Vollständige Version anzeigen : Habt Ihr Fondsparpläne?
Steven Broker
27.02.2002, 13:26
Also ich spare jeden Monat in einen Investmentfond ein, ein Fond für weltweite Standartwerte!
Wie sieht es mit Euch aus? habt Ihr Fondsparpläne, wieviel zahlt Ihr in diese jeden Monat ein?
SB :confused:
Steven Broker
27.02.2002, 16:57
2 Leute haben grad gevotet für "mehr als 150 Euro im Monat"!!!
Mich würde mal interessieren, ob das Geld nur in einen Fond einbezahlt wird, und um welche Art der Fonds es sich handelt (namen müssen nicht sein)!!!
SB ;)
Ich betrachte die Sparpläne als laaaaaaaaaaaaaaaaaangfristige Anlagen ;)
1/3 in Biotech
1/3 in Emerging Markets
1/3 in Technologie
dazu die VL in Europ. Blue Chips
Steven Broker
27.02.2002, 20:23
Stimmt ja, die VL....dann hab ich auch zwei Sparpläne!!! ;)
Ich spiel mit dem gedanken, einen weiteren 50-Euro-Sparplan in einen Fond zu legen, der in Weltweite Mid-und Small-Caps anlegt!
Gegenstimmen?
Was haben die anderen so für Sparpläne? Welche Erfahrungen habt ihr schon so gemacht? Traded ihr auch damit, sprich, nehmt Ihn in schlechten zeiten auch mal das Geld raus, und legt es später zu billigeren Kursen wieder ein?
gruss
SB ;)
Ca$hmandt
27.02.2002, 22:55
also einmal vwl, dann 1 mal europa, einmal weltweit und immer wenn was übrig ist in biotech!
Steven Broker
28.02.2002, 10:38
Mittlerweile haben schon sehr viele User abgestimmt, wär aber auch schön, wenn der eine oder andere noch schreiben würde, in was für eine Art Fond er anspart!
thx
SB ;)
Flinx2000
28.02.2002, 11:56
Hallo SB,
mein Augenstern und ich zahlen monatlich 400 € in 2 weltweit anlegende Aktienfonds.
Meine Biotechs habe ich aufgelöst, denn wie nicht anders zu erwarten war, werden sich die vollmundigen Ankündigungen der Unternehmen in absehbarer Zeit und in dem Maße, wie geschehen, nicht bewahrheiten. In diesem Bereich wird es noch viele unangenehme Überraschungen geben und ich rate daher sehr zur Vorsicht.
Gruß Flinx
Steven Broker
28.02.2002, 12:13
400 Euro ist ne Menge Holz....da dürfte die Rente ja gesichert sein! ;)
2 weltweit anlegende Aktienfonds.
Standartwerte, oder auch Nebenwerte?
SB :confused:
Flinx2000
28.02.2002, 12:30
Na,
das wollen wir aber hoffen!
Der DWS Verrmögensbildungsfond I investiert in der Regel in Standardwerte. Der Adig Convest 21VL hat daneben auch mal ein paar Nebenwerte im Depot und ist deshalb volatiler.
Gruß Flinx
BrokerMaster II
28.02.2002, 13:04
ich habe eine vwl die in große europäische werte investiert, vom dax, eurostoxx usw.
spart ihr nur in aktien-fonds, oder auch so feste geldanlagen/geldmarktfonds??
Steven Broker
28.02.2002, 13:06
Weiso machst du nicht noch was zusätzlich?
DWS Vermögensbildungsfonds
ML Global Small Cap
Fidelity European Growth
Gartmore Cont. Europe
Griffin Eastern Europe
Nordea North American
ML US Small Cap Value
Carlson Fund Asian Small Cap
Nordea Far Eastern Value
Newton Oriental
Morgan Stanley Emerging Markets Debt (Bonds)
Die Betonung liegt auf eher Small Cap und Value sowie Emerging Markets, da diese durch Zertis und ETF's auf Indices mit Blue-Chips ergänzt werden.
Daneben investiere ich auch in weitere Fonds.
Verkäufe finden eher in Sektorenfonds statt, um Gewinne mitzunehmen.
Steven Broker
28.02.2002, 19:59
...ist auch das ein ganzer Haufen, den du monatlich sparst! Glückwunsch!
SB ;)
Danke :)
Aber es macht nicht nur die Sparrate, sondern vor allem die ANLAGEDAUER. Leider kannte ich früher nur konservative Anlagen und die fand ich öde und habe deshalb das Geld lieber ausgegeben. :rolleyes: :D
Die folgenden Rechner und alternative Anlagen zu Sparbuch und Festgeld hätte ich besser früher gekannt ;)
http://nachrichten.boerse.de/wissen.php3?text=rechner
Steven Broker
28.02.2002, 23:58
Ja, wer kennt die Rechnungen nicht...
...ich hab damlas in der Schule schon durchgerechent, wie viel ich monatlich sparen muss, um mit 30 in Rente zu gehen......aber ich kam auf kein akzeptabels Ergebniss.......heute bin ich älter, kann Dir aber nur zustimmen!
Fondsparen lohnt sich!
SB ;)
In der Schule konnte ich mir nicht vorstellen, mal 30 zu werden geschweige mal in (vorgezogene) Rente zu gehen. ;)
Ich bin gar kein Planer und wäre nie auf die Idde gekommen etwas in die Zukunft zu planen oder zu berechnen. Ich weiß nur, daß dann (wieder mal) alles anders sein wird.
Sparen war, bis ich 30 war, für mich ein völliges Fremdwort :D
Allerdings war mein erster Fondsparplan in einen Medienfonds ein echter Glücksgriff (bzw. er kam zur rechten Zeit), dieser hatte sich schnell verdoppelt. Auch wenn ich weiß, daß das die Ausnahme bleiben wird, setzte dann doch langsam ein Umdenken ein. :D
Du siehst, auch unterschiedlich gestrickte Geister können zu den gleichen Berechnungsergebnissen kommen.
Steven Broker
01.03.2002, 09:52
...die meisten bereuen es im Alter, das sie nicht damals ein paar Mark weggelegt haben, als sie noch keine Familie hatten, als sich ein Sparplan durch die lange Laufzeit noch voll lohnte!!!
Hör ich immer wieder!
So früh anfange wie möglich, und Geld in Ruhe lassen!
Am besten schon die Eltern für die Kinder! Bei 154 Euro Kindergeld pro Kind können die meisten doch 50 Euro weglegen!
Und wenn sich das dann bis 55 druchzieht, und ich glaub jeder kann doch auch in der Ausbildung vielleicht 50 Euro weglegen, wenn nicht dann vielleicht die Eltern, dann sinds mit Rentenalter ab 55 Jahren doch glatt ne halbe Million Euro (zu 8%)!
Und wenn man dann noch ne dynamik mitmacht (z.Bsp. 2 % p.a. wegen Inflation usw.) dann sind da Beträge im Spiel, für die man als Erwachsener viel monatlich sparen muss, bis man da hin kommt!!!
SB ;)
Buchfink
05.03.2002, 16:41
Ich spare in den Threadneedle Amer Sel Gth.
Dazu hatte ich noch einen Nemax 50 Fonds, der sicher einige Jahre brauch um wieder zum Einstand zu kommen.
Gruß Buchfink
Steven Broker
05.03.2002, 16:49
Wenn ich das richtig sehe, sparst du in den NM50-Fonds nicht regelmässig rein?
Wenn doch, dann bist du schneller wieder am eingezahlten Kapital.....da du ja deinen durchschnittlichen Einstandskurs regelmässig verbilligst! ;)
Ich denke, man sollte in die Fonds anlegen und sparen, die am ehesten die eigenen Anlageziele verfolgen.
Verbilligen um zu verbilligen, macht wenig Sinn.
Nur wenn der Neue Markt zu meinen Anlagevorstellungen paßt (und diese können sich ändern) und ich ihm zukünftig eine sehr gute Performance zutraue (für die Erfüllung des Sicherheitsbedürfnis dürfte er kaum stehen ;) macht es meines Erachtens Sinn zu verbilligen.
Das gilt für jedes Marktsegment.
Steven Broker
05.03.2002, 17:41
Sicher!!!
Auch ein Fondsparplan muss auf den Anlegertyp abgestimmt sein!!!
SB ;)
Hi !
Tja ,.....ich "spare" ,-wenn man das so sagen kann , hauptsächlich neben LV über fondgebundene LV . Warum ?
Nicht weil ich das unbedingt möchte , aber weil meine hohen Kreditvolumina mich zwingen im Falle eines Falles meiner Familie gegenüber , aber vielmehr der Bank gegenüber , - Vorsorge getragen zu haben .Weiß jetzt nicht genau wieviel das jezt ist , aber mehr als 2000 Euro lege ich mntl . für diverse Aktivitäten in Sparpläne. Die aber alle mit Vorsorge im Todesfall verbunden sind .
Was die Fondssparpläne anbelangt bin ich gespaltener Meinung . Tendiere eher zu Indexpapieren. Da sind die Spesen über einen vernünftigen Broker gleich null und man partizipiert faktisch 1:1 mit der Entwicklung. Wir wissen doch alle , dass Fonds zumeist nicht den Markt outperformen .
Was meine private Altersvorsorge anbelangt ,...... war wohl das Beste was ich überhaupt je machte .......ich begann bereits mit 18 Jahren damit . Zahle also bei den längsten Plänen bereits fast 14 Jahre ein .
Ist aber auch nicht alles so toll wie es sich anhört , denn :
Die an den Aktienmärkten beteiligten Pläne stehen echt mies da . Trotz bereits jahrelanger Zahlungen und auch trotz der Rallys die dabei waren .
Bei einer Geschäftseröffnung vor einigen Jahren stand ich vor einer Entscheidung die ich zutiefst bereue . Entweder zusätzlichen Kredit bei der Bank oder Auflösung eines Sparplanes (mit Verlust) und zusätzlich Verkauf diverser Wertpapiere. Ich entschloss mich für letzteres :(
3 Monate später hatten sich die Wertpapiere etwa verffünffacht die ich besaß :eek:
Tja,.....that´s life
:mad:
Aber egal was auch immer an der Börse passieren mag oder noch kommen soll :
Das Wichtigste ist für mich meine Sparpläne einzuzahlen , und so wenigstens die Sicherheit zu haben keinen Scherbenhaufen zu hinterlassen wenn ich gehen müßte.(mein Versicherungsmann meint ich müsse mich gegen Mord gegenüber der Verwandtschaft versichern , weil das schon so hoch bei mir ist ;) ) .
Splittung der Sparpläne bei diversen Gesellschaften ist eh klar .Man weiß nie was alles so in den nächsten Jahrzehnten passieren wird. Da können die zigmal erklären es wäre alles sicher . Ist es eben nicht .
Echt belasten tun mich die jährlichen Indexanpassungen in Höhe von etwa 5 Prozent. Aber da beiß ich durch ,...........
Grüße :)
Steven Broker
06.03.2002, 08:46
...soviel möcht ich auch mal sparen können...hab ja noch ein paar Jährchen zeit! ;)
jährlichen Indexanpassungen in Höhe von etwa 5 Prozent
Wieso sind Indexpapiere dann so viel besser als Fonds...ich find jährlich Verwaltungskosten von 5% ganz schön happig!!!
gegen Mord gegenüber der Verwandtschaft versichern
:lol :lol :lol
Hey rpg, mach weiter so, du hast Deine Familie scheinbar optimal abgesichert und auch für Deinen Ruhestand hast du scheinbar alle möglichkeiten!!!
Leider können das immernoch viel zu wenig Menschen in Deutschland zumindest ansatzweise sagen, weil sie entweder nicht die finanziellen Mittel haben, oder einfach nicht wissen, wie man sich das lästige Sparen sparen kann!!!
SB ;)
Hi !
@StevenBroker :
Mißverständnis:
Das mit den 5 % Steigerung per anno hat nur mit der Inflation zu tun. Ich spare also jährlich um 5 Prozent mehr . Bei so fondgebundenen LV dürften die Verwaltugngskosten aber ebenso hoch sein :mad:
Und bei Indexzertifikaten sind bei vernünftiger Brokerwahl wie gesagt weitaus geringere Spesen als bei Fonds. Vergesst nicht :
Die Schicki-Micki - Jungbanker wollen ja auch leben und ihr Dreier-Cabrio fahren . Selbst wenn´s auf Leasing ist :D
Ich zahle aber auch soviel weil ich das tun muss . Hätte ich keine siebenstelligen Kreditvolumina würde ich sicher weniger mntl. zahlen ;)
Ich verfahre ein 3-Säulen - Prinzip :
Mit 38 folgen die ersten Auszahlungen die meine Schulden , falls noch vorhanden ,- tilgen sollten .
