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Vollständige Version anzeigen : CONSORS Wie hoch ist das übernahmeangebot?


Paule01
01.08.2000, 16:15
Zuerst einmal eine heutige Anlys zu Consors:

01.08.2000
Consors Upgrade
Bankhaus Metzler


Die Analysten des Bankhauses Metzler stufen die Aktie der Consors Discount Broker (WKN 542700) von „Halten” auf "Kaufen" hoch.

Nach Einschätzung des zuständigen Analysten Guido Hoymann ist den Nürnbergern mit der Übernahme der Berliner Effektengesellschaft ein überzeugender Schritt in Richtung internationale Expansion gelungen. Damit hätte die Direktbank den Einstieg ins Investmentbanking geschafft und verfüge dadurch gleichzeitig über eine Plattform für die Entwicklung höherwertiger Produkte. Die daraus ergebenden vielversprechenden Ertragspotentiale können das Bankinstitut als einziger unter den drei großen deutschen Direktbanken ausschöpfen.

Angesichts der überzeugenden Geschäftsstrategie biete der NEMAX-50-Titel dem Anleger gute Kurschancen.

Ich bin selber bei Consors und bin mit dem Service sehr zu frieden.

LION RICXXX
01.08.2000, 16:59
consors dürfte, zusammen mit der berliner effektengesellschaft, seinen weg machen. hier sind visionäre am werk und die rechnung dürfte über kurz oder lang aufgehen.

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Gruß
LION

Gordon Gecko
01.08.2000, 22:48
Das ist mal wieder eine Analyse, wie ich sie liebe!
Schaut Euch mal die letzten 20 Analysen an, die zu ConSors geschrieben wurden. Bei aktiencheck.de habt Ihr die Möglichkeit dazu.
Es ist echt zum kaputtlachen!

Immer wieder das Gleiche: Internationalisierung / Europastrategie / Berliner Effekten / Wachstum der Neukundenzahlen usw. BLA BLA BLA

Sicherlich ist ConSors einer der wenigen Top-Werte im neuen Markt. Aber ConSors hat sicherlich mehr gute Seiten, als die oben aufgezählten.

>> Zeit dem ein Ende zu setzen!!! Wir werden versuchen in den nächsten Wochen wirklich aussagekräftige Analysen zu fertigen, die noch genug Luft lassen, um sich selbst ein Bild zu machen.

Meine Meinung ist, dass diese Analystenkommentare wie man sie bei Aktiencheck findet, so aussagekräftig sind, wie ein taubstummer Toter, dessen Oberlippe mit der Unterlippe zusammengewachsen IST, nachdem er seine Zunge verschluckt hat.
In Börsen-Haussen findet man Kaufempfehlungen, in Börsenbaissen findet man Hold-Empfehlungen.

Doch warum haben diese Analysen einen so guten Erfolg?
Ganz klar! Jeder Anleger braucht Meinungen, die die eigene bestätigen. Die passende Meinung, die äquivalent zu der eigenen ist findet man bei Aktiencheck.

Glaubt nicht, dass professionelle Analysen, zu denen Banken Zugang haben, so aussehen. http://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/biggrin.gif
Nein! Das sind ca 40-seitige Bücher!

Naja, genug aufgeregt! Was meint IHR zu diesem Thema?

Gruß, ein heute abend sowieso etwas genervter Gordon Gecko

Paule01
02.08.2000, 11:38
Gecko, ich muß dir nur beipflichten.
Aus 20 wird Nr. 21.

01.08.2000
Consors "Outperformer"
Merck Finck & Co


Nach Berichten von Merck Finck & Co ist E-Trade nicht an einer Kooperation mit Consors (WKN 542700) interessiert.

Durch die Übernahme der Berliner Effektengesellschaft habe Consors einen Anteil von 35 % an der deutschen Tochter von E-Trade erworben. E-Trade wolle die Geschäftstätigkeit in Deutschland zum Ende dieses Jahres aufnehmen, jedoch plane man keine Kooperation mit Consors. Vielmehr wolle E-Trade die alleinige Kontrolle über die deutsche Tochter behalten, da die Geschäftsabläufe beider Unternehmen zu verschieden seien.

Das Gerichtsurteil zur Werbekampagne von Consors werde zugunsten des Online-Brokers ausfallen. Bereits in der ersten Instanz habe Consors durch Aufgabe unlauterer Praktiken den Prozess gewinnen können. Consors hätte Neukunden einen Bonus in Form von Extrameilen bei der Lufthansa versprochen. Diese Maßnahme sei jedoch kurz nach dem Start wieder zurückgezogen worden.

Für die Analysten von Merck Finck & Co bleibt daher das Rating bestehen: Consors zählt weiterhin als "Outperformer".

Gordon Gecko
02.08.2000, 14:54
Ich sag's doch!

Wobei, dieser Bericht ist ja mal richtig informativ! Dennoch keine Interpretation der News, einfach nur die Tatsachen!

>> aber überlegt mal:
Ebay möchte ConSors loswerden, über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit äußerte man sich skeptisch, die Geschäftsmodelle würden nicht zusammenpassen.
ConSors besitzt (nach Übernahme der Berliner EffektenGesellschaft) 35% an E-Trade Deutschland. Die einzige Chance ConSors loszuwerden ist der Rückkauf des 35% Anteils. Unter Umständen könnte ConSors sich dies teuer bezahlen lassen, oder?

Gruß Gordon Gecko

Paule01
02.08.2000, 20:34
Wenn keine vertragliche Bedingungen bestehen, wird wohl Consors wieder eine voll gefüllte Kriegskasse erhalten.
(Weitere Akquisitionen)
Also gute Zeiten für Consors stehen bevor.

Paule01
07.08.2000, 11:31
In enger Zusammenarbeit mit dem Herausgeber des Börsenmagazins "Wertpapier" der DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.) überprüft die Rating-Plattform "diskountbroker.de" kontinuierlich die in Deutschland tätigen Discount-Broker und Direktbanken. Neben ConSors prüfte die Rating-Plattform 1822direkt, Brokerage 24, Comdirect, DAB, DiBa, Entrium, EQ-Online, Fimatex und pulsiv.com.

In der Gesamtbewertung schnitt ConSors als Testsieger ab. Ebenso in den Kategorien Aktienhandel, Fondshandel und Benutzerfreundlichkeit belegte ConSors den ersten Platz.

In der Kategorie Aktienhandel wurden folgende Rubriken bewertet: Intraday-Handel, Realtime-/Neartimekurse, Neuemissionen, Hintergrund- informationen, Wertpapierkredit, Europäischer Handel, US-Handel, Crossen, Außerbörslicher Handel.

Anzahl der angebotenen Fonds, Fondsrabatte (Anzahl und Höhe), Sparpläne sowie die Info-Tools zur Fondssuche und -analyse waren die Bewertungskriterien in der Rubrik Fondshandel.

Zur Beurteilung der Benutzerfreundlichkeit wurden Kriterien wie Navigation, Passwortverwaltung, Erreichbarkeit, Hotline, Geldüberblick, Informations- angebot, Konto-/Depotauszüge sowie Betriebssysteme herangezogen.

Paule01
07.08.2000, 11:34
07.08.2000
Consors mit 144 Euro fair bewertet
HSBC Trinkaus & Burkhardt


Die Analysten des Bankhauses HSBC Trinkaus & Burkhardt empfehlen die Aktie des Discount-Brokers Consors (WKN 542700) weiterhin zum Kauf.

Das Finanzinstitut gehöre zu den dominierenden Online-Brokern in Europa. Die Unternehmensstrategie beinhalte, das führende vertikale Finanzportal in Europa zu werden. Neben dem Aufbau einer Börse für Privatanleger wolle man anhand von Kostenreduzierungen für seine Kunden sowie durch eine erweiterte Produktpalette Wettbewerbsvorteile erschließen.

Die Nürnberger seien in einem größeren Maße als andere Online-Broker vom Transaktionsgeschäft abhängig. Dies gelte ebenso für die Berliner Effektengesellschaft, an der man zu 53 Prozent beteiligt sei. Demnach dürfte eine nachhaltige Korrektur an den Aktienmärkten die Ertragsperspektiven deutlich verringern. Trotz Verwässerung und Goodwill-Abschreibungen erwarten die Experten bereits im laufenden Jahr mit positiven Ergebnisbeiträgen des Berliner Maklerunternehmens.

Dem Anleger könne nach wie vor ein Engagement in den NEMAX-50-Titel nahegelegt werden. Den fairen Wert für das Papier beziffern die Analysten mit 144 Euro gegenüber ihrem bisherigen Kursziel von 139 Euro.

Paule01
16.08.2000, 10:07
Hier weitere postitve Analysen zu consors:

15.08.2000
Consors kaufen
HSBC Trinkaus & Burkhardt


Für den zuständigen Analysten Herr Joachim Müller von HSBC Trinkhaus & Burkhardt ist die Aktie des Online-Brokers Consors (WKN 542700) nach den veröffentlichten Halbjahreszahlen weiterhin ein Kauf.

Die vorgelegten Zahlen seien äußerst positiv. Belastungen für das EPS haben sich aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises, vor allem aber aus den mit der aggressiven Expansion in das europäische Ausland verbundenen Personalkosten, Abschreibungsaufwendungen sowie Steuereffekten ergeben, so der Experte. Gleichwohl hätten sich in der geographischen Expansion inzwischen deutliche Erfolge gezeigt: So zähle ConSors in Frankreich nach einem Kontenwachstum von über 20.000 im ersten Halbjahr inzwischen zu den führenden Online-Brokern des Landes. Spätestens im nächsten Jahr werde mit einem positiven Ergebnisbeitrag der französischen Tochter gerechnet. Consors sei bestens gerüstet für weiteres Wachstum in Europa, da das Unternehmen vom first-mover-advantage profitiere, vor allem auch gegenüber amerikanischen Brokern wie Charles Schwab oder E-Trade.

Aufgrund der Reduzierung des Marketingbudgets und der verhaltenen Börsenentwicklung habe sich das Kundenwachstum (+73000 neue Depots) in Deutschland im zweiten Quartal unterproportional zu den großen Wettbewerbern comdirect und Direkt Anlage Bank entwickelt. Dies könne sich aber schnell ändern, wenn sich im zweiten Halbjahr das Börsenumfeld verbessere und Consors seine Werbeinvestitionen entsprechend stark erhöhen würde.

Daneben bewerte der Experte die Übernahme der Berliner Effektenbank als sehr positiv. ConSors verlängere damit die Wertschöpfungskette hin zum Makler. Daneben erschließe man sich über den Ausbau des Investment Banking bei der Berliner Effektenbank Zugang zu höhermargigen Geschäftsfeldern. Ein weiterer Ergebnistreiber könnte die erfolgreiche Implementierung der geplanten Privatanleger-Börse (Retail-ECN) werden.

Der Analyst Herr Joachim Müller bleibt bei seinem Kursziel von 144 Euro.

Paule01
16.08.2000, 10:13
Und noch eine:

ConSors kaufen
Bankhaus Lampe


Das Bankhaus Lampe rät risikofreudigen Anlegern zu einem Investment in ConSors (WKN 542700).

Die Unternehmenszahlen zeigten im Vergleich zum 1. Quartal einen Anstieg der Kundendepots um 73.000 von 376.000 auf 449.000 (+19,4%). Der Anstieg der Kundendepots im 1. Quartal hätte allerdings noch +87,0% (von 201.000 Kunden Ende 1999 auf 376.000 Kunden per 31.3.2000) betragen.

Die Anzahl der ausgeführten Trades sei jedoch trotz der höheren Anzahl Kundendepots mit 3,1 Mio. gegenüber dem Vorquartal praktisch unverändert geblieben (3,2 Mio.) und habe im 1.Halbjahr somit 6,3 Mio. betragen.

Damit liege die Anzahl der Trades nach 6 Monaten im laufenden Jahr bereits höher als im Gesamtjahr 1999 mit 5,1 Mio. Trades. Die aktuelle Abflachung des Neukundenwachstums sei insbesondere vor dem Hintergrund des schwachen Marktumfeldes nicht verwunderlich.

ConSors habe trotz des schwierigen Marktumfeldes und zunehmenden Konkurrenzdrucks weiter, wenn auch abgeschwächt, wachsen können. Die deutlich erhöhten Marketingaufwendungen sehe man insbesondere vor dem Hintergrund der positiv zu bewertenden Expansion ins europäische Ausland.

Die Auswirkungen der Übernahme der Berliner Effektengesellschaft blieben abzuwarten. Bis dahin lasse man die Gewinnschätzungen unverändert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation behalte man die Einstufung bei und empfehle dem risikofreudigen Anleger die Aktie von ConSors weiterhin zum Kauf.

Traderbiker
18.08.2000, 12:34
WKN 542700
ConSors erweitert Übernahmeangebot



Die ConSors Discount-Broker AG hat, laut einer vwd Meldung, ihr Übernahmeangebot an die Aktionäre der Berliner Effektengesellschaft AG (BEG) im Verhältnis 2,7 zu eins, das am heutigen Freitag um 12.00 Uhr ausläuft, auf die Bezugsrechte im Rahmen der derzeit laufenden Kapitalerhöhung der BEG ausgedehnt.
Die BEG bietet, laut Angaben von Consors, ihren Aktionären im Rahmen der Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital 689.204 Aktien im Verhältnis 20 zu eins zum Preis von 30 Euro je Aktie zur Zeichnung an. Diese Bezugsrechte können vom 16. bis 30. August 2000 ausgeübt werden. Die Annahmefrist für den Umtausch der Bezugsrechte in ConSors-Aktien in Tranchen von jeweils 20 Stück läuft bis zum 23. August 2000 12.00 Uhr.





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Harleyluya
Traderbiker
Moderator>Pre IPO Talk<

Paule01
24.08.2000, 17:36
24.08.2000
Consors teuer
Wirtschaftswoche heute


Die Experten des Börseninformationsdienstes „Wirtschaftswoche heute“ halten die Aktie des Online-Brokers Consors (WKN 542700) für überbewertet.

Von der längeren Flaute an den deutschen Wertpapierbörsen sei auch der Discount-Broker Consors getroffen worden. Das zeigten die deutlich verlangsamten Wachstumsraten im zweiten Quartal.
Nach 175.000 neuen Kunden von Januar bis März seien von April bis Juli nur 73.000 weitere Konten eröffnet worden.

Vorstandschef Karl Matthäus Schmidt gebe sich trotzdem sehr zufrieden. Schließlich könne sich das Expansionstempo immer noch sehen lassen. So sei die Zahl der Kunden mit 449.000 gegenüber dem Vorjahr auf das Doppelte gestiegen. Das gesamte Depot- und Einlagenvolumen betrage mittlerweile knapp elf Milliarden Euro. Die Erträge seien in den ersten sechs Monaten von 157 auf 180 Millionen Euro gestiegen. Damit sei das Ergebnis von 1999 frühzeitig übertroffen worden.

Obwohl es bei Consors richtig rund laufe, erscheine das Kurspotenzial der Aktie stark begrenzt. Schließlich liege die Börsenbewertung wieder bei mehr als fünf Milliarden Euro.

