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hoellenfuerst
21.02.2002, 08:09
Donnerstag, 21.02.2002, 07:53
HINTERGRUND: "Linux ist allgegenwärtig" - Privatleute noch skeptisch

HANNOVER (dpa-AFX) - Lange galt Linux vielen Durchschnittsnutzern als
Computer-Betriebssystem für Spezialisten. Doch die Linux-Anbieter möchten aus
der "Technikfreak-Ecke" heraus. "Linux ist mittlerweile allgegenwärtig", sagte
Linux-Experte Dirk Beiersdorff zu dem Betriebssystem, das anders als zum
Beispiel Windows von Microsoft auf einem frei zugänglichen
Programmiercode basiert. Vor allem Privatanwender halten sich allerdings noch
immer zurück. Die häufigsten Vorbehalten lauten: zu kompliziert und zu wenig
Softwareangebote.
Die großen Namen der Branche wie IBM , Hewlett Packard
und Compaq präsentieren Produkte auf
Linux-Basis mittlerweile ganz selbstverständlich - vom Außenseiterimage keine
Spur. Von der Armbanduhr mit Kalenderfunktionen über den Taschencomputer bis hin
zu Computersystemen für große Datenmengen - auf zahlreichen Ständen der CeBIT
(13. bis 20. März) in Hannover werden Besucher Linux-Produkte finden. Auch der weltgrößte Computerkonzern IBM zeigt sich mit seinem Engagement zufrieden. Nach
Angaben des IBM-Vizepräsidenten Bill Zeitler, hat sich die Investition von einer
Milliarde US-Dollar in Linux im vergangenen Jahr fast amortisiert.
LINUX CONTRA WINDOWS
Einen festen Platz hat die Entwicklung des Finnen Linus Torvalds als
Betriebssystem für Server, die ein wichtiger Baustein der Internetarchitektur
sind. Das System mit dem Pinguin als Maskottchen konkurriert erfolgreich mit den Windows-Versionen von Microsoft und verschiedenen kommerziellen Unix-Systemen.
Auch der Netzwerk-Spezialist Sun Microsystems will in
Zukunft mehr auf Linux setzen. Sun-Präsident Ed Zander kündigte an, das US-Unternehmen werde eine Reihe kleinerer Server-Computer mit Linux auf den
Markt bringen.
Linux arbeitet jedoch nicht nur in Computern, sondern auch in so genannten
eingebetteten Steuerungssystemen ("embedded systems"). "Zentrale
Steuerungsgeräte sollen in Zukunft als Schaltstelle im Haushalt dienen, um die Kaffeemaschine und die Alarmanlage zu bedienen", sagte Linux-Experte
Beiersdorff. Auch Sony hat Linux als Betriebssystem für seine "Playstation 2"
angekündigt. In Japan ist sie als Linux-Konsole schon zu haben.
GÄNGIGE BÜROANWENDUNGEN VORHANDEN
Für den heimischen Computer greifen Nutzer dagegen nur ungern zu
Linux-Produkten. Geringe Akzeptanz sei immer noch das größte Hindernis für das
freie Betriebssystem, stellte das Fachmagazin für Informationstechnologie «iX» fest. Anwender bewegten sich gern in bekannter Umgebung, die von
Microsoftprodukten dominiert sei. "iX" weist jedoch darauf hin, dass der Handel
inzwischen gängige Büro-Anwendungen mit einfach zu bedienender grafischer Oberfläche anbietet. Den Privatanwender hat auch Suse im Blick. Der Anbieter für
Linux-Komplettlösungen kündigt auf der CeBIT die neueste Version des
Linux-Pakets für Privatanwender, SuSE Linux 8.0, an. Mit nur drei Schritten könne der Einsteiger ein voll funktionsfähiges Betriebssystem samt Anwendungen
auf seinen Rechner installieren.
Ernüchternd für Linux-Befürworter sind die Worte des Berliner Instituts
"Infora", das die Machbarkeitsstudie für den umstrittenen Einsatz von Linux im
Bundestag vorlegte. Die Experten raten von einem weit reichenden Einsatz des freien Betriebssystems auf den Computern der Abgeordneten ab. Die Funktionen für
Endanwender seien noch unzureichend, heißt es. Linux eigne sich nur als
E-Mail-Server oder als so genannte Groupware-Lösung, die die Zusammenarbeit von
Arbeitsgruppen in einem Netzwerk ermöglicht.
Linux ist ein Produkt der Open-Source-Initiative. 1991 hatte es der Finne
Linus Torvalds geschrieben. Seitdem ist das Betriebssystem von einer großen
Programmiergemeinde weiter entwickelt worden. Jeder darf mit dem frei
zugänglichen Programmiercode arbeiten. Befürworter loben es als kostengünstige
und stabile Alternative zu kommerziellen Angeboten./DP/so
--- Von Miriam Tang, dpa ---
info@dpa-AFX.de

Indio
21.02.2002, 08:21
Hi Hoellenfuerst

Ich musste Windows ancklicken, da nicht beides möglich ist ;)

Linux eigne sich nur als E-Mail-Server oder als so genannte Groupware-Lösung, die die Zusammenarbeit von
Arbeitsgruppen in einem Netzwerk ermöglicht.

Genauso kenne ich das auch !
Aber vermutlich ist es momentan immer noch einfacher, die Windoof-Palette durchgängig zu installieren und für Anfänger oder nicht Computerspezialisten einfacher zu bewältigen.

Gruss Indio

hoellenfuerst
23.02.2002, 23:46
ich teste zur zeit vmware.

damit ist es möglich windows als virtuelle maschine unter linux laufen zu lassen.

zur zeit checke ich windows 98. seit drei wochen äußerst stabil.

werde demnächst mal ib testen :D

hoellenfuerst
27.02.2002, 08:39
so,
nun ist samba installiert. damit ist ein datenaustausch per "dreck and dropp" :D zwischen linux :) und windows :eek: moeglich.

gibt es hier keine mac-user?

sieht aus als wenn es nur windows juenger gibt...

gismick
28.02.2002, 14:23
mit mac haben wir in der Firma Probleme....unsere Anwendungen laufen nicht auf mac :eek: ...also erst einmal weiter windows bzw. linux ist im Anmarsch....

nyse
28.02.2002, 14:28
hi hoellenfuerst,

auch ich habe linux angeklickt
da nicht beides beziehungsweise weitere moeglichkeiten nicht zur asuwahl standen :-)
Ich setzt bei den servern FREEBSD ein. als arbeitsplatzkiste laufen hier linux und windows.
leider gibt es im bereich linux wenig (oder keine?)
boersensoftware.

mich wuerde wirklich interessieren wie dein IB test ausfaellt. berichte doch mal wenn du durch bis !

zum ersten posting kann ich noch ergaenzend hinzufuegen:
http://www.heise.de/newsticker/data/odi-28.02.02-000/
bye
nyse

ps
nein, ich habe kein buero.

trueffelschwein
07.03.2002, 22:01
Die Umfrage macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn zwischen Server und Client unterschieden wird.

Als Server-Betriebssystem etabliert sich Linux zu Recht immer mehr. Bei den Arbeitsstationen oder bei standalone Rechnern ist Windows halt quasi Standard und jeder der davon abweicht hat es schwer mit dem Datenaustausch.

Einen Test wert sind sicher Windows-Emulatoren wie zum Beispiel WINE, aber einfacher wird die Wartung des Rechners dadurch auch nicht.

Gruß Trüffelschwein

plasir
07.03.2002, 23:57
Hallo trüffelschwein ! :)

Das ist ein guter Gedanke ! Danach sollte man auch unterscheiden bzw. in betracht ziehen.

Badinvestor
09.03.2002, 13:42
Hallo.
Meiner Meinung wird mit Linux nur noch "verzeiht mir" Schund getrieben. Linux ist seit den Distributionen von Suse,Red , und Calsdera immer mehr zu einen Absturtzkanidaten gemacht worden.
Leider läuft das Linux seit den neuesten KDE Verionen mehr schlecht als recht. Also ich war vorgher ein begeisteter Lnuxuser und musst nun komplett auv Microsoft umsteigen da das Windows XP ein absoluter Knüller ist und das Linux nicht mal im entferntesten das Wasser reichen kann.
Mir ist das Windows XP seit ich meinen neuen Intel Ghz Rechner habe noch kein einziges mal. Ja ihr habt richtig gehör kein 1 ziges mal abgestürtzt.
Linux hingegen mit den aktuellen KDE 2.2 und Gnome läuft zunehmend schlechter und schlechter. Vor 2 Wochen schoss es mir das komplette Linux runter und musste es komplett neu installieren. Ups da denke ich doch gleich and Windows 95/98/Me.
Also als Homebetriebsystem sollte Linux endlich vom Markt genommen werden und es sollten sich endlich alle Linuxfetischisten eingestehen daß das Microsoft betriebsystem vom HomePC nie und nimmer verdrängt.
Mac User klagen immer m,ehr das sie sich inkompatiebel machen. Ja ich denke das stimmt . Die Motorolachips sind halt anedrst aber Mac'S sind stabile Rechner. Oh und das aus dem Hause Microsoft . Na MacOS ist ein tolles System und läuft wenigstens gegenüber dem KDE,Gnome Linux.
Ich bin der Meinung Linus Trovalds sollte sich schleunigst was überlegen mit seinem linux. Den Vile Köche verderben den Brei.

Die gleiche Meinung habe ich auch zu AMD-Intel.
AMD ja aber nciht wenn cih ein system brauche das lauufen muss . Dann nehme ich Intel Chips. Die sind einfach besser. Man rebdet ja nicht um sonst von WINTEL.

Muggsy
09.03.2002, 13:54
Hi Leute !

Ich habe vor kurzem XP installiert und muss sagen, daß ich noch nie einen instabileren Rechner hatte.
Es gibt 2 Betriebssysteme die einigermaßen stabil laufen und das sind SuSE 7.3 und 2000.
Aber man hat einfach viel mehr Möglichkeiten mit LINUX.

Das Problem bei Linux ist, daß es nie so benutzerfreundlich sein wird wie Windows 2000. Deshalb wird es auch den erfahrenen Usern vorbehalten bleiben. Ich will dabei XP mal aussschließen, weil das von der Bedienung wohl das letzte ist.

Vielleicht bin ich auch mittlerweile durch meinen Job etwas vorbelastet, weil wir da fast alles auf UNIX machen.

/// Muggsy

Badinvestor
09.03.2002, 14:25
Also Muggsy das ist bei mir genau anders rum.
Linux ist schon stabil wenn man nicht KDE ,oder Gnome bzw. irgend eine Grafische Oberfläche nutzt.
Die Benutzerfreundlichkeit ist eigentlich seit den neuen Susepakt sehr gut nur mit den KDE , Gnome habe ich meine Problem . Sie sind einfach der letzte Schrott.
Na je nicht umsonst wurde eine Unterschriftensammlung gegen Linux (KDE(Gnome) gestartet . :D.
Nein Windows XP ist ein sehr sehr gutes OS , wenn man bedenkt wieviele Programme drauf laufen und fast alles geht.

Komisch ist nur. Bei Linux schiebt man's immer auf die Hardware . Bei Microsoft auf das OS.
Warum ist das eigentlich so ? . Ich denke das es eine gezielte mache ist.

Ein Beispiel.
Mein Cousin hat sich mein Linux geholt. (Suse 7.3) Nun etr hatte es drauf wollte was brennen. Dann rief er einen Super duper Linux Freak an . Programmierer eine Softwarefirma der wirklich was drauf hat.
Na der kam dann auch. Na der redet halt so rum wie ahhh haste ihr wieder nicht gescheit installiert. bla bla bla und er haute auf die Tastatur das die Buchstaben nur so am Bildschirm rumfolgen. Na dann nach einer 1 1/2 std. Oh so ein Mist auf welchen Port ist denn der Brenner angeschlossen ?. IDE 0 sagte mein cousin. Dann aaaaaaahhhhh drum geht er nicht und haute wieder auf die Tastatur ... und er schrieb und schrieb. Dann nix ging mit brennen. dann er Oh der Brenner ist kaputt. Mein Cousin : häääääääääääää? wechselplatte raus Windows xp rauf. und siehe da der brennen ging doch. wieder linuxplatte rein ... raufmounten ohne ende und er haute wieder auf die Tastatur nach 4std. war's dann soweit der BRENNER GING NNNNNNNIIIIICHT. Hi hi. Und der Kommentar. Ich weiß net woran das lieg. und das nach 4 std.

Um es nochmals zu verdeutlichen. Jedes Betriebsystem läuft mit guten Komponenten.
Ich sage Windows XP ist das beste OS nach MacOS -> gefolgt von Windows2000. Schlußrang hat Linux .
Denn wenn du so Mistschrottrechner hast läuft auch das Windows nicht. so ises.