4 - 5 Jahre später dann weitere Auszahlungen für den "persönlichen" Bedarf ;)
Da ich selbstständig bin und demnach überhaupt keine staatliche Pension erwarte ,- enden meine letzten Sparpläne ,- wenn ich solange leben sollte ,- im reiferen Alter . Deren Nutzen sehe ich aber eher für mein Nachkommen an . Also weniger für mich . Ich brauch ja nix ;)
Als ich mit 18 Jahren anfing , hatten mich meine Freunde ausgelacht . Jetzt , einige Jährchen später und älter geworden , würden die das sicher naturgemäß anders sehen :rolleyes:
Grüße :)
Steven Broker
06.03.2002, 09:22
Als ich mit 18 Jahren anfing , hatten mich meine Freunde ausgelacht . Jetzt , einige Jährchen später und älter geworden , würden die das sicher naturgemäß anders sehen
Ich kenn viele die im etwas älteren Zustand sich nun grünärgern und sagen, "Mensch, warum hab ich damals nicht mit 100 DM angefangen???" :(
5 % Steigerung per anno
Ach, die Dynamik meinst du, find ich auch wichtig, damit ordentlich was rauskommt, und die Inflation nicht ins Gewicht fällt!!!
Indexzertifikaten
Nachdem viele hier Ihre Fondssparpläne vorgesellt haben, dürfte ich dich da bitten, uns mal das ein oder andere Index-Zertifikat mit Möglichkeit des Sparplanes aufzuzeigen!?! thx ;)
Die DAB bietet folgende Zertifikate-Sparpläne. Es ärgert mich, daß die Mutter HBV zwar Performancezertifikate auf den Eurostoxx (825063) und Stoxx 600 (825064) aufgelegt hat (leider keine open-end), daß diese von der Tochter aber nicht als Sparplan angeboten werden. Das einzige Performance-Zertifikat, das ich bei den Sparplänen entdecken konnte, ist eines auf den Nemax 50, na toll :rolleyes: :D
Und nun zu den Konditionen:
Preis: 2,5 EUR + 0,25 % pro Sparrate
Mindestbetrag/Höchstbetrag: 125,- Euro / 2.500,- Euro
Vorteile: Kostenloses DAB Depotkonto
kein Depotpostenpreis
Sparplan absolut flexibel
Über den DIREKT Index-Sparplan handelbare Wertpapiere:
Anlageschwerpunkt USA
WKN Emittent Index / Strategie Laufzeit Prospekt
787329 HypoVereinsbank Dow Jones Index open end
787330 HypoVereinsbank S&P 500 open end
825059 HypoVereinsbank Nasdaq 100 09.02.2005
Anlageschwerpunkt: Europa
WKN Emittent Index / Strategie Laufzeit Prospekt
761685 Sal. Oppenheim DAX open end
787321 HypoVereinsbank NEMAX 50 open end
702018 HypoVereinsbank MDAX 01.10.2007
603354 UBS Warburg DJ Euro Stoxx 50 open end
Anlageschwerpunkt: Strategien - weltweit
WKN Emittent Index / Strategie Laufzeit
610299 Merrill Lynch Best of Global Sectors 17.03.2008
649546 Merrill Lynch Europa Immobilia 27.06.2008
504195 Merrill Lynch Europe Style Switcher 15.11.2007
600645 Merrill Lynch German Top Twelve 01.02.2008
319436 Merrill Lynch GlobalMomentum II 28.10.2006
755878 Sal. Oppenheim MDAX Perlen 20.02.2004
761341 Sal. Oppenheim DJ Euro Stoxx 50 Perlen 15.03.2004
761611 Sal. Oppenheim SDAX-Perlen 03.05.2004
746199 UBS Warburg DJ Global Titans Index open end
631942 UBS Warburg Euope PEG 20 Index 04.04.2006
788888 UBS Warburg FTSE 4 Good Europe 50 Open End open end
626289 UBS Warburg German PEG 10 Index 07.03.2006
797542 UBS Warburg US PEG 20 Index 13.09.2006
Anlageschwerpunkt: Japan / Asien
WKN Emittent Index / Strategie Laufzeit
787332 HypoVereinsbank Nikkei 225 - Quanto open end
329885 Merrill Lynch JapanMomentum 08.10.2006
Gordon Shamway
06.03.2002, 18:25
Was mich ein bischen wundert ist, weshalb jemand, der sich täglich mit Börse beschäftigt einen Fonds-Sparplan antut. :confused:
Wäre es da nicht günstiger, das Geld auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen und Fondsanteile antizyklisch in größeren Tranchen (billiger) zu ordern?
Hi Gordon, wenn Du die Börse voraussagen kannst, sag doch bitte Bescheid. Bislang kenne ich niemanden, dem das gelingt.
Das wäre allerdings die Vorraussetzung dafür, daß Dein Vorschlag SICHER erfolgreicher wäre. Er klingt prinzipiell höchst logisch.
Mathematiker sind bislang zu anderen Ergebnissen gekommen soweit mir bekannt ist.
Mischfonds schneiden auch meist nicht berühmt ab, diese haben ja die Möglichkeit stärker zu gewichten.
Nachdem meine ersten Erfahrungen mit Aktien in
Form eines intern. Aktienfonds ( Uniglobal ),
eingezahlt im Sommer 1987, äußerst bescheiden
waren ( ich realisierte im Herbst 1988 ca. 35%
Verlust und kaufte meine ersten Aktien; der
Uniglobal-Fond brauchte rd. 9,5 Jahre um die
Vorcrash-Kurse wieder zusehen... ) entschloß ich
mich, im Januar 1995 für meine damals 2 Monate
alte Tochter, Aktien von Anheuser-Busch zu kaufen.
Die Brauerei-Papiere ( Bud, Michelob ) waren
damals ziemlich aus der Mode und obendrein notierte der US-$ bei ca. 1,49 DM.
Nachdem Bud in den ersten 4 Jahren den S+P 500
deutlich ausperformte, schichtete ich in andere
defensive Papiere um. Heute halte ich für meine
Tochter Fortune Brands, Heinz und Lindt&Sprüngli.
Aus den damals eingezahlten 17,70K sind derzeit
rd. 84,50K geworden, was einem steuerfreien
Wertzuwachs von ca. 25% p.a. entspricht!
Dividenden sind hierbei nicht berücksichtigt, diese betrachte ich als "Verwaltungsprovision"
und führe sie ohne zu erröten dem Konsum zu...
Übrigens, hätte ich vor 2 Jahren nicht umgeschichtet, wären noch 2 - 3% p.a. mehr drin
gewesen - Anheuser ist immer noch ein Outperformer.
Wie auch immer, wenn es so weitergeht, kann ich
meine Tochter als Rentner bestimmt ohne schlechtes
Gewissen anpumpen...
grüße
Wilhelm
Wilhelm, das freut mich für Dich, doch Du kannst genauso wenig wie ein Fonds die zukünftige Performance garantieren. Das kann niemand.
Offensichtlich war Dein Händchen bei der Aktienauswahl glücklicher als bei Deiner Fondsauswahl.
:) es gibt auch gut abschneidende Fonds, z.B.
http://www3.consors.de/Apps/WebObjects/Fonds.woa/wa/showFondsPortraitInFrame
http://www3.consors.de/Apps/WebObjects/Fonds.woa/wa/showFondsPortraitInFrame
http://www3.consors.de/Apps/WebObjects/Fonds.woa/wa/showFondsPortraitInFrame
http://www3.consors.de/Apps/WebObjects/Fonds.woa/wa/showFondsPortraitInFrame
Grüsse
Orgami
Liebe(r) Oregano,
daß es an der Börse keine Garantie gibt leuchtet
mir nach über einem Dutzend Jahren Erfahrung mit
dieser auch ein.
Aber ich kann Dir versichern, bevor ich nochmal
irgendeinen Aktienfond kaufe, verbringe ich lieber
einen gemeinsamen Urlaub mit meinen Schwiegereltern...
Grüße
Wilhelm
Lieber Wilhelm, jedem Tierchen sein Pläsierchen :D ;)
Grüsse Orgami
Gordon Shamway
06.03.2002, 22:26
Natürlich weiß ich nicht, wie sich die Börse entwickelt. :( Aber ich weiß, dass sie -wie die Konjunktur- zyklisch verläuft, also steigt und fällt (langfristig idealtypisch steigt). :cool:
Keine Frage: Wenn man sich wenig um den Finanzkram kümmern will, ist ein Fondssparplan eine feine Sache. Die Bequemlichkeit kostet aber auch ein bischen Geld (Ausgabeaufschlag, Managementgebühr, Depotgebühr ...).
Deshalb: Wenn man Spaß an der Sache hat und viel Zeit, könnte man doch selbst agieren, indem man seinen Monatsbeitrag auf einem Tagesgeldkonto einzahlt und bei günstigen Einstiegskursen größere Tranchen von (möglichst aufschlagsfreien) Tradingsfonds-Anteilen kaufen.
Ich meine schon, dass man da eine Menge Geld zusätzlich sparen könnte. ;)
Ich habe auch schon mitbekommen, daß es Wellenbewegungen gibt. :D ;)
Aber die meisten Versuche den Markt zu timen scheitern daran, diese Phasen korrekt einzuordnen und den Zeitpunkt des Ein- und Ausstiegs richtig zu wählen.
Derzeit gibt es Zeichen für einen Aufschwung, ein Bankenkollaps in Japan ist aber auch noch nicht völlig auszuschließen, um nur 2 Faktoren zu nennen..
Wenn Du stets richtig liegst, stimmt Dein Einwand.
Trading-Fonds sind in Hausse-Zeiten sicher nicht das schlechteste. Ich habe nicht umsonst einen ETF-Thread eröffnet ;)
Es gan allerdings auch aktiv gemangte Aktienfonds, die gut in Baissezeiten abgeschnitten haben.
Steven Broker
07.03.2002, 09:44
Ich glaub Gordons Frage haben wir schonmal am Anfang des Treads angesprochen! Klar kann man umschichtungen vornehmen....in extremen Hausse-Zeiten ist es sicherlich auch Sinnvoll den Sparplan auf einen Geldmarktfond umzuändern und vielleicht auch Geld aus dem Fond/Zertifikat herauszunehmen!
Dies kommt wie Du selber schon sagtest auf das Interesse an der Börse an....wenn sich jemand regelmässig damit beschäftigt, wird er, wenn er die Börse für Fallend erachtet, wohl auch das Geld der Fonds in sicherheit bringen!
Auf der anderen Seite kann ein Sparplan auch als Basisinvestment im Depot gehalten werden, das zwar Schwankungen mitmacht, aber immer als Sockel im Depot bleibt....wobei es hier wiederrum sehr genau auf die Fondsauswahl drauf ankommt!!! ;)
@Wilhelm: Kann verstehen, wenn sich jemand mit der Börse beschäftigt, das er da nicht so gut auf Fonds zu sprechen ist!
Der UniGlobal überigens, hat wirklich sehr lange gebraucht, bis er wieder auf dem Hoch war.....aber wärst du dann eingestiegen, hättest du einen der besten Fonds der letzten Jahre gehabt! Der UniGlobal konnte ab 97/98 klar outperfomen und wurde mehrfach ausgezeichnet!
Einen Fond zu finden der permanent outperformt ist ziemlich schwer, auch fonds die Jahrelang extrem schlecht sind können auf einmal zu den outperformern gehören, entweder, weil plötzlich die Strategie greift, oder weil das Fondsmanagment ausgewechselt wurde, zum Beispiel!
gruss
SB ;)
Steven das hat nicht nur was mit Interesse zu tun, das besitze ich nämlich. Ich lehne es Marktimingsversuche ja auch nicht prinzipiell ab.
Vielleicht sollten wir eine Umfrage machen, wieviel Cashbestand derzeit sinnvoll ist, die sich nicht an Daytrader richtet. Ob wir da eine einheitliche Meinung erhalten, halte ich für fraglich.
Ich stöbere gerade nach Untersuchungen für und gegen Marktiming.
Gruss
Orgami
Auf der folgenden Seite und den beiden Fortsetzungsseiten, wird erfolgreiches Markttiming als statistisch eher unwahrscheinlich dargestellt.
Im Menü oben sieht der Betrachter weitere mögliche Tradingstrategien.
http://www.ifa.tv/12steps/Step4/index.html
Steven Broker
10.03.2002, 00:49
Danke für die Seiten!
Ich kenn diese Rechnungen, sie mag auch richtig sein!
Markttrading kann auch nur in extremen Überreaktionen versucht werden....ist schwer, seh ich ein!!!
SB ;)
wanderer
11.03.2002, 10:33
Hallo Orgami,
hier ein Zitat aus den von Dir angebenen Seiten:
Market timers must be accurate in their predictions a minimum of 70 percent of the time in order to be successful. No known market timer has ever accomplished this over a long period.
-----------
Man kann ja gerne der Meinung sein, daß Martktiming nicht funktioniert, aber dann sollte man es sinnvoll begründen.
Und von wegen "no known market timer...": Es gibt einen, der zwar immer wieder als Value Investor beschrieben wird, der aber sehr viel Markttiming bei seinen Käufen betreibt: Warren Buffet. Und bei ihm sowohl der Bekanntheitsgrad als auch die lange Zeit erfüllt...