Paule01
24.08.2000, 17:38
24.08.2000
ConSors Fusionsfantasie
Wirtschaftswoche


Die Experten der Wirtschaftswoche machen bei der ConSors-Aktie (WKN 542700) Fusionsfantasie aus.

Onlinebroking werde in Deutschland immer beliebter. Im ersten Halbjahr habe sich die Zahl der Onlinekunden auf 1,38 Millionen glatt verdoppelt – bis Ende 2003 rechneten Analysten mit einem Anstieg auf 5,2 Millionen.
Davon profitiere vor allem ConSors, mit 449 000 Kunden nach Comdirect die Nummer zwei unter Deutschlands Direktbrokern. Inzwischen sei die Marktposition der etablierten Onlinebanken so stark, dass Newcomer im Alleingang keine nennenswerte Marktanteile mehr gewinnen können.

Ein erfolgreicher Markteintritt könne somit nur über Kooperationen und Fusionen gelingen. Wachstumsmöglichkeiten im Kerngeschäft würden sich auch aus der Expansion ins europäische Ausland ergeben. In Frankreich, Spanien und der Schweiz sowie in Italien verspreche die Aufnahme neuer Produkte wie Versicherungen und Baufinanzierungen neue Impulse.

Zwar habe sich zuletzt das Neukundenwachstum wegen der schwachen Börsenentwicklung verlangsamt. Die langfristigen Wachstumsaussichten für ConSors würden davon aber unberührt bleiben, so Wirtschaftswoche.

Badinvestor
11.10.2000, 08:30
Nach Ansicht der Analysten der BHF-Bank sind die Papiere der Consors
Discount Broker AG zu teuer. Aus diesem Grund empfehlen die
Anlageexperten die Aktien des zu "verkaufen". Im Vergleich zu der
amerikanischen Konkurrenz sind die Aktien deutlich ueberbewertet, so
die Analysten weiter. Zwar befindet sich der Aktienkauf per Internet
weiter im Aufwind, dennoch wird gerate die Rentabilitaet in Zukunft
staerker unter Druck geraten als bislang, da zukuenftig mit einem noch
haerteren Wettbewerb unter den Discount Brokern gerechnet wird. Zudem
daempfe das schnelle Wachstum in Europa die Ertragslage von Consors.
Quelle:NL
Gruß Badihttp://www.aktienboard.com/vb/images/smilies/smile.gif

Gordon Gecko
27.10.2000, 00:05
Was ist denn mit Consors los? Die Aktie steigt aktuell um über 18% ?

Gruß Gecko

euroinvest
05.01.2001, 14:50
Der NEMAX50 wird heute unter anderem von den Verlusten des Online-Brokers Consors nach unten gedrückt. Es kursieren Gerüchte am Markt, daß das Unternehmen eine mögliche Gewinnwarnung ausgeben könnte. Derzeit verliert das Papier 16,87 % auf 44,06 Euro.

euroinvest
05.01.2001, 17:58
Consors dementiert Gewinnrückgang
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Die Consors Discount-Broker AG dementiert die Gerüchte, wonach mit einer Gewinnwarnung auf Grund fallender Umsätze zu rechnen ist. Dies teilte der Consors-Vorstand Schmidt heute mit.

BG

dynamitimdepot.de
06.01.2001, 02:35
Gewinnwarnung hin oder her, bei Online-Brokern ist zur Zeit nichts zu holen, ob sich das bald ändert, wers glaubt...

Consors hat jedenfalls heute mal wieder die Richtung vorgegeben.

Zitat von unserer Seite:
"Ob es reicht, um Offerte das Schicksal einer LetsBuyIt.com zu ersparen, muss man abwarten. Gerüchte über ein schwaches Q4 wegen des Preiskampfes in der Branche führten heute zu weiteren Verlusten. Wir bleiben bei allen Online-Brokern weiterhin außen vor..."

Quelle: http://www.dynamitimdepot.de

Artikel: Consors - News
05.01.2001 - Offerto nach Finnland getauscht

euroinvest
12.01.2001, 10:05
Der Online-Broker hat zum 1.Januar Uwe Schroeder-Wildberg zum Finanzvorstand berufen. Schroeder-Wildberg ist den Angaben zufolge seit Anfang 1999 Managing Director für Finanzen und Investor Relations sowie Mitglied des Executive Commitees gewesen. Zuvor war er bei der Südzucker AG im Finanzbereich tätig.

Nick Leeson
07.03.2001, 21:53
31 Euro für diesen Wert.

Ist das nicht unterbewertet???

Für mich ist der Wert ein klares Kaufsignal!!!!

Morgan
08.03.2001, 02:04
Hi Nick,

leider wird man im Markt zur gegenwärtigen Situation sehr viele vermeintlich unterbewertete Investments finden. Consors hat noch keinen Boden ausgebildet. Es wäre ein Glücksgriff in einer Abwärtsbewegung genau den Boden zu treffen.
Das heißt, man steigt entweder zu früh oder zu spät ein. Ich persönlich bin ein Freund der zweiten Variante, denn ein Wert muß mir erstmal zeigen, daß er zu einem Wachstum fähig ist.

Consors allerdings in den großen Topf mit all den anderen zu packen, ist allerdings etwas vorschnell. Dazu weißt der Wert ein zu beachtliches Wachstum auf. Das PEG-Ratio ist schon fast beängstigend niedrig bei ca. 0,36. Im Vergleich zur Comdirect ist das noch günstig. Diese weist zwar ein höheres Wachstum auf, ist jedoch vom KGV her gesehen etwar doppeltso hoch bewertet. Auch sehe ich Consors als besser positioniert an. Summasummarum halte ich die Aktie für sehr aussichtsreich, lediglich den Zeitpunkt noch nicht für gekommen.

Viele Grüße, und herzlich willkommen Nick,
Morgan

miezmiez
08.03.2001, 07:37
:D Consors so aus, daß sich gestern ein Harami Cross gebildet hat welches im Candle Stick ein schwaches Kaufsignal darstellt. Der GD3 hat den GD6 nach oben geschnitten und der kurz als auch der lange MACD geben Kaufsignal.
Was bedenklich stimmt, ist der Umstand, daß der RSI wieder am Fallen ist. Der heutige Tag bleibt abzuwarten wie sich der Wert entwickelt. Mit dem Bewußtsein daß auch Verluste möglich sind, ist ein Trade mit Absicherung nach unten sicherlich interessant und spannend.
Wer langfristig orientiert ist, sollte mit einem Einstieg noch warten, bis der Wert seine letztendliche Orientierung gefunden hat.

euroinvest
16.05.2001, 10:10
Tagestipp: Consors Discout Broker (CSO NM, WKN: 542700) „in unruhigen Gewässer“ ist erstmals seit dem Börsengang auf Quartalsbasis in die Verlustzone geraten. Nach einem Gewinn vor Marketingkosten und Steuern von 28 Mio. Euro im Q1 2000 musste der Online Broker im ersten Quartal einen Verlust von knapp 16 Mio. Euro hinnehmen. CFO Uwe Schroeder-Wildberg begründete diese Entwicklung mit den anhaltend schwierigen Bedingungen an den Aktienmärkten sowie mit steigenden Aufwendungen infolge der europäischen Expansion. Da eine nachhaltige Erholung an den Aktienmärkten aus heutiger Sicht nicht zu erwarten ist, zeigte sich Schroeder-Wildberg wenig optimistisch hinsichtlich des Profit-Outlooks für das gesamte Geschäftsjahr. Zumal im April kein Anziehen der Tradingaktivitäten zu verzeichnen war. Dies steht im Kontrast zu den US-Brokern, die begünstigt von sinkenden Zinsen höhere Volumina erzielten.
Der Broker will den steigenden Kostentrend wie bereits auf der letzten Analystenkonferenz angekündigt, mit einem Kosten- und Effizienzprogramm in Höhe von rund 30 Mio. Euro begegnen. Dennoch sind Zweifel angebracht, ob Consors dieses ambitionierte Programm realisieren kann. Wenngleich die Marketingkosten auf AG-Ebene gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesenkt werden konnten, hat die Gruppe offensichtlich Schwierigkeiten die Kosten der rückläufigen Marktentwicklung anzupassen. Erschwerend wirken sich zudem die Anlaufkosten bei Consors Capital aus, die sich im zweiten Halbjahr negativ auf die G+V niederschlagen werden.
Gleichzeitig reduzierte der CFO auch die Targets für das Emissionsgeschäft für das laufende Jahr. Dieser negative Ausblick bestätigt unsere Skepsis, dass der Zeitpunkt für die Gründung einer Investmentbank alles andere als glücklich gewählt wurde, zumal abzuwarten bleibt, ob es Consors vor dem Hintergrund des kompetitiven Umfelds gelingt, als Investmentbank für Wachstumswerte eine nachhaltig profitable Nische zu erschließen.
CFO Schroeder-Wildberg deutete an, dass der Fokus im laufenden Jahr auf Cost-cutting gelegt werden soll. Die verstärkte Adressierung dieses Problems, dürfte aber mit einer Wachstumsverlangsamung des Brokeragegeschäfts einhergehen. Dynamisches Wachstum ist allerdings für einen Online Broker eine unbedingte Voraussetzung dafür, um in eine höhere Bewertung hineinzuwachsen um somit zukünftige Bewertungen rechtfertigen zu können. Da diese Aussicht angesichts der korrigierten Zielsetzungen vorerst versperrt bleibt und eine nachhaltige recovery an den Aktienmärkten nicht abzusehen ist, drängen sich bei Consors keine Investments auf. So dass die Aktie nicht mehr als eine Halteposition ist. Halten

Hornblower Fischer AG

Vienna
10.07.2001, 21:27
Threadthema: Consors, Gewinnwarnung

Realität: Consors, Gewinnwarnung??


Der Online-Broker Consors gibt am Dienstagmorgen vorläufige Zahlen für das zurückliegende Quartal 2001 bekannt. Demnach gewann das am Neuen Markt gelistete Unternehmen von April bis Juni 19.100 Neukunden, und steigerte nach eigenen Angaben das Depot- und Einlagevolumen gegenüber dem 1. Quartal 2001 um 350 Mio. auf 8,5 Mrd. Euro. Darüber hinaus entwickelten sich die Fonds im Berichtszeitraum auf über 1,0 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von rund 15% bzw. 133 Mio. Euro entspricht.

Gleichzeitig verzeichnete der Finanzdienstleister jedoch einen Rückgang der Trades gegenüber den ersten drei Monaten 2001 um 28% auf 1,8 Mio. Trades, der auf den allgemeinen Abwärtstrend aller deutscher Börsen zurückgeführt wird. Um auch in dem schwierigen Börsenumfeld überleben zu können, startete Consors das Kosteneinsparungsprojekt ’Fit for Future’. Unternehmensmeldungen zufolge wurden damit neben eingesparten Projektkosten in zweistelliger Millionenhöhe nahezu 100 Stellen in Deutschland abgebaut. Das gesteckte Ziel, im laufenden Jahr mindestens 15 Prozent des für 2001 geplanten Budgets, rund 30 Mio. Euro, einzusparen, sei dadurch in den vergangenen Monaten weit überschritten worden, meldet der Online-Broker.
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Alles in allem ..... eine tolle Erkenntnis.
Wer in den letzten beiden Jahren die Transaktionsnummern seiner Trades notiert hat, der konnte vorstehende Meldung bezüglich des Schrumpfens der "Aktivitäten" schon ab Dezember´00 ahnen.

Bei Subtraktionskenntnissen sogar "wissen" http://www.stockboard.de/ubb/smile.gif
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MfG, vienna

Nobody
11.08.2001, 17:58
Hallo

Frankfurt, 11. Aug (Reuters) - Die Nürnberger Direktbank Consors wird das Geschäftsjahr 2001 statt mit einem Gewinn voraussichtlich mit einem Verlust beenden. "Wir werden das zweite Halbjahr mit roten Zahlen abschließen, das ist vor dem Hintergrund der schwachen Börsen auch kein Wunder", sagte Karl Matthäus Schmidt in einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview der "Welt am Sonntag". Bereits im ersten Quartal war der im Auswahlindex des Neuen Marktes Nemax50 gelistete Discount-Broker in die Verlustzone geraten und hatte Mitte Mai auch für das zweite Quartal vor roten Zahlen gewarnt. Angesichts anziehender Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte sah Schmidt im Mai jedoch einen Gewinn für das Gesamtjahr als realistisch an. Consors will am Dienstag Geschäftszahlen zum zweiten Quartal veröffentlichen. Schmidt sagte der Sonntagszeitung, Consors strebe nun für das kommende Jahr ein "leicht positives Ergebnis" an. Dazu werde man unter anderem die Kosten senken. So habe Consors die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland auf 1030 von 1160 zurückgeschraubt und werde die Personaldecke durch Fluktuation weiter abschmelzen. Insgesamt sollten pro einzelnem Etat 30 Prozent eingespart werden, sagte Schmidt. Über die weitere Entwicklung der vergleichweise neuen Investmentbank-Tochter Consors Capital, die den Planungen nach im derzeit von einer Flaute gebeutelten Neuemissionsbereich tätig sein sollte, zeigte sich Schmidt optimistisch. "Consors Capital muss spätestens in zwei Jahren in der Gewinnzone sein. Ich bin aber guter Dinge das wir das schaffen." Von Reuters am Freitag befragte Analysten erwarten bei Consors für das zweite Quartal durchschnittlich einem Verlust nach Steuern von 21,40 Millionen Euro nach 15,59 Millionen Euro im ersten Quartal. Am Freitag war die Consors-Aktie mit einem Plus von mehr als acht Prozent bei 15,29 Euro aus dem Handel gegangen. Insgesamt hatte die Aktie im Wochenverlauf gut zehn Prozent an Wert verloren.

quelle Reuters

Gruß nobody

Badinvestor
13.08.2001, 17:14
CONSORS Analyse:
Wie hoch sind Umsatz und Gewinn des Unternehmens?
Anleger müssen wissen, in welcher Höhe das Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen verkauft, und wie viel von dieser Gesamtsumme als Gewinn in das Unternehmenswachstum oder an die Aktionäre fließt.

CONSORS DISCOUNT-BRO Jahresumsatz: 420,34 Mio..
CONSORS DISCOUNT-BRO Jahresgewinn: 16,98 Mio.
http://data.moneycentral.msn.com/scripts/chrtsrv.dll?STATIC=C^Umsatz%3B^S^6%3BCONSORS+DISCO UNT%2DBRO%3B1%3B1%3B420%2E335968%3B^V^%7C+Mio%2E^I ^3^X150Y140B16777215

Wie schnell wächst das Unternehmen?


CONSORS DISCOUNT-BRO Jahresumsatzzuwachs: 143,51%.
Abweichung vom Durchschnitt der Finanzwesen -Branche: -122,10 Prozentpunkt(e)
CONSORS DISCOUNT-BRO Jahresgewinnzuwachs: 14,93%.
Abweichung vom Durchschnitt der Finanzwesen -Branche: -172967,85 Prozentpunkt(e

Wie profitabel ist das Unternehmen?
Anleger ziehen Unternehmen vor, deren Gewinnspanne -- der einbehaltene Prozentsatz des Umsatzes -- von Jahr zu Jahr steigt. Diese Steigerung wird durch Ausgabensenkung oder Preiserhöhungen erzielt. Wählen Sie Unternehmen aus, die kontinuierlich höhere Gewinne erzielen als gleichrangige Firmen.

