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Vollständige Version anzeigen : SIBneft


Howie
22.11.2000, 17:43
Moin moin!

Joint Venture mit Sibir Energy

Russlands Ölproduzent Nummer 6 OAO Sibneft gibt bekannt, gemeinsam mit der britischen Sibir Energy Plc einen Joint Venture zwecks Ausbau westsibirischer Öldepots zu formen. Am Gemeinschaftsunternehmen werden die Partner je zur Hälfte beteiligt sein.

Nach Angaben der beteiligten Konzerne besitzt das Joint Venture rund 2,1 Mrd. Barrel Ölreserven. Sibneft plane im Jahr 2000 340,000 Barrels pro Tag zu produzieren und das Output bis 2005 um 37% auf 466,000 Barrels pro Tag zu erhöhen.

Die Sibneft notiert derzeit in Berlin bei einem Kurs von 2,85 €, das entspricht einem Plus von rund 2,5%.

Quelle: wallstreet-online

Zu befürchten steht, das selbst Nachrichten (positive), den russischen Markt im Moment nicht stützen bzw. in Gange bringen können...
Die Frage ist, wie lange diese Drama noch andauert -

So long
Howie http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smokin.gif

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Moderator im Russland-Forum

Howie
21.02.2001, 18:06
Moin!


Sibneft unterzeichnet Abkommen mit Sibir Energy

Das in England ansässige Öl-Unternehmen Sibir Energy unterzeichnet ein Abkommen mit dem russischen Ölriesen Sibneft über die Erschließung west-sibirischer Ölreserven.

Das Joint Venture soll bis zum Ende des Jahres die Produktion von 526.330 auf 1,8 Mio. Barrel Rohöl steigern. Eine Tochtergesellschaft der Sibneft wird noch 2001 insgesamt 54,6 Mio.€ in die Weiterentwicklung der Ölförderung und in den Aufbau einer 65 km langen Pipeline investieren.

Quelle: wallstreet-online.de

Okay, die Ankündigung ist schon ein Weilchen her, aber nun ist das Abkommen unter Dach und Fach...
Der ein oder andere Investor muß sich schon gut eingedeckt haben, denn Sibneft lief nicht schlecht in der letzten Zeit!


Der Chart:


http://cdpixel3.teledata.de/informer2/cdcharttcl?symm=SCF.BER&hist=3&dbrushwidth=&charttype=&gd1


@Voltaire: Für die charttechnische Einschätzung bräuchte ich schon Dein Statement...

Gruß
Howie :smokin:

Voltaire
23.02.2001, 07:42
Wert keine Beachtung schenkte, mein geehrter Howie! Das:"....bräuchte ich schon"! klingt richtig verlangend!:D

Kurzfristig gesehen, befindet sich der Wert in einer Konsolidierungsphase die technischer Natur ist.

Der Trend stimmt, da GD 6/10/40 übereinanderliegen. Wegen der technischen Reaktion schnitt der ganz kurze GD 3 den GD 6 ist aber bereits wieder am Steigen.

Nimmt man als Vergleichsbasis Wochen, dann ist der Trend voll im Laufen, und kommt keine unvorhergesehene Nachricht (politischer oder wirtschaftlicher Natur) steht der Rückkehr zum ATH nichts im Wege.

Derjenige, der Einsteigen will sollte u.U. abwarten um zu sehen wie der RSI reagiert. Der GD desselbigen ist am Fallen, wobei der RSI selbst gestern wieder gestiegen ist und sich Richtung der Überkauftzone bewegt.

Wer zuviel Ungeduld sein eigen nennt, kann sein Glück schon jetzt versuchen.

Bezüglich des Timings sei angemerkt, daß man, neben Charmustern auch gleitende Durchschnitte als Unterstützung benutzen kann. In diesem Fall bietet es sich an, da ein Aufwärtstrend besteht.


Anm.: Werte beziehen sich auf Frankfurt. Die Ausführungen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien dar.

Howie
23.02.2001, 13:48
Sorry,

wenn es fordernd klang, aber ich bin charttechnisch nicht mal des 1x1 mächtig... - und in diesem Wert schon investiert.

Insofern besteht sowohl für mich das persönliche Interesse, wie auch vielleicht für diejenigen, die mit mir bisher gemeinsam leiden mußten, denn im letzten Jahr hat dieser Wert nach hohen Lobeshymnen und noch höheren Erwartungen, alles andere, als diese erfüllt...

Und ich hätte jetzt einfach die technische Analyse aus Deinem erlesenen Munde gehört, ob sich da jetzt wirklich eine Trendwende abzeichnet, oder nicht -

Nochmals Danke -

Gruß
Howie :smokin:

Voltaire
28.02.2001, 07:26
hat sich im Chart ein Doppeltop (M-Formation) gebildet. Im Candle Stick liegen die beiden letzten Kerzen exakt auf der gleichen Höhe. Sollte der Kurs weiters fallen wird der Wert konsolidieren und bis auf 3 Euro zurückgehen, wenn es dumm kommt!

miezmiez
02.03.2001, 08:59
:D Sibneft eine brauchbare Unterstützungslinie zu sein. Seit dem 11.1. stoppt der Wert bei einer Konsoliderung um kurz drunter oder drüber auf Schlußkursbasis.
Auch gestern kam wieder der Rebound.
Eventuell kommt wieder eine Trendwende, da auch das Kurzfrist-MOM wieder gedreht hat, mein werter Howie.

Bei Aktien soll man jedoch nicht den Tag vor dem Abend loben, leider!:D

Howie
29.03.2001, 17:41
Moin!

Sibneft erhält Kredit von ING und FSG

Der russische Ölriese Sibneft erhält von der holländischen Bank ING und von der französischen France's Societe Generale (FSG) einen Kredit in Höhe von 197,6 Mio.€. Zu den Investoren zählen auch die deutsche Commerzbank, die österreichische Erste Bank, die schweizerische Bank Cantonale Vaudoise und die russische Moscow Narodny Bank.

Insgesamt hat Sibneft schon 682 Mio.€ in die Förderung der Ölproduktion einfließen lassen. Brancheninsider vermuten jedoch, dass der Öl-Konzern sich auf eine Akquisition vorbereitet, da die aufgenommenen Kredite erstaunlich hoch seien.

Quelle: wallstreet-online.de

Na, da wollen wir mal sehen, wie es jetzt weitergeht, nachdem die letzten 14 Tage einen recht erfreulichen Kursverlauf zeigen...

So long
Howie :smokin:

miezmiez
30.03.2001, 04:33
im Chart habe ich oben die Widerstandslinie eingezeichnet. Sobald der überwunden ist, dann geht´s auf zu neuen Höhen!

plasir
01.05.2001, 18:19
http://www.bullchart.de/chart/sibirs1.gif

Howie
01.05.2001, 18:37
Moin!