Im serverbnereich sieht's wieder komplett anders aus da sollte man sich Linux, solaris ins hause holen.
Man muß halt diferezienen.

Linux als personal ist SCHROTT
Linux als internet Server Betriebsystem absolute Superklasse.

MacOS in Grafik usw.
Mac OS Server ? gibt's das überhaupt ? :D ( Unixbasiernd)
Wobei man bedenken sollte MC gört ja zu Microsoft.
Wußten viel nicht.

windows2000/XP als Netzwerk eigentlich gut
Windows XP als Personal absolut super und zur Zeit maß aller dinge wenn man die Sicherheitslücken wegleässt .

Muggsy
09.03.2002, 14:52
Nur mal so zu deiner Information.
Ich habe es bisher noch nicht geschaft meinen Scanner (Canon) unter XP zum Laufen zu bekommen.
SuSE hat ihn erkannt und er läuft.

Soviel zur Hardwareerkennung unter XP.


Muggsy

Badinvestor
09.03.2002, 15:17
hast du schon mal einen win2000 treiber genommen ?

hoellenfuerst
09.03.2002, 17:46
mal abgesehen, von dem glaubenskrieg...

die unterscheidung zwischen server und client macht meiner meinung nach keinen sinn. dies hängt wohl eher von der verwendung des rechners ab.
die umfrage bezieht sich schließlich auf die home-user.


der wesentliche vorteil von linux beruht für mich im wesentlichen auf drei aspekten:

1. die kosten. warum ist gates der reichste mann der welt? weil er es geschafft hat, ein monopol zu bilden, welches im hinblick auf heute und die zukunft wohl eine ungeheure macht darstellt.

2. die ansprüche an die hardware. ich betreibe zur zeit drei rechner. einen 33mhz ide, einen 150mhz scsi und einen 1.1ghz scsi, ide rechner. unter windows ist das wohl nicht möglich. wobei sich mir die frage stellt, ist das bs schuld, oder die strategie des monopolisten?

3. persönliche meinungsfreiheit. es ist für mich schon äußerst fragwürdig, wenn ich eine url eingebe, und mich vertippe, warum ich ausgerechnet bei einem ms-server lande. auch glaube ich nicht, daß es irgend jemanden etwas angeht, was ich mache. und windows ist unter diesem aspekt wohl eher als suspekt einzuordnen.

Badinvestor
09.03.2002, 18:03
Yeap du hast schon recht ... irgendwie. Aber man kann mir viel erzählen Wenn Linux das beste Programm bzw. OS wäre warum wirds dann nicht genommen ?
Ich denke weil es einfach jetzt langsam zu schrott gemacht wird.
Seit den KDE 2.2 . Gnome ist der Desktop nur noch ein Absturtzkaos ... so ist es bei mir.
Der scanner geht nicht. Der Brenner geht nicht. Und mit der sounkarte hat er auch probleme ( SB Live Value)
das dsl geht ja noch aber die usb netzwerkkarte wird nicht erkannt. Schrott wenn da Suse angibt die USB geht einwandfrei. Da habe ich mich dann schon gefragt was das soll.
Mit Linux wird langsam abzocke gemacht.
Es wird nie und nimmer ein stabiles Betriebsystem genben das auf jeen rechner läuft. Wer das glaubt lebt ...........

Also Linux hin oder her. Seit KDE 2.2 / Gnome (neuse Version) läuft das system instabiel. dauernde abstürte nerven. DSL geht noch aber nur weil ich bei Telekom bin . Hätte ich AOL schrott ginge das nicht mal.
Rundum das betriebsystem Linux hat für die Recourcen die es mir bietet einfach versäumt einen gewissen hmmmmm Stabiltätskodex einzuhalten.
(da zahle ich lieber was und das läuft) Linux ist nicht mehr das was es einmal war. Nein. Und die meisten Linuxfreaks lügen sich dauernd selbst an wenn sie sagen mit linux gäbe es keine Problem und ach so tolles Betriebsystem.
Nur komisch jeder Linuxuser den ich kenne hat zufällig auf der partition ein windows drauf. Ne ne . MS ist nicht so schlecht was mich an Ms stört ist wie du sagst. XP ist eine datenschleuder und man muss da viel einstellen.... ( Aber muss ich das bei Linux auch nicht ?)
Aber ist das linux nicht auch eine Datenschleuder ? Ich behaupte JA. Hatte den ICQ drauf und ich wurde dan belästigt von irgendwelchen sexmail. Nein danke.

Java läuft nicht sauber. und und und...............
Linux ist kostenlos und so benimmt sich das OS auch. Ein kostenlos Produkt . Und wie man weiss alles was kostenlos ist hat ihre maken.

hoellenfuerst
09.03.2002, 22:09
so vmware läuft vollkomen... inklusive userberechtigung(en) und freigaben. druck funktioniert einwandfrei...

ie 5.5 ausdrucke von tech-invest loofen....

nun kommt ib dran :D

hoellenfuerst
18.04.2002, 20:45
Niedersächsische Polizei rüstet auf Linux um

Die Polizei in Niedersachsen will ab 2004 auf 11.000 Arbeitsplatzrechnern Linux einsetzen. Die
neuen Rechner werden 200 proprietäre Unix-Mehrplatzsysteme mit 5500 Terminals ablösen, mit
denen die Landespolizei seit 1989 arbeitet. Die Linux-Clients greifen dabei auf einen
Hochverfügbarkeitscluster zu, der ebenfalls mit dem freien Betriebsystem betrieben wird.

Auf den Linux-Rechnern soll eine neue Vorgangsbearbeitungssoftware laufen, die die
niedersächsische Polizei selbst plattformunabhängig in Java entwickelt hat. Zudem ist geplant, auf
einem Teil der Rechner Software zur Bürokommunikation zu installieren. Wie Michael Knaps,
Pressesprecher des niedersächsischen Innenministeriums, gegenüber heise online erklärte,
werden hier wahrscheinlich StarOffice 6 und der Netscape Communicator zum Einsatz kommen.
Laut Knaps ist Niedersachsen das erste Bundesland, in dem die Polizei-EDV auf Linux umgestellt
wird.

Das Innenministerium folgt mit seiner Entscheidung den Empfehlungen einer polizeiinternen
Projektgruppe und von Mummert und Partner. In einem Vergleich zwischen Linux und Windows
2000/XP war die Unternehmensberatung zu dem Schluss gekommen, dass sich mit Linux über die
nächsten zehn Jahre etwa 20 Millionen Euro einsparen lassen. Zudem ergäben sich deutliche
Vorteile in den Bereichen Sicherheit und Administrationsfähigkeit. (odi/c't)

hoellenfuerst
20.04.2002, 12:54
Von Ansbert Kneip
Linux wird immer besser, immer bequemer - keine Frage. Mit der Version 8 landet Linux zwischen den Welten der Nur-Konsumenten und der Eingeweihten. Das ist schon ganz gut - aber ist es gut genug?
Manche Leute machen einen


Grundsatzstreit daraus: Ist das Betriebssystem Linux etwas Besseres als Microsoft Windows oder nicht? Auf der einen Seite der böse Monopolist Bill Gates, auf der anderen Seite das freie, kostenlose, sympathisch anarchische Linux. Das sicher und stabil läuft, viel stabiler jedenfalls als Windows Me (was freilich keine sonderlich große Kunst ist).
Oder, das umgekehrte Vorurteil: Windows, die Produktfamilie aus einem Guss, simpel genug, dass selbst Laien schnell ihre kleinen Erfolgserlebnisse haben. Linux dagegen, ein Betriebssystem, das man nur mit Mühe zum Laufen kriegt, das permanent weiterentwickelt wird, und deshalb nie ganz, sondern immer nur beinahe so funktioniert, wie man sich das vorstellt.
Zumindest die Installation soll jetzt einfacher geworden sein. Das verspricht die Firma Suse, Linux-Marktführer in Deutschland. Seit kurzem ist ihre Suse-Linux-Version 8.0 auf dem Markt.
Erster Eindruck: Es ist bequemer geworden
Tatsächlich ist das Installieren gegenüber früheren Versionen leichter geworden. Das System erkennt die Hardware zuverlässig, TV-Karten, DSL-Zugang oder Sound sind schnell und problemlos eingerichtet. Für Linuxfans ist es fast ein bisschen enttäuschend, wie viel Administration ihnen die neue Version abnimmt. Das ist fast wie unter Windows: Immer auf den OK-Button hauen reicht aus. Und zum Abschluss braucht man noch nicht einmal einen Neustart.
Die Suse Distribution kostet 79,90 Euro, dafür erhält man außer dem Betriebssystem eine große Menge Software: Ein komplettes Office-Paket, die neue Desktopversion KDE 3.0, einen veralteten Netscape-Browser, ein paar nette, harmlose Spiele, Grafikprogramme und ein komfortables CD- Brennprogramm.
Zweiter Eindruck: ...aber immer noch nicht bequem genug
Das heißt, das Brenn-Programm könnte komfortabel sein, wenn es denn auf Anhieb laufen würde. Spätestens jetzt zeigt sich, dass Linux eben doch kein reines Plug & Play-System ist. Linux kann nämlich mit den meisten Brennern erst einmal nichts anfangen. Sie werden zwar als Brenner erkannt, können aber erst nach Eingabe einer Menge kryptischer Befehlszeilen auch eingesetzt werden. Und wer DVDs brennen will, muss auf ein grafisches Interface völlig verzichten.
Verwirrend ist auch die Multimedia-Abteilung: Der mitgelieferte Standard- Player "Noatun" zeigte auf dem Testrechner überhaupt kein bewegtes Bild an. Alternativen werden zwar geliefert, allerdings benötigt man je nach Filmformat völlig unterschiedliche Programme.
Man kann an der neuen Linuxversion große Freude haben, muss als User aber Spaß am Administrieren mitbringen. Wer das Herumfrickeln mag, für den eignet sich Linux besser als Windows.
Wer aber wirklich einen einfachen Plug & Baller-Rechner möchte, bleibt besser bei Microsoft.

quelle (http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,192507,00.html)

bruin
22.05.2002, 09:22
Microsoft-Vize: Windows Code ist unsicher und fehlerhaft
Einen überraschenden Grund für die Nicht-Offenlegung des Quelltextes für Windows hat jetzt Microsoft-Vizepräsident Jim Allchin geliefert.
Während des Microsoftprozess sagte er aus, dass die Programmierung von Windows teilweise sehr fehlerhaft sei. Es gäbe ganz erhebliche Sicherheitslücken in dem Betriebssystem.
Die Sicherheitsmängel könnten der US-Wirtschaft und der Regierung großen Schaden zufügen, wenn sie bekannt würden. Sogar der Erfolg des Afghanistaneinsatzes könnte dadurch gefährdet werden, da die Truppen oftmals Windows einsetzen.
Quelle: www.eweek.com

besserweis
23.05.2002, 15:12
Hmm ich setzt seit kurzem WinXP, vorher Win2000 davor WinNT, davor Win98 und Win95 ein.
Win3.11 hatte ich rudimentär eingesetzt weil unter OS/2 fürher keine andere Möglichkeit da war kompatibilität herzustellen.
Also ich habe fürher vehement OS2 eingesetzt.
Nur IBM hat es den Entwicklern für OS/2 so schwer gemacht, das es eigentlich nicht verwunderlich war, das es ausstarb.
(Vor kurzem hab ich es mal ausprobiert, ob ich das auf meinem jetzigen Rechner installiert bekomme, hat zwar mit verenkungen geklappt, aber hat funktioniert ServicePackseingespiet etc...)
(Ich bin immer noch davon überzeugt, das dieses Betriebssystem obwohl es schon ein paar Jährchen ohne grundlegende Neuentwicklungen auf dem Buckel hat eines der sichersten und besten ist nur es hat sich halt nicht durchgesetzt, das Filesystem ist genial robust und die Netzwerkfähigkeiten sind heute noch mit die besten, leider auch etwas aufwendig zu konfigurieren, ist zumindest meine Erfahrung.)

Linux habe ich selber vor einem halben, vor einem Jahr etc immer wieder mal ausprobiert, um einfach am Ball zu bleiben.
Bisher immer wieder mit Ernüchterung.
Fehlender Treibersupport selbst für alte Hardware.
Nach wie vor kompliziert zu konfigurieren.
Meine ganze Börsensoftware und noch ne Menge andere Spielereinen die es so für Windows gibt funktionieren nicht unter Linux. (Es gibt zwar Emulatoren, aber die Arbeitsgeschwindigkeit ist doch bescheiden im Vergleich dazu wenn ich gleich unter Windows arbeite).