Und man muß den Markt nicht nur timen. Man kann seinen Indexsparplan monatlich besparen, und dann in (sehr) extremen Phasen Geld abziehen oder anlegen. Und seltene Extremphasen lassen sich meiner Meinung nach erkennen - auch wenn viele Experten, Ökonomen, Statistiker und "Index Fund Advisors" anderer Ansicht sind. Und totzdem (oder gerade deswegen?) war der September 2001 eine erstklassige Kaufgelegenheit...
Grüße
wanderer
Hallo Wanderer,
ich sehe Buffett eher als geduldigen Langfristinvestor. Bis sich seine Investition in Silber auszahlen wird, dauert z.B. noch etwas, aber daß sie es tun wird, ist wahrscheinlich.
Wenn Du nach Buffet gehst, sieht es übrigens auf Jahre für den Aktienmarkt mau aus. Wir werden sehen, ob er Recht behält.
Gruß,
Orgami
Berkshire Hathaway von Versicherungs- und Kursverlusten gebeutelt
11.3.2002 um 08:23
Des Moines (vwd) - Versicherungsschäden und Kursverluste an den Aktienmärkten haben der Berkshire Hathaway Inc, Omaha, im vergangenen Jahr einen 76-prozentigen Rückgang ihres Nettogewinns eingetragen. Ohne die Gewinne aus Kapitalbeteiligungen habe sich im operativen Geschäft ein Fehlbetrag von 47 Mio USD ergeben, teilte die Investment- und Versicherungsgesellschaft des US-Milliardärs Warren Buffett am Wochenende mit. Der Nettobuchwert des Unternehmens - gebildet aus der Differenz von Vermögenswerten zu Verbindlichkeiten - sei auf 3,77 Mrd USD geschrumpft, entsprechend einem Minus von 6,2 Prozent beim Buchwert pro Anteilsschein auf 37.920 USD.
Die von Buffett am S&P 500 gemessene Performance-Kennziffer übertrifft den Aktienindex laut "Wall Street Journal" weiterhin um 5,7 Prozentpunkte. Trotz der Verluste aus dem Versicherungsbereich (General Re) von 4,3 Mrd USD für 2001 - davon 2,27 Mrd USD vor Steuern als Folge der Anschläge auf das World Trade Center - will Buffett an der Absicherung auch von Terrorrisiken festhalten. Man werde jedoch keine Risiken mehr eingehen, die für das Unternehmen schwierig handhabbar seien, hieß es. Buffett räumte im Aktionärsbrief ein, angesichts der vorstellbaren Terrorkatastrophe keine ausreichende Vorsorge betrieben zu haben.
Der Wert von Berkshires Beteiligungsportfolio ging im Berichtszeitraum um fast 24 Prozent auf 28,7 Mrd USD zurück. Als Ursache nannte das Unternehmen die rückläufigen Kurse der größten Beteiligungen American Express Co, Coca-Cola Co, Gillette Co und Wells Fargo & Co. Zu den neuen substanziellen Beteiligungen des Unternehmens gehören Moody's Corp mit 15 Prozent und H&R Block Inc mit neun Prozent.
vwd/DJ/11.3.2002/rio/bb
http://www.gfa-fonds.de/fondsnews/one_news.hbs?news=396774
Und aus dem Thread von Ronin vom 11.3.2003
Berkshire Hathaway verzeichnet deutlichen Gewinnrückgang
Berkshire Hathaway, das Investmentunternehmen des Multi-Milliardärs Warren Buffett, musste für das Jahr 2001 einen drastischen Gewinneinschnitt verzeichnen. Wie das Unternehmen am Samstag bekannt gab, lag der Gewinn bei 795 Mio. Dollar oder 521 Dollar je A-Aktie. Im Vorjahreszeitraum konnte noch ein Gewinn von 3,33 Mrd. Dollar oder 2.185 Dollar je A-Aktie erzielt werden.
Der Umsatz konnte allerdings dennoch um 11 Prozent auf 37,6 Mrd. Dollar gesteigert werden.
Einen Großteil der Gewinnrückgänge hat die Berkshire Hathaway Tochter General Re, eine große Rückversicherung, verschuldet. Sie musste aufgrund der Terror-Anschläge einen Verlust von 2,5 Mrd. Dollar verzeichnen.
Für die Zukunft gab sich Unternehmens-Chef Buffett eher pessimistisch. Vor allem geht er davon aus, dass die nachhaltige Erholung an den Aktienmärkten noch einige Jahre dauern wird.
Die Aktie konnte den Handel am Freitag mit einem Plus von 2,8 Prozent bei 71.800 Dollar beenden.
wanderer
12.03.2002, 09:55
Hi Orgami,
bei dem Silber gebe ich Dir selbstverständlich recht. Und Buffett kauft auch Firmen, die er nie mehr verkaufen will, was ich ebenfalls als Langzeitinvestment bezeichnen würde.
Trotzdem waren bis vor einigen Jahren nicht unerhebliche Anteile an seinen Investments auch Firmen, die er in der aktuellen Situation für falsch bewertet hielt, z.B. Citibank anfangs der Neunziger. Diese Positionen wurden von Buffett auch immer nur max. ein paar Jahre gehalten und dann wieder verkauft.
Buffett habe ich auch nur deshalb angeführt, weil er der bekannteste Investor ist. Und er ist unter anderem durch Markttiming reich geworden.
Ob Buffett recht hat, wird die Zeit zeigen... :) Aber ich gehe nach niemanden, auch wenn ich mir immer gerne anhöre, was Buffett zu sagen hat. Deshalb danke für die Artikel.
Grüße
wanderer
Ursprünglich geschrieben von wanderer
Hi Orgami,
bei dem Silber gebe ich Dir selbstverständlich recht. Und Buffett kauft auch Firmen, die er nie mehr verkaufen will, was ich ebenfalls als Langzeitinvestment bezeichnen würde.
Trotzdem waren bis vor einigen Jahren nicht unerhebliche Anteile an seinen Investments auch Firmen, die er in der aktuellen Situation für falsch bewertet hielt, z.B. Citibank anfangs der Neunziger. Diese Positionen wurden von Buffett auch immer nur max. ein paar Jahre gehalten und dann wieder verkauft.
Buffett habe ich auch nur deshalb angeführt, weil er der bekannteste Investor ist. Und er ist unter anderem durch Markttiming reich geworden.
Ob Buffett recht hat, wird die Zeit zeigen... :) Aber ich gehe nach niemanden, auch wenn ich mir immer gerne anhöre, was Buffett zu sagen hat. Deshalb danke für die Artikel.
Grüße
wanderer
"Trotzdem waren bis vor einigen Jahren nicht unerhebliche Anteile an seinen Investments auch Firmen, die er in der aktuellen Situation für falsch bewertet hielt, z.B. Citibank anfangs der Neunziger. Diese Positionen wurden von Buffett auch immer nur max. ein paar Jahre gehalten und dann wieder verkauft."
Hi Wanderer,
wie diese Kopierfunktion funktioniert, das muß ich noch erforschen ;)
Wie grenzt Du Value-Investitionen (investieren in derzeit als als unterbewertet betrachtete Werte) und Marktiming denn ab?
Das Zitat ist für mich eher ein Beleg für ersteres.
Marktiming, wie es hier im Thread angesprochen wurde, meinte aber eher, in gewissen Zeiten ganz oder stärker aus Aktien rauszugehen. Dafür muß man jedoch genau die jetzige und zukünftige Entwicklung der Märkte voraussehen. Darin liegt die Schwierigkeit.
Deshalb habe ich den Buffett-Artikel reingestellt. Wie berurteilst DU derzeit und zukünftig die Märkte?
Gruß, Orgami
wanderer
12.03.2002, 10:57
Hi Orgami,
tu mir leid, ich habe mich nicht besonders klar ausgedrückt.
Agrenzen würde ich es folgendermaßen: Markttiming setzt darauf, daß kurzfristige Fehlbewertungen der Märkte wieder ausgeglichen werden (meiner Meinung nach sowohl im Gesamtmarkt als auch bei einzelnen Aktien). Dabei sollen nur Preisineffizienzen ausgenutzt werden und die Aktien werden dann wieder verkauft.
Bei den Langfristinvestitionen werden Aktien von besonders guten Firmen gekauft (natürlich ebenfalls möglichst günstig), die aber lange gehalten werden, um an der erw. überdurchschnittlichen Entwicklung der Firma insgeamt zu partizipieren.
Bei Markttiming will man am Ausgleich der bestehenden "falschen" Bepreisung der Aktie profitieren, unabhängig von der langfristigen Entwicklung der Firma.
Ich hoffe, meine Ansicht der Unterschiede ist jetzt etwas klarer geworden.
Meine Beurteilung? Ich bin kein Hellseher und weiß nicht, was die Märkte morgen machen. ;) Aber in manchen Situationen kann man bestimmte massenpsychologische Phänomene beobachten, und daraus läßt sich manchmal auf das Verhalten dieser Masse in naher Zukunft schließen.
Deshalb habe ich auch keine Meinung, wie sich die Börse in nächster Zeit entwickeln wird oder soll. Aber ich würde sagen, wir haben vor fünf Monaten eine Übertreibung nach unten gesehen, und Übertreibungen werden - irgendwann - wieder korrigiert.
Darf ich Dich auch nach Deiner Beurteilung fragen?
Grüße wanderer
Hallo Wanderer,
danke für die ausführliche Erklärung und Differenzierung :)
Mein link, auf den Du mit Buffett usw. geantwortet hast, bezog sich auf folgendes Statement:
"Was mich ein bischen wundert ist, weshalb jemand, der sich täglich mit Börse beschäftigt einen Fonds-Sparplan antut.
Wäre es da nicht günstiger, das Geld auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen und Fondsanteile antizyklisch in größeren Tranchen (billiger) zu ordern?"
Nun ist es meiner Meinung evtl. möglich in solchen Übertreibungsphasen wie Ende 1999/Anfang 2000 zu sehen, daß es sinnvoll ist, mal aus dem Markt zu gehen oder teilweise umzuschichten. Die Mehrheit hat es allerdings nicht gesehen.
;) :D Ich bin in der Frage aus dem Schneider, da ich z.B. bis 2002 nie in NM Werte investiert hatte, da sie mir zu risikoreich schienen und sich 2001 die Investitionsfrage aus persönlichen Gründen nicht stellte. Ich weiß nicht, ob ich es erkannt hätte.
2002 dachte ich, daß IT Sicherheit immer ne Chance haben müßte und habe in Biodata und Articon investiert. Dazu in Aixtron und Lamda. Ich bin mit geringen Verlusten raus, da mir schnell mulmig wurde.
Fazit aus dem langen Geschwafel: Ich bin auch keine Hellseherin. ;) :) Ich finde es sehr schwierig zu sagen, jetzt zu diesem Zeitpunkt muß man aus diesem Markt zu 100%, zu 50% oder zu 20% raus oder rein. Es gibt Menschen, die da kein schlechtes Händchen haben, aber eine Garantie, das die auch in Zukunft erfolgreich sein werden, gibt es nicht.
Zur Zeit halte ich die Situation für sehr widersprüchlich:
Auf der Negativseite sehe ich z.B.
die Situation der japanischen Banken und des japanischen Staates bei hoher Sparquote der Bevölkerung,
die hohe Verschuldung der amerikanischen Verbraucher,
Enronitis,
Kriegsgefahr und steigende Ölpreise
hohe Bewertung der Aktien insbesondere in den USA
ab 2008 demographisch bedingte Schwierigkeiten
Auf der Postivseite
z.T. gute Indikatoren, die auf eine Erholung der Wirtschaft zu deuten scheinen
Ich sehe gute Chancen in Asien, Osteuropa und evtl. in Lateinamerika und Südafrika. Doch auch wenn sich die beiden ersteren im letzten Jahr positiv abkoppeln konnten, benötigen sie, um weiter steigen zu können ein positives Umfeld.
Da ich keine Wahrsagerin bin, investiere ich gestückelt und regelmäßig weltweit in Fonds (insb. Value, Small Cap und aufstrebende Märkte) und switche nur teilweise mit Zertifikaten ("etablierte" Indizes, Sektoren) und Aktien und Turbo-Zertis. Damit verpasse ich das ultimative Timing, stehe aber auch nicht völlig im Regen ;)
Gruß, Orgami
wanderer
12.03.2002, 12:16
Hi Orgami,
ich danke.
Zur Übertreibungsphase Anfang 2000: Man hätte aber zumindest Teile verkaufen können, es gab genug warnende Hinweise und auch hohe Bewertungen - trotz bereits extrem optimistischer Gewinnschätzungen. (Ich hatte bis 2001 übrigens auch nichts vom Neuen Markt.)
Und es hat mich trotzdem ganz kräftig erwischt. Warum? Ich habe einigen Leuten mit 20 Jahren mehr Erfahrung geglaubt, die mir erzählt haben, daß es konsolidieren müsse, aber man nicht wisse, wann und wieviel, da man den Markt nicht timen könne, und man dann immer den Aufschwung verpasse. Buy and hold sei einfach die bessere Strategie. Seit seinem Hoch hatte zwischenzeitlich auch der Dax deutlich mehr als 50 % verloren.