Danke, plasir, für Deine Einschätzung. Ich bin schon in diesem Wert investiert... - und jetzt geht es mir darum, ob es sich um eine Halteposition handelt.

Die Frage ist beantwortet...

So long
Howie :smokin:

Howie
16.05.2001, 22:38
Moin!


Moskau (rUFO/kp). In Moskauer Börsenkreisen verstärken sich Gerüchte über den teilweisen Verkauf des Ölkonzerns Sibneft. Russlands drittgrößter Ölproduzent Surgutneftegas soll ein großes Aktienpaket – womöglich sogar eine Mehrheitsbeteiligung an Sibneft erworben haben. Bislang wurde Sibneft von den Magnaten Boris Beresowskij und Roman Abramowitsch kontrolliert.

Alle beteiligten Seiten dementieren bislang noch das Millionengeschäft, so der „Kommersant“. Allerdings spreche eine ganze Reihe von Indizien dafür, dass ein großes Sibneft-Paket den Besitzer gewechselt haben könnte. Die Börsennotierungen beider Konzerne sind in den vergangenen Tagen erheblich angestiegen. In der Vergangenheit hatten Sibneft und Abramowitsch immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, etwa bei der Gründung der Holding „Russkij Aljuminij“ oder dem Kauf eines großen Paket an der russischen Fluggesellschaft Aeroflot durch Sibneft.

Gemeinsam mit Sibneft wäre Surgutneftegas nach Lukoil bereits der zweitgrößte Ölproduzent Russlands.

Quelle: russland-news.de

Na, dann bin ich mal gespannt, wie lange die Höhenflüge der beiden Aspiranten noch andauern...

So long
Howie :smokin:

Howie
28.05.2001, 23:55
Moin!

Es könnte auch deutlich bessere Nachrichten geben:


Staatsanwaltschaft nimmt Sibneft ins Visier


Moskau (rUFO/kp). Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat Betrugsverfahren gegen Topmanager des Ölkonzerns Sibneft eingeleitet. Den namentlich bisher nicht genannten Firmenvertretern wird vorgeworfen, durch Erdöl-Scheinexporte in die zentralasiatische Republik Kirgisien Mehrwertsteuern in Höhe von etwa einer Million DM hinterzogen zu haben. Bislang hatte der einflussreiche Öl-General Roman Abramowitsch, dem ein Großteil des Konzerns gehört, größere Konflikte mit den Behörden stets vermeiden können.

Der kremltreue Magnat hatte bisher auch vermocht, alle Ermittlungen gegen seinen Konzern im Sande verlaufen zu lassen. Die Internetzeitung Gazeta.RU verbindet die neuen Vorgänge mit Gerüchten um den Verkauf eines erheblichen Sibneft-Aktienpakets an den Öl-Konzern Surgutneftegas. Der in Ungnade gefallene Oligarch Boris Beresowskij, dessen Unternehmen ebenfalls an Sibneft beteiligt sind und dem die Verkaufsmasse vermutlich gehört, soll zum Verkauf gedrängt werden, spekuliert das Blatt.

Quelle: russland-news.de

Hmm, was da noch draus wird - mit Sibneft zu spekulieren ist definitiv nichts für schwache Nerven!

So long
Howie :smokin:

Howie
26.06.2001, 16:23
Moin!


Der russische Ölkonzern Sibneft hat im Geschäftsjahr 2000 seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Der Jahresüberschuss in Höhe von 781 Mio. Euro ist somit das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Diese Gewinnsteigerung sei im wesentlichen auf den hohen Ölpreis und die Restrukturierung der Ölproduktion zurückzuführen, so Sibneft.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung und Amortisation (EBITDA) verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr um 87% von 632,8 Mio. Euro auf 1,2 Mrd. Euro. Der Umsatz wächst um 37% von 2 Mrd. Euro auf 2,7 Mrd. Euro. Für das Geschäftsjahr 2001 plant das Unternehmen insgesamt rund 688 Mio. Euro in die Produktion und Rohölförderung zu investieren. Die Ölförderung soll im Jahr 2001 von 338.000 Barrel pro Tag auf 375.000 pro Tag gesteigert werden.

Quelle: wallstreet-online.de

Der Chart auf 6 Monate:

http://conchart.teledata.de:9032/consors/chart_big?sym=SCF.BER&hist=6&dbrushwidth=1&avg=38&avg2=100&avg3=200&avg4=0&vol=2&bench=&cbench=&idk1=40&idk2=43&start=&ende=&charttyp=1&net=0&col=000000&logr=0&infos=2


So long
Howie :smokin:

Howie
09.08.2001, 17:54
Moin!

Sibneft kauft sich Regionalversorger


Der russische Öl-Konzern Sibneft stockt zusammen mit kleineren Tochtergesellschaften von der Tymen Oil Company (TNK) seinen Anteil an Tymennefteprodukt (TNP) auf 78 Prozent auf. Bis jetzt hat Sibneft ein 20-Prozent-Paket des Unternehmens in der Region Tyumen (Tschernogorneft) gehalten. Sobald die russische Regulierungsbehörde "grünes Licht" für den Merger erteilt, werden die Aktien den Besitzer wechseln, teilt der Pressedienst von Sibneft mit.

Übereinsimmend erklären Sibneft und TNK den Verkauf der Anteile aus produktionstechnischen Überlegungen. Die einzige Verarbeitungsmöglichkeit von TNK, die Ryazan-Raffinerie, ist geographisch zu weit von den 80 Gas- und 22 TNP-Öl-Lagerstätten entfernt, sodass ein Verkauf an Sibneft Sinn macht. Tyumennefteprodukt hat im Jahr 2000 eine Produktionskapazität von 263.000 Tonnen Rohöl aufweisen können. Der neue Eigentümer plant die Förderung des schwarzen Goldes im nächsten Jahr mehr als zu verdoppeln.

Quelle: wallstreet-online.de

So long
Howie :smokin:

Howie
20.08.2001, 18:17
Moin!


Das Vorstands-Gremium des russischen Öl-Konzerns Sibneft hat die Zahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2001 genehmigt. Der auszuzahlende Betrag pro Anteilsschein ist auf 0,14 Euro festgesetzt worden.

Die Ausschüttung der Dividende wird dem Brennstoff-Imperium insgesamt eine Summe von fast 700 Mio. Euro kosten. Die größte Summe, die in Russland jemals für eine derartige Beteiligungs-Zahlung aufgebracht worden ist. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 haben die Russen nur einen Betrag von 50 Mio. Euro zur Auszahlung gebracht. Eine schlüssige betriebswirtschaftliche Erklärung bezüglich der Steigerungsrate von 1300 Prozent gibt das Unternehmen nicht bekannt. Sibneft beabsichtigt, die Auszahlung im September zu starten. Der Kurs des Papiers bricht in Folge des Dividenden-Abschlages ein.