Der Erfolg von Windows kommt deshalb meiner Meinung nach nicht von ungefähr, sondern hier wurde ein Markt mit Möglichkeiten bedient, die er haben wollte.
Ob das Ding jetzt Safe ist oder nicht spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Wer wirklich Sicherheit braucht engagiert Spezialisten die ein System dann so sicher machen wie es halt möglich ist und ich denke, ob das jetzt Windows, Linux, andere Unixe oder OS/2 heißt nimmt sich dann nicht mehr viel.

Für den normalen HomeUser, spielt diese Art von Sicherheit in den seltensten Fällen eine Rolle.
Was sollte denn ein Hacker, bzw ein böswilliger Cracker bei Euch zu Hause klauen, Eure Einkommensteuererklärung, oder wie oft Ihr auch die Pornsites in Japan anseht???
Das jemand Euer ja genau Euer Konto plündert und die Kohle auf irgend eine Insel überweißt ist auch ziemlich unwahrscheinlich, da ist es in der Regel einfacher auf den Jahrmarkt zu gehen und den Leuten den Geldbeutel aus der hinteren Gesäßtasche zu ziehen.

Ach ja da sind noch die böswilligen Dialer.
Guckt Euch mal genau an wo die meist heruntergeladen werden können. Da muss man schon ziemlich gezielt in eine Richtung suchen. ;) Ich finde das ganz gut, wenn die Eltern mal mitbekommen, auf welchen Sites sich Ihr 16 jähriger Sohnemann rumtreibt. Die Richter, die auf den bisherigen Grundlagen hier geurteilt haben, hatten diese Sache recht gut erkannt.
Was schade ist, das Familien damit ruiniert werden können.
Aber verständniss, dafür so zu tun als wisse man nicht was man getan hat habe ich keins.
Ich habe zumindest mal noch keine Site gefunden, auf der ein Dialer war der nicht einen Hinweis auf die Kosten hatte.
Wenn sie dann mal installiert sind, dann sind die Dinger wirklich penetrant.


Gruß
bw

rpg
23.05.2002, 16:21
Hi !

Ich sage Windows XP ist das beste OS nach MacOS -> gefolgt von Windows2000. Schlußrang hat Linux .
Bravo @Badi :)
Endlich mal jemand der Mac den Status zubilligt der ihm zusteht :)
Ich kenne mich mit den ganzen Computern überhaupt nicht aus , und habe deshalb einen völlig objektiven Blick dafür .
Ich schalte halt nur die Kisten ein und schau´wie es funzt :D
Und MAC funzt am allerbesten :dunce:
Diese anderen Kisten haben immer irgendwas , eigentlich unglaublich . Die Apples laufen und laufen.......absolut stabil und sehr schnell .
Dass es nicht soviel Hardware gibt kann man so nicht sagen . Für Apple gibt´s halt nur die besseren und teureren Produkte . Der Schrott ist halt außen vor .
Außerdem schauen´s besser aus . Ist ja ein Graus so ´ne Riesenblechkiste daheim angucken zu müssen .
Da ist ein Cube doch um einiges hübscher ;)
Grüße

hoellenfuerst
23.05.2002, 17:11
;)

hoellenfuerst
06.06.2002, 19:20
LINUXTAG

Das einstige Exotenthema Open Source mausert sich zunehmend zum Politikum. Die Bundesregierung forciert Linux in der Verwaltung und darf sich in der Sache von der CDU gestützt fühlen: Linux scheint auf dem besten Wege, zur weltweiten "Beamtensoftware" zu werden.
Die Bundesregierung geht davon aus, dass Linux

"Tux": Die Symbolfigur der Linux-Bewegung ist ein Pinguin
schon bald zum führenden Betriebssystem in den deutschen Amtsstuben werde. "Die Ablösung von Windows NT steht bevor. Wir erwarten für 2003 und 2004 eine wahre Betriebssystems-Migrationswelle", sagte die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Brigitte Zypries, bei der Eröffnung des 8. Internationalen Linuxtages am Donnerstag in Karlsruhe.
Aufmerksam beobachtet wird der Linuxtag von Vertretern aller Parteien. Heute legte die CDU mit "Chancen@Deutschland - Eine Internet-Strategie für die Politik" ein Arbeitspapier mit zwar grammatikalisch abenteuerlichen Titel vor, das aber ansonsten in vielerlei Hinsicht Konsens mit der Konkurrenz zeigt. Auch die Union präferiert in ihrem Strategiepapier Open-Source-Produkte: "Zur Förderung von Opensource-Software sollten öffentliche Stellen nur Software verwenden, deren Quellcode frei zugänglich ist, soweit solche Software vorhanden ist."

Dieser Forderung kam Innenminister Otto Schily bereits Anfang der Woche mit Taten zuvor: Das Innenministerium gab eine breit angelegte Kooperation mit dem Hardwarehersteller IBM und dem größten deutschen Linux-Distributor SuSe bekannt, die Deutschlands Verwaltung künftig auf Open Source bürsten sollen.
Der Trend ist international: Seit etwas zwei Jahren entscheiden sich immer mehr Behörden und Militärs für Open-Source- Systeme. Diese machen nicht nur aus ihrem Innenleben kein Geheimnis, sondern erlauben auch eine weitgehende Anpassung an die sehr individuellen Bedürfnisse der Betreiber sicherheitsrelevanter Infrastrukturen. Bekannt ist etwa, dass das amerikanische Militär zunehmend auf Linux-Systeme setzt.
Linux scheint also auf dem besten Wege, zur Amts-, Behörden- und Geheimnisträger-Software zu werden: Eine vor wenigen Jahren noch unerwartete Wendung, als die Open-Source-Szene weithin als "chaotische" im Gegensatz zur kommerziellen Softwareentwicklung abgetan wurde.
Nach wie vor gilt Linux vielen Privatanwendern noch als komplizierter als vergleichbare proprietäre Software. Einen echten Beamten kann das offenbar nicht schrecken.
Der Linuxtag
...ist Europas größtes Event zum Thema GNU/Linux und Open Source und bietet seit 1996 umfassende Informationen über alle Aspekte Freier Software und Open Source. Als Messe- und Kongressveranstaltung bietet er neben rund 100 Ausstellern auch ein umfangreiches, kostenloses Vortragsprogramm rund ums Thema Open Source und freie Software.
Ort der Veranstaltung, die noch bis Sonntag, 9. Juni geht, ist das Kongresszentrum Karlsruhe. Der Eintritt ist nicht kostenpflichtig, sondern unterliegt - wie Open-Source-Software - der General Public Licence GPL. Tickets sind gegen Vorregistrierung auf den Webseiten des Linuxtages zum Selbstdruckpreis erhältlich.
Vor Ort bieten die Veranstalter ein LinuxTag 2002 Kit zum Preis von 10 Euro an, das neben Software und einem Souvenir-Pinguin auch freien Eintritt in den Zoo und ermäßigten Eintritt ins Museum des Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe enthält.

spiegel (http://www.spiegel.de/)

hoellenfuerst
06.06.2002, 20:31
dpa-AFX-Nachricht



Donnerstag, 06.06.2002, 15:28


KARLSRUHE (dpa-AFX) - Die Bundesregierung geht davon aus, dass Linux-Systeme
schon bald zum führenden Betriebssystem in der öffentlichen Verwaltung werden.
"Die Ablösung von Windows NT steht bevor. Wir erwarten für 2003 und 2004 eine
wahre Betriebssystems- Migrationswelle", sagte die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Brigitte Zypries (SPD), bei der Eröffnung des 8.
Internationalen LinuxTages am Donnerstag in Karlsruhe. Bis Sonntag (9.6.)
treffen sich Europas Linux-Anwender im Badischen.
Die Anfang Juni geschlossene Kooperation zwischen dem Bund und dem
Computerhersteller International Business Machines Corp. (IBM)
, mit der die Einführung von Linux-Systemen in der gesamten öffentlichen Verwaltung erheblich erleichtert wurde, sei ein "klares politisches
Signal", sagte Zypries. Um die IT- Infrastruktur der deutschen Behörden sicherer
zu machen, setze die Bundesregierung auf offene Betriebssysteme wie Linux und so
genannte Open-Source-Software. Im Gegensatz zu den noch marktführenden
Betriebssystemen von Microsoft ist der so genannte
Quellcode von Open-Source- Systemen frei zugänglich.
CO-EXISTENZ MEHRERER ANBIETER ANGESTREBT
"Wir erhöhen die IT-Sicherheit durch die Vermeidung von Monokulturen, wir
verringern die Abhängigkeit von einzelnen Softwareanbietern, und wir sparen beim
Kauf der Software und bei den laufenden Kosten", sagte Zypries. Ziel sei es aber
nicht, dass nun die "Windows-Welt" durch eine "Linux-Welt" ersetzt werde. Vielmehr gehe es um "Co-Existenz" mehrerer Anbieter. Viren wie beispielsweise
der "Love-Letter" könnten in einer Mischkultur sehr viel weniger Schaden
anrichten als in Windows-Monokulturen.
Oliver Zendel, Sprecher des LinuxTages, begrüßte das Engagement des Bundes
im Bereich freier Software. Die Kooperation zwischen dem Bundesinnenministerium
und IBM bezeichnete Zendel als "neue Ära" für die freie Software in der
Bundesrepublik. "Die Akzeptanz von Linux wird das sicher fördern", sagte er. Gut
100 Firmen und Software- Projekte präsentieren bis Sonntag im Karlsruher
Kongresszentrum ihre Linux-Anwendungen. Parallel dazu informieren mehr als 70
Vorträge über Neuerungen rund um die freie Software./bö/DP/sh
info@dpa-AFX.de

hoellenfuerst
06.06.2002, 20:51
finance online-Nachricht



Donnerstag, 06.06.2002, 09:24


Oracle, Red Hat und Dell werden zukünftig zusammenarbeiten um größeren Firmen
das Betriebssystem Linux näher zu bringen. Um dies zu erreichen werden die Firmen
einen vorinstallierten Dell- Server mit Software von RedHat und Oracle anbieten.
Die Firmen reagieren damit auf die gestiegene Nachfrage nach günstigen IT-Komponenten.
Viele Firmen haben ihre IT-Budgets gekürzt und diesen soll mit dem neuen Angebot
eine günstige Alternative angeboten werden.
Im Sommer will Dell Konkurrent Hewlett-Packard ein ähnliches Angebot auf den
Markt bringen.
info@finance-online.de

Pippin
10.06.2002, 17:15
linux hat den riesen vorteil des open source! es wird von leuten entwickelt, die das umsonmst als hobby machen und deswegen wird linux immer allen anderen systemen voraus sein und auch sicher mal die nummer eins sein.
momentan gibts immer noch des problem mit der software - es lauft einfach noch net alles unter linux.
aber ich hoffe des ändert sich bald!
cu

hoellenfuerst
15.06.2002, 21:17
hier der start vom windows in vmware....
man klicke auf power on :D

hoellenfuerst
15.06.2002, 21:30
und schon looft windows..., und wenn es nicht artig ist wird's abgeschossen :D

hoellenfuerst
15.06.2002, 21:48
ib looft einwandfrei, allerdings zur zeit nur die webversion, die downloadversion stellt sich irgendwie hartleibig an :rolleyes:
die installation als solche läuft seit ca. 3 wochen einwandfrei und ohne zu mucken. windows ist genauso schnell, als wenn es direkt auf dem pc laufen würde.
alles prima nur audio läuft nicht.
linux stellt über samba den domänenkontroller zur verfügung und den drucker. läuft auch einwandfrei.
wer interesse hat.
hier gibts das zeug:
vmware (http://www.vmware.com/)
und n gecrackten schlüssel gibts per email :D (aber pssst)

system
linux v7.3 kde3.0 vmware 3.1.x

rpg
13.07.2002, 16:11
Hi !
Interessante Studie :D:D:Dhttp://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=124877 (http://)
cu

hoellenfuerst
15.07.2002, 09:52
The page cannot be displayed.... :(

rpg
15.07.2002, 11:11
Hi !
Ups , da wurde was geändert :eek:
Also es handelt sich hiebei um eine Studie , die besagt , dass Apple-User intelligenter als PC-User wären . Auch besserverdienend , mehr IT-Kenntnisse besitzen , eine höhergradigere Ausbildung hätten ,.........
Tja , .....................
:rolleyes:
Grüße

hoellenfuerst
15.07.2002, 11:27
Also es handelt sich hiebei um eine Studie , die besagt , dass Apple-User intelligenter als PC-User wären . Auch besserverdienend , mehr IT-Kenntnisse besitzen , eine höhergradigere Ausbildung hätten ,.........


da du ja wohl auch mac-user bist, kann ohne weiteres sagen, das die these ueberholt ist.... :D

rpg
15.07.2002, 15:25
Hi !
Stimmt ;)
Aber , das Wichtigste vergaß ich zu erwähnen , sorry .
Es ging darum , dass Apple-User a la long auch günstiger wegkämen als PC - User , der teurere Einstandspreis der Geräte sich durch längere Anwendungsdauer und ähnliches amortisieren würde ........
Grüße :)

Dawnrazor
15.07.2002, 15:32
Also es handelt sich hiebei um eine Studie , die besagt , dass Apple-User intelligenter als PC-User wären .