CONSORS DISCOUNT-BRO Jahres-Nettoumsatzrendite: 4,0%
Abweichung vom 5-Jahres-Durchschnitt der Nettoumsatzrendite: -2,9 Prozentpunkt(e)
http://data.moneycentral.msn.com/scripts/chrtsrv.dll?STATIC=C^Nettoumsatzrendite^S^6%3BCONS ORS+DISCOUNT%2DBRO%3B1%3B1%3B4%2E03844022750854%3B 6%3B5%2DJahres%2DDurchschnitt+des+Unternehmens%3B8 %3B1%3B6%2E98505020141602%3B6%3BBranche%3B2%3B1%3B %2D113%2E094261169434%3B^V^%7C%25^I^3^X200Y140B167 77215

Wie gesund sind die Unternehmensfinanzen?
Der Verschuldungsgrad stellt die langfristigen Kredite des Unternehmens als Prozentsatz seines Eigenkapitals dar. Je niedriger dieser Wert, desto besser.

CONSORS DISCOUNT-BRO Verschuldungsgrad: k.A..
Durchschnittlicher Verschuldungsgrad der Finanzwesen -Branche: 373,00.

Kurzanalyse: Quelle: MSN

schlaubi
18.10.2001, 16:49
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Consors auf dem Weg in die schwarzen Zahlen: 27% der Arbeitsplätze abgebaut

Projektkosten gesenkt - Weiteres Neukundenwachstum, Fondssparplangeschäft
boomt weiter, Trades im Trend der Aktienmärkte

Die Consors Discount-Broker AG hat durch konsequente Sparmaßnahmen und
Absenkung des Personalbestandes um rund 300 Stellen (-27%) bis 31.12.2001
nachhaltig die Weichen in Richtung Profitabilität gestellt. Neben der
Rückführung des Marketingbudgets und von Projektkosten, wird vor allem die
Trennung vom Call Center Berlin positive Effekte zeigen. Consors hat im 3.
Quartal 2001 aber auch operativ eine erfreuliche Entwicklung beim
Kundenwachstum, bei der Zahl der Fondssparpläne und eine im Trend der
Aktienmärkte liegende Entwicklung bei den Trades gezeigt.

Karl Matthäus Schmidt, CEO der Consors Discount Broker AG: 'Wir haben mit
Gewinnen von 1996 bis 2000 gezeigt, was wir wirklich leisten können. Consors ist
auf dem besten Wege zu dieser alten Form zurückzufinden. Wir haben alles
Notwendige in die Wege geleitet, dass wir in der AG schon in 2002 - auch bei
anhaltend schlechtem Marktumfeld - wieder schwarze Zahlen schreiben.'

Von Juli bis September ist das Depot- und Einlagevolumen der Consors-Gruppe
gegenüber dem 2. Quartal um 27%, (2,25 Mrd.) auf Euro 6,23 Mrd gesunken; dabei
beläuft sich das Depotvolumen auf Euro 4,58 Mrd (-33%), wobei das Fondsvolumen
mit Euro 828 Mio (-19%) relativ stabil blieb; die Sichteinlagen haben sich um
3% auf Euro 1,65 Mrd. erhöht. In Deutschland stieg die Zahl der Fondssparpläne
erneut um über 11.000 auf über 127.000 an. Im selben Zeitraum konnte Consors
nahezu 15.000 Neukunden gewinnen. Dabei standen den Depoteröffnungen 8.200
Depotschließungen gegenüber, so dass sich die Zahl der Depots im Konzern auf
555.540 erhöht hat - in der AG 491.330 und im Ausland 64.210. Die Zahl der
Depotschließung ist im Vergleich zum 2. Quartal erfreulicherweise um 15%
rückläufig. Die Anzahl der Trades ermäßigte sich im Rahmen der schlechten
Stimmung an den Aktienmärkten, im Konzern um 22% auf 1,4 Millionen; davon in
Deutschland 1,1 Mio. und im Ausland 0,3 Mio. Nach ruhigerem Geschäft in den
Urlaubsmonaten, ist seit September eine erhöhte Aktivität zu spüren.

Badinvestor
20.10.2001, 08:12
Hallo schlaubi

Ähmmmm was heißt das nun jetzt das Conosr pleite geht ?
Wie soll man das nun verstehen ?

schlaubi
20.10.2001, 11:30
@Badi

Ich glaube nicht das Consors so schnell die Pforten schließen wird. Gut, sie machen eine schlechte Zeit durch, aber bevor Consors dicht macht, gehen einige andere vorher baden, dadurch würde widerum Consors mehr Marktanteile bekommen, da weniger Konkurenz. Wie im richtigen Leben, die schwachen werden sterben, damit die starken Leben können.

by
schlaubi

MaUhl
22.10.2001, 14:54
Ich bin hier anderer Meinung.
Man sollte die Stärke von Consors nicht überschätzen. Ein ganzes Call-Center zu schließen und auch sonst überall stark zu streichen sind Anzeichen für Schwäche. Andere Online-Broker sind da fester aufgestellt. Die Zahlen insbesondere von der DAB bank konnten sich ein den letzten Quartalen deutlich abkoppeln.
Hinter Consors steht mit der SchmidtBank auch keine so starker Mutter wie die HVB hinter DAB oder die Commmerzbank hinter der Comdirekt.
Wenn's doch noch länger abwärts geht, welcher Strohhalm wird stärker sein?

enrico2
18.11.2001, 14:24
Sonntag, 18. November 2001
Bayerische Lösung
Hilfestellung für die SchmidtBank

von Antje Goll

Für die finanzielle angeschlagene SchmidtBank zeichnet sich eine Bayerische Lösung ab. Ein Sprecher von Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) erklärte am Wochenende in München, dass sich der Freistaat an einer „tragfähigen Lösung“ für das Institut beteiligen wird. Es werde von mehreren Partnern nach einem Ausweg gesucht. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Am Freitag war das ganze Ausmaß der Misere, in der sich die SchmidtBank befindet, bekannt geworden. Nachdem zuvor lediglich von einem Wertberichtigungsbedarf in Höhe von 400 Mio. Euro die Rede war, stand das Institut am Freitag vor dem Aus. Die „Financial Times Deutschland“ (FTD) hatte unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, dass das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BaKred) eine rasche Auffanglösung für das Institut fordert. Grund für das Ultimatum sei die überhöhte Bewertung des Online-Brokers Consors, hieß es. Die SchmidtBank ist mit 64,5 Prozent an Consors beteiligt.

Das Institut mit Sitz in Hof habe den Online-Broker in der Vergangenheit mit marktnahen Daten in die Bilanz eingebracht, die nicht dem tatsächlichen Wert entsprochen hätten, berichtet das Blatt weiter. Im Oktober 1999 notierte die Consors-Aktie bei einem Kurs von 160 Euro, was einer Marktkapitalisierung von 7,5 Mrd. Euro entsprach. Zur Zeit liegt der Consors-Kurs bei rund 13 Euro, der Börsenwert bei unter 640 Mio. Euro. Dadurch, dass der Marktwert um einen dreistelligen Millionenbetrag unter dem Buchwert liegt, hat sich die Bankenaufsicht eingeschaltet. Darüber hinaus mehrten sich in der jüngsten Vergangenheit Gerüchte über einen Wertberichtigungsbedarf der SchmidtBank in Höhe von 400 Mio. Euro.Verhandlungen mit der Deutschen Bank, der HypoVereinsbank und anderen Instituten über einen Verkauf von Consors waren bislang daran gescheitert, dass die Schmidt-Familie als Kaufpreis den überhöhten Buchwert gefordert hatte.

Giuseppe Guido Amato, Aktienhändler bei Lang & Schwarz, hält einen Verkauf der gesamten SchmidtBank für wahrscheinlich. Sollte es dem Institut gelingen, Consors abzustoßen, würde es sich lediglich um eine kleine Finanzspritze handeln, die jedoch nicht ausreichen würde, um den Kapitalbedarf zudecken, erklärte Amato gegenüber n-tv.de. Für potenzielle Interessenten bestehe keine Eile, da sie so lange warten könnten, bis der SchmidtBank und ihrem Online Broker die Puste ausgehe. Derzeit arbeite jeder in der Branche an seiner eigenen Baustelle und der Markt sei verteilt, so der Experte weiter. Für die SchmidtBank biete sich eine bayerische Lösung an, obgleich die Bayerische Landesbank, die zu 50 Prozent den Sparkasen gehört, von diesen unter Druck gesetzt werden könnte.

Ein kompletter Verkauf der SchmidtBank, die vor allem im Nordosten Bayerns tätig ist, wäre nicht unproblematisch. Eine Schließung der 125 Filialen wäre fatal für die ohnehin strukturschwache Region. Hier hatte das 1882 gegründete Familienunternehmen mittelständische Betriebe mit Krediten versorgt, als sich die Geschäftsbanken bereits zurückgezogen hatten. Darüber hinaus kursieren am Finanzmarkt Gerüchte, dass sich das Institut bei seinen Immobiliengeschäften in Sachsen vergaloppiert hat. Auf Landesbürgschaften kann die Bank jedoch nicht hoffen. Die „FTD“ berichtet unter Berufung auf Kreise des bayerischen Finanzministeriums, dass eine Landesbürgschaft nicht in Frage kommt. Am wahrscheinlichsten sei eine Auffanglösung unter Beteiligung der Bayerischen Landesbank und der Landesförderanstalt Bayern. Beide Stellen wollten dies nicht kommentieren.

Adresse: http://www.n-tv.de/2787054.html

plasir
15.03.2002, 12:17
kommen heute nicht die News (Übernahme) zu Consors ?
Wär doch ein Trading buy wert, oder ?

Sul
15.03.2002, 12:22
Unterdessen ist am Dienstag die Frist zur Abgabe von Angeboten für den Onlinebroker Consors abgelaufen, an dem die Schmidt Bank knapp zwei Drittel der Anteile hält. Die Commerzbank, der US-Onlinebroker E-Trade sowie die französischen Großbanken BNP Paribas und Société Générale haben beim beauftragten Frankfurter Bankhaus Metzler Gebote eingereicht. (as)

Und wann soll das ganze heute veröffentlicht werden ?

gismick
15.03.2002, 12:24
Consors ist mir persönlich in den letzten Tagen schon zu gut gegangen - scheint sich eher abzuschwächen!

Gruß
gismick

plasir
15.03.2002, 12:25
ich weiß nicht ob die News heute kommen. Hab nur soetwas läuten gehört.

Consors ist nicht zu gut gegangen.
ANgebot war unbeziffert zw. 14-16 €.
Und genau an den unteren 14€ hält sie sich.

Hat bloß wegen der Marktschwäche etwas abgegeben.

Sul
15.03.2002, 12:28
aktuell bei 13,6-13,8
Mal die letzten News zu Consors lesen, vielleicht steht da ja was.

Sul

Sul
15.03.2002, 12:40
@plasir: kann nix finden über heutige News

Woher hatteste das denn ?
Sul

Das hab ich hier noch, vom 11.3:
Angeblich soll Consors bereits in dieser Woche verkauft werden. Aussichtsreichste Bieter seien die Banque Nationale de Paris (BNP) sowie der US-Online-Broker E*Trade, berichtet der „Euro am Sonntag“. Das Gebot der Franzosen liege bei 17,90 Euro je Aktie, schreibt das Anlegermagazin. BNP hat den genannten Preis inzwischen als "lächerlich" zurückgewiesen.
Momentan ist ein Anteilsschein für 13,95 Euro zu haben – ein Aufschlag von 11 Prozent.

plasir
15.03.2002, 13:06
Angeblich soll Consors bereits in dieser Woche verkauft werden

Sul
15.03.2002, 13:12
Angeblich

Spekulation ;)
Deswegen kaufst du
oder erst wenn die News draußen ist ?

Sul

plasir
15.03.2002, 13:14
erst wenn News draußen sind.

Sul
15.03.2002, 13:14
ach so
naja, mal schauen wie die us börsen laufen.
Habe aber heute noch Lust aufn Zock.

Gruß Sul

plasir
15.03.2002, 13:35
halt dich lieber raus. nur was für profis/richtige daytrader heute.

Ich mach heute garnichts. Mir alles zu unberechenbar.

plasir
15.03.2002, 13:36
wenns in den finger juckt und man will unbedingt, dann geht's meistens in die Hose. ;)

Ca$hmandt
15.03.2002, 13:48
hab mal 100 zu 13,60 gekauft. bin mal gespannt. meldet euch wenn ihr was hört!

plasir
15.03.2002, 14:17
ich würde empfehlen auf www.vwd.de die adhoc nachrichten seite offenzulassen und oft zu refreshen.
dann kriegste es schneller mit.....wenn was kommen sollte.

Ca$hmandt
17.03.2002, 14:35
Würde mal wissen, wie hoch den die user des boards das Übernahmeangebot schätzen????

Ich denke (und hoffe :D ) so um die 16.

plasir
17.03.2002, 22:24
15,20

BeFrank
17.03.2002, 22:28
15,9578348795 :D

Ca$hmandt
17.03.2002, 22:56
mit allem ab 15 waere ich zufrieden, dann könnt ich mich nett beklagen!!!!!!!! die solln mal hinmachen meine güte!

Ca$hmandt
18.03.2002, 16:15
Naja so wie es momentan aussieht, wird bei 14, 30 zugemacht. sollte das der abfindungskurs sein???

Ca$hmandt
18.03.2002, 18:50
Auf der platow hp gabs vor kurzer zeit dieses:

Zu welchem Preis wird Consors über den Tisch gehen?

Die Spekulation um den Direktbroker Consors wurde in den vergangenen Wochen angeheizt. Kurse von bis zu 18 Euro kursierten unter den Marktteilnehmern. Mittlerweile scheint sich der Kurs bei 14/15 Euro einzupendeln.


Hinzu kommt die Frage: Wer wird sich von den potenziellen Übernahmekandidaten durchsetzen? Die größten Chancen räumen wir BNP Paribas sowie dem amerikanischen Directbroker etrade ein. Aber auch die HypoVereinsbank wird noch ein gehöriges Wort mitreden.