Quelle: wallstreet-online.de

So long
Howie :smokin:

Howie
24.08.2001, 16:05
Moin!


Sibneft erhält einen Kredit in Höhe von 250 Mio. USD von der ABN Amro.
Er wird über 3 Jahre laufen.

Buy-Rating bekräftigt

Die Analysten von Brunswick UBS Warburg haben erneut ihr Rating Buy bekräftigt.

Positiv wurde die erstaunlich starke Produktionsausweitung (20% in 2001) gewertet. Im nächsten Jahr soll noch ein Anstieg auf 22 - 27 % erreicht werden.
Als weitere Begründung für die Analysten wurde die Eingliederung zweier Handelsgesellschaften gesehen, die einen Reingeweinn von fast 200 Mio. USD beisteuern werden.

Brunswick schätzt den Reingewinn für 2001 auf 1,142 Mrd. USD. Das KGV für 2001 würde lediglich 1,4 betragen.

Quelle: MBB

So long
Howie :smokin:

Howie
12.11.2001, 19:56
Moin!

Sibneft hat einen Dreijahresvertrag mit Schlumberger unterschrieben. In diesem Vertrag wird festgelegt, daß Schlumber-
ger Sibnefts Abteilung für die Exploration von neuen Ölfeldern least und mit eigenen Kapazitäten verbindet. Diese auf den ersten Blick etwas seltsame Konstellation macht dennoch Sinn. In den letzten Jahren haben die russischen Ölgesellschaften bei der Erschließung neuer Ölfelder gute Erfahrungen in der Zu- sammenarbeit mit ausländischen Gesellschaften gemacht. Die westliche Technik und das entsprechende Knowhow haben nicht unwesentlich zu den starken Produktionssteigerungen beigetragen. Wie wichtig die ausländischen Dienstleister mittlerweile sind, zeigt sich auch an der Beteiligung von Yukos an Kvaerner, die in erster Linie Kvaerners Arbeit für Yukos sicherstellen soll. Sibneft plant, im nächsten Jahr insgesamt 115 Mio. USD für die Dienste ausländischer Unternehmen zu investieren.

Quelle: mbb


So long
Howie :smokin:

Howie
02.12.2001, 14:21
Moin!

Sibneft hat einen 35%-igen Anteil an der Moscow Refinery von LUKoil übernommen.
Die Übernahme kommt nicht ganz unerwartet, denn bereits seit Tagen wurde über den Einstieg von Sibneft bei der Moscow Refinery spekuliert.

Größter Aktionär der Raffinerie ist die Stadt Moskau mit einem 51 %-igen Anteil. Außerdem ist Tatneft mit 10 % beteiligt.
Nach dem Erwerb des Aktienpaketes wurde bekannt, das nun für Februar nächsten Jahres eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen wird, auf der ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden soll. Es gilt als wahrscheinlich, das dann auch Vertreter von Sibneft diesem angehören werden.

Wieviel Sibneft an LUKoil gezahlt hat, wurde nicht bekannt.

Quelle: mbb

So long
Howie :smokin:

Ronin
04.06.2002, 10:58
Die Analysten des Börsenbriefs "Der Ostinvestor" bewerten die Sibneft-Aktie (WKN 906246) mit "nicht kaufen".

Die Großaktionäre von Sibneft hätten 1% ihrer Aktien mit einem Marktwert von 127,2 Mio. US-Dollar an institutionelle Investoren verkauft. Die Großaktionäre wollten in den nächsten 2-3 Jahren ihren Anteil weiter auf unter 75% reduzieren.

Sibneft sei in den Händen dubioser, maffianaher Großanleger, die sich bisher nicht das geringste um die Kleinanleger geschert hätten. Sicher, auch Yukos habe in diese Kategorie gehört und eindrucksvoll den Wandel vom Saulus zum Paulus geschafft.

Manchmal würden Zeichen und Wunder geschehen, doch bei Sibneft bleibe man skeptisch: Mafia sei und bleibe Mafia, da würden auch keine "Dividendepillen" helfen. Ohnehin fließe die Dividende bei dem geringen Streubesitz größtenteils wieder in die eigene Tasche zurück.

Ronin

Howie
02.08.2002, 11:56
Moin!

Sibneft befindet sich weiterhin auf Expansionskurs. Dies belegen die veröffentlichten Produktionsziffern für den Monat Juni.
Neben einer 28,7 %igen Steigerung bei der Produktion überrascht vor allem die 55 %ige Steigerung beim Export, der jetzt mit 35,2 Prozent über ein Drittel der Gesamtproduktion beträgt.

Weiterhin wird man am 17. September eine außerordentliche Aktionärsversammlung einberufen, um die entsprechenden Satzungsänderungen für die Eingliederung ihrer Handelsfirma Argus abstimmen zu lassen.
Die eigentliche Entscheidung über die Übernahme von Argus, die für etwa 600 US$ (!) abgewickelt werden soll, findet im Verlauf einer weiteren außerordentlichen HV am 6. August statt. Beide Hauptversammlungen werden in schriftlicher Form abgehalten.

Quelle: mbb

So long
Howie :smokin:

Ronin
01.11.2002, 23:36
Bei Sibneft sank der Reingewinn der ersten sechs Monate von
2002 auf USD457.5m im Vergleich zu 2001 lag der Reingewinn
bei USD 615.8m.

Als Grund würden Zunahme der Steuern auf Mineralbetriebsmittelproduktion, Abnutzungsaufwänden und Exportbranchen angeführt.

Ronin

Ronin
17.03.2003, 23:14
Die Ankündigung, 1,09 Mrd. US-Dollar an die Aktionäre ausschütten zu wollen, hat die Papiere von Sibneft am Freitag um acht Prozent zulegen lassen. Je Aktie ist dies eine Dividende von 0,23 US-Dollar. Auf Basis des Eröffnungskurses vom Freitag (2,08 US-Dollar) errechnet sich eine Dividendenrendite von elf Prozent. Als "record date" wurde vom Vorstand der 28. März 2003 festgelegt. Die Hauptversammlung, die die Dividendenzahlung noch absegnen muss, wird voraussichtlich Mitte Mai stattfinden.

Den Analysten von Aton Research ist allerdings nicht ganz klar, wo Sibneft (920856) die finanziellen Mittel für die Dividendenzahlung auftreiben will. In der Bilanz fanden sie nämlich nur Liquidität in Höhe von 856 Mio. US-Dollar.

Und so machten sie sich auf die Suche nach den fehlenden 235 Mio. US-Dollar. Ihrer Ansicht nach könnten folgende Quellen sprudeln:

1. Der Einnahmeüberschuss des ersten Quartals 2003. Das setzt aber voraus, dass die Ölpreise hoch bleiben.

2. Sibneft hat Tochtergesellschaften mit fast 300 Mio. US-Dollar ausgestattet, damit diese Aktien verschiedener Unternehmen erwerben. Wenn Sibneft diese Gelder wieder einsammelt, lässt sich die Lücke schließen.