...und dennoch mit mehr als einer Maustaste überfordert. ;)

Auch besserverdienend

So einen Apple muß man sich ja auch erst mal leisten können. :)

mehr IT-Kenntnisse besitzen

Also das bezweifle ich nun wirklich. ;) Andererseits kann's natürlich stimmen, denn bei einem Problem mit einem PC kann ich auf die Schnelle eine Menge Leute fragen, die sich damit auskennen. Bei einem Mac dagegen...uiuiui. ;) :D

eine höhergradigere Ausbildung hätten

Zum Bedienen der einen Maustaste ist die auch dringend geboten. ;)

hoellenfuerst
29.12.2002, 19:56
Die Entwickler der Shell für die nächste Version von Microsoft Windows planen revolutionäre Neuerungen. Das geht aus einer Stellenausschreibung hervor, die das Microsoft Entwicklungszentrum in Hyderabad (Indien) gemacht hat. Die neue Shell und die Utilities werden komplett auf .NET Framework basieren. Objekt-basierte Mechanismen sollen die Rechtevergabe im Betriebssystem regeln. Dabei will man bisher hauptsächlich in Linux/Unix-Systemen gebotene Dienste wie Aliases, Job Control, Pipelines und reguläre Ausdrücke unterstützen. Eine Shell (engl. Muschel) ist ein Kommandozeileninterpreter, der unter Unix- Systemen einen elementaren Bestandteil eines Betriebssystems darstellt. Windows-Administratoren stand bisher lediglich die deutlich weniger mächtige DOS-Oberfläche zur Verfügung. Weitere geplante Features sind automatische Befehls-Vervollständigung über die .NET-Reflection-API’s, objektbasierte Konfigurationen und 1:many-Server Scripting. (as)

[ Sonntag, 29.12.2002, 17:15 ]

bleibt die frage: WARUM? :D

terminus
03.01.2003, 17:32
hehe :lol :lol :lol :lol :lol

http://labf.com/images/pingviini4.jpg

hoellenfuerst
31.01.2003, 08:04
Von Frank Patalong

Dauer-Rebell Michael Robertson versucht, mit "Lindows" die etwas einfachere, schickere Linux-Variante am Markt zu positionieren. Nun folgen erste Spezialkonfigurationen: Mit Idot vertreibt Lindows Multimedia-PCs, die glänzen wie polierte Äpfel. Suse und Co halten mit inneren Werten dagegen - mit zunehmendem Erfolg.


Es soll einfach alles können, leicht zu bedienen und dabei billig sein, Umsteigern kaum Umgewöhnung zumuten, vertraut wirken und dabei noch auf die wichtigste Software verschiedener Plattformen zugreifen können: Kein Zweifel, Michael Robertson und sein gerade einmal 20 Köpfe starkes Entwicklerteam arbeiten an der Eierlegenden Wollmilchsau. Und die heißt natürlich Lindows: "Lin" wie in Linux, "indows" wie in Windows.
Das Beste aller Welten soll die Software bieten und Windows-Nutzern eine ihnen vertraute Oberfläche, während tief im Rechner ein modifiziertes Pinguin-Programm werkelt.

Das - Linux nämlich - steht nach wie vor im Ruf, in Sachen Installation und Handhabung vergleichsweise kompliziert zu sein. Eigentlich ist das Unsinn: Komplizierter als eine Windows-Installation ist Linux heute vor allem noch deshalb, weil man es in aller Regel halt selber tun muss, während Windows als "OEM" vorinstalliert fertig auf jedem Aldi-Rechner auf den Einsatz wartet.


Abschrecken lassen sich viele über Windows sozialisierte PC-Nutzer zudem von der Tatsache, dass die meisten Standard-PC-Programme, die legal oder illegal im heimischen CD-Halter auf ihren Einsatz warten, darauf ebenso wenig laufen wie die meisten Daddelorgien. Viele Linux-Nutzer sind darum bis heute eingefleischte Techies, die nicht davor zurückschrecken, ihrem PC zwei Betriebssysteme zu gönnen: Linux für die Arbeit, Windows für Lara Croft und Co.

Lindows: Nicht Fisch, nicht Fleisch

Michael Robertson jedoch, Gründer und einst Chef von MP3.com, trat vor zwei Jahren mit dem Anspruch an, ein Linux schaffen zu wollen, dass einfach alles können sollte: Linux- wie Windows-Programme zum laufen bringen, vertraut aussehen und so weiter: siehe oben. Inzwischen hat er da kräftig abspecken müssen: Word, Excel und Co sollen zwar laufen, doch den Rest der Windows-Welt bedient auch Lindows nicht.

Wozu auch?, fragen da eingefleischte Linux-Fans, auch das Pinguin-OS biete doch alles, was man brauche, und dazu noch billig, wenn nicht gar kostenlos. Doch die Antwort ist einfach: Was Windows am Markt als Quasi-Monopol in Sachen Betriebssystem zementiert, ist die Abhängigkeit der User von den Standard-Büroanwendungen. Da können OpenOffice und Sun (StarOffice) noch so sehr trommeln für ihre
Wachsende Kompatibilität: SuSe 8.1 zeigt, was es alles "Normales" kann


Linux kann weit mehr, als die meisten denken

Nicht nur Lindows setzt darum auf Cross-Plattform-Kompatibilität: Auch Linux-Distributoren wie SuSe und andere setzen auf immer Windows-ähnlichere Benutzerführung - und bekommen die Bedienung von Windows-Programmen teils besser auf die Reihe als Lindows. SuSe etwa taufte ihre letzte, auf der Linux-Distribution 8.1 beruhende Version, keck "Linux Office Desktop" und garantiert Kunden die Lauffähigkeit von Microsoft Office 97 und 2000 (Access allerdings mit Einschränkungen), von MS Visio 2000, Internet Explorer 5.0 und 5.5, von Lotus Notes R5 und Intuits Quicken.

Das ist deutlich mehr, als unter dem mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Lindows möglich ist - was Robertson nicht hindert, sein Programm als die bequeme Profi-Alternative zu den angeblichen Frickel-Programmen im Zeichen des Pinguins zu verkaufen.


Auch darum sind Linux-Fans auf Lindows nicht gut zu sprechen: Robertsons Linux-Distribution ist "geschlossen", was den Open-Source-Grundgedanken von Linux ad absurdum führt. Zudem bietet er - zugegebenermaßen bequem - über seine Software-Abos Produkte an, die andere Linux-Distributoren umsonst ausliefern.

Alles, was Lindows dafür zum Ausgleich bietet, ist Chic und Bequemlichkeit. Bekannten Erfolgsrezepten folgend setzt Robertson auf die Partnerschaft mit Hardware-Herstellern. Mit Idot bietet er nun speziell auf Multimedia-Anwendungen zugeschnittene Lindows-PCs an, bei denen Look and Feel kaufentscheidende Faktoren zu sein scheinen. Von der Linux-"Bastelszene" setzt sich das Idot/Lindows-Konzept ab, indem es PCs schafft, die zu Schreibtischen in Edelstahl und Glas kompatibel scheinen - glänzend wie polierte Äpfel, so zu sagen.

Drin werkelt zu einem Kampfpreis ab 249 Dollar ein Via-Prozessor (933 MhZ), der Rest der Konfiguration ist ansehnlich, das Äußere sowieso. Ja, so könnte das gehen.

Roher Rechner plus Billig-Os = preiwerter PC-Spaß


Die Bastelfans aus Pinguinkreisen wissen natürlich, dass sie in Deutschland für 300 Euro deutlich mehr PC bekommen können, auch wenn der dann nicht so gut aussieht: siehe den Artikelblock zum Thema in der aktuellen "c't", Ausgabe 3/03. Und das Rad haben Lindows und Idot letztlich nochmal neu erfunden: Selbst Kaufhausketten wie Wal-Mart bieten längst Linux-Konfigurationen zu echten Schnäppchenpreisen.

Gerade in solchen Preiswert-Angeboten werden sich in den nächsten Monaten zunehmend Linux-Betriebssysteme finden: Das Jahr 2003 schickt sich an, zum Testballon für Normalkunden-reife Linux-Konfigurationen zu werden.

Triebfeder hinter dieser kommenden Entwicklung ist nicht der Idealismus der Pinguin-Gemeinde, sondern die magere bis Existenz-bedrohende Erlössituation der Hardware-Hersteller. Die Gewinnmargen im PC-Geschäft tendieren gen Unmessbar, und so mancher alter Platzhirsch steht vor dem Platzen: Selbst optimistischste Prognosen der Marke Pfeifen im Wald sagen dem PC-Geschäft für 2003 kaum Erholung voraus.

Da heißt es straffen, rationalisieren, effektivieren, Kosten senken. Neben dem beliebten Ansatz, Arbeitnehmer zu Arbeitslosen zu machen, Werke zu schließen, mit Ex-Konkurrenten zu fusionieren oder gleich ganz die Segel zu streichen sehen immer mehr Hersteller, Assembler und Handelsketten einen Hoffnungsschimmer darin, die Kosten für die vorinstallierte Software zu senken und die Kunden trotzdem mit ungewöhnlich prallen Software-Paketen zu locken: Low-cost Open-Source-Software macht's möglich.

:D :D :D

terminus
10.02.2003, 20:44
Durchbruch für Linux auf dem Desktop - Die meisten Nachteile gegenüber Windows sind ausgeräumt

c´t (http://www.heise.de/ct)

In diesem Jahr dürfte das Betriebssystem Linux den großen Durchbruch auf dem PC- Desktop schaffen. Der Windows-Konkurrent mit einem Pinguin als Symbol glänzt durch einfache Bedienbarkeit und eine große Auswahl an zumeist kostenlos erhältlicher Software, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe.

Kinderleicht

"Wow, das ist ja kinderleicht." - Die Redaktionsassistentin Elfie K. staunte nicht schlecht über die erste Begegnung mit Linux auf ihrem Arbeitsplatz-PC. Was sie früher einmal gehört hatte über das Open-Source-Betriebssystem, nämlich dass es nur für PC-Nerds taugt, und dass der Neuling womöglich schon an der Installation scheitert, gilt für ein modernes Linux mit grafischer Bedienoberfläche längst nicht mehr. "Jeder, der schon einmal mit einem Windows-PC oder Mac gearbeitet hat, kommt mit dem Desktop-Linux zurecht", verspricht c't-Redakteur Dr. Oliver Diedrich.

Nachteile ausgeräumt

Die meisten Nachteile gegenüber Windows hat die Linux-Gemeinde mittlerweile ausgeräumt, wobei ihr die Vorteile des freien Betriebssystems nicht abhanden gekommen sind: Linux-Nutzer müssen sich kaum Sorgen um Viren, Trojaner oder Dialer machen. Ärgernisse wie Zwangsregistrierung und Digital Rights Management bleiben ihnen erspart. Lizenzfesseln gibt es nicht, was Linux auch für Unternehmen besonders interessant macht.

Knoppix als Beigabe

Interessenten, die nicht gleich zu einer "großen" Linux-Lösung wie SuSE oder Red Hat greifen wollen, können kostenlos, risikofrei und im besten Sinne unverbindlich eine spezielle Linux-Version namens "Knoppix" ausprobieren. Sie läuft komplett von einer CD und hinterlässt keinerlei Spuren auf dem PC.

Zusammen mit dem Entwickler Klaus Knopper hat die c't-Redaktion die aktuelle Knoppix-Version optimiert und als CD-ROM der Ausgabe beigelegt. Mehr als 100 hochwertige Anwendungsprogramme - darunter ein komplettes Office-Paket - sind außerdem auf der CD enthalten.

http://images.derstandard.at/20030209/pinguin.jpg

Kontoauszug
07.06.2003, 20:03
Ich nutze Mandrake Linux 9.1. Windows hat für mich keine daseinsberechtigung mehr auf der Festplatte. Ich würde höchstens noch mit Mac OS arbeiten, aber nicht mehr mit Windows.

Aktuelle Linuxdistributionen bringen heute alles mit, was man an Software auf dem Computer braucht. Ich kann mit meinem Mandrake Linux alles machen und teilweise sogar viel einfacher als unter Windows.

Lediglich wer noch mit seinem Computer die aktuellesten Spiele zocken möchte, der ist nach wie vor auf Windows angewiesen. Wer keine Comptuerspiele spielt, der ist bei Linux bestens aufgehoben.

Wer in der Lage ist Windows zu installieren, bzw. eine Festplatte zu partitionieren der wird nach einer gewissen Einarbeitungszeit keine Probleme mit Linux haben. Für alle die Linux mal ausprobieren wollen, empfehle ich eine Installation beider Betriebssystem, Windows und Linux. Erst Windows installieren und dann Linux installieren. So wird durch Linux ein Bootmanager installiert, der einem später die Möglichkeit lässt, eines der beiden Betriebssystem zu booten.

Für alle die es interessiert: ich habe kein Windows mehr installiert.
;)

terminus
08.06.2003, 16:35
Investmentbank Merill Lynch zeigt sich von den Vorteilen des Open Source Betriebssystems überzeugt - auch Administrationskosten gesunken

http://www.ml.com/

Zum ewigen Streit um die Kostenvorteile die Einsatz von Linux anstelle von Windows bringen soll, hat sich im Rahmen des Enterprise Linux Forums nun auch die renommierte Investmentbank Merill Lynch eingeschalten. Dessen stellvertretender Chef der Abteilung Global Technology & Services, Mark Snodgrass, zeigt sich von den Vorteilen des Open Source Betriebssystems begeistert, wie c'net berichtet: So habe die Umstellung der Server des Unternehmens nicht nur geholfen Lizenzkosten an den Softwareriesen aus Redmond einzusparen, sondern auch den Administrationsaufwand - und die damit verbundenen Personalkosten - deutlich verringert.

Ausgefeilt

Dabei installieren die AdministratorInnen die Software momentan nicht auf eigenen Servern sondern in einer virtuellen Maschine auf Großrechnern, was den Neuinstallationsaufwand weiter verringere, ein entsprechendes System ist dank vorgefertigter Images in knapp mehr als zwei Minuten aufgesetzt. Als nächstes Projekt sollen bei Merill Lynch auch die Arbeitsplatzrechner auf Linux umgestellt werden, konkret sollen Thin Clients, die per Terminal-Verbindung mit dem Zentralrechner verbunden sind, zum Einsatz kommen.

Ansage

Auch zu verschiedenen Studien, die in letzter Zeit behauptet haben, dass Windows im Unternehmenseinsatz billiger als Linux sei, äußert sich Snodgrass recht eindeutig: "Wir haben unsere eigenen Berechnungen angestellt. Wir sind eine Bank. Wir wissen, wie man mit Zahlen umgeht ." (apo)

Man wird sehen ob große Konzerne scih in Zukunft nicht überlegen werden auf Linux umzusteigen... den ein Office zu öffnen schafft auch ein normaler User - dazu brauche ich kein Informatikstudium...
Besonders der letzte Satz gefällt mir :D

Grüße
terminus

Morillo
11.06.2003, 09:20
Also ich könnte mich mit dem gedanken anfreunden das sich M$ langsam verabschiedet. Wer soviel Geld für sein Betriebsystem verlang der ist selbst schuld. Man kann es nämlich übertreiben Bill ;)

Und Trovalds Linux finde ich bisdato als echte Konkurrenz ;)
http://www.si.edu/lemelson/centerpieces/iap/images/tor_main_1_190.gif


Bill Gates wird irgendwann das lachen mal vergehen wenn er weiterhin so Geldgirig ist ;)
http://www.cisco.com/warp/public/756/partnership/microsoft/images/billgates.jpg


Das die Typen alle gleich aussehen ?


Und die beiden Typen hier haben bei Lucent Techologies gearbeitet und fragt nicht was sie erfunden haben.
http://www.english.uga.edu/hc/unixrichiethompson.JPG

Wer kennt eigentlich noch das OS/2 Warp ?
IBM wollte es doch mal weiter entwickeln oder ?
http://toastytech.com/guis/os24_voice.gif

Morillo
11.06.2003, 14:15
Wer kennt eigentlich BeOS - Das 1 64Bit Betriebsystem ?

http://193.2.190.2/~twilight/stuff/crazy/slike/beos.jpg

Morillo
11.06.2003, 14:20
Hier ein Screenshot von MacOS
http://www.ileach.co.uk/mac/osx/desktop.jpg

Verbluffende Ähnlichkeit mit Gnome :D
http://www.golem.de/0206/20530-gnome2_2.jpg

Digedag
11.06.2003, 15:18
ich ziehe mir jetzt mal dieses suse 8.2 liveEval

gibt es eine bessere alternative und muß ich bei der installation was beachten?

Morillo
11.06.2003, 16:12
Ist das nicht nur ne startbare CD ? .....
Also ich weiß das man Suse 8.2 per FTP installieren kann....
Unter Debian bekommst du das komplette Linux als ISO. Hmmm soviel ich weiß ist nicht viel unterschied....

Digedag
11.06.2003, 16:23
ja, hast recht.

wer weiß, wo ich suse komplett runterladen kann?

Morillo
11.06.2003, 16:39
Ich habe mal gehört das man bei edonkey sowas bekommt ... keine Ahnung ob das funzelt.... :confused: ;)

Digedag
11.06.2003, 18:15
bei edonkey gibts fast alles, software, filme, musikalben. eigentlich nichts, was ich noch nicht gefunden hätte.

dauert aber länger als wenn ich von einem server ziehe, da linux kostenlos ist, dachte ich es steht irgendwo im netz. ist ja auch nur zum probieren.

Donizetti
11.06.2003, 19:09
Ursprünglich geschrieben von Morillo
Ich habe mal gehört das man bei edonkey sowas bekommt ... keine Ahnung ob das funzelt....

warez :lol

http://www.suse.de/de/private/download/index.html

Kapital
11.06.2003, 20:13
ftp://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/pub/comp/Linux/suse/i386/8.2/


sonst soll Knoppix auch ganz gut sein

Morillo
11.06.2003, 20:19
SuSE bietet die Möglichkeit, SuSE Linux kostenlos direkt von ftp-Server zu installieren. Die ftp-Versionen haben nahezu den gleichen Funktionsumfang, wie die "reguläre" Version, es fehlen aus lizenzrechtlichen Gründen lediglich einige wenige Programmpakete. Ebenfalls nicht enthalten ist der Installationssupport


Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;) :D :D :D :D :D :D

Und hier die Installationaleitung per ftp

This SuSE Linux 8.2 installation tree is suitable for installation via ftp,
http, nfs, smb or hard disk.


System requirements

You need at least 96MB main memory. To install on a machine with less
memory a (linux) swap partition is necessary.


Preparation

o booting from floppy

Download the floppy disk image boot/bootdisk as well as the module disk
image files you need (at least boot/modules1 and likely the network
modules from boot/modules3).

Write the images to floppy disks using the 'dd' command:

dd if=[path_to_image] of=/dev/fd0 bs=36b

On non-linux systems, use the rawrite utility from the dosutils/rawrite
directory (rawrite.exe).

o booting from CD

Download the iso image boot/boot.iso and burn a CD with it.


Installation

Boot from CD/floppy and at the bootpromt enter the installation source:

linux install=ftp://ftp_server/directory

Remember to substitute 'ftp_server' and 'directory' with the appropriate
values (e.g. install=ftp://[IP-ADDRESS]/pub/suse/i386/8.2 if you're
installing from the SuSE ftp server).

Alternatively, choose 'manual installation' and configure the network in
the installation program.


Preparing your own installation server

Just copy the whole installation tree to your local disk and make it
available via network.



!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!!!! IMPORTANT NOTE !!!!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

If you get errors such as "No installation media found on server" or
"Package foo.rpm does not exist" it most likely means that
a) The ftp/http server you are using is not accepting new
connections.
b) You've misconfigured the local network or proxy settings
In either case, please don't contact ftpadmin about this since
we can't fix your network and/or have no control over how busy the
ftp servers are.

SunDog
11.06.2003, 23:02
Windows hat klar die Nase vorn. Ich wette einige Linuxfetischisten hier haben nebenbei auch Win drauf. :D

hoellenfuerst
11.06.2003, 23:03
Ich wette einige Linuxfetischisten hier haben nebenbei auch Win drauf.

jo, als virtuelles betriebssystem..., wenn es nicht lieb ist wird es einfach abgeschossen :D

Digedag
12.06.2003, 08:27
lesen kann ich schon, aber da ich mit wechselplatten arbeite und linux auf einer nakten platte installieren will, nützt mir die ftp version garnix, weil man mit ner leeren platte halt nicht ins netz kommt.

Morillo
12.06.2003, 08:37
@Digedag habe ich nicht dich gemeint sondern @Donizetti - ermeint wohl das geht alles so einfach ;)

Morillo
12.06.2003, 08:40
Ursprünglich geschrieben von SunDog
Windows hat klar die Nase vorn. Ich wette einige Linuxfetischisten hier haben nebenbei auch Win drauf. :D

Wo hat Windows entschuldigung bitte die Nase vorn ? Als Netzwerkbetriebsystem bzw. Internetserverbetriebsystem ?
Tja da muss ich dir Wiedersprechen - Es ist nur eine Zeitfrage wann Linux im Homebereich tätig wird. Es haben schon viele Linux drauf - Würde man nich nur für Windows Programme entwickeln wären die Zeiten vorbei !

hoellenfuerst
12.06.2003, 08:43
lesen kann ich schon, aber da ich mit wechselplatten arbeite und linux auf einer nakten platte installieren will, nützt mir die ftp version garnix, weil man mit ner leeren platte halt nicht ins netz kommt.

dann machste dir n paar startdisketten :) , und los gehts :D

installation uebers indernett :D
mit dsl und minimale konfiguration ca. drei stunden :D

Morillo
12.06.2003, 09:14
Ich würde trotzdem erstmal klein anfangen. Es hört sich alles schön an - aber so einfach geht das nicht per ftp - glaubts mir ;). Ich würde entweder bei einem filesharer eine komplette ISO von SUSE ziehen - der Vorteil ist einfach das alles schneller und runder läuft.

Und ohne Fehler !!!!
Suse ist nicht daran interessiert hier eine tolle kostenlose Bugfreie Version auf dem Markt zu bringen - Sie will dich als zahlenden User ;)


Das Debian Linux ist auch nicht schlecht - Red Hat bietet übrings auch ne ISO zum download.

Digedag
12.06.2003, 09:18
ich schau jetzt mal, was mein esel sacht

Morillo
12.06.2003, 09:35
oki - Eines Vorweg - Mit Suse 8.2 wirst du Himmel auf erden erleben :) Ein tolles Linux und wirklich einfach zu handhaben .

Das einzigste ist : www.rpmseek.com bekommst du nicht die Software wie von den anderen Distributionen oder besser lauffähige Software :)

Viel Spaß mit Linux - Ich wette mit dir - Wenn du es mal drauf hast wirst du begeistert sein und gar nicht mehr ohne Leben wollen ;) :) :) :) :)

Den MSN Messenger heißt übrings AMSN - Läuft super :)

Kontoauszug
12.06.2003, 10:23
Ursprünglich geschrieben von hoellenfuerst
dann machste dir n paar startdisketten :) , und los gehts :D

installation uebers indernett :D
mit dsl und minimale konfiguration ca. drei stunden :D


Klappt bei mir z. B. nicht, da der Rechner es einfach nicht schafft die Verbindung aufzubauen.

Startdiskette (oder eher Start-CD-ROM) funzt zwar, alle Module werden richtig geladen, aber die Verbingung kann er nicht herstellen. Da muss man glaube ich noch irgendwas zwischen schalten .... war das jetzt nen Router? oder ... fällt mir gerade nicht ein ...

aber ich nutze eh lieber Mandrake 9.1 ... einfach schnell 1 ISO saugen, brennen und schon funzt es.

hoellenfuerst
12.06.2003, 10:58
:D

Morillo
12.06.2003, 11:19
Yeap ... aber meines Wissens brauchst du eine echt kompatible Hardware dazu.... Also lass den unfug mit dem FTP und ziehe dir ISO CD's .... ;) Bootfähig und ganz einfach zu installieren. Das kann jeder... Suse installiert sich echt toll - patitioniert die Festplatte automatisch .... ;) :)

hoellenfuerst
12.06.2003, 11:49
patitioniert die Festplatte automatisch

dat find ich nun wieder bescheiden... :rolleyes:
derselbe mist wie bei windoof.... :rolleyes:

Digedag
12.06.2003, 11:59
ihr könnt euch was hacken

meine 5 isos buckelt der esel jetzt rüber

sagt mal, linux braucht doch angeblich wenig resourcen, hab noch nen p133 mit 72 mb inner ecke, macht das sinn?

hoellenfuerst
12.06.2003, 12:59
is ein 486/33 mhz mit 32mb ram :D

ok ok, ich gebs zu, ohne xwindows :D

Digedag
12.06.2003, 13:07
yep, dann kann ich ja noch zwei draus machen

Morillo
13.06.2003, 08:52
Wieder ein Vorteil von Linux z.B. - Das Grundsystem ist echt super und läuft auf jedem Rechner - Wie Hölle schon sagte es läuft sogar ein 486 mit Linux !!!! :)

Auge
13.06.2003, 15:55
Ich habe einen P75 Linuxrouter...:)
Läuft super stabil. Wird über Diskette gebootet...
Sonstige Linuxerfahrungen habe ich nicht.

