]Bitte Beispiele :) :)
Mein grösstes Problem sind die Gewinne. Das tönt natürlich blöd. :bang: :bang:
Ich kann relativ gut mit Verlusten umgehen, habe kein Problem damit sie zu begrenzen und Verlusttrades möglichst früh zum vorgeplanten Stop zu schliessen. Ich weiss, das Verluste dazugehören und kann mir für eine Strategie statistisch ausrechnen, mit was für einer Kette von Verlusten ich zu rechnen habe. Alles ganz cool.
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Ja, mir gehts manchmal recht ähnlich!
Ich finde oft super Einstiege, die mit engem SL super zu Handeln sind. Wenn sich dann ein sehr dynamischer Trade entwickelt,
-> zu diesem Zeitpunkt ist der SL schon auf Entry oder weiter<-
und ich sehe, daß der Kurs eventuell über meinen festgelegten TP rauschen könnte...
TP löschen
Kurs ist über TP
SL je nach Kursverlauf legen
den nächsten wahrscheinlichen TP fixieren
beim kleinsten Rücksetzer glattstellen, Party könnte ja schon vorbei sein
ärgern, weil wieder mal zu nervös gewesen:bang:
...ist zwar nicht der Weltuntergang aber mit ein bisserl mehr:cool: wär die Perfomance halt schon ziemlich aufgemöbelt.
The xTo
Thread schon eingeschlafen?? Schade, denn hier sind ein paar sehr Interessante Ideen und Ansätze zu finden...
Now xTo´s mustard:
Da ich zu gelegentlichem Overtrading neige und hierbei auch mal ein kleinwenig von meiner Strategie abweiche..
-> Hier- und auch ganz generell bei der Vorbereitung auf einen Trade- ist es für mich hilfreich zuerst mal kurz abwarten, den Finger jucken lassen und mir eines immer wieder vor Augen zu halten:
Auf der anderen Seite meines Trades sitzt auch einer, der höchst wahrscheinlich bessere Fähigkeiten, die bessere Soft- Hardware/ Arbeitsumgebung, Analysetools usw, usw... hat.
D.h. ziemlicher Sicherheit trete ich gegen einen Vollprofi an, der es nur auf eines abgesehen hat: MEIN GELD!!
Klingt jetzt nicht sonderlich neu und aufregend, aber für mich funktioniert es, wenn ich mir das davor kurz bildlich vorstelle.
So sind schon einige Blödheiten meinerseits bereits im Keim erstickt worden.
happytradesthexTo
gelbfuss
01.10.2008, 11:45
Bruder im Geiste......:D
Vielleicht hilft dir das
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1928402#post1928402
Das selbe Problem hatte oder habe ich auch. Den Gral hab ich aber auch noch nicht....:bang:
whitepaper
01.10.2008, 13:20
Thread schon eingeschlafen?? Schade, denn hier sind ein paar sehr Interessante Ideen und Ansätze zu finden...
nix eingeschlafen - hast ihn ja gerade wiederbelebt :dunce:
--> wie das immer mal wieder mit guten threads passiert.
kann mich deiner meinung nur anschliessen -
und empfinde auch deine 2 posts als bereicherung im threadkontext - pöng .... weiter so :tup:
Anderes, obgleich sehr interessantes Thema das sicherlich alle hier betrifft, betroffen hat oder betreffen wird:
VERLUSTSERIEN:
Ich fang mal gleich bei mir an.
<- kleiner Exkurs: Tradinstrategie:
Ausbrüche an Resistance- und Supportzonen mit immer vorher festgelegtem TP und sehr engem SL (siehe Posting zuvor:). Fast ausschließlich keine über-Nacht-Posis. Weiters trade ich mit einem festgelegtem Prozentsatz meines :hmpf: stark unterkapitalisierten Kontos deren Ursache meiner Signatur zu entnehmen sei. ->
Letzte Woche, ach ne.. wartet mal..
..doch war KW 39 von gings @fx ja ziemlich rund, da waren Sprünge von 200Pips in ein paar Minuten an der Tagesordnung. Laufend!!! -dann wieder ruhiger und dann BUMM!! hin, her...
-für meinen Handel also alles andere als einfach.
Ich bin meinem System treu geblieben und wurde ständig ausgestoppt- hätt ich ahnen können? .. ja ich weiß.. hinterher is leicht...
so kam es wie es kommen musste: 17 !!! Trades in Folge hit at first SL, nur um dann meist wie erwartet oder noch besser zu laufen!!