3. Verschmelzung mit konzerneigenen Handelsgesellschaften. Schon 2001 wurde die damalige Rekorddividende durch die Fusion mit Handelstöchtern ermöglicht. Seither hat sich Sibneft drei weitere dieser nicht gerade darbenden Unternehmen einverleibt.

Sehr interessant ist, dass sich die Hauptaktionäre von Sibneft letzte Woche die Taschen mit Geld vollgestopft haben. Aus dem Verkauf der Beteiligung an Aeroflot (634381) (25 Prozent) haben sie 120 bis 150 Mio. US-Dollar erlöst. Zusammen mit der angekündigten Dividende von Sibneft (920856) ergibt dies eine Milliarde US-Dollar. Aton Research wartet nun auf weitere aufregende Ankündigungen.

Howie
30.05.2003, 12:39
Moin!

Neuigkeiten zum Übernahmeangebot von Yukos:

http://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?threadid=5747

So long
Howie :smokin:

Goldfisch
31.12.2003, 15:57
Dividendenzahlung als Weihnachtsgeschenk

Sibirskaya Neft. ADR 10
ISIN/WKN: US8257311022 / 920856
Dividendengutschrift per 22.12.2003, Dividendenabrechnung/St.: USD 2,4010 für Wirtschaftsjahr 2003
Bestandsstichtag ist der 28.03.2003
Devisenkurs (EUR-USD): 1,2461
Quellensteuer Rußland 15%

http://imperium.de/animationen/anims3/29.gif

mfG

Howie
27.02.2004, 20:03
Moin,

ein Moskauer Gericht hat gestern einen 57%igen Anteil, den Yukos an Sibneft hält, sowie einen 17%igen Anteil, den Sibneft an Yukos hält, eingefroren.

Das heißt, diese Aktien können vorerst nicht den Besitzer wechseln. Sie bleiben allerdings weiterhin stimm- und dividendenberechtigt.

Diese Maßnahme des Gerichts bleibt so lange in Kraft, bis eine endgültige Entscheidung zur Gültigkeit der Kapitalerhöhung bei Yukos getroffen wird. Diese soll theoretisch bereits am 1. März fallen, wird dann aber wahrscheinlich von einer der beiden Parteien angefochten werden.

Yukos hat insgesamt 92% an Sibneft erworben. Davon wurden 20% für 3 Mrd. USD gekauft, 15% wurden mit Aktien bezahlt, die aus einem Aktien-Rückkaufprogramm sowie aus Treasury Stocks stammen und die erwähnten 57% wurden gegen neu emittierte Yukos-Aktien, die aus einer Kapitalerhöhung stammen, getauscht. Die ehemaligen Sibneft-Eigner erhielten für ihren 57%igen Anteil an ihrer Firma insgesamt 17% an Yukos.

Sollte das Gericht die Kapitalerhöhung für ungültig erklären und entscheiden, daß Yukos mit diesen 57% nicht stimmberechtigt wäre auf der Sibneft-Hauptversammlung, käme Yukos allerdings immer noch auf einen Anteil von insgesamt 81% an Sibneft. Ausreichend, um einen neuen Aufsichtsrat zu bestimmen.

Sollten die ehemaligen Sibneft-Eigner hingegen ihre 17% Stimmrechte in Yukos nicht mehr ausüben dürfen, würden sie damit ihre Sperrminorität verlieren und der Anteil der Group Menatep an Yukos würde von 44% auf 54% wachsen.

Gestern fand auch eine Sitzung des Yukos-Aufsichtsrates statt. Entscheidungen zur Rückabwicklung der Fusion mit Sibneft wurden aber nicht getroffen. Der Vorschlag eines Vertreters von Millhouse Capital (den ehemaligen Sibneft-Eignern), eine außerordentliche HV abzuhalten wurde abgelehnt. Diese soll erst nach einer endgültigen Gerichtsentscheidung stattfinden.

Quelle: kreml.net

So long
Howie :smokin:

Howie
03.03.2004, 17:00
Moin!

Vor der russischen Präsidentenwahl haben die Behörden gegen einen zweiten großenÖlkonzern Steuernachforderungen in Milliardenhöhe erhoben. Das Unternehmen Sibneft , Nummer fünf der russischenÖlindustrie, solle Steuern in Höhe von einer Milliarde Dollar (800 Millionen Euro) an den Staat nachzahlen, berichteten russische Tageszeitungen am Mittwoch. Präsident Wladimir Putin hat sich für eine stärkere Besteuerung der Rohstoffindustrie eingesetzt und in dieser Woche den früheren Chef der Steuerpolizei, Michail Fradkow, als Regierungschef vorgeschlagen.

Im Gegensatz zu dem seit Monaten von Ermittlungsverfahrenüberzogenen Konzern Yukos wurden Sibneft bislang enge Verbindungen in den Kreml nachgesagt. Kontrolliert wird das Unternehmen, dessen Fusion mit Yukos im Vorjahr platzte, von dem Milliardär Roman Abramowitsch. Sibneft soll, so lautet der Vorwurf der Steuerbehörden, in den Jahren 2000 und 2001 seinen Gewinn nicht korrekt versteuert haben."Wir sind für jenen Zeitraum schon mehrfach geprüft worden, niemals hat es Beanstandungen gegeben", sagte ein Konzernsprecher in Moskau.

Quelle: dpa-AFX


So long
Howie :smokin:

Howie
04.03.2004, 16:22
Moin!

Für die am 28. März stattfindenden außerordentlichen Hauptversammlung bei Sibneft, auf welcher ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden soll, hat Yukos neun Vertreter für das neunköpfigen Gremium vorgeschlagen.

Die Minderheitsaktionäre stellen niemanden zur Wahl.

Sollte es Yukos auf der Hauptversammlung tatsächlich gelingen, alles Sitze des Sibneft-AR zu gewinnen, würde dies die Unsicherheit in Bezug auf die Rückabwicklung der Fusion der beiden Ölunternehmen allerdings wieder weiter anwachsen lassen und eine Vereinbarung zwischen den beiden Hauptaktionärsgruppen konterkarieren.

Desweiteren wurde bekannt, daß Sibneft „nur“ 700 Mio. USD zu wenig an Steuern gezahlt haben soll und nicht wie ursprünglich gemeldet 1 Mrd. USD. Bis jetzt hat Sibneft allerdings noch keine offizielle Aufforderung zur Nachzahlung der Steuern erhalten.


Quelle: kreml.net

So long
Howie :smokin:

Howie
12.03.2004, 14:38
Moin!

Der Haupteigner des russisches Ölkonzerns Sibneft, Roman Abramowitsch, verhandelt einem Pressebericht zufolge mit mehreren westlichen Konkurrenten über den Verkauf der Hälfte seines 92-Prozent-Anteils.