Dabei bin ich nicht der Meinung, daß man jederzeit wissen kann oder muß, wohin sich der Markt bewegt. Aber es gibt manchmal Extremphasen, die sich relativ gut erkennen lassen. Und in diesen sollte man handeln. Damit meine ich nciht, die gesamten Indexsparpläne oder ähnliches zu verkaufen oder mit allen Ersparnissen in den Markt zu gehen. Aber man kann zum Beispiel manche Fondssparpläne in Rentensparpläne ändern und/oder Teile des Depots umschichten, so daß man über Liquidität verfügt, wenn die Preise wieder günstig sind... ;)
Solche Maßnahmen dürften aber die Gesamtperformance drastisch erhöhen, wenn man in der Lage ist, solche Extremphasen halbwegs zu erkennen.
Wenn nicht, sollte man eher sklavisch an der gewählten, gut diversifizierten Anlagestruktur (Renten gehören da übrigens auch dazu) festhalten und monatlich anparen. Dann sollte man aber auch auf den Kauf von Internet-Fonds verzichten, wie das so Anleger viele Ende 1999/Anfang 2000 gemacht haben.
Die Strategie ist eben auf den jeweiligen Anleger abzustimnmen. Insoweit stimme ich Dir gerne zu: Markttiming ist ganz sicher nicht für jeden sinnvoll.
Es klingt, als ob Du die für Dich optimale Strategie gefunden hast. Glückwunsch, damit stehen Dir die Türen des Reichtums offen... :)
Grüße
wanderer
Danke Wanderer :) ,
so unterschiedlich ist unsere Sichtweise und Anlagestrategie hinsichtlich des Timings scheinbar gar nicht. :)
Ich stehe mit einer etwas größeren Summe auch noch an der Seitenlinie (dafür ist allerdings nicht mein geniales Timing-Händchen, sondern eine kleinere Erbschaft verbunden mit zögerlichem reintasten in den Markt verantwortlich. Nach dem 11. September hätte ich mutiger sein können, aber es wäre mir damit vermutlich psychisch nicht gutgegangen und hinterher ist man immer schlauer, es hätte schließlich auch anders kommen).
Mein derzeit investiertes Portfolio liegt mit 12-13% im Minus (die Investion meines Mannes im Frühjahr 2000 in einen Technologiefonds war kein gutes Marktiming und trägt dazu bei :D ).
Könnte ich hellsehen, wäre ich im Plus :D
Ich finde es eben nur schwierig zu sagen (jenseits der völligen Euphoriezeiten) zu sagen. Jetzt gehe ich solange aus dem Markt, jetzt ist der ideale Einstiegspunkt in den Markt.
Der von mir angegebene link sagt, daß man dann zu mindestens 70% richtig liegen müßte, um besser abzuschneiden. Das traue ich mir zumindestens nicht zu (und ich kenne auch niemanden, dem ich es zutraue, Jens Erhardt hat aber zumindest hinsichtlich der Gewichtungen zwischen Aktien, Cash und Renten ein gutes Händchen). Also bleibe ich teilweise investiert.
PS:
Bei extrem schwankenden Fonds, Zertis und Aktien (aufstrebende Märkte, Biotech usw.) gehe ich natürlich auch in die Märkte und wieder raus. Ich betrachte nicht jede Anlage als Dauerinvestition.
An Rentenfonds besitze ich bislang nur wenige High-Yield-Fonds. Derzeit ist der Einstiegspunkt in konservativere Renten sicher kaum günstig. Außerdem passen diese nicht in mein trotz Valueinvestitionen eher risikoorientiertes Anlageziel. Da ich bezweifele, ob es nach 2008/2010 genügend Abnehmer gibt, versuche ich bis dahin die Chancen des Aktienmarktes zu nutzen.
Mein Kopf gibt Dir allerdings mit dem Hinweis auf Renten recht ;)
Gruß, Orgami
wanderer
13.03.2002, 22:47
Hi Orgami,
nein, so unterschiedlich ist sie wirklich nicht. :)
Hm, eine Erbschaft oder ein größerer Geldzugang würde ich auch über die Zeit verteilt investieren - auch weil es meine normalen Order- und Positionsgrößen verändern würde.
Man sollte wirklich nur Positionen haben, bei denen man noch gut schlafen kann. Kein Geld der Welt ist es wert, sich die Gesundheit kaputt zu machen.
Das mit den Technologie- und Internetfonds hat eigentlich die Extremphase so deutlich gemacht. Bekannte und Freunde von mir, denen ich bis dahin geraten hatte, einen Teil ihres Geldes in Aktien anzulegen bzw. monatlich in einem global anlegenden Fonds zu sparen, und denen Aktien immer zu risikoreich waren, die haben dann Anfang 2000 Technologie- und Internetfonds gekauft.
Schönen Gruß an Deinen Mann: Frauen sind eben einfach die besseren Anleger. :)
Übrigens: Mit Renten habe ich nicht nur Bundesschatzbriefe gemeint. :) Zum einen gibt es gute Unternehmensanleihen, die als Grundstock in einem Depot sehr sinnvoll sein können, und zum anderen wollte ich nur sagen, daß es für Spekulanten und Anleger auch andere Objekte als Aktien gibt, um zu diversifizieren.
Wobei Staatsanleihen, die gerade nicht bedient werden, auch nicht ganz risiko- und chancenlos sind. :D
Grüße
wanderer
Hi Wanderer,
ob Frauen die besseren Anleger sind :confused: Untersuchungen zeigen es zwar, aber Frauen sind auch häufig die Anleger, die über weniger Einkommen verfügen, das mahnt vermutlich auch zu größerer Vorsicht....
Frauen haben aber aufgrund der Rollenbilder weniger Anreize den Finanz-Platzhirsch zu markieren ;)
Ich denke Interesse ist wichtig (bei beiden Geschlechtern) :D mein Mann meinte ein Jahr später (als der Fonds mit 55% im Minus lag) er hätte da nen Fonds gekauft und irgendwann, als die Depotauszüge so deprimierend waren, sie einfach nicht mehr geöffnet :D Ein solches Verhalten meine ich nicht mit Langfristanleger ;)
Allerdings wirkt sein Gemüt entspannend auf mein eher hibbeliges :D So gesehen, hilft es bei der Beherzigung Deines Ratschlages, daß Geld nie so wichtig sein kann, daß es es wert sei, seine Gesundheit zu gefährden. Wohl war!
Unternehmensanleihen sind bestimmt spannend. Ich sollte mich in die Anleiheproblematik wohl mal einarbeiten.
Anleihen, die nicht bedient werden, sind sicher nicht langweilig :D (Niquet hat ja jüngst in Anlehnung an Kostolanys Zaren-Anleihen eine Argentinien-Anleihe vorgeschlagen). Aber das war es wohl nicht, was Du mit Diversifikation meintest, oder? ;)
Grüße, Orgami
wanderer
14.03.2002, 00:01
Hi Orgami,
Frauen handeln wohl nicht so oft und unüberlegt wie Männer (Platzhirsch markieren trifft's oft ziemlich gut ;)), allein das reicht im Zweifel für eine Überperformance. Oder wie schon Kostolany sagte: "Hin und Her macht Taschen leer". :)
Aber wenn sein Gemüt Dich beruhigt und Dir hilft, bessere Anlageergebnisse zu erzielen: Etwas besseres kann Dir wohl kaum noch passieren. :) Auf so eine Konstellation kann man ja richtig neidisch werden... ;)
Das mit der Empfehlung von Niquet klingt ziemlich interessant. Wo/wann/was gab's die denn? Hast Du mir zufällig einen Link?
Wenn die Argentinien-Anleihen so günstig zu haben wären die damals die Zaren-Anleihen, dann wäre mein Depot zu > 80 % mit Argentinien-Anleihen bestückt. So ist der Prozentsatz deutlich geringer... ;) Falls Argentinien die Bonds wirklich zur Hälfte zurückzahlt (was viele Analysten befürchten), dann sind sie aktuell interessant bewertet. Dies ist keine Anlageempfehlung, nur so ein Gedankenspiel...
Aber Argentinien-Anleihen hatte ich wirklich nicht zur Diversifikation gedacht. :)
Grüße
wanderer
Hi Wanderer,
das "Platzhirsch" war eher auf die Sprüche von vermutlich männlichen Usern gemünzt, die bei WO in Rudeln auflaufen, die nie Verluste machen, immer den Plan haben und supercool sind. :rolleyes:
Bei vielen meiner männlichen Bekannten habe ich das Gefühl, daß Gewinne und Verluste ganz stark mit ihrem Selbstwertgefühl und Rollenbild zusammenhängen. (Womit ich nicht sagen möchte, daß ich mich mit Verlusten prima fühle ;) :D
Vielleicht korrelieren beim männlichen Rollenbild Geld und Macht (und wenn ich mir manche Chauvi-Sprüche anschaue, Potenz) positiv und bei Frauen ist Macht durch Geld evtl. eher negativ besetzt (das soll Tendenzen benennen und nicht generalisieren).
Jedenfalls war das meine Intention beim "Platzhirsch". Die unterschiedliche Transaktionshäufigkeit der Geschlechter hat sich bei Portfolio-Analysen gezeigt.
Aufgrund meiner vielen Konten und nicht so häufigen Transaktionen werde ich wohl nie Star-, Platin oder Elitetraderin bei einer Bank ;)
Nach meinem falschen Marktiming :D mit Nemax50 ETF's und dem anschließenden Verluste laufen lassen, bin ich mittlerweile allerdings sehr konsequent im Verluste begrenzen und nehme auch Gewinne eher mal mit als früher.
Ich weiß nicht, ob mein Mann mir hilft, bessere Ergebnisse zu erzielen. Wenn ich nervös überlege, ob ich wegen drohender oder eingetretener Verluste verkaufen soll, meint er stets stoisch: "Das steigt auch wieder".
Ich handele also nicht immer danach, :D aber seine Ruhe beruhigt, da es sein Geld ist. Ich setze mich schon so unter Druck, würde er das verstärken, würde ich wohl eher blockieren :rolleyes:
Der Hinweis auf einen Argentinien-Bond stand in einer Kolumne bei boerse.de. Dummerweise haben die scheinbar keine Suche-Funktion und kein Archiv dafür. Ich habe ein Mail an die Redaktion geschrieben. Wenn ich die url weiß, stele ich sie hier rein :) Niquet teilt Deine Einschätzung übrigens.
Ich sollte mich wohl auch mit Anleihen beschäftigen, aber irgend etwas läßt mich fast so müde und unwillig dabei werden, wie bei der Beschäftigung mit Charttechnik ;)
Gruß, Orgami
wanderer
15.03.2002, 11:11
Hi Orgami,
diese Platzhirsche haben zwei Seiten:
Im Board nerven sie gewaltig. Das ist die schlechte Seite.
An der Börse finanzieren die Gewinne der anderen, also auch meine. Das ist die gute Seite. :D
Ach ja: Verluste macht man doch nur, wenn man verkauft... :D ;)
BTW, die meisten die ich kenne, die 2000 Ersparnisse in Technologie "versenkt" haben, waren männlich. Bei den Frauen, die ich kenne, sind eher Sparverträge (mit eher weniger Technologie und B2B) vertreten.
Das mit dem Rollenbild könnte auch eine Erklärung sein. Es gibt ja viele verschiedene Erklärungsansätze. Wecher am ehesten paßt, weiß ich auch nciht, aber meine Erfahrung plädiert dafür, daß Frauen im allgemeinen die besseren Anleger sind.
Die Sache mit Buy & Hold hat mir leider auch schon heftige Löcher ins Depot gerissen. Und dabei waren es solide Unternehmen. :mad: Aber ich habe gelernt, und freue mich, daß mir dieser Fehler jetzt passiert ist. Wäre er später gekommen, hätte er mich viel mehr gekostet.
Ruhe und Beruhigung ist extrem viel wert, wenn es Dir hilft, rationale Entscheidungen zu treffen. Sollte man wirklich nicht unterschätzen... :)
Vielen Dank schon mal für Deine Mühen wegen dem Artikel.
Man muß sich auch nicht übermäßig mit Anleihen beschäftigen. Aber sie sind eine sehr gute Depotbeimischung. Eine sehr einfache Strategie (nichtsdestotrotz recht wirkungsvoll) ist es, in relativen Hochzinsphasen 10 - 20 % langlaufende Staatsanleihen (guter Bonität) oder Pfandbriefe ins Depot zu legen. Die Strategie hat aber den kleinen Nachteil, daß sie nur alle Jahre mal funktioniert, aber dann hat man für die nächsten Jahre Ruhe.
Grüße
wanderer
Hi Wanderer,
wegen des Artikels: das tut mir leid :( . Ich habe zwar ein Mail von boerse.de erhalten und dann fleißig gesucht, aber ohne Erfolg. Jetzt grübbele ich, wo der Artikel sonst erschienen sein kann :confused: Sollte ich noch eine zündende Idee haben, suche ich dort weiter. Die Suchmaschinen haben leider auch nur falsche Ergebnisse gebracht.