Digedag
13.06.2003, 18:17
wozu ist der linuxrouter gut, habe so was auch schon mal gehört in verbindung mit firewall oder so.

Auge
13.06.2003, 19:32
Mehrere User surfen auf einer Leitung. (Spart Geld)
Man kann die Surferei gut protokollieren. (Wer will)
Äußerst stabil. Mit Ken überhaupt kein Vergleich.

Macht nur Sinn wenn Du diverse PCs zu Hause hast.


Innerhalb Deines Hausnetzwerkes werden feste IPs vergeben und nach draußen wird die IP bei jedem erneuten Login neu vergeben. Hackermäßig etwas schwerer angreifbar.

hoellenfuerst
13.06.2003, 22:30
Von CW-Redakteur Ludger Schmitz.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Lange Zeit wurde die Idee belächelt, Linux auf dem Desktop etablieren zu wollen. Zu weit hinkten die Anwendungen hinter der Microsoft-Welt hinterher. Seit gut einem Jahr ist das anders. Die Möglichkeiten und Grenzen der Desktop-Alternative sind in der Diskussion.

Schon in vergangenen Jahren waren Linux-Desktops auf einschlägigen Veranstaltungen wie „Linux-Tag“ oder „Linux-World“ ein Thema. Diskutiert wurden erste Fälle, in denen Anwender Arbeitsplatzrechner auf Linux-Basis betrieben. Der Versicherungskonzern Debeka [1] etwa hatte über 3000 Clients auf das Open-Source-System umgestellt. Außerdem, so war damals zu hören, liefen in der öffentlichen Verwaltung gut ein Dutzend Pilotprojekte zur Nutzung von Linux auf normalen Office-Desktops.

Dabei ist es nicht geblieben. Die Münsteraner Versicherung LVM [2] ist mit bisher rund 7000 Arbeitsplatzrechnern auf Linux gewechselt. Auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene läuft in mehreren Großprojekten die Migration auf Linux-Desktops. Das verwundert Markus Huber-Graul, Analyst der Meta Group, nicht: „Man kann sich einiges sparen. 50 Prozent der IT-Kosten fallen im Client-Bereich an.“

Sparen müssen die IT-Abteilungen jedoch alle, ob sie nun in Unternehmen oder in der öffentlichen Verwaltung ansässig sind. Trotzdem stürzen sich nicht alle auf Linux. Nach übereinstimmender Ansicht der meisten Open-Source-Beobachter der Entwicklung zeigen Versicherungen und Behörden das meiste Interesse an Linux auf Desktops. Es folgen die Banken. Und inzwischen melden selbst mittelständische Unternehmen wie der Edelpfannenhersteller Berndes [3], Arnsberg, oder die Fürther Kerscher-Metalle [4] die Verwendung von Linux-Desktops.

Dabei ist ein klares Muster in der Nutzung von Open-Source-Produkten zu erkennen. Es gibt zwei Grundtypen, die etwas mit der spezifischen Struktur der IT bei den Anwendern zu tun haben. Versicherungen beispielsweise verwenden Linux am Frontend auf PCs, auf denen wenige Host-basierende Spezialanwendungen unter einem Browser oder Portal laufen. An diesen Arbeitsplätzen geht es in erster Linie um einfache Eingabe- und Berechnungsfunktionen. Hier ersetzt Linux kein Windows, sondern die alte Host-Terminal-Umgebung.

Ganz anders in der öffentlichen Verwaltung, wo Open Source Microsoft [5] von den Desktops zu verdrängen beginnt. Auf den Fat Clients läuft statt Microsofts Office-Paket die kostenlose Alternative Open Office [6]. Microsoft-Makros, die Open Office nicht verarbeiten kann, werden in diesen Ämtern nur wenig genutzt, sind also kein großes Migrationshindernis. Und der größte Teil ihres Datenaustausches erfolgt mit kommunalen Rechenzentren, die Linux unterstützen. In der öffentlichen Verwaltung weit verbreitete PC-Anwendungen wie das Dokumenten-Management-System „Domea“ von SER [7] sind inzwischen auf Linux portiert.

Open-Source-Welt mit Microsoft-Inseln

In der Regel bleibt es aber bei einer Mischform aus Linux- und Windows-PCs. Die Microsoft-Plattform bleibt beispielsweise dort erhalten, wo aufwändige Excel-Kalkulationen erfolgen, für die umfangreiche selbst entwickelte Makros benötigt werden. Andernorts gibt es noch kein entsprechend leistungsfähiges Linux-Pendant zu Windows-basierenden Anwendungen. Oder man verwendet weiterhin einige Microsoft-Desktops, um Dokumente mit alten Formaten lesen zu können.



Während sich also einzelne Branchen mit Linux auch auf dem Desktop anfreunden, ist das Thema für das Gros der Unternehmen noch immer ein Tabu. Anders sieht es auf den Servern aus. Carlo Velten von Techconsult [8], Kassel: „Bei den Servern ist eine kritische Masse erreicht, welche die Entwicklung dynamischer macht. Auf der Desktop-Seite fehlt die einfach noch.“ Die Skeptiker können vor allem auf einen Punkt verweisen: Die bisherigen Linux-Desktop-Projekte sind noch zu jung, um abschließend beurteilt werden zu können. Velten fragt: „Ob die wirklich so erfolgreich waren, wie geplant?“


Die Menge der Anwender, die gegenwärtig das freie Betriebssystem auf ihren Desktops nutzen, lässt sich kaum beziffern. Wie groß sie ist, lässt sich kaum ausmachen, weil die Verbreitung des frei kopierbaren Linux sich nicht in zählbaren Lizenzen niederschlägt. Die Meta Group [9] schätzt den Marktanteil von Linux auf Unternehmens-Desktops auf „weniger als fünf Prozent“, so Analyst Huber-Graul. Techconsult geht von drei Prozent aus, und Berater Velten glaubt, dass sich dieser Verbreitungsgrad in jüngster Zeit nicht wesentlich vergrößert habe. „Die Anwender sprechen nicht mehr sofort auf Hype-Themen an. Aber sie wissen, dass sie sich auf das Thema vorbereiten müssen.“

Die Vorbereitung hat nach Ansicht der befragten Marktbeobachter eine Form: „Es läuft eine große Welle von Machbarkeitsstudien“, erklärt Steffen Binder, Research Director von Soreon [10] im schweizerischen Kreuzlingen, der selbst gerade eine Studie über Linux-Desktops abgeschlossen hat. „Etliche Projekte sind entscheidungsreif.“ Genau so sieht es David Burger, Vice President Enterprise Sales and Services bei Suse [11]: „Viele Anwender haben Machbarkeitsstudien über Linux auf Desktops erstellt.“ Aber wie viele davon auch nur in Pilotprojekte gemündet sind, vermag er nicht zu schätzen. Unsicherheit besteht in diesem Punkt auch deshalb, weil manche Anwender ihre Machbarkeitsstudien dazu angestrengt haben könnten, um sich bessere Positionen für Verhandlungen mit Microsoft zu verschaffen.

Über die eigene IT wieder selbst bestimmen

Trotzdem stimmt die Reaktion auf das Paket „Suse Linux Office Desktop“ Burger zuversichtlich. Dies ist eine seit der Verfügbarkeit im Februar dieses Jahres gerade 6300-mal verkaufte Office-Komplettlösung für Klein- und Heimbüros sowie Firmen mit bis zu 20 PCs. Aber seit der Präsentation des Produkts auf der letzten Linux-World zeigten sich vor allem Großanwender interessiert. Das Ergebnis ist ein für diese Anwendergruppe konzipierter „Suse Linux Enterprise Desktop“, der im Sommer auf den Markt kommen wird. Burger: „Ich bin überrascht, wie viel Interesse es an Linux-Desktops gibt. Wenn wir mit Kunden eigentlich über Server reden, kommen eingehendere Fragen über Desktops, als ich erwartet hätte.“

Die Motive des Anwenderinteresses sind in erster Linie Kostenaspekte. Die bei Verwendung von Open-Source-Software entfallenden Lizenzkosten bieten ein Sparpotenzial, sind aber nicht der wichtigste Faktor. „Viele Anwender werden durch die Lizenzpolitik ihrer Lieferanten genötigt, ihre Hardware abzulösen“, erläutert Daniel Riek vom Linux-Verband Live [12]. „Solche Zwangssituationen möchte man in Zukunft vermeiden. Die Unternehmen wollen selbst entscheiden, wann sie upgraden. Linux läuft auf der vorhandenen alten Hardware.“ Alfred Schröder, Geschäftsführer des Linux-Dienstleisters Gonicus [13] aus Arnsberg, stellt fest: „Die Unternehmen möchten über ihre IT wieder selbst bestimmen.“

Die Finanzchefs mischen sich ein

Der Anstoß zu Linux-Projekten war früher immer „von unten“, von Linux-erfahrenem IT-Personal, gekommen. Diese Verhältnisse haben sich in Zeiten des Sparzwangs verschoben. Soreon-Forscher Binder hat beobachtet: „Es gibt offensichtlich eine Art Koalition zwischen Linux-affinen IT-Spezialisten und den Finanzverantwortlichen. Beide Seiten stoßen die Projekte an, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Motiven.“ Die einen wollten ein besseres System, die anderen ein kostengünstigeres. Und inzwischen gibt es für beide Seiten eine echte Möglichkeit, den Microsoft-Pfad zu verlassen. Suse-Manager Burger blickt selbstkritisch zurück: „Eine veritable Alternative hat es eigentlich vor sechs Monaten noch nicht gegeben.“ Wo kein Angebot, da kein Markt.

Besonders das Fehlen einer Groupware-Lösung hat lange die Verbreitung von Linux in Büros behindert. Inzwischen gibt es zwar Produkte, die erfordern aber entweder den Erwerb einer Lizenz (wie die Lösung von Skyrix [14] aus Magdeburg), oder sie bieten nur Basisfunktionen (wie „Evolution“ von Ximian [15]). Mittlerweile fördert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI [16]) die Entwicklung der Open-Source-Lösung „Kroupware“. Ein anderer hemmender Faktor sind noch die Schriftfonts, die durchweg urheberrechtlich geschützt sind. Doch nun hat sich Agfa [17] dem Linux-Trend geöffnet. Damit verbessert sich nicht nur die Erscheinung von Linux auf dem Bildschirm oder der ausgedruckten Dokumente. Möglich wird auch der Zugriff auf Windows-Anwendungen (via „Crossover“ von Codeweavers), die bestimmte Fonts benötigen.
Als hinderlich könnte sich bei einigen Anwendern das eigene IT-Personal erweisen. Wo Unix-Erfahrungen bestehen, ist Linux keine Herausforderung. In Häusern mit ausgeprägter Microsoft-Tradition könnte es jedoch mit dem Support Probleme geben. Suse-Manager Burger: „Diejenigen, die nur Microsoft kennen, empfinden Angst vor dem Unbekannten.“


Linux-Desktop-Angebot: Suse [18] ist der einzige Linux-Distributor mit einem dedizierten Desktop-Angebot, dem „Suse Linux Office Desktop“ und der künftigen Version „Enterprise Desktop“. Die Pakete umfassen neben dem Betriebssystem, den Benutzeroberflächen „KDE“ und „Gnome“ und dem „Mozilla“-Browser eine Palette von typischen Büroanwendungen. Hinzu kommt die „Crossover“-Software von Codeweavers, mit der sich etliche - aber nicht alle - Windows-Anwendungen aus Linux starten lassen. Außerdem umfasst es den „Acronis OS Selector“, ein Partitionierungswerkzeug für das wechselweise Arbeiten mit Windows und Linux.

Sun [19] wollte eigentlich ein Paket aus PCs, Servern, eigener Linux-Version und Office-Anwendungen schnüren. Das ist seit der Einstellung der eigenen Distribution auf die lange Bank geschoben. Red Hat [20] hat schon mehrmals erklärt, sein Angebot in Richtung Clients ausbauen zu wollen. Chief Executive Officer und President Matthew Szulik befand: „Das Linux-Phänomen auf den Servern weitet sich auf die Desktops aus.“ Ende letzten Jahres kündigte Red Hat an, zusammen mit Oracle das Angebot für Clients verbessern zu wollen. Herausgekommen ist dabei bisher nichts. Red Hats „Enterprise Linux 3 Workstation“ ist eher für anspruchsvolle Umgebungen konzipiert. Jetzt soll im Spätsommer dieses Jahres ein umfassenderes Paket mit typischen Office-Werkzeugen auf den Markt gelangen.