ChevronTexaco, TOTAL und Royal Dutch Shell diskutierten bereits über den möglichen Kauf eines Anteils von knapp 46 Prozent an Sibneft vom russischen Milliardär Roman Abramowitsch, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD/Freitagausgabe) unter Berufung auf Bankenkreise.

Abramowitsch wolle einen Käufer parat haben, bevor die Trennung Sibnefts vom russischen Partner Yukos vollzogen wird, heißt es in dem Bericht weiter. Eine Entscheidung werde aber noch auf sich warten lassen. Außerdem müsste ein Abschluss vom russischen Präsidente Wladimir Putin genehmigt werden.

Quelle: dpa/AFX

So long
Howie :smokin:

Goldfisch
13.03.2004, 11:42
Abramovich in talks to sell his £5.6bn Sibneft stake
By Saeed Shah
13 March 2004


Roman Abramovich, the Russian tycoon who last year bought Chelsea Football Club, could be set to scoop $10bn (£5.6bn) from the sale of his stake in Russian oil company, Sibneft.

It is thought that Sibneft has held informal talks with at least three Western oil majors, including Shell. Mr Abramovich, a Russian "oligarch", has been liquidating his assets in the country but the Sibneft deal would dwarf these other disposals.

Analysts cautioned, however, that there were significant legal and political hurdles for Mr Abramovich to cross before he can realise the value of his holding. Firstly, he must reverse a merger with the larger rival, Yukos, that has already been through the courts in Russia - a process now under way.

Stephen O'Sullivan, the head of research at United Financial Group - a Moscow broker - valued Sibneft at $22bn, making Mr Abramovich's stake in the company worth nearly $10bn.

Mr O'Sullivan said: "I have no doubt that everyone is keeping their lines open to Sibneft."

Adam Landes, an analyst at Renaissance Capital, said Russia was too compelling a source of oil and gas outside Opec for Western majors to ignore.

Sibneft is believed to have held talks with Shell, ChevronTexaco of the US and France's Total. It is thought that Exxon would also be interested in Sibneft, if it cannot pull off its preferred acquisition of Yukos.

Mr Landes said: "If they [Sibneft] can break the Yukos deal, they would be a willing set of sellers. They have been leaking for ages that they want to sell. That is why they did the Yukos deal [last year]. Before that, they were talking to foreign companies."

It is understood that Sibneft negotiated with Shell and Total before it settled for Yukos as a merger partner, in what proved to be an ill-fated deal. Just as the merger was completing, the Russian government arrested the chief executive of Yukos, who remains in prison on fraud and tax evasion charges.

Sibneft has decided to try to unwind the Yukos merger - even though it had technically completed - in the face of fierce resistance from Yukos. A recent Russian court decision, which disqualified the Yukos shares that were paid over to Sibneft as part of the transaction, has given hope to the Abramovich side.

Mr O'Sullivan said that any deal would need to get the blessing of the government of the Russian President, Vladimir Putin, and Mr Abramovich's relations with the Kremlin appear to have remained good.

"Abramovich has not fallen foul of anyone in the Kremlin," he said.

It is thought that Mr Abramovich owns some 46 per cent of Sibneft but including the shareholder of his associates, he speaks for up to 94 per cent of the shares in the company. Analysts said that any Western company would be interested in a transaction only if it would come with over 50 per cent of Sibneft shares.

A Sibneft spokesman said: "At the moment we are focusing on the demerger with Yukos and its too early to comment on what might happen in the future."
13 March 2004 11:40

Quelle: Oil Prices

Hasi
22.03.2004, 16:56
22/03/2004 Sibneft bekennt sich schuldig
Im Streit zwischen Yukos und Sibneft um die geplatzte Fusion beider Unternehmen werden immer neue Register gezogen. Jetzt hat sich Sibneft sogar selbst beim russischen Anti-Monopol-Ministerium angezeigt.
Die Nimegan Trading Ltd., eine dem Abramowitsch-Imperium zugerechnete Offshore-Firma hat eine offizielle Anzeige gmacht, da Yukos und Sibneft angeblich bei ihrer geplanten Fusion gegen geltende Anti-Monopol-Gesetze verstoßen haben. Inzwischen hat das Ministerium eine Untersuchung eingeleitet.

Hintergrund der absurden Anzeige ist das Bestreben von Abramowitsch und Co. die Fusion mit Yukos für ungültig zu erklären. Yukos beharrt nämlich nach wie vor darauf, daß man offizieller Besitzer von 92% der Sibneft Aktien sei und verhindert seitdem jeden Fortgang bei Sibneft. So kann man sich wohl auch in den nächsten Wochen auf etliche Scharmützel zwischen den beiden Unternehmen gefaßt machen.

http://www.kreml.net/news/news/full/index.khtml?blockID=4691

Goldfisch
08.05.2004, 17:03
08-05-2004 Wirtschaft

Total weiterhin an Sperrminorität sicherndem Aktienpaket von Sibneft interessiert


Der französische Ölkonzern Total hat sein Interesse am Erwerb eines Sperrminorität sichernden Aktienpakets des fünftgrößten russischen Ölunternehmens Sibneft bekräftigt. „Wir sind am Abschluss, in welcher Form auch immer, interessiert. Aber der Kauf ist unmöglich, bis das Fusionsgeschäft zwischen Sibneft und Yukos offiziell nicht rückgängig gemacht worden ist", zitierte die britische Zeitung „Financial Times" den Total-Finanzdirektor Robert Castaigne.

Total schätzt das Sibneft-Paket von 25 Prozent plus eine Aktie auf vier Milliarden US-Dollar und will die Investitionsbank Lehman Brothers als Finanzkonsultant einsetzen. Castaigne äußerte zugleich Zweifel daran, dass es zum Abschluss bei gegenwärtig hohen Ölpreisen überhaupt kommen kann. „Bei einem Barrel-Preis von etwa 37 Dollar würde sich der Kauf nicht lohnen, weil jeder Verkäufer das Paket in diesem Fall höher bewerten würde", sagte er.

Zuvor hatte die „Financial Times" berichtet, dass die russischen Behörden dem Kauf von 25 Prozent der Sibneft-Aktien durch Total zugestimmt hatten. „Wenn Moskau diesen Abschluss auch weiter unterstützt, wird Total über den US-amerikanischen Ölkonzernen ChevronTexaco und ExxonMobil wie auch über dem britisch-niederländischen Konzern Royal Dutch/Shell liegen, die ebenfalls am Erwerb der Sibneft-Aktien interessiert sind", schrieb das Blatt.

Sibneft hatte sich damals jeglichen Kommentars enthalten. „Wir nehmen keine Stellung zu Gerüchten", sagte Sibneft-Sprecher Alexej Firsow. Er erinnerte daran, dass ähnliche Informationen über den Verkauf von Sibneft-Aktien an westliche Unternehmen auch früher veröffentlicht worden waren. (RIA)

Howie
15.06.2004, 17:03
Moin!

http://www.kreml.net/images/upload/71/de/sibneft.jpg

Sibneft schafft es nicht, seine Jahreshauptversammlung (JHV) zeitgerecht durchzuführen. Solange sich die umstrittenen 57,5% der Sibneft-Aktien bei Yukos befinden, weigert sich der Aufsichtsrat von Sibneft, einen HV-Termin festzulegen. Jedoch schreibt das Gesetz vor, spätestens bis Juni die JHV durchzuführen. Die Analysten sind der Meinung, daß der Aufsichtsrat keine Versammlung einberufen wird, bevor der Status der fraglichen Sibneft-Aktien nicht klar ist. Rechtsexperten erklärten zudem, es gebe keine Sanktionen für das verspätete Einberufen der JHV. Jedoch soll der Aufsichtsrat alle Entscheidungskompetenzen verlieren. Nur das Recht, eine außerordentliche Hauptversammlung zur Wahl eines neues Aufsichtsrates einzuberufen, verbliebe ihm dann noch.

Die unabhängigen Mitglieder des Sibneft-Aufsichtsrates sollen mit der Verzögerung nicht zufrieden sein, jedoch warten auch sie auf einen endgültigen Beschluß im andauernen Streit mit Yukos.

Quelle: kreml.net

So long
Howie :smokin:

Howie
19.07.2004, 21:04
Moin!

Der bisherige Fusionspartner des angeschlagenen russischen Yukos-Konzerns, Sibneft, hat seinen Gewinn verdoppelt. Der fünftgrößte Ölkonzern des Landes erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 2,278 Mrd. Dollar. Auf Grundlage der US- Methode GAAP sei der Gewinn um 96 Prozent höher als 2002.

Im April 2003 war Sibneft mit dem damals zweitgrößten russischen Ölproduzenten Yukos zum viertgrößten Ölkonzern weltweit fusioniert. Seit der Verhaftung des damaligen Yukos-Konzernchefs Michail Chodorkowski Ende Oktober versucht die Sibneft-Führung, die Fusion rückgängig zu machen. 92 Prozent der Sibneft-Papiere sind derzeit im Besitz von Yukos. In einem Steuerprozess gegen Yukos sperrte die russische Justiz Yukos-Aktiva, darunter auch Anteile an Sibneft.

Der Sibneft-Umsatz nahm den Angaben zufolge um 41 Prozent auf 6,717 Mrd. Dollar zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 2,337 Mrd. Dollar, 30 Prozent mehr als 2002.

Quelle: apa

So long
Howie :smokin:

Howie
10.08.2004, 19:05
Moin!

http://www.kreml.net/images/upload/71/de/sibneft.jpg

Sibneft gab Produktionszahlen zum 1. Halbjahr 2004 bekannt. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum über 16.5 Mio. t Öl gefördert. Davon exportierte das Unternehmen rund 6.5 Mio. t Öl (um 1,6% weniger als im Vorjahr). Weitere 8.7 Mio. t gingen in die Downstream-Verarbeitung. Darüber hinaus wurden neue Bohrlöcher angelegt: allein im Juni belief sich das Volumen der Bohrungen auf rund 75.018 m (d.h., um 30% mehr als im Mai dieses Jahres).

Quelle: kreml.net


So long
Howie :smokin:

Hasi
09.09.2004, 23:18
Sibneft posts US GAAP results for H1



RBC, 08.09.2004, Moscow 19:19:14.Sibneft has announced its financial and operational results under US GAAP for the first half of this year. According to a released statement, its group net income decreased 29 percent from a year earlier to $975.3m. The decrease is due to non-recurrent earnings from selling Sibneft's stake in ONAKO and Orenburgneft in the first half of 2003. Without the effect of the selling, the decrease amounted to 2 percent.

The company posted a 17-percent annual increase ion revenue, which advanced to $4.014bn. Oil production grew 11 percent to 16.62m tons, or 683,000 barrels a day. EBIDTA amounted to $1.504bn in the first half of this year. The company will submit its full financial statement for the first half of this year before the end of this September.

Goldfisch
09.10.2004, 11:05
09-10-2004
S und P hob die besondere Beobachtung des Ratings von Sibneft nach der Rückerstattung von 57,5 Prozent der Aktien von JUKOS auf

Die internationale Ratingagentur Standard & Poor's gab bekannt, dass sie das Rating der offenen Aktiengesellschaft Sibirskaja neftjanaja kompanija /Sibneft/, das sich auf dem Niveau „B" befindet, von der Liste CreditWatch mit negativer Prognose, in die es am 31. Mai 2004 eingetragen worden war, gestrichen hat, die Prognose des Ratings lautet: „In Entwicklung begriffen".

Wie es in der Mitteilung von Sibneft heißt, wurde der Beschluss, das Rating von der Liste CreditWatsch /strenge Beobachtung/ zu streichen, gefasst, nachdem die offene AG NK JUKOS 57,5 Prozent der Aktien von Sibneft den früheren Aktionären der Gesellschaft zurück erstattet hatte.

„Somit ist die Verwundbarkeit von Sibneft durch Risiken, die mit der Situation rund um die NK JUKOS nach dem Abschluss der ersten Etappe der Umkehr bei der Zusammenlegung der Gesellschaften zusammen hängen, geringer geworden", meint die Agentur.

Der Anteil der NK JUKOS an Sibneft ist von 92 auf 34,5 Prozent zurück gegangen. Die Rückerstattung der Aktien von Sibneft erfolgte im Ergebnis der Erklärung der Emission der Aktien von JUKOS für unwirksam und hatte darum keinerlei Geldzahlungen zur Folge, was für die finanzielle Lage von Sibneft positiv ist.

„Das Niveau des Ratings von Sibneft wird wegen der Umbestimmtheit rund um das bei der NK JUKOS verbleibenden 34-prozentigen Pakets nach wie vor beschränkt. Zu den zusätzlichen negativen Faktoren zählen auch die aggressive korporative Leitung und die Finanzpolitik von Sibneft", vermerkte Jelena Anankina, Kreditanalystin von Standard & Poor's. „Andererseits sind die hohen Kennziffern der Rentabilität und der Geldflüsse des Unternehmens, die Verringerung seiner Verschuldung und das andauernde schnelle Wachstum der Fördermenge auf den bestehenden Ölfeldern nach wie vor für Sibneft positiv."