Wir gehen davon aus, dass die Nürnberger keinesfalls unter 15 Euro über den Tisch gehen werden. Vielmehr rechnen wir mit einem Übernahmekurs, der im Bereich 16/17 Euro liegen wird. Investierte Anleger sollten am ball bleiben.(mn)


Internet: http://www.platow.de

hoellenfuerst
18.03.2002, 18:51
die gehen wahrscheinlich davon aus, das consors als abschreibeobjekt angesehen wird.
ein weiterer grund könnte sein, das online-broker der renner schlechthin sind... :D

Gordon Shamway
18.03.2002, 18:54
Als ob da "Anleger" im konservativen Sinne investiert wären ... :D

Ca$hmandt
18.03.2002, 19:09
ich hab vor ner woche mal zum "spass" 100 zu 13,60 gekauft. daher mein interresse! :D

Gordon Shamway
18.03.2002, 20:34
Doch nicht am Ende noch auf einem Consors-Konto deponiert? :confused: :eek: :D

hoellenfuerst
18.03.2002, 21:16
Montag, 18.03.2002, 21:01
Ad hoc: ConSors Discount-Broker deutsch

Consors: Kostensenkungsprogramm in 2001 erfolgreich umgesetzt
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Consors: Kostensenkungsprogramm in 2001 erfolgreich umgesetzt
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen und Firmenwerte
Der Konzernabschluss der Consors Discount- Broker AG des Geschäftsjahres 2001 ist
wie erwartet durch die stark rückläufigen Transaktionszahlen und -volumina in
einem sehr schwachen Kapitalmarktumfeld belastet. Die Operativen Erträge haben
sich demgemäß auf 179,6 (i. VJ. 333,7) Mio. EUR verringert. Durch die
erfolgreiche Umsetzung des im Jahr 2001 bereits frühzeitig eingeleiteten Kosten-
senkungsprogrammes "Fit for Future" konnten die Operativen Aufwendungen vor
Abschreibungen auf 243,9 (266,2) Mio. EUR reduziert werden und haben sich damit
deutlich besser entwickelt als erwartet. Bei Abschreibungen auf Sachanlagen in
Höhe von 38,3 (23,4) Mio. EUR beläuft sich das ausgewiesene Operative Ergebnis
nach Steuern und Anteilen Dritter auf -62,8 (26,5) Mio. EUR bzw. auf -1,32 EUR
je Aktie nach 0,58 EUR im Vorberichtsjahr.
Vor dem Hintergrund der unsicheren konjunkturellen Aussichten und des
schwierigen Marktumfelds wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen
und Firmenwerte in Höhe von 79,5 Mio EUR vorgenommen, die sich auf Ebene des
Einzelabschlusses der Consors Discount-Broker AG in steuerlich nutzbaren
Abschreibungen auf verbundene Unternehmen sowie Beteiligungen widerspiegeln. Der
Jahresabschluss weist somit einen Fehlbetrag von 125,5 Mio. EUR aus,
entsprechend -2,64 EUR je Aktie. Mit einer Kern- und Eigenkapitalquote von 30%
der gewichteten Risikoaktiva verfügt die Consors-Gruppe über eine sehr gute
Eigenkapitalausstattung und liegt damit deutlich über den gesetzlichen
Anforderungen von 4% bzw. 8%. Im Geschäftsjahr 2000 hatte Consors einen Jahresüberschuss von 17,0 Mio. EUR oder 0,38 EUR je Aktie ausgewiesen und eine
Dividende von 0,18 EUR gezahlt. Das Unternehmen wird am 27.3. in Frankfurt
seinen Jahresabschluss auf einer Pressekonferenz und einem Analystenmeeting der
Öffentlichkeit vorstellen und erläutern.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 18.03.2002 Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
In der Überleitungsrechnung vom Jahresergebnis zum Operativen Ergebnis werden im
Jahresabschluss als wesentliche Positionen außerplanmäßige Abschreibungen auf
Beteiligungen in Höhe von 26,9 Mio. EUR und Firmenwerte in Höhe von 52,6 Mio.
EUR, planmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte mit 14,0 (9,5) Mio. EUR und
Restrukturierungsaufwendungen mit 5,6 Mio. EUR ausgewiesen. Damit belaufen sich
die Sondereffekte auf insgesamt 99,1 (9,5) Mio. EUR. Nach 35,2 (0) Mio. EUR
Steuerbereinigungseffekten und 1,2 (0) Mio. EUR Effekten aus der Bereinigung von
Minderheitsanteilen ergibt sich das Operative Ergebnis nach Steuern von -62,8
(+26,5) Mio. EUR, entsprechend -1,32 (+0,58) EUR je Aktie.
Die Consors-Gruppe verzeichnete im Berichtsjahr einen Zuwachs von rund 40.000
Neukunden (netto) auf insgesamt 565.701 Kunden. Die Zahl der Trades fiel auf 7,4
(12,3) Mio., entsprechend 1,1 Trades pro Kunde und Monat. Das Depot- und
Einlagevolumen der Kunden hat sich durch die Kursrückgänge auf 7,2 (9,1) Mrd.
EUR ermäßigt. Das darin enthaltene Fondsvolumen stieg im selben Zeitraum auf 1,1
(1,0) Mrd. EUR. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum 01.01.2002 auf 1.312
(1.593) verringert.
WKN: 542700; ISIN: DE0005427009; Index: NEMAX 50
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
info@dpa-AFX.de

Gordon Shamway
18.03.2002, 21:20
Am besten find ich den Satz: "Im Geschäftsjahr 2000 hatte Consors einen Jahresüberschuss von 17,0 Mio. EUR oder 0,38 EUR je Aktie ausgewiesen und eine
Dividende von 0,18 EUR gezahlt"

Da könnte man fast fürchten, dass die jetzt bei 2,64 EUR Verlust je Aktie was von den Aktionären bezahlt haben wollen. :D

hoellenfuerst
18.03.2002, 21:24
ich sehe, wir haben die gleiche sicht der dinge in diesem fall :D

Gordon Shamway
18.03.2002, 21:27
Da ist Hopfen und Malz verloren. ;)

hoellenfuerst
18.03.2002, 21:38
Neueste Meldung von dpa-AFX
Montag, 18.03.2002, 21:30
Consors weist für 2001 Verlust von 125,5 Mio Euro oder 2,64 Euro pro Aktie aus

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Der Nürnberger Online-Broker Consors Discount-Broker AG
hat für das Geschäftsjahr 2001 einen Verlust von 125,5 Millionen Euro
oder 2,64 Euro pro Aktie ausgeweisen. Wie das im NEMAX 50 notierte Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mitteilte, sind in diesem
Jahresabschluss außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen und Firmenwerte
in Höhe von 79,5 Millionen Euro enthalten.
Die Zahl der von den Kunden abgewickelten Transaktionen (Trades) sei von
12,3 auf 7,4 Millionen zurückgegangen. Das entspreche 1,1 Trades pro Kunde und
Monat. Das Depot- und Einlagevolumen der Kunden habe sich von 9,1 auf 7,2
Milliarden Euro ermäßigt.
Die Operativen Erträge fielen von 33,7 Millionen auf 179,6 Millionen Euro.
Durch die Umsetzung des im Jahr 2001 eingeleiteten Kostensenkungsprogrammes
seien die Operativen Aufwendungen vor Abschreibungen auf von 266,2 Millionen auf
243,9 Millionen Euro gesunken. Das ausgewiesene Operative Ergebnis nach Steuern
und Anteilen Dritter belaufe sich auf minus 62,8 Millionen Euro oder minus 1,32
Euro je Aktie.
Im Geschäftsjahr 2000 hatte Consors einen Jahresüberschuss von 17,0
Millionen Euro oder 0,38 Euro je Aktie ausgewiesen und eine Dividende von 0,18
Euro gezahlt./hi/
info@dpa-AFX.de

Ca$hmandt
18.03.2002, 22:24
@gordon : witzbold!! noe bin dab kunde. :D

Ca$hmandt
20.03.2002, 14:13
da ich davon ausgehe, das das angebot bei min. 15 liegen wird, hab ich heut mal nen limit bei folgendem os reingegeben:


http://optionsscheine.onvista.de/fi...?ID_OSI=535169

Gordon Shamway
21.03.2002, 21:53
Hmm, der Link klappt nicht. :(
Wenn der Rechner stimmt, hast du bei 15€ einen Gewinn von 10% und bei 12€ einen Verlust von 20%. (Transaktionskosten nicht eingerechnet) :cool:

hoellenfuerst
21.03.2002, 22:16
die anleger scheinen die aktie bis 14 zu kaufen..., so ruhig wie wie es um die nachrichtenlage ist, etwas gewagt, obwohl ich auch von mindestens 15teuro ausgehe..., ja wenn das wörtchen wenn nicht wäre :D

Gordon Shamway
21.03.2002, 22:18
Steht denn eigentlich schon fest, dass auch die freien Aktionäre abgefunden werden? :confused:

hoellenfuerst
21.03.2002, 22:19
gute frage :D , nächste frage :rolleyes:

Ca$hmandt
22.03.2002, 18:44
naja das ware ist der os wohl nicht, aber da das übernahme angebot ja so bei 40 Euro ;) liegen wird, kein prob!!!!! :D :D

Gordon Shamway
22.03.2002, 20:55
Hmmm, der Artikel im Sonntagsblättchen war vor 2 Wochen.
Wie lange soll sich dieses Elend eigentlich noch hinziehen? :confused: Wann werden wir endlich erlöst durch das Angebot, damit die Trader endlich wieder andere Nemax-Perlen aus dem Keller holen können? ;)

hoellenfuerst
22.03.2002, 21:34
vieleicht findet ja gar keine übernahme statt, dann lach ich mich kaputt :D , sieht ja so aus, als wenn sie sich nicht gerade um consors drängeln...

Gordon Shamway
23.03.2002, 18:49
Auf 3sat sprach der Herr von IR Research gestern von einem --> Bieterkampf :D :cool: :dunce: :D

Ca$hmandt
26.03.2002, 17:11
na wollens hoffen!!!!!!
heute riesige umsätze in meinem consors call!!! (535169)
sonst ist da kaum handelsvolumen, weiss da einer mehr???? :confused:

Gordon Shamway
26.03.2002, 17:43
Jetzt solls angeblich langsam aber sicher ernst werden mit dem Bietergefecht :cool:

Ca$hmandt
26.03.2002, 17:53
@gordon hast du irgentwelche news??????
gibs was zu lesen???? :confused:

Gordon Shamway
26.03.2002, 17:57
Im Börsenfernsehen erwähnte jemand derartiges am Rande ... :eek:

Ca$hmandt
27.03.2002, 14:44
Hier ein paar news:

Im Konzern werden erst 2003 schwarze Zahlen anstehen, wenn die Planungen des Managements aufgehen. Denn der Verbesserung des Ergebnisses steht eine durchgreifende Erholung der Börsenmärkte bevor. Die ist zwar wahrscheinlicher geworden, aber längst noch nicht sicher. Dass die Zahlen des Direkt-Brokers Consors mit einem Konzern-Verlust von 125,5 Mio. Euro tiefrot ausfallen, ist keine große Überraschung. Auch nicht, dass Konzern-Chef Karl Matthäus Schmidt „mit den Geschäftszahlen 2001 nicht zufrieden“ist. Und so richtet sich der Blick der Börsianer auf den Ausblick, den die Nürnberger geben. „Wir wollen 2002 so schnell wie möglich wieder profitabel werden“, sagt Schmidt im Rahmen eines Conference-Calls zu den Bilanzdaten. Allerdings wird dies nur auf Basis des Inlandsgeschäftes der Fall sein, für das Finanzvorstand Uwe Schroeder-Wildberg das Erreichen der Gewinnschwelle prognostiziert. Das Auslandsgeschäft wird auch 2002 defizitär bleiben und wohl erst ein Jahr später in die schwarzen Zahlen rutschen.In Summe wird das Konzernergebnis 2002 rot bleiben. Schroeder-Wildberg: „Wir gehen davon aus, dass wir 2003 nachhaltig die Gewinnschwelle erreichen werden.“ Zu genaueren Angaben lässt sich das Consors-Management derzeit nicht hinreißen. Zu dem weitreichenden Ertragsumschwung im laufenden Jahr sollen eine ganze Reihe von Maßnahmen beitragen. So hat Consors zum Beispiel 27 Prozent des Personals entlassen. Rund 100 Mio. Euro planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen drücken auf die Bilanz des vergangenen Jahres. Sollte das Marktumfeld stabil bleiben, sieht Schroeder-Wildberg keine weiteren Abschreibungen auf die Nürnberger zukommen. Man sei bei der Bilanz 2001 „konsequent und ertragsorientiert vorgegangen“, ergänzt Schmidt. Bleibt die weitere Marktentwicklung als große Unbekannte, die alle Planungen über den Haufen werfen kann. Wie kaum eine andere Branche sind die Direkt-Broker von Wohl und Wehe an der Börse abhängig. Verzeichnete Consors im Boomjahr 2000 noch 34 Trades pro Depot, ist diese Zahl 2001 auf 14 eingebrochen. Dass vor diesem Hintergrund die Provisionserträge um 43 Prozent einbrechen, ist nur natürlich. Ein Weg, der allerdings auch andersherum funktioniert, sofern die Börse mitspielt. „Unsere Erwartungen für die Märkte 2002 sind nach wie vor verhalten“, sagt Schmidt. Die Tradezahl pro Depot soll sich leicht erhöhen. Eine durchgreifende Verbesserung erwartet das Management des Direkt-Brokers erst im zweiten Halbjahr – und rechnet trotzdem mit 58.000 Netto-Neukunden, davon 13.000 im Ausland. DasWerbebudget wird allerdings auf Sparflamme bleiben. Bleibt die zurzeit alles bestimmende Frage nach dem Verkauf der Nürnberger. Die Konzern-Mutter SchmidtBank muss ihr 64,5-prozentiges Aktienpaket an dem Direktbroker verkaufen, um bei der Sanierung voran zu kommen. Bis Ende März soll dieses Vorhaben über die Bühne gehen. Noch wenige Tage also bis zur Entscheidung. Dennoch geben sich die Consors-Verantwortlichen zurückhaltend. Es wird lediglich bestätigt, dass der Verkauf bis Monatsende vonstatten gehen soll. Mit der nun bereinigten Bilanz sollten die Eckdaten für ein Übernahmeangebot endgültig klar abgesteckt sein. Bisher haben vier Banken bestätigt, für den Direkt-Broker Angebote abgegeben zu haben. Der Showdown sollte also spätestens nach den Oster-Feiertagen über die Bühne gehen. Bis dahin ist Warten angesagt – auch für Schmidt und Schroeder-Wildberg. Auf die Frage, wie sich ihre Zukunft nach dem Consors-Verkauf darstelle, antworten die Manager ausweichend: „Die Frage stellt sich im Moment nicht.“