Bei mir rieselt wohl der Kalk :( :rolleyes:
Deine zweite Betrachtungsweise der Platzhirsche versuche ich mir auch anzueignen, das läßt mich sicher zukünftig entspannter reagieren ;) :D
Ja die soliden Unternehmen!! :rolleyes: ich sage nur Daimler
Ansonsten warte ich nun sehnsüchtig auf die nächste Hochzinsphase, aber das dauert wohl etwas :(
Bis dahin übe ich mich darin Ruhe zu bewahren :)
Gruß, Orgami
Hi Wanderer,
ich hoffe schwer, daß diese pessimistische Studie der Deutschen Bank nicht bewahrheitet, sonst sieht es für Aktien und Unternehmensanleihen mau aus :(
http://www2.wiwo.de/wiwowwwangebot/fn/ww/SH/0/sfn/buildww/cn/cn_artikel/id/62664!140645/layout/58327/depot/0/index.html
Hi Wanderer,
zum Einfluß von Hegefonds auf die relative Höhe von Argentinienanleihen, gibt es in diesem Bericht über das schlechte Abschneiden deutscher Hegdefondszertifikate (auch ne Mode ;)
einen kleinen Abschnitt.
Grüße, Orgami
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/content.asp&rub={67893791-5A91-4ED3-B50D-B0F897F0BB51}&doc={B81E2DE5-A8D9-46DC-A355-103211DA40F9}
wanderer
18.03.2002, 17:42
Hi Orgami,
irgendwie glaube ich das mit dem Kalk noch nicht so recht... :)
Nein, eigentlich wirklich solide Unternehmen, keine Daimler und Konsorten. Auch deren Gewinnentwicklung blieb ziemlich solide. Aber wie im richtigen Leben interessierte das den Aktienkurs eben nicht. :( Der ist mit dem Markt nach unten gerauscht.
Auf die Hochzinsphase warte ich auch. Aber manchmal passiert so etwas schneller, als man erwartet. :)
Die Studie hab' ich gerade gelesen, vielen Dank für den Link. Die Deutsche Bank, die DZ-Bank, die HSBC und die Commerzbank haben also festgestellt, daß die aktuelle Rendite langfr. Bundesanleihen mit 5% unter dem langfrsitigen Durchsschnittswert von 7,5% liegt und außerdem gehen sie davon aus, daß das auch in Zukunft so sein wird. Langfr. Rendite von 5 % und keinerlei Gründe für eine Inflation und damit steigende Zinsen, sondern dauerhaft niedrige Zinsen.
Und der Rendite-Spread der Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen, der weit über dem historischen Durchschnitt liegt, ist gerechtfertigt bzw. eher noch zu niedrig, weil die Ausfallrisiken so hoch sind.
Soll ich das alles jetzt glauben? Vor langer langer Zeit habe ich mal gehört, daß sich die Wirtschaft und die Märkte in Zyklen bewegen, ohne daß man die Länge eines Zykluses genau vorhersagen könne - aber der nächste Auf- / Abschwung komme immer. Bis jetzt hat sich diese uralte ökonomische Weisheit noch immer bewahrheitet. Aber diesmal ist alles anders und die Zinsen stabilisieren sich auf niedrigem Niveau...
Ich liebe Zeiten, in denen alles anders ist. :cool:
Vielen Dank auch für den Link mit den Hedge-Fonds. Als ich den Artikel in der FAZ gelesen habe, ist mir eingefallen, daß ich diese Mode bei der Erwähnung doch glatt vergessen habe und wollte ihn hier posten. Aber Du bist mir ja zuvorgekommen. :)
Leider kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum Argentinien-Anleihen bei einem Zehntel ihres Nennwertes stehen sollten. So richtig einleuchtend ist die Begründung nämlich nicht. Entschuldigung, sie ist sogar überhaupt nicht einleuchtend. Außer die Hedge-Fonds haben sich jetzt mit den Anleihen eingedeckt, nachdem sie vorher quasi short waren. Die dargestellte Begründung, warum die Anleihen trotzdem auf einem Drittel ihres jetzigen Kurses notieren sollten, ist trotzdem sehr fragwürdig.
Viele Grüße
wanderer
P.S.: Trotzdem nochmals vielen Dank für Dein Bemühen wegen dem Niquet-Artikel. Kleiner Punkt als Dankeschön...
Gordon Shamway
27.06.2002, 22:07
Was passiert eigentlich, wenn ich jeden Monatsersten 100 Euro in einen Fondssparplan einzahle, bei dem 1 Anteil 80 Euro kostet? :confused:
Kriege ich dann jeden Monat 1,2 Anteile oder 3 Monate lang einen Anteil und im 4. Monat zwei? :confused:
Hi,
@Gordon
Fonds werden auch in Stueckelungen gehandelt,
daher kriegst Du jeden Monat 1,2 Anteile des Fonds ins Depot gebucht! :)
und um wieder ein bischen auf die Ursprungsfrage zurueck zu kommen.
Auch ich habe Fondsparplaene, :dunce:
Amerika, Europa und Biotech
leider nicht die besten in den jeweiligen Gebieten, da von der Bank bestimmt... :rolleyes:
(zur Absicherung von Hypothek und FW-Kredit)
mein groesster Sparplan ist aber immer noch der
'eigene' Investmentclub :D
(eigene, weil ich den ehrenamtlichen GF markiere)
gruss
artie
Steven Broker
28.06.2002, 08:34
@gordon: Wenn du das Depot bei der Kapitalanlagegesellschaft hast, dann bekommst du immer schön genau soviele Anteile, wie Dein Beitrag wert ist! ;)
@artie: Welche Bank, wenn ich fragen darf? Biotech zur Absicherung einer Hypothek!?! wow
Wieviel sparst du?
Danke für Deine Antwort hier für Gordon...ich hatte das Posting irgendwie übersehen!!! ;)
Ich spar nun zusätzlich auf nen Geldmarktfond, vorerst...bei gelegenheit wird dann umgeschichtet! Ausserdem offene Immofond und globale Standartwerte! :cool:
Hans im Pech
28.06.2002, 13:17
Also ich habe diesen: WKN 529070
Schaut euch mal meinen Namen an, dann den Chart und dann könnt Ihr mal raten, wann ich das erste Mal eingezahlt habe :rolleyes:
schlaubi
28.06.2002, 14:22
BKN ist doch kein Fonds sondern eine Aktie!
Steven Broker
28.06.2002, 15:05
:confused: :eek: :confused:
Hans im Pech
28.06.2002, 19:05
Ich red ja auch nicht von BKN, sondern von meinem Fond - wie aus der Tread-Überschrift eigentlich hervorgehen sollte.
Ich habe vielleicht viel über BKN gesprochen/gefragt, aber mein ganzes Leben dreht sich dann doch nicht darum ;) .
Warren Buffet
28.06.2002, 20:02
YEP - hab natürlich auch einen - gehört zum Standard denk ich. Spare in einen weltweit anlegenden reinen Aktienfonds an!
Liebe Grüße
Warren ;)
Gordon Shamway
28.06.2002, 20:46
Ich bin noch am grübeln ob sich das lohnen könnte. :o Irgendwie scheint mir das nicht besonders klug, immer genau am 1. des Monats einzuzahlen. Warum kann man den Tag eigentlich nicht beliebig wählen? :confused:
Wenn alle am Ersten einzahlen, brauchen die Fondsmanager ja nur an diesem Tag Aktienpositionen zu kaufen und somit die Kurse hochzudrücken und kriegen so mehr Provision. :eek:
hoellenfuerst
28.06.2002, 20:50
halte überhaupt nichts von fonds, das sind alles trickbetrüger :eek: , ich mach mein geld lieber alleine, das spart ne menge diskussionen :D
Hans im Pech
29.06.2002, 13:20
Hups! Hab gerade gesehen, dass ich ja wirklich die BKN-WKN angegeben habe! :rolleyes:
Ich meinte natürlich 976131 :)
Schönes WE noch!
@Gordon
Wenn alle am Ersten einzahlen, brauchen die Fondsmanager ja nur an diesem Tag Aktienpositionen zu kaufen und somit die Kurse hochzudrücken und kriegen so mehr Provision.
Kannst Du uns verbindlich sagen, Anhand welcher Kriterien Fondsmanager bezahlt werden? Mit Festgehalt, oder nach Mittelzu- bzw. -abflüssen? Oder nach Fondsperformance? Oder etwa in einer Kombination aus allem? Doch sicherlich nicht nach der Anzahl der Portfolioumschichtungen.... :rolleyes:
Hast Du schon mal versucht, Deine Theorie mit den Charts der Indices zu überprüfen? Wenn ja - hast Du irgendeine Übereinstimmung gefunden, welche Deine Theorie erhärtet? Würde mich mal interessieren...
Mal ganz nebenbei - den Termin der Ausführung kann man sich aussuchen...
jetzgehtslos
29.06.2002, 18:32
Hi,
es ist doch kein Problem einen anderen Tag als den 1. für die Einzahlung zu wählen.
Ich zahle regelmäßig am 15. des Monats ein.
Ciao
jgl
Gordon Shamway
29.06.2002, 18:54
Mal ganz nebenbei - den Termin der Ausführung kann man sich aussuchen...
Wo kann ich einen Sparplan abschließen, bei dem ich an jedem 19. eines Monats meinen Sparbeitrag einzahlen kann (also in der Weise, dass das Geld auch am selben Tag in Fondsanteile umgewandelt wird)? :confused:
hoellenfuerst
29.06.2002, 18:59
dafür bist eim falschen land, das bedeutet ja flexibilität... :D , und solange es dafür kein gesetz gibt, wirds wohl nichts... :rolleyes:
jetzgehtslos
29.06.2002, 19:00
Hi Gordon,
ich kenne auch keine Bank wo man sich den Ausführungstag ganz genau aussuchen kann.
Aber:
z.B. Comdefekt bietet 4 Tage an! 1., 7., 15. und 23., da wird einem schon ein Tag passen!
Ciao
jgl
Gordon Shamway
29.06.2002, 19:06
dafür bist eim falschen land
Wohl wahr, alleine die Frage, warum etwas beschränkt ist, macht einen schon so verdächtig, dass man dafür früher der Spanischen Inquisition zum Opfer gefallen wäre. :eek:
Aber ich liebe es, Bürokraten mit ihrem eigenen Bockmist zu konfrontieren. :D
Ich werde jedenfalls noch viele Banker ins Schwitzen bringen mit Erklärungsversuchen, warum Einzahlungen nur am 1., 7., 15. und 23. möglich sind. :dunce:
hoellenfuerst
29.06.2002, 19:09
recht so,
never give up :D
jetzgehtslos
29.06.2002, 19:16
na Gordon, wenn du keine andere Probleme hast, dann gehts dir ja gut!! :D
Steven Broker
30.06.2002, 01:31
@HIP: Warum diesen Fond? Er hat innerhalb eines Jahres nun schlechter als der EuroStoxx50 perfomt!
Wieso überhaupt einen Eurolandfonds?
Wie bist du zu dem gekommen und wie hast du Dich für die Analagestrategie entschieden?
@Gordi
Bei einer Direktbank bin ich auch noch nicht fündig geworden, aber die kleine Sparkasse nebenan kann das....
Steven Broker
30.06.2002, 22:31
Ich glaub die Volksbank auch! :rolleyes: :D
;)
Nur die billigen Direktbanken können das wieder nicht :D
Gordon Shamway
30.06.2002, 23:51
Jetzt bin ich wieder mal in der Zwickmühle. :eek:
Möglichkeit 1: Bei Direktbank abschließen und ggf. zwischen Gehaltseingang und Sparratenzahlung jeden Monat 2-3 Tage zinslos das Geld rumliegen haben (was bei einer Laufzeit von 30 Jahren immerhin 720 bis 1080 zinslose Tage, bzw. 2 - 3 Jahre ausmacht). :confused:
Möglichkeit 2: Bei Volksbank oder Sparkasse umme Ecke ohne Karenzzeit abschließen und dafür dumm und dämlich an Gebühren bezahlen und zusätzlich die vollen Ausgabeaufschläge. :mad:
Flexibilität hat ihren Preis :D
Gordon Shamway
14.07.2002, 18:40
Was ist, wenn ein Fonds in US-$ gehandelt wird? Hat das Nachteile wenn ich den als Sparplan nehme und in Euro bezahle? :confused:
hoellenfuerst
14.07.2002, 20:18
wenn der wechselkurs 1 zu 1 ist nicht... :D
Gordon Shamway
14.07.2002, 21:26
Mein erster Gedanke ging auch in die Richtung, aber die Sache ist komplizierter als es zunächst scheint.
Es geht darum, dass Templeton einen Fonds auf europäische Aktien aufgelegt hat und dieser Fonds in Deutschland in USD gehandelt wird.
