Vollständige Version anzeigen : Wie nennt Ihr Euch denn so?
Welche Bezeichung trifft auf Euch am Besten zu?
Liegt die Bezeichnung an der Strategie oder an anderen Dingen? Z.B. an dem der fragt (Mutter, Chef, ...).
Oder andere Bezeichnungen?
Hallo
Es könnte Börsianer sein oder auch Aktionär usw.......... :confused:
Aber es bleibt Geheim ;)
Gruß Nobody
morningstar
24.01.2002, 19:14
wollte eigentlich den Parasiten wählen :D
habe aber dann den Spekulant gewählt weil ich dam klassischen Positiontrading verfallen bin.
und Lemminge sind wir doch irgendwie alle, oder steht hier jemand vor dem markt? ;)
Nicht jeder Lemming ist so devot und gibt es zu.
Außerdem gibt es ja auch Counter-Trend-Trader oder Value-Investoren, egal, wie sie sich sonst nennen.
Im Grunde sollte man einer der ersten Lemminge sein, mindestens jedoch nicht der letzte. ;)
Ich habe Trader gewählt.
Der Begriff Trader wird von deutschen meist nur für das kurzfristige Ausnutzen von Kursunterschieden genannt. Ich sehe das nicht so. Egal welchen Zeitraum man wählt: alles unter 2-5 Jahren würde ich als Trader oder SPekulant bezeichnen. Darüber ist der klasseische Investor, dem es um die Beitiligung an der Entwicklung eines Unternehmen geht.
Ich weiss eigentlich nicht, wo ich eine Trennung zwischen Spekulant und Trader ziehen sollte!
Im leidenschaftlichen Sinne als Spekulant und
nüchterner betrachtet, sehe ich mich als mein
eigener Pensionskassenverwalter.
grüße
Wilhelm
Nichts davon, sondern ...
...plasir http://www.bullchart.de/smilies/151.gif
:D
BrokerMaster II
24.01.2002, 20:49
vielleicht sollten wir die umfrage für plasir erweitern das er auch abstimmen kann. :) :)
ich denke das es keinen unterschied zwischen trader und spekulaten gibt. beide versuchen preisschwankungen auszunutzen.
schlaubi
24.01.2002, 22:34
Schwierige Frage, aber ich glaube Trader trifft es doch am besten, Spekulant hat meiner Meinung nach etwas mehr auf Zufall basierendes. Anlegen tue ich zwar auch in Fonds, wo ich monatl. immer einen kleinen Betrag anspare, ist aber nicht mein Hauptziel. Und Investieren ist mir fast zu langweilig.
Ich bezeichne mich mehr als mittelfristiger Trader.
by
schlaubi
Was muss man tun, um ein plasir zu werden?
thomtrader
25.01.2002, 02:11
Schwierige Frage.
Ich würde sagen von jedem ein bischen was.
Ich hab mich aber dann doch für Börsianer entschieden.
M.f.G. thomtrader
Hi
Ich sehe mich als Spekulant, wollte erst noch den Antizykliker erfinden,
aber ich kann eigentlich dem Wort 'Spekulant' nichts negatives abgewinnen.
Ich denke jeder, der sich Gedanken über andere Anlageformen
wie das Sparbuch macht, ist in gewisser Weise ein Spekulant.
Gruss Indio
Ein-Mann-Kübel
25.01.2002, 13:17
Ich habe den Parasiten gewählt. :D Liegt leider momentan nicht daran, dass ich das Geld anderer von der Börse ziehe, ohne eine Gegenleistung zu erbringen , sondern das ich zur Zeit auf kosten anderer lebe. Schreibe gerade mein Diplom. Ein Börsen-Parasit zu sein halte ich aber für durchaus erstrebenswert *g*.
parasit:
Lebewesen, daß auf Kosten eines anderen lebt und diesen schädigt.
Also ich bin,
ein Spekulant / Trader
in Sachen Optionsgeschaefte, die in letzter Zeit meine Haupt- Nebenbeschaeftigung sind
ein Aktionaer,
weil immer noch Leichen im Depot liegen
ein Zocker,
der an der forex sein Geld verliert
ein Anleger,
weil meine Fondssparplaene irgendwann meine Wohnung finanziert haben sollten.
...und was muss ich da jetzt druecken :dunce:
gruss
artie
Servus,
Was haltet ihr von: Schüler des Kapitalmarktes oder Cent in den Milliardenfluten des Kapitalmarktes.
cu
redaidn
P.S. War heute in OV Herr der Ringe ... liegt vielleicht daran ;)
Hi,
Also ich für mich bin ein Trader, in die Kategorie der Spekulanten gehören wir alle unser Ziel ist es keine Verluste zu machen = Spekulation denn wem gelingt das zu 100%?
Spekulation hat etwas kriminelles sagst du jemandem du bist Spekulant runzelt er die Stirn, sagst du ich bin Trader wissen die meisten Leute nicht was gemeint ist.
Sagt man ist Börsianer wird man ab und an belächelt und das ist so in Ordnung.
Gruß Cyrus86
Den letzen Sätzen kann ich nur zustimmen.
Daher hab ich oben auch gefragt, ob die Bezeichung davon abhängt, wem gegenüber man sich "bekennt".
Interessant wäre auch, wie einen die anderen nennen: Parsit, Schnorrer, Zocker sind da wohl vorne. Oder doch Suchtkrüppel?
Hi
Meine Erfahrung ist das man als Spieler bezeichnet wird.
Die Erkenntnis kommt aus Gesprächen über unser Lieblingsthema.
Die damit nichts am Hut haben, nicht wissen was da passiert und noch regelmäßig in eine oder noch mehr Kapitalbildende Lebensversicherungen einzahlen, hat das Thema Börse etwas anrüchiges und nicht vorstellbares.
Ich halte mich bedeckt bei Gesprächen, war am Anfang nicht so.
Erst wenn die Gilde beschimpft wird und irgendwelche Leute Müll erzählen, die richtigen Fragen und die Leute werden zahm.
Tue niemanden etwas Gutes und es widerfährt dir nichts Schlechtes
Cyrus86
Cannonfodder
09.02.2002, 20:07
Hallo!!
Bin ich denn der einzige market wizard hier on board??
:)
Grüsse
Ein-Mann-Kübel
20.02.2002, 12:24
Interessant wäre auch, wie einen die anderen nennen: Parsit, Schnorrer, Zocker sind da wohl vorne. Oder doch Suchtkrüppel?
Ich denke das hängt sehr stark von der Person (Fremder/Bekannter) und vom Zeitpunkt ab. Wenn man jemanden vor zwei Jahren erzählt hat, dass man an der Börse handelt, kamen eher bewundernde Reaktionen, fei nach dem Motto, das würde ich auch gerne machen. Heute erntet man eher Mitleid und wird als Zocker bezeichnet. Oft in Verbindung mit dem Uralt-Witz "Wie wird man an der Börse am schnellsten Millionär? - In dem man als Milliardär anfängt." Ich zähl schon gar nicht mehr, wie oft ich mir den anhören musste. :rolleyes:
Der hat einen so langen Bart, den haben sich wahrscheinlich schon die alten Römer bei irgendwelchen geplatzten Geschäften erzählt.
Interessantes Thema. :)
Ich bekomme in der Regel "Zocker" zu hören. ;) Aber ich nehm's den Leuten nicht übel, denn in der Regel trifft dies auf die Meisten "aktiven Anleger" ja auch zu. ;)
Interessant ist auch, daß vor zwei, drei Jahren auf Partys irgendwann immer das Thema "Börse und Neuer Markt" zur Sprache kam und die Leute erzählten sich von den 200% (Buch)Gewinn, den sie mit EM.TV gemacht haben. ;)
Heute jedoch wird das Thema gemieden, genauso wie man sich umgekehrt auf einer Beerdigung keine Witze erzählt... :D
Aber ich würde diesbzgl. gerne Dich, Robert (SPTrader), fragen, wie Du mit dem Thema umgeht, gerade weil Du davon lebst und ja auch noch recht jung bist. Was sagen Deine Freunde dazu?
Oder stell Dir mal vor, Du triffst auf einer Fete ein nettes Mädel und sie fragt Dich, was Du so machst. Was sagst Du dem Mädel dann, die in Punkto Börse, Aktien und Neuer Markt in letzter Zeit nur Schlimmes und Böses hört, Futures für Teufelszeug hält und von der Materie an sich keine Ahnung hat...?
Würde mich wirklich interessieren. Ist nämlich ein größeres Problem, als manch' einer jetzt denkt...
Viele Grüße
Merkur
indextrader
01.03.2002, 19:23
Hey Merkur1
....wo ist denn das prob???????? welch einen grund sollte es geben das was man tut zu verleugnen wenn man es sich selbst ausgesucht hat. nur auf grund der gefahr das jemand schlecht von dir denkt oder weil er was anderes vom leben erwartet.....na das nenne ich nicht gerade selbstbewustsein doch das denke ich ist eine sehr wichtige eigenschaft für trader die davon leben. und wer das nicht versteht na der soll es wenn er mich mag halt hinnehmen oder gelinde gesagt sich verpi...n. ich hab mir das doch selbst ausgesucht.
also ich denke egal was du machst oder machen willst in allen lebensbereichen wenn du davon überzeugt bist das es das richtige ist mach es sonst wirst du dich sehr wahrscheinlich später mal wahnsinnig ärgern und wofür leben wir denn doch um glücklich zu sein und uns zu verwirklichen und doch nicht um konform zu sein und zu funktionieren. ich zumindest lebe nicht dafür.
F-Gruß IT :D
Hallo index,
das hast Du sehr schön gesagt. :)
Ich bin schon von der Richtigkeit meiner Tätigkeit überzeugt, das ist nicht das Problem.
Die Frage ist nur, wie man Andere von der Richtigkeit überzeugt. ;)
Zu sagen, "Dann kann mir der/diejenige gestohlen bleiben", ist mir zu einfach und ist denjenigen gegenüber auch nicht grad' fair, denn ich kann eine negative Grundhaltung gegenüber dem Thema Börse schon verstehen.
Um es mal ganz ehrlich zu formulieren: Mir sind Leute, die sich mit dem ganzen Geschäft "Börse, Aktien, Futures etc." beschäftigen in der Regel auch unsymphatisch. Damit mein' ich aber vor allem die ganzen Blender, die in der Regel nur etwas verkaufen wollen.
Ich hoffe, daß ich nicht auch so bin oder werde. :D
Gruß
Merkur
hi,
@Merkur1
du hast geschrieben:
Die Frage ist nur, wie man Andere von der Richtigkeit überzeugt
muss man denn immer und überall alle von seiner meinung überzeugen. ich denke das macht nur sinn wenn auch die anderen eine gewisse (selbst)kritikfähigkeit mitbringen. nur leute die, das was man tut, sich auch dafür interessieren lassen sich auch überzeugen.
bye
nyse
DieOlsenbande
23.03.2002, 18:47
@ll
Trader = der aktive Anleger, der mit regelmässigen Spekulationen den Lemmingen voraus ist und dadurch ein paar € an der Börse gewinnt :D
mfg,
Olsi
schlaubi
24.03.2002, 12:16
hallo Olsenbande
willkommen an Board :)
by
schlaubi
jetzgehtslos
15.06.2002, 19:07
Hi,
@Olsenbande:
Willkommen im Aktienboard, wo Millionen über Millionen sprechen und hoffen Millionen zu machen!! *g*
Also ich bevorzuge auch den Titel "Spekulant" oder "Trader".
Meist höre ich aber auch Zocker oder ähnliches. Viele haben sehr oberflächliches Wissen, ala Kostolany`s Worten:
Geh in die Apotheke, kauf dir Schlaftabletten und wach nach ein paar Jahren wieder auf o. ä.
In den letzten Jahren war doch da eh nix zu verdienen ...
Ciao
jgl
Ich weiß nicht, warum Ihr als Trader, Spekulanten oder Zocker Probleme mit Eurem Status habt. Ein erfolgreicher Langzeit-Anleger gilt zwar allgemein als ehrenwert und angesehen. Aber er kauft auch nicht mit Absicht Aktien, um damit Geld zu verlieren und für andere ein gutes Werk zu tun. Ein Langzeit-Anleger ist also nichts besseres als ein Zeitlupen-Spekulant.
Wer sich für die Börse interessiert und die nötige Zeit hat, sich damit zu beschäftigen, wird über kurz oder lang immer kurzfristiger handeln und gilt damit als Spekulant. Und nach weiteren Erkenntnissen wird man beim Daytrading landen und gilt als allgemein als Zocker.
Für mich ist das aber alles dasselbe. Nur der Zeitrahmen des Handelns ist unterschiedlich.
Wer sich mit einem Fondsparplan als seriöser betrachtet, muss sich sagen lassen, dass er vom moralischen Standpunkt aus betrachtet dasselbe tut. Er lässt es nur von anderen ausführen. Auch Lebensversicherungen erwirtschaften ihre Gewinne nicht mit sozialen Einrichtungen.
Warum also nicht alles gleich selbst machen, wenn man damit erfolgreicher sein kann.
Jeder, der eine bessere Geldanlage als das berühmte Sparbuch hat, lebt damit irgendwie auch auf Kosten anderer. Und wer sich auf das Sparbuch beschränkt, gilt wiederum als besonders dumm und wird auch nicht als Vorbild angesehen.
Unser Traden ist weder moralisch noch unmoralisch, sondern amoralisch, d.h. es hat mit Moral gar nichts zu tun.
Wo also ist das Problem?
DieOlsenbande
16.06.2002, 15:43
@ll
ein paar Anmerkungen zu euren Gedanken....
Langzeitinvestments sind vorbei !
Zocken, was ja eigetl. "klauen" heisst, wurde aber entlehnt, passt auch nicht richtig.
________
Unenedl. Wachstum ?
oder
Langfristig sind wir alle tot !
Es kann nur nach oben oder nach unten gehen, d.h. Call oder Put oder ein Korridorschein ;)
Durch subj. denken, glauben wir, das wir die zukünftigen Kurse in etwa vorhersagen können :o
_________
Parasit finde ich aber auch passend, denn schliesslich leben wir von anderen und auf kosten anderer. Die Banken als Abzocker zu bezeichnen ist aber auch zwingend !
Warum ein Sparbuch, wenn man auf dem Girokonto jährlich mehr Zinsen bekommt.
->ANLEIHEN oder Bundesschatzbriefe
Lebensversicherungen wurden von Arnoldi als Wohlfahrts und SicherungsEinrichtung gedacht gewesen...
Ich glaube, mit den Kursverlusten sinkt die Moral....
Man hat sich daran gewöhnt, das Firmen pleite gehen (NM) und das der Vorstand einen belügt und betrügt !!!!!!!!!!!!
mächtig gewaltig,
Olsi (Stefan)
Ich habe hier noch etwas Balsam für die Traderseele. Es ist auch geeignet zur Aufklärung von anderen: Spekulanten erfüllen in unserem Wirtschaftssystem nämlich wichtige Aufgaben:
1. Spekulanten sorgen für Liquidität in den Märkten, so dass jeder Langzeit-Investor dadurch die Gewissheit hat, dass er jederzeit wieder zu einem angemessenen Kurs aussteigen kann.
2. Spekulanten sorgen mit Termingeschäften für Stabilität im Markt, indem sie Produzenten und anderen Geschäftsleuten ein unkalkulierbares Risiko abnehmen, das diese sonst ggf. in den Ruin treiben könnte. (Beispiel: Vor einigen Jahren war sogar VW mal in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil sie es bei ihrem USA-Geschäft versäumt hatten, das Dollar-Kursrisiko durch entsprechende Devisen-Futures abzusichern.)
Hier zwei weitere Beispiele für die segensreiche Tätigkeit von Spekulanten:
1. Ein deutscher Reiseveranstalter, der z.B. USA-Urlaube anbietet, braucht im voraus für seine Kataloge für die nächste Saison feste kalkulierbare Preise. Ein unkalkulierbares Dollarkursrisiko kann er sich nicht leisten, selbst wenn die Chancen zu 80% gut stehen sollten, und er aber mit 20% Wahrscheinlichkeit in anderen Fall pleite wäre. Der Ausweg: Die Spekulanten nehmen ihm mit Devisen-Futures das Risiko ab.
2. Wenn in Deutschland ein Bauer einen Kredit für Investitionen braucht, muss er dafür mit einem Hypothekendarlehen Sicherheiten bieten, d.h. er kriegt nur Kredit, wenn er schon was hat. In USA ist es üblich, dass ein Farmer in diesem Fall seine zukünftigen Ernten zu einem fest kalkulierten Preis an der Warenterminbörse verkauft. Die so vorab verkauften Ernten kann er gegen Ernteausfall versichern und für diese Verträge bekommt er einen Kredit ohne sonstige Sicherheiten, d.h. ohne dass er dafür Haus und Hof aufs Spiel setzen muss. Das Risiko tragen die Spekulanten.
Und zum Schluss noch eine kuriose moralische Betrachtung zur Argumentation im Bekanntenkreis: Die meisten privaten Trader handeln doch sehr sozial, indem sie überwiegend Verluste für sich selbst produzieren. Und die paar erfolgreichen privaten Trader muss es geben, damit sie als Vorbild wieder weitere Möchtegerntrader zum sozialen Traden animieren.
wanderer
19.06.2002, 11:56
@ Zocco
Das vorletzte Posting von Dir finde ich sehr gut. Ich würde das genau so sehen.
Jeder, der eine bessere Geldanlage als das berühmte Sparbuch hat, lebt damit irgendwie auch auf Kosten anderer. Und wer sich auf das Sparbuch beschränkt, gilt wiederum als besonders dumm und wird auch nicht als Vorbild angesehen.
Nur das sehe ich anders. Warum lebe ich auf Kosten anderer, wenn ich von Daimler 5,5% Anleihenzinsen bekomme, damit ich denen Geld leihe? Es profitieren doch beide davon. Ich bekomme 5,5% und Daimler bezahlt weniger Zinsen als für einen Bankkredit.
Deshalb verstehe ich das mit "auf Kosten anderer" nicht so ganz.
Grüße
wanderer
@ Wanderer,
ja, irgendwie ist die Aussage „auf Kosten anderer“ nicht konsequent. Ich meinte nur, dass ein überdurchschnittliches Geldvermehren ohne Arbeit irgendwie auf Kosten anderer geht. Das gilt auch für Anleihen: Firmen oder Staaten mit schlechter Bonität (Rating) müssen auch weit mehr als die banküblichen Zinsen für Anleihen zahlen.
Übrigens wirken auch hier Spekulanten positiv: Anleihen-Emittenten mit schlechter Bonität müssen zwar höherer Zinsen zahlen als das bei Banken üblich wäre, aber dort bekämen sie wegen fehlender Sicherheiten gar keinen Kredit. Der Spekulant ermöglicht trotzdem den Kredit und trägt das Risiko. (Ich muss dabei leider wieder an meine 9-prozentigen Argentinien-Anleihen denken, deren Kurswert z.Zt. bei ca. 20% liegt.)
Also ich bezeichne mich intern als Trader.
Extern (also aussenstehenden Personen gegenüber) bezeichne ich mich als 'Hausmeister mit besonderem Aufgabengebiet'.
Hausmeister ist für jeden erfassbar und klärt zügig die Frage warum ich nicht zur Arbeit gehe. Das besondere Aufgabengebiet braucht nicht näher erläutert werden, da die meisten Leute das als Spass verstehen und sofort an das F-Wort denken.
So erspare ich mir die Diskussionen über Sinn und Unsinn des Tradens, ob man damit Geld verdient, und wenn ja wieviel etc.
Gruß
wombat
wanderer
28.06.2002, 18:32
Uebrigens wirken auch hier Spekulanten positiv: Anleihen-Emittenten mit schlechter Bonität müssen zwar höherer Zinsen zahlen als das bei Banken üblich wäre, aber dort bekaemen sie wegen fehlender Sicherheiten gar keinen Kredit. Der Spekulant ermöglicht trotzdem den Kredit und trägt das Risiko. (Ich muss dabei leider wieder an meine 9-prozentigen Argentinien-Anleihen denken, deren Kurswert z.Zt. bei ca. 20% liegt.)
Eben darum habe ich nicht verstanden, warum das auf Kosten anderer sein soll. Der Anleihenemittent steht mit Spekulanten, die ihm die Anleihe abkaufen, schliesslich besser, als ohne sie.
@ Wanderer,
ich glaube, das mit dem „auf Kosten anderer“ hast Du irgendwie in den falschen Hals gekriegt. Ich habe nicht sagen wollen, dass Spekulanten und Trader auf Kosten anderer leben, im Gegenteil: Sie tun etwas nützliches für des Funktionieren unserer Märkte.
Ich habe sagen wollen: Wenn man einem Spekulanten vorwirft, er lebe auf Kosten anderer, dann kann man das mit gleichem Recht schon jedem vorwerfen, der sich um gute Fonds und gute Anleihen bemüht.
jetzgehtslos
30.06.2002, 12:34
Hi,
ich finde die Diskussion "auf Kosten anderer zu leben" irgendwie falsch aufgebaut.
Um jetzt nur einmal bei der Börse zu bleiben, sollte man sich überlegen, wer alles auf Kosten anderer lebt.
Zuerst einmal fallen mir die Banken ein, die von allem zu profitieren wissen (Gebühren, Neuemissionen, Analystenempfehlungen, zusätzliche Macht durch Fonddepots bei HVs etc.).
Dann gibt es die Unternehmensgründer, Vorstände etc. die Ihr eigenes Risiko über die Börse finanzieren und absichern, und dadurch möglichst gering halten, und sonstige zwielichte Gestalten denen dies schon gar nicht langt, die sogar offen Betrügereien in Kauf nehmen um Kohle zu scheffeln.
Dann gibts zuletzt auch noch die Schmierenblätterschreiber und Pushertrader.
Und jetzt halte ich einmal den Trader oder Spekulanten dagegen:
Dieser ist in einem Markt tätig, der durch "Schmarotzer" aufgebaut ist und kann sich nur wehren, wenn er die "Kriegsspielregeln" beherrscht und umsetzt. Er kämpft um sein nacktes Überleben!!
Die großen Looser bei der ganzen Sache bleiben natürlich die "Kleinanleger", aber es wäre falsch dafür den Trader verantwortlich zu machen. Ein Trader vergibt normalerweise keine Tipps, nimmt keine Gebühren ein, bringt keine Unternehmung an die Börse usw. Er kassiert also nichts von den Kleinanlegern und beeinflusst diesen höchstens indirekt über die Börse. "Pushertrader" mal ausgenommen.
Ciao
jgl
Statistikfuchs
30.06.2002, 20:03
Ein kleiner Diskussionsbeitrag: Ein Spekulant oder Trader nimmt Risiko auf sich
mit der Aussicht, einen Profit dabei zu machen. Da die meisten Leute (gerade in
Deutschland) Risiken lieber abgegeben als auf sich zu nehmen, ist das eine
sehr nützliche Funktion. Die selbe Funktion haben übrigens auch Versicherungen.
Wo ist also das Problem ? Wenn ich jemand seine Aktien abkaufe, weil er es mit
der Angst zu tun bekommt, dann hat dieser Zeit gewonnen, in Ruhe nachzudenken.
Kommt er dann zu der Ansicht, das er die Aktie doch lieber wieder hätte,
verkaufe ich sie ihm halt ein bisschen teurer wieder zurück.
Ich bin übrigens einer der beiden "Market Wizards". Vielleicht ist das ziemlich
hoch gegriffen, aber man muss sich ja schließlich Ziele setzen ;-).
Gruß Statistikfuchs
wanderer
02.07.2002, 15:55
@ Zocco
Tut mir leid, das habe ich dann wirklich ziemlich falsch verstanden.
Danke für die Aufklärung.
Grüße
wanderer
Cannonfodder
06.07.2002, 01:45
Na hoi , wer sieht sich hier denn noch als marketwizard. Doch wohl hoffentlich nicht der Verfasser dieses Threads aus dem Daytrading board
http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?threadid=44934
bitte outen :cool:
Grüsse
jetzgehtslos
09.07.2002, 09:37
Wären wir nicht gern alle ein bischen Market Wizards *g*
Ciao
jgl
Echt?
Hat es denn wirklich was mit Zauberei zu tun?
Also zaubern wäre nicht schlecht, ok.
Aber es funzt doch auch ohne, oder?
Nichts davon sondern.... blutiger Anfänger ;)
zockerpeter
01.04.2006, 21:04
also, meinen namen verrat ich nich :behh: :dunce: ............ da könnt ja jeder kommen und das wissen wollen :rolleyes: :D :dunce:
Welche Bezeichung trifft auf Euch am Besten zu?
Liegt die Bezeichnung an der Strategie oder an anderen Dingen? Z.B. an dem der fragt (Mutter, Chef, ...).
Oder andere Bezeichnungen?
God-like MarketMaker :D
Hab mich unter Lemming eingetragen ;)
God-like MarketMaker :D
Wie bescheiden :D
Sehe mich als Spekulant, da ich nur knockouts handle und das auch recht kurzfristig, nicht jedoch intraday, deswegen auch kein klick bei daytrader.
MfG Julius
Wie bescheiden :D
Manchmal nenne ich mich auch ganz bescheiden Mr. Universum! :D
Manchmal nenne ich mich auch ganz bescheiden Mr. Universum! :D
Die meisten "Napoleon's" enden in der Jacke mit den Armen nach hinten gebunden :D ;)
Die meisten "Napoleon's" enden in der Jacke mit den Armen nach hinten gebunden :D ;)
Ja hatte ich mir auch ueberlegt wann es soweit ist.
ABER!!!
In meinem Glueckskecks stand folgendes:
Spiele deine Erfolge nicht runter sondern zeige sie deinem gesamten Umfeld!
Ich glaube meinem Glueckskecks :bang: ;) :dunce:
Ja hatte ich mir auch ueberlegt wann es soweit ist.
ABER!!!
In meinem Glueckskecks stand folgendes:
Spiele deine Erfolge nicht runter sondern zeige sie deinem gesamten Umfeld!
Ich glaube meinem Glueckskecks :bang: ;) :dunce:
:lol
Wenn die mit dem Bunten Käscher kommen, solltest du rennen!:lol
:lol
Wenn die mit dem Bunten Käscher kommen, solltest du rennen!:lol
ich werde schneller rennen als du fahren kannst! :tup:
ich werde schneller rennen als du fahren kannst! :tup:
das ist ja geradezu eine aufforderung :D
das ist ja geradezu eine aufforderung :D
Wer weiß wer weiß ;)
Na ja Market Wizard bin ich auf jeden Fall nicht und die anderen Bezeichnungen passen auch nicht so ganz, aber ich glaube die Bezeichnung "Market Apprentice" oder "Apprentice of the financial markets" (Lehrling der Finanzmaerkte) passt schon ganz gut. ;)
fairtrader
22.04.2008, 17:39
nenn mich fairtrader:
Abgeleitet von fair economy - ist eine "natürlich Wirtschaftsordnung".
Ein dritter Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus.
Bisher noch keinen Haken an der Theorie gefunden.
Wer weiß, was die Zeit noch mit sich bringt :)
Systeme ändern sich - hoffen wir auch dieses :)
fairtrader
cubanpete
22.04.2008, 20:31
Ol' Pretty Boy of the Satan's Barbers
franki.49
14.05.2008, 00:05
Grad entdeckt dieses Thema, ich nenne mich Franki, nichts Anderes.....;)
Don Quichotte
19.05.2008, 15:00
Grad entdeckt dieses Thema, ich nenne mich Franki, nichts Anderes.....;)
franki am besten gefällt mir das rennende männel,besser kann ein trader der dauernd investiert ist nicht dargestellt werd:rolleyes:
en, sieht aus wie ein euro shorter ab 1,25 oder oil shorter ab 90:D
ich nenn mich marktteilnehmer,steht aber nicht mit in der liste
trader is übrigens der oberbegriff für ERFOLGREICHE markteilnehmer!!!:irony:
Spekulant, denn das ist irgendwas Lateinisches und bedeutet so viel wie in die Zukunft blicken. Als einige Arbeitskollegen sich darüber lustig machten oder verdutzt reagierten, brachte ich ihnen Spekulatius-Kekse mit und gut wars...
die Bezeichnung Trader gefällt mir auch sehr gut, aber mit dem Begriff Trader verbinde ich die Vorstellung von beständiger Präsenz an der Börse, in der Art tagtäglicher Handel (das bin ich echt nicht, es kommt vor, daß ich wochenlang nix mache)