hoellenfuerst
27.03.2002, 21:53
Welt': BNP Paribas will Consors übernehmen

BERLIN (dpa-AFX) - Bei der Auktion um die Übernahme des Online-Brokers
Consors zeichnet sich nach Presseinformationen eine Entscheidung ab.
Wie die in Berlin erscheinende Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf Finanzkreise schreibt, wird voraussichtlich
die französische Großbank BNP Paribas den Nürnberger
Internet-Wertpapierhändler übernehmen. Damit entstünde der mit Abstand größte
Online- Broker Europas. Consors und die französische Cortal, eine Tochter der BNP
Paribas, kämen gemeinsam auf fast eine Million Kunden, hieß es.
Die französische Großbank habe bisher als einziges Haus ein verbindliches
Angebot für Consors vorgelegt, heißt es in der "Welt". Den Informationen aus
Finanzkreisen zufolge sind zwar die Société Générale und
der amerikanische Online-Broker E-Trade noch nicht aus dem
Auktionsverfahren ausgeschieden. Doch gelte es als fraglich, ob die
beiden Häuser in den nächsten Tagen mit einem Gegenangebot nachziehen würden.
Branchenkreisen zufolge ist die BNP Paribas der eindeutige Favorit: "Sie hat
einen großen Verhandlungsvorsprung", zitiert die Zeitung einen Banker. Die
Commerzbank , die ursprünglich ebenfalls Interesse bekundet hatte, ist
nicht mehr mit von der Partie.
EINIGUNG EVENTUELL IN DER KOMMENDEN WOCHE
Finanzkreise würden erwarten, dass es bereits in der kommenden Woche zu
einer Einigung zwischen den Franzosen und Paul Wieandt, dem Vorstandschef der
Consors-Mutter Schmidt-Bank, komme. Wieandt, der die in die Krise geratene Hofer
Filialbank sanieren soll, hatte angekündigt, bis Ende März eine Lösung für
Consors finden zu wollen: "Sollte sich der Prozess lange verzögern, wäre das
sehr riskant", hieß es. So könne jederzeit der Aktienkurs des Online-Brokers
erneut einbrechen, was die Verhandlungen erschweren würde.
Den Informationen der "Welt" zufolge plant die BNP Paribas, den
Consors-Aktionären für ihre Anteilsscheine in etwa den jetzigen Börsenkurs zu
bieten. Das entspräche einem Gesamtpreis von rund 650 Millionen Euro, hieß es. Allerdings wollten die Franzosen offenbar nicht hundert Prozent erwerben. Der
Online-Broker solle weiterhin an der Börse notiert bleiben. Consors ging am
Mittwoch mit einem Abschlag von 1,56 Prozent auf 13,87 Euro aus dem Handel.
MARKE CONSORS SOLL ERHALTEN BLEIBEN
Außerdem wolle die BNP Paribas die Marke Consors erhalten, um in weitere
Länder Europas zu expandieren. Der neue Online-Broker wäre den Informationen
zufolge nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern auch in der Schweiz, Italien, Spanien und Belgien vertreten. Am Management um Consors-Chef Karl
Matthäus Schmidt wollen die Franzosen offenbar festhalten.
Teil der BNP-Paribas-Strategie solle zudem eine Vertriebskooperation mit dem
Versicherungskonzern Axa in Deutschland sein. Die Axa ist
mit 7,5 Prozent an der BNP Paribas beteiligt. Bisher fehlt der
Deutschland-Tochter, der früheren Colonia Versicherung, ein
Bankvertriebspartner. Eine Beteiligung der Axa an dem Online-Broker sei
allerdings nicht geplant, schreibt die "Welt"./av/tv
info@dpa-AFX.de

vcpro.de
28.03.2002, 12:47
Consors: keiner will die Discountbank


Für den in arge Finanzschwierigkeiten geratenen nordbayerischen Discountbroker Consors stehen die Kaufinteressenten nicht gerade Schlange, wie es den Anschein hat. Commerzbank, E-Trade und Société Générale scheinen nach und nach aus dem Bieterwettkampf zurückzutreten, so daß die französische Großbank BNP Paribas bislang das einzige ernsthafte Angebot unterbreitet hat. Für die Franzosen würde Consors optimal ins Konzept passen: nahezu 1 Mio. Kunden würden in Deutschland und Frankreich zum neuen Direktbroker gehören - der größte Kundenstamm einer Direktbank in Europa. Bereits für die folgende Woche erwarten Finanzprofis eine Einigung über den Verkauf der am Neuen Markt notierten SchmidtBank-Tochter.

Ca$hmandt
02.04.2002, 13:10
Tja das wars dann woh, denn os bin ich los mit nem schönen minus die aktie halt ich erst mal, schauen was die nächsten tage bringen. bin schon ein wenig enttäuscht.....

Orgami
02.04.2002, 13:40
Ich bin zwar nicht in Consors investiert, aber ich finde auch als Consors-Kundin die Öffentlichkeitsarbeit katastrophal. :mad:

Deswegen habe ich den Cash erstmal dort abgezogen.

Ca$hmandt
02.04.2002, 18:48
schon die werbung der diraba gesehen??? is doch lustig oder?

Dawnrazor
02.04.2002, 18:58
schon die werbung der diraba gesehen?

Nein, erzähl mal.

Nobody
02.04.2002, 19:05
Kreise: Consors wird in wenigen Tagen verkauft

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die SchmidtBank wird ihre Tochter Consors in den kommenden Tagen verkaufen. Das erfuhr die Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX am Dienstag aus unternehmensnahen Kreisen. Ursprünglich wollte das angeschlagene Bankhaus bis Ende März einen Käufer für den Online-Broker nennen./mur/bi/hi/

Quelle: DPA-AFX

Gruß Nobody

Ca$hmandt
02.04.2002, 19:52
@dawnrazor:musst halt mal bei diraba auf die seite gehen...

Ca$hmandt
02.04.2002, 23:50
Das wars anscheinend noch nicht!


Hof (vwd) - Zum ursprünglich bis zum 31. März geplanten Verkauf der Consors Discount-Broker AG, Nürnberg, durch die Muttergesellschaft SchmidtBank GmbH & Co.KGaA erklärte der Vorsitzende der Geschäftsleitung der SchmidtBank, Paul Wieandt, am Dienstag: "Ambitionierte Zeitvorgaben für abschließende Entscheidungen bei einem strukturierten Verkaufsprozess sind kein Selbstzweck. Im Rahmen unseres Zeitplans sind wir zu unterschiedlichen Zwischenergebnissen gekommen. Diese bedürften allerdings auf Grund vielfältiger Vertragsstrukturen sorgfältiger Analyse und Bewertung. Diese Arbeiten werden zügig zur Grundlage einer Entscheidung verdichtet."



Laut Presseberichten hatte bis Ende vergangener Woche nur die französische Großbank BNP-Paribas SA, Paris, ein bindendes Kaufangebot abgegeben. +++Marion Brucker


vwd/2.4.2002/mbu/mi

2. April 2002, 19:13

euroinvest
03.04.2002, 13:30
Die SchmidtBank habe sämtliche Spekulationen, dass der Verkauf von Consors kurz bevor stehe zurückgewiesen. Verschiedene Medien hätten berichtet, dass eine Entscheidung kurz bevor stehe. Paul Wiegand, Vorstandsvorsitzender der SchmidtBank habe eingeräumt, dass man zu Zwischenergebnissen gekommen sei, es seien jedoch noch einige Prüfungen erforderlich.
Als Übernahmefavorit gelte derzeit BNP Paribas. Die französische Bank habe die laufende Übernahmegespräche bestätigt. Über den Stand der Gespräche wollte das Unternehmen jedoch ebenfalls keine Angaben machen.

Mirko
03.04.2002, 13:33
Das neueste vom Consors-Verkauf: die SchmidtBank hat abgestritten, dass der Verkauf von Consors kurz bevor steht, es gäbe bisher lediglich erst einige Zwischenergebnisse. Am weitesten fortgeschritten seien die Gespräche mit der französischen Bank BNP Paribas. Wie weit man hier genau fortgeschritten sei, wurde auch nicht bekannt gegeben.

Nobody
04.04.2002, 02:13
Consors: Zahl der Trades sehr ehrgeizig / "Reduzieren" (HSBC)

Die Analysten von HSBC empfehlen Anlegern, Aktie des deutschen Onlinebrokers ConSors (542 700) zu "reduzieren". Die von Consors vorgelegten Zahlen würden genau mit den vorläufigen übereinstimmen. Statt der Zahlen bestimme jedoch ein Übernahmeangebot den Aktienkurs. Im Gegensatz zu den Wettbewerbern sei Consors auch beim Ausblick sehr genau gewesen: Für 2002 peile das Unternehmen Verwaltungskosten von 258 Millionen Euro und die Abwicklung von 9 Millionen Trades an. Die Analysten sehen das Kostenziel als erreichbar an, zweifeln aber an den anvisierten Trades. 9 Millionen Abwicklungen würden pro Mitglied 16,6 Trades pro Jahr entsprechen. Doch 2001 habe diese Zahl bei nur 13,6 Trades gelegen.

Gruß Nobody

Nobody
06.04.2002, 10:05
Consors zum Ersten, zum Zweiten, zum...


Der Online-Broker Consors entwickelt sich immer mehr zum Ladenhüter. Eigentlich wollte die SchmidtBank ihre defizitäre Tochter schon bis zum 31. März unter die Haube gebracht haben. Doch bisher gibt es nur einen einzigen potenziellen Käufer – die französische Bank BNP Paribas.

hon/reuters NÜRNBERG
Doch die Verhandlungen mit dem Partner ziehen sich offenbar. Schon vor zwei Wochen hatte SchmidtBank-Chef Paul Wieandt bekannt gegeben, dass sich der Verkauf um eine Woche verschieben wird. Doch auch dieser Termin ist nun hinfällig. Ein neues Datum wurde nicht genannt.

Es ist offenbar vor allem der Preis, der potenzielle Käufer abschreckt. In den vergangenen Tagen sank der Börsenwert zwar von 650 auf unter 600 Millionen Euro. Doch auch das hält Klaus Baumann, Analyst von SES Research, für zu hoch. „Den fairen Wert sehe ich bei rund elf Euro. Darauf könnte eine Prämie von rund zehn Prozent kommen.“ Am Freitag bewegte sich der Consors-Kurs um 12,5 Euro.

Neben BNP Paribas hatten auch die französische Bank Societe Generale und die Commerzbank Gebote abgegeben. Doch die beiden Mitbewerber scheinen nicht ernsthaft interessiert zu sein. Ihre Angebote waren nach eigenen Angaben schon prohibitv niedrig.

Da es große Überschneidungen von Comdirect und Consors gebe, habe die Commerzbank wohl nicht den höchsten Preis geboten, sagte ein Commerzbank-Sprecher. „Wir haben ein Gebot abgegeben und seitdem nichts mehr gehört.“ Auch der Vorstandschef von Societe Generale, Daniel Bouton, hatte gegenüber dem „Handelsblatt“ gesagt, das Gebot seiner Bank liege wohl deutlich unter dem der Mitbewerber.

„Ein Abstauber-Angebot kann man immer gut abgeben“, meint Georg Kanders, Banken-Analyst bei der WestLB. Die Commerzbank sei vor allem an den Kunden, nicht aber an Marke oder Infrastruktur von Consors interessiert – entsprechend niedrig sei das Gebot. Eine ähnliche Lage herrsche auch bei der Societe Generale mit ihrer Discountbroker-Tochter Fimatex.

Für die Paarung BNP Paribas und Consors ist Kanders hingegen weniger pessimistisch. Für BNP Paribas wäre der Deal ein Eintritt in einen ganz neuen Markt. Consors habe unter BNP Paribas größere Chancen, eigenständig zu bleiben, als unter den anderen beiden Mitbewerbern.

„Consors hat unter den deutschen Direktbrokern die beste Kundenbasis, hat nur zu hohe Kosten in der Abwicklung, aber das könnte sich mit einem neuen Partner ja ändern.“ Insgesamt sei Consors ein attraktiver Partner für BNP Paribas, so Kanders’ Einschätzung. Es fehle nicht mehr viel Volumen, damit Consors profitabel arbeiten könne. Deshalb hält er die Aktie auch für unterbewertet – unter der Voraussetzung, dass der Aktienhandel generell langsam wieder anzieht.

Und warum kommen BNP Paribas und Consors noch immer nicht zusammen? Kanders: "Der Teufel liegt da wohl im Detail."

Sollte BNP den Zuschlag erhalten, würde durch den Zusammenschluss von Consors mit dem BNP-Discount-Broker Cortal die größte europäische Direktbank mit einer Präsenz in sieben Ländern entstehen. Bisher ist die Commerzbank-Tochter Comdirect mit 615.000 Kunden die Nummer eins.

Cortal nimmt mit 391.000 Kunden bisher den vierten Platz unter den Online-Brokern ein und ist neben dem Heimatmarkt Frankreich in Belgien, Luxemburg, Italien und Spanien tätig. Consors steht mit einem Bestand von 566.000 Kunden an zweiter Stelle und ist vor allem in Deutschland präsent, aber auch in der Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien.

Consors steht mehrheitlich zum Verkauf, seit die Muttergesellschaft SchmidtBank Ende 2001 wegen finanzieller Probleme von einem Bankenkonsortium übernommen wurde. Die Bank hatte im vergangenen Jahr bis zu 1,3 Milliarden Euro Verlust gemacht, Consors hatte einen Vorsteuerverlust von 212,8 Millionen Euro verbucht.

Gruß Nobody

Ca$hmandt
17.04.2002, 19:01
17.04.2002 17:47


Interessenten für Consors spielen offenbar auf Zeit

Frankfurt, 17. Apr (Reuters) - Die Interessenten für den zum Verkauf stehenden Anteil der Hofer SchmidtBank am Online-Broker Consors drängen nach Informationen aus Bankenkreisen nicht auf einen raschen Geschäftsabschluss. Vor der außerordentlichen Hauptversammlung der SchmidtBank am Montag sei nicht mit einem Abschluss zu rechnen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch aus den Kreisen. Damit wächst nach Einschätzung von Analysten der Druck auf die SchmidtBank, die vor vier Monaten den Consors-Verkauf bis Ende März angekündigt hatte. Der Verkauf hat sich wegen Differenzen über den Preis aber verschoben. SchmidtBank, Consors und die mit dem Verkauf der Anteile betraute Privatbank Metzler gaben keinen Kommentar zu den Informationen aus den Kreisen ab. Die SchmidtBank war im vergangenen November in finanzielle Schieflage geraten und musste von einem Bankenkonsortium aufgefangen werden. Seither steht der Consors-Anteil zum Verkauf. Die französische Bank BNP Paribas gilt inzwischen als Favorit für die Übernahme der Anteile. BNP ist die Konzernmutter der französischen Online-Bank Cortal. Durch eine Übernahme würde die größte europäische Online-Bank entstehen mit rund einer Million Kunden in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien und Spanien. Auch BNP gab jedoch keinen Kommentar zum möglichen Verkaufstermin ab. ANALYST - UNBEFRIEDIGENDE SITUATION "Die Situation ist sehr unbefriedigend und man muss sich fragen, ob Metzler und SchmidtBank wirklich die Kontrolle über den Verkauf haben", sagte ein Analyst einer deutschen Großbank. Es sei von der SchmidtBank nicht besonders klug gewesen, sich selbst eine so klare Terminvorgabe für den Verkauf zu setzen, weil sie sich damit unter unnötigen Druck gebracht habe. Der Aktienkurs der am Neuen Markt notierten Consors liegt inzwischen rund 16 Prozent unter einem Hoch von 15,14 Euro, das die Papiere im vergangenen Monat erzielt hatten. Zum gegenwärtigen Aktienkurs ist Consors nur noch rund 594 Millionen Euro wert. Der Anteil der SchmidtBank liegt demnach bei rund 386 Millionen Euro. Die Hoffnungen der Investoren, dass es eine Bieterschlacht um die Anteile geben könnte, seien offenbar geschwunden, hieß es von Analysten. Zwischenzeitlich hatte die französische Sciete Generale erklärt, nicht mehr an Consors interessiert zu sein. Auch die Commerzbank ist offenbar aus dem Rennen. "Wenn BNP der einzige verbliebene Bieter ist, dann werden sie versuchen den Preis zu drücken, so tief sie können", sagte ein Analyst. Allerdings ist es nach Expertenansicht möglich, dass der US-Broker E-Trade noch ernsthaft für die Consors-Anteile bietet. Grund sei das Scheitern des Unternehmens bei dem Versuch, den US-Konkurrenten Datek Online Holdings Corp zu übernehmen. fun/zap

Quelle: REUTERS

MaUhl
20.04.2002, 17:20
Am Montag ist ja endlich die ao HV der SchmidtBank - vielleicht wird den Spekulationen über den Consors-Verkauf ein Ende gesetzt und der Übernahmepreis bekannt gegeben.
Wenn nicht, geht's in jedem Fall erstmal abwärts ...

Ca$hmandt
20.04.2002, 18:46
wird auch zeit so ne langweilige übernahme hab ich noch nie erlebt!

hoellenfuerst
20.04.2002, 18:47
weil sie sich alle um die onlinebroker drängeln... :D

Gordon Shamway
20.04.2002, 18:49
Langweilig! Wohl wahr, selbst die alte Tante Mobilcom hat momentan mehr Pep. :dunce:

Ca$hmandt
22.04.2002, 16:08
Hof (vwd) - Beim Verkauf des Online-Brokers Consors, befindet sich der Eigentümer SchmidtBank KGaA GmbH & Co KG, Hof, nach Angaben ihres Vorsitzenden der Geschäftsführung "in guten Verhandlungen". Paul Wieandt sagte auf der außerordentlichen Hauptversammlung der SchmidtBank am Montag, er sei optimistisch, doch "gut Ding will Weile haben". Deshalb wollte er den Aktionären keinen neuen Zeithorizont hinsichtlich eines Vertragsabschlusses geben. Ursprünglich sollte der Verkauf der SchmidtBank-Tochter Consors Discount-Broker AG, Nürnberg, bereits Ende März abgeschlossen sein.

Gordon Shamway
22.04.2002, 18:04
Immerhin konnte man mit in Consors blockiertem Kapital in den letzten Wochen nicht auf die Idee kommen, gar auf Thiel zu spekulieren. :angry:

Ca$hmandt
22.04.2002, 18:21
Haha der war gut gordon bei consors bin ich nur 10% im minus und du bei thiel???? :D

Gordon Shamway
22.04.2002, 21:54
Im Musterdepot zu 13,21 € gekauft. Xetra Schlusskurs heute 11 €. Macht Summasumarum 16,73% (temporäres) Minus. :mad: :angry:

Ca$hmandt
22.04.2002, 21:56
naja das geht ja noch, es soll ja leute geben die die über 20 gekauft haben und immer noch haben :D

mir gehts übrigens mit ner anderen aktie auch net viel besser, aber das ist ein anderes thema.......... :(

Gordon Shamway
26.04.2002, 22:36
EuramS-Weger hat heute unter 10 € zugeschlagen. :eek: :D

hoellenfuerst
26.04.2002, 22:38
consors will gar keiner haben :eek: , die verlustabschreibung ist wohl n nbisserl groß :D

Nobody
27.04.2002, 02:09
C O N S O R S

Schwieriger Verkauf
Der Online-Broker verschiebt seine Hauptversammlung, weil noch kein Käufer fest steht.

Nürnberg
Der Direktbroker Consors hat seine ursprünglich für den 29. Mai angesetzte ordentliche Hauptversamlung auf den 18. Juli verschoben. Grund ist, dass bislang noch keine Entscheidung für einen Käufer des Unternehmens gefallen ist. Dies teilte das Consors am Freitag in Nürnberg mit.

Ob allerdings der Verkauf bis zum 18. Juli abgeschlossen sein wird, konnte das Unternehmen nicht bestätigen. Interessenten sind die französische Großbank BNP Paribas und der amerikanische Online-Broker E-Trade.

Der Verkauf des Nürnberger Internet-Wertpapierhändlers, eine 64,5-prozentige Tochter der angeschlagenen SchmidtBank, hat schon die ursprünglich geplante Frist von Ende März überschritten. Aus dem Auktion sind bereits die französische Großbank Societe Generale und die Commerzbank ausgestiegen.

Gruß Nobody

Gordon Shamway
29.04.2002, 17:26
Consors: BNP Paribas erhält Zuschlag für Aktienpaket der SchmidtBank

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Consors: BNP Paribas erhält Zuschlag für Aktienpaket der SchmidtBank

Die französische Bank BNP Paribas mit Sitz in Paris hat den Zuschlag für das
66,4%-Paket der SchmidtBank an der Consors Discount-Broker AG erhalten. Das hat
Dr. Paul Wieandt, der Vorsitzende der Geschäftsführung der SchmidtBank und
Consors-Aufsichtsratsvorsitzender, dem Consors-Vorstand heute mitgeteilt.



Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 29.04.2002


WKN: 542700; ISIN: DE0005427009; Index: NEMAX 50
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


29.04.2002 - 16:58 Uhr

hoellenfuerst
29.04.2002, 18:06
Montag, 29.04.2002, 17:54
Consors: Kaufpreis orientiert sich an Gesetzesvorschriften
Nach ersten, unbestätigten Gerüchten aus Bankenkreisen soll sich der Übernahmepreis für das Consors-Paket der Schmidtbank durch BNP Paribas an den gesetzlichen Vorschriften orientieren. Diese sehen vor, dass ein Übernahmepreis mindestens dem volumengewichteten durchschnittlichen Kurs der letzten drei Monate entsprechen muss. Der 50-Tage-Schnitt der Consors-Aktie bewegt sich momentan leicht oberhalb der 12-Euro-Marke, der 100- Tage-Schnitt bei etwa 11,50 Euro. Ein Übernahmeangebot müsste daher mindestens auf einen Kurs im Rahmen dieser Marken lauten.
Nähere Informationen zur Übernahme von Consors durch BNP Paribas soll es morgen auf einer Pressekonferenz in Frankfurt geben, die um 9.30 Uhr startet. Spätestens dann dürften auch weitere Meldungen um ein Pflichtangebot von BNP Paribas an die außenstehenden Consors-Aktionäre erfolgen. Nach dem neuen Gesetz muss ein Großaktionär ein Pflichtangebot an die freien Aktionäre unterbreiten, wenn er mehr als 30 Prozent der Aktien besitzt. Die SchmidtBank hielt 66,4 Prozent an Consors.
Die Consors-Aktie ist wird seit 17.50 Uhr wieder gehandelt. Noch gibt es keinen aktuellen Kurs, die Nachfrage liegt bei 11,60 Euro. Die Papiere der BNP Paribas notieren zurzeit im XETRA-Handel mit einem Prozent im Minus und haben nach Veröffentlichung des Kaufs von Consors 20 Euro-Cent nachgegeben.

Ca$hmandt
29.04.2002, 18:06
na denn prost! :mad:

Gordon Shamway
29.04.2002, 18:11
Den BNP-Consors-Zertifikaten nach zu urteilen könnte so ca. 12 Euro hinkommen. :confused:

Ca$hmandt
29.04.2002, 18:22
jo so wirds wohl aussehen.und nu? weg mit dem mist?

Mirko
30.04.2002, 00:48
Franzosen kaufen sich ConSors

Die französische Großbank BNP Paribas wird sich die Mehrheit am Online-Broker ConSors einverleiben. Damit haben monatelange Spekulationen über die Zukunft des Brokers ein Ende.

Nürnberg - Wie ConSors am Montag in einer Ad-hoc-Mittelung schrieb, hat BNP Paribas den Zuschlag für das 66,4-Prozent-Paket bekommen, das bisher der angeschlagenen SchmidtBank gehörte. Die SchmidtBank teilte mit, der Vertrag sei am Nachmittag beim Bankhaus Metzler in Frankfurt am Main unterzeichnet worden. Einzelheiten sollen auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Frankfurt bekannt gegeben werden. Finanzielle Details wurden zunächst nicht genannt. Hinweise auf einen baldigen Verkauf hatten sich schon Ende vergangener Woche verdichtet, nachdem ConSors die für den 29. Mai geplante Hauptversammlung "auf Grund des laufenden Verkaufsprozesses" auf den 18. Juli verschoben hatte.
Am Neuen Markt wurden die im Nemax 50 notierten ConSors-Aktien in der Zeit zwischen 16.50 und 17.50 Uhr vom Handel ausgesetzt. Der letzte Kurs vor dem Handelsstopp lag bei 10,24 Euro, ein Plus von 7,8 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss.

Neben der französischen Bank wurden unter anderem die Commerzbank, die französische Société Générale und der US-Broker E-Trade als Interessenten an einer ConSors-Übernahme gehandelt. Während die Commerzbank frühzeitig aus den Verhandlungen ausstieg, sollen die anderen beiden Unternehmen sie nicht entschieden verfolgt haben. BNP Paribas betreibt bereits einen eigenen Online-Broker namens Cortal, der gemeinsam mit ConSors auf fast eine Million Kunden in Europa käme - das wäre europaweit der größte Kundenstamm in diesem Geschäftsfeld. Nach früheren Informationen soll BNP nur in etwa den aktuellen Börsenwert für ConSors geboten haben und die Zahlung einer Prämie an die SchmidtBank abgelehnt haben.

BNP plant nach früheren Berichten, den deutschen Online-Broker an der Börse zu belassen. Außerdem solle die Marke ConSors erhalten und eventuell in weitere Länder Europas ausgedehnt werden, hieß es bisher. Am Management um ConSors-Chef Karl Matthäus Schmidt wollen die Franzosen nach früheren Informationen festhalten. Teil der BNP-Paribas-Strategie solle zudem offenbar eine Vertriebskooperation mit dem Versicherungskonzern Axa in Deutschland sein. Die Axa ist mit 7,5 Prozent an der BNP Paribas beteiligt. Bisher fehlt der Deutschland-Tochter, der früheren Colonia Versicherung, ein Bankvertriebspartner.

Die bisherige ConSors-Mutter SchmidtBank war Ende vergangenen Jahres wegen Finanzproblemen von einem Bankenkonsortium übernommen worden war. Ihr neuer Vorstandschef Paul Wieandt, der die Hofer Filialbank sanieren soll, hatte ursprünglich angekündigt, bis Ende März eine Lösung für ConSors finden zu wollen.

hoellenfuerst
30.04.2002, 08:30
Neueste Meldung von dpa-AFX Dienstag, 30.04.2002, 08:25
BNP Paribas zahlt 287 Millionen Euro für Consors-Anteil
PARIS (dpa-AFX) - Die französische Bank BNP Paribas zahlt 287 Millionen Euro für die Übernahme der Mehrheit an dem deutschen Online-Broker Consors . Dafür erhalte BNP Paribas 66,4 Prozent an Consors, teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit. Gleichzeitig kündigte die Bank ein Übernahmeangebot an die restlichen Aktionäre von Consors an. Dieses solle binnen vier Wochen publik gemacht werden.

Consors war bislang mehrheitlich im Besitz der angeschlagenen SchmidtBank, von der nun die 66,4 Prozent en bloc gekauft wurden. Consors war durch die Börsenflaute und die daraus resultierende Unlust der Anleger auf Aktien im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Online-Wertpapierhändler fuhr einen Netto-Verlust von 125,5 Millionen Euro ein. Im Jahr 2000 hatte er noch einen Gewinn von 17 Millionen Euro gemacht./mt/FP/jkr/af

Ca$hmandt
30.04.2002, 08:59
dann mach ich aber momentan minus 1,3 € je aktie!

hoellenfuerst
30.04.2002, 09:14
dann freu dich, das angebot wird meiner meinung nach zwischen 11 und 11,50 liegen, eher tiefer. also jeder verkauf darueber ist besser :D :rolleyes: :D

hoellenfuerst
30.04.2002, 10:41
also noch mal nachrechnen :D :o :D

Ca$hmandt
30.04.2002, 12:01
dann halt brutto minus 1,10 €, aber man beachte im folgenden das dickgedruckte:ANALYSE - Consors: Für die BNP ein Schnäppchen

Es könnte ein Schnäppchen sein, mit dem die französische BNP Paribas einen großen Schritt in den deutschen Bankenmarkt vornimmt. Oder doch nicht? Der Nürnberger Direkt-Broker geht für insgesamt 485 Mio. Euro an die Direktbanktochter der größten Bank Frankreichs, Cortal. Der Preis ist eher enttäuschend. Für das 66,4-prozentige Aktienpaket an Consors erhält die marode SchmidtBank 287 Mio. Euro bzw. 9,08 Euro je Aktie in Cash von der BNP Paribas. Die freien Aktionäre sollen im Rahmen eines Übernahmeangebotes 12,40 Euro je Aktie erhalten. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung entsprechender Behörden in Deutschland. Damit betätigen sich weitgehend die gestern von wallstreet:online gemeldeten Spekulationen um den Übernahmepreis für die freien Aktionäre. Nichts ist es allerdings geworden mit der von vielen Seiten erhofften deutlichen Übernahmeprämie. Die Offerte an die freien Aktionäre bewegt ich im Rahmen des Durchschnitts der vergangenen drei Monate und entspricht damit den Mindestanforderungen der neuen Übernahmerichtlinien. Viele Aktionäre haben allerdings auf eine Prämie gehofft und diesen Glauben auf die vermeintliche Unterbewertung von Consors gegenüber der Konkurrenz gestützt. Dem war nicht so – und dies hat sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nachdem BNP Paribas als einziger der Bieter übrig blieb. Übernommen haben die Franzosen nicht nur einen der größten Online-Broker Europas, sondern auch ein Unternehmen mit zahlreichen Problemen. Mit einem Verlust von 125,5 Mio. Euro wurde das Jahr 2001 abgeschlossen. Experten erwarten allerdings weiteres Ungemach in den Zahlen schlummern. Noch immer stehen rund 199 Mio. Euro Firmenwert in der Bilanz der Nürnberger. Firmenwerte, die bei weiter anhaltender Flaute an den Börsen zur Disposition stehen könnten. Abschreibungen wären die Folge, was das im Vergleich zum bilanzierten Goodwill nicht gerade hohe Eigenkapital von 329 Mio. Euro stark belasten dürfte. Dazu kommt, dass Consors derzeit noch einen negativen Cash-Flow ausweisen dürfte (w:o berichtete ). Auch hierdurch – nicht nur durch eine „gute Verhandlungsleistung“ von BNP - erklärt sich die deutliche Differenz zwischen dem Angebot an die SchmidtBank und der Offerte an die freien Aktionäre. Der gesamte Kaufpreis von 485 Mio. Euro liegt um rund 100 Mio. Euro unter dem aktuellen Börsenwert von Consors. Der Verkaufspreis ist vor allem für die SchmidtBank eher enttäuschend. Manche Analysten bezeichnen das Angebot sowohl an die freien Aktionäre als auch an die SchmidtBank gegenüber der Presse als „zu niedrig“. Freuen kann sich dagegen BNP Paribas. Für 857 Euro je Kunde ist man in Deutschland zum Zuge gekommen – ein Preis, der im Vergleich zur ebenfalls börsennotierten Konkurrenz von Consors deutlich niedriger ist. Ein Kunde der Quickborner Comdirect-Bank wird an der Börse doppelt so hoch bewertet. Gleichzeitig katapultiert sich BNP an die Spitze der europäischen Online-Banken. 1,2 Mio. Kunden und 14 Mrd. Euro verwaltetes Vermögen werden in der fusionierten CortalConsors Platz finden. Die Gruppe wird nach einer Übergangszeit europaweit unter einer Marke operieren. Bis 2005 soll das verwaltete Vermögen auf 25 Mrd. Euro ansteigen. Die europaweiten Synergien sollen bis 2005 vor Steuern 53 Mio. Euro jährliche Einsparungen bringen, erwartet die BNP. Ein Großteil daraus soll durch die gemeinsame Nutzung von EDV-Plattformen erzielt werden. Wie bereits gestern vermutet werden zusätzlich die Geschäfte in den Ländern, in denen beide Direkt-Broker vertreten sind, zusammen gelegt. Dies sind Spanien, Frankreich und Italien. Es ist wahrscheinlich, dass es in diesen Ländern zu weiterem Personalabbau kommen wird. Die Restrukturierungskosten werden in den Jahren 2002 bis 2004 auf insgesamt 60 Mio. Euro vor Steuern veranschlagt. Unter der neuen Führung wird Consors auf jeden Fall umgebaut. Die 53-prozentige Beteiligung an der Berliner Effektengesellschaft will die BNP verkaufen. Auch andere Geschäftsfelder, wie zum Beispiel ConsorsCapital, dürften auf den Prüfstand der Franzosen kommen. Inwieweit Aktionäre von den Synergieeffekten noch profitieren können, bleibt abzuwarten und wird vor allem von der Annahme des Angebotes an die freien Aktionäre abhängen. Nach früheren Meldungen plane die BNP zwar, die Börsennotiz zu erhalten, bisher haben die Franzosen dies aber nicht bestätigt. Ein großer Teil des Free Floats bei Consors liegt in den Händen institutioneller Anleger. Sollte es der BNP gelingen, mehr als 95 Prozent des Aktienkapitals unter Kontrolle zu bringen, ist auch ein „Squeeze Out“ denkbar.
Quelle: Wallstreet Online 30.04.2002 10:42

Investor.de
30.04.2002, 13:14
95% gelingt Ihnen aber nicht, dafür müsste das Angebot schon attraktiv sein.

Gruss Investor

Ca$hmandt
30.04.2002, 13:23
das können sie ja dann immer noch erhöhen :D , oder auch nicht..... :(

Investor.de
30.04.2002, 15:10
Glaube eher das sie ein unattraktives Pflichtangebot machen. CSO bleibt notiert, glaube nicht das die BNP die 95% will.

DA jetzt die Unsicherheit weg ist sollte CSO ein "Kauf" sein, zumindest auf etwas längere Sicht.

Gruss Investor

Nobody
30.04.2002, 15:17
Ü B E R N A H M E

Consors zum Schnäppchenpreis

BNP Paribas übernimmt den Online-Broker Consors und steigt mit "Cortalconsors" zum Branchenprimus auf. Die Franzosen zahlen den Kampfpreis von 9,08 Euro pro Aktie. Für freie Aktionäre gibt es mehr. Indes kursieren Gerüchte, der Konkurrent DAB Bank stehe vor einer vollständigen Übernahme durch die HypoVereinsbank.

Frankfurt am Main
Die französische Großbank BNP-Paribas ergattert den angeschlagenen Discount-Broker Consors zum Discount-Preis. BNP-Paribas will nach eigenen Angaben insgesamt 485 Millionen Euro für die Gesamtübernahme von ConSors bezahlen. Dadurch entsteht der nach Kundenzahl größte Online-Broker Europas, der künftig "Cortalconsors" heißen soll.

Indes erhöhte die HypoVereinsbank ihre Anteile am Konkurrenten DAB Bank und nährte damit Spekulationen um eine vollständige Übernahme des Direktbrokers und Konkurrenten von Consors.

12,40 Euro für freie Aktionäre

BNP und ihre Online-Tochter Cortal teilten am Dienstag mit, sie hätten 287 Millionen Euro für den 66,4-prozentigen Anteil der SchmidtBank an Consors bezahlt. Dies entspräche 9,08 Euro pro Aktie. Für die übrigen Aktionäre solle ein Übernahmeangebot von 12,40 Euro Aktie gemacht werden. Dies entspreche dem Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate. Die Aktie von Consors notierte gegen Mittag leicht im Minus auf 12,27 Euro.

Der Letzte drückt den Preis

Der Gesamtpreis liege dann bei 485 Millionen Euro, was 857 Euro pro Kunde entspreche. Analysten bezeichneten diese Angebote als niedrig - der Gesamtpreis liege damit deutlich unter dem Börsenwert. Der Käufer habe die Hängepartie bei den Verhandlungen offenbar geschickt genutzt.

Der Verkauf von Consors war schon seit langem geplant, doch die Verhandlungen hatten sich wegen Differenzen über den Preis in die Länge gezogen. In den vergangenen Wochen hatte es mehrfach Spekulationen darüber gegeben, dass BNP der letzte verbliebene Interessent für Consors und deshalb in der Lage sei, den Preis zu drücken.

Consors stand seit November vergangenen Jahres zum Verkauf, nachdem die SchmidtBank in finanzielle Schwierigkeiten geraten war und von einem Bankenkonsortium aufgefangen werden musste. Die SchmidtBank hat 2001 voraussichtlich einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro erlitten. Consors hatte vor Steuern einen Fehlbetrag von 212,8 Millionen Euro verbucht.

Broker wird "Cortalconsors" heissen

Der neue Online-Broker soll den Angaben zufolge unter dem Namen "CortalConsors" firmieren und wird rund 1,2 Millionen Kunden haben. Damit wird der Broker die Nummer Eins in Europa, vor den deutschen Konkurrenten Comdirect und DAB-Bank.

BNP erwartet aus der Übernahme jährliche Synergien in Höhe von 53 Millionen Euro. Unter anderem solle die IT-Plattform vereinheitlicht werden. Außerdem solle das Geschäft in den Ländern, wo beide Banken vertreten seien, zusammengelegt werden.

"Angebot an Aktionäre zu niedrig"

Analyst Johannes Thormann von der WestLB bezeichnete das BNP-Angebot an die übrigen Aktionäre als zu niedrig: "12,40 Euro ist zu niedrig und 9,08 Euro für jede Aktie aus dem SchmidtBank-Anteil sind ebenfalls extrem billig. Ich gehe nicht davon aus, dass sie die Aktien von privaten Investoren für 12,40 Euro bekommen", sagte Thormann.

Aleksej Wunrau, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg, hält den Kaufpreis dagegen für fair. BNP habe aber auch keineswegs zu viel bezahlt, wenn man zum Vergleich den von Charles Schwab vor 16 Jahren heranzieht, da ConSors mit dem amerikanischen Unternehmen zu jener Zeit vergleichbar sei.

Das Angebot an die Minderheitsaktionäre von 12,40 Euro umfasse einen Aufschlag von etwa 27 Prozent auf das Angebot an die Institutionellen (9,10 Euro je Aktie oder 287 Millionen Euro) und liege etwa 40 Cent über dem Durchschnitts der letzten drei Monate. Damit bewege sich das Angebot "in fairen Grenzen". Jetzt komme es darauf an, ob die Aktionäre annehmen.

Denkbar sei nach der Übernahme, dass ConSors zu einem Versicherungsportal umgebaut werden soll - schließlich halte Käufer BNP Paribas mit dem französischen Versicherer AXA eine Überkreuzbeteiligung.

Gruß Nobody

Investor.de
30.04.2002, 15:26
CORTALCONSORS????????????????????????????????????? ?????????????????????????????????????????????????? ????????????

Hätt´s mir ja denken können das die Franzosen nur schlechtes im Sinn haben :D :angry:

Gruss Investor

Ca$hmandt
02.05.2002, 22:15
Consors: Kaufen (WestLB Panmure)


Die Analysten der WestLB Panmure behalten ihr „Kaufen“-Rating für den Discount-Broker Consors in ihrer Analyse vom 30.04. bei.

Am Vortag der Analyse habe die BNP bekannt gegeben, dass das Unternehmen den 66,4%igen Anteil der Schmidtbank für 287 Mio. Euro erwerben werde, was einem Preis von 9,09 Euro je Aktie entspreche. Der Preis für die im Streubesitz befindlichen Aktien werde ungefähr 198 Mio. Euro oder 12,4 Euro je Aktie betragen, was bedeute, dass es keine Prämie auf den gestrigen Schlusskurs geben werde.

Die Analysten sind der Auffassung, dass der Preis von 12,4 Euro zu niedrig sein könne, da er lediglich eine Prämie von 7% auf den durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen neunzig Tage bedeute. Falls BNP keine Prämie bezahle, könne es schwierig werden, die verbleibenden 33% der Aktien im Streubesitz zu erwerben. Außerdem könnten einige Aktionäre versuchen, vor Gericht einen höheren Preis zu erstreiten, wie man es bereits bei der Übernahme von Selftrade durch die DAB Bank erlebt habe. Der Übernahmepreis hänge jedoch von der Entwicklung der Aktienmärkte in den kommenden vier Wochen ab. Falls die Märkte anziehen, könne man eine höhere Prämie erwarten.

Die Analysten sehen nur begrenzte Kostensynergien für BNP Paribas und bezweifeln, dass das Unternehmen die diesbezügliche Zielvorgabe von 38 Mio. Euro im Jahr 2005 erreichen könne. Vom Standpunkt der Analysten aus gehe es bei diesem Deal mehr um zukünftiges Ertragspotenzial. Die potenziellen Ertragssynergien könnten 2005 nach Einschätzungen der Analysten sogar die geschätzten 15 Mio. Euro übersteigen.

Investor.de
02.05.2002, 22:20
Nun, jetzt scheint es als wolle BNP doch die 95% haben :angry: :angry: :angry: :angry: :angry:

Gruss Investor

Gordon Shamway
02.05.2002, 22:29
Die einen kaufen Mobilcom, die anderen Consors. :eek:

Investor.de
02.05.2002, 23:04
Consors hätte ich auch gekauft, bin aber mit der Bank nicht ganz einig geworden wegen der Milliarde :rolleyes:

Gruss Investor

Gordon Shamway
02.05.2002, 23:13
Vielleicht läßt sich mit der Sparkasse ja über das Geld für 5,1 % Consors über den freien Markt reden? :confused: :D

Investor.de
02.05.2002, 23:35
@Gordon:

Geh doch einfach mit und wir treten als Investoren-Gruppe auf :D :D

Gruss Investor

Gordon Shamway
02.05.2002, 23:41
Soll ich etwa Schmiere stehen??? :eek:

Investor.de
03.05.2002, 00:39
Neeeeeeeeeee

Du sollst Sicherheiten mitbringen :D :D

Meine Schrott-bmw langt nich für 5.1% :mad: :mad:

Gruss Investor

Gordon Shamway
03.05.2002, 01:01
Für Consors? :confused:

:biglol:

Kapital
03.05.2002, 12:51
Community haben die anscheinend zumindest schon mal abgeschaltet.
Jetzt kann es ja nur noch bergauf gehen.
Gruß

Ca$hmandt
03.05.2002, 13:00
Welche community??? erklär das mal bitte etwas näher????? :confused:

MaUhl
03.05.2002, 14:28
Die französische Großbank BNP Paribas hat offiziell bestätigt, dass die Minderheitsaktionäre des Nürnberger Online-Brokers Consors eine Übernahmeofferte von 12,40 Euro je Aktie erhalten sollen.

dpa PARIS. Sobald alle rechtlichen Voraussetzungen geklärt seien, werde die Offerte öffentlich unterbreitet, hieß es in Paris.

Nach einem Tageszeitungsbericht ist zu erwarten, dass der Großteil der freien Aktionäre das Angebot annehmen wird. Sobald BNP Paribas 95 Prozent der Anteile halte, dürfte auch der Rest übernommen werden.

Consors, bislang am Neuen Markt vertreten, werde vermutlich nicht börsennotiert bleiben. Die Übernahme der Consors-Mehrheitsanteile der SchmidtBank durch BNP Paribas war am Dienstag bekannt gegeben worden. Die französische Bank will Consors mit ihrer Online-Brokertochter Cortal zusammenführen.

hoellenfuerst
04.05.2002, 11:03
CONSORS
Die WestLB hat die Aktie von ConSors erneut mit "Kaufen"
eingestuft und ein Kursziel von 18,30 Euro bestätigt, nachdem die Übernahme der
Internetbank durch die französische BNP Paribas bekannt
wurde. Analyst Johannes Thormann prognostiziert der Aktie in seiner am Dienstag
in Düsseldorf vorgelegten Studie für die kommenden zwölf Monaten eine um mehr
als 20 Prozent besser Entwicklung als dem NEMAX 50 . Wie der Analyst
Johannes Thormann am Dienstag in einer Studie mitteilte, könnte das Angebot an
die freien Aktionäre von 12,40 Euro je Aktie zu niedrig sein. Es sei lediglich
eine Prämie von sieben Prozent auf den durchschnittlichen Aktienkurs der
vergangenen neunzig Tage (11,60 Euro). Falls BNP keinen höheren Aufschlag zahle,
könne es schwierig werden, die verbleibenden Aktien aus dem Streubesitz zu
erwerben. Außerdem könnten einige Aktionäre versuchen, vor Gericht einen höheren
Preis zu erstreiten, wie dies bei der Übernahme von Selftrade durch die DAB Bank
geschehen sei. :eek:

hoellenfuerst
05.05.2002, 13:31
dpa-AFX-Nachricht, Sonntag, 05.05.2002, 12:26
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die französische Großbank BNP Paribas SA könnte den Online-Broker Consors nach dessen Übernahme nach Meinung eines Bank-Analysten von der Börse nehmen. "Wir erwarten, dass BNP mit seiner Tochter Cortal die komplette Übernahme anstrebt und dasUnternehmen dann von der Börse nehmen wird, sagte Henner Rüschmeier von SES Research der Wochenzeitung "Euro am Sonntag".
Die Consors Discount-Broker AG ist im Auswahl-Index des Neuen Marktes NEMAX 50 notiert./fh/bi

Ca$hmandt
07.05.2002, 16:08
Consors: Marktneutral (Independent Research )


Die Analysten von Independent Research belassen die Einstufung "Marktneutral" für Consors vorerst weiterhin unverändert.

Das Unternehmen habe seine Zahlen für das erste Quartal 2002 veröffentlicht. Der Provisionsüberschuss habe sich deutlich um 44% auf 23,4 (42,1) Mio. Euro reduziert, der Zinsüberschuss sei auf 8,6 (10,6) Mio. Euro zurück gegangen. Aufgrund einer deutlich verbesserten Kostenstruktur habe sich der Vorsteuerverlust auf -18,7 (-26,5) Mio. Euro reduziert. Der Nettoverlust habe bei -13,5(-15,6) Mio. Euro gelegen.

Der Einbruch beim Provisionsüberschuss resultiere aus dem deutlichen Rückgang des Transaktionsvolumens. Insgesamt seien von Januar bis März 2002 lediglich 1,394 Mio. Trades ausgeführt worden. Im Vorjahresquartal habe dieser Wert noch bei 2,468 Mio. gelegen. Damit habe sich die in der Schlussperiode des Vorjahres zu erkennende Erholung nicht fortsetzen können. Vielmehr habe die Zahl der Transaktionen nur den Wert des 3. Quartals 2001 (1,391 Mio.) erreicht, das ja zusätzlich durch die Terroranschläge von New York negativ beeinflusst gewesen sei.

Das Kundenwachstum sei ebenfalls enttäuschend verlaufen. Das Plus von 5.848 Kunden sei der schwächste Quartalszuwachs seit Anfang 2001 gewesen, sicherlich auch bedingt durch die bestehende Unsicherheit aufgrund des bevorstehenden Verkaufs der Nürnberger Online-Bank. Im Vergleich zur Vorjahresperiode hätten die gesamten operativen Aufwendungen um 32% auf 52,5 (77,6) Mio. Euro reduziert werden können. Vor allem die Marketingkosten (-80%auf 2,3 Mio. Euro) sowie die Aufwendungen für externe Dienstleistungen (-44% auf 10,7 Mio. Euro) seien deutlich zurückgefahren worden.

Die enttäuschenden Ergebnisse des Online-Brokers auf der Ertragsseite würden an die schwachen Quartalszahlen des Konkurrenten DAB Bank anschließen. Erfreulich werten die Analysten dagegen die deutlichen Verbesserungen der Kostenstruktur. Da sich im laufenden Quartal keine nachhaltigen Verbesserungen der Rahmenbedingungen abzeichnen würden, habe man die Gewinnschätzung für 2002 nochmals reduziert. Die Prognose für das kommende Jahr belasse man zunächst unverändert.

Analyst: Independent Research
WKN der Aktie: 542700
KGV 03e: k.A.
Besprechungskurs: k.A.
Kursziel: k.A.
Rating des Analysten: Marktneutral

hoellenfuerst
07.05.2002, 17:42
dpa-AFX-Nachricht



Dienstag, 07.05.2002, 17:27
AKTIE IM FOKUS: Erwartetes Übernahmeangebot stabilisiert Consors- Aktien

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktie des Online-Brokers Consors Discount-Broker
AG hat sich auf Grund des bevorstehenden Übernahmeangebots durch die
französische Großbankbereits BNP Paribas SA seit mehreren Tagen so gut wie nicht mehr bewegt. Sie pendelte auch am Dienstagnachmittag
trotz Veröffentlichung der nach Einschätzung von Händlern "wenig positiven
Quartalszahlen" weiterhin um den Wert von 12,27 Euro. Dieser Preis bedeutet ein
Plus von 0,08 Prozent gegenüber dem Vortagswert. Der NEMAX 50
hingegen sank gegen 17 Uhr um 2,39 Prozent auf 778,85 Punkte.
"Die Quartalszahlen interessieren derzeit nicht", sagte Analystin Simone
Glass von der UBS Warburg. "Innerhalb der nächsten Woche wird die BNP Paribas
ein Übernahme-Angebot für Consors unterbreiten. Laut meinen Berechnungen liegt
das Angebotsminimum bei 12,40 Euro pro Aktie", begründete sie die Stabilität des
Anteilsscheins. Auf dieser Annahme beruhe auch ihre Einstufung für das Papier
mit "Halten". Das Kursziel leige in gleicher Höhe wie das des erwarteten
Übernahmeangebots./ck/tw

Ca$hmandt
07.05.2002, 20:20
ich halte die bis sie mir 100 bieten! basta! :D

netbull
12.05.2002, 08:00
Ich möchte hier eine Diskusion mir allen freien CSO-Aktionären anregen ! Das den freien Aktionären unterbreitete Angebot entspricht keinem fairen Bewertungsmaßstab. FAZIT: Ablehnung des öffentlichen Übernahmeangebotes !!!

Hier eine brandaktuelle Analystenmeinung:
WestLB sieht Consors-Kursziel bei 18 Euro

Die von der SchmidtBank gehaltenen Consors-Anteile gehen an die BNP-Paribas-Tochter Cortal, die freien Aktionäre werden abgefunden. Doch noch ist Phantasie in dem Nemax-50-Titel. Wie Anleger und Bank-Kunden jetzt reagieren sollten.

Lediglich 12,40 Euro sollen die freien Consors-Aktionäre von der französischen Großbank BNP Paribas erhalten. Damit liegt der Preis leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen drei Monate. Weil wohl viele Anteilsinhaber mit einer höheren Abfindung im Falle der Übernahme gerechnet hatten, reagierte die Börse zunächst enttäuscht. Am Dienstag notierte die Aktie sieben Cent unter dem Vortagesschluss bei nunmehr 12,28 Euro.

An diesem Kursniveau könnte sich jedoch noch einiges ändern. Denn ein großer Teil des frei handelbaren Aktienvolumens von Consors liegt in den Händen institutioneller Investoren. Und diese müssen, ebenso wie die Kleinaktionäre, in den kommenden Wochen über das Abfindungsangebot nachdenken. Die Düsseldorfer WestLB spekuliert bereits laut, dass die Prämie auf den durchschnittlichen Aktienkurs von lediglich sieben Prozent als unzureichend erachtet werden könnte. Sollte der gesamte Aktienmarkt in den kommenden vier Wochen anziehen, müsste das Angebot nachgebessert werden. Die WestLB nennt für diesen Fall ein Kursziel über 18 Euro. Außerdem könnten einige Aktionäre versuchen, vor Gericht einen höheren Preis zu erstreiten, wie dies bei der Übernahme von Selftrade durch die DAB Bank geschehen sei. Die DAB Bank verbesserte damals ihr Angebot.

Noch ist allerdings nicht geklärt, ob BNP die Börsennotiz von Consors nach der Übernahme überhaupt weiterführen wird. Wenn es den Franzosen gelingt, mehr als 95 Prozent des Aktienkapitals unter Kontrolle zu bringen, könnte es auch zu einem "Squeeze Out" kommen. Dabei werden die zum Schluss verbliebenen Restaktionäre mit einem (leicht) verbesserten Angebot "ausgekauft".

Darauf zu spekulieren, könnte gefährlich werden. Wenn BNP die nach derzeitigem Börsengesetz gültigen 95 Prozent verpasst, wird die Consors-Aktie im Börsenhandel kaum zu den attraktivsten, chancenreichsten Aktien gehören. Auch eine Verbannung aus dem Nemax50-Index dürfte folgen.
Das Übernahme-Angebot muss wohl oder übel von den Kleinaktionären angenommen werden, jedenfalls wenn die Börse weiter im Rückwärtsgang ist. Nicht zu vergessen: Wer die Aktie erst im Mai oder Juni 2001 zu Preisen über 20 Euro kaufte, kann sein Verluste steuerlich geltend machen, wenn die Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist. Anleger, die Consors-Aktien bereits seit Sommer 2000 halten - damals kostete eine Consors-Aktie noch mehr als 100 Euro - sind allerdings gekniffen.

Die Kunden des Discount-Brokers müssen sich am wenigsten sorgen. Mit der Übernahme wächst die BNP-Paribas-Broker-Tochter Cortal zum größten Online-Broker Europas heran. CortalConsors hat dann rund 1,2 Millionen Kunden und verwaltet rund 14 Milliarden Euro. Binnen drei Jahren wollen die Franzosen (gemeinsam mit Consors) das verwaltete Vermögen verdoppeln. Cortal und Consors sind in sieben europäischen Ländern vertreten.
Zur Disposition stehen könnten jedoch einige Geschäftsfelder von Consors. Bereits sicher scheint, dass sich BNP von der 53-prozentigen Consors-Beteiligung an der Berliner Effektengesellschaft trennt. Auch ConsorsCapital dürfte auf den Prüfstand der Franzosen kommen.
Die Kostenseite der Fusion, wo bis 2005 Synergien in Höhe von 38 Milliarden Euro gehoben werden sollen, sei bezeichnete der BNP-Vorstand am Dienstag als „eine Herausforderung“. Die Kosten der Umstrukturierung von insgesamt 60 Millionen Euro sollen auf die Jahre 2002, 2003 und 2004 verteilt werden.

Die Analysten in den Finanzinstituten werteten die Übernahme unterschiedlich. Zwar werde BNP dadurch zu einem vernünftigen Preis eine starke Position am deutschen Markt erlangen. Doch dürfe beim Online Banking die schwache Entwicklung des Gesamtmarktes nicht aus den Augen verloren werden, hieß es. Die Experten von SES Research beurteilten die in Aussicht gestellten Synergien als realistisch. Experten von Nomura werteten die Übernahme indes wegen der unterschiedlichen Ausrichtung von Consors auf stark börsenhandelsaktive Kunden und Cortal auf Langfristanleger als riskanten Schritt.

Ca$hmandt
14.05.2002, 10:43
Consors: Neutral (WestLB Panmure)


In der Analyse vom 7. Mai 2002 bewertet die WestLB Panmure die Aktie von Consors mit “Neutral“.

Die Zahlen des deutschen Online-Brokers für das erste Quartal 2002 seien besser als erwartet ausgefallen. Demnach habe das Unternehmen einen Nettoverlust von 13,5 Mio. Euro erwirtschaftet und mit 5.622 Neukunden die Gesamtkundenzahl auf 571.549 steigern können. Die Anzahl der Transaktionen habe 1,4 Mio. betragen und das verwaltete Vermögen belaufe sich auf 7,2 Mrd. Euro. Mit 34,3 Mio. Euro würden die operativen Einnahmen nur leicht unter den Analystenschätzungen liegen. Bei den Kosten in Höhe von 52,6 Mio. Euro liege Consors unter den Prognosen der WestLB Panmure.

Das Quartal habe bei vergleichsweise wenig Marketingaufwendungen die Stärke und Attraktivität des Markennamens Consors gezeigt. Somit könnte es den Analysten zu Folge ein großer Fehler sein, das Unternehmen demnächst in Cortal Consors umzubenennen. Insgesamt sei die Übernahme von Consors für die BNP Paribas ein Sonderangebot, solltensich die Märkte erholen. Die Analysten empfehlen nach wie vor, auf ein detailliertes Übernahmeangebot zu warten, da kein Risiko bestehe, sondern die Zahlung einer kleinen Prämie auf den durchschnittlichen Aktienkurs von 12,4 Euro möglich sei.

Sash
19.05.2002, 17:35
Consors (542700): Wie BNP und Consors in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgaben, wird der bisherige Consors-Vorstand Karl Matthäus Schmidt stellevertretender Vorstand im neuen Gemeinschaftsunternehmen "CortalConsors". Schmidt wird dabei u.a. für das Marketing sowie das Deutschland-Geschäft verantwortlich sein.

Quelle: www.vcpro.de

hoellenfuerst
24.06.2002, 22:26
finance online-Nachricht



Montag, 24.06.2002, 21:31
Consors empfiehlt den Aktionären die Annahme des Angebots von BNP

Der Online Broker Consors hat heute seinen Aktionären die Annahme des Angebots
der französischen Investmentbank BNP Paribas empfohlen.
Die Franzosen haben den Minderheitsaktionären ein Angebot von 12,40 Euro je
Aktie unterbreitet.
Die Aktie konnte heute einen Kursgewinn von 1,15 Prozent auf 12,36 Euro verbuchen.
info@finance-online.de

Gordon Shamway
24.06.2002, 22:32
Hmm, die Franzosen scheinen auch nicht wirklich Glück mit Nemax-Klitschen zu haben. :eek:
Mit ein bischen Geduld hätten sie den Laden auch zum halben Preis oder gar noch billiger kriegen können. :o

hoellenfuerst
24.06.2002, 22:46
ich behaupte mal, wenn sie gedulfd gehabt hätten..., symbolisch für EINEN TEURO :D

Gordon Shamway
24.06.2002, 22:54
Ja, das entspricht dann wohl dem Preis, für den FT Mobilcom hätte haben können. :eek:

Grausam, aber alles in allem kein Vergleich zu der gigantischen Geldverschwendung, die sich die Telekom mit dem Kauf von Voicestream zur Unzeit geleistet hat. :angry:

hoellenfuerst
24.06.2002, 22:57
wird wohl bald ein billigkom... :D

hoellenfuerst
25.06.2002, 18:35
finance online-Nachricht

Dienstag, 25.06.2002, 17:52


Der deutsche Discountbroker Consors prüft momentan weitere Sparmaßnahmen. Dies
sei notwendig, da das Unternehmen trotz schon bisher erfolgter Kosteneinsparungen
noch nicht wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt sei.
Ob weitere Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, ist momentan nicht bekannt.
Relativ fest steht allerdings, dass auch nach der Übernahme durch die BNP der
Standort Nürnberg erhalten bleiben soll.
Die französische Investmentbank BNP hatte 66,4 Prozent an Consors Ende April
für 287 Mio. Euro übernommen.
info@finance-online.de

Gordon Shamway
25.07.2002, 21:40
BNP will Consors von der Börse nehmen

Frankfurt, 25. Jul (Reuters) - Die französische Großbank BNP Paribas will den Onlinebroker Consors‹CSOG.De> vom Kurszettel streichen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir einen Squeeze-out anstreben und Consors von der Börse nehmen, falls wir im Zuge der Übernahmeofferte die Schwelle von 95 Prozent der Aktien erreichen", sagte BNP-Vorstand Jean Clamon laut einem Vorabbericht des "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Derzeit halte BNP 92,4 Prozent der Anteile, schreibt das Blatt weiter unter Berufung auf Consors. BNP Paribas hatte Ende April für 287 Millionen Euro den Zuschlag für die zum Verkauf stehende 66,4-prozentige Consors-Beteiligung der angeschlagenen SchmidtBank erhalten. Weitere rund 26 Prozent erwarb die Bank über ein Umtauschangebot an die Aktionäre. Consors ist am Frankfurter Neuen Markt gelistet. Mit einem so genannten Squeeze-out können Unternehmen, die Aktien in Höhe von mindestens 95 Prozent des Grundkapitals der zu übernehmenden Firma halten, seit Anfang des Jahres Minderheitsaktionäre gegen eine Barabfindung zur Herausgabe ihrer Anteile zwingen. BNP Paribas hatte sich bislang nie eindeutig über die Absicht für einen Squeeze out geäußert. Die französische Großbank will Consors mit ihrer Tochter Cortal zum größten europäischen Online-Broker zusammenführen. Ebenso wie Cortal in Frankreich werde sich Consors künftig verstärkt als Anbieter von Fonds und Sparprodukten etablieren, um die Abhängigkeit vom Aktienhandel zu verringern, erklärte Clamon. Außerdem solle Consors nicht mehr nur auf das Internet setzen. "Wir müssen mehr in Richtung Multi-Kanal-Bank gehen", betonte der Manager. Das schließe "sowohl ein intensiveres Telefonbanking als auch den persönlichen Kundenkontakt ein, entweder über Finanzberater oder die Einführung von Investment-Shops". Der Idee, in Deutschland nach der Consors-Übernahme ein flächendeckendes Netz von BNP-Filialen aufzubauen, erteilte Clamon aber eine klare Absage: "Dies ist zu teuer und wäre ein Fehler." Sein Unternehmen werde in Deutschland eher in Nischen Fuß fassen. Neben dem Leasing-Geschäft für Firmenkunden sieht Clamon vor allem bei Verbraucherkrediten "großes Potenzial". mit/p