Jetzt frage ich mich, ob ich da ein Währungsrisiko eingehe oder ob das durch die Performance des Fonds aufgefangen wird. :confused:
Will heißen: Wäre es günstiger, wenn der Fonds in Euro gehandelt würde oder ist es egal? Oder wird man gar doppelt bestraft (weniger $ für den Euro-Sparbetrag und gleichzeitig weniger Fondsanteile) ??? :eek:
Jetzt frage ich mich, ob ich da ein Währungsrisiko eingehe oder ob das durch die Performance des Fonds aufgefangen wird.
Wenn der Dollar gegen den Euro schwächelt, sind Deine Fondanteile weniger wert und umgekehrt.
Wenn Du also in eine Dollarschwäche hinein Fondanteile erwirbst und sie bei einer Euroschwäche verkauft, so hast Du noch einen Schnaps oben drauf bekommen :D
Gordon Shamway
15.07.2002, 00:08
Wenn Du also in eine Dollarschwäche hinein Fondanteile erwirbst und sie bei einer Euroschwäche verkauft, so hast Du noch einen Schnaps oben drauf bekommen
Sicher? :confused:
Angenommen, der Euro steigt im Wert um 10% gegenüber dem USD. :o
Sinkt dann nicht automatisch der Kurs der Fondsanteile (bei gleichen Aktienkursen der europäischen Aktien) um 10% ? :confused:
wanderer
16.07.2002, 01:08
Wenn der Fonds nur europäische Aktien (Am besten nur Euroland) enthält, dann ist es vollkommen egal, ob er in Dollar, Euro, Yen, Schweizer Franken oder in Rubel notiert wird. Der Wert des Fonds berechnet sich ja aus dem Wert der enthaltenen Wertpapiere und dem Barbestand. Beides in Euro (oder wenigstens nicht Dollar).
Einfachstes Beispiel: Der Wert in Euro bleibt gleich. Der Dollar fällt wie ein Stein. Folge: Der Wert des Fonds in Dollar steigt. Der Wert des Fonds in Dollar wir über den aktuellen Wechselkurs berechnet und ist wunderbarerweise so hoch wie gestern (natürlich, da der zugrundeliegende Wert unverändert ist).
In Zahlen: Wert gestern: 10 Euro, 1 Euro = 1 USD,
Heute: Wert 10 Euro, aber 1 Euro = 10 USD,
d.h. der Fonds wäre heute 10*10= 100 USD wert. Das entspricht aber wieder nur 10 Euro. Eine reine Änderung des Wechselkurses ist also Jacke wie Hose, da im Prinzip einfach zweimal umgerechnet wird (Das erste Mal um den Fondswert in Dollar zu berechnen, der dann veröffenlticht wird und das zweite Mal von mir, wenn ich den Dollarpreis in Euro umrechne, um zu sehen, weiviel mein Fondsanteil in Euro wert ist).
Fazit: Solange der Fonds keine Dollarpositionen enthält, ist es vollkommen egal, ob er in Dollar oder Euro notiert ist. Für den Wert in Euro ändert ein Schwanken des Euro/Dollar-Kurses nichts. Nur der Preis in Dollar schwankt um die jeweilige zugrundeliegende Wertänderung und die aktuelle Wechselkursänderung. Lediglich der Chart (in Dollar) ist dann unaussagekräftig, da er den jeweiligen Fondswert in Dollar angibt und damit (neben der eigentlichen Wertentwicklung) auch die Wechselkursentwicklung enthält. Das ist dann ungefähr wie wenn man den Ford-Chart betrachtet und dazu den Chart für den Börsenplatz Frankfurt betrachtet.
Grüße
wanderer
Gordon Shamway
16.07.2002, 16:07
Datum Ausgabepreis Rücknahmepreis Veränd. Vortag abs. in %
15.07. 18,47 EUR 17,41 EUR 17,76 EUR -0,35 -1,97%
15.07. 18,59 USD 17,52 USD 17,69 USD -0,17 -0,96%
WKN 971025
Hi,
30% USA , 50% Europa, 20% Japan alles Blue chips
Gordon Shamway
16.07.2002, 18:32
Datum Ausgabepreis Rücknahmepreis Veränd. Vortag abs. in %
15.07. 12,86 EUR 12,18 EUR 12,47 EUR -0,29 -2,33%
15.07. 12,94 USD 12,26 USD 12,42 USD -0,16 -1,29%
WKN 971659
Das Prob scheinen die 7% Cashbestände zu sein, die wohl in USD in der Kasse liegen. :confused: :o
wanderer
16.07.2002, 18:46
Wenn der Fonds Bestände in USD hält, dann spielt der EUR/USD-Wechselkurs für den Wert des Fonds selbstverständlich eine Rolle (abhängig von der Höhe der Dollarposition).
Grüße
wanderer
Gordon Shamway
16.07.2002, 21:32
Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass man zwar überall die Performance der Fonds auf Sicht von 1, 3, 5, 10 Jahre sehen kann (was grausamer wird, je kürzer die Laufzeit ist :mad: ), aber interessanter wäre wohl eine Übersicht, was aus einem monatlichen Sparbeitrag von angenommen 100 Euro bei den jeweiligen Fonds rausgekommen wäre.
Gibt es sowas im Internet? :confused:
hoellenfuerst
16.07.2002, 21:35
bissu bekoppt? dann siehste ja wie du übers ohr gehauen wirst.... :D
Gordon Shamway
16.07.2002, 21:56
So langsam verdichten sich die Hinweise, dass man als Fondssparer in der selben Lage ist wie auf hoher See oder vor Gericht. Man weiß nie, was hinten rauskomt. :D
hoellenfuerst
16.07.2002, 21:59
ist wohl die managementgebühr etwas angehoben worden. das spart arbeitslosengeld.... :D
Gordon Shamway
16.07.2002, 22:03
Und ich dachte immer, dass die die Gebühren erhöht haben, weil die Portfoliomanager freitags abends immer kostenlos und völlig uneigennützig wertbringende Tipps via Börsenfernsehen an die Anleger geben. :eek:
wanderer
16.07.2002, 22:05
Wenn Du monatlich sparst, dann ist eine höhere Volatilität besser als eine geringe (bei ansonsten ungefähr gleicher Entwicklung des Fondskurses).
Fonds sind nun mal nichts anderes, als Kapitalsammelstellen für
das Geld von ( hauptsächlich ) Kleinanlegern...
Meine Erfahrung mit einem Aktienfonds ( wie irgendwo hier im Board schon berichtet, kaufte ich im Sommer 87 ein paar Uniglobal
Anteile, welche während des darauffolgenden Crashs über 40%
einbüssten und im Herbst 1988 von mir mit ca. 35% Verlust ver-
kauft wurden - Geld vernichten kann ich auch alleine, ohne hoch-
bezahlte Fondmanager ) sind reichlich bescheiden.
Durch diese Erfahrung "geheilt", wählte ich für meine Tochter
im Januar 1995 eine Aktie ( Anheuser Busch ) anstatt eines Fonds aus.
Aktuell hat der "Mini-Fond" - nach 7,5 Jahren - einen Wertzuwachs von gut 340% ( mit Dividenden wären es deutlich über 450% ). Selbst wenn sich die 4 Werte morgen halbieren sollten, hätte ich Eichels Bundesschatzbriefe noch um Längen ausperformt - wer sagt denn, daß Marmelade keine Kraft gibt...
Vorübergehende Schwächephasen werden einfach ignoriert, es
liegt mir fern den Aktienanteil nur wegen derzeitigen "Angebots-
überhängen" vorübergehend zu reduzieren - schließlich wird
meine Tochter ( 7 ) momentan nicht die letzte Baisse aussitzen, ohne ( gottseidank ? ) zu wissen, was diese überhaupt ist...
grüße
hoellenfuerst
19.07.2002, 07:38
superfonds (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,205825,00.html)
Gordon Shamway
14.05.2003, 20:47
Trotz Börsenschwäche weitere Zuwächse bei Fondssparplänen
Riester-Produkte bleiben jedoch Ladenhüter
Frankfurt/Main - Ungeachtet der schwierigen Lage an den Börsen setzen die Anleger ihr Vertrauen in Fondssparpläne. Selbst im schlechten ersten Quartal dieses Jahres ist die Zahl der von deutschen Kapitalgesellschaften verwalteten Fondssparpläne mit vermögenswirksamen Leistungen von 5,6 Millionen zu Jahresbeginn auf knapp 5,7 Millionen am 31. März gestiegen. Das ermittelte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI).
Bei der Riester-Rente hingegen hinken die Fondsgesellschaften dem Markt hinterher. Lediglich 15 000 Arbeitnehmer hätten in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Fondsvertrag mit entsprechender staatlicher Förderung abgeschlossen, berichtet der BVI in Frankfurt. Insgesamt verwalteten die Investment-Gesellschaften nun rund 227 000 Riester-Verträge.
Der Verband hoffe daher auf Nachbesserungen bei dem komplexen Regelwerk. "Im Hinblick auf eine höhere Akzeptanz der Riester-Rente begrüßt der BVI die Empfehlungen der Rürup-Kommission, die Riester-Förderung auf alle Bürger - also auch die Selbstständigen - auszudehnen sowie die stufenweise Erhöhung der Beiträge bis zum Jahr 2008 auf das Jahr 2005 vorzuziehen", heißt es in einer Mitteilung. Auch die Vereinfachung des Zulagenverfahrens hält der Verband für dringend.
Im Gegensatz zu Fonds leiden Lebensversicherer allerdings weniger unter Akzeptanz-Problemen bei Riester-Produkten und feiern seit Anfang 2002 immer neue Absatzerfolge. DW
www.welt.de
Ich habe mit 50-99 abgestimmt! Hatte bis vor kurzen noch zwei Fondssparpläne die über diese Summe hinaus ging. Ausserdem habe ich schon viel Geld da drinnen liegen. Das ist eigentlich für meine Pension und das Geld hat noch 40 Jahre Zeit zum Arbeiten.
Ausserdem habe ich einen Fremdwährungskredit drauf. Naja mal sehen wie es weiter geht. Zur Zeit schaut es nicht schlecht aus :D
James Bond 007
20.05.2003, 11:26
Hi allerseits,
ich spare monatlich 250+VWL (78DM)+BUF (54.15Euro) in Fonds.
dabei gehen 75 Euro an den DWS International, 75 Euro in den Fidelity European Growth, 50 Euro in den DWS Rentenfonds und nochmal 50 Euro in einen Adig Rentenfonds...das ganze laeuft via Consors.
Die VWL gehen in den Damailgen SunLife European Growth (mittlerweile ist er umbenannt..)
Die Berufsunfaehigkeitsversicherung ist fondsgebunden und zahlt in einen Mix aus 5 verschiedenen Fonds (Pioneer, Fidelity, DWS, Gartmore,etc.) ein...
so long
JB
Ursprünglich geschrieben von Zar
Hallo allesammt,
Fonds, nein Danke !!! Ich finde das jeder der sich Fonds kauft selber Schuld ist....
Habe mir vor langer Zeit ein Biotechnologie Index Schein gekauft und das ist nichts besonderes . Was aber wirklich besonders ist :
Es gab nicht einen Fond der auf Biotechs spezialisiert war (Pictet eingeschlossen !) der die Performance des Indexscheines aufweisen konnte und zwar bei weitem . Also einfach gesagt : ein BTK.X Indexzertifikat hat besser als irgend einer der
Fonds die es überhaupt gab zumindest bis vor 1,5 Jahren , abgeschnitten und zwar deutlich . Was machen die bloß das sie es nicht mit dem Index aufnehmen können und das allesammt ? Wofür zahlt man ? Um abgezogen zu werden denn eine andere Antwort fällt mir nicht ein zumal diese Herren auch angeblich Fonds hedgen ...nur wie ? Das Fondgeschäft muß ja sehr einträglich sein denn allein diese agressive Werbung kostet sicher Unsummen und woher die kommen ist doch nicht schwer zu raten, oder? Besser sich selber was zusammenzustellen als dafür bezahlen abgezockt zu werden, oder :(
************************************************** *
Garantiert rentabel - für die Bank!
Als Investment mit Sicherheitsnetz gelten Garantiefonds, sie sind die Renner der Fondsgesellschaften. Die Chancen für Anleger, damit ordentlich Geld zu verdienen, sind allerdings eher bescheiden
von Torsten Schubert
Hamburg - In puncto Wertsicherungs- und Garantiefonds kommt die Fondsgesellschaft ADIG sofort auf den Punkt: „Sie sind in nahezu jeder Marktlage attraktiv. Sie bieten die Möglichkeit, sich an den Chancen gewinnträchtiger Anlagen zu beteiligen, ohne sich den damit verbundenen Risiken auszusetzen", heißt es in einer Broschüre der Münchner Fondsexperten.
Die Übersetzung dieser Werbebotschaft könnte in etwa so lauten: Sie haben Angst vor hohen Geschwindigkeiten bei der Fahrt mit ihrem Auto? Dann kaufen Sie sich doch einen Rennwagen und fahren mit angezogener Handbremse.