Red Hat tut sich in einem Punkt mit dem Desktop-Markt schwer. „Die Integration proprietärer Software ist für uns ausgeschlossen“, erklärt ein Firmensprecher. Angesprochen sind damit in erster Linie die lizenzbehafteten Tools Crossover und Acronis OS Selector. Suse begründet die der Open-Source-Orientierung widersprechende Aufnahme dieser Tools in sein Angebot damit, dass Linux in der Regel auf bestehenden Windows-PCs installiert und zumindest in einer Übergangszeit mit Anwendungen und Daten aus zwei Welten gearbeitet werde.

Live-Sprecher Riek legt den Finger in die Wunde: „Der Wissenshorizont von Microsoft-geschultem Supportpersonal kann erschreckend gering sein.“ Dessen übliche Methode, mit Workarounds an Problemen herumzudoktern, vertrage sich nicht mit dem Open-Source-Prinzip, Fehler an ihren Wurzeln zu bekämpfen. Diesen Unterschied zwischen der Open-Source- und der Microsoft-Welt betrachten die Analysten Velten und Binder nicht als gravierend. Das IT-Personal habe durch die Bank ein „Eigeninteresse, sich weiterzubilden“, damit sein Know-how nicht veraltet.

Das größte Hindernis für Linux-Desktop-Projekte sind letztlich die Endanwender selbst. Gonicus-Chef Schröder: „Die Akzeptanz der End-User ist der entscheidende Faktor bei einem Migrationsprojekt. Sie werden keinen Linux-Desktop gegen den Willen der Benutzer einführen können.“ Letztlich sei das doch bei allen DV-Projekten so, wendet Suse-Manager Burger ein: „Es kommt darauf an, wie es intern vorbereitet und verkauft wird.“ Das Look and feel der Linux-Benutzeroberflächen und -Office-Anwendungen dürfte kein Problem mehr sein; beide ähneln der Windows-Welt. Trotzdem muss man grundsätzlich zu Veränderungen bereit sein, so Burger: „Linux auf dem Desktop ist nicht Microsoft.“

Die radikalste Position in Sachen Desktop-Linux vertritt IBM [21]. Auf schlanken Clients sollen unter einer Browser-Oberfläche Server-basierende Portallösungen laufen. Dabei ist es Big Blue egal, ob die Clients Windows, Windows CE, Linux oder Mac-OS verwenden. „Plattformignorant“ nennt IBMs IT-Architekt im Bereich Software Solutions Architectures, Holger Lehmann, diesen Ansatz. Das deckt sich zumindest in einem Punkt mit Zielen, die bei Linux-Desktop-Projekten oft eine Rolle spielen: die Eindämmung des kostenträchtigen Turnschuh-Supports. Die Administration der Endgeräte soll zentralisiert stattfinden. Technisch funktioniert das auch mit neueren Microsoft-Systemen. Aber bei Linux haben die User nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, ihre Desktops nach Belieben zu konfigurieren oder um gefährliche Spielereien zu erweitern.

Microsofts Angst vor den Nischen

Trotz zahlreicher Argumente für Linux auf dem Desktop ist vorerst keine Revolution zu erwarten. „Linux bleibt in einer signifikanten Nische mit einstelligem Marktanteil“, erwartet Soreon-Marktforscher Binder. „Es wird Windows und Office auf absehbare Zeit nicht verdrängen können.“ Der Analyst erwartet, dass sich Microsoft gegenüber der Gefahr aus den Nischen als lernfähig erweist. Insbesondere in der Lizenz- und Preispolitik dürfte der Konzern künftig vorsichtiger agieren. Suse-Manager Burger: „Die Zukunft von Linux auf dem Desktop kann Microsoft genauso beeinflussen wie wir. Wenn Microsoft seine bisherigen Fehler fortsetzt, wird das Linux Auftrieb geben.“

Morillo
14.06.2003, 15:47
Gerade habe ich den DMA bei meinem Linux aktiviert - Ui das System läuft :dunce: :dunce: :dunce: :cool:

Auge
17.06.2003, 19:41
17.06.2003 - 15:09 Uhr
IDC: Linux wird immer beliebter
Sollten sich die Prognosen der Marktforscher von IDC erfüllen, darf sich Microsoft in Zukunft warm anziehen. Demnach soll sich allein die Zahl der Linux-basierten Server in Europa bis 2007 verdreifachen, der Umsatz soll sich im gleichen Zeitraum verdoppeln. Laut IDC werden im Jahr 2003 mehr als 162.000 Linux-Server abgesetzt, berichtet unsere Schwesterpublikation "PC-Tip" .Auch auf dem Desktop-Markt bewegt sich einiges. In den nächsten Jahren sollen nach Angaben der Auguren bis zu 15,5 Prozent der Privat-Anwender Linux auf ihren Rechnern nutzen.

hoellenfuerst
17.06.2003, 20:09
Das Kabinett der Republik Südafrika hat die Regierungspläne für den Einsatz von Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung gebilligt. "Südafrika ist stolz darauf, dass es sich unter den Ländern befindet, die eine Open-Source-Software-Politik umsetzen", zitiert der südafrikanische Online-Infodienst Tectonic.co.za Verwaltungsministerin Geraldine Fraser-Moleketi nach der Abstimmung. Sie rechnet mit hohen Einsparungen durch das Entfallen von Lizenzgebühren und begrüßt, dass sich die Regierung nun nicht mehr durch langfristige Verträge an einen Anbieter binden müsse. Damit verringere das Land auch seine Importabhängigkeit.


Die Entscheidung für Open Source basiert auf einem Strategiepapier des Government Information Officers Council (GITOC). Zur Begründung heißt es in dem Papier, auf der ganzen Welt gebe es ein wachsendes Interesse an Open-Source-Software. Bei der Weiterentwicklung der Software sei man Teil einer globalen Gemeinschaft und durch die intensive Beschäftigung mit den Quellcode würden Sicherheitsrisiken reduziert. (tol/c't)

hoellenfuerst
17.06.2003, 20:10
Linux-Erfinder Linus Torvalds verlässt die Chip-Schmiede Transmeta und wechselt in das Open Source Development Lab (OSDL). Hier will er seine ganze Zeit der Arbeit am Linux-Kernel widmen. In einem Posting auf der Kernelentwickler-Liste, in der er einen neuen Entwicklerkernel 2.5.72 ankündigt, spricht Torvalds Transmeta seinen Dank aus. Die Firma, die vor allem durch besonders Strom sparende Notebook-Prozessoren bekannt wurde, habe ihm alle Freiheiten hinsichtlich der Arbeit an Linux gelassen: "Ich rechne nicht damit, dass sich hierdurch viel ändert, ein deutlicher Beweis dafür, wie frei mich Transmeta an Linux arbeiten ließ".

Das Open Source Development Lab ist eine Gemeinschaftsunternehmung von im Linux-Umfeld engagierten Firmen wie Hewlett-Packard, IBM, Intel und NEC. Es stellt Open-Source-Entwicklern Ressourcen und Hilfe bereit mit dem Ziel, Linux weiter in Richtung Unternehmenseinsatz zu qualifizieren. (odi/c't)

hoellenfuerst
17.06.2003, 20:11
In diesem Jahr werden in Westeuropa voraussichtlich 162.000 Linux-Server im Gesamtwert von 621 Millionen US-Dollar verkauft, lautet die Vorhersage von IDC. Die Absatzzahlen für Linux-basierte Server werden in Europa künftig noch kräftig zulegen, glauben die Marktforscher. Bis zum Jahr 2007 werde der Umsatz bei etwa einer halben Million verkaufter Server auf 1,9 Milliarden US-Dollar steigen.


Auf den Desktops werde sich die Situation ähnlich entwickeln. Laut Umfragen überlegen etwa 16 Prozent der Unternehmen einen Umstieg auf Linux am Arbeitsplatz. Solcherlei Überlegungen würden beispielsweise durch die Ankündigung von Linux-PCs befördert, wie sie Sun für diesen Sommer vorgesehen hat. Die Studie wurde im Auftrag der Veranstalter der LinuxWorld erstellt, die Anfang September in Birmingham stattfindet. (anw/c't)

Morillo
17.06.2003, 21:24
Wieso bin ich jetzt nicht verwundert ? :D

LordLangzahn
05.07.2003, 21:42
Kaputte Passwortabfrage gefährdet MacOS-X-Desktops

www.heise.de

Die Passwortabfrage des Bildschirmschoners von MacOS X lässt sich nach einem Posting auf Full-Disclosure zufolge einfach umgehen. Gibt man eine überlange Zeichenfolge ein (nach Berichten genügen circa 1280 bis 1380 Zeichen), stürzt der Bildschirmschoner ab und gibt den Zugang zum Desktop frei. Ausnutzen lässt sich dies jedoch nur, wenn ein Angreifer direkten Zugang zu einem Mac erlangt, an dem ein Benutzer angemeldet ist und nur die Passwortabfrage des Bildschirmschoners den Zugang zum Desktop sperrt.

Das Problem wurde gestern auf der Mailingliste Full Disclosure veröffentlicht und dort mehrfach bestätigt. Der Entdecker hat nach eigenen Aussagen Apple vorab über das Problem informiert, aber keine Antwort erhalten. Mittlerweile wird das Thema auch bereits in Apples Support-Foren diskutiert.

Es ist bisher nicht klar, welche Systeme tatsächlich von dem Problem betroffen sind. Nach einer auf MacSlash veröffentlichten Anleitung lässt sich der Fehler jedoch anscheinend in wenigen Sekunden reproduzieren: In dem Passwort-Dialog funktionieren Emacs-Shortcuts mit denen man zeilenweise löschen (CTRL-a, CTRL-k) und wieder einfügen kann (CTRL-y). Dem Bericht zufolge genügt es, diesen Vorgang mehrfach zu wiederholen und dann die Return-Taste zu drücken, um den Absturz auszulösen. In der c't-Redaktion ließ sich der Fehler bisher allerdings nicht reproduzieren. (ju/c't

hoellenfuerst
14.07.2003, 08:11
APPLE, LINUX, WINDOWS

Von Volker Berding

Die Debatte über das beste aller Betriebssysteme trägt deutlich sektiererische Züge. Analogien zu bekannten Religionsgruppen zu ziehen bringt zwar nichts, macht aber Spaß und fördert das Verständnis für die Macken des Anderen. Eine Blasphemie.

Microsoft: Katholizismus
Eine Religion mit deutlich ausgeprägten Hierarchien.
1. Die reinen Anhänger ("User"), von Gegnern abfällig auch "Microslaves" genannt. Sie leben in diesem Glauben, weil es alle tun und weil man ja keine Wahl hat. Der Glaube ist völlig unreflektiert, er ist einfach selbstverständlich. Außerdem gibt es ja schon in der Schule Religionsunterricht an gesponserten Windows-Rechnern. Jedes neue Produkt des Gottes Bill Gates wird angeschafft und bezahlt (Kirchensteuer), selbst wenn das alte noch gar nicht richtig lief.


Aber man lebt ja mit so vielen Gleichgesinnten zusammen, dass man immer gut aufgehoben ist. Alle haben dieselben Probleme - das sind eben die Prüfungen, die Gott einem zwecks Festigung des Glaubens auferlegt. Außerdem gibt es üppig ausgestattete Kirchen (Windows XP mit Multimedia-System, DirectX 9 und DolbyDigital, animierte Ikonen, bunte Bildchen, zappelnde Assistenten), die einem den Glauben so richtig verschönen. Es gibt gar keine Bemühungen, den Glauben rational zu rechtfertigen oder gar minimalistisch zu leben.

2. Die Priester ("Admins", auch "Sysopen" oder "seltsam" genannt) Sie kennen sich in den Tiefen des Glaubens aus und sind in der Lage, komplizierteste Rituale auszuüben, die bei Laien immer wieder ehrfürchtiges Staunen hervorrufen. Sie sind unbeirrbare Anhänger des Glaubens. Auch sie sind der Meinung, dass die Fehler in Windows Prüfungen in der Festigkeit des Glaubens sind.

3. Vatikan ("Redmond", auch "der Campus" genannt) Hier wird die Lehre definiert und festgelegt, was die Gläubigen zu hören/sehen/kaufen bekommen und was nicht. Der Vatikan ist im Besitz des großen Plans und auch der kleinen geheimen Schriften, die einen normalen Gläubigen durchaus wanken lassen könnten. Momentan steht die Kirche unter Beschuss, weil ihr unlautere Taktiken vorgeworfen werden (Inquisition). Aber es sieht so aus, als ob eine kleine Entschuldigung und eine gewisse Liberalisierung ausreichen könnten. Ökumene ist zulässig, solange feststeht, dass Windows das Größte und einzig Wahre ist.


Linux: Evangelische Freikirche

Die Anhänger glauben, dass Gott als Idee in jedem von ihnen lebt und dass Linus Torvalds ihr Prophet ist. Ihre wahre Aufgabe ist das Forttragen des Glaubens und die Gemeindearbeit. Sie legen die heilige Schrift permanent selber neu aus, reflektieren ihren Glauben dauernd und begründen ihn rational.

Auch wenn sie in eine Vielzahl Untergruppen zerfallen sind (die Suselianer, die RedHatter, die Debianer und noch x andere Splittergrüppchen), die darüber streiten, welche Glaubensrichtung die korrekte ist, so haben sie doch alle zwei Dinge gemeinsam: den Erzfeind und Oberteufel Microsoft und einen wahren und feurigen Missionierungseifer.

Ökumene kommt für sie nicht in Frage. Die Welt kann in zwei Lager unterteilt werden: gut (= Linux) und böse (= alles andere, besonders Windows). Sie fühlen sich als die besseren Menschen, entsagen Kommerz und Tand und frönen der reinen Lehre. Wer Software als Eigentum bezeichnet, ist ein böser Mensch, wer auch noch Geld dafür nimmt, ist ein ganz besonders böser.

Hierarchien wie bei Microsoft sind hier noch längst nicht so ausgeprägt - schließlich muss jedes Gemeindemitglied sein eigener kleiner Priester/Admin oder wenigstens Laienprediger sein, um den Glauben wahrhaft leben und begreifen zu können.

Man ist sich jedoch bewusst, dass auf Dauer auch Gläubige gewonnen werden müssen, die keine priesterlichen Ambitionen besitzen. Darum ist man bereit, gewisse Zugeständnisse an den Folklorewillen und die Freude an Tand und Glitzer (KDE) zu machen - solange dadurch die Gemeinde wächst und Microsoft schrumpft. Sie gehen sogar so weit, ihren Glauben dorthin zu tragen, wohin selbst Microsoft kein Windows bringen würde: auf den Mac!

Apple Mac: Die Sekte

Der schon auf die Erde gekommene Prophet der Apfel-Jünger ist Steve Jobs. Dieser erscheint ihnen ein-, zweimal im Jahr (Apple Keynote) und verkündet seine neuesten Wunder. Die Anhänger fallen auf die Knie und bejubeln ihn und seine Produkte als das Beste, Schönste, Wunderbarste, was der Menschheit passieren kann, je passiert ist oder noch geschehen wird.


Sie sind so glücklich mit sich und ihrem Propheten, dass sie es gar nicht nötig haben, sonderlichen Missionarseifer an den Tag zu legen - sie leben ja schon im Paradies auf Erden!

Der Glaube kommt auch so zu dem, der bereit dafür ist. Nur dumm, dass so wenige erkennen, wie toll es einem doch in dieser Sekte geht. Alles ist so easy, alles sieht so super aus, alles funktioniert immer, man muss nichts lernen - man versteht intuitiv! Nimm doch noch 'nen Zug aus der Wasserpfeife.

Sie sind eine kleine Gemeinde, fröhlich Design- und Technik-bekifft, ohne den Ehrgeiz, eine Weltreligion werden zu wollen. Ihr MacOS ist ohnehin das beste und schönste und einfachste Betriebssystem auf der Welt.

Die Mac-Computer sind zwar etwas kostspielig, aber auch besser und hübscher und einfacher als diese komischen Intel-Maschinen. Da macht es auch nichts, wenn man zum Leben und Arbeiten ganz pragmatisch angehübschte Microsoft-Produkte unter MacOS laufen lässt. Wir leben nun einmal in einer christlich geprägten Welt.

Aber widerlich wird es, wenn jemand auf die Idee kommt, das tolle MacOS runterzuschmeißen und stattdessen Linux auf die arme Kiste zu bringen. Das ist, als würde man in den Hallen der Sekte das Kiffen verbieten, alle Fotos vom Sektenführer fortwerfen und dort einen Bibelkreis abhalten.

Auge
16.07.2003, 18:48
16.07.2003 - 16:25 Uhr
Für lau im neuen Tecchannel-Compact: Suse Linux Office Server im Wert von 299 Euro
Mit "Linux-Server Komplettpaket" ist am Kiosk das aktuelle Tecchannel-Compact unserer Schwesterpublikation Tecchannel für 9,90 Euro erhältlich. Das Heft bietet nicht nur 230 Seiten Know How, auch die Heft-CD hat es in sich. Auf ihr finden Sie den aktuellen "Linux Office Server" von Suse, der im Handel für 299 Euro angeboten wird. Im Vergleich zur Handelsversion fehlen bei der Heft-Version allerdings die Quellcodes und einige Zusatzprogramme.Im neuen "Tecchannel-Compact" wird auf insgesamt 230 Seiten unter anderem erklärt, wie kleine und mittlere Unternehmen auf einfache Art ihre Arbeitsplätze und Windows (9x/ME/NT/2000/XP) und Linux vernetzen können. Für Heimanwender gibt´s viele Tipps für die einfache Vernetzung und den sicheren Internet-Zugang.Die dafür benötigte Software wird mit Suses "Linux Office Server" auf der Heft-CD gleich mitgeliefert. Im Heft wird dann ausführlich erläutert, wie der "Linux Office Server" eingerichtet und konfiguriert werden muss.Das komplette Inhaltsverzeichnis des Heftes im PDF-Format können Sie auf dieser Seite herunterladen . Weitere Infos zum Heft finden Sie bei unseren Kollegen vom Tecchannel auf dieser Seite . Dort finden Sie auch den Link zum Online-Shop vom Tecchannel. In diesem können Sie das Heft sogar einen Euro günstiger, also für 8,90 Euro, bestellen.

terminus
18.11.2003, 20:16
der weiß eben was sich gehört, gelle Hölli ;)

http://www.linuxforen.de/forums/attachment.php?s=&postid=196465

Gruß
terminus

hoellenfuerst
18.11.2003, 20:22
:D

speedmaster
19.11.2003, 10:18
Na ja ich arbeite fast komplett mit MS-Produkten.
Der Punkt ist, dass ich es nicht für sinnvoll halte einen Glaubenskrieg aus der Sache zu machen.

Linux hat Vorteile und MS hat Vorteile. Ich arbeite seit 12 Jahren in der EDV und seit 10 Jahren als IT Consultant. Ich habe da die Vor- und Nachteile beider Welten kennengelernt.

Schlussendlich soll Software mir einen Nutzen bringen, da ist es mir sch... egal was da als Label draufsteht

hoellenfuerst
02.01.2004, 19:34
Freitag 2. Januar 2004, 19:27 Uhr


Apple Computer Inc (NASDAQ: AAPL - Nachrichten) . ist der weltweit bekannteste Anbieter von PCs mit eigens entwickelter Hardware und selbsterstelltem Betriebssystem. Käufer von Apple-Produkten haben online Unterschriften gesammelt, weil sie mit der Qualität einiger Apple-Produkte alles andere als zufrieden sind. So seien die Batterien des weitverbreiteten iPods, einem portablen Abspielgerät mit eingebauter Festplatte für digitale Musik, nur für eine kurze Lebensdauer ausgelegt. Kurz nach Ende der Garantiefrist hätten zahlreiche Benutzer mit kaputten Akkus und überteuerten Preisen von ca. 100 Dollar für deren Ersatz zu kämpfen.

Die Notebook-Einstiegsserie iBook habe ebenfalls ähnliche Ärgernisse für seine Käufer parat, behaupten die potentiellen Kläger, weil in diesem Fall die Elektronik für die grafische Ausgabe zu Fehlern neige und das standardmäßige Austauschprogramm von Apple keine Abhilfe schaffe.

Kommende Woche wird in San Francisco die MacWorld-Computermesse ihre Pforten öffnen. Hierbei handelt es sich um die größte Messe für Apple-Computer weltweit. Trotz einiger Beteuerungen könnten die verärgerten Nutzer und potentiellen Kläger den Druck auf Apple im Vorfeld der MacWorld stark genug erhöhen, um ihre Forderungen durchzusetzen oder zumindest ihre anstehende Sammelklage wirkungsvoll in Szene zu setzen.

Die Aktien von Apple notieren am Freitag im späten US-Handel mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 21,43 Dollar.

http://www.nexusboard.net/smilies/schnarch.gif

hoellenfuerst
02.01.2004, 19:38
:tup:


http://www.xtreem-fun.de/funpic3/microsoft/004.jpg

Osten
06.01.2004, 12:13
Hi,

...ich programmiere alles was Befehle entgegen nimmt, aber nutze selbst nur WinXX als OS...


Ohne hier irgendwelche tiefsinnigen Vergleiche zu bringen, gibt es für Softwareentwickler unter WinXX einfach die besseren Compiler um schnell vernünftige integrierte Oberflächen für beliebige Desktopprogramme von einfach bis komplex zu schreiben. (z.B Delphi/BCB <-> Kylix)
Der Aufwand einer vertriebsfähigen Programmversion für Linux ist im Desktopbereich einfach viel höher als eine Version für WinXX.

Andererseits ist die "pattformunabhänige" Entwicklung meist nicht kostendeckend! Eine intuitive professionelle Java-Entwicklungsumgebung wie J-Builder sprengt von den Grundkosten der Anschaffung des Entwicklers viele Kleinprojekte.

GNU Tools für integrierte RAD-OO/DBMS - Entwicklung liegen meilenweit hinter den ActiveX oder VCL und NET Komponenten zurück, wenn es auf schnelle optisch ansprechende Ergebnisse mit festgelegter Funktionalität ankommt.

Früher habe mich meine VGA-Karte auf Registerebene in ASM programmiert, aber was nützt mir heute die volle Kontrolle über alles, wenn mein Kunde möglichst schnell eine im Ergebnis funktionierende Lösung will ?

Solange das so ist, schreibe ich für hauptsächlich für WinXX !
Kaufmännisch spielen die Anschaffungs/Lizenzkosten zum Zeitpunkt X keine Rolle, ein OS bringt erst durch die verfügbare Software seinen Nutzen. Da WinXX Entwickler mittlerweile "faul" und "bequem" sind, muss man erst diese eines besseren belehren !

Gruss O


ps:
ich habe doch glatt die "Scripter" vergessen, die ihr WinXX/Word/Execl mittels VB(A) "missbrauchen" und sich als grosse Softwareentwickler fühlen...
DAS ist dann Nepp, wenn jeder Kunde erstmal ein MS-Office braucht, damit irgendwelche Sachen funktionieren. (wieviele bsateln denn auch hier mit VB(A)/DDE/Execl/... an irgendwelchen "Systemen" ???)

CARPE PHALLUS!!
30.07.2005, 21:08
gmx.net/de

Bessere Ausstattung für Mac mini und neue Apple iBooks

Feldkirchen (dpa/gms) - Der Desktop-Computer Mac mini und die iBook-Laptops von Apple sind mit neuer Ausstattung erhältlich. Der 1,3 Kilogramm schwere Mac mini ist nun mit 512 Megabyte 333- Megahertz-DDR-SDRAM Arbeitspeicher zu haben, so der Hersteller in Feldkirchen.

http://www.gmx.net/images/746/1214746,h=222,pd=5,w=192.jpg
Im Mac Mini und in Apple iBooks ist künftig mehr drin.

Je nach Preislage sind die Geräte mit 1,25 oder 1,42 Gigahertz (GHz) PowerPC G4 Prozessor ausgestattet. Die Rechner verfügen über 40 oder 80 Gigabyte-Festplatten.

Der Mac mini ist ab 519 Euro im Handel. Für 619 Euro ist das Gerät mit integriertem AirPort Extreme WLAN und Bluetooth-Modul ausgestattet. Der Mini-Computer mit SuperDrive-Laufwerk zum Brennen von DVDs kostet 719 Euro.

Darüber hinaus bringt Apple neue Modelle seiner iBook-G4-Serie mit PowerPC-G4-Prozessoren bis zu 1,42 GHz auf den Markt. Die Notebooks verfügen serienmäßig über 512 MB DDR-SDRAM-Arbeitsspeicher sowie über WLAN und Bluetooth. Jedes iBook ist darüber hinaus mit einem so genannten Sudden-Motion-Sensor ausgestattet. Dieser Beschleunigungssensor dient dazu, eine laufende Festplatte besser zu schützen, wenn das iBook versehentlich herunterfällt. Die neue iBook- Serie ist ab 1029 Euro im Handel erhältlich.

hoellenfuerst
31.07.2005, 00:20
Andererseits ist die "pattformunabhänige" Entwicklung meist nicht kostendeckend! Eine intuitive professionelle Java-Entwicklungsumgebung wie J-Builder sprengt von den Grundkosten der Anschaffung des Entwicklers viele Kleinprojekte.


dann schau dir mal eclipse oder javabeans an :D