So und jetzt mach mal mit das Spielchen?
Handel aussetzen? ab wievielen Trades? Warum? - Verluste gehören ja dazu! und ohne weitermachen bleibens ja auch welche.oder
Weiterhandeln? sind ja super Chancen da! Laut Aufzeichnungen mach ich ja im Schnitt pro Trade soundsoviel... und wieder hit SL!!oder
OK, dann halt den SL ausweiten? -ganz tolle Idee, dann stimmt das Risiko im Verhältnis zum Gewinn nicht mehr und kleiner Verlust wird ein großer.
Also doch: Schnauze voll... mag nimmer.. mein armer Kontostand:angry: [heul]
jetzt aufhören?? NEIN hab ich nicht!! ......muß mal schnell weg.. achja Kontostand ist wieder aufgeholt und im + !!
Fortsetzung folgt...
@fx bei welchem Broker bist du?
bei welchem Broker (http://www.aktienboard.com/wiki/Broker) bist du?
Alpari UK
(micro)-> immer schon:), oder besser noch!
Alpari UK
(micro)-> immer schon:), oder besser noch!
Habe auch FXCM, GFT (UK), IBFx, Forex.com ausprobiert.
Am Besten komme ich mit MT4 klar -verwende auch den mobiltrader (weiß nit wie der heißt!) von Metatrader.
...Fortsetzung..
Der eigentliche Fehler lag meiner Meinung nach darin, daß ich -auch wenn ich noch Anfänger bin- sehen hätte müssen, daß:
DIESE MARKTUMSTÄNDE FÜR MICH NICHT HANDELBAR SIND
Punkt.
thexTo
Thread schon eingeschlafen?? Schade, denn hier sind ein paar sehr Interessante Ideen und Ansätze zu finden...
Now xTo´s mustard:
Da ich zu gelegentlichem Overtrading neige und hierbei auch mal ein kleinwenig von meiner Strategie abweiche..
-> Hier- und auch ganz generell bei der Vorbereitung auf einen Trade- ist es für mich hilfreich zuerst mal kurz abwarten, den Finger jucken lassen und mir eines immer wieder vor Augen zu halten:
Auf der anderen Seite meines Trades sitzt auch einer, der höchst wahrscheinlich bessere Fähigkeiten, die bessere Soft- Hardware/ Arbeitsumgebung, Analysetools usw, usw... hat.
D.h. ziemlicher Sicherheit trete ich gegen einen Vollprofi an, der es nur auf eines abgesehen hat: MEIN GELD!!
Klingt jetzt nicht sonderlich neu und aufregend, aber für mich funktioniert es, wenn ich mir das davor kurz bildlich vorstelle.
So sind schon einige Blödheiten meinerseits bereits im Keim erstickt worden.
happytradesthexTo
->
Auf (verständliche)Anregung eines Mitgliedes hin, möchte ich hier noch etwas verdeutlichen, um eben kein unvorteilhaftes Bild aufzubauen:
Dieses visualisieren "meiner gar übermächtigen Gegner" geschieht im Hinblick darauf, eben das beschriebene vorschnelle und unüberlegte Handeln zu unterbinden und
nicht wie bei den "normalen" Trades wo die Hausaufgaben gemacht sind!!
In diesem Sinne,
ThexTo
@Delta
...oder reden wir hier aneinander vorbei?
@Delta
ob´s am Boardeditor liegt?.. ist ja wirklich nicht angenehm zu lesen.
Hab auch schon gesearcht aba nix gefunden.
whitepaper
01.10.2008, 20:44
VERLUSTSERIEN:
Ich fang mal gleich bei mir an.
<- kleiner Exkurs: Tradinstrategie:
Ausbrüche an Resistance- und Supportzonen mit immer vorher festgelegtem TP und sehr engem SL (siehe Posting zuvor:). Fast ausschließlich keine über-Nacht-Posis. Weiters trade ich mit einem festgelegtem Prozentsatz meines :hmpf: stark unterkapitalisierten Kontos deren Ursache meiner Signatur zu entnehmen sei. ->
Letzte Woche, ach ne.. wartet mal..
..doch war KW 39 von gings @fx ja ziemlich rund, da waren Sprünge von 200Pips in ein paar Minuten an der Tagesordnung. Laufend!!! -dann wieder ruhiger und dann BUMM!! hin, her...
-für meinen Handel also alles andere als einfach.
Ich bin meinem System treu geblieben und wurde ständig ausgestoppt- hätt ich ahnen können? .. ja ich weiß.. hinterher is leicht...
so kam es wie es kommen musste: 17 !!! Trades in Folge hit at first SL, nur um dann meist wie erwartet oder noch besser zu laufen!!
So und jetzt mach mal mit das Spielchen?
Handel aussetzen? ab wievielen Trades? Warum? - Verluste gehören ja dazu! und ohne weitermachen bleibens ja auch welche.oder
Weiterhandeln? sind ja super Chancen da! Laut Aufzeichnungen mach ich ja im Schnitt pro Trade soundsoviel... und wieder hit SL!!oder
OK, dann halt den SL ausweiten? -ganz tolle Idee, dann stimmt das Risiko im Verhältnis zum Gewinn nicht mehr und kleiner Verlust wird ein großer.
Also doch: Schnauze voll... mag nimmer.. mein armer Kontostand:angry: [heul]
jetzt aufhören?? NEIN hab ich nicht!! ......muß mal schnell weg.. achja Kontostand ist wieder aufgeholt und im + !!
Fortsetzung folgt...
[sorry für das lange zitat - hier erschien es mir sinnvoll, da inhalt komprimiert und sonst zusammenhang schwer]
hmmmm ....
die auch mit naheliegendste option war jetzt für mich noch nicht dabei:
du benutzt einen gefixten prozentsatz geld ... kannst aber auf position in sl und kontraktmenge völlig frei gestalten.
warum passt du deine sl-weiten dann nicht einfach der vola an?
die verlustserie ist für mich nur m.E. tatsächlich sonstig systemimmanent bei diesem beispiel (egal, wie deine strategien/setups jetzt im einzelnen aussehen), sondern bedarf der fast immer möglichen optimierung durch die stellschraube "VOLA".
ich habe z.b. auch den s&p gehandelt als der vorige woche saltos macht und im 24-stunden-takt 100 punkte hoch und wieder runter gehandelt worden war.
(ist in diesem börsenphasen immer recht heikel, daytrading zu betreiben, weiche z.b. oft auf ruhigere underlyings in korrelationen/antikorrelationen aus dann oder halte mich auch ganz raus ... oder: trade eben gewisse setups weiter mit vola-angepassten stops und stückzahlen)
so habe ich z.b. einen 16-punkte-sl im sp gehabt (hat man dort in vielen zeiten gerade mal als tageshandelspanne.
nur so war es mir aber möglich, mt diesem sl auch 70 s&p-punkte (tradet man sonst oft tage und wochen für ) in einem trade mitzunehmen.
bin dort auch gefragt worden zu meinem weiten sl - aber das liegt für manche phasen einfach in der natur der sache.
einfach fiktiv runtergebrochen:
habe ich sonst nen 5,5 punkte-sl bei 30 kontrakten, hatte ich jetzt eben mein 16-punkte-sl mit 10 kontrakte.
das risiko in geldmenge bleibt das gleiche.
so kann man m.E. weitertraden, erhält sich gute chancen in den volareichen tagen - gerade als day- und swingtrader .... viele machen da den grossteil ihrer performance ... risiken habe ich ausreichend drauf hingewiesen - und kann viele setups weiterfahren.
whitepaper: warum passt du deine sl-weiten dann nicht einfach der vola an?
:bang: ei eiei ei [mir mal schnell auf den Kopf hau, ok nochmal- jaa einmal gehts noch]:bang:
Dieser Ansatz ist wahrscheinlich so naheliegend, daß ich schon aufgrund dessen nicht daraufgekommen bin.
Wie gesagt-> I´m the rookie guy.
Gibts dafür irgendwelche Indikatoren (http://www.aktienboard.com/wiki/Indikatoren), oder mit Augenmaß ausm Chart (http://www.aktienboard.com/wiki/Chart) ablesen?