Mit Blick auf das wahre Anlegerleben sind Garantie- und Werterhaltungsfonds im Prinzip ein simples Instrument. Garantiefonds sollen dem Investor ermöglichen, an steigenden Kursen der Aktienmärkte teilzuhaben, ohne bei fallenden Kursen Verluste hinnehmen zu müssen.
Die Sinnhaftigkeit dieser „Fondsinnovation" wird allerdings von nicht wenigen Experten bestritten. Bereits 1996 ließ sich Börsenaltmeister André Kostolany mit den Worten zitieren: „Garantiefonds sind nur eine Irreführung der Anleger." Diese Einschätzung kann Kai Wiecking, Analyst beim Fonds-Rating-Institut Morningstar, nur bestätigen. „Garantiefonds sind für die Banken attraktiv, da sie diese Produkte oft mit hohen Gebühren belasten und in jeder Marktphase gut kassieren können." Und Stiftung Warentest analysierte schmählich: „Null Risiko gibt es nur für die Bank." Ohne Frage verhält es sich mit Garantieprodukten im Fondsbereich genauso wie mit allen anderen Dingen, bei denen man versucht, Risiken auf Dritte abzuwälzen.
Ein nüchterner Blick auf die Performance dieser Fondsspezies bestätigt zumindest, dass Anleger mit Garantiefonds nicht das große Los gezogen haben. Sie rentierten sich in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich mit fünf bis sechs Prozent. „In der Tat liegen die Renditen von Garantiefonds im Bereich der von Rentenfonds", bestätigt Christian Apelt, Produktmanager bei der HypoVereins-Tochter Activest. Mit Aktienfonds waren im gleichen Zeitraum neun Prozent und mehr drin.
Auf der anderen Seite ist von heute aus in die Zukunft betrachtet nicht auszuschließen, dass die Zinsen wieder steigen und die Kurse der Anleihen und damit auch die der Rentenfonds in den Keller rauschen. Wer da auf Garantiefonds gesetzt hat, ist dann natürlich auf der sicheren Seite.
Auch der Vorwurf der Abzocke ist nicht ganz von der Hand zu weisen. „Oberstes Ziel der Banken ist es, an das Geld der Sparer heranzukommen, egal wie", sagte Kostolany an selbiger Stelle. Tatsache ist: Gerade in diesen Tagen überschwemmen Garantiefonds förmlich den Anlagemarkt. Doch ob dies aus Anlegersicht Sinn macht, ist fraglich. Immerhin befinden sich die Börsen am oder zumindest in der Nähe ihres Tiefpunktes - behaupten zumindest die Analysten derselben Institute, die Garantiefonds auf den Markt bringen.
Steigen nun aber die Kurse auf breiter Front, gehen Anleger mit Garantieprodukten weitgehend leer aus. Denn die Kehrseite der Medaille, quasi der Preis für die Absicherung nach unten, ist die Deckelung der Gewinnchancen. Stichwort Handbremse im Rennwagen. Mit stark vereinfachten Worten gesprochen: Steigt die Börse um 40 Prozent, profitiert der Anleger mit beispielsweise acht Prozent. Von den übrigen 32 Prozent muss die Fondsgesellschaft dann zwölf Prozent für die Kosten der Rückzahlungsgarantie abziehen. Bleiben 20 Prozent. Die landen allerdings nicht in der Kasse der Anleger, sondern in der des Fonds.
Besser wäre es, Garantiefonds verstärkt in Zeiten hoher Aktienkurse anzubieten. Und zwar mit dem Argument, dass nur noch wenig Luft nach oben, dafür aber das Risiko von Kursstürzen überdurchschnittlich groß sei. Mithin hätten sich Garantiefonds aus Anlegersicht beispielsweise besonders in den Jahren 1999 und 2000 angeboten.
Die Betroffenen wollen das natürlich so nicht stehen lassen. „Wer kann schon sagen, wann die Tiefkurse erreicht sind, und kennt den richtigen Einstiegszeitpunkt?" fragt Alexander Ring, Produktmanager bei ADIG Fonds, zu Recht. Außerdem verweist er genauso wie sein Activest-Kollege Apelt auf den vorzeigbaren Erfolg beim Vertrieb von Garantie- und Werterhaltungsfonds. „Die Nachfrage nimmt eher noch zu."
Fragt sich nur, wie es zur Kaufbereitschaft kam. Hat der Anleger selbst den Boom ausgelöst oder ist die Kaufbereitschaft erst durch massive (Werbe-) Intervention der Anbieter entstanden?
Trotz aller Kritik: Für Garantiefonds gibt es ganz bestimmt die passenden Anleger. Denjenigen zum Beispiel, der wegen der hohen Kursrisiken vor Aktien zurückschreckt, von Rentenfonds auf der anderen Seite die Nase voll oder ganz einfach Angst vor steigenden Zinsen hat. Er wird glücklich sein und nie wieder die Vertrauensfrage stellen.
Artikel erschienen am 19. Jan 2003
Zar
hoellenfuerst
24.04.2004, 20:20
grüße ins nirvana ;) :)
gibt es eigentlich noch Fondssparen für "Einsteiger"...früher gab es z.B. mal was á la Ausbildungsfonds ab 50DM...gibt es sowas auch noch für 25€ oder wurde einfach die 50 von der DM zum € übernommen?
Ca$hmandt
30.04.2004, 08:14
also die 25 € habe ich nirgens mehr gesehen, meist 50 oder 100!
Hab doch noch was günstiges gefunden....
ADIG * ab 25,- monatlich
ebase * ab 25,- monatlich
AEGON (moneymaxx) ab 30,- monatlich
DWS ab 50,- monatlich
Fidelity Investments ab 50,- monatlich
FUNDSNETWORK ™ * ab 50,- monatlich
Invesco ab 50,- monatlich
Pioneer Investments ab 50,- monatlich
Threadneedle Investments ab 75,- monatlich
Franklin Templeton Investments - jetzt schon ab 50,- Euro**
Moneymaxx hatten meine Schwiegereltern für den ersten Kurzen bereits gemacht!
Spart irgendjemand mit einem Indexfonds? Bekanntlich schaffen es ja die meisten Fondsmanager nicht, den Index zu überbieten, also könnte man doch ganz bequem alle Vierteljahre einen ETF ohne Ausgabeaufschlag kaufen (z.B. DaxEx, DJex ...).
Der hochgelobte "cost average effect" löst sich ja bei genauerem Hinsehen in Luft auf.
Also niemand...
Kann jemand was über die Gebühren bei Fondssparplänen sagen? Fällt jedesmal der Ausgabeaufschlag an plus die Transaktionsgebühren?
Bei ETF wären es ja nur die Transaktionsgebühren. Allerdings ist es mit der Stückelung unter 50 Euro schwierig (Kurs DaxEx momentan z.B. um die 38). Wie ist das denn bei den normalen Sparplänen, kriegt man dann 0,35 Fondsanteile oder wie?
Gordon Shamway
19.05.2004, 18:13
Transaktionsgebühren fallen nur an, wenn man Fondsanteile über die Börse handelt. :o
Da Sparplananteile bei der Fondsgesellschaft gekauft werden, fallen die Ausgabeaufschläge an. Zusätlich natürlich versteckt die Managementgebühr. :rolleyes:
Wenn ein Fondsanteil exakt 38 Euro (Ausgabepreis) kostet, gibts bei 50 Euro Sparbeitrag 1,3158 Anteile. ;)
Quelle: http://www.indexchange.de/
Regelmäßig in Indexfonds investieren.
In Kooperation mit verschiedenen Direkt Brokern bietet INDEXCHANGE seit Juli 2002 auch Sparpläne auf börsengehandelte Indexfonds an. Derzeit können Sparpläne ab einem Anlagebetrag von Euro 50,-- eingerichtet werden. Gerade für Ansparmodelle eignen sich Indexfonds besonders gut, da sie im langfristigen Vergleich oftmals eine bessere Performance erwirtschaften als aktiv gemanagte Produkte. Zudem sind hier die für einen Ansparplan typischen Cost-Average-Effekte besonders deutlich ausgeprägt.
[...]
Zudem wirkt sich positiv aus, dass der Anleger im Rahmen eines Sparprogramms auch Anteils-Bruchteile erwerben kann und den Kauf nicht auf volle Stücke abstellen muss.
EDIT: Es geht mit DAB und sbroker. Ganz toll :bang: ist aber, dass die dann 2,5% Ausgabeaufschlag verlangen (wenn man Indexfonds über Xetra kauft/verkauft, gibts keinen AA). Den stecken sie also auf jeden Fall ein, sicher zusätzlich zu den Transaktionsgebühren.
Frage an diejenigen, die einen hohen Fondssparplan haben:
Wozu dient bei Euch dieser Fondssparplan? Als Rentensicherung?
Gruß
gis
Gordon Shamway
29.07.2004, 17:47
Beim NDR haben sie schwer die Werbetrommel gerührt für Fondssparpläne als Altervorsorge. Guckst du HIER (http://www.ndr.de/tv/markt/data/3013801_markt_rente_150.pdf) :o
Gordon Shamway
30.07.2004, 17:33
Die BVI Sparplan-Statistik per 30.06.04: Je länger, desto besser
Financial Webworks GmbH
Frankfurt (fondsweb) - Investmentfonds zeigen ihre besondere Stärke beim langfristigen Vermögensaufbau. Regelmäßige Einzahlungen in Aktienfonds mit deutschem, europäischem und internationalem Anlageschwerpunkt führten in den vergangenen 30 Jahren zu einem durchschnittlichen Wertzuwachs von über sieben Prozent pro Jahr. Sparpläne mit den schwankungsärmeren Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds erwirtschafteten mit 6,5 Prozent bzw. 5,4 Prozent p.a. solide Resultate. Dies zeigt die heute vom BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. veröffentlichte Sparplan-Statistik per 30. Juni 2004 über Ansparzeiträume zwischen zehn und 35 Jahren, die alle Fondskosten – inklusive Ausgabeaufschlag – berücksichtigt.
Aktienfonds mit deutschem Anlageschwerpunkt erzielten laut BVI nach zehn Jahren – trotz des ausgeprägten Börsenabschwungs der vergangenen Jahre – einen jährlichen Wertzuwachs von durchschnittlich 1,2 Prozent. Bessere Resultate lieferten Sparpläne mit deutschen Aktienfonds in längeren Zeiträumen. Beispielsweise verzeichnete ein Sparer, der in den vergangenen 30 Jahren monatlich 50 Euro anlegte, einen Jahreszuwachs von 7,7 Prozent. Dies entspricht bei einer Einzahlung von insgesamt 18.000 Euro einem durchschnittlichen Vermögen von 66.632 Euro.
Die BVI-Sparplanergebnisse europäischer Aktienfonds lagen in der Zehn-Jahres-Sicht bei 0,4 Prozent pro Jahr. In den längerfristigen Bereichen lieferten sie Resultate zwischen 5,7 Prozent (20 Jahre) und 7,5 Prozent (35 Jahre). Weltweit investierende Aktienfonds erzielten durchschnittliche jährliche Wertentwicklungen zwischen 0,1 Prozent (zehn Jahre) und 7,1 Prozent (30 Jahre).
Dass sich ein langer Atem günstig auf das Fondssparen auswirkt, zeigt ein Blick auf die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse von internationalen Aktienfonds-Sparplänen. Im Zehn-Jahres-Vergleich bewegte sich die Jahresrendite in einer Bandbreite zwischen minus 3,0 Prozent (Ende März 2003) und plus 19,1 Prozent (Ende März 2000). Im 30-jährigen Zeitraum lagen die Werte dagegen wesentlich dichter zusammen, nämlich zwischen 6,1 Prozent (Ende September 1990) und 11,3 Prozent (Ende März 2000) pro Jahr.
Da mit zunehmender Spardauer die Bandbreite der Ergebnisse abnimmt, sollten nach BVI-Empfehlung in erster Linie Sparer mit einem langfristigen Anlagehorizont, wie etwa Altersvorsorgesparer, auf die Ertragschancen von Aktien setzen und gegen Ende der Spardauer je nach Kapitalmarktentwicklung und persönlichem Chance-Risiko- Profil in schwankungsärmere Fonds, wie z.B. Rentenfonds und Offene Immobilienfonds, umschichten. Die BVI-Statistiker rechnen vor: "Mit einem individuellen Auszahlplan kann der Anleger ein zusätzliches regelmäßiges Einkommen im Alter erzielen. Aus den mit deutschen Aktienfonds über 30 Jahren angesparten 66.632 Euro kann er bei Kapitalerhalt und einer angenommenen Wertentwicklung von fünf Prozent eine monatliche Zusatzrente von 270 Euro entnehmen. Bei Kapitalverzehr über 20 Jahre erhält der Anleger ein Einkommen von 434 Euro pro Monat."