Der Hauptfaktor, der das Rating beschränkt und klar macht, warum das Rating „in Entwicklung begriffen", nicht aber „positiv" ist, ist die Unbestimmtheit in Bezug auf die Strategie von Sibneft und seiner Aktieninhaber, die auf die Rückerstattung des verbleibenden 34,5-prozentigen Aktienpakets des Unternehmens, einschließlich des von der NK JUKOS für 3 Milliarden Dollar in Geldmitteln - eine Summe, die die NK JUKOS von den Aktieninhabern von Sibneft auf rechtlichem Wege zu erhalten sucht, erworbenen 20-prozentige Paket, gerichtet ist. (RIA)

Howie
18.11.2004, 16:59
Moin!

Die Sibneft OAO, Moskau, ist von der russischen Steuerbehörde zur Nachzahlung von 21 Mrd RUB bzw 732 Mio USD Steuern für die Jahre 2000 und 2001 aufgefordert worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag unter Berufung auf einen Steuerbeamten. Ein Sprecher von Sibneft wollte keinen Kommentar abgeben. Dem Bericht zufolge hatte der Ölkonzern im März eine Steuernachforderung über 1 Mrd USD erhalten. Es sehe so aus, als sei diese Forderung nun reduziert worden.

Sibneft wäre das zweite große Unternehmen, von dem der Staat nun nachträglich Steuern eintreiben will. Die Yukos Oil Co, Moskau, steht wegen Forderungen von insgesamt 18,4 Mrd USD für die Jahre 2000 bis 2002 vor dem Zusammenbruch.

Quelle: vwd.de

Der nächste Skandal scheint sich tatsächlich abzuzeichnen... :(


So long
Howie :smokin:

Warren Buffet
25.11.2004, 21:05
Russland und seine Aktien sind schon seit einiger Zeit ein besonderes Börsen-Thema. Heute setzten sich Sibneft umsatzmäßig in Szene, allerdings überwogen klar die Verkäufe, denn der Kurs wies ein Minus von über 7 Prozent auf.

Beobachter stellten sich in Anbetracht der Steuernachforderungen, die jetzt auch gegen Sibneft gestellt wurden, die Frage, ob das Unternehmen das gleiche Schicksal wie Yukos ereilen könnte.

Das Yukos-Orderbuch hatte eine volle Verkaufseite (WKN: 632 319) und der Kurs rutschte weiter auf 3,15 Euro (nach 3,80 Euro).Die Analysten von Renaissance Capital haben ihre Einschätzung und das Kursziel für die Aktie von Yukos aufgehoben, so war es auf www.aktiencheck.de zu lesen.


Highway to hell:

http://bigcharts.marketwatch.com/charts/big.chart?symb=DE%3A920856&compidx=aaaaa%3A0&ma=0&maval=9&uf=0&lf=1&lf2=0&lf3=0&type=4&size=2&state=8&sid=147624&style=380&time=19&freq=1&comp=NO%5FSYMBOL%5FCHOSEN&nosettings=1&rand=8721&mocktick=1


Warren ;)

Howie
31.01.2005, 20:51
Moin!

Die russische Ölgesellschaft Sibneft des Roman Abramowitsch hat ihre Handelstochter Sibneft Oil Trade Company (SOTC) umregistriert und exportiert ihr gesamtes Öl künftig über Österreich.

Das Erstaunen über diesen Schritt des Sibneft-Eigentümers, dem auch der britische Fußballklub Chelsea gehört, war groß. Über die Gründe äußerte sich Sibneft, die 2003 rund 34 Mio. Tonnen Öl förderte und 13,4 Mio. Tonnen exportierte und unter den Top 5 der russischen Ölbranche rangiert, nicht. Vermutet werden Steuervorteile.

Gemeinhin registrieren russische Ölfirmen ihre Handelstöchter in europäischen Ländern wie der Schweiz, den Niederlanden oder in Luxemburg. Wie das renommierte russische Wirtschaftsblatt Vedomosti berichtet, hatte auch Sibneft seine ausländische Haupthandelstochter Runicom bis zum Jahr 2000 in der Schweiz registriert.

Allerdings ist Sibneft bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in Ungnade gefallen, da Runicom ihr 17,5 Millionen Dollar schulde. EBDR hat Sibneft - konkret: Präsidenten Jewgeni Schwidler und Hauptaktionär Abramowitsch - ins Visier ihrer Ermittlungen genommen. Ab 2001 exportierte Sibneft ihr ganzes Öl über die auf den Virgin Islands registrierte SOTC, wobei jede Verbindung zu Runicom geleugnet wird.

Beobachter schließen einen Zusammenhang mit der Schuldenforderung aus. Sie erklären die Umregistrierung eher mit einer Imageaufwertung, da Offshore-Registrierungen wegen höherer Risiken aus der Mode kämen und daher ein Trend zur Umsiedelung nach Europa feststellbar sei.

Österreich sei allerdings kein bevorzugter Registrierungsplatz, heißt es in der Trader-Zunft. Erklärbar sei der Schritt allenfalls damit, dass eine österreichische Bank günstige Kreditkonditionen gebe. Außerdem habe Österreich die Gewinnsteuern gesenkt und stelle Steuerfreiheit auf Dividenden ausländischer Subabteilungen bereit.

Sibneft gehört zu 57,5 Prozent der Millhouse Capital, die Roman Abramowitsch und seine Partner repräsentiert, und seit der vorjährigen Fusion zu 34,5 Prozent - die allerdings von den Steuerbehörden eingefroren sind - der Ölgesellschaft Yukos.

Dass der von Präsident Wladimir Putin exilierte Oligarchen-Oldie Boris Beresowski einen größeren Teil an Sibneft hält, dementiert der Konzern. Die Marktkapitalisierung von Sibneft beträgt knapp 14 Mrd. Dollar, der Reingewinn im ersten Halbjahr 2003 rund 992 Mio. Dollar. Vor einer Woche hat Standard & Poor's das Kreditrating von B auf B+ erhöht.

Quelle: Der Standard


So long
Howie :smokin:

Howie
18.04.2005, 19:09
Moin!

Die Steuerbehörden haben ihre Steuernachforderungen gegen die russische Ölfirma Sibneft aus den Jahren 2000 und 2001 um zwei Drittel gekürzt, und diese habe die Firma bereits beglichen, meldete die Zeitung „Wedomosti"am Montag.

Im März 2004 hatte das Ministerium für Steuern und Abgaben Sibneft und deren Tochtergesellschaft zu einer Rückzahlung von Steuern für 2000 und 2001 in Höhe von umgerechnet einer Milliarde US-Dollar aufgefordert. Sibneft focht die Forderung beim Föderalen Steuerdienst an. Die Verhandlungen mit der Steuerbehörde gingen laut Angaben der Sibneft-Partner erfolgreich aus, so die Wedomosti weiter. So teilte einer der Partner mit, dass die Steuernachforderungen gegen Sibneft auf umgerechnet rund 350 Millionen Dollar gekürzt wurden, und dass die Firma diese Summe bereits beglichen habe. Von Seiten des Steueramtes wurden diese Angaben weder bestätigt noch widerlegt.