Trade nämlich mit nacktem Chart, nur ein paar Linien und ev. Fib
Thx Xto
whitepaper
01.10.2008, 21:17
musst dich net hauen für ;)
jeder fängt mal an .... und nen brett vor dem kopp haben wir alle irgendwann und -wo wieder.
ich nehme mir tatsächlich die freiheit heraus, die spannen pi mal daumen zu ergreifen (s&p in den letzten wochen 25-35 points spanne .... das ideal-sl - s&p plötzllich ausserordentlich 80-100 points spanne: das hochgebrochene ideal-sl .... bilde mir sogar ein, dass des schon gefühlsmässeig mit nen paar groben skala-zahlen während der sichtbaren bewegung auf dem aktuellen chart ermessen kannst, wenn deine speziellen setups darauf hin beobachtest nach hinreichend erfahrung - für viele reichen grobe richtwerte)
natürlich gibbet das ganze auch in präzisen, kalten zahlen ausgedrückt.
hilft zum einen, solche berechnungen anzustellen wie sie evt. hier gesucht werden,
... hilft daneben aber auch, um in grösseren fenstern indikatoren-wirkung zu erzielen für wahrscheinlichkeiten von marktwenden, dazugehörigen extensionsdefinitionen und -erfassungen in historisch notwendiger relation.
---> extremste volatilität --> extreme kippsituation in entscheidungsfindung.
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1993633#post1993633
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1993656#post1993656
viel diskussion immer mit inbegriffen - klar
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1993730#post1993730
whitepaper: musst dich net hauen für
Nun, müssen, oder aber ein verstärktes Bedürfnis danach zu verspüren, eigenverschuldetes Fernbleiben jener Neuronen die mit dem Nichtzustandekommen dieses Denkansatzes in direkter oder auch nur indirekter Verbindung stehen, mit einer kuzen ev. wiederholten taktilen Reizsetzung selbiger zu beantworten....
...soviel mal dazu!
Also ich bin ja nicht so der Tech- junkie. Habe lieber keine Indikatoren (http://www.aktienboard.com/wiki/Indikatoren) aber dafür aussagekräftige Linien (http://www.aktienboard.com/wiki/Linien).
Muß aber eingestehen mich weder besonders dafür interessiert zu haben noch mich damit auszukennen.
Sehe allerdings zur Zeit auch keine Hilfestellung für mich oder mein Trading.
Werde das also auch nach Gefühl anhand des Charts bestimmen-> find ich SUPERIDEE!
ThexTo
whitepaper
02.10.2008, 12:34
kommt halt immer drauf an, was und wie man tradet.
bei mir reicht der pi-mal-daumen-überschag dicke ... und würde behaupten: bei den meisten anderen auch.
keinen plan, was für situationen du tradest, aber bei hinreichender marktbeobachtung müsstest einfach irgendwann mitschalten:
gewisse tageshandelsspannen und nervositäten in einem underlying gehen einher mit den und den ausschlägen im preis, die ich bei zu tradender situationen mit berücksichtigen möchte, um nicht ständig blöd auszusehen, wenn ich gestopped werde. ;)
(für jemanden, der sie strengestens, systemisch, präzise einflechten will in jede tradingstrategie, reicht es ja, sich die entsprechenden vola-pegel eod/eow auf den seiten anzuschauen - wie nötig in wie vielen fällen das ist, sei dahin gestellt)
War heut zuerst ein sehr erfolgreicher Tag und wurde zum Glück:bang: zu einem Tag umfunktioniert der mich was dazulernen ließ.
..Nee eigentlich hab ich nix gelernt! Oder wie nennt man daß, wenn man den gleichen Fehler öfters macht? Beratungsresistent, taub, blöd.... wie auch immer.
The facts:
3 super Ausbrüche gehandelt (fx), gesamt ca. xxx Pips- ne stimmt gar nicht- xxx warens, is ja auch wurscht, in der Tasche.
Dann noch die Trades wo SL getroffen wurde und ein paar kleinere Trades... alles in allem ca. 10 Trades -> ziemlich gut!!
4 -10 Trades ist so ca. mein Tagesschnitt.
-> Heute hab ich dann noch weitergemacht, jedes Fitzelchen gehandelt... bin auf 24 trades today, 1ner läuft noch.
So und jetzt das Spannende: Gesamte Tagesperformance scheibchenweise wieder verheizt!!:bang:
-und dabei hab ich mich noch gefreut über den spitzen Tag und dachte mir: so jetzt is Schluss!!
-> hab ichs getan? Nein!!:angry:
-> Warum? keine Ahnung!!:wonder:
sorry, aber das mußte ich jetzt einfach mal loswerden..
unhappywithhimself xTo
whitepaper
03.10.2008, 17:09
:eek:
4-10 durchschnittlich - gestern 24 trades
--> bist du scalper?
für deine selbstbeschreibung als "rookie" und deine dargestellten schwierigkeiten im strategischen umgang wundert mich das "leicht" ;)
passt für mich jetzt noch nicht ganz zusammen. :)
whitepaper: 4-10 durchschnittlich - gestern 24 trades
--> bist du scalper?
Scalper?:bang: Sieht fast so aus als wär ichs gewesen, ja.
Können: nein!
Anm.: Wie definierst du Scalper?
Bin oft wenige min. oder auch mal ein paar Stunden im Markt.
Overnight seehr selten und übers WE sowieso nicht.
Ist für mich komfortabel: da, wenn Trade geschlossen kann ich PC ausschalten, ruhig schlafen, lernen, Sport machen was auch immer -> und ich hab den Kopf frei!
Diese 4 Trades: oft sinds auch nur 1ner oder auch mal keiner. Bis jetzt waren halt 10 an einem Tag das abs. Max!
War eben fast den ganzen Tag und Teile der Nacht vorm Schirm.
Bin dann irgendwie in eine Art Rausch gekommen und hab neben der normalen Strategie, wos halt grad nix zu tun gab, noch versucht jede Bewegung zu nehmen. Kanns mir uch nicht erklären warum und wieso, blöd eben!! :freak:
ThexTo
sagt mal benutzt jemand von euch eine börsensoftware als psychologische hilfe also wie ein trading journal, hab das was in der traders über den money manager von trade net consulting gelesen!?
ist mega teuer! würdet ihr meinen das sowas etwas bringt als stütze?
grüße
simbald
für deine selbstbeschreibung als "rookie" und deine dargestellten schwierigkeiten im strategischen umgang wundert mich das "leicht"
Noch was:
Solange ich mein mini-micro-vielzuklein-kleinergehtgarnet-Konto nicht auf sagen wir mal ca. 20K gem. Strat. raufgehandelt habe, werde ich mich demütigst und selbstmotivierend als als ausgetrockneter Infoschwamm herumwandelnder -ROOKIE- bezeichnen.
-> Also gewöhnt euch besser schon mal dran:D
Wie meiner Signatur zu entnehmen bin ich ein Fan von Live Erfahrungen. Papertrading (http://www.aktienboard.com/wiki/Papertrading) halt ich für mich nicht Zielbringend.
[offtopic]
.... Ich sehe mich als Führerscheinneuling der schon das eine oder andere Auto zu Schrott gefahren hat,
weil er sich hitzköpfig wie er ist, und meinend mit einem untermotorisierten Kleinwagen bei den Pro´s mitfahren zu können, nicht an die Strassenverkehrsordnung und Sicherheitsbestimmungen halten wollte, nur um irgendein kurzfristiges Straßenrennen zu gewinnen.:hmpf:
Nun hab ich mir wieder ein Auto zugelegt und schon mal (das ist neu!) das Ziel ins Navi (ist auch neu!)eingegeben. Jetzt liegts an mir, der vorgegebenen Route zu folgen aber auch etwaige Fehler des Geräts und seiner Meldungen zu erkennen und falls erforderlich zu korrigieren.
(Ev. auch mal ein Nachfolgegerät ansehen und testen?)
Daß ich auf dieser langen Fahrt das eine oder andere für mich neue Verkehrszeichen entdecken werde, einmal ruhigen und mal lauteren Straßenbelag befahre, es Regnen oder Schneien tut, oder ich mal den Blinker vergesse, kurzfristig zu schnell fahre -natürlich geblitzt werde und nen Strafzettel bekomme:bang: ....- was solls, solange das Ziel angesteuert wird und der Airbag bei einem Unfall aufgeht!:tup:
Daß ich hier nicht auf einem Übungsparkplatz unterwegs sein werde, versteht sich für mich von selbst!! -Denn am Übungsgelände lernt man den Umgang und das Verhalten des Straßenverkehrs -wenn überhaupt- nur Ansatzweise!
Denjenigen, die diese Ausführungen als hilfreich oder zumindest belustigend -in welcher Art und Weise auch immer- verstehen:
Gern geschehn!!:tup:
@all others:
:behh:
[offtopic end]
ThatsMe,ThexTo