Regelmäßige Einzahlungen in Euro-Rentenfonds führten laut BVI zu jährlichen Steigerungen zwischen 4,3 Prozent (zehn Jahre) und 6,8 Prozent (35 Jahre). Die Anlage von monatlich 50 Euro verschaffte Sparern nach 30 Jahren gemäß BVI-Rechnung ein Vermögen von 53.116 Euro. Dies entspricht einem durchschnittlichen Zuwachs von 6,5 Prozent per annum. Global investierende Rentenfonds verzeichneten Renditen zwischen 3,8 Prozent (zehn Jahre) und 7,2 Prozent (35 Jahre). Solide präsentierten sich im BVI-Bericht auch Offene Immobilienfonds: Wer kontinuierlich in diese besonders schwankungsarmen Fonds investierte, erzielte jährliche Steigerungen im Mittel zwischen 3,2 Prozent (zehn Jahre) und 5,4 Prozent (30 Jahre). "Offene Immobilienfonds eignen sich deshalb insbesondere für Anleger, denen es auch in unsicheren Kapitalmarktphasen auf Stabilität im Depot ankommt", so die BVI-Experten a
Ca$hmandt
24.09.2004, 09:04
BVI: Pro-Kopf-Investmentvermögen der Deutschen auf Wachstumskurs
Deutschland hat weiterhin Nachholbedarf im internationalen Vergleich
23.09.2004 Das in Deutschland pro Kopf in Investmentfonds angelegte Vermögen befindet sich auf Wachstumskurs. Zur Jahresmitte 2004 hatte jeder Deutsche rechnerisch 5.472 € in Fonds angelegt. Am Jahresende 2003 waren es 5.301 €, noch ein Jahr zuvor erst 4.648 €. Mit Blick auf das Pro-Kopf-Vermögen per Jahresultimo 1998 (2.505 €) hat sich der Wert in Deutschland sogar mehr als verdoppelt, berichtet der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e. V. Gleichzeitig stieg in diesen fünf Jahren das private Geldvermögen nur um 20%. Diese Entwicklung zeigt, dass die Fondsanlage bei der Vermögensbildung der Deutschen eine immer wichtigere Rolle spielt. „Unter den Aspekten Sicherheit, Rendite, Flexibilität und Liquidität gehören Fonds beim systematischen Vermögensaufbau zu den attraktivsten Anlageformen“, so BVI-Hauptgeschäftsführer Stefan Seip.
Nach wie vor haben die Deutschen im weltweiten Vergleich einen deutlichen Nachholbedarf bei der Fondsanlage. Nach Berechnungen des BVI rangiert Deutschland auf internationaler Ebene nur auf einem hinteren Rang. Besonders deutlich wird dieser Rückstand mit Blick auf die USA. Dort hatte jeder Bürger zur Jahresmitte 22.010 € in Investmentfonds angelegt. Aber auch andere europäische Länder haben die Nase vorn. Im Vergleich beispielsweise zu Franzosen (18.379 € pro Kopf), Schweden (8.830) und Briten (7.967) hat der Deutsche verhältnismäßig wenig in Fonds angelegt. „Trotz der in den vergangenen Jahren erfreulichen Entwicklung beim Pro-Kopf-Vermögen der Deutschen ergibt sich im internationalen Kontext nach wie vor ein hohes Wachstumspotenzial für die hiesige Investmentbranche“,so Seip.
BVI - Bundesverband Investment und Asset-Management e.V.
Hallo Leute,
also ich habe in zwei der wohl renomiertesten Fond investiert
Pioneer Fund (1928 gegründet) und Templeton Growth Fund (1954 gegründet).
Für die beide habe ich mich entschieden, weil sie ein gutes S&P-Rating
und schon eine lange Geschichte haben. Ende 1999 habe ich dann ziemlich
viel Geld als Einmalanlage getätigt und wollte dann 2015 in Rente gehen.
So wies jetzt aussieht kann ich mir das wohl klemmen. Hätte ich das Geld in
Festverzinsliche investiert wäre ich heute viel glücklicher :(
Auch glaube ich im Moment dank der in meinen Augen nicht Terror bekämpfenden sondern Terror fördernden Politik der Amis nicht, daß man in den nächsten Jahren mit Langfristanlagen in BlueChips Geld verdienen kann :eek:
Hallo Leute,
also ich habe in zwei der wohl renomiertesten Fond investiert
Pioneer Fund (1928 gegründet) und Templeton Growth Fund (1954 gegründet).
Für die beide habe ich mich entschieden, weil sie ein gutes S&P-Rating
und schon eine lange Geschichte haben. Ende 1999 habe ich dann ziemlich
viel Geld als Einmalanlage getätigt und wollte dann 2015 in Rente gehen.
So wies jetzt aussieht kann ich mir das wohl klemmen. Hätte ich das Geld in
Festverzinsliche investiert wäre ich heute viel glücklicher :(
Auch glaube ich im Moment dank der in meinen Augen nicht Terror bekämpfenden sondern Terror fördernden Politik der Amis nicht, daß man in den nächsten Jahren mit Langfristanlagen in BlueChips Geld verdienen kann :eek:
Tut mir Leid! :rolleyes:
Keine gute Nachricht!
Habe auch schon überlegt ob die Fondssparpläne für die Kurzen noch einmal stark überdenken soll...die letzten Jahre waren Fonds in keinem guten Licht! :rolleyes:
Ca$hmandt
08.10.2004, 00:11
fondsparpläne bringen erst richtig geld nach 15-20 jahren laufzeit....
fondsparpläne bringen erst richtig geld nach 15-20 jahren laufzeit....
vorher laufen diese bei 0% ???
zockerpeter
08.10.2004, 09:40
und noch immer glauben viele dem ban(d)kengelichter, daß fonds DAS allheilmittel im kapitalsaufbau ist :bang: :mad:
unter 2o jahren spielt sich da nicht viel ab ....... und wies dann ausschaut, kann doch niemand ernstlich sagen :rolleyes: :bang:
die konservative leben (ab-und-erleben oder nur erleben) ist noch immer die relativ "sicherste" anlage. wenig aber gut. alles ander ist risikokapital und wird auch so bleiben.
ich habe gestern mal einen Fondsparpal durchgerechnet der im Jahr 2000 begonnen hat.
Es wurde eine grössere Summe eingelegt und dann monatlich nachgekauft.
Schaut eigentlich gar nicht so schlecht aus würde ich sagen. Der Fonds ist zZ noch ca 29% im Minus durch den Cost E.... Effekt. Hätte man nicht nachgekauft wäre man noch über 45% in Minus. Von daher mache ich mir sicher keine Sorgen das der Fond nicht mehr ins + kommt. Der Kunde wird mit einem Gewinn aussteigen. Sollte jetzt einer dagegen sprechen dann sollte er mir auch Produkte nennen, bei dennen man in 4 Jahren einen netten Gewinn macht ohne Risiko ;)
Ich habe im April 2001 einen Fondssparplan (Schwerpunkt D) mit monatlichen Sparraten ohne Anfangseinzahlung begonnen. Der erste Kaufkurs lag bei 4,02/Anteil, derzeit liegt er bei 2,59. Meine Anteile haben einen Durchschnittswert von 2,49, also liege ich ganz knapp im Plus. Zwischendurch war ich aber heftig unter Wasser (Anteil kostete 1,59 - mein Durchschnitt lag bei 2,70) und wenn der DAX/TecDAX wieder absaufen sollten, geht mein Sparplan wieder in den Keller :hmpf: .
Welchen Fonds hast Du denn, hopy? Threadneedle?
@Swingie,
Baring German Growth (WKN 940132).
so schlimm kanns eigentlich nicht aussehen da du ja Anteile kaufst....
Und bei billigen Anteilen kaufst du einfach mehr Anteile ;)
hmm so gut schaut der nicht aus :chin:
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&ind0=VOLUME&&lSyms=GB0008192063.DFK&lColors=0x000000&sSym=GB0008192063.DFK&hcmask=
im Vergleich zu meinen ehemaligen Angeboten....
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&ind0=VOLUME&&lSyms=PXD.NYS&lColors=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&ind0=VOLUME&&lSyms=US7236821002.DFK&lColors=0x000000&sSym=US7236821002.DFK&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=30y&ind0=VOLUME&&lSyms=US7240101037.DFK&lColors=0x000000&sSym=US7240101037.DFK&hcmask=
Der Baring hat ziemlich Outperformance abgebaut. Es ist vermutlich auch bei Fonds keine schlechte Idee umzuschichten, wenn auf Jahressicht die Top5/10/25 (je nach Gesamtanzahl) verlassen werden :chin:
@Rumpe,
Du hast recht, der Fond ist natürlich nicht so toll.
Allerdings wollte/will ich nun auch nicht meine Anteile alle verkaufen und in einen anderen Fond umschichten, der bisher besser lief.
Kann ja sein, daß dieser dann in den nächsten Jahren schlechter läuft.
Ich hatte halt im April 2001 so gut wie überhaupt keine Ahnung und hab die erstbeste Empfehlung aufgegriffen - eine Vorgehensweise, die ja immer von außerordentlichem Erfolg gekrönt ist :D .
umschichten würde ich nicht du weißt ja nicht was passiert mit der Wirtschaft.
Ich würde raten weiter monatlich einzahlen und dann bei Gewinn abstossen oder umschichten, aber es braucht Zeit ;)
Mein Grund für einen Fondsparplan war eigentlich auch recht "sinnvoll". Ich wollte Geld "in Sicherheit" bringen, um es nicht im Day-/ oder Swingtrading zu verbraten. Dies habe ich in 2001 sowieso noch zur Genüge geschafft. Damals wusste ich noch nicht, was ich eigentlich so tat - ohne System und Ansatz. Heute habe ich immer noch kein funktionierendes System, weiß dies aber und halte mich daher auch vom Day-/Swingtrading fern :D .
Der Mensch ist halt lernfähig.
Gordon Shamway
09.10.2004, 21:40
Ich würde raten weiter monatlich einzahlen ...
In einen Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag plus 1,62% TER, der weit unter dem Durchschnitt vergleichbarer Fonds rangiert? :eek: :confused: :chin:
In einen Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag
Sind gottseidank nur 2,5% bei der DIBA :rolleyes:
Ich habe mal ein bißchen im Internet rumgesucht, warum dieser Fond damals im April 2001 eigentlich so empfohlen wurde.
http://www.fundresearch.de/berichte/berichte_detail.asp?berichtNr=65395&RubrikNr=477
Sieht so aus, als wäre genau nach meinem Abschluß der Fondmanager ausgewechselt worden :bang: und die Nachfolgerin eine rechte Niete war.
Also aufgepasst! Nennt mir keine Fonds, in denen ihr investiert seid, sonst kaufe ich auch von dem Fond Anteile und er geht in den Keller :D
Würdest Du dem (http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1062709#post1062709) also zustimmen, Gordon?
Oder anhand welcher Kriterien würdest Du einen Fondssparplan überwachen?
Gordon Shamway
10.10.2004, 15:14
Würdest Du dem (http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?p=1062709#post1062709) also zustimmen, Gordon?
Oder anhand welcher Kriterien würdest Du einen Fondssparplan überwachen?
Da ich mal davon ausgehe, dass man in diesem Fall nicht ohne erhebliche Kosten umschichten kann, würde ich eher die gekauften Anteile halten, aber zukünftige Sparbeträge anderweitig verwenden (andere Regionen). :rolleyes:
Gordon Shamway
26.12.2004, 21:35
Für Consors-Kunden gibts bis 7.1. eine Weihnachtsaktion. (http://www.cortalconsors.de/home/website/aktionen/weihnachtssparen/index.html) :eek:
UnTaHoSn
26.12.2004, 23:14
hmm ja stimmt wozu zahlt man die wen die denn index nicht schlagen können :confused:
also wen man sich einen fond kauft denke ich ist es sicher kein fehler z.b. fond mit BLUE CHIPS DES DOWJONES DAX EUROSTOCK zu kaufen
ich persönlich habe den von der erstebank
ESPA EUROSTOCK 50 :)
wollte zwar die blue chips vom dax aber de hattens nicht
@untahosn
sofort deinen Fonds verkaufen.
Den kriegst du als ETF billiger.
SCHIEBT DAS GELD DOCH NICHT IN DEN HINTERN DER BANK ;)
hmm ja stimmt wozu zahlt man die wen die denn index nicht schlagen können :confused:
Dein denkfehler ist, dass der Fonds den Index gar nicht schlagen muss. Das gilt lediglich für eine EINMALANLAGE, die du aber sicherlich nicht tätigst, wenn du monatlich Einzahlst. Durch die monatliche Einzahlung vermindert sich der Durchschnittliche Kaufpreis deiner Anteile, wenn der Kurs fällt. Das heißt, du kannst viele Anteile günstig erwerben. Der Fonds muss nur EINMAL überdurchschnittlich steigen, und das möglichst erst dann, wenn man schon viele Anteile günstig erworben hat.
was nützt mir ein ständig steigender Fonds, wenn ich noch gar keine ausreichende Anzahl an Anteilen an dem Fonds halte, die ich gewinnbringend verkaufen könnte?
Der Fonds muss beim Kauf billig sind. Erst wenn ich verkaufen will, muss er steigen. Ist doch nicht so schwer :) Und damit ist der Index-Benchmark schlicht absolut Rotz :eek: