PDA

Vollständige Version anzeigen : Tipp: Ordergebühren für 2001 berechnen und Schlüsse ziehen!


TheKing
18.01.2002, 12:50
Ich kann Euch nur raten für 2001

- Eure Trades ordentlich (und ehrlich) zu bilanzieren
- den Gesamtgewinn/-Verlust zu berechnen (natürlich incl. Ordergebühren) und dann:
- die Ordergebühren rauszurechnen!!!

Also neben den Dingen, die viele sowieso machen, auch die Ordergebühren als eigene Position zu berechnen.
Es ist of mehr als man denkt. :mad: :angry: :confused:
Als ich das für 2000 gemacht habe, habe ich sofort beschlossen die Bank zu wechseln. Von Consors zu IB.
Aber die 2$ (Minimum) summieren sich auch schon wieder.

Und:
Daraus kann man auch andere Schlüsse ziehen.
Z.B. hat man einen weiteren Grund gegen Overtrading gefunden ;) .


Gruß

rpg
18.01.2002, 14:20
Hi !
Gut gemeint - @the King :)
Andererseits ist der allergrößte Vorteil eines aktiven Investors / Traders die ungeheure Flexibilität die man aufweisen muss können . Zum Unterschied starrer Betriebe die erst im nachhinein deren Kostenseite analysieren , hat der Trader die Chance Tag für Tag Bilanz zu ziehen . Ein Trader sollte sich JEDEN TAG diese Dinge überlegen . Nicht erst im nachhinein . Wenn man erst jetzt über das vergangene Jahr nachzudenken beginnt wo man hätte einsparen können ,usw.............der legt eben nicht jene Flexibilität an den Tag die er haben könnte............dann ist es oft schon zu spät .
Grüße

hoellenfuerst
18.01.2002, 17:59
ich kann rpg nur beiflichten.

die ordergebühren sollten von anfang an mit in betracht gezogen werden.

das findet dann automatisch einzug in die tradingstrategie...

ich hatte in 2001 184 trades mit ca. 1800 teuro macht etwa

9,80teuro pro trade. :angry:
da das aber sofort eingepreist wird, kann der trade sofort beurteilt werden.
es gibt also kein vertun.
overtrading kannn es so auch nicht geben.

indextrader
18.01.2002, 18:13
...........na meine tradinggebühren vom 22.10.01 bis jahresende lagen bei € 5912,40.......hört sich ganz schön viel an :D .....naja ich hab ja auch nen teuren broker, was solls...gggg.... ;) ....aber einen vorteil hat die ganze sache schon, würde jeder sooooooooo viel für ib tun, gebe es bestimmt keine diskussion über deren haftung im konkursfalle...*gggg :cool: * :) ..........kopf hoch, wer die kosten nicht kontinuierlich im auge hat, wie auch die nettoergebnisse, dürfte schnell den überblick verlieren. ich zumindest halte jeden tag anzahl der trades, ordergebühren und nettoergebnis genau fest und weiss somit immer wo ich stehe und ob ich gut oder schlecht war. Denke es ist sehr wichtig dies kontinuierlich im auge zu behalten, sonst kommt auf einmal die große überraschung.

F-Gruß IT :D

wilhelm
18.01.2002, 18:45
Die günstigste Bankverbindung muß nicht die
beste sein.
Allerdings hätte ich auch nichts gegen niedrigere
Gebühren bei meiner Bank einzuwenden. Die Mindest-
courtage beträgt umgerechnet rd. 171 Euro.
Bei IB wird z.B. die kanadische Börse nicht
angeboten, aber gerade mit kanadischen Aktien
konnte ich in letzter Zeit schöne Gewinne machen.
Auch dürfte es kaum möglich sein, bei einem
Discountbroker einen Yen-Kredit zu bekommen.
Da ich seit Jahren auf ca. 25-40 Umsätze p.a. komme ( inkl. Termingeschäfte ) halten sich meine
Gebühren trotzdem in Grenzen.
Vielleicht ist an dem alten Spruch "Hin und her
macht die Taschen leer" ja doch was dran...

grüße
Wilhelm

indextrader
18.01.2002, 18:52
Hey wilhelm.

Ich denke jeder muß für sich die richtige strategie finden und den passenden broker. was für den einen gut ist, muß es für den anderen noch lange nicht sein. geld gibt es überall zu verdienen, aber was für wen dann das passende ist, wo er sich wohl fühlt und völlig entfalten kann, darauf kommt es an. wenig ist oftmals viel mehr :) und wenn jemand ganz spezielle wünsche hat ist das natürlich teurer ;) wichtig und darum glaube ich geht es tk ist das man die kosten im auge behält und das trading-ergebnis die höhe der trading-kosten rechtfertigt.

F-Gruß IT :D

seeker
18.01.2002, 19:41
@indextrader

Eine Anfrage bei der SIPC hat ergeben, dass alle Cash-Einlagen die zum Aktienhandel gedacht sind abgesichert sind egal ob nun in EUR oder USD!
Die Frage eines etwaigen Konkurses sollte man sich IMMER stellen; dies gehört genauso zum Risiko wie falsche SLs und ausgefallene Kursversorgungen etc.
Das ist nur vernünftig wenn man eine Menge Kies rüberschickt; egal ob nun IB oder ein anderer Broker.
IB steht sehr gut da und hat sogar ein sehr gutes Rating. Daneben war IB ein entscheidender Einflussfaktor dafür wie sich die gesamte Lage im Bereich Onlinebroking entwickelt hat. Wieso soll man mehr zahlen wenn auch weniger geht????
Dass auch etablierte Häuser schlecht dastehen können hat man bei Consors in Deutschland gesehen... wer hätte das gedacht...
Interessant ist nur, dass sich unzählige User jetzt auch noch über die Datafeed-Gebühren aufregen obwohl die wirklich nicht hoch sind und bei entsprechendem Ordervolumen eh wegfallen.

Die Orderkosten sind ein Faktor der das Gewinn-/Verlustverhältnis in Richtung der Verluste verschiebt... In Folge dessen sind sie ein äusserst wichtiger Bestandteil beim Aufstellen einer Handelsstartegie!!!!

cu
seeekr

TheKing
23.01.2002, 21:31
Hi !
Gut gemeint - @the King
Andererseits ist der allergrößte Vorteil eines aktiven Investors / Traders die ungeheure Flexibilität die man aufweisen muss können . Zum Unterschied starrer Betriebe die erst im nachhinein deren Kostenseite analysieren , hat der Trader die Chance Tag für Tag Bilanz zu ziehen . Ein Trader sollte sich JEDEN TAG diese Dinge überlegen . Nicht erst im nachhinein . Wenn man erst jetzt über das vergangene Jahr nachzudenken beginnt wo man hätte einsparen können ,usw.............der legt eben nicht jene Flexibilität an den Tag die er haben könnte............dann ist es oft schon zu spät .

Ist schon richtig.
Je füher desto besser.
Ich denke der Jahreswechsel ist halt ein guter Moment daran zu denken. Und - wenn nicht geschehen - anzufangen.
Mit dem Tag für Tag Bilanzieren ist das für Nicht-Daytrader so eine Sache.


Höllenfürst:

Das sind auch notwendige Überlegungen:
Kostenärmere Strategie wählen und Overtrading vermeinden.

Overtrading ist imho einer der schlimmsten Feinde!!

Denke es ist sehr wichtig dies kontinuierlich im auge zu behalten, sonst kommt auf einmal die große überraschung

Genau das ist es. Die Jahresgebühr ist oft eine große Überraschung. V.a. in Relation zum Netto-Gewinn/Verlust ;).
Aber eben auch eine heilsame Überraschung!

Und:
Viele Trader, die ich kenne rechnen ihre Gebühr nicht raus. Daher der Hinweis.


Gruß
Tk