Ein Sprecher des Föderalen Steuerdienstes hielt eine solche Entwicklung jedoch für gut möglich. Manchmal erheben Steuerzahler Einsprüche gegen die Forderungen der Steuerbehörden, wonach die Steuernachforderungen oftmals reduziert werden, sagte er.

Quelle: RIA


So long
Howie :smokin:

kusoke
19.04.2005, 08:45
Hier noch mal die Originalmeldung...

Sibneft. Reportedly settles 2000-2001 tax bill for $300mn
Sibneft has settled its reported $1bn bill for unpaid taxes through 2000-2001 by paying $300mn, Vedomosti reports, citing unnamed sources close to the company.

The source said the tax bill had been paid "a while ago" and covered "all years" (it was unclear whether this referred to just 2000-2001 or all subsequent years as well). Tax officials declined to officially confirm or deny Sibneft's payment of back taxes, but said a development in which a cooperating taxpayer saw its liabilities decrease was likely.

While there was no official confirmation from the company about payment of the tax bill, it is worth noting there was also never any official confirmation it had been issued or received in the first place. However, if confirmed, the reported settlement of the tax bill would obviously represent very positive news for Sibneft as it would escape with payment for one-third of the original reported figure and hopefully put the matter to rest.

At the same time the news is very encouraging for the broader Russian market as it demonstrates again (after a similar case at Vimpelcom) that the Yukos "from back taxes to destruction" scenario remains an exception rather than the rule. While it is already becoming very clear that many Russian corporations will have to make some payments for back taxes, it is increasingly apparent these claims will be of a purely commercial nature.

In our valuation of Sibneft we had reduced the net present value of its cash flows by $1bn to account for the 2000-2001 tax bill. Cutting that to $300mn increases the company's fair value by 3.8% to $4.81.

We reiterate our Buy recommendation on Sibneft with an end-2005 target price of $4.63.


Quelle : aton.ru

Kusoke

Howie
21.07.2005, 18:46
Moin!

Das Gericht des Moskauer Stadtbezirks Basmanny hat am Mittwoch die Sperrung von 14,5 Prozent der Aktien der Ölgesellschaft Sibneft aufgehoben, die vor einem Jahr als Pfand für Schulden der Ölfirma Yukos auf Eis gelegt worden waren.

Auf dem Markt wird die Meinung vertreten, dass dieser Beschluss von Sibneft-Chef Roman Abramowitsch lobbyiert wurde, dem nach dem Stand vom gestrigen Mittwoch 57,5 Prozent der Aktien gehörten, berichtet die Internetzeitung Gazeta.ru. Nach Angaben der Zeitung plant Abramowitsch, seine Gesellschaft an den Staatsmonopolisten Gasprom zu verkaufen.

Yukos war nach einer Fusion der Aktiva in den Besitz der Sibneft-Aktien gekommen, bei der das Unternehmen Yukos im Ausstausch gegen 8,8 Prozent seiner Aktien 34,5 Prozent der Sibneft-Aktien erhielt. Als bei Yukos Probleme auftauchten, starteten die Offshore-Besitzer von Sibneft den Prozess einer gerichtlichen Geschäftsauflösung. Wegen der Sperrung des gesamten Aktienpakets auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft konnten sie aber diesen Prozess nicht bis zu Ende führen.

Nun ist ein Teil der bisher gesperrten Aktien - 14,5 Prozent - an Sibneft zurückgekommen. Wie Lew Snykow, Analytiker der Investmentgesellschaft FIM Securities, feststellte, sind die restlichen 20 Prozent der Yukos gehörenden Sibneft-Aktien zweifach gesperrt: Zum zweiten Mal wurden sie am 6. Juli dieses Jahres auf Forderung der staatlichen Gesellschaft Rosneft gesperrt. Nach den Worten des Rosneft-Chefs Sergej Bogdantschikow ist das notwendig, um die Rosneft-Klagen zu garantieren, die von Yuganskneftegas (frühere Yukos-Tochtergesellschaft) eingereicht worden sind.

Dies ist aber nicht mehr als ein offizieller Grund. Alexej Makarkin, stellvertretender Generaldirektor des Zentrums für politische Technologien, ist davon überzeugt, dass der eigentliche Grund der neuerlichen Sperrung des 20-prozentigen Pakets im Kampf zwischen Gasprom und Rosneft um die Kontrolle über Sibneft besteht.

Gerade in dieser Hinsicht erscheint die Rückgabe der 14,5 Prozent der Aktien an Sibneft interessant: Hätte Rosneft die Kontrolle über dieses Paket bekommen, wäre der Anteil dieses Unternehmens an Sibneft größer als das blockierende Paket geworden. So hätte das Staatsunternehmen das Recht bekommen, die Beschlüsse der Mehrheit im Direktorenrat zu blockieren. Da Gasprom und Rosneft miteinander konkurrierende Kreml-Gruppierungen kontrollieren, hätte diese Entwicklung zu ständigen Konflikten um die Verwaltung der Aktiva geführt.

"Die Rückgabe der Aktien an die Hauptaktionäre von Sibneft verringert für Sibneft das Risiko, von Staatsunternehmen übernommen zu werden", meinte Lew Snykow.

Quelle: RIA

So long
Howie :smokin:

Howie
12.09.2005, 20:36
Moin!

Die Aktionäre der russischen Erdölgesellschaft Sibneft billigten auf ihrer heutigen Jahresversammlung für 2004 die Zahlung von Dividenden in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar.

Für die Ausschüttung von Dividenden stimmten etwa 96 Prozent der registrierten Aktionäre. Insgesamt ließen sich 96,67 Prozent der Sibneft-Aktionäre registrieren.

Die Sibneft, deren Hauptaktionär der Gouverneur der Tschuktschen-Halbinsel (Ferner Osten Russlands) und Besitzer des Londoner FC Chelsea, Roman Abramowitsch, ist, gehört zu fünf größten Erdölproduzenten in Russland.

Quelle: RIA


So long
Howie :smokin:

Howie
04.10.2005, 21:30
Moin!

Die russische Ölfirma Sibneft hat im ersten Halbjahr 2005 einen Nettogewinn gemäß US-GAAP von 1,42 Milliarden US-Dollar (rund 1,2 Milliarden Euro) verbucht. Das sind 44 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Presseamt von Sibneft am Dienstag mit.

Den Zuwachs der Erlöse führt Sibneft auf die höheren Öl- und Benzinpreise sowohl im In- als auch im Ausland zurück. Der Zuwachs sei trotz der Erhöhung der Strom- und Transportkosten sowie der Steuern und Exportzölle möglich gewesen.

Der Bruttogewinn nahm dabei um 43 Prozent auf 5,73 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro) zu, der EBITDA-Erlös (Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte) stieg im ersten Halbjahr um 29 Prozent auf 1,94 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro).

Quelle: RIA

So long
Howie